Wo übernachtet man während des Urlaubs? Allein diese Entscheidung gibt schon einen Großteil des eigentlichen Urlaubs vor. Manchmal ist die Entscheidung von der Urlaubskasse abhängig oder davon, mit wem Sie in Urlaub fahren. Oder von Ihren Vorlieben. Sind Sie der Abenteuerertyp, der auch mittem im Wald in einem Zelt schlafen kann, oder ziehen Sie lieber das weiche Bett eines Fünf-Sterne-Hotels vor? Mehr über solche Unterkünfte lesen Sie in dieser Kategorie und zwar zu den Bereichen:
Ferienparks liegen im Trend, die Übernachtungen dort haben kräftig zugelegt. Hierbei handelt es sich um Unterkünfte mit eigenen Attraktionen in beliebten Gegenden. Auch die Resorts verschiedener Freizeitparks kann man dazu zählen. Mehr zum Thema „Ferienparks“, Erfahrungsaustausch und Tipps lesen Sie auch auf unserer Partnerseite www.summertimeparcs.de. Neues von dieser Seite lesen Sie hier in der Spalte am Rand.
Kennen Sie das? Ihnen wird eine Frage wie obige gestellt, und augenblicklich beschleicht Sie das unangenehme Gefühl, irgendetwas übersehen zu haben? Nun, dann sind Sie vermutlich ein Mann, der diese Frage von einer Frau gestellt bekommen hat. Merkwürdig, aber es ist so: Auch wenn man sich oberflächlich keiner Schuld bewusst sein mag, lässt einem allein die Fragestellung die Nackenhaare aufstellen. Vermutlich schwingt der Tonfall der Frage in einer Frequenz, die das Y-Chromosom, das sich in jeder Körperzelle eines Mannes befindet, gegenschwingen lässt. Und sofort rauschen einem die verschiedensten Gedanken durch den Kopf, egal wie grotesk sie in der Situation sein mögen.
Annette stellte mir die Frage bei einem Abendessen in unserem Hotel in Ägypten. Wir kamen beide gerade vom Buffet und kehrten an unseren Tisch zurück. Ich hatte meinen Teller bereits abgestellt, da kam die Frage von ihr. Und sofort reagierte mein Körper, ich bekam einen Schweißausbruch und die Nackenhaare stellten sich auf. Was sollte mir auffallen? Wir waren am Buffet gewesen, wir waren vielleicht fünf Minuten unabhängig von einander unterwegs – und das innerhalb des Rondells, in dem die Speisen aufgebaut waren. Was sollte sich in der Zeit geändert haben? Oder war es etwas Generelles, das mir schon den ganzen Abend hätte auffallen sollen? Hilflos versuchte mein Gehirn, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, indem es sämtliche Klischees durchging, die ein Mann übersehen könnte.
Hochzeitstag vergessen. Entgegen den unablässigen Bemühungen des Hotels, an dem Zustand etwas zu ändern – wir waren und sind nicht verheiratet. Gleichwohl tauchten auf einmal Rechnungen mit meinem Namen auf, obwohl Annette die Reise gebucht hatte. Sie wurde ab irgendeinem Zeitpunkt nur noch als meine Frau geführt und nach dem Urlaub sogar unter meinem Nachnamen um eine Beurteilung des Hotels gebeten. Aber verheiratet waren wir trotzdem nicht, das kam also nicht in Frage.
Geburtstag vergessen. Nein. Ihr Geburtstag ist im September, wir hatten zu dem Zeitpunkt November. Es wäre merkwürdig, wenn sie ausgerechnet jetzt, über zwei Monate später und in Ägypten, auf sowas zu sprechen käme.
Neue Frisur. Die war immer noch die gleiche wie zu dem Zeitpunkt, da wir vom Tisch aufgestanden waren, eine der Variationen, in denen sie ihr Haar hochsteckte. Sah gut aus, aber kein Grund für diese Frage.
Neues Makeup. Nein. Sie war am Buffet gewesen, sie hätte nicht mal annähernd Zeit gehabt, irgendwohin zu gehen, um neues Makeup aufzulegen.
Neue Kleidung. Wo hätte sie sich umziehen sollen? Hinter der Salatbar?
Nun haben Frauen in der Situation die Tendenz dazu, einem Tipps geben zu wollen (es sei denn, sie sind so sauer, dass sie einen lieber schmoren lassen, aber so war es hier zum Glück nicht). Die Tipps sind dezent, aber durch den Adrenalinschub, den ich durch die Frage erhalten hatte, hätte ich wahrscheinlich eine Fliege an der Wand husten hören, so sehr waren meine Sinen auf „Maximum“ geschaltet. Bei Annette war es so, dass ihre Augen in Richtung dessen wanderten, das mir hätte auffallen sollen. Ich verlängerte ihre Sehachse in einer geraden Linie, und dann fiel es mir zum Glück auf: Die Lampe mit der Kerze, die auf dem Tisch stand! Bevor wir zum Buffet gegangen sind, hatte die Kerze angefangen, etwas merkwürdig zu brennen, weil der Docht schlecht gezogen war. Offenbar hatten die Kellner die Kerze oder die Lampe (oder beides) ausgetauscht, während wir nicht am Tisch waren. Jetzt jedenfalls brannte die Kerze so, wie man es von einer braven Kerze erwarten durfte. Und nachdem mein Kreislauf wieder halbsweg heruntergefahren war, konnte ich den weiteren Verlauf des Abends genießen.
Man sieht, Reisen mit anderen kann sehr lustig sein. Deswegen haben wir dem ganzen auf diesem Blog auch eine Kategorie eingeräumt, die in folgende Sektionen aufgeteilt ist:
Gleichgesinnte oder nicht, das ist hier die Frage. Als Gruppe kann man sich aber auch viele Vorteile herausholen, so werden etwa Hotelaufenthalte billiger pro Person, je mehr Personen auf einem Zimmer übernachten, oder man kann bei Attraktionen einen günstigeren Gruppen-Eintrittspreis in Anspruch nehmen.
Zu mehreren Personen zu reisen ist meistens günstiger als allein. Für Hotelzimmer gibt es oft einen Einzelzimmeraufschlag, falls ein solches Zimmer überhaupt zu buchen geht. Ist der Single deswegen ein Sonderfall?
„Ich würde sagen, wir schiffen uns ein!“
Erik der Wikinger in „Erik der Wikinger“
Das Schiff ist neben dem Karren das älteste Fortbewegungsmittel der Menschheit. Zum Teil waren es praktische Erwägungen, die zu seiner Erfindung und Entwicklung führten. Wasserstraßen und Meere gab es praktisch überall, immerhin sind zwei Drittel des Planeten Erde mit Wasser bedeckt. Aber da ist auch die Faszination für das Wasser, die die Menschen immer wieder gespürt haben.
Schiffe spielen heutzutage auf Reisen verschiedene Rollen. Es können natürlich wiederum rein praktische Erwägungen sein, etwa dass man ein Feriendomizil auf einer Insel nur auf dem Wasserweg erreicht. Aber der „Urlaub auf dem Wasser“ wird immer beliebter.
Kreuzfahrten
Kreuzfahrten finden auf diese Weise immer mehr Zuspruch. Man startet von einem bestimmten Punkt aus und durchquert ein bestimmtes Gebiet, in dem man verschiedene Orte ansteuert. Das gibt es in der Karibik genauso wie im skandinavischen Meer. Die Schiffe, die hierfür konstruiert werden, werden immer größer und es ist keine Übertreibung, wenn sie als „schwimmende Städte“ bezeichnet werden. Es gibt einfach alles, was es in einer kleinen Stadt auch gibt, Läden, Restaurants, Sportmöglichkeiten…
Das Klischee, dass Kreuzfahrten hauptsächlich für ältere Damen und Herren gemacht sind, wird dabei kräftig widerlegt. Moderne Schiffe bieten für alle Altersklassen etwas an. Allerdings sollte man beachten, dass es für das Abendessen immer noch einen gewissen „Dresscode“ gibt und man nicht in zu legerer Kleidung kommen sollte.
Flusskreuzfahrten haben nochmal eine besondere Komponente. Man ist hier nicht auf See und die einzelnen Ziele sind nicht so weit von einander entfernt. Das Flüsse früher die Lebensadern der Landschaften waren, wurden viele bedeutende Städte an Flüssen errichtet. Besonders deutlich wird das beispielsweise in Ägypten, wo sich immer noch 98 % der Bevölkerung an den Ufern des Nils ansiedeln. Sämtliche bedeutenden Bauwerke und Städte finden sich entlang des Flusses und sind mit einer Nil-Kreuzfahrt besonders gut zu erreichen.
Flusskreuzfahren gibt es auf allen größeren Flüssen, so auch dem Rhein, der Rône, der Donau oder dem Dnjepr. Selbst für den Amazonas gibt es mittlerweile Anbieter, genaus wie für den Yangtse.
Bei Flusskreuzfahrten geht es nicht ganz so förmlich zu wie bei den Hochseekreuzfahrten. Wer die kulturellen Schönheiten einer bestimmten Region sehen möchte, ist mit so einer Fahrt sicher gut beraten. Für viele dieser Fahrten gibt es Ausflugspakete, die man buchen kann; so besichtigt man zum Beispiel am Nil die wichtigsten Altertümer am jeweiligen Ort.
Aber allein übernachten auf einem Schiff oder Boot bietet schon einen gewissen Reiz. Deswegen bieten inzwischen Reiseveranstalter Ferien auf dem Hausboot an. Der Ferienparkbetreiber CENTER PARCS hat diese Möglichkeit neu in sein Programm aufgenommen. Alles über die CENTER PARCS finden Sie auf unserer Partnerseite „Summertime Parcs„.
„Ein Mann wollte seine Schuhe anzünden – und seither dürfen wiralle Barfuß über den Flughafen laufen!“
(Mac Taylor in „CSI: NY“)
Kaum ein anderes Verkehrsmittel hat den Planet Erde so verändert, wie das Flugzeug. Entfernungen, die früher nur mit großen Zeitaufwand zu überbrücken waren, können heute in wenigen Stunden überwunden werden. Die Menschen sind näher zusammengerückt.
Doch leider hat das auch seine negativen Aspekte. Wenn man den Tag „11. September“ benennt, muss man keine Jahreszahl mehr anfügen, um zu erklären, welchen man meint: natürlich den 11. September 2001, als zwei Linienflugzeuge in die Türme des World Trade Center gesteuert wurden, die kurz darauf einstürzten. Seit diesem Datum hat eine Paranoia um sich gegriffen, die dazu führte, dass die Vorschriften, die das Gepäck auf Flugreisen und Personenkontrollen betrifft, verschärft wurden. Nachdem Terroristen versuchten, Flüssigsprengstoff an Bord eines Flugzeugs zu bringen, wurden die Vorschriften nochmals angezogen.
Zum Flughafen kommen
Die großen Flughäfen besitzen in der Regel eine gute Anbindung, was den Verkehr betrifft. Wie Sie den Flughafen erreichen, hängt davon ab, zu welcher Tageszeit Sie fliegen und was genau Sie gebucht haben.
Mit der Bahn
Bei vielen Pauschalreisen ist ein so genanntes „Zug-zum-Flug-Ticket“ inbegriffen. Das heißt, Sie können mit der Bahn zu Ihrem Flughafen fahren, ohne extra dafür zu zahlen, und nach dem Urlaub auch wieder zurück. Allerdings ist dieses Ticket mit Einschränkungen versehen, so dürfen Sie die Reise nicht unterbrechen, Sie müssen den direkten Weg zwischen Wohnort und Flughafen nehmen und dürfen frühestens einen Tag vor dem Flug fahren.
Doch auch wenn dieses Ticket nicht eingeschlossen ist, kann es praktisch sein, mit dem Zug zum Flughafen zu fahren. Die Vorteile liegen auf der Hand, man braucht keinen Parkplatz am Flughafen zu zahlen und weiß, wo das eigene Auto steht: zu Hause. Die Bahn bietet mittlerweile mehrere verbilligte Arten von Tickets an, die man allerdings rechtzeitig vor Reiseantritt buchen muss.
Mit dem eigenen Auto
Das eigene Auto bietet natürlich höchste Flexibilität. Leider gibt es viele Landstriche, die suboptimal ausgebaut sind, was das Zugfahren betrifft, sei es, dass man eine weite Strecke zum nächsten Bahnhof zurücklegen muss oder aufgrund des Streckenverlaufs eine Fahrt zum Flughafen nur auf Umwegen möglich ist und daher Zeit kostet.
Wer mit dem eigenen Auto zum Flughafen reist, sollte sich vorher über Parkmöglichkeiten informieren. Natürlich bieten die Flughäfen eigene Parkplätze an, doch diese sind in der Regel nicht sehr günstig. Diesen Umstand haben sich Firmen zunutze gemacht, die Parkpläze in der Nähe günstiger anbieten, oftmals sogar mit im Preis inbegriffenen Shuttle-Service zum Flughafen. Darauf sollte man bei der Anbietersuche achten, genauso darauf, wie das Auto untergebracht ist und welche Sicherheit der jeweilige Anbieter hat.
Am Flughafen übernachten
Am Flughafen übernachten ist dann zu empfehlen, wenn der Flug relativ früh geht, so dass man mitten in der Nacht aufstehen müsste. In der Nähe von Flughäfen gibt es genügend Hotels, so dass man eine gute Auswahl hat. Auch hier gibt es Hotels, die einen Shuttleservice anbieten.
Flughafentransfer am Urlaubsort
Der Flughafentransfer am Urlaubsort wird in der Regel vom Reiseveranstalter organisiert (bitte dort nachfragen). Sollte das nicht der Fall sein, sollten Sie sich rechtzeitig erkundigen, mit welchen Mitteln Sie vom Flughafen zu Ihrem Urlaubsdomizil und zurück kommen.
Auf dem Flughafen
Moderne Flughäfen entsprechender Größe beherbergen verschiedene Einrichtungen, die einem Reisenden vor dem Abflug nützlich sein können. Neben Restaurants für den letzten Snack sind das vor allem Banken und Geschäfte. In den Geschäften können letzte Artikel erworben werden, die man möglicherweise vergessen hat einzupacken.
Check-In
Beim Check-In wird Ihnen am Schalter Ihrer Fluglinie Ihr endgültiger Sitzplatz im Flugzeug zugewiesen, außerdem geben Sie das Gepäck auf, das Sie nicht als Handgepäck mitnehmen. Der Check-In beginnt in der Regel zwei Stunden vor dem Abflug. Informieren Sie sich darüber aber bei Ihrer Fluggesellschaft. Da die Prozedur etwas Zeit beansprucht, ist es ratsam, möglichst frühzeitig dort zu sein.
Zum Check-In wird Ihr Flugticket und der Reisepass oder Personalausweis benötigt. Bei der Zuweisung des Sitzplatzes können Sie, vorausgesetzt, es sind noch entsprechende Plätze frei, Wünsche vorbringen, also ob Sie lieber am Fenster oder am Gang sitzen. Wenn Sie etwas mehr Beinfreiheit haben wollen, fragen Sie nach der Sitzreihe beim Notausstieg. Sie können hier zwar die Sitzlehne nicht verstellen, aber dafür ist der Abstand zu den Vordersitzen weiter.
Für aufgegebenes Gepäck gilt eine Gewichtsbeschränkung, die jede Fluglinie individuell festlegt. Meistens liegt diese Beschränkung bei 18 bis 20 Kilogramm, Sie sollten sich aber vor dem Flug bei Ihrer Fluglinie informieren, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Jedes Kilo über der Obergrenze kostet extra (Extragewicht braucht mehr Treibstoff) und wird direkt am Schalter kassiert.
Im Gepäck dürfen grundsätzlich keine Dinge mitgenommen werden, die gefährlich werden können, wie etwa unter Druck stehende Gasbehälter, Schusswaffen oder Spreng- bzw. Zündstoff enthaltende Gegenstände, zum Beispiel Feuerwerkskörper. Falls Sie sich unsicher sein sollten, ob Sie etwas mitnehmen dürfen, sollten Sie sich an Ihre Fluggesellschaft wenden. Sollte in Ihrem Gepäck etwas gefunden werden, das den Vorschriften nicht entspricht, wird Ihr Gepäck nicht an Bord genommen. Das heißt, Sie müssen den fraglichen Gegenstand aus dem Gepäck nehmen und unter Umständen wegwerfen.
Sie erhalten am Ende des Check-Ins Ihre Bordkarte, auf der Gate- und Sitzplatznummer vermerkt sind, sowie das Flugticket mit dem Nachweis für Ihr aufgegebenes Gepäck.
Manche Fluglinien bieten auch Check-In-Automaten oder den so genannten „Vorabend-Check-In“ an. Was Ihre Fluglinie anbietet, erfahren Sie bei selbiger.
Sicherheitskontrollen
Sie sollten etwa dreißig Minuten an Ihrem Flugsteig – Gate – sein, bevor der Einstieg, das so genannte „Boarding“ beginnt. Das heißt, sie sollten Zeit einplanen für die Sicherheitskontrollen, die vorher notwendig werden. Dabei werden Sie durch einen Metalldetektor geschickt, während Ihr Handgepäck mit einen Röntgengerät durchleuchtet wird.
Im Handgepäck an Bord eines Flugzeugs darf sich nichts mehr befinden, das in irgendeiner Form als Waffe gebraucht werden könnte. Darunter fallen hauptsächlich spitze Gegenstände, Scheren, Nagelfeilen und dergleichen. Außerdem dürfen Sie nur noch 100 Milliliter Flüssigkeit mitnehmen, die zudem in einem verschließbaren, durchsichtigen Plastikbeutel verpackt sein muss, der maximal 1 Liter Inhalt haben darf. Es reicht nicht, diesen Beutel mit einem Gummiband zu verschließen, er muss „verschließbar“ sein. Als „Flüssigkeit“ zählen solche Dinge wie Getränke, Haargel, Zahnpasta, Cremes, Deodorants, Sonnenlotion, Öle, Rasierschaum, aber auch Lippenstift, Feuchtigkeitstücher, Honig, andere Brotaufstriche und Suppen (!). Ob etwas eine „Flüssigkeit“ ist, entscheidet in strittigen Fällen die Bundespolizei vor Ort.
Erlaubt sind Artikel, die im Duty-Free-Shop erworben wurden, Babynahrung (auch Milch oder Säfte) für mitreisende Babys und Kleinkinder sowie Medikamente. Bei letzteren kann es allerdings sein, dass der Fluggast zum Beispiel über ein ärtzliches Attest nachweisen muss, dass er die Medikament benötigt.
Bei Duty-Free-Artikeln gibt es zudem Einschränkungen, da beispielsweise die USA auch hier Restriktionen haben. Aktuellste Informationen über Vorschriften das Handgepäck betreffend erfahren Sie auf der Webseite ihres Flughafens.
Für die Untersuchung mit dem Metalldetektor sollen Sie sämtliche Gegenstände aus Metall, die sich bei sich tragen (Geld im Geldbeutel, Schlüssel und ähnliches) aus den Taschen holen und in eine der bereitgestellten Schalen legen, genauso sollten Sie Jacken und ähnliche Kleidungsstücke in einen Korb ablegen. Alles das wird ebenfalls durch das Röntgengerät geschickt.
Sollte der Metalldetektor bei Ihnen anschlagen, werden Sie nochmals von einem Sicherheitsbeamten mit einem Handgerät untersucht. Dies ist ungefährlich und in der Regel – Ihre Kooperation vorausgesetzt – schnell erledigt. Und kooperativ sollten Sie sein, denn anders kommen Sie nicht an Bord des Flugzeugs.
Falls Sie Gegenstände wie Laptops, Foto- oder Filmkameras dabei haben, rechnen Sie damit, dass diese gründlich kontrolliert werden. Für Fotokameras, die noch mit herkömmlichen Filmen arbeiten, gab es früher Filmtaschen mit Bleieinlage, da es vorkommen konnte, dass die Strahlen des Röntgengeräts die Filme beschädigten. Laut Auskunft der Flughäfen ist das bei modernen Geräten nicht mehr der Fall, so dass man da keine Angst haben muss. Sollten Sie Herzschrittmacher-Patient sein, sagen Sie das bitte dem Sicherheitspersonal vor der Kontrolle.
Boarding
Nachdem Sie die Sicherheitskontrollen hinter sich gebracht haben, befinden Sie sich nun in dem Bereich, der international als „Boarding Zone“ bezeichnet wird. Hier finden Sie die so genannten „Duty Free Shops“, in denen Sie bei Ausreise nach außerhalb der Europäischen Union Waren zoll- und steuerfrei einkaufen können. Außerdem finden sich hier noch Cafés und Bars, wo Sie sich die Zeit bis zum Abflug verkürzen können.
Etwa dreißig Minuten vor dem Boarding sollten Sie sich an Ihrem Flugsteig oder Gate befinden. Die Nummer Ihres Gates erfahren Sie von Ihrer Bordkarte. Wenn das Boarding beginnt, zeigen Sie die Bordkarte vor. Diese wird dann geteilt, Sie erhalten nur einen Abschnitt zurück, den Rest behält die Fluggesellschaft als Nachweis. Danach können Sie an Bord Ihres Flugzeugs, sei es über einen so genannten „Finger“ (einen flexiblen, fahrbaren Gang, der direkt an die Flugzeugtür andockt) oder indem Sie mit einem Bus auf das Flugfeld gebracht werden. In letzterem Fall haben Sie zwei Einstiegsmöglichkeiten, vorn und hinten. Sollte sich Ihr Sitzplatz in Reihe 1 bis 14 befinden, ist es ratsam, vorne einzusteigen, bei Sitzplätzen ab Reihe 15 vom hinteren. Es kann sein, dass Sie Ihre Fluggesellschaft auf derartiges mit Durchsagen aufmerksam macht.
Die Sitzreihen sind durchnummeriert, wobei die Reihe 13 in der Regel ausgelassen wird (wegen dem Unglück, das man der „13“ gerne nachsagt). Die Sitze in einer Reihe sind mit Buchstaben versehen. Befinden sich sechs Sitze in einer Reihe, so sind A und F die Fensterplätze, C und D am Gang.
Für den Flug erhalten Sie vor dem Start noch Sicherheitshinweise. Bitte beachten Sie diese und folgen Sie den Anweisungen des Kabinenpersonals.
Nach der Landung
Nach der Landung am Zielort – sei es auf dem Flug in den Urlaub oder wieder zurück – müssen Sie unter Umständen durch die Passkontrolle. Das ist bei allen Reisen von oder in Staaten der Fall, die nicht das „Schengen-Abkommen“ unterzeichnet haben.
Bei Ankunft in Ihrem Urlaubsland benötigen Sie zudem möglicherweise ein Visum, das in Ihren Reisepass geklebt wird. Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, ist die Gebühr für das Visum in der Regel inklusive. In dem Fall werden Sie von einem Vertreter Ihres Reiseveranstalters erwartet und zum entsprechenden Schalter gebracht.
Ist das nicht der Fall, müssen Sie für Ihr Visum selbst sorgen und die Gebühr direkt entrichten. Ob das so ist, erfahren Sie bei Ihrem Reiseveranstalter.
Nach den Kontrollen kommen Sie den Bereich, an dem Sie Ihr Gepäck zurück erhalten. Auf einer Anzeigetafel erfahren Sie, an welchem Band („Belt“) das Gepäck für Ihren Flug ausgeladen wird. Nachdem Sie sich dorthin begeben haben, heißt es warten. Irgendwann wird Ihr Koffer auf dem Band angefahren kommen. Falls nicht, müssen Sie sich an das Flughafenpersonal wenden.
Nachdem Sie Ihr Gepäck haben, wartet gegebenenfalls die letzte Kontrolle auf Sie: der Zoll. Wenn Sie aus dem „nicht-Schengen“-Ausland zurück kommen, gelten besondere Vorschriften bezüglich der Einfuhr von vor Ort gekaufter Waren. So dürfen Sie nur gekaufte Waren bis zu einem bestimmten Betrag, Tabakwaren oder Alkohol nur bis zu einer bestimmten Menge einführen. Die aktuellen Bestimmungen finden Sie auf der Webseite vom deutschen Zoll hier. Sollten Sie versuchen, Waren über den entsprechenden Werten oder Mengen in Deutschland einzuführen, wartet neben der Nachzahlung des Einfuhrzolls auch eine empfindliche Strafe auf Sie.
Bestimmte Waren dürfen gar nicht eingeführt werden, etwa wenn es sich um geschützte Tierarten handelt. In dem Fall wird Ihr Gepäck vor Ort beschlagnahmt und Sie müssen mit einer Anzeige rechnen.
Wie immer gilt: Wenn Sie sich über etwas unsicher sind, erkundigen Sie sich vorher beim Flughafen oder Ihrer Fluggesellschaft. Dies ist sowieso empfehlenswert, denn es kann sein, dass sich Vorschriften kurzfristig aufgrund irgendwelcher Vorkommnisse ändern. Insofern kann diese Seite nur eine Hilfe sein, wir übernehmen keine Gewähr für die Aktualität oder Gültigkeit der gemachten Angaben.
„Beim Volk, da ist sie sehr beliebt, uns’re Eisenbahn.
Doch dort, wo’s keine Schienen gibt, da hält sie selten an.“
EAV: „Es fährt kein Zug“
Die Ursprünge der Eisenbahn sind vor allem im Bergbau zu suchen, wo die Loren ein ähnliches Schienensystem benutzen, wie später die Züge. Die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland beginnt 1828 mit der Verlegung des ersten Schienenwegs, der 1831 eingewiehen wurde. Das neue Verkehrsmittel wurde, wie jeder technische Fortschritt, unterschiedlich aufgenommen. Dennoch erkannte man dessen Potential und baute im Laufe der Jahre ein weites Streckennetz aus.
Auch heute übt das Reisen mit dem Zug noch eine besondere Faszination aus, was allein die vielen Menschen beweisen, deren Hobby die Modelleisenbahn ist. Viele Pendler benutzen die Bahn und sie wird auch gern für die Fahrt in den Urlaub genommen.
Der Vorteil: Man muss nicht selber fahren und kann das Auto stehenlassen. Und wenn man eine entsprechende Strecke fährt, gibt es eine Menge zu sehen links und rechts der Schienen. Die modernen Züge bieten mittlerweile einen gewissen Komfort, der einem das Reisen recht angenehm macht.
Bedingt durch den Personalabbau bei der Bahn gibt es allerdings nicht mehr an jedem Bahnhof einen Fahrkartenschalter. Stattdessen sind dort Automaten aufgestellt. Man sollte also bei der Reise frühzeitig am Bahnhof sein, um genügend Zeit zu haben, die entsprechende Fahrkarte zu lösen. Da inzwischen auch nicht mehr auf jedem Zug Zugbegleiter mitfahren, kann man nicht damit rechnen, dort eine Karte nachlösen zu können, gerade auf Kurzstrecken.
Für weitere Strecken empfiehlt es sich generell, das Ticket zeitig vor Antritt der Reise zu holen, denn zum einen könnte es dann günstiger sein, zum zweiten hat man es dann, wenn man zum Bahnhof kommt. Tickets gibt es an Bahnhöfen mit DB Reisezentren oder Fahrkartenschaltern, in Reisebüros, die als DB Agentur ausgewiesen sind (sieht man am entsprechenden Schild am Reisebüro) oder im Internet. Für einen etwas erhöhten Preis kann man das Ticket auch beim Zugpersonal direkt kaufen, dort sind allerdings nicht alle Sonderangebote zu haben.
Bei vielen Pauschalreisen mit dem Flugzeug ist zudem im Reisepreis ein so genanntes „Zug-zum-Flug-Ticket“ inbegriffen, mit dem man kostenlos vom Wohnort zum Flughafen – und nach dem Urlaub – wieder zurück fliegen kann. Alles, was man hier noch braucht, ist die entsprechende Zugverbindung, das Ticket muss nicht gegen ein Bahnticket eingetauscht werden, sondern gilt direkt.
Als Nachteil ist natürlich zu sehen, dass man bei dieser Art der Reise von den Fahrplänen der Bahn abhängig ist. Und da hängt es sehr stark davon ab, ob man in einem ländlichen Gebiet wohnt, oder in einem Ballungsraum. In letzterem fahren so viele Züge, dass man immer irgendwie einen Anschluss findet, während man in ersterem Glück haben darf, dass stündlich ein Zug fährt. Außerdem sind durch rigoroses Abbauen von nicht rentablen Strecken die ländlichen Gebiete zum Teil vom Schienennetz der Bahn komplett abgetrennt. Dort muss man erst zum nächstmöglichen Bahnhof kommen, was sich unter Umständen als schwierig erweisen kann.
Die Deutschen sind eine Nation von Autofahrern. Nun gut, sagen wir, eine Nation von Autofahrern unter vielen anderen Nationen von Autofahrern. In der Tat ist der manchmal als „heiligs Blechle“ bezeichnete fahrbare Untersatz für viele zu Statussymbol, Partnerersatz oder Potenzerweiterung geworden. Eine Reise mit dem Auto bietet unbestreitbare Vorteile, man ist unabhängig von Fahrplänen und kann mitnehmen, was immer man mitnehmen möchte (vorausgesetzt, das zulässige Gesamtgewicht wird nicht überschritten). Der Nachteil: Jemand muss fahren, was bei langen Strecken auch sehr anstrengend werden kann, und die Reise muss zudem selbst geplant werden. Und dass der Verkehr auf deutschen Straßen nicht immer fließt, ist vermutlich auch bekannt.
Eine Autoreise planen
Wenn Sie sich schon genauer auf dieser Webseite umgesehen haben, so werden Sie festgestellt haben, dass auf den hier und auf der SPACE-CRUISE-Seite eingesetzten Karten von Google Maps beim Anklicken einer der Markierungen in dem Fenster ganz unten steht: „Route berechnen – nach hier“. Mit diesem Link rufen Sie einen Routenplaner auf, der Ihnen schon bei Ihrer Planung ganz nützliche Dienste leisten kann. Sie erfahren hier nämlich, wieviel Zeit sie ungefähr für Ihre Fahrt kalkulieren müssen. Bevor Sie die Autoreise beginnen, sollten Sie genau in Erfahrung bringen, wo sich Ihr Ziel befindet. Das Internet ist dabei eine Hilfe. Dann sollten Sie die Strecke planen, was auf verschieden Weisen passieren kann. Früher gab es da verschiedene Hilfsmittel, zum Beispiel einen Streckenmesser, mit dem man die Route auf einer Karte abfahren und dann auf einer Skala ablesen konnte, wie weit es zwischen zwei Punkten war. Im Zeitalter von Routenplaner und Navigationssystem ist das aus der Mode gekommen, aber es gibt immer noch Menschen, die auf die „gute alte“ Karte schwören.
Neben der Route selbst sind noch andere Dinge einzuplanen, zum Beispiel Pausen. Das ist wichtig, gerade wenn die Strecke lang ist. Sind Kinder mit dabei, muss daran gedacht werden, für diese für Beschäftigung zu sorgen. Aber auch für erwachsene Beifahrer ist es hilfreich, wenn man etwas tun kann, damit die Fahrt nicht zu lang wird.
Kartennavigation
Kartennavigation hat einen unbestreitbaren Nachteil: Wenn man allein unterwegs ist, wird es schwierig. Und selbst wenn man mit anderen reist, braucht man jemanden, der genug räumliches Vorstellungsvermögen mitbringt, eine Karte richtig zu lesen und zu interpretieren. Auf der anderen Seite ist da natürlich die Individualität, man muss sich beim Reisen an keine fremden Vorgaben halten und kann beispielsweise auch Sehenswürdigkeiten spontan anfahren. Dazu sollte man allerdings darauf achten, dass das Kartenmaterial auf dem neuesten Stand ist, sonst kann es sein, dass man die eine oder andere böse Überraschung erlebt.
Die Routenplaner wurden oben schon mal erwähnt. Mittlerweile findet man sie überall im Internet, zum Beispiel auf dieser Webseite. Der Routenplaner rechnet eine Strecke zwischen Start- und Zielpunkt aus, die man sich ausdrucken lassen kann. Auch diese Methode hat einen Nachteil für Alleinreisende, denn gleichzeitig Autofahren und die Route von einem Papier ablesen, ist nicht sonderlich empfehlenswert.
Weiters ist die Methode nicht sehr flexibel. Ist eine Route nicht befahrbar, muss man doch auf andere Methoden zurückgreifen. Auch hier ist ein Beifahrer extrem hilfreich. Der Vorteil ist jedoch, dass die meisten Routenplaner im Internet ihre Dienste umsonst (bzw. werbefinanziert) anbieten. Und wenn einem eine Route nicht gefällt, kann man diese mittels „Haltepunkte“ variieren, also den eigenen Vorlieben anpassen.
Wofür sich die Routenplaner in jedem Fall eignen, ist, wie oben bereits erwähnt, für die Vorplanung. Man kann sich dabei ausrechnen lassen, wieviel Zeit man voraussichtlich für die Fahrt benötigt und die Anreise entsprechend planen.
Navigationssysteme
Die kleinen Computer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Preislagen, und sie haben ein paar Vorteile. Unlängst fuhr ich allein in einen Kurzurlaub, als mein Navigationssystem plötzlich zu mir sagte: „Auf Ihrer Route befindet sich ein Verkehrshindernis.“ Und aus einem plötzlichen Reflex heraus redete ich mit dem Computer. „Schön“, sagte ich, „erzähl mir das nicht, berechne die Route gefälligst neu.“ Tatsächlich gab der Kasten ein paar Sekunden später zurück: „Ihre Route wurde neu berechnet.“ Zugegeben, die Neuberechnung hätte er auch ohne meine mündliche Anweisung getan, aber ich wollte einfach eine nette Geschichte erzählen, die einen Vorteil von Navigationssystemen zeigt: Sind diese mit einer Antenne versehen und empfangen den „Traffic Message Channel“ (kurz: TMC), können Sie auf Verkehrshindernisse wie Umleitungen oder Staus reagieren, und zwar lange bevor man in deren Nähe kommt. In meinem Fall war das eigentliche Verkehrshindernis eine wegen eines Unfalls gesperrte Straße, und zwar dreißig Kilometer vor mir.
Navigationssysteme sind flexibel und wenn man allein unterwegs ist, übernehmen sie quasi die Beifahrerrolle. Wenn man die Einstellungen für die Routenberechnung entsprechend vornimmt, kann man das System gut den eigenen Bedürfnissen anpassen. Für eine Fahrt nach Salzburg habe ich beispielsweise die Option „Keine Mautstraßen verwenden“ eingestellt, und wurde sicher auf einer Nebenstrecke ohne österreichische Autobahnen zum Ziel geführt.
Natürlich gibt es auch Nachteile, so muss man auch hier das Kartenmaterial aktuell halten. Und trotz dass der Anschaffungspreis für so ein Gerät schon niedriger ist als vor Jahren, schreckt er doch immer noch ab. Nicht zuletzt ist ein Navigationssystem ein weiterer Verbraucher auf der Autobatterie.
„Mann, bin ich gebeutelt! Kann kaum noch den Stift in der Hand halten.“
Hape Kerkerling: „Ich bin dann mal weg“
Zu Fuß zu reisen ist die klassischste aller Reisemethoden. Nur mit dieser Methode hat der Mensch es geschafft, den ganzen Planeten Erde einzunehmen. Heutzutage wird es mehr in Form von Wanderungen gemacht, eine kurze, abgesteckte Wegstrecke, die zu einem Ziel führt. Und wenn man Menschen beispielsweise fragt, warum sie auf einen Berg gehen, lautet die beliebteste Antwort immer noch: „Weil er nun mal da ist!“
Dann gibt es da immer auch Menschen, die wirklich „reisen“, zum Beispiel auf den Pilgerstrecken des Jakobswegs. Seit Hape Kerkerling diese Reise unternommen hat, nahm das an Popularität zu. Zumindest fragten sich die Menschen wieder mehr, was den besonderen Reiz an solchen Reisen ausmacht. Ein Teil ist sicherlich die Tatsache, dass Menschen offenbar einen besonderen Sinn für Herausforderungen haben. Das gilt nun für die Pilger gleichermaßen wie für die Menschen, die auf Berge steigen. Es gibt Menschen, die diesen Drang in sinnlosen Wettbewerben ausleben und sich wundern, dass ihnen das nichts gibt. Andere entscheiden sich für etwas, das sie in ihrer persönlichen Entwicklung weiterbringt. Eine Bergwanderung oder gar eine Klettertour bringen neue Eindrücke mit sich. Man sieht die Welt im wahrsten Sinne des Wortes aus einer anderen Perspektive.
Die Perspektive ändert sich zwangsläufig, da man sich ja auf einen erhöhten Punkt begibt und auf die Welt hinabblickt. Doch auch bei den Pilgerreisen ändert sich die Perspektive, was man sehr schön in Kerkerlings „Ich bin dann mal weg“ nachvollziehen kann. Man trifft neue Menschen und wird auf Dinge aufmerksam, die man vorher vielleicht nicht bemerkt hätte. Wenn man aufmerksam ist, dann kann das sogar auf jeder noch so kleinen Wanderschaft passieren.
Das Gehen nämlich gibt uns ein gewisses Tempo vor. „Wandern“, das heißt nicht, dass man auf Tempo geht, weil man einen Marathon zu erledigen hat. Man läuft, nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell. Dinge, die etwa im Auto an einem vorbeisausen würden, bleiben nun zwangsläufig länger in unserem Fokus. Wenn die Strecke dann auch noch abwechslungsreich ist, zu einem Naturdenkmal führt, durch einen Wald oder eine andere schöne Landschaft, dann gibt es sehr viel zu sehen. Zu erfassen. Alles, was wir dann noch zu tun haben, ist, unserem Verstand zu erlauben, diese Dinge zu erfassen.
Geht man allein, dann kommt dem Verstand sowieso noch eine besondere Rolle zu, dieser fängt nämlich zu arbeiten an. Man denkt über viele Dinge nach, kommt auf dies und jenes und löst vielleicht sogar das eine oder andere Problem. Und wieder ändert sich die Perspektive.
Allerdings sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass Wandern oder gar eine Pilgerreise eine Wunderlösung bringt. Das ist nur das Mittel. Den Rest muss der Mensch selbst erledigen. Es mag ihm so vielleicht einfacher fallen, weil der Verstand endlich nicht von tausend Dingen abgelenkt wird, die täglich auf uns einströmen, aber es ist auch nicht einfach ein „Knopfdruck“, auf den eine bestimmte Reaktion erfolgt. Es ist trotz allem Arbeit zu tun.
Nun, auch wenn man sich nicht dazu durchringen kann, den ganzen Urlaub mit einer Pilgerreise zu verbringen, so ist es doch vielleicht eine Idee für eine Reiseaktivität, mal zu Fuß etwas zu durchwandern. Sich Zeit nehmen, verweilen. Man ist ja immerhin im Urlaub, und nicht auf der Flucht.
In data-epi-spacing den data-epi-spacing Beiträgen data-epi-spacing dieser data-epi-spacing Kategoie data-epi-spacing geht data-epi-spacing es data-epi-spacing um data-epi-spacing das data-epi-spacing Reisen data-epi-spacing an data-epi-spacing sich. data-epi-spacing Das data-epi-spacing Reisen, data-epi-spacing also data-epi-spacing das data-epi-spacing „Unterwegs data-epi-spacing sein“, data-epi-spacing fasziniert data-epi-spacing die data-epi-spacing Menschen. data-epi-spacing Die data-epi-spacing spannendsten data-epi-spacing Geschichten data-epi-spacing handeln data-epi-spacing auch data-epi-spacing vom data-epi-spacing Reisen, data-epi-spacing sei data-epi-spacing es data-epi-spacing einer data-epi-spacing der data-epi-spacing spannenden data-epi-spacing Romane data-epi-spacing von data-epi-spacing Jules data-epi-spacing Verne data-epi-spacing (hier data-epi-spacing sticht data-epi-spacing natürlich data-epi-spacing „In data-epi-spacing 80 data-epi-spacing Tagen data-epi-spacing um data-epi-spacing die data-epi-spacing Welt“ data-epi-spacing hervor), data-epi-spacing „Der data-epi-spacing Herr data-epi-spacing der data-epi-spacing Ringe“ data-epi-spacing oder data-epi-spacing andere data-epi-spacing Erzählungen, data-epi-spacing in data-epi-spacing denen data-epi-spacing die data-epi-spacing Hauptfiguren data-epi-spacing eine data-epi-spacing so data-epi-spacing genannte data-epi-spacing „Heldenreise“ data-epi-spacing unternehmen. data-epi-spacing Der data-epi-spacing Mensch data-epi-spacing trägt data-epi-spacing ihn data-epi-spacing offenbar data-epi-spacing in data-epi-spacing sich, data-epi-spacing diesen data-epi-spacing Drang, data-epi-spacing andere data-epi-spacing Länder data-epi-spacing und data-epi-spacing Regionen data-epi-spacing zu data-epi-spacing sehen. data-epi-spacing Wie data-epi-spacing sonst data-epi-spacing wäre data-epi-spacing es data-epi-spacing zu data-epi-spacing erklären, data-epi-spacing dass data-epi-spacing er data-epi-spacing sich data-epi-spacing über data-epi-spacing den data-epi-spacing Planeten data-epi-spacing Erde data-epi-spacing so data-epi-spacing nachhaltig data-epi-spacing ausgebreitet data-epi-spacing hat?
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Reisegepäck hat manchmal ein paar sehr unangenehme Eigenschaften. Erstens scheint es immer zu viel davon zu geben, zweitens scheint das Volumen des Gepäcks während der Reise zuzunehmen, so dass man bei der Abreise Schwierigkeiten hat, alles wieder unterzubringen. Abhängig davon, wie Sie reisen wollen, sollten Sie Ihr Gepäck und die Transportmittel entsprechend planen.
Ich packe meinen Koffer und packe ein…
Bei der Gründlichkeit und Planungsmentalität, die man den Deutschen im Allgemeinen nachsagt, sollte es eigentlich kein Problem sein, einen Koffer zu packen. So könnte man zumindest denken. Leider ist oft das Gegenteil der Fall.
Das Packen von Koffern oder Reisetaschen bedarf in der Tat ein wenig Planung, zum einen von den Dingen, die überhaupt mitgenommen werden müssen, zum anderen, wie man sie in den Koffer oder die Tasche organisiert. Wenn man Sachen einfach „reinwirft“, wird man unter Garantie nicht alles, was man mitnehmen möchte, unterbringen können. Diese Dinge könnten auf einer Reise wichtig werden:
Reiseunterlagen und Dokumente
Diese werden auf jeden Fall benötigt und sollten griffbereit sein, am besten in einer kleinen Extratasche. Manche Reiseveranstalter schicken ihre Unterlagen auch in einer solchen Tasche. Welche Reisedokumente Sie benötigen, lesen Sie im entsprechenden Abschnitt. Wenn für Ihr Reiseziel eine bestimmte Impfung Vorschrift, benötigen Sie selbstverständlich auch Ihren Impfausweis, um diese nachzuweisen.
Kleidung
Sie dürften ja eigentlich wissen, wieviel Kleidung sie für welchen Zeitraum benötigen. Allerdings sollten Sie, etwa wenn Sie es gewohnt sein sollten, mehrmals täglich die Sachen zu wechseln, vielleicht Abstriche machen. Jedes zusätliche Kleidungsstück verbraucht Platz und bringt im Zweifelsfall Gewicht. Fangen Sie mit dem an, das Sie unbedingt brauchen; wenn noch Platz ist, können Sie immer noch zuladen.
Spezielle Kleidung
Damit sind nicht nur Sportausrüstungen gemeint. Machen Sie beispielsweise eine Kreuzfahrt, kann es unabdingbar sein, eine spezielle Abendgarderobe dabei zu haben, die etwas förmlicher ist als diejenige, die tagsüber getragen wird. Auch Badeanzug, Badehose oder Bikini gehören dazu, es sei denn Sie verbringen Ihren Badeurlaub an einem FKK-Strand.
Kulturtaschen
Mit dem Begriff „Kulturtasche“ oder „Kulturbeutel“ umschreibt man eine Tasche, in der die Dinge der täglichen Hygiene auf Reisen transportiert werden, in der Regel Zahnputzutensilien, Nagelscherennecessaire, Kamm, Bürsten, sowie Wasch- und Pflegeartikel. Die Kulturtaschen gibt es in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel als tatsächliche „Tasche“ mit Reißverschluss, oder als so genannte „Rolle“, die man an einem Haken aufhängen und entrollen kann, und damit alles praktisch griffbereit hat.
Wichtig ist, dass Kulturtaschen auf Flugreisen nichts im Handgepäck verloren haben. Scheren oder Nagelfeilen werden als mögliche Waffen angesehen und müssen am Kontrollpunkt zurückgelassen werden, außerdem darf man nur noch eine beschränkte Menge an Flüssigkeit mit in die Flugzeugkabine nehmen. Wollen Sie Ärger dieser Art vermeiden, tun Sie ihre Kulturtasche ins normale Gepäck, das Sie am Schalter aufgeben.
Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Bitte beachten Sie, dass diese wegen der Beschränkungen für Handgepäck im Flugverkehr ebenfalls besser im regulären Gepäck mitgeführt werden sollte. Für Medikamente im Handgepäck braucht man einen Nachweis, dass man diese unbedingt braucht, ansonsten dürfen auch gerade Flüssigkeiten nicht mit ins Flugzeug. Was Sie in Ihre Reiseapotheke tun sollten, erfahren Sie unter der Kategorie „Reisekrankheiten“.
Brustbeutel / Gürteltaschen
Beim Thema „Reisekasse“ wurde bereits erwähnt, dass es nicht ratsam ist, Bargeld, Kreditkarten oder auch Reisedokumente im Urlaub in einem normalen Geldbeutel an den „üblichen Orten“ aufzubewahren, wie zum Beispiel die Gesäßtasche oder die Handtasche. Vorzuziehen ist ein Ort, der es eventuellen Dieben von vornherein schwer macht, etwas zu stehlen. Brustbeutel oder am Gürtel befestigte Taschen leisten da gute Dienste.
Gürteltaschen können, um sie zu verstecken, in den Hosenbund gesteckt werden. Hat man ein Kleidungsstück darüber, ist die Tasche nicht zu sehen, und einfach zu erreichen auch nicht.
Brustbeutel trägt man daher am besten auch unter einem Kleidungsstück möglichst direkt am Körper und holt sie nur hervor, wenn man sie unmittelbar benötigt. Außerdem gibt es noch spezielle Kleidungsstücke, die über Geheimtaschen verfügen, hauptsächlich spezielle Gürtel.
Unter gewissen Umständen ist es nicht ratsam, gewisse Gegenstände am Strand oder am Pool einfach liegenzulassen. Und Fächer, um Wertgegenstände wegzuschließen, gibt es nicht überall. Auf eine ähnliche Situation kann man auch im Winterurlaub treffen, denn letztlich ist Schnee nichts weiter als gefrorenes Wasser, das jederzeit wieder flüssig werden kann. Was tut man also mit dem Geld, der Kreditkarte oder dem Schlüssel fürs Auto oder zum Hotelzimmer? Mitnehmen am Besten, und zwar in einer wasserdichten Tasche.
Solche Taschen gibt es in verschiedenen Größen und für verschiedene Zwecke. Man kann sie um den Hals hängen, am Oberarm befestigen oder anderweitig mitnehmen. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, welche Art „wasserdicht“ eine Tasche ist. „Spritzwassergeschützt“ bedeutet, dass man sie nicht zum Schwimmen oder gar Tauchen mitnehmen kann. Auch muss man berücksichtigen, dass die Tasche aufgrund der Luft in ihr einen gewissen Auftrieb hat und unter Umständen aufschwimmt. Für Schwimmen und Schnorcheln ist daher eine Oberarmtasche tatsächlich am Besten geeignet.
Bitte beachten Sie unbedingt, dass ein solche Tasche keine Garantie gegen das Nasswerden ist. Die Dichtringe und Verschlüsse müssen regelmäßig überprüft werden, und nach jedem „Einsatz“ im Salzwasser sollte die Tasche gründlich gespült werden. Salz greift die Dichtungen an und macht sie durchlässig. Zudem ist eine wasserdichte Tasche nicht unzerstörbar, sie muss daher auch auf eventuelle Schäden kontrolliert werden.
Nachdem man sich also klar ist, was alles mit in den Urlaub muss, geht es nunmehr um die Frage: Wie zur Hölle bringt man das ganze Zeug dahin? Zum Transport und zur Aufbewahrung gibt es folgende Möglichkeiten:
Rucksack
Der Klassiker nicht nur für Wanderungen – aufgesetzt und Hände frei beim Laufen. Sollten Sie Ihre Reise zu Fuß antreten, wird der Rucksack Ihr bester Freund sein, auch wenn Sie ihn vielleicht hin und wieder verfluchen werden. Für Wanderungen empfiehlt es sich, einen speziellen Rucksack zu nehmen, bei dem die Trageriemen speziell gepolstert sind und der am Rücken anatomisch geformt ist. Für den „normalen“ Gebrauch tut es auch etwas kleineres. Sollten Sie Ihre Reise im Flugzeug antreten, sollten Sie beachten, dass es für Handgepäckstücke Größen- und Gewichtsbeschränkungen gibt.
Eine Reisetasche bringt gewisse Vorteile mit sich, die sich aber unter Umständen als Nachteil entpuppen könnten. Dadurch, dass sie im Gegensatz zu einem Koffer keine starren Wände hat, lässt sich in ihr unter Umständen mehr unterbringen. Und das so lange, bis sie komplett ausgebeult ist. Der Nachteil: Das erhöht natürlich das Gewicht. Mittlerweile gibt es solche Reisetaschen auch mit Rollen, dass man sie nicht tragen muss, sondern hinter sich herziehen kann. Verreist man aber mit dem Flugzeug, muss man unbedingt darauf achten, dass man auf diese Weise kein Übergewicht produziert. Auch im Auto muss man aufpassen, da die Tasche im vollen Zustand natürlich auch mehr Volumen einnimmt und unter Umständen den Kofferraum auffüllt. Andererseits ist hier eine Reisetasche wiederum auch flexibel und kann möglicherweise zusammgedrückt werden.
Reisetaschen gibt es meistens mit Griff und Umhängeschlaufe, so dass man sie auf zwei Arten tragen kann.
Genau genommen ist ein „Trolley“ auch ein Koffer, allerdings ein solcher, der über einen extra Handgriff und Rollen verfügt, so dass man ihn hinter sich herziehen kann. Die Schalen von Koffern bestehen aus verschiedenen Materialien und sind starr und fest. Im Gegensatz zu der oben bereits erwähnten Reisetasche sind sie, was den Inhalt betrifft, nur beschränkt dehnbar. Daher ist es erforderlich, die Beladung etwas genauer zu durchdenken, damit man nicht irgendwo Hohlräume hat, während von oben nichts mehr reinpasst.
Allerdings ist der Inhalt eines Koffers auch besser geschützt als bei einer Reisetasche. Vor allem beim Reisen mit dem Flugzeug ist das wichtig, da hier beim Be- und Umladen der Flieger nicht immer zimperlich mit dem Gepäck umgegangen wird (das geht aus Zeitgründen oftmals gar nicht anders).
Koffer werden oft in Sets angeboten, das heißt, man hat von einer Kofferserie verschiedene Größen für verschiedene Gelegenheiten, den etwas kleineren für die Kurzreise, den größeren für den langen Urlaub. Oft verfügen Koffer auch über ein separates Adressetikett, auf dem man die eigene Adresse vermerken kann. Bei einem Verlust des Koffers kann – muss aber nicht – dieses hilfreich sein, damit Ihr Eigentum zu Ihnen zurück findet.
In kleineren Autos können Koffer ein Problem geben, da sie sich natürlich nicht drücken lassen, sondern starr ihre Größe behalten. Und viele Koffer passen in die neuen Gepäcknetze der Bahn gar nicht mehr rein.
Koffer werden gern mit Schlössern geliefert, die einen gewissen Schutz bieten sollen. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Polizisten oder Zollbeamte das Recht haben, ein solches Schloss aufzubrechen, wenn sie beispielsweise den Inhalt kontrollieren wollen.
Praktischer ist es in dem Fall, den Koffer mit einem Gepäckgurt zu versehen, und das aus gleich mehreren Gründen. Erstens, der farbige Gepäckgurt erleichtert das Identifizieren Ihres Koffers gerade am Flughafen; zweitens, Ihr Koffer ist gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert; drittens, falls Ihr Koffer kontrolliert werden muss, muss kein Schloss aufgebrochen und beschädigt werden, der Gurt lässt sich einfach öffnen.
Menschen, die immer und überall per Computer zu erreichen sein müssen, haben sich natürlich längst einen transportablen Klapprechner angeschafft, auch „Laptop“ genannt. „Laptop“ heißt übrigens wörtlich übersetzt „oben auf dem Schoß“ und zeugt von der ungesunden Sitzhaltung, die Laptop-Benutzer vielfach vor allem Unterwegs einnehmen.
Ein solcher Computer benötigt natürlich auch ein adäquates Transportmittel. Gerade was das Reisen im Flugzeug betrifft, empfiehlt sich hier natürlich eine Tasche, in die etwas mehr als nur der Computer und sein Zubehör passt. Quasi eine Aktentasche, in der man „auch“ den Laptop unterbringen kann. Elektronische Geräte sind in Flugzeugen unter gewissen Bedingungen erlaubt und man darf sie sogar betreiben. Mehr dazu erfahren Sie bei Ihrer Fluggesellschaft.
Die meisten Laptop-Taschen sind Umhängetaschen mit einem langen Riemen, aber es gibt auch welche mit Griff, oder ebenso Rucksäcke.
Dem Trend folgend, für neue Produkte sich auch in Deutschland „hip“ klingende englische Namen auszudenken kam vor noch nicht allzu langer Zeit jemand auf die Idee, eine neue Produktlinie von Umhängetaschen „body bags“ zu nennen. Die Idee dahinter war, dass diese Taschen („bag“) mit dem Riemen über der Schulter eng am Körper („body“) getragen werden. Das war zwar prinzipiell gut nachgedacht, aber man hätte sich doch vorher informieren sollen, ob der Begriff „body bag“ im Englischen nicht schon mit einer anderen Bedeutung belegt ist. Das war er nämlich, ein „body bag“ ist wörtlich übersetzt ein „Leichensack“.
Umhängetaschen sind praktisches Handgepäck für die verschiedensten Zwecke. Vor allem werden sie natürlich gern dazu benutzt, Foto- und / oder Filmausrüstungen zu transportieren, die man nicht ins andere Gepäck geben möchte. Für die Reiseunterlagen haben sie zudem separate Fächer. Sie sind entweder aus weichem Stoff, so dass ihr Eigengewicht nicht zu hoch ist, oder aus anderen Materialien wie Leder, das etwas schwerer ist. Bei den Größen der Taschen muss auf die Größenbeschränkung bei Flugzeughandgepäck geachtet werden.
Zweckmäßig ist es auch, eine einfache Umhängetasche zusammengefaltet im Gepäck mit sich zu führen, um etwa Badesachen am Urlaubsort an den Strand mitzunehmen. Ansonsten könnten Sie gezwungen sein, vor Ort eine teure Tasche zu kaufen, die Sachen „irgendwie so“ einzeln mitzunehmen oder auf eine Plastiktüte zurückzugreifen, was das Bild vom „typischen Touristen“ verstärken würde. Außerdem sieht es unmöglich aus.