Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 156 von 200)

Unser Star für Baku: Ornella de Santis

Zum ersten Mal wirklich begegnet bin ich Ornella de Santis im Dezember 2005 im Europa-Park. Gekannt habe ich sie schon vorher und ich habe ein wenig verfolgt, was sie seither getan hat. Deswegen fand ich es sehr schön zu sehen, dass sie nun an „Unser Star für Baku“ teilnimmt. Nun ist sie eine Runde weitergekommen, da wollen wir doch mal einen genaueren Blick auf sie werfen.

Globe Theater: Magic Bubble Show

Ornella de Santis wurde am 30. Oktober 1984 in Offenburg in Baden-Württemberg geboren. Sie ist die Tochter von Adriano de Santis, der selbst ein begeisterter Musiker ist. Seit ihren zehnten Lebensjahr erhielt sie eine Musikausbildung und hat ein Studium an der Popakademie Mannheim absolviert. Zusammen mit ihrem Vater trat sie bei verschiedenen Gelegenheiten auf, außerdem bei Konzerten mit den Söhnen Mannheims, Udo Lindenberg oder Sidney Youngblood. Auf meinen persönlichen Radar geriet sie, wie oben schon beschrieben, als ich sie im Europa-Park live singen hörte. Die ersten Engagements waren Rollen in der so genannten „Kinder-Musical-Show“. In der Europa-Park-Version der „Kleinen Meerjungfrau“ sang und spielte sie die Hauptrolle, in „Pinocchio“ die Fee. Aus diesem Musical ist mir vor allem „La Vita e come un Miracolo“ im Ohr geblieben.
An dem bewussten Tag im Dezember 2005 war Fantreffen im Europa-Park. Organisiert wurde das ganze damals von Miro Gronau, dem das Kinder-Musical-Theater am Herzen lag. Er fand, dass es von den Besuchern wegen der Bezeichnung „Kinder“ immer sehr stiefmütterlich behandelt wird, aber es sei wirklich sehens(und hörens)wert. Also hieß es, wir sollten uns eine Vorstellung der damaligen Show „Lara im Winterwunderland“ ansehen und anschließend einfach sitzenbleiben. Das Treffen würde im Theater weitergehen.
„Lara im Winterwunderland“ handelt von einem Mädchen, das nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben will. Ornella de Santis hatte mehrere Rollen, unter anderem spielte sie Laras kleine Schwester und die Schneefrau, die in einem Lied beschreibt, wie sie dafür sorgt, dass es Winter ist. Nachdem die Vorstellung vorbei war, kam Ulrich Grawunder, der Verantwortliche für die Shows im Europa-Park, auf die Bühne. Während er erzählte, wie der Europa-Park seine Shows organisierte, spickte plötzlich jemand von den Darstellern zwischen den Kulissen vor: Ornella. Als Grawunder sie bemerkte und sich umdrehte, verschwand sie genauso schnell wieder, doch er ließ nicht locker. Sie solle doch mal nach vorne kommen, deswegen seien die ganzen Fans doch hier. Sie kam nach vorne auf die Bühne, sah in die von Europa-Park-Fans besetzten Zuschauerreihen und meinte: „Uh, das sind aber viele!“
Nachdem verschiedene Programmpunkte absolviert waren, durften die Fans dann auch mal auf die Bühne kommen und sich alles aus der Nähe anschauen. Hier hatte man Gelegenheit, ein oder zwei Worte mit den Künstlern zu wechseln.

Ornella blieb dem Europa-Park noch einige Zeit erhalten. In einem Jahr sang sie die musikalische Begleitung der Magic Bubble Show im Globe Theater (daher stammt das Bild oben in diesem Beitrag) oder spielte die Weihnachtsfee Zorri (ausgesprochen wie „Sorry“, was zu der Selbstvorstellung „I’m Zorri“ führte) in der dortigen Wintershow. Sie sang auch die Lieder, die der Europa-Park anlässlich der Eröffnung des Hotels Santa Isabel produzierte, und für die Werbung für dieses Hotel trat sie als Isabel auf.
Schließlich spielte sie in der Wintersaison 2006 / 2007 in der Fortsetzung von „Lara im Winterwunderland“ mit dem Titel „Als der Weihnachtsmann streikte“ mit, um danach für einige Zeit ein eigenes Projekt zu machen. Neben der Arbeit für den Park nahm sie verschiedene Lieder auf, wie etwas dieses hier, das „Sofrer de Amor“ (portugiesisch, auf Deutsch ungefähr „An Liebe leiden“) heißt:

Doch auch wenn sie nicht eine ganze Saison im Park zu sehen war, so ganz davon lassen konnte sie nicht. Sie trat bei verschiedenen speziellen Veranstaltungen auf, etwa dem „Indonesia Malaam“ oder dem Italienischen Fest. Zuletzt sang sie während der Halloween-Saison in der Abendshow „Mysteria“ und braucht den Vergleicht mit der Originalsängerin dieses Liedes nicht zu scheuen:

Bei ihrem ersten Auftritt bei „Unser Star für Baku“ sang sie „Slow Motion“ und konnte damit das Publikum überzeugen – sie ist weiter gekommen. Bald geht es weiter. Wer über die Neuigeiten von Ornella de Santis informiert bleiben möchte, der klickt am besten „Gefällt mir“ auf ihrer Seite bei Facebook. Und wer mehr von ihr sehen will, der unterstützt sie bei der nächsten Sendung von „Unser Star für Baku“ mit Telefonanrufen oder per SMS.

Ich werd’s tun.

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Wie ich nicht in den Europa-Park fuhr…

Sturmtief „Andrea“ verhinderte die Weiterfahrt – die Geschichte, wie ich nicht in den Europa-Park fuhr.

Die Idee war nicht schlecht und eigentlich passend, aber manchmal kommt es eben doch anders als man denkt. Ursprünglich wollte ich am 5. Januar 2012 meinen „Weihnachtssaison-Besuch“ im Europa-Park machen. Den Termin hatte ich aus mehreren Gründen gewählt. Zum einen wollte ich die Atmosphäre des Parks einmal erleben, wenn die Weihnachtsfeiertage bereits vorüber waren. Zum zweiten war der 5. Januar der Tag, an dem in der ErlebnisPostille der Beitrag Nr. 1.000 (!!) erschien. Was wäre passender gewesen, als diesen Tag mit einem Besuch in dem Park zu begehen, mit dem alles angefangen hat?

Doch leider machten mir die Wetterkapriolen einen Strich durch die Rechnung. Schon am Abend zuvor wird vor „Andrea“ gewarnt, einem Sturmtief, das über Skandinavien hängt und dessen Ausläufer ganz Deutschland – auch den Süden – erwischen werden. Noch sind die Unwetterwarnungen nicht auf höchster Stufe und nicht durchgehend. Eine Chance für den Besuch?
Am Morgen des 5. Januar besuche ich diverse Wetterseiten. In der Region Rust wird angezeigt, dass sich das Wetter bessert und Temperaturen bis 10° vorausgesagt. Also gut, ich wage es.

Am Anfang ist es noch verträglich, es regnet und windet, als ich die Straße in Richtung Stockach entlangfahre. Als ich dort auf die Autobahn einbiege, wird es schon schlimmer. Besonders auf Brücken merkt man den Seitenwind. Mein Autoradio läuft und Hörer meines Lieblingssenders berichten, wie sie das Wetter erleben. Offenbar ist der angekündigte Orkan gerade in Bonn angekommen. Na, denke ich mir, das ist ja ein gutes Stück weg. Ich wechsle die Autobahn und fahre in Richtung Stuttgart. Es regnet immer noch, aber noch ist alles im grünen Bereich. Als ich auf die Anhöhe „Hegau“ komme, vermischt sich der Regen zum ersten Mal mit Schnee, doch an der Abfahrt Geisingen ist der Spuk wieder vorbei. Scheinbar.

Ein Hörer beschreibt, dass die Straße zum Feldberg fast nicht mehr passierbar sei – es schneit dort, was herunterkommt. Das beunruhigt mich, denn auch wenn ich nicht direkt zum Feldberg komme, muss ich doch auf der B 31 dort in der Nähe vorbei. Der Sturm ist mittlerweile weitergezogen und erreicht Köln-Porz. Immer mehr Hörer berichten, wie sich Dächer abdecken oder Gartenmöbel durch die Luft fliegen. Auch bei mir mischt sich der Regen wieder mit Schnee, diesmal mehr. Eine schmierige Schicht bildet sich auf der Straße.

Dann ruft wieder eine Hörerin an. Sie kommt aus Hinterzarten und möchte am späten Nachmittag über die B 31 Richtung Donaueschingen fahren. Ihr Ziel ist Stuttgart, sie möchte ins Musical. Der Wetterfachmann vom Radio rät ihr dringend von der Route ab. Stattdessen soll sie den großen Umweg über Karlsruhe in Kauf nehmen. Und a propros Karlsruhe – Hörer melden auch von dort, dass der Sturm angekommen ist. Kurz darauf eine Meldung aus Konstanz. „Andrea“ scheint Baden-Württemberg in die Zange zu nehmen.
Der Regen auf der B 31 geht immer mehr in Schnee über. Ich stelle eine Überlegung an: Ich muss ja die Strecke wieder zurückfahren, Freiburg das Höllental hinauf bis Hinterzarten und weiter Richtung Donaueschingen. Also auch die Strecke, die die Hörerin von gerade eben fahren wollte, und wovon man ihr abgeraten hat.

Bei Titisee-Neustadt treffe ich schließlich die Entscheidung, die Fahrt abzubrechen. Ich drehe um und fahre zurück. Mittlerweile werden einige gesperrte Straßen durchgegeben, und auf der Strecke hat sich ein Unfall ereignet. Tja, schade, aber immerhin komme ich so rechtzeitig zurück, bevor „Andrea“ auch hier richtig loslegen kann.

Es tut mir leid, dass ich nichts besseres zu diesem Tag bieten kann. Da der Europa-Park heute seine Pforten schließt, wollte ich so ein wenig über meine Eindrücke von der Winteröffnung schreiben, und natürlich über den neuen 4D-Film. Das muss nun ausfallen. Aber während ich diese Zeilen schreibe, legt „Andrea“ nun hier so richtig los, und einerseits bin ich froh, nicht weitergefahren zu sein.

Aber andererseits ist es schade. Diese Saison ist die erste, in der ich den Park nicht in der Winteröffnung besucht habe. 2011 war sowieso ein Jahr mit vielen Umwälzungen und Änderungen und manches kam nicht so, wie es geplant war. Auch diese Situation hat zwei Seiten, es ist schade um die verpassten Gelegenheiten, aber dafür bieten sich neue Chancen.

Um letztere zu nutzen, wird dieses Blog – so wie der Europa-Park – eine Pause einlegen, die wir für Um- und Neubauarbeiten nutzen wollen. Die Artikel erscheinen jetzt nicht mehr täglich, sondern unregelmäßig. Der Plan ist, dass wir zur Eröffnung der Hauptsaison 2012 am 31. März unsere Arbeiten ebenfalls abgeschlossen haben. Hoffen wir mal das beste. 🙂

Für heute möchte ich mich mit einem weihnachtlichen Ausblick über den Europa-Park verabschieden. Wenn ich schon nicht da war, so soll zumindest dieses Bild für etwas Stimmung sorgen:

Der winterliche Europa-Park 2011. Bild: Europa-Park

Macht das Web zu einem schlaueren Ort: Die Flat Flute Divers sind wieder da!

Lange Zeit gab es hier nichts Neues mehr zu lesen, aber das hatte Gründe, die jetzt hier darzulegen zu komplex wäre. Aber wir kümmern uns noch darum. Einstweilen wollen wir das neue Jahr 2012 mit der Fortführung einer Idee beginnen, über die ich erstmal hier schrieb. Die Idee stammt vom Blog „Karrierebibel“ und ist folgende: Wenn man als Betreiber eines Blog die Zugriffsstatistiken aufruft, kann man dort unter anderem einsehen, mit welchen Suchphrasen die Besucher auf die eigene Seite kamen, also was der Leser bei Google, Yahoo oder anderen eingegeben hat, um die Seite zu finden. Viele Menschen geben dabei Fragen ein, auf die sie Antworten suchen. Die Idee von “Karrierebibel” ist nun, dass man sich diese Fragen aus der Statistik vornimmt und versucht, sie in einem Blogbeitrag zu beantworten.

Seit dem letzten Beitrag dieser Art ist einige Zeit vergangen (mehr als ein Jahr!), und es haben sich neue Fragen angesammelt. Wollen wir mal sehen:

Wo finde ich Geschenke für Annette?

Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, da müsst Ihr einfach nur ihren Namen suchen, Ihr findet bestimmt was passendes.

Wie ist die Luft am Roten Meer?

Durchsichtig.

Macht der Kurs „Tarierung in Perfektion“ Sinn?

Das kommt darauf an. Wenn man Anfänger ist, der seine Tarierung verbessern möchte, ja; wenn man Fortgeschrittener ist, aber immer noch Probleme mit dem Tarieren hat, auch. Man macht im Rahmen dieses Kurses einige Übungen, die Effizienz des Flossenschlags verbessern und das Tarieren als „Nebentätigkeit“ trainieren.

Ich suche ein Geschenk für Annette.

Wie schön. Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, da müsst Ihr einfach nur ihren Namen suchen. Äh… hatten wir die Frage nicht schon mal?

Wie mache ich eine Bleikontrolle beim Tauchen?

Also, man berechnet so ungefähr die Bleimenge, die zur eigenen Ausrüstung passt (dazu steht mehr in diversen Lehrbüchern). Wenn man dann feststellen will, ob die Bleimenge passt, steigt man in kompletter Ausrüstung ins Wasser. Man nimmt den Regulator in den Mund und atmet einen normalen Atemzug ein, hält die Luft an und lässt alle Luft aus der Tarierweste. Nun beginnt man einzusinken. Stimmt die Bleimenge, sinkt man so weit ein, dass sich die Wasserlinie genau auf Augenhöhe befindet. Sind die Augen über der Wasserlinie, ist es zu wenig Blei; sinkt man tiefer, ist es zu viel. Als zweiten Schritt atmet man ganz aus. Nun müsste man noch tiefer sinken. Sinkt man sehr schnell, ist es möglicherweise noch zu viel Blei, sinkt man gar nicht oder sehr, sehr langsam, ist es zu wenig. Zu berücksichtigen ist dann allerdings noch der Auftrieb, den die Pressluftflasche kriegt, wenn sie gegen Ende des Tauchgangs leerer ist als zu Beginn. Dafür rechnet man so ungefähr 2 kg Blei dazu. Es ist also besser, am Anfang des Tauchgangs ein wenig (!!) überbleit zu sein, anderenfalls kann es sein, dass man den Sicherheits- oder Dekostopp nicht machen kann, weil die Flasche zu viel Auftrieb kriegt und einen nach oben zieht.

Was hilft gegen kalte Füße im Trockentauchanzug?

Dickere Socken. Ja, im Ernst, wenn man im Trocki kalte Füße kriegt, hilft nur, diese wärmer einzupacken.

Wo kriege ich ein Geschenk für Annette her?

Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, sucht einfach ihren Namen und Ihr findet was. Irgendwie hab ich das Gefühl eines Déjà-Vus…

Was ist ein Freiwassertauchgang?

„Freiwasser“ ist laut den Ausbildungsstandards ein Gewässer, „das beträchtlich größer als ein Schwimmbad ist und Taucher Bedingungen aussetzt, die für ein natürliches Gewässer typisch sind“. Diese Bedingungen betreffen unter anderem die Sicht, die Temperatur, Strömungen, Pflanzenwachstum, Tiefe, Wellengang und dergleichen.

Wo finde ich die Lösungen für die Prüfung zum PADI Rescue Diver?

AHA! ERWISCHT! Setz Dich gefälligst auf Deinen Hintern und lerne, anstatt Dir die Lösungen zu besorgen und zu schummeln! Und ja, ich weiß, dass Du kein Tauchlehrer sein kannst, die wissen nämlich, wo sie die Lösungen herkriegen. 🙂

Wo kann ich ein Geschenk für Annette kaufen?

Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, da müsst Ihr einfach nur ihren Namen su… he, Moment mal! Die Frage nach Geschenken für Annette lese ich hier in der Statistik in VIER verschiedenen Variationen! Nie fragt einer nach Geschenken für Thorsten! Dabei hab ich auch eine Wunschliste bei Amazon. Gemeinheit!

Das war es für diesmal mit den Fragen und mit dem Auftakt für das neue Jahr 2012. Ich hoffe, bald mit weiteren Neuigkeiten wieder an dieser Stelle stehen zu können. Bis dann!

EUROPA-PARK Weihnachtsshows 2011: Ein musikalischer Weihnachtsmarkt

Auch dieses Jahr finden im Globe Theater im Englischen Themenbereich des Europa-Park wieder Musicalaufführungen statt. Der Jahreszeit angepasst wurde für die Wintersaison das Stück “Ein musikalischer Weihnachtsmarkt” arrangiert. In diesem Stück geht es um das Treiben auf einem Weihnachtsmarkt zwischen Menschen, die sich auf Weihnachten freuen. Doch mitten unter den Menschen befindet sich auch ein armes Mädchen, die allerdings von allen Leuten weggejagt wird und schließlich verzweifelt auf einer Treppe niedersinkt. Doch in dem Moment geschieht ein Wunder: die Zeit wird zurückgedreht. Es ist schließlich Weihnachten, und alle Leute auf dem Weihnachtsmarkt bekommen die Chance, der Geschichte ein gutes Ende zu geben.

Wie schon beim Sommerstück “An English Love“, so beschränkte man in diesem Stück den Text außerhalb der Lieder auf ein Minimum. Die Geschichte wird von den Liedern und den Schauspielern erzählt. Natürlich wurden für dieses Stück bekannte Weihnachtslieder gewählt, so hören wir beispielsweise “The most wonderful Time of the Year”, “Frosty the Snowman”, “It’s beginning to look a lot like Christmas” oder das bekannte “Carol of the Bells”. Einige der hervorragenden Sängerinnen und Sänger hat man im Europa-Park schon mal gesehen (in vergangenen Jahren und in der Sommershow) und es ist eine Freude, sie wiederzusehen, beziehungsweise sie wieder zu hören.

Unterstützt werden die Sänger von Europa-Park-Ballett und den Artisten von der Gruppe “Up Leon”, die ebenfalls zum wiederholten Mal ein Gastspiel im Europa-Park gibt. Die Handlung des Musicals ist passend zur Weihnachtszeit und enthält Anleihen aus Dickens’ “Weihnachtsgeschichte” (nur dass sich nicht ein einzelner, sondern eigentlich alle Menschen am Anfang nicht dem Geist der Weihnacht entsprechend verhalten), aber auch aus Andersens “Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Im Gegensatz zu Andersens Vorlage und ganz im Geist der Weihnacht endet diese Geschichte aber nicht tragisch.

Man muss den Ereignissen auf der Bühne sehr genau folgen, denn die Schauspieler sind mit großen Eifer bei der Sache. Selbst wenn jemand gerade nicht singt, kann es sein dass er im Hintergrund irgendetwas tut, einen Weihnachtsmarktstand sortieren oder Esskastanien kaufen. Solche Kleinigkeiten runden das Gesamtbild ab und machen die ohnehin sehens(und hörens)werte Show noch besser. Die Kulissen, die bei “An English Love” noch die Front eines englischen Hauses zeigten, wurden für diese Show komplett phantasievoll überarbeitet und zeigen einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt. Doch wie sagte schon William Shakespeare selbst über den beschränkten Platz im Globe?

“O so verzeiht, weil ja in engem Raum
Ein krummer Zug für Millionen zeugt;
Und lasst uns, Nullen dieser großen Summe,
Auf eure einbildsamen Kräfte wirken!”
(aus “König Heinrich V”)

Doch so viele “einbildsame Kräfte” braucht es gar nicht, die Show liefert alles, was man braucht. Sie ist damit ein weiteres Highlight für einen winterlichen Besuch im Europa-Park.

Zu den Sängern gehören unter anderem Gabriella Mezőfi, Réka Kovács, Zsolt Hegyaljai und Juan Ricondo.

Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Die Ravennaschlucht ist ein Seitental des Höllentals bei Freiburg im Breisgau. 2010 fand dort zum ersten Mal ein Weihnachtsmarkt unter dem Ravenna-Eisenbahnviadukt statt. Dieser war ein sehr großer Erfolg, so dass man ihn 2011 erneut veranstaltete. Leider war dieses Jahr das Wetter nicht mit den Veranstaltern, was aber der Stimmung kaum Abbruch tat.

Den ganzen Bericht über den Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht lesen Sie hier >>>>>>

Cleverer Helfer auf Reisen: die Schuhtasche

Die Schuhtasche - noch zusammengefaltet.

Die Schuhtasche – noch zusammengefaltet.

Manchmal muss man eben einfach Lehrgeld bezahlen. In meinem Fall war das vor Jahren der Fall, als ich auf einer meiner ersten Reisen auf weiterer Strecke ein zweites Paar Schuhe mit in den Koffer packte. Einfach so, zack! Auf die Wäsche drauf. Natürlich waren meine Schuhe auf den ersten Blick sauber. Was ich aber nicht bedacht hatte: die Sohlen. So kam die oberste Lage meiner Wäsche, die sich in dem Koffer befand, mit zwei großen Abdrücken am Urlaubsort an und wanderte gleich – und ungetragen – in die Schmutzwäsche.

Das nächste Mal glaubte ich, schlauer zu sein. Ich legte die Schuhe auf die Seite, Sohle an Sohle. Am Urlaubsort fand ich zwei Dinge heraus: Erstens, wenn der Koffer hin und her gewendet wurde, blieben die Schuhe nicht in ihrer Position. Zweitens, auch Schuhcreme färbt ab. Wieder war die oberste Lage meiner Wäsche schmutzig geworden.

Von diesem Moment an behalf ich mir mit der ganz brutalen Methode: Tüten. Nicht sonderlich stilgerecht, aber zweckmäßig. Allerdings stellte ich mir hin und wieder die Frage, ob es da nichts besseres gibt. Bei meinen ersten Reisen war es okay, die Schuhe, die ich trug und ein zweites Paar im Koffer mitzunehmen. Dann kamen Reiseorte dazu, an denen man besser daran tat, geschlossene und offene Sommerschuhe mitzunehmen. Schließlich kam der Umstand dazu, dass ich neben diesen noch ein Paar mitnehmen musste, mit denen man sich bei einem Empfang der Hotelleitung sehen lassen konnte. Das ganze nahm langsam überhand. Außerdem wurden die Schuhe im Koffer zusammengequetscht, was ihnen sicherlich auch nicht gut tat. Irgendwann, als ich von meinen Reisen und dem Schuhproblem erzählte, meinte ein Freund zu mir: „Hast Du es schon mal mit einer Schuhtasche probiert?“ Äh… bitte, was?

Die Schuhtasche, auseinander gezogen. Man sieht die einzelnen Fächer.

Die Schuhtasche, auseinander gezogen. Man sieht die einzelnen Fächer.

Offenbar hatte sich schon mal jemand anders Gedanken zu dem Thema gemacht und hatte tatsächlich eine Tasche entworfen, die für den Transport von Schuhen gedacht ist. Meine Erkundigungen führen mich zu Travelite, ein Name, der mir durchaus vertraut ist: Einige Taschen dieser Firma waren und sind treue Reisebegleiter für mich. Die Schuhtasche ist sehr flach, als ich sie aus dem Paket nehme. Und da sollen mehrere Paar Schuhe reinpassen? Ja, in der Tat, denn die Tasche kann man auseinanderziehen wie eine Zieharmonika. Nun sieht man sehr deutlich das System, die Tasche besteht aus mehreren Fächern, die man einzeln mit einem Doppelreißverschluss öffnen kann. Jedes Fach ist groß genug für mindestens ein Paar Schuhe, insgesamt hat die Tasche vier davon. An der Oberseite gibt es einen Tragegriff und zwei D-Ringe, an denen mit Karabinern ein Schultergurt eingehängt werden kann. Der Schultergurt gehört natürlich zum Lieferumfang der Tasche mit dazu.

An der Oberseite der Tasche befindet sich zudem ein kleines Extrafach, in dem man sonstige Utensilien unterbringen kann – oder vielleicht einen Zettel mit der eigenen Adresse, denn einen Anhänger für diesen Zweck sucht man vergebens. An der Unterseite der Tasche befinden sich vier stabile Füße, auf die man die Tasche stellen kann.

Die Tasche, die ich gefunden habe, ist in Schwarz gehalten. Diese Farbe ist neutral, so dass sie zum restlichen Gepäck passt, egal wie dieses aussieht. Das Material ist der von Travelite bekannte flexible Kunststoff, der die Tasche mit rund 1,2 kg Eigenwicht recht leicht macht (was vor allen Dingen in Flugzeugen von Vorteil ist). Die Böden zwischen den Schuhfächern sind verstärkt. Die Maße der Tasche sind ungefähr 31 x 41 x 24 Zentimeter, das gilt im entfalteten Zustand. Und wenn man mal nicht auf Reisen ist, tut einem die Tasche auch gute Dienste, wenn man Schuhe aufräumen möchte, die man beispielsweise jahreszeitlich bedingt gerade nicht braucht.

Artikel der Firma Travelite – und anderer Hersteller – bekommt man beispielsweise bei der Firma Koffer-Arena.de, die schon über mehrere Generation mit Taschen und Reisegepäck handelt und heutzutage ihre Waren über das Internet vertreibt. Wer sich die Produkte zuerst ansehen will, kann am Firmensitz in Backnang oder in der Filliale in Winnenden vorbeischauen und sich von der Qualität überzeugen. Die Adressen finden sich auf der Webseite der Firma.

Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Der Unterschied kann zwar immer noch größer sein, aber er war schon groß genug: Eben noch in Mexiko und Temperaturen von 27 ° Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit, und nach einem Flug, der kaum elf Stunden dauert, befindet man sich im kühlen Mitteleuropa. Nichtsdestotrotz ist der November 2011 der Trockenste seiner Art seit über hundert Jahren gewesen. Doch nun, Anfang Dezember, schien sich das zu wenden. Bereits ein Drittel der durchschnittlichen Regenmenge, die man für diesen Monat erwarten würde, fiel an den ersten paar Tagen. Eigentlich nicht so das rechte Wetter für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Aber wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.

Das Eisenbahnviadukt über die Ravenna-Schlucht.

Die Ravennaschlucht ist ein Seitental des so genannten „Höllentals“, das man auf dem Weg vom Schwarzwald herunter ins Tal nach Freiburg durchquert. In ihr fließt der Bach Ravenna über mehrere Wasserfälle von Breitnau herunter ins Höllental, wo er in den Zartenbach fließt. Selbiger bahnt sich seinen Weg durch das Höllental, wo er zuerst Höllbach, dann Rotbach genannt wird, bevor er sich bei Kirchzarten mit dem Wagensteigbach trifft und dann als Dreisam durch Freiburg fließt.

Am unteren Ende der Ravennaschlucht wird diese von einem 37 Meter hohen Eisenbahnviadukt überquert. An dieser Stelle liegt das Hofgut Sternen und die St.-Oswalds-Kapelle. Genau unterhalb des Viadukts, bevor sich der Weg verengt und am Ravennabach entlang durch die Schlucht geht, befindet sich ein großer Platz. Obwohl dieser Platz sich ob seiner wild-romantischen Umgebung direkt für einen Weihnachtsmarkt anbietet, kam man wohl erst im Jahr 2010 auf den Gedanken, einen solchen an dieser Stelle abzuhalten. Der Erfolg gab den Organisatoren Recht – über 20.000 Besucher kamen -, stellte sie aber auch vor ein Problem: der Andrang an Autofahrern, die jeden Platz am Hofgut Sternen, den sie finden konnten, zum Parken nutzten. Die Lösung waren damals noch mehr Shuttlebusse.

2010 entstand auch das Bild, das den offiziellen Flyer des Weihnachtsmarkts für die Saison 2011 ziert, der Platz mit dem Weihnachtsmarkt eingeschneit und hell beleuchtet unter dem illuminierten Ravenna-Viadukt. Es ist der 4. Dezember 2011 und ich blicke zum Himmel, während meine Freundin und ich den Zug in Seebrugg besteigen. Ich zweifle, dass der Weihnachtsmarkt verschneit sein wird, denn es regnet, mal mehr, mal weniger, und ab und zu lässt es auch ganz nach. Da wir den Parkproblemen am Hofgut Sternen aus dem Weg gehen wollen, lassen wir das Auto zu Hause und fahren mit dem Zug. Dafür, dass ich eigentlich seit Kindheitstagen sehr gerne Zug fahre, mache ich das jetzt als Erwachsener viel zu selten.
Von Seebrugg aus fahren wir bis zum Bahnhof Hinterzarten, der Heimat des bekannten Skispringers Dieter Thoma. Hinterzarten liegt quasi am Abgang hinab ins Höllental, von hier aus wurden kostenlose Shuttlebusse eingerichtet, die die Besucher direkt an die Ravennaschlucht bringen. Wer von der anderen Seite, also aus Richtung Freiburg, ans Höllental kommt, der steige am Bahnhof Himmelreich aus, respektive parke sein Auto dort. Auch von Himmelreich gibt es einen Bustransfer, die Busse verkehren aus beiden Richtungen halbstündlich.

Ich weiß nicht, wie oft ich diese Strecke schon selber gefahren bin, sei es auf dem Weg nach Rust oder aus beruflichen Gründen. Sie einmal zu erleben, wenn man selber nicht auf die Straße achten muss, hat etwas besonderes. Die Bundesstraße 31 führt unmittelbar an Hinterzarten vorbei. In Richtung Freiburg geht sie steil nach unten und windet sich über eine enge Serpentine hinab bis zum Grund des Höllentals. Man hat von hier eine fantastische Aussicht auf das Tal und man sieht auch schon das Ravenna-Viadukt. Es ist aber noch nicht beleuchtet, dazu ist es noch zu früh.
Am Ende der Serpentinen, im Tal selbst, wird die Bundesstraße in dieser Fahrtrichtung zweispurig. Doch soweit geht es nicht, schon ist das Hinweisschild auf das „Best Western Hotel Hofgut Sternen“ zu sehen und der Bus fährt ab. Tatsächlich stehen schon hier rechts und links der Straße viele Autos. Manche sind abseits der Straßen in Wiesen geparkt und mehrere Einweiser sorgen dafür, dass der Weg nicht versperrt wird. Der Bus fährt bis unmittelbar vor das Hofgut Sternen.

Der Weg führt vorbei am Hotel, der Glasbläserei und dem Laden des Hofguts in Richtung Goethehaus. Johann Wolfgang von Goethe hat hier 1779 übernachtet. Zu diesem Zeitpunkt war er im Staatsdienst des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und unternahm viele Reisen. Gegenüber dem Goethehaus steigt der Weg an in Richtung Ravennaschlucht. Hier steht auch das Häuschen, wo man den Eintritt bezahlt.

Das Wetter ist hier unten im Tal genau wie oben am Schluchsee, es regnet, mal mehr, mal weniger. Aber das hält die Besucher nicht ab. Viele Menschen lassen es sich vom Wetter auch nicht nehmen, den direkt neben dem Taleingang gelegenen Galgenbühl hinauf zu steigen, um von dessen Aussichtspunkt den Weihnachtsmarkt und das Höllental zu überblicken.

Das Weihnachtsdorf selbst ist eine Ansammlung kleiner Holzhütten. Sie sind kreisförmig angeordnet, um einen der Pfeiler des Eisenbahnviadukts herum. An diesem Pfeiler befinden sich ebenfalls mehrere Hütten. Die Anordnung lässt einen großen Platz in der Mitte frei, wo sich Tische mit Schirmen und eine überdachte Krippe befindet, die ebenfalls als Tisch fungiert. Dächer und Schirme waren ursprünglich wohl als Schutz gegen den Schnee gedacht, jetzt müssen sie als Regenschutz herhalten.
Das Angebot entspricht dem, was man auf einem guten Weihnachtsmarkt erwartet, lokales Essen, Getränke (und natürlich der obligate Glühwein) und Waren von örtlichen Händlern, entweder Weihnachts- oder aber Geschenkartikel. Ich werde dabei auf eine Marke aufmerksam, die „Hirsch-Sprung“ heißt. Den eigentlichen Hirschsprung kenne ich als markante Stelle im Höllental und ich kenne auch seine Geschichte, die besagt, dass ein Hirsch auf der Flucht vor einem Jäger dem Tod durch die Flinte entkam, indem er mit einem gewaltigen Sprung von einem Felsen zum anderen die Schlucht überquerte. „Hirsch-Sprung“ bietet Sportkleidung und Sportevents an und kommt aus der Region.
Genau das ist einer der Zwecke eines solchen Weihnachtsmarkts: die regionalen Hersteller wollen sich vorstellen. Man denkt immer, dass man im Zeitalter des Internets dergleichen nicht mehr braucht, aber ich denke, das ist ein Irrtum. Das Internet bietet mir zwar online die ganze Welt, aber die kleinen, lokalen Betriebe gehen gerne im großen Rauschen des Webs unter. Hier, auf dem Weihnachtsmarkt, stehen sie leibhaftig und zeigen ihre Waren, nicht auf Bildern und Videos, sondern zum Erfassen mit allen Sinnen. Man riecht das Holz, aus dem die Schwibbögen gefertigt sind, man berührt die kalte Oberfläche des Glasschmucks, man schmeckt verschiedene selbst hergestellte Wurstsorten der lokalen Metzgerei. Und nicht selten steht der Chef oder die Chefin selbst in der Bude und kann etwas über die Herstellung seiner Waren sagen.

Zwei Weihnachtsmänner in grün, die sich bei näherem Hinsehen als Frauen mit weißen Rauschebärten entpuppen, laufen über den Markt und verteilen Schokoladenweihnachtsmänner an die Besucher. Diese Weihnachtsmänner tragen ebenfalls grün statt dem bekannten Rot, und das mit gutem Grund: Sie machen Werbung für einen der Sponsoren des Marktes, NaturEnergie. Wieder stellt sich bei mir der gleiche Effekt ein wie zuvor: Den Namen hatte ich noch nie vorher gehört. Bis jetzt.

Tatsächlich, obwohl das Wetter eher herbstlich als weihnachtlich anmutet, ist der Markt gut besucht. Die Temperaturen sind auch mehr nach Winter und unter den Schirmen in der Mitte des Platzes suchen die Menschen mit Glühwein und Essen Schutz vor dem Regen. Angeregte Gespräche entstehen und zeigen einen weiteren Aspekt eines Weihnachtsmarkts auf: die Begegnung. Sei es nun, dass man Bekannte trifft oder neue Menschen kennenlernt. Und obwohl sie in Pfützen spielen, statt in Schneehaufen, haben die Kinder Spaß.
Als es dunkel wird, geht die Beleuchtung an. Die Bögen des Eisenbahnviadukts werden blau angestrahlt. Zusammen mit den Lichtern der Buden kommt so auch ohne Schnee weihnachtliche Stimmung auf. Wir besorgen Geschenke und etwas für den Magen, bevor wir langsam weiterlaufen, zurück zum Eingang.

Es ist Sonntag, und an beiden Tagen des Wochenendes gibt es zusätzlich zum Weihnachtsdorf noch Aussteller und Anbieter im Goethehaus. In dem Jahr, in dem Goethe hier übernachtete, schrieb er, vom drögen Staatsdienst und der Erfolglosigkeit seiner Bemühungen, etwas zu ändern, übermannt in sein Tagebuch: „Es weis kein Mensch was ich thue und mit wieviel Feinden ich kämpfe um das wenige hervorzubringen.“ In manchen Dingen kann ich ihm nachfühlen und frage mich, ob ihm seine Reise, die ihn hier übernachten ließ, einen Moment brachte wie diesen: Ein Ruhepunkt in dieser rastlosen Zeit. Wo man nur eine Schlucht betreten muss, um für ein paar Momente weg zu sein von dem alltäglichen Einerlei und in eine andere Welt eintaucht, mit ganz bestimmten Gerüchen, Bildern und Gefühlen.

Als wir aus dem Goethehaus heraus kommen, ist es endgültig dunkel. Im Hintergrund leuchtet das Viadukt und Weihnachtssterne beleuchten den Weg hinauf zum Weihnachtsdorf. Als ich ein paar Tage zuvor noch in Mexiko war, habe ich es mir kaum vorstellen können, aber ja, bei mir kommt weihnachtliche Stimmung auf.

Nachspiel

Mittlerweile ist es Dienstag, der 6. Dezember. Nikolaustag. Und ich fahre vom Schluchsee in Richtung Süden. Das Wetter ist gekippt, in den Höhenlagen des Schwarzwalds liegt Schnee. Auf manchen Straßen, so vermeldet der Verkehrsfunk, ist sogar Schneekettenpflicht für LKWs.
Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht findet noch an den Wochenenden vom 9. bis zum 11. und vom 16. bis 18. Dezember statt, und zwar Freitags und Samstags von 14 bis 20 Uhr und Sonntags von 11 bis 19 Uhr. Vielleicht meint es das Wetter an diesen Wochenende besser und sorgt für ein weihnachtlich verschneites Dorf. Egal wie, der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, und die Anreise mit dem Shuttlebus ist auf jeden Fall unkompliziert und stressfrei.

Natürlich stehen auch die anderen Häuser des Hofguts Sternen, die Glasbläserei, die Gaststätten und der Laden mit den Kuckucksuhren den Besuchern offen. Wir haben diese auch besucht, aber darüber möchte ich ein andermal schreiben, in einem ausführlichen Bericht über das Hofgut Sternen. Dazu möchte ich dort aber zuvor nochmal vorbeischauen. Bei einer anderen Gelegenheit.

Auf dem Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht finden Sie die Angebote folgender Anbieter:

 
Bernhard Bauer: Holzdrechsel- und Kunstschmiedearbeiten. Für Kinder: Bauernhöfe mit Stall, für Erwachsene Schnapshäuschen (Zwitscherkäschtli), Holzschalen und vieles mehr.

Der kleine Hofladen: Laternen und Windlichter aus Altholz, Blumenständer, Schatzinseln, Wandelbretter, Flaschenlampen, Windspiele, Löffelketten, Keramik-Windlichter, Kartenleisten, Buchecken

Grillwägele Braun: Rostbratwurst, Rote Lange, Rindswurst, Currywurst (Lactose & Clutenfrei), Glühbirne und Heisser Schoki (alkoholfrei oder mit Schuss, Amaretto/Rum)

Brunners Welt der 1000 Uhren GmbH Hütte A: Holzartikel, Schwibbögen, Nussknacker, Räuchermännchen, Glas-Windlichter, Kunstharz-Figuren, Mützen, Schals, Handschuhe

Brunners Welt der 1000 Uhren GmbH Hütte B: 5 Sorten Schwarzwälder Bauernbrot, Weihnachtsgebäck, Berliner, Linzer Torte, Guglhupf

Chocolaterie Lisa: Weihnachtsmänner, gefüllte Nikolausstiefel, Pralinen, Trüffel, Wintertrüffel, Schokolade

Best Western Hotel Hofgut Sternen: Rinder-Suppentopf, Hofgut-Punsch (mit und ohne Alkohol), Höllen-Shot

Fischzucht Kaiser-Freudig: Lachsforellenfilet (geräuchtert), weißer Glühwein (Markgräfler Gutedel)

Gastronomie Golf-Club HSW: Steckwickel(Holzstab mit Kalbfleisch und Speck umwickelt) Heißer Caipirinha

Glaskunst Altglashütten: Unikatgläser, Glasschmuck, Glasweihnachtsschmuck (Sterne, Engel, Kugeln), Glastiere, Glaskerzenständer, Vasen, Sekt- und Schnapsgläser

Herbert Gutscher: Schwarzwälder Schinken, Schwarzwürste, Bauernwürste, Salami, Speck, Speckzapfen, Schwarzwälder Räucherkäse, Bergkäse, Hausmacher Wurst in Dosen

Teefachhandel Hexenkessel: Teemischungen, Senfspezialitäten, Liköre, Advents-Schmuck, Duftöle, Lampen, Windlichter, Süßigkeiten lactosefrei

Hirsch-Sprung: Holzsterne und Holttannen groß/klein, Hirsche in verschiedenen Variationen, Hirsch-moggen (Gebäck) Hirsch-Kinder-Holzstifte, Mützen, Shirts, Hoody`s

Holzschnitzerei Holzer: Holzschnitzereien, Holzwaren, H-anhänger, Weihnachtsschmuck, Engel, Krippen, Schwibbögen, Krippenzubehör

Landwirtschaftlicher Betrieb Kaltenbronn: Trauben-Kirschkernkissen, Flaschenverpackungen (Holz), handgestrickte Socken & Wolle, Trockenfrüchte, Marmelade, Edelbrände & Liköre, Misteln

Franz & Emil Ketterer: Hühner aus Stein, Metall, Bastelarbeiten aus Holz

Lauble: Verschiedene Sorten Glühwein, mit und ohne Alkohol, Bier-Geschenkpackungen, Mistelzweige, Stechpalmen

La Provence GmbH: Weine aus der Provence, hausgemachter Glühwein, Crémant d‘Alsace, SchamAqua (alkoholfreier Sekt) Seifen aus der Provence, Foie Gras, Honige, Raisins au Sauternes, Edelsteinseifen,Trüffelbutter

Sweet Pac: Dosen groß/klein, Geschenkkörbe, Kaminhölzer, Motiv-Zucker, kleine Tabletts, Papier-Motiv-Servietten, Wein badisch Rotgold, Secco

Marder Edelbrände: höchstprämierte Edelbrände, Liköre, Pralinen, Glühmost, Kinderpunsch, Kirschkernkissen

Metzgerei Fritz: Schupfnudeln, Grillwurst, Curry-Wurst, Fleischkäseweckle, Samstag / Sonntag Spanferkel und Ravennabraten vom Smoker

Ospelehof: Bauernraclette, Glühwein, Bergkäse, Hausmacher Wurst, Naturkosmetik mit Frischmolke

RKS Kleinknecht Bernau: Brotkasten, Vesperbretter, Buttermodel, Springerle-Spekulatiusmodel, Ausstecher, Servierbretter, Parmesan- und Gemüsehobel, Küchenhelfer aus verschiedenen
Hölzern, Christbaumschmuck aus Holz.

Rauchhüsli: Imkereiprodukte: Honig, Pollen, Propolis, Honigschnäpsle, Birne-Honigschnäpsle, Bienenwachskerzen, Honigseife, selbstgemachte Liköre u. Konfitüren, Sirup, Pflegeprodukte mit Propolis

Rotary-Club und Lions Club HSW: Gulaschsuppe mit Brot, handgefertigte Kacheln, Rothaus Tannenzäpfle, alkoholfreie Getränke

Töpferei Lewandowski: Steinzeugkeramik, Geschirr & Unikate

Vinothek: roter & weißer Glühwein, verschiedene Schnäpse, Essigsorten, Glühwein in 1 l Flaschen, Glühweinausschank

Hilpertenhof: Schwarzwälder Flammkuchen, Apfelpunsch alkoholfrei oder mit Amaretto

Pierre Lang Designerschmuck: Designerschmuck – Hochwertige Materialien, traditionelle Handwerkskunst und 80% Handarbeit garantieren höchste Qualität

Goldschmiede Hinterzarten: Silberschmuck, Perlen- und Steinketten, Flaschenkorken und Brieföffner mit Steinen, Stahlschmuck

Annette Schmidt (Weiherhof): Engel, Laternen, Schmuck, Tücher, Taschen, Weihnachtsartikel

Feinkost Villinger: Schwarzwälder Weihnachtsbrötle, hausgemachte Christstollen + Früchtebrot, echte Lebkuchen, Kaffee, Heißer Bratapfellikör (Nikolausi), Bratapfelglühmost, Kinder-Glühpunsch, Schupfnudeln mit Kraut, Crepes, Heiße Maroni

Ziegenzüchter Ewald Klingele: Streichel-Ziegengehege, Ziegengrillwurst, Szegediner-Ziegengoulasch (nur Sonntags), Pfefferbeißer-Ziegen-Salami; Seife aus Ziegenmilch, Deko-Serviettentechnik

Wöhrle: Geschnitzte und gemalte Nikoläuse, Holzsterne-, Holzbäume-, Holz-Adventskränze, Gestecke aus Holz, Weihnachtsmäuse, Wichtel & Engel-Anhänger, Klapp-Stühlchen, Holz-Kernzenständer, Deko-Holzteile, Vorführung: Nikolausschnitzen

Stefan Köhl: Teebaumprodukte

Samstags und sonntags laden spezielle Handwerkskünstler Sie auch ins Goethehaus ein:

Anette und Adibert Eider: Dufthölzer, Massageöle

Kerzenatelier Laufer: Handgemachte Kerzen aus Paraffin, Stearin, Bienenwachs, Kinderkerzenziehen

Walter und Elfriede Konrad (Steinekonni): Edelsteinschmuck, geschliffene Edelsteine

Buchkunst und Marmorpapier: Fotoalben, Notizbücher, Kochbücher, Leporelli und Postkarten, Unikate mit handgearbeiteten Marmorpapieren

Kuck-Guck: Geschenke, Kunsthandwerk, Schmuck, Regionales, Handarbeiten, Bücher

(Quelle für die Anbieterliste: Hochschwarzwald Tourismus GmbH; Angaben ohne Gewähr)

11.11.11

Unsere Stammleser mögen sich gewundert haben – kommt heute etwa kein Artikel vom EP-Blog? Doch, der kommt! Hier ist er schon, wir haben nur auf einen bestimmten Zeitpunkt gewartet, da heute ein ganz besonderes Datum ist: Der 11.11.11. Da mussten wir natürlich bis 11:11 Uhr warten, um diesen Artikel zu veröffentlichen.

Dafür erscheint heute kein Artikel über ein Reiseziel. Wir möchten den Tag nutzen, um etwas inne zu halten. Die vergangene Saison war für uns geprägt von allerlei „Action“, die allerdings auch zu guten, neuen Ideen geführt hat. Wir werden diese Ideen weiter ausarbeiten und uns zu gegebener Zeit damit melden. Einstweilen geht es weiter mit Reise- und Ausflugszielen für die Wintersaison 2011 / 2012.

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