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Sommerparty 2009 im Europa-Park: 15 Stunden Fahrspaß bis Mitternacht

[singlepic id=299 w=320 h=240 float=left]Achterbahn-Fans aufgepasst! Am Samstag, den 1. August 2009 stehen im Europa-Park wieder 15 Stunden Fahrspaß auf dem Programm: Bei der Sommerparty, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Deutschlands größtem Freizeitpark stattfindet, sind fast alle Attraktionen bis Mitternacht geöffnet und Partyhungrige kommen bei vielen zusätzlichen Highlights voll auf ihre Kosten.

Achterbahn fahren bis Mitternacht…

Im Blue Fire Megacoaster Hals über Kopf durch das nächtliche Island sausen, mit der Euro-Mir den russischen Sternenhimmel erkunden oder doch lieber im Matterhorn-Blitz die Schweizer Alpen bei Nacht umrunden? Die Sommerparty im Europa-Park bietet jede Menge Achterbahn-Abenteuer im XXL-Format! Während die jüngsten Besucher sich im London Bus auf eine nächtliche Sightseeing-Tour begeben und direkt im Anschluss im YoungSTAR Coaster Pegasus dem Himmel entgegenfliegen, können Erwachsene bis in die Abendstunden bei 130 km/h Testpilotenfeeling im Silver Star erleben. Spritzige Erfrischung ist auch in den lauen Abendstunden in den Wasserattraktionen Poseidon, Fjord-Rafting, Atlantica SuperSplash & Co. geboten.
Alle Fans der Alpenrepublik Schweiz sollten einen Abstecher ins Walliser Dorf machen, wo anlässlich des Nationalfeiertags mit Schweizer Spezialitäten, Handwerkspräsentationen sowie Tanz und Musik gefeiert wird. Atemberaubende Unterhaltung bei Nacht bieten die internationalen Showprogramme des Europa-Park. Während in der Spanischen Arena tief in der Nacht das „Duell der Brüder“ ausgetragen wird, verzaubern die Eisläufer in Griechenland das Publikum bis in die Abendstunden mit faszinierendem Tanz auf dem Eis und akrobatischen Höchstleistungen. Um 20 Uhr versammeln sich die internationalen Künstler des Europa-Park, um bei einer stimmungsvollen Parade den allerjüngsten Besuchern schon einmal gute Nacht zu sagen und die Erwachsenen auf die verbleibenden Party-Stunden einzustimmen. Stimmungsvolles Highlight ist in den Abendstunden der romantisch illuminierte Schlosspark.

… jede Menge Party-Stimmung…

All diejenigen, die zwischen rasanten Achterbahnfahrten auch gerne einmal das Tanzbein schwingen möchten, dürfen sich auf viele Party-Highlights freuen. Während auf der Freilichtbühne in Italien die Band „Ultimo“ den Besuchern mit Live-Musik einheizt, locken „De Canela“ in Spanien mit Flamenco-Pop und Latin vom Feinsten. Das Trio „Doubliez“ sorgt auf der Seebühne in Frankreich für jede Menge französisches Flair und direkt nebenan können ganz mutige auf der Karaoke-Bühne gleich nach der Fahrt im Silver Star ihre Sangeskünste unter Beweis stellen. Für die jüngsten Besucher heißt es in der Welt der Kinder abrocken mit der Euromaus bis zum Einschlummern. Zum Abschluss der Sommerparty erhellt ein gigantisches Feuerwerksspektakel den nächtlichen Himmel über dem Europa-Park und sorgt so für grandiose Stimmung bei den Gästen.
Ein ganz besonderes Highlight für feierlaunige Besucher ist die Pirates´ Beach Party, die ab 20 Uhr im Portugiesischen Themenbereich für Urlaubsflair sorgt. Vor der Kulisse der Wasserattraktion Atlantica SuperSplash heizt DJ Pirate den Gästen ein, während das Schiff Santa Marian abends von Piraten geentert wird. Temperamentvolle Capoeira-Darbietungen und Percussion-Sounds stimmen die Besucher auf die Live-Performance von Martin Stosch ein, der sich in der vierten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ bis auf den zweiten Platz sang. Mit exotischen Spezialitäten, fruchtig-tropischen Cocktails oder einem perlenden Glas Sekt in der Magellan Lounge können sich die Partygäste in Portugal vor ihrer nächsten Achterbahnfahrt stärken.

… und leckere Spezialitäten aus Südafrika!

Am 1. August kommen jedoch nicht nur Achterbahn- und Partyfans voll auf ihre Kosten. Auch die Liebhaber erlesener Speisen und Weine dürfen sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen, denn die Sommerparty bildet den Auftakt zu den Südafrikanischen Wochen, die bis zum 16. August für wahre Gaumenfreuden im Colonial House sorgen. Die südafrikanische Spitzenköchin Cass Abrahams, die nicht nur in ihrer Heimat für ihre exquisiten kap-malaiischen Kreationen bekannt ist, verwöhnt die Gäste mit Spezialitäten vom Kap, wie dem südafrikanischen Nationalgericht „Bobotie“ und der Boerewors. Abgerundet werden die leckeren Gerichte von Weinen der Seidelberg Winery, einem der renommiertesten Weingüter Südafrikas.

Speziell für die Sommerparty bietet der Europa-Park seinen Gästen einen abendlichen Sondereintrittspreis. Mit dem Mondschein-Ticket zum Preis von 30 € für Erwachsene und 26 € für Kinder können die Besucher ab 17 Uhr das bunte Partytreiben in Deutschlands größtem Freizeitpark miterleben. Die Pirates´ Beachparty ist am 1. August im Eintrittspreis enthalten.

Offizielle Pressemitteilung, (c) Europa-Park

Bodensee – Ausflugsziele mit Kindern – Wild- und Freizeitpark Bodanrück

Der Wild – und Freizeitpark Bodanrück

Ein empfehlenswertes und lohnendes Erlebnis mit und ohne Kinder ist der Wild- und Freizeitpark am Bodanrück. Ein Heidenspaß für Groß und Klein. Auf knapp 80 ha Grund kann man Tiere bestaunen, füttern und streicheln. Aber auch in Ruhe rasten, wenn die Kinder auf dem großen Abenteuerspielplatz toben oder anderen Aktivitäten nachgehen.

Der Park liegt in der Nähe von Allensbach auf dem Bodanrück. Für die Anfahrt mit dem Auto gibt man am Besten in sein Navigationssystem „Gemeinmärk 7, 78476 Allensbach“ ein. Für Reisende ohne Navigationssystem: Der Park ist gut beschildert. Von Konstanz her kommend Richtung Allensbach, von Ludwigshafen – Bodman her ist der Park bereits in Bodman ausgeschildert.

Ein großer Parkplatz ist vorhanden. Einmal das Auto abgestellt, läuft man bereits an großzügig angelegten Gehegen mit heimischen Damwild und Wisents (Verwandte der Bisons) vorbei. Das Damwild ist Menschen gewohnt, sie kommen an den Zaun und stecken ihre Nasen durch die Zäune. Schließlich wissen die Tiere, dass die Menschen sie füttern. Aber widerstehen Sie der Versuchung, den Tieren mitgebrachte Sachen zu verfüttern! Laufen Sie lieber ca 40 m weiter zu einem kleinen Holzhäuschen. Hier hängt ein Automat, an dem man für 50 Cent eine Packung Wildfutter holen kann. Falsches Futter kann für die Tiere tödlich sein.

Nachdem man das Kassenhäuschen passiert hat (Hunde dürfen übrigens auch mit, allerdings nur angeleint), biegt man nach rechts ab zu einem Gatter, durch das man ein Waldstück betritt. Hier laufen Hirsche und Rehe frei herum, rechts sind weitläufige Gehege mit Damwild, Sikahirschen und Muffelwild, links der Wald.

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Man kann die freilaufenden Tiere auch per Hand füttern, überall sind Automaten mit Wildfutter. Im Gehege sind die Tiere scheuer, besonders wenn sie Junge haben, daher gibt es dort auch sogenannte Futterrutschen.

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Folgt man dem kleinen Rundweg, kommt man am Wildschweingehege vorbei, dort ist Vorsicht geboten, diese Tiere sollte man nicht füttern.

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Noch ein bisschen weiter, kurz vor Ende des Waldrundganges, sieht man in das Gehege mit Braunbären.

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Durch ein Gatter verläßt man den Waldbereich wieder und kommt direkt zu mehreren kleineren Gehegen, mit Meerschweinchen, Hasen, Pfauen, die wunderschöne Räder schlagen, weißen Eseln, Luchsen und Steinwild. Gegenüber liegt der große Abenteuerspielplatz mit riesigem Hüpfkissen, Schaukeln, Karussellen und allem, was das Kinderherz begehrt. Hier können die Eltern auch mal eine wohlverdiente Ruhepause genießen und ihrem Nachwuchs einfach beim Spielen zuschauen. Ein Kiosk ist vorhanden, um Getränke und Kleinigkeiten zu Essen zu kaufen.

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Für den größeren Hunger ist ebenfalls ein Restaurant auf dem Gelände, das „Landgasthaus Mindelsee“. Direkt daneben gibt es eine Falknerei. Diese ist Montags ganztägig geschlossen, sonst durch die Woche gibt es zweimal pro Tag eine Vorführung. An weiteren Attraktionen für Kinder (Pony-Express, Riesenrutsche, Wasserrutsche, Kettcar-Parcours) geht es auf direktem Wege zum Streichelzoo mit Zwergponys und Ziegen. Diese Tiere sind extra für die Kinder zum Streicheln und Füttern gedacht. Es ist ja auch nicht so, als ob die das nicht wüssten oder gar etwas erwarten würden… 🙂

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Folgt man dem Weg, kommt man zu einem „Bahnhof“. Hier hält eine Bimmelbahn, die Groß und Klein durch einen großen Teil des Parkes kutschiert. Diese Bahn ist sehr beliebt, nicht zuletzt deswegen, weil sie so hübsch ist.

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Wer nicht mit der Bahn fahren will, der kann noch den wunderschönen „Schulgarten“ bewundern, in dem verschiedene Gartentypen mit den entsprechenden Pflanzen angelegt wurde. Steingarten und Schmetterlingsgarten sind nur zwei Beispiele. Hier sieht man auch viele verschiedene Schmetterlingsarten und man kann seine botanischen Kenntnisse wieder auffrischen.

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Der Weg führt an einem Weiher entlang zurück zu dem Bärengehege und wieder zum Abenteuerspielplatz.

Fazit: Ein gelungener Freizeitpark mit der richtigen Mischung aus Tierwelt, Unterhaltung und Lerneffekt. Wer seinen Kindern auch mal die heimischen Tiere näher bringen möchte, ist hier genau richtig. Der Park hat Sommer wie Winter geöffnet.

Weitere Fotos gibt es hier: Klick!

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Erlebnis-Region Bodensee

[singlepic id=218 w=320 h=240 float=left]Vielleicht kennen manche noch die Werbung „Ich bin zwei Öltanks“, mit der ein besonderer Tank in Kugelform beworben wurde. So ähnlich könnte der Bodensee sagen „Ich bin zwei Seen“, denn eigentlich besteht das Gewässer, das heute „Bodensee“ genannt wird, aus zwei separaten Seen, dem Obersee und dem Untersee, die durch den Seerhein bei Konstanz verbunden werden. Der Bodensee ist ein internationales Gewässer, er hat gleich drei Anrainerstaaten, Deutschland, Österreich und die Schweiz. Durch den See ist hier ein einzigartiger Kulturraum entstanden, der heute mit vielen Freizeit- und Ferienangeboten lockt. Rasanter Wasserspaß und herausfordernde Outdoorangebote, relaxte Seesommerstunden und hochmoderne Wellnessoasen, preiswerte Shopping-Paradiese und bewegtes Nightlife – in der internationalen Bodenseeregion finden trendbewusste Urlauber sämtliche Zutaten für perfekte Ferien.

Für Wasserratten und Kletteraffen: Outdoor-Fun rund um den See

Das Sportangebot am internationalen Bodensee lässt Wasserrattenherzen höher schlagen. Wer es rasant mag, wählt in Kressbronn die Bananenboot-Variante. Von einem kräftigen Motorboot gezogen rauschen bis zu acht Personen auf einem riesigen gelben Schleppboot über den See. Auf zwei Brettern erobern Wagemutige den See beim Wasserskifahren und lassen sich eine frische Brise um die Nase wehen. Verschiedene Wassersportschulen in Langenargen und Überlingen oder im schweizerischen Berlingen am Untersee bieten Surfkurse oder nach Terminvereinbarung Wasserski- und Wakeboard-Runden an. Wer es dagegen ruhiger angehen lassen will, wählt eine gemütliche Tretboot-Partie auf der weiten Fläche des Obersees. In zahlreichen Hafenstädten wie in Konstanz, Wasserburg oder dem schweizerischen Rorschach stehen die beliebten Ausflugsboote in unterschiedlichsten Ausführungen und Größen zum Mieten bereit. Knapp über dem Wasserspiegel gleitet man im Kanu über den See. Zwischen Überlingen und Schaffhausen am Rhein bieten zahlreiche Verleihstationen auch geführte Touren an. Ob beim „Inselhüpfen“ zwischen Reichenau, Höri, Mettnau und Liebesinsel oder dem Sonnenuntergang entgegen bei der „Sunset-Tour“ auf dem Untersee sind auch Anfänger willkommen.

Aber auch für Wasserscheue hat die Bodenseeregion abwechslungsreichen Outdoor-Spaß zu bieten. Bei Radtouren rund um den See oder kleinen Abstechern ins Hinterland lässt sich die Vielfalt der Region erkunden. Am Südufer lockt das Thurgauer Skaters-Paradise mit perfekt geteerten Wegenetzen Inline-Skater auf die Piste. Wanderer und Mountainbiker wagen sich etwas weiter südlich und erobern die voralpine Landschaft rund um St.Gallen und das Fürstentum Liechtenstein. Wer schon immer mal wie Tarzan in 10 Meter Höhe im Wald durch die Bäume schwingen wollte, findet im „Abenteuer Park“ in Immenstaad eine perfekte Spielwiese. Neun verschiedene Kletter-Parcours mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad stellen auch sportliche Besucher im Hochseilgarten vor immer neue Herausforderungen.

Auf Stelzen oder mit 30er-Jahre-Charme: Etwas andere Strandbäder

Natürlich lassen sich rund um den Badesee Bodensee zahlreiche Strandbäder – mit etwas Glück wie beispielsweise in Öhningen sogar mit Sandstrand – für ausgelassenen Planschspaß finden. Vorgestellt seien hier aber drei außergewöhnliche Exemplare für das besondere Badeerlebnis. Um hundert Jahre zurück versetzt fühlt man sich bei einem Besuch in der Rorschacher Badhütte am schweizerischen Bodenseeufer. Von den Einheimischen kurz „Badi“ genannt mutet sie an wie die steinzeitlichen Pfahlbauten. Denn die geschichtsträchtige hölzerne Badeanstalt steht auf Pfeilern im See und ist nur über eine Brücke vom Ufer zu erreichen. Ihr österreichisches Äquivalent befindet sich in Bregenz: das ehemalige Militärbad, kurz: „Mili“. Der Holzpfahlbau ragt schon seit 1825 in der Biege zur Bregenzer Bucht aus dem See und ist damit die älteste Badeanstalt am See. Einen ganz eigenen Charme bietet dagegen das Konstanzer Rheinstrandbad. Vor der nostalgisch-geschwungenen Architekturkulisse des aus den 30-er Jahren stammende Kur- und Hallenbads breitet sich direkt am Ufer des Seerheins die Flussbadeanstalt aus. Von der großzügigen Liegewiese aus genießt man den Blick auf die Altstadt und profitiert beim Bad im kühlen Rhein von der natürlichen „Gegenstromanlage“.

Wohlfühlen mit Seeblick: Wellness-Angebote am Bodensee

Eine geballte Ladung Wellness bietet das Thermen-Trio am Bodensee. Mit einer Bäder-Kombikarte kann man die Überlinger Bodensee-Therme, die Meersburg Therme und die Bodensee-Therme Konstanz mit 15-prozentiger Ermäßigung auf ihren Wohlfühl-Faktor testen. Die drei hochmodernen Thermal- und Freizeitbäder mit direktem Seezugang bestechen durch eine anspruchsvolle, individuelle Architektur, einen großzügig gestalteten Thermalbereich und eine abwechslungsreiche Saunalandschaft. Saunafans finden darüber hinaus bei „Bora – der Sauna-Oase am See“ in Radolfzell ein vielfältiges Angebot. Neben drei verschiedenen Saunen, Sanarium und Dampfbad versprechen hier Steinduschen, Seezugang, Pool, eine Kaminecke und ein Ruheraum im 1001-Nacht-Stil wohlige Entspannung. Im Freibad Aquamarin in Wasserburg stehen die Zeichen eher auf Aktion: ob im Mehrzweckbecken mit rasanter Breitrutsche oder im Schwimmerbecken mit Panoramablick. Ein Naturbadestrand mit Seezugang, großer Liegewiese und Sonnenterrassen wartet hier zudem mit Beachvolleyballfeld und Basketballkörben auf. In der badeigenen Surfschule lernen künftige Brettkönige auf kippstabilen Schulboards das Surfer-ABC.

Outlets and More: Auf Shopping-Tour am Bodensee

Wer im Urlaub seiner Shopping-Laune freien Lauf lassen möchte, hat am Bodensee die Qual der Wahl. In Konstanz wartet das Lago Shopping Center mit rund 65 namhaften Adressen und einer Mode- und Schuhauswahl für jeden Geschmack auf. Wenige Kilometer weiter in Radolfzell vereint das Seemaxx Factory Outlet Center hochwertige Markenmode von Levi’s bis Mexx und von Camel bis Schiesser unter seinem Dach. Das ganze Jahr über genießt man hier einen Preisvorteil von 30 bis 70 Prozent gegenüber den unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller. Modebewusste Herren werden im Factory-Outlet-Center in Kreuzlingen fündig. Feinste Zwirne von Strellson und sportlicher Chic von Hilfiger hängen hier zu Fabrikpreisen an der Stange. Die Damen erweitern im Wolford Fabrikverkauf in Bregenz ihr Wäschesortiment um luxuriöse Strümpfe und manch edles Dessous. Outdoor-Sportler komplettieren ihre Ausrüstung im Vaude Fabrikverkauf in Tettnang. Aber auch wer weniger zielgerichtet durch die malerischen Altstädte der Bodenseestädtchen bummelt, trifft auf Schritt und Tritt auf charmante Boutiquen und individuelle Angebote.

Erst der Spaß, dann das Vergnügen: Buntes See-Nachtleben

Das Nachtleben wartet am Bodensee mit allerlei Überraschungen auf. Am Konstanzer Hafen liegt im Sommer „Das Boot“ vor Anker und lädt bis in die frühen Morgenstunden zur Party auf dem Bodensee. Direkt am Flugplatz Friedrichshafen lädt der Halbhuber Airport ganzjährig zu Salsa Party, Tango Aero und Dinner & Jazz Live at the Airport. Auf Schloss Montfort in Langenargen wird im Club Hugo stilvoll abgetanzt. Ein exquisites Konzertprogramm bietet das ehemalige Kino und heutige Palace in St.Gallen. In den Sommermonaten tun sich zudem allerorten Strandbars auf. Am Kreuzlinger Seeufer schlägt die Sealounge ihr Zelt auf, in Konstanz lädt die Seezeit Strandbar am Rheinufer zu kühlen Cocktails auf sandigem Untergrund und in Friedrichshafen genießt man ganztägig Beach Club-Flair am Hafen. Auf Schweizer Seite hält die Tiki Strandbar in Goldach neben großen Sonnenbetten zum Ausspannen und einer Bar mit kühlen Getränken und Grilladen Shishas für gemütliche Stunden bereit.

Am Ende eines langen Tages: Nachtruhelager rund um den See

Wenn es zur Nachtruhe geht, finden Bodenseereisende allerorten Unterkünfte jeder Komfort- und Preiskategorie. Naturverbundene schlagen ihr Nachtlager direkt am See oder im idyllischen Hinterland auf einem der zahlreichen Campingplätze rund um den See auf. Wer lieber ein festes Dach über dem Kopf hat, bezieht ein preisgünstiges Quartier in den Jugendherbergen in Konstanz, Überlingen, Friedrichshafen oder Lindau, sowie im österreichischen Bregenz oder auf Schweizer Seeseite in Kreuzlingen, Romanshorn und zweifach in Rorschach. Individualisten finden unter den vielfältigen Hotel- und Gasthausangeboten in der Vierländerregion garantiert das passende Quartier. Vom persönlichen Ambiente einer kleinen Pension über den hippen Chick eines Designhotels bis zur luxuriösen Herberge mit eigenem Spa bleiben hier keine Wünsche offen. Bei der Suche behilflich ist das Unterkunftsportal der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH.

Unterkünfte in der Region Bodensee finden Sie aber auch hier, mehr über Reiseziele in der Region finden Sie hier, und auch im EP-Blog werden Sie in Zukunft unter dem Stichwort „Bodensee“ immer wieder neue Artikel über Sehenswürdigkeiten verschiedenster Art finden.

Dieser Artikel basiert auf einem Pressetext der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH. (c) 2009 IBT

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Reiseregion Schwarzwald – Ein paar Informationen, Teil 2

Nach Teil 1 dieses Beitrags geht es nun direkt weiter mit Informationen über den Schwarzwald.

Geschichte

In der Antike war der Schwarzwald unter dem Namen Abnoba bekannt, was vielleicht „Flusswald“ bedeuten und so auf den Wasserreichtum des Gebirges hinweisen könnte. In der römischen Spätantike findet sich auch der Name Marciana Silva („Marcynischer Wald“; von germanisch marka, „Grenze“). Wahrscheinlich beschrieb der Schwarzwald die Grenze zum Gebiet der östlich des römischen Limes siedelnden Markomannen („Grenzleute“). Diese wiederum gehörten zu dem germanischen Volk der Sueben, von denen sich die späteren Schwaben ableiteten. Die Besiedlung des Schwarzwalds erfolgte mit Ausnahme der Randbereiche (zum Beispiel Badenweiler: Thermen, bei Badenweiler und Sulzburg möglicherweise schon Bergbau) noch nicht durch die Römer, welche allerdings die Kinzigtalstraße erschufen, sondern erst durch die Alamannen. Diese besiedelten und kolonisierten zuerst die Talbereiche, indem sie beispielsweise von der Baar aus die ehemalige Siedlungsgrenze, die sogenannte „Buntsandsteingrenze“ überschritten. Bald danach wurden immer höher gelegene Bereiche und angrenzende Wälder kolonisiert, so dass sich bereits Ende des 10. Jahrhunderts erste Siedlungen im Gebiet des Buntsandsteins finden. Dazu gehört beispielsweise Rötenbach, das erstmals 819 erwähnt wird.

Einige der Aufstände (unter anderem der Bundschuh-Bewegung), die dem Deutschen Bauernkrieg vorausgingen, gingen im 16. Jahrhundert vom Schwarzwald aus. Ein weiteres Aufbäumen der Bauern fand in den beiden folgenden Jahrhunderten durch die Salpetererunruhen im Hotzenwald statt.

Vor allem an Passübergängen finden sich im Schwarzwald Reste militärischer Verteidigungsanlagen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Beispiele sind die Barockschanzen im Hotzenwald oder die Alexanderschanze.

1990 entstanden große Waldschäden durch die Orkane Vivian und Wiebke. Am 26. Dezember 1999 wütete im Schwarzwald der Orkan Lothar und richtete besonders in den Fichtenmonokulturen Waldschäden von noch größerem Ausmaß an. Wie bereits nach 1990 mussten große Mengen an Sturmholz jahrelang in provisorischen Nasslagern aufbewahrt werden. Die Auswirkungen des Sturms demonstriert der Lotharpfad, ein Waldlehr- und Erlebnispfad am Naturschutzzentrum Ruhestein auf einer vom Orkan zerstörten Hochwaldfläche von rund 10 Hektar.

Tourismus

Weite Teile des Schwarzwalds leben heute hauptsächlich von der Tourismusbranche. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ermöglichen ausgedehnte Wanderwegrouten und Mountainbikestrecken verschiedenen Zielgruppen die Nutzung des Naturraumes. Im Winter stehen natürlich die Wintersportarten im Vordergrund. Sowohl Ski Alpin als auch Ski Nordisch kann vielerorts betrieben werden. Der Schwarzwald ist heute in zwei Naturparks unterteilt.

Touristische Ziele

[singlepic id=288 w=320 h=240 float=left]Sehenswert sind unter anderem die alte Reichsstadt Gengenbach, Schiltach und Haslach im Kinzigtal (beide an der deutschen Fachwerkstraße) und das Blumen- und Weindorf Sasbachwalden am Fuße der Hornisgrinde. Sehenswerte Altstädte bieten ebenso Altensteig und Gernsbach. Baiersbronn glänzt als Zentrum der Spitzengastronomie, Freudenstadt ist um den größten Marktplatz Deutschlands gebaut.

Ein vielbesuchtes Ziel ist Baden-Baden mit seinen Thermalbädern, der Spielbank und den Festspielen. Weitere Thermalbäder sind Badenweiler, Bad Herrenalb, Bad Wildbad, Bad Krozingen, Bad Liebenzell oder Bad Bellingen.

Prächtig ausgestattet sind das ehemalige Benediktinerkloster St. Blasien sowie die Klöster Sankt Trudpert, St. Peter und St. Märgen. Im Hirsauer Baustil aus Buntsandstein errichtet wurde das Kloster Alpirsbach sowie die riesige Klosterruine in Hirsau. Eine ländliche Idylle ist das Kloster Wittichen bei Schenkenzell.

Das Murgtal, das Kinzigtal, die Triberger Wasserfälle und das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof werden häufig besucht.

Aussichtsberge sind neben dem Feldberg vor allem der Belchen, der Kandel und der Schauinsland, sowie im Nordschwarzwald die Hornisgrinde, der Schliffkopf, der Hohloh und die Teufelsmühle.

Die am stärksten frequentierten touristischen Ausflugs- und Erholungsziele sind der Titisee und der Schluchsee. Beide Seen bieten die Möglichkeit, Wassersportarten wie Tauchen und Surfen zu betreiben. Von Freiburg kommend werden diese Seen über die B 31 durch das wild-romantische Höllental erreicht, vorbei am berühmten Hirschsprung-Denkmal an dessen engster Stelle, und an der idyllisch gelegenen Oswald-Kapelle unterhalb der Ravennaschlucht.

Erholungsorte wie das Bundesgolddorf 2004 und Europagolddorf 2007 Gersbach (Südschwarzwald) werben um Besucher.

In den letzten Jahren entstanden im Schwarzwald zwei Naturparks, unter anderem mit den Zielen die Landschaft als Kulturlandschaft zu erhalten und die Produkte der einheimischen Landwirte besser zu vermarkten, das Gebiet für den Tourismus besser nutzbar zu machen. Im südlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds sowie im Südschwarzwald wurde der 370.000 ha große Naturpark Südschwarzwald eingerichtet, der zweitgrößte Naturpark Deutschlands. Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ist mit 375.000 ha der größte deutsche Naturpark. Er beginnt im südlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds, angrenzend an den Naturpark Südschwarzwald und nimmt den restlichen Teil des Schwarzwalds nach Norden hin ein.

[singlepic id=281 w=320 h=240 float=left]An den Sommerwochenenden ist der Schwarzwald aufgrund seiner kurvenreichen Landstraßen außerdem ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer. Dieser Tourismuszweig wurde in letzter Zeit jedoch „gebremst“, unter anderem durch die Sperrung verschiedener Straßen (wie zum Beispiel der Befahrung des Berges Schauinsland) für Motorradfahrer an den Wochenenden. Begründet wurden diese Maßnahmen mit den hohen Unfallzahlen.

Bekannte Wintersportgebiete liegen um den Feldberg, bei Todtnau mit der FIS Ski Alpin Strecke „Fahler Loch“ und in Hinterzarten, einer Hochburg und Talentschmiede der deutschen Skispringer. Im Nordschwarzwald konzentrieren sich die Wintersportgebiete entlang der Schwarzwaldhochstraße und auf dem Höhenzug zwischen Murg und Enz um Kaltenbronn.

Die Höhenunterschiede des Gebirges werden vielerorts von Drachen- und Gleitschirmfliegern genutzt.

Wanderwege

Im Schwarzwald finden sich sehr verschiedenartige Wanderwege, teilweise von überregionaler Attraktivität. Grundgerüst ist ein Fernwanderwegesystem mit Längs- und Querwegen, das vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts seitens des Schwarzwaldvereins aufgebaut wurde. Der bekannteste davon ist der recht steigungsintensive Westweg. Nach 1950 wurden, dem geänderten Bedarf folgend, Rundwanderwege ausgewiesen, zunächst vom relativ dichten Bahnstreckennetz aus, später überwiegend von eigens angelegten Wanderparkplätzen aus. Aktuell werden spezielle, stärker erlebnisorientierte Themenwege angelegt, teils als konzipierte Anlage (Barfußpark Dornstetten, Park mit allen Sinnen in Gutach (Schwarzwaldbahn)), teils unmittelbaren Naturkontakt erschließend (Schluchtensteig). Straßen und allzu breite Forstwege werden dabei konsequenter gemieden als bisher.

Museen

[singlepic id=289 w=320 h=240 float=left]Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach an der Schwarzwaldbahn bietet mit seinen original wiederaufgebauten Schwarzwaldhäusern Einblicke in das bäuerliche Leben des 16. und 17. Jahrhunderts. Original wiederaufgebaut bedeutet, dass die Gebäude an anderer Stelle abgetragen, die Einzelteile nummeriert und exakt nach Plan im Museum wieder erstellt wurden. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen zeigt einen umfassenden Querschnitt durch die Geschichte der Uhrmacherei und Uhrenindustrie. Aus der Feinmechanik ging im 20. Jahrhundert auch eine ehemals bedeutsame Phonoindustrie hervor; die Geschichte dieser Unterhaltungselektronik wird im Deutschen Phonomuseum in St. Georgen präsentiert. Das Schüttesäge-Museum in Schiltach bietet Informationen und lebendige Geschichte zu den Themen Holzwirtschaft, Flößerei im Kinzigtal sowie Gerberei. Das Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal bietet eine Übersicht über die Trachten des gesamten Schwarzwaldes und der Randgebiete.

Straßenverkehr

Mehrere touristisch interessante Straßen führen zu reizvollen Zielen im Schwarzwald. Bekannt sind die Schwarzwaldhochstraße (B 500) oder die Deutsche Uhrenstraße.

Eisenbahn

Der gesamte Schwarzwald wurde schon früh durch die Eisenbahn erschlossen. Im Nordschwarzwald durch die Enztalbahn von Pforzheim nach Bad Wildbad, durch die Nagoldtalbahn von Pforzheim über Calw und Nagold nach Horb am Neckar, die Württembergische Schwarzwaldbahn von Stuttgart nach Calw und die Gäubahn Stuttgart–Freudenstadt beziehungsweise dem heutigen Teilstück Eutingen–Freudenstadt.

Vom Rheintal aus führen entlang der Täler viele Eisenbahnen in den Schwarzwald. Die Albtalbahn von Karlsruhe nach Bad Herrenalb, die S41 von Karlsruhe nach Eutingen im Gäu, die Murgtalbahn von Rastatt nach Freudenstadt, die Achertalbahn von Achern nach Ottenhöfen im Schwarzwald und die Renchtalbahn von Appenweier nach Bad Griesbach. Die badische Schwarzwaldbahn führt von Offenburg über Hausach, Triberg, St. Georgen, Villingen und Donaueschingen bis nach Konstanz am Bodensee. Ein Abzweig in Hausach ist die Kinzigtalbahn nach Freudenstadt. In Denzlingen zweigt die Elztalbahn nach Elzach ab, die Höllentalbahn verläuft von Freiburg im Breisgau durch das Höllental nach Donaueschingen, die Münstertalbahn von Bad Krozingen nach Münstertal, die Kandertalbahn von Haltingen in der Nähe von Basel durch das Kandertal nach Kandern und die Wiesentalbahn von Basel nach Zell im Wiesental.

Von Titisee an der Höllentalbahn führt die Dreiseenbahn vom Titisee zum Windgfällweiher und zum Schluchsee. Entlang der Baden-Württembergisch-schweizerischen Grenze verbindet die Wutachtalbahn Waldshut-Tiengen mit Immendingen an der Schwarzwaldbahn.

Die Strecken haben heute noch einen regen Verkehr oder sind äußerst beliebte Museumseisenbahnen.

Verwaltung

Seit Januar 2006 ist die Schwarzwald Tourismus GmbH mit Sitz in Freiburg für die Verwaltung des Tourismus in den 265 Gemeinden im Schwarzwald zuständig. Zuvor gab es vier getrennte Tourismusverbände.

Kultur

[singlepic id=284 w=320 h=240 float=left]Der größtenteils sehr ländlich geprägte Schwarzwald besteht aus vielen verstreuten Gemeinden und wenig großen Städten. Tradition und Brauchtum werden vielerorts gepflegt.

Zum Teil werden heute noch, meist zu festlichen Anlässen, die traditionellen Trachten getragen. Das Aussehen der Trachten variiert von Region zu Region zum Teil sehr stark. Eine der bekanntesten Schwarzwälder Trachten ist diejenige der Gemeinden Kirnbach, Lauterbach und Gutach im Kinzigtal mit dem charakteristischen Bollenhut. Unverheiratete Frauen tragen ihn mit roten „Bollen“, verheiratete mit schwarzen. Heiratsfähige Frauen tragen bisweilen vor und am Hochzeitstag eine Brautkrone, den so genannten Schäppel, dessen größte Exemplare aus der Stadt St. Georgen bis zu fünf Kilogramm schwer sind.

[singlepic id=278 w=320 h=240 float=right]Bekannt ist der Schwarzwald ferner für die typischen Bauernhäuser mit ausladenden Krüppelwalmdächern, die Schwarzwälder Kirschtorte, den Schwarzwälder Schinken, den Schwarzwaldwichtel, Kirschwasser und die Kuckucksuhr. Die landschaftliche Schönheit sowie das Traditionsbewusstsein seiner Bewohner hat schon im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler angezogen, die über ihre Werke den Schwarzwald in der ganzen Welt bekannt machten. Vor allem der aus Bernau stammende Hans Thoma sowie sein vom badischen Großherzog Friedrich I. (Baden) geförderter Studienkollege Rudolf Epp malten zeitlebens Motive aus dem Schwarzwald. Im 20. Jahrhundert war es die Malerin Margret Hofheinz-Döring, die in Zeichnungen, Gouachen und Ölbildern Aspekte des Schwarzwalds festhielt.

Beginnend mit dem Film Schwarzwaldmädel von 1950 bot der Schwarzwald eine Kulisse für viele Kino- und Fernsehproduktionen der Nachkriegszeit, unter anderem für einige Filme mit Roy Black. Erfolgreiche Fernsehserien waren Der Forellenhof (1965), in den 1980er Jahren Die Schwarzwaldklinik, seit 1994 Die Fallers – Eine Schwarzwaldfamilie sowie im Jahr 2002 die Dokumentation Schwarzwaldhaus 1902.

Der Text stammt aus der Wikipedia Deutschland (Stichwort: Schwarzwald, hier nur Auszugsweise verwendet) und wird unter der „Creative Commons Attribution/Share Alike“-Lizenz vertrieben.

Reiseregion Schwarzwald – Ein paar Informationen, Teil 1

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Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge und liegt im Südwesten Baden-Württembergs. Meist dicht bewaldet erstreckt sich der Schwarzwald vom Dreiländereck (SchweizFrankreichDeutschland) entlang der Oberrheinischen Tiefebene 160 km nach Norden bis zum Turmberg in Karlsruhe. Im Süden erreicht er eine Breite von bis zu 60 km, im Norden lediglich 30 km.

Am südöstlichen Grenzsaum geht der Schwarzwald in die Hochmulde der Baar über. Der Nordosten wird durch das Schwäbisch-Fränkische Stufenland begrenzt und nördlich schließt das Kraichgauer Hügelland an.

Naturräume

[singlepic id=275 w=320 h=240 float=left]Die Naturräume des Schwarzwaldes werden nach verschiedenen Merkmalen gegliedert. Geomorphologisch wird vor allem zwischen der Ostabdachung mit meist gerundeten Bergformen und weiten Hochplateaus (sogenanntes danubisches – donaubündiges – Relief, besonders augenfällig im Norden und Osten auf Buntsandstein) und dem intensiv zertalten Abbruch zum Oberrheingraben hin (sogenannter Talschwarzwald mit rhenanischem – rheinbündigem – Relief) unterschieden. Dort befinden sich die höchsten Erhebungen und die größten unmittelbaren Höhenunterschiede (bis 1000 m). Die Täler sind meist eng, oft schluchtartig, seltener beckenförmig. Die Gipfel sind gerundet, es kommen aber auch Plateaureste und gratartige Formen vor.

Geologisch ergibt sich die augenfälligste Gliederung ebenfalls in ostwestlicher Richtung. Den Ostschwarzwald bedeckt über größere Flächen das unterste Glied des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes, der Buntsandstein, mit endlos scheinenden Nadelwäldern und Rodungsinseln. Das im Westen frei liegende Grundgebirge, überwiegend mit metamorphen Gesteinen und Graniten, war trotz seiner Steilheit leichter besiedelbar und erscheint heute mit seinen vielgestaltigen Wiesentälern offen und freundlicher.

Die gängigsten Gliederungen teilen den Schwarzwald jedoch in nordsüdlicher Richtung. Zunächst, bis etwa in die 30er Jahre, wurde der Schwarzwald in Nord- und Südschwarzwald geteilt, wobei die Kinzigtallinie die Grenze bildete. Später wurde der Schwarzwald in den wald- und niederschlagsreichen Nordschwarzwald, den niedrigeren, vorwiegend in den Tälern landwirtschaftlich geprägten Mittleren Schwarzwald und den deutlich höheren Südschwarzwald mit ausgeprägter Höhenlandwirtschaft und von eiszeitlichen Gletschern geprägtem Relief aufgeteilt. Der Begriff Hochschwarzwald bezog sich auf die höchsten Bereiche von Südschwarzwald und südlichem Mittelschwarzwald. Die Grenzziehungen variierten jedoch beträchtlich.

Eine pragmatische Gliederung, die sich nicht an Natur- und Kulturräumen orientiert, nutzt die wichtigsten Quertäler so, dass der Mittlere Schwarzwald von der Kinzig im Norden und der Dreisam beziehungsweise Gutach im Süden (entlang der heutigen B 31) begrenzt wird.

Die naturräumliche Gliederung von Meynen/Schmithüsen (1953–1962) bezieht sich auf ein umfängliches Kriterienbündel und gliedert den Schwarzwald in mehr als drei Teilräume. Eine Dreiteilung zeichnet sich dort jedoch ebenfalls ab. Die Nordgrenze des Mittleren Schwarzwaldes verläuft südlich des Renchtales und des Kniebis‘ bis nahe Freudenstadt. Die Südgrenze verläuft nahe der B 31. Die Gliederung wurde seitdem wiederholt überarbeitet und scheint sich im Bereich des Schwarzwaldes zu stabilisieren.

Der Mittlere Schwarzwald (Gebiets-Nr. 153) beschränkt sich im wesentlichen auf die Flussgebiete der Kinzig und der Schutter, sowie auf das niedrige Bergland nördlich der Elz. Der Nördliche Schwarzwald besteht aus den Einheiten 150 Schwarzwald-Randplatten, 151 Grindenschwarzwald und Enzhöhen und 152 Nördlicher Talschwarzwald. An Stelle des Begriffes Südschwarzwald bezieht die Einheit 155 Hochschwarzwald nun sinnvoller Weise die Gebiete beiderseits des Simonswälder Tales mit ein. Der verbleibende Naturraum 154 Südöstlicher Schwarzwald mit den Donau-Quellflüssen und dem nördlichen Gutach-Gebiet kann nun wohl zusammen mit dem Hochschwarzwald als Südschwarzwald aufgefasst werden.

Berge

[singlepic id=280 w=320 h=240 float=left]Mit 1493 m ü. NN ist der Feldberg im Südschwarzwald der höchste Berggipfel. Allgemein sind die Berge des Süd- oder Hochschwarzwaldes höher als die des Nordschwarzwaldes. Dort liegen auch das Herzogenhorn (1415 m) und der Belchen (1414 m). Mit 1164 m ist die Hornisgrinde, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes, deutlich niedriger.

Gewässer

Flüsse und Bäche

Im Schwarzwald entspringen unter anderem die Brigach (43 km) und die Breg (49 km). Diese sind die Quellflüsse der Donau („Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“). Weitere bedeutende Flüsse sind die Dreisam (29 km), die Elz (90 km), die Enz (112 km), die Kinzig (95 km), der Klemmbach, die Möhlin (32 km), die Murg (96 km), die Oos, die Nagold (92 km), die Wutach (90,2 km), die Schiltach (25 km), die Wehra (18,4 km), die Wiese (55 km) und die Eschach (37 km), der längste Quellfluss des Neckars (367 km).

Seen

Bedeutende Seen natürlichen, glazialen Ursprungs im Schwarzwald sind unter anderem der Titisee, der Mummelsee und der Feldsee. Besonders im nördlichen Schwarzwald finden sich eine Reihe weiterer kleiner Karseen.

Zahlreiche Stauseen wie der Schluchsee mit den weiteren Seen des Schluchseewerks, die Schwarzenbachtalsperre, die Talsperre Kleine Kinzig oder die Nagoldtalsperre dienen der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz oder der Trinkwasserversorgung.

Klima

[singlepic id=276 w=320 h=240 float=left]Klimatisch hebt sich ein Gebirge durch geringere Temperaturen und höhere Niederschläge von den Randlandschaften ab. Regelmäßige Niederschläge während des ganzen Jahres prägen den Mittelgebirgscharakter des Schwarzwalds. Temperaturabnahme und Niederschlagszunahme erfolgen jedoch nicht gleichmäßig mit zunehmender Höhe. So ist ein unverhältnismäßig starkes Ansteigen der Niederschläge schon in tieferen Lagen und an der niederschlagsreichen Westseite zu beobachten.

Regen- und Schneemengen

Der niederschlagsreichste Bereich ist der Nordschwarzwald. Regenreichen atlantischen Westwinden frei ausgesetzt fallen hier bis zu 2.200 mm Regen im Jahr. Auf der Höhe des Mittleren und Südlichen Schwarzwalds wirken die vorgeschalteten Vogesen gewissermaßen als Regenfänger. Dadurch sind die Niederschläge weniger ergiebig. Auf der nach Osten exponierten Seite des Mittleren Schwarzwalds wird es wieder wesentlich trockener. So liegen die jährlichen Niederschlagsmengen hier teilweise nur bei etwa 750 mm. Im Winter nehmen Dauer des Vorliegens und Mächtigkeit der Schneedecke allgemein mit wachsender Höhe zu.

Temperaturen und Sonnenscheindauer

Thermisch zeichnen sich die höheren Lagen des Schwarzwalds durch relativ geringe Jahresschwankungen und gedämpfte Extremwerte aus. Gründe sind im Sommer häufig auftretende leichte Winde und eine stärkere Bewölkung. Im Winterhalbjahr führt die häufigere Hochdruckwetterlage auf den Gipfeln zu Sonnenschein, während die Täler in Kaltluftseen unter einer dichten Nebeldecke verschwinden (Inversionswetterlage).

Weiter geht es im zweiten Teil…

Der Text stammt aus der Wikipedia Deutschland (Stichwort: Schwarzwald, hier nur Auszugsweise verwendet) und wird unter der „Creative Commons Attribution/Share Alike“-Lizenz vertrieben.

Europa-Park Shows 2009: „Magia“

[singlepic id=194 w=320 h=240 float=left]Das Varieté im italienischen Themenbereich beherbergt die erste ständige Showbühne, auf der Jahr für Jahr ungewöhnliche und abwechslungsreiche Shows dargeboten wurden. Und „Magia“, die Show dieses Jahres, markiert für Fans die Rückkehr eines „alten Bekannten“: Housch-Ma-Housch, der im Europa-Park das erste Mal beim „Festival of Fools“ im „Globe Theater“ zu sehen war. Er führt durch „Magia“ und seine Attraktionen, von denen er selbst natürlich eine ist. Housch-Ma-Housch spricht, aber seine aus Gesten und Geräuschen (und wenig Worten) bestehende Sprache wird international verstanden. Und seine Darbietungen sind einfach köstlich, etwa wenn er in Gesten und Geräuschen einen Europa-Park-Besucher beschreibt, der wohl etwas zu viel getrunken hat und anschließend im „Silverstar“ mitfährt (dazu sage ich nur: „Börp!“).

Eine weitere Künstlerin der Show ist Mandy Mercedes, die ihren Körper verbiegt, während sie mit Tüchern jongliert. Den Begriff „Kontorsion“ („Verdrehung“) kannte ich bisher nur im Zusammenhang mit medizinischen Notfällen, hier wird es hohe Artistikkunst, über die man nur staunen kann.

[singlepic id=195 w=320 h=240 float=right]Die Hauptnummer der Show jedoch, deswegen heißt sie schließlich „Magia“, bestreitet der Magier Jay Niemi. Der Mann stammt aus Finnland, was vermutlich der Grund für die Art und Weise seiner Präsentation ist. Es handelt sich um eine Zaubershow, also wird gezaubert. Punkt. Mehr nicht. Wo Niemis Kollegen gern mal in Ankündigungssuperlative über den nächsten Trick verfallen, macht er einfach. Er redet nicht. Das braucht er auch nicht, und das gibt der Vorführung etwas erfrischend anderes. Und er braucht keine großen Kulissen und Requisiten, aus denen er seine Tauben und Papageien hervorzaubert. Letztere geben der Nummer nochmal einen besonderen Schliff, denn Niemi lässt die Papageien durch den Saal fliegen, über die Köpfe des Publikums hinweg.

Seit einiger Zeit halte ich es so, dass ich bei einem Europa-Park-Besuch die Show im „Teatro dell’Arte“ als letztes anschaue. Zum einen hat das rein praktische Erwägungsgründe: Der italienische Themenbereich liegt direkt neben dem deutschen, das heißt, quasi am Ausgang. Außerdem sind die Shows so geplant, das die letzte Show im „Teatro“ auch gleichzeitig die letzte Show an dem Tag überhaupt ist und kurz vor Parkschluss stattfindet. Zum anderen ist die Show aber auch für mich ein krönender Abschluss eines Parkbesuchs, bevor es wieder nach Hause geht. Und neben den Shows in der spanischen Arena waren und sind die Varieté-Shows für mich immer ein Höhepunkt (und dieses Jahr auch die Musicalshow im „Globe“). Wenn Sie den Park besuchen, planen Sie die auf jeden Fall ein! Sie werden nicht enttäuscht werden.



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Europa-Park Shows 2009: „Dreamotion“

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[singlepic id=189 w=320 h=240 float=left]Die Eislaufshows laufen seit vielen Jahren regelmäßig im Europa-Park. Im Lauf der Zeit entwickelte sich die Show immer mehr, das Eislaufstadion wurde in den griechischen Themenbereich integriert und entsprechend gestaltet. Die aktuelle Show, „Dreamotion“, wurde von Francis Demarteau choreographiert, der seit 2007 für den Europa-Park arbeitet.

Waren die ersten Shows ausschließlich auf Eiskunstlauf ausgerichtet, so hat sich das in den vergangenen Jahren gewandelt. Die Wartezeit auf den Beginn der Vorführung wird von einem brasilianischen Künstler verkürzt, der es versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Und auch dieses Jahr gibt es Nummern, die über im wahrsten Sinne des Wortes „über das Eis“ hinaus gehen, wie etwa die „Strapatenartistik“ von Fiona Kirk und Volodymyr Khodakivskyy. Die beiden Künstler hängen dabei an Seilen unter der Kuppel des Eisstadions, ohne Sicherung und ohne Netz. Außerdem gibt es eine Nummer des Artisten Maxim Popazov, die sich, wie ich mir erklären lassen musste, „Handstandequilibristik“ nennt, und die auf einer kleinen Extrabühne gezeigt wird.

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Auch die Eislaufnummern zeugen von hohem Können und die Nummern reichen von Einzelläufern bis zu Gruppen, mal faszinierend anzuschauen, mal witzig. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde bei der musikalischen Untermalung eine leichte Änderung vorgenommen und zumeist auf instrumentale Stücke zurückgegriffen, wie etwa den Soundtrack des Disney-Films „Mulan“. Von anderen Stücken wurden spezielle Versionen verwendet, ich persönlich habe lediglich „You’re my first, my last, my everything“ von Barry White in der Originalversion wiedererkannt. Die Show bedient Eislauf- und Artistikfreunde gleichermaßen. Die halbe Stunde, die sie dauert, bietet gute Abwechslung und ist sehenswert.



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Europa-Park Shows 2009: „Musical on Board“

[singlepic id=179 w=320 h=240 float=left]William Shakespeare würde vermutlich Augen machen, wenn er sehen könnte, was heute alles in „seinem“ Theater dargeboten wird. Im Nachbau des „Globe Theater“ im englischen Themenbereich des Europa-Park, in dessen Vorbild zu Lebzeiten des britischen Dramaturgen seine Stücke aufgeführt wurden, wird dieses Jahr eine besondere Show gezeigt: „Musical on Board“. Nach dem „Kindermusical“ ist das die zweite Show, die den Schwerpunkt bewusst auf live gesungene Lieder legt. Begonnen hat es mit den Weihnachtsmusicals während der Winteröffnung, 2008 begleitete Ornella de Santis die „Magic Bubble Show“ mit ihrem Gesang während der Hauptsaison, dieses Jahr sind die Lieder die Hauptsache.

Die Geschichte von „Musical on Board“ handelt von einer Reisegesellschaft, die an Bord eines Traumschiffs geht, und in 25 Minuten geht es um das, was man aus der gleichnamigen Fernsehserie auch geht: Menschen, Beziehungen, Liebe, ausgedrückt in Liedern aus bekannten Musicals. Die Show wurde von Matthias Davids inszeniert, die Choreographie stammt von Kati Farkas.

[singlepic id=180 w=320 h=240 float=left]Ergänzt wird das Ganze durch zwei Artistiknummern, Sabrina Russo, einer Akrobatin mit Hula-Hoop-Reifen (eine Bezeichnung, die eigentlich falsch ist, denn „hoop“ bedeutet bereits „Reifen) und einen Kraftakt am Seil vom „Duo Impression“, das sind Julia und Wjatscheslaw Koshuchar. Der Europa-Park versteht es dabei immer wieder, sehr gute Künstler ausfindig zu machen, die solche Programmpunkte bestreiten, und es ist immer wieder erstaunlich, was Menschen können.

Nicht minder ausgezeichnet sind die Sängerinnen und Sänger, die die Musicalnummern vortragen. Die meisten von denen sind so stimmgewaltig, dass sie eigentlich kein Mikrofon bräuchten, aber gerade für die leiseren Nummern ist es doch effektvoller. Auch die Spielfreude, die die Darsteller an den Tag legen, ist überragend. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass diese bis zu vier Vorstellungen am Tag geben und auch bei der „Europa-Park Parade“ anwesend sind.

Die Lieder, die zum Besten gegeben werden, sind:

  1. Eine Seefahrt übers Meer
  2. Arthur am Nachmittag („Arthur in the Afternoon“, aus dem Musical „The Act“)
  3. How deep is your Love? (von den BeeGees)
  4. Footloose (von Kenny Loggins, aus „Footloose“)
  5. Hopelessly devoted to you (aus dem Musical „Grease“)
  6. Always look on the bright Side of Life (aus dem Musical „Monty Python’s Spamalot“)
  7. Your Song (von Elton John, unter anderem verwendet in „Moulin Rouge“)
  8. Can’t stop the Beat (aus dem Musical „Hairspray“)

[singlepic id=185 w=320 h=240 float=left]Leider habe ich bei Lied Nr. 1 nicht herausfinden können, woher es stammt. Sowohl von „Arthur in the Afternoon“ als auch „Always look on the bright Side of Life“ wird die deutsche Version gesungen. „Musical on Board“ ist eine Show von der Qualität, wie man sie vom Europa-Park gewohnt ist. Das mag pathetisch klingen, ist aber nun mal so. Es ist schön zu sehen, dass hier versucht wird, das Niveau, das man schon erreicht hat, zu halten oder zu steigern. Wenn Sie Musicals mögen, oder auch wenn Sie sich von sehr gut gesungener Live-Musik begeistern können, ist das hier definitiv die Show für Sie. Bei Ihrem nächsten Besuch im Europa-Park sollten Sie sie auf keinen Fall verpassen.

Die Sänger sind:

  • Beatrice Reece („How deep is your Love?“, „Hopelessly devoted to you“, „Your Song“)
  • O. J. Lynch („Footloose“, „Always look on the bright Side of Life“)
  • Lilian Wilhelm („Arthur am Nachmittag“)
  • Hannes Staffler („How deep is your Love?“, „Your Song“)
  • Cornelia Löhr
  • Oliver Timpe

Und falls Sie die Show schon gesehen haben und auf der Suche nach den Liedern sind, können Sie diese hier als MP3 bei AMAZON.de käuflich erwerben (und vorher auch mal Probehören):

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Europa-Park Shows 2009: „Geheimnisvolles Asien“

[singlepic id=165 w=320 h=240 float=left]2008 wurde der Endbereich der Fahrattraktion „Piraten von Batavia“ umgestaltet. Aus einer Dschungelszenerie wurde ein im fernöstlichen Stil eingerichtetes Restaurant. Die Insel, die die Boote hier umrundeten, wurde dabei zur Bühne umgestaltet. Zunächst fanden hier nur Dinnershows statt, doch zur dann wurde sie auch für regelmäßige Shows während des Parkbetriebs verwendet. Dieses Jahr erwartet uns auf dier Bühne die Show „Geheimnisvolles Asien“.

Das Thema ist damit klar: Asien. Flankiert von Tanzeinlagen des Europa-Park Showballett werden hier Nummern von asiatischen Artisten gezeigt. Eine junge Dame zeigt Tellerbalance der besonderen Art, sie hat in jeder Hand drei Stangen, auf jeder rotiert jeweils ein Teller, während sie ihren Körper in alle möglichen (und unmöglichen) Richtungen verbiegt. Die Teller fallen dabei nicht herunter. Der zweite Akrobatikakt sind ein Mann und eine Frau, die einen Kraft- und Balanceakt vorführen. Die Nummern des Showballetts dazwischen sind der Thematik angepasst, in einem Fall wird zu den Klängen von Carl Douglas‘ unsterblichen Hit „Kung Fu Fighting“ eine etwas überzogene Kampfsportnummer vorgeführt.

[singlepic id=166 w=320 h=240 float=left]Allein von seiner Detailreiche bei der Ausstattung und dem Essen her ist das Restaurant „Bamboe Baai“ schon einen Besuch wert. Wenn man zur rechten Zeit den Hunger verspürt, kann man das hier auch mit der Show verbinden. Gemütlich am Tisch sitzen, essen und die Vorführung genießen. Aber auch wenn man „nur“ wegen der Show kommt, lohnt es sich. Die Show ist nicht allzu lang, da Besucher, die nicht im Restaurant essen, darum gebeten werden, die Sitzplätze den anderen Gästen zu überlassen.  Das heißt, man muss hier stehen, aber das ist verträglich und man wird mit einer kurzweiligen Show belohnt.

Die Dinnershow „Indonesia Malam“ wird zu bestimmten Terminen hier auch immer noch angeboten. Die nächsten Termine sind am 10., 13., 17. und 27. Juni (ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten! Informieren Sie sich auf der offiziellen Webseite vom Europa-Park), ab einer Personenzahl von 80 Leuten kann jedoch eine ganz eigene Vorstellung arrangiert werden.



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Europa-Park Shows 2009: „Auf ins Nimmerland“

[singlepic id=161 w=320 h=240 float=left]James M. Barries Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen werden möchte, ist nicht zuletzt durch die Disney-Verfilmung und Spielbergs Fortsetzung „Hook“ zu großer Bekanntheit gekommen. Im Musical-Theater im Holländischen Themenbereich des Europa-Park wird dieses Jahr eine Kurzfassung der Geschichte auf die Bühne gebracht: Eines Abends landet ein Junge, der fliegen kann, im Haus der Darlings. Peter Pan, so sein Name, sucht seinen Schatten, der ihm abhanden gekommen ist. Er trifft auf Wendy, die ihm seinen Schatten wieder annäht, worauf er sie zu sich einlädt, auf die Insel Nimmerland. Peter Pans ständige Begleiterin, die kleine Fee Glöckchen, wird eifersüchtig und verrät Peters Versteck an dessen Erzfeind, den Piratenkapitän Hook. Der hat mit Peter noch eine Rechnung offen und entführt Wendy…

[singlepic id=162 w=320 h=240 float=right]Im Theater im Holländischen Themenbereich gab es ursprünglich eine elektronische Musikshow, bevor dort das Kindermusical einzog und verschiedene Eigenproduktionen gezeigt wurden. Dieses Jahr ist das Thema „Peter Pan“, wieder inszeniert von Ulrich Grawunder. Auch beim Ensemble hat man auf bewährte Künstler zurückgegriffen, Carmen Strohecker, die die Erstbesetzung der Hauptfigur ist, war schon in den vergangenen Jahren im Kindermusical des Europa-Park tätig, unter anderem als Weihnachtsfrau in „Als der Weihnachtsmann streikte“ und als Meerhexe in „Die kleine Meerjungfrau“. Auch Christoph Hüllstrung (Schiffskoch Smee) und Mario Verkerk (Hook) sind hier keine Unbekannten. Als Wendy in der Erstbesetzung tritt Isabell Jasse auf. Nachdem es über die ersten Jahre keine Zweitbesetzung gab, wurde dies in den letzten Saisons geändert, hier erleben wir Lucia Reinhard (Peter Pan), Nicole Ciroth (Wendy) und Markus Fischer (Smee).

[singlepic id=163 w=320 h=240 float=left]Das Musical ist speziell für Kinder konzipiert, das heißt aber nicht, dass Erwachsene nicht auch ihren Spaß daran haben könnten. Die Lieder sind allesamt speziell für diese Aufführung geschrieben worden und die Darsteller bringen das Stück mit viel Spielfreude (und manchmal auch allerlei Improvisation) herüber. Allein die völlig überzogene selbstüberzeugte Art von Kapitän Hook ist schon sehenswert. Und an einer wichtigen Stelle wird das Publikum sogar mit in die Handlung einbezogen. Über den Gesang brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen, denn hier sind Profis am Werk, und das merkt man.

Auf das Kindermusical bin ich selbst zum ersten Mal bei einem Fantreffen aufmerksam gemacht worden. Als Erwachsener ohne Kinder achtet man nicht so sehr auf etwas, das mit der Silbe „Kinder-“ beginnt. Bei diesem Europa-Park-Fantreffen jedoch stand eine Aufführung des Kindermusicals mit auf dem Plan (damals „Lara im Winterwunderland“), bei der wir im Anschluss uns mit den Darstellern austauschen durften. Man wollte uns das Musical damals etwas nahebringen, weil es so ein wenig „Stiefkinddasein“ führte (ich weiß nicht, ob das heute noch der Fall ist). Vermutlich denken viele bei der Bezeichnung „Kindermusical“, dass es sich um sowas wie „Kasperletheater Reloaded“ handelt. Das ist es nicht, es wird hier mit Aufwand und großer Ernsthaftigkeit ein Stück auf die Bühne gebracht, das sehens- und hörenswert ist. Auch wenn man keine Kinder hat. Und ach ja, speziell für die Kinder ist im dem Stück noch eine kleine Botschaft versteckt über den Umgang zwischen Freunden.

Also, wenn Sie von den Shows des Europa-Park begeistert sind, dann schauen Sie sich das doch auch mal an.



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