Eine Runde mit der Märcheneisenbahn… auf dem Babyflug …im Kinderautoskooter… auf der Ponyreitbahn….ein Besuch im Flohzirkus…eine wilde Fahrt im Teufelsrad, Irrgarten, Labyrinth und vieles mehr… Für Kinder ist viel Gaudi auf der Wiesn geboten – und das besonders günstig an den Familientagen, jeweils am Dienstag, 12.00 – 18.00 Uhr.
Vergnügen für Jung und Alt bietet das Famlienplatzl
Zu finden ist das Familienplatzl in der Straße 3/Ost. Hier genießen Familien “ihren Bereich”, in dem sie Fahrvergnügen, Wiesn-Spaß und Bewirtung in einer Straße gebündelt erleben. Am Familienplatzl laden Bänke und Tische zur Rast ein. Rundum ist Volksfestspaß für Jung und Alt geboten….Karussells, Ballwerfen, eine Spickerbude, ein Babyflug…und vieles mehr. Süßes am Süßwarenstandl, köstliche Bio-Pfannkuchen und Herzhaftes am Wurststandl sorgen für die richtige Stärkung beim Wiesnbummel. Als spezieller Service stehen ein Kinderwagenparkhaus und ein Babywickelraum bereit. Ideal für Kinderwagen: Das Familien-Platzl ist stufenfrei mit Holzfußboden ausgelegt.
Wiesn-Hits für Kids – Der Plan für die Familie
Im Plan „Wiesn-Hits für Kids“ finden sich interessante Infos für die ganze Familie. Hier sind die Fahrgeschäfte für die Kleinen, Ponyreitbahnen und das Kasperltheater eingezeichnet. Ganz praktische Hinweise auf die Familien-Einrichtungen sind dabei wie auf den Kinderwagenabstellplatz, auf die Spielplätze am Rand der Wiesn, das Servicezentrum mit Wickelstube und die Station für Kinder, die ihre Eltern aus dem Auge verloren haben.
Wo und ab wann gibt es „Wiesn-Hits für Kids“?
Ab Wiesn-Beginn ist der Plan „Wiesn Hits für Kids“ kostenlos beim Tourismusamt München erhältlich: An den Schaltern der Tourist Information am Hauptbahnhof und am Marienplatz. Auf dem Festgelände wird „Wiesn Hits für Kids“ verteilt von den “Historischen Wiesn-Führungen” am U-Bahn-Aufgang Theresienwiese, an der Wiesn-Post am Haupteingang und am Wiesn-Logo-Stand an der Kreuzung Matthias-Pschorr-Straße/Wirtsbudenstraße.
Kinder sehr willkommen auf der Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest
Hereinspaziert: Familien sollten die „Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest“ nicht versäumen, die vom 17. September bis 4. Oktober ihre Pforten öffnet: Auf dem Südteil der Theresienwiese bietet in diesem Jahr die „Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest“ besondere Attraktionen für die ganze Familie. Ein Besuch der Jubiläumsfeier ist wie eine Zeitreise. Es ist ein nostalgisches Erlebnis auf dem Oktoberfest anno dazumal. Die kleinen Besucher erleben u.a. Marionettentheater unter freiem Himmel, ein Tierzelt mit Streichelzoo, Theater und Kasperltheater im Herzkasperl-Festzelt, ein Aktionsprogramm mit historischen Spielen im Museumszelt und im Chapiteauzelt, sowie täglich ein Pferderennen, das Tanzprogramm im Ring ….und vieles mehr. Zur Stärkung der kleinen Gäste ist im historischen Festzelt ein Limogarten und eine Lohnwürstelbraterei geboten, wo Kinder ihre mitgebrachte Wurst gegen eine Gebühr braten lassen. Natürlich gibt es vor Ort auch Würstl zu kaufen.
Öffnungszeiten vom 17. September bis 4. Oktober jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr.
Eintrittt 4 Euro, Kinder bis 14 Jahren kostenlos.
Informationen zum Programm der Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest unter: www.oktoberfest.eu
Übernachten in München
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Vom 24. September bis 10. Oktober auf dem Cannstatter Wasen
Die letzten warmen Sonnenstrahlen, buntes Laub und Erntedank – es ist Herbst und damit Zeit für eines der größten und schönsten Volksfeste Europas: das Cannstatter Volksfest. Am 24. September 2010 öffnet es zum 165. Mal seine Pforten auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart und bietet bis 10. Oktober 17 Tage lang Spaß und beste Unterhaltung für die ganze Familie. Tradition verbindet sich mit Moderne auf wunderbar herzliche Weise, wenn die 280 Schausteller, Marktkaufleute und Wirte ihr Angebot auf dem Festplatz im NeckarPark präsentieren. Das Doppeljubiläum ist mit einer der Gründe, beim EP-Blog auch einmal einen Blick auf dieses Volksfest zu werfen und zugleich mit einer kleinen „Tradition“ zu brechen, nämlich nicht mehr als einen Artikel pro Tag zu bringen. Mit dem Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel veröffentlicht wird, hat es auch eine besondere Bewandtnis. Zu dieser kommen wir später, und auch sie hängt mit dem „Cannstatter Wasen“ zusammen.
Prächtig geschmückte Festzelte mit Musik, Maßkrug und knusprig gegrillten Göckele, Traditionsveranstaltungen, wie Festumzug, Sonntagskonzert und Ballonwettfahrt, Musikfeuerwerk und natürlich unzählige Fahrgeschäfte und Schaubuden von „damals und heute“ erwarten die Besucher. Darunter erstmals das „Eventcenter The Tower“ und das Riesenrad „Expo Star“.
Mit dem traditionellen Fassanstich durch Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster wird das Fest am Freitag, 24. September, um 20.15 Uhr in Grandls Hofbräu-Zelt offiziell eröffnet. Das SWR Fernsehen überträgt die Veranstaltung wie immer live. Bereits ab 15 Uhr, also zu dem Zeitpunkt, da dieser Artikel hier erscheint, laden die Fahrgeschäfte, Zelte und Buden zum vergnüglichen Wasenbummel ein.
Feiern im Doppelpack – das 98. Landwirtschaftliche Hauptfest
Während der ersten Festwoche findet auf dem Wasen zusätzlich das 98. Landwirtschaftliche Hauptfest (LWH) statt. „Für uns ein enormer organisatorischer Aufwand, der sich jedoch gelohnt hat“, so Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. „Nicht nur Fachbesucher können sich auf eine vielfältige Erlebniswelt freuen. Der ,größte Bauernhof Stuttgarts’ bietet Unterhaltung und Wissenswertes für jedermann.“ Im Jahr 1818 von König Wilhelm I. ins Leben gerufen, bildete das LWH seinerzeit den Ursprung des Cannstatter Volksfestes. Heute ist es die größte süddeutsche Fachausstellung für Land- und Forstwirtschaft und belegt mit rund 700 Ausstellern, deren Produkten, Maschinen und Tieren vom 25. September bis 3. Oktober gemeinsam mit dem Cannstatter Volksfest die gesamte Wasen-Fläche. Somit stehen auf dem Festgelände in diesem Jahr keine Parkplätze zur Verfügung. Behinderten- und Bus-Parkplätze befinden sich auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände gegenüber dem Wasen mit Zufahrt über die Mercedes- und die Daimlerstraße. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Schwäbische Gemütlichkeit in den Festzelten
Singen, Schunkeln, Schwätzen und Schlemmen – rund 30.500 überdachte Sitzplätze stehen den Festbesuchern in den sieben Bierzelten, den zwei Weinzelten StamerHof der Familie Stamer und dem Cannstatter Oberamt der Familien Zaiß, sowie in Nina Renoldis Almhütte zur Verfügung. „Das sind rund 1.500 Plätze weniger als 2009. Die durch das Volksfest belegte Fläche ist aufgrund des LWHs geringer als sonst“, erklärt Marcus Christen, in.Stuttgart-Abteilungsleiter für die Stadtfeste und den Cannstatter Wasen. Unverändert bleibt der Aufbau der Festzelte. Direkt gegenüber der Fruchtsäule, dem Wahrzeichen des Cannstatter Volksfestes, sind die drei großen Brauereizelte Grandls Hofbräu-Zelt, Wilhelmers SchwabenWelt (Schwaben Bräu) und das Dinkelacker-Festzelt der Familien Klauss platziert. Daran anschließend folgen das Festzelt Göckelesmaier von Daniela und Karl Maier, das Cannstatter Wasenzelt von Sonja Merz und das Fürstenbergzelt von Peter Brandl. Die Wasenwirte Armin und Fritz Weeber schlagen ihr Zelt wieder auf der gegenüberliegenden Seite der Fruchtsäule auf. Ob fetzige Partyhits oder Volksmusik, herzhaftes Göckele oder Rettichbrot – die Festwirte halten für jeden Geschmack das Beste bereit. Darüber hinaus sorgen 39 Imbisse und 57 Eis- und Süßwarenstände für das leibliche Wohl der Besucher.
Zwei Attraktionen feiern Volksfest-Premiere
Volksfest-Premiere feiern in diesem Jahr zwei Attraktionen. Das knapp 60 Meter hohe und 450 Tonnen schwere Riesenrad „Expo Star“ der Hablützel und Bruch AG sowie Charles Blumes Erlebnishochhaus „The Tower“ mit Laufparcours, Simulationsanlage und Aussichtsplattformen in 30 Metern Höhe. Ebenfalls mit dabei sind wieder die Doppellooping-Achterbahn „Teststrecke“, der Freifallturm „Countdown“, der Kettenflieger „Star Flyer“, die „Wilde Maus“, die „Geisterschlange“, zahlreiche Kinderfahrgeschäfte, sowie verschiedene Losbuden, Geschicklichkeitsspiele und Süßwarenstände. Auch der Krämermarkt schlägt seine Zelte wieder auf dem Festplatz auf. Textilien, Lederwaren, Schmuck, Tee und Gewürze aller Art gibt es hier zu kaufen.
Sonderveranstaltungen mit Herz und Tradition
Die Eröffnungsfeier am Freitag ist nur eine von vielen öffentlichen Sonderveranstaltungen, die während der beiden Festwochen auf dem Programm stehen. Am Samstag, 25. September, wird das 98. Landwirtschaftliche Hauptfest im Rahmen des Traditionsmorgens in Halle 1 des LWH-Geländes feierlich eröffnet. Die Mitwirkenden erinnern dabei mit musikalischen, humoristischen und historischen Beiträgen an die einst übliche Volksfesteröffnung.
Traditionell am ersten Festsonntag, in diesem Jahr also am 26. September, findet wieder der Volksfestumzug statt. Prächtig dekorierte Brauereigespanne, bunte Trachtengruppen, Zünfte und Musikkapellen, historische Gruppen und mehr als 100 Tiere ziehen ab 11 Uhr vom Cannstatter Kursaal zum Cannstatter Wasen.
Am Mittwoch, 29. September und 6. Oktober, finden wie immer die beliebten Familientage auf dem Volksfest statt, an denen Schausteller und Wirte ganztägig ermäßigte Preise auf viele ihrer Attraktionen anbieten. Für die Kleinsten gibt es kostenloses Kinderschminken, Ballonkünstler und Clowns, die Kinderaugen strahlen lassen werden.
Gottesdienst im Festzelt – auf dem Cannstatter Wasen nichts Ungewöhnliches. Am Donnerstag, 30. September, lädt Pfarrer Horst Heinrich, Leiter der Circus- und Schaustellerseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland, um 10 Uhr zum Wasengottesdienst der Schausteller, Marktkaufleute und Festwirte in Grandls Hofbräu-Zelt ein. Schwäbisch g’schwätzt wird am 3. Oktober beim Mundart-Gottesdienst in Wilhelmers SchwabenWelt. Pfarrer Manfred Mergel predigt zum Thema „Dir wird’s auch langa!“. Beide Veranstaltungen sind öffentlich.
Ein „musikalischer Frühschoppen“ findet ebenfalls am 3. Oktober um 11 Uhr vor der Fruchtsäule statt: Beim traditionellen Sonntagskonzert treten verschiedene Trachtenkappellen aus Baden-Württemberg auf. Die Heißluftballone steigen zur alljährlichen Volksfest-Wettfahrt am 9. Oktober wieder gegen 14 Uhr in den Himmel über dem Wasen und am 10. Oktober wird um 21.45 Uhr ein 15-minütiges Musikfeuerwerk zum Abschluss des 165. Cannstatter Volksfestes gezündet.
Die Volksfest-Öffnungszeiten im Überblick:
Montag bis Donnerstag: 12 – 23 Uhr
Freitag und vor Feiertagen: 12 – 24 Uhr (am Eröffnungstag: 15 – 24 Uhr)
Samstag: 11 – 24 Uhr
Sonntag und an Feiertagen: 11 – 23 Uhr
Weitere Informationen und Termine auf www.wasen.de
Quelle: Stadt Stutgart / in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft mbH
17. September – 4. Oktober 2010
Südteil der Theresienwiese
Die Wiesn wird 200 Jahre alt. München feiert dieses besondere Jubiläum mit einem einmaligen Fest auf dem Südteil der Theresienwiese. In Zusammenarbeit mit dem Festring e. V., der die Koordinierung der Jubiläumsfeier mit übernommen hat, dem Bayerischen Bauernverband, dem Verein Münchner Brauereien, den Münchner Schaustellern und vielen weiteren Verbänden und Personen, die großes ehrenamtliches Engagement einbringen, veranstaltet die Landeshauptstadt München ein Programm mit Attraktionen aus der Wiesn-Historie.
Die Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest nimmt den Ursprung und historische Motive des größten Volksfests der Welt auf und bietet für jeden etwas: Nostalgische Karussells und Volksbelustigungen, tägliche Pferderennen und Tierschauen, Kunst, Kultur und Brauchtum, eine besondere Gastronomie und ein vielfältiges Programm für Kinder.
Eröffnet wird die Jubiläumsfeier am 17. September, 11 Uhr, mit einem Festzug von der Theresienhöhe zum Festgelände und gegen 12 Uhr mit dem Start des ersten Pferderennens durch Oberbürgermeister Christian Ude. Vom 17. September bis 4.Oktober ist das Gelände jeweils in der Zeit von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro, Kinder bis 14 Jahren frei.
Info: www.oktoberfest.eu
Einzug der Festwirte und Brauereien
Samstag, 18. September, Beginn: 10.50 Uhr
Start ab Sonnenstraße; Dauer: circa eine Stunde, bei jedem Wetter! Ein festlich-fröhlicher Auftakt zum offiziellen Oktoberfestbeginn ist der Einzug der Wiesn-Wirte und Brauereien: Blumen geschmückte Kutschen mit den Wirten der Oktoberfesthallen und ihren Familien, heraus geputzte Festwagen mit Maßkrug schwenkenden Kellnerinnen, die Musikkapellen der Festzelte und die prunkvollen Prachtgespanne der Münchner Brauereien mit Girlanden umkränzten Bierfässern ziehen von der Sonnenstraße auf die Theresienwiese. Auch die Schausteller, Marktkaufleute und die „Kleinen Wiesn-Wirte“ des Oktoberfestes präsentieren sich in einem geschmückten Festwagen. Insgesamt nehmen rund 1000 Mitwirkende an diesem Spektakel teil. Angeführt wird der Zug, der erstmals 1887 stattfand, vom Münchner Kindl hoch zu Ross; ihm folgt traditionell der Münchner Oberbürgermeister in einer Festkutsche.
Tribünenkarten: 24,50 Euro inkl. VVK
Veranstalter und Info: Festring München e.V., Oskar-von-Miller-Ring 1, 80333 München, Tel.: 089/ 2 60 81 34, Fax: 089/ 26 30 65,
Internet: www.festring.de
Der Oktoberfest Jubiläums-Trachten– und Schützenzug
Sonntag, 19. September, ab 9.40 Uhr ab Maximilianstraße; Dauer: circa 2 Stunden, bei jedem Wetter!
Einstmals im Jahre 1835 zu Ehren der Silberhochzeit von König Ludwig I und Therese von Bayern abgehalten, hat sich dieser seit 1950 regelmäßig stattfindende Trachtenfestzug zu einem herausragenden Oktoberfest-Ereignis entwickelt, das per Fernseh-Live-Übertragung der ARD in alle Welt gesendet wird. Knapp 9.000 Mitwirkende ziehen von der Maximilianstraße durch die Münchner Innenstadt zur Oktoberfestwiese und zeigen die Vielfalt von Trachten, Brauchtum und Volkstanz.
Viele deutsche Bundesländer sind mit Trachten- und Musikgruppen vertreten und nehmen ebenso wie Gäste aus Italien, Österreich, Polen und der Schweiz am sieben Kilometer langen Zug teil. In bunter Folge wechseln sich festlich gekleidete Trachtlerinnen und Trachtler mit Sport- und Gebirgsschützen, darunter eine große Abordnung der Bayerischen Gebirgsschützen mit den Kompanien Bichl und Jachenau, Musikkapellen, historischen Trachtengruppen, Spielmanns- und Fanfarenzügen und bunten Fahnenschwingern ab. Die Prachtgespanne der Münchner Brauereien, geschmückte Festkutschen und, nicht zu vergessen, eine Vielzahl geschmückter Festwägen mit Handwerks- und Brauchtumsdarstellungen runden das Bild dieses einzigartigen und weltberühmten Trachten- und Schützenzuges ab.
Der Zug wird traditionell hoch zu Ross vom Münchner Kindl angeführt. Dieses Ehrenamt übernimmt in diesem Jahr zum ersten Mal Maria Newrzella, Tochter des Geschäftsführers des Festrings München e.V.. Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude sowie der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nehmen in ihrer Festkutsche am Trachten- und Schützenzug teil.
Veranstalter dieses imposanten Trachtenumzugs, der wohl zu den größten der Welt gerechnet werden darf, ist der Festring München e.V., der auch alljährlich eine Münchner Oktoberfest-Medaille in Sonderprägung und das „Festprogramm Oktoberfest“ heraus gibt.
Aufstellung des Zuges: Widenmayer-, Steinsdorf- und Sternstraße
Zugweg: Maximilianstraße – Residenzstraße – Odeonsplatz – Briennerstraße – Amiraplatz – Kardinal-Faulhaber-Straße – Promenadeplatz – Lenbachplatz – Karlsplatz-Stachus – Sonnenstraße (Schleife in Höhe der Joseph-Spital-Straße) – Schwanthalerstraße – Paul-Heyse-Straße – Georg-Hirth-Platz – Kaiser-Ludwig-Platz – Schubertstraße – Esperantoplatz (Festwiese).
Tribünenkarten: 35.- Euro inkl. VVK (Kinder und Jugendliche 10-16 Jahren 50 % Ermäßigung)
Weitere Infos und Akkreditierung ab August beim Veranstalter:
Festring München e.V. Oskar-von-Miller-Ring 1, 80333 München, Tel.: 089/ 2 60 81 34, Fax: 089/ 26 30 65
Internet: www.festring.de
Traditioneller Oktoberfest- und Gedenkgottesdienst
Donnerstag, 23. September, 10.00 Uhr, Hippodrom
Zum traditionellen Oktoberfestgottesdienst im Hippodrom sind alle Münchner Bürger und Bürgerinnen und die Gäste der Stadt herzlich eingeladen. Die Schaustellerseelsorger der beiden großen Konfessionen feiern mit den Schaustellern und Marktkaufleuten der Wiesn und weiteren Schaustellerpfarrern aus Deutschland und dem benachbarten Ausland einen Gottesdienst. In diesem Jahr wird anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Oktoberfest“ Erzbischof Agostino Marchetto, Sekretär des Päpstlichen Rates für die Migration und auch für die Circus- und Schaustellerseelsorge zuständig, ein festliches Pontifikalamt feiern. Im Rahmen des Gottesdienstes wird auch die neue Bundesfahne des Deutschen Schaustellerbundes geweiht.
Weitere Informationen: www.kath-css.de
Standkonzert der Oktoberfestkapellen
Sonntag, 26. September, 11.00 Uhr, Bavaria auf der Theresienwiese
Zu Füßen der Bavaria versammeln sich die Kapellen aller Festzelte zu einem Standkonzert. Bei dieser Veranstaltung, die schon Kultcharakter hat, interpretieren die rund 300 Musiker aller Kapellen gemeinsam bekannte Märsche und Melodien. Das 1985 vom ehemaligen Wiesn-Wirtesprecher Willy Heide eingeführte Konzert findet in diesem Jahr zum 26. Mal statt.
Böllerschießen auf dem Oktoberfest
Sonntag, 03. Oktober, 12.00 Uhr, Bavaria auf der Theresienwiese
Anlässlich der Siegerehrung des Oktoberfest-Landesschießens des Bayerischen Sportschützenbundes schießen Böllerschützen großen Salut auf den Stufen zur Bavaria.
Info: Bayerischer Sportschützenbund, www.bssb.de, Tel.: 089/ 3169490
Das Oktoberfest 1810 – 2010
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, 9. Juli – 31. Oktober 2010
Die Ausstellungsbesucher werden Gäste des historischen sowie des aktuellen Oktoberfestes. Schließlich waren sämtliche Objekte dieser Ausstellung in der 200-jährigen Geschichte des Festes am Geschehen auf der Theresienwiese beteiligt. Dazu kommen selten gezeigte Gemälde, Graphiken, Fotografien und Filme.
Das erste Oktoberfest fand 1810 anlässlich der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Seitdem wird das Oktoberfest kontinuierlich auf der Theresienwiese, genannt „Wiesn“, veranstaltet. Dabei hat sich aber der Charakter des Festes entscheidend verändert.
Die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum am Sankt-Jakobs-Platz illustriert auf einer Fläche von ca. 1.500 Quadratmetern den Wandel vom bayerischen Nationalfest monarchistischer Prägung zum „größten Bierfest der Welt“ mit bayerischem Image. Zu den Festrelikten gehören: das Hochzeitskleid von Prinzessin Therese, Preisfahnen für Pferderennen und Schießen, Bierfässer, Maßkrüge und Tische, die Bierschlegel vom „Ozapft is“, die Hantel vom Steyrer Hans dem „Bayrischen Herkules“, das Motorrad der Steilwandfahrerin Kitty Mathieu, die Guillotine vom Schichtl, der Stand vom Vogel-Jakob, Geisterbahnfiguren, Karussellautos, das Spiegelkabinett, Schaubudenmalerei, Scherzartikel, Festpostkarten, Schießbudenpreise, Karussellorgeln, Achterbahn-Modelle, Schiffschaukel-Dekorationen, Prominenten-Dirndl, Biermarken, Brauerei-Pferdegeschirre, Rennbuben-Kostüme, Bauchladen mit Zigarren und Zigaretten, Mandelbrennofen, Wiesn-Hits, Schützenpreise, Preismedaillen vom Landwirtschaftsfest und Wiesn-Archäologie. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Begleitbuch.
Literarische Oktoberfestporträts aus zwei Jahrhunderten
Eine Ausstellung der Monacensia zum Jubiläum 200 Jahre Oktoberfest 14. Juli -19. November 2010
Menschen aller Schichten und Berufssparten, aus Stadt und Land, Einheimische und Gäste, begegnen sich auf dem größten und buntesten Volksfest der Welt, um sich am würzigen Geruch von Wiesnhendl und Steckerlfisch, am starken Festbier oder am schwindelerregenden Tempo der Achterbahn zu berauschen. Kein Wunder, dass auch Schriftsteller und Künstler immer wieder gerne eintauchen in die Lebensfreude und Sinnenlust des Oktoberfests und ihre Erlebnisse zu Literatur verarbeiten. Die Ausstellung des Münchner Literaturarchis und Bibliothek Monacensia in der Maria-Theresiatraße 23 zeigt anhand von literarischen Texten, historischen Fotografien und Originaldokumenten die Menschen, denen die Dichter und Schriftsteller auf dem Oktoberfest begegnet sein könnten: Wiesnbesucher, Schausteller, Kellnerinnen,
Riesendamen, Exoten, Vorstadtstenze, Wiesnbräute und viele mehr.
Die gezeigten Original-Dokumente stammen größtenteils aus dem Besitz der Monacensia. Ergänzt werden sie durch historische Fotografien aus dem Verlag und Bildarchiv Sebastian Winkler und aus dem Valentin-Karlstadt-Musäum sowie durch Exponate aus dem Münchner Stadtmuseum.
Sonderausstellung im Bier & Oktoberfestmuseum 23. Juli – November 2010
Medien haben ihre Geschichte – manche werden Geschichte. Die Postkarte, genau genommen muss man von der Ansichtskarte sprechen, hat heutzutage ihre besten Jahre hinter sich. Als bebilderte Variante der schmucklosen Postkarte hatte sie ihre Blüte im späten 19. Jahrhundert bis zum Beginn des 1. Weltkrieges. Die historischen Ansichtskarten vom Oktoberfest, die in der Sonderausstellung des Münchner Bier & Oktoberfestmuseums in der Sterneckerstraße 2 gezeigt werden, erzählen vom Rausch, von den Attraktionen der Schaustellerei, vom bierseligen Taumel in der Menschenmenge. Sie zeigen bayerische Stereotypen wie den Dachauer und die Dachauerin in ihrer Tracht und verherrlichen die harte Arbeit fescher Wiesn-Kellnerinnen. Ihnen gemeinsam ist ein zu Übertreibung und Maßlosigkeit neigendes Bild vom Münchner Oktoberfest, das in seiner künstlerischen Zuspitzung auch heute noch zum Schmunzeln Anlass gibt. Diese Postkartenmotive und die sie begleitenden (meist recht knappen) handschriftlichen Grüße sollten ohne Zweifel damals den Neid der Adressaten und Daheimgebliebenen erregen.
Die Auswahl in der Ausstellung konzentriert sich vor allem auf Ansichtskarten aus den Jahren 1895 – 1915, weil Postkarten in dieser Zeit ein besonderes Interesse bei den Festbesuchern fanden und deshalb in dieser Zeit die interessantesten künstlerischen Gestaltungen und Motive entstanden sind.
Sie unterscheiden sich dadurch deutlich von den Color-Foto-Postkarten wie wir sie seit den 1950er Jahren kennen. Bekannte Künstler wie Paul Otto Engelhard schufen damals Miniaturen vom Münchner Oktoberfest, die den heutigen Betrachter noch faszinieren und zugleich Dokument einer vergangenen Festkultur sind.
Die Ausstellung zeigt mehr als 100 Original-Ansichtskarten aus der Sammlung des Wiesn-Wirts Willy Heide, ergänzt durch Exponate aus der Sammlung des Münchner Stadtmuseums. Zur Ausstellung erscheint eine kleine Publikation mit ca. 40 Abbildungen. Die schönsten Erinnerungen an das Oktoberfest zeigt zusätzlich eine Präsentation von Dingen, die durch einen Aufruf der Münchner Boulevardzeitung TZ dem Bier- & Oktoberfestmuseum von Wiesn-Fans zur Verfügung gestellt wurden.
Meeting the World – A Tribute to 200 Years Oktoberfest
Photography by Marden Smith
Fotoausstellung im Amerika Haus vom 16. September bis 7. Oktober 2010
Eine Hommage an die Wiesn. Zum 200. Jubiläum des Oktoberfests zeigt das Amerika Haus bei freiem Eintritt eine Auswahl von Fotos des amerikanischen Fotografen Marden Smith, der seit einigen Jahren die Besucher des Oktoberfests fotografiert. Das größte Volksfest der Welt zieht jedes Jahr rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt an. Mitten im Getümmel bittet Marden Smith die unterschiedlichsten Menschen vor seine Kamera. Die Ausstellung wird parallel auch im Deutschen Haus in New York zu sehen sein.
Marden Smith ist in New York aufgewachsen und verbrachte drei Jahre in der US-Armee in Hanau. Anschließend lebte und arbeitete er als Fotograf u.a. in den Niederlanden, New York, Miami, London und Istanbul. Seit 2004 lebt und arbeitet Marden Smith in London und München. Zum 200. Jubiläum des Oktoberfestes hat er bei terra magica einen Fotoband veröffentlicht.
Vier Jahre nach der Erhebung Bayerns zum Königreich fand am 12. Oktober 1810 die Vermählung des Kronprinzen Ludwig, des späteren Königs Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Die offiziellen Feierlichkeiten zur Hochzeit dauerten fünf Tage und wurden im Sinne einer großen Ovation an das Herrscherhaus des jungen Königreiches inszeniert. Glänzend und populär zugleich gingen die Feierlichkeiten über die Bühne, die ganz München war. Die Parade der Schützen der Nationalgarde und der bürgerlichen Schützengesellschaften, Illuminationen und Musik, Essen und Trinken, Pauken und Trompeten – ein riesiges Festtreiben belebte die Münchner Innenstadt. Volksnähe demonstrierte die Dynastie der Wittelsbacher und dankte damit zugleich ihren Untertanen, die durch die Anbindung an Frankreich und die daraus resultierenden Kriege, durch Gebietserweiterungen und verwaltungstechnische Neuorganisation auf eine harte Geduldsprobe gestellt wurden. Ein großes Fest als Identitätsstifter für die Neubayern und als Ausrichtung auf die Haupt- und Residenzstadt München und das bayerische Herrscherhaus kam da gerade recht. Die bereits damals als „Volksfest“ bezeichneten Feierlichkeiten in der Innenstadt wurden am 17. Oktober mit einem Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren Münchens beendet. Die allerhöchste Erlaubnis zu diesem Wettkampf erwirkten „bey der Cavallerie-Division der National-Garde dritter Klasse eingereihten Individuen“ unter Major Andreas von Dall’Armi. Der anwesenden
Königsfamilie huldigten Kinder in bayerischen Volkstrachten mit Gedichten, Blumen und Früchten des Landes. Zu Ehren der Braut wurde die Festwiese „Theresens-Wiese“ getauft. So heißt der Oktoberfestplatz noch heute: „Theresienwiese“ – im Münchner Sprachgebrauch kurz „die
Wiesn“ genannt. Das anschließende Pferderennen gewann der Nationalgarde-Kavallerist und Lohnkutscher Franz Baumgartner, der angeblich
diese Veranstaltung auch anregte. Mit dem Pferderennen von 1810 sollte das berühmte „Scharlachrennen“, das letztmals 1786 auf der Münchner Jakobidult abgehalten wurde, wieder aufleben.
Ein Publikumserfolg etabliert sich
Durch den Beschluss, das publikumswirksame Pferderennen im folgenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen, entstand die Tradition der „Oktober-Feste“. 1811 kam zum Pferderennen das erste Landwirtschaftsfest als Fachausstellung zur Hebung der bayerischen Agrarwirtschaft hinzu. Während das Pferderennen als ältester Veranstaltungsteil nach 1938 aus organisatorischen Gründen von der Wiesn verschwand, findet das „Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest“ (ZLF) noch heute im Turnus von vier Jahren im Südteil des Areals während des Oktoberfestes statt; in einem solchen Jahr wird das Oktoberfest als „Kleine Wiesn“ bezeichnet.
Von Bierbuden zu Bierburgen
In kleinen Buden, deren Zahl rasch stieg, konnten sich die Besucher mit Bier versorgen. Die ersten großen Bierburgen wurden ab 1896 von
unternehmungslustigen Wirten in Zusammenarbeit mit den Brauereien aufgestellt; bis heute konnten übrigens die Münchner Brauereien ihr Monopol für den Bierausschank auf dem Oktoberfest bewahren. Bald wurden auch zünftige Brotzeiten und deftige Münchner Schmankerl feilgeboten und so entstand die Wirtsbudenstraße, die für Leib und Seele bis heute alles bietet, was der Besucher zum Oktoberfest-Glück braucht.
Volksbelustigungen
Den anderen Teil des Festgeländes bestimmten die Betriebe der Schausteller. 1818 wurde das erste Karussell und zwei Schaukeln aufgestellt –
ein bescheidenes Angebot an allgemeinen Vergnügungen während der ersten Jahrzehnte. In den 1880er Jahren begann die Blüte des deutschen
Schaustellergewerbes und der Karussellindustrie. Dies setzte den Grundstein zur Wiesn, wie wir sie heute kennen: eine breite Palette von Fahrgeschäften, Belustigungen, Schaubuden und vielem mehr begeistert jung und alt.
Die Wiesn hier und heute
Das Oktoberfest ist nach wie vor das traditionelle Münchner Volksfest, wo Münchner Gastlichkeit herrscht und Münchner Bier getrunken wird. Deshalb darf – laut Betriebsvorschriften des Festes – „nur Münchner Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsbrauereien (das sind derzeit: Augustinerbrauerei, Hacker-Pschorrbrauerei, Löwenbräu, Paulanerbrauerei, Spatenbrauerei und Staatliches Hofbräuhaus), das dem Münchner Reinheitsgebot von 1487 und dem Deutschen Reinheitsgebot von 1906 entspricht, ausgeschenkt werden.“ Zum Oktoberfest-Jubiläum gibt es einmalig ein eigens gebrautes Festbier, das nur auf der „Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest“ im Südteil der Theresienwiese verkostet werden kann. Am Brauen dieses Bieres haben sich alle Münchner Brauereien beteiligt, die Originalrezeptur liegt verschlossen im Bier- & Oktoberfest-Museum. Seit über 180 Jahren von der Stadt München und seit 1975 vom städtischen Tourismusamt, Abteilung Veranstaltungen ausgerichtet, wird die Entwicklung des Volksfest von städtischer Seite gesteuert. Festleiterin ist die Tourismusdirektorin der Landeshauptstadt München, Dr. Gabriele Weishäupl. Auf Vorschlag des zuständigen Referenten Dieter Reiter, Referat für Arbeit und Wirtschaft, trifft der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrates alle wichtigen Entscheidungen. Jährlich gilt es rund 1.500 Bewerbungen von Schaustellern und Marktkaufleuten für die Wiesn zu sichten und nach einem festgesetzten Schlüssel zu bewerten, um letztlich rund 650 Bewerber zuzulassen.
Heute gilt das Oktoberfest – das Fest der Landeshauptstadt München – als größtes Volksfest der Welt und ist weltweit bekannt. Das Besondere an der Wiesn ist, dass sie den Spagat zwischen Fest für die Münchner und internationaler Großveranstaltung spielend schafft; dass sie sich an ihre Wurzeln erinnert und offen ist für neue Entwicklungen. Die typische Mischung aus Hightech und Tradition prägt heute das Fest der Feste und macht seine große Attraktivität aus.
2010 wird mit der Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“ das weltberühmte Volksfest in gebührender Weise gefeiert. Das Münchner Stadtmuseum, die Monacensia, das Amerika Haus und das Bier- & Oktoberfest-Museum zeigen Ausstellungen rund um das Oktoberfest.
Quelle: Stadt München / Oktoberfest
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17 Tage lang können sich vom 18. September bis zum 4. Oktober 2010 Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren und an den Feierlichkeiten zum Jubiläum „200 Jahre Oktoberfest“ teilnehmen. Gestartet wird das Oktoberfest mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 18. September 2010, 12.00 Uhr in der Schottenhamel-Festhalle.
Bereits am Freitag, 17. September 2010, wird um 12.00 Uhr mit einem Pferderennen die „Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest“ im Südteil der Theresienwiese eröffnet. In diesem Festbereich, der vier Euro Eintritt kostet (Kinder bis 14 Jahren frei), lässt es sich feiern wie anno dazumal im historischem Festzelt mit traditionellen bayerischen Schmankerln und eigens gebrautem Jubiläumsbier nach alten Rezepten. Für die Volksfestgaudi gibt es ein Velodrom, Schaustellungen und Fahrgeschäfte von anno dazumal. Brauchtum und Kultur rund um das Oktoberfest präsentiert das „Herzkasperlzelt“ mit zünftiger bairischer VolXmusik, Kabarett, Kasperltheater und Lesungen.
Seinen Ursprung fand das Oktoberfest anno 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die Theresienwiese, von den Einheimischen liebevoll zur „Wiesn“ verkürzt. 24 Oktoberfeste mussten bisher ausfallen – in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873. In diesem Jahr wird zum 177. Mal unterhalb der Bavaria wieder Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein, wenn es heißt, „Auf geht’s zur Wiesn!“.
Das Festgelände erstreckt sich über eine Fläche von 31 Hektar. 602 Betriebe wurden zugelassen, darunter 95 gastronomische Betriebe, 275 Schausteller, 292 Marktkaufleute sowie mehrere Servicebetriebe (Elektroinstallation, Zeltbau, usw.). Insgesamt sind rund 12.000 Personen auf dem Oktoberfest beschäftigt.
Organisation der Wiesn
Das Oktoberfest ist ein Fest der Landeshauptstadt München. Veranstalter ist das Tourismusamt der Landeshauptstadt München unter der Leitung von Tourismusdirektorin und Festleiterin Dr. Gabriele Weishäupl. Der zuständige Referent ist Dieter Reiter, Referat für Arbeit und Wirtschaft.
Neues von der Wiesn
Rocket: Der überdimensionale Kettenflieger wirbelt „Höhenrauschsüchtige“ in 55 Metern Höhe durch die Lüfte.
Alpenrausch: „Boarisch, zünftig, narrisch“ geht es im neuen Laufgeschäft durch Lasertunnel, Wasserspiele und die Rollende Tonne.
Amazonas: Über drei Etagen Dschungel wird Nervenstärke und Geschicklichkeit zwischen fleischfressenden Piranhas, lebenden Reptilien und
exotischen Spinnen auf die Probe gestellt.
Metzgerstub’n: Tradition verpflichtet: Alte Metzgergerichte und original Münchner Weißwurst in der neuen Imbisshalle von „vinzenzmurr“.
Zum Spanferkel: Hier dreht sich alles um den Spanferkelbraten, frisch gegrillt in der Semmel auf die Hand.
News aus den Festhallen:
• Neubau des Winzerer Fähndls
• Turm als neues altes Wahrzeichen des Augustiner-Festzeltes
• Umsetzung des Rauchverbots in Festzelten
Das Wiesn-Angebot
·Festbier und Kulinarisches
In den 14 Festhallen mit zusammen über 100.000 Sitzplätzen werden die speziellen Oktoberfestbier der sechs Münchner Großbrauereien (Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Staatliches Hofbräuhaus) mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu schmecken bayerische Schmankerl wie Radi (Rettich), Obatzta (angemachter Käse), Schweinswürstl, Brathendl oder Steckerlfisch. Eine Wiesn-Spezialität sind die Ochsen am Spieß in der Ochsenbraterei. Insgesamt laden rund 81 gastronomische Mittel- und Kleinbetriebe zum Feiern ein.
Bierpreis 2010: 8,30 Euro – 8,90 Euro (2009: 8,10 Euro – 8,60 Euro) Alkoholfreies Bier ist zum gleichen Preis erhältlich.
·Immer wieder rundherum
Fast 170 Fahr-, Schau- und Belustigungsgeschäfte laden zur Wiesn-Gaudi ein. Typisch für das Oktoberfest ist die besondere Mischung aus Hightech und Nostalgie. Neben spektakulären Großfahrgeschäften wie „Höllenblitz“ oder „Flip Fly“ finden sich Traditionsbetriebe, die nur noch auf der Wiesn anzutreffen sind: zum Beispiel das „Teufelsrad“, die „Krinoline“ und die Wiesn-Institution, das Varieté Schichtl. Rund 90 Prozent der Schaustellerbetriebe haben ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert; dazu gehören unter anderem die Schiffschaukeln, Rutschbahnen und Irrgärten.
Öko-Wiesn
Das mit dem Bundesprojektpreis für die „Umweltrichtlinien für Großveranstaltungen“, dem „Öko-Oscar“, 1997 ausgezeichnete Oktoberfest setzt auch weiterhin Maßstäbe bei der Umsetzung umweltverträglicher und ökologisch relevanter Maßnahmen bei Großveranstaltungen: Abfallreduzierung, Wasser-Recycling, Verwendung von Öko-Strom “M-Strom Natur“ und Schmankerlangebote aus zertifiziertem Bio-Anbau und artgerechter Tierhaltung.
Am 18.09. öffnen die Gaststättenbetriebe um 09.00 Uhr und dürfen ab 10.00 Uhr alkoholfreie Getränke (kein alkoholfreies Bier) und kleine Gerichte verkaufen. Die „Käfer Wiesnschänke“ und „Kufflers Weinzelt“ bleiben bis 01.00 Uhr geöffnet, Ende des Ausschanks und Musikschluss ist um 0.30 Uhr
Verkaufsstände
Sa, 18.09.2010 10.00 Uhr – 24.00 Uhr
Mo – Do 10.00 Uhr – 23.30 Uhr
Fr 10.00 Uhr – 24.00 Uhr
Sa 09.00 Uhr – 24.00 Uhr
So 09.00 Uhr – 23.30 Uhr
Ausschank-Ende jeweils 30 Minuten vor Betriebsschluss
Schausteller
Sa, 18.09.2010 12.00 Uhr – 24.00 Uhr
Mo – Do 10-12 Uhr – 23.30 Uhr
Fr 10-12 Uhr – 24.00 Uhr
Sa 10.00 Uhr.– 24.00 Uhr
So 10.00 Uhr – 23.30 Uhr
Tipps für einen gelungenen Wiesnbesuch
• Die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird dringend empfohlen.
• Wer es gern gemütlich hat, der sollte die Freitagabende und Samstage für den Besuch meiden und die ruhigeren Tage unter der Woche für den Wiesnbummel wählen.
• „Wiesnhits für Kids“: Die Broschüre des Tourismusamts der Landeshauptstadt München zeigt im Überblick Angebote und Serviceleistungen für Kinder und Familien; die Broschüre ist während der Wiesn u.a. im Servicezentrum Theresienwiese, an den Tourist-Infostellen am Marienplatz und im Hauptbahnhof kostenlos erhältlich.
• Erziehungsberechtigte haben darauf zu achten, dass sich Kinder unter sechs Jahren – auch in Begleitung Erwachsener – nach 20.00 Uhr nicht mehr in Bierzelten aufhalten dürfen. Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit auf der Festwiese ab 20.00 Uhr nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gestattet.
• Kinderwagen sind von Sonntag bis Freitag auf dem Festgelände bis 18.00 Uhr erlaubt. An Samstagen sind Kinderwagen auf der Wiesn generell untersagt.
Großveranstaltungen zur Wiesn-Zeit in München
·26.09. – 28.09., GOLF EUROPE 2010, 18. Internationale Fachmesse für den Golfsport, M,O,C,
·18.09. – 20.09., CINEC 2010, 8. Internationale Fachmesse für Cine Equipment und Technologie, M,O,C,
·13.09. – 17.09., IFAT ENTSORGA 2010, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Messe München
·Bundesligaspiele der Fußballvereine FC Bayern München (2 Spiele) und des TSV 1860 (2 Spiele) sowie möglicherweise ein Champions Leagueund
DFB-Pokal-Spiele.
Aktuelle Wiesn-Infos im Internet
Unter www.oktoberfest.eu können alle aktuellen Informationen über das Oktoberfest abgefragt werden. Das Wiesn-Zelte-Barometer liegt ebenfalls immer aktuell auf dieser Seite zum Abruf und zur Verwendung bereit.
Quelle: Stadt München / Oktoberfest
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Inmitten der schönsten Ferienregion Deutschlands Urlaub machen – die herrliche Landschaft genießen, Sport, Spiel und Spaß, Bewegung und Entspannung verbinden – der Schwarzwald hält für die ganze Familie zahlreiche Angebote bereit. Familienfreundliche Unterkünfte, Erlebnispfade und attraktive Ausflugsziele ergänzen den entspannten und erlebnisreichen Urlaub.
Mit einem Piratenschiff „Titus“ auf dem Titisee unterwegs sein, Kamele, Trampeltiere und Dromedare im Kamelhof Rotfelden besuchen oder nahe den höchsten Wasserfällen Deutschlands im Naturhochseilgarten am Bergseeweg in Triberg klettern (ab 8 J.), in einem verwunschen Wäldchen den Wichtelpfad am Feldberg entlanglaufen oder den naturnahen Erlebnisspielbereich im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach besuchen – das Spektrum der Ferienangebote ist reichhaltig. Mit der KONUS-Gästekarte kann die ganze Familie kostenlos und bequem mit Bus und Bahn von Ort zu Ort fahren.
Infos zu Konus: www.schwarzwald-tourismus.info/service/konus
Wichtelpfad: www.naturpark-suedschwarzwald.de/bildungsangebote/haus-natur/wichtelpfad
Kamelhof: www.kamel.de
Naturhochseilgarten: www.dasferienland.de/naturhochseilgarten.asp
Vogtsbauernhof: www.vogtsbauernhof.org – einen Bericht über den Vogtsbauernhof finden Sie auch hier!
Moderne Schatzsuche: Geocaching heißt das neue Zauberwort
Wandern ohne Ziel? Gelangweilte Kinder und Jugendliche auf der Wanderroute? Lust auf Abenteuer und Entdeckertouren? Fit for fun? Dann gehen Sie doch auf Schatzsuche! Im Schwarzwald sind unzählige Schätze versteckt, die es zu finden gilt und die Bewegung in der Natur mit Spaß am Spiel verbinden. Mehr als zehn Orte im Schwarzwald bieten unterhaltsame und spannende, oft auch lehrreiche elektronische Schnitzeljagden für die ganze Familie. Ob der Sagen- und Geschichtencache, der Rätselcache oder der Wandercache, die Stadtbesichtigung – hier wird jeder fündig.
Die dazu erforderlichen GPS-Geräte können direkt bei den Tourist-Infos ausgeliehen werden. Die Teilnehmer erhalten dort eine Mappe mit Rätseln und die Koordinaten der ersten Station der GPS-Schatzsuche. Infos: www.geocaching-schwarzwald.info
Lautloses Vergnügen auf zwei motorisierten Rädern
Für die Größeren ab 15 Jahre macht die Fahrt mit Segways oder auch mit E-Bikes (ab 16 J.) großen Spaß. Mit dem neuen Outdoor-Vergnügen – mal stehend, mal sitzend – kann man leicht die Berge auf und ab fahren, sich sportlich betätigen und die Schwarzwald-Landschaft genießen. Selbst mit einem Kinderanhänger wird eine Schwarzwald-Radtour per E-Bike zum Kinderspiel. Auch werden geführte Segway-Touren angeboten, so in Donaueschingen, Baiersbronn oder Blumberg entlang der Sauschwänzlebahn. E-Bikes können an verschiedenen Orten gemietet werden. Für Segways ist ein Mofaführerschein erforderlich.
Infos unter: www.schwarzwald-tourismus.info/reisethemen/sportlich_aktiv www.emove.de
Erlebnis-Sommer im Steinwasen-Park
Dem Luchs auf der Spur sein, dem Wildschwein beim Grunzen zuhören oder das Putzen der Murmeltiere beobachten: Über 30 verschiedene Wildarten sind in diesem Wildpark zu entdecken. Die Geschichte vom Mummelnix, der tief im See mit seinen Töchtern – den Nixen – wohnt, wird alle 20 Minuten erzählt. Spacerunner und Gletscherblitz versprechen abenteuerliche Fahrten. Besonders lohnenswert ist das diesjährige Erlebnis-Programm: Vom 23.8. bis 5.9. zieht der Karlsruher Magier Daniel Bornhäußer die Zuschauer in seinen Bann. Die berühmte Artisten-Familie Traber zeigt ihre atemberaubenden Künste auf dünnen Seilen in schwindelerregenden Höhen ( bis 22.8.). www.steinwasen-park.de
Goldwaschen am Rhein
Wer Gold suchen und finden will, braucht nicht an den Yukon, nach Kalifornien oder nach Australien reisen. Gold liegt auch in den Sanden des Rheins. Der Schatz liegt unmittelbar am Ufer des Altrheins im Markgräflerland und an einigen Geröllbänken in der Ortenau sowie am Hochrhein. Goldwaschen ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Schon innerhalb kürzester Zeit wird das erste Gold in der Pfanne entdeckt. Der einmalige Glanz des echten Goldes spornt zu weiteren Funden an. Infos und Termine: www.goldsucher.de.
Kinderparty-Tour lässt Kinder strahlen
Sommerferienzeit ist Kinderpartyzeit! Clown Peppino und seine Freunde touren durch den ganzen Schwarzwald und bieten den Kindern an verschiedenen Orten ein kurzweiliges Ferienprogramm. Der Europa-Park Rust und die Schwarzwald Tourismus GmbH sind Veranstalter dieser abwechslungsreichen Kinderparty-Tour noch bis zum 27.8. Weitere Infos und Termine finden Sie hier.
Die Sommerwerkstatt des Deutschen Uhrenmuseums geht ins Grüne
Während der Sommerferien bietet das Deutsche Uhrenmuseum eine Uhrenwerkstatt auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen an. Erwachsene und Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind eingeladen, eine eigene Uhr zu bauen. Hier können Kuckucksflöten geschraubt und nach Lust und Laune verziert werden. Echte Bastler zieht es vermutlich zu den Quarzuhren, wo man Zifferblätter aussägen und frei gestalten kann. Auch die originelle „Kuckucksmühle“ des Uhrenmuseums kann bestaunt und selbst in Gang gesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Flötenanlage, die die Klangvorlage für die große Kuckucksuhr auf der Landesgartenschau geliefert hat. 29.8. und 5.9. jeweils Sonntags 14 – 18 Uhr im Pavillon der Hochschule Furtwangen.
Die Stadt im Wasser, zu Land oder auf eigene Faust entdecken
Zell am Harmersbach präsentiert in diesem Jahr gleich drei neue Kinder-Events, die Kinder- und Elternherzen höher schlagen lassen. Kids und Teens gehen per Wasser- oder Landweg auf abenteuerliche Entdeckungsreise durch die Geschichte der ehemals kleinsten Reichsstadt Zell am Harmersbach. Mutige Zeitgenossen erkunden bei der Kinder-Stadtrallye das Städtle auf eigene Faust, um ein geheimnisvolles Rätsel zu lösen. Der Wegweiser für die Detektive ist in der Tourist-Info erhältlich.
Auch die Kinder-Stadtführung verspricht Abenteuer. Kinder (ab 6 J.) erklimmen die Stadtmauer, halten Ausschau nach Eindringlingen, löschen einen Stadtbrand und suchen nach verborgenen Bruchstücken des alten Stadtwappens, um schließlich ein großes Geheimnis zu lüften. Die Kids tauschen Jeans gegen historische Kostüme und lernen mit Spaß viel über die Geschichte des Mittelalters. Noch bis zum Oktober, jeden ersten Freitag in Monat.
Beim Zeller Bachsteig erleben Kinder und Erwachsene das wunderbar „erfrischende“ Gefühl eine Stadt vom Bach aus zu erkunden. Dabei erfahren die „Wasserläufer“ alles über die Nutzung des Gewässers, die Wasserkraft oder die Löschwasserentnahme, aber auch über den Bach als Lebensraum einer vielfältigen Fauna und Flora mitten in der Stadt. Beobachtungsstationen machen den Zeller Bachsteig zu einem aufregenden und lehrreichen Erlebnis für die ganze Familie. Mehr Infos bei der Tourist-Info, Tel. 07835/ 6369-47 oder E-Mail an tourist-info@zell.de.
Wasserskifahren auf dem Rhein
Kurz hinter Sasbach am Kaiserstuhl, vor der französischen Grenze zu Marckolsheim, ist ein kleines Idyll zu für Wassersportbegeisterte zu entdecken. Der Wasserskiclub Breisgau e.V., der gerade sein 50-jähriges Bestehen feierte, bietet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Amateure und Profis Wasserski- und Wakeboardfahrten am Rhein an. Anfänger können Ski, Wakeboards, Wasserskianzüge und Schwimmwesten gratis ausleihen. Die Saison geht bis Ende Oktober. Mehr Infos unter Tel. Clubhaus: +49 (0)7642-7478, Boots-Handy: +49 (0)152-22341214, www.wsc-breisgau.de
Zur Abkühlung die Schuhe aus: Naturpark-Tag mit Barfuss-Wanderung in Hinterzarten
An heißen Tagen gibt es schließlich fast nichts Erfrischenderes, als einfach mal die Schuhe auszuziehen. Eine Rundwanderung der etwas anderen Art bietet die geführte Tour durch den Naturpark in Hinterzarten. Dabei werden sämtliche Sinne angesprochen und eine Teilstrecke wird barfuss zurück gelegt. Unterwegs steht die Besichtigung einer Käserei auf dem Programm. Auch die Herstellung von Naturkosmetik sowie der ökologische Landbau werden hier vermittelt. Zum urigen Vesper werden Produkte aus der Region angeboten, ganz ohne Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe. Im Mittelpunkt dieses abwechslungsreichen Tages stehen Fühlen, Spüren und Schmecken, wodurch die Wahrnehmung geschult und die Sinne gestärkt werden. Der nächste Termin ist am 9.9. um 10 Uhr. Weitere Informationen unter www.original-schwarzwald.de.
Fledermäuse – Tiere der Nacht
Im Naturschutzzentrum am Ruhestein wird wieder die beliebte Fledermaus-Führung angeboten. Ein Fachkenner gibt allen Fledermaus-Fans Einblick in die spannende Lebensweise dieser geheimnisvollen Nachttiere. Wenn die Dunkelheit angebrochen ist, geht’s danach gemeinsam zu einem See, wo mit etwas Glück die heimlichen Tiere auf ihren Jagdflügen ganz nah erlebt werden können. Die Veranstaltung ist für die ganze Familie geeignet (Kinder ab 8 J.). Infos: www.naturschutz.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/69960/
„1000 Jahre auf 5000m“
Der Klosterpfad im Albtal von Herrenalb nach Frauenalb führt die Familie auf den Spuren der mittelalterlichen Klostergeschichte. Viele Stationen mit Minikapellen laden zum Entdecken auf einer 2 ½-stündigen Tour ein. Ein Zollhäuschen markiert die historische Grenze zwischen Württemberg und Baden, wo den Besucher eine akustische Überraschung erwartet. Der „Klosterpfad“ im Tal der Alb verbindet auf rund 5000 Metern zwei alte Schwarzwälder Gründungsklöster miteinander. Beide Klöster entstanden im 12. Jahrhundert. Nach der Wanderung laden Klosterwirte zu Gerichten aus der Klosterküche ein. Zurück geht es bequem mit der Albtalbahn. Jeden Samstag ab 13.30 Uhr, bis Oktober. Infos unter www.klosterpfad.de
Tierfütterungen im Schwarzwaldzoo Waldkirch
Tierfütterungen für die Kleinen sind ein großes Ereignis. Die kleinen Zoobesucher dürfen Kaninchen, Lamas oder auch den Nasenbären Obst- und Gemüsestücke zum Fressen geben und die Tiere streicheln. Dabei wird die Tierpflegerin auch Fragen der Kinder beantworten und auch Wissenswertes über die Tiere berichten.
Nach der Tierfütterung besteht dann ausführlich Gelegenheit, das Tiergehege auf eigene Faust zu erkunden. Insbesondere zum Verweilen lädt die Spielarena mit Rutsche, Netzschaukel und Dschungelbrücke ein und bietet viele Spielmöglichkeiten. Die städtische Einrichtung im Naturerlebnispark bietet auf einer Fläche von über 50.000 qm über 190 Tiere. Führungen einmal wöchentlich Donnerstags bis einschließlich 9.9. um 11.00 Uhr. Infos unter www.stadt-waldkirch.de.
Was tun, wenn es regnet?
Miro-Ausstellung
Joan Miró begeistert Jung und Alt. Er gehört zu den beliebtesten Künstlern der Moderne. Seine fantastische Bildwelt, seine Malereien und Skulpturen, vereint Menschen unterschiedlicher Generationen. Bis 14.11. ist im Museum Frieder Burda, Baden-Baden die Ausstellung „Joan Miró. Die Farben der Poesie“ zu sehen. Rund 100 Werke aus sechs Jahrzehnten zeigen die Vielseitigkeit Mirós, der die Kunst des 20. Jahrhunderts intensiv geprägt hat. www.museum-frieder-burda.de
Sauna und Wellness für alle
Die 7 Täler Therme in Bad Herrenalb veranstaltet für Kinder (8-12 J.) eine eindrucksvolle Führung zum Thema Sauna und Wellness mit Nutzung der Wellnesseinrichtung und des Thermalbades. Im Rasulbad können sie verschiedene Heilschlämme ausprobieren und den Peelingeffekt auf der Haut selbst erfahren. Den Abschluss des Rasuls bildet ein warmer Regen, um die Heilschlämme abzuspülen. Mitzubringen: Badebekleidung, Handtuch, Badeschuhe. 1.9., 9.30–12.00 Uhr. Infos unter www.badherrenalb.de
Die Natur erleben – unter Tage
Der Schwarzwald bietet nicht nur wunderbare Natur, Landschaft, Flora und Faune, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten, die Berggesteine von unten kennenzulernen. Ob in Freiburg oder Freudenstadt, im Münstertal, Wolfach, Neubulach oder Todtmoos – Besucherbergwerke rufen die Bergbautradition in Erinnerung und sind zugleich ein geologisches Schaufenster. Der Besuch eines Bergwerks ist ein wettergeschütztes und zugleich erfrischendes Ausflugziel. Hier dürfen sich kleine und große Kumpel wie echte Bergmänner fühlen. Sie ziehen mit Grubenhelm und Lampe in das Bergwerk ein und erkunden die geheimnisvollen Gänge. Bei den Stollen-Führungen untertage wird über die Geschichte des mittelalterlichen Bergbaus und über die Entstehung und Verwendung der geförderten Erze, Kupfer und Silber informiert. Mehr Infos dazu: http://www.schwarzwald-tourismus.info/reisethemen/natur_erleben/bergwerke_hoehlen
Warum auf den Spaß verzichten, wenn es draußen regnet und stürmt? In allen Schwarzwald-Regionen sind Möglichkeiten zu finden, um Spiel, Spaß und Fun auch Indoor fortzuführen.