Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Kategorie: Städtetour (Seite 1 von 5)

ÜBERNACHTEN AUF DER STRASSE IN SHANGHAI: 26 Stunden Abreise aus Japan | MISSION ASIA FINALE

Übernachten auf der Straße in Shanghai. 26 Stunden Abreise aus Japan. Ende der Freizeitpark Tour durch China & Japan. Shanghai Disneyland, Tokyo Disneyland, Universal Studios Japan und viele weitere tolle Freizeitparks habe ich auf dieser langen Tour erleben dürfen. Jetzt ist es an der Zeit Goodbye zu sagen. Pascal, Amara und ich reisen aus Japan ab. Mit einem Flug von Tokyo nach Shanghai und einen Langstreckenflug von Shanghai nach Frankfurt endet diese tolle Reise. Doch auch bei der Abreise sind noch eine kuriose Dinge passiert, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Z. B. sind wir spät am Abend in Shanghai angekommen und mussten die Nacht auf der Straße verbringen. Zudem geben wir noch unser letztes Geld aus und haben eine gute Zeit. Dieser Vlog ist die nahtlose Fortsetzung des letzten Videos. Begleitet uns auf unserem Weg zurück nach Hause und erlebt die letzten Stunden dieser aufregenden Tour.

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Rust und der EUROPA-PARK | ACSOLAR #037

Mac Simum ist zurück in Rust. In dieser Folge betrachtet er – nach einer kleinen Unterbrechung – wie das badische Dorf Rust und der EUROPA-PARK zusammengewachsen sind und sich eine Symbiose entwickelt hat. Welche neuen Entwicklung gibt es im Park zu beobachten?

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Rust – Heimat des EUROPA-PARK | ACSOLAR #034

Mac Simum arbeitet das Notizbuch, das er von Doktor Allwissend erhalten hat, durch. Er interessiert sich dabei für den Ort, an dem der EUROPA-PARK liegt, das Dörfchen Rust. Dabei schaut er sich den Ort selbst und seine Geschichte an…

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Katendrecht – Wo die Welt einst Abschied nahm und nun wiederkehrt: Ein Viertel mit Geschichten von Migration und Menschlichkeit

von Barbara Driessen, Rotterdam

Wer den Fuß auf die Halbinsel Katendrecht am Rotterdamer Rijnhaven setzt, steht auf historischem Boden. Zwischen modernisierten Kais, Streetfood-Ständen, szenigen Cafés und restaurierten Lagerhäusern schlägt das Herz eines Viertels, das sich wie kaum ein anderer Ort in Europa mit Migration verbunden weiß – als Ausgangspunkt, als Durchgangsstation, als neue Heimat. Seit Mai 2025 ist Katendrecht auch der Sitz eines der symbolträchtigsten Museen Europas: FENIX, das erste internationale Kunstmuseum, das sich ausschließlich dem Thema Migration widmet.

Zwischen 1820 und 1913 wanderten rund 50 Millionen Menschen aus Europa nach Nord- und Südamerika aus – viele von ihnen nutzen dazu die Schiffe der Holland-Amerika-Linie von Rotterdam aus. Sie kamen zunächst in Katendrecht an, schleppten ihre Koffer über Kopfsteinpflaster, warteten in Hallen mit nummerierten Bänken auf das Einschiffen. Ihr Ziel: New York, Buenos Aires, Kapstadt – irgendwohin, wo das Leben vermeintlich leichter sein würde.

Am Anfang: Hoffnung im Gepäck

Besonders viele Menschen aus Irland, Polen, Italien, Russland und Osteuropa nutzten den Rotterdamer Hafen als Sprungbrett in die Neue Welt. Manche blieben hängen, andere kehrten enttäuscht zurück. Es war ein Ort des Abschieds, der Träume und nicht selten des letzten Blicks zurück. Heute leben in Katendrecht Menschen aus über 70 Nationen – darunter große Gemeinschaften aus Kap Verde, der Türkei, Marokko, den Antillen, Indonesien, Syrien und den Balkanstaaten.

Es ist ein Viertel voller Sprachen, Kulturen und Küchen. Wer über den Deliplein läuft, riecht Minztee, gebratene Mie Goreng und „Kapsalon“, ein ursprünglich Rotterdamer Gericht, das aus unterschiedlichen Schichten Pommes, Fleisch, Käse und Salat besteht. Früher war der Deliplein Teil eines berüchtigten Rotlichtviertels, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem kreativen und gastronomischen Hotspot entwickelt, mit Restaurants, Bars, Galerien und dem Walhalla-Theater – ein kulturelles Puzzle aus Jahrhunderten der Bewegung.

FENIX: Architektur als Symbol

Genau hier, am historischen Quarantänegebäude der Holland-America Line, erhebt sich nun das neue FENIX Museum – aus den Überresten eines ehemaligen Lagerhauses. Der Stararchitekt Ma Yansong hat mit dem „Tornado“, einer spektakulären, doppelt geschwungenen Treppenskulptur aus Edelstahl, nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen geschaffen, sondern ein begehbares Symbol des Aufbruchs. Sie wirbelt die Besucher:innen spiralförmig nach oben, hinaus auf eine Aussichtsplattform mit Blick über Hafen, Stadt – und Horizont.

Doch nicht nur die Form des Gebäudes, auch sein Inneres ist ein Manifest der Bewegung: Ausstellungsstücke wie ein zerschlissener Kinderschuh, ein altes Radio aus Aleppo oder ein Brief aus Suriname erzählen Geschichten von Flucht, Sehnsucht, Hoffnung und Identität. In einem nachgebauten Bus mit Puppenfiguren aus verschiedenen Kulturen sitzen Migranten nebeneinander – stumm, doch voller Ausdruck.

Ein Raum ist dem niederländischen Humanisten Erasmus von Rotterdam gewidmet, der schon im 16. Jahrhundert für geistige Beweglichkeit und kulturellen Austausch stand. Auch Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Max Beckmann oder Alejandro Cartagena lassen Migration als ästhetisches, politisches und zutiefst menschliches Phänomen erlebbar werden.

Migration als Teil unserer Gegenwart

„Migration ist keine Krise – sie ist eine Konstante des Menschseins“, sagte Museumsdirektorin Anne Kremers bei der Eröffnung. Und tatsächlich spiegelt sich in FENIX nicht nur die Vergangenheit, sondern auch das Jetzt: globale Bewegungen, freiwillige und erzwungene Mobilität, politische Brüche und persönliche Entscheidungen. Das Museum ist kein stiller Ort. Es ist ein pulsierendes Archiv der Weltbevölkerung, ein Ort der Fragen, nicht der Antworten. „Migrationsgeschichten sind das schlagende Herz von Fenix. Sie durchdringen jeden Aspekt des Museums“, so Kremers.

Die „Landverhuizerstour“: Mit Geschichten durchs Viertel

Eine perfekte Ergänzung zum Museumsbesuch ist die geführte „Landverhuizerstour“ (Auswanderertour) durch Katendrecht. Dabei geht es nicht nur um Migrationsstatistiken, sondern um gelebte Geschichten von reellen Auswandererfamilien. An alten Lagerhausfassaden, in ehemaligen Schlafsälen und an der Anlegestelle erzählen Guides von echten Menschen – darunter auch David Zee (61), dessen Großvater einst aus China einwanderte und schließlich in Katendrecht eine Niederländerin heiratete.

Die Teilnehmenden begegnen Nachfahren dieser Migranten, hören persönliche Geschichten und können kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Kulturen probieren, wie z. B. chinesische Dumplings oder kapverdische Liköre. Die Tour besucht auch das ehemalige Theater Walhalla – einst ein Ort des proletarischen Entertainments – heute ein Kulturzentrum mit multikulturellem Programm. Zwischen Kaffeehäusern und Ateliers hat sich Katendrecht neu erfunden – als Ort, der nicht vergisst, sondern integriert.

Katendrecht, neu gelesen

Früher nannte man Katendrecht das „verlorene Viertel“. Heute ist es ein Labor der Zukunft. Zwischen Containern und Cafés, Moscheen und Kunsträumen, erzählt dieses Stück Rotterdam eindrucksvoll davon, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander reden können – durch Architektur, Kunst und Geschichten (bd).

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC), geschrieben von Barbara Driessen, Rotterdam

Le Corbusier in der Schweiz: Ein Reiseerlebnis zwischen Kunst und Architektur

Mit der großen Sonderausstellung „Le Corbusier. Die Ordnung der Dinge“ widmet das Zentrum Paul Klee in Bern dem visionären Architekten, Künstler und Theoretiker eine ebenso vielschichtige wie tiefgründige Retrospektive. Die Ausstellung ist zugleich ein starker Impuls, sich auch außerhalb der Museumsmauern auf eine Reise zu begeben – zu den Orten in der Schweiz, an denen Le Corbusiers Ideen konkret und erlebbar sind.

Eine Ausstellung zum Jubiläum – Le Corbusier im Zentrum Paul Klee
Zum 20-jährigen Jubiläum präsentiert das Zentrum Paul Klee in Bern mit „Le Corbusier. Die Ordnung der Dinge“ eine umfassende Ausstellung, die dem Werk des schweizerisch-französischen Architekten, Künstlers und Stadtplaners gewidmet ist. Die Schau, die noch bis zum 22. Juni 2025 zu sehen ist, eröffnet neue Perspektiven auf das kreative Schaffen Le Corbusiers und beleuchtet insbesondere seinen künstlerischen Arbeitsprozess, den er selbst als „Atelier der geduldigen Forschung“ bezeichnete. Zeichnungen, Modelle, Skizzen und Collagen zeigen, wie eng Le Corbusier Kunst und Architektur miteinander verschränkte. Neben bekannten Schlüsselwerken entdecken Besucherinnen und Besucher auch wenig gezeigte Werkgruppen und persönliche Fundstücke, die in seinem Schaffensprozess eine wichtige Rolle spielten.

Die Ausstellung in Bern ist Ausgangspunkt für eine kulturhistorische Entdeckungsreise durch die Schweiz. Le Corbusiers Werk ist im ganzen Land Orten präsent.
Zentrum Paul Klee

Zurück zum Ursprung
Le Corbusiers Geburtsstadt La Chaux-de-Fonds ist ein zentrales Kapitel seiner Biografie. Hier wurde Charles-Édouard Jeanneret-Gris „Le Corbusier“ 1887 geboren, und hier begann auch seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule. Besonders sehenswert ist das Maison Blanche, das er 1912 im Alter von nur 25 Jahren für seine Eltern entwarf – sein erstes eigenständig realisiertes Bauwerk. Das Haus ist heute ein Museum und gibt faszinierende Einblicke in die frühen architektonischen Prinzipien Le Corbusiers. Die Stadt selbst gehört zum UNESCO-Welterbe für ihre einzigartige Stadtplanung und ist damit auch städtebaulich ein passender Kontext für Le Corbusiers Frühwerk.
La Chaux-de-Fonds & Maison Blanche

Nah am Wasser gebaut
Im eleganten Pavillon Le Corbusier am Zürichsee entfaltet sich Le Corbusiers Spätwerk in einer architektonischen Komposition aus Farbe, Form und Transparenz. Der letzte von ihm entworfene Bau, realisiert aus Stahl, Glas und Emaille, ist nicht nur ein Manifest der Moderne, sondern ein begehbares Kunstwerk, das Le Corbusiers Überzeugung von der Einheit der Künste eindrucksvoll widerspiegelt. Am Ufer des Genfersees, in Corseaux, steht mit der Villa „Le Lac“ ein Gegenpol: Das bescheidene Wohnhaus, das Le Corbusier 1923 für seine Eltern schuf, verkörpert auf eindringliche Weise sein Streben nach funktionaler Klarheit und räumlicher Harmonie. Beide Orte zeigen unterschiedliche Facetten seines Schaffens – gemeinsam machen sie die Schweiz zu einem lebendigen Schauplatz seiner architektonischen Ideenwelt. Hier wird Bauen zur Kultur, Raum zur Erfahrung.
Villa Le Lac & Pavillon Le Corbusier

Lebendige Traditionen im Jura & Drei-Seen-Land

Das Jura & Drei-Seen-Land ist eine Region voller Charakter – geprägt von ländlicher Kultur, gelebtem Brauchtum und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur. Hier trifft die Bodenständigkeit des Jurabogens auf die Leichtigkeit der Seenlandschaft, und genau dieser Kontrast prägt auch die kulturelle Identität der Region. Traditionen werden nicht nur bewahrt, sondern aktiv gelebt – in kleinen Dörfern ebenso wie in lebendigen Städten. Lokales Handwerk, Viehzucht, Weinbau und bäuerliche Feste sind Ausdruck einer Kultur, die stolz auf ihre Wurzeln ist.

Diese kulturelle Vielfalt zeigt sich besonders eindrucksvoll in den zahlreichen Festen, die den Jahresverlauf begleiten – stimmungsvoll, authentisch und mit starkem regionalem Bezug. Vier Veranstaltungen stechen im Veranstaltungskalender besonders hervor:

Marché-Concours – Saignelégier, 8.–10. August 2025
Das nationale Pferdefest der Freiberge verwandelt Saignelégier jeden August in ein Zentrum der Pferdekultur. Im Mittelpunkt steht das Freiberger Pferd – die einzige ursprüngliche Schweizer Pferderasse. Besucherinnen und Besucher erwartet ein festliches Wochenende mit prächtigen Umzügen, Reit- und Zuchtvorführungen, Wettbewerben, Konzerten sowie einem Markt mit regionalen Spezialitäten.

Foire du Chaindon – Reconvilier, 30. August bis 2. September 2025
Seit dem 19. Jahrhundert ist die Foire du Chaindon ein fester Bestandteil der Juratradition. Der größte Jahrmarkt im Grand Chasseral bringt Landwirtschaft, Handwerk und Dorfleben zusammen. Prämierungen, Marktstände, Gewerbeschau und volkstümliche Musik machen die Veranstaltung zu einem authentischen Erlebnis für alle Generationen.

Fête des Vendanges – Neuchâtel, 26.–28. September 2025
Zum Höhepunkt der Weinlese verwandelt sich Neuchâtel in ein buntes Fest voller Musik, Karussells und kulinarischer Genüsse. Der Höhepunkt: der Corso Fleuri, ein farbenprächtiger Umzug mit kunstvoll geschmückten Blumenwagen. Ein unvergessliches Erlebnis für Augen, Ohren und Gaumen. Link

Trüelete: Weinfeste rund um den Bielersee – September bis Oktober 2025
Von Twann (24.-26.10.2025) über Ligerz (4./5.10. und 11./12.10.2025) bis nach Erlach (27./28.09.2025) öffnen Winzerinnen und Winzer ihre Keller für Degustationen mit Blick auf Rebberge und See. Die stimmungsvollen Feste laden dazu ein, regionale Weine – etwa den typischen Chasselas – in einzigartiger Umgebung zu genießen. Musik, Märkte und lokale Spezialitäten machen den Spätsommer am Bielersee besonders reizvoll.

Seenreicher Urlaub: Kärnten bietet Sommererlebnisse mit Karibikfeeling

Zweitausend Gewässer, darunter 200 Badeseen auf 9.533 Quadratkilometern – diese klaren und bis zu 28 Grad warmen Naturschätze inmitten sanfter Hügel und imposanter Berge machen Kärnten zu einem außergewöhnlichen Urlaubsziel im Alpenraum. Das südlichste Bundesland Österreichs bietet viel Sonne und Wärme sowie Sommererlebnisse im, auf und am Wasser. Eine Extraportion Abwechslung erwartet Familien und Aktivurlauber nicht nur an den „großen Vier“ – dem mondänen Wörthersee, dem sagenumwobenen Millstätter See, dem kulturreichen Ossiacher See und dem hoch gelegenen Weißensee. Auch die vielen kleinen „Juwelen“ wie der Klopeiner See, Pressegger See, Faaker See etc. laden zum Schwimmen, Paddeln und Genießen ein.

Außergewöhnliches und Einzigartiges: Pyramidenkogel und Inselhotel

Einatmen, ausatmen, im Flow sein – dieses Gefühl lässt sich rund um den Wörthersee auf vielfältige Weise erleben. Die einen machen Yoga am Steg, die anderen versuchen auf Surf-, SUP- oder Wakeboards das Gleichgewicht zu halten. Auch am Ufer und in den charmanten Seeorten gibt es viel zu entdecken. Wanderer erklimmen den Pyramidenkogel und genießen vom höchsten Holz-Aussichtsturm den Blick auf die riesige, türkisgrüne Wasserfläche. Rund um alle Kärntner Seen finden auch Mountain-, Gravel- und E-Biker ihre persönliche Traumtour, die idealerweise mit einem Sprung ins klare Wasser abgerundet wird.

Einsame Buchten, türkisgrünes Wasser

Am Ossiacher See lassen die Winde von der Gerlitzen Alpe Surfboards und Segelboote übers Wasser gleiten. Hochkarätige Konzerte im Stift Ossiach und das nahe gelegene Villach sorgen zudem für eine kulturelle Brise. Mystisch präsentiert sich dagegen Kärntens zweitgrößter und tiefster See. Der Millstätter See am Fuße des sagenumwobenen Mirnock hat ein Südufer mit einsamen Buchten, die nur per Boot zu erreichen sind. Auf der anderen Seeseite, in Millstatt laden das ehrwürdige Stift und das moderne Strandbad mit seinem denkmalgeschützten Sprungturm dazu ein, erkundet zu werden. Das Ufer des Weißensees, der auf 930 Metern in einer fjordähnlichen Landschaft inmitten eines Naturparks liegt, ist überwiegend unverbaut und vermittelt angesichts des türkisgrün schimmernden Wassers sogar ein bisschen Karibikfeeling. Im Sinne des sanften Tourismus setzt man hier auf weniger Autoverkehr und mehr nachhaltige Mobilität.

Unter www.kaernten.at gibt es ausführliche Informationen zu allem, was man an Seen, Flüssen, Wasserfällen und Bächen erleben kann – vom Fischen am Weißensee über Rafting auf der Gail bis zum Kanufahren am Faaker See, wo sich auch Österreichs einziges Inselhotel befindet. Seit 2025 gibt es übrigens Direktflüge von Hannover und Köln nach Klagenfurt.

„50 Jahre Heimat der Emotionen“

Zum 50-jährigen Jubiläum des Europa-Park hat der Gemeinderat eine Dokumentation in Auftrag gegeben. Diese soll die Geschichten der Rusterinnen und Ruster festhalten, die u.a. mit ihren Berufen zur Erfolgsgeschichte des Parks beigetragen haben, um sie für kommende Generationen zu bewahren.

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Die Gemeinde Rust präsentiert „50 Jahre Heimat der Emotionen.“

Wandergenuss auf dem Kocher-Jagst-Trail: Hohenlohes Natur und Kultur hautnah erleben

Schon auf der ersten Etappe des Jagststeigs erleben die Wanderer das Hohenloher Land von seiner besten Seite: Von Blaufelden aus folgen sie dem Blaubach, gelangen durch artenreiche Laubwälder zu schönen Aussichtspunkten und über den Damm des Blaubachstausees nach Amlishagen. Weiter geht es an der Brettach flussabwärts, teilweise auf felsigem Pfad knapp über dem Wasserspiegel. Auf flachen Felsblöcken überqueren sie den Fluss, finden im tiefen Brettachtal Informationen zum historischen Salzabbau und passieren im ruhevollen Streitwald einen vorgeschichtlichen Grabhügel. An den Ufern der Zuflüsse erreichen sie schließlich die Jagst und nach knapp 20 Kilometern ihr Tagesziel im steil eingegrabenen Muschelkalk-Mäandertal: das mittelalterliche Städtchen Kirchberg mit Schloss und barockem Hofgarten thront hier auf einem Bergsporn. Dies ist nur eine von zehn Etappen des Kocher-Jagst-Trails, der als Fern- und Rundwanderweg die Flusstäler um Jagst, Bühler und Kocher verbindet.

Naturerlebnis auch im Kurzurlaub

Der Kocher-Jagst-Trail ist dreigeteilt: Der Jagststeig führt in vier Etappen von Blaufelden nach Ellwangen, weiter geht es auf dem Bühlersteig in drei Etappen bis Schwäbisch Hall und von dort auf dem Kochersteig nochmal drei Etappen zurück nach Blaufelden. Die ganze Strecke ist in beide Richtungen beschildert, der Einstieg überall gut möglich. Am Anfang und am Ende der drei Steige liegen Bahnhöfe, so dass auch Kurzurlaube mit Drei- oder Viertageswanderungen leicht ohne Auto machbar sind. Die Wanderer erleben die Natur hautnah auf schmalen Pfaden, die hinab in die Flusstäler führen, zu murmelnden Mühlen und fossilienreichen Kalkhängen. Zu den Highlights zählen zum Beispiel die Biotope des Rötelbachtals oder die spektakuläre Aussicht vom 510 Meter hohen Einkorn bei Schwäbisch Hall. Unter www.kocher-jagst-trail.de sind alle Etappen-Beschreibungen, digitale Karten und kostenlose Flyer zum Bestellen zu finden.

Kulturschätze am Wegesrand

Unterwegs lohnen historische Städte, Burgen und Schlösser, Kirchen und Klöster auch längere Aufenthalte zwischen den Wandertagen. Dazu zählt der mittelalterliche Stadtkern von Kirchberg hoch über der Jagst mit dem ehemaligen Residenzschloss der Fürsten von Hohenlohe-Kirchberg. Die alte Salzsiederstadt Schwäbisch Hall ist ein architektonisches Kleinod mit Stadtmauer, Türmen und überdachten Holzbrücken, prächtigen Fachwerk-, Renaissance- und Barock-Gebäuden rund um die ehrwürdige Kirche St. Michael und das Kloster Großcomburg. In Unterregenbach gibt eine tausendjährige Krypta archäologische Rätsel auf und in Ellwangen laden die Wallfahrtskirche St. Maria auf dem Schönenberg sowie Schloss und Stadtkirche zur Besichtigung ein.

Die mittelalterliche Stadt Kirchberg an der Jagst ist ein Etappenziel auf dem idyllischen Jagststeig. Foto: DJD / Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V. / Trykowski

Quelle: DJD / Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V.

Urlaub wie 1001 Nacht: In Usbekistan treffen sich Tradition und Moderne

Dämmerung legt sich über den Registan-Platz in Samarkand, und mit der goldenen Beleuchtung entfalten die glitzernden Mosaiken der umliegenden prächtigen Islamschulen pure Magie. In der warmen Abendluft mischt sich das leise Murmeln von Stimmen mit dem entfernten Echo eines Gebetsrufs. Auf den alten Steinstufen verweilen Reisende – dort, wo einst schon die Händler der Seidenstraße rasteten: So fühlt sich Urlaub in Usbekistan an. Hier im Herzen Zentralasiens entdecken Besucher ein Land zwischen den Zeiten, voller Geschichte, Kultur und lebendiger Kontraste.

Wie ein orientalisches Märchen

Samarkand ist eine Stadt wie aus einem orientalischen Märchen. Ihre historische Bedeutung als Knotenpunkt der Seidenstraße hat sie zu einem Schmelztiegel verschiedener Kulturen gemacht. Bereits seit 2001 gehört die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der eingangs beschriebene Registan-Platz mit den jahrhundertealten Medresen (islamischen Hochschulen) ist ihr größtes Wahrzeichen. Ein weiteres Highlight ist die Shah-i-Zinda-Nekropole, eine Ansammlung von Mausoleen mit aufwendigen Fliesenarbeiten in leuchtenden Blautönen. Wer tiefer in das Leben hier eintauchen möchte, sollte den Siyob-Basar besuchen. Hier locken frisches Obst, Gemüse, Nüsse und das traditionelle Lepioschka-Brot. Der Duft nach orientalischen Gewürzen und das geschäftige Treiben machen den Basar zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Trubel und avantgardistische Architektur

Viele Urlauber unternehmen von Samarkand einen Abstecher ins ebenso faszinierende Taschkent. Der Hochgeschwindigkeitszug Afrosiyob verbindet beide Städte in nur etwa zwei Stunden. Alle wichtigen Infos zu Anreise, Unterkünften, Angeboten und mehr gibt es etwa unter www.uzbektourism.uz/en und in guten Reisebüros. Taschkent ist die Hauptstadt des Landes und zeigt sich als lebendige Metropole. Sie beeindruckt mit weitläufigen Parks, historischen und modernen Bauten, vermischt mit usbekischer Ornamentik. Sehenswert sind der Amir-Timur-Platz, die kunstvoll gestaltete Metro und der bunte Chorsu-Basar mit seiner riesigen Kuppel. Kulinarisch locken die Reispfanne Plov, würzige Samsa-Teigtaschen und typischer grüner Tee.

Noch ein echter Geheimtipp

Usbekistan empfängt Gäste mit offenen Armen und wird wohl nicht mehr lange ein Geheimtipp bleiben. Die besten Reisezeiten sind Frühling und Herbst, wenn das Klima noch mild ist. Dank verschiedener Direktflüge kommt man unkompliziert hin. Ein Traumziel für Kulturfans, aber auch eine Wüstentour oder eine Trekkingreise durch die Berge lohnt sich. Und statt Massentourismus erleben Urlauber hier tatsächlich etwas Besonderes.

Die orientalische Architektur mit ihren Ornamenten, Türmen und Mosaiken versetzt Reisende in längst vergangene Zeiten. Foto: DJD / Anda Business Communication

Quelle: DJD / Anda Business Communication

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