Natur pur, mit Wasser und Gipfel: So abwechslungsreich präsentiert sich die Region rund um die beiden Dörfer Bruck und Fusch.
Foto: djd/TVB Bruck Fusch/MakeART Studio
Auch dieses Jahr werden viele Menschen ihren Urlaub voraussichtlich wieder im eigenen Land verbringen. Wer unberührte Natur und viel Platz fernab vom Massentourismus sucht, wird etwa im SalzburgerLand fündig. Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern in Österreich lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren ein. Im wahrsten Sinne der Höhepunkt beim Besuch der Gegend ist der fast 3.800 Meter hohe Großglockner, der höchste Berg Österreichs. Eingebettet in diese prächtige Landschaft liegen die Dörfer Bruck und Fusch im SalzburgerLand. Türkisblaue Bergseen, tobende Wasserfälle, kristallklar sprudelnde Gebirgsbäche und Flüsse: Ein besonders prägendes Element der beiden Orte ist das Wasser, es begleitet Gäste auf Schritt und Tritt.
Belebende Wasseranwendungen nach Kneipp
Ein Anziehungspunkt vor allem für Familien ist beispielsweise der Wasserspielplatz mit Seilfähre und Kneippbecken am Naturerlebnisweg Käfertal. Der Weg befindet sich in einem der schönsten und imposantesten Täler der Alpen, auf über 1.100 Metern leben über 300 Käfersorten, fast 200 Großschmetterlingsarten und viele Wildtiere. An verschiedenen Stationen und auf Schautafeln werden den Besuchern die Besonderheiten des Tals nahegebracht. Aber nicht nur auf dem Wasserspielplatz sind die belebenden Wasseranwendungen nach Pfarrer Sebastian Kneipp gefragt – in der ganzen Region gibt es eine Vielzahl von Kneipp-Anlagen. Die Hauptanlage befindet sich im ehemaligen, auf knapp 1.200 Metern gelegenen Höhenkurort Bad Fusch. Quellen mit verschiedenen Indikationen speisen alte und neu errichtete Kneippbecken. Man streckt die Füße ins eiskalte Wasser, lässt sich die frische Bergluft um die Nase wehen, findet Entspannung und tankt neue Kraft. Eine Jausenstation verwöhnt Gäste mit hausgemachten, regionalen Speisen und kühlen Getränken.
Natur pur, mit Wasser und Gipfel: So abwechslungsreich präsentiert sich die Region rund um die beiden Dörfer Bruck und Fusch.
Foto: djd/TVB Bruck Fusch/MakeART Studio
Wandern und Almhütten
Die Ferienregion um Bruck und Fusch ist aber nicht nur wegen der Wassererlebnisse für Wanderer ein Eldorado. Während gemütliche Spazier- und Themenwege Familien anlocken, können ambitionierte Alpinisten ihre Kondition und Ausdauer auf den zahlreichen 3.000ern unter Beweis stellen. Alle Informationen gibt es unter www.bruck-fusch.at/de/sommer und unter Telefon 0043-65457295. Und was wäre das Wandern ohne richtige Almhütten? Nur halb so schön. Deshalb lohnt es sich, dort innezuhalten und sich auf die unberührte Natur, die Stille und das Bergpanorama zu konzentrieren. Mit etwas Glück kann man jetzt sogar das Pfeifen eines neugierigen Murmeltieres vernehmen.
Neue Pfade für die EXPEDITION R und ein Versuch: Auf seiner Recherche über die Hintergründe zum neu gestalteten Themenbereich des EUROPA-PARK ist Mac Simum bei der österreichischen Geschichten hängengeblieben und schaut sich heute ein Freilichtmuseum in der Nähe von Salzburg an. Im Salzburger Freilichtmuseum Großgmain wird die Vergangenheit der Region lebendig und man kann sehr viel erkunden.
Von April bis Oktober kocht der deutsche 2-Sterne-Koch Rolf Fliegauf im Tessin und im Winter im Oberengadin. Von Ascona nach St. Moritz ist es nicht nur landschaftlich ein riesiger Schritt, auch höhenmäßig und klimatisch sind die beiden Schweizer Kantone unterschiedlicher, wie sie nur sein können. Rolf Fliegauf hat sowohl im Giardino Ascona als auch im Giardino Mountain in St. Moritz für sein Restaurant Ecco jeweils 2 Michelin-Sterne und 18 GaultMillau Punkte erkocht.
Im Winter kochen Sie auf über 1.800 Metern Höhe in St. Moritz, im Sommer geht es runter auf knapp 200 Meter in Ascona. Welchen Unterschied macht das bei der Zubereitung der Speisen? RF: „Für die einzelnen Speisen macht es weniger einen Unterschied außer, dass sich die Kochzeit z.B. bei Eiern ändert, und man bei Rezepten mit geschlagenem Eiweiß wie bei einem Soufflé oder bei Macarons aufpassen muss. Der Siedepunkt sinkt mit steigender Höhe. Vor allem gibt den Unterschied aber die Natur durch die Saisonzeiten vor. So ist die Karte im Winter doch eher von den typischen Wintergemüsen geprägt.“
Woher nehmen Sie die Einfälle und Inspirationen für Ihre Gerichte? RF: „Also, dass ich am Morgen aufwache und mir spontan drei neue Gerichte einfallen, so ist es leider nicht. Inspiration hat viel mit harter Arbeit zu tun. Wir setzen uns stark mit der Materie auseinander, greifen auf einen enormen Erfahrungsschatz zurück, probieren aber auch viel Neues aus. Ich spreche von „wir“, da mein ganzes Team in diesem Prozess integriert ist und starken Input mitbringt.“
Die Zahl derer, die sich vegetarisch ernähren nimmt stetig zu. Hat das Auswirkungen auf die Sterneküche? Erwarten Ihre Gäste mehr vegetarische Gerichte auf der Karte? RF: „In der Tat, die Nachfrage nach vegetarischem Angebot ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Bei uns findet man allerdings seit jeher vegetarische Gerichte auf der Karte und auch ein rein vegetarisches Menü.“
Was kocht Rolf Fliegauf für gute Freunde zuhause bei sich? RF: „Die große Oper gibt es im Ecco, zuhause heißt es easy. Das ist oft eine gute Salsiz, ein toller Bergkäse, Sauerteigbrot und ein paar Kondiments… und natürlich eine gute Flasche Champagner oder einen Rotwein.“
Jetzt haben wir Spargelzeit. Wie bereitet Rolf Fliegauf einen Spargel zu? RF: „Wir haben gerade ein herrliches Gericht auf der Karte ‚Spargelsalat mit geeister Hollandaise‘. Dazu kommen bei uns noch Frühlingskräuter und eine Räucherfisch Beurre Blanc. Zum Nachkochen empfehlen wir den Spargel mit der geeisten Hollandaise. Der Spargel wird im Wasser klassisch mit Salz, Zucker und Zitrone gekocht kaltgestellt und dann mariniert. Die Sauce Hollandaise kommt später als cremiges Eis dazu. Ein herrliches Essen um diese Jahreszeit, dazu einen Sauvignon Blanc und die Welt ist in Ordnung.“
Marinierter Spargel (4 Personen)
Zutaten
8 Stangen geschälter weißer Spargel
Salz
Zucker
Zitrone
weißer Balsamicoessig
frische Limone
Haselnussöl
kaltgepresstes Rapsöl
Zubereitung Wasser aufkochen, mit Salz, Zucker und Zitrone abschmecken und den geschälten Spargel für ca. 5 Minuten (je nach Dicke) darin kochen, herausnehmen, die Stangen im Kühlschrank kurz abkühlen und danach portionieren. Anschließend den Spargel mit etwas frischer Zitronenzeste und Saft, etwas weißem Balsamicoessig, sowie Haselnussöl und Rapsöl marinieren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Geeiste Hollandaise
Zutaten geeiste Hollandaise
250g Reduktion (Rezept siehe unten)
30g Eigelb
1,5g Eisstabilisator
10g Dextrose
10g Glukosepulver
110g braune Butter
Zutaten Reduktion
10g Butter
110g Schalotten
6 St. schwarze Pfefferkörner
2 St. Lorbeerblätter
1 Liter Weißwein
Butter in einen Topf erwärmen und die Schalotten leicht darin dünsten, restliche Zutaten zugeben und solange einkochen, bis 250 ml Flüssigkeit übrigbleiben.
Zubereitung geeiste Hollandaise Reduktion mit Dextrose, Glukosepulver und dem Stabilisator aufkochen und für eine Nacht im Kühlschrank lassen. Die Masse in den Thermomix geben und die flüssige braune Butter mixen, mit Salz, etwas Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken und in der Eismaschine frieren. Spargel dekorativ übereinander anrichten und eine Nocke Hollandaise Eis an die Seite geben.
Stefan Mross begrüßt ab Juni 2022 wieder regelmäßig zur SWR Unterhaltungssendung „Immer wieder sonntags“ aus der neuen „Immer wieder sonntags“-Arena in unmittelbarer Nähe zur Wasserwelt Rulantica. In zwölf Live-Sendungen heißt der Moderator zahlreiche Gäste aus Schlager und Volksmusik willkommen und hält neben jeder Menge gute Laune auch einige Überraschungen bereit. Gäste in diesem Jahr sind u.a. Beatrice Egli, Giovanni Zarrella, VoXXclub, Mountain Crew, DJ Ötzi, Francine Jordi, Eloy de Jong. Zum Saisonabschluss gibt es am 11. September ein Best-of der schönsten Momente aus der diesjährigen Staffel. Die Auftaktsendung läuft am 12. Juni um 10 Uhr im Ersten und ist wie alle anderen Ausgaben jeweils für 30 Tage in der ARD Mediathek abrufbar.
Live aus der „Immer wieder sonntags“-Arena in Rust
Bereits im 18. Jahr lädt Gastgeber Stefan Mross zum „Sonntagvormittag mit Herz“ im Ersten ein. Mit Musik und guter Laune wollen der beliebte Moderator und Musiker und sein Team das Publikum sonntags ab 10 Uhr wieder begeistern. Neu ist die „Immer wieder sonntags“- Arena, die in einem frischen Look erstrahlt und direkt neben die Wasserwelt Rulantica umgezogen ist. Immer an der Seite des Gastgebers ist Anna-Carina Woitschack, die in ihrer „Starküche“ erneut mit prominenten Gästen auf der Bühne kochen wird. In der ersten Folge am 12. Juni dürfen sich die Zuschauer auf Hansi Hinterseer, Giovanni Zarrella, Anita & Alexandra Hofmann, Michelle, Tim Peters, Dorfrocker, Luna Klee und VoXXclub freuen.
Sonntagvormittag im gemeinsamen Wohnzimmer
Gastgeber Stefan Mross freut sich auf die kommende „Immer wieder sonntags“- Saison: „Als ich bei der Grundsteinlegung das Gelände zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich Tränen in den Augen. Das wird eine wunderbare Kulisse und ein wunderschöner Rahmen für unsere Sendung. Das wird unser neues Wohnzimmer – und ich liebe es. Die neue Arena ist größer, sportlicher und moderner. Gleichzeitig bleibt aber ein Wiedererkennungswert. Ich bin völlig geflasht und ich freue mich sehr auf die neue Saison und vor allem auf das Publikum. Die Menschen können einschalten und sich wohlfühlen, wie die vergangenen Jahre auch. Schön, dass wir uns wiedersehen und gemeinsam einen schönen Sonntagvormittag verbringen können.“
Dreizehn Sendungen mit zwölf Live-Ausgaben
„Immer wieder sonntags“ im Ersten ist eine Produktion des SWR in Zusammenarbeit mit Kimmig Entertainment. Die Redaktion hat Markus Ziemann, die Leitung Anne Moosmayer. Das Erste überträgt die vom SWR verantwortete Musiksendung live aus der „Immer wieder sonntags“-Arena im Europa-Park Erlebnis-Resort in Rust.
„Immer wieder sonntags“, ab 12. Juni 2022, sonntags, 10 Uhr im Ersten.
Weitere Termine: 19. Juni, 26. Juni, 3. Juli, 10. Juli, 17. Juli, 24. Juli, 31. Juli, 7. August, 21. August, 28. August, 4. September sowie ein Best-of am 11. September 2022.
Ein Ausblick auf den Gardasee. Bild: Thorsten Reimnitz
Campingurlaub steht laut einer Umfrage von ADAC Reisen auch 2022 hoch im Kurs. Rund 80 Prozent der Befragten schätzen daran vor allem die unmittelbare Nähe zur Natur; mehr als zwei Drittel campen am liebsten am Wasser, rund die Hälfte im Wald oder in den Bergen. So ist es nicht verwunderlich, dass Trentino bei Campern besonders beliebt ist. Die norditalienische Region hat insgesamt 69 Camping-Plätze; einige bieten auch einen Hauch von Luxus und entsprechen so einem weiteren Megatrend: Glamping, der Mischung aus Glamour und Camping.
Besondere Pfahlbauten | Lago di Ledro
Best Ledro Camping am Strand von Besta in Molina di Ledro direkt am Lago di Ledro kann gleich mit mehreren originellen Glamping-Zelten aufwarten. Beispielsweise mit dem Modell „Palafitta“ (Pfahlbauten). Dabei handelt es sich um offene, kleine Häuser, die auf einer Anhöhe stehen und damit den Blick auf den See freigeben. Sie sind mit jeglichem Komfort wie Küche, Bad, Veranda und sogar einer Klimaanlage ausgestattet. Zusätzlich erinnern sie an die Bauten, die in unmittelbarer Nähe des Platzes vor rund 4.000 Jahren in Pfahlbauweise auf dem Wasser schwebten. Heute gehört ihre Fundstätte zum UNESCO-Welterbe.
Ein Ausblick auf den Gardasee. Bild: Thorsten Reimnitz
Safarizelte | Lago di Garda
Seit über 60 Jahren empfängt Camping Al Lago am Ufer des Lago di Garda seine Gäste; aktuell hält es auch besondere Glamping-Unterkünfte für sie bereit. So bieten die Safarizelte Platz für bis zu vier Personen und eine besondere Atmosphäre. Ideal für alle, die beim Urlaub in der Natur nicht auf Annehmlichkeiten verzichten möchten: Die Zelte sind voll eingerichtet mit Küche und zum Teil mit eigenem Bad.
In Arco befindet sich zu Füßen der bekannten Kletterwände des Monte Colodri der Campingplatz Camping Zoo, auf dem Glamping-Liebhaber im 16 Quadratmeter großen Zelt „Coco“ übernachten können, das einem kleinen Apartment mit zwei Schlafzimmern, Küchenzeile und Veranda entspricht und für bis zu vier Personen Platz bietet.
Geschützt unterm Sternenhimmel | Vale dei Laghi
Im nahe gelegenen Valle dei Laghi liegt das Campingresort Drena genau gegenüber der Burg, die das Tal beherrscht. Ein besonderes Erlebnis verspricht der Aufenthalt im durchsichtigen Zelt „Glamping Luna“. Darin übernachten Gäste unterm Sternenhimmel, aber gleichzeitig in ungestörter Privatsphäre. Das Zelt „Glamping Sarca“ hat einen Fußboden aus kleinen, abgerundeten Flusssteinen, ein besonderes Barfuß-Erlebnis.
Zelt auf zwei Etagen | Valsugana
Im Valsugana, zu Füßen des Monte Panarotta, lädt der Lago Levico mit seinen Stränden, die mit der Blauen Flagge ausgezeichnet sind, zum Entspannen ein. Im Lago Levico Camping Village, dem größten Familien-Campingplatz des Tals, stehen Glamping-Freunden sogar Zelte auf zwei Ebenen, mit Kochnische, Dusche, Klimaanlage und mit Blick auf den See zur Verfügung.
Die Schweizer Städte zeichnen sich durch ihre Nähe zur Natur aus und stehen dank ihrer überschaubaren Größe sowohl für Lebensqualität als auch für urbanes Flair. Historische Ortskerne, moderne Architektur und zahlreiche Grünflächen liegen oft dicht beieinander. Dank dem gut ausgebauten Schienennetz reisen Städteurlauber bequem und klimaschonend von Stadt zu Stadt. Auch innerhalb der Städte wird die nachhaltige Entwicklung stetig vorangetrieben und beispielsweise die Elektromobilität weiter ausgebaut. Zürich betreibt bereits einen Großteil der öffentlichen Verkehrsmittel mit Strom aus erneuerbaren Energien und will bis 2030 die verbleibenden Dieselbusse weitgehend durch E-Busse ersetzen. In den einzelnen Städten gibt es zahlreiche nachhaltige Angebote und Initiativen, die ein umweltbewusstes und klimaschonendes Leben fördern. Der Nachhaltigkeit auf der Spur geht es auf einen Streifzug zu den grünen Seiten der Städte quer durch die Eidgenossenschaft.
Flussbaden inmitten der Stadt in Zürich, Zürich Region Was wäre die Schweiz ohne ihre „Badi“? Ein besonderes Erlebnis ist das Flussbaden: Basel, Bern und Genf bieten Flussbadeanstalten mit hoher Wasserqualität mitten in der Stadt. Wasserratten springen in Zürich in den Flussbädern Oberer Letten und Unterer Letten in die Limmat. Ganz besonders empfehlenswert ist das Jugendstil-Bad am Stadthausquai: die Frauenbadi. Der Name ist Programm, denn tagsüber ist das Bad nur für Frauen geöffnet. Hier schwimmt es sich mit einmaliger Aussicht auf das Grossmünster, die Wasserkirche und die umliegende Altstadt. Das Wasser, das vom Zürichsee in die Limmat fließt, ist ausgesprochen sauber. An drei Abenden in der Woche öffnet abends die Barfussbar, die dann auch Männer willkommen heißt. Das Flussbad wurde 1837 bei der Schanze der alten Stadtbefestigung für Frauen zur Körperpflege errichtet und 1888 im Jugendstil erneuert. Die Frauenbadi ist täglich von 7.00 bis 19.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Schweizer Franken.www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/staedte-kultur/listicles/fluss-und-seebaeder
Urban Gardening in Basel, Basel Region Blühende Innenstädte, essbare Städtelandschaften und Gemeinschaftsgärten liegen im Trend. Urban Agriculture Basel fördert als gemeinnütziges Netzwerk seit mehr als zehn Jahren in der Region Basel Projekte, die sich für einen biologischen und ganzheitlichen Lebensmittelkreislauf einsetzen. Interessierte können sich einen Überblick über die Projekte auf der Website verschaffen. Die Firma Edibâle beispielsweise baut im Rahmen des Projekts „#77 – Essbare Stadt“ essbare Zierpflanzen auf versteckten Hinterhöfen und Siedlungsflächen an, um die Biodiversität in der Stadt zu erhöhen. Die Wildkräuter kommen unter anderem im Restaurant Zum Onkel in Kleinbasel auf den Tisch. Das Projekt „#37 Stadtpilze“ hat sich der Pilzzucht verschrieben: In einem Pilzkeller im ehemaligen Arbeiterviertel St. Johann werden Pilze statt auf Stroh- oder Holzsubstrat auf gebrauchtem Kaffeesatz kultiviert und anschließend emissionslos per Cargobike transportiert. Die Produktionsreste werden als Dünger und Kompost weiter verwertet. Sehr lohnend ist auch ein Besuch der Basler Markthalle. Sie bietet täglich regionale, saisonale Lebensmittel sowie Street Food und lockt abends mit einer Bar und verschiedenen kulturellen Veranstaltungen. www.urbanagriculturebasel.ch
Gwand Festival in Luzern, Luzern-Vierwaldstättersee Der September steht in Luzern im Zeichen der Nachhaltigkeit, denn dann findet vom 1. bis 3. September 2022 zum 13. Mal das Gwand Festival statt. Auf dem Programm steht das Thema Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen – von Mode über Wohnen bis Ernährung. Auf dem Festivalmarkt erwarten die Besucherinnen und Besucher nachhaltige Produkte und Innovationen sowie ein vielseitiges gastronomisches Angebot aus lokalen Produkten. Bei Podiumsdiskussionen und in Workshops lernen Teilnehmende, wie sie ihr Leben nachhaltiger gestalten können, zum Beispiel mittels Do-it-yourself Upcycling oder mit einer nachhaltigen Finanzplanung. Konzerte unter freiem Himmel sorgen für die abendliche Unterhaltung. Das Festival ist für die Besuchenden kostenlos. www.myswitzerland.com/en-ch/experiences/events/gwand-sustainable-festival-13-september-in-luzern
Unterwegs mit dem Gemüse-Esel in Bern, Region Bern Die Hauptstadt der Schweiz ist bekannt für ihre Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, ihre Arkaden, ihren Bärenpark oder die Gurtenbahn. Weniger bekannt ist Bern für die Radwanderroute 888, das so genannte „Grüne Band“, das auf 59 Kilometern die naturnahe Stadt umschließt. Auf dieser Radwanderroute fährt der Biobauer Thomas Wieland, der „Gemüse-Esel“, mit seinem E-Bike wöchentlich 200 Kilogramm Gemüse und Obst in die Stadt, um seine selbst angebauten Produkte auf dem Markt oder in dem Unverpackt-Laden „Palette“ zu verkaufen. Er produziert seine Lebensmittel auf einfache Art und Weise weitestgehend ohne Einsatz von Maschinen. Auf den Spuren des „Gemüse-Esels“ lohnt sich eine Fahrt auf der abwechslungsreichen Radwanderroute, auf der das Erkunden lokaler Besonderheiten im Zentrum steht. Unterwegs gibt es auf grünen Tafeln allerlei Wissenswertes, Witziges und Überraschendes zu den Themen Natur und Landwirtschaft zu erfahren, und „Baumstamm-Bänkli“ laden zu einer Verschnaufpause ein. www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/staedte-kultur/geschichten/mit-dem-gemuese-esel-durch-das-gruene-band
Lugano, Tessin (c) Navigazione Lago die Lugano
Erster Schweizer E-Dampfer „Vedetta 1908“ in Lugano, Tessin Leinen los für den ersten E-Dampfer der Schweiz: Bereits im Jahr 2016 hat die Schifffahrtsgesellschaft Luganersee das über 100 Jahre alte Dampfschiff Vedetta 1908 zu einem E-Dampfer umgebaut. Während der Sommermonate erkunden Besucher auf nostalgische und gleichzeitig umweltschonende Art und Weise die Umgebung auf dem Wasserweg rund um Lugano. Auf dem Solarboot haben bis zu 30 Gäste Platz, doch es lässt sich auch für eine romantische Fahrt zu zweit buchen, inklusive Bootsmann. Die MNE Vedetta 1908 wird von Freitag bis Sonntag drei Mal täglich ab Lugano in See stechen. Für Erwachsene und Jugendliche ab 17 Jahren kostet eine Fahrt auf dem Solarboot 5 Schweizer Franken (rund 5 Euro); Kinder bis 5 Jahre fahren kostenlos mit. www.myswitzerland.com/de-ch/planung/ueber-die-schweiz/nachhaltigkeit/nachhaltige-aktivitaeten/stilvoll-mit-dem-historischen-wassertaxi-unterwegs
Pünktlich zum Sommeranfang warten spannende Events auf die Gäste von Deutschlands größtem Freizeitpark. In der neuen Location bei Rulantica begrüßt Stefan Mross die Zuschauer ab dem 12. Juni bis in den September wöchentlich zur ARD Liveshow „Immer wieder sonntags“. Ein Highlight des kommenden Monats ist außerdem das Midsommar Havn-Fest. Dieses besondere Event zur Feier der Sommersonnenwende findet in diesem Jahr erstmals im Europa-Park Hotel-Resort statt. Stimmungsvolle Livemusik und köstliche Leckerbissen aus dem hohen Norden laden im skandinavischen Flair des Hotels „Krønasår“ zum Feiern, Entspannen und Genießen ein. Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der Veranstaltungen des Europa-Park Erlebnis-Resorts im Juni.
12. Juni – 04. September (außer 14. August): Immer wieder sonntags Stefan Mross präsentiert die beliebte Live-Sendung im Ersten und bietet gemeinsam mit Volksmusik-, Schlager- und Comedystars beste Unterhaltung hautnah. Das Besondere: Mit der „Immer wieder sonntags“-Arena gibt es seit diesem Jahr einen neuen Standort in direkter Nähe zur Wasserwelt Rulantica.
14. Juni: Preisverleihung Hotelier des Jahres Das wichtigste Branchenevent der deutschen Hotellerie findet zum ersten Mal im Europa-Park Erlebnis-Resort statt. Mit dem Branchenpreis Hotelier des Jahres werden seit 1990 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße um die Hotellerie verdient gemacht haben. Im Jahr 2020 konnten sich die geschäftsführenden Gesellschafter des Europa-Park Thomas, Michael und Ann-Kathrin Mack über die renommierte Auszeichnung freuen.
23. Juni – 26. Juni: Midsommar Havn-Fest Erstmals feiert der Europa-Park das berühmte Fest zur Sommersonnenwende in der einzigartigen Atmosphäre rund um den Fjord des Hotels „Krønasår“. Die Besucher dürfen sich vom skandinavischen Lebensstil und den kulinarischen Highlights, kreiert von Dänemarks temperamentvollem Fernsehkoch Brian Bojsen, verzaubern lassen. Frühaufsteher und Gourmets sollten sich einen Besuch des nordischen Fischmarkts am Sonntagmorgen nicht entgehen lassen.
25./26. Juni: Pilgern mit der „Muschel in Europa“ Die traditionelle Wanderung nimmt alle Teilnehmer mit auf eine interessante Reise entlang des Badischen Jakobsweges. In Zusammenarbeit mit der „Kirche im Europa-Park“ bietet die Badische St. Jakobusgesellschaft Pilgerfreunden die Gelegenheit, gemeinsam von der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Ettenheim zur Pfarrkirche „Petri in Ketten“ in Rust zu pilgern.
27. Juni: Preisverleihung Deutscher Kinder- und Jugendpreis Mit insgesamt 30.000 Euro ist der Deutsche Kinder- und Jugendpreis der höchstdotierte Beteiligungspreis in Deutschland. Er zeichnet Projekte aus, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die feierliche Preisverleihung findet am 27. Juni im Europa-Park Teatro statt.
28. Juni: Euro-Musique 2022 Grenzenlose Begeisterung und internationale Verbindung! Das Euro-Musique Festival in Zusammenarbeit mit der Landesmusikjugend sowie dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg empfängt an diesem Tag mehr als 2.500 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zum gemeinsamen Musizieren.
Endlich ist es soweit: Die neue Jahreskarte für Deutschlands größten Freizeitpark ist da! Der ResortPass kann ab sofort im Ticketshop des Europa-Park Erlebnis-Resorts gebucht werden. So haben Gäste aus nah und fern wieder die Möglichkeit, den Europa-Park im Wandel der Jahreszeiten zu erleben, den Feierabend zwischen Achterbahnen ausklingen zu lassen und zahlreiche unvergessliche Stunden gemeinsam mit ihren Liebsten zu genießen. Darüber hinaus bietet das neue Angebot neben Fahrspaß erstmals auch Rutschvergnügen in der Wasserwelt Rulantica. Um diesen Wunsch der Gäste zu erfüllen, ist die neue Jahreskarte in zwei Varianten verfügbar.
Der ResortPass Silver bietet freien Zutritt in den Europa-Park an über 230 vorab definierten Öffnungstagen sowie an allen Tagen eines Aufenthalts in Kombination mit einer Übernachtung im Europa-Park Erlebnis-Resort. Mit dem ResortPass Gold genießen die Gäste die größte Flexibilität, denn dieser umfasst ein Jahr lang den Eintritt in den Europa-Park an allen Öffnungstagen und bietet als besonderes Highlight zusätzlich zwei Tagestickets für Rulantica. Abgerundet wird das neue Angebot durch exklusive Aktionsvorteile bei ausgewählten Events sowie durch vergünstigte Eintrittspreise im Abendkino. Noch mehr Freizeitspaß erleben die Gäste beim freien bzw. ermäßigten Besuch der Partner-Freizeitparks Efteling (Niederlande), Blackpool Pleasure Beach (England), Liseberg (Schweden), Port Aventura (Spanien), Isla Magica (Spanien), Holiday Park (Deutschland) sowie Plopsaland & Plopsaqua (Belgien). Außerdem profitieren die Besucher auch zu Hause, denn der ResortPass bietet in Verbindung mit einem MackOne Account kostenfreien Zugriff auf zahlreiche Premium-Inhalte der Streaming-Plattform VEEJOY.
Die neue Jahreskarte als ResortPass Silver und ResortPass Gold. Bild: Europa-Park
Erwachsene erhalten den ResortPass Silver für 225 Euro und Gold für 395 Euro. Kinder (4 bis 11 Jahre) bezahlen für Silver 195 Euro bzw. für die goldene Variante 345 Euro. Der ResortPass kann digital über die Europa-Park & Rulantica App genutzt oder zur Smartphone Wallet hinzugefügt werden. Weitere Informationen unter europapark.de/resortpass
Leben mit der intakten Natur. Bild: Thorsten Reimnitz
Center Parcs Park Eifel erfindet sich neu und geht im Herbst dieses Jahres mit einer umfassenden Neugestaltung an den Start. Dazu investiert der Ferienpark rund 64 Millionen Euro – neben zentralen Einrichtungen wie dem Market Dome und dem tropischen Badeparadies Aqua Mundo, erfahren außerdem alle Ferienhäuser eine komplette Erneuerung.
Zudem wird bereits ab Frühjahr 2022, ein umweltschonendes Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, um die Zentralgebäude zusätzlich mit Wärme und Strom zu versorgen.
Ein besonderes Element wird dabei das grüne Herz von Park Eifel der „Leisure Boulevard“ sein. Hier entsteht inmitten des Parks eine neue Grünfläche, von der die Gäste entspannt und abseits der Straße von der Rezeption im Hauptgebäude bis zur Baluba, der Indoor-Spielwelt für die kleinen Gäste, gelangen können. In dieser autofreien Zone werden Spiel und Spaß großgeschrieben: Eltern können ihre Kinder toben lassen und die Kleinen erfreuen sich an einem großen Spielplatz, der auch für körperlich eingeschränkte Personen zugänglich sein wird, einem neuen Kinderbauernhof und einem Adventure Minigolf.
Center Parcs Park Eifel bietet ein nah gelegenes und nachhaltiges Urlaubserlebnis. in der Nähe von Gunderath, im Herzen der Eifel befindet sich der Park inmitten schönster Natur. Die Ferienhäuser ermöglichen eine geräumige und unabhängige Unterkunft mit voll ausgestatteter Küche, privater Terrasse und Garten für Paare, Familien oder Freunde und bieten Platz für bis zu acht Personen.
„Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, unseren Gästen ab Sommer 2023 den rundum erneuerten Ferienpark mit seinen zahlreichen neuen Erlebnissen präsentieren zu können. Für uns fühlt sich die Neugestaltung von Park Eifel nicht nur wie eine Renovierung, sondern wie die Eröffnung eines ganz neuen Center Parcs Park an“, freut sich Robert van der Kas, General Manager von Center Parcs Park Eifel.
„Ich bin besonders stolz darauf, dass Park Eifel, der Ferienpark, in dem ich vor 30 Jahren meine Karriere bei Center Parcs als Praktikant begann, jetzt eine Rundumerneuerung bekommt. Mit Park Eifel haben wir es jetzt geschafft, in den vergangenen fünf Jahren neben der Neueröffnung von Park Allgäu auch alle weiteren Center Parcs Parks in Deutschland zu renovieren. Damit sind wir bestens auf den anhaltenden Trend zum ‚Urlaub im eigenen Land‘ vorbereitet und schauen mit sehr großer Zuversicht in unsere Zukunft“, ergänzt Frank Daemen, Geschäftsführer Center Parcs Deutschland.
Leben mit der intakten Natur. Bild: Thorsten Reimnitz
Ferienhäuser:
Für die Unterkünfte im Center Parcs Park Eifel ist ein vollkommen neues Konzept vorgesehen: Hierfür werden 320 der bestehenden 460 Ferienhäuser komplett renoviert. Weitere 140 Ferienhäuser werden zurückgebaut, sodass 120 gänzlich neue Ferienhäuser entstehen und der Ferienpark dann seinen Gästen insgesamt 440 renovierte bzw. neu gebaute Häuser bieten wird.
Insgesamt wird beim Bau der neuen Ferienhäuser auf eine nachhaltige Isolierung geachtet. Weiter kommt die umweltfreundliche Holzständerbauweise mit thermisch modifiziertem Holz, dem sogenannten Thermoholz zum Einsatz, welches PEFC-Zertifiziert ist. Das Thema Nachhaltigkeit spielt also eine zentrale Rolle: angefangen beim behutsamen Umgang mit der Natur, über die sorgsame Auswahl von Materialien bis hin zu Kooperationen mit regionalen Dienstleistern und Partnern.
Digitalisierung
Die Gäste des Center Parcs Park Eifel können in Zukunft von einem weitgehend digitalisierten Aufenthalt profitieren: Durch das digitale Armband, das Gäste beim Check-in erhalten, wird der Zugang zum Aqua Mundo und allen weiteren Aktivitäten und Einrichtungen im Park ermöglicht. Das Armband eröffnet Gästen zudem die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen und fungiert als Schlüssel zum Öffnen und Schließen des Ferienhauses.
Aqua Mundo:
Das tropische Badeparadies Aqua Mundo erfährt ein Upgrade der besonderen Art: Hier können sich Badegäste auf neue Attraktionen freuen. Eine neue, 90 Meter lange Reifenrutsche „Aqua Racer“ sorgt für das Extra an Badespaß. Darüber hinaus bietet Center Parcs Park Eifel als erster Park in Deutschland den kleinen Badegästen Zugang zu einer neu erbauten Water Factory, ein Wasserspielplatz mit verschiedenen Wasserspielen.
Market Dome:
Der Market Dome wird ebenfalls neugestaltet: Rezeption und Info-Desk werden in neuem Glanz erstrahlen. Ein ganz besonderes Highlight ist außerdem der Bau eines Adventure Trails und die Neugestaltung von Einkaufsmöglichkeiten sowie die Renovierung und Neugestaltung der Restaurants und Bars. Auch das Gametown – der Ort für spannende Spiele für die ganze Familie – wird aufgepeppt und die bestehende Kegelbahn durch eine komplett neue Bowling Bahn ersetzt.
Baluba & Cycle Center:
Auch der Kids Klub in der Spielewelt Baluba erstrahlt im neuen Look & Feel – hier können sich die kleinen Gäste des Parks auf zwei neue Spielelemente freuen. Dabei lädt ein Vulkan zum Klettern und Rutschen ein, auf den Trampolinen kann sich der Nachwuchs so richtig austoben und die größeren Kinder vergnügen sich auf den Bumper Cars.
Auch das Cycle Center erfährt eine Umgestaltung – von hier aus können Besucher in Zukunft ganz komfortabel den Park und die umliegende Natur auf zwei Rädern erkunden.
Quelle: GCE
Ein Ausblick auf den Gardasee. Bild: Thorsten Reimnitz
Die Gastgeber von Lago di Garda Camping kennen ihre Region wie ihre Westentasche und wissen, wo man die schönsten Sonnenuntergänge erlebt, das beste Gelato bekommt, ausgezeichnete Pasta isst oder ein Schnäppchen auf einem Markt machen kann – all das, was den Urlaub am größten See Italiens so liebenswert macht.
Die Inhaber der Campingplätze und Feriendörfer von Lago di Garda Camping zwischen San Felice del Benaco am Südwestufer des Gardasees und dem Ort Garda am Ostufer des Sees verstehen sich als Gastgeber und sind eine niemals versiegende Quelle an guten Tipps für einen gelungen Gardasee-Urlaub. Hier eine Auswahl:
Der Campingplatz “La Rocca”in Bardolino am Ostufer des Gardasees gehört der Familie von Gräfin Orsola Rizzardi. Die Gräfin empfiehlt einen Ausflug nach Punta San Vigilio. Die kleine Landzunge zwischen Garda und Torri del Benaco ist einer der schönsten Plätze, um den Sonnenuntergang am See zu erleben und anschließend in der Locanda San Vigilio einen fangfrischen Fisch zu genießen. Das Familienrestaurant La Loggia e La Brachessa Rambaldi in Bardolino serviert köstliche Pasta, eine Spezialität sind die hausgemachten Tagliatelle mit geräuchertem Aal, Spinat und Ricotta. Die „Festa dell’Uva e del Vino“ – das Fest der Trauben und des Weines – findet vom 29. September bis zum 3. Oktober bereits zum 91. Mal in Bardolino statt. Die Winzer aus Bardolino, Garda, Lazise und der nahen Umgebung bieten ihre Weine zur Verkostung an, begleitet von Gerichten der regionalen Küche und italienischer Lebensfreude.
Ein Ausblick auf den Gardasee. Bild: Thorsten Reimnitz
Marino Martignano vom Campingplatz Spiaggia d’Oroin Lazise gerät über die „italienische Leidenschaft“ ins Schwärmen: Die „Passione Italiana“ ist die beste Eisdiele in Lazise in der Via Fontana 36. Die Trattoria Rocchetti, in der gleichnamigen Straße, serviert hausgemachte Pasta in allen Formen und Fleischspezialitäten vom Holzgrill. Wer hier her kommt, findet eine typische italienische Trattoria und ist im siebten Himmel. Für die Fahrradfahrer unter den Campern empfiehlt Marino die Strecke von Lazise nach Garda.
Giovanna Gregori ist die Gastgeberin auf dem Campingplatz Bergamini in Peschiera del Garda. Der Familienbetrieb besteht seit 1954 und viele der Stammgäste kommen aus Deutschland. Giovanna ist stolz auf das historische Zentrum von Peschiera. Die venezianischen Mauern von Peschiera gehören sogar zum UNESCO Weltkulturerbe. Und wer sich aus dem Urlaub ein Stück Gardasee nach Hause nehmen möchte, der findet in der Via Bell’Italia 9 bei „Vino e Dintorni“ allein 40 Lugana und darüber hinaus weitere Weiß- und Rotweine und Spezialitäten wie Olivenöl, Oliven, Grappa, Pastasaucen, Marmeladen und Nudeln vom Gardasee.
Von Peschiera geht es nach Desenzano am südlichen Ufer des Gardasees zum Camping Village San Francesco. Gastgeberin Margherita Facchini schwärmt von der Mille Miglia, die am 15. Juni in Brescia startet. Die berühmteste Oldtimer Rallye der Welt findet in diesem Jahr zum 40. Mal statt, und viele der historischen Fahrzeuge sind auch rund um den Gardasee zu sehen. Jeden Dienstag von 8 bis 13 Uhr findet der große Markt in Desenzano statt. Frühaufsteher sind hier im Vorteil und werden schnell an den zahlreichen Ständen fündig. Für Fahrradfahrer und Wanderer empfiehlt Margherita Touren nach San Marino della Battaglia, nach Solferino oder nach Valeggio Sul Mincio, die Wiege der Tortellini. Hierher lohnt sich ein Abstecher und der Einkauf frischer Tortellini.
Wer im Fornella Camping & Wellness Family Resort in San Felice del Benaco Urlaub macht, begegnet dort dem Grafen Sigmar Cavazza. Seiner Familie gehört nicht nur der direkt am See gelegene Campingplatz, sondern auch die beeindruckende Insel Isola del Garda, die man unbedingt für eine private Führung besuchen muss. Der Graf empfiehlt außerdem einen Besuch der Cooperativa Agricola in San Felice del Benaco, die 1946 ins Leben gerufen wurde und 280 Gesellschafter zählt. Die Produkte, die man hier kaufen kann, reichen vom Olivenöl, über Weine, Käse und weitere typische Produkte des Valtenesi und des Gebietes Brescia. Für Kunst- und Kulturintressierte lohnt sich der Besuch des MuSA – Museo di Salò – das nur 5 Kilometer von Fornella entfernt ist. Es erzählt die Geschichte der Stadt Salò. Nach dem Museumsbesuch oder einem Stadtbummel ist ein Eis der „Casa del Dolce“ am Dom ein Muss.
Und wer zwischen dem 10. und 13. Juni am Gardasee ist, sollte unter keinen Umständen das „Italia in Rosa“ in Moniga del Garda (Castello di Moniga del Garda) versäumen. Das Fest huldigt dem Roséwein, und es werden mehr als 100 Roséweine zu verkosten sein.