Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 184 von 200)

Offizielle Mitteilung: Thomas Cook und die Insolvenz von Arcandor

Aufgrund der am 9. Juni 2009 bekannt gegebenen Insolvenz von Arcandor hat der Reiseveranstalter „Thomas Cook“, zu dem unter anderem auch „Neckermann Reisen“ gehört, eine offizielle Mitteilung herausgegeben für Reisende, die sich Gedanken um ihren bereits gebuchten Urlaub machen.

„Die heutige Ankündigung wird keine Auswirkungen auf die Kunden haben und es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer negativen Wirkung auf eine der vertraglichen Vereinbarungen der Thomas-Cook-Gruppe kommt“, heißt es auf der offiziellen Webseite der Firmengruppe. Zwar halte die Aracandor AG 52,8 % der Aktienanteile von Thomas Cook, aber: “ Die Finanzen von Thomas Cook sind völlig unabhängig von Arcandor und werden nicht von der heutigen Entwicklung beeinflusst.“

Reisende brauchen sich also keine Gedanken um ihren Urlaub zu machen, egal ob sie ihn bereits bezahlt haben oder nicht.

Europa-Park Shows 2009: „Geheimnisvolles Asien“

[singlepic id=165 w=320 h=240 float=left]2008 wurde der Endbereich der Fahrattraktion „Piraten von Batavia“ umgestaltet. Aus einer Dschungelszenerie wurde ein im fernöstlichen Stil eingerichtetes Restaurant. Die Insel, die die Boote hier umrundeten, wurde dabei zur Bühne umgestaltet. Zunächst fanden hier nur Dinnershows statt, doch zur dann wurde sie auch für regelmäßige Shows während des Parkbetriebs verwendet. Dieses Jahr erwartet uns auf dier Bühne die Show „Geheimnisvolles Asien“.

Das Thema ist damit klar: Asien. Flankiert von Tanzeinlagen des Europa-Park Showballett werden hier Nummern von asiatischen Artisten gezeigt. Eine junge Dame zeigt Tellerbalance der besonderen Art, sie hat in jeder Hand drei Stangen, auf jeder rotiert jeweils ein Teller, während sie ihren Körper in alle möglichen (und unmöglichen) Richtungen verbiegt. Die Teller fallen dabei nicht herunter. Der zweite Akrobatikakt sind ein Mann und eine Frau, die einen Kraft- und Balanceakt vorführen. Die Nummern des Showballetts dazwischen sind der Thematik angepasst, in einem Fall wird zu den Klängen von Carl Douglas‘ unsterblichen Hit „Kung Fu Fighting“ eine etwas überzogene Kampfsportnummer vorgeführt.

[singlepic id=166 w=320 h=240 float=left]Allein von seiner Detailreiche bei der Ausstattung und dem Essen her ist das Restaurant „Bamboe Baai“ schon einen Besuch wert. Wenn man zur rechten Zeit den Hunger verspürt, kann man das hier auch mit der Show verbinden. Gemütlich am Tisch sitzen, essen und die Vorführung genießen. Aber auch wenn man „nur“ wegen der Show kommt, lohnt es sich. Die Show ist nicht allzu lang, da Besucher, die nicht im Restaurant essen, darum gebeten werden, die Sitzplätze den anderen Gästen zu überlassen.  Das heißt, man muss hier stehen, aber das ist verträglich und man wird mit einer kurzweiligen Show belohnt.

Die Dinnershow „Indonesia Malam“ wird zu bestimmten Terminen hier auch immer noch angeboten. Die nächsten Termine sind am 10., 13., 17. und 27. Juni (ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten! Informieren Sie sich auf der offiziellen Webseite vom Europa-Park), ab einer Personenzahl von 80 Leuten kann jedoch eine ganz eigene Vorstellung arrangiert werden.



Neckermann Reisen

Europa-Park Shows 2009: „Auf ins Nimmerland“

[singlepic id=161 w=320 h=240 float=left]James M. Barries Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen werden möchte, ist nicht zuletzt durch die Disney-Verfilmung und Spielbergs Fortsetzung „Hook“ zu großer Bekanntheit gekommen. Im Musical-Theater im Holländischen Themenbereich des Europa-Park wird dieses Jahr eine Kurzfassung der Geschichte auf die Bühne gebracht: Eines Abends landet ein Junge, der fliegen kann, im Haus der Darlings. Peter Pan, so sein Name, sucht seinen Schatten, der ihm abhanden gekommen ist. Er trifft auf Wendy, die ihm seinen Schatten wieder annäht, worauf er sie zu sich einlädt, auf die Insel Nimmerland. Peter Pans ständige Begleiterin, die kleine Fee Glöckchen, wird eifersüchtig und verrät Peters Versteck an dessen Erzfeind, den Piratenkapitän Hook. Der hat mit Peter noch eine Rechnung offen und entführt Wendy…

[singlepic id=162 w=320 h=240 float=right]Im Theater im Holländischen Themenbereich gab es ursprünglich eine elektronische Musikshow, bevor dort das Kindermusical einzog und verschiedene Eigenproduktionen gezeigt wurden. Dieses Jahr ist das Thema „Peter Pan“, wieder inszeniert von Ulrich Grawunder. Auch beim Ensemble hat man auf bewährte Künstler zurückgegriffen, Carmen Strohecker, die die Erstbesetzung der Hauptfigur ist, war schon in den vergangenen Jahren im Kindermusical des Europa-Park tätig, unter anderem als Weihnachtsfrau in „Als der Weihnachtsmann streikte“ und als Meerhexe in „Die kleine Meerjungfrau“. Auch Christoph Hüllstrung (Schiffskoch Smee) und Mario Verkerk (Hook) sind hier keine Unbekannten. Als Wendy in der Erstbesetzung tritt Isabell Jasse auf. Nachdem es über die ersten Jahre keine Zweitbesetzung gab, wurde dies in den letzten Saisons geändert, hier erleben wir Lucia Reinhard (Peter Pan), Nicole Ciroth (Wendy) und Markus Fischer (Smee).

[singlepic id=163 w=320 h=240 float=left]Das Musical ist speziell für Kinder konzipiert, das heißt aber nicht, dass Erwachsene nicht auch ihren Spaß daran haben könnten. Die Lieder sind allesamt speziell für diese Aufführung geschrieben worden und die Darsteller bringen das Stück mit viel Spielfreude (und manchmal auch allerlei Improvisation) herüber. Allein die völlig überzogene selbstüberzeugte Art von Kapitän Hook ist schon sehenswert. Und an einer wichtigen Stelle wird das Publikum sogar mit in die Handlung einbezogen. Über den Gesang brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen, denn hier sind Profis am Werk, und das merkt man.

Auf das Kindermusical bin ich selbst zum ersten Mal bei einem Fantreffen aufmerksam gemacht worden. Als Erwachsener ohne Kinder achtet man nicht so sehr auf etwas, das mit der Silbe „Kinder-“ beginnt. Bei diesem Europa-Park-Fantreffen jedoch stand eine Aufführung des Kindermusicals mit auf dem Plan (damals „Lara im Winterwunderland“), bei der wir im Anschluss uns mit den Darstellern austauschen durften. Man wollte uns das Musical damals etwas nahebringen, weil es so ein wenig „Stiefkinddasein“ führte (ich weiß nicht, ob das heute noch der Fall ist). Vermutlich denken viele bei der Bezeichnung „Kindermusical“, dass es sich um sowas wie „Kasperletheater Reloaded“ handelt. Das ist es nicht, es wird hier mit Aufwand und großer Ernsthaftigkeit ein Stück auf die Bühne gebracht, das sehens- und hörenswert ist. Auch wenn man keine Kinder hat. Und ach ja, speziell für die Kinder ist im dem Stück noch eine kleine Botschaft versteckt über den Umgang zwischen Freunden.

Also, wenn Sie von den Shows des Europa-Park begeistert sind, dann schauen Sie sich das doch auch mal an.



Neckermann Reisen

Europa-Park 2009: Show-Tour

[singlepic id=147 w=320 h=240 float=left]Der Europa-Park ist auch bekannt für seine vielfältigen Shows. Durch den Umbau in den „Piraten von Batavia“ 2008 kam eine weitere Showbühne dazu, die erstmals in der Wintersaison des gleichen Jahres für eine regelmäßige Veranstaltung genutzt wurde, außerdem findet hier eine der Dinnershows statt. Für die Shows gibt es Pläne in drei verschiedenen Farben, abhängig davon, wieviel Publikum an einem Tag im Park erwartet wird. Will man alle Shows an einem Tag sehen, muss man sich die Zeit sehr gut einteilen, aber dafür gibt es sowohl vom Park, als auch vom offiziellen Europa-Park-Fanclub eine Empfehlung. Wenn man auf die letzte Seite des Showplans schaut, findet man dort nochmal alle Shows nach Uhrzeit geordnet auf einen Blick. Manche Vorstellungen sind mit einer Euromaus markiert. Folgt man der Maus, so heißt es, könne man alle Shows an einem Tag sehen. Leider musste ich schon feststellen, dass dabei offenbar die neue Show „Geheimnisvolles Asien“ vergessen wurde, denn diese ist nicht markiert. Auf der Webseite vom Europa-Park-Fanclub findet man die gleiche Übersicht, bei dieser wurde das aber „ausgebügelt“ und die Show mit aufgenommen. Nun habe ich versucht, dieser Empfehlung zu folgen und zu sehen, ob es wirklich möglich ist, alle Shows an einem Tag zu sehen. Grundsätzlich kann ich sagen: Ja, es ist möglich. Allerdings muss man dann den Besuchstag wirklich an den Shows ausrichten und den Rest sehr flexibel gestalten. Leider sind zudem manche Vorstellungen sehr dicht aufeinander und man muss ja auch noch den Weg von einem Ort zum anderen einkalkulieren. An Tagen mit viel Betrieb kann es dann passieren, dass man nicht mehr in eine Veranstaltung reinkommt, weil die Plätze alle besetzt sind, und schon hat sich der schöne Plan erledigt. Man sollte sowas also eher in Angriff nehmen, wenn mit nicht so viel Publikumsverkehr zu rechnen ist: Außerhalb sämtlicher Ferien (dabei müssen die Ferientermine von Baden-Württemberg, der Schweiz und Frankreich berücksichtigt werden), möglichst unter der Woche und nicht an einem Mittwoch (Schulfrei in Frankreich).

Nachdem ich über die Show „Duell der Brüder“ bereits an anderer Stelle berichtet habe, möchte ich in den nächsten Wochen auch die anderen Revue passieren lassen. Heute mache ich den Auftakt mit den „kleineren Shows“.

[singlepic id=148 w=320 h=240 float=left]Euromaus und die Detektive

Eurofant will sich einen gemütlichen Krimiabend vor dem Fernseher machen, als Euromausi mit der Nachricht kommt, dass Böckli verschwunden ist und offenbar entführt wurde. Das ist ein Fall für Sherlok Euromaus mit Unterstützung seiner Freunde Louis „Clouseau“ und Erik „Wallander“.

Bei der Show handelt es sich um ein kleines Musical, das speziell für kleinere Kinder geschrieben wurde. Die Handlung wird von den Maskottchen des Europa-Park getragen, mit eingebaut sind das Europa-Park Showballett und Artistiknummern. Mit einer Dauer von etwa 25 Minuten ist es auch für kleinere Kinder nicht zu lang, und da das ganze auf der Freilichtbühne im italienischen Stadtteil stattfindet, kann man zur Not auch mit allzu ungeduldigen Kindern mal eben woanders hingehen.

[singlepic id=149 w=320 h=240 float=left]Auf ins Piratenparadies

„Auf ins Piratenparadies“ ist eine Mitmach-Show ganz speziell nur für Kinder. Sie findet auf der Freilichtbühne der „Welt der Kinder“ statt und dauert etwa 20 Minuten. Die Kinder müssen auf vielfältige Weise dem Piratenkapitän und seinem Steuermann Bruno bei der Suche nach einem Schatz behilflich sein. Die Show findet zu festgelegten Zeiten statt, allerdings gibt es den ganzen Tag über die Möglichkeit, verschiedene Gegenstände zum Thema „Piraten“ zu basteln.

Außerdem finden sich die Attraktionen der „Welt der Kinder“ direkt nebenan, wobei es sich um einen großen Abenteuerspielplatz mit Wikingerschiff, Rutschen, Karussel und vielem mehr handelt.

Sammys große Abenteuer

„Sammys große Abenteuer“ ist der neue Film im 4D-Kino im Französischen Themenbereich. Sammy ist eine Schildkröte, die von ihren Erlebnissen im Meer erzählt, wobei die unterschwellige Kritik am rücksichtslosen Raubbau an der Natur durch den Menschen nicht zu kurz kommt. Der Film ist in 3D und wird durch die Spezialeffekte des Kinos (Gerüche, Wasser, bewegliche Sitze) unterstützt. Offenbar handelt es sich hierbei aber um einen längeren Film, der für die Vorstellungen auf eine Länge von etwa 20 Minuten gekürzt wurde, wodurch er von der Handlung her etwas unstrukturiert und nicht ganz schlüssig wirkt. Die Effekte machen das zum Teil wieder wett.

[singlepic id=152 w=320 h=240 float=left]Flamenco-Show

Wer sich die Themenbereiche des Europa-Park genau betrachtet, wird begeistert sein, wieviel Wert selbst auf kleinste Details gelegt wurde. Zum Teil wurden sogar originale Einrichtungsgegenstände oder andere Utensilien und Baumaterialien verwendet. Auf der Freilichtbühne des Spanischen Themenbereichs findet sich die dazu passende Show: das „Ballet Espanol“ aus Valencia, das Flamenco vorführt. Der Flamenco kommt ursprünglich aus Andalusien und dürfte das außerhalb Spaniens bekannteste Kulturgut dieses Landes sein – gleich nach den Abenteuern des „Ritters von der traurigen Gestalt“, oder vielleicht sogar noch davor.

Die Show ist sehr beeindruckend, auch wenn man in den 15 Minuten, die sie dauert, nur einen kleinen Einblick in die „Welt des Flamenco“ bekommt. Man sieht aber, dass hier Profis am Werk sind.

[singlepic id=22 w=320 h=240 float=left]Europa-Park Parade

Die große Parade des Europa-Park findet einmal am Tag statt, zur Herbstzeit gibt es in der Regel noch eine zweite in den Abendstunden, wenn es schon dunkel wird. Hier begegnet man allen Künstlern des Europa-Parks noch einmal wieder, den verschiedenen Themenbereichen und natürlich den dazu gehörigen Maskottchen. Dabei bietet sich gerade für Fotografen die Möglichkeit, mal ein Bild von dem einen oder anderen Künstler aus der Nähe zu ergattern, was bei den Vorstellungen nicht immer ganz so einfach ist. Aber Vorsicht, wer in der ersten Reihe steht, läuft Gefahr, von den Künstlern direkt mit einbezogen zu werden…

[singlepic id=153 w=320 h=240 float=left]Mini Dlin Marionettenshow

Eine kleine Bühne im Russischen Themenbereich, direkt neben „Schneeflöckchens Schlittenfahrt“, mehr braucht es nicht für die „Mini Dlin Marionettenshow“. Die Hauptdarsteller sind dabei Puppen unterschiedlichster Machart mit raffinierten Fadenkonstruktionen, die verschiedene Dinge können und immer wieder für Überraschungen sorgen. Ein Teil der Show wurde vom letzten Jahr übernommen, es sind aber auch neue Elemente dazu gekommen. Die Show dauert ungefähr 15 Minuten, und für die Kleinsten werden direkt vor der Bühne Sitzplätze aufgebaut, damit diese nicht zu stehen brauchen. Aber die Show begeistert auch Erwachsene.

Das war ein Überblick über die kleineren Shows. In den nächsten Wochen folgen auch noch Berichte über die anderen Shows des Europa-Park.

USA – Aktuelle Reisehinweise

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Gerade in diesen Zeiten kann man nicht genau sagen, ob es gerade „gut“ ist, in die USA zu reisen. Teuer sei das Land geworden, heißt es – andererseits hat der Euro wieder an Stärke gewonnen. Es muss also jeder für sich entscheiden, ob er das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ jetzt besuchen oder lieber noch etwas warten will. In diesem Artikel geht es um aktuelle Sicherheitsinformationen. Hier sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland keine Reisewarnung ausgesprochen hat, nicht wegen der möglichen Gefahr eines terroristischen Anschlags, auch nicht wegen der Schweinegrippe. Das heißt, Reisende, die bereits einen Urlaub in den USA gebucht haben, haben zum Zeitpunkt, da dieser Artikel erscheint, kein Recht, auf einer kostenlosen Stornierung oder Umbuchung zu bestehen.

Ein Touristenvisum für die USA erhalten Bürger der EU für die Dauer von bis zu 90 Tagen. Sie benötigen dazu einen gültigen Reisepass. Seit dem 12. Januar 2009 ist zudem zwingend eine elektronische Registrierung im Internet unter esta.cbp.dhs.gov vorgeschrieben. Wenn Sie die Artikel über Las Vegas, die in den letzten Tagen in diesem Blog erschienen sind, verfolgt haben, so haben Sie allerdings gelesen, dass das noch nicht so zu funktionieren scheint, wie es sollte, da die Beamten bei der Einreise trotz ESTA-Antrag auf einer ausgefüllten Einreisekarte bestanden haben. Warum, das ließ sich nicht herausfinden. Sollte Ihnen das Gleiche wiederfahren, fangen Sie nicht das Diskutieren an. Nicht vergessen: Sie wollen in die USA, die USA will nichts von Ihnen. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie noch vor der Einreise abgewiesen werden (außer Ärger).

Seit dem 11. September 2001 wurden die Sicherheitsgesetze in den USA verschärft. Gepäck wird am Flughafen nach Sprengstoff durchleuchtet, außerdem wird darauf hingewiesen, dass verschlossene Gepäckstücke zur Sichtkontrolle aufgebrochen werden. Für aufgebrochene Gepäckstücke wird nicht gehaftet, also besser nicht abschließen. Ebenso wird die Haftung für bei der Kontrolle verloren gegangene Gegenstände abgelehnt. Geschenkartikel, die eingepackt sind, können zur Kontrolle ausgepackt werden. Durch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen ist es ratsam, sich mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden, um die Kontrollen rechtzeitig genug zu passieren.

Bestimmte Regionen der USA liegen in Zonen, zu denen zu bestimmten Jahreszeiten extreme wetterbedingte Phänomene auftreten können, wie etwa Hurrikans oder schwere Waldbrände. Informieren Sie sich unbedingt darüber, welche Reisezeit für Ihr vorgesehenes Reiseziel die beste ist.

Einige gesetzliche Regelungen sind in den USA schärfer als in Deutschland. So ist es in vielen Regionen beispielsweise nicht erlaubt, Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken, das Rauchverbot ist strikter, der Konsum von Rauschmitteln wird strenger verfolgt, die Geschwindigkeitsbeschränkungen bei wesentlich niedrigeren Geschwindigkeiten – das sind nur ein paar Beispiele. Auch sollte man, wenn man in den USA einen Strafzettel (ein so genanntes „Ticket“) etwa wegen Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen hat, diesen bezahlen. Nichtbezahlung kann bei einer erneuten Einreise zu Problemen führen.

Die aktuellsten Reisehinweise und weiteführende Informationen zu den USA finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes (klicken Sie hier). Auf der SPACE-CRUISE-Infoseite wurde zudem eine neue Sektion über Reiseziele in den USA eingerichtet, die nach und nach ergänzt wird (hier).

In eigener Sache: EP-Blog, SPACE CRUISE und Summertime Parcs

Heute gibt es mal wieder einen Artikel in eigener Sache, verbunden mit einem kleinen Jubiläum. Denn dies hier ist der 225. Artikel, der im EP-Blog veröffentlicht wird. Seit der Neugestaltung dieses Blogs ist jeden Tag ein neuer Artikel erschienen, und jetzt wird es Zeit, ein Zwischenresümee zu ziehen. Diese vielen Artikel sollten deutlich zeigen, in welche Richtung sich das Blog ab sofort bewegt. Jetzt, im Juni, soll das nun in „geordnete Bahnen“ gehen. Es wird dann vor allem zwei wichtige Tage in der Woche geben, den Mittwoch und den Samstag. Am Samstag wird, wie bisher auch, immer eine Impression veröffentlicht werden, ein Bild von einem sehenswerten Ort irgendwo auf unserem Planeten. Angedacht sind insgesamt 52 Impressionen, also genau ein Jahr ab der Neugestaltung. Vielleicht wird ab da aber auch weitergemacht, das bleibt abzuwarten.

Der Mittwoch wird dann der Veröffentlichungstag für neue Artikel werden. Ausgenommen sind aber natürlich „Artikelserien“, diese erscheinen nach wie vor Tag für Tag.

Mit der Neugestaltung vom EP-Blog hat auch die Überarbeitung der SPACE-CRUISE-Seite begonnen. Mit Ägypten wurde das erste außereuropäische Reiseziel in die Datenbank aufgenommen, und in der nächsten Woche kommt ein weiterer Kontinent dazu. Man lasse sich überraschen, denn dazu wird hier auch eine Artikelreihe veröffentlicht. Schon morgen ist es soweit.

Auch die Summertime-Parcs-Seite wird dann in Angriff genommen und erweitert werden. Aber die Seite hat ein eigenes Blog, und in diesem wird über die Fortschritte berichtet werden.

An dieser Stelle einen Dank an die Leser, sowohl an die Abonennten, als auch an die, die tagtäglich hier vorbeischauen, um sich über das eine oder andere zu informieren. Wir hoffen, das EP-Blog kann seinen Teil für einen gelungenen Urlaub beitragen.

„Dein Moment“ – Der Hit aus dem Europa-Park

„Dein Moment“ ist der Hit von Jan Markus Wulff, der schon seit einiger Zeit in der Eigenwerbung des Europa-Park läuft. Wie alle anderen Lieder, so gibt es auch diesen als Download bei iTunes. Wenn Sie auf die Schaltfläche unter dem jeweiligen Titel klicken, können Sie eine kurze Probe hören und den Titel kaufen und herunterladen:

Jan Markus Wulff: Dein Moment (Radio Edit)
Jan Markus Wulff - Dein Moment - EP - Dein Moment (Radio-Edit)
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Jan Markus Wulff: Dein Moment (Ballade)
Jan Markus Wulff - Dein Moment - EP - Dein Moment (Ballade)
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Jan Markus Wulff: Dein Moment (Instrumental)
Jan Markus Wulff - Dein Moment - EP - Dein Moment (Instrumental)

Mercure Airport Hotel München & DIVER’S Indoor Tauchsportzentrum

[singlepic id=98 w=320 h=240 float=right]Mit dem Tauchen in Deutschland ist das so eine Sache. Wenn das Wetter kälter wird, muss man entweder aufs Kältetauchen im Trockentauchanzug umsteigen oder gar nicht mehr ins Wasser gehen. Aber wie kann man dann seine Fähigkeiten trainieren während der kalten Monate? Im Schwimmbad, schön und gut, aber das geht nicht überall. Mal ganz von der Tatsache abgesehen, dass viele Hallenbäder nicht über sehr tiefe Becken verfügen. Was also tun? Die Antwort: „Indoor Tauchen“. So eine Möglichkeit gibt es beispielsweise in Aufkirchen bei München, nahe dem Flughafen „Franz Josef Strauß“. Praktischerweise handelt es sich hierbei nicht nur um ein Tauchsportzentrum, sondern es ist auch gleich noch ein Hotel angeschlossen. Da das Hotel auch für Messegäste interessant ist, oder für Reisende, die vom Münchner Flughafen aus in den Urlaub fliegen wollen, möchte ich in diesem Bericht beides nacheinander behandeln.

  • Mercure Airport Hotel München

Das „Mercure Airport Hotel“ ist ein Drei-Sterne-Superior-Haus in Aufkirchen. Es liegt damit abseits der Münchner Metropole im Umland, aber in erreichbarer Nähe des Flughafens. Das Hotel verfügt sowohl über normale, als auch über Apartmentzimmer mit Kochnische. Jedes Zimmer verfügt über ein Bad, Fernseher und WLAN. Als besonderer Service wird ein Shuttledienst angeboten, der die Reisenden zur nächsten U-Bahn-Station bringt oder von dort holt. Die direkte Anbindung an den Flughafen oder die Messe München ist damit gewährleistet.

Die Zimmer sind stilvoll eingerichtet, es werden Übernachtungsmöglichkeiten von einer bis zu fünf Personen angeboten. Das Haus selbst liegt direkt im Grünen, in unmittelbarer Nähe gibt es mehrere Möglichkeiten für Aktivitäten, wie einen Park mit Biergarten und Grillplätzen, der an einem See angelegt wurde. Für Taucher bietet sich natürlich das „DIVER’S“ an; wer nicht taucht, aber trotzdem auf Wassersport nicht verzichten will, für den bietet sich die „Therme Erding“ an, die sich in erreichbarer Nähe befindet. Das Hotel bietet außerdem verschiedene Services für Veranstaltungen an, von der Tagung bis zur Hochzeit. Für das besondere Ambiente, passend zum Tauchsportzentrum, ist im hauseigenen Restaurant „Diver’s World“ gesorgt, das dem Innern einer großen Tauchglocke nachempfunden ist. Außerdem gibt es eine Bar, von der aus man einen Ausblick in die Becken des Tauchzentrums hat.

Das Frühstück wird in einem separaten Raum gereicht. Es handelt sich dabei um ein Buffet, das reichhaltig und gut sortiert ist. Man findet hier alles, was man von einem guten Hotel dieser Kategorie erwartet und kann den Tag gut gestärkt für neue Tauchabenteuer beginnen.

Das Mercure Airport Hotel ist ein kleines Haus in ruhiger Lage, das recht günstige Übernachtungen für die verschiedensten Gäste bietet, für den Durchreisenden auf dem Weg zum Flughafen genauso wie für den Messegast, den Taucher oder den Erholung Suchenden. Das Hotel liegt in Aufkirchen direkt an der Durchfahrtstraße, ist also recht einfach zu finden.

Sie können hier Ihr Zimmer im Airport Hotel aussuchen. Unten geht es direkt weiter mit dem „DIVER’S“.

Hier klicken, um den Inhalt von www.booking.com anzuzeigen.

  • DIVER’S Indoor Tauchsportzentrum

Was heute ein Tauchsportzentrum ist, war ursprünglich einmal eine Sauerkrautfabrik. Umgebaut zu fünf großen Becken, in denen insgesamt 2 Millionen Liter Wasser fließen, kann man hier zu jeder Jahreszeit tauchen gehen. Sei es, um eigene Fertigkeiten zu üben, zu verfeinern oder einen Kurs zu beginnen. Benötigt man einen Tauchlehrer, so kann einem das „DIVER’S“ einen solchen besorgen, oder man bucht gleich einen der Kurse. Wem die Ausrüstung oder Teile davon fehlen, kann diese direkt vor Ort leihen, auch für einen Tauchausflug nach außerhalb. Des weiteren verfügt das Tauchsportzentrum über einen eigenen Tauchladen.

Die Becken sind unterschiedlich gestaltet und bis zu fünf Meter tief. Damit man nicht immer nur die gekachelte Wand betrachten muss, gibt es verschiedene Abwechslungen, etwa ein versunkenes Boot oder einen Ball, der mit einem Gewicht versehen ist, so dass man mit ihm unter Wasser spielen kann. In einem Becken ist tatsächlich ein Volleyball-Netz gespannt, ob dieses auch für eine spezielle Unter-Wasser-Variante dieses Sports verwendet werden kann, kann ich leider nicht sagen, denn das habe ich nicht ausprobiert. Ein Becken ist mit Strömungsdüsen ausgestattet.

Im Umkleidebereich gibt es verschiedene Becken zum Reinigen der eigenen Ausrüstung. Und wer zwischen zwei Tauchgängen für Flüssigkeitsausgleich sorgen möchte, kann dazu an die Unterwasser-Bar gehen. Hier ist es auch gestattet, sich im Neoprenanzug hinzusetzen.

Das „DIVER’S Indoor Tauchsportzentrum“ ist eine gute Möglichkeit, mit dem eigenen Können „fit“ zu bleiben, beziehungsweise auch, um einen Kurs zu beginnen oder Neues zu erlernen. Natürlich ist man eingeschränkt, da die Becken nun mal nur eine bestimmte Größe haben, aber dafür gibt es hier eine konstante Tiefe von vier bis fünf Meter, etwas, das einem kein Hallenbad bieten kann. Und es gibt keinen Badebetrieb, den man stört oder der einen stören könnte. Insofern ist es eine echte Alternative, vor allem, wenn man im Winter nicht ins kalte Wasser möchte. Durch die Anbindung an das „Mercure Airport Hotel“ bietet sich hier auch für Gäste, die von weiter weg kommen, eine Möglichkeit, Tauchen und Übernachten miteinander zu verbinden und keine langen Wege zu haben.

Mehr über das „DIVER’S“ erfahren Sie nach einem Klick hier auf der Webseite des Tauchsportzentrums.

Tauchen – die Prophezeiungen des Tauchlehrers

[singlepic id=92 w=320 h=240 mode=watermark float=left]Als wir unsere Helden das letzte Mal verließen, hatten sie gerade die Ausbildung zum „Scuba Diver“ hinter sich gebracht und waren von den Erlebnissen so fasziniert, dass sie wussten, sie würden irgendwie weitermachen. Hier nun die Fortsetzung…

Nach unserem Tauchkurs hatten wir noch ein paar Tage, bevor es wieder nach Hause gehen sollte. In diesen Tagen unternahmen wir eine Schnorcheltour, die wir am selben Abend gebucht hatten, als wir den Entschluss gefasst hatten, einen Tauchkurs zu belegen. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung gehabt, welchen Effekt der Tauchkurs auf uns haben würde. Nun, nichts gegen die Schnorcheltour, es war faszinierend und man bekam auch schöne Einblicke in die Unterwasserwelt des Roten Meeres, aber sowohl in Annette als auch in mir meldete sich eine Art sehnsüchtiges Gefühl. Das wurde dadurch verstärkt, dass unsere Gruppe von einem Taucher begleitet wurde, der Filmaufnahmen machte. Wir waren neidisch, der durfte unter uns herumtauchen, und wir waren an die Oberfläche gebunden. Er hatte Glück, dass wir trotzdem einen guten Tag hatten, sonst hätte sich das, was anderenfalls passiert wäre, aus seiner Perspektive so dargestellt: „Aha, zwei Schnorchler… die film ich jetzt mal. … Oh, die tauchen ja ganz schön tief runter… äh… die kommen genau auf mich zu… Was machen die denn da? Nein, mein Regulator! Hilf..blubb!“

Nun hatte unser Tauchlehrer nach Abschluss des „Scuba Diver“-Kurs zwei Prophezeiungen gemacht, nämlich dass wir bald schon anfangen würden, unsere eigene Ausrüstung anzuschaffen, und dass uns der „Scuba Diver“ nicht mehr reichen würde. Kurz nach unserem Urlaub war nun Weihnachten – ideal, sich etwas zu wünschen, was man vielleicht auch fürs Tauchen benötigen könnte. So ein eigener Tauchcomputer zum Beispiel. Und ein Logbuch, das muss schon sein… hm… vielleicht auch eigene Regulatoren? Und so ein eigener Neoprenanzug hat schon was für sich, der passt dann wenigstens… um es kurz zu machen, tatsächlich fingen wir kurz darauf an, verschiedene Tauchshops heimzusuchen und uns im Internet umzusehen. Knapp fünf Monate nachdem wir den Kurs abgeschlossen hatten, hatten wir das meiste – und wichtigste – unserer eigenen Ausrüstung zusammen. Und wirklich, auch die Tatsache, dass wir uns für jeden Tauchgang um einen Aufpasser bemühen mussten, fing an zu nerven, so dass ich meine Theorie der drei Kategorien für Taucher formulierte. Diese Theorie besagt, dass es – was für eine Überraschung – drei Kategorien gibt, in die man Menschen einteilen kann, die das Tauchen mal ausprobiert haben. Diese sind:

  • Kategorie 1: „Nein, danke“-Taucher

Die Kategorie 1 sind Menschen, die das Tauchen ausprobiert haben, damit aber nichts anfangen können, sei es, dass sie es uninteressant finden oder weil sie an irgendwelche Grenzen stoßen, die sie nicht überwinden können. Hierbei sind die Taucher der Kategorie 1a noch hervorzuheben, die nur vorläufig der Kategorie 1 angehören, dann aber wechseln. Es sind Menschen, die bei den ersten Tauchversuchen unangenehme Erfahrungen gemacht haben, es aber wieder versuchen und dann gefallen daran finden.

  • Kategorie 2: Urlaubs-Taucher

Die Kategorie 2 sind Menschen, die sich nach dem Ausprobieren fürs Tauchen begeistern, allerdings nur im Urlaub. Die meisten Kategorie-2-Taucher haben kaum oder keine eigene Ausrüstung, sondern leihen sie sich immer vor Ort. Und Tauchen ist nicht der Hauptzweck, warum sie in ein bestimmtes Urlaubsgebiet fahren, sondern nur eine unter vielen Urlaubsaktivitäten. Allerdings gibt es auch hier eine Kategorie 2a, das sind eigentlich Urlaubstaucher, die aber trotzdem eine große Begeisterung an den Tag legen und sich eine eigene Ausrüstung anschaffen. Und dann gibt es noch die Kategorie 2b, diese sind im Grunde wie 2a, nur dass sie durch ein gerüttelt Maß an Selbstüberschätzung zur Gefahr für sich und andere werden, da sie nicht einsehen, dass man vielleicht langsam anfangen sollte, wenn man ein Jahr lang nicht mehr getaucht ist.

  • Kategorie 3: Taucher

In die Kategorie 3 gehören Menschen, die das Tauchen so sehr fasziniert, dass sie es weitermachen wollen, weitere Scheine, weitere Erfahrungen, neue Tauchplätze erkunden…

[singlepic id=90 w=320 h=240 mode=watermark float=left]Es war ab irgendeinem Zeitpunkt klar, dass wir der Kategorie 3 zugehörig waren. Wir begannen, uns über das Lehrbuch hinaus mit der Materie zu befassen. Wir wollten die nächste Stufe, den „Open Water Diver“, machen, um nicht mehr auf den Aufpasser angewiesen zu sein. Allerdings war uns auch klar, dass wir uns da entsprechend vorbereiten müssen. Wenn wir den Schein machen, dann wollten wir auch bereit dafür sein, die Verantwortung für uns selbst und den anderen übernehmen zu können. Bei unseren Recherchen im Internet stießen wir dabei immer wieder auf kritische Stimmen, dass es oftmals gerade den Tauchern der Kategorie 2b zu leicht gemacht wird, irgendeinen Schein – auch „Brevet“ genannt – zu erlangen. Unsere persönliche Erfahrung ist, dass genau das von jedem selbst abhängt. Auf der Suche nach Möglichkeiten, bis zum nächsten Kurs gewisse Fertigkeiten zu verfeinern, bin ich mehrmals gefragt worden, ob wir denn „nicht gleich den Open Water Diver“ machen wollen, anstatt uns mit sowas aufzuhalten. Nun, das Ganze ist wie beim Führerschein – eigentlich sind nämlich zur Prüfungszulassung nur die Sonderstunden (Nacht, Autobahn, Überland) vorgeschrieben, danach könnte man theoretisch die Prüfung machen. Aber wer macht das schon, ohne sein Können im „normalen“ Straßenverkehr mal ausprobiert zu haben? Genauso wollten wir es auch halten, wir wollten uns fähig fühlen, den Ansprüchen des „Open Water Diver“ zu genügen. Noch dazu, da der Vergleich mit dem Führerschein fürs Auto durchaus richtig ist: Der Kurs ist wichtig, um die Regeln und den Umgang mit dem Auto zu lernen. Aber die wirkliche Erfahrung fängt man dann erst an zu erwerben, wenn der Fahrlehrer nicht mehr neben einem sitzt. Daher ist es wichtig, gutes Handwerkszeug mit auf den Weg zu nehmen.

Die Geschichte geht also weiter.
Divestore.de - das Tauchsport-Versandhaus

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