Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 153 von 200)

CSI: Miami 1.6 – Mörderisches Puzzle

Originaltitel: Broken

Inhalt

In einem Fastfood-Restaurant mit großem Spielplatz verschwindet von einem Moment auf den anderen ein kleines Mädchen. Obwohl sofort das Restaurant verriegelt wurde, findet man das Mädchen nur noch tot auf der Behindertentoilette. Der Täter hat versucht, ihr andere Kleidung anzuziehen und ihr die Haare abgeschnitten. Offenbar handelt es sich um einen Pädophilen. Es finden sich verschiedene Spuren und ein paar der Gäste sind verdächtig, aber Handfestes ist nicht dabei. Und die Fingerabdrücke sehen merkwürdig aus, fast so, als seien sie manipuliert worden. Durch ein paar Schmetterlingseier kommt dann aber wieder Schwung in die Ermittlungen…

Zitat
„Fünfzig Zeugen.“
„Fünfzig Verdächtige.“
Ein Polizist und Horatio Caine über die Gäste in dem Restaurant

Medien
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Hinter der Story
In der Geschichte sehen wir zum ersten Mal die Familie von Alexx Woods. Als Mutter gehen ihr die Umstände des Todes des Mädchens natürlich besonders nahe.

Um den Fingerabdruck an dem Hals des Mädchens sichtbar zu machen verwenden die Ermittler rot eingefärbtes Eisenpulver. Eisenpulver wird mit Hilfe eines Magnetstabs aufgetragen. Es eignet sich besonders gut für raue und poröse Oberflächen – wie etwa die menschliche Haut.
Das erwähnte Beruhigungsmittel ist Butalbital. Es ist in verschiedenen Ländern nicht mehr erhältlich und kann zur Abhängigkeit führen. Verschrieben wird es bei starken Kopfschmerzen und Migräne.
Der Biscayne-Nationalpark, in dessen Nähe das Haus des Verdächtigen liegt, befindet sich in Südflorida. Zu ihm gehören die Biscayne Bay und die nördlichen Inseln der Florida Keys. Da der Park hauptsächlich aus Wasserfläche, ist er bei Schnorchlern und Tauchern sehr beliebt.

Themenwochen: Europa

Am heutigen 9. Mai begeht man den Europatag der Europäischen Union. 1950 hielt an genau diesem Tag der französische Außenminister Robert Schuman eine Rede, in der er die Gründung einer Gemeinschaft zur Produktion von Kohle und Stahl vorschlug. Später nannte man das „Montanunion“. Der Tag ist – neben dem 5. Mai, an dem die Verträge des Europarats in London 1949 unterzeichnet wurden – so etwas wie ein Feiertag in Europa.

Und heute ist die Abteilung „Europa“ der ErlebnisPostille fertig. Der interessierte Leser findet sie hier.

C.S.I. 1.6: Die Tote im Beton

Originaltitel: Who are you?

Inhalt

Ein Haus in Summercliff: Ein Klempner sucht nach einem Leck in einer Wasserleitung. Dabei findet er eine im Fundament des Hauses in Beton eingegossene Leiche. Sie ist bereits fünf Jahre tot und wurde mit einer ungewöhnlichen Waffe getötet: einer Klinge, die gebogen ist und Sägezähne hat…
Catherine gerät an einen Fall, in dem ihr Ex-Mann der Vergewaltigung beschuldigt wird. Da das ein Interessenskonflikt ist, soll sie den Fall nach der Voruntersuchung abgeben. Doch sie übergeht die Anweisung und besucht den Club, in dem die Vergewaltigte arbeitet…
Warrick und Sarah müssen zu einem Polizisten, der sich eine Verfolgungsjagd mit einem Verdächtigen geliefert hat. Der Verdächtige ist tot, laut Aussage des Polizisten zog er eine Waffe und brachte sich selbst um. Doch die Kugel ist nicht da – und in der Dienstwaffe des Polizisten fehlt eine Kugel. Da meldet sich ein Augenzeuge…

Zitat
„Das wird sich gut machen: Zwei Bäder, drei Schlafzimmer und ein Skelett.“
Grissom auf Nicks Bemerkung, dass das Haus mit der eingemauerten Toten verkauft wird.

Originaltitel
Der Originaltitel bezieht sich direkt auf das Titellied von The Who: „Who are you?“ Grissom stellt diese Frage in der Episode, als er die Tote im Beton betrachtet.

Medien
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Hinter der Story
In der Episode taucht zum ersten Mal der Pathologe Doktor Robbins auf, dargestellt von Robert David Hall. Er wird im Verlauf der Serie von Neben- zum Hauptcharakter werden. Außerdem wird Nick Stokes in dieser Episode von einem Verdächtigen bedroht – es ist das erste Mal und wird nicht das letzte Mal sein. Nick wird im Verlauf der Serie noch einige traumatische Erlebnisse haben.

Im Aquarium des Verdächtigen aus dem Mordfall der Betonleiche befinden sich ein Drücker- und ein Rotfeuerfisch. Drückerfische sind extrem aggressiv, wenn es darum geht, ihre Nester zu verteidigen. Sie greifen sogar Taucher an, obwohl sie nur zwischen 16 cm und einem Meter groß werden. Rotfeuerfische sind giftig. Sie haben Stachelfortsätze in den Seiten- und in der Rückenflosse. Fühlen sie sich bedroht, stellen sie die Flossen auf; werden sie angegriffen (oder von einem Menschen angefasst), dringen die Stacheln in die Haut des Angreifers ein und brechen ab. Interessanterweise sind Rotfeuerfische in Deutschland für die meisten Vergiftungen durch aquatische Lebensformen verantwortlich, obwohl es sich um einen Tropenfisch handelt. Die in deutschen Meeren heimische Feuerqualle kommt erst danach.

Die Verfolgungsjagd am Las Vegas Strip endet in Sichtweite des Hotels „Aladdin“. Das Hotel gibt es in der Form nicht mehr, es wurde umgebaut und heißt heute „Planet Hollywood Resort & Casino“. Doch das ist nicht die erste Umbenennung, das Hotel hieß ursprünglich „Tally-Ho“ (1963 bis 1964), dann „King’s Crown“ (allerdings nur sechs Monate, weil das Hotel keine Lizenz für das Spielcasino erhielt). 1966 wurde es zum „Aladdin Hotel“ umgebaut. Sein Wahrzeichen war eine riesige Neon-Wunderlampe.

Dreams of Music Classics: Das Geisterschloss – Historische Soundtracks aus dem Europa-Park

Eigentlich ist es so, dass meistens nach der Eröffnung einer neuen Attraktion Fans darauf warten, dass es die entsprechende Musik auf CD oder als MP3-Download irgendwo gibt. In den letzten Jahren war dies beispielsweise ein Stück, das im Drehtheater zu einer Lasershow lief und von den Fans vielfach angefragt wurde – bis man es schließlich veröffentlichte.
Seit dem 1. Mai ist nun ein Album draußen, das sich einem richtigen Klassiker des Parks widmet: dem Geisterschloss im italienischen Themenbereich. Allerdings beschränkt sich der Soundtrack nicht nur auf die aktuellen Melodien und Bearbeitungen davon, sondern es sind 16 Stücke, die einen Querschnitt durch die Jahre darstellen. Besonders stilvoll ist dabei, dass die Stücke mit passenden italienischen Namen versehen sind.

Diese Stücke sind:

1. L’ingresso (2012 – Onride Version)

„Habt Ihr noch nie einen Mörder gesehen?“ Der Zuschauer „steht“ hierbei akustisch vor dem Geisterschloss und geht hinein. Wir hören den Riesen mit seinem Raben, der so furchtbar hustet, anschließend den Choral aus der Eingangshalle und den Monolog von Lorenzo di Medici.

2. Adesso in retrocessione (2012 – Onride Version)

„Wie schön, dass Ihr zu uns gefunden habt…“ Der Weg durch das Geisterschloss geht weiter, der sich bewegende Turm mit der Stimme des Gastgebers und die Musik der Halle mit der Plattform, über die man in die Bahn einsteigt sind zu hören.

3. La sala da pranzo (2012 – Onride Version)

„Es ist angerichtet.“ Der Festsaal ganz am Anfang der Bahn, mit den schmausenden Gestalten – als Besonderheit: Wir hören deren Dialoge, und zwar die der Hauptsaison, von Halloween und der Wintersaison.

4. La sala da ballo (2012 – Onride Version)

„Habt Ihr mich tot geglaubt?“ Der Weg der Bahn um den großen Ballsaal herum, mit dem Musikstück, das vermutlich jeder nach einem Besuch des Geisterschlosses in den Ohren hat: das Hauptthema, gespielt von einem Klavier.

5. Dalla galleria al sepolcro (2012 – Onride Version)

„Spürt Ihr die Luft? Tief aus der Gruft…“ Der weitere Weg der Bahn, die Spötteleien des kopflosen Piraten und der Gesang der drei Statuen, der zuvor schon auf einer anderen CD separat veröffentlicht wurde.

6. Fatemi uscire (2012 – Onride Version)

„Hilfe! Hört mich denn niemand?“ Das letzte Stück der Bahn bis zum Ausstieg, das Hauptthema der Geisterbahn, zunächst von Bläsern gespielt, dann in ein Orgelstück übergehend, zuletzt noch der dumpfe Ton des Wegs zum Ausgang.

7. Monaci nella sala d’attesa (1982)

Das Hauptthema als Choral gesungen von einer Frau, dann von einem Mönchschor. Es kam im Eingangsbereich zum Einsatz, die Version mit der Frau war eine zeitlang auch im Verlauf der Bahn zu hören: nach dem Ballsaal und der Schmiede stand eine Frau in weißem Gewand am Fenster. Dabei wehte das Gewand im Wind; das Musikstück diente dabei der Untermalung.

8. La sala d’attesa (1983)

Eine sehr stimmungsvolle, geisterhafte Musik, unterstützt von einer unheimlichen Stimme.

9. Adesso in retrocessione (1982)

Die erste Version der beweglichen Eingangshalle mit dem Lift. Der Text wirkt… hüstel… nun, in der Tat etwas antiquiert vom heutigen Standpunkt aus. Anschließend hört man das Geisterschloss-Thema auf der Orgel gespielt.

10. La sala da pranzo (1982 & 1986)

Die ursprüngliche Version des Festsaals, hierbei haben sich die Gäste nicht unterhalten – zumindest nicht in einer Sprache, die verständlich wäre.

11. Portami con te (1984 & 1987)

„Wir fahren jetzt mit!“ Nach dem Festsaal kam man früher nach zwei Kurven an einen langen Gang, wo eine unheimliche Stimme flüsterte: „Nimm uns mit!“ Dann drehte sich die Gondel in Richtung eines Spiegels, wo man natürlich das Spiegelbild der eigenen Gondel sah – und dass ein Skelett mit in der Gondel saß.

12. Pavane per Laudomia (Classic Version)

Die Pavane (auch Paduan) ist ein meist geradtaktiger, sehr einfacher Schreittanz spanisch-italienischer Herkunft, der über ganz Europa verbreitet war und im 16. und 17. Jahrhundert seine Blütezeit erlebte. Dieses Stück ist die „Ur-Version“ des Geisterschloss-Themas, gespielt in zwei Klaviervarianten, wobei die zweite Bearbeitung der ersten in nichts nachsteht. Das Stück endet mit einer Streicherversion.

13. Musica da Camera (1982)

Nein, das heißt nicht „Musik für die Kamera“, sondern „Kammermusik“. Diese Version gehörte ursprünglich zu der Szene mit den kopflosen Musikern am Ende der Bahn.

14. Palazzo di Medici (1983)

Eindrücke aus der Geisterbahn, wie sie 1983 war.

15. Lo scheletro (1985)

Eines der klassischen Stücke, das auch schon auf einer CD zu haben war, und zwar „Die schönsten Melodien aus dem Europa-Park“.

16. Qui finirete (1982)

Wiederum eine klassische Version, ein Querschnitt durch die Bahn mit verschiedenen Geräuscheffekten.

Die Idee für so ein Album finde ich gut. Zum einen gibt es bestimmt genügend Fans, die sich über die „alten“ Lieder an frühere Zeiten erinnern und auch solche, die es einfach interessiert, wie die klassische Attraktion früher mal geklungen hat. Knapp 10 Euro sind für das Album nicht zu viel.
Und wen nur einzelne Stücke interessieren, der braucht sich dank der modernen Technik nicht das ganze Album zu kaufen. Er kann sich seine eigene Kollektion zusammenstellen.

Mir persönlich hat das ganze Album gefallen und ich habe es mir komplett heruntergeladen. Und ich würde es sehr begrüßen, wenn es auch noch von anderen Attraktionen solche Alben geben würde. Die „Piraten von Batavia“ bieten sich da zum Beispiel an, aber auch andere. Sehen wir mal, was noch kommt.

In das Album reinhören und Lieder herunterladen könnt Ihr zum Beispiel hier:

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iTunes

CSI: NY 1.5 – Tiefes Grab

Originaltitel: A Man a Mile

Inhalt

Der Untergrund von New York City: Tunnelarbeiter führen eine Sprengung im Tunnel eines Wasserprojekts durch. Als sie weiterarbeiten wollen, finden sie die Leiche eines Kollegen. Der hätte gar nicht im Tunnel sein dürfen. Er war Asthmatiker und hatte sein Spray nicht bei sich. Es stellt sich heraus, dass der Tote mit einigen Kollegen Meinungsverschiedenheiten hatte. Doch jedes Indiz, das Mac und Danny finden, macht den Fall nur verwirrender. Da wird der Bruder des Opfers schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wurde verprügelt…
Gleichzeitig wird aus dem Fluss eine weibliche Leiche gezogen. Sie ging auf eine Schule für höhere Töchter und wurde stranguliert. Aiden und Stelle konzentrieren sich auf die Mitschüler. Nachdem sie herausgefunden haben, wo die Leiche ins Wasser geworfen wurde, kommen sie dem Bruder einer Mitschülerin auf die Spur, der dort einen Club betreibt. Doch dessen Kameras sind nicht angeschlossen…

Zitat

„Nein, ich hab gar keine Phobien. Es gibt nur ein paar Dinge, die mir Angst machen.“
Danny Messer

Der Originaltitel

Der Originaltitel bezieht sich auf die „Sterblichkeitsrate“ der „Sandhogs“: In der Regel kommt ein Mann pro Meile bei einem Arbeitsunfall ums Leben.

Medien

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Hinter der Story

Die Tunnelarbeiter in New York City werden „Sandhogs“ genannt. Für den Namen gibt es keine wirkliche Übersetzung, wörtlich bedeutet er „Sandschwein“. Die erste Arbeit der „Sandhogs“ war 1872 die Brooklyn Bridge, seither haben sie alles gebaut, was in New York unterirdisch verläuft: U-Bahn-Tunnel, Wasserleitungen, Abflusskanäle, Autotunnel…

Die Brooklyn Bridge, das erste Projekt der „New York City Sandhogs“.

 Der „New York City Water Tunnel Number 3“, an dem die Arbeiter in der Episode bauen, ist das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadt. Er soll die Upstate-New-York-Wasserversorgung entlasten. Die Bauarbeiten wurden 1970 begonnen und werden voraussichtlich erst 2020 beendet sein. Zu dem Zeitpunkt, da die Episode spielt, wurde an Stufe 2 gebaut (Stufe 1 wurde 1993 abgeschlossen), die 2013 fertig gestellt sein soll.

CSI: Miami 1.5 – Asche zu Asche

Originaltitel: Ashes to Ashes

Inhalt

Eine Kirche in Miami: Der Pfarrer erscheint nicht zum Gottesdienst, also schaut die Haushälterin nach und findet ihn tot in seinen Räumen. Er wurde mit einem Gewehr erschossen. Einer der Ministranten macht sich verdächtig, da seine Schuhabdrücke am Tatort gefunden wurden. Doch sein Vater hat berufsmäßig ein Gewehr – und er ist verschwunden…
Ein weiterer Fall führt Horatio und Delko an den Ort eines Autounfalls. Ein Wagen ist ungebremst eine Böschung heruntergefahren und in Flammen aufgegangen. Im Wagen befindet sich neben der Fahrerin eine Flasche Cognac. Doch sie war nicht bertrunken, aber voller Beruhigungsmittel. Und in ihrem Magen findet Alexx einen Diamantring…

Zitat
„Wer würde einen Priester töten?“
„In der heutigen Zeit – jeder!“
Megan Donner und Horatio Caine

Medien
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Hinter der Story
Speedle sagt, er sei das letzte Mal in der Kirche gewesen, als Kurt Cobain gestorben ist. Damit wissen wir, dass er zuletzt im April 1994 einen Gottesdienst besucht hat.
CODIS, das in dieser Episode zum Einsatz kommt, ist eine Datenbank, in der die DNS-Profile von Straftätern, Verdächtigen und Verbrechensopfer gespeichert werden. Es identifiziert DNS anhand von 13 Markern und dem Protein Amelogenin, mit dem das Geschlecht bestimmt wird. „CODIS“ ist eine Abkürzung für „Combined DNA Index System.“ Die Datenbank beinhaltet über 5 Millionen Profile.

Der ErlebnisPostille-Videokanal bei YouTube

Der Plan war so gesehen gar nicht so schlecht, allerdings haben wir nicht mit ein paar Unwägbarkeiten gerechnet, die alles über den Haufen geworfen haben. Ganz ursprünglich wollten wir mit dem Neustart der ErlebnisPostille auch den Videokanal einrichten. Das haben wir dann spontan um einen Monat verschoben, da wir eine Videoreihe über den Europa-Park eröffnen wollten. Dabei sollte natürlich die große Attraktion 2012 mit eine Rolle spielen. Also haben wir uns daran gemacht, das vorhandene Videomaterial zu bearbeiten – nur um festzustellen, dass unsere Ausrüstung nicht mehr die aktuellste ist. Und das Skript für die allererste Folge war zu lang schon ohne die Aufnahmen aus dem Europa-Park – mit den Aufnahmen war die Folge dann hoffnungslos zu lang. Also mussten wir das ursprüngliche Konzept abändern.

Leider war damit der schon verschobene Veröffentlichungstermin (der wäre dann heute gewesen) auch nicht mehr zu halten. Die Videos stecken mitten in der Nachbearbeitung, die sich als aufwändiger herausgestellt hat, als gedacht.

Also bleibt mir leider nichts anderes übrig, als unsere Zuseher auf einen neuen „Verschiebetermin“ zu vertrösten. Rein aus Selbstschutz vor neuem Frust möchte ich allerdings keine konkrete Aussage zu einem neuen Termin abgeben. Wie sagt der Technomagier Galen in „BABYLON 5 – Crusade“ immer so schön?

„Erwarten Sie mich, wenn Sie mich sehen.“

Stattdessen hier der Teaser, den wir schon vor einiger Zeit eingestellt hatten:

C.S.I. 1.5: Todesrausch

Originaltitel: Friends & Lovers

Inhalt

Ein nackter Mann rennt Nachts durch die Wüste. Irgendwann wird er tot aufgefunden, allerdings gibt es keine Anzeichen, woran er gestorben sein könnte. Eine Untersuchung ergibt, dass er Stechapfel im Blut hat. Ein Freund des Toten sagt aus, dass sie auf einem Rave waren und dort Stechapfeltee getrunken haben…
Sarah muss in einen Müllkontainer steigen, dort hat man eine in Plastik verpackte Frauenleiche gefunden. Das merkwürdige ist, dass sie bereits einbalsamiert ist und laut Computer auch eine Woche zuvor beerdigt wurde. Doch ihr Grab ist leer – nicht mal der Sarg ist noch da…
Catherine und Nick werden zu einer Schule gerufen. Der Direktor wurde auf brutale Weise mit einem Stein erschlagen. Die Gründerin der Schule gibt an, belästigt worden zu sein und sich gewehrt zu haben. Aber ihre Geschichte ist nicht stimmig: die Spuren deuten darauf hin, dass noch jemand im Zimmer war…

Zitat
„Wer das Gesetz brechen will, der muss es gut kennen.“
Gil Grissom

Medien
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Hinter der Story
Stechäpfel gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Sie enthalten Alkaloide, Hyoscyamin und Scopolamin. Konsum von Teilen des Stechapfels, zum Beispiel als Tee getrunken, kann zu schweren, unkontrollierbaren Halluzinationen führen. Im Rahmen der Halluzinationen können die Opfer sich auch selbst verletzen. Die Rauschwirkung kann mehrere Tage dauern, bei höheren Dosen auch Wochen. In zu hohen Dosen tritt der Tod durch Atemlähmung ein (über 50 mg Scopolamin, allerdings ist eine Dosierung so gut wie unmöglich, da man nicht weiß, in welcher Konzentration die Alkaloide in einer Stechapfelplanze vorhanden sind). Gefährlich sind nicht nur die Stechäpfel selbst, sondern alle Bestandteile der Pflanze. Vergiftungssymptome mit Stechapfel sind Hautrötung, trockener Mund, Unruhe, Schläfrigkeit und Halluzinationen, Verwirrtheit, Pupillenerweiterung, Herzrhythmusstörungen und komatöse Zustände. Bei höheren Dosen tritt Bewusstlosigkeit und Tod durch Atemlähmung ein.

Das „New York – New York“ in Las Vegas.

Die Achterbahn, auf der Grissom an Ende der Episode fährt, gehört zum „New York – New York Hotel & Casino“. Die Spitzengeschwindigkeit der Achterbahn sind 108 km/h, der „First Drop“ ist 62 Meter hoch.  Das Hotel ist (natürlich!) der Skyline von New York nachempfunden und hat neben der Achterbahn noch verschiedene andere Attraktionen.


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Horka – das Divemasterpraktikum

Nachdem wir also den Vorabend des Divemasterparktikums mit ein paar kleinen (*hüstel) Schwierigkeiten überstanden hatten…

Annette: Wir? Les ich tatsächlich das Wörtchen WIR?? Schließt du nicht von dir auf andere?

Ach so, dann war Deine Rolle seitwärts die Treppe herunter also nur eine neue Methode, um schnell ins flache Wasser einzusteigen, ja? Und das ganze ohne Maske, Regulator und aufgeblasenes Jacket? 😛

Meine Güte, jetzt sei doch nicht so kleinlich! Ich habe eine Variante der Normvariante ausprobiert, denn im Tauchsport ist Improvisieren so wichtig wie Inhalieren. Ähm? !! Also, was ich sagen wollte, ach vergiss es. Du verstehst mich nicht.

Stimmt, habe ich nie und werde ich auch nie. Also, jedenfalls begann nun das, weswegen wir eigentlich hier waren: Wir konnten OWD- und AOWD-Kurse als Praktikum begleiten auf dem Weg zum Divemaster. Außerdem stand noch eine Prüfung auf dem Plan. Dabei ging alles wunderbar glatt, es gab keinerlei Probleme und keine Pannen mehr.

Ende der Geschichte. Fallera!

Hast Du da nicht eine oder zwei Kleinigkeiten vergessen?

Och nööööö, muss ich?

Ja!

Also guuuut (*maul, nörgel!). Meine Schreibtafel, die ich am Abend zuvor im Einstiegsbereich des Sees… deponiert hatte, wurde beim ersten Tauchgang mit den OWDlern erfolgreich geborgen. Über die Kurse gibt es tatsächlich nicht so viel zu berichten, denn offenbar gab es auch Taucher, die die Möglichkeit, eine Unwägbarkeit zu erleiden, nicht ganz so exzessiv ausnutzten wie wir.

Nicht ganz. Also ganz so glatt lief es auch nicht. Aber es ist wirklich nett von dir  (wie ungewohnt…), dass Du es nicht erwähnen wolltest. Mein Schüler nämlich, ein stattlicher Mann, wollte sich einfach nicht von mir versenken lassen. Nachdem alle anderen bereits abgetaucht waren zappelte er immer noch an der Oberfläche mit der Entschuldigung, er käme nicht runter. Irgendwann allerdings hatte ich kein Blei mehr zur Verfügung, um ihn noch schwerer zu machen. Es musste jetzt so gehen. Und tatsächlich, nach weiteren drei Versuchen tauchten wir endlich ab. Uff. Ende der Geschichte fallara? Nein, nicht ganz. So spürte ich am Leib, wie es doch ganz schön anstrengend ist, einen „Neuling“ unter Wasser zu führen. Hoch, runter, hoch runter, links rechts, hoch *schnauf schnauf. Schließlich hängte ich mich mit der Hand am Jacket meines Schülers ein, denn so schnell kam ich gar nicht hinterher. Glücklicherweise hielt dieser Zustand aber nicht so lange an, nach ein paar Mal Aufzugstauchen erkannte mein Schüler, dass es sich doch nicht lohnt, so aufgeregt zu sein und er fing sich. Ab da konnte ich neben ihm hertauchen und wir drehten unsere erste Runde.

Irgendwann werden wir für sowas unsere eigenen Divemaster haben. Aber gut, so weit war es noch nicht. Und – oh, peinlich, fast vergessen: Wir hatten Zuwachs bekommen. Sozusagen. Der Tauchlehreranwärter, der schon beim Vorbesitzer der Tauchbasis am Schluchsee gearbeitet hatte, wechselte zu uns. Da er aus einer anderen Ausbilderorganisation kam, musste er den Divemaster als Quereinsteiger machen. Er war zu dem Zeitpunkt schon sehr erfahren und legte die Latte entsprechend hoch. Auch er hatte seine Erlebnisse mit Schülern als Tauchlehrerbegleiter, insbesondere einer, die am Anfang sehr geduldig geführt werden musste – bevor es „klick!“ machte und es funktionierte.

Für den AOWD-Schüler hatte ich mir eine kleine Überraschung überlegt, da ich den Tauchgang „Tauchen in größerer Höhe“ als Praktikant begleitete. Horka liegt nicht hoch genug, also handelte es sich hierbei um einen simulierten Tauchgang, bei dem wir so taten, als wären wir im Schluchsee unterwegs. Und um das richtige „Schluchsee-Feeling“ aufkommen zu lassen, hatte ich passenderweise eine Handvoll Torf mit dabei.

Frage: Wie groß war der Torfberg, den du mit dem mitgebrachten Torf gestalten konntest? 🙂

Mindestens fünf Zentimeter. Riesig. Und so vergingen die Tage. Ende der Geschichte. Fallera!

THORSTEN!!!

Ja doch, ich wollt ja gerade davon erzählen… Also, nachdem die OWDler ihren Kurs abgeschlossen hatten, wurden wir beauftragt, mit ihnen eine Tour im See zu machen. Während des Kurses hat man da nicht so ohne weiteres Gelegenheit dazu, denn die Schüler sollen ja Übungen machen und so weiter. Außerdem war es für uns eine gute Übung, da ein Divemaster ja unter anderem Tauchgänge führt. Für die Tour beschlossen wir dorthin zu gehen, wo die OWDler noch nie zvor gewesen waren. Der Horka-See ist – wie aufmerksame Leser dieses Blogs wissen – eigentlich ein Steinbruch, in dem man eine Quelle angebohrt hatte, die das ganze Tal mit Wasser füllte. Diese Quelle befindet sich – wenn man vom Einstieg aus auf den See blickt – im hinteren rechten Seitenarm. Wir wollten dorthin tauchen, Sicherheitsstopp an einer Boje machen, auftauchen und zum Einstieg zurück schnorcheln.

War ein guter Plan. Natürlich war der Plan gut, er war ja auch von mir. Also, alles super! Ende der Geschichte. Fallera!

*Patsch!

Aua! Menno! Okay… wir sprachen unseren Plan mit den frisch gebackenen OWDlern durch und sie waren einverstanden. So begaben wir uns am letzten Tag zum wiederholten Male während dieser Tour in den Tauchsee. Wir tauchten ab, Annette und ich vergewisserten uns, dass alles okay war, dann brachten wir unsere Gruppe in Position und tauchten los. Ich führte. Also dann: Flossenschlag, Flossenschlag, Flossenschlag, Flossenschlag, Flossenschlag, umdrehen. Alles okay? Alles okay. Schön. Flossenschlag, Flossenschlag, Flossenschlag, Flossenschlag, Flossenschlag, umdrehen. Alles okay? Alles okay. Schön. Flossenschlag, Flossenschlag, an der Nase kratzen. Feststellen, dass es nicht so einfach ist, sich mit Taucherbrille an der Nase zu kratzen. Flossenschlag. Umdrehen. Alles okay? Alles okay. Flossenschlag, Flossenschlag…*trööööööööööööt! (Hammerhead…)

Sag mal, was machst Du da?

Ich berichte detailiert von unserem Tauchgang.

Dann spul mal vor, bis endlich was passiert! Bis an die Stelle, an der Du die Boje schießen wolltest!

Wäwäwä… Nun denn also. Ich hatte die ganze Zeit mein Finimeter im Blick, denn mir gefiel nicht, dass ich keine 15-l-Flasche hatte.

Stimmt. 15 l waren aus. Dafür war die 14,5 l Flasche gerade hoch im Angebot 😛

Tatsächlich näherte sich der Zeiger verdächtig der Grenze, als wir endlich den Seitenarm erreichten, in dem die Quelle lag. Wir passierten ein paar Fässer, auf denen ein Warnsymbol prangte, dann wurde es flacher. Wieder blickte ich auf mein Finimeter. Okay, noch okay. Aber absolut kein Spielraum für irgendwelche Experimente. Ich holte meine Boje und die Rolle mit der Schnur. Okay, ich muss dazu sagen – es war nicht wirklich meine Boje, also nicht diejenige, die ich schon benutzt hatte. Diese Boje hatte ich zusammen mit der Schreibtafel und meinem Kompass einer Taucherin abgekauft, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr tauchen gehen durfte. Ich hatte sie noch nie benutzt.

Zwischenfrage: Welche Boje hast du in Ägypten im Roten Meer geschossen? Du weißt… daaa dammm….(*) die Geschichte mit dem weißen Hai? Lügen über Lügen…

Das war die andere Boje, die ich vom Discounter gekauft hatte. Aber da wir ja jetzt auf dem Weg des Profis waren, musste schon was besseres her. Ich fing an, sie auszupacken, doch sie erwies sich als störrisch. Sie wollte sich nicht entfalten lassen. Offenbar hatte nicht nur ich diese Boje noch nie benutzt, sondern auch die Vorbesitzerin nicht. Die Boje war noch nie benutzt worden. (Aha? daaa damm…. daaaaa damm….)Vielleicht war es ihr zu kalt oder so. (Bestimmt. Die Boje ist ja auch wärmeres Wasser von Ägypten her gewohnt. Daa damm….daaa damm…..) Vielleicht vermisste sie ihre Vorbesitzerin. (Kann sein. Schließlich wurde sie ja nicht gefragt ob sie neuerdings bei dir wohnen möchte). Vielleicht war sie bedrückt. (Daa dammm…. ) Vielleicht war sie entzückt. (Daa da…ach ne, warte mal… tätä paßt da besser….) Vielleicht aber auch ein bisschen verrückt. (Wie der Herr, so ’s Gesch….daa dammm…..)

Schließlich hatte es keinen Sinn mehr. Zum einen waren wir alle schon während des Bojen-entroll-Manövers so lang auf 5 Meter Tiefe gewesen, dass der Sicherheitsstopp längst durch war, zum anderen… gmblnuschelnuschel.

Was?

Gmblnuschelnuschel.

Lauter!!

MEINE LUFT GING SCHON WIEDER DEM ENDE ZU!!! War es das, was Du hören wolltest? Ich brach die „Operation Boje“ per Divemaster-Praktikantlichen Dekret ab und wir tauchten auf. Aber wenigstens hat der Tauchgang unseren OWDlern gefallen. Und mir war klar, ich würde mal ein ernstes Wörtchen mit der Boje reden müssen. Das war Sabotage! Da kann ich nix dafür.

*doppelklatsch und doppelpatsch!

Nicht nur, dass du peinlichweise schon wieder keine Luft mehr hattest, nein, du erzählst auch noch LÜGEN! LÜGEN ohne Ende. Schämst du dich eigentlich nicht? Du willst doch wieder nur als Held der Geschichte dastehen und mich kehrst du völlig untern Tisch!

WER! Wer hat die Boje schießen wollen? ICH. WARUM! Warum wohl wollte ICH die Boje schießen? Weil DU wieder mal zu wenig Luft hattest. Und dann…drückst du mir so einen SCHROTT in die Hand, der sich nicht entfaltet. Und dann…müssen wir auch noch einen kontrollierten Notaufstieg machen, weil DU keine Luft hast. Und … an der Oberfläche musste WER sein Jacket mit dem Mund aufblasen, weil er noch genau 0,5 bar in der Flasche hatte? Und WER musste von der Quelle zurück zum Einstieg schnorcheln hä?

Wir mussten alle zum Einstieg zurück schnorcheln, aber das war ja auch der Plan gewesen! Und zumindest das hat ja funktioniert, oder?

Am Abend dann gab es ein gemütliches Beisammensein, denn schließlich sollte es am nächsten Tag wieder zurück in die Heimat gehen. Und an dem Abend wurden wir mit einer Entscheidung konfrontiert, die wir so nicht erwartet hatten.

Ende der Geschichte. Fallera!

Grrrrrrrrrr!

Na gut, dann das also auch noch. Majki eröffnete uns, dass er sich nach so genannten „Course Directors“ umgesehen hatte. Ein „Course Director“ steht auf der Profi-Leiter recht weit oben. Er bildet neue Tauchlehrer aus. Und genau darum ging es: Majki hatte eine Tauchschule mit Course Director ausfindig gemacht, die ein gutes Angebot gemacht hatte. Wir würden daher schon nächstes Frühjahr den so genannten „Instructor Development Course“ machen können – und zwar in Polen. Bedingung dafür war, dass wir uns in den Divemaster richtig „reinknieten“, die verbliebenen Prüfungen und praktischen Übungen absolvierten. Doch wir waren misstrauisch. Waren wir schon soweit?

Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht, aber mein Polnisch ist leider ein bisschen eingerostet. Wie soll ich denn bitte die Vorträge auf polnisch halten. Öhm…

Ale Annette. Polska jest bardzo prosta. Weź głęboki oddech i porozmawiać.

Ale Thorsten! Kaczka w dół i po prostu starać się unikać własne …(dafür reichts noch har har har 🙂 )

(Der Übersetzer ist schlecht mal nebenbei bemerkt….)

Ja gut, das war so ein wenig problematisch, wir hätten die Vorträge und Briefings zwar nicht auf Polnisch, aber auf Englisch halten sollen, was schon schwierig genug war. Um zumindest unsere Zweifel zu zerstreuen, was unsere Unterrichtsfähigkeiten betraf, bot man uns an, dass uns die Besitzerin der Tauschule vom Horka-See begutachten sollte, wenn wir das nächste Mal zu Besuch waren. Damit wir eine Einschätzung unserer Fähigkeiten von einer weiteren Seite bekommen würden. Das war ein guter Plan.

Ende der Geschichte. Fallera?    JA!   🙂

Ich habe es an anderer Stelle schon mal gesagt, Pläne sind für uns grobe Richtungsvorgaben, die jederzeit wieder umgeworfen werden können. Und traditionsgemäß kam es natürlich auch so.

Echt? Wir waren nicht in Polen? Nicht? AAAAAHH! Oh Gott, ich hab ne Amnesie!

(*) = Wer „daa damm“ nicht versteht: Annette spielt auf folgende Musik an: http://youtu.be/e3mKAKPYh6k

Full Face Mask Event an der Tauchbasis Schluchsee [Video]

Mal wieder Zeit für ein Video, diesmal vom Full Face Mask Event an der Tauchbasis Schluchsee am 21. April 2012. Mit freundlicher Unterstützung von OceanReef.

Das Video:

 

 

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