Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Schlagwort: Städtetour (Seite 1 von 5)

Der Dom zu Köln – Der Turm der Könige | QC #092

🎡 Mac und Agneta werden von Bruder Cornelius durch den Kölner Dom geführt, sie erfahren einiges von dessen bewegter Geschichte und machen sich auf den Weg nach ganz oben.
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Der Kölner Dom ist nicht nur eine Kirche, er ist ein Kulturdenkmal mit einer interessanten Geschichte. Bruder Cornelius führt Agneta und Mac in den Dom und erzählt ein paar Geschichten, etwa über den spektakulären Domschatz-Raub und einer anderen merkwürdigen Begebenheit.

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3 Könige, 2 Freunde, 1 Dom – Köln | QC #091

🎡 Der Dom wird in Köln gelassen. Und deswegen muss man dahin, wenn man ihn sehen will. Genau das tun Agneta und Mac.
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Agneta und Mac verfolgen eine kleine Sidequest ihrer eigentlichen Aufgabe: ein Mensch, der sehr wütend auf andere erfolgreiche Menschen war, hat ein Werkzeug erschaffen, um die Kreativität zu töten. Um dieses Werkzeug zu erschaffen, war er in Köln. Agneta und Mac begeben sich auf seine Spuren und hoffen, dass ein Mönch mit Namen Bruder Cornelius aus den wirren Aufzeichnungen des Unbekannten schlau wird…

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Zarah und Bad Säckingen

In dieser Podcastfolge nimmt Zarah ihre Hörer mit auf eine spannende Entdeckungstour nach Bad Säckingen am Hochrhein. Gemeinsam mit Thomas Ays, Leiter des Kultur- und Tourismusamts Bad Säckingen, erkundet sie die charmante Altstadt und die Sehenswürdigkeiten der Trompeterstadt. Trompeterstadt? In Bad Säckingen spielt das Versepos „Der Trompeter von Säckingen“ von Joseph Victor von Scheffel. Zarah bestaunt das Fridolinsmünster und spaziert, fast so grazil wie der Kater Hiddigeigei aus Scheffels Epos, über Europas längste gedeckte Holzbrücke. Dabei gelingt ihr das Kunststück, gleichzeitig in zwei Ländern zu stehen, denn die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz verläuft direkt auf der Brücke. Anschließend schwingt sich Zarah aufs E-Bike und erkundet das flexibel kombinierbare und digital ausgeschilderte Radtourennetz „Enjoy & Bike“, das bis in den Hotzenwald führt. Ihre Tour endet am idyllischen Bergsee oberhalb von Bad Säckingen.

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ÜBERNACHTEN AUF DER STRASSE IN SHANGHAI: 26 Stunden Abreise aus Japan | MISSION ASIA FINALE

Übernachten auf der Straße in Shanghai. 26 Stunden Abreise aus Japan. Ende der Freizeitpark Tour durch China & Japan. Shanghai Disneyland, Tokyo Disneyland, Universal Studios Japan und viele weitere tolle Freizeitparks habe ich auf dieser langen Tour erleben dürfen. Jetzt ist es an der Zeit Goodbye zu sagen. Pascal, Amara und ich reisen aus Japan ab. Mit einem Flug von Tokyo nach Shanghai und einen Langstreckenflug von Shanghai nach Frankfurt endet diese tolle Reise. Doch auch bei der Abreise sind noch eine kuriose Dinge passiert, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Z. B. sind wir spät am Abend in Shanghai angekommen und mussten die Nacht auf der Straße verbringen. Zudem geben wir noch unser letztes Geld aus und haben eine gute Zeit. Dieser Vlog ist die nahtlose Fortsetzung des letzten Videos. Begleitet uns auf unserem Weg zurück nach Hause und erlebt die letzten Stunden dieser aufregenden Tour.

FunTime Arena

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Rust und der EUROPA-PARK | ACSOLAR #037

Mac Simum ist zurück in Rust. In dieser Folge betrachtet er – nach einer kleinen Unterbrechung – wie das badische Dorf Rust und der EUROPA-PARK zusammengewachsen sind und sich eine Symbiose entwickelt hat. Welche neuen Entwicklung gibt es im Park zu beobachten?

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Rust – Heimat des EUROPA-PARK | ACSOLAR #034

Mac Simum arbeitet das Notizbuch, das er von Doktor Allwissend erhalten hat, durch. Er interessiert sich dabei für den Ort, an dem der EUROPA-PARK liegt, das Dörfchen Rust. Dabei schaut er sich den Ort selbst und seine Geschichte an…

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Katendrecht – Wo die Welt einst Abschied nahm und nun wiederkehrt: Ein Viertel mit Geschichten von Migration und Menschlichkeit

von Barbara Driessen, Rotterdam

Wer den Fuß auf die Halbinsel Katendrecht am Rotterdamer Rijnhaven setzt, steht auf historischem Boden. Zwischen modernisierten Kais, Streetfood-Ständen, szenigen Cafés und restaurierten Lagerhäusern schlägt das Herz eines Viertels, das sich wie kaum ein anderer Ort in Europa mit Migration verbunden weiß – als Ausgangspunkt, als Durchgangsstation, als neue Heimat. Seit Mai 2025 ist Katendrecht auch der Sitz eines der symbolträchtigsten Museen Europas: FENIX, das erste internationale Kunstmuseum, das sich ausschließlich dem Thema Migration widmet.

Zwischen 1820 und 1913 wanderten rund 50 Millionen Menschen aus Europa nach Nord- und Südamerika aus – viele von ihnen nutzen dazu die Schiffe der Holland-Amerika-Linie von Rotterdam aus. Sie kamen zunächst in Katendrecht an, schleppten ihre Koffer über Kopfsteinpflaster, warteten in Hallen mit nummerierten Bänken auf das Einschiffen. Ihr Ziel: New York, Buenos Aires, Kapstadt – irgendwohin, wo das Leben vermeintlich leichter sein würde.

Am Anfang: Hoffnung im Gepäck

Besonders viele Menschen aus Irland, Polen, Italien, Russland und Osteuropa nutzten den Rotterdamer Hafen als Sprungbrett in die Neue Welt. Manche blieben hängen, andere kehrten enttäuscht zurück. Es war ein Ort des Abschieds, der Träume und nicht selten des letzten Blicks zurück. Heute leben in Katendrecht Menschen aus über 70 Nationen – darunter große Gemeinschaften aus Kap Verde, der Türkei, Marokko, den Antillen, Indonesien, Syrien und den Balkanstaaten.

Es ist ein Viertel voller Sprachen, Kulturen und Küchen. Wer über den Deliplein läuft, riecht Minztee, gebratene Mie Goreng und „Kapsalon“, ein ursprünglich Rotterdamer Gericht, das aus unterschiedlichen Schichten Pommes, Fleisch, Käse und Salat besteht. Früher war der Deliplein Teil eines berüchtigten Rotlichtviertels, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem kreativen und gastronomischen Hotspot entwickelt, mit Restaurants, Bars, Galerien und dem Walhalla-Theater – ein kulturelles Puzzle aus Jahrhunderten der Bewegung.

FENIX: Architektur als Symbol

Genau hier, am historischen Quarantänegebäude der Holland-America Line, erhebt sich nun das neue FENIX Museum – aus den Überresten eines ehemaligen Lagerhauses. Der Stararchitekt Ma Yansong hat mit dem „Tornado“, einer spektakulären, doppelt geschwungenen Treppenskulptur aus Edelstahl, nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen geschaffen, sondern ein begehbares Symbol des Aufbruchs. Sie wirbelt die Besucher:innen spiralförmig nach oben, hinaus auf eine Aussichtsplattform mit Blick über Hafen, Stadt – und Horizont.

Doch nicht nur die Form des Gebäudes, auch sein Inneres ist ein Manifest der Bewegung: Ausstellungsstücke wie ein zerschlissener Kinderschuh, ein altes Radio aus Aleppo oder ein Brief aus Suriname erzählen Geschichten von Flucht, Sehnsucht, Hoffnung und Identität. In einem nachgebauten Bus mit Puppenfiguren aus verschiedenen Kulturen sitzen Migranten nebeneinander – stumm, doch voller Ausdruck.

Ein Raum ist dem niederländischen Humanisten Erasmus von Rotterdam gewidmet, der schon im 16. Jahrhundert für geistige Beweglichkeit und kulturellen Austausch stand. Auch Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Max Beckmann oder Alejandro Cartagena lassen Migration als ästhetisches, politisches und zutiefst menschliches Phänomen erlebbar werden.

Migration als Teil unserer Gegenwart

„Migration ist keine Krise – sie ist eine Konstante des Menschseins“, sagte Museumsdirektorin Anne Kremers bei der Eröffnung. Und tatsächlich spiegelt sich in FENIX nicht nur die Vergangenheit, sondern auch das Jetzt: globale Bewegungen, freiwillige und erzwungene Mobilität, politische Brüche und persönliche Entscheidungen. Das Museum ist kein stiller Ort. Es ist ein pulsierendes Archiv der Weltbevölkerung, ein Ort der Fragen, nicht der Antworten. „Migrationsgeschichten sind das schlagende Herz von Fenix. Sie durchdringen jeden Aspekt des Museums“, so Kremers.

Die „Landverhuizerstour“: Mit Geschichten durchs Viertel

Eine perfekte Ergänzung zum Museumsbesuch ist die geführte „Landverhuizerstour“ (Auswanderertour) durch Katendrecht. Dabei geht es nicht nur um Migrationsstatistiken, sondern um gelebte Geschichten von reellen Auswandererfamilien. An alten Lagerhausfassaden, in ehemaligen Schlafsälen und an der Anlegestelle erzählen Guides von echten Menschen – darunter auch David Zee (61), dessen Großvater einst aus China einwanderte und schließlich in Katendrecht eine Niederländerin heiratete.

Die Teilnehmenden begegnen Nachfahren dieser Migranten, hören persönliche Geschichten und können kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Kulturen probieren, wie z. B. chinesische Dumplings oder kapverdische Liköre. Die Tour besucht auch das ehemalige Theater Walhalla – einst ein Ort des proletarischen Entertainments – heute ein Kulturzentrum mit multikulturellem Programm. Zwischen Kaffeehäusern und Ateliers hat sich Katendrecht neu erfunden – als Ort, der nicht vergisst, sondern integriert.

Katendrecht, neu gelesen

Früher nannte man Katendrecht das „verlorene Viertel“. Heute ist es ein Labor der Zukunft. Zwischen Containern und Cafés, Moscheen und Kunsträumen, erzählt dieses Stück Rotterdam eindrucksvoll davon, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander reden können – durch Architektur, Kunst und Geschichten (bd).

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC), geschrieben von Barbara Driessen, Rotterdam

Le Corbusier in der Schweiz: Ein Reiseerlebnis zwischen Kunst und Architektur

Mit der großen Sonderausstellung „Le Corbusier. Die Ordnung der Dinge“ widmet das Zentrum Paul Klee in Bern dem visionären Architekten, Künstler und Theoretiker eine ebenso vielschichtige wie tiefgründige Retrospektive. Die Ausstellung ist zugleich ein starker Impuls, sich auch außerhalb der Museumsmauern auf eine Reise zu begeben – zu den Orten in der Schweiz, an denen Le Corbusiers Ideen konkret und erlebbar sind.

Eine Ausstellung zum Jubiläum – Le Corbusier im Zentrum Paul Klee
Zum 20-jährigen Jubiläum präsentiert das Zentrum Paul Klee in Bern mit „Le Corbusier. Die Ordnung der Dinge“ eine umfassende Ausstellung, die dem Werk des schweizerisch-französischen Architekten, Künstlers und Stadtplaners gewidmet ist. Die Schau, die noch bis zum 22. Juni 2025 zu sehen ist, eröffnet neue Perspektiven auf das kreative Schaffen Le Corbusiers und beleuchtet insbesondere seinen künstlerischen Arbeitsprozess, den er selbst als „Atelier der geduldigen Forschung“ bezeichnete. Zeichnungen, Modelle, Skizzen und Collagen zeigen, wie eng Le Corbusier Kunst und Architektur miteinander verschränkte. Neben bekannten Schlüsselwerken entdecken Besucherinnen und Besucher auch wenig gezeigte Werkgruppen und persönliche Fundstücke, die in seinem Schaffensprozess eine wichtige Rolle spielten.

Die Ausstellung in Bern ist Ausgangspunkt für eine kulturhistorische Entdeckungsreise durch die Schweiz. Le Corbusiers Werk ist im ganzen Land Orten präsent.
Zentrum Paul Klee

Zurück zum Ursprung
Le Corbusiers Geburtsstadt La Chaux-de-Fonds ist ein zentrales Kapitel seiner Biografie. Hier wurde Charles-Édouard Jeanneret-Gris „Le Corbusier“ 1887 geboren, und hier begann auch seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule. Besonders sehenswert ist das Maison Blanche, das er 1912 im Alter von nur 25 Jahren für seine Eltern entwarf – sein erstes eigenständig realisiertes Bauwerk. Das Haus ist heute ein Museum und gibt faszinierende Einblicke in die frühen architektonischen Prinzipien Le Corbusiers. Die Stadt selbst gehört zum UNESCO-Welterbe für ihre einzigartige Stadtplanung und ist damit auch städtebaulich ein passender Kontext für Le Corbusiers Frühwerk.
La Chaux-de-Fonds & Maison Blanche

Nah am Wasser gebaut
Im eleganten Pavillon Le Corbusier am Zürichsee entfaltet sich Le Corbusiers Spätwerk in einer architektonischen Komposition aus Farbe, Form und Transparenz. Der letzte von ihm entworfene Bau, realisiert aus Stahl, Glas und Emaille, ist nicht nur ein Manifest der Moderne, sondern ein begehbares Kunstwerk, das Le Corbusiers Überzeugung von der Einheit der Künste eindrucksvoll widerspiegelt. Am Ufer des Genfersees, in Corseaux, steht mit der Villa „Le Lac“ ein Gegenpol: Das bescheidene Wohnhaus, das Le Corbusier 1923 für seine Eltern schuf, verkörpert auf eindringliche Weise sein Streben nach funktionaler Klarheit und räumlicher Harmonie. Beide Orte zeigen unterschiedliche Facetten seines Schaffens – gemeinsam machen sie die Schweiz zu einem lebendigen Schauplatz seiner architektonischen Ideenwelt. Hier wird Bauen zur Kultur, Raum zur Erfahrung.
Villa Le Lac & Pavillon Le Corbusier

Lebendige Traditionen im Jura & Drei-Seen-Land

Das Jura & Drei-Seen-Land ist eine Region voller Charakter – geprägt von ländlicher Kultur, gelebtem Brauchtum und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur. Hier trifft die Bodenständigkeit des Jurabogens auf die Leichtigkeit der Seenlandschaft, und genau dieser Kontrast prägt auch die kulturelle Identität der Region. Traditionen werden nicht nur bewahrt, sondern aktiv gelebt – in kleinen Dörfern ebenso wie in lebendigen Städten. Lokales Handwerk, Viehzucht, Weinbau und bäuerliche Feste sind Ausdruck einer Kultur, die stolz auf ihre Wurzeln ist.

Diese kulturelle Vielfalt zeigt sich besonders eindrucksvoll in den zahlreichen Festen, die den Jahresverlauf begleiten – stimmungsvoll, authentisch und mit starkem regionalem Bezug. Vier Veranstaltungen stechen im Veranstaltungskalender besonders hervor:

Marché-Concours – Saignelégier, 8.–10. August 2025
Das nationale Pferdefest der Freiberge verwandelt Saignelégier jeden August in ein Zentrum der Pferdekultur. Im Mittelpunkt steht das Freiberger Pferd – die einzige ursprüngliche Schweizer Pferderasse. Besucherinnen und Besucher erwartet ein festliches Wochenende mit prächtigen Umzügen, Reit- und Zuchtvorführungen, Wettbewerben, Konzerten sowie einem Markt mit regionalen Spezialitäten.

Foire du Chaindon – Reconvilier, 30. August bis 2. September 2025
Seit dem 19. Jahrhundert ist die Foire du Chaindon ein fester Bestandteil der Juratradition. Der größte Jahrmarkt im Grand Chasseral bringt Landwirtschaft, Handwerk und Dorfleben zusammen. Prämierungen, Marktstände, Gewerbeschau und volkstümliche Musik machen die Veranstaltung zu einem authentischen Erlebnis für alle Generationen.

Fête des Vendanges – Neuchâtel, 26.–28. September 2025
Zum Höhepunkt der Weinlese verwandelt sich Neuchâtel in ein buntes Fest voller Musik, Karussells und kulinarischer Genüsse. Der Höhepunkt: der Corso Fleuri, ein farbenprächtiger Umzug mit kunstvoll geschmückten Blumenwagen. Ein unvergessliches Erlebnis für Augen, Ohren und Gaumen. Link

Trüelete: Weinfeste rund um den Bielersee – September bis Oktober 2025
Von Twann (24.-26.10.2025) über Ligerz (4./5.10. und 11./12.10.2025) bis nach Erlach (27./28.09.2025) öffnen Winzerinnen und Winzer ihre Keller für Degustationen mit Blick auf Rebberge und See. Die stimmungsvollen Feste laden dazu ein, regionale Weine – etwa den typischen Chasselas – in einzigartiger Umgebung zu genießen. Musik, Märkte und lokale Spezialitäten machen den Spätsommer am Bielersee besonders reizvoll.

Seenreicher Urlaub: Kärnten bietet Sommererlebnisse mit Karibikfeeling

Zweitausend Gewässer, darunter 200 Badeseen auf 9.533 Quadratkilometern – diese klaren und bis zu 28 Grad warmen Naturschätze inmitten sanfter Hügel und imposanter Berge machen Kärnten zu einem außergewöhnlichen Urlaubsziel im Alpenraum. Das südlichste Bundesland Österreichs bietet viel Sonne und Wärme sowie Sommererlebnisse im, auf und am Wasser. Eine Extraportion Abwechslung erwartet Familien und Aktivurlauber nicht nur an den „großen Vier“ – dem mondänen Wörthersee, dem sagenumwobenen Millstätter See, dem kulturreichen Ossiacher See und dem hoch gelegenen Weißensee. Auch die vielen kleinen „Juwelen“ wie der Klopeiner See, Pressegger See, Faaker See etc. laden zum Schwimmen, Paddeln und Genießen ein.

Außergewöhnliches und Einzigartiges: Pyramidenkogel und Inselhotel

Einatmen, ausatmen, im Flow sein – dieses Gefühl lässt sich rund um den Wörthersee auf vielfältige Weise erleben. Die einen machen Yoga am Steg, die anderen versuchen auf Surf-, SUP- oder Wakeboards das Gleichgewicht zu halten. Auch am Ufer und in den charmanten Seeorten gibt es viel zu entdecken. Wanderer erklimmen den Pyramidenkogel und genießen vom höchsten Holz-Aussichtsturm den Blick auf die riesige, türkisgrüne Wasserfläche. Rund um alle Kärntner Seen finden auch Mountain-, Gravel- und E-Biker ihre persönliche Traumtour, die idealerweise mit einem Sprung ins klare Wasser abgerundet wird.

Einsame Buchten, türkisgrünes Wasser

Am Ossiacher See lassen die Winde von der Gerlitzen Alpe Surfboards und Segelboote übers Wasser gleiten. Hochkarätige Konzerte im Stift Ossiach und das nahe gelegene Villach sorgen zudem für eine kulturelle Brise. Mystisch präsentiert sich dagegen Kärntens zweitgrößter und tiefster See. Der Millstätter See am Fuße des sagenumwobenen Mirnock hat ein Südufer mit einsamen Buchten, die nur per Boot zu erreichen sind. Auf der anderen Seeseite, in Millstatt laden das ehrwürdige Stift und das moderne Strandbad mit seinem denkmalgeschützten Sprungturm dazu ein, erkundet zu werden. Das Ufer des Weißensees, der auf 930 Metern in einer fjordähnlichen Landschaft inmitten eines Naturparks liegt, ist überwiegend unverbaut und vermittelt angesichts des türkisgrün schimmernden Wassers sogar ein bisschen Karibikfeeling. Im Sinne des sanften Tourismus setzt man hier auf weniger Autoverkehr und mehr nachhaltige Mobilität.

Unter www.kaernten.at gibt es ausführliche Informationen zu allem, was man an Seen, Flüssen, Wasserfällen und Bächen erleben kann – vom Fischen am Weißensee über Rafting auf der Gail bis zum Kanufahren am Faaker See, wo sich auch Österreichs einziges Inselhotel befindet. Seit 2025 gibt es übrigens Direktflüge von Hannover und Köln nach Klagenfurt.

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