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Gruseln, zittern und staunen im Europa-Park: Schaurig-schöne Halloweenzeit für die ganze Familie

Die Zeit der Geister und Hexen macht auch in diesem Jahr vor Deutschlands größtem Freizeitpark nicht halt: Vom 26. September bis zum 08. November 2020 verwandelt sich der Europa-Park in eine geheimnisvolle Herbstlandschaft und Gruselfans kommen voll auf ihre Kosten. Klapprige Skelette, unheimliche Gestalten und dämonische Nachtgespenster treiben während der mystischen Jahreszeit ihr Unwesen und ziehen Klein und Groß in ihren Bann. Die Attraktionen, Walking-Acts und die Gastronomie stehen ebenfalls im Zeichen der bunten Jahreszeit. Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist der Europa-Park auch zwischen der Halloween- und der Wintersaison geöffnet. Vom 9. bis 27. November 2020 bietet „HALLOWinter“ den perfekten Mix aus schaurig-schöner Gruselzeit und traumhaft-schönen Winterwochen. Hexen tragen rote Zipfelmützen und direkt neben liebevoll dekorierten Kürbisfiguren locken gebrannte Mandeln und Glühwein. Die Kombi aus zwei Jahreszeiten ist weltweit einzigartig.

180.000 Kürbisse tauchen den Europa-Park in ein sattes Orange. Bild: Europa-Park
180.000 Kürbisse tauchen den Europa-Park in ein sattes Orange. Bild: Europa-Park

Bereits seit 23 Jahren ist Halloween im Europa-Park für kleine und große Gruselfans ein unverzichtbares Event: Über 180.000 Kürbisse in allen Größen und Formen sowie 15.000 Chrysanthemen, 6.000 Maispflanzen und 3.000 Strohballen verleihen den 15 europäischen Themenbereichen einen herbstlichen Look. Dicke Spinnweben, gruselige Hexen und schaurige Gespenster sorgen für eine furchterregende Stimmung. Neben der unheimlichen Dekoration versprechen weitere Highlights wahrhaft schreckliche Gruselerlebnisse. Auf einer Fläche von 95 Hektar verstecken sich zahlreiche mystische Kreaturen, die schreckhafte Gäste zusammenzucken lassen. Durstige Vampire und tanzende Skelette ziehen durch den Europa-Park. Wer nicht aufpasst, wird nach allen Regeln der Geisterkunst erschreckt.

Großartige Attraktionen und herbstliche Leckerbissen

Aber nicht nur allerlei geheimnisvolle Halloween-Gestalten treiben ihr Unwesen. Bei einer Fahrt mit der wiedereröffneten Attraktion „Piraten in Batavia“ treffen die Besucher auf zwielichtige Seeräuber und begeben sich auf ein Abenteuer an der Seite des Piraten Bartholomeus van Robbemond von Holland bis ins exotische Batavia. Zurück im Hafen von Amsterdam angekommen, führt die Reise ins glamouröse Frankreich der 1920er Jahre im „Eurosat – CanCan Coaster“, nach Island mit seinen spektakulären Achterbahnen oder sogar bis ins Weltall im neuen 360-Grad-Filmabenteuer „Mission Astronaut“.

Kulinarisch steht der Europa-Park ebenfalls im Zeichen der bunten Jahreszeit. Ob gebratenes Lachsfilet mit Kürbiskernen im „Fjord Restaurant“, der leckere „SCARY-Burger“ oder „Feurige Hexenfinger“ aus knusprigem Hähnchenfleisch mit Pasta und Gemüse – hier ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Zünftig geht es außerdem im Seerestaurant zu, denn passend zum Herbst locken dort typische Oktoberfestspezialitäten.

Wasserspaß und neue Ruheoasen

Aufregende Exkursionen locken die Besucher auch in die nahegelegene Indoor-Wasserwelt Rulantica. Bei 17 Rutschen, einem großen Wellenbecken und zahlreichen weiteren Highlights in neun liebevoll thematisierten Bereichen ist bestimmt für jeden das Richtige dabei. Der Outdoor-Bereich mit seinem beheizten Außenpool und dem nordischen Wildbach „Vildstrøm“ verspricht ebenfalls Wasserspaß zu jeder Jahreszeit. Außerdem erwartet die Gäste ab diesem Herbst der exklusive Ruhebereich „Hyggedal“, um im Anschluss an eine grandiose Rutschpartie auf über 1.000 Quadratmetern herrlich zu relaxen. Auch im benachbarten Hotel „Krønasår“ dürfen sich die Besucher mit der Eröffnung des Sauna- und Fitnessbereichs im Herbst auf eine neue Oase der Entspannung freuen.

Was könnte es Schöneres geben, als nach einem erlebnisreichen Tag im Europa-Park oder der Wasserwelt Rulantica in gemütlichem Ambiente die Beine hochzulegen? Die sechs 4-Sterne (Superior) Hotels sowie das Camp Resort des Europa-Park lassen dabei keine Wünsche offen. Ob mediterran oder nordisch, maritim oder rustikal, die parkeigenen Erlebnishotels mit ihrer individuellen Thematisierung bieten Abwechslung und Erholung für die ganze Familie.

Regionale Halloweendeko im Europa-Park: 180.000 Kürbisse von Bauer Rauer aus Schwanau-Wittenweier

Wer denkt, Kürbisse sind immer orange und rund, irrt sich gewaltig. Vom weißen Ufo über den grünen Zwerg bis hin zum Erdnuss-Riesen gibt es zu Halloween im Europa-Park alle Farben und Formen zu bestaunen. 180.000 Exemplare präsentieren die volle Vielfalt. Mehr Kürbisdeko gibt es nirgends in Deutschland. Auf knapp 20 Hektar Fläche wachsen die Herbstfrüchte direkt in der Region. Über 80 Sorten reifen auf den Feldern in Schwanau-Wittenweier bei Landwirt Peter Rauer. In diesem Jahr feiert der „Rauerbauer“ Jubiläum. Seit 25 Jahren beliefert er den Europa-Park zu Halloween mit Kürbissen. Dazu gehören mittlerweile ausgefallene Sorten aus der ganzen Welt, zum Beispiel der Hubbard aus Neuseeland, ein gräulich-grüner Speisekürbis, den man ab 26. September vor allem im Griechischen Themenbereich bestaunen kann.

Landwirt Peter Rauer liefert seit 25 Jahren Kürbisse an den Europa-Park. Bild: Europa-Park
Landwirt Peter Rauer liefert seit 25 Jahren Kürbisse an den Europa-Park. Bild: Europa-Park

Die Halloweensaison in Deutschlands größtem Freizeitpark dauert bis zum 8. November. In diesem Jahr dürfen sich die Gäste zum ersten Mal noch länger an Gespenstern und Hexen erfreuen. HALLOWinter ist der einzigartige Mix aus schaurig-schöner Halloweenzeit und traumhaften Winterwochen. Auch für diesen verlängerten Zeitraum eignen sich Kürbisse ganz besonders gut als Dekoration, da sie bis zu einem Jahr lagerfähig bleiben wie Peter Rauer selbst getestet hat. Er weiß die Frucht auch als Lebensmittel zu schätzen und hat schon alle Sorten probiert – von Hokkaido-Suppe über gebackenen Butternuss bis zu Pink Jumbo Banana Brei. Bei Landwirt Rauer wachsen alle Früchte in Bio-Qualität, werden weder gedüngt noch gespritzt. Außerdem gibt man ihnen viel Platz. Jede Pflanze darf sich auf drei Quadratmetern voll entfalten. Das kommt den empfindlichen Kürbissen zu Gute. Sie wachsen prächtig unter der badischen Sonne und erfreuen im Herbst die Europa-Park Besucher mit besonders schönen Formen und Farben. Der Rauerbauer setzt dabei auf eine sechsjährige Fruchtfolge. So lange dauert es bis das gleiche Feld wieder mit Kürbissen bepflanzt wird. In der Zwischenzeit sorgen Weizen und Mais dafür, dass der Boden immer optimal mit Nährstoffen versorgt wird und maximalen Ernteerfolg bietet.

Keine Frucht passt besser zur Halloweenzeit als der Kürbis. Obwohl er so harmlos aussieht, zählt er zu den aggressiven Pflanzen, die andere Gewächse umschlingen und würgen, um selbst mehr Platz zu bekommen. Zum Glück sind sie in Deutschlands größtem Freizeitpark dann nur noch Zier ohne besitzergreifendes Eigenleben. Die verschiedenen Sorten werden nach Themenbereichen sortiert, um ein besonders harmonisches Bild abzugeben. Gleich nach dem Haupteingang in der Deutschen Allee werden die Besucher vor allem mit dem typischen Halloween-Kürbis Renegade begrüßt. Wieviel Arbeit hinter der Natur-Deko steckt, wird bewusst, wenn man weiß, dass jeder der 180.000 Kürbisse mindestens sechs Mal durch die Hände der Landwirte und Gärtner wandert bis er an seinem Platz liegt – bei der Ernte auf den Schwad, von dort auf den Anhänger, der die Früchte zum Bauernhof transportiert, ab ins Wasserbecken und nach zwei Waschgängen weiter in große Kisten, die dann letztlich in den Europa-Park gebracht werden. Dort kommen die Kürbisse dann wie von Zauberhand in die 15 europäischen Themenbereiche und bescheren den Besuchern eine aufregende Halloween-Zeit in den leuchtendsten Farben. Schon ab dem 14. September sind einzelne Exemplare im Europa-Park zu bestaunen und es werden täglich mehr. Ab 26. September erstrahlt Deutschlands größter Freizeitpark dann wieder in voller Halloweenpracht.

Atemberaubende Show, exquisite Kulinarik, sicheres Ambiente: Dinner-Show Special in der Europa-Park Arena

Ab dem 6. November 2020 präsentiert Deutschlands größter Freizeitpark das Dinner-Show Special in der Europa-Park Arena. Die Zuschauer erwartet eine einmalige Kombination aus artistischer Meisterleistung, Livemusik und Comedy. Das eigens für die Dinner-Show kreierte 4-Gang-Menü von 2-Sterne Koch Peter Hagen-Wiest verwöhnt die Gäste zusätzlich mit kulinarischen Gaumenfreuden. Ein glanzvolles Highlight ist die Verleihung der Ed-Awards, mit denen die besten Künstler in diesem Jahr von den Gästen ausgezeichnet werden. Bis zum 7. Februar 2021 sorgt die Dinner-Show für unvergessliche Momente in sicherem Ambiente.

Das diesjährige Special der Dinner-Show findet in der Europa-Park Arena statt, die mit ihren 3.000 Quadratmetern genügend Platz bietet, um die aktuell geltenden Hygiene- & Sicherheitsvorgaben einzuhalten. Bei der Dinner-Show handelt es sich um eine der wenigen, die aufgrund der hohen Anforderungen in Deutschland derzeit angeboten werden. Weltklasse-Künstler präsentieren vom 6. November 2020 bis zum 7. Februar 2021 ein hochkarätiges Abendprogramm. Dabei erwartet die Besucher eine einmalige Mischung aus Tanz, Musik und Artistik – extravagant und glanzvoll!

Wie faszinierend die Malerei mit Sand ist, zeigt Kelly Huesca in einer gefühlvollen Darbietung. Bild: Europa-Park
Wie faszinierend die Malerei mit Sand ist, zeigt Kelly Huesca in einer gefühlvollen Darbietung. Bild: Europa-Park

Beeindruckende Artistik

Als Gastgeber des Abends führen Stéphane Bulcourt, der charmante Meister des Chaos, und Bauchredner Willer Nicolodi die Gäste mit viel Charme und einer ordentlichen Portion Humor durch das Programm. Dem Wettkampf um die Ed-Awards stellt sich unter anderem Konstantin Muraviev, der mit seinem Rhönrad aus einer sportlichen Leistung spielerische Leichtigkeit macht. Hoch hinaus geht es mit Dmitriy Grygorov und Anastasiia Vashenko, die pure Leidenschaft und perfekte Körperbeherrschung miteinander kombinieren. Dany Daniel versucht mit einer Konstruktion aus bis zu acht Rollen, Brettern und Reifen die Schwerkraft zu überwinden. Besonders kraftvoll ist die Show von Volodymyr Kostenko und Anton Savchenko, bei der aus anspruchsvollem Spitzensport gefühlvolle Poesie wird. Maria Sarach überzeugt mit ihrer grenzenlosen Beweglichkeit und einem sagenhaften Gleichgewichtssinn in einer Glaskugel. Wie faszinierend die Malerei mit Sand ist, zeigt zudem Kelly Huesca in einer gefühlvollen Darbietung.

Den passenden Gesang liefert die unverwechselbare Stimme von Maisie Humphreys aus England und das Duo Murray & Steven Hockridge verleiht zusammen mit der großartigen Virginie Schaeffer dem Abend mit viel Leidenschaft und Taktgefühl den musikalischen Feinschliff.

Genussvolle Momente

2-Sterne Koch Peter Hagen-Wiest aus dem „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“, welches vom renommierten Fachmagazin Feinschmecker zum „Restaurant des Jahres“ gewählt wurde, hat eigens für die Dinner-Show ein erlesenes 4-Gang-Menü kreiert. Dieses wird unter der Leitung der Maîtres Thierry Gnaedig und Jürgen Steigerwald mit viel Hingabe von den Meisterköchen des Europa-Park zubereitet.

Zur Vorspeise wird ein frischer Lachs in Buttermilch-Dashi mit Liebstöckel, Quinoa und Avocado serviert. Weiter geht es mit einem Karotten-Vadouvan Süppchen und einer Jakobsmuschel als Zwischengang. Als Hauptgang verwöhnt ein zarter Kalbsrücken mit einem Kürbis-Graupen-Risotto an Madeirajus die Gäste. Das Dessert kombiniert ein leckeres Orangen-Sanddorn-Eis mit Orangenpüree, Haselnüssen und Honigkresse zu einem wahren Gourmet-Feuerwerk. Auf Wunsch wird nach Vorbestellung auch ein vegetarisches Menü serviert.

Passend zu den kulinarischen Highlights kann eine Getränkepauschale gebucht werden. Die Gäste haben die Wahl zwischen Klassisch und Alkoholfrei. Die klassische Pauschale enthält einen Aperitif ausgewählte Weine, Bier, Softdrinks sowie Kaffee-Spezialitäten. Bei der alkoholfreien Variante ist ebenfalls ein Aperitif sowie Soft- und Heißgetränke und feinste alkoholfreie Essensbegleiter der Manufaktur Jörg Geiger enthalten.

Zauberhafte Nächte

Für all die, die nach der Dinner-Show den Zauber mit ins Reich der Träume nehmen möchten, bietet das Angebot „Dinner & Dream“ den passenden Rahmen. In einem der sechs 4-Sterne Erlebnishotels des Europa-Park können die Gäste an ausgewählten Terminen traumhaft übernachten.

Feiern – mit Sicherheit!

Um die aktuell geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorgaben einhalten zu können, findet das Dinner-Show Special in der Europa-Park Arena statt. Die Location bietet mit 3.000 Quadratmetern ausreichend Platz, um den Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Damit zählt die Abendveranstaltung deutschlandweit zu einer der wenigen dieser Art. In diesem Jahr sind Buchungen nur ohne eine feste Sitzplatzreservierung möglich. Die Plätze werden am Veranstaltungstag vor Ort individuell nach Reservierungseingang vergeben.

Weitere Informationen auch unter europapark.de/dinnershow

Spektakuläres Mercedes-Benz Shootout im nächtlichen Europa-Park

Logo © Europa-Park
Logo © Europa-Park

Bereits zum elften Mal war Deutschlands größter Freizeitpark die unverwechselbare Location für ein spektakuläres Shootout mit einzigartigen Fahrzeugen von Mercedes-Benz. Seit 2014 setzen Starfotografen, Blogger, Racing-Drohenflieger und Influencer im nächtlichen Europa-Park beeindruckende Autos in Szene. Anfang September konnten folgende TikTok-Größen ihrer Kreativität bei der Umsetzung freien Lauf lassen: Younes Zarou, die aktuelle deutsche Nummer 1 auf TikTok, Herr Anwalt, Dalia und Tina Neumann.

Seit 2002 besteht die enge Kooperation zwischen Mercedes-Benz und dem Europa-Park. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurden in diesem Jahr ein Vision smart EQ, Vision EQS, ein AMG GTR Pro, der AMG GLC 63 S und ein 280 SE Cabrio geshootet. Für TikTok-Star Younes Zarou war das Shootout im Europa-Park ein unvergessliches Erlebnis: „Als großer Achterbahnfan ist es für mich besonders faszinierend, den Europa-Park nachts zu erleben. Das ist die beste Location, die man sich für dieses Shooting aussuchen konnte.“

EXPEDITION R #139: Auf dem Schauinsland bei Freiburg, Teil 2 | Berg und Bergbau

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Mac fährt fort mit seiner Berichterstattung über den Schauinsland bei Freiburg. Diesmal geht es unter Tage, in die Grube Gegentrum, in der schon vor Jahrhunderten Bergbau betrieben wurde. Und Mac kommt ein kleines Stück weiter bei seiner Suche…

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Über 7.000 Bäume versprechen Natur pur im Europa-Park

Die Blätter an den Bäumen verfärben sich bereits und sind damit erste Herbst-Vorboten. Sie bestimmen in den nächsten Wochen das malerische Bild von Deutschlands größtem Freizeitpark. Im Europa-Park samt Hotel-und Camp Resort können Besucher durch eine Naturlandschaft mit über 5.000 Bäumen und 80 verschiedenen Arten spazieren und dabei sogar viele exotische Gewächse entdecken. Die Erweiterung rund um die neue Indoor-Wasserwelt Rulantica und das 4-Sterne Superior Hotel Krønasår umfasste im vergangenen Jahr rund 2.000 weitere neu gepflanzte Bäume. Abseits der über 100 Attraktionen lassen sich so unzählige Ruheoasen unter den hölzernen Riesen entdecken. „Bei dieser Vielzahl an Bäumen kann man schon von einem großen Wald sprechen“, erklärt der zertifizierte Baumkontrolleur und Forstwirt Felix Klaiber. Viele Bäume bedeuten aber auch dauernde Pflege und regelmäßige Kontrollen, die Klaiber seit letztem Jahr in Zusammenarbeit mit der Europa-Park Gärtnerei durchführt. „Die Kontrolle der Bäume findet das ganze Jahr statt, denn ein Baum zeigt uns im Sommer Dinge an, die wir in der kalten Jahreszeit nicht sehen können. Im Winter ist kein Laub an den Bäumen und wir können eventuelle Schäden leichter entdecken und beheben. Im Sommer können wir hingegen den Trockenstress anhand einer Verfärbung des Laubs besser einschätzen“, so Felix Klaiber. Die Gesundheit und Sicherheit der Bäume wird über ein sogenanntes Baumkataster gewährleistet. Darin verwaltet und kontrolliert Felix Klaiber die Parkbäume systematisch und regelmäßig. Jeder Baum ist mit wichtigen Daten wie seinem Standort, dem Stammumfang oder dem Kronenzustand erfasst. Das Baumkataster bietet vielfältige Möglichkeiten zur Auswertung, um daraus wiederum Pflege- und Sicherungsmaßnahmen ableiten zu können. Klaiber koordiniert die Baumkontrolle; die Durchführung der Baumpflege erfolgt durch Fachkräfte drei externer Pflegefirmen mit Unterstützung der Gärtner des Europa-Park. Es gibt auch viel zu tun. Bei Gewittern beispielsweise fallen Zusatzkontrollen auch von schon überprüften Bereichen an. „Der Europa-Park scheut weder Kosten noch Mühen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Dabei wird mehr unternommen, als vorgeschrieben ist. Dem Besucher wird so ein noch natürlicheres Erlebnis des Parks und der Natur ermöglicht“, beteuert Felix Klaiber.

Der Mammutbaum im Europa-Park ist über 150 Jahre alt. Bild: Europa-Park
Der Mammutbaum im Europa-Park ist über 150 Jahre alt. Bild: Europa-Park

Wer aufmerksam durch den Park spaziert, findet auch einige exotische Bäume. „Hier gibt es beispielsweise Götterbäume, Amberbäume, Tulpenbäume und auch Taschentuchbäume“, schwärmt Klaiber von der botanischen Vielfalt. Unter den 80 verschiedenen Arten tummeln sich weiter Feigenbäume, Korkeichen, Pinien- und Mispelbäume sowie Australische Silbereichen oder Kampferbäume. Der Europa-Park erlangte bereits 1973 mit dem Erwerb des Schlosses Balthasar ein außerordentliches Naturerbe. Die Adelsfamilie Böcklin aus dem Elsass hat einen beeindruckenden Schlosspark angelegt, zu dem damals mehr als 1.000 Gehölze zählten. Diese grüne Lunge von Deutschlands größtem Freizeitpark beherbergt hohe Kastanienbäume, Rotbuchen, Zypressen, knorrige Eichen oder ausladende Platanen. Hinzu gesellen sich auch Exoten wie Ginko- und Mammutbäume – der größte davon ist geschätzt über 150 Jahre alt und gigantische 45 Meter hoch. Zum Altbestand sind in den vergangenen Jahren tausende Bäume dazugekommen. „Allein das zeigt schon, wie viel die Familie Mack auch in die Natur investiert“, betont der langjährige Leiter der Europa-Park Gärtnerei Jürgen Sedler.

„Hinter den Ruheoasen wie dem Historischen Schlosspark Balthasar und dem malerischen Ambiente der 15 europäischen Themenbereiche im Europa-Park steckt viel Arbeit und Pflege“, ergänzt Sedler. Dazu bleiben auch die Bäume im Europa-Park von den klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre nicht gänzlich verschont. Im Moment sind die Weiden und Birken am meisten von der Hitze und Trockenheit betroffen. Doch Felix Klaiber kann Entwarnung geben: „Im Vergleich zur Gesamtsituation in Deutschland sind die Bäume im Europa-Park immer noch sehr vital. In diesem Sommer hatten wir lediglich fünf Bäume, die abgestorben sind und später gefällt werden mussten. Der Altbaumbestand war davon glücklicherweise nicht betroffen. Es hat hauptsächlich kleinere und jüngere Bäume getroffen, dessen Ersatz durch eine Nachpflanzung deutlich leichter zu bewältigen ist.“ Solchen Einschnitten begegnet die Europa-Park Gärtnerei Jahr für Jahr mit kontinuierlichen Neuanpflanzungen – allein in diesem Jahr fanden über 100 neue Bäume ihren Weg in den Park. Durch eine konstante Wasserversorgung gibt es im Europa-Park so auch noch rund 50 Birken, obwohl es dieser Baumart in der Rheinebene langsam zu warm und trocken wird. Um den historischen Altbaumbestand zu erhalten und die Vitalität der Bäume im Europa-Park zu gewährleisten, haben viele Bäume wie auch der sonst sehr beständige und schnellwüchsige Mammutbaum ein unterirdisches Bewässerungssystem erhalten, welches vollautomatisiert passende Wassermengen ohne Verdunstungsverluste an die Bäume abgibt. In den kommenden Jahren soll die Wasserversorgung großflächig ausgebaut und dadurch viele weitere Bäume am System angeschlossen werden. Für den Bestand aus zwei Dritteln Laubbäumen hofft Klaiber auf eine bessere Zukunft: „Sollten die nächsten Sommer feucht oder nass werden, gehe ich davon aus, dass sich fast 80 Prozent der Bäume wieder vom Trockenstress erholen. Das wäre natürlich toll, da es einen Altbaumbestand wie hier so schnell nicht erneut geben wird.“

In diesem Jahr bietet der Europa-Park zum ersten Mal auch zwischen der Halloween- und der Wintersaison die Möglichkeit, neben über 100 Attraktionen in 15 europäischen Themenbereichen die beeindruckende Natur zu erleben. Deutschlands größter Freizeitpark ist auch im November mit HALLOWinter jeden Tag geöffnet. Die Wintersaison geht dann bis einschließlich 10. Januar 2021. 

Gin aus dem Schloss Balthasar – nichts war älter

Gin aus dem Schloss Balthasar, gebrannt 1923. Bild: Europa-Park
Gin aus dem Schloss Balthasar, gebrannt 1923. Bild: Europa-Park

Bei den Radio Regenbogen-Rekordwochen wurde letzte Woche das älteste Lebensmittel in Baden und der Pfalz gesucht. Gewonnen hat ein Gin aus dem Jahr 1923. Roland Müller aus Ettenheim ist sein Besitzer und kann über Briefe im Staatsarchiv belegen, dass der damalige Baron Freiherr Ruprecht von Böcklin 1923 mehrere Flaschen Gin an den „Unions Club in Berlin“ verschickt hat. Der Baron lebte im Schloss Balthasar, dem heutigen Herzstück des Europa-Park.

Familienvater Roland Müller hatte sich neben vielen anderen Hörern gemeldet und bekam nun 1000 Euro für den Rekord der Woche. Müller ist in Rust aufgewachsen und seit Jahren an allem rund um das dortige Schloss Balthasar interessiert.

Vor wenigen Wochen hat Roland Müller bei einer Internetversteigerung diesen Gin entdeckt, der in Rust, auf dem Gelände des heutigen Europa-Park, gebrannt wurde. Er zögerte nicht lange und gab das höchste Gebot ab. „Die ersteigerte Flasche ist die einzige bekannte und noch original gefüllte Ginflasche aus dieser Zeit“ freute sich der Ettenheimer über seine erfolgreiche Aktion: „Nach fast 100 Jahren hat die Flasche wieder ihren Weg nach Hause in die Ortenau gefunden“. Sie soll künftig in der Schlossbrennerei im Europa-Park ausgestellt werden.

Gin und Whiskey wurde schon in den 20er Jahren in Rust gebrannt, da es familiäre Verbindungen von Baron Ruprecht nach Irland, dem Heimatland des Wacholderschnapses gab. Auch heute wird im Europa-Park wieder Gin gebrannt. Der Balthasar Gin ist im Schwarzwald-Laden in der Deutschen Allee und in den Hotelshops von Deutschlands größtem Freizeitpark erhältlich.

Höchste Anerkennung für 2-Sterne-Restaurant des Europa-Park: Feinschmecker kürt „Ammolite“ zum Restaurant des Jahres

"Ammolite - The Lighthouse Restaurant" im Europa-Park Hotelresort. Bild: Europa-Park
„Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ im Europa-Park Hotelresort. Bild: Europa-Park

Bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2012 steht das „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ für eine exquisite Küche, die weit über die Region hinaus geschätzt wird. Mit ihrem einzigartigen Konzept und hohen Niveau konnten Küchenchef Peter Hagen-Wiest und sein Team jüngst auch die anspruchsvolle Jury des „Feinschmeckers“ überzeugen: Das renommierte Fachmagazin verlieh dem 2-Sterne-Restaurant, das sich im Leuchtturm des 4-Sterne Superior Hotels Bell Rock befindet, wie heute bekannt wurde den Titel „Restaurant des Jahres“. „So kosmopolitisch und glamourös sind nur wenige Toprestaurants hierzulande“, so Chefredakteurin Deborah Gottlieb. Peter Hagen-Wiest begeistert „mit einer geschmackssatten, herrlich sinnlichen modernen Hochküche. Der sympathische Österreicher konzipiert hochpräzise, zeitgemäße Klassik in zwei Menüs: ,Black Forest Cuisineʼ mit heimischen Zutaten und ,Around the Worldʼ mit internationalen Topprodukten. Besser kann die Verbindung von Heimat und weiter Welt kaum gelingen. Der exzellente, aber kein bisschen steife Service unter Leitung von Sommelier Marco Gerlach und die umfangreiche Weinauswahl (450 Positionen) sorgen für ein herausragendes Gesamterlebnis“, so Gottlieb weiter zur Begründung.

Thomas Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park und unter anderem verantwortlich für den Bereich Gastronomie: „Die Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung und große Ehre für uns. Nicht alle waren von Beginn an von der Vision überzeugt, ein Spitzenrestaurant in einem Freizeitpark zu eröffnen. Umso mehr freue ich mich gemeinsam mit allen Beteiligten, dass sich unsere Anstrengungen auszahlen und uns der Erfolg recht gibt.“

Ausbildungsbeginn in Deutschlands größtem Freizeitpark

Investition in die Zukunft: 65 junge Auszubildende schlagen im Europa-Park ein neues Kapitel auf - hier auf der Piazza des Hotels „Colosseo“. Bild: Europa-Park
Investition in die Zukunft: 65 junge Auszubildende schlagen im Europa-Park ein neues Kapitel auf – hier auf der Piazza des Hotels „Colosseo“. Bild: Europa-Park

Anfang September hat trotz der Corona-Krise für 65 junge Menschen im Europa-Park und zwei bei Mack Rides ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt begonnen. Erstmals gibt es drei Anwärter der Werkfeuerwehr, eine Floristin, einen Kfz-Lackierer und eine Medienkauffrau für den Bereich Digital & Print. Die Berufsvielfalt im Europa-Park ist riesig und dennoch bleibt eine Ausbildung in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie auch 2020 besonders beliebt. Dank einer neuen Personalinitiative in Asien konnten zudem zehn junge Menschen aus Kirgisistan für eine Berufsausbildung gewonnen werden. Aufgrund der aktuellen Situation wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen in diesem Jahr per Videobotschaft begrüßt.

Das Familienunternehmen bildet aktuell 170 Auszubildende und Studierende in 26 verschiedenen Berufen sowie neun Studiengängen aus und zählt damit zu einem der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Die Übernahmequote liegt bei über 90 Prozent. Deutschlands größter Freizeitpark ist mittlerweile ein weit bekannter Ausbildungsbetrieb und mit 4.450 Mitarbeitern in der Hauptsaison einer der stärksten Wirtschaftsmotoren in Südbaden.

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