Beim Quadrivium Club probiert man etwas neues: Alle Abteilungen konzentrieren sich auf eine Aufgabe und sind dazu in Mexiko unterwegs. In dieser Folge betrachtet Mac daher, wie man die Kultur des Landes erfahren kann. Dazu stellt er verschiedene Museen und Ausgrabungsstätten vor, die von den Maya und Azteken erzählen.
Die bisherigen Episoden der Reihe: Reisende Reporter und der Obsidian-Priester von Yucatan, Teil 1: Ein Souvenir mit einer Geschichte – https://youtu.be/y5VXgNHJJPI Reisende Repoter und der Obsidian-Priester von Yucatan, Teil 2: Ankommen in Mexiko – https://youtu.be/BHXOVrxiDj4 Summertime Parcs: Hotel Dreams Riviera Cancun Resort & Spa – https://youtu.be/IQ3NS0DB9bI
Es ist so weit! Die letzten Sommertage sind vorbei und die Natur kündigt den Herbst in bunten Farben an. Die perfekte Zeit für einen Ausflug mit den Liebsten. Für alle, die noch nicht wissen, wo es dieses Jahr hingehen soll, hat die Vergleich.org-Redaktion anhand einer Analyse der Online-Suchanfragen die meistgesuchten Schlösser und Burgen in Deutschland ausgewertet!
Grafik: Vergleich.org
Auf Platz 1: Schloss Neuschwanstein! Mit 202.560 Suchanfragen ist das Schloss des Märchenkönigs eindeutig das bekannteste.
Auf Platz 2: Schloss Dankern! Das Schloss Dankern in Niedersachsen ist mit 135.480 Suchanfragen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, welches im Sommer zusätzlich die Möglichkeit bietet, sich im Dankernsee abzukühlen.
Auf Platz 3: Burg Eltz! Die Burg Eltz, für die sich rund 135.300 Personen interessieren, belohnt Besucher*innen nach einem dreistündigen Wanderweg mit ihrer außergewöhnlichen Architektur.
Auf Platz 4: Schloss Elmau! Das Schloss Elmau ist mit 91.410 Suchanfragen nicht nur ein Tourist*innenmagnet, sondern auch Austragungsort politischer Veranstaltungen.
Auf Platz 5: Burg Hohenzollern! Für die Burg Hohenzollern in Bisingen interessieren sich 60.750 Personen, was sicher auch am ganzjährigen Kulturprogramm auf der Burg liegt.
Im Jahr 2019 haben 5,18 Millionen Tourist*innen alleine die bayerischen Schlösser und Burgen als Ausflugsziel gewählt. Kein Wunder, denn schließlich kann ein solcher Ausflug alle Familienwünsche erfüllen: ein gemütlicher Spaziergang, die aufregende Erkundung des Schlosses oder der Burg und ein guter Kaffee, bevor es wieder nach Hause geht.
Die Vergleich.org-Redaktion hat die meistgesuchten Schlösser und Burgen anhand von Online-Suchanfragen zusammengestellt.
Auf Platz 1: Schloss Neuschwanstein!
Mit monatlich 202.560 Suchanfragen liegt Schloss Neuschwanstein ganz klar auf dem ersten Platz der Auswertung der meistgesuchten Schlösser und Burgen Deutschlands. Das Schloss ist mit seinen rund 1,4 Millionen Besucher*innen pro Jahr nicht nur das beliebteste, sondern wohl auch das bekannteste in Deutschland.
Neuschwanstein ist allerdings nicht nur bei den Deutschen sehr beliebt, denn jedes Jahr strömen Menschen aus allen Teilen der Welt nach Bayern, um das Schloss des Märchenkönigs einmal gesehen zu haben.
Der Aufstieg zum Schloss dauert 40 Minuten und führt auf einer Strecke von 1,5 Kilometern steil bergauf. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann mit dem Bus bis zum Aussichtspunkt “Marienbrücke” fahren und von dort aus rund zehn Minuten bergab zum Schloss laufen. Auf die Pferdekutsche sollten Besucher*innen zum Wohl der Pferde verzichten.
Auf Platz 2: Schloss Dankern!
Platz zwei mit 135.480 Suchanfragen belegt das Wasserschloss Dankern in Haren, Niedersachsen. Besucher*innen können sowohl das Schloss als auch den Freizeitpark und seine Vielzahl an Attraktionen besuchen.
Schloss Dankern eignet sich nicht nur für einen Tagesausflug, es lädt mit seinen vielen Ferienhäusern auch zu einer mehrtägigen Auszeit ein. Dazu liegt das Schloss nicht weit vom Dankernsee, der in den heißen Sommermonaten die perfekte Abkühlung bietet und auch bei kühleren Temperaturen zum Flanieren einlädt.
Auf Platz 3: Burg Eltz!
Die Bronzemedaille mit 135.300 Suchanfragen pro Monat geht an die Burg Eltz. Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und gilt mit ihrem märchenhaften Charme als eine der schönsten Burgen Deutschlands. Der Weg zur Burg beträgt 9,5 Kilometer und führt über 3 Stunden durch die schöne Natur von Wierschem (Rheinland-Pfalz).
Das Besondere an der Burg Eltz ist ihre einzigartige Architektur: Die Türme der Burg sind acht bis 35 Meter hoch und von einer Vielzahl an Dächern, Erkern und Fachwerken geprägt, wodurch die Burg wie eine echte Ritterburg wirkt.
Auf Platz 4: Schloss Elmau!
Auf Platz vier befindet sich mit 91.410 Suchanfragen das Schloss Elmau, welches am Fuß des Wettersteingebirges auf rund 1.000 Meter Höhe liegt. Die Natur rund um das Schloss lädt mit ihren grünen Wiesen und dichten Wäldern zu ausgiebigen Ausflügen ein. Wer möchte, kann sich außerdem im großzügigen, luxuriösen Spa-Bereich eine Auszeit gönnen. Das Schloss Elmau wird nicht nur durch die schöne Landschaft und den Spa-Bereich geprägt, sondern war bereits mehrfach Austragungsort des G7-Gipfels.
Grafik: Vergleich.org
Auf Platz 5: Burg Hohenzollern!
Die Burg Hohenzollern befindet sich am Rand der Schwäbischen Alb und liegt mit 60.750 Suchanfragen pro Monat auf Platz 5 der meistgesuchten Schlösser und Burgen in Deutschland. Noch heute ist sie Stammsitz der Familie von Preussen und Wahrzeichen der Region Zollernalbl. Zudem ist die Burg ein Museum für alle, die in die mittelalterliche Zeit eintauchen wollen.
Eine reguläre Besichtigung dauert ca. 60 Minuten und führt durch knapp 20 Zimmer, Galerien und Salons. Der Aufstieg zur Burg ist zwar nur 600 Meter lang, allerdings ist der Wanderweg sehr steil und beinhaltet zusätzlich Treppen, weshalb für den Aufstieg 25 Minuten einzuplanen sind.
Auf Platz 6: Schloss Nymphenburg!
60.650 monatliche Online-Suchanfragen
in diesem Münchner Schloss kam König Ludwig der II. zur Welt, der später das Märchenschloss Neuschwanstein entwarf
heute ist Nymphenburg ein Baudenkmal, welches für 8€ Eintrittspreis pro Person besichtigt werden kann
Auf Platz 7: Schloss Sanssouci!
49.680 monatliche Online-Suchanfragen
das Schloss befindet sich in Potsdam und wurde im Jahr 1743 von Friedrich dem Großen in Auftrag gegeben
das Besondere an diesem Ort ist jedoch nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die großzügige Parkanlage mit über 1.000 verschiedenen Skulpturen und über 230.000 Pflanzen, die von knapp 60 Gärtner*innen gepflegt werden
Auf Platz 8: Moritzburg!
46.260 monatliche Online-Suchanfragen
das ursprüngliche Jagdhaus wurde von 1542 bis 1546 nach den Plänen von Herzog Moritz von Sachsen errichtet und nach diesem benannt
es befindet sich in Moritzburg bei Dresden und wurde erst nach einer Erweiterung im Jahr 1672 zum Schloss
das Schloss war die Kulisse für den bekannten Märchenfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” und beherbergt noch heute eine Ausstellung zum Film
Auf Platz 9: Festung Königstein!
40.910 monatliche Online-Suchanfragen
mit ihren dicken, noch deutlich sichtbaren Mauern liegt die Festung Königstein auf Platz 9 der meistgesuchten Schlösser und Burgen der Deutschen
als eine der größten Bergfestungen Europas befindet sich die Festung im Elbsandsteingebirge
Teile des Gemäuers sind über 400 Jahre alt und bilden rund um die Festung einen 1.800 Meter langen Wallgang, der einst das Eindringen von Feinden verhindert hat
Auf Platz 10: Schloss Charlottenburg!
40.510 monatliche Online-Suchanfragen
das Schloss steht mitten in Charlottenburg (Berlin) und ist eines der Wahrzeichen des Bezirks
es wurde von 1695 bis 1791 nach Plänen mehrerer bekannter deutscher Architekten gebaut und sollte zunächst als kleines Garten- und Lustschlösschen für Sophie Charlotte Herzogin von Braunschweig und Lüneburg dienen
nach dem Tod der Herzogin lebten bis zum Tod ihres Gemahls Friedrichs des III. im Jahr 1888 die preußischen Könige im Schloss
das Schloss ging im Jahr 1926 in staatlichen Besitz über und gilt heute als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Deutschland
Am 15. Mai ist der Internationale Museumstag! Aus diesem Anlass wollte die Vergleich.org-Redaktion wissen, welche Museen derzeit bei den Internet-Nutzer*innen am beliebtesten sind – hier sind die Ergebnisse!
Grafik: Vergleich.org
Auf Platz 1: Das Deutsche Museum! Das größte Wissenschafts- und Technikmuseum der Welt landet mit 172.770 Suchanfragen auf Platz 1.
Auf Platz 2: Das Technik Museum Sinsheim! Das Baden-Württembergische Museum für Technik-Fans suchten monatlich 79.330 Internetnutzer*innen – Platz 2.
Auf Platz 3: Das DDR Museum! Das historische Museum zur Deutschen Demokratischen Republik interessiert monatlich 71.850 Internet-Nutzer*innen.
Auf Platz 4: Das Ozeanum! Das Meeresmuseum in Stralsund liegt mit 69.380 monatlichen Suchanfragen auf Platz 4.
Auf Platz 5: Die Pinakothek der Moderne! Für das Kunstmuseum in München interessieren sich monatlich 59.460 Internet-Nutzer*innen – Platz 5.
Berlin – Corona ist auch an den deutschen Museen nicht spurlos vorübergegangen. Langwierige Schließungen und nicht zuletzt umfangreiche Corona-Auflagen prägten den Alltag der hiesigen Kultureinrichtungen. Nicht wenige Museen haben im gleichen Atemzug ihre digitale Präsenz ausgebaut.
Mit den Lockerungen erhoffen sich viele jedoch auch wieder steigende Besucher*innen-Zahlen vor Ort. Die Vergleich.org-Redaktion wollte wissen, welches die beliebtesten Museen Deutschlands sind – hier die Ergebnisse!
Auf Platz 1: Das Deutsche Museum!
Technik und Naturwissenschaft erleben Besucher*innen hautnah an einem der vier Ausstellungsorte des Deutschen Museums. Hierbei erwarten sie u.a. ein täglich wechselndes Tagesprogramm, wissenschaftliche Exponate und Vorführungen sowie interaktive Stationen oder Science Shows.
In der 125.000 Objekte umfassenden Sammlung in München z.B. befinden sich u.a. historische naturwissenschaftlich-technische Originale wie das Motorflugzeug der Gebrüder Wright, das U-Boot U 1 und weitere der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Objekte.
In Nürnberg wiederum liegt der Schwerpunkt auf KI und Robotern sowie der Frage, wohin die Reise mit unseren technischen Errungenschaften gehen könnte. Mit 172.770 Suchanfragen liegt das Deutsche Museum auf Platz 1 der beliebtesten Museen Deutschlands.
Auf Platz 2: Das Technik Museum Sinsheim!
Unter den insgesamt 3.000 Exponaten, verteilt auf 50.000 m², findet sich u.a. eine große Oldtimer- und Autosammlung sowie beliebte Fahrzeuge wie der DeLorean DMC-12, diverse Panzer, Lokomotiven oder auch “The Blue Flame”, das schnellste raketenbetriebene Landfahrzeug der Welt.
Neben Fahrzeugen bilden meist begehbare Flugzeuge den zweiten Schwerpunkt des Technik Museum Sinsheim wie z.B. eine originale Concorde. Über eine Million Besucher kommen jedes Jahr ins Technikmuseum, mit 79.330 monatlichen Suchanfragen landet es auf Platz 2.
Auf Platz 3: Das DDR Museum!
Wer ein Gefühl für die DDR bekommen möchte, ist im DDR Museum in Berlin bestens aufgehoben. Neben waschechten Alltags- und Einrichtungsgegenständen wird Besucher*innen ein Einblick in alle Facetten des Lebens in der DDR gewährt.
Bei den regelmäßig wechselnden Ausstellungen zur Kultur, politischen Bewegungen, dem Trabi samt Fahrsimulation, interaktiven Spielen sowie Thementagen mit Vorträgen oder Dokumentarfilmen lohnt sich das Wiederkommen – Platz 3 mit 71.850 monatlichen Suchanfragen.
Auf Platz 4: Das Ozeanum!
Das Ozeanum in Stralsund, Platz 4 der beliebtesten Museen Deutschlands (69.380 monatliche Suchanfragen), feierte 2021 sein 70-jähriges Jubiläum. Hier werden Besucher*innen Einblicke in die Biodiversität speziell der Ost- und Nordsee sowie des Nordatlantikraums gegeben.
In Aquarien können Meeresbewohner in ihrer wirklichen Pracht erlebt werden, in der “Riesen der Meere”-Ausstellung gibt es Nachbildungen von Walen und Kraken in Lebensgröße zu bestaunen. Weiterhin werden Erkenntnisse zur Erforschung und Nutzung der Meere sowie diverse Sonderausstellungen und Thementage geboten.
Auf Platz 5: Die Pinakothek der Moderne!
Das 2002 im Kunstareal in München eröffnete Museum verbindet vier künstlerische Bereiche in einem Sammlungshaus und gehört somit zu den größten Kunstsammlungen Europas. Dabei werden die Disziplinen Kunst, Design, Grafik und Architektur mitsamt Vorträgen, Dokus und Artist Talks abgedeckt.
In ihrer Vielfalt und der transdisziplinären Programmgestaltung soll ein abbildendes Forum für gegenwärtige künstlerische Strömungen geschaffen werden. Insgesamt interessiert die Pinakothek der Moderne monatlich 59.460 Internet-Nutzer*innen – Platz 5.
Grafik: Vergleich.org
Auf Platz 6: Die Alte Nationalgalerie!
54.310 Online-Suchanfragen
Stammhaus der Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel, beinhaltet derzeit 2.000 Gemälde und ebenso viele Skulpturen sowie wechselnde Sonderausstellungen
1876 eröffnet, gehört es heute zum Weltkulturerbe der UNESCO, in dem auf drei Stockwerken die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts gezeigt werden
Sonderausstellungen, wie z.B. über Caspar David Friedrich oder über spezielle Kunstepochen haben häufig ein Besucher*innen-Aufkommen von über 100.000
Auf Platz 7: Das BMW Museum!
50.000 Online-Suchanfragen
Konzeptioniert nach einer Idee des Architekten Karl Schwanzer, Schöpfer des 1973er BMW-Museums, wurde es 2002 grundlegend erweitert
1.000 m lange Route durch 25 Ausstellungsbereiche in 7 Ausstellungshäusern, einer Dauerausstellung mit rund 120 Original-Exponaten sowie Wechselausstellungen
auf insgesamt 5.000 Quadratmeter werden die wichtigsten und wertvollsten Automobile, Motorräder und Motoren aus über 100 Jahren BMW-Geschichte gezeigt
Auf Platz 8: Das Technik Museum Speyer!
38.890 Online-Suchanfragen
Pendant zum Technik Museum Sinsheim, bietet jedoch technische Exemplare aus allen Bereichen, von der Unterwasserwelt bis ins Weltall
dazu zählt auch eine beachtliche Marine- und U-Boot-Ausstellung sowie Europas größte Raumfahrtausstellung
weiterhin Oldtimer, Lokomotiven wie die Chinesische Dampflok, Musikinstrumente wie die größte Orgel der Welt, ein Space Shuttle, Seenotkreuzer und U-Boote oder Motorräder
Auf Platz 9: Das Schokoladenmuseum Köln!
38.100 Online-Suchanfragen
hier lässt sich der kulturgeschichtliche Weg des Kakaos vom Kultgetränk in Altamerika bis hin zur Gegenwart verfolgen
zusätzlich werden auf 4.000 qm neben den Führungen diverse DIY-Kurse rund um die Schokolade sowie leckere Verkostungen geboten
Auf Platz 10: Das Porsche Museum!
36.450 Online-Suchanfragen
knapp 100 Fahrzeuge und mehr als 200 Klein-Exponate aus der Welt des Sportwagenherstellers, Führungen mit Hintergrundinformationen über die Exponate
familienfreundliches Museum in Stuttgart, dessen Rundgang etwa 2 Stunden dauert
mit Coffeebar und Restaurant, darüber hinaus auch als Event-Location für Konferenzen oder Galas mietbar
Es wird ein bunter Herbst in der Schweiz: Die bedeutenden Museen bieten ein abwechslungsreiches Programm an Kunstausstellungen. Ob eine Reise durch den Schweizer Expressionismus, die Welt von Goya oder ein interaktives Eintauchen in die Farben von Frida Kahlo – diese sechs Ausstellungen sollten Kunstliebhaber nicht verpassen.
Kunst Museum Winterthur: Expressionismus Schweiz Der Expressionismus war wegweisend für die Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts und gilt als stärkste und einflussreichste Stilrichtung der helvetischen Moderne. Das groß angelegte Panorama im Kunst Museum Winterthur verspricht die umfassendste Aufarbeitung dieses bedeutenden Kapitels Schweizer Kunstgeschichte – und eine Explosion von Farben und Formen. Die Ausstellung über den Expressionismus ist noch bis zum 16. Januar 2022 zu sehen. www.kmw.ch/ausstellungen/expressionismus-schweiz/
MASI in Lugano: Nicolas Party – Rovine Das MASI in Lugano zeigt noch bis zum 9. Januar 2022 die erste umfassende Solo-Ausstellung des Schweizer Künstlers Nicolas Party, der sich in den letzten Jahren als einer der wichtigsten Vertreter der internationalen Kunstszene behaupten konnte. Die Auswahl von Pastellgemälden und Skulpturen, die zwischen 2013 und heute entstanden sind, wird in einem Raum gezeigt, die der Künstler durch ortsspezifische Wandmalereien verändert hat. Zusätzlich verlässt die Ausstellung mit einer großformatigen Skulptur auf der Rasenfläche des Belvedere-Gartens vor dem LAC die Grenzen des Museumsgebäudes. http://www.masilugano.ch/de/880/nicolas-party
Lichthalle MAAG in Zürich: Viva Frida Kahlo – Immersive Experience Die neue Lichthalle MAAG eröffnet am 22. September mit einer Weltpremiere: „Viva Frida Kahlo – Immersive Experience“. Noch nie waren die Werke der mexikanischen Künstlerin in einer Lichtausstellung zu sehen. Die Lichthalle MAAG ist das erste permanente Museum der Schweiz, das nur immersive Ausstellungen zeigt. Werke großer Künstlerinnen und Künstler werden illuminiert, animiert, vertont und auf Wände, Decken und Böden projiziert. Die Ausstellung ist bis zum 2. Januar 2022 zu sehen. www.myswitzerland.com/de-de/experiences/events/viva-frida-kahlo-immersive-experience/ https://vivafridakahlo.ch/
Erweitertes Kunsthaus Zürich Am 9. Oktober 2021 nimmt das erweiterte Kunsthaus Zürich den Betrieb auf. Die von David Chipperfield Architects gestaltete Erweiterung macht das Ensemble zum größten Kunstmuseum der Schweiz. Sowohl in den Bestandsbauten als auch in der Erweiterung stößt das Publikum auf neue Werke aus der Sammlung des Kunsthauses, entdeckt bisher selten gezeigte private Kollektionen und erschließt sich spannende neue öffentliche Räume. https://countdown.kunsthaus.ch/
Fondation Beyeler in Basel: Goya Die Fondation Beyeler, ein Museum moderner und zeitgenössischer Kunst, widmet Francisco de Goya (1746–1828) eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen außerhalb Spaniens. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler vom 10. Oktober 2021 bis zum 23. Januar 2022 erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint. www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/veranstaltungen/goya/ http://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/goya
Kunstmuseum Bern: Meret Oppenheim. Mon exposition Meret Oppenheim (1913–1985) ist die wohl bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde sie als Schöpferin der berühmten Pelztasse und des Brunnens in Bern. „Meret Oppenheim. Mon exposition“ ist die erste große transatlantische Retrospektive der Künstlerin, die alle Werkphasen umfassend abbildet. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art in New York und der Menil Collection in Houston. Das Kunstmuseum Bern ist die erste und einzige Station der Wanderausstellung in Europa, vom 22. Oktober 2021 bis zum 13. Februar 2022. www.kunstmuseumbern.ch/see/today/1013-meret-oppenheim-120.html
Eine Gruppe Wattwanderer im winterlichen Watt (c) www.nordseetourismus.de
Auf Einladung des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Daimler AG Michael Brecht besuchte Roland Mack vergangene Woche den Mercedes Benz Truck Standort in Gaggenau. Im Rahmen einer Führung durch den Standortleiter Thomas Twork erhielt der Europa-Park Inhaber spannende Einblicke in das älteste Automobilwerk der Welt und sein innovatives „TechLab“. Sowohl mit Blick auf Deutschlands größten Freizeitpark, als auch die produzierende Mutterfirma „Mack Rides“ tauschten sich die Anwesenden angeregt über den Einsatz von Augmented Reality im Produktionsumfeld sowie die Themen Big Data und Digital Factory aus. Im September 2015 implementierte der Europa-Park als erster Freizeitpark weltweit die Virtual-Reality-Technologie auf der Achterbahn und leistete mit „Coastiality“ bahnbrechende Pionierarbeit. Seither wächst das von der hauseigenen Ideenschmiede MackNeXT zusammen mit VR Coaster geschaffene Angebot stetig und gipfelte jüngst in der Premiere der ultimativen VR-Weltneuheit „YULLBE“.
Michael Brecht und Roland Mack im Unimog Museum in Gaggenau. Bild: Europa-Park
Der über 230 Jahre alte Handwerksbetrieb „Mack Rides“ in Waldkirch gehört indessen zu den Global Playern der Freizeitparkbranche und exportiert Fahrgeschäfte verschiedenster Art in alle Kontinente. Dabei sind auch modernste Produktionsstätten ein wichtiger Schlüssel des Erfolgs. Im Anschluss an die Werksbesichtigung rundete ein Besuch des Unimog Museums e.V., dem auch Oberbürgermeister Christof Florus beiwohnte, den Tag im oberrheinischen Gaggenau ab. Der erste Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Stefan Schwaab zeigte ausgewählte Exponate, welche bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zurückreichen. Ein besonderes Highlight und die Technik erlebbar machte eine Runde im Unimog-Testparcours.
Kunst, Design und Fotografie zum Staunen und Genießen. Ein Besuch in einem der Art Museums of Switzerland garantiert auch 2021 einzigartige Kulturerlebnisse. Zu sehen sind hervorragende Sammlungen sowie spannende Ausstellungen. Eine Übersicht zu den wichtigsten Ausstellungen bietet die Seite www.MySwitzerland.com/ausstellungen. Informationen über moderne Kunstmuseen der Schweiz sind auf www.MySwitzerland.com/amos zu finden.
2021 feiert das Museum Tinguely in Basel sein 25-jähriges Bestehen. Das für seine weltweit größte Sammlung an Werken des Schweizer Künstlers Jean Tinguely bekannte Museum feiert sein Jubiläumsjahr mit zahlreichen Höhepunkten, unter anderem mit dem Projekt „Tinguely Ahoi“. Dabei steht ein interaktives Museumserlebnis für alle Sinne im Zentrum. www.tinguely.ch
Zentrum Paul Klee, Bern: Max Bill Global
Das Zentrum Paul Klee in Bern präsentiert im Herbst 2021 eine Einzelausstellung des herausragenden Schweizer Künstlers, Architekten, Grafikers, Aktivisten und Publizisten Max Bill. Im Zentrum der Ausstellung steht das umfangreiche Werk der Design-Ikone und seine Rolle als globaler Netzwerker. www.zpk.org/de/ausstellungen/vorschau/max-bill-global-2186.html
Kunstmuseum Basel: Sophie Taeuber-Arp
Vom 20. März bis 20. Juni 2021 zeigt das Kunstmuseum Basel Werke der Schweizerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943), einer Pionierin der Abstraktion. Die umfassende Retrospektive „Gelebte Abstraktion“ entsteht in Kooperation mit dem MoMA New York und der Tate London. Damit wird das Schaffen der Künstlerin, deren Portrait jahrzehntelang auf der Schweizer 50-Franken-Banknote zu sehen war, erstmals einer internationalen Öffentlichkeit vorgestellt. https://kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/2021/sophie-taeuber-arp
Kunsthaus Zürich: Gerhard Richter – Die umfassende Landschaftsausstellung
Die in der Zeit vom 26. März bis zum 25. Juli 2021 stattfindende Ausstellung umfasst mit rund 130 Werken sämtliche von Gerhard Richter zum Thema Landschaft verwendeten Medien: von Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie bis hin zu Plastiken und Künstlerbüchern. Anhand dieses Topos lässt sich die Wandlung von Richters Stilen und Bildformen hervorragend nachvollziehen. www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/gerhard-richter/
Im Herbst 2021 eröffnet das Kunsthaus zudem den von David Chipperfield entworfenen lichtdurchfluteten Erweiterungsbau. Zusammen mit dem heutigen Gebäude bildet der puristisch-elegante Neubau ein dynamisches Ensemble und macht das Kunsthaus gleichzeitig zum größten Kunstmuseum der Schweiz. www.kunsthaus.ch/museum/ueber-uns/erweiterung/
Pavillon Le Corbusier, Zürich: Le Corbusier und die Farbe
Vom 7. Mai bis 28. November 2021 steht der Pavillon Le Corbusier in Zürich ganz im Zeichen des Themas Farben. Der Schöpfer des architektonischen Juwels, Le Corbusier, nutzte Farben konsequent als raumbildendes und identitätsstiftendes Element. Die Ausstellung zeichnet die wichtigsten Stationen seiner Polychromie nach und bietet ein sinnliches Farberlebnis. https://pavillon-le-corbusier.ch (ab Anfang 2021)
Musée d’art moderne et contemporain (Mamco), Genf: Tony Conrad
Tony Conrad (1940-2016) gilt als Schlüsselfigur für Medienkünstler wie Tony Oursler oder Mike Kelley und hat einen wesentlichen Beitrag zur zeitgenössischen Kultur geleistet. Sein Werk nimmt die Form vielfältiger Interventionen in den unterschiedlichsten kulturellen Bereichen an: Musik, Kino, Video, Malerei und Lehre. Der Experimental-Künstler war als Violinist auch einer der Mitbegründer der Minimal Music. Die Ausstellung, die vom 6. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022 im Mamco in Genf gezeigt wird, ehrt Conrads künstlerisches Multitalent. www.mamco.ch/en/1624/Tony-Conrad
Fondation Beyeler, Basel: Goya
Die Fondation Beyeler widmet vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 Francisco de Goya (1746–1828) eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen außerhalb Spaniens. Goya ist einer der letzten großen spanischen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Sein ebenso faszinierendes wie widersprüchliches Werk umfasst eindrückliche Porträts, aber auch rätselhafte persönliche Bildwelten. Die Ausstellung zeigt über 70 Gemälde und eine Auswahl meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren einladen. www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/goya
Quelle: Schweiz Tourismus
Die Verteilung der 1.001 untersuchten Sehenswürdigkeiten innerhalb der acht Kategorien. Grafik: travelcircus.de
Die Verteilung der 1.001 untersuchten Sehenswürdigkeiten innerhalb der acht Kategorien. Grafik: travelcircus.de
Naturmotive auf Instagram am beliebtesten
Etwa 41% der Sehenswürdigkeiten lassen sich der Kategorie Naturspektakel zuordnen. Kein Wunder, immerhin gibt es weltweit bereits über 3.000 Nationalparks. Auch öffentliche Plätze sind auf Instagram äußerst beliebt. Ein Pluspunkt, den sie mit den Naturspektakeln gemeinsam haben: Sie erstrecken sich über eine größere Fläche und bieten dadurch noch mehr Fotomöglichkeiten.
Namhafte Sehenswürdigkeiten führen ihre jeweilige Kategorie an Natürlich stehen die ganz großen Sehenswürdigkeiten auch ganz oben. Ob der Burj Khalifa, die Notre Dame, das Colosseum oder die Freiheitsstatue – von diesen weltbekannten Wahrzeichen hat wohl jeder schon einmal gehört. New York und Paris sichern sich dabei die Plätze an der Spitze.
Seit dem 12. März steht das öffentliche Leben in Deutschland still: keine Museumsbesuche, keine Konzerte, keine Kurz- oder Fernreisen mehr. Rund um die Uhr sitzen Millionen Menschen weltweit in ihren eigenen vier Wänden – klar, dass da schnell Langeweile droht, die auch Netflix, YouTube und Co. nicht unterbinden können.
Deshalb hat Travelcircus 18 virtuelle Ausflüge ausfindig gemacht, die bequem vom Sofa aus zu unternehmen sind – allein oder mit der ganzen Familie! Von der Afrika-Safari über Metallica-Konzerte bis hin zur Reise nach Hogwarts haben die Reiseexperten die besten Tipps gegen den Lagerkoller parat. Wir präsentieren die virtuellen Reiseziele in dieser Artikel-Reihe.
Die Mona Lise im Louvre – Bild: Unsplash.com
Kultur von zu Hause: Museen
Teil 1 unserer Reihe dreht sich um die Museen. Aufgrund der aktuellen Situation stehen Kulturstätten weltweit still. Doch keine Sorge: Kunstliebhaber kommen dennoch auf ihre Kosten und können sogar Museen besuchen, die für einen Tagestrip eigentlich viel zu weit entfernt wären!
Zahlreiche Kunsthäuser bieten zurzeit virtuelle Rundgänge entlang der beliebtesten Ausstellungsstücke an – von ägyptischen Mumien über Kaiseraquädukte bis hin zur Mona Lisa! Und das Beste: Lange Warteschlangen und überteuerte Tickets entfallen.
British Museum, London (UK)
Über acht Millionen Objekte aus mehr als zwei Millionen Jahren Kunstgeschichte gibt es im British Museum in London zu entdecken. Da wundert es nicht, dass die Kulturstätte jährlich rund sechs Millionen Besucher zählt. Da das Museum aufgrund von Covid-19 vorerst geschlossen bleiben muss, können sich Interessierte die faszinierenden Ausstellungen nun virtuell ansehen.
Zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken gehören eine Auswahl ägyptischer Mumien sowie die Marmorskulpturen Elgin Marbles aus der griechischen Akropolis. Doch auch andere europäische, afrikanische und amerikanische Wunderwerke warten darauf, vom Sofa aus entdeckt zu werden.
The Metropolitan Museum of Art, New York City (USA)
Als größtes Kunstmuseum der USA bietet The Metropolitan Museum of Art – kurz The Met genannt – so viel Kultur, dass es sich auf drei Standorte in New York City aufteilen muss: The Met Fifth Avenue, The Met Breuer und The Met Cloisters.
Anders als in anderen Museen wird Kunst in The Met durch regelmäßige Events erlebbar gemacht. Wechselnde Ausstellungen ermöglichen es den Besuchern außerdem, Parallelen zwischen verschiedensten Epochen und Kunstrichtungen zu ziehen und neue Wege der Kreativität zu ergründen. Und dazu müssen Interessenten nicht einmal das Haus verlassen: Das Museum wurde bereits millionenfach online erkundet.
Im ehemaligen Kaiserpalast befindet sich mit The Palace Museum eine der bedeutendsten Kulturstätten in ganz China. Wertvolle Kunstobjekte vergangener kaiserlicher Dynastien in Form von Gemälden, Gedichten, Skulpturen, Haushalts- und Repräsentationsgegenständen lassen Besucher in längst vergangene Tage abtauchen.
Wer The Palace Museum virtuell besuchen möchte, hat die Auswahl aus 15 verschiedenen Ausstellungen, die mit unterschiedlichen Objekten zum Entdecken einladen. Tipp: Der Film “Inside the Forbidden City” rundet einen virtuellen Besuch perfekt ab.
Von der Erfindung des Autos über die Etablierung der Marke Mercedes-Benz bis hin zu bahnbrechenden Erfolgen für den Umweltschutz: Im Mercedes-Benz Museum können Auto-Liebhaber über 130 Jahre Automobilgeschichte erleben. Auf einer Ausstellungsfläche von 17.000 m² und neun Etagen warten die schönsten Autos und spannende Informationen auf die Besucher – auch virtuell!
Neben den Ausstellungsräumen ist das Museum mit der Form eines abgerundeten Reuleaux-Dreiecks übrigens selbst eine Sehenswürdigkeit für Architektur-Fans. Laptop einschalten und vorbeischauen lohnt sich also allemal!
Mit dem Louvre in Paris steht aktuell eines der größten undberühmtesten Museen der Welt still. Umso besser, dass die Kulturstätte nun auch von zu Hause aus besucht werden kann. Das Beste: Schier endloses Anstehen, um einen Blick auf die Mona Lisa zu werfen, entfällt damit!
Doch damit nicht genug: Auf mehr als 60.000 m² Ausstellungsfläche erwarten virtuelle Besucher rund 35.000 Ausstellungsstücke, darunter die Nike von Samothrake aus der griechischen Antike sowie die Herkules-Statue von François Joseph Bosio.
Wer fernab eines virtuellen Rundgangs mehr über den Louvre erfahren möchte, dem seien die Dokumentationen “Die Louvre-Saga 1” und “Die Louvre-Saga 2” ans Herz gelegt.
Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2019 in den renommierten Museen der Schweizer Städte. Die Schweizer Kunsthäuser begeistern unter anderem mit einer hochkarätigen Picasso-Ausstellung in Basel und einer Turner-Schau in Luzern, dem Entstehungsort zahlreicher berühmter Aquarelle. Einen Überblick über die wichtigsten Ausstellungen der Schweiz bietet die Seite www.MySwitzerland.com/events.
Fondation Beyeler, Basel: „Der frühe Picasso – Blaue und Rosa Periode“
In
ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation
Beyeler vom 3. Februar bis 26. Mai 2019 den Gemälden und Skulpturen des
frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von
1901 bis 1906. Die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt
Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20.
Jahrhunderts, werden in einer ungewöhnlichen Dichte und Qualität
gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den
schönsten und emotionalsten der Moderne und werden voraussichtlich in
dieser Fülle nicht mehr gemeinsam zu sehen sein. www.fondationbeyeler.ch/picasso
Fotostiftung Schweiz, Winterthur (Zürich Region): „Salvatore Vitale – How to Secure a Country“
Die
Schweiz ist eines der sichersten Länder der Welt. Aber wie
gewährleisten staatliche und private Einrichtungen dieses wertvolle Gut,
das ebenso ein Grundbedürfnis wie ein Milliardengeschäft ist? Und
wieviel Freiheit sind wir als Bürger bereit, für unsere Sicherheit
preiszugeben? Salvatore Vitale (geb. 1986 in Palermo, lebt in Lugano und
Zürich) untersucht in seinem mehrjährigen visuellen Forschungsprojekt
die Mechanismen, die diesem Präventions- und Abwehrschild zugrunde
liegen. Die Ausstellung macht die mitunter verborgene und oftmals
abstrakte Herstellung von Sicherheit auf sinnliche Weise erfahrbar. Die
Fotostiftung Schweiz präsentiert vom 23. Februar bis 26. Mai 2019 die
erste umfassende Ausstellung dieser Arbeit des Schweizer Künstlers
italienischer Abstammung. www.fotostiftung.ch
Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano (Tessin): „Hodler – Segantini – Giacometti”
Das
Kunstmuseum der italienischsprachigen Schweiz steht in diesem Jahr im
Zeichen einheimischen Schaffens. Bereits am 10. Februar 2019 öffnet die
Ausstellung über die Schweizer Surrealisten mit Werken von Klee, Arp und
Giacometti und dauert bis zum 16. Juni. Vom 24. März bis 28. Juli 2019
findet dann die Ausstellung „Hodler – Segantini – Giacometti.
Meisterwerke der Gottfried Keller-Stiftung“ statt. Unter anderem werden
Werke dieser drei wichtigsten Schweizer Maler gezeigt, die seit 50
Jahren nicht mehr ausgestellt wurden. www.masilugano.ch/en/794/hodler-segantini-giacometti
Kunstmuseum Zürich: „Fly me to the Moon. 50 Jahre Mondlandung”
2019
jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal. Dieses historische Ereignis hat
unser Verhältnis zur (Um-)Welt so sehr verändert wie kein anderes: Der
Blick von außen auf den Erdball hat ein neues Bewusstsein für die
Fragilität unserer Existenz geschaffen. Die Ausstellung ist ein
Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem
Mond – von der Romantik bis in die Gegenwart. Gezeigt werden vom 5.
April bis 30. Juni 2019 rund 200 Werke von Darren Almond, René Burri,
René Magritte, Hannah Höch, John Russell, Andy Warhol und anderen. Die
Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft-
und Raumfahrt e. V. entstanden und wird anschließend im Museum der
Moderne Salzburg gezeigt. Am 11. Mai 2019 findet außerdem ein Mond-Ball
statt. www.kunsthaus.ch/de/ausstellungen/vorschau/fly-me-to-the-moon/
Musée d’art et d’histoire, Genf: „Silences“
Die
bildenden Künste sind per se lautlos. Aber ist jedes Kunstwerk leise?
So gibt es durchaus auch gesprächige Bilder, einige schreien sogar
(nahezu). Die Ausstellung im kunsthistorischen Museum Genf fokussiert
sich vom 14. Juni bis 27. Oktober 2019 ganz auf die Stille und mischt
Genres, Motive und Epochen. Es zeigt sich, dass Stille nicht einfach nur
die Abwesenheit von Geräuschen ist, sondern eine Präsenz, die jeden
Betrachter in den Bann zu ziehen vermag. www.mah-geneve.ch
Kunstmuseum, Luzern (Luzern-Vierwaldstättersee): „Turner. Das Meer und die Alpen“
William
Turner, der bedeutendste Romantik-Maler Englands, war fasziniert von
der Schweiz. Auf der Suche nach Motiven reiste er zwischen 1802 und 1844
insgesamt sechsmal durch das Land, und jedes Mal war er auch zu Besuch
in Luzern. Dabei entstanden weltberühmte Aquarelle, die bisher jedoch
nur in der Tate Gallery in London zu sehen waren. Zum 200-jährigen
Jubiläum der Kunstgesellschaft und des Kunstmuseums Luzern sind nun die
Meisterwerke vom 6. Juli – 13. Oktober 2019 an ihrem Entstehungsort zu
sehen. www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/turner-meer-alpen/
Zentrum Paul Klee, Bern: „bauhaus imaginista“
1919
in Weimar begründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin
unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand das Bauhaus
nur 14 Jahre. Und doch wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung
bis in die Gegenwart fort. Erstmals wird die Rezeptionsgeschichte des
Bauhauses außerhalb Europas untersucht und damit eine neue Sicht auf das
Bauhaus vermittelt. Die Ausstellung wird vom 14. September 2019 bis 12.
Januar 2020 im Zentrum Paul Klee gezeigt. www.zpk.org
Weitere Informationen zum Urlaub in den Schweizer Städten gibt es im Internet unter MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.
Seine Werkzeuge sind der Stift und die Ski, seine Inspiration die Berge. Simon Charrière zeichnet, seit er ein kleiner Bub war – und ebenso lange fährt er Ski. Heute zieren seine Linien Wände in der ganzen Welt – und die Pulverschneehänge der Freiburger Berge. Foto- und Videostory auf: www.myswitzerland.com/wintergeschichten
Internationale Freeride-Karriere
Schon
mit drei Jahren fuhr Simon CharrièreSki, mit 13 ging es mit Skitouren
los. Schon bald wurden Sponsoren auf den Freiburger aufmerksam.
Freiburg, Wallis, die Alpenländer Europas, Norwegen, Japan: Die
Sponsoren luden den jungen Freerider auf Ski-Abenteuer in der ganzen
Welt ein. Das Tor zur Welt war offen – doch Simon kehrte gerne auch
immer wieder heim. „Die Freeride-Wettkämpfe, das war nicht so meins.
Viel lieber reiste ich mit den Kumpels durch die Alpen“, gesteht Simon.
Die Berge und das Skifahren als künstlerische Inspiration
Schon
von klein auf zog Simon mit Stift und Papier bewaffnet durch die
Gegend, und er bekritzelte jeden freien Fleck. Sein Talent für feine
Linien führte Simon zur Architektur. „Aber nach einigen Jahren wollte
ich nur noch frei zeichnen – und freeriden. Es war mein Traum, nur vom
Skifahren und Zeichnen zu leben. Und jetzt mache ich genau das.“ Simon
ist ständig auf der Suche nach der perfekten Linie, zum Beispiel auf dem
Moléson: „Der Moléson ist der Wahnsinn. Ein Eldorado zum Freeriden.“ www.simoncharriere.com
Der Moléson – klein, aber oho!
Die Freiburger besingen den Moléson als schönsten Berg der Schweiz. Markant thront er vor den Alpen. Der Moléson ist in nur 30 Minuten von der Stadt Freiburg aus erreichbar und bietet unzählige Möglichkeiten: Schneeschuhtouren, Skitouren oder Freeride-Abenteuer. Das Skigebiet liegt zwischen 1100 und 2002 Metern Höhe und bietet 30 Pistenkilometer. Nicht verpassen: Fondue moitié-moitié im Gipfelrestaurant Le Sommet, Besichtigung des nahen Städtchens Gruyères, Besuch in der Schaukäserei La Maison du Gruyère. www.myswitzerland.com/de-de/greyerzer-schaukaeserei.html, www.moleson.ch, www.la-gruyere.ch, www.lamaisondugruyere.ch
Wunderschön
am Fußder Voralpen befindet sich das familiäre Landhotel Hôtel de
Gruyèresmit Aussicht auf das mittelalterliche Städtchen Greyerz, das
Schloss und den Berg Moléson. Die Zimmer – viele davon mit Balkon – sind
rustikal und romantisch eingerichtet. Ganz neu wurde eine Wellness- und
Fitnessanlage eröffnet. Zum Hotel gehören drei Restaurants. www.gruyereshotels.ch
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