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Natur genießen – Fachwerk entdecken: Erlebnisreicher Aktivurlaub entlang der Deutschen Fachwerkstraße

(djd/pt). Rund 100 Städte von der Elbmündung bis zum Bodensee liegen an der Deutschen Fachwerkstraße. Sie sind prunkvoll oder romantisch, bekannt als Kurbad, Festspielort oder geschichtsträchtiger Schauplatz. Der Reiz der rund 2.800 Kilometer langen Ferienstraße liegt nicht nur in der facettenreichen Fachwerkkunst, die allerorts zu bewundern ist, sondern auch in ihren vielseitigen Urlaubsmöglichkeiten. Jede der sieben Regionalrouten hat ihren eigenen Charme und lässt sich auf unterschiedlichste Weise entdecken: ob mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Wohnmobil oder auf Schusters Rappen.

Viele der reizvollen Fachwerkstädte liegen an Seen oder Flüssen und bieten dadurch Möglichkeiten zum Wassersport in all seinen Facetten. Foto: djd/Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

Für Wandertouren perfekt

Umgeben von einer ursprünglichen Natur, sind viele der Städte entlang der Deutschen Fachwerkstraße perfekte Ausgangspunkte für Aktivitäten an der frischen Luft. Wanderwege führen in umliegende Mittelgebirgslandschaften wie Harz, Weserbergland, Vogelsberg, Odenwald, Thüringer Wald oder Schwarzwald. So lassen sich Kultur und Bewegung bestens miteinander verbinden. Herborn im Dilltal beispielsweise ist nicht nur bekannt für seine prachtvolle Altstadt mit Baudenkmälern wie dem wappengeschmückten Rathaus oder der 800-jährigen Stadtkirche, sondern es ist auch ein wahres Wanderparadies. Über einen Zuweg ist die romantische Fachwerkstadt mit dem Rothaarsteig im Sauerland verbunden. Außerdem startet hier mit dem 235 Kilometer langen Westerwaldsteig einer der Top-Wanderwege in Deutschland.

Fachwerkkunst und Radlspaß

Wer lieber mit dem Drahtesel unterwegs ist, findet an der Deutschen Fachwerkstraße ebenso zahlreiche Möglichkeiten. So lässt sich die landschaftliche Vielfalt der Regionalstrecke „Von der Elbe ins Weserbergland“ bestens mit dem Rad erkunden. Auf Nebenstraßen und Feldwegen gelangen Pedalritter ohne große Steigungen aus dem gebirgigen Süden Niedersachsens bis an die Elbmündung. Ideal für Familien ist eine Tour auf dem Weserradweg von Hannoversch Münden in Richtung Nienburg. Bereits der Ausgangsort mit seinem gewaltigen Welfenschloss ist eine Besichtigung wert. Der Radweg verläuft entlang der Weser ohne große Steigungen. Da der nächste Fähranleger nie weit ist, können müde Radler mit einem Fahrgastschiff wieder ein Stück Richtung Startpunkt gebracht werden. Viel zu sehen gibt es auch auf dem Radfernweg entlang der Teilroute „Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee“. Auf einer Gesamtlänge von 844 Kilometern zeigt er die abwechslungsreiche Landschaft Baden-Württembergs.

Campen am Wasser

Viele der Fachwerkstädte liegen an Flüssen und Seen und bieten damit beste Voraussetzungen für Wassersport. Sei es Baden und Kanufahren im Werratalsee bei Eschwege oder Segeln am Bodensee bei Meersburg. In der Nähe der Gewässer wartet oft ein Campingplatz oder Wohnmobilstellplatz – perfekt für Urlauber, die entlang der Deutschen Fachwerkstraße campen wollen. Mittelalterliche Märkte und Feste, Konzerte sowie spannende Erlebnisführungen sorgen für zusätzlichen Spaß in den Fachwerkstädten. Unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de gibt es ausführliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen entlang der Ferienstraße.

Broschüren zur Urlaubsplanung

  • Eine neu aufgelegte Wohnmobil-Broschüre der Deutschen Fachwerkstraße weist die schönsten Wohnmobilstellplätze entlang der Ferienstraße aus. Sie enthält ausführliche Angaben über Lage, Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Gebühren.
  • Die Radwegekarte „Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee“ macht Vorschläge zu insgesamt 13 Tagestouren, informiert ausführlich über Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Städten sowie über den Streckenverlauf mit Höhenprofil.
Die Broschüren wie auch eine Gesamtübersicht der sieben Regionalstrecken können unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Quelle: djd/Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

Erstklassiges Premiumwanderwegenetz in hessischen Naturparks

(djd/pt). Ein hervorragendes Netz von zertifizierten Wanderwegen verbindet den Naturpark Lahn-Dill-Bergland mit dem Burgwald-Ederbergland und dem Nationalpark Kellerwald-Edersee, ausgezeichnet als Unesco-Weltnaturerbe. Einsteiger und erfahrene Wanderer kommen in den hessischen Mittelgebirgen gleichermaßen auf Ihre Kosten. Die 37 „Extratouren“ sind abwechslungsreich, zwischen sieben und 36 Kilometer lang und eignen sich für Halb- und Ganztagsrundtouren. Für mehrtägige Ausflüge empfehlen sich der Ederhöhenpfad, Burgwaldpfad und Lahn-Dill-Bergland-Pfad. Unter www.traumhaftes-wandermaerchen.de und www.lahn-dill-bergland.de gibt es ergänzende Informationen.

Mehr darüber kann man auch in unserem Blog „Erlebnis Hessen“ nachlesen!

Quelle: djd/Ederbergland Touristik e.V.

Pure Vorfreude aufs Fest – Rotenburg an der Fulda: Der wohl romantischste Weihnachtsmarkt Hessens

Der Weihnachtsmarkt von Rotenburg an der Fulda gilt als der wohl romantischste in Hessen. Foto: djd/Tourist-Information Rotenburg a.d.Fulda

Der Weihnachtsmarkt von Rotenburg an der Fulda gilt als der wohl romantischste in Hessen. Foto: djd/Tourist-Information Rotenburg a.d.Fulda

(djd/pt). Fast noch schöner als das Weihnachtsfest sind wohl die Wochen davor – und zur Adventszeit gehört neben Plätzchenbacken und Geschenkeaussuchen auf jeden Fall der Besuch auf einem Weihnachtsmarkt dazu. Dabei denken viele sicher sogleich an den berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt oder den traditionsreichen Dresdener Striezelmarkt. Doch es sind manchmal gerade die kleinen und vermeintlich unbekannten Märkte, die ein unvergessliches Erlebnis bieten können.

Weihnachtsmärchen in der Erlebnisregion Mittleres Fuldatal

Ein besonderes Beispiel dafür findet sich im waldhessischen Rotenburg an der Fulda. Der schon zum 28. Mal stattfindende Weihnachtsmarkt in der kleinen Fachwerkstadt gilt als der wohl romantischste überhaupt in Hessen. Beinahe märchenhaft mutet das bunte Allerlei der über 40 Stände inmitten jahrhundertealter Fachwerkhäuser an. Vom Glockenspiel am Giebel des Renaissance-Rathauses erklingen weihnachtliche Melodien, der Duft von Bratäpfeln, Lebkuchen und Glühwein liegt in der Luft, und besonders in der Dämmerung erscheint der ganze Marktplatz vor der spätgotischen Jakobikirche wie von tausend Kerzen erleuchtet.

Mittelpunkt des Marktes ist neben dem großen, festlich geschmückten Christbaum die 16,16 Meter hohe Weihnachtspyramide. Auf vier Etagen drehen sich 34 fast lebensgroße Holzfiguren aus der Weihnachtsgeschichte. Eine weitere liebenswerte Attraktion ist der „Adventskump“: der historische Stadtbrunnen mit seinem überdimensionalen Adventskranz. Unter www.rotenburg.de gibt es alle Informationen.

Kunst, Handwerk und Weihnachtsspezialitäten

Neben dem gut sortierten Angebot an Weihnachtlichem jeglicher Art in den liebevoll dekorierten historischen Marktbuden findet man die ganze Palette an Genüssen, die auf einen Weihnachtsmarkt gehören. Begleitet wird das breite Angebot der Händler von Ausstellungen, Auftritten von Chören und Musikgruppen, Kurzandachten nach dem Markt, und immer wieder taucht Nikolaus persönlich auf. Wie jedes Jahr haben sich die Veranstalter etwas Besonderes für die Besucher einfallen lassen: Diesmal kann man gemeinsam mit einer Glasbläserin seine persönliche Weihnachtskugel blasen und bemalen – besonders für Kinder ein spannendes Erlebnis.

Seit Jahrhunderten Tradition

Weihnachtsmärkte gehören seit fast 600 Jahren zum vorweihnachtlichen Brauchtum. Ursprünglich dafür gedacht, den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit zu geben, sich mit winterlichem Bedarf einzudecken, wurden sie bald zum festen Kulturgut. Als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt der Striezelmarkt in Dresden.

Gerade in Hessen, der Heimat der Brüder Grimm, nehmen Weihnachtsmärkte durch ihre thematische Nähe zu Volkstum und Märchen einen besonderen Stellenwert ein. Unter www.rotenburg.de gibt es weitere Informationen.

Quelle: djd/Tourist-Information Rotenburg a.d.Fulda

Weihnachtsmarkt in der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Weltoffen und traditionsreich durch die Adventszeit

Veranstaltungs mit Tradition: der große Darmstädter Weihnachtsmarkt. djd/Foto: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

Veranstaltungs mit Tradition: der große Darmstädter Weihnachtsmarkt. djd/Foto: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

(djd/pt). Mitten in Europa liegt eine international anerkannte Wissenschaftsstadt und ein bedeutendes Zentrum des europäischen Jugendstils: Darmstadt, nur 20 Kilometer vom Rhein-Main-Flughafen entfernt, präsentiert sich weltoffen und traditionsreich zugleich. Zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender gehört der große Darmstädter Weihnachtsmarkt vom 21. November bis 23. Dezember 2011. Peter Cölsch, städtischer Marktmeister: „Eine solche vorweihnachtliche Veranstaltung gibt es vermutlich schon seit der Erteilung der Marktrechte im Jahr 1330. In seiner neuzeitlichen Form findet der Weihnachtsmarkt seit 1947 statt.“

Adventsspaziergang durch die Geschichte

Auch dieses Jahr haben sich die Veranstalter wieder ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. „LegoLounge“, Late-Night-Shopping, geschichtliche und kulinarische Rundgänge sowie der Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses ziehen kleine und große Besucher an. Die Stadtführungen an den Adventssamstagen (jeweils um 17 Uhr) ermöglichen einen Spaziergang durch die 670-jährige Geschichte Darmstadts, von der alten Residenzstadt der Landgrafen zur modernen Wissenschaftsstadt. Unter www.darmstadt-marketing.de gibt es alle Termine und Treffpunkte. Informationen zur adventlichen Wochenendpauschale mit Stadtrundgang, Besuch des Jugendstilbads, Glühwein-Gutschein und kleinem Präsent gibt es außerdem unter Telefon 06151-134513.

Der „Lange Ludwig“ leuchtet

Im Zentrum des Geschehens steht der „Lange Ludwig“, wie die 40 Meter hohe Säule auf dem Weihnachtsmarkt liebevoll genannt wird. Das Denkmal erinnert an den kunstbegeisterten Großherzog Ernst Ludwig und ist in der Vorweihnachtszeit mit 30.000 LED-Lampen geschmückt. Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt sind – wie schon in den vergangenen Jahren – die Partnerstädte Trondheim, Gyönk, Brescia und Ushgorod mit Kulinarik und Kunsthandwerk zu Gast. Bei Insidern gelten die Stände der Norweger, Ungarn, Italiener und Ukrainer als echter Geheimtipp, wenn es darum geht, ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk zu finden.

Die wichtigsten Termine des Darmstädter Weihnachtsmarkts

  • 25. November: „Feuer & Eis“ – Late-Night-Shopping bis 23 Uhr.
  • 4. Dezember: „Darmstädter Kultur und Kulinarik“, Stadtrundgang für Senioren mit Mittagessen auf dem Weihnachtsmarkt.
  • 6. Dezember: Der Nikolaus verteilt 5.000 Schokonikoläuse.
  • Jeden Samstag, 17 Uhr: abendlicher Stadtrundgang mit Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
  • An den Wochenenden: Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses.
  • 21. und 22. Dezember: „Himmlisches Einkaufsvergnügen“, Late-Night-Shopping bis 22 Uhr.

Unter www.darmstadt-marketing.de gibt es mehr Informationen.

Quelle: Darmstadt Marketing

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