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Schlagwort: Baden-Württemberg (Seite 94 von 238)

Alle Jahre wieder: Brauwerk Baden unterstützt zu Weihnachten das soziale Engagement der Familie Mack mit 2.000 Euro

Traditionell zum Weihnachtsfest unterstützt das Brauwerk Baden auch in diesem Jahr wieder das soziale Engagement der Damen Mack. Michael Nitze, geschäftsführender Gesellschafter des Kronen-Brauhauses in Offenburg, überreichte im Hotel Colosseo insgesamt vier Spenden-Schecks im Wert von je 500 Euro.

So freute sich Marianne Mack über die Unterstützung ihres Vereins „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“, Mauritia Mack nahm den Scheck als erste Vorsitzende von „Einfach helfen e.V.“ freudestrahlend entgegen. Auch Miriam Mack als Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerks sowie Katja Mack an der Spitze der „Europa-Park Talent Foundation e.V.“ zeigten sich über die großzügige Unterstützung von jeweils 500 Euro begeistert.

Die beiden ehrenamtlichen Vereine „Santa Isabel e.V.“ und „Einfach Helfen e.V.“ unterstützen Kinder und Familien in der Region, die durch einen schweren Schicksalsschlag oder eine Krankheit in Not geraten sind und schnelle, unkomplizierte Hilfe benötigen. Der Verein „Europa-Park Talent Foundation e.V.“ wurde gegründet, um talentierte Kinder der Europa-Park Talent Academy durch die Teilnahme an Wettkämpfen und die Finanzierung von Fortbildungen und Schulungen zu fördern. Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich für die Rechte von Kindern sowie für die Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland ein.

Marianne Mack, Miriam Mack, Mauritia Mack und Katja Mack (v.li.) freuen sich über die Spende von Michael Nitze. Bild: Europa-Park

Schon seit Jahrzehnten sind der Europa-Park und das Kronen-Brauhaus enge und verlässliche Partner: das regional gebraute Kronenbier wird in Deutschlands größtem Freizeitpark bereits seit der Parköffnung 1975 ausgeschenkt.

Radio Regenbogen Award kehrt nach 3 Jahren Pandemie-Pause in den Europa-Park zurück

Weltstars wie Nelly Furtado, Dionne Warwick oder James Blunt, deutsche und europäische Chartstürmer wie Nico Santos und Lost Frequencies, TV-Legenden wie Iris Berben oder Thomas Gottschalk und Top-Comedians wie Michael „Bully“ Herbig und Joko Winterscheidt sowie Medien-Lieblinge wie Lena Gercke sind in den vergangenen 25 Jahren mit einem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet worden. Jetzt kehrt der Radio Regenbogen Award in den Europa-Park zurück. TV-Moderator Thomas Hermanns präsentiert die Verleihung am 31. März 2023 in der Europa-Park Arena: „Endlich sehen wir uns wieder! Ich freue mich wie ein Schnitzel auf die Stars, auf den Abend – und auf die schönste Preisverleihung Deutschlands.“

„Nach drei Jahren Corona-Zwangspause freuen wir uns, nun wieder Stars aus Deutschland und aller Welt feiern zu können, die uns im zurückliegenden Jahr begeistert, gerührt, bestens informiert und mit ihrem musikalischen und komödiantischen Talent auch durch diese herausfordernde Zeit geholfen haben“, so Radio-Regenbogen-Chef Kai Fischer. „Wir freuen uns mit unseren Gästen auf hochkarätige Preisträger, prominente Laudatoren und die besondere Atmosphäre aus Glanz und Glamour inmitten der atemberaubenden Action-Kulisse des Europa-Park, wie es sie nur beim Radio Regenbogen Award gibt.“

Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Wir als Familie Mack und das gesamte Europa-Park Team freuen uns nun wieder sehr auf den Radio Regenbogen Award nach der Corona-Pause. Mit der Europa-Park Arena bieten wir einen glamourösen Rahmen für diese hochkarätige Award-Verleihung. Die Vielfalt mit nationalen und internationalen Prominenten aus Musik, Sport, Politik und Showbusiness ist einzigartig. Preisträger waren immerhin schon der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und Michail Gorbatschow, Franziska van Almsick und Dietmar Hopp. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt von mehr als 300 Persönlichkeiten aus allen Bereichen, die im Laufe der Jahre ausgezeichnet wurden. Der Radio Regenbogen Award hat in Deutschlands größtem Freizeitpark sein perfektes Zuhause gefunden.“

Andreas Ksionsek, Eventleiter von Radio Regenbogen und Show-Regisseur: „Das ganze Radio-Regenbogen-Team freut sich, dass wir eine der erfolgreichsten Preisverleihungen Deutschlands endlich fortsetzen können. Im Januar 2023 werden wir auch die ersten Preisträger verraten.“ Tickets für die Show der großen Momente können Sie sich schon jetzt unter www.regenbogen.de reservieren. Eintrittskarten zur Verleihung des Radio Regenbogen Award kosten 290 Euro. Im Preis enthalten ist der Tischplatz während der Preisverleihung sowie Speisen und Getränke. Vor der Preisverleihung erwarten die Gäste kulinarische Highlights in den Foyers, Getränke sowie Mitternachtssnacks, anschließend die After-Show-Party mit Club-Sounds bis in die Nacht. Übernachtungen in einem der Europa-Park Hotels kosten 154 Euro für ein Einzelzimmer und 198 Euro für ein Doppelzimmer und sind ebenfalls unter www.regenbogen.de zu reservieren.

Silvester im Europa-Park Erlebnis-Resort

Ein ereignisreiches Jahr voller Adrenalin, Unterhaltung und Genuss neigt sich in Deutschlands größtem Freizeitpark dem Ende entgegen. Wer den Jahreswechsel gebührend feiern möchte, ist im Erlebnis-Resort goldrichtig: Am 31. Dezember steigt im Europa-Park Confertainment Center die größte Silvesterparty in der Ortenau. Ab 21 Uhr können sich die Gäste bei relaxter Lounge-Musik auf den letzten Abend des Jahres einstimmen, bevor es ab 22 Uhr mit angesagten DJs richtig losgeht.

Einen unvergesslichen Abend können die Besucher auch bei einem einzigartigen Dinner in der Restaurant-Weltneuheit Eatrenalin oder in Kombination mit einer Übernachtung im „Silver Lake Saloon“ erleben. Zudem bieten die sechs 4-Sterne und 4-Sterne Superior Erlebnishotels des Europa-Park traumhaft schöne Silvester-Arrangements an. Nach einem Besuch des Winterzaubers erwartet die Gäste in einem der zahlreichen Restaurants ein festliches Dinner sowie ein Neujahrsfrühstück mit anschließendem Brunch.

Weitere Informationen zu den Hotel-Arrangements: www.europapark.de/de/uebernachten/angebote-events/winter/silvester 

Alle Informationen zu Silvester im Europa-Park Erlebnis-Resort auf www.europapark.de/silvester

Auf den Spuren wunderschöner Bauwerke – Architekturreise durch Deutschland

Besucht man zum ersten Mal eine neue Stadt, fällt eines immer sofort ins Auge: wunderschöne Architektur. Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in großer Zahl vertreten, kommt man bei unglaublichen Bauwerken einfach nicht mehr aus dem Staunen heraus. Charmante Fachwerkhäuser, beeindruckende Kirchen, bezaubernde Schlösser und abgefahrene moderne Gebäude – Architektur ist in Deutschland mindestens genauso vielfältig wie die Auswahl an Brot beim Bäcker.

Doch aus welcher Zeit stammen die unglaublich schönen Bauwerke? Und wo in Deutschland verstecken sich die architektonischen Schätze? Für die Antworten sind die Reiseexperten von Travelcircus mit Architekturbüchern im Gepäck losgezogen und haben eine Zeitreise durch die wundervollen Epochen der Architekturgeschichte mitgebracht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Deutschland hat weltweit die drittgrößte Anzahl an UNESCO-Welterben
  • Ein gotischer Dom wurde erst nach 600 Jahren fertiggestellt
  • Die Römer gründeten schon vor über 2.000 Jahren heutige Städte
  • Eine reiche Familie brachte die Renaissance nach Deutschland
  • Antike Vorbilder kommen in der Architekturgeschichte besonders gerne vor
    Architekturreise durch Deutschland. Grafik: Travelcircus.de

    Architektur in Deutschland

    Von charmanten Fachwerkhäusern über prunkvolle Schlossanlagen bis hin zu monumentalen Gebäuden – was gibt es Einprägsameres als Architektur? Anhand gut erhaltener Bauwerke lassen sich auch heute noch die Geschichte sowie die Gegenwart Deutschlands deutlich ablesen.

    Den Großteil seines Daseins in verschiedene Herrschaftsgebiete unterteilt, kann man in Deutschland heutzutage vielfältige Architektur entdecken. Von Stadt zu Stadt, innerhalb eines Ortes oder sogar in einem Gebäude existieren unterschiedlichste Baustile nebeneinander und schaffen ein einzigartiges und wunderschönes Bild des Landes.

    Antike (500 v. Chr. – 400 n. Chr.)

    Das Leben in der Antike hat die Menschen schon immer fasziniert. Kein Wunder, waren die Römer zum Beispiel mit ihrer Kultur für die damalige Zeit schon sehr weit entwickelt. Auch in der Baukunst waren sie besonders fortschrittlich, denn sie bauten nicht nur Siedlungen, sondern auch ganze Städte sowie ausgezeichnete Befestigungsanlagen.

    Genau solche Grenzbefestigungen, wie z. B. der Limes, entstanden auch in heutigen deutschen Gebieten und können immer noch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Bayern erkundet werden.


    In einer der ältesten Städte Deutschlands kann man auch heute noch den Spuren der Römer folgen. Die Rede ist natürlich von Trier. Vor über 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet, wurde diese schon damals nicht als Armeen-Lager, sondern als kultivierte Stadt genutzt.

    Am Eingang der Stadt steht die Porta Nigra. Das mit am besten erhaltene Stadttor aus der Antike ist heute Triers Wahrzeichen. In der gesamten Stadt verteilt gibt es zahlreiche Bauwerke der Römer, die heute UNESCO-Welterben sind: die Römerbrücke, die Konstantinbasilika, die Kaiserthermen, das Amphitheater und die Barbarathermen.

    Doch auch Bauwerke anderer Epochen wie der Trierer Dom (Romanik) sowie die Liebfrauenkirche (Gotik) lassen sich in Trier finden.

    Weitere ehemalige römische Städte: Mainz (Mogantiacum), Speyer (Noviomagus) und Xanten (Colonia Ulpia Traiana)

    Romanik (800 bis 1250)

    Wie der Name der Epoche unschwer erahnen lässt, wurden in der Romanik römische Vorbilder für die Baukunst herangezogen. Die Nutzung des Baustils wurde von den damalig herrschenden sächsisch-ottonischen Kaisern und Königen vorangetrieben; er manifestierte sich vor allem in Klöstern und Kirchen.

    In der Romanik wurde beim Kirchenbau eine römische Markthalle, auch Basilika genannt, nachgeahmt. Besondere Merkmale waren dabei die Verzierung der Gebäude, bei der besonders gerne Rundbogenfenster, Würfelkapitelle, Bogenfries und Stufenportale eingesetzt wurden. An der Straße der Romanik, die durch Sachsen-Anhalt führt, findet man auch heute noch zahlreiche Werke der Epoche.

    Ein bedeutendes Bauwerk der Romanik in Deutschland ist der Dom zu Speyer. Der im 11. Jahrhundert vollendete Dom war zu dieser Zeit das größte christliche Gebäude der Welt. Der Bauauftrag stammte vom damaligen salischen König (später Kaiser Konrad II.) und machte den Dom nicht nur zu einem Zeichen des Christentums, sondern auch zu einem der Macht.

    Heute gehört der Dom zu Speyer zu den UNESCO-Welterben. Die Stadt Speyer ist aber nicht nur deswegen auf jeden Fall eine Reise wert. Als eine der ältesten Städte Deutschlands gibt es auch hier spannende historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Romanik: Dom zu Limburg, Stadtkirche Bacharach, Lübecker Dom, Kloster Maulbronn, Wartburg Eisenach

    Gotik (1250 bis 1500)

    Auch in der Gotik spielte das Christentum weiterhin eine wichtige Rolle. Hinzu kam der wachsende Reichtum mancher Städte. So konnte sich die in Nordfrankreich entwickelte Idee der Gotik schnell bis nach Deutschland verbreiten.

    Anders als in der Romanik sollten die Kirchen in der Gotik schwerelos wirken. Ziel war es, den Gottesstätten mehr Andacht zu schenken. Dieser Effekt wurde durch eine besondere Skelett-Bauweise erreicht: Tragende Elemente (das Skelett) aus Holz, Stahl oder Stein bildeten das Gerüst, sodass keine massiven Wände gezogen werden mussten.

    Von außen konnte das Skelett den gestalterischen Wünschen angepasst werden. Verziert wurden die Kirchen dabei gerne mit Kelchkapitellen, Kreuzblumen sowie den aus Stein gefertigten Maßwerkfenstern.

    Eine der größten Kathedralen der Welt wurde im gotischen Stil gebaut: der Kölner Dom. Während der Bau des heutigen UNESCO-Weltkulturerbes bereits 1248 begann, wurde die Kirche erst 1880 zu Zeiten des Historismus vollendet. Durch seine späte Fertigstellung wurde der Dom im 19. Jahrhundert zu einem deutschen Nationalsymbol. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das unversehrte Gebäude auch zu einem Symbol für Lebenswillen.

    Fun-Fact: Während beim Bau des Kölner Doms Sandstein verwendet wurde, kam dieser in anderen Teilen Deutschlands nicht unbedingt vor. Im Norden hingegen gab es viel Backstein, wodurch hier die sogenannte Backstein-Gotik entstand.

    Weitere Bauwerke der Gotik: Rathaus in Stralsund, Magdeburger Dom, Freiburger Münster, Fachwerkhäuser in Celle, Goslar und Quedlinburg

    Renaissance (1500 bis 1650)

    Denkt man an die Renaissance, hat man sofort wunderschöne italienische Werke vor Augen – den Petersdom in Rom, die Scuola Grande di San Marco in Venedig oder auch die Baptisterium San Giovanni in Florenz. Formen aus der Antike wie dekorative Säulen, Giebeldreiecke, Kuppeldächer sowie Bogenfenster wurden hier wieder aufgenommen. Kein Wunder, dass der Name Renaissance von dem französischen Wort renaîntre für Wiedergeburt abgeleitet wurde.

    100 Jahre später als in Italien fand dieser Baustil auch in Deutschland Anklang. Doch fiel es den Menschen in Deutschland immer wieder schwer von der gotischen Bauweise abzulassen, wodurch die beiden Stile häufiger miteinander gemischt wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist das Rathaus in Bremen. Besonders in der damaligen Handelsstadt Augsburg wurde die Renaissance durch die Familie Fugger ins Leben gerufen.

    Ein unglaubliches Bauwerk der Renaissance in Deutschland ist das Augsburger Rathaus. Aufgrund von Planungsschwierigkeiten erst 1615 bis 1624 erbaut, gilt es als Meisterwerk des Architekten Holl. Das in dem italienischen Stil komplett neu erbaute Haus erinnert alleine durch das integrierte Wappen an seinen gotischen Vorgänger. Mit seinen sechs Stockwerken galt das Haus damals als weltweit einzigartig.

    Dank der Einwanderung der reichen Familien Fugger 1367 gibt es in Augsburg noch weitere bezaubernde Renaissancegebäude: Auf der Europäischen Fuggerstraße gibt es noch die Kirche St. Anna sowie die Fuggerhäuser mit Damen- und Turnierhof zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Renaissance: Residenzschloss Dresden, Schloss Hartenfels & Rathaus in Torgau, Schloss Johannisburg in Aschaffenburg

    Barock (1650 bis 1750)

    Die Zeit des Barocks war in Deutschland gleichzeitig auch die Zeit der Herrschaftsarchitektur der Fürsten- und Königshäuser. Im Kontrast zur Renaissance wurde den klaren, nüchternen Formen mit theatralischen Akzenten Ausdruck verliehen. Besonders beliebt waren plastische Formen, die sich an geschwungenen Linien orientierten.

    Eine zauberhafte Gartenanlage umgeben von wunderschön verzierten Häusern, Pavillons und Balustraden – der prachtvolle Dresdner Zwinger raubt einem beim ersten Anblick den Atem. Der ursprünglich als Vorhof des geplanten Schlosses für den Kurfürsten Friedrich August I. erbaute Komplex gehört zu den bedeutendsten Werken des Barocks.

    1709 fertiggestellt, diente die Anlage als Orangerie und natürlich als Festareal, welches das Prestige der Stadt repräsentierte. Da das Schloss nie entstanden ist, wurde der Bereich zur Elbe hin erst 1855 mit der Semperoper abgeschlossen.

    Weitere Bauwerke des Barocks: Würzburger Residenz, Neues Palais Potsdam, Schloss Weißenstein in Pommersfelde

    Rokoko (1725 bis 1780)

    Noch üppiger wurde es in der Spätphase des Barocks, denn hier übernahm der Rokoko die Oberhand. Die Ornamente wurden leichtlebiger und beschwingt, aus der Farbwelt wurden zarte Pastelltöne verwendet und die Innenräume wurden noch pompöser ausgestattet.

    Beispiel des Rokokos: Schloss Sanssouci in Potsdam, Wieskirche in Steingaden

    Klassizismus (1770 bis 1850)

    Nach mehr als 100 Jahren voll prunkvollem Barock und Rokoko sehnten sich die Menschen wieder nach der Einfachheit der Dinge. Als 1748 Pompeji entdeckt wurde, diente diese Ausgrabung als Anlass, wieder einmal die Antike in den Vordergrund rücken zu lassen – die Geburtsstunde des Klassizismus.

    Es wurden wieder antike Formen, wie z. B. Säulen eingesetzt. Konträr zur Renaissance wurden diese Elemente nicht unbedingt zu dekorativen, sondern streng zu konstruktiven Zwecken verwendet.

    Jeder kennt es – das Brandenburger Tor. Eines der letzten Stadttore Berlins hat sich während seiner Geschichte zu einem weltweit bekannten Nationalsymbol entwickelt. Doch auch bei seiner Fertigstellung 1793 war es schon etwas ganz Besonderes. Die prächtige Quadriga auf den riesigen Säulen zeigt, dass sich hier von römischen zu griechischen Vorbildern hingewendet wird.

    Als eines der ersten Bauwerke des Klassizismus im damaligen Preußen, leitete es den Beginn dieser Stilepoche ein. Doch es blieb nicht das einzige klassizistische Gebäude Berlins. Ganze 68 weitere Gebäude wie die Neue Wache, das Schauspielhaus, das Schloss Belvedere im Schlossgarten Charlottenburg sowie das Alte Museum werden dieser Epoche zugeschrieben. Letzteres war der erste Bau, der auf der heutigen wunderschönen Museumsinsel eröffnet wurde.

    Weitere Bauwerke des Klassizismus: Propyläen in München, Schloss Wörlitz, Schloss Wilhelmshöhe in Kassel

    Historismus (1850 bis 1900)

    Im 19. Jahrhundert rückten Literatur und Philosophie in den Vordergrund, der Baukunst wurde weniger Beachtung geschenkt. Neue Gebäude entstanden daher im Stil des Historismus. Man griff bekannte Formen wieder auf und ahmte vergangene Baustile schlichtweg einfach nach.

    Zunächst wurden allerdings auch viele unvollendete gotische Werke, wie z. B. der Kölner Dom, endlich fertiggestellt. Von Kirchen über Rathäuser bis hin zu staatlichen Gebäuden wurden aber auch zahlreiche neue Bauten im Stil der Neogotik, aber auch der Neoromanik, der Neorenaissance sowie des Neobarocks erbaut.

    Auch 1886 bis 1897 wurde das sechste Hamburger Rathaus im Stil der Neorenaissance erbaut. Das direkt neben der kleinen Alster errichtete Gebäude mit seinem 122 m hohen Turm ist heute ein wichtiges Element des Hamburger Stadtbilds.

    Fans der Neorenaissance sollten auch unbedingt mal einen Abstecher nach München machen. Auf der Ludwigstraße kann man sich hier von zahlreichen Gebäuden aus der Epoche des Historismus verzaubern lassen.

    Weitere Bauwerke des Historismus: Nauener Tor Potsdam (Neogotik), Semperoper Dresden (Neobarock), Schloss Neuschwanstein (Neoromanik und -gotik), Berliner Dom (Neorenaissance- und -barock)

    Jugendstil (um 1900)

    Mit der reinen Nachahmung im Historismus hatten viele Menschen schnell ein Problem. In England entwickelte sich die sogenannte „Arts and Crafts”-Bewegung, die in Deutschland als Jugendstil bekannt geworden ist. Gegen den Historismus, aber auch die Entindividualisierung der Industrialisierung ankämpfend, wurden im Jugendstil wieder dekorative Elemente wie geschwungene Linien und besonders auch florale Ornamente eingesetzt.

    Ein wichtiger Ansatz war jedoch auch, dass die gestalterischen Aspekte eines Gebäudes diesem auch in seiner Funktion dienen mussten. Man wandte sich von historischen Bauformen ab und machte sich auf die Suche nach einem zeitgenössischen Baustil.

    Eine Gruppe, die es schaffte, einen für sich zeitgenössischen Stil zu finden, war die Künstlerkolonie in Darmstadt. 1899 auf der Mathildenhöhe gegründet, führte sie dazu, dass Darmstadt zu einem wichtigen Mittelpunkt des Jugendstils in Europa wurde.

    Mit dem heutigen UNESCO-Welterbe, bestehend aus einem Ausstellungsgebäude, einem Hochzeitsturm, einem Museum sowie Künstlerhäusern, gelang den Darmstädtern mit ihrer zukunftsweisenden Architektur ein Aufbruch in die Moderne.

    Weitere Bauwerke des Jugendstils: Elisabethhalle Aachen, Hackesche Höfe Berlin, Sonnenhaus Coburg, Theresienstein Hof Saale

    Moderne (seit 1910)

    Wie bereits im Jugendstil angedeutet, bahnte sich seit 1910 in der Architektur eine moderne Bauweise und Formgebung an. Innerhalb dieser Epoche der Moderne entwickelten sich zahlreiche Strömungen wie Internationaler Stil, Expressionismus, Bauhaus, Funktionalismus, Konstruktivismus und viele mehr. Drei der großen epochalen Einschnitte sind die Klassische Moderne, die Postmoderne sowie die Neue Moderne.

    Redaktionstipp: Wer sich neben der Architektur auch für die Raumgestaltung und das Design seit der Zeit der Industrialisierung interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Abstecher nach Weil am Rhein machen.   In einem Gebäude des modernen Architekten Frank O. Gehry befindet sich das Vitra Design Museum mit einer riesigen Ausstellung zum Thema Möbel- und Innenraumgestaltung.

    Klassische Moderne (1910 bis 1960)

    In der Klassischen Moderne entwickelten sich zahlreiche neue stilistische Einrichtungen wie die „Chicagoer Schule” des Architekten Louis Sullivan, der Deutsche Werkbund oder die Stijl-Gruppe Holland. Auch wurde mit neuen Materialien, wie z. B. Stahl, experimentiert. So konnte der Horizont der Bauweise erweitert werden. 

    Eine wichtige architektonische Lehrstätte in Deutschland zur Zeit der Klassischen Moderne war das Staatliche Bauhaus in Weimar. Mit dem gewählten Begriff Bauhaus wollten sich Architekten wie Walter Gropius der Vereinigung von Kunst und Technik sowie der Schaffung einer besseren Gestaltung der menschlichen Umwelt widmen. 

    Weitere Bauwerke der Klassischen Moderne: Einsteinturm in Potsdam, Neue Nationalgalerie Berlin

    Postmoderne (1980 bis 1995)

    1980 kamen die Ideen der Postmoderne, die in den 1960er Jahren in den USA ihren Ursprung fanden, auch nach Deutschland. Konträr zu anderen modernen Strömungen wandte man sich in der Postmoderne nicht von der Tradition ab, sondern wieder historischen Vorbildern zu. Stilelemente aus vergangenen Epochen mussten damit nicht funktional sein, sondern wurden bei eigenen Bauwerken als Zitate an die Vergangenheit genutzt.

    Der Messeturm Frankfurt wurde 1991 als höchstes Hochhaus innerhalb Europas errichtet. Bei der Form, die an einen Bleistift erinnert und auch so von den Frankfurtern genannt wird, hat sich der Architekt Helmut Jahn an Wolkenkratzern aus der Stilrichtung Art-Déco orientiert.

    Weitere Bauwerke der Postmoderne: Neue Staatsgalerien Stuttgart, Städtisches Museum Abteiberg in Mönchengladbach, Metropolitankirche Agia Trias in Bonn

    Neue Moderne (seit 2000)

    Auch seit der sogenannten Neuen Moderne werden die Ideen des Modernismus in der Architektur durchgesetzt. Geprägt von zahlreichen spannenden Strömungen und unglaublich talentierten Architekten scheint es in dieser Epoche bei der Kreativität keine Grenzen mehr zu geben.

    Ein Beispiel für die Neue Moderne ist der Neue Zollhof in Düsseldorf. Hier hat der Architekt Frank O. Gehry um das Jahr 2000 einen einzigartigen Gebäudekomplex am Düsseldorfer Hafen designt. Es entstanden drei geometrische Bauten, die durch ihre Form eher an Skulpturen als an Häuser erinnern. Das Besondere an diesen Gebäuden ist außerdem, dass sich alle drei in Form und vor allem auch in Material unterscheiden: Weißer Putz (links), Edelstahl (Mitte) und roter Klinker (rechts).

    Weitere Bauwerke der neuen Moderne: Universitätsbibliothek Cottbus, Waldspirale Darmstadt, Bürohaus The Cube Berlin

    Zusammenfassung

    „Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – diese Aussage ist in der Architektur genauso formgebend wie Säulen in der Antike. Doch ein kurzer, sehr zusammengefasster, Blick auf die Geschichte und Entwicklung der Architektur ermöglicht es, das ein oder andere Gebäude beim nächsten Mal mit ganz anderen Augen zu sehen.

    Scheinbar uninteressante Gebäude werden plötzlich faszinierend, die Schönheit oder Komplexität mancher Bauten wird nur noch mehr verstärkt und man lernt sein eigenes Land nochmal auf eine andere, ganz neue Art und Weise kennen und lieben.

    Diese kleine Zeitreise durch die Architektur Deutschlands gibt Anlass, die Taschen zu packen, auf Entdeckungstour zu gehen und sich dabei auf jeden Fall von unzähligen architektonischen Schätzen verzaubern zu lassen.

    Quelle: Travelcircus.de

    Erfolgreiche Preisverleihung von „Die 101 Besten Hotels Deutschlands“ im Europa-Park

    Im Rahmen der „101 Soirée der Besten“ zeichnete „Die 101 Besten“ am 27. November die Top Hotels in Deutschland aus. Die Preisverleihung fand zum ersten Mal in der festlichen Kulisse des Europa-Park Teatro und des Ballsaal Berlin in Deutschlands größtem Freizeitpark statt. Dabei wurden die Hotels und Persönlichkeiten geehrt, die die deutsche Hotellerie maßgeblich prägen. Das Hotel-Ranking gilt als das relevanteste der Bundesrepublik.

    Nach der Begrüßung durch Europa-Park Inhaber Roland Mack und dem Initiator von „Die 101 besten Hotels Deutschlands“ Carsten Rath durften die Gäste einen festlichen Abend erleben. Umrahmt wurde er von einem abwechslungsreichen Showprogramm mit hochkarätigen Künstlern des Europa-Park. Das „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“ konnte sich den ersten Platz im Gesamtranking der Top 25 sichern. Am Nachmittag des Preisverleihungstages kamen bereits Meinungsträger und führende Branchenkenner, wie unter anderem Thomas Mack, zusammen, um über Herausforderungen und zukunftweisende Entwicklungen zu sprechen.

    Roland und Thomas Mack mit den Preisträgern des Abends. Bild: Europa-Park

    Die Hoteliers zeigten sich zudem begeistert vom Europa-Park und von Eatrenalin. Ingo C. Peters, Geschäftsführender Direktor „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“: „Ich bin komplett geflasht von der Qualität und der Größe des Europa-Park Erlebnis-Resort. Ich bin zum ersten Mal hier und freue mich, wenn ich bald mit meiner Familie wiederkommen kann. Mein Sohn wird begeistert sein. Für mich als Direktor wird die Idee von einer weihnachtlichen Stimmung hier übertroffen. Auch Eatrenalin ist für mich mehr als Weltklasse. Ich bewundere die Innovation und den Mut, eine solche Investition zu tätigen und glaube an einen weltweiten Erfolg. Ich bin davon überzeugt, dass man Eatrenalin schon bald in den Metropolen dieser Welt entdecken kann.“

    Dieter Müller-Elmau, Inhaber des „Schloss Elmau“, das als bestes Hotel im Bereich „Beste Hideaways“ sowie mit Platz zwei im Gesamtranking ausgezeichnet wurde, schätzt den Europa-Park ebenfalls sehr und schickt seine Mitarbeiter, wenn er sie auszeichnen möchte, in Deutschlands größten Freizeitpark: „Ich bin ein großer Bewunderer der Unternehmerfamilie Mack und habe persönlich schon vor 15 Jahren Roland Mack als Entrepreneur des Jahres vorgeschlagen.“

    Dr. Christian Harisch, Inhaber des „Lanserhof“ und Gewinner des „Lifetime Achievement Award of Excellence“ war schon zwei Mal in Rust zu Besuch: „Man spürt im Park die Familie, die sich selber einbringt mit Herzlichkeit und Persönlichkeit. Ich bin Fan der Range der Gastronomie, die sinnbildlich von zwei Tonnen Pommes bis zwei Sterne Michelin geht. Eatrenalin ist für mich ein Jahrhundert-Produkt, einzigartig, eine unglaubliche Innovation.“

    Der Europa-Park ist bereits seit vielen Jahren weit über die regionalen Grenzen hinaus als erstklassige Eventlocation bekannt. Von kleinen Feiern bis hin zu großen Galas finden jährlich über 1.300 Veranstaltungen in faszinierendem Ambiente statt. Dabei stehen über 30 verschiedene Räumlichkeiten von 26 bis hin zu 3.000 Quadratmetern im Europa-Park Erlebnis-Resort zur Verfügung. Die zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten in den sechs parkeigenen 4-Sterne (Superior) Hotels sind die optimale Ergänzung zu einer Veranstaltung, einem erlebnisreichen Tag in Deutschlands größtem Freizeitpark oder der Wasser-Erlebniswelt Rulantica und garantieren einen unvergesslichen Kurzurlaub im südbadischen Rust. Die sechs Erlebnishotels sind Deutschlands größtes zusammenhängendes Hotel-Resort und bieten 5.800 Betten. Das Camp Resort circa 2.000 weitere Übernachtungsmöglichkeiten. Seit dem Sommer können die Besucher im Hotel „Krønasår“ zudem in elf weiteren Suiten, den „Krønasår Boutique Suites“, vom Alltagsstress abschalten und unvergessliche Stunden in luxuriösen Zimmern genießen. Für Kulinarikbegeisterte, die auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Fine Dining Experience sind, gibt es zudem ein neues Highlight: Das einzigartige Gastronomie-Event-Konzept „Eatrenalin“ neben dem 4-Sterne Superior Hotel Krønasår.

    Europa-Park und Rulantica erhalten Publikumspreis: Parkscout Publikums Award 2022

    Das Europa-Park Erlebnis-Resort erzielte bei dem begehrten „Parkscout Publikums Award 2022“ in sechs Kategorien den ersten Platz. Knapp 60.000 Teilnehmer hatten bei der Abstimmung über das deutsche Freizeitangebot entschieden, womit der Publikums Award von „Parkscout“ zu einer der wichtigsten Auszeichnungen der Freizeitparkbranche zählt. Der Europa-Park wurde dabei erneut zum besten Freizeitpark in Deutschland gewählt und holte auch in den Kategorien Preis-Leistungs-Verhältnis, Kinderfreundlichkeit und Gastronomie den ersten Platz. Auch die Wasserwelt Rulantica ist bei den Gästen äußerst beliebt und verteidigte den Titel als bestes Erlebnisbad in Deutschland.

    58.000 Teilnehmer haben im November 2022 über das Angebot in der deutschen Freizeit- und Unterhaltungsindustrie abgestimmt. Dabei wählten die Leser von „Parkscout“ den Europa-Park gleich in mehreren Kategorien auf den ersten Platz:

    · Platz 1 für den besten Freizeitpark in Deutschland

    · Platz 1 für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

    · Platz 1 als kinderfreundlichster Freizeitpark

    · Platz 1 für die beste Gastronomie in einem Freizeitpark

    Die beliebte Familienattraktionen „Piraten in Batavia“ landete als beste Themenfahrt in Deutschland auf dem 1. Platz und die Bootsfahrt „Josefinas kaiserliche Zauberreise“ holte Silber als beste Neuheit in einem Freizeitpark. Zahlreiche weitere Attraktionen im Europa-Park gehören zu den besten im Land:

    · Platz 2 für die beste Achterbahn: blue fire Megacoaster

    · Platz 3 für die beste Achterbahn: Silver Star

    · Platz 3 für die beste Familienachterbahn: Eurosat – CanCan Coaster

    · Platz 2 für die beste Wasserattraktion: Fjord Rafting

    · Platz 3 für die beste Wasserattraktion: Atlantica SuperSplash

    · Platz 2 für die beste Themenfahrt: ARTHUR

    · Platz 3 für die beste Themenfahrt: Voletarium

    Zu den besten Events in einem Freizeitpark zählen das Horror-Event Traumatica (Platz 2) und der Winterzauber (Platz 3), welcher noch bis zum 08.01.2023 (außer 24./25.12) und vom 13.01. bis zum 15.01.2023 täglich von 11 bis 19 Uhr besucht werden kann. Die Shows „Die Rückkehr des Sultans“ (Platz 2) und „ACE – The Adventure Begins“ (Platz 3) zählen zu den besten Shows in einem Erlebnispark.
    Zudem verteidigte die Wasserwelt Rulantica ihren Titel als bestes Erlebnisbad in Deutschland und die 4-Sterne Superior Hotels „Krønasår“ und „Colosseo“ landeten in der Kategorie der besten Themenhotels auf Platz 2 und 3.

    Weitere Informationen zu den Ergebnissen unter:
    www.parkscout.de/magazin/parkscout-publikums-award-2022-gewinner

    Europa-Park unterstützt Bundesverband Kinderhospiz e.V.: Unbeschwerte Stunden in Deutschlands größtem Freizeitpark

    Zur Wintersaison im Europa-Park lud Mauritia Mack wieder einige Familien des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. (BVKH) ein. Nach einem leckeren Mittagessen gemeinsam mit der Ehefrau des Europa-Park Inhabers Jürgen Mack und Botschafterin des BVKH, freuten sich die Kinder und ihre Eltern über schöne Geschenke. Im Anschluss sorgten die 15 europäischen Themenbereiche mit ihren 3.000 Tannenbäumen, winterlich geschmückten Fassaden und glitzernden Christbaumkugeln für Begeisterung bei den eingeladenen Familien. Das hochkarätige Showprogramm der Zirkus Revue, das Lebkuchen verzieren in der Kambly Winterbäckerei und die Ausstellung „Andersens Märchenreise im Europa-Park“ waren weitere Highlights des emotionalen Tages in Deutschlands größtem Freizeitpark.

    Die Familien des BVKH verbringen unbeschwerte Stunden im Europa-Park. Bild: Europa-Park

    Die strahlenden Augen der Kinder und ihrer Eltern zu sehen, ist unglaublich bewegend. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Arbeit des BVKH zu unterstützen und auf sie aufmerksam zu machen. Ich hoffe, dass die Familien im Europa-Park Kraft für die großen Herausforderungen in ihrem Alltag sammeln können“, so Botschafterin Mauritia Mack.

    Europa-Park und Rulantica erhalten Publikumspreis: Parkscout Publikums Award 2022

    Das Europa-Park Erlebnis-Resort erzielte bei dem begehrten „Parkscout Publikums Award 2022“ in sechs Kategorien den ersten Platz. Knapp 60.000 Teilnehmer hatten bei der Abstimmung über das deutsche Freizeitangebot entschieden, womit der Publikums Award von „Parkscout“ zu einer der wichtigsten Auszeichnungen der Freizeitparkbranche zählt. Der Europa-Park wurde dabei erneut zum besten Freizeitpark in Deutschland gewählt und holte auch in den Kategorien Preis-Leistungs-Verhältnis, Kinderfreundlichkeit und Gastronomie den ersten Platz. Auch die Wasserwelt Rulantica ist bei den Gästen äußerst beliebt und verteidigte den Titel als bestes Erlebnisbad in Deutschland.

    58.000 Teilnehmer haben im November 2022 über das Angebot in der deutschen Freizeit- und Unterhaltungsindustrie abgestimmt. Dabei wählten die Leser von „Parkscout“ den Europa-Park gleich in mehreren Kategorien auf den ersten Platz:

    · Platz 1 für den besten Freizeitpark in Deutschland

    · Platz 1 für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

    · Platz 1 als kinderfreundlichster Freizeitpark

    · Platz 1 für die beste Gastronomie in einem Freizeitpark

    Die beliebte Familienattraktionen „Piraten in Batavia“ landete als beste Themenfahrt in Deutschland auf dem 1. Platz und die Bootsfahrt „Josefinas kaiserliche Zauberreise“ holte Silber als beste Neuheit in einem Freizeitpark. Zahlreiche weitere Attraktionen im Europa-Park gehören zu den besten im Land:

    · Platz 2 für die beste Achterbahn: blue fire Megacoaster

    · Platz 3 für die beste Achterbahn: Silver Star

    · Platz 3 für die beste Familienachterbahn: Eurosat – CanCan Coaster

    · Platz 2 für die beste Wasserattraktion: Fjord Rafting

    · Platz 3 für die beste Wasserattraktion: Atlantica SuperSplash

    · Platz 2 für die beste Themenfahrt: ARTHUR

    · Platz 3 für die beste Themenfahrt: Voletarium

    Zu den besten Events in einem Freizeitpark zählen das Horror-Event Traumatica (Platz 2) und der Winterzauber (Platz 3), welcher noch bis zum 08.01.2023 (außer 24./25.12) und vom 13.01. bis zum 15.01.2023 täglich von 11 bis 19 Uhr besucht werden kann. Die Shows „Die Rückkehr des Sultans“ (Platz 2) und „ACE – The Adventure Begins“ (Platz 3) zählen zu den besten Shows in einem Erlebnispark.
    Zudem verteidigte die Wasserwelt Rulantica ihren Titel als bestes Erlebnisbad in Deutschland und die 4-Sterne Superior Hotels „Krønasår“ und „Colosseo“ landeten in der Kategorie der besten Themenhotels auf Platz 2 und 3.

    Weitere Informationen zu den Ergebnissen unter:
    www.parkscout.de/magazin/parkscout-publikums-award-2022-gewinner

    Benefizgala „Helfen hilft!“ im Europa-Park: 140.286 Euro für Förderverein krebskranker Kinder e.V.

    Am 24. November 2022 fand die 19. Benefizgala unter dem Motto „Helfen hilft!“ statt. Die Gastgeber des Abends, der Vorsitzende des Kuratoriums des Fördervereins krebskranker Kinder, Werner Kimmig, und die Inhaberfamilie Mack begrüßten rund 350 Gäste zu einem glamourösen Abend im Europa-Park Teatro – darunter TV Moderator Thomas Gottschalk. Durch die Veranstaltung kam eine Summe von 140.286 Euro zusammen, über die sich der Förderverein krebskranker Kinder e.V., der sich seit über 40 Jahren für die jungen, schwerkranken Patienten engagiert, sehr freut.

    Der TV-Produzent Werner Kimmig aus Oberkirch und die Familie Mack laden traditionell in der Vorweihnachtszeit zu einer glanzvollen Benefizgala zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. in den Europa-Park ein. Bereits seit 19 Jahren findet die Veranstaltung „Helfen hilft!“ statt – und das mit großem Erfolg für die krebskranken Patienten. Insgesamt konnte durch die Galas im Europa-Park eine Gesamtspendensumme von über 1,6 Millionen Euro gesammelt werden. Rund 350 spendenfreudige Gäste durften die Gastgeber auch in diesem Jahr im Rahmen der glamourösen Europa-Park Dinner-Show unter der Regie von Katja Mack begrüßen. Mehr als 40 Weltklasse-Künstler entführten das Publikum auf einen Maskenball nach Italien. Das exquisite 4-Gänge-Menü von 2-Sterne Koch Peter Hagen-Wiest Wiest aus dem „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ verwöhnte die Gäste dabei mit kulinarischen Gaumenfreuden.

    Werner Kimmig berichtete von traurigen Schicksalsschlägen, die jede Familie treffen können. 2.000 Kinder erkranken jährlich an der schweren Krankheit. Er rief zu Spenden auf und legte nahe, dass diese auch zielgerichtet verwendet werden: „Ich kann Ihnen versichern, dass jeder Cent der uns anvertraut wird, auch bei den Kindern ankommt“. Bewegt durch die Worte, spendeten die Gäste eine beeindruckende Summe: 120.286 Euro. Zudem versteigerte Thomas Gottschalk seinen Anzug, den er bei der letzten Sendung „Wetten dass…?“ am vergangenen Samstag getragen hatte, für den guten Zweck. Judith Konstantino konnte sich gegen eine Spende von 10.000 Euro über Gottschalks Anzug und vier „Wetten dass…?“-Karten freuen, dieser erhöhte nochmals um 10.000 Euro, so dass insgesamt 20.000 Euro die Gesamtsumme durch diese Aktion auf 140.286 Euro erhöhten.

    Zuletzt hat der Förderverein 14 Millionen Euro für den Bau. eines neuen Elternhauses mit 44 neuen Zimmern aufgebracht, das in Kürze eingeweiht wird. Er betonte zudem, dass diese Gelder die Stützpfeiler des Fördervereins und damit auch für solche Großprojekte seien. Er dankte der Familie Mack und allen Anwesenden für die großzügige Unterstützung: „Wir alle müssen Krieger sein, um gemeinsam mit den krebskranken Kindern den Kampf gegen die heimtückische Krankheit aufzunehmen. Mit Ihren Spenden tragen Sie dazu bei. Geben macht das Leben liebevoller. “

    Marianne und Roland Mack (li.) sowie Mauritia und Jürgen Mack (re.) und Thomas Gottschalk mit Karina Mroß freuen sich mit Werner Kimmig über die Spendensumme von 140.286 Euro für den Förderverein. Bild: Europa-Park

    Einen ganz besonderen Dank richtete Werner Kimmig an Dr. Steffen Würth, der den Förderverein im Laufe der vergangenen 20 Jahre in außergewöhnlichem Maße unterstützt hat. So hat er laut Kimmig in 151 Fällen von besonderer Härte unbürokratisch, schnell und wirkungsvoll geholfen und zudem mit 316.283 Euro direkte finanzielle Hilfe geleistet. Aufgrund seiner Verdienste wurde Dr. Würth am Abend zum Ehrenmitglied durch das Kuratorium ausgezeichnet.

    Der Förderverein für krebskranke Kinder e. V. wird in diesem Jahr bereits 42 Jahre alt. Unter dem Motto „Helfen hilft!“ wird das Ziel verfolgt, die personelle und räumliche Ausstattung der Universitäts-Kinderklinik Freiburg soweit zu verbessern, dass betroffene Eltern und Geschwister von krebskranken Kindern dauerhaft in der Nähe der jungen Patienten sein können. Neben dem Bau der Elternhäuser werden zahlreiche weitere Verbesserungen in der Behandlungs- und Betreuungsqualität, wie beispielswiese ein Geschwisterkindergarten, die Unterstützung verwaister Eltern, die mobile Krebstherapie und die Förderung der Forschung folgen. „Ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins für krebskranke Kinder wäre dies so nicht möglich“, so Prof. Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin der Kinder- und Jugendklinik Freiburg. Seit Beginn des Engagements konnten Spendengelder in Höhe von über 50 Millionen Euro gesammelt werden. 

    Auch viele Prominente wie Thomas Gottschalk, Paola Felix, Dr. Martin Herrenknecht, Dr. Steffen Würth, Nils Petersen, Carmen Nebel, Stefan Mross, Katarina Witt, Harald Schmidt, Karlheinz und Dagmar Kögel, Christina Obergföll, Johannes Vetter, Stefanie Hertel, Hans Weber, Martin Heuberger, Horst Lichter und viele andere Persönlichkeiten unterstützen die Arbeit des Fördervereins durch zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen. Der Familie Mack liegt das Wohl der Kinder auch ganz besonders am Herzen. Inhaber Roland Mack: „Schon seit der Eröffnung des Europa-Park steht für die Familie Mack auch die soziale Verantwortung für die Gesellschaft im Vordergrund. Wir freuen uns daher besonders, den Förderverein mit dieser Veranstaltung jedes Jahr unterstützen zu können. Neben der rein finanziellen Hilfe besuchen unsere Künstler jedes Jahr die Tumor-Station, um den kranken Kindern und deren Eltern ein paar schöne Stunden zu schenken.“

    Wer den Förderverein für krebskranke Kinder e. V. unterstützen möchte, kann Spenden auf folgende Konten überweisen:

    Förderverein für krebskranke Kinder e. V.
    Sparkasse Offenburg/Ortenau
    IBAN: DE61 6645 0050 0006 0848 42; BIC: SOLADES1OFG
    Volksbank eG
    IBAN: DE43 6649 0000 0050 5588 00; BIC: GENODE61OG1

    Weitere Informationen zum Förderverein unter www.helfen-hilft.de, Informationen zum Europa-Park unter www.europapark.de.

    Landratsamt Ortenaukreis genehmigt in vollständig digitalisiertem Verfahren: Europa-Park erhält Baugenehmigung für Achterbahn im neuen Themenbereich Kroatien

    Der Bau der neuen Achterbahn ist genehmigt. Die Attraktion wird im Themenbereich Kroatien eröffnen. Was bislang häufig mit großem Zeitaufwand für Bürger, Unternehmen und Bauämter verbunden war, kann seit Kurzem vollständig digital erfolgen. Das Landratsamt Ortenaukreis hat mit der Umsetzung des vollständig digitalen Baugenehmigungsverfahrens einen großen Schritt unternommen, um behördliche Planungs- und Genehmigungsverfahren schneller und unbürokratischer zu gestalten, bereits ein Drittel aller Baugenehmigungsverfahren werden papierlos durchgeführt.

    Der Europa-Park durfte sich nun für den neuen Themenbereich Kroatien über seine erste digitale Baugenehmigung freuen. Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Wir sind dankbar für die sehr zügige Bearbeitung unseres Bauantrags durch das Landratsamt. Das ermöglicht uns ein schnelles Vorankommen und eine verlässliche Planung unseres neuen Themenbereichs.“ Dabei lief der gesamte Prozess, von der Antragsstellung bis zur Freigabe, vollständig digital ab. Gerade einmal acht Wochen lagen zwischen der Vorlage aller notwendigen Antragsunterlagen und der Genehmigung durch das Baurechtsamt des Ortenaukreises. Landrat Frank Scherer: „Obwohl es sich um ein hochkomplexes Vorhaben handelte, konnten wir dem Europa-Park für die Achterbahn im neuen Themenbereich Kroatien – auch aufgrund einer idealen Vorbereitung und Planung seitens des Parks – innerhalb kürzester Zeit die digitale Genehmigung erteilen.“ Der Ortenaukreis hat dieses umfangreiche Verfahren komplett papierlos geführt. Alle zu beteiligenden Fachbehörden konnten innerhalb des Landratsamtes gleichzeitig über die interne digitale Plattform angehört werden. „Das hat Zeit und Papier gespart, denn der mehrere Ordner füllende Bauantrag musste nicht mehrfach in Papierform eingereicht werden, sondern passt nun auf einen kleinen USB-Stick“, so der Landrat.

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