Herrliche Skihänge, schöne Winterwanderwege inmitten einer ursprünglichen Natur, eine Rodelbahn auf 2.000 Metern Höhe – und die imposante Tiroler Bergwelt stets im Blick: Ein Winterurlaub in der Tiroler Region Hall-Wattens bietet viele Freizeitmöglichkeiten:
1.) Winterwandern auf dem Glungezer Winterwaldweg
Besonders beliebt bei Winterurlaubern ist das Skigebiet Glungezer in Tulfes. Eine topmoderne Kombibahn bringt die Wanderer ruck zuck von der Talstation in Tulfes zur Mittelstation Halsmarter auf 1.565 Metern Höhe, wo der präparierte „Glungezer Winterwaldweg“ startet. Die leichte, rund einstündige Tour führt Wanderer auf fast ebenem Weg durch einen herrlichen Winterwald – zum Einkehren lädt anschließend der Berggasthof Halsmarter an der Mittelstation ein.
2.) Rekordverdächtige Ausblicke genießen
Wer hingegen weiter mit dem „Tulfein Express“ hinauf zur Bergstation fährt, kann sich auf den schönen Winterwanderweg zum malerisch angelegten „Zirbensee“ freuen – atemberaubende Ausblicke auf über 400 Alpengipfel sind dabei inklusive. Zum Entspannen und Genießen treffen sich Winterwanderer und Skifahrer auf der Tulfeinalm mit großer Sonnenterrasse. Die urige Alm ist bekannt für frischen Strudl, hausgemachte Fruchtsäfte und andere köstliche Tiroler Schmankerl.
Die Glungezerbahn bringt Urlauber schnell und komfortabel auf über 2.000 Meter.
Foto: djd / hall-wattens.at
3.) Rodeln auf 2.000 Metern Höhe
Rasantes Fahrvergnügen verspricht die neue Rodelbahn, die von der Bergstation auf 2.000 Metern Höhe zur Mittelstation führt. Auf über drei Kilometern Länge und zehn Kehren geht es flott hinunter. Da bleibt gar nicht viel Zeit, die fabelhafte Panoramasicht zu genießen, die das gesamte Skigebiet am Glungezer so besonders macht. Nicht umsonst zählt der Glungezer zu den schönsten Aussichtsbergen des Landes. Schlitten können direkt an der Mittelstation ausgeliehen werden. Weitere Erlebnistipps gibt es unter www.hall-wattens.at sowie unter www.glungezerbahn.at.
4.) Wedelspaß für Groß und Klein
Das Skigebiet am Glungezer ist klein, aber fein. Vor allem Genussskifahrer, Skitourengeher und Familien mit Kindern fühlen sich dort wohl. Während der Nachwuchs die ersten Schwünge im liebevoll gestalteten Kinderland auf einfachen Pisten lernt, kommen fortgeschrittene Skifahrer auf den anspruchsvolleren Strecken im oberen Bereich des Skigebiets auf ihre Kosten. Ein Tipp für Skitourengeher: Jeden Dienstag und Donnerstag ist die Gondelbahn bis zur Mittelstation bis 22.15 Uhr in Betrieb.
5.) Erlebnisse abseits der Pisten
Wer es nicht ganz so sportlich mag, der kann zum Beispiel eine romantische Kutschenfahrt unternehmen, einen Spaziergang durch die mittelalterliche Haller Altstadt oder eine Nature-Watch-Tour im Naturpark Karwendel.
Die Fachzeitschrift „Parkscout plus“ hat den Europa-Park zum sechsten Mal in Folge als „Europas besten Themenpark“ und die Wasserwelt Rulantica wiederholt als „Europas besten Wasserpark“ ausgezeichnet. „Der Europa-Park ist nicht nur der meistbesuchte saisonale Freizeitpark Europas, sondern überzeugt vor allem als Gesamtpaket mit seinen über 100 Attraktionen, einem riesigen Show-Angebot, sechs hochklassigen Hotels und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis“, urteilten die Experten. Insgesamt landet das Europa-Park Erlebnis-Resort in 7 der 15 Kategorien mindestens auf dem 3. Platz. Auch für die Thematisierung wird Deutschlands größter Freizeitpark gelobt. Vor allem die Attraktionen begeisterten die Jury: Die beliebte Familienattraktion „Piraten in Batavia“ ist „Europas bester Darkride“. Die Familienachterbahn „ARTHUR“ folgt in derselben Kategorie auf Platz 2. Der „Eurosat – CanCan Coaster“ punktet als „Deutschlands beste Familienachterbahn“ und belegt in Europa den 3. Platz. Zudem gewinnt „WODAN – Timburcoaster“ in der Kategorie „Deutschlands beste Holzachterbahn“ und landet in Europa auf dem 2. Platz. Auch die Europa-Park Hotels sind vertreten: Die 4-Sterne Superior Erlebnishotels „Bell Rock“ und „Colosseo“ gehören in der Kategorie „Beste Themenhotels“ zu den Top 5.
Das Fachmagazin „Parkscout plus“ erscheint vierteljährlich und berichtet über Freizeit-, Tier- und Ferienparks sowie Erlebnisbäder. Interessante Hintergrundinformationen und Interviews mit Entscheidern der Branche über aktuelle Entwicklungen stehen im Fokus der Publikation.
Am Dienstag, 06. Dezember 2022 um 15 Uhr, lädt die Vorsitzende des Vereins „Einfach Helfen e.V.“ Mauritia Mack nach der coronabedingten Pause endlich wieder zu den gemütlichen Adventsstunden ein. In diesem Jahr findet die Veranstaltung zum ersten Mal im Europa-Park Dome statt. Die neue Location bietet noch mehr Platz, um sich bei Kaffee, Kuchen und abwechslungsreicher Unterhaltung gemütlich auf die winterliche Zeit einzustimmen und dabei Gutes zu tun. Das festliche Event in Deutschlands größtem Freizeitpark ist mittlerweile zu einer festen Tradition der Adventszeit geworden und findet bereits zum 13. Mal statt. Die Erlöse der Veranstaltung kommen in vollem Umfang dem gemeinnützigen Verein „Einfach Helfen e.V.“ zugute. Er unterstützt Menschen aus der Region, die durch Schicksalsschläge oder eine Krankheit in existentielle Not geraten sind und schnelle, unkomplizierte Hilfe brauchen.
Mauritia Mack und das Team des Vereins „Einfach Helfen e.V.“ unterstützen 2022 zahlreiche Personen und Familien finanziell und menschlich. Die vielfältigen Aktionen und besonderen Veranstaltungen wird die Vorsitzende bei den Adventsstunden Revue passieren lassen. Wie jedes Jahr werden Ludwina Geiger und Lioba Metz über die Frauenwanderung mit schönen Bildern berichten. Die Wanderung führte sie in diesem Jahr rund um den Kaiserstuhl. Ein weiterer Höhepunkt der Adventsstunden wird der Auftritt von Sängerin Jasmin Nopper sein, die den Nachmittag musikalisch umrahmt. Mit Witz, Charme und selbstgeschriebenen Mundartgeschichten wird Dr. Karl-Heinz Debacher das Publikum zum Schmunzeln bringen. Ein Auftritt von hochkarätigen Künstlern rundet den gemütlichen Nachmittag ab
Viele treue Gäste unterstützen mit ihren Spenden jedes Jahr die vielseitigen Aktivitäten von „Einfach Helfen e.V.“ Gerade die Adventszeit ist dabei ein geeigneter Zeitpunkt, um auf notleidende Menschen hinzuweisen und dafür Sorge zu tragen, dass diese gelindert werden kann.
Der Vorverkauf für die Adventsstunden hat bereits begonnen. Tickets gibt es für 15 Euro bei folgenden regionalen Betrieben und Unternehmen, solange der Vorrat reicht:
Beratungspraxen Geiger und Metz, Ettenheim-Wallburg
Es waren einmal zwei Brüder, die mit ihren zauberhaften Geschichten, Märchen und Sagen bis heute große und kleine Märchenfans begeistern. Die Rede ist natürlich von Jacob und Wilhelm Grimm. Seit die beiden zwischen 1812 und 1858 ihre berühmte Märchensammlung „Kinder- und Hausmärchen” veröffentlichten, sind diese aus deutschen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken.
Ganz besonders zur Weihnachtszeit, wenn es wieder etwas muckeliger wird, gibt es doch kaum etwas Schöneres, als dem einen oder anderen Märchen zu lauschen. Wer nicht genug von den Märchenbrüdern bekommt, hat dank der Deutschen Märchenstraße die Möglichkeit, auf den Spuren der Brüder Grimm zu wandeln und all die schönen Märchen hautnah zu erleben. Travelcircus hat sich die Deutsche Märchenstraße einmal genauer angesehen und 9 zauberhafte Orte herausgesucht, die die Herzen aller Grimm- und Märchenfans höher schlagen lassen.
Das Wichtigste in Kürze: ● Märchenfiguren erwachen bei zahlreichen Stadtführungen zum Leben ● Feiern wie einst Jacob und Wilhelm? In Marburg kein Problem! ● Die Route führt durch fünf Bundesländer ● In Göttingen wird ein Mädchen besonders gerne geküsst ● Ein Werk der Brüder Grimm gehört sogar zum UNESCO Weltdokumentenerbe
Grafik: Travelcircus.de
Die Geschichte der Deutschen Märchenstraße Bei der Deutschen Märchenstraße handelt es sich um eine deutsche Ferienstraße, die Märchenfans auf den Spuren der Brüder Grimm zu zahlreichen märchenhaften Orten Deutschlands führt. Gegründet wurde die „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Märchenstraße” 1975 in Steinau an der Straße. Durch die Ferienstraße sollte die gesamte Region attraktiver für Touristen werden – mit großem Erfolg!
Die Deutsche Märchenstraße beginnt in der Geburtsstadt der Brüder Grimm Hanau und führt auf über 600 km an wichtigen Lebensstationen der Brüder und über 50 zauberhaften Orten, in denen Grimms Märchen beheimatet sind, bis nach Bremen und Buxtehude. Dabei durchläuft die Strecke fünf Bundesländer und acht Nationalparks.
Die Strecke lässt sich in vier große Abschnitte unterteilen. Sie verläuft zunächst von Hanau zum Lahntal an Orten wie Steinau an der Straße und Marburg entlang. Anschließend durch das so genannte Rotkäppchenland zwischen Alsfeld und Fritzlar bis nach Kassel.
Dort hat man dann die Qual der Wahl: Entweder nimmt man die Frau-Holle- oder die Dornröschen-Route. Letztere führt von Kassel über Hofgeismar und Trendelburg bis nach Fürstenberg. Die andere kommt an Orten wie Kaufungen, Mackenrode, Heilbad Heiligenstadt und Göttingen vorbei, ehe auch sie nach Fürstenberg führt.
Von Fürstenberg aus gibt es wieder nur eine Strecke, die dann über zauberhafte Orte wie Hameln, Nienburg und Verden bis nach Bremen und Buxtehude führt.
9 wundervolle Orte entlang der Deutschen Märchenstraße Jeder der Orte, Städte und Gemeinden, die zur Deutschen Märchenstraße gehören, ist auf seine eigene Art märchenhaft und definitiv einen Besuch wert. Wer sie alle mal besuchen will, sollte dafür etwas mehr Zeit einplanen. Als kleine Planungshilfe haben wir neun wunderschöne Orte entlang der Route herausgesucht.
Märchenort Nummer 1: Hanau, Hessen
Unsere traumhafte Reise entlang der Deutschen Märchenstraße beginnt natürlich im schönen Hanau, wo die Brüder 1785 und 1786 das Licht der Welt erblickten. Spuren der beiden sind in der ganzen Stadt zu finden. Am einprägsamsten ist wahrscheinlich das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal vor dem Hanauer Rathaus. Wer sich sehr für die Geschichte der Stadt und der berühmten Märchenerzähler interessiert, kann in Hanau beispielsweise eine Themen-Stadtführung machen.
Brüder-Grimm-Nationaldenkmal in Hanau. Alle Grafiken und Bilder zur lizenzfreien und kostenlosen Nutzung finden Sie hier: https://bit.ly/deutsche-maerchenstrasse Weitere Grimm-Highlights in Hanau sind die berühmten Brüder Grimm Festspiele, das Mitmach-Museum „GrimmsMärchenReich” sowie der bezaubernde Hanauer Märchenpfad.
Hanau ist allerdings nicht nur bei Märchen-Fans beliebt. Auch wer auf der Suche nach wunderschönen Fachwerkhäusern, Natur und Industriekultur ist, wird in Hanau fündig. Die Stadt gehört nämlich nicht nur zur Deutschen Märchenstraße, sondern ebenfalls zur Deutschen Fachwerkstraße und zur Route der Industriekultur.
Fans klassischer Musik sollten sich außerdem auf keinen Fall das Open-Air-Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt im Staatspark Wilhelmsbad entgehen lassen. Das ist wirklich magisch!
Märchenort Nummer 2: Steinau an der Straße, Hessen
Schon mal was von Steinau an der Straße gehört? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Insbesondere Märchenliebhaber und Grimm-Fans sollten der hessischen Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Da die Brüder Grimm einst selbst in Steinau lebten, dreht sich in der hessischen Stadt vieles um das berühmte Brüderpaar.
Da wäre beispielsweise das fantastische Brüder-Grimm-Haus, in dem heute ein Museum zuhause ist. Das Besondere an dem Museum ist, dass man hier die Märchen interaktiv erleben kann. Wer will, hat die Möglichkeit, die berühmten Märchen sowohl zu sehen als auch zu hören oder gar zu fühlen. Interessant ist aber auch der Teil des Museums, der sich dem jüngeren Bruder Ludwig Emil Grimm widmet. Dieser war ein bedeutender Grafiker und Maler.
Auch an anderen Stellen in Steinau lassen sich Spuren der Brüder Grimm und ihrer Märchen finden. Die sieben Zwerge und der Froschkönig verstecken sich beispielsweise in der Stadt. Auch am Steinauer Hexenhäuschen kommen Märchenfans nicht vorbei. Direkt daneben steht auch ein Holzkäfig – so wie der, in dem die Hexe einst Hänsel gefangen hielt. All diese Orte (und weitere märchenhafte Ecken) lassen sich am besten bei einer Märchenstadtführung entdecken.
Wer genug von Märchen hat, kann in Steinau natürlich noch jede Menge andere Dinge erleben. Wie wäre es da beispielsweise mit einem Besuch der Tropfsteinhöhle „Teufelshöhle”, einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn, einem Kletterabenteuer im Europa-Kletterwald oder einer wunderschönen Wanderung durch den Spessart.
Märchenort Nummer 3: Marburg, Hessen
Das wunderschöne Marburg ist vor allem bei Studenten beliebt und bekannt. Mit den vielen kleinen Cafés und Bars, der exzellenten Uni und dem lebhaften Ambiente ist Marburg auch wirklich wie gemacht für Studenten. Zwei der wohl berühmtesten Studenten der Stadt waren die Brüder Grimm, die in Marburg gemeinsam Jura studierten und sicher bereits damals eine wilde Studentenzeit in Marburg verlebten.
Die wunderschöne Stadt an der Lahn zieht auch heute noch Scharen an Studenten und Urlaubern an. Bei den zauberhaften Fachwerkhäusern, dem imposanten Marburger Landgrafenschloss und all den kleinen Märchenanspielungen ist das auch wahrlich kein Wunder.
Am besten lässt sich Marburg bei einer thematischen Stadtführung erkunden. Ein besonderes Highlight, das auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung entdeckt werden kann, ist der Grimm-Dich-Pfad. Keine Sorge, hier muss kein Sport gemacht werden. Es geht darum, die eine oder andere Märchenfigur oder bestimmte Märchensymbole in der Stadt zu finden. Kleiner Tipp: Manchmal lohnt es sich, nach oben zu gucken!
Märchenhaft und wunderschön ist übrigens auch das Marburger Umland. Für alle, die gerne Aktivurlaub machen, empfehlen wir einen Ausflug zum Seepark Niederweimar. Dort kann man hervorragend baden, skaten oder radeln. Wer im Winter Lust auf Schneegestöber und jede Menge Action hat, ist im kleinen aber feinen Skigebiet Kleingladenbach an der richtigen Adresse.
Märchenort Nummer 4: Frankenberg (Eder), Hessen
Das romantische Frankenberg ist vor allem für sein markantes und imposantes Rathaus bekannt. Dieses hat nämlich zehn Türme, die über die niedliche Stadt hinausragen. Dank seiner vielen wunderschönen Fachwerkhäuser ist die Stadt an der Eder ein überaus beliebtes Reiseziel für Städte-Romantiker.
Wer die Stadt ein bisschen besser kennenlernen will, kann sich der kostenlosen Stadtführung anschließen, die von April bis Oktober jeden Samstag stattfindet. Egal ob bei der Führung oder alleine, wer einmal in Frankenberg ist, sollte unbedingt Ausschau nach den „Huckepackfiguren” halten – wir verraten nicht, wo sie sind. Die lustigen Figuren sind die märchenhaften Symbolfiguren der Stadt und scheinen zu symbolisieren, dass Frankenberg ein guter Ort für ausgelassene Feste war.
Frankenbergs fantastische Lage lädt zudem zum Wandern und Radfahren ein. Märchen-Fans empfehlen wir hier den Wald-Wichtel-Paradies-Rundweg sowie den Hänsel-und-Gretel-Radweg. Auch der Wildpark Frankenberg ist absolut einen Besuch wert. Der Eintritt ist hier übrigens frei. Da der Großteil der Tiere frei herumläuft, hat man mit etwas Glück sogar die Möglichkeit, dem einen oder anderen zutraulichen Wildtier etwas näher zu kommen.
Märchenort Nummer 5: Kassel, Hessen
Willkommen in der Hauptstadt der Deutschen Märchenstraße: Kassel. Die Stadt ist zum einen als Stadt der Brüder Grimm und zum anderen als die documenta-Stadt bekannt. Die documenta, die als die wichtigste zeitgenössische Kunstausstellung gilt, findet nämlich alle fünf Jahre in Kassel statt.
Kassel ist aber natürlich nicht nur alle fünf Jahre einen Besuch wert, sondern immer! Wie wäre es beispielsweise mit einem Besuch der berühmten Wilhelmshöhe? Der beeindruckende Bergpark, die Herkules-Statue an der Spitze und die berühmten Wasserspiele sind absolut sehenswert. Lust auf etwas Wellness? Dann ab in die großartige Kurhessen-Therme.
Neben Kunst, Natur und Entspannung locken auch die Brüder Grimm jedes Jahr zahlreiche Besucher nach Kassel. Von hier aus schrieben und veröffentlichten die Brüder einige ihrer einflussreichsten Werke wie die „Kinder- und Hausmärchen” oder das „Deutsche Wörterbuch”. Grimm-Liebhaber und alle, die es noch werden wollen, sollten unbedingt mal die GRIMMWELT Kassel besuchen. Dort sind u.a. die Handexemplare mit Notizen und Kommentaren der „Kinder- und Hausmärchen” ausgestellt. In der GRIMMWELT gibt es außerdem diverse Ausstellungen, Führungen und besondere Events wie Märchenlesestunden.
Doch damit nicht genug: Im Sommer findet in Kassel jedes Jahr das beliebte Brüder Grimm Festival und im Winter der zauberhafte Märchenweihnachtsmarkt statt. Kein Wunder also, dass Kassel auch die Brüder Grimm Stadt ist.
Märchenort Nummer 6: Göttingen, Niedersachsen
Eine weitere Stadt, in der man auf den Spuren von Wilhelm und Jacob Grimm wandeln kann, ist Göttingen. Die Brüder unterrichteten hier beide von 1829 bis 1837 an der Universität. Außerdem haben die beiden in Göttingen einige ihrer Werke fertiggestellt, darunter auch die dritte Auflage ihrer „Kinder- und Hausmärchen”.
Wahre Grimm-Fans sollten sich zum einen die Paulinerkirche und zum anderen die Goetheallee Nr. 6 einmal genauer ansehen. An beiden Orten sind Spuren der berühmten Brüder zu finden.
Das allein reicht noch nicht für einen Trip nach Göttingen aus? Keine Sorge, die lebendige Studentenstadt hat noch einiges mehr zu bieten. Da wären beispielsweise die zahlreichen Kulturveranstaltungen wie die Händel-Festspiele, die Figurentheatertage, das Gänseliesel-Fest und das Jazzfestival.
Zum anderen lockt die niedersächsische Stadt mit einer malerischen Altstadt, zahlreichen niedlichen Cafés, jeder Menge Geschichte und dem typischen Flair einer Studentenstadt. In Göttingen steht übrigens auch die vermeintlich meistgeküsste Statue der Welt: das Gänseliesel. Früher war es gang und gäbe, dass neu eingeschriebene Studenten dem Gänseliesel einen Kuss gaben. Heutzutage sind es die Doktoranden – und das obwohl es offiziell verboten ist, das Mädchen zu küssen.
Märchenort Nummer 7: Hameln, Niedersachsen
„Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.” Nicht alle Märchen und Sagen haben ein solch friedliches Ende. An eine solcher Sagen, die kein gutes Ende nahm, werden Besucher an vielen Ecken in Hameln erinnert.
Am 26.06.1284 soll dort nämlich der sogenannte Rattenfänger von Hameln 130 Kinder weggelockt und verschwinden lassen haben. Dieser hatte zuvor die Stadt von einer Rattenplage befreit und war anschließend nicht bezahlt worden. Um sich dafür zu rächen, entführte er alle Kinder, die mindestens vier Jahre alt waren.
Neben der Rattenfänger-Figur in der Innenstadt kann man in Hameln auch die eine oder andere Ratte entdecken. Einige davon sind in Form von bronzefarbenen Pflastersteinen in der ganzen Innenstadt verteilt. Es lohnt sich also in Hameln besonders auf seine Umgebung zu achten. Bei den wunderschönen Fachwerkhäusern und kleinen Gässchen kann man ja aber auch gar nicht anders. Wer romantische Städte mit Kultur und Geschichte mag, ist in Hameln goldrichtig.
Für Märchen-Fans eignet sich übrigens ein Besuch im Sommer: Jeden Mittwoch wird das großartige Musical „RATS” aufgeführt, sonntags (von Mitte Mai bis Mitte September) findet zudem das Rattenfänger-Freilichtspiel statt. Beide Stücke handeln vom Rattenfänger und sind kostenlos. Wer will, kann übrigens auch ganzjährig eine unterhaltsame Stadtführung mit dem Rattenfänger buchen.
Märchenort Nummer 8: Buxtehude, Niedersachsen
Doch welche zwei Tiere liefen hier um die Wette? Der Hase und der Igel natürlich. Und das sieht man in der ganzen Stadt: Sei es bei Theateraufführungen, in Form von lieblichen Figuren, die in der Stadt verteilt sind, bei Souvenirs oder sogar bei Stadtführungen – an Has’ und Igel kommt hier keiner vorbei.
In diesem Jahr findet in Buxtehude vom 25.11. bis zum 23.12. auch wieder das beliebte Internationale Märchenfestival statt. Seit diesem Jahr wird das Festival in das Wintermärchen integriert. In weihnachtlichem Ambiente verwandelt sich die süße Stadt in eine lebende Märchenstadt. Dieses zauberhafte Treiben und insbesondere den märchenhaften Weihnachtsmarkt sollte man sich wahrlich nicht entgehen lassen.
Buxtehude ist übrigens nicht nur ein tolles Reiseziel für Märchenliebhaber. Dank der hervorragenden Wanderwege lohnt sich die niedliche Stadt auch für Wanderfans. Dabei gibt es neben der historischen und maritimen Stadt auch allerhand schöne Natur in und um Buxtehude zu entdecken. Wer lieber radelt, dem empfehlen wir die Hase-und-Igel-Fahrradroute.
Märchenort Nummer 9: Bremen
Denkt man an Märchen und Bremen, so fallen einem garantiert direkt vier Tierchen ein, die auf der Suche nach Glück nach Bremen gekommen sind. Die Rede ist natürlich von den berühmten Bremer Stadtmusikanten.
Abbilder von Huhn, Katze, Hund und Esel verstecken sich gleich mehrfach in Bremen. Die bekannteste Statue der vier ist die neben dem Bremer Rathaus. Doch wer genau hinsieht, kann sie unter anderem auch im Schnoor, am Brunnen des Handwerkshofs in der Böttcherstraße und natürlich auf zahlreichen Souvenirs entdecken.
Von Mai bis September gibt es jeden Sonntag ein besonderes Highlight auf dem Domshof im Herzen der Stadt: Die Bremer Stadtmusikanten erzählen höchstpersönlich ihre aufregende Geschichte. Das ist ein Spaß für die ganze Familie und noch dazu kostenlos. In Bremen gibt es eindeutig noch viel mehr zu entdecken als die Bremer Stadtmusikanten. Zu den schönsten Wahrzeichen der Stadt gehören auch das Rathaus, der Roland, das Weserufer sowie die beliebte Schlachte und das romantische Schnoorviertel. Wer Lust auf ein besonders süßes Mitbringsel hat, sollte unbedingt einen Abstecher in die Bremer Bonbon Manufaktur machen.
Deutschlands größter Freizeitpark feierte am Wochenende den St. Martinstag mit ganz besonderen Aktionen. Im Pavillon im Französischen Themenbereich bastelten die jungen Gäste zunächst kreative Laternen mit den Motiven der beliebten Character Ed Euromaus, Edda Euromausi und Snorri. Im Anschluss begleiteten sie „Ed’s HALLOWinter Parade“ mit ihren bunten Lichtern. Die spektakuläre HALLOWinter Parade bietet einen außergewöhnlichen Mix von schaurig-schönen Gestalten aus der Halloweenzeit und zauberhaften Figuren, die die Winterzeit ankündigen. Mit ihren Laternen leuchteten die zahlreichen Kinder Ed und seinen Freunden den Weg durch die liebevoll mit Kürbisfiguren und leuchtenden Geschenken dekorierten Themenbereiche. Den Abend durften sie mit leckeren Weckmännern und einem Getränk ausklingen lassen.
Die jungen Gäste mit Ed Euromaus bei der St. Martinsaktion. Bild: Europa-Park
Bei HALLOWinter erleben die Besucher noch bis zum 25. November 2022 das Beste aus zwei Saisons und den perfekten Mix aus schaurig-schöner Gruselzeit und zauberhaften Winterwochen. Ab dem 26. November startet die klassische Wintersaison und dauert bis einschließlich 08. Januar 2023 (außer 24./25.Dezember 2022), zudem öffnet der Europa-Park auch vom 13. bis 15. Januar seine Pforten.
Dreihundert Meter vom Lister Strand entfernt stehen im Wattenmeer seltsame Gebilde, sie sehen aus wie kleine Tische. „Dort ziehen wir unsere Austern, die Sylter Royal, bis zur Konsumreife heran“, erklärt Christoffer Bohlig von Dittmeyer’s Austern-Compagnie, „…in der Regel haben sie dann ein Gewicht von 80 bis 100 Gramm.“ Im Lister Restaurant des Unternehmens kann man sie probieren – pur oder variantenreich zubereitet. Zum Beispiel überbacken mit Kräuterbutter, Pernodbutter oder Champagnerkraut. „Natürlich beliefern wir auch Gastronomiebetriebe auf Sylt und versenden sie bundesweit.“ Einfach mal allein hingehen zu den Austernfeldern dürfe man nicht mehr, berichtet Christoffer Bohlig, zu viele Austern seien abhandengekommen. „Allerdings gibt es Führungen dorthin, und wir bieten auf Anfrage auch Gruppenführungen außer der Reihe an – einfach mal melden“, sagt Bohlig.
Im Winter, Januar bis Februar, werden die Austern allerdings in die Halle nach List verbracht, dort überwintern rund 150 Tonnen Sylter Royal im permanenten Frischwasserstrom – der Eisgang draußen im Watt würde die Anlagen zerstören. Feinschmecker finden viele Begriffe, um den Geschmack der Sylter Austern zu beschreiben. „Für mich“, so Bohlig, „schmecken sie ganz einfach köstlich nach Meer! So, wie die Luft voller Gischt an einem stürmischen Tag am Strand.“ Die Nordsee! Das Wasser im Wattenmeer sei ideal für Austern; sauber und nährstoffreich, es tauscht sich zweimal am Tag aus, „das ist unglaublich rein.“ Bohlig und seine Leute sammeln vor Sylt auch wilde Austern. Die wachsen auf Sandbänken weit vor der Küste. „Wir nehmen unser Boot, fahren eine gute halbe Stunde hinaus und lassen uns draußen trockenfallen – denn wir haben die Lizenz zum Sammeln dieser Austern.“ Und die sind sehr viel größer: „Ein halbes Kilogramm pro Stück ist nicht ungewöhnlich, es gibt auch solche mit bis zu einem Kilo. Die nehmen wir dann hauptsächlich für zubereitete Gerichte – beispielsweise geräucherte Austern oder Austern im Tempurateig.
Schafe treten den Deich fest, damit schützen die Tiere das Land vor der Gewalt des Meeres – vom Frühjahr bis in den Herbst stehen sie auf jedem Deich an der Küste, sie sind vielleicht das Symboltier der Nordsee schlechthin. Von Ende Oktober bis Ende Februar verbringen die Schafe in der Regel ihre Zeit nicht direkt am Meer, den Winter aber auch auf der Weide. Aus der Wolle gibt es schöne, warme Sachen zum Anziehen, aus der Milch Käse und Pflegeprodukte wie Seife – und: Lammfleisch ist lecker. Gleich hinter dem Deich, nach der Anfahrt über den Straßendamm, auf Nordstrand liegt der Hofladen Baumbach. Der Blick reicht über Weiden, Wiesen, Wasser. Im Angebot ist hier natürlich auch Lammfleisch in allen Variationen: vom Fond im Glas über Wurst bis zur frischen Keule. „Wir bekommen unser Lammfleisch von der Landschlachterei Burmeister aus Viöl. Die Lämmer lebten zwischen Niebüll und Büsum, auf den Deichen an der ganzen Westküste“, berichtet Dörte Baumbach, „jetzt im Winter gehen die Stücke zum Schmoren gut; Rippchen, Haxen. Und das Lamm-Rilette aus dem Glas ist nicht nur als Brotaufstrich lecker, sondern auch köstlich zu Bratkartoffeln.“
Im Angebot ist ebenfalls Fleisch vom Galloway-Rind, auch diese Tiere leben hier an der Küste. Gleich nebenan: „Im Beltringharder Koog beweiden sie Naturschutzflächen, diese extensive Nutzung fördert und schützt nicht nur seltene Tiere und Pflanzen, sie sorgt auch für ein wohlschmeckendes Fleisch“, sagt Dörte Baumbach, „und: Unseren Kunden ist es besonders wichtig zu wissen, wo das Fleisch herkommt, wo das Tier gelebt hat.“ Auch vom Galloway-Rind wird so viel wie möglich genutzt – Knochen und Ochsenschwanz inklusive. Für den schnellen, aber hochwertigen, Genuss gibt es die Produkte auch vom Galloway im Glas; Gulasch oder Geschnetzeltes zum Beispiel. Köstliches von der Küste im Hofladen oder im Versand für zu Hause.
Wer kennt denn die Krähenbeere. „Ich bin schon immer gern durch die Sylter Natur gestreift, um Beeren und Früchte zu finden und zu sammeln“, sagt Sabine Clahsen aus Morsum, „… es gibt reichlich. Man muss nur wissen, wo – und was man damit machen kann!“ Marmeladen kann man damit herstellen. Zum Beispiel. Sabine Clahsen sammelt Früchte und kocht daraus neben Marmelade auch Konfitüren, Gelees und Fruchtaufstriche. „Ich entdecke auf Sylt immer wieder etwas Neues!“ Diese Produkte kann man zum Beispiel in Morsum kaufen: Dort steht ein Schränkchen vor ihrem Grundstück, darin Gläser mit Marmeladen und Co. Hagebutte und Apfel, Krähenbeere, Quitte, Cranberry, vieles mehr; „..was eben so auf Sylt wächst.“ Die Krähenbeere wächst ebenso wie die Cranberry in der Heide, und natürlich sammelt Sabine Clahsen hier und anderswo unter Berücksichtigung von Eigentumsverhältnissen und Naturschutzregeln. Die Neugier und Experimentierfreude geht in der Küche weiter: „Äpfel mit Estragon und Calvados – das passt doch gut zusammen, und ich mag Estragon selbst gern, also probiere ich das einfach mal…!“
Manchmal würden sich Ideen ganz einfach so ergeben, dann wird ausprobiert und im Freundeskreis verkostet. Kommt es an, kommt es in das Verkaufsschränkchen. Jetzt, im Herbst und Winter, ist es auch die Bratapfel-Konfitüre. In ihrer Küche riecht es nach Rum und Rosinen, saftig, satt und aromatisch, auf dem Tisch liegen Mandeln und Äpfel. „Das wird im Advent gern genommen.“ Inzwischen wird im Mutter-Tochter-Team gearbeitet, Pia Clahsen ist seit einem Jahr mit dabei und lernt alles über Sylter Frucht und was man daraus machen kann. Im Verkaufsschränkchen ist immer ein gute Auswahl an Marmeladen und anderen Köstlichkeiten aus Sylter Frucht zu finden. „Es ist ein Verkaufsregal auf Vertrauen“, sagt Sabine Clahsen, „der Kunde wählt aus und gibt das entsprechende Geld einfach in die Kasse – das funktioniert übrigens seit fast vierzig Jahren.“
Weiden bis zum Horizont, Milchvieh darauf. Landwirtschaft prägt das Bild; Föhr ist auch Bauernland. In Alkersum machen sie zum Beispiel Käse. „Die Milch für unsere Käserei bekommen wir vom Nachbarhof“, berichtet Jens Hartmann vom Hofladen Föhrer Inselkäse, „…und in unserem Betrieb, hier auf dem Hof, verarbeiten wir sie zu Käse. Zu Butter, Quark und Joghurt auch – und zwar ohne Umwege. Das ist Föhrer Käse aus Föhrer Milch.“ Bereits vor rund dreißig Jahren begann Seniorchef John Hartmann damit, Käse herzustellen. Heute verkauft Familie Hartmann über den Hofladen in Alkersum und den online-shop neben vielerlei Sorten Föhrer Inselkäse zum Beispiel auch Wurst, Obst von der Insel nach Saison und „Unverpacktes“ (wie beispielsweise Nüsse) zum Selbstabfüllen.
Föhrer Inselkäse gibt es auch im Einzelhandel auf der Insel und in der Föhrer Gastronomie. Zurück zum Käse, das ist Leidenschaft wie es bei Hartmanns auch die Landwirtschaft ist. „Wenn wir die Milch bekommen, erwärmen wir sie. Nachdem sie wieder abgekühlt ist, wird sie mit dem natürlichen Ferment Lab versetzt und damit dickgelegt“, erklärt Jens Hartmann, „die Milch trennt sich in Käsebruch und Molke.“ Der Käsebruch, also die Basis für jede spätere Sorte Käse, wird in Formen gedrückt und gegebenenfalls mit weiteren Zutaten wie Kräutern, Pfeffer oder anderen Gewürzen versehen. Dann muss der Käse reifen, es dauert Wochen. Jens Hartmann: „… das passiert hier bei uns auf dem Hof, wir gehen regelmäßig in den Reiferaum, wenden die Laibe und wischen sie mit Salzwasser ab.“ Dann ist es soweit: jung gereift und mild, oder länger gereift und entsprechend kräftiger, würziger, ist der Föhrer Inselkäse. „Klassisch gibt es unseren Käse natur, der schmeckt wie eine Mischung aus Gouda und Tilsiter“, sagt Jens Hartmann, „und beliebt ist der mit dem Bockshornkleesamen, das gibt dem Käse ein leichtes Aroma nach Walnüssen.“
Muss ich die etwa noch puhlen? „Sie dürfen das!“ Antwortet der Amrumer Fischer Andreas Thaden. Krabben selbst zu puhlen, das sei doch wie ein Geschenk – und auspacken ist die halbe Freude. Es ist ziemlich leicht zu lernen. Andreas Thadens Heimathafen ist Wittdün auf Amrum. Vom Tonnenhafen steuert er seinen Kutter „Butjadingen“ bis hoch zur dänischen Grenze, bis hinunter an die niederländische. Oft fischt er auch vor Amrum. „Die gefangenen Krabben werden noch auf See mit Meerwasser gekocht“, sagt er. Der Verkaufstand „Steuerhaus“ liegt am Wittdüner Tonnenhafen und ist in der Regel von Dienstag bis Samstag, von 10 bis 12:30 Uhr, (Angaben ohne Gewähr) geöffnet. Marie-Louise Thaden erklärt den Kunden auch gern, wie’s geht mit der Garnele, damit beim Krabbenpuhlen niemand hungrig bleiben muss.
An manchen Tagen steuert Andreas Thaden auch den Hafen von Dagebüll an. Informieren kann man sich dazu – und zu anderen Fischern auch – unter Information: fischvomkutter.de, dort sind Fischer aufgeführt, die direkt an der Hafenkante vom Kutter verkaufen. An der Westküste ist das beispielsweise in Husum oder Büsum der Fall. Auch Thaden verkauft manchmal Fisch, „…je nach dem, was ich im Netz hatte – mein Kutter ist schließlich kein Supermarkt.“ Dafür ist Fisch vom Kutter superfrisch und eben auch authentisch; es gibt nur das, was das Meer vor dieser Küste hergab. „Bei mir sind das je nach Saison hauptsächlich Schollen und Seezungen, Makrelen und auch kleine Nordsee-Tintenfische.“ Die Krönung, sagt er, sei der Kabeljau, gerade im Herbst und Winter ein besonderer Fang, ein besonderer Fisch, ein Genuss. Und Andreas Thaden tut draußen auf See noch etwas: er gewinnt Meersalz. Dazu leitet er die Abwärme vom Schiffsmotor durch Rohre unter eine Pfanne, darin verdampft Nordseewasser, das Salz fällt als Blüte aus, Thaden schöpft es ab und trocknet es, auch dies in Handarbeit. „Dabei bleiben die großen Kristalle erhalten, mein Meersalz knuspert im Mund, das ist richtig crispy!“ Und das stelle man sich jetzt auf einem schönen Stück vom Kabeljau vor. Wer mag, mit ´ner Hand voll Krabben dazu.
Informationen zu regionalen Spezialitäten von Erzeugern, Händlern oder gastronomischen Betriebe, die im Bereich Nachhaltigkeit verantwortungsvoll handeln wie z.B. die FÖHRgreen-, Nationalpark Partner oder Feinheimisch Betriebe gibt es auf https://www.nordseetourismus.de/nachhaltigkeit
Weitere Tipps und Ideen für unterhaltsame Urlaubserlebnisse finden sich auf der Seite www.nordseetourismus.de sowie im nordsee Urlaubsplaner, der über diese Seite kostenlos angefordert werden kann.
Quelle: Nordsee Tourismus
Im Winter zeigt sich der Bodensee von seiner stillen und trotzdem facettenreichen Seite.
Foto: djd / Deutsche Bodensee Tourismus / Wolfgang Schneider
Schneeglitzernde Ufer und spiegelglatte Wasserflächen: Winterliche Seenlandschaften eignen sich besonders gut, um einen Gleichklang mit der zur Ruhe gekommenen Natur zu finden. Das deutsche Ufer des Bodensees ist ein ideales Ziel, um sich abseits von lauter Pistengaudi und doch ganz in der Nähe der alpinen Skigebiete zu erholen. Beim Wandern, Rodeln oder Langlaufen durch die sanft-hügelige Landschaft, beim Schlittschuhfahren auf den zahlreichen Eisbahnen oder beim Wintersurfen lässt sich Deutschlands größter See besonders entspannt und facettenreich entdecken. Erst Draußensein, dann Aufwärmen – diese Kombination ist Balsam für Körper, Geist und Seele und am Bodensee immer verbunden mit weiten Ausblicken auf das Wasser und die imposante Alpenkette im Süden.
Im Winter zeigt sich der Bodensee von seiner stillen und trotzdem facettenreichen Seite.
Foto: djd / Deutsche Bodensee Tourismus / Wolfgang Schneider
Thermalwärme mit Alpenblick
Denn auch die Thermen in Lindau, Meersburg und Überlingen bieten Panoramablicke und ermöglichen es, sich in Soleschwebebecken, Strömungskanälen sowie bei Wellnessanwendungen und Massagen aus dem Alltag zu träumen. Die Bäder locken mit teilweise mineralhaltigem Thermalwasser aus über 1.000 Metern Tiefe und Wassertemperaturen von bis zu 38 Grad. Ein Blick lohnt sich auch auf die winterlichen Übernachtungsangebote der Bodenseer Gastgeber, die oft die Benutzung der hoteleigenen Spa-Bereiche mit Sauna und Pools beinhalten. Unter www.bodenseewinter.de gibt es detaillierte Informationen dazu und Tipps rund um alle Winteraktivitäten sowie zu kulinarischen und kulturellen Erlebnissen. Zum Aufwärmen und Stärken laden zudem die zahlreichen Traditionsgasthäuser und Restaurants ein, die überwiegend auf regionale Produkte wie Bodenseefisch, Wein und Hopfen setzen.
Eislaufen in der Werfthalle
Eine besondere Einkehr verspricht auch die Werft1919, ein stylischer Gastro-, Event- und Kulturort in Kressbronn. Kunsteisfläche und Kulinarik-Stände des „WinterWonderLands“ befinden sich in einer historischen Werfthalle und haben donnerstags bis sonntags von 14 bis 21 Uhr geöffnet. Für Inspirationen während der ruhigen Monate sorgen zudem die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, Burgen, Kirchen und Museen. Für eine reibungslose und entspannte Fortbewegung am nördlichen Bodenseeufer braucht man übrigens kein eigenes Auto. Die Busse der „Seelinie“ verbinden Friedrichshafen und Überlingen und sind für Urlauber mit der „Echt Bodensee Card“ (EBC) kostenlos benutzbar. Und auch die Fähren und Katamarane der Bodensee-Schifffahrt machen im Winter keine Pause, sondern laden zu entspannten Ausfahrten mit winterlichen Ausblicken ein.
Filme wie „House of Gucci“, „Tenet“ oder der letzte James Bond-Streifen haben eines gemeinsam: Sie alle wurden in Italien gedreht. „Seit jeher dienen die abwechslungsreiche Landschaft und die pittoresken Orte des Belpaese Regisseuren aus der ganzen Welt als Schauplätze ihrer Filme. Wer nun auf den Spuren von bekannten Stars wie Daniel Craig oder Lady Gaga Italien entdecken will, dem geben wir im Folgenden einige Inspirationen“, sagt Antonella Rossi, Leiterin der Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT-in Deutschland.
Bild: Storyblocks
„James Bond: Keine Zeit zu sterben“ in Matera
Enge Gassen und atemberaubende Aussichten, die perfekte Grundlage für eine spektakuläre Verfolgungsjagd: Im aktuellen James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ bietet die italienische Stadt Matera dafür die richtige Kulisse. Agent 007, standesgemäß in seinem Aston Martin, wird gleich zu Beginn des Filmes von seinen Widersachern durch die Gassen Materas verfolgt. Der Ort liegt im Süden Italiens in der Region Basilikata und hat eine wunderschöne Altstadt, die sich an die Hügel der Umgebung schmiegt und zum UNESCO-Welterbe zählt. Matera ist eine der ältesten Städte Italiens und besitzt eine einzigartige Besonderheit: die Sassi. Dabei handelt es sich um Höhlen, die von Menschen in das weiche Tuff- und Sandgestein geschlagen wurden. Sie können auf eine lange Geschichte zurückblicken, denn bereits die Menschen der frühen Steinzeit lebten darin. Auch später in der Neuzeit, als die Anwohnerzahl Materas anstieg, haben die Stadtbewohner die Grotten wieder als Unterkunft genutzt. Dann gerieten sie in Vergessenheit, bis man sie 1986 wieder entdeckte und unter Denkmalschutz stellte. Heute sind darin Hotels, Museen oder Restaurants untergebracht. Sie vermitteln Besuchern ein besonderes Flair. Weitere Drehorte waren Sapri, wo am Bahnhof gedreht wurde sowie Gravina im apulischen Hinterland. Die spektakuläre Lage am Rande einer 100 Meter tiefen Schlucht, über die ein römisches Aquädukt führt, eignete sich bestens für Bonds Brückensprung. Weitere Informationen zu Filmkulissen in der Basilikata gibt es hier.
„House of Gucci” in Mailand
Glamour, Mode, Mailand: diese Begriffe assoziieren Fashionistas oft mit dem legendären, italienischen Modelabel Gucci. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die norditalienische Metropole in der Lombardei einer der Hauptdrehtorte des neuen Blockbusters „House of Gucci“ ist. Der Film handelt von der Geschichte des Modeimperiums, so dass Fans einen Besuch des Mailänder Modeviertels Quadrilatero della Moda nicht verpassen sollten. Beeindruckend sind sicherlich auch die Einkaufspassage Galleria Vittorio Emanuele II oder der weltberühmte Mailänder Dom, die ebenfalls im Streifen vorkommen. Neben den Filmschauplätzen lässt sich in einer Stadt wie Mailand noch einiges mehr entdecken, wie zum Beispiel das letzte Abendmahl von Leonardo Da Vinci. Eines der bekanntesten Fresken Italiens, das sich in der Kirche Santa Maria delle Grazie befindet, ist durch das verfilmte Buch von Dan Brown „Das Sakrileg“ vor einigen Jahren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt und rühmt sich nun einer noch größeren Berühmtheit.
„Tenet“ an der Amalfiküste
Der Film „Tenet“ von Christopher Nolan erschien nach langem Warten im Sommer 2020 in den deutschen Kinos. Den Hauptcharakter verschlägt es an beeindruckende Orte auf der ganzen Welt, darunter auch an die Amalfiküste in Italien. Die malerischen Orte entlang der Amalfitana eignen sich bestens, um eindrucksvolle Szenen zu drehen. Allen voran die Terrazza dell´Infinito der Villa Cimbrone, die schon in vielen Filmen zu sehen war, wie beispielsweise im dritten „Sissi“ – Film oder in „Wonder Woman“. Die Terrazza dell´Infinito der Villa Cimbrone liegt im kleinen Örtchen Ravello und bietet einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Küste und das strahlend blaue Mittelmeer. Es wurden aber auch einige Szenen, die in Vietnam spielen, an der Amalfiküste gefilmt. Dafür haben die Macher prompt die Boote etwas umgestaltet und schon wähnt sich der Zuschauer in Vietnam.
Italienische Filmfestivals in Deutschland
Wer nun ganz in die Welt des italienischen Films eintauchen möchte, sollte den diversen Filmfestivals in diesem Jahr einen Besuch abstatten. Für die 28. Auflage des Verso Sud im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF) in Frankfurt, das in diesem Jahr der verstorbenen Schauspielerin Monica Vitti gewidmet ist, sind ab dem 9. November Tickets erhältlich. Außerdem tourt das Cinema Italia noch bis zum 14. Dezember durch 36 deutsche Städte und präsentiert den Zuschauern die große Vielfalt des italienischen Kinos. Das Italian Film Festival Berlin (IFF Berlin) zeigt noch bis zum 12. November insgesamt zehn Wettbewerbsfilme, die um den Publikumspreis konkurrieren. Zudem gibt es eine Hommage an Gianni Amelio, der seinen aktuellen Film „Il signore delle formiche“ vorstellen, sowie eine Retrospektive seiner Werke eröffnen wird.
Traumhafte Märchenschlösser, romantische Fachwerkhäuser, feinste Sandstrände und beeindruckende Berglandschaften – oh wie wunderschön und fotogen ist Deutschland! Ganz besonders die schönen Kleinstädte des Landes haben es Urlaubern und Hobbyfotografen auch in diesem Jahr wieder angetan. Dank des 9 € Tickets im Sommer gab es dieses Jahr gleich noch einen Grund mehr, das eigene Land zu entdecken und natürlich auch für Instagram zu fotografieren.
Endlich heißt es wieder: „Spieglein, Spieglein an der Wand, welche Kleinstadt ist die fotogenste im ganzen Land?” Um diese Frage zu beantworten, hat sich Travelcircus zum sechsten Mal 1.012 deutsche Kleinstädte genauer angesehen und geschaut, welche Kleinstädte besonders viele Instagram-Posts zieren.
Unser alljährliches Instagram Kleinstädte Ranking verrät, welche Kleinstädte in diesem Jahr am beliebtesten sind, welche besonders viele Plätze nach oben klettern konnten und wer vielleicht etwas an Instagrammability verloren hat.
Das Wichtigste in Kürze:
Die Top 9 behaupten ihre Plätze
Stolze 111 Plätze klettert eine baden-württembergische Kleinstadt nach oben
Zwei Neulinge haben es unter die Top 20 geschafft
86,39 % Zuwachs kann der diesjährige Überflieger aus Bayern verzeichnen
Sassnitz musste die Top 20 leider verlassen
Eine interaktive Karte der Top 20 finden Sie hier.
Grafik: Travelcircus.de
Top 20 der beliebtesten Kleinstädte im Überblick:
Rang
Stadt
Anzahl der Instagram-Posts
Platzveränderung im Vergleich zum Vorjahr
1
Füssen
307.229
0
2
Winterberg
273.893
0
3
Rothenburg ob der Tauber
188.000
0
4
Kühlungsborn
161.549
0
5
Heiligenhafen
152.414
0
6
Cochem
150.467
0
7
Meersburg
123.068
0
8
Kronach
120.857
0
9
Monschau
110.464
0
10
Bad Tölz
103.150
+1
11
Burghausen
101.936
+1
12
Eichstätt
100.068
+1
13
Miltenberg
93.916
+1
14
Nördlingen
85.075
+3
15
Dinkelsbühl
84.979
+1
16
Bad Dürkheim
83.791
-1
17
Sigmaringen
79.666
+1
18
Dingolfing
76.381
+3
19
Mayen
73.955
+1
20
Donauwörth
73.180
+5
Auswertungsdaten vom 07.10.2022 – instagram.com mit Hashtag Kleinstadtnamen
Die Top 3 der fotogensten Inseln (laut Definition Kleinstadt)
Rang
Stadt/ Insel
Anzahl der Instagram-Posts
Platzveränderung im Vergleich zum Vorjahr
1
Fehmarn
342.720
0
2
Norderney
322.385
0
3
Borkum
184.669
0
Auswertungsdaten vom 07.10.2022 – instagram.com mit Hashtag Kleinstadtnamen
Deutschland ist einfach wunderschön und dabei auch so unglaublich vielfältig. Egal ob es ein Urlaub am Meer, eine Wellness-Auszeit in den Bergen oder ein romantischer Städte-Trip sein soll, in Deutschland gibt es zahlreiche großartige Orte, die Touristen und Einwohner gleichermaßen begeistern. Das zeigt sich auch ganz deutlich an den Unmengen an Fotos, die Urlauber und Hobbyfotografen nur allzu gerne auf Instagram teilen.
Wir wollten auch in diesem Jahr wieder wissen, welche deutsche Kleinstadt die fotogenste von allen und damit ein wahrer Instagram-Star ist. Dafür haben wir uns 1.012 Kleinstädte genauer angesehen und untersucht, wie viele Fotos jede von ihnen auf Instagram hat. Entscheidend war dabei, wie in den Vorjahren, wie viele Bilder mit dem Hashtag der entsprechenden Stadt (#städtename) versehen wurden.
Offiziell gibt es in Deutschland 1.012 Kleinstädte (als Kleinstädte gelten alle Städte mit mindestens 5.000 und maximal 20.000 Einwohnern). Insgesamt mussten wir allerdings 55 von ihnen aussortieren, da die Städtenamen entweder doppeldeutig sind oder es noch eine weitere Stadt mit demselben Namen gibt, die allerdings keine Kleinstadt ist. Insgesamt wurden letztendlich 957 Kleinstädte genauer unter die Lupe genommen.
Welche Kleinstädte haben es dieses Jahr unter die Top 20 geschafft? Welche Stadt hat die meisten neuen Bilder? Gibt es Städte, die in diesem Jahr vielleicht auch Verluste hinnehmen mussten und was wurde aus den Vorjahressiegern? Unser großes Instagram Kleinstadt Ranking hat alle Antworten!
Platz 1: Füssen (307.229 Beiträge)
Die Königin der Kleinstädte Keine andere Kleinstadt ist auf Instagram so präsent wie das wunderschöne Füssen. Mit insgesamt 307.229 Beiträgen ist die bayerische Stadt nach wie vor die unangefochtene Nummer Eins!
Vielleicht hat Füssen mit seinem imposanten Schloss Neuschwanstein einen kleinen Vorteil, aber kann man es Fotoliebhabern verübeln, dass sie das Märchenschloss ablichten wie verrückt? Wohl kaum! Aber auch Füssen selbst und das malerische Alpenpanorama bieten zahlreiche wunderschöne Fotomotive. In diesem Jahr wurde der Hashtag #füssen nicht ohne Grund 40.331 Mal verwendet, sondern weil Füssen einfach eine Augenweide ist!
Platz 2: Winterberg (273.893 Beiträge)
Sehnsuchtsort für Pisten-Akrobaten Jede Menge Schnee, Ski-Spaß und rasante Bike-Abenteuer bescheren Winterberg wiederholt den 2. Platz. Während die schöne Kleinstadt und ihre Umgebung im Winter ein Paradies für Wintersport-Fans sind, locken sie den Rest des Jahres vor allem Mountainbiker und Wanderenthusiasten an.
Das ganze Jahr über werden in und um Winterberg fleißig allerlei schöne Fotos geknipst, in diesem Jahr waren es alleine 32.787 Bilder mit dem Hashtag #winterberg.
Platz 3: Rothenburg ob der Tauber (188.000 Beiträge)
Erneut Bronze für den bayerischen Fachwerktraum Mittlerweile ist es tatsächlich kaum noch überraschend, dass sich das bezaubernde Rothenburg ob der Tauber wieder die Bronzemedaille holt. Das weltberühmte Plönlein und die malerische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern verzaubern jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher.
Das zeigt sich auch deutlich in der Anzahl der Instagram-Bilder mit dem Hashtag #rothenburgobdertauber: Insgesamt kommt die wunderschöne bayerische Kleinstadt auf beeindruckende 188.000 Beiträge – im nächsten Jahr werden es bestimmt schon über 200.000 sein.
Platz 4: Kühlungsborn (161.549 Beiträge)
Zauberhafte Ostseeperle Ach wie schön ist es doch am Meer, oder? Ganz besonders die Ostsee ist ein absoluter Sehnsuchtsort vieler Deutscher. Bei den Traumstränden, imposanten Klippen und niedlichen kleinen Orten ist das auch wahrlich verständlich. All diese Dinge sind nicht nur schön anzusehen, sondern dienen auch als fabelhafte Fotomotive.
Die fotogenste Kleinstadt an der Ostsee ist nach wie vor das schöne Kühlungsborn. Mit insgesamt 161.549 Beiträgen ist Kühlungsborn eine wahre Fotoperle und schafft es wieder auf den 4. Platz.
Platz 5: Heiligenhafen (152.414 Beiträge)
Kleinstadttraum am Meer Ganz ehrlich: Es gibt doch kaum etwas Schöneres als eine Kombination aus Meer, Strand und malerischer Kleinstadtidlylle. All das bietet Heiligenhafen Urlaubern und Einwohnern. Und all das macht sich auch besonders schön auf dem einen oder anderen Instagram-Foto.
Für mittlerweile 152.414 Instagram-Beiträge mit dem entsprechenden Hashtag gibt es auch in diesem Jahr für Heiligenhafen wieder den 5. Platz.
Platz 6: Cochem (150.467 Beiträge)
Wein und Burgromantik an der Mosel Leider muss sich Cochem auch in diesem Jahr wieder mit dem 6. Platz zufriedengeben. Trotz 20.260 schöner neuer Instagram-Fotos mit dem Hashtag #cochem konnte die Kleinstadt an der Mosel nicht wieder an Heiligenhafen vorbeiziehen. Wir finden allerdings, dass ein 6. Platz und insgesamt 150.467 Beiträge wahrlich keine schlechte Leistung sind!
Cochem eignet sich übrigens hervorragend als Urlaubsziel für alle, die sich für Burgen begeistern können und vor allem gerne den einen oder anderen Vino trinken.
Platz 7: Meersburg (123.068 Beiträge)
Die traumhafte Bodensee-Schönheit Urlaub am Bodensee verspricht jede Menge Wellness, Natur und traumhaft schöne Ortschaften. Eine der schönsten und zweifelsohne fotogensten Kleinstädte am Bodensee ist unser Platz 7 Meersburg. Seit 2018 gibt die Bodensee-Schönheit den 7. Platz auch nicht mehr her.
Besonders gerne wird während Ausflügen auf dem Bodensee oder zur wunderschönen Meersburg fotografiert und natürlich auch fleißig auf Instagram gepostet. In diesem Jahr gab es stolze 16.335 neue Fotos mit dem Hashtag #meersburg.
Meersburg vom Bodensee aus gesehen. Bild: Thorsten Reimnitz
Platz 8: Kronach (120.857 Beiträge)
Oberfränkischer Kleinstadt-Traum Im letzten Jahr haben wir uns gefragt, ob Kronach wohl 2022 die 100.000 Beträge-Marke knacken wird, und das hat es! 22.854 neue Bilder mit dem Hashtag #kronach kamen in diesem Jahr nämlich noch dazu. Dafür gibt es für das schöne Kronach auch in diesem Jahr wieder den 8. Platz.
Zu den schönsten Fotospots Kronachs gehören eindeutig die Festung Rosenberg und der mittelalterliche Stadtkern. 2017 lag Kronach übrigens noch auf dem 39. Platz, damit ist es die Top 20 Kleinstadt, die seit Beginn unseres Rankings bisher am weitesten nach oben geklettert ist.
Platz 9: Monschau (110.464 Beiträge)
Romantische Kleinstadtidylle in NRW Romantische Gassen, traumhafte Fachwerkhäuser und zahlreiche muckelige Cafés erwarten Besucher im idyllischen Monschau in Nordrhein-Westfalen. All das und natürlich auch die beeindruckende Burg bieten sich ideal als Fotomotive an.
2021 gab es bereits 97.074 Fotos mit dem Hashtag #monschau, in diesem Jahr kamen noch einmal 13.390 schicke Bilder dazu. Damit bleibt Monschau unverändert auf Platz 9.
Platz 10: Bad Tölz (103.150 Beiträge)
Willkommen in den Top 10 Bad Tölz hat es endlich geschafft: 103.150 Instagram-Beiträge bescheren dem traumhaften bayerischen Kurort den lang ersehnten Platz in den Top 10. Die wunderschöne Kleinstadt ist ein wahres Fotoparadies, was anhand der 18.299 Fotos innerhalb eines Jahres mit dem Hashtag #badtölz auch unschwer zu erkennen ist.
Platz 11: Burghausen (101.936 Beiträge)
Eine Fotohochburg für Burg-Liebhaber Ob es in Burghausen wohl eine Burg gibt? Selbstverständlich! Es ist sogar die längste Burganlage der Welt. Kein Wunder also, dass die knapp über 1 km lange Burg auch ein beliebtes Fotomotiv und vielfach auf Instagram zu finden ist.
Mit 17.973 neuen Fotos kann Burghausen in diesem Jahr glücklicherweise wieder einen Platz nach oben auf den 11. Platz klettern. Ob es Burghausen und seine beeindruckende Burg im nächsten Jahr wohl unter die Top 10 schaffen? Es bleibt spannend.
Platz 12: Eichstätt (100.068 Beiträge)
Fotoperle in Oberbayern Auch Eichstätt hat nun endlich die 100.000 Beiträge-Marke geknackt, wenn auch nur ganz knapp. Insgesamt kommt die charmante Kleinstadt in Oberbayern mittlerweile auf stattliche 100.068 Fotos mit dem Hashtag #eichstätt.
Zu den beliebtesten Fotomotiven gehören die Willibaldsburg und die wunderschöne Altstadt mit ihren barocken Gebäuden. Mit einem Zuwachs von 19.234 Bildern geht es für Eichstätt vom 13. Platz auf den 12.
Platz 13: Miltenberg (93.916 Beiträge)
Romantik pur Genau das erwartet Besucher des schönen Miltenbergs in Bayern. Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen so weit das Auge und auch die Linse reichen. Das Mainufer und vor allem die bunten Häuser sind wirklich verlockende Fotomotive, was 18.809 Fotos mit dem Hashtag #miltenberg innerhalb eines Jahres eindeutig bestätigen.
Die insgesamt 93.916 Instgram-Beiträge bringen der romantischen Kleinstadt in diesem Jahr einen glorreichen 13. Platz.
Platz 14: Nördlingen (85.075 Beiträge)
Ein Fachwerktraum auf der Überholspur Das bayerische Nördlingen konnte erneut einige Plätze gutmachen. 2020 schaffte es Nördlingen auf den 20. Platz, 2021 auf den 17. und in diesem Jahr schon auf den 14. Platz. Bekannt ist die Kleinstadt vor allem für ihre schönen Fachwerkhäuser mit roten Dächern – die auch so manches Bild auf Instagram schmücken.
Der Hashtag #nördlingen wurde seit dem letzten Ranking 20.055 Mal verwendet. Das ist ein beeindruckender Zuwachs von 30,84 % – einen so großen prozentualen Zuwachs hat keine andere der Top 20 Kleinstädte.
Platz 15: Dinkelsbühl (84.979 Beiträge)
Weiter auf Erfolgskurs Für das schöne Dinkelsbühl geht es in diesem Jahr einen weiteren Platz nach oben. 2021 noch hinter Bad Dürkheim auf dem 16. Platz konnte sich Dinkelsbühl dieses Mal einen stolzen 15. Platz sichern.
Eine wunderschöne romantische Altstadt und farbenfrohe Fachwerkhäuser sind genau die Zutaten, die Dinkelsbühl zu den fotogensten Kleinstädten des Landes machen. 16.874 Bilder mit dem Hashtag #dinkelsbühl innerhalb eines Jahres sprechen ebenfalls für die schöne Kleinstadt an der Romantischen Straße.
Platz 16: Bad Dürkheim (83.791 Beiträge)
Ein Eldorado für Weinliebhaber Der beliebte Kurort Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz muss im diesjährigen Ranking leider einen Platz hergeben. Doch auch für einen 16. Platz muss man sich wahrlich nicht schämen. Die wunderschönen Weinberge um die Kleinstadt herum machen sie zu einem traumhaften Ausflugsziel für Weinliebhaber und alle, die gerne Zeit in der Natur verbringen.
Auch der Kurort selbst macht auf Fotos so einiges her. Kein Wunder also, dass es so viele tolle Bilder mit dem Hashtag #baddürkheim auf Instagram gibt. In diesem Jahr wurde der Hashtag 14.636 Mal verwendet.
Platz 17: Sigmaringen (79.666 Beiträge)
Märchenhafte Aussichten Die hat auch Sigmaringen. Denn in diesem Jahr geht es für die schöne Kleinstadt in Baden-Württemberg noch einen weiteren Platz nach oben. Dank 16.011 neuer Posts mit dem Hashtag #sigmaringen kann sich Sigmaringen den 17. Platz sichern.
Insbesondere das imposante Schloss Sigmaringen und die bezaubernde Landschaft sind nicht nur auf Instagram wirklich wunderschön.
Platz 18: Dingolfing (76.381 Beiträge)
Ein neues Gesicht in den Top 20 Mit Dingolfing gibt es auch ein neues Gesicht unter den Top 20. Die bayerische Kleinstadt konnte im Vergleich zu 2021 gleich drei Plätze gut machen und gehört dadurch erstmals zu den 20 fotogensten Kleinstädten Deutschlands. 16.383 neue Bilder innerhalb eines Jahres zeigen deutlich, dass sich Dingolfing seinen 18. Platz wirklich verdient hat.
Nicht nur die schicke Stadt selbst, sondern auch die schöne Umgebung bieten sich wirklich als Ausflugsziel und auf jeden Fall auch als Fotomotiv an. Insgesamt kommt Dingolfing aktuell auf 76.381 Beiträge mit dem Hashtag #dingolfing.
Platz 19: Mayen (73.955 Beiträge)
Gekommen, um zu bleiben Letztes Jahr machte Mayen erst sein Debüt in den Top 20 und in diesem Jahr geht es direkt noch einen weiteren Platz nach oben auf den 19. Platz. 12.766 neue Fotos mit dem Hashtag #mayen sorgen dafür, dass die niedliche Stadt und das beeindruckende Schloss Bürresheim auch dieses Jahr zu den fotogensten Orten in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland gehören.
Platz 20: Donauwörth (73.180 Beiträge)
Noch ein Neuling unter den Top 20 Neben dem schicken Dingolfing hat sich noch eine bayerische Kleinstadt regelrecht in die Top 20 katapultiert: Donauwörth. Im Vorjahr lag Donauwörth auf dem 25. Platz und nun auf dem 20.
Die geschichtsträchtige Kleinstadt lockt mit jeder Menge mittelalterlicher Sehenswürdigkeiten und schmucken kleinen Cafés. 73.180 Fotos wurden bisher mit dem Hashtag #donauwörth versehen, knapp 16.000 mehr als im Vorjahr.
Die Top 3 der beliebtesten Kleinstadt-Inseln
Laut Definition gelten auch drei Inseln offiziell als „Kleinstadt”: Fehmarn, Norderney und Borkum. Da zu den Inseln aber auch viele weitere kleine Ortschaften gehören, die eingemeindet wurden, werden die drei zauberhaften Inseln separat betrachtet.
Platz 1: Fehmarn (342.720 Beiträge)
Der unangefochtene Instagram-Star Wie heißt es so schön: Alle guten Dinge sind drei. Die zauberhafte Insel Fehmarn ergattert nun schon zum dritten Mal in Folge den ersten Platz. Mittlerweile kommt die Ostsee-Perle auf 342.720 Beiträge – das sind sage und schreibe noch einmal 35.000 mehr als Füssen.
Die schönen Landschaften, Leuchttürme, Strandkörbe und das Meer sind auch in diesem Jahr wieder ein überaus beliebtes Fotomotiv. 43.649 Mal wurde der Hashtag #fehmarn seit unserem letzten Ranking verwendet, was die Insel zum Instagram-Star macht!
Platz 2: Norderney (322.385 Beiträge)
Silber geht an eine Nordsee-Schönheit Auch in diesem Jahr hat es Norderney nicht geschafft, Fehmarn wieder zu überholen. Doch der zweite Platz und 322.385 Instagram-Beiträge sind nun wahrlich kein Grund Trübsal zu blasen. 38.893 neue Fotos mit dem Hashtag #norderney zeigen deutlich, dass die Insel auch in diesem Jahr eine der Top Foto- und Urlaubsadressen ist.
Dank der traumhaften Strände und der großen Sehnsucht, die die Nordsee für viele Menschen symbolisiert, zieht auch Norderney wiederholt an Füssen und Co. vorbei und hat sich die Silbermedaille redlich verdient.
Platz 3: Borkum (184.669 Beiträge)
Der stolze dritte Platz… … geht auch in diesem Jahr an die schöne Nordseeinsel Borkum. Insgesamt wurde der Hashtag #borkum mittlerweile bei 184.669 Instagram-Posts verwendet. 24.550 davon kamen in diesem Jahr neu hinzu. Nächstes Jahr knackt die bezaubernde Insel bestimmt auch die 200.000 Beiträge.
Prozentual betrachtet hat Borkum mit 15,33 % übrigens einen größeren Zuwachs als die anderen beiden Kleinstadt-Inseln. Borkum muss sich mit seinen Stränden und süßen Ortschaften auch wirklich nicht hinter den anderen Inseln – und Kleinstädten – verstecken!
Gewinner-Kleinstädte 2022
Kleinstadt
Bundes-land
Platz2018
Platz2019
Platz2020
Platz 2021
Platz 2022
Platzveränderung 2021 – 2022
Heubach
BW
220
274
332
345
234
+111
Staufen im Breisgau
BW
792
736
646
609
518
+91
Pfreimd
BY
808
771
712
636
550
+86
Osterhofen
BY
585
567
564
537
452
+85
Dillingen a.d. Donau
BY
744
727
703
651
573
+78
Neunburg vorm Wald
BY
782
739
665
581
505
+76
Wemding
BY
678
658
637
570
502
+68
Pattensen
NI
514
485
432
414
347
+67
Schwarzenbek
SH
499
429
405
402
337
+65
Nabburg
BY
505
486
423
376
312
+64
Die Kleinstädte mit der größten Platzveränderung von 2021 auf 2022.
Heubach klettert über 100 Plätze nach oben
Nur eine einzige Stadt konnte in diesem Jahr über 100 Plätze gutmachen: Heubach in Baden-Württemberg. 2021 lag Heubach auf dem 345. Platz, in diesem Jahr ging es satte 111 Plätze nach oben auf Platz 234.
Auch die Platzveränderungen folgender Städte können sich wahrlich sehen lassen: Staufen im Breisgau (+91), Pfreimd (+86), Osterhofen (+85) und Dillingen an der Donau (+78).
Wie sieht es bei den Gewinner-Kleinstädten von 2021 aus?
Kleinstadt
Bundesland
Platzveränderung 2020 – 2021
Platzveränderung2021 – 2022
Großräschen
BB
+187
+26
Schleiden
NRW
+117
-1
Klötze
ST
+108
+24
Usingen
HE
+104
+9
Langenau
BW
+93
-4
Bad Schussenried
BW
+92
+37
Bad Königshofen im Grabfeld
BY
+91
+28
Rosbach v. d. Höhe
HE
+90
+11
Rauenberg
BW
+87
+3
Neunburg vorm Wald
BY
+84
+76
Die Gewinner-Kleinstädte 2021 mit der aktuellen Platzveränderung von 2021 auf 2022.
Im letzten Jahr kletterte keine Stadt so viele Plätze nach oben wie das brandenburgische Großräschen (Platzveränderung 2020 – 2022: +187). Von 2021 auf 2022 kann die Kleinstadt ein weiteres Plus von immerhin 26 Plätzen verzeichnen.
Besonders gut lief es dieses Jahr für das bayerische Neunburg vorm Wald, das weitere 76 Plätze nach oben klettern konnte. Damit ist die bayerische Kleinstadt übrigens auch die einzige, die auch in diesem Jahr wieder zu den größten Gewinnern zählt.
Für acht der zehn Gewinnerstädte 2021 ging es auch dieses Jahr weiter bergauf. Lediglich Schleiden und Langenau konnten den Aufwärtstrend nicht fortsetzen. Schleiden verlor einen, Langenau vier Plätze im Vergleich zum Vorjahr.
Füssen ist und bleibt das beliebteste Fotomotiv
Kleinstadt
Bundes-land
Instagram-Beiträge 2021
Instagram-Beiträge 2022
Zuwachs total von 2021 auf 2022
Füssen
BY
266.898
307.229
40.331
Winterberg
NRW
241.106
273.893
32.787
Rothenburg ob der Tauber
BY
158.380
188.000
29.620
Kronach
BY
98.003
120.857
22.854
Kühlungsborn
MV
141.178
161.549
20.371
Cochem
RP
130.207
150.467
20.260
Nördlingen
BY
65.020
85.075
20.055
Eichstätt
BY
80.834
100.068
19.234
Heiligenhafen
SH
133.442
152.414
18.972
Miltenberg
BY
75.107
93.916
18.809
Kleinstädte mit dem größten Zuwachs an Instagram-Beiträgen (in ganzen Zahlen).
Keine anderen Kleinstädte sind so fotogen wie Füssen und Winterberg
Füssen und Winterberg halten sich nach wie vor wacker an der Spitze und bleiben die eindeutigen Fotolieblinge. Der Hashtag #füssen ziert weitere 40.331 Fotos auf Instagram, #winterberg 32.787 Bilder. Bei so zauberhaften Motiven wie dem Schloss Neuschwanstein und dem Winterwunderland um Winterberg ist das auch wahrlich keine Überraschung.
Mit stattlichen 29.620 neuen Bildern hat sich Rothenburg ob der Tauber in diesem Jahr endlich wieder den dritten Platz geholt. Neben den üblichen Verdächtigen haben es auch zwei Neulinge unter die zehn Kleinstädte mit dem größten totalen Zuwachs an Instagram-Beiträgen geschafft: Nördlingen (+20.555) und Miltenberg (+18.809).
2022 hat eine bayerische Kleinstadt den größten prozentualen Zuwachs
Kleinstadt
Bundes-land
Instagram-Beiträge 2021
Instagram-Beiträge 2022
Zuwachs von 2021 auf 2022 (prozentual)
Rottenburg a.d. Laaber
BY
2.615
4.874
86,39 %
Wanzleben-Börde
ST
68
125
83,82 %
Neustadt a.d. Waldnaab
BY
1.176
2.100
78,57 %
Pfreimd
BY
7.105
12.263
72,60 %
Neustadt a.d. Donau
BY
1.308
2.252
72,17 %
Drebkau
BB
2.657
4.531
70,53 %
Staufen im Breisgau
BW
7.792
13.264
70,23 %
Oelsnitz/Vogtl.
SN
1.541
2.579
67,36 %
Heubach
BW
16.119
26.816
66,36 %
Dillingen a.d. Donau
BY
6.846
11.231
64,05 %
Kleinstädte mit dem größten Zuwachs an Instagram-Beiträgen (prozentual).
Stolze 86,39 % Zuwachs
Prozentual gesehen ist der diesjährige Überflieger das bayerische Rottenburg an der Laaber. Die Instagram-Beiträge mit dem Hashtag #rottenburganderlaaber haben sich beinahe verdoppelt: 2021 waren es 2.615 und in diesem Jahr sind es bereits 4.874 – ein stolzer Zuwachs von 86,39 %.
Auch Wanzleben-Börde in Sachsen-Anhalt mit einem Zuwachs von 83,82 % und Neustadt an der Waldnaab in Bayern mit einem Plus von 78,57 % haben in diesem Jahr allen Grund zur Freude.
Was wurde eigentlich aus den Überfliegern aus 2021?
Im letzten Jahr entpuppte sich das brandenburgische Großräschen als der größte Überflieger aller Zeiten. Von 2020 auf 2021 hatte die Kleinstadt einen Zuwachs an Instagram-Posts von unglaublichen 880,81 %. Innerhalb der letzten zwölf Monate wurden 2.033 weitere Bilder mit dem Hashtag #großräschen gepostet, was immerhin noch ein Zuwachs von 39,78 % ist.
Neustadt an der Donau und Neustadt an der Waldnaab gehörten bereits 2021 zu den Kleinstädten mit dem größten prozentualen Zuwachs. Auch in diesem Jahr gehören die beiden wieder dazu. Neustadt an der Waldnaab hatte beispielsweise 2020 nur 403 Instagram-Beiträge mit dem entsprechenden Hashtag. 2021 waren es bereits 1.176 und 2022 stolze 2.100. Neustadt an der Donau kann sich über einen erneuten Zuwachs um 72,17 % freuen.
Die Verlierer-Kleinstädte 2022
Kleinstadt
Bundes-land
Platzierung 2021
Platzierung 2022
Platzveränderung 2021 auf 2022
Wörth am Rhein
RP
352
425
-73
Lauta
SN
496
566
-70
Brandis
SN
404
457
-53
Pottenstein
BY
219
265
-46
Lollar
HE
276
320
-44
Arzberg
BY
506
547
-41
Asperg
BW
302
341
-39
Östringen
BW
509
548
-39
Ginsheim-Gustavsburg
HE
515
554
-39
Beerfelden
HE
706
745
-39
Die Kleinstädte mit dem größten Platzverlust von 2021 auf 2022.
Für diese Städte geht es einige Plätze nach unten
Auch in diesem Jahr verlieren einige Kleinstädte ein paar Plätze. Der größte Verlierer ist dabei Wörth am Rhein in Rheinland-Pfalz. 2021 lag die Stadt auf dem 352. Platz, 2022 verliert sie 73 Plätze und schafft es nur auf Platz 425.
Das sächsische Lauta, das letztes Jahr die Verliererstadt war, muss auch dieses Jahr erneut einige Plätze einbüßen. Von Platz 496 im Vorjahr geht es weitere 70 Plätze nach unten auf Platz 566. Brandis (-53), Pottenstein (-46) und Lollar (-44) gehören ebenfalls zu den größten Verlierern im diesjährigen Ranking.
Unser Tipp an die Tourismusmanager der Stadt
Sie möchten, dass Ihre Kleinstadt im nächsten Jahr einige Plätze nach oben klettert? Dann ist es wichtig, vor allem auch die jüngeren und Instagram-affinen Generationen von Ihrer Kleinstadt zu überzeugen!
Wie das am besten geht? Bauen Sie Ihr Instagram Profil weiter aus und präsentieren Sie die schönsten Seiten Ihrer Stadt. Zeigen Sie auf Instagram, was Ihre Stadt so besonders und wundervoll macht und locken Sie somit mehr Besucher an. Gute Ideen, um dies voranzutreiben, sind Gewinnspiele, Wettbewerbe oder Gutscheine. Sie werden sehen, mit diesen Ideen wird die Anzahl der Fotos mit Ihrem Hashtag schneller in die Höhe schnellen, als Sie es sich je erträumen könnten.
Endlich ist es Mitte November wieder so weit: Die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten und die zauberhafte Weihnachtszeit beginnt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nach gebrannten Mandeln duftenden Straßen, die zahlreichen Variationen heißer Getränke (mit und manchmal auch ohne Schuss) sowie die besinnliche Weihnachtsmusik.
Ob besonders liebevoll geschmückt, nostalgisch, klein und versteckt oder für Familien – Deutschland und Österreich sind für ihre Weihnachtsmärkte weltweit bekannt. Kein Wunder, dass jedes Jahr um diese Zeit zahlreiche Weihnachtsliebhaber von überall auf der Welt anreisen, um sich an dem besonderen Weihnachtsgefühl zu erfreuen.
„Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hat man Weihnachten verpennt” – damit das nicht passiert, hat sich Travelcircus auf die Suche nach den diesjährigen Weihnachtsmärkten in Berlin, Hamburg, Köln, München und Wien gemacht. Doch bei einer so großen Auswahl verliert man schnell den Überblick. Mit unseren Fahrplan-Infografiken bringen wir Licht ins Dunkel des Weihnachtsmarkts-Dschungels. So macht die Planung gleich noch viel mehr Spaß!
Das Wichtigste in Kürze:
Die meisten Weihnachtsmärkte gibt es dieses Jahr in Hamburg
In Deutschland werden jährlich etwa 50 Millionen Liter Glühwein getrunken
Handwerkskunst und Weihnachten gehören in Wien einfach zusammen
In München, Wien und Köln sind alle Weihnachtsmärkte kostenlos
Familien haben auch in diesem Jahr die größte Auswahl
In Hamburg geht es jedes Jahr besonders heiß her
Der Hamburger Weihnachtsmarkt bei Nacht. Bild: Storyblocks
Unsere Kategorien
Gebrannte Mandeln und wärmender Glühwein, stimmungsvolle Lichter und Weihnachtslieder, Last Minute Geschenkekauf und feinste Handwerkskunst – eine gemütliche Atmosphäre haben sie alle, aber Weihnachtsmarkt ist nicht gleich Weihnachtsmarkt. Soll es ein Vergnügen für die ganze Familie sein oder dieses Jahr lieber etwas absolut Einzigartiges? Die Auswahl ist riesig und sich für einen Markt zu entscheiden scheint unmöglich.
Doch Entscheidungshilfe ist nicht weit: Die Reiseexperten von Travelcircus haben die diesjährigen Weihnachtsmärkte in folgende Kategorien eingeteilt, damit die Planung auch in diesem Jahr wie am Schnürchen läuft:
Klassisch:
Glühwein, Mutzen, gebrannte Mandeln – all das darf auf einem klassischen Weihnachtsmarkt natürlich nicht fehlen.
Familie:
Fahrgeschäfte, Theateraufführungen, Kinderschminken; hier stehen die kleinen Weihnachtsmarktbesucher im Mittelpunkt.
Handwerk:
Besucher dürfen sich auf handgefertigte Holz-, Glas- und Stoffwaren freuen; natürlich mit Liebe gemacht.
Kostenpflichtig:
Für den Eintritt wird eine Pauschale erhoben.
Nostalgie:
Diese Märkte entführen Besucher in eine längst vergangene Zeit – von Speisen über Dekoration bis hin zu Attraktionen erinnert alles an Mittelalter & Co.
Sexy/Love/Pride:
Ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art – hier ist nicht nur der Glühwein heiß.
Shopping:
Noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Auf dem Shopping-Weihnachtsmarkt wird garantiert jeder fündig.
Special Tipp:
Einzigartige Atmosphäre, authentisches Feeling, internationales Flair und Attraktionen, die es so auf keinem anderen Weihnachtsmarkt gibt – es wird speziell!
Natürlich können sich die Kategorien gelegentlich überschneiden. In diesem Fall war das markantere Merkmal des Weihnachtsmarktes für die Zuordnung entscheidend.
In diesem Jahr hat Travelcircus 106 Weihnachtsmärkte in Berlin, Hamburg, Wien, Köln und Hamburg ausgewertet. Damit die Weihnachtsmärkte einen Platz auf der Fahrplan-Infografik erhalten, mussten die Weihnachtsmärkte folgende Kriterien erfüllen:
An mind. zwei Wochenenden geöffnet
Fußläufig von einer S-, U- oder Tram-Station erreichbar
Bekanntgabe der Öffnungszeiten bis zum 01.11.22
Weihnachtsmärkte im Jahr 2022
Nach zwei Jahren Weihnachtsmarktbesuche mit Einschränkungen steht uns dieses Jahr endlich wieder eine magische Weihnachtszeit bevor. Süßlich duftende Straßen, verzaubernde Lichter und eine ausgelassene Stimmung – bei insgesamt 106 Weihnachtsmärkten können die fünf untersuchten Städten dieses Jahr mit zahlreichen Besuchern rechnen.
Hamburg überholt Berlin knapp als Weihnachtsmarkt-Spitzenreiter
Im Norden erwartet Weihnachtsfans dieses Jahr die größte Auswahl an Adventsmärkten: An 30 Plätzen kann man sich in der Hafenstadt Hamburg von einer gemütlichen Weihnachtszeit verzaubern lassen. Auch in der Hauptstadt schlagen die Herzen großer und kleiner Weihnachtsfans an 28 Orten höher. In Köln gibt es dieses Jahr 10, in München 22 und in Wien 18 Weihnachtsmärkte.
Zu beachten ist jedoch, dass die Anzahl der Weihnachtsmärkte am 01.11.2022 erfasst wurde und seitdem noch weitere Märkte Termine bekannt gegeben haben könnten. Außerdem besteht auch in diesem Jahr noch die Möglichkeit, dass Weihnachtsmärkte aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage kurzfristig abgesagt werden müssen.
Ein ganz besonderer Familienausflug
Bei einem Weihnachtsmarktbesuch ist gewöhnlich für jeden das passende Etwas dabei. Doch schaut man sich die Einteilung der Märkte in die oben genannten Kategorien genauer an, wird deutlich, dass besonders viele auf Familien ausgerichtet sind. Verwunderlich ist das nicht, ist Weihnachten ja schließlich ein Anlass, mit seinen Liebsten Zeit zu verbringen. In Berlin und Hamburg können Groß und Klein die meisten familienfreundlichen Märkte besuchen.
Insgesamt fallen ganze 22 der 106 Märkte in die Kategorie Special Tipp. Außergewöhnlich und einzigartig gestalten besonders gerne die Kölner und Münchner ihre Weihnachtsmärkte. Damit nicht genug, in allen vier deutschen Städten gibt es jedes Jahr auch einen ganz besonders aufregenden Weihnachtsmarkt in der Kategorie Sexy/Love/Pride, in Hamburg sogar zwei.
Österreicher lieben ihre Handwerkskunst
Beim Fest der Liebe darf auf keinen Fall etwas Handgemachtes fehlen. Das finden vor allem die Wiener Weihnachtsliebhaber und präsentieren auf 5 von 18 Weihnachtsmärkten ihre Handwerkskunst. Auch in München wird auf vier Märkten der Fokus auf das Handwerk gelegt.
Kostenpflichtige Adventsmärkte gibt es auch in diesem Jahr nur in Hamburg und Berlin. In Berlin zahlt man dabei in der Regel zwischen 1 € und 8 €. Ein besonderes Highlight ist der All inclusive Weihnachtsmarkt am Spreespeicher. Hier zahlt man zwar 40 € Eintritt, hat dafür dann aber Getränke und Essen all inclusive. In Hamburg zahlt man bei den kostenpflichtigen Märkten etwa 3 € für ein Ticket.
Weihnachtsmärkte in Berlin
Grafik: Travelcircus.de
Welche U-Bahn fährt wohl dieses Jahr von Markt zu Markt?
In Berlin trifft man über die ganze Stadt verteilt auf 28 verzaubernde Weihnachtsmärkte. Wer das meiste aus seinem Tag rausholen möchte, nutzt dabei die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch in diesem Jahr fährt die U2 an 9 Weihnachtsmärkten entlang und macht ihrem Spitznamen „Weihnachtslinie” alle Ehre.
Aufgrund von zahlreichen Baustellen ist es in diesem Jahr jedoch nicht ratsam, mit dieser Linie zu fahren, da man oft umsteigen muss und sich die Fahrzeit somit verlängert. Stellvertretend kann man in diesem Jahr die U7 nutzen. Von Spandau bis nach Rudow kommt man hier an 8 Weihnachtsmärkten vorbei.
Es muss nicht immer Mitte sein
Fernab des Innenstadt-Trubels geht es genauso weihnachtlich zu wie im Herzen der Hauptstadt. Im Süden lockt Zehlendorf und im Südosten Treptow mit bezaubernden Märkten wie dem Kunsthandwerklichen Weihnachtsmarkt am Mexikoplatz oder dem Weihnachtsmarkt in den Späth’schen Baumschulen. In Spandau finden in diesem Jahr vier wundervolle Weihnachtsmärkte statt. Während sich einer in der Altstadt befindet, sind die anderen drei fußläufig von der Zitadelle gelegen.
Kunterbunte Vielfalt
So wie die Hauptstadt selbst sind auch die Weihnachtsmärkte in Berlin unglaublich vielfältig. Ob wunderschöne Handwerkskunst, der klassische Glühweinmarkt mit geschmückten Buden oder nostalgische Märkte, die an alte Zeiten erinnern – in Berlin ist alles dabei. Besonders Familien haben eine große Auswahl und können sich auf Märkte wie die Charlottenburger Weihnachtsmeile oder den Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei freuen.
Weihnachtsmärkte in Hamburg
Grafik: Travelcircus.de
Mit der U3 ins Weihnachtsglück
In Hamburg hat man die Qual der Wahl: 30 verschiedene Weihnachtsmärkte befinden sich in der wunderschönen Hansestadt. Die meisten Märkte liegen im Stadtzentrum. Mit der U3, die auch in diesem Jahr Hamburgs Weihnachtslinie ist, kommt man an insgesamt 13 Weihnachtsmärkten vorbei.
Hier wird man nicht nur beim Lebkuchen schwach#
In Hamburg ist die Auswahl groß und für jeden das Richtige dabei. Etwa ein Drittel der Märkte sind familienfreundlich und lassen Kinderaugen strahlen. Besonders schön für die Kleinen wird es auf dem Bergedorfer Wichtelmarkt (Bhf. Hamburg-Bergedorf) mit Weihnachtsbäckerei und Wichtelwerkstatt oder beim entspannten Weihnachtsbummel in Eppendorf (U Kellinghusenstraße) mit Nikolaus- und Engelbesuch sowie Adventssingen mit der Hexe Knickebein.
Hamburg kann aber auch ganz anders! Als einzige der vier deutschen Städte hat Hamburg nicht nur einen, sondern gleich zwei Weihnachtsmärkte der Kategorie Sexy/Love/Pride: Santa Pauli auf der Reeperbahn und Winter Pride (U Hauptbahnhof Nord). Auf diesen Märkten wird nicht nur mit Glühwein so richtig aufgeheizt.
Travelcircus-Tipp: Wer es besonders romantisch mag, sollte dem Jungfernstieg auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Beim Weißen Zauber sorgt das funkelnde Lichtermeer für eine absolut magische Stimmung.
Weihnachtsmärkte in Köln
Grafik: Travelcircus.de
Mit der Linien 1,7 und 16 ins Weihnachtsglück
Köln verzaubert in diesem Jahr mit 10 Weihnachtsmärkten. Weihnachtsliebhaber treffen dabei vor allem im Herzen der Rhein-Metropole auf den Adventszauber. Die Linien 1, 7 und 16 führen dabei an vier Weihnachtsmärkten vorbei. An der Station „Rudolfplatz“ bekommt man gleich doppeltes Weihnachtsglück: Das wunderschöne Nikolausdorf für die ganze Familie und der bekannte Heavenue Cologne – The Gay Christmas Market.
Für die Kölner muss es einzigartig sein In Köln werden dieses Jahr besonders viele Märkte der Kategorie Special Tipp präsentiert. Jeder einzigartig und individuell sorgen sie doch alle für gemütliche Weihnachtsstimmung. Bei der Hafenweihnacht am Schokoladenmuseum (Station “Heumarkt”) zum Beispiel dreht sich alles um das Thema Hafen und Seefahrt und am Weihnachtsmarkt im Herbrand’s kann man es sich in geschmückten Holzhütten so richtig gemütlich machen.
Für Familien gibt es dieses Jahr auch wieder einiges zu entdecken. Während der Markt der Engel am Neumarkt mit liebevoll gestalteten Hütten sowie Engelsfiguren verzaubert, erlebt die ganze Familie im Lindenthaler Winterdorf auf dem Karl-Schwering-Platz ein aufregendes Kinderkarussell und ein tolles Bühnenprogramm für Groß und Klein.
Travelcircus-Tipp: Wer von handgemachten Kunstwerken zur Weihnachtszeit einfach nicht genug kriegen kann, sollte auf jeden Fall mal bei Heinzels Wintermärchen vorbeischauen. Im Herzen der Stadt trifft man hier auf die legendären Kölner Heinzelmännchen.
Weihnachtsmärkte in München
Grafik: Travelcircus.de
Der Weihnachtsmann hat neun Rentiere – München dafür zwei Weihnachtslinien
Fast die Hälfte aller Münchner Weihnachtsmärkte an einem Tag erleben? Die U3 und die U4 machen es möglich! Zu ganzen 9 von 21 weihnachtlichen Orten bringen die beiden Linien Weihnachtsliebhaber. Beide fahren auch an der Station Odeonsplatz vorbei. Hier sind in Laufweite dieses Jahr sogar drei Märkte aufgebaut.
Der 3 m große Nikolaus sowie das Kasperle-Theater beim Moosacher Hüttenzauber (U Moosacher St.-Martins-Platz) lassen auch dieses Jahr wieder Kinderherzen höher schlagen. Beim Weihnachtszauber im Bavariapark können sich die Kleinen auf den Besuch von Kasperl und seinen Freunden sowie dem Nikolaus freuen.
Schluss mit Tradition, hier wird es ganz besonders
Wer es lieber außergewöhnlich mag, hat in München das große Glückslos gezogen. Auf fünf Weihnachtsmärkten wird es dieses Jahr vielfältig und individuell. Einen Besuch wert sind dabei auf jeden Fall das aufregende Wintertollwood Festival auf der Theresienwiese und die romantische Feuerzangenbowle am Isartor.
Wem der Glühwein noch nicht heiß genug ist, der sollte sich das extravagante Pink Christmas am Sendlinger Tor nicht entgehen lassen. Bei dem kunterbunten Weihnachtsmarkt der LGBTQ+-Community ist nämlich nicht nur der Lebkuchen zum Anbeißen.
Weihnachtsmärkte in Wien
Grafik: Travelcircus.de
Weihnachtsträume werden wahr
Einzigartige Handwerkskunst, süße Leckereien und stimmungsvolle Lichter und Musik – jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich die Stadt in ein wunderschönes Wiener Weihnachtswunderland. 18 Weihnachtsmärkte gibt es auf dem diesjährigen Wiener Weihnachts-Fahrplan. Acht von ihnen kann man mit der Weihnachtslinie U2 und U6 erreichen. Mehr als einen Weihnachtsmarkt erlebt man an den Stationen Volkstheater, Herrengasse, Karlsplatz und Stephansplatz.
Besinnliche Weihnachtszeit
Familienfreundlich, klassisch, außergewöhnlich und eine ganze Menge umwerfender Handwerkskunst – so mögen die Wiener ihre Weihnachtsmärkte besonders gerne. Auf dem Großteil der Wiener Märkte lassen sich zauberhafte handgemachte Geschenke kaufen, etwa im Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz, auf dem Art-Advent am Karlsplatz sowie auf dem Kultur- und Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn.
Wer gerne mal in den kaiserlichen Zauber Wiens eintauchen möchte, sollte unbedingt das Weihnachtsdorf am Schloss Belvedere besuchen (Station Quartier Belvedere). Mehr über die Geschichte der Weihnachtszeit und die Traditionen verschiedener Länder verrät die diesjährige Ausstellung am Adventmarkt und Weihnachtsschau in den Blumengärten Hirschstetten.
Zusammenfassung
Nach zwei Jahren Weihnachtszeit mit starken Einschränkungen ist die Vorfreude auf gebrannte Mandeln, Glühwein und Co. kaum auszuhalten. Gut, dass in diesem Jahr die Städte Wien, München, Köln, Hamburg und Berlin endlich wieder in schönstem Weihnachtsglanz erstrahlen.
Dem Start in die besinnliche Weihnachtszeit steht also nichts mehr im Weg. Dank der guten Anbindung der Märkte an die öffentlichen Verkehrsmitteln ist es sogar möglich, gleich mehrere Weihnachtsmärkte an einem Tag zu besuchen und die gemütliche Jahreszeit voll und ganz auszukosten.
Doch auch in diesem Jahr können sich die Öffnungszeiten der Märkte aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage kurzfristig ändern. Daher sollte man diese vor dem Besuch des gewünschten Weihnachtsmarktes unbedingt noch einmal überprüfen.