Urlaub in fernen Ländern und außerhalb von Deutschland: Weit entfernte Ziele stehen hoch im Reisekurs. Aber auch der sogenannte Urlaub dahoam ist 2023 immer noch praktisch und nicht weniger reizvoll, das beweist Niederbayern. Wer sich gerne an der frischen Luft bewegt, idyllische Natur genießt und nach dem Sport ein Bad im Thermalwasser schätzt, ist in Bad Griesbach gut aufgehoben. In den sanften Hügeln des Rottals, das als Toskana von Niederbayern gilt, können Urlauber walken, laufen, radeln, schneeschuhwandern und baden. Rund um den Luftkurort finden Outdoor-Fans ein neu gestaltetes 242 Kilometer langes Wander- und Radwegenetz, das im Winter und im Sommer einen aktiven Urlaub ermöglicht.
Das Rottal bei Bad Griesbach bietet herrliche Weitblicke.
Foto: djd/Bad Griesbach/www.pedagrafie.de
Bizarre Felsformationen und weite Ausblicke
Der Strammer-Max-Pfad beispielsweise hat eine Länge von 17 Kilometern und gilt als einer der schönsten naturbelassenen Wanderwege Ostbayerns. Waldpassagen wechseln sich ab mit weiten Aussichten. Es geht vorbei an bizarren Felsformationen und einer steinzeitlichen Höhle. Bei Sankt Salvator lohnt sich ein Besuch der ehemaligen Prämonstratenser-Stiftskirche mit ihrem prächtigen Deckengemälde und dem aufwendigen Hochaltar. Auf der sieben Kilometer langen Badhaus-Runde stößt man auf den Geldfelsen und das Projekt Gipfelkunst. Außerhalb des Waldgebietes locken weite Ausblicke bis in den Bayerwald und nach Oberösterreich. Alle Touren gibt es unter www.badgriesbach.de. Wer das hügelige Rottal auf zwei Rädern erkunden möchte, der hat die Möglichkeit, auf ein E-Bike umzusteigen. In der Altstadt und in Bad Griesbach-Therme stehen nun neue E-Ladesäulen zur Verfügung. Mit dem eingebauten Rückenwind lassen sich auch Themenwege wie der Römer- oder der Apfel-Radl-Weg, der Klosterwinkel und Routen an den Flüssen Rott, Inn und Donau erradeln.
Nach dem Sport ist vor der Entspannung
Nach der Bewegung tut ein Bad in der Therme besonders gut: Das heilkräftige Wasser lockert die Muskeln und sorgt für wohlige Entspannung. Fast alle Hotels in Bad Griesbach-Therme haben eigene Badelandschaften im Haus oder sind über beheizte Bademantelgänge mit der öffentlichen Wohlfühl-Therme verbunden. Dort sprudelt das 18 bis 37 Grad warme Heilwasser in 16 Innen- und Außenbecken, die nach einer sportlichen Winterwanderung zum Kraft und Energie tanken einladen.
Quelle: djd/Bad Griesbach
Die norwegische Küste ganz neu erleben: Ab sofort können zwei neue Seereisen mit dem modernisierten Postschiff MS Trollfjord gebucht werden.
Foto: djd/Hurtigruten/Maren Bjørgum
Am 2. Juli 1893 stach Kapitän Richard With mit dem Dampfer DS Vesterålen zur allerersten Postschiffreise in See. Das heißt, im Jahr 2023 existiert die legendäre Route seit 130 Jahren. Längst ist sie fester Bestandteil der norwegischen Kultur.
Im Jahr 1893 stach Kapitän Richard With zur allerersten Postschiffreise in See.
Foto: djd / Hurtigruten
Die schönste Seereise der Welt
Mit einer Reise auf den traditionsreichen Hurtigruten Postschiffen geht für viele Passagiere ein Lebenstraum in Erfüllung: einmal die atemberaubende Natur auf einer Seereise in den hohen Norden Norwegens erleben. Die Route entlang von 100 Fjorden und 1.000 Bergen verläuft gut zur Hälfte durch arktische Breitengrade. Von Bergen aus nimmt das Schiff Kurs auf Kirkenes im äußersten Nordosten des Landes, dann geht es zurück in den Seehafen der zweitgrößten Stadt Norwegens. Unterwegs werden 34 Häfen angelaufen und Waren an die Bewohner abgelegener Gemeinden geliefert. Währenddessen können die Reisenden jede Menge Eindrücke an Land sammeln: von majestätischen Fjorden, Bergen, Gletschern und malerischen Fischerdörfern. An Bord kommen einheimische Passagiere mit Reisenden aus aller Welt ins Gespräch.
Mit dem Original feiern
Hurtigruten verbindet Tradition und Innovation – was Gäste auch im Jubiläumsjahr hautnah erleben können: Mit historischen Vorträgen und Aktionen an Bord wird die lange Geschichte der Postschiffroute gefeiert, mit modernisierten Hybrid-Schiffen und umfangreichen grünen Investitionen geht es nachhaltiger in die Zukunft. Das Festjahr wird auch kulinarisch zelebriert: Gäste erwartet an Bord ein Fünf-Gänge-Jubiläumsmenü.
Die Spitzbergen-Linie erlebt ein Comeback: Ziel ist Longyearbyen, das am weitesten im Norden gelegene Städtchen der Welt, auf Spitzbergen.
Foto: djd/Hurtigruten
Spitzbergen-Linie und Nordkap-Linie starten 2023
Reisende können sich zudem auf zwei neue Seereisen mit dem modernisierten Postschiff MS Trollfjord freuen. Die Spitzbergen-Linie, die Kapitän Richard With zum Ende des 19. Jahrhunderts als „Sportsman’s Route“ etablierte, nimmt am 2. Juni 2023 den Betrieb auf. Das Abenteuer beginnt in Bergen und führt die Reisenden entlang der Lofoten, der Vesterålen und zum Nordkap. Von dort geht es weiter bis nach Longyearbyen, dem am weitesten im Norden gelegenen Städtchen der Welt, auf Spitzbergen. Die Reisedauer beträgt 16 Tage. Zum ersten Mal überhaupt begibt sich am 24. September 2023 ein Schiff auf die Nordkap-Linie: Die 15-tägige Reise bringt Gäste von Bergen bis zum Nordkap. Anschließend geht es entlang der Küste wieder gen Süden, vorbei am ältesten Leuchtturm Norwegens in Lindesnes, dem südlichsten Punkt des Landes, bis in die Hauptstadt Oslo. Auf beiden Seereisen stehen Landgänge mit im Durchschnitt sieben Stunden Aufenthalt auf dem Programm. Für die Saison 2023/2024 können die neuen Linien ab sofort unter www.hurtigruten.de oder im Reisebüro gebucht werden. Gleiches gilt für die klassische Postschiffroute.
Die Nordkap-Linie führt zunächst in den hohen Norden zum Nordkap, dann geht es zum südlichsten Punkt des Landes und in die Hauptstadt Oslo.
Foto: djd/Hurtigruten
Der Leaders Club Deutschland hat auch in diesem Jahr wieder zur Förderung innovativer Gastronomiekonzepte in der Branche den Leaders Club Award im deutschsprachigen Raum verliehen. Am 18. November konnte sich „Eatrenalin“ bei der Veranstaltung auf Zollverein in Essen unter sechs Finalisten behaupten und gewann die Goldene Palme. Das einzigartige Gastronomie-Event-Konzept „Eatrenalin“ wurde am 4. November 2022 im Europa-Park Erlebnis-Resort eröffnet und entführt die Gäste auf eine futuristische Reise in verschiedene Genusswelten. Gründer und Joint-Venture-Partner des einzigartigen Gourmetvergnügens sind der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park Thomas Mack und der Gastronomieexperte Oliver Altherr, CEO von Marché International. Das „Restaurant der Zukunft“ ist ein Feuerwerk für die Sinne. Möglich macht dies ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Multimedia-Content, gastronomischer Spitzenleistung und einer patentierten Neuentwicklung, dem Floating Chair von MACK Rides. Kulinarisch werden die Gäste mit einem Acht-Gänge Menü verwöhnt, für das sich Eatrenalin Küchenchef Pablo Montoro aus Alicante verantwortlich zeichnet. Zusammen mit dem niederländischen Sous Chef Ties van Oosten und der französisch-österreichischen Chef Pâtissière Juliana Clementz werden kulinarische Kunstwerke, passend zu den verschiedenen Genusswelten, gereicht. Die Vision und das Ziel sind, die Gastronomie neu zu erfinden und die Gäste emotional zu berühren. „Oliver Altherr und ich freuen uns sehr und sind stolz, dass Eatrenalin nach so kurzer Zeit überzeugen konnte und bereits jetzt zum innovativsten Gastronomiekonzept gewählt wurde!“, so Thomas Mack.
Das Erlebnisrestaurant „Eatrenalin“. Bild: Europa-Park / MackMedia
Die Auszeichnung ist ein wichtiger Impulsgeber und hat sich zu einem herausragenden Highlight für die deutsche Gastronomie, die Industrie und die Fachpresse entwickelt. Mit einem Expertenkreis, bestehend aus den knapp 20 Mitgliedern des Leaders Club Vorstands und Aufsichtsrat, werden die Bewerbungen und Vorschläge hinsichtlich ihrer Innovationskraft diskutiert und beleuchtet, in wie weit die innovativen Aspekte das Potential haben, Trends in der Branche zu setzen. Aus allen Bewerbern trifft ein Expertenkreis eine Vorauswahl von sechs Nominierten. Die sechs nominierten Konzepte und ihre Macher aus Deutschland und Österreich entwickeln kreative und zukunftsweisende Lösungen, greifen gesellschaftliche Entwicklungen auf oder stoßen sie an, gehen neue Wege, begeistern mit neuen Blickwickeln und setzen damit Impulse, die das Potential zum Branchentrend haben. Weder wirtschaftliche, noch nachhaltige Markterfolge stehen bei ihrer Auswahl im Fokus.
Am 21. November fand der Delegiertentag des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA des Landes Baden-Württemberg im Europa-Park statt. Sowohl Landesinnenminister Thomas Strobl wie auch DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt betonten in ihren Ansprachen die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Baden-Württemberg. Der Landesvorsitzende blickte dabei mit vorsichtiger Zuversicht in die Zukunft und lobte die Branche: „Wir haben viele gute Ideen, und wir laden Sie und die Landesregierung herzlich ein, die Chancen, die der Tourismus für unser Land bietet, gemeinsam mit uns zu nutzen.“
Thomas Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, freute sich, die DEHOGA Baden-Württemberg im Europa-Park begrüßen zu dürfen: „Mit dem größten zusammenhängenden Hotel-Resort Deutschlands und rund 90 Gastronomiebetrieben spielt die Stärkung des Tourismus in der Region und die Entwicklung des Gastgewerbes auch für uns eine wesentliche Rolle.“ Rund 200 Branchenvertreter nahmen am öffentlichen Teil der Tagung im Europa-Park Dome teil, darunter auch Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kammern und Verbänden. Als moderne Arbeitgeberorganisation setzt sich die DEHOGA in Politik und Öffentlichkeit für die Anliegen von Hotellerie und Gastronomie im Land ein.
Beim Besuch der Europa-Park Dinner-Show im Teatro konnten die Vertreter der DEHOGA die Tagung perfekt ausklingen lassen. Außerdem hatten die Delegierten bei einer Besichtigung die Möglichkeit, einen Einblick in die Restaurant-Weltneuheit Eatrenalin zu bekommen.
Sekundenbruchteile, in denen extreme Reaktionsschnelligkeit gefragt ist, G-Kräfte, Wind und Wetter spielten eine entscheidende Rolle bei der „Wetten, dass..?“-Außenwette am Samstag, 19.11.2022 in Deutschlands größtem Freizeitpark. Die Europa-Park Mitarbeiter Max Baier und Max Mager hatten sich selbst eine verrückte Aufgabe gestellt und damit ein Millionenpublikum beeindruckt. Die Wette lautete: Max Mager fängt in der letzten Reihe eines Silver Star-Achterbahnzuges das Handy auf, das Max Baier während der ca. 130 km/h schnellen Fahrt in der ersten Reihe hochwirft. Dabei wurden zwei Fahrten auf einer von Deutschlands höchsten und schnellsten Stahlachterbahnen absolviert, mit jeweils drei Handy-Würfen. Am Ende der beiden Fahrten, sollten drei der insgesamt sechs geworfenen Handys gefangen werden.
Die beiden Wettkandidaten hatten sich damit eine besonders schwierige Wette ausgedacht. Nicht nur der Wind konnte über Sieg oder Niederlage entscheiden, auch die Außentemperatur hatte Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Achterbahn und damit die Wurfkurve. Nach zwei spannenden Runden stand schließlich fest, dass Wetter und Lichtverhältnisse kontrolliertes Werfen und Fangen leider unmöglich machten. Das erste Handy wurde sofort gefangen, die weiteren verfehlten ihr Ziel. Doch als Sieger der Herzen gehen die beiden Wettkandidaten auf jeden Fall hervor. Auch die prominenten Wettpaten Veronica Ferres, Lilly Krug und John Malkovich auf der Couch bei Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker in Friedrichshafen waren begeistert von der spektakulären Aktion.
Max Mager und Max Baier auf der Achterbahn Silver Star im Europa-Park. Bild: Europa-Park
Die Idee zu der rasanten Wette kam Max Baier als er während einer Fahrt mit dem Silver Star bemerkte, dass seinem Vordermann die Mütze vom Kopf gefallen ist und er sie reaktionsschnell auffangen konnte. Daraufhin überlegte er zusammen mit seinem Arbeitskollegen Max Mager, ob es nicht auch möglich wäre, ganz gezielt die negativen Beschleunigungskräfte der Achterbahn zu nutzen, um sich Dinge zuzuwerfen und zu fangen. Nachdem die Beiden ein Achterbahnvideo aus Spanien gesehen hatten, dass den Fang eines Handys zeigte, war schnell klar, wie die Wette genau lauten sollte.
Ausgestattet mit Sicherheitshelmen wurde wochenlang schon vor Parköffnung auf der Achterbahn trainiert. Im normalen Betrieb wäre das Training aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen. Nachahmen ist ausdrücklich untersagt. Bei den Proben war es wichtig, auf die Wetterbedingungen zu achten und diese richtig einzuordnen. Es kommt auf die Temperatur der Schienen und Räder sowie auf die Windrichtung und -geschwindigkeit an, da alle Faktoren die Geschwindigkeit sowie die Beschleunigungskräfte der Bahn gravierend beeinflussen können. Die Außenwette vor Millionen Zuschauern wurde zum unvergesslichen Erlebnis für die beiden kreativen Köpfe aus dem MackMedia Team, das sich im Europa-Park normalerweise um spektakuläre Drehs kümmert und nicht selbst vor der Kamera steht.
Zur diesjährigen Wintersaison bietet Deutschlands größter Freizeitpark mit der „Kirche im Europa-Park“ viele besinnliche Aktionen. Eine Krippenausstellung in der Norwegischen Stabkirche im Skandinavischen Themenbereich schafft friedvolle und zugleich eindrucksvolle Momente. Am 27. November wird traditionell der Gottesdienst zum ersten Advent im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ gefeiert. An ausgewählten Terminen dürfen sich Groß und Klein beim weihnachtlichen Tischtheater über eine warmherzige Geschichte über „Michi Maus und das Christkind“ freuen und am 07. Januar 2023 überbringen die Sternsinger den alljährlichen Segen „Christus mansionem benedicat“.
Krippenausstellung Einen Moment der Stille mitten im Herzen des Europa-Park finden die Gäste in der Norwegischen Stabkirche im Skandinavischen Themenbereich. Während der gesamten Weihnachtszeit kann man hier 45 detailverliebte Krippen aus aller Welt bewundern.
27. November 2022: Adventsgottesdienst Der traditionelle Gottesdienst zum ersten Advent findet in diesem Jahr endlich wieder im weihnachtlich geschmückten Saal „Convento“ im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ statt. Ganz nach dem Motto „Advent im Park“ für Menschen jeden Alters, lädt die Europa-Park Diakonie rund um Andrea Ziegler und Thomas Schneeberger alle Interessierten ab 14.30 Uhr ein, sich gemeinsam auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen. Mit einem kleinen Theater, inspirierenden Gedanken und der Musik des Luxemburger Konservatoriums unter der Leitung von Frau Dr. Sylvie Serra-Jacobs wird dem Gottesdienst ein festlicher Rahmen verliehen.
11. Dezember 2022: Der Nikolaus ist zu Gast in der Stabkirche Ein Höhepunkt für Gäste jeden Alters ist der alljährliche Besuch des Nikolaus. Am 11. Dezember kommt der berühmte Bischof aus Myra in den Bereich der Norwegischen Stabkirche und freut sich auf die Begegnungen mit Groß und Klein. Dabei überbringt der Nikolaus seinen Segen an die Besucher des Europa-Park und hält außerdem eine kleine Überraschung bereit.
15. bis 23. Dezember 2022: Michi Maus feiert Weihnachten Die Narrenscheune im Deutschen Themenbereich verwandelt sich vom 15. bis zum 23. Dezember in eine behagliche Weihnachtsstube. Täglich jeweils um 14 und 17 Uhr können die Gäste für zehn Minuten in eine warmherzige Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt eintauchen. Die Geschichte handelt von Michi Maus, die vergessen, hat ein Weihnachtsgeschenk für das Christkind einzupacken. Kann Michi Weihnachten noch retten? „Michi Maus feiert Weihnachten“ ist eine Mischung aus Schattenspiel und Tischtheater und wird auf Deutsch, Englisch und Französisch erzählt.
18. Dezember 2022: Digitaler Adventsimpuls auf dem YouTube-Kanal der „Kirche im Europa-Park“ Damit auch weiter entfernt lebende Freunde der „Kirche im Europa-Park“ die weihnachtliche Stimmung im Europa-Park erleben können, gibt es zum dritten Advent einen digitalen Adventsimpuls auf dem YouTube Kanal der „Kirche im Europa-Park“.
07. Januar 2023: Sternsinger im Europa-Park Zum Abschluss der Weihnachtszeit werden rund 100 Kinder und Jugendliche am 07. Januar 2023 als Sternsinger in den Europa-Park kommen. Die kleinen Könige aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz überbringen dabei den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ am Eingang zur Großattraktion „Voletarium“ in der Deutschen Allee. Mit dem Besuch sammeln die Segensbringer Spenden für weltweite Hilfsprojekte.
Eine Auszeit vom gewohnten Trott: Die naturbelassenen Pfade der Lüneburger Heide sind zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Foto: djd / Bispingen Touristik / Dominik Ketz
Die Familie ist für die meisten Menschen das Allerwichtigste. Gemeinsam meistert man das ganze Jahr die Herausforderungen des Alltags. Doch auch eine Auszeit vom gewohnten Trott sollte man sich hin und wieder gönnen. Die Lüneburger Heide ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis für die ganze Familie: Naturbelassene Pfade mit nur geringen Steigungen eignen sich ideal für Wanderungen mit den Kleinen, auf etlichen Wegen ist man auch mit einem Buggy gut unterwegs. Werden doch einmal die Beine müde, schließt man sich einer Kutschfahrt an und genießt bei gemächlichem Tempo den Blick auf die weitläufigen Heideflächen. Wer lieber mit dem Fahrrad fahren möchte, findet bei den Fahrradverleihen der Region für jeden das passende Fortbewegungsmittel: von Mountainbikes über Tourenräder mit Kindersitz oder Fahrradanhänger bis hin zu Kinder- und Jugendfahrrädern.
Die Reisekasse entlasten
Da kommt bei einem Familienurlaub rasch eine ganz (un)schöne Summe zusammen. Hier empfiehlt es sich, eine Unterkunft bei einem Gastgeber zu buchen, der die ErlebnisCard Lüneburger Heide ausgibt. Die Urlauber erhalten dann automatisch die kostenlose Gästekarte, die auf dem Smartphone abgespeichert wird. Wer sie an der Kasse vorzeigt, erhält Ermäßigungen bei über 140 teilnehmenden Freizeitattraktionen, Restaurants, Cafés und Geschäften. Nähere Informationen zu den teilnehmenden Gastgebern und Leistungspartnern erfährt man unter www.erlebniscard-lueneburger-heide.de. Dort kann die Wunschunterkunft direkt gebucht werden.
Eine Auszeit vom gewohnten Trott: Die naturbelassenen Pfade der Lüneburger Heide sind zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Foto: djd / Bispingen Touristik / Dominik Ketz
Tierische Begegnungen und Entspannung an Regentagen
Ein Ausflug der besonderen Art ist das sogenannte Lama-Trekking. Dabei sucht sich jeder Urlauber zunächst ein Lama als Begleitung aus, mit dem er dann die reizvolle Natur rund um die Samtgemeinde Amelinghausen erkundet. Das Lama führt man dabei an einer Leine mit. Mehr tierische Begegnungen sind im Wildpark Lüneburger Heide und im Wildpark Müden möglich. Diese sind das gesamte Jahr über geöffnet und bieten die Möglichkeit, vor allem heimische Tiere zu beobachten und mitunter sogar zu streicheln und zu füttern. An Regentagen sorgt ein Besuch der Soltau Therme, des Hallenbads und der Saunalandschaft Heidjers Wohl in Schneverdingen oder des Erlebnisbades Aqua Mundo im Center Parcs Bispinger Heide für Abwechslung. Gerade wenn sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite zeigt, tut es gut, im Schwimmbad zu entspannen und Energie für die Seele zu tanken. Natürlich darf das Herumplantschen mit den Kindern keinesfalls zu kurz kommen, damit der Urlaub für die ganze Familie zum Highlight wird.
Seine FLY & HELP-Weltumrundung war Abenteuer, Hilfsprojekt und Herzenswunsch zugleich. Über seine Erfahrungen berichtet Reiner Meutsch noch bis zum 30. November in einem täglichen Filmvortrag im Magic Cinema 4D. Begleitet wird die Vorstellung von beeindruckendem Livegesang der ehemaligen Frontsängerin Yma America aus dem Musical „Der König der Löwen“.
Der Stifter und Radiomoderator Reiner Meutsch erfüllte sich mit seiner Weltreise einen Lebenstraum: Er tauschte seinen Schreibtisch gegen das Cockpit eines Kleinflugzeuges, um einmal die Erde zu umfliegen. Dabei stand jedoch nicht das Abenteuer im Vordergrund, sondern der Wunsch, Kindern in Entwicklungsländern den Schulbesuch zu ermöglichen.
Die lebendigen Erzählungen des Filmvortrags werden durch atemberaubende Aufnahmen und Filmpassagen aus unterschiedlichen Kulturen der Erde untermalt. Das Publikum erfährt anschließend, wie eine Schule in Afrika entsteht, wie die Augen der Kinder dankbar strahlen, dass sie zur Schule gehen dürfen. Reiner Meutsch präsentiert sehr eindrucksvoll und voller Emotionen, was die Stiftung FLY & HELP in den letzten Jahren erreichen konnte, damit Kinder unter angenehmen Bedingungen lernen und somit die Chance erhalten, sich eine Zukunft in ihrer Heimat aufzubauen.
Die 35-minütige Live-Show findet täglich um 13:30 Uhr und um 16:00 Uhr im Magic Cinema 4D statt und ist im Eintrittspreis enthalten.
Wenn der Schnee die Berge und Hochtäler bedeckt, ist der Winterurlaub im Schwarzwald besonders reizvoll. Im größten Mittelgebirge Deutschlands ragen mehr als 100 Kuppen und Berge über 1000 Meter hoch auf. Hier finden Schneeschuhwanderer die besten Voraussetzungen für einen gesunden Aktivurlaub an der frischen Luft. In fast allen Wintersportorten im Schwarzwald kann man sich Schneeschuhe ausleihen oder an einer geführten Wanderung teilnehmen. Damit die Tiere nicht in ihren Rückzugsräumen aufgeschreckt werden, gilt: Unbedingt auf den ausgeschilderten Trails bleiben! Weitere Tipps und Infos unter www.schnee-knistern.info
Mit Schneeschuhen zum Sonnenaufgang auf den Belchen
Durch Neuschnee, der die Landschaft frisch wie Puderzucker bedeckt, führt diese Schneeschuhtour von der Talstation der Belchen-Seilbahn frühmorgens hoch zum Sonnenaufgang auf den „magischen“ Berg der Kelten: Mit 1.414 Metern ist der Belchen einer der höchsten Gipfel im Schwarzwald. Und dank seines Rundum-Panoramablicks gilt er als wohl schönster Aussichtsberg der Ferienregion. Ausgestattet mit Fackeln führt der ortskundige Schneeschuh-Guide die Gruppe in knapp zwei Stunden hoch zum Gipfelkreuz. Unterwegs steigt die Sonne langsam am Horizont und wirft die ersten Strahlen durch die verschneiten Zweige der Tannen. Oberhalb der Baumgrenze angekommen, bietet sich im Licht der aufgehenden Sonne ein schöner Blick auf das Rheintal, die Vogesen und bei klarem Wetter bis zur Gipfelkette der Schweizer Viertausender Eiger, Mönch und Jungfrau. Zur Stärkung gibt es im Belchenhaus ein zünftiges Frühstück, bevor es mit der Belchen-Seilbahn zum Ausgangspunkt zurückgeht. Die geführte Tour ist buchbar zum Preis von 59,90 Euro inkl. Ausrüstung, Fackeln, großem Frühstücksbuffet sowie dem Ticket für die Talfahrt. www.original-landreisen.de
Winter im Schwarzwald. Bild: Thorsten Reimnitz
Trail durch eine unberührte Winterlandschaft in Tunau
Im pittoresken Schwarzwalddörfchen Tunau, drei Kilometer oberhalb von Schönau im südlichen Schwarzwald gelegen, herrscht kein Durchgangsverkehr. Ideal für alle, die eine unberührte Winterlandschaft abseits vom Trubel suchen und beim Schneeschuhlaufen faszinierende Aussichten über den Schwarzwald genießen möchten. Von hier startet ein knapp sechs Kilometer langer Schneeschuhtrail, der in der ersten Hälfte von 728 bis hoch auf 925 Meter ansteigt. Vorbei an offenen Feldern und durch einen kleinen Tannenwald führt die Tour zum Zweistädteblick mit Aussichten auf Schönau und Todtnau, bevor der Rundweg wieder abwärts zurück ins Schwarzwalddorf führt. www.schwarzwaldregion-belchen.de
Zwei Schneeschuh-Trails führen um den Feldberg-Gipfel
Am Feldberg, dem mit 1.493 Metern höchsten Gipfel des Mittelgebirges im Dreiländereck zu Frankreich und der Schweiz, wurden eigens für Schneeschuh-Wanderer zwei Trails abseits der Skipisten ausgeschildert. Hier können sich Winterwanderer die Natur auf breiten Tretern erschließen. Der „Gipfeltrail“ ist mit neun Kilometern Länge und 320 Höhenmetern die Tour für erfahrenere Läufer. Er führt vom „Haus der Natur“ hinauf zum Seebuck und weiter zum Feldberggipfel. An zwei gemütlichen Berghütten, der St. Wilhelmer Hütte und der Todtnauer Hütte, vorbei geht der Trail über die sonnige Feldberg-Südseite ohne nennenswerte Steigungen zurück zum „Haus der Natur“. Eine Variante verläuft ab der Todtnauer Hütte oberhalb des Panoramawegs im Südhang. Für Schneeschuhanfänger empfiehlt sich der sonnige „Seebuck-Trail“ mit seinen rund sechs Kilometern und knapp 170 Metern Höhenunterschied. Der Trail startet ebenfalls am „Haus der Natur“ und führt zunächst hinauf auf den Seebuckgipfel. Von hier geht es am alten Fernsehturm vorbei in einem kleinen Bogen über den sonnen- und aussichtsreichen Seebuck-Südhang wieder zurück zum „Haus der Natur“. Wer die Touren lieber geführt absolvieren möchte, kann im Naturschutzzentrum einen Guide buchen. Schneeschuhe und Teleskopstöcke können dort auch ausgeliehen werden. www.hochschwarzwald.de
Vom Ruhestein durch verschneite Wälder
Weitläufige Wälder, verschneite Berge und schwarze Karseen – auf Winterwanderungen kann man die Urwüchsigkeit des nördlichen Schwarzwalds besonders genießen. Ein Highlight ist die „Schneeschuhtour Seibelseckle“, die rund um Seebach auf die Hornisgrinde – mit 1.164 Metern der höchste Berg im nördlichen Schwarzwald – führt. Startpunkt der gut fünf Kilometer langen Tour ist der Parkplatz am Seibelseckle, der erste Wegabschnitt hinauf zur Hornisgrinde ist recht steil. Zur Belohnung warten auf dem Hochplateau der Hornisgrinde tolle Weit- und Fernblicke sowie die Einkehrmöglichkeit in der „Grinde-Hütte“. Von dort geht´s hinab zum mythenumrankten Mummelsee – auch im gleichnamigen Berghotel lohnt eine Einkehr –, ehe die Tour wieder am Ausgangspunkt endet. Eine weitere Schneeschuh-Tour beginnt am Nationalparkzentrum Ruhestein und führt auf knapp fünf Kilometern über den Schwarzwaldkamm zum Schliffkopf mit herrlichen Aussichten ins Rheintal. www.achertal.de
Kurztouren für Einsteiger am Kniebis
Kniebis liegt an der Schwarzwaldhochstraße und gilt als besonders schneesicher. An dem 960 Meter hohen Bergrücken im nördlichen Schwarzwald gibt es kurze und gemäßigte Anstiege, die gut für Schneeschuh-Anfänger geeignet sind. Die zwei Touren sind zwischen 2,5 Kilometer und 4,8 Kilometer lang, die Anstiege summieren sich auf 68 Meter bis 113 Meter und führen durch unberührte Natur im verschneiten Winterwald. Start- und Zielpunkt der Strecken ist das Besucherzentrum Schwarzwaldhochstraße in Freudenstadt-Kniebis, gleich neben der „Kniebis-Hütte“, die nach der Tour im Schnee mit regionaler Küche und Heißgetränken lockt. www.kniebis.de
Schneeschuhwandern im Buhlbachtal
Ebenfalls empfehlenswert ist die Einsteiger-Tour in der Nationalparkregion Schwarzwald bei Baiersbronn, die an der ehemaligen Glashütte Buhlbach startet. Die Rundtour führt durch den tief verschneiten Wald, ist knapp fünf Kilometer lang und bietet unterwegs immer wieder herrliche Aussichten auf das Obertal. Am Ende der Schneeschuhwanderung lockt die Möglichkeit zur gemütlichen Einkehr im „Forellenhof“. Schneeschuhe und Teleskopstöcke können in den Sportgeschäften in Baiersbronn auch ausgeliehen werden. www.baiersbronn.de
Wenn Weihnachtsfan Ross Antony mit seinen Vorbereitungen fürs Fest beginnt, funkelt und blitzt es überall. Zusammen mit seinem Mann, Opernsänger Paul Reeves, präsentiert er eine Cross-Over Reise durch seine Lieblingsweihnachtshits. Dazu gibt es persönliche Anekdoten. Ross verrät sein liebstes Backrezept seiner Oma aus England, erzählt wie man Heiligabend auf Hawaii verbringt und Paul verrät, wie er es schafft, die Weihnachtsverrücktheit von Ross im Zaum zu halten. Bei Crazy Christmas kann das Publikum vom 2.-4. Dezember 2022 im Globe Theater bei herzerwärmenden Balladen dahinschmelzen und sich humorvoll unterhalten lassen. Eines ist garantiert – hier bleibt kein Auge trocken.
Paul Reeves und Ross Antony. Bild: Europa-Park
Vom 02.12. bis zum 04.12. heißt es immer um 12:30, 15:00, 17:30 Uhr im Globe Theater Showtime! Mit dem Europa-Park Eintritts-Ticket ist der Showbesuch gratis. Wer einen kleinen Mini-Urlaub machen will, kann ein Arrangement buchen, das nicht nur das Ticket zur Show garantiert (es gibt reservierte Plätze für die Shows um 15:00 Uhr), sondern erhält auch ein Exemplar von Ross 2. Backbuch „Weihnachtsbacken mit Ross“ und genießt einen Aufenthalt in einem Europa-Park Hotel. Wer zudem vom 04.12. auf den 05.12. übernachtet, kann am Sonntag ab 17 Uhr kostenlos die Wasserwelt Rulantica besuchen. Die Pakete sind ausschließlich telefonisch oder per Email buchbar: Tel.: 07822 860-0 E-Mail: hotel@europapark.de Mehr Infos unter: europapark.de/rossantony