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Kategorie: Europa (Seite 159 von 498)

Von Paris direkt zum Europa-Park: Der TGV INOUI hält ab sofort täglich in Ringsheim/Europa-Park

Deutschlands größter Freizeitpark zählt zu den beliebtesten Tourismuszielen der Nation, über 20 Prozent der Besucher kommen bereits aus Frankreich. Seit dem 11. Dezember fährt der TGV INOUI direkt von Paris Gare de l’Est zur Haltestelle „Ringsheim/Europa-Park“. Damit kann man das Europa-Park Erlebnis-Resort von Paris in nur 2 Stunden und 37 Minuten entspannter Fahrzeit umweltfreundlich erreichen, um einen abwechslungsreichen Kurzurlaub zu genießen. Roland, Jürgen und Michael Mack, geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park und Pascal Weber, Bürgermeister von Ringsheim begrüßten den Hochgeschwindigkeitszug am 16. Dezember am Bahnsteig in Ringsheim. Die tägliche Verbindung bietet Europa-Park-Besuchern eine attraktive und stressfreie Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto.

Am 16. Dezember um 15.30 Uhr traf einer der ersten TGV INOUI von Paris Gare de l’Est nach nur 157 Minuten Fahrzeit in Ringsheim/Europa-Park ein. Die ersten Reisenden, darunter auch Cécile Derville, Leiterin der TGV Est l’Européenne und natürlich viele Familien, wurden von Roland, Jürgen und Michael Mack, geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park, dem Bürgermeister von Ringsheim, Pascal Weber, sowie Ed Euromaus begrüßt.  Roland Mack berichtete, dass bei ca. 45 Prozent der Gäste die Bereitschaft bestehe, im Falle einer Fernverkehrsanbindung vom PKW auf die Schiene umzusteigen. Das entspricht einem potentiellen Fahrgastaufkommen von rund 2,5 Millionen Besuchern im Jahr. „Für den Europa-Park spielt eine belastbare und zukunftsorientierte Verkehrsinfrastruktur eine zentrale Rolle. Als größter Freizeitpark Deutschlands und einer der wichtigsten Leuchttürme des Tourismus sind wir darauf angewiesen, dass unsere Besucher den Europa-Park, das Europa-Park Hotel Resort sowie die Wasserwelt Rulantica möglichst bequem und ohne großen Verzögerungen erreichen. Die Schaffung eines Fernverkehrshalts in Ringsheim ist dabei für mich von ähnlicher Bedeutung wie die Anschlussstelle an der A5. Zudem ist diese Bahnanbindung ein Nachhaltigkeitsprojekt erster Klasse. Daher freut es mich besonders, heute die ersten Familien aus Paris, aber auch aus der Champagne und Lothringen hier begrüßen zu dürfen“, so Roland Mack.

Auch Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park und französischer Honorarkonsul, freute sich sehr über diese neue symbolträchtige Strecke zwischen Frankreich und Deutschland: „Es ist schön, zu sehen, dass wir eine immer stärker werdende Verbindung zu den französischen Nachbarn haben. Dies erfüllt mich besonders als Honorarkonsul der Republik Frankreich mit großer Dankbarkeit und Freude. Mit dieser Haltestelle wird auch der Europa-Park ein stückweit mehr in das Herz von Frankreich getragen.“ Auch Bürgermeister Pascal Weber ergänzte: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere kleine Gemeinde nun nach dem ECE auch den TGV regelmäßig in Ringsheim begrüßen darf. Ein weiterer Schritt in der Tourismusentwicklung, aber auch eine wichtige nachhaltige Stärkung unseres Bahnhalts, damit dieser auch für Nahverkehr immer attraktiver wird und weitere Nahverkehrszüge für Touristen und Pendler in Ringsheim/Europa-Park anhalten. Gerade, wenn man den Klimaschutz ernst nimmt, ist das von größter Bedeutung.“  

Ed Euromaus hält den TGV INOUI in Ringsheim/Europa-Park an. Bild: Europa-Park

Noch bis zum 08.01.2023 (außer 24./25.12.) und vom 13.01. bis zum 15.01.2023 verzaubert Deutschlands größter Freizeitpark die Besucher mit seiner magischen Winterwunderwelt. 3.000 verschneite Tannenbäume aus der Region, 10.000 schimmernde Christbaumkugeln und winterlich geschmückte Fassaden sowie ein hochkarätiges Showprogramm und atemberaubende Attraktionen lassen keinen Wunsch offen. Auch die Wasserwelt Rulantica bietet den Gästen den ganzen Winter über unvergesslichen Wasserspaß. In insgesamt 13 nordisch thematisierten Bereichen, von denen zehn das ganze Jahr hindurch geöffnet sind, sorgen zahlreiche Rutschen, ein riesiges Wellenbecken, ein aufregender Wasserspielplatz und die neue Rundfahrattraktion „Tønnevirvel“, die während der Winterzeit überdacht ist, für grenzenloses Vergnügen.

Europa-Park soll ab 2024 in der Sommersaison komplett mit Solarenergie versorgt werden

Der Europa-Park investiert mit dem global agierenden baden-württembergischen Automobillogistiker MOSOLF in eine mehr als 20 Hektar große Photovoltaikanlage in Kippenheim bei Lahr. Die Anlage produziert nach Fertigstellung etwa 25 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien.

Kippenheimer Bürgermeister Matthias Gutbrod, Landrat des Ortenaukreises Frank Scherer, Europa-Park Inhaber Roland Mack, Vorstandsvorsitzender MOSOLF Group Dr. Jörg Mosolf, Europa-Park Inhaber Jürgen Mack. Bild: Europa-Park

Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Es war die Idee von Landrat Frank Scherer, unsere beiden Unternehmen zusammenzubringen. Die Firma MOSOLF, die in Kippenheim bei Lahr auch einen bedeutenden Standort im Ortenaukreis  hat, verfügt über riesige Parkplatzflächen und wir als Europa-Park benötigen in Spitzenzeiten viel Energie. Das gemeinsame Projekt ist eine  perfekte Synergie zweier Familienunternehmen in der Ortenau. Ich habe Vorstandschef und Inhaber Dr. Jörg Mosolf als einen sehr weitsichtigen, erfolgreichen Unternehmer  kennengelernt und  freue mich auf die Zusammenarbeit. Die MOSOLF Group hat bereits Erfahrung mit leistungsfähigen Photovoltaik-Anlagen auf großen Parkplatzflächen.“

Das gesamte  Investitionsvolumen des Projektes liegt bei rund 30 Millionen Euro. Etwa die  Hälfte der Fläche der neuen Anlage, also rund zehn Hektar sind für die Versorgung des Europa-Park vorgesehen. Roland Mack: „Die  Anlage soll 2024 in Betrieb gehen. Der Europa-Park nimmt einen erheblichen Teil der erzeugten Energie ab und kann sich langfristig weitgehend  unabhängig von anderen Energiequellen vor allem in den Hochsaison-Sommermonaten  autark mit erneuerbarem Strom versorgen. Das wird ein bedeutender Schritt in Richtung regenerativer Energieerzeugung. Schon heute betreiben wir  Photovoltaikanlagen, Wasserkraft- und Blockheizkraftwerke, aber diese neue  Anlage erschließt uns in  der regenerativen Energieversorgung eine völlig neue  Dimension.“ Mit Blick auf die Zukunft setzt der Europa-Park auf leistungsfähige  Speicherlösungen, die mittelfristig einen noch stärkeren Einsatz von  Solarenergie ermöglichen würden.

Roland Mack: „Mein Dank gilt  dem Landrat des Ortenaukreises, der sich einmal mehr als kluger Visionär auch  für die Wirtschaft erwiesen hat. Es macht keinen Sinn, nur über hohe  Energiekosten zu jammern, sondern wir müssen die Lösung der Probleme selbst in  die Hand nehmen. Dass sich ein Landrat in dieser Weise für seine Bürger und  die Wirtschaft einbringt, ist wahrlich nicht selbstverständlich.“

Die international tätige MOSOLF Group hat gerade vor wenigen Monaten im sächsischen Rackwitz die erste Baustufe einer Photovoltaik-Parkplatzüberdachung in  Deutschland in Betrieb genommen. Das neue Projekt  in Kippenheim wird aber die mit Abstand größte PV-Überdachung in Deutschland – und  soweit bekannt – im deutschsprachigen  Ausland werden.
Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens,  Dr. Jörg Mosolf, dazu:  „Als Partner dieses zukunftsträchtigen  Projektes leistet die MOSOLF Group einen  wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung  aus erneuerbaren Energien und zum Gelingen der Energiewende. Der Ausbau der  Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen ist ein wichtiger Baustein im Kontext der  Energiesicherheit sowie der Planbarkeit der Energiekosten. Wir bringen unsere  Erfahrungen aus der Realisierung ähnlicher Projekte aus dem sächsischen  Rackwitz sowie aus Frankreich ein. Für unsere Kunden entsteht, neben der  Verfügbarkeit von nachhaltig erzeugter Energie, dabei ein zusätzlicher  Mehrwert, die Fahrzeuge sind vor dem Einfluss von Witterung sowie  Extremwetterereignissen geschützt. In den kommenden Wochen planen wir weitere  Gespräche mit interessierten Stromgroßverbrauchern, vor allem hier  in der Region, über weitere langfristige Stromkaufvereinbarungen, um noch mehr  Unternehmen eine Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen.“

Der Landrat des Ortenaukreises Frank  Scherer:  „Mit diesem Leuchtturmprojekt übernehmen zwei leistungsstarke Familienunternehmen in vorbildlicher Weise Verantwortung  in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz. Ich freue mich sehr darüber, dass  das auf diesem Gelände im Ortenaukreis möglich wurde.“

Ed Euromaus: Adventsaktion in der Kinderklinik Ortenau

Mauritia Mack hat in ihrer Funktion als Schirmherrin die Kinderklinik Ortenau besucht, um die jungen Patienten dort zu überraschen. Gemeinsam mit Ed Euromaus und der winterlichen Prinzessin von Deutschlands größtem Freizeitpark verteilte sie Geschenke an die Kinder und Jugendlichen der hochspezialisierten Fachabteilung von Chefarzt Dr. Patrick Gerner und seinem Team in Offenburg. „Im Rahmen meiner Schirmherrschaft möchte ich gerne auf die wertvolle und unverzichtbare Arbeit sowie die hohe medizinische Qualität der Kinderklinik Ortenau aufmerksam machen. Ich hoffe, dass die jungen Patienten durch unseren Besuch den Klinikaufenthalt für einen kurzen Moment vergessen und wir ihnen eine Prise vom magischen Zauber des Europa-Park mit auf den Weg geben konnten“, so Mauritia Mack. Ebenfalls bedankte sie sich beim gesamten Pflegepersonal für deren unermüdlichen Einsatz und zeigte großen Resepkt vor deren Arbeit.

Mauritia Mack bedankt sich bei Chefarzt Dr. Patrick Gerner und seinem Team. Bild: Europa-Park

Die Dipl.-Ing. Architektin und Ehefrau des Europa-Park Inhabers Jürgen Mack ist seit Sommer 2017 die Schirmherrin der Kinderklinik Ortenau. Auch bei zahlreichen weiteren Projekten setzen sich die zweifache Mutter sowie die gesamte Inhaberfamilie Mack mit viel Leidenschaft für Kinder, Menschen in Not und Benachteiligte ein. Dem Europa-Park ist es wichtig, soziale Verantwortung in der Region zu übernehmen.

MACK Media beim „German Design Award 2023“ ausgezeichnet

Das besondere Feeling aus dem Europa-Park Erlebnis-Resort auch 150 Kilometer nördlich von Rust spürbar zu machen, dieser Herausforderung stellte sich das kreative Team von MACK Media mit Erfolg. Zusammen mit der Neueröffnung von YULLBE GO im Stadtquartier Q 6 Q 7 in der Mannheimer Innenstadt erhielt auch die gläserne Brücke zwischen den beiden Hälften des Quartiers einen brandneuen Look. Für das außergewöhnliche Projekt wurde MACK Media nun beim German Design Award 2023 mit der „Special Mention“ ausgezeichnet. Die Kreativagentur des Europa-Park überzeugte die internationale Jury in der Kategorie „Excellent Communications Design – Integrated Campaigns and Advertising“.

Darüber hinaus ist das immersive Branding der Skywalk-Brücke auch für den Publikumspreis des German Design Award nominiert, für den die Abstimmung noch bis zum 27. Januar 2023 läuft. Seit seiner Premiere 2012 hat der German Design Award stark an Bedeutung gewonnen, rund 4.500 Einreichungen aus mehr als 60 Ländern gingen in diesem Jahr ein. Auf Initiative von Michael Mack wurde auch das beliebte Jahreszeitenkonzept aus Deutschlands größtem Freizeitpark nach Mannheim gebracht. Derzeit erstrahlt die Verbindungsbrücke in weihnachtlichem Glanz und bringt festliche Stimmung in das Stadtquartier.

Roberto Blanco genießt den Winterzauber im Europa-Park

Frei nach dem Titel seines größten Hits „Ein bisschen Spaß muss sein“ hatte Schlagerstar Roberto Blanco riesigen Spaß bei ganztägigen Dreharbeiten im Europa-Park. Zusammen mit seiner Frau Luzandra testete Roberto Blanco seine Lieblingsplätze im Europa-Park für einen YouTube Film. Roberto Blanco: „Es ist einfach alles so unglaublich liebevoll und mit Qualität gemacht. Ich kenne den Park schon seit mehr als 30 Jahren, aber bei jedem Besuch finde ich neue Überraschungen. Ich bewundere Roland Mack und seine ganze Familie.“

Roland Mack mit Roberto Blanco vor dem blue fire Megacoaster. Bild: Europa-Park

Begeistert war der Entertainer von der neu aufgebauten Attraktion „Piraten in Batavia“ und auch „Josefinas kaiserliche Zauberreise“ hat es ihm angetan: „Die Weihnachtsstimmung, der Weihnachtsmarkt, die Millionen Lichter, der riesige Adventskranz im Französischen Themenbereich – diese Winterzauberwelt spricht alle an.“ Und was ist das Lebensmotto von Roberto Blanco? „Jede Minute Ärger über etwas ist eine zu viel. Ich bin ein durch und durch positiver Mensch und sage immer: nach dem Regen kommt der Sonnenschein. Wenn Du die Bühne betrittst, muss der Clown dort immer Clown sein.“

Viele Europa-Park Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem Selfie und einem kleinen Plausch mit dem Sänger, der den Kontakt mit seinen Fans sichtlich genoss. Der 85-Jährige mit kubanischen Wurzeln ist in Tunesien geboren und zunächst in Beirut und Madrid aufgewachsen. Danach zog er nach Deutschland, wo er als beliebter Entertainer durchstartete. Roberto Blanco begann seine Gesangskarriere bei der berühmten amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Josephine Baker. Seit 2013 ist Roberto Blanco mit der Kubanerin Luzandra Blanco verheiratet und lebt in der Schweiz.

Alle Jahre wieder: Brauwerk Baden unterstützt zu Weihnachten das soziale Engagement der Familie Mack mit 2.000 Euro

Traditionell zum Weihnachtsfest unterstützt das Brauwerk Baden auch in diesem Jahr wieder das soziale Engagement der Damen Mack. Michael Nitze, geschäftsführender Gesellschafter des Kronen-Brauhauses in Offenburg, überreichte im Hotel Colosseo insgesamt vier Spenden-Schecks im Wert von je 500 Euro.

So freute sich Marianne Mack über die Unterstützung ihres Vereins „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“, Mauritia Mack nahm den Scheck als erste Vorsitzende von „Einfach helfen e.V.“ freudestrahlend entgegen. Auch Miriam Mack als Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerks sowie Katja Mack an der Spitze der „Europa-Park Talent Foundation e.V.“ zeigten sich über die großzügige Unterstützung von jeweils 500 Euro begeistert.

Die beiden ehrenamtlichen Vereine „Santa Isabel e.V.“ und „Einfach Helfen e.V.“ unterstützen Kinder und Familien in der Region, die durch einen schweren Schicksalsschlag oder eine Krankheit in Not geraten sind und schnelle, unkomplizierte Hilfe benötigen. Der Verein „Europa-Park Talent Foundation e.V.“ wurde gegründet, um talentierte Kinder der Europa-Park Talent Academy durch die Teilnahme an Wettkämpfen und die Finanzierung von Fortbildungen und Schulungen zu fördern. Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich für die Rechte von Kindern sowie für die Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland ein.

Marianne Mack, Miriam Mack, Mauritia Mack und Katja Mack (v.li.) freuen sich über die Spende von Michael Nitze. Bild: Europa-Park

Schon seit Jahrzehnten sind der Europa-Park und das Kronen-Brauhaus enge und verlässliche Partner: das regional gebraute Kronenbier wird in Deutschlands größtem Freizeitpark bereits seit der Parköffnung 1975 ausgeschenkt.

Radio Regenbogen Award kehrt nach 3 Jahren Pandemie-Pause in den Europa-Park zurück

Weltstars wie Nelly Furtado, Dionne Warwick oder James Blunt, deutsche und europäische Chartstürmer wie Nico Santos und Lost Frequencies, TV-Legenden wie Iris Berben oder Thomas Gottschalk und Top-Comedians wie Michael „Bully“ Herbig und Joko Winterscheidt sowie Medien-Lieblinge wie Lena Gercke sind in den vergangenen 25 Jahren mit einem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet worden. Jetzt kehrt der Radio Regenbogen Award in den Europa-Park zurück. TV-Moderator Thomas Hermanns präsentiert die Verleihung am 31. März 2023 in der Europa-Park Arena: „Endlich sehen wir uns wieder! Ich freue mich wie ein Schnitzel auf die Stars, auf den Abend – und auf die schönste Preisverleihung Deutschlands.“

„Nach drei Jahren Corona-Zwangspause freuen wir uns, nun wieder Stars aus Deutschland und aller Welt feiern zu können, die uns im zurückliegenden Jahr begeistert, gerührt, bestens informiert und mit ihrem musikalischen und komödiantischen Talent auch durch diese herausfordernde Zeit geholfen haben“, so Radio-Regenbogen-Chef Kai Fischer. „Wir freuen uns mit unseren Gästen auf hochkarätige Preisträger, prominente Laudatoren und die besondere Atmosphäre aus Glanz und Glamour inmitten der atemberaubenden Action-Kulisse des Europa-Park, wie es sie nur beim Radio Regenbogen Award gibt.“

Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Wir als Familie Mack und das gesamte Europa-Park Team freuen uns nun wieder sehr auf den Radio Regenbogen Award nach der Corona-Pause. Mit der Europa-Park Arena bieten wir einen glamourösen Rahmen für diese hochkarätige Award-Verleihung. Die Vielfalt mit nationalen und internationalen Prominenten aus Musik, Sport, Politik und Showbusiness ist einzigartig. Preisträger waren immerhin schon der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und Michail Gorbatschow, Franziska van Almsick und Dietmar Hopp. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt von mehr als 300 Persönlichkeiten aus allen Bereichen, die im Laufe der Jahre ausgezeichnet wurden. Der Radio Regenbogen Award hat in Deutschlands größtem Freizeitpark sein perfektes Zuhause gefunden.“

Andreas Ksionsek, Eventleiter von Radio Regenbogen und Show-Regisseur: „Das ganze Radio-Regenbogen-Team freut sich, dass wir eine der erfolgreichsten Preisverleihungen Deutschlands endlich fortsetzen können. Im Januar 2023 werden wir auch die ersten Preisträger verraten.“ Tickets für die Show der großen Momente können Sie sich schon jetzt unter www.regenbogen.de reservieren. Eintrittskarten zur Verleihung des Radio Regenbogen Award kosten 290 Euro. Im Preis enthalten ist der Tischplatz während der Preisverleihung sowie Speisen und Getränke. Vor der Preisverleihung erwarten die Gäste kulinarische Highlights in den Foyers, Getränke sowie Mitternachtssnacks, anschließend die After-Show-Party mit Club-Sounds bis in die Nacht. Übernachtungen in einem der Europa-Park Hotels kosten 154 Euro für ein Einzelzimmer und 198 Euro für ein Doppelzimmer und sind ebenfalls unter www.regenbogen.de zu reservieren.

Silvester im Europa-Park Erlebnis-Resort

Ein ereignisreiches Jahr voller Adrenalin, Unterhaltung und Genuss neigt sich in Deutschlands größtem Freizeitpark dem Ende entgegen. Wer den Jahreswechsel gebührend feiern möchte, ist im Erlebnis-Resort goldrichtig: Am 31. Dezember steigt im Europa-Park Confertainment Center die größte Silvesterparty in der Ortenau. Ab 21 Uhr können sich die Gäste bei relaxter Lounge-Musik auf den letzten Abend des Jahres einstimmen, bevor es ab 22 Uhr mit angesagten DJs richtig losgeht.

Einen unvergesslichen Abend können die Besucher auch bei einem einzigartigen Dinner in der Restaurant-Weltneuheit Eatrenalin oder in Kombination mit einer Übernachtung im „Silver Lake Saloon“ erleben. Zudem bieten die sechs 4-Sterne und 4-Sterne Superior Erlebnishotels des Europa-Park traumhaft schöne Silvester-Arrangements an. Nach einem Besuch des Winterzaubers erwartet die Gäste in einem der zahlreichen Restaurants ein festliches Dinner sowie ein Neujahrsfrühstück mit anschließendem Brunch.

Weitere Informationen zu den Hotel-Arrangements: www.europapark.de/de/uebernachten/angebote-events/winter/silvester 

Alle Informationen zu Silvester im Europa-Park Erlebnis-Resort auf www.europapark.de/silvester

Auf den Spuren wunderschöner Bauwerke – Architekturreise durch Deutschland

Besucht man zum ersten Mal eine neue Stadt, fällt eines immer sofort ins Auge: wunderschöne Architektur. Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in großer Zahl vertreten, kommt man bei unglaublichen Bauwerken einfach nicht mehr aus dem Staunen heraus. Charmante Fachwerkhäuser, beeindruckende Kirchen, bezaubernde Schlösser und abgefahrene moderne Gebäude – Architektur ist in Deutschland mindestens genauso vielfältig wie die Auswahl an Brot beim Bäcker.

Doch aus welcher Zeit stammen die unglaublich schönen Bauwerke? Und wo in Deutschland verstecken sich die architektonischen Schätze? Für die Antworten sind die Reiseexperten von Travelcircus mit Architekturbüchern im Gepäck losgezogen und haben eine Zeitreise durch die wundervollen Epochen der Architekturgeschichte mitgebracht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Deutschland hat weltweit die drittgrößte Anzahl an UNESCO-Welterben
  • Ein gotischer Dom wurde erst nach 600 Jahren fertiggestellt
  • Die Römer gründeten schon vor über 2.000 Jahren heutige Städte
  • Eine reiche Familie brachte die Renaissance nach Deutschland
  • Antike Vorbilder kommen in der Architekturgeschichte besonders gerne vor
    Architekturreise durch Deutschland. Grafik: Travelcircus.de

    Architektur in Deutschland

    Von charmanten Fachwerkhäusern über prunkvolle Schlossanlagen bis hin zu monumentalen Gebäuden – was gibt es Einprägsameres als Architektur? Anhand gut erhaltener Bauwerke lassen sich auch heute noch die Geschichte sowie die Gegenwart Deutschlands deutlich ablesen.

    Den Großteil seines Daseins in verschiedene Herrschaftsgebiete unterteilt, kann man in Deutschland heutzutage vielfältige Architektur entdecken. Von Stadt zu Stadt, innerhalb eines Ortes oder sogar in einem Gebäude existieren unterschiedlichste Baustile nebeneinander und schaffen ein einzigartiges und wunderschönes Bild des Landes.

    Antike (500 v. Chr. – 400 n. Chr.)

    Das Leben in der Antike hat die Menschen schon immer fasziniert. Kein Wunder, waren die Römer zum Beispiel mit ihrer Kultur für die damalige Zeit schon sehr weit entwickelt. Auch in der Baukunst waren sie besonders fortschrittlich, denn sie bauten nicht nur Siedlungen, sondern auch ganze Städte sowie ausgezeichnete Befestigungsanlagen.

    Genau solche Grenzbefestigungen, wie z. B. der Limes, entstanden auch in heutigen deutschen Gebieten und können immer noch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Bayern erkundet werden.


    In einer der ältesten Städte Deutschlands kann man auch heute noch den Spuren der Römer folgen. Die Rede ist natürlich von Trier. Vor über 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet, wurde diese schon damals nicht als Armeen-Lager, sondern als kultivierte Stadt genutzt.

    Am Eingang der Stadt steht die Porta Nigra. Das mit am besten erhaltene Stadttor aus der Antike ist heute Triers Wahrzeichen. In der gesamten Stadt verteilt gibt es zahlreiche Bauwerke der Römer, die heute UNESCO-Welterben sind: die Römerbrücke, die Konstantinbasilika, die Kaiserthermen, das Amphitheater und die Barbarathermen.

    Doch auch Bauwerke anderer Epochen wie der Trierer Dom (Romanik) sowie die Liebfrauenkirche (Gotik) lassen sich in Trier finden.

    Weitere ehemalige römische Städte: Mainz (Mogantiacum), Speyer (Noviomagus) und Xanten (Colonia Ulpia Traiana)

    Romanik (800 bis 1250)

    Wie der Name der Epoche unschwer erahnen lässt, wurden in der Romanik römische Vorbilder für die Baukunst herangezogen. Die Nutzung des Baustils wurde von den damalig herrschenden sächsisch-ottonischen Kaisern und Königen vorangetrieben; er manifestierte sich vor allem in Klöstern und Kirchen.

    In der Romanik wurde beim Kirchenbau eine römische Markthalle, auch Basilika genannt, nachgeahmt. Besondere Merkmale waren dabei die Verzierung der Gebäude, bei der besonders gerne Rundbogenfenster, Würfelkapitelle, Bogenfries und Stufenportale eingesetzt wurden. An der Straße der Romanik, die durch Sachsen-Anhalt führt, findet man auch heute noch zahlreiche Werke der Epoche.

    Ein bedeutendes Bauwerk der Romanik in Deutschland ist der Dom zu Speyer. Der im 11. Jahrhundert vollendete Dom war zu dieser Zeit das größte christliche Gebäude der Welt. Der Bauauftrag stammte vom damaligen salischen König (später Kaiser Konrad II.) und machte den Dom nicht nur zu einem Zeichen des Christentums, sondern auch zu einem der Macht.

    Heute gehört der Dom zu Speyer zu den UNESCO-Welterben. Die Stadt Speyer ist aber nicht nur deswegen auf jeden Fall eine Reise wert. Als eine der ältesten Städte Deutschlands gibt es auch hier spannende historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Romanik: Dom zu Limburg, Stadtkirche Bacharach, Lübecker Dom, Kloster Maulbronn, Wartburg Eisenach

    Gotik (1250 bis 1500)

    Auch in der Gotik spielte das Christentum weiterhin eine wichtige Rolle. Hinzu kam der wachsende Reichtum mancher Städte. So konnte sich die in Nordfrankreich entwickelte Idee der Gotik schnell bis nach Deutschland verbreiten.

    Anders als in der Romanik sollten die Kirchen in der Gotik schwerelos wirken. Ziel war es, den Gottesstätten mehr Andacht zu schenken. Dieser Effekt wurde durch eine besondere Skelett-Bauweise erreicht: Tragende Elemente (das Skelett) aus Holz, Stahl oder Stein bildeten das Gerüst, sodass keine massiven Wände gezogen werden mussten.

    Von außen konnte das Skelett den gestalterischen Wünschen angepasst werden. Verziert wurden die Kirchen dabei gerne mit Kelchkapitellen, Kreuzblumen sowie den aus Stein gefertigten Maßwerkfenstern.

    Eine der größten Kathedralen der Welt wurde im gotischen Stil gebaut: der Kölner Dom. Während der Bau des heutigen UNESCO-Weltkulturerbes bereits 1248 begann, wurde die Kirche erst 1880 zu Zeiten des Historismus vollendet. Durch seine späte Fertigstellung wurde der Dom im 19. Jahrhundert zu einem deutschen Nationalsymbol. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das unversehrte Gebäude auch zu einem Symbol für Lebenswillen.

    Fun-Fact: Während beim Bau des Kölner Doms Sandstein verwendet wurde, kam dieser in anderen Teilen Deutschlands nicht unbedingt vor. Im Norden hingegen gab es viel Backstein, wodurch hier die sogenannte Backstein-Gotik entstand.

    Weitere Bauwerke der Gotik: Rathaus in Stralsund, Magdeburger Dom, Freiburger Münster, Fachwerkhäuser in Celle, Goslar und Quedlinburg

    Renaissance (1500 bis 1650)

    Denkt man an die Renaissance, hat man sofort wunderschöne italienische Werke vor Augen – den Petersdom in Rom, die Scuola Grande di San Marco in Venedig oder auch die Baptisterium San Giovanni in Florenz. Formen aus der Antike wie dekorative Säulen, Giebeldreiecke, Kuppeldächer sowie Bogenfenster wurden hier wieder aufgenommen. Kein Wunder, dass der Name Renaissance von dem französischen Wort renaîntre für Wiedergeburt abgeleitet wurde.

    100 Jahre später als in Italien fand dieser Baustil auch in Deutschland Anklang. Doch fiel es den Menschen in Deutschland immer wieder schwer von der gotischen Bauweise abzulassen, wodurch die beiden Stile häufiger miteinander gemischt wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist das Rathaus in Bremen. Besonders in der damaligen Handelsstadt Augsburg wurde die Renaissance durch die Familie Fugger ins Leben gerufen.

    Ein unglaubliches Bauwerk der Renaissance in Deutschland ist das Augsburger Rathaus. Aufgrund von Planungsschwierigkeiten erst 1615 bis 1624 erbaut, gilt es als Meisterwerk des Architekten Holl. Das in dem italienischen Stil komplett neu erbaute Haus erinnert alleine durch das integrierte Wappen an seinen gotischen Vorgänger. Mit seinen sechs Stockwerken galt das Haus damals als weltweit einzigartig.

    Dank der Einwanderung der reichen Familien Fugger 1367 gibt es in Augsburg noch weitere bezaubernde Renaissancegebäude: Auf der Europäischen Fuggerstraße gibt es noch die Kirche St. Anna sowie die Fuggerhäuser mit Damen- und Turnierhof zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Renaissance: Residenzschloss Dresden, Schloss Hartenfels & Rathaus in Torgau, Schloss Johannisburg in Aschaffenburg

    Barock (1650 bis 1750)

    Die Zeit des Barocks war in Deutschland gleichzeitig auch die Zeit der Herrschaftsarchitektur der Fürsten- und Königshäuser. Im Kontrast zur Renaissance wurde den klaren, nüchternen Formen mit theatralischen Akzenten Ausdruck verliehen. Besonders beliebt waren plastische Formen, die sich an geschwungenen Linien orientierten.

    Eine zauberhafte Gartenanlage umgeben von wunderschön verzierten Häusern, Pavillons und Balustraden – der prachtvolle Dresdner Zwinger raubt einem beim ersten Anblick den Atem. Der ursprünglich als Vorhof des geplanten Schlosses für den Kurfürsten Friedrich August I. erbaute Komplex gehört zu den bedeutendsten Werken des Barocks.

    1709 fertiggestellt, diente die Anlage als Orangerie und natürlich als Festareal, welches das Prestige der Stadt repräsentierte. Da das Schloss nie entstanden ist, wurde der Bereich zur Elbe hin erst 1855 mit der Semperoper abgeschlossen.

    Weitere Bauwerke des Barocks: Würzburger Residenz, Neues Palais Potsdam, Schloss Weißenstein in Pommersfelde

    Rokoko (1725 bis 1780)

    Noch üppiger wurde es in der Spätphase des Barocks, denn hier übernahm der Rokoko die Oberhand. Die Ornamente wurden leichtlebiger und beschwingt, aus der Farbwelt wurden zarte Pastelltöne verwendet und die Innenräume wurden noch pompöser ausgestattet.

    Beispiel des Rokokos: Schloss Sanssouci in Potsdam, Wieskirche in Steingaden

    Klassizismus (1770 bis 1850)

    Nach mehr als 100 Jahren voll prunkvollem Barock und Rokoko sehnten sich die Menschen wieder nach der Einfachheit der Dinge. Als 1748 Pompeji entdeckt wurde, diente diese Ausgrabung als Anlass, wieder einmal die Antike in den Vordergrund rücken zu lassen – die Geburtsstunde des Klassizismus.

    Es wurden wieder antike Formen, wie z. B. Säulen eingesetzt. Konträr zur Renaissance wurden diese Elemente nicht unbedingt zu dekorativen, sondern streng zu konstruktiven Zwecken verwendet.

    Jeder kennt es – das Brandenburger Tor. Eines der letzten Stadttore Berlins hat sich während seiner Geschichte zu einem weltweit bekannten Nationalsymbol entwickelt. Doch auch bei seiner Fertigstellung 1793 war es schon etwas ganz Besonderes. Die prächtige Quadriga auf den riesigen Säulen zeigt, dass sich hier von römischen zu griechischen Vorbildern hingewendet wird.

    Als eines der ersten Bauwerke des Klassizismus im damaligen Preußen, leitete es den Beginn dieser Stilepoche ein. Doch es blieb nicht das einzige klassizistische Gebäude Berlins. Ganze 68 weitere Gebäude wie die Neue Wache, das Schauspielhaus, das Schloss Belvedere im Schlossgarten Charlottenburg sowie das Alte Museum werden dieser Epoche zugeschrieben. Letzteres war der erste Bau, der auf der heutigen wunderschönen Museumsinsel eröffnet wurde.

    Weitere Bauwerke des Klassizismus: Propyläen in München, Schloss Wörlitz, Schloss Wilhelmshöhe in Kassel

    Historismus (1850 bis 1900)

    Im 19. Jahrhundert rückten Literatur und Philosophie in den Vordergrund, der Baukunst wurde weniger Beachtung geschenkt. Neue Gebäude entstanden daher im Stil des Historismus. Man griff bekannte Formen wieder auf und ahmte vergangene Baustile schlichtweg einfach nach.

    Zunächst wurden allerdings auch viele unvollendete gotische Werke, wie z. B. der Kölner Dom, endlich fertiggestellt. Von Kirchen über Rathäuser bis hin zu staatlichen Gebäuden wurden aber auch zahlreiche neue Bauten im Stil der Neogotik, aber auch der Neoromanik, der Neorenaissance sowie des Neobarocks erbaut.

    Auch 1886 bis 1897 wurde das sechste Hamburger Rathaus im Stil der Neorenaissance erbaut. Das direkt neben der kleinen Alster errichtete Gebäude mit seinem 122 m hohen Turm ist heute ein wichtiges Element des Hamburger Stadtbilds.

    Fans der Neorenaissance sollten auch unbedingt mal einen Abstecher nach München machen. Auf der Ludwigstraße kann man sich hier von zahlreichen Gebäuden aus der Epoche des Historismus verzaubern lassen.

    Weitere Bauwerke des Historismus: Nauener Tor Potsdam (Neogotik), Semperoper Dresden (Neobarock), Schloss Neuschwanstein (Neoromanik und -gotik), Berliner Dom (Neorenaissance- und -barock)

    Jugendstil (um 1900)

    Mit der reinen Nachahmung im Historismus hatten viele Menschen schnell ein Problem. In England entwickelte sich die sogenannte „Arts and Crafts”-Bewegung, die in Deutschland als Jugendstil bekannt geworden ist. Gegen den Historismus, aber auch die Entindividualisierung der Industrialisierung ankämpfend, wurden im Jugendstil wieder dekorative Elemente wie geschwungene Linien und besonders auch florale Ornamente eingesetzt.

    Ein wichtiger Ansatz war jedoch auch, dass die gestalterischen Aspekte eines Gebäudes diesem auch in seiner Funktion dienen mussten. Man wandte sich von historischen Bauformen ab und machte sich auf die Suche nach einem zeitgenössischen Baustil.

    Eine Gruppe, die es schaffte, einen für sich zeitgenössischen Stil zu finden, war die Künstlerkolonie in Darmstadt. 1899 auf der Mathildenhöhe gegründet, führte sie dazu, dass Darmstadt zu einem wichtigen Mittelpunkt des Jugendstils in Europa wurde.

    Mit dem heutigen UNESCO-Welterbe, bestehend aus einem Ausstellungsgebäude, einem Hochzeitsturm, einem Museum sowie Künstlerhäusern, gelang den Darmstädtern mit ihrer zukunftsweisenden Architektur ein Aufbruch in die Moderne.

    Weitere Bauwerke des Jugendstils: Elisabethhalle Aachen, Hackesche Höfe Berlin, Sonnenhaus Coburg, Theresienstein Hof Saale

    Moderne (seit 1910)

    Wie bereits im Jugendstil angedeutet, bahnte sich seit 1910 in der Architektur eine moderne Bauweise und Formgebung an. Innerhalb dieser Epoche der Moderne entwickelten sich zahlreiche Strömungen wie Internationaler Stil, Expressionismus, Bauhaus, Funktionalismus, Konstruktivismus und viele mehr. Drei der großen epochalen Einschnitte sind die Klassische Moderne, die Postmoderne sowie die Neue Moderne.

    Redaktionstipp: Wer sich neben der Architektur auch für die Raumgestaltung und das Design seit der Zeit der Industrialisierung interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Abstecher nach Weil am Rhein machen.   In einem Gebäude des modernen Architekten Frank O. Gehry befindet sich das Vitra Design Museum mit einer riesigen Ausstellung zum Thema Möbel- und Innenraumgestaltung.

    Klassische Moderne (1910 bis 1960)

    In der Klassischen Moderne entwickelten sich zahlreiche neue stilistische Einrichtungen wie die „Chicagoer Schule” des Architekten Louis Sullivan, der Deutsche Werkbund oder die Stijl-Gruppe Holland. Auch wurde mit neuen Materialien, wie z. B. Stahl, experimentiert. So konnte der Horizont der Bauweise erweitert werden. 

    Eine wichtige architektonische Lehrstätte in Deutschland zur Zeit der Klassischen Moderne war das Staatliche Bauhaus in Weimar. Mit dem gewählten Begriff Bauhaus wollten sich Architekten wie Walter Gropius der Vereinigung von Kunst und Technik sowie der Schaffung einer besseren Gestaltung der menschlichen Umwelt widmen. 

    Weitere Bauwerke der Klassischen Moderne: Einsteinturm in Potsdam, Neue Nationalgalerie Berlin

    Postmoderne (1980 bis 1995)

    1980 kamen die Ideen der Postmoderne, die in den 1960er Jahren in den USA ihren Ursprung fanden, auch nach Deutschland. Konträr zu anderen modernen Strömungen wandte man sich in der Postmoderne nicht von der Tradition ab, sondern wieder historischen Vorbildern zu. Stilelemente aus vergangenen Epochen mussten damit nicht funktional sein, sondern wurden bei eigenen Bauwerken als Zitate an die Vergangenheit genutzt.

    Der Messeturm Frankfurt wurde 1991 als höchstes Hochhaus innerhalb Europas errichtet. Bei der Form, die an einen Bleistift erinnert und auch so von den Frankfurtern genannt wird, hat sich der Architekt Helmut Jahn an Wolkenkratzern aus der Stilrichtung Art-Déco orientiert.

    Weitere Bauwerke der Postmoderne: Neue Staatsgalerien Stuttgart, Städtisches Museum Abteiberg in Mönchengladbach, Metropolitankirche Agia Trias in Bonn

    Neue Moderne (seit 2000)

    Auch seit der sogenannten Neuen Moderne werden die Ideen des Modernismus in der Architektur durchgesetzt. Geprägt von zahlreichen spannenden Strömungen und unglaublich talentierten Architekten scheint es in dieser Epoche bei der Kreativität keine Grenzen mehr zu geben.

    Ein Beispiel für die Neue Moderne ist der Neue Zollhof in Düsseldorf. Hier hat der Architekt Frank O. Gehry um das Jahr 2000 einen einzigartigen Gebäudekomplex am Düsseldorfer Hafen designt. Es entstanden drei geometrische Bauten, die durch ihre Form eher an Skulpturen als an Häuser erinnern. Das Besondere an diesen Gebäuden ist außerdem, dass sich alle drei in Form und vor allem auch in Material unterscheiden: Weißer Putz (links), Edelstahl (Mitte) und roter Klinker (rechts).

    Weitere Bauwerke der neuen Moderne: Universitätsbibliothek Cottbus, Waldspirale Darmstadt, Bürohaus The Cube Berlin

    Zusammenfassung

    „Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – diese Aussage ist in der Architektur genauso formgebend wie Säulen in der Antike. Doch ein kurzer, sehr zusammengefasster, Blick auf die Geschichte und Entwicklung der Architektur ermöglicht es, das ein oder andere Gebäude beim nächsten Mal mit ganz anderen Augen zu sehen.

    Scheinbar uninteressante Gebäude werden plötzlich faszinierend, die Schönheit oder Komplexität mancher Bauten wird nur noch mehr verstärkt und man lernt sein eigenes Land nochmal auf eine andere, ganz neue Art und Weise kennen und lieben.

    Diese kleine Zeitreise durch die Architektur Deutschlands gibt Anlass, die Taschen zu packen, auf Entdeckungstour zu gehen und sich dabei auf jeden Fall von unzähligen architektonischen Schätzen verzaubern zu lassen.

    Quelle: Travelcircus.de

    Erfolgreiche Preisverleihung von „Die 101 Besten Hotels Deutschlands“ im Europa-Park

    Im Rahmen der „101 Soirée der Besten“ zeichnete „Die 101 Besten“ am 27. November die Top Hotels in Deutschland aus. Die Preisverleihung fand zum ersten Mal in der festlichen Kulisse des Europa-Park Teatro und des Ballsaal Berlin in Deutschlands größtem Freizeitpark statt. Dabei wurden die Hotels und Persönlichkeiten geehrt, die die deutsche Hotellerie maßgeblich prägen. Das Hotel-Ranking gilt als das relevanteste der Bundesrepublik.

    Nach der Begrüßung durch Europa-Park Inhaber Roland Mack und dem Initiator von „Die 101 besten Hotels Deutschlands“ Carsten Rath durften die Gäste einen festlichen Abend erleben. Umrahmt wurde er von einem abwechslungsreichen Showprogramm mit hochkarätigen Künstlern des Europa-Park. Das „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“ konnte sich den ersten Platz im Gesamtranking der Top 25 sichern. Am Nachmittag des Preisverleihungstages kamen bereits Meinungsträger und führende Branchenkenner, wie unter anderem Thomas Mack, zusammen, um über Herausforderungen und zukunftweisende Entwicklungen zu sprechen.

    Roland und Thomas Mack mit den Preisträgern des Abends. Bild: Europa-Park

    Die Hoteliers zeigten sich zudem begeistert vom Europa-Park und von Eatrenalin. Ingo C. Peters, Geschäftsführender Direktor „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“: „Ich bin komplett geflasht von der Qualität und der Größe des Europa-Park Erlebnis-Resort. Ich bin zum ersten Mal hier und freue mich, wenn ich bald mit meiner Familie wiederkommen kann. Mein Sohn wird begeistert sein. Für mich als Direktor wird die Idee von einer weihnachtlichen Stimmung hier übertroffen. Auch Eatrenalin ist für mich mehr als Weltklasse. Ich bewundere die Innovation und den Mut, eine solche Investition zu tätigen und glaube an einen weltweiten Erfolg. Ich bin davon überzeugt, dass man Eatrenalin schon bald in den Metropolen dieser Welt entdecken kann.“

    Dieter Müller-Elmau, Inhaber des „Schloss Elmau“, das als bestes Hotel im Bereich „Beste Hideaways“ sowie mit Platz zwei im Gesamtranking ausgezeichnet wurde, schätzt den Europa-Park ebenfalls sehr und schickt seine Mitarbeiter, wenn er sie auszeichnen möchte, in Deutschlands größten Freizeitpark: „Ich bin ein großer Bewunderer der Unternehmerfamilie Mack und habe persönlich schon vor 15 Jahren Roland Mack als Entrepreneur des Jahres vorgeschlagen.“

    Dr. Christian Harisch, Inhaber des „Lanserhof“ und Gewinner des „Lifetime Achievement Award of Excellence“ war schon zwei Mal in Rust zu Besuch: „Man spürt im Park die Familie, die sich selber einbringt mit Herzlichkeit und Persönlichkeit. Ich bin Fan der Range der Gastronomie, die sinnbildlich von zwei Tonnen Pommes bis zwei Sterne Michelin geht. Eatrenalin ist für mich ein Jahrhundert-Produkt, einzigartig, eine unglaubliche Innovation.“

    Der Europa-Park ist bereits seit vielen Jahren weit über die regionalen Grenzen hinaus als erstklassige Eventlocation bekannt. Von kleinen Feiern bis hin zu großen Galas finden jährlich über 1.300 Veranstaltungen in faszinierendem Ambiente statt. Dabei stehen über 30 verschiedene Räumlichkeiten von 26 bis hin zu 3.000 Quadratmetern im Europa-Park Erlebnis-Resort zur Verfügung. Die zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten in den sechs parkeigenen 4-Sterne (Superior) Hotels sind die optimale Ergänzung zu einer Veranstaltung, einem erlebnisreichen Tag in Deutschlands größtem Freizeitpark oder der Wasser-Erlebniswelt Rulantica und garantieren einen unvergesslichen Kurzurlaub im südbadischen Rust. Die sechs Erlebnishotels sind Deutschlands größtes zusammenhängendes Hotel-Resort und bieten 5.800 Betten. Das Camp Resort circa 2.000 weitere Übernachtungsmöglichkeiten. Seit dem Sommer können die Besucher im Hotel „Krønasår“ zudem in elf weiteren Suiten, den „Krønasår Boutique Suites“, vom Alltagsstress abschalten und unvergessliche Stunden in luxuriösen Zimmern genießen. Für Kulinarikbegeisterte, die auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Fine Dining Experience sind, gibt es zudem ein neues Highlight: Das einzigartige Gastronomie-Event-Konzept „Eatrenalin“ neben dem 4-Sterne Superior Hotel Krønasår.

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