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Kategorie: Niederlande (Seite 22 von 22)

Summertime Parcs: Ein neuer Anfang

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Die Webseite über Ferienparks und Reiseunterkünfte, „Summertime Parcs“ feiert Jubiläum – und fängt neu an, weil sie ein Problem hat…

 

„Typisch niederländisch – Die Niederlande von A bis Z“ von Gerd Busse [Rezension]

Bei einem meiner Besuche in den Niederlanden war ich mit meiner damaligen Freundin im „Burgers‘ Zoo“ in Arnhem. Wir waren fasziniert von den riesigen Gehegen, die den Tieren unglaublich viel Auslauf ließen. Das Gehege mit dem Pelikanen war mit einer Hecke umgeben, die ein Erwachsener gut hätte überwinden können. Zumindest hätte er den Arm ins Gehege stecken können, weswegen hier ein Schild aufgestellt war: „Vogels picken!“ Für den Fall, dass man das nicht verstand, war auch noch ein Bild gemalt, das zeigte, wie ein Pelikan nach einem unbedachten Besucher schnappte.
Neben besagtem Schild stand eine Bank und auf jener saß ein älteres niederländisches Ehepaar. Der Mann sprach uns unvermittelt an, er deutete auf das Schild und sagte irgendwas mit „oppassen“. Sein Lächeln verriet mir, dass er wohl gerade einen Witz gemacht hatte, den wir aber leider – mangels Sprachkenntnisse – nicht verstanden hatten. „Ähm, sorry, Deutsch“, gab ich zurück und zu meiner Überraschung bekam ich eine Antwort auf Deutsch: „Ach so. Verstehst Du, ich habe einen Witz gemacht. Ich habe gesagt, dass Ihr auf Eure Geldbeutel aufpassen müsst. ‚Picken‘ auf Niederländisch heißt ’schnappen‘, aber es heißt auch ‚jemandem etwas stehlen‘.“

Das war nicht das erste und auch nicht das einzige Mal, dass wir einfach so angesprochen wurden. Im Zoo, im Imbiss, in unserer Unterkunft, überall. Oftmals war der Auslöser, dass unsere Umgebung mitbekam, dass wir Deutsche sind. Einmal machten wir uns zusammen mit einem Niederländer über die Tatsache lustig, dass ein Souvenirladen in Amsterdam eine Kuckucksuhr anbot, auf der sogar ein Mädel in typischer Schwarzwaldtracht (!) dargestellt war. „Da kommen die Amerikaner und die Japaner und denken, das ist typisch niederländisch“, sagte der Niederländer. Auch mich amüsierte der Gedanke an einen Amerikaner, der zurück in seiner Heimat seinen Freunden die „famous Dutch cuckoo clock“ präsentiert.
Aber können wir selbst so sicher sein, dass wir wissen, was „typisch niederländisch“ ist?

Im Agenda-Verlag ist zu genau diesem Thema ein Buch erschienen: „Typisch niederländisch – Die Niederlande von A bis Z“ von Gerd Busse. Der Autor ist Projektentwickler und Berater in deutsch-niederländischen Bildungsprojekten, er hat einige Jahre in den Niederlanden studiert und auch gearbeitet. Und offenbar hat er nicht nur Studien in seinem Fachbereich betrieben, er hat auch die Niederländer als solche studiert. Das Buch richtet sich explizit an Deutsche, denn neben den Dingen, die vermutlich jeder als „typisch niederländisch“ bezeichnen würde (Holzschuhe, Tulpen, Windmühlen) geht es auch um die Unterschiede in der Mentalität und warum ahnungslose Deutsche gern mal an der niederländischen Arbeitsweise verzweifeln. Sein Buch ist zwar aufgebaut wie ein Lexikon, die Themen sind alphabetisch sortiert und es gibt Querverweise, aber der Stil ist niemals trocken, sondern Busse erzählt immer mit einem kleinen Augenzwinkern. Der Lexikonstil hat zudem einen Vorteil, man findet Passagen zu bestimmten Themen einfacher wieder, kann das Buch aber trotzdem von Anfang bis Ende durchlesen wie jedes andere Werk.
Außerdem kommen auch die nicht so ganz positiven Dinge zur Sprache, wie etwa die niederländische Kolonialzeit, der Rechtspopulismus eines Pim Fortuyn und Geert Wilders oder das Versagen der niederländischen UN-Truppen 1995 beim so genannten „Massaker von Srebrenica“.

Das Buch wendet sich an Menschen, die die Niederlande besuchen und mehr über ihre Bewohner erfahren wollen, sei es als Touristen oder weil man dort studieren oder arbeiten möchte. Auch werden dem Leser Tipps im alltäglichen Umgang gegeben und für Verständnis geworben. Tatsächlich bekommt man nach der Lektüre Lust, manche der angesprochenen Dinge selbst zu erleben, etwa die improvisierende Arbeitsweise, die einem „planungsgewohnten“ Deutschen arg unorthodox vorkommen muss. Auch fand ich amüsant, dass die Niederländer – wenn die Situation entsprechend ist – so fluchen können, dass selbst einem Kapitän Haddock die Schamesröte ins Gesicht steigen würden: „Krijg de cementpokken op je borst, dan kan je bounkers bouwen, vuile pestpokkenteringlijder!“ wird als extremes Beispiel angeführt. Für die deutsche Entsprechung dieses Fluchs würde man wahrscheinlich drei Klagen von vier verschiedenen Anwälten kriegen: „Ich wünsch Dir die Zementpocken an den Hals, dann kannst Du Bunker bauen, Du dreckiges, schwindsüchtiges Pestbeulengesicht!“

„Typisch niederländisch – Die Niederlande von A bis Z“ ist sehr zu empfehlen für Reisende, die mehr über das Land, seine Bewohner und deren Mentalität erfahren wollen, als es Reisführer können. Das Buch ist randvoll mit Informationen, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Wo andere Bücher auch mal gern durch einen breiten Rand glänzen, nimmt dieser im vorliegenden Werk gerade mal einen Zentimeter Platz ein. Viel Information gegenüber wenig weißer Fläche.

„Typisch niederländisch – Die Niederlande von A bis Z“ von Gerd Busse

ISBN: 978-3896884701

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Rekordzahl deutscher Touristen in Holland

DREI-MILLIONEN-MARKE GEBROCHEN

Über drei Millionen Deutsche haben im vorigen Jahr den Niederlanden einen touristischen oder geschäftlichen Besuch abgestattet. Dadurch wurde zum ersten Mal die Drei-Millionen-Marke überschritten. Für 2013 erwartet das Niederländische Büro für Tourismus und Convention (NBTC), dass die Besucherzahlen aus Deutschland weiter ansteigen.

DEUTSCHLAND WICHTIGSTES HERKUNFTSLAND

Deutschland ist schon immer das wichtigste Herkunftsland für die Niederlande gewesen. Bereits 1955 besuchten etwa 275.000 Deutsche die Niederlande, und seitdem ist die Anzahl fortwährend gestiegen. Etwas mehr als drei Millionen Deutsche statteten den Niederlanden 2012 einen touristischen oder geschäftlichen Besuch ab (in die Erhebungen des niederländischen Statistikamtes CBS fließen Reisen mit mindestens einer Übernachtung ein). Das NBTC erwartet für 2013 eine erneute Steigerung um etwa zwei Prozent auf annähernd 3,1 Millionen deutsche Besucher.

IMAGE-STUDIE

Anouk Susan, Direktorin des NBTC-Deutschland-Büros erklärte: „Es gibt verschiedene Gründe, warum Deutsche Holland als Reiseziel attraktiv finden. Die Niederlande liegen in der Nähe, sind gut erreichbar, familien- und gastfreundlich.“ Nach einer Imageuntersuchung des NBTC schätzen die Deutschen die niederländische Natur und dass es auch außerhalb Amsterdams viel zu erleben gibt. Die bekannten holländischen Symbole Käse und Tulpen sind – noch immer – die ersten Assoziationen, die Deutsche mit den Niederlanden verbinden, gefolgt von Wasser, Polder und Küste. Als positivste Wahrzeichen werden „Fahrradland Niederlande“, Käse, Küste und Meer genannt. Außerdem charakterisieren die Deutschen ihre westlichen Nachbarn als tolerant, offen und gastfreundlich.

KÜSTE BELIEBTESTES REISEZIEL

Das NBTC geht mit seiner Marketingkampagne auf die Ergebnisse der Image-Studie ein. Anouk Susan erläuterte: „2013 konzentrieren wir uns auf die Küsten-, Städte- und Naturkampagne. Die niederländische Küste ist noch immer der wichtigste Grund für Deutsche, die Niederlanden zu besuchen. Mit unserer Küstenkampagne sprechen wir vor allem Familien mit Kindern an.“ Susan zufolge arbeitet das NBTC Deutschland sowohl mit regionalen Partnern in den Niederlanden als auch mit lokalen Partnern wie Reiseveranstaltern in Deutschland zusammen, um im Zeitraum zwischen April und Oktober mehr als eine Million Deutsche an die Küste zu locken. „Parallel machen wir Werbung für die grüne Seite der Niederlande und bewerben mit unserer Naturkampagne das Fahrradland, wie etwa während der ITB in Berlin, der größten Reisemesse der Welt.“ Darüber hinaus sind laut Susan die niederländischen Städte sehr attraktiv für die deutschen Besucher: sie schätzen die ungezwungene Atmosphäre und das reiche kulturelle Angebot. Im Rahmen der CityBreak-Kampagne bewirbt das NBTC Deutschland die vier Großstädte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht. Dafür arbeitet die Niederlassung in Köln mit verschiedenen Partnern zusammen, neben den vier Städten beispielsweise auch mit der Deutschen Bahn oder KLM.

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Neue Wanderrroute: Tour durch die Nationalparks

Im Norden der Niederlande reiht sich ein Nationalpark an den anderen. Das „Niederländische Institut für Natur- und Umwelterziehung“ hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen Partnern nun die lange Wanderroute „Nimm Dir Zeit!“ ins Leben gerufen – ganz im Sinne von „Holland natürlich“, dem Themenjahr des Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (NBTC). Zwischen Friesland, Drenthe, Overijssel und den niederländischen Watteninseln verbindet der Pfad mitunter bestehende Strecken in Nationalparks, Welterbe und Kulturlandschaft – und verknüpft somit die einzelnen Perlen der Natur- und Kulturgeschichte.

Auf der Route liegt auch der Nationalpark De Weerribben, der neben einer großen Vielfalt verschiedener Wasserlandschaften das größte zusammenhängende Moorgebiet im Nordwesten Europas beherbergt. Wanderer erhalten mit der 470 Kilometer langen Route die Möglichkeit, sich ausgiebige Ruhe in der Landschaft zu gönnen und die Besonderheiten der Region kennen zu lernen. „Nimm Dir Zeit!“ wurde als Wander-App für Smartphones konzipiert, und ist in diesem Sommer erhältlich.

Weitere Informationen: http://www.wandelapp-neemdetijd.nl/ (auf Niederländisch)

www.nationaalpark.nl (auf Englisch), http://www.holland.com/de/natur.htm;

http://www.buchen-holland.de/

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Nationalhymne Niederlande

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Titel

: „Het Wilhelmus“
Melodie: Philips van Marnix
Text: Philips van Marnix

Die niederländische Nationalhymne, das „Wilhelmus”, besteht aus 15 Coupletten über Prinz Wilhelm von Nassau, den Prinz von Oranien. Zwar wird die Hymne auch bei offiziellen Anlässen gespielt, doch kennen die Niederländer sie vor allem durch ihren Einsatz bei internationalen Fußballmeisterschaften. Die Anfangsbuchstaben der 15 Strophen ergeben den Namen „Willem van Nazzow“ (Wilhelm von Nassau).


Text:

1
Wilhelmus van Nassouwe
ben ik, van Duitsen bloed,
den vaderland getrouwe
blijf ik tot in den dood.
Een Prinse van Oranje
ben ik, vrij, onverveerd,
den Koning van Hispanje
heb ik altijd geëerd.

2
In Godes vrees te leven
heb ik altijd betracht,
daarom ben ik verdreven,
om land, om luid’ gebracht.
Maar God zal mij regeren
als een goed instrument,
dat ik zal wederkeren
in mijnen regiment.

3
Lijdt u, mijn onderzaten
die oprecht zijt van aard,
God zal u niet verlaten,
al zijt gij nu bezwaard.
Die vroom begeert te leven,
bidt God nacht ende dag,
dat Hij mij kracht wil geven,
dat ik u helpen mag.

4
Lijf en goed al te samen
heb ik u niet verschoond,
mijn broeders hoog van namen
hebben ‚t u ook vertoond.
Graaf Adolf is gebleven
in Friesland in den slag,
zijn ziel in ‚t eeuwig leven
verwacht den jongsten dag.

5
Edel en hooggeboren,
van keizerlijken stam,
een vorst des rijks verkoren,
als een vroom christenman,
voor Godes woord geprezen,
heb ik, vrij onversaagd,
als een held zonder vrezen
mijn edel bloed gewaagd.

6
Mijn schild ende betrouwen
zijt Gij, o God mijn Heer,
op U zo wil ik bouwen,
verlaat mij nimmermeer.
Dat ik doch vroom mag blijven,
Uw dienaar t’aller stond,
de tirannie verdrijven
die mij mijn hart doorwondt.

7
Van al die mij bezwaren
en mijn vervolgers zijn,
mijn God, wil doch bewaren
den trouwen dienaar dijn,
dat zij mij niet verrassen
in hunnen bozen moed,
hun handen niet en wassen
in mijn onschuldig bloed.

8
Als David moeste vluchten
voor Sauel den tiran,
zo heb ik moeten zuchten
als menig edelman.
Maar God heeft hem verheven,
verlost uit alder nood,
een koninkrijk gegeven
in Israël zeer groot.

9
Na ‚t zuur zal ik ontvangen
van God mijn Heer dat zoet,
daarna zo doet verlangen
mijn vorstelijk gemoed:
dat is, dat ik mag sterven
met eren in dat veld,
een eeuwig rijk verwerven
als een getrouwen held.

10
Niet doet mij meer erbarmen
in mijnen wederspoed
dan dat men ziet verarmen
des Konings landen goed.
Dat u de Spanjaards krenken,
o edel Neerland zoet,
als ik daaraan gedenke,
mijn edel hart dat bloedt.

11
Als een prins opgezeten
met mijner heires-kracht,
van den tiran vermeten
heb ik den slag verwacht,
die, bij Maastricht begraven,
bevreesde mijn geweld;
mijn ruiters zag men draven
zeer moedig door dat veld.

12
Zo het den wil des Heren
op dien tijd had geweest,
had ik geern willen keren
van u dit zwaar tempeest.
Maar de Heer van hierboven,
die alle ding regeert,
die men altijd moet loven,
en heeft het niet begeerd.

13
Zeer christlijk was gedreven
mijn prinselijk gemoed,
standvastig is gebleven
mijn hart in tegenspoed.
Den Heer heb ik gebeden
uit mijnes harten grond,
dat Hij mijn zaak wil redden,
mijn onschuld maken kond.

14
Oorlof, mijn arme schapen
die zijt in groten nood,
uw herder zal niet slapen,
al zijt gij nu verstrooid.
Tot God wilt u begeven,
zijn heilzaam woord neemt aan,
als vrome christen leven,
‚t zal hier haast zijn gedaan.

15
Voor God wil ik belijden
en zijner groten macht,
dat ik tot genen tijden
den Koning heb veracht,
dan dat ik God den Heere,
der hoogsten Majesteit,
heb moeten obediëren
in der gerechtigheid.

Freizeitpark Efteling

Efteling ist ein Freizeitpark im Niederländischen Kaatsheuvel, der seinen Schwerpunkt auf Märchen gelegt hat. Er wurde bereits 1952 eröffnet und ist damit einer der ältesten europäischen Freizeitparks. Neben der Bewahrung der Märchen als Kulturgut hat sich die Parkleitung dem Umweltschutz verschrieben. Direkt bei Efteling liegt der Ferienpark Efteling Village, ein parkeigenes Hotel sowie ein Golfpark.

Bild: Freizeitpark Efteling

Efteling Freizeitpark
Europalaan 1
NL-5171 KW Kaatsheuvel

Schon in den 1930er wurde an der Stelle, an der heute der Freizeitpark steht, gebaut, zunächst ein Sportpark, der um Fahrattraktionen erweitert wurde. Als offizieller „Starttermin“ für das heutige „De Efteling“ steht allerdings der 31. Mai 1952: An diesem Tag wurde der Märchenwald eröffnet. In den folgenden Jahren werden immer mehr Attraktionen dazu gebaut, zunächst Karussels und Märchenbahnen, dann auch Achterbahnen, um den Bedürfnissen des immer weiter wachsenden Publikums gerecht zu werden. Bei der Eröffnung im Jahre 1952 bestand Efteling aus einem Märchenwald mit zehn Attraktionen, einem Spielplatz, Teichen, einem Teehaus, einem Souvenirhäuschen, vier Tennisplätzen, einem Planschbecken und einigen Hektar reiner Natur.  2011 bestand die Welt von Efteling aus: dem Efteling-Freizeitpark, dem Efteling-Hotel, dem Efteling-Village „Bosrijk“, dem Efteling-Golfpark, Efteling-Events, Efteling-Medien, Efteling-Theaterproduktionen und dem Efteling-Radio. Eigentümerin des Parks ist seit Beginn die „Stiftung Naturpark Efteling“. Die Stiftung Naturpark Efteling hat als Ziel den Aufbau und die Instandhaltung von Einrichtungen auf dem Gebiet der Erholung und Entspannung sowie die Förderung des Tourismus. Als einziger Aktionär hat die SNE Mitspracherecht bei den langfristigen Ideen der Efteling B.V. Jedes Jahr muss sie in der Vollversammlung der Aktionäre den Jahresbericht genehmigen, die Dividende festlegen und die vom Aufsichtsrat und vom Vorstand verantwortete Geschäftspolitik legitimieren. Die Stiftung Naturpark Efteling unterstützt darüber hinaus Projekte auf den Gebieten Natur und Umwelt sowie Projekte von allgemeinem sozialem und gesellschaftlichem Interesse.

Quelle: Efteling Freizeitpark

Neueste Beiträge über den Freizeitpark Efteling bei uns:

Weitere Informationen:

Boomende Urlaubsdestination: Holland zählt elf Millionen ausländische Touristen

Die Niederlande haben 2011 einen neuen Rekord bei den Tourismuszahlen zu vermelden: nach Angaben des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention (NBTC) kamen in den ersten neun Monaten des Jahres etwa vier Prozent mehr ausländische Touristen als 2010 nach Holland. Hochgerechnet geht das NBTC von einer Steigerung um drei Prozent aus, das sind in absoluten Zahlen mehr als 11,2 Millionen ausländische Touristen. Damit wäre der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2007 eingestellt, als rund elf Millionen Besucher aus der ganzen Welt in die Niederlande reisten. Auch das Ergebnis für den deutschen Markt ist sehr erfreulich: nachdem bereits 2010 ein Plus von rund vier Prozent bei den deutschen Touristen in Holland registriert wurde, reisten nach der vorläufigen Statistik auch 2011 erneut vier Prozent mehr Deutsche in das kleine Nachbarland. Auch bei den Übernachtungen gab es den Hochrechnungen des NBTC zufolge einen Zuwachs von vier Prozent.

Deutschland ist seit vielen Jahren das wichtigste Herkunftsland für die Niederlande; durchschnittlich reisen laut dem deutschen Markt-forschungsinstitut GfK rund 3,5 Millionen Deutsche jährlich nach Holland. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Deutschen beim kleinen Nachbarn auf hohem Niveau kontinuierlich an. Der Unterschied zwischen den Untersuchungs-Methoden des Marktforschungsinstituts GfK und dem niederländischen Statistikamt CBS ist, dass das CBS für seine Tourismuszahlen keine Übernachtungen in kleineren Unterkünften wie Pensionen oder auch Bootsübernachtungen berücksichtigt, wodurch eine geringere Zahl an Urlaubern in die Statistik einfließt.

Verantwortlich für die Steigerung der Touristenzahlen im vergangenen Jahr ist nach Einschätzung des NBTC – bezogen auf die deutschen Besucher – vor allem die Verbesserung der Wirtschaftslage in Deutschland. Was die deutschen Touristen betrifft, haben die Niederlande offenbar erneut vom generellen Trend zum Kurzurlaub in der Nähe profitiert. Zu der positiven Entwicklung beigetragen habe auch die gute Erreichbarkeit der Niederlande aus Deutschland und die Vielfältigkeit des kleinen Landes. Nicht zuletzt hätten auch verschiedene Marketingkampagnen zur Steigerung der Besucherzahlen beigetragen.

Besonders beliebt bei den Deutschen ist Strandurlaub an der Nordseeküste. Desweiteren verzeichnet das NBTC bei den Städtetrips und Kulturreisen Zuwächse aus Deutschland. Gerne reisen deutsche Touristen auch zum Aktivurlaub mit dem Fahrrad oder zum Wassersport in das kleine Königreich.

Mit dem Themenjahr 2012 unter dem Titel „Holland natürlich“ möchte das NBTC an erfolgreiche Themenjahre der Vorjahre anknüpfen. „Holland natürlich“ rückt die grüne Seite des Landes mit den Nationalparks und Kulturlandschaften in den Vordergrund. Wichtiger Teil des Themenjahres ist die Weltgartenbauausstellung „Floriade“, die alle zehn Jahre in den Niederlanden ausgerichtet wird und 2012 in Venlo stattfindet.

Weitere Informationen: www.nbtc.nl

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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