Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Kategorie: Jahreszeit (Seite 30 von 43)

Zeitsprung ins Mittelalter – Ausflugstipp: Sommerhighlights auf der Burg Altena im Sauerland

Zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte während der Sommermonate ermöglichen auf der Burg Altena eine unterhaltsame Zeitreise für Jung und Alt. Foto: djd/Märkischer Kreis/Heinz-Dieter Wurm

Zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte während der Sommermonate ermöglichen auf der Burg Altena eine unterhaltsame Zeitreise für Jung und Alt.
Foto: djd/Märkischer Kreis/Heinz-Dieter Wurm

Viele Epochen und Jahrhunderte hat das Gemäuer miterlebt: Seit dem 12. Jahrhundert thront die Burg Altena über der alten Drahtzieherstadt im Sauerland. Die mächtige Wehranlage gilt als eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands und ist per se ein lohnendes Ausflugsziel. In den Sommermonaten bildet die Burganlage zudem den Startpunkt für einen beherzten Zeitsprung ins Mittelalter. Bei vielen Festen und Veranstaltungshöhepunkten werden die Besucher direkt in die Epoche der Burgen, Ritter und Gaukler katapultiert. Alle Details und Termine findet man unter www.burg-altena.de.

Per Aufzug ins mittelalterliche Gemäuer

Schon der Weg zur Burg ist ein besonderes Erlebnis: Direkt von Altenas Fußgängerzone aus führt ein 90 Meter langer unterirdischer Stollen tief in den Burgberg hinein. Sieben interaktive Tore erwecken dort Zwerge, Riesen und andere Sagengestalten zum Leben – eine Inszenierung, die nicht nur die Kinder fesselt. Anschließend befördert ein Aufzug die Besucher in rasanter Fahrt 80 Meter in die Höhe, mitten in den Burghof hinein. Dort warten in den kommenden Monaten besondere Veranstaltungs-Highlights auf die ganze Familie. Hier einige Tipps im Überblick:

  • Am 2. Juli stellt der Mittelalterverein Wolfkuhle aus Hagen eine ganze Burgmannschaft auf die Beine – vom Grafen bis zur Küchenmagd. Aufsehen erregt besonders die „kampferprobte“ Burgwache, die mit ihren Hellebarden Waffenübungen und typische Zeremonien vorführt.
  • Der Mittelalterverein Gräfliche Allianz Arnsberg Mark ist am 23. Juli zu Gast und bringt einen Pranger und eine Schandgeige mit zur Burg. Wer nachvollziehen will, welch unangenehme Strafe dies war, kann es sogar ausprobieren.
  • Eine atemberaubende Flugschau mit Greifvögeln und Eulen erwartet die Besucher am 16. Juli beim Auftritt der Mendener Falknerei „Skyhunters in Nature“. Wer sich traut, kann zwischendurch sogar einen der Vögel auf die Hand nehmen.
  • Vom 4. bis 6. August steht der gesamte Ort Kopf, wenn es heißt: „Altena – eine Stadt erlebt das Mittelalter“. Ritter fechten hoch zu Ross Turniere aus, auf den Märkten tummeln sich Handwerker, Feuergaukler, Magier und Komödianten, und auf der großen Musikbühne spielt als Top-Act die Gruppe „Vogelfrey“.
  • In die Zeit des Barock führt die Darbietung des Düsseldorfer Historienvereins „Jardin des Epoques“ am 20. August. In einem großen Barockzelt macht er die vornehme Welt der Adelsgesellschaft mit Tafeln, Tänzen und Fechtkünsten wieder lebendig.

Andere Zeiten, andere Tisch-Sitten

Nicht nur zu den Veranstaltungshöhepunkten während der Sommermonate ist die Burg Altena einen Besuch wert. Zu jeder Jahreszeit begeistert der weite Ausblick, der sich von der Wehranlage aus auf das Sauerland bietet. Die historische Dauerausstellung in den Räumlichkeiten der Burg fasziniert Jung und Alt. Zudem sorgen Sonderausstellungen immer wieder für Abwechslung. Um die Tischkultur im Laufe der Jahrzehnte dreht sich alles in der aktuellen Sonderschau „Bei Tisch – Essen und Trinken in der Frühen Neuzeit“. Der Eintritt ist bereits im Museumspreis enthalten, wegen der großen Nachfrage wird die Sonderausstellung bis zum 8. Oktober 2017 verlängert.

Quelle: djd/Märkischer Kreis

Werbung

[amazon_link asins=’3829741375,3862071855,3942309084,389920252X‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’e4f60aa3-4458-11e7-bb5a-b303b20ab466′]

 

Kulturschätze im Schaumburger Land: Stadthagen lässt die Zeit der Weserrenaissance lebendig werden

In der Kuppel des siebeneckigen Mausoleums können Besucher ein Engelskonzert bewundern. Foto: djd/Stadt Stadthagen

In der Kuppel des siebeneckigen Mausoleums können Besucher ein Engelskonzert bewundern.
Foto: djd/Stadt Stadthagen

Wer sich für Kultur interessiert, reist gern nach Florenz, St. Petersburg oder Barcelona. Doch nicht nur die europäischen Metropolen lohnen einen Besuch. Auch direkt vor der Haustür gibt es so manch kulturelles Kleinod, das sehenswert ist – wie im niedersächsischen Stadthagen. Eingebettet zwischen Weserbergland und dem Steinhuder Meer, lädt die Schaumburger Kreisstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern zum Verweilen ein. Ihre Blütezeit erlebte die einstige Residenzstadt im 16. und 17. Jahrhundert zur Zeit der Weserrenaissance. Noch heute erinnern zahlreiche Bauwerke an den Baustil, der als regionale Variante der nordischen Renaissance betrachtet wird.

Kultureller Leckerbissen

Innerhalb der gut erhaltenen mittelalterlichen Wallanlage von Stadthagen können Gäste ein Renaissance-Schloss aus dem Jahr 1534 entdecken, das zu den ältesten und bedeutendsten Baudenkmälern dieser Epoche in Niedersachsen gehört. Direkt an der St.-Martini-Kirche gibt es ein weiteres Highlight zu entdecken, das für die gesamte europäische Kunstgeschichte von Bedeutung ist: Das siebeneckige Mausoleum des Fürsten Ernst von Holstein-Schaumburg. Mit seinem filigranen Marmor- und Bronzegrabmal erinnert das Bauwerk an ein Mausoleum der Medici aus der florentinischen Renaissance. Unter www.stadthagen.de können sich Besucher den Flyer „Stadthagen – sehenswert“ herunterladen, der alle bedeutenden Bauwerke der Innenstadt erklärt. Wer sich detaillierter informieren möchte, kann unter touristinfo@stadthagen.de Führungen buchen, die an einigen Terminen auch als szenische Rundgänge angeboten werden.

Historische Inszenierung im August

Eine besondere Gelegenheit, um noch tiefer in die Vergangenheit einzutauchen, haben die Gäste an den „Tagen der Weserrenaissance“ am 25. und 26. August: Inmitten der ehemaligen Stadtmauern wird ein Wochenende lang die Epoche der Renaissance wieder zum Leben erweckt. Nicht nur an den Tagen des Stadtfestes ist ein Besuch der historischen Altstadt für Radfahrer, die auf der 800 Kilometer langen Kulturroute unterwegs sind, attraktiv. Der Radfernweg (www.kulturroute-hannover.de) verbindet die kulturellen Leuchttürme in Hannover und den umliegenden Regionen miteinander. In 15 Tagesetappen können großartige Kulturgüter, lebendige Städte und reizvolle Landschaften erlebt werden. So geht es auf der fünften Etappe von Hameln an der Weser entlang durch das Schaumburger Land nach Stadthagen. Der sechste Abschnitt führt von hier aus am Steinhuder Meer vorbei bis nach Neustadt am Rübenberge.

Quelle: djd/Stadt Stadthagen

 

Neu: Geführte Wattwanderungen von Hallig Hooge nach Pellworm

 Alte Kulturspuren auf der Wanderung von Hooge nach Pellwom. Bild (c) www.nordseetourismus.de

Alte Kulturspuren auf der Wanderung von Hooge nach Pellwom. Bild (c) www.nordseetourismus.de

Da drüben, das ist Pellworm. Der frühe Morgen ist frisch, klar strömt das Licht über das Watt draußen in den Uthlanden. Eine Welt für sich; außendeichs, eine Handvoll Halligen und ein paar Inseln in der Nordsee. Gelegen im Wattenmeer, das zwei Mal am Tag untergeht und ebenso oft wieder auftaucht. Durchschnitten von den „Flüssen des Meeresbodens“; den Prielen, reißenden Strömen. Ein Limit zum Laufen und einziger Verkehrsweg für die Leute da draußen. Sie nehmen das Schiff. Und ja, man kann auch rüber laufen. An manchen Stellen, auf manchen Wegen. Durch das Watt. Einer fremden, faszinierenden Welt.

Von Hallig Hooge rüber nach Pellworm also, das ist der Plan für diesen Sommermorgen. Die Direkte ist nicht weit, deutlich ist der alte Kirchturm im Westen Pellworms und die Windmühle an der Nordküste zu erkennen. Nur die Direkte, die geht nicht. „Das Wasser, das zwischen Hallig Hooge, Pellworm und dem Festland hin und her strömt, fließt vor allem durch das Rummelloch – das ist einer der großen Priele hier bei uns im Wattenmeer“, sagt Michael Klisch, der die Gruppe Auserwählter heute hinüber führt. Die Priele verändern sich ständig, nie ist das Watt so, wie es eben, vor einer Woche oder vor einem Jahr gewesen ist. Die Priele und die Sandbänke – heute hier und morgen fort.

Die Strecke von Hallig Hooge nach Pellworm wurde vor einigen Jahren gegangen; ein gutes Stück Strecke zwar, aber nicht sonderlich schwer zu gehen. Nur, und das ist und war die alles entscheidende Frage – wo ist das Rummelloch und wie tief ist dieser Priel? Kommt man da durch? Wo kann es überhaupt lang gehen? Natürlich ist Michael Klisch, er leitet die Schutzstation Wattenmeer auf Hallig Hooge, die Strecke abgelaufen, bevor er Leute mit hinaus nimmt, er hat den langen, fast vergessenen, Wattenweg neu gelegt. Zu begehen ausschließlich mit ortskundiger Führung und niemals (!) allein – denn allein zu laufen, kann lebensgefährlich sein. Diese Strecke also ist wiederbelebt, denn diese Tour ist toll:

Es gibt viele und verschiedene Wattwanderungen an der Westküste und jede für sich genommen ist ein einzigartiges Erlebnis und ein Muss bei einem Besuch an der Nordsee. Es gibt kurze Touren für Familien und Jedermann, auf denen das Leben in dieser außergewöhnlichen Welt erklärt wird. Es gibt Touren von Insel zu Insel, Föhr – Amrum, die zu den großartigsten Urlaubserlebnissen an der Nordsee zählen. Und es gibt Sondertouren, die nur ein paar Mal pro Jahr angeboten werden – exklusive Erlebnisse weit weg vom Rest der Welt. Von Hooge nach Pellworm, das ist wieder eine solche Tour. Zwar windet sich das Rummelloch wohin die Naturgewalten es treiben – doch hinüber zu laufen, es zu umrunden; das geht im wahren Wortsinn.
Was macht diese Tour so außergewöhnlich? Es geht von Hallig zur Insel, das ist eine erste Besonderheit. Sie hat ein Ziel, das ist bei Wanderungen immer eine schöne Sache – man geht „wohin“, hat etwas vor Augen, das manche Mühe lohnt, man „kommt an“. Weiterhin: Es ist auch eine Reise in die Zeit zurück – in eine untergegangene Welt. Vernichtet und ertränkt in einer mörderischen Orkanflut vor ein paar Jahrhunderten – altes Kulturland; die Spuren und Erinnerungen sind oft zu sehen. Und natürlich: die kleine Schiffsreise zurück nach Hooge mit den Gebrüdern Hellmann und ihrem kleinen Schiff. Zwischendrin: viele Vögel und mit etwas Glück ein Seehund. Nur: das muss alles mit den Tiden zusammenpassen und deshalb ist dieses ein exklusives Vergnügen und seinen Preis wert. Wenn das Wetter auch noch mitspielt.

Heute Morgen passt alles, ein klarer Himmel spannt sich über Hallig und Wattenmeer, „…und der Wasserstand ist mit 30 Zentimetern weniger gemeldet. Das ist perfekt!“, sagt Michael Klisch, als er die Gruppe über die Steinbuhne an der Südküste in das Watt führt. Pellworm liegt zum Greifen nah, drei Kilometer direkt rüber, und Klisch führt der aufgehenden Sonne entgegen – und weg vom Ziel. Zuerst versinken die Schritte im Schlick, das ist vor dem festen Land oft so, da hier die Kraft des Wassers nachlässt und sich die feinen Sedimente ablagern können. „…aber keine Sorge, ein paar Schritte noch und wir laufen auf festem Sandwatt“, verspricht er und bald marschiert die Gruppe mit leichten, flotten Schritten auf dem Meeresboden. In einem großen Bogen auf das Ziel Pellworm zu, denn anders kommt man nicht rüber. Letzte Wasserflächen glitzern in der Sonne wie geschmolzenes Silber und vor der Küste von Pellworm strömt das Rummelloch der Nordsee hinterher. Es ist, wie auf jeder Wattwanderung, eine lange, sichere Zeitreserve vor Niedrigwasser, damit der kritische Punkt – der Priel – bei tiefstmöglichem Wasserstand passiert werden kann. Und die Gruppe mit einem sicheren Zeitpuffer unterwegs ist.

Die Sandbänke sind flach und kaum zu erkennen. Sie lagern sich ständig um, im Watt herrscht eine Dynamik, die die genaue Lage solcher Sandbänke und Priele im Ungefähren lässt. Das macht eine Tour so spannend; es ist immer wieder neu und es ist ein schaurig-schönes Gefühl von Ungewissheit. Und dazu eben das Erlebnis, doch hier sein zu dürfen. Unterwegs in einer Welt, in der vor siebenhundert Jahren Menschen lebten; sie Vieh weideten und Torf abgebaut haben. Sie hatten Brunnen und kleine Häfen, Wege und Deiche. Schleusenreste wurden gefunden, bäuerliche Gehöfte und kleine Kapellen. Ertrunken in zwei mörderischen Fluten im 14. und im 17. Jahrhundert.

Ein Schwarm Vögel fliegt auf und tanzt einen irren Tanz im Sommerhimmel als Michael Klisch zu einer sonderbaren, auffälligen Struktur führt – ein runder Kreis in ansonsten sanften, natürlichen Sandstrukturen. „Das ist der Rest eines Brunnens“, erklärt er, „die Wand wurde mit Torfsoden ausgelegt und stabilisiert.“ Wir sind längst in der untergegangenen Welt unterwegs. Hier war einst festes Land – und wer genau hinschaut, wird weitere Kulturspuren entdecken. Im Osten zum Beispiel sind lange, gerade Reihen zu entdecken, die niemals natürlichen Ursprungs sein können. „Vermutlich haben die Menschen hier früher Torf gestochen, das können die Gräben sein und der gelagerte Auswurf daneben.“ Den Torf haben die Leute damals abgebaut, um daraus wertvolles Salz zu gewinnen – und eine Theorie besagt, dass sie sich damit ihrem Untergang zügig entgegen gegraben haben. Spannend, zum Staunen. Und ein wenig schaurig, in dieser versunkenen Welt zu stehen.
Diese Stelle ist flach gewölbt wie ein Uhrglas „…das ist die ehemalige Haiens-Hallig, die sehe ich auch nicht jedes Mal“, sagt Klisch, „das ist schon etwas Besonderes!“ Placken von Seegras sind auf das Ufer dieser untergegangenen Hallig gespült. In der Ferne scheint die bewohnte Hallig Nordstrandischmoor über dem Watt zu schweben. „Wir haben jetzt den Scheitelpunkt erreicht“, sagt er, „nun geht es direkt auf die Nordküste von Pellworm zu.“ Die Insel, samt ihrem vorgelagerten Priel, hat die Gruppe die ganze Strecke begleitet. Ringelgänse fliegen vorbei, mit Ziel Sibirien. Und ähnlich einsam ist diese Welt hier unten auf dem Meeresboden.
Wir sind in der Tiefe unterwegs, bei Hochwasser schwappen die Fluten hier zweieinhalb Meter höher. Wieder ist ein alter Brunnenring zu erkennen, wieder stehen die Leute fasziniert davor und sinnieren über die Geschichte.

„Leute, wir müssen weiter!“, mahnt Klisch mit Blick auf Kompass und Uhr, denn das Meer wartet nicht. Bald wird das Wasser wieder kommen, zuerst das Rummelloch aufwärts strömen und dann wird hier wieder alles untergehen wie seit hundert und hundert Jahren schon. Klisch führt an den Rand dieses Priels, der sich in der Tat wie ein Fluss auf dem Meeresboden dahin zieht mit silbrig glitzernden Fluten auf dem Weg von Irgendwo nach Nirgendwo. Am Rand dieses Stroms stehen seltsame Bäumchen, ihre Spitzen sechs und mehr Meter über den Köpfen der staunenden Gruppe. „Das sind Pricken“, erklärt Michael Klisch, „sie markieren einen Schifffahrtsweg!“

Wie bei normalen Flüssen gibt es auch hier einen steilen und einen flachen Hang. Kaum knietief wird das Rummelloch durchwatet, dessen Wasser mit irritierend starker Strömung noch immer der Nordsee hinterher eilt. Möwen wippen auf den Wellen. Austernfischer trippeln auf dem Ufer. Aber nicht mehr lang und dann kommt es wieder; das Wasser – stark, strömend, unaufhaltsam und alles ertränkend. Als die Gruppe das gegenseitige Ufer betritt, wird sie erstes.) von einem enormen Getöse von Ringelgänsen begrüßt und versinkt zweitens.) knietief im Schlamm. Klisch vorneweg und die Gruppe stakst vorsichtig durch den Schlick.

Direkt vor Pellworm liegen die Sandbänke wie wild durcheinander, noch ein Priel muss durchwatet werden. Matten von Seegras liegen herum und das Wasser scheint still zu stehen. Vor uns liegt Pellworm und wir steigen aus; hinaus aus dieser wundersamen Welt und Abgang von einer großartigen Bühne der Natur. Der Vorhang fällt, denn die Nordsee kommt wieder zurück und deckt alles mit grau-grünen Wogen zu. Dahinten, das ist Hallig Hooge. Mit ihren Warften, aufgereiht sind die Wohnhügel wie an einer Perlenkette. Zum Greifen nah und doch unerreichbar. Und auch die alte Haiens-Hallig wird wieder untergehen. So wie seit hundert und hundert Jahren schon, versunken und vergessen. Fast vergessen, wie dieser alte schöne Weg durch das Watt. Nun aber ist der Blick in diese Welt wieder möglich, mit einem Zeitfenster von gut zweieinhalb Stunden. Zu besichtigen und erleben auf einer faszinierenden Bühne. Verborgen und verboten eigentlich. Und die Gebrüder Hellmann nehmen Kurs auf Hallig Hooge. Das kleine Ausflugsschiff schaukelt über Wellen und fährt über eine Welt, die erscheint wie ein ferner Traum.

Weitere Informationen:

Wattwanderer, die von Hooge nach Pellworm laufen möchten, sollten ausreichend konditionell fit sein und sich einer geführten Wanderung anschließen. Nur ortskundige Wattführer kennen einen sicheren Weg! Die Streckenlänge beträgt rund 8,5 km, Zeitbedarf ca. 2,5 Stunden. Um an der Wanderung teilnehmen zu können, ist mindestens eine Übernachtung auf Hooge erforderlich, ansonsten harmoniert das nicht mit den An-/Abreisezeiten der Verbindung nach Hooge. Es empfiehlt sich wetterfeste Kleidung, Wechselklamotten, Kopfbedeckung und Sonnenschutz mitzunehmen.

Termine:

12.06.2017um 9:00 Uhr ab ab Hooge (zurück 13:30 Uhr ab Pellworm)
14.07.2017 um 11:15 Uhr ab Hooge (zurück 14:30 Uhr ab Pellworm)
27.07.2017. um 10:00 Uhr ab Hooge (zurück14.30 Uhr ab Pellworm)
13.08.2017 um 10:45 Uhr ab Hooge (zurück 15:00 Uhr ab Pellworm)
25.08.2017 um 9:45 Uhr ab Hooge (zurück 14:00 Uhr ab Pellworm)
23.09.2017 um 9:15 Uhr ab Hooge (zurück 13:30 uhr ab Pellworm)

Kosten:

22,- € Kosten gesamt inkl. Rückfahrt von Pellworm nach Hooge

Mindestteilnehmerzahl 10 Personen

Anmeldung:

Tourismusbüro Hallig Hooge
Hanswarft 1
25859 Hallig Hooge

Tel. 0 48 49 – 91 00
direkt 0 48 49 – 91 01
Fax. 0 48 49 – 2 01

E-Mail: info@hooge.de
Internet: www.hooge.de

Viele weitere Ideen für Erlebnis-Wanderungen an der Nordsee Schleswig-Holstein finden sich unter www.nordseetourismus.de/naturveranstaltungen

Quelle: Nordsee-Tourismus-Service GmbH

Werbung

[amazon_link asins=’3829713592,3829728514,382972859X,3770195868,3765488267′ template=’ProductAd‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’29b2d66f-3fa1-11e7-a21c-fdc0801b6a43′]

Grenzenlose Begeisterung: Einzigartiger Sommer im Europa-Park

Der Sommer wird heiß - Abkühlung bietet die ATLANTICA im Portugiesischen Themenbereich. Bild: Europa-Park

Der Sommer wird heiß – Abkühlung bietet die ATLANTICA im Portugiesischen Themenbereich. Bild: Europa-Park

Urlaubsstimmung pur: Auf die Besucher von Deutschlands größtem Freizeitpark wartet während der warmen Jahreszeit ein unvergessliches Freizeit- und Ferienerlebnis. Höhepunkt ist dabei die Eröffnung der neuen Großattraktion Voletarium. Zahlreiche Partys und Eventhighlights machen den Europa-Park auch 2017 zur perfekten Kurzurlaubs-destination für die ganze Familie.

Anschnallen und Losfliegen: Der Sommer im besten Freizeitpark der Welt startet mit einem außergewöhnlichen Highlight. Die neue Großattraktion Voletarium öffnet am 03. Juni und entführt die Besucher zu den schönsten und faszinierendsten Orten Europas. Darüber hinaus bietet Deutschlands größter Freizeitpark über 100 Attraktionen und Shows in 15 liebevoll gestalteten, europäischen Themenbereichen. Eine spritzige Erfrischung erwartet Groß und Klein an heißen Tagen unter anderem auf den spannenden Wasserattraktionen „Atlantica – SuperSplash“ und „Poseidon“. Die Kinder begeistern außerdem zahlreiche Wasserspielplätze, der Themenbereich „Irland – Welt der Kinder“ und die Familienattraktion „Arthur – Im Königreich der Minimoys“. Auf den rasanten Achterbahnen „WODAN – Timburcoaster“ und „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“ schafft der Fahrtwind eine willkommene Abkühlung. Als größter Entertainment Park der Welt sorgt der Europa-Park zudem mit 23 Stunden Showprogramm täglich für einen abwechslungsreichen Sommertag. Bei Shows wie „Der dunkle Prinz“ in der Spanischen Arena oder der „Happy-Family-Show“ auf der Italienischen Freilichtbühne können die Besucher bei angenehmen Temperaturen zauberhafte Schauspiele bewundern.

Großartige Highlights

Auch diesen Sommer warten im besten Freizeitpark der Welt einzigartige Veranstaltungen auf die Besucher. Am 07. Juli startet mit kühlen Drinks und lässigen Beats die „After Park Lounge“. Jeden Freitag verwandelt sich das „Kaffi Hús“ ab 20 Uhr in eine einzigartige Wohlfühl-Location. Die Gäste lassen den Abend auf der Terrasse mit Blick auf den beleuchteten „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“ ausklingen. Cocktails, Snacks und angesagte Party-Musik sind die perfekte Mischung für den Start in ein entspanntes Wochenende. Am 22. Juli öffnet der Europa-Park seine Pforten bis 24 Uhr. Die spektakuläre Sommernachtsparty bietet die einmalige Gelegenheit, auf 13 Achterbahnen durch die Nacht zu rasen. Mit dem „Sansibar Beach Club“ können die Besucher ab dem 27. Juli in die südländische Atmosphäre des Portugiesischen Themenbereichs eintauchen und sommerliche Cocktails genießen. Darüber hinaus begeistern im Juli zahlreiche Themenfeste die ganze Familie und vermitteln einen interessanten Einblick in die vielfältigen Traditionen der europäischen Nachbarländer.

Ein kulinarisches Highlight bietet das „African Food Festival“. In „Spices-Küchen der Welt“ präsentieren die beiden südafrikanischen Spitzenköchinnen Anita Roux und Maggie Sekepane die abwechslungsreiche Küche ihres Kontinents. Music@Park von Radio Regenbogen sorgt mit Liveacts und DJs am 05. August für eine sensationelle Partystimmung.

Traumhafte Nächte

Am Ende eines erlebnisreichen Tages in die bequemen Betten der Europa-Park Hotels zu sinken, vollendet den perfekten Sommertag. In den parkeigenen 4-Sterne Hotels „El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ sowie den    4-Sterne Superior Hotels „Colosseo“, „Santa Isabel“ und „Bell Rock“ können die Gäste in detailgetreuem Ambiente in eine unvergessliche Nacht hineinträumen.

Das Europa-Park Camp Resort macht die Nacht zum Abenteuer. Im Tipidorf wie im Wilden Westen am Lagerfeuer sitzen und später in authentische Indianerzelte kriechen. Zusätzlich stehen auf dem angrenzenden Europa-Park Camping-Gelände 200 Caravan-Stellplätze für Freiluftenthusiasten bereit. Bei so vielen Aktionen und Angeboten erleben die Gäste einen unvergesslichen Aufenthalt in Deutschlands größtem Freizeitpark.

Quelle: Europa-Park

Unterwegs mit Schweizer Kräuterhexen

Blumenwiese in Adelboden. Bild: Copyright by Adelboden Tourismus / swiss-image.ch/Anja Zurbruegg

Blumenwiese in Adelboden. Bild: Copyright by Adelboden Tourismus / swiss-image.ch/Anja Zurbruegg

Je rauer das Klima, desto mehr Aroma entwickelt alles, was auf den Wiesen wächst. In der Schweiz lassen sich Naturliebhaber und Genießer gerne von dieser Vielfalt inspirieren. Wer mit kundigen Augen durch die Berge geht, kann auf Schritt und Tritt Kostbarkeiten für die Küche, die Badewanne oder die Hausapotheke entdecken. Der neue Erlebnis-Finder bietet interessierten Gästen Zugang zu speziellen Kräuter-Angeboten in der Schweiz: www.MySwitzerland.com/MySwissExperience

Für feurige Erlebnisse sorgt das Brennnesselfest in Charmey. Während Lisa Engler in der Aletsch Arena zeigt, welche Kräuter in den Kochtopf dürfen, konzentriert sich Susanna Krebs in ihrem Kräutergarten im Simmental auf die Herstellung von Salben und Extrakten. Und die Kleinen dürfen in Maja Stürmers Kräuterschule auf dem Aargauer Bauernhof gleich selbst die Kräuter mischen. Hochprozentiges genießen Besucher bei einer Führung durch Emil Ebneters Appenzeller Käuterschnaps-Manufaktur.

Feuriges Brennnesselfest in Charmey (Fribourg Region)

Am 3. und 4. Juni 2017 findet in Charmey das Brennnesselfest statt. Mehr als 40 Aussteller präsentieren ihre Produkte und das Handwerk rund um die Pflanze. Spezialitäten aus Brennnesseln können in den lokalen Restaurants gekostet werden. Interessierte Gäste für Wanderungen zum Thema Biodiversität können sich im Tourismusbüro in Charmey anmelden. www.ortie-charmey.com und www.la-gruyere.ch/de/P11261/brennnessel-fest

Mit der Kräuterfrau unterwegs in der Aletsch Arena (Wallis)

Lisa Engler sammelt Kräuter, die schmecken und wirken, wie zum Beispiel Giersch. Der Doldenblütler wird gegen Gicht, Rheuma und Arthrose eingesetzt. Welche der Kräuter (und Unkräuter) in den Kochtopf dürfen, das lernen Besucher bei ihr im Sommer an einem Kräutertag. Im Winter, wenn die Kräutersaison vorbei ist, betreibt Lisa auf der Bettmeralp das kleine, feine Kräuterrestaurant „Gläcktricka“. www.restaurantglaecktricka.ch und www.aletscharena.ch

Herstellung von Salben und Massageöl im Heilpflanzengarten (Bern-Berner Oberland)

Im bäuerlichen Weiler Adlemsried, auf einer Sonnenterrasse über dem Simmental auf 1050 Meter Höhe, liegt der Garten von Susanna Krebs. Neben den einheimischen Heilpflanzen wachsen hier sonnenhungrige Exoten. Die 111-köpfige Heilpflanzenfamilie wächst jährlich. Kräuterfrau Susanna Krebs stellt aus den Heilpflanzen eigene Salben, Massageöle und Kräutersalz her – auch zusammen mit ihren Gästen. http://susannakrebs.ch/garten/

Kräuterwerkstatt für Kinder im Jurapark (Aargau)

Die Jurapark-Landschaftsführerin Maja Stürmer betreibt eine „Kräuter-Schule auf dem Bauernhof“. Im zweistündigen Kurs in Mandach begeistert sie Kinder nicht nur für die Kräuterwelt, sondern sie dürfen gleich selber Hand anlegen. Ihr Know-how reicht vom Kräutermärchen bis zum Handwerk des Kräutermischens. http://fryberger-roesselerhof.ch und www.jurapark-aargau.ch

Die geheime Mischung: der Alpenbitter aus dem Appenzell (Ostschweiz)

Zehn verschiedene Halbfabrikate, erzeugt durch Mazeration (Kaltverfahren) oder Brennen, werden zu einem Extrakt aus 42 verschiedenen Kräutern vermischt. Im Jahr 1902 entwickelte der junge Emil Ebneter – gerade erst zwanzigjährig – ein Produkt, das bis heute durch seine unnachahmliche Feinheit und durch einen leicht süßen Geschmack besticht. Auf einem Rundgang durch den Betrieb lernen Besucher nicht nur die Kräuterkammer kennen, sondern erfahren (fast) alles über die Herstellung des wohl berühmtesten Appenzellers. Das geheime Rezept ist bis heute in Familienbesitz. www.appenzeller.com

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Werbung

[amazon_link asins=’3492275664,3596513138,3829714556,3957332567,3829727410,3829723881,3956892240,3831724636,3829726058′ template=’ProductAd‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’48df6fc4-30c6-11e7-b2a4-0dbef1d66a8b‘]

Nordsee: Urlaubstipps für Familien

Kinder entdecken das Wattenmeer - Bild (c) Carlos Arias Enciso - www.nordseetourismus.de

Kinder entdecken das Wattenmeer – Bild (c) Carlos Arias Enciso – www.nordseetourismus.de

Gespannte Erwartung an Bord. Kapitän Bandix Tadsen steuert die kleine MS „Eilun“ aus dem Hafen von Wittdün auf Amrum hinaus in das Fahrwasser. Das Ziel ist der große Priel zwischen Amrum und Föhr. „Auf der Sandbank vor der Nachbarinsel liegen die Seehunde, da wollen wir hin!“ Vorher aber gibt es noch ein kleines Programm: Hauptdarsteller sind diejenigen, die in der Nordsee leben – und das sind mehr als Seehund und Krabbe. Seesterne gibt es hier und Seeigel, soweit klar. Aber sogar Seeskorpione? Ein Raunen macht die Runde und die Passagiere versammeln sich am Heck; dort, wo Matrose Andrej das kleine Schleppnetz aus den Fluten zieht. Die Kinder vorneweg dabei und genauso neugierig sind die Großen. Seeskorpione also und auch Seenadeln, wer hätte das gedacht. „Vor allem auf unseren Krabbenfangfahrten haben wir diese Kandidaten im Netz, aber auch bei der Fahrt zur Seehundsbank sind sie manchmal dabei“, sagt Käpt´n Tadsen und sortiert mit dem Matrosen den Fang. Wer traut sich einen Seestern auf die Hand zunehmen? Der übrigens ist der Todfeind der Miesmuschel. Und das geht so: Der Seestern umklammert die Muschel, irgendwann muss die sich öffnen um zu atmen – dann stülpt der Seestern seinen Magen in die Muschel und saugt sie aus! Da staunen alle. Der Seestern, der sympathische … Und der Seeskorpion? Die Frage aus dem Publikum. Heute ist einer im Netz, Tadsen zeigt ihn herum, ein recht fies aussehendes Gesicht hat dieser Fisch „…deswegen nennen wir ihn auch Pitbull des Meeres.“ Sagt Käpt´n Tadsen und steuert die „Eilun“ nun vor die Sandbank, um die Seehunde zu beobachten (Ferngläser können gegen eine Spende für die DGzRS an Bord geliehen werden). Die aalen sich in der Sonne und fühlen sich keineswegs gestört. Und die krassen Kreaturen vom Fang? Gingen wieder über Bord und sind auch wieder in der Nordsee unterwegs. Und alle Gäste staunen noch ein bisschen. Schau an – die Nordsee ist voller Überraschungen. → www.eilun.de

Lernen, staunen, neugierig sein. Erst drinnen und dann draußen. Im Erlebniszentrum Naturgewalten in List auf Sylt können Kinder wie Erwachsene sehen, hören und fühlen, wie es ist an der Nordsee. Und warum. Warum ist es denn verboten, die Möwen zu füttern? Wie stoppt man wandernde Dünen? Und unter welchen Umständen kann Baden gegebenenfalls gefährlich werden? Zusammen schaut man sich den Film „Hier is tierisch watt los“ an und beim gemeinsamen Beantworten der Fragen, weiß man, wer aufgepasst hat. Und nun eben Bescheid weiß. Das Erlebniszentrum ist eine hervorragende Ausstellung, ein klasse Mitmach- und Lernding; eben etwas zum Erleben und zum gemeinsamen Entdecken. Spielerisch und spannend. Wenn die Familie zum Beispiel in den Sturmraum geht und sich Windstärke 8 um die Nase stürmen lässt. Oder es im Wellenkanal krachen lässt. Während den Kindern die Bewohner des Naturraumes Nordsee vorgestellt werden (und nicht nur denen; schon mal filigrane Quallen-Kinder bestaunt?), ist es für die Erwachsenen vielleicht interessant zu erfahren, wie und warum die Sandaufspülungen für den Schutz und Erhalt der Insel so wichtig sind. Dieses Erlebniszentrum bietet an und regt an; zum Mitmachen, zum Lernen, zum Staunen. Und dann ist Zeit, die Welt draußen zu entdecken. Eine Naturführung ins Watt vielleicht, gleich vor der Tür. Die Krebse und die Muscheln mal selbst anfassen. Kinder trauen sich das mit dem Wurm meist eher als die Erwachsenen. Und nein, die gelbe Spur vom Wurm auf Ihrer Hand das ist ausdrücklich nicht, also dass der vor Schreck … Echt nicht! Aber fragen Sie das Ihren Wattführer. Diese Frage und viele Weitere kommen gewiss, nicht nur von Kindern. → www.naturgewalten-sylt.de

Ein kräftiger Trompetentusch erschallt über den Deich von Büsum. Und gleich noch einmal. In alle Himmelrichtungen ein Trompetentusch – und wer´s kennt, der weiß: Jetzt geht es los! „Herzlich willkommen zum Wattenlaufen mit Musik“, Büsums erste Wattenpräsidentin Sylvia-Birgitt Zeidler begrüßt die Gäste. Sie ist nicht nur die erste Wattenpräsidentin, sie ist die einzige der Welt; „…und ich bin der Spaßfaktor im Watt.“ Also, dann mal los. Mit Pauken und Trompeten geht es die Freitreppe hinunter und die fünf Mann vom Kurorchester vornweg hinein ins Watt, auf diese große, großartige Bühne. Wo heute in Büsum extra was geboten wird. Angeführt von der Zeremonienmeisterin mit Bollerwagen und die Gäste, lustig und erwartungsvoll, hintendrein. Walzer, Marschmusik, Dixieland; fröhlich geht´s zum Flutsaum. Und man ahnt es bereits: herzlich ist das hier und nicht ganz ernst gemeint. Denn im Bollerwagen hat die Wattenpräsidentin allerhand Utensilien für einen einzigartigen Ausflug mit erheblichem Spaßfaktor. Eierlaufen und Ententanz, zum Tauziehen – und für die Taufe! Am Wasser findet der Höhepunkt dieses Wattenlaufens statt: die Taufe in Neptuns Namen und mit Nordseewasser aus der Gießkanne. Klar, dass jeder Teilnehmer auch einen Namen bekommt. Wer ist die Badenixe? Wer der Wattwurm? Für die Großen gibt´s einen Schnaps, die Kinder bekommen einen Wattwurm zum Naschen (der aus Naschgummi ist, aber das muss vorher vielleicht nicht verraten werden). Die Tradition des Wattenlaufens mit Musik ist übrigens einmalig und in dieser Saison 117 Jahre alt. Heute lustig, modern und für Unterhaltung für alle Altersklassen. „Das Watt ist für uns eine der schönsten Bühnen, auf der wir je spielen durften“ – das sagt Dariusz Gniewosz, der Leiter des Kurorchesters. Ein Tusch, es geht zurück, die Nordsee kommt wieder. Die Kapelle spielt Jazz. Wind verweht die Klänge, das Wasser verwischt die Spuren; wer nicht dabei war, kann das kaum glauben. → www.wattenlaufen.de

Dies ist die spannendste Uni der Welt: abenteuerliche Expeditionen und interaktive Vorlesungen bringen Euch das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer, Landschaft und Leben an der Nordsee näher – Willkommen in der Kinder-Uni auf Föhr. „Das ist ein Urlaub, während dem sich die Kinder garantiert nie langweilen“, verspricht Ann-Kathrin Meyerhof von Föhr Tourismus, „genau das ist Familienurlaub auf Föhr. Durch die Kinder-Uni werden die Sommerferien für die Kleinen zu einem besonderen Erlebnis. Wissenshungrige Kinder zwischen fünf und vierzehn Jahren finden viele Möglichkeiten, Dinge und Zusammenhänge zu entdecken. Und dabei spielerisch auch die Kunst und Kultur dieser Nordseeinsel und ihren Lebensraum erleben.“ Und dabei Neues lernen.“ Und nicht nur die Kinder: Auch Erwachsene dürfen bei manchen Veranstaltungen dabei sein, sie sollten sich aber im Hintergrund halten und Kindern den Vorrang lassen. Nach den Vorlesungen stehen die Dozenten gern Rede und Antwort; der Lehrkörper ist übrigens hochkarätig besetzt – in den vergangenen Jahren konnte zum Beispiel der Klimaforscher Mojib Latif für Vorlesung und Exkursion gewonnen werden. Da wird auch manch Erwachsener gern zuhören. Aber: Föhr ist eine riesige Fundgrube an Geheimnissen und spannenden Sachen; hier werden Kinder zu Forschern und entdecken spielerisch, ob Miesmuscheln zum Beispiel mies sind oder wie nach den Sternen nachts navigiert wird. Interessant wird es auch, wenn die drei großen Raubtiere – Seehund, Kegelrobbe, Schweinswal – vorgestellt werden oder die Haie, die es auch in der Nordsee gibt. Forschertouren und Fahrradausflüge – seit mehreren Jahren ist die Kinder-Uni Föhr ein Garant für gelungenen Urlaub. Bei dem alle was lernen können – und dann übernehmen die Kleinen mal das Kommando beim Familienausflug auf Föhr. Denn die wissen was. → www.foehr.de/kinderuni-foehr

„Mama, das schaffst Du!“ Der kleine Junge macht der Mutter Mut. Hoch oben in den Bäumen führt ein Seil durch die Wipfel, hinunter und hinein in den Wald. Ein Riesenspaß – wenn man sich traut. Der Junge steht unten, berichtet atemlos und aufgeregt von seinem kleinen Abenteuer. Und der Besucher sieht, dass er unbedingt und gleich noch mal durch die Bäume fliegen möchte. Aber erstmal der Rest der Familie. Die Mutter sitzt auf der Plattform und kontrolliert ihre Sicherungsgurte und dann …Doch, auch Nordfriesland hat seinen Wald. Nahe der Stadt Leck befindet sich an der B199 Richtung Flensburg der Klettergarten „Filu“ und lädt ein zum familiären Höhenrausch. Bevor man zum rasanten Wipfelflug an der 200-Meter-Seilbahn starten kann oder darf oder – für manche – muss, heißt es: den Kletterparcours zu bewältigen. Erst bedeutet dies, sich wie Tarzan auf dem „Jumpway“ von Plattform zu Plattform zu bewegen, dann müssen die „Islands“ überquert werden – Plattformen, die zwischen den Bäumen an Seilen aufgehängt sind. Dass das alles wackelt, schwingt und schlingert, ist klar. Ebenso wie die Seilschlaufen und Rundhölzer. Und dann kommt das Spinnennetz: ein fünf Meter breites Netz, geflochten aus Seilen – da muss man durch. Wenn man fliegen will. Das Ganze natürlich gesichert an Gurten und nur nach Einweisung. Interessant zu beobachten, ist die Tatsache, dass die Kinder mutiger sind als die Erwachsenen – und die erst Mut fassen, wenn der Nachwuchs, nun ja, „…in den Seilen hängt“. Aber dann, dann klettert, schwingt, wackelt und fliegt schließlich die Familie hoch oben durch den Wald bei Leck. Übrigens: Deutschlands nördlichster Klettergarten ist auch für Menschen mit Handicap ein Erlebnis, es gibt Abschnitte (auch die Seilbahn), die von Rollstuhlfahrern absolviert werden können. → www.klettern-leck.de

Was für ein Strand, was für ein Freiraum! St. Peter-Ording, das heißt nicht nur endlos viel Platz zum Toben und Spielen, sondern: Sag St. Peter-Ording und die Leute denken auch an Surfen, Kiten, Strandbuggy & Co. Hier ist Platz und reichlich Nordsee für den Sport mit Wasser, Wind und Wellen. Am breiten Strand finden Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam diesen sportlichen Leidenschaften zu widmen – oder sie zu lernen (bei Kindern ist bzgl. der Kurse ggf. auf das Alter bzw. die Körpergröße zu achten). Und dann zusammen über´s Meer zu gleiten oder die Wellen abzureiten. Wie wäre es denn, mit dem Strandsegelwagen oder dem Kitebuggy um die Wette zu rollen oder mit dem Board über die Nordsee zu flitzen? Windsurfern und Kitern gilt das Revier vor Eiderstedt als eines der besten in Deutschland. Die Bedingungen vor „SPO“ jedenfalls sind ideal – Wind und Wellen oft ein Traum – und die Angebote auch: Für alle, die eine dieser Sportarten lernen möchten, ist in St. Peter-Ording zum Beispiel das Wassersportcenter X-H20 (www.x-h2o.de) die richtige Anlaufstelle: zum Beispiel werden Schnupper-, Einsteiger-, Aufsteiger- und Umsteigerkurse für erwachsene Surfer angeboten und natürlich Extra-Kurse für Kinder. Und die etwas gemütlichere Variante in Sachen Wassersport, das Stand-Up-Paddling, lässt sich ebenfalls erlernen. Also, wer Lust auf Wasser und Surfen hat; hin! Grundsätzlich sind auch Privatstunden möglich, aber die entsprechenden Kurse – die Gruppen sind so gehalten, dass niemand zu kurz kommt aber alle auf ihre Kosten – sind für jeweiligen Teilnehmer optimiert. Und dann, wenn die Kleinen und die Großen auf demselben Level sind und die Lizenz haben, dann sucht man sich die Ausrüstung aus – und geht gemeinsam hinaus auf’s Wasser; zu den Wellen und dorthin, wo der Wind wohnt. → www.st-peter-ording.de

Weitere Tipps für Familien finden sich im neuen nordsee Urlaubsplaner 2017, der unter www.nordseetourismus.de bequem per Post bestellt oder auch heruntergeladen geladen werden kann.

Quelle: Nordsee-Tourismus-Service GmbH

Der 1000-jährige Aletschwald – Medizin zum Einatmen: Was ist eigentlich Waldbaden?

Bild: ALETSCH ARENA AG / C.C. SCHMID

Bild: ALETSCH ARENA AG / C.C. SCHMID

Warum tut ein Waldspaziergang eigentlich so gut? Ist es wirklich nur die frische Luft? Ist es die kleine Auszeit, die man sich nimmt? Oder gibt es sie tatsächlich, die besondere Kraft der Bäume, die einem so unversehens wieder Frische in den Kopf zaubert? Viele Wissenschaftler haben sich in den vergangenen Jahren dieser Frage angenommen – insbesondere in Japan, denn von dort kommt die Tradition des „Waldbadens“ – und die Erkenntnisse sind faszinierend. Dabei eignen sich manche Wälder ganz besonders für ein „Medizinisches Bad im Wald“ – wie etwa der 1000-jährige Arvenwald in der UNESCO-Region Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, hoch über dem großen Aletschgletscher. Im Sommer 2017 finden in der Aletsch Arena erstmals geführte Waldbaden-Kurse statt.

Was Waldbaden konkret bedeutet, erklärt der Umwelt-Immunologe Dr. Qing Li, Präsident der Japanischen Gesellschaft für Wald-Medizin und einer der obersten „Waldbade-Meister“ Japans: „Während des Waldbadens ist es nicht wichtig, sich körperlich zu verausgaben, man sollte den Wald mit allen Sinnen ‚aufsaugen’: dem Murmeln eines Baches lauschen, dem Vogelgesang, die intensive grüne Farbe wahrnehmen, den Duft des Waldes einatmen, etwas aus dem Wald essen und die Bäume berühren.“
Das klingt charmant und macht sicher gute Laune. Doch was genau hat es mit Medizin zu tun?

Japanische Tradition zu Gast im Schweizer Wallis

Dieser Frage haben sich in den letzten Jahren immer mehr Wissenschaftler gewidmet – insbesondere in Japan, denn von dort kommt shinrin-yoku, was übersetzt so viel wie „Baden in der Waldluft“ heißt. Seit 2012 gibt es an japanischen Universitäten sogar einen eigenen Forschungszweig „Waldmedizin“, und es entstehen immer mehr Waldtherapie-Zentren, in denen geführtes Waldbaden angeboten wird. Was Japaner schon lange intuitiv tun – die Energie des Waldes in sich aufnehmen – alleine, in Gruppen oder mit der ganzen Familie – gilt heute als wissenschaftlich untermauert und hat nun auch hierzulande einen Namen.
Inzwischen erklären eine Vielzahl an Studien, warum wir uns im Wald so wohl fühlen: Sie belegen, dass sich das Stresshormon Cortisol im Wald verringert (im Speichel messbar) und dass diese Reduzierung nicht nur kurzfristig, sondern über Tage anhält. Auch werden Blutzuckerspiegel und Blutdruck gesenkt. Und dafür ist noch nicht einmal Bewegung notwendig: Waldluft wirkt auch, wenn man sitzt.

Dieses „Entschleunigen“ spürt förmlich, wer, an eine der uralten Arven gelehnt, im Naturschutzgebiet Aletschwald sitzt, durch die rundlich geformte Krone in den blauen Himmel blinzelt und tief und ruhig ein- und ausatmet. Die Entspannungspädagogin Annette Bernjus bietet das geführte Waldbaden diesen Sommer erstmals im Aletschwald an – ein ganz besonderer Ort dafür, so betont sie: in einem Arvenwald, noch dazu einem so alten, inmitten einer autofreien Bergregion mit gewaltiger Weitsicht auf über 40 Viertausender und den ewig weiten Gletscherstrom. Der gestresste Tunnelblick weitet sich unversehens, der Atem wird tiefer und gleichmäßig, die heilende Wirkung offensichtlich. „Lichte Wälder wie dieser hoch gelegene Arvenwald sind besonders gut zum Entspannen“, erklärt sie. „Das kommt noch aus der Steinzeit, wo man sich sicherer fühlte, wenn man eine weite Sicht hatte und eventuelle Gefahren rechtzeitig erkennen konnte. Im Aletschwald wird deshalb der Ruhenerv, der Parasympaticus, besonders angeregt, der Cortisolspiegel sinkt und wir können sehr tief entspannen.“

Ein Fest für unser Immunsystem

Wenn man die Arven hoch über dem Aletschgletscher betrachtet, sieht man knorrige, etwas verdrehte Bäume mit rauer Rinde, die an Sagengestalten erinnern und viele Jahrhunderte in großer Höhe, bei intensiver Sommersonne und eisiger Winterkälte ausgehalten haben. Man traut ihnen einiges zu, fragt sich aber dennoch: Wie beeinflusst solch ein Baum unseren Blutdruck und Puls, wirkt gar auf das menschliche Immunsystem ein?
Tatsächlich hat Waldluft einen direkten Einfluss auf unser Immunsystem, indem sie die Anzahl der so genannten Killerzellen ansteigen lässt. Diese erkennen Zellen, die zum Beispiel von Bakterien oder Viren befallen sind – oder auch Krebszellen – und bekämpfen sie. Bereits ein Tag im Wald, so hat die Forschergruppe um Dr. Qing Li herausgefunden, lässt die Anzahl der Killerzellen im Blut signifikant ansteigen – für etwa sieben Tage. Verbringt man zwei bis drei Tage im Wald, bleibt eine erhöhte Anzahl und Aktivität von Killerzellen bis zu 30 Tage nachweisbar.
Und unser Immunsystem hat noch einen weiteren Grund zur Freude: Der Biologe und Waldforscher Clemens Arvay erklärt, dass Pflanzen miteinander kommunizieren – so wie Menschen und Tiere – und sogar mit anderen Lebewesen. Ihre Sprache besteht vor allem aus chemischen Botenstoffen. Damit warnen sich Pflanzen etwa gegenseitig vor Schädlingen – und die noch nicht befallene Pflanze kann schon mal ihr Abwehrsystem hochfahren. Etwa 900 verschiedenen Pflanzenfamilien haben Forscher inzwischen an die 2000 „Duftstoffvokabeln“ zugeordnet, hauptsächlich so genannte Terpene, die auch in ätherischen Pflanzenölen vorkommen. Nicht nur Bäume – auch Kräuter, Moose, Farne, Pilze – sondern Terpene ab. Dieser Cocktail von Botenstoffen, der in der Waldluft schwebt, und den wir über die Haut, vor allem aber über die Lungen aufnehmen, regt auch das menschliche Immunsystem an.

Nadelbäume tun besonders viel für unsere Gesundheit

Jüngst hat man außerdem herausgefunden, dass der Nadelwald in Sachen Heilkraft ganz besonders punktet – was uns wieder zurück in die Aletsch Arena führt. Die ätherischen Öle der altersweisen Arven verbreiten einen harzig-würzigen Duft und wirken gleichzeitig desinfizierend und heilend auf die Bronchien. Auch den Nadeln, die bis zu elf Zentimeter lang werden können, kommt eine interessante Funktion zu: An ihnen bilden sich Tautropfen; diese zusätzliche Feuchtigkeit hat eine spürbar erfrischende Wirkung, wenn man sich im Wald aufhält. Außerdem bleiben an den Nadeln Staubpartikel hängen wie in einem Sieb: Wo man in Städten bis zu einer halben Million lungengängiger Staubteilchen zählt, sind es im Nadelwald gerade mal ein paar Tausend. In den ohnehin autofreien Ferienorten Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp bleibt wahrscheinlich kaum noch ein Stäubchen übrig.
Im Übrigen wirken selbst Möbelstücke aus Arven beruhigend und sollen die Herzfrequenz dauerhaft senken, wie Professor Maximilian Moser von der Universität Graz nachgewiesen hat. In Wirtsstuben aus Arvenholz soll es deswegen kurioserweise weniger Raufereien geben. Und aus diesem Grund werden seit Jahrhunderten Betten und Kinderwiegen aus dem duftenden Holz gebaut. Wer in solch einem Bett schläft, erspart seinem Herzen laut Studien Nacht für Nacht rund eine Stunde Arbeit, weil das Herz langsamer schlägt. Zudem sinkt der Blutdruck schon signifikant, wenn wir Holz nur berühren, während der Kontakt mit künstlichen Materialien einen gewissen Stress-Effekt verursacht.
Wenn nun schon das „tote“ Holz solche positiven Effekte auf den Menschen hat, kann man sich leicht vorstellen, was das Waldbaden im lebendigen Aletschwald mit einem anstellt. Hier sorgen nicht nur die ätherischen Öle der Arven für Entspannung und Stärkung des Immunsystems – auch die Aussicht auf die glitzernden Eisriesen weitet den Blick, der Tastsinn hat viel zu tun mit rauer Rinde und weichem Moos, und nicht zuletzt berührt die gewaltige, tosende Stille, die nur bisweilen vom Pfeifen eines Murmeltiers gebrochen wird, unsere Seele beim Baden im duftenden Wald.

ERLEBNIS-TIPPS

  • Waldbaden im Aletschwald: mit Annette Bernjus am Fr, 21.07.2017
    (www.aletscharena.ch/waldbaden)
  • Yoga im Aletschwald: mit Akiko Nagatsu-Moeller am Do, 20.07. und Fr, 25.08.2017
    mit Corinne Gwerder am Sa/So, 19./20.08.2017
    (www.pronatura-aletsch.ch)
  • Blick hinter die Kulissen des Forst Aletsch: Sa, 07.10.2017
    – Sensibilisierung zum Schutz des Waldes – Förderung Biodiversität – Waldbewirtschaftung (inkl. Wanderausstellung zum Thema)
    – Sonderthema: Yamadori Bonsais
    Was ist ein Yamadori? Ein passionierter Hobby-Yamadori Freund gibt Einblick in die faszinierende Welt der einheimischen Flora.
    (www.aletscharena.ch/wald)
  • Baumpatenschaften: Ab Mitte Juli 2017 können Naturliebhaber in der Aletsch Arena Pate eines Baumes werden. Es kann zwischen zwei Baumpatenschaftsmodellen gewählt werden: für 10 Jahre (CHF 100/Jahr) oder eine Premium-Baumpatenschaft für 25 Jahre (CHF 2500). Die Premium-Baumpatenschaft beinhaltet ein persönliches Kennenlernen des Patenbaumes mit dem Förster, eine persönliche Urkunde und eine Holztafel vor Ort sowie ein jährliches Geschenk aus der Tinktur des Patenbaumes und vieles mehr. (www.aletscharena.ch/baumpatenschaft / www.forstaletsch.ch)
  • Pro Natura Zentrum Aletsch: Spannende Ausstellungen, Workshops und Exkursionen. (www.pronatura-aletsch.ch)

Übersicht Sinneserlebnisse in der Aletsch Arena: www.aletscharena.ch/naturphaenomen/sinneserlebnisse

ÜBERNACHTEN AM ALETSCHWALD

Villa Cassel: Die geschichtsträchtige Fachwerk-Villa liegt inmitten der großartigen Gebirgslandschaft im Naturschutzgebiet direkt am Aletschwald, hoch über dem großen Aletschgletscher. Hier zu übernachten, hat einen ganz eigenen Charme. Den Luxus erzeugen das historische Ambiente und die atemberaubende Lage. Auf den Tisch kommen Spezialitäten aus der Region und hausgemachte Kuchen.
www.pronatura-aletsch.ch/ferienzimmer

Riederfurka: Wenige Schritte unterhalb der Villa Cassel lässt es sich in der Riederfurka ausgesprochen gut nächtigen und speisen. In der traditionellen Arvenstube werden die Walliser Käse-Klassiker wie Raclette, Fondue und Käseschnitte serviert.
www.artfurrer.ch/de/berghotel-riederfurka

Weitere Unterkünfte in der Aletsch Arena unter www.aletscharena.ch/unterkunft

ANREISE

Die Aletsch Arena im Schweizer Kanton Wallis ist Teil des UNESCO Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und gilt als besonders schützenswert. Zur Aletsch Arena gehören die idyllischen autofreien Bergdörfer Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp (2000 m ü. M.) sowie Betten Dorf und Ried-Mörel, auf halber Höhe gelegen, und die charmanten, historischen Talorte Mörel, Lax und Fiesch und Fieschertal. (www.aletscharena.ch/anreise)

Komfortabel mit Bus und Bahn:
Günstig mit dem Fernbus nach Zürich (ab 14€/3h45 ab München)
Von dort mit dem Zug über Brig nach Mörel, Betten Talstation oder Fiesch
Vom Zielbahnhof geht es via Luftseilbahn in die autofreie Aletsch Arena mit ihren idyllischen Bergdörfern Riederalp, Bettmeralp, Fiescheralp
Ein komfortabler Gepäckservice steht den Gästen der Region zur Verfügung

Mit dem Auto:
Ausreichend Parkplätze vorhanden (in Mörel, Betten Talstation und Fiesch)
Parkgebühr im Sommer ab 5,50€/Tag
Gepäckwagen stehen zur Verfügung

 

DAS SCHUTZGEBIET UND SEINE REGELN:

Der Aletschwald steht seit 1933 unter absolutem Schutz. Das Schutzgebiet wird von Pro Natura betreut und durch den Kanton Wallis finanziell unterstützt. Der Aletschwald umfasst eine Fläche von über 400 Hektaren und ist national und international von Bedeutung.
Gäste sind im Schutzgebiet Aletschwald herzlich willkommen! Damit der Wald uns auch in Zukunft begeistern kann, bitten wir darum, Tiere und Pflanzen nicht zu stören und die Regeln einzuhalten.

Quelle: ALETSCH ARENA AG / C.C. SCHMID

„Staustufe Rot“ auf den Autobahnen

ADAC-Stauprognose für das Osterwochenende 13. bis 17. April / Ferien und fast 400 Baustellen bremsen den Verkehr

Autobahn Staukarte Ostern 2017 - Quelle: ADAC

Autobahn Staukarte Ostern 2017 – Quelle: ADAC

Staualarm bereits zur Wochenmitte: Spätestens am Gründonnerstag füllen sich die Autobahnen und läuten damit das bisher stärkste Stauwochenende in diesem Jahr ein. Bis auf Hamburg haben alle Bundesländer Ferien, zudem werden viele Ausflügler unterwegs sein. Die meisten Autofahrer werden Richtung Süden oder an die deutschen Küsten reisen.

Die größte Staugefahr besteht am Gründonnerstag. Allerdings ziehen inzwischen viele Urlauber den Start in den Urlaub auf den Mittwoch vor oder warten damit bis Karfreitag. Am Karsamstag ist mit lebhaftem Verkehr auf den Fernrouten zu rechnen, am Ostersonntag dürfte der Verkehr weitgehend störungsfrei rollen.

Für Staus und Wartezeiten sorgen mit Beginn des Frühjahrs wieder verstärkt die Baustellen. Derzeit sind auf den deutschen Autobahnen 387 Baustellen eingerichtet – rund zehn Prozent mehr als im April 2016.

Die Staustrecken:

• Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart, München
• A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 1 / A 3 / A 4 Kölner Ring
• A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
• A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
• A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auf den Autobahnen und wichtigsten Fernstraßen im benachbarten Ausland werden die Autofahrer ebenfalls häufiger unfreiwillige Stopps einlegen müssen. Staus und Wartezeiten können zudem bei der Einreise von Österreich nach Deutschland nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim). Der ADAC rät den Urlaubern, aufgrund der Grenzkontrollen unbedingt gültige Ausweispapiere mitzuführen.

Quelle: ADAC

Spiele, Spaß und Schokolade: Im Europa-Park sind die Hasen los

Ostern im Europa-Park. Bild: Europa-Park

Ostern im Europa-Park. Bild: Europa-Park

Farbenprächtig und passend zur Frühlingszeit hält der Osterhase rund um das Osterdorf im Französischen Themenbereich viele tolle Überraschungen für die jungen Besucher des Europa-Park bereit. Vom 14. bis zum 17. April 2017 dürfen sich alle kleinen Gäste auf zahlreiche Aktionen rund um das Osterfest freuen. Zudem lädt die „Kirche im Europa-Park“ täglich zum Puppentheater und zu einem feierlichen Gottesdienst am Ostermontag, den 17. April ein.

In Deutschlands größtem Freizeitpark steht der Osterhase bereits in den Startlöchern – auch in diesem Jahr warten auf die jungen Besucher des Europa-Park viele schokoladige Leckereien und lustige Spiele. Bei aufregenden Aktionen rund um das Osterdorf im Französischen Themenbereich können Kinder sich an verschiedenen Stationen süße Überraschungen erspielen. Von 10 bis 18 Uhr dürfen die kleinen Gäste Hasen suchen, Geschicklichkeits-Parcours überwinden oder beim Eier-Zielwerfen ihr Glück versuchen. Zusätzlich gibt es jeden Tag tolle Preise zu gewinnen und auch der Europa-Park JUNIOR CLUB präsentiert sich vor Ort. Das Osterdorf in der Nähe des Euro-Towers ist für Kinder von 4 bis 12 Jahren geöffnet.

Auch die „Kirche im Europa-Park“ beteiligt sich wieder mit einem bunten Programm an der Osteraktion. Von Karfreitag bis Ostermontag wird im Skandinavischen Themenbereich das Osterfest gefeiert. Im Mittelpunkt des Programms steht unter anderem das neue Puppentheater „Das schönste Osterei der Welt“. Dabei streiten drei Hühner darum, wer wohl die schönsten Eier legt. Auf unterhaltsame Weise wird den Zuschauern erklärt, wie es eigentlich zu dem Brauch des Ostereis gekommen ist und welche Bedeutung dahinter steckt. Außerdem haben Kinder die Möglichkeit, Eier zu bemalen und einen Osterbaum zu schmücken.

Am Montag, den 17. April 2017, feiern die Parkseelsorger Andreas Wilhelm und Martin Lampetil mit allen Interessierten im Raum Convento des 4-Sterne Superior Hotels Santa Isabel um 14.30 Uhr den alljährlichen Ostergottesdienst. Zusammen mit dem schweizer Zirkuspfarrer Adrian Bolzern und einem Jugendchor aus Singen am Hohen Twiel, unter der Leitung von Kantor Sven Mendel, wird es musikalische Osterbeiträge und einen speziellen Tanz zum Osterfest geben. Auch die Entzündung einer Osterkerze ist Teil der Gedächtnisfeier, die zur Auferstehung Jesu Christi begangen wird.

Quelle: Europa-Park

Vielfältige Kulturen und farbenfrohe Trachten: Europa tanzt durch den Frühling

Europa tanzt durch den Frühling. Bild: Europa-Park

Europa tanzt durch den Frühling. Bild: Europa-Park

Vom 08. bis zum 29. April 2017 dürfen sich die Besucher von Deutschlands größtem Freizeitpark wieder auf Volkstanzgruppen aus ganz Europa freuen. Jeden Samstag präsentieren auf der Italienischen Freilichtbühne Formationen aus Bulgarien, Deutschland, Irland, Spanien, der Ukraine sowie vielen weiteren Ländern ihr kulturelles Erbe. Unter dem Motto „Europa tanzt durch den Frühling“ können Groß und Klein von 17 bis 19 Uhr nicht nur die faszinierende Vielfalt des Tanzens, sondern ebenso des europäischen Kontinents erleben. Gemeinsam zeigen die Gruppen aus dem In- und Ausland, dass ihre Leidenschaft unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen spielerisch miteinander verbindet. In farbenfrohen Trachten und mit einer großen Portion Lebensfreude begeistern sie das Publikum und laden zum Mitmachen ein. Mit jeder Menge Schwung und guter Laune geht es bunt und international durch den Frühling.

Quelle: Europa-Park

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Quadruvium Club

Theme von Anders NorénHoch ↑