Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Kategorie: Jahreszeit (Seite 29 von 43)

Weinerlebnisse im Wallis

Weintourismus im Wallis: Weg durch die Rebberge im Salgesch. Copyright: Valais Wallis-Promotion, Pascal Gertschen

Weintourismus im Wallis: Weg durch die Rebberge im Salgesch. Copyright: Valais Wallis-Promotion, Pascal Gertschen

Klimatisch und geologisch günstige Voraussetzungen machen das Wallis neben einem abwechslungsreichen Urlaubs- auch zu einem hervorragenden Weinland. So profitiert der Kanton im Südwesten der Schweiz von heißen und trockenen Sommern und milden Herbsttagen. Zudem weist das Wallis geologisch komplexe Gesteinsunterlagen auf, was zur Artenvielfalt von Trauben beiträgt. Mit 5000 Hektar Rebbergen ist das Wallis die größte Weinbauregion der Schweiz. Rund 50 verschiedene Rebsorten tragen die Ursprungsbezeichnung AOP (Appellation d’Origine Contrôlée).

Walliser Weinmuseum

Besucher können die Geschichte der Rebe und des Weins im Walliser Weinmuseum in Sierre-Salgesch erleben. Ein didaktischer Weinwanderweg von sechs Kilometern Länge verbindet die beiden Ausstellungsorte Sierre und Salgesch. Am 9. September 2017 findet auf dem Weinwanderweg die „Rebsortenwanderung“ statt, auf der 40 Winzer besucht werden können. www.walliserweinmuseum.ch

Amigne – der exklusive Walliser Weiße

Unter den 50 Walliser AOC-Weinen befinden sich echte Unikate. Zum Beispiel die Rebsorte Amigne, eine exklusive weiße Traube, die ausschließlich im Wallis auf 38 Hektar Rebfläche wächst. 70 Prozent davon werden in Vétroz, unweit von Sion, von insgesamt 18 Winzern angebaut. Früher vor allem als Süßwein getrunken, wird die Amigne inzwischen immer häufiger trocken gekeltert. Sie hat dann mehr Körper, ist kräftiger und herber, bleibt aber immer lieblich. Sie ist eine der wenigen Weißweinsorten mit Tannin im Abgang und lässt sich hervorragend fünf bis zehn Jahre lang lagern. Besucher können die Weinberge besichtigen und den Wein in einer der Weinkellereien von Vétroz degustieren. Am Samstag, den 16. Dezember 2017, laden die Winzer von Vétroz zum Tag der offenen Tür. www.amigne.ch

Der höchste Weinberg Europas

In dem Bergdorf Visperterminen, zwischen 650 und 1150 Meter über Meer, liegt der höchste zusammenhängende Weinberg Europas. In kurzen Terrassen mit hohen Trockensteinmauern überwindet er auf engstem Raum 500 Höhenmeter. Die Südlage des Hanges und die großen Steinflächen der Mauern machen den Weinberg bis in den Spätherbst hinein zu einer Wärmekammer, die den Trauben die nötige Reife verleiht. Die Rebsorte Salvagnin, hier „Heida“ genannt, ergibt einen sehr würzigen Weißwein: harmonisch, körperreich und mit ausgewogener Säure. Der Heida bringt es in guten Jahren auf einen Alkoholgehalt von bis zu 14 Volumenprozenten. Besucher können diese spezielle Weinsorte direkt vor Ort in Visperterminen kennenlernen, zum Beispiel jeweils Montag bis Samstag in der St. Jodern Kellerei. www.heidadorf.ch und www.heidazunft.ch

Bed & Breakfast mit Weinzugang

Das 2016 eröffnete Bed & Breakfast „Zum Schleif“ liegt mitten im Weindorf Varen, hat acht stilvoll eingerichtete Zimmer und einen hauseigenen Weinkeller mit Weinen aus der Region. Das historische Gebäude wurde von einem Kollektiv Varner Weinproduzenten vollständig renoviert und beherbergt heute vor allem Wein- und Naturliebhaber. www.weininsel.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus


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Spätsommerliche Veranstaltungen am Genfersee

Genfersee mit den Weinterrassen von Lavaux. © antares71

Genfersee mit den Weinterrassen von Lavaux. © antares71

In der Region um den Genfersee gibt es im Spätsommer und Herbst viel zu entdecken: Liebhaber der Militärmusik erleben beim Avenches Tattoo ein farbenfrohes Spektakel. Die seit 2007 UNESCO-geschützten Weinterrassen des Lavaux laden zum Winzerfest „Lavaux Passion“. Gourmets freuen sich auf das Trüffelfest in Bonvillars und genießen das typische Trüffel-Fondue auf einem Ausflug mit der Pferdekutsche. Nicht nur für die Kleinen: In Lausanne eröffnet das AQUATIS, das größte Süßwasseraquarium Europas.

Gleichschritt in der römischen Arena: 13. „Avenches Tattoo“ vom 31. August bis 2. September

Das zweitgrößte Tattoo-Festival der Schweiz findet am Wochenende vom 31. August bis 2. September 2017 in Avenches statt. Rund 500 Zivil- und Militärmusiker aus Europa und den USA nehmen an diesem farbenfrohen Musikspektakel teil. Das „Commandant’s Own Marine Drum & Bugle Corps“, ein offizielles Repräsentationsorchester der US Army, wird erstmals in Europa auftreten. Erwartet werden auch die „Swiss Army Central Band“ und die „Massed Pipes and Drums“ mit Dudelsackspielern aus Schottland, Irland und der Schweiz. Tirol sorgt als Ehrengast vor und nach der Show für Stimmung. www.avenchestattoo.ch/de

Winzerfest im Lavaux als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum zehnjährigen UNESCO-Jubiläum

Ein Traumziel für Herbstwanderer und Genießer ist die seit 2007 UNESCO-prämierte Weinlandschaft Lavaux. Das UNESCO-Weltkulturerbe zwischen Vevey und Lausanne bietet eine außergewöhnliche kulinarische Vielfalt sowie eine Vielzahl von Entdeckungstouren. Den Höhepunkt der Festivitäten zum Jubiläum bildet am Wochenende vom 9. und 10. September das Weinfest „Lavaux Passion“. Rund 40 Winzer bieten ihre Produkte vor Ort oder auf einer der sieben Schifffahrten mit Panoramasicht auf das Weingebiet zur Degustation an. Bis zum 11. August zeigt eine temporäre Ausstellung Fotografien rund um den Weinanbau. Eine permanente Ausstellung folgt im Frühjahr 2018. www.lavauxpassion.ch

Eröffnung des AQUATIS Aquarium-Vivarium in Lausanne am 30. September 2017

Als größtes Süßwasseraquarium Europas mit nahezu zwei Millionen Litern Wasser versteht sich das AQUATIS Aquarium-Vivarium nicht nur als Erholungseinrichtung, sondern auch als Zentrum für Umweltbildung und Austauschplattform zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. Die Eröffnung findet am 30. September 2017 statt. www.aquatis.ch

Trüffelfest in Bonvillars am 28. Oktober 2017

Das unweit des Neuenburgersees gelegene Dorf Bonvillars stellt alljährlich am letzten Samstag im Oktober die malerische Kulisse für den beliebtesten Trüffelmarkt der Schweiz. Gourmets freuen sich darauf, Trüffel aus dem Jura zu degustieren. Fachkundige Dresseure von Trüffelhunden zeigen die Talente ihrer speziell abgerichteten Rassetiere. Auf Konferenzen darf über den berühmten Knollenpilz gefachsimpelt werden. Das in einer der zahlreichen Pferdekutschen servierte Käsefondue mit frischen Trüffeln bietet eine originelle Gelegenheit, Bonvillars und seine Umgebung zu entdecken und dabei kulinarische Bekanntschaft mit einem typischen Gericht zu machen! www.marche-truffes-bonvillars.ch

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Quelle: Schweiz Tourismus


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Im Heimatland des Kohls: Dithmarschen lädt zu vielfältigen Kohlgenüssen ein

Anschnittshof Dithmarscher Kohltage (c) Dithmarschen Tourismus e.V. - Merle Fromberg

Anschnittshof Dithmarscher Kohltage (c) Dithmarschen Tourismus e.V. – Merle Fromberg

„Aus Kohl kann man eine Menge machen“, sagt Kai Voss vom „Restaurant V“ in Meldorf nicht nur, er verspricht es vielmehr: „Wir denken uns neue Kohlgerichte zusammen im Team aus und haben Lust, Neues zu entdecken.“ Damit haben die Fachleute fürs gehobene Genießen schon in den vergangenen Jahren kulinarisch-köstlich überrascht. Gespannte Erwartung also im Schatten des Meldorfer Doms. Kohl gehört zu Dithmarschen wie kein zweites Gemüse, wie kaum ein zweites Gericht. Und kreative Köche können mehr draus machen als Kohlroulade & Co. Wenngleich dieser Klassiker „…absolute Handwerkskunst ist und unbedingt dazu gehört. Die Kohlroulade gehört zu meinen Lieblingsgerichten in der Kohlzeit – und wenn die nicht auf der Karte steht, werden wir gelyncht.“ Sagt Voss und lacht. In Meldorf wird niemand gelyncht, sondern aufs Feinste verköstigt.

Kai Voss erzählt noch ein wenig und verrät nicht, was das Küchenteam, Küchenchef Tom Köther, Sous-Chef Friedrich Werner und Azubi Leon Pohl, zubereitet. Erhöht die Spannung, die Vorfreude. Vor dreizehn Jahren kam der Restaurantfachmann Voss aus Berlin zurück in seine Heimatstadt Meldorf und eröffnete mit dem „Restaurant V“ – einer Brasserie, einem Restaurant – ein feines Kleinod: „Die Brasserie steht für Kleinigkeiten in lockerer Atmosphäre, das Restaurant für den gehobenen Genuss“, sagt Voss. Heller Holzfußboden, hohe Decken, licht und locker, eine ansprechende und appetitanregende Atmosphäre.

Ein Understatement und mit den klassisch, liebevoll gedeckten und dekorierten Tischen ein klares Bekenntnis zu gehobener Esskultur und mit der Karte eben auch zu Dithmarschen. Modern, ohne die Wurzeln zu verlieren. „Klassiker können auch in neuen Varianten kommen, nur das Rad müssen wir nicht jedes Jahr neu erfinden“, meint Kai Voss, der noch immer nicht verraten hat, was auf den Tisch kommen wird. Man muss das können und nicht vergessen, woher man kommt und wo man isst. „Kohl ist vielfältig“, sagt Voss – und Kohl wird oft in der asiatischen Küche verwendet; „…im vergangenen Jahr haben wir auch Kohl-Sushi serviert.“

Das sind solche neuen Ideen. Und nun, endlich, stehen die Kohl-Varianten 2017 auf dem Tisch: Ein DimSum – das Kohlblatt, knackig blanchiert, gefüllt mit angeschwitztem Kohl und Zwiebeln, mit Tomate und Kümmel, dazu einen Happen gegrillter Kabeljau, Oliven-Tapenade. Der Hauptgang ein Kohl-Kokos-Gemüse mit Schweinefilet, ummantelt von Bärlauch und Schinken. Eine kulinarische Reise mit dem Kohl im Schatten des Meldorfer Doms; stimmig, gelungen, köstlich – das „Restaurant V“ ist nicht nur zu den Kohltagen einen Besuch wert. Eine Überraschung im Herzen Dithmarschens.

In Dithmarschen liegt das größte geschlossene Kohlanbaugebiet Europas – und auf dem Weg zum Hof von Bauer Piening sehen wir: keinen Kohl! Längst müssten sich hier die Köpfe aus dem fetten Marschboden recken, gesetzt wird spätestens im Mai, geerntet schon ab Juni. Raps, Grünland, Getreide bis zum Horizont aber vom Kohl (noch) keine Spur. Auf dem Hof von Niels Piening, einem Familienbetrieb seit 1783, soll die Reise zum Kohl beginnen. Wo, Herr Piening, ist all der Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl, der Rosen – und der Blumenkohl?

„In Dithmarschen eigentlich überall – nur nie an derselben Stelle. Wir bauen in Felderwirtschaft an, der Kohl wächst immer woanders“, erklärt Niels Piening auf dem Weg in die Kühlhalle, über den Hof weht der Wind einzelne Kohlblätter, tatsächlich ist Kohl in Dithmarschen beinahe überall. „Pro Jahr ernten wir Kohlbauern gute 80 Millionen Köpfe – das ist für jeden Bundesbürger knapp einer“, sagt Piening und öffnet das Tor. „Hier drinnen lagert bei Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt noch ein Teil der Ernte aus dem vergangenen Jahr“, ruft er gegen den Lärm der Schneidemaschinen, „…und seit Mitte Juni verarbeiten wir auch schon die neue Ernte.“ Der Weißkohl wird geschnitten und landet im Feinkostsalat – „kein Grillabend ohne uns!“ sagt der Dithmarscher Bauer, vermutlich nur halb im Scherz.

Kaum eine Gegend in Deutschland eignet sich für den Anbau so gut wie diese. Piening schneidet einen Kopf an, reicht ein Stück; es schmeckt frisch und köstlich, ähnlich jungen Erbsen aus der Schote. Warum eignet sich gerade Dithmarschen so gut für den Anbau von Kohl? „Die wichtigsten Gründe sind Boden und Klima“, erklärt der Landwirt, „der Marschboden hat einen hervorragenden Nährstoffhaushalt – und er hält die Feuchtigkeit; das, zum Beispiel, lässt den Kohl gut und gleichmäßig wachsen. Das ausgewogene Klima mit vorherrschenden kühlenden Winden aus West – es ist nicht zu kalt und kaum zu warm – lässt ganz einfach gesundes Gemüse wachsen.“

Pflanzenschutzmittel müsse er von daher nur wenig einsetzen, die Natur an der Küste sorge fast von selbst für die Gesundheit seiner Pflanzen, auch von daher habe er sich für Kohl entscheiden „…ich möchte einfach gute Nahrungsmittel anbauen!“ Auch wenn hier tonnenweise Kohl umgeschlagen wird – es geschieht Kopf für Kopf und Hand in Hand. „Kohl wird nicht geworfen, dabei kann er viel zu schnell verletzt werden“, meint Niels Piening bevor der Weißkohl zerschnitten wird. Kohl, das sagen viele Leute, die mit ihm zu tun haben, „… muss man behandeln wie ein rohes Ei!“

Zwischen Wesselburen und der Nordsee liegt irgendwo im Nirgendwo der Biohofladen von Wiebke und Jan Schütt. Diese weltverlorene Gegend ist typisches Dithmarschen: Hier ein Bauernhof, dort ein Bauernhof, Straße in die Unendlichkeit, vom ewigen Wind verbogene Bäume, Schafe dazwischen. Bauernland am nahen Meer. Die frische Brise von der Küste streicht über das weite, leere Land; das mag der Kohl – und wer Kohl mag, kann welchen kaufen kommen – je nach Saison liegt alles in den Kisten, was der Dithmarscher Marschboden an Kohl hergibt – in Bio-Qualität. Im Hofladen liegen zudem Mangold, Fenchel und – auch das haben sie hier hochgezogen – Artischocken. Wiebke Schütt zeigt das Gewächshaus hinter dem Laden, hier duftet es aromatisch nach Tomaten und sie reicht welche zum Naschen, die kleinen Früchte schmecken köstlich.

Das Gemüse ist gewiss nur ein Einkauf für die Ferienwohnung oder für Zuhause, „… aber auch Radfahrer können sich gut verpflegen“, sagt Wiebke Schütt – wohl wahr: Brot und Bier, Käse und Wurst und dann geht die Reise weiter durch Dithmarschen, wo jetzt überall der Kohl geerntet wird. Übrigens, Frau Schütt, wie essen Sie den denn am liebsten? „Als Kohlpudding mit ordentlich Hack“, sagt sie. Bodenständig sind die Dithmarscher geblieben und Gutes bleibt.

Traditionelle Gerichte gibt es zum Beispiel in der Ulmenklause in Wesselburen; neben Sauerfleisch und Mehlbeutel gibt es natürlich Kohlgerichte. Und zwar die Klassiker. Wer bei all den Geschichten rund um den Kohl Appetit auf eine Kohlroulade bekommen hat, ist hier richtig. Die Ulmenklause, ein altehrwürdiges Gasthaus, wurde vor zwei Jahren frisch und renoviert wiedereröffnet; freundlich, hell und klar, mit nordischem Ambiente – ebenso wie die Karte modernisiert aber nie die Wurzeln vergessen.

Beim Krautseminar von Hubert Nickels im „KOHLosseum“ in Wesselburen kann man lernen, wie es geht mit dem Kohl. Das große Gebäude aus Backstein war bis 1995 eine Sauerkrautfabrik, bis zur Schließung hat Hubert Nickels dort gearbeitet. Heute ist es eines der wohl außergewöhnlichsten Museen Deutschlands – mit dem Möglichen und Unmöglichen, was man aus Kohl machen kann. Der Bauernmarkt hält von Shampoo bis zum Schnaps alles bereit und die Ausstellung erzählt die Geschichte von Kohl in Dithmarschen.

Man kann Sauerkraut aus Kohl machen, das lernen die Leute in der Krautwerkstatt, und wenn man die Geschichte vom Sauerkraut überspitzt zu Ende denkt, dann könnte man sagen: Australien wurde erst entdeckt, als in Dithmarschen das Sauerkraut erfunden war. Denn: „Kohl hat mindestens so viel Vitamin C wie eine Zitrone“, sagt Hubert Nickels, „erst als Fässer mit Sauerkraut an Bord waren, konnten sich die Seeleute vor dem gefürchteten Skorbut, er entsteht durch Vitaminmangel, schützen und so monate-, jahrelange Fahrten unternehmen. James Cook nahm Sauerkraut auf seinen Entdeckungsfahrten in den Pazifik mit.“ Wenn sich jemand mit Sauerkraut auskennt, dann ist es Hubert Nickels. „Sauerkraut darf man nicht zu Tode kochen“, erklärt er den Gästen, „dann verliert es die Vitalstoffe und Vitamine. Frisch schmeckt es sowieso am besten.“ Und Kohl ist gesund. „Es regt den Stoffwechsel an und entschlackt“, sagt er und zeigt den Leuten, wie das geht mit dem Sauerkraut: grüne Blätter weg und Strunk raus, Kraut hobeln, in den – mit kochendem Wasser gesäuberten! – Steintopf füllen und etwas Salz dazu, quetschen und stampfen bis sich Saft bildet, dann gären lassen mit Steinen obendrauf.

Nickels hat auch etwas erfunden; wenn schon nicht das Sauerkraut selbst, dann doch zumindest einen kleinen Bio-Reaktor für Zuhause. Hubert Nickels ist Krautmeister und Lebensmitteltechniker, sein ganzes Berufsleben hat er mit Kohl und Sauerkraut verbracht „…und monatelang habe ich hier mit herumgetüftelt!“ 1998 war das Produkt fertig und ein bisschen stolz ist er noch immer. Es ist ein Glas mit einem Deckel drauf und Sauerkraut darin. „Das Besondere ist der Verschluss, den ich entwickelt habe “, erklärt Nickels, „an der Unterseite befindet sich eine Art Gummischaum – so kann das bei der Gärung entstehende Gas entweichen, jedoch keine Luft eindringen und das Sauerkraut verderben. Meine Idee war, dass das Kraut sich im Glas selbst konserviert und lange frisch und haltbar bleibt.“ Pro Jahr verlassen rund 100.000 Gläser Wesselburen „Ich hatte schon Hilferufe – die Leute wollten neues Sauerkraut, und es durfte nur unser gutes aus Dithmarschen sein“.

Weitere Informationen

Vom 19. bis 24. September 2017 werden in Dithmarschen die 31. Dithmarscher Kohltage gefeiert. Sechs Tage lang dreht sich dann in Deutschlands größtem Kohlanbaugebiet, wo jährlich 80 Millionen Kohlköpfe geerntet werden, alles um die leckeren Vitaminbomben. Was für köstliche Kreationen und raffinierte Kombinationen die einheimischen Köche aus dem lange unterschätzten Gemüse zubereiten, können die Besucher auf den Dithmarscher Kohltagen probieren.
www.dithmarscher-kohltage.de

Im KOHLosseum in Wesselburen erfahren Besucher alles rund um den Kohl. Eine einmalige Ausstellung über die Anpflanzung und Verarbeitung von Kohl sowie die Herstellung von Sauerkraut wird im historischen Gebäude der ehemaligen Sauerkrautfabrik gezeigt.
Bahnhofstraße 20, 25764 Wesselburen
info@kohlosseum.de, www.kohlosseum.de

Quelle: Nordsee Tourismus Service


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Alle Dutzend Jahre: Unspunnen, das große „Get-together“ des Schweizer Brauchtums

Schwingen, Unspunnenfest / Quelle: Verein Unspunnenfest

Schwingen, Unspunnenfest / Quelle: Verein Unspunnenfest

Es findet nur alle zwölf Jahre statt und zeigt, dass Brauchtum in der Schweiz tatsächlich noch gelebt wird und die Menschen verbindet: das Trachten- und Alphirtenfest Unspunnen. Vom 26. August bis 3. September 2017 treffen sich in Interlaken Jung und Alt, Land- und Stadtbewohner aus allen Regionen und über Sprachgrenzen hinweg. Gäste aus dem In- und Ausland dürfen sich auf urtümliche Festtage freuen. 1805 wurde Unspunnen erstmals gefeiert.

Eine Woche voller Brauchtum und Festivitäten

Alle zwölf Jahre lebt der historische Geist von Unspunnen wieder auf. Längst hat sich das Brauchtumsfest zu einem Publikumsmagneten für Gäste aus nah und fern entwickelt. Und auch bei dieser Ausgabe können sich die Besucher auf Alphirten und Landfrauen, Steinstoßer, Schützen und Hornusser, Alphornbläser und Fahnenschwinger, Volksmusikanten und Chorsänger, Trachtentänzer und Jodler sowie Tambouren und Pfeifer freuen. „Auf zu neuen Wiesen!“ lautet das diesjährige Motto, und zum ersten Mal finden alle Festaktivitäten auf der Höhematte im Zentrum von Interlaken statt.

Zu den Höhepunkten der Festwoche gehören das urtümliche Unspunnen-Schwinget am 27. August, das Alphorn-Blasen und Fahnenschwingen am 31. August sowie das große Finale mit dem Festumzug durch Interlaken und die Festaufführung mit der Schlusszeremonie am 3. September. Ausführliche Informationen zum Programm sind auf der Webseite www.unspunnenfest.ch zu finden.

Tickets für Besucher

Der Unspunnen-Pass beinhaltet die Eintritte zur Unspunnen Stubete, zum Volkstanzfest und zur Festaufführung sowie das Festabzeichen und einen Verzehrgutschein. Der Preis für Erwachsene beträgt 79 Schweizer Franken (circa 73 Euro) und für Kinder 39 Schweizer Franken (circa 36 Euro). Einzeleintritte kosten je nach Anlass zwischen 20 und 49 Schweizer Franken (rund 18 bis 45 Euro). Weitere Informationen zu Tickets finden interessierte Besucher auf www.unspunnenfest.ch/tickets. Diese können per E-Mail an tickets@unspunnenfest.ch oder telefonisch unter 0041 33 826 53 41 von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr bestellt werden.

Hintergrund: Der Geist von Unspunnen

Zwischen 1798 und 1803 bestand in der Schweiz eine Staatsordnung nach französischem Vorbild. In dieser „Helvetischen Republik“, in der Stadt und Land gleichgestellt und das Monopol der Zünfte gebrochen war, waltete das Berner Oberland als eigenständiger Kanton. Die politisch schwierige Situation, die sich durch Staatsstreiche und den Kampf zwischen Unitariern (Verfechtern des Einheitsstaats) und Föderalisten manifestierte, versuchte Napoleon 1803 mit der Mediationsakte zu stabilisieren. Das hatte insbesondere für die Landgebiete der ehemaligen Stadtkantone einschneidende Konsequenzen: Das Berner Oberland verlor seinen Status als Kanton, und das politische Gewicht verschob sich zugunsten der Stadtbevölkerung. Insbesondere auf dem „Bödeli“ (die Ebene zwischen Thuner-und Brienzersee bei Interlaken) regte sich Unmut. In dieser gespannten Situation versuchten die Berner Regierung und ihre Vertreter im Oberland alles, um Unruhen und Aufstände zu verhindern. Da kam die Idee eines gemeinsamen Fests im Geiste der Verbrüderung von Stadt und Land auf. So wurde 1805 das Fest auf dem „Bödeli“ in der Nähe der Ruine Unspunnen erstmals ausgerichtet.

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Raclette, Fondue und Jodler: Europa-Park feiert das Schweizer Fest

Europa-Park feiert das Schweizer Fest. Bild: Europa-Park

Europa-Park feiert das Schweizer Fest. Bild: Europa-Park

In Deutschlands größtem Freizeitpark wird der Nationalfeiertag der Schweizer zum besonderen Erlebnis. Die Besucher können vom 29. Juli bis 1. August 2017 im Walliser Dorf mitfeiern und sich auf Highlights aus verschiedenen Regionen der Schweiz freuen. Mit Raclette und Fondue sorgen landestypische Spezialitäten für kulinarische Erlebnisse. Für Erfrischung sorgt ein Kräuter-Eistee aus Graubünden, der Heimatregion von Schellen-Ursli. Als besonderes Highlight können Kinder Kühe melken. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Jodlerklub Balfrin.

Beim „Schwizer Fescht“ gibt es für die Besucher viele Möglichkeiten, die Besonderheiten des sympathischen Landes kennenzulernen. Einfach mal durch die heimeligen Gassen des Walliser Dorfes spazieren, dem Alphornbauer bei der traditionellen Herstellung des Instrumentes zusehen oder aber bei einer rasanten Fahrt mit dem „Jungfrau-Gletscherflieger“ den Schweizer Themenbereich erleben – all das ist möglich beim Schweizer Fest. Ein besonderes Erlebnis ist der Flug in der neuen Großattraktion Voletarium unter anderem über den Aletschgletscher und am Matterhorn vorbei.

Vor dem Schellen-Ursli Haus im Schweizer Themenbereich präsentiert sich das „Swiss Mountain Hotel Davos“ aus der Ferienregion Graubünden, um den Besuchern ein Stückchen der schönen Heimat von Schellen-Ursli näherzubringen. Die Gäste können sich mit eisgekühltem Kräutertee erfrischen. In der Walliser Stube genießen die Besucher ein Raclette aus feinstem Schweizer Käse mit einem Rivella oder Glas Fendant.

Am 29. und 30. Juli sorgt der Jodlerklub Balfrin aus Visp für musikalische Unterhaltung und am 1. August erklingen traditionelle Schweizer Drehorgeln. Kühe und Kälber sorgen für ein authentisches Ambiente und die Kinder üben Kuhmelken. Zudem wird ein Künstler mit einer Säge eine Ed Euromaus Figur erschaffen.

Quelle: Europa-Park

 

Gänsehautmomente unter Sternenhimmel: Sommershow „Imperio“ im Europa-Park

Imperio - Die Show im Hof des Hotel Colosseo. Bild: Europa-Park

Imperio – Die Show im Hof des Hotel Colosseo. Bild: Europa-Park

Wenn nur noch das Scheinwerferlicht die Piazza des 4-Sterne Superior Hotels Colosseo erhellt und sich der Kolosseumsbogen in einen gigantischen Vulkan verwandelt, dann entführt die Sommershow „Imperio“ ihre Gäste in die Antike. Ab dem 29. Juli 2017 erleben Zuschauer allabendlich die Geschichte „Der Untergang von Pompeji“, umrahmt von akrobatischen Meisterleistungen, fesselnden Tanzeinlagen und atemberaubendem Gesang.

Im Innenhof des Hotels Colosseo erzählt „Imperio“ die ergreifende Geschichte des Untergangs der antiken Ruinenstadt Pompeji, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. verschüttet wurde. Dabei garantieren spektakuläre Projektionstechniken und Pyroeffekte den Zuschauern ein faszinierendes Showerlebnis in italienischem Ambiente. Das Duo „Silver Power“ begeistert mit Weltklasse-Akrobatik, während die überwältigende Stimme von Aswintha Vermeulen die Gäste verzaubert. Mit den packenden Tanzeinlagen des Europa-Park Balletts auf der Showbühne am Fuße des Vesuvs verspricht Imperio ein Showvergnügen der Extraklasse.

Zur Sommershow „Imperio“ sind alle Übernachtungsgäste der Europa-Park Hotels, Parkbesucher und Show-Liebhaber eingeladen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Die Show findet vom 29. Juli bis zum 03. September täglich um 21.30 Uhr im Innenhof des Hotels Colosseo statt.

Quelle: Europa-Park

 

Last Minute mit Pierre et Vacances in die Sommerferien – bis zu 30 Prozent Rabatt

Ferien bei pierre & vacances - jetzt Last Minute buchen! Bild: © Groupe Pierre & Vacances-Center Parcs

Ferien bei pierre & vacances – jetzt Last Minute buchen! Bild: © Groupe Pierre & Vacances-Center Parcs

Die Sommerferien stehen vor der Tür: Die ideale Zeit, um mit der Familie am Strand zu entspannen, sich in der Sonne zu aalen und den feinen Sand des Strandes zwischen den Zehen zu spüren. Für Gäste, die spontan verreisen möchten, bietet Pierre et Vacances sonnige Reiseziele. Gäste profitieren dabei von einem Last-Minute-Special mit bis zu 30 Prozent Rabatt.

Die Sommerferien bieten die Möglichkeit, aus der Hektik des Alltags auszubrechen und endlich Zeit mit der Familie zu verbringen. Ganz gleich, ob Urlaub mit Baby, Kleinkindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen – Pierre et Vacances bietet abwechslungsreiche Aktivitäten für Jung und Alt. Die Premium-Resorts von Pierre et Vacances sind für die ganze Familie geeignet. Zum Entspannen laden nach aufregenden Tagen die  komfortablen Apartments, Ferienwohnungen oder Ferienhäuser ein.

Beispiel:

Die Premium Residenz Les Rives de Cannes Mandelieu an der Côte d’Azur liegt nur 800 Meter vom Strand entfernt auf einer Halbinsel. Dank eines privaten Stegs, der ein direktes Anlegen mit dem Boot ermöglicht, ist die Unterkunft nicht nur über die Straße, sondern auch über das Wasser erreichbar. Die kleinen Gebäude mit bunten Fensterläden im Mittelmeerstil befinden sich in einem fünf Hektar großen Park.
Eine Familie mit zwei Kindern zahlt bei einem Aufenthalt im Standard Zwei-Zimmer-Apartment vom 7. bis zum 14. August 2017 statt 2.016 Euro nur 1.583 Euro.

 

Weitere Last-Minute-Angebote unter: https://www.pierreetvacances.com/de-de1

 

Keine Gewähr für Schreib- oder Übermittlungsfehler. Kontingente begrenzt, es ist möglich, dass einzelne Reiseziele bereits ausgebucht sind. Für das Angebot ist pierre & vacances verantwortlich.

Quelle: GCE / pierre & vacances


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Luzern – Vierwaldstättersee: Sommerloch adé – Regatta, Grooves und Klassik am See

Das Blue Balls Festival in Luzern. Bild: Schweiz Tourismus

Das Blue Balls Festival in Luzern. Bild: Schweiz Tourismus

Im Rahmen der Lucerne Regatta findet vom 7. bis 9. Juli 2017 das Weltcup-Finale mit über 1000 Ruderern aus aller Welt auf dem Rotsee statt. Vom 21. bis 29. Juli sorgt das Blue Balls Festival in Luzern mit rund 120 Veranstaltungen für quirligen Groove am See. Liebhaber klassischer Musik erleben vom 11. August bis 10. September akustische Höhenflüge beim Lucerne Festival. Die Reihe „40min“ gibt in elf Kurzkonzerten kostenlos Einblick in verschiedene Festivalprojekte.

Die Lucerne Regatta auf dem „Göttersee“

Mit ihrer über 100-jährigen Tradition gehört die Lucerne Regatta vom 7. bis 9. Juli 2017 zum Besten, was der internationale Rudersport zu bieten hat. Der natürliche Rotsee bietet so gute Wettkampf-bedingungen, dass er in Ruderkreisen auch „Göttersee“ genannt wird. Jedes Jahr kämpfen hier bis zu 1000 Ruderer beim Finale um den Weltcup-Gesamtsieg. Der Rotsee und seine Umgebung bilden dabei eine einmalige Naturarena. Wer möchte, kann hier auch baden, wandern, angeln und reiten. www.lucerneregatta.com

Blue Balls Festival

Samm Henshaw, der junge Londoner mit nigerianischen Wurzeln, wird am 21. Juli gemeinsam mit Jake Bugg das Blue Balls Festival im Kongress- und Kulturzentrum (KKL) eröffnen. Im KKL werden Acts wie L.A. Salami, Fantastic Negrito, Mahalia und Laurel ihre Schweizer Premiere feiern; aber auch bekannte Künstler wie Xavier Naidoo, Jake Bugg, David Gray, Patti Smith, Boy&Friends, Peter Doherty, John Newman, Macy Gray, Benjamin Clementine und Morcheeba treten auf. Die Newcomerin Aurora sowie José González und Gregor Meyle dürfen ebenfalls das KKL bespielen. Zudem können sich die Besucher auf Jeremy Loops, Cody ChesnuTT, Walking on Cars und die Crystal Fighters freuen. Auch Indie-Fans kommen mit Wild Beasts und White Lies auf ihre Kosten. Das Blue Balls Festival präsentiert vom 21. bis 29. Juli 120 Events in den Sparten Musik, Fotografie, Kunst, Video, Film und Talks. www.blueballs.ch

Lucerne Festival – über 100 Konzerte in vier Wochen

Vom 11. August bis 10. September 2017 treffen sich die Weltstars der Klassik im Herzen der Schweiz. „Identität“ lautet das Motto des Sommer-Festivals 2017. Der Chefdirigent Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra widmen sich Werken von Mendelssohn, Strauss, Strawinsky und Tschaikowsky. Dazu gibt es 30 Sinfoniekonzerte mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem West-Eastern Divan Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Mariinsky Orchestra und vielen weiteren Orchestern. Mit der Reihe „40min“ wird Festivalbesuchern und Interessierten gratis in elf moderierten Kurzkonzerten am frühen Abend ein Einblick in die Probenarbeit und verschiedene Festivalprojekte geboten. www.lucernefestival.ch

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Quelle: Schweiz Tourismus

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Sterne-Wellness in der Natur – Sommer in Tirol: In den pollenarmen Höhenlagen ist die Luft besonders rein

Tirol: Wellness in klarer Luft mit Blick vom Hotel Puint auf die Berge und die Burg Laudegg. Foto: djd/www.hotel-puint.at/TVB Fiss - Ladis/Wolkersdorfer

Tirol: Wellness in klarer Luft mit Blick vom Hotel Puint auf die Berge und die Burg Laudegg.
Foto: djd/www.hotel-puint.at/TVB Fiss – Ladis/Wolkersdorfer

Wenn in Ferienprospekten davon die Rede ist, dass alles blüht und grünt, weckt dies bei vielen Menschen keine Reiselust. Denn nicht nur Allergiker werden durch die Pollenflut erheblich belastet – der aggressive Blütenstaub kann auch gesunden Menschen zusetzen. Sie suchen stattdessen nach Reisezielen, in denen sie durchatmen und die Pollenzeit umgehen können. Erholung versprechen beispielsweise die Inseln der Nord- und Ostsee – aber vor allem auch die Höhenlagen der Alpen. Denn je höher eine Ferienregion liegt, desto weniger Reiz auslösende Pflanzen können dort wachsen. Zudem ist die Blütezeit in diesen Höhenlagen sehr kurz. Die Tiroler Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis etwa befindet sich inmitten einer alten Kulturlandschaft in 1.200 bis 1.400 Metern Höhe auf einem Hochplateau über dem Inntal und gilt als außergewöhnlich pollenarm. Selbst während der Hauptblütemonate für Gräser ist die Luft sehr rein. Nicht nur Allergiker können hier beschwerdefreie Wellness der besonderen Art in freier Natur genießen.

Hotel Puint in Ladis: Wellness beginnt direkt vor der Haustür

Wellness in der Natur und in pollenfreier, allergenarmer Höhenluft beginnt im Tiroler 4-Sterne-Hotel Puint in Ladis beispielsweise direkt vor der Haustür. Hier kann man mit Blick auf eine unberührte Landschaft und auf majestätische Berge tief durchatmen, sich entspannen und wohlfühlen. Ein erlebnisreicher Tag etwa lässt sich im neuen Wellnessbereich im Kinderhotel in Ladis mit Sauna, Kräutersauna, Dampfbad und Infrarotkabine beschließen. Bei den zahlreichen Massageanwendungen haben Gäste die Qual der Wahl – oder können im Panoramaruheraum den atemberaubenden Blick auf die Berge und die Burg Laudegg genießen. Informationen, Preise und Buchungsmöglichkeiten gibt es auf der Webseite des Hotels (siehe unten).

Tiroler Sauerbrunn: Das Heilwasser an der Quelle genießen

Ganz in der Nähe, nämlich im Tiroler Obladis, entspringt auf einer Seehöhe von knapp 1.400 Metern eine Quelle mit besonders wohltuender Wirkung. Der „Tiroler Sauerbrunn“ ist das Heilwasser der Region, das bereits seit dem Jahr 1212 bekannt ist. Laut Legende bemerkte damals ein Hirte, dass seine Ziegen besonders gerne von dieser Quelle tranken. Er kostete vom Wasser und erkannte die anregende Wirkung, die seitdem legendär ist. Bis heute kann man direkt am Brunnen das Heilwasser verkosten und sich selbst von der belebenden Wirkung überzeugen.

Familien profitieren von Sommercard

Mit der „Super.Sommer.Card.“ können Gäste der Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis viele Freizeit- und Sommeraktivitäten kostenlos genießen. Beim Hotel Puint etwa ist die vor allem für Familien mit Kindern attraktive Karte in den Zimmerpreisen enthalten. Mit ihr kann man folgende Leistungen in Anspruch nehmen:

  • Benutzung der Bergbahnen in Serfaus-Fiss-Ladis
  • Besuch der Erlebniswelt Serfaus
  • Besuch des Erlebnisparks Hög
  • Besuch des Sommer-Funparks Fiss
  • Benutzung des Wanderbusses täglich zwischen den Dörfern Serfaus-Fiss-Ladis
  • Kinderanimation sechs Tage pro Woche in den zwei Kinder-Clubs
  • „Abenteuerberg“, „Sturzflug“ in Serfaus, „Hexenweg“ in Fiss, „Forscherpfad“ in Ladis, geführte Wanderungen

Mehr Infos gibt es auf www.hotel-puint.at.

Quelle: djd/www.hotel-puint.at

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Stöbern, Staunen, Schlemmen: Diese Volks- und Straßenfeste in Hessen bieten beste Unterhaltung

Das Frühstück im Riesenrad ist eine der besonderen Attraktionen auf dem Wiesenmarkt in Erbach. Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt a.M./Odenwald Tourismus GmbH

Das Frühstück im Riesenrad ist eine der besonderen Attraktionen auf dem Wiesenmarkt in Erbach.
Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt a.M./Odenwald Tourismus GmbH

Feste soll man feiern, wie sie fallen – und die großen überregional bekannten Veranstaltungen sollte man auf keinen Fall verpassen, denn sie haben oft eine lange Tradition und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Wer es turbulent liebt, kann sich beispielsweise auf diese Festivitäten in Hessen freuen:

Wiesenmarkt in Erbach
Am 21. Juli startet der Erbacher Wiesenmarkt – das größte Volksfest in Südhessen. Etwa 80 Schausteller- und Gastronomiebetriebe und durchschnittlich vierzehn Fahr- und Schaugeschäfte sorgen dafür, dass das Vergnügen nicht zu kurz kommt. Vom 44 Meter hohen Riesenrad lässt sich das gesamte Marktgelände überblicken. Eine besondere Attraktion ist das „Frühstück im Riesenrad“, das immer am ersten Wiesenmarkt-Sonntag stattfindet. In der Mitte der Gondeln werden Tischplatten eingehängt, auf denen das Frühstück serviert wird. Auch der Festumzug, das zweitägige Reit- und Springturnier und zwei Feuerwerke gehören zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

Offenbacher Lichterfest
Zum Lichterfest am 12. August erstrahlt der Büsingpark von Offenbach im Glanz von 70.000 kunstvoll arrangierten Windlichtern. Musikalisch wird der Park mit einem Crossover-Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt in Szene gesetzt. Im Park herrscht Picknickatmosphäre – je nach Belieben wird auf Decken oder Stühlen das Konzert verfolgt und zu selbstgemachten Köstlichkeiten oder Speisen der umliegenden Gastronomie „diniert“.

Usinger Laurentiusmarkt
Der Usinger Laurentiusmarkt vom 08. bis 11. September schafft eine Verbindung zwischen Landwirten und Verbrauchern. Rund um das stattliche Fest- und Bierzelt gruppieren sich auf dem Neuen Marktplatz diverse Fahrgeschäfte, Mandelröstereien, Los- und Schießbuden – auch das traditionelle Riesenrad darf nicht fehlen. Mit über 50 Ausstellern, rund 500 Tieren, der großen Bezirkspferdeschau und dem anschließenden Showprogramm im Parcour gibt es viel zu entdecken. Zum feierlichen Anlass pendelt ein historischer Dampfzug zwischen Frankfurt und Usingen, der die Gäste zum fröhlichen Markttreiben bringt.

Kalter Markt in Ortenberg
Der Begriff „Kalter Markt“ stammt aus dem Mittelalter und bezeichnete damals einen Pferdemarkt. In Ortenberg wird das Volksfest seit dem 13. Jahrhundert stets Ende Oktober gefeiert und damals wie heute gehört eine Pferdeshow zum Programm. Von gerittenen Quadrillen bis hin zum Kutschen-Geschicklichkeitsfahren kommen Pferdefans am 31. Oktober auf ihre Kosten. Darüber hinaus warten über 400 Krammarkt-Stände auf die Besucher, dazu ein großer Vergnügungspark, eine informative Leistungsschau, eine große Fahrzeugausstellung im Freigelände sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm im Festzelt.

Karussells und Kulinarik

Heiteres Treiben herrscht beim Darmstädter Heinerfest vom 29. Juni bis 3. Juli. Wenn sich da dem einem oder anderen der Kopf dreht, liegt es aber nicht unbedingt am Besuch des Weindorfs auf der Schlossbastion oder am geselligen Beisammensein im großen Biergarten. Auch die vielen spektakulären Fahrgeschäfte, Karussells und ein Riesenrad sorgen für eine gewisse Leichtigkeit im Kopf. Während der Festtage ist in der ganzen Stadt Musik zu hören: Bands aus Darmstadt, der Region und den Partnerstädten sowie internationale Tänzer und Tänzerinnen präsentieren auf neun Live-Bühnen ein mitreißendes Musikprogramm.

Quelle: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt a.M./Odenwald Tourismus GmbH

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