Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 74 von 200)

CSI: MIAMI | 9.15 – Dieser Augenblick am Ende

Originaltitel: Blood Lust

Inhalt

(c) CBS

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Zwei Frauen wurden entführt und eingesperrt. Sie schaffen es, sich zu befreien, doch nur eine kann aus dem Haus des Entführers fliehen, die andere bleibt zurück. Als das SWAT-Team eintrifft, ist es zu spät: Das zweite Entführungsopfer ist tot, der Täter flüchtig. Das Haus, in dem die Entführten festgehalten wurden, stand zum Zwangsverkauf. Eigentlich liegen die Schlüssel in einer Spezialkassette mit Zahlenschloss, doch der zuständige Verwalter von der Bank hat den Code zu dem Schloss jedem Makler gegeben, der danach gefragt hat, damit die sich das Haus ansehen können. Die überlebende Frau ist schwer traumatisiert und kann sich kaum an etwas erinnern. Die Ermittler finden bei Untersuchungen den Teil eines Schmetterlingsflügels, der sie zu einem ganz bestimmten Park führt. Dort finden sie ein Grab, das der Täter wohl schon für seine Opfer ausgehoben hatte. Dabei fällt ihnen frisch bearbeitete Erde auf – sie finden ein weiteres Opfer, das bereits in seinem Grab liegt. Der Täter ist also ein Serienmörder…

Zitat

„Mord und Entführung? Extremer geht’s gar nicht, Sie Blödman!“
Frank Tripp zu einem Verdächtigen

Hinter der Geschichte

Der Schmetterlingsflügel, den die Ermittler finden, gehört zu einem so genannten „Miami Blue“, oder auf Deutsch „Miami-Bläuling“ aus der Familie der Bläulinge. Die Aussage in der Folge, dass man sie nur in einem bestimmten Park findet stimmt, denn der Miami-Bläuling ist fast ausgestorben.

 

C.S.I. 9.15: Ich + Wir

Originaltitel: Kill Me if you can

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Das Zimmermädchen eines Motels findet Maden, die aus einem Zimmer kommen, ein Poolboy einen Blutfleck und auf einen alten Mann auf einem Parkplatz kommt ein Auto zugerast. Alle drei entdecken dann noch eine Leiche. Daraus ergeben sich drei Ermittlungen.

Das Leben der Reichen & Korrupten„: Langston ist bei der Leiche im Pool, einem Kunsthändler. Er wird von Wendy aus dem Kriminallabor unterstützt. Die Frau des Toten sagt aus, dass ihr Mann mit einem Kunden gesprochen hat und darauf sehr wütend aus seinem Büro gestürmt ist. Es ging um antike Kunst aus Persien…

Ein Hoch auf Hollywood„: Catherine Willows und Greg Sanders sind in dem Motel. Dort liegt eine tote Frau auf dem Bett. Sie wurde erschossen. Wie sich herausstellt, war sie mit einem Schauspieler verheiratet. Und es gibt jemand, der den Mord beobachtet hat…

Der Sohn, den er nie hatte„: In dem Auto, das Amok gefahren ist, liegt eine Leiche unter dem Lenkrad eingeklemmt, ein Privatdetektiv, der von einem Firmenbesitzer angeheuert wurde, um dessen ehemaligen Geschäftspartner zu finden. Dieser hat eine gewisse Ähnlichkeit mit jemandem aus einem anderen Fall…

Der Bruder, den er nie wollte„: Die Fälle entwickeln noch eine weitere Ebene…

Zitat

„Was ist da?“
„Ein Augenzeuge.“
Greg Sanders und Catherine Willows, nachdem letztere eine Schildkröte am Tatort gefunden hat

Hinter der Geschichte

Diese Folge ist wieder eine jener experimentellen Geschichten, die es bei „C.S.I.“ ab und zu gibt und sie ist sehr gut geschrieben. Zwar glaubt man irgendwann, alle Ebenen zu durchblicken, aber am Ende gibt es doch noch eine überraschende Auflösung, die allerdings im Rückblick logisch erscheint und durch die Handlungsstränge der Geschichte gut vorbereitet wurde.

Störtebeker-Festspiele 2016: „Auf Leben und Tod“

Foto: Jens Köhler www.bildermeer.com / © Störtebeker Festspiele GmbH und Co. KG

Foto: Jens Köhler www.bildermeer.com /
© Störtebeker Festspiele GmbH und Co. KG

Seit 1993 finden auf der Insel Rügen, genauer gesagt am Ufer des großen Jasmunder Boddens, die „Störtebeker-Festspiele“ statt. Dabei handelt es sich um ein Freilufttheater, in dessen Mittelpunkt der Seeräuber Klaus Störtebeker steht, der mit seinen Vitalienbrüdern Ende des 14. Jahrhunderts die Ostsee befuhr. Die Produktion ist sehr aufwändig gestaltet, mit über 140 Statisten, 20 Schauspielern, Pferden, anderen Tieren, Effekten und großen Kulissen. Die Produktion in diesem Jahr trägt den Titel „Auf Leben und Tod“.

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Wir schreiben das Jahr des Herrn 1397. Eisige Winde wehen über die Baltische See. Der Krieg zwischen der mächtigen Dänenkönigin Margarete und Albrecht III. von Mecklenburg ist beendet. Den Piraten um Klaus Störtebeker und Goedeke Michels sind die Häfen verschlossen. Der Papst hat auf Druck der Kirche und der Hanse den Bannfluch über die Vitalienbrüder verhängt und sie für vogelfrei erklärt. Bei Sophia von Pommern-Wolgast, in Visby auf Gotland, haben sie Unterschlupf gefunden. Hier lässt die Herrin der Insel den dänischen Adligen Sven Sture, einen Piraten, das Zepter führen.

Das Mecklenburger Herrscherhaus, Königin Margarete von Dänemark, die Hanse und auch der Deutsche Orden müssen handeln. Haben sich doch inzwischen über 4.500 Piraten auf Gotland versammelt. Von dort aus ziehen sie raubend über die Ostsee, sodass fast der gesamte Handel zum Erliegen kommt.
Auf der Marienburg schlägt das Herz des Deutschen Ordens. Konrad von Jungingen, Hochmeister der Bruderschaft, ist mächtig, skrupellos und tiefgläubig. Mit dem Ziel, die Piraten endgültig zu vernichten, lässt er die größte Flotte aufstellen, die die Baltische See jemals gesehen hat: 84 Schiffe, besetzt mit 400 Pferden und 4.000 Mann in Rüstung, ausgestattet mit Vorräten und allem, was man zur Kriegsführung benötigt. Während es sich die Piraten auf Gotland gut gehen lassen, versuchen alle beteiligten Seiten, sich ihre Pfründe bezüglich Gotlands zu sichern. Aber alle Verhandlungen scheitern. Konrad von Jungingen ist nicht länger bereit, auf mögliche Unterstützer oder Allianzen zu warten. Mit seinem waffenstrotzenden Heer gelingt es ihm, unbemerkt nach Gotland zu segeln und alle kleinen Piratenstützpunkte auszuschalten. Gerade als Goedeke Michels und seine Fronica den Segen für die lang ersehnte Hochzeit erhalten sollen, zieht der Ritterorden vor die Tore Visbys.

Die Stadt wird unter Beschuss genommen. Aber Visby ist gut gerüstet. Da ein langer Kampf mit viel Blutvergießen droht, einigt man sich, wie es oft in der Geschichte mittelalterlicher Schlachten üblich war: Um Menschen und Land zu schonen, soll jede Partei einen Kämpfer stellen. Während Herzog Johann IV. von Mecklenburg die Stadt übergeben will, stellt sich Störtebeker der Herausforderung – unter der Bedingung, dass die Piraten im Falle eines Sieges freien Abzug erhalten. Von Jungingen stimmt zu. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod…

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Die Legende von Klaus Störtebeker

Die Sage von Klaus Störtebeker ist in verschiedenen Regionen verbreitet, was sicher auf den Aktionsradius der Vitalienbrüder im Bereich der Ost- und Nordsee zurückzuführen ist. So trifft man die Sage in Pommern, Mecklenburg, Hannover, Hamburg, Holstein und Ostfriesland an, was eine ganze Reihe unterschiedlicher Herkunftsorte und Familienzugehörigkeiten für Klaus Störtebeker und Goedeke Michels zur Folge hat. Hamburg, Halsmühlen bei Verden, Wismar, Rügen, Michaelsdorf bei Barth etwa, werden als Herkunftsorte der Seeräuber genannt. Die soziale Herkunft der beiden wird auch nicht einheitlich angegeben, sondern bewegt sich vielmehr in der Spannbreite zwischen Knechten und mecklenburgischen oder ostfriesischen Adligen.

Sicher hat der eigentümliche Name „Störtebeker“ zur Verbreitung des Seeräuberstoffes beigetragen, so wie er zudem dafür sorgte, dass Goedeke Michels dahinter zurücktreten musste. Der Name bezeichnet ursprünglich wohl ein Gefäß, einen „Becher mit Stürze oder Deckel“. Im übertragenen Sinne von „Stürz den Becher“ schien dieser Name die Trinkfestigkeit des Seeräubers zu beweisen. Und so will es die Sage, dass Störtebeker erst dann Aufnahme in die Mannschaft des Goedeke Michels fand, nachdem er gleich zweimal einen großen Becher in einem Zuge geleert hatte. So wie er auch ein Handeisen zerbrach und ein dreimal um einen Mast geschlungenes Hanftau zerriss.

Fast unübersichtlich ist die Sagengruppe, die sich mit den Schlupfwinkeln der beiden Likedeeler befasst. Im mecklenburgischen Raum gibt es besonders viele Höhlen und unterirdische Gänge, Burgen und Schlösser, die tatsächlich existieren, nicht mehr existieren oder aber niemals existiert haben. Auch Kirchen, Klöster und Türme, in die sich die Seeräuber zurückzogen, um vor Verfolgung sicher zu sein, soll es in Ostfriesland, Holstein und Mecklenburg gegeben haben. Zwei der bekanntesten Verstecke sind die Störtebekerhöhle bei Stubbenkammer auf Rügen und der Turm von Marienhafe in Ostfriesland. Neben der Höhle von Stubbenkammer werden noch eine Reihe weiterer Schlupfwinkel auf Rügen genannt.

Zu richtigen Seeräubern gehört natürlich auch ein Seeräuberschatz. Fast überall dort, wo Störtebeker sich verborgen haben soll, vermutet man einen Schatz, den natürlich noch niemand gefunden hat und wahrscheinlich auch nie jemand finden wird. Über den Inhalt des Schatzes gibt es höchst unterschiedliche Vorstellungen. Eine goldene Kette, eine goldene Wiege, ein goldener Backtrog, ein goldener Becher, eine silberne Tafel und kostbare Gewänder sollen dazugehört haben.

Einen großen Teil seines Reichtums hat Störtebeker angeblich in den Masten seiner Schiffe verborgen – darunter geschmolzenes Gold, Goldbarren, Kupfer oder auch Münzen, was nach seinem Tod entweder einem armen Tagelöhner oder Schuster, der die Masten ersteigert hatte, zufiel oder einem Zimmermann, der zufällig mit der Axt gegen einen der Masten schlug und dabei den verborgenen Schatz entdeckte.

Auch über die Verwertung dieser Reichtümer kursieren sagenhafte Mutmaßungen. Einer Version zufolge kamen sie der Hamburger Stadtkasse zugute, da danach die Hamburger Kirchen mit dem bei Störtebeker gefundenen Kupfer gedeckt worden sind.

Da Störtebeker und Michels in der Volkssage ausgesprochen beliebt waren und zwar als hart, aber gerecht und sozial eingestellt geschildert werden, haben die beiden der Überlieferung nach auch Stiftungen vergeben. So soll Störtebeker in Verden dafür gesorgt haben, dass den Armen und den am Dom Beschäftigten einmal im Jahr Brot und Heringe gespendet wurden. Diese Sitte hat sich bis in unsere Tage erhalten.

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Der reale Hintergrund von „Auf Leben und Tod“: Die Vertreibung der Vitalienbrüder aus der Ostsee 1398

Die Hanse, die im Jahr 1397 keine Schiffe gegen die Seeräuber in die See gelegt hatte, und Konrad von Jungingen beschwerten sich bei Albrecht von Mecklenburg heftig über die von Gotland ausgehende Gefahr für den gemeinen Kaufmann. „Der König schrieb daraufhin dem Hochmeister, dass er nicht daran schuld sei, dass es so viele Seeräuber geworden seien, die Gotland in ihre Gewalt gebracht hätten, noch stünde es in seiner Macht, sie davonzujagen, noch würde irgendjemandes Recht gegen sie helfen. Also hielten die Seeräuber das Land mit Gewalt in ihrer Hand.“ Zwar mag der Mecklenburger mit dieser Antwort auch versucht haben, die Verantwortung für die von Gotland ausgehenden Raubzüge von sich zu schieben, aber man muss doch seine Einschätzung der Situation auf der Insel ernst nehmen. Denn nach diesem Briefwechsel mit dem Hochmeister und der Hanse versuchte er mit der Entsendung seines Vetters, Herzog Johanns des Jüngeren von Mecklenburg, die Kontrolle über die Insel wiederzugewinnen. Johann wollte mithilfe der Bürger von Visby Sven Sture unter Druck setzen, was aber an der Überlegenheit des Hauptmanns der Vitalienbrüder scheiterte. Auch der Bericht des Hochmeisters über diesen fehlgeschlagenen Versuch gesteht ein, dass die Bürger Visbys gegen Sven Stures Gefolge keine Chancen hatten.

Die Lage auf Gotland war den Mecklenburgern völlig entglitten, und die Seeräuber hatten unter der Führung der Witwe Erichs und Sven Stures einen umfangreichen Kaperkrieg gegen die Kaufleute in der Ostsee aufgenommen, unabhängig davon, woher sie stammten. Damit machten sich die Vitalienbrüder alle Mächte zu Feinden. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Hanse sich zu energischen Aktionen gegen Gotland aufraffen würde. Auch Königin Margarete sann auf Vergeltungsmaßnahmen, wie aus einem Brief vom 6. Juli 1397 hervorgeht, in dem sie in Lübeck anfragt, was die Hanse eigentlich zu tun gedenke, um „die Seeräuber mit Macht aus der See zu bringen“. Gegen Ende des Jahres 1397 begann Margarete, mit Erichs Witwe zu verhandeln, mit dem vermutlichen Ziel, Gotland wieder unter ihre Herrschaft zu bringen. Nun musste auch der Deutsche Orden irgendetwas unternehmen. „Für den Orden waren die faktischen Herren des Landes, die Vitalienbrüder, eine ständige Gefahr, mit der er gerade in Livland in diesem Jahr so heftig hatte ringen müssen. Außerdem litt der Handel der preußischen Städte jetzt unerträglich.“

Hinzu kam noch die Besorgnis des Deutschen Ordens vor einer Ausdehnung der Macht der durch die Kalmarer Union gestärkten Königin Margarete, sodass sich der Hochmeister nach der Bewältigung der Krise um Livland im Winter 1397/98 zu einer energischen Aktion gegen Gotland entschloss. Sein Eingreifen rechtfertige Konrad von Jungingen später so: „Danach (nach der gescheiterten Intervention Herzog Johanns) nahm der gemeine Kaufmann einen gar zu großen Schaden, besonders das Land Preußen und Livland; und dieses länger zuzulassen, wäre unverantwortlich gewesen.“

Anfang 1398 schickte Johann von Mecklenburg einen Gesandten zum Hochmeister, um ihn zu beschwichtigen und ihn zu überzeugen, dass in Zukunft keine Raubzüge mehr von Gotland aus unternommen werden würden. Der Hochmeister wurde sogar um Lebensmittellieferungen nach Gotland gebeten. Diese Botschaft stieß bei Konrad von Jungingen auf taube Ohren. Schon allein die realen Machtverhältnisse auf der Insel ließen eine berechtigte Hoffnung auf die Einlösung der Zusagen Johanns von Mecklenburg nicht zu. Im Übrigen waren die Würfel zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit schon gefallen, und die Vorbereitungen für eine militärische Intervention des Deutschen Ordens auf Gotland waren in vollem Gange. Entsprechend zurückhaltend fiel die Antwort des Hochmeisters aus. Die geplante Aktion wurde noch streng geheim gehalten. Vor allem Königin Margarete sollte so lange wie möglich nichts über die Pläne des Deutschen Ordens erfahren, aber auch die Hanse blieb zunächst uneingeweiht. Der Alleingang wurde später damit gerechtfertigt, dass man einer Zusammenführung der Seeräuber aus allen Gebieten der Ostsee zuvorkommen wollte. Außerdem verwies der Hochmeister auf den Nutzen, der „dem Kaufmann“ aus der Aktion des Ordens erwachse. Und die Geschichte nahm ihren Lauf.

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Die Störtebeker-Festspiele sind eröffnet!

Die Bühne der Festspiele liegt direkt am großen Jasmunder Bodden, unterhalb von Schloss Ralswiek. Wobei „Bühne“ als Bezeichnung nicht ganz zutrifft, hier finden sich keine Bretter, stattdessen ist ein Strandabschnitt umfunktioniert worden. Große Kulissen und Effekte unterstützen die Schauspieler beim Erzählen der Geschichte und selbst das Wasser wird eingebunden: Störtebekers Kogge geht genauso vor Anker wie Schiffe anderer Beteiligter in der Handlung. Jeden Abend gibt es zudem ein Feuerwerk.

Die Störtebeker-Festspiele 2016 beginnen am heutigen 18. Juni und haben die letzte Vorstellung am 3. September. Die Aufführung findet von Montag bis Samstag statt, beginnt um 20.00 Uhr und endet gegen ungefähr 22.30 Uhr. Die Ticketpreise für erwachsene Einzelpersonen beginnen bei 12 Euro, es gibt Ermäßigungen für Familien und Gruppen. Außerdem gibt es noch ein Vorprogramm mit dem Titel „Könige der Lüfte“, das optional mit besucht werden kann, allerdings einen kleinen Extrapreis kostet. Aktuelle Informationen, Preise und Buchungsmöglichkeiten gibt es auf der offiziellen Webseite der Festspiele.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Gasthaus „Zum Störti“

Seit nunmehr 20 Jahren werden die hungrigen und durstigen Gäste auf dem Gelände der Störtebeker Festspiele vom hauseigenen Störtebeker Catering Service versorgt. Jeden Spieltag ab 17.30 Uhr stehen bis zu 45 Mitarbeiter bereit, um den Ansturm von tausenden Besuchern zu bewältigen. Besonders beliebt bei den Gästen sind das „Störtifeuer“, ein Kräuterlikör, der extra für das Gasthaus produziert und abgefüllt wird, sowie der „Störtisekt“ und „Störtwein“. Der Sekt und Wein werden mit dem jeweiligen Jahresplakat bedruckt und sind so zu einem begehrten Sammlerartikel bei den Gästen geworden.

Seit 16 Jahren öffnet zudem jährlich von April bis Silvester das Restaurant „Zum Störti“ direkt neben unserer Naturbühne Ralswiek. Eine regionale, frische Küche steht den Gästen hier
zur Verfügung. Ob nun „Störtis Kinderkochschule“ oder Familien- und Betriebsfeiern, das Küchen- und Serviceteam erfüllt fast jeden Wunsch. Ebenso werden die Mitarbeiter und Künstler der Festspiele jährlich mit bis zu 3.700 „Personalessen“ bekocht, weshalb das Restaurant von Ihnen auch oft liebevoll „Kantine“ genannt wird. Ganz nah dran ist auch der Eisbecher – über 5.000 Kugeln Eis werden aus der Küche gerollt.

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Seite des Gasthauses „Zum Störti“.

Noch mehr Wissenswertes über Klaus Störtebeker in Buchform

(c) Campus Verlag

(c) Campus Verlag

Professor Doktor Matthias Puhle ist Fachmann für die Geschichte der Hanse an der Ostsee. Dass man dabei auch über die Gestalt von Klaus Störtebeker stolpert, ist fast unvermeidlich. Professor Puhle hat dem berühmten Seeräuber und seinen Mannen ein ganzes Buch gewidmet, in dem er dessen Geschichte und die der Vitalienbrüder aufzeigt, die Legenden auf ihren wahren Kern untersucht und in einen historischen Kontext stellt. Damit handelt es sich um das ideale Begleitmaterial zu den Festspielen, entweder als Einstimmung auf die Vorführungen oder als Nachbereitung – was ist wahr, und was ist Legende? Denn dass Klaus Störtebeker wirklich existiert hat, das ist unbestitten.

Das Buch „Die Vitalienbrüder: Klaus Störtebeker und die Seeräuber der Hansezeit“ kann hier direkt bestellt werden*.

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Und noch mehr: Konzerte und andere Veranstaltungen

Rügen bietet noch mehr, das den Rahmen dieses Artikels aber spregen würde, deshalb kommen wir in den nächsten Tagen nochmal darauf zurück. Eine Sache sollte allerdings noch erwähnt werden: Auf der Naturbühne Ralswiek finden zwei Konzerte der Gruppe Santiano statt. Eigentlich war es eine Veranstaltung, da diese aber schon nach kurzer Zeit ausverkauft war, wurde am 9. September ein Zusatztermin eingerichtet. Mehr dazu auf der Webseite des Veranstalters Krauß Events.

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Quellen:

  • Offizielle Pressemappe der Störtebeker-Festspiele Rügen
  • Professor Dr. Matthias Puhle: „Die Vitalienbrüder: Klaus Störtebeker und die Seeräuber der Hansezeit“, ebenfalls der Pressemappe der Störtebeker-Festspiele Rügen entnommen
  • Offizieller YouTube-Kanal der Störtebeker-Festspiele
  • Offizieller YouTube-Kanal von Universal Deutschland
  • Bild: www.bildermeer.com, lizensiert durch Störtebeker-Festspiele Rügen

CSI: NY 9.14 | Weißes Gold

Originaltitel: White Gold

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Pärchen will per Spraybotschaft auf die Massentierhaltung aufmerksam machen, als sie zuerst einen Auffahrunfall zwischen einem Lieferwagen und einem BMW beobachten, dann aber Schüsse hören.  Die Unfallfahrzeuge fahren weg und zurück bleibt eine Leiche. Sid findet Narben einer laparoskopischen Cholezystektomie, dadurch kann ein Name ermittelt: Paul Tortucci, den Neffen des Betreibers einer Pizzeria. Paul sollte die Pizzeria übernehmen. Es stellt sich heraus, dass der Lieferwagen Paul gehört hat. Über eine Seriennummer wird der BMW ermittelt, doch der wurde seiner Besitzerin gestohlen. Adam rekonstruiert den Unfall und stellt fest, dass der BMW den Lieferwagen des Opfers ausgebremst und absichtlich hat auffahren lassen. Schließlich werden die Fahrzeuge entdeckt. Im Lieferwagen findet sich ein Geheimfach, das offenbar zum Schmuggeln verwendet wurde. Die Ermittler denken an Drogen und können über eine Spur den Schützen, der den BMW gefahren hat, ermitteln. In dessen Wohnung finden Don Flack und Danny Messer dann auch das Schmuggelgut: Mozzarella…

Zitat

„Ihr müsst uns gar nicht beeindrucken!“
Jamie Lovato zu Don Flack über Dinge, die Jungs machen, um Mädchen zu beeindrucken

Medien

DVD-Sets und andere Medien wie Blu-Rays und auch Bücher kann man unter anderem bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Gleich am Anfang kommt es zu einem Filmfehler: Der Jugendliche von dem Sprayerpärchen, das den Unfall beobachtet, sagt zu seiner Freudin: „Vielleicht war das ein Zeichen, dass wir verschwinden sollten.“ Er schließt und öffnet seine Lippen aber nur einmal kurz und der Satz passt – auch im Orignal – überhaupt nicht zu den Lippenbewegungen.

In der letzten Folge gab es mehrere Anspielungen auf die Nummer der Episode (9-13), eine solche Anspielung gibt es auch diesmal: Die Besitzerin des BMWs wohnt in Appartment Nr. 914.

 

CSI: MIAMI | 9.14 – Stein auf Stein

Originaltitel: Stoned cold

Inhalt

(c) CBS

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Eine Party findet statt. Am Ende gibt es eine Tote: Blair Hawkins, die meistgehasste Schülerin der High School. Sie wurde an einen Pfosten des Footballfelds gebunden und gesteinigt. Sie hat ihre Mitschüler terrorisiert und nun stehen ihre Opfer natürlich unter Tatverdacht. Auf der Party hat sie Megan, eine Mitschülerin dazu gebracht, mit mehren Jungs aus dem Footballteam zu schlafen. Ein anderer Mitschüler wurde so gedemütigt, dass er einen Selbstmordversuch unternommen hat. Walter findet heraus, dass mindestens zwei Leute an der Tötung beteiligt gewesen sein müssen. Wie sich herausstellt, hat Blair selbst den DIrektor der Schule mit erfundenen Anschuldigungen erpresst. Welche zwei von den vielen möglichen waren die wirklichen Täter?

Zitat

„Ist das Dein Ernst? Das ist ja archaisch.“
„Um nicht zu sagen – biblisch!“
Natalia Boa Vista und Horatio Caine über die Todesart des Opfers

Hinter der Geschichte

Am Anfang, als Horatio Caine die Steine findet, mit denen das Mordopfer umgebracht wurde, nimmt er einen der Steine, an dem deutlich Blutflecken zu sehen sind, in die Hand. Er trägt dabei keine Handschuhe. Auf diese Weise würden Spuren verunreinigt werden.

C.S.I. 9.14: Wenn zwei sich freuen, mordet der Dritte

Originaltitel: Miscarriage of Justice

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Raymond Langston muss vor Gericht gegen den Abgeordneten Griffin aussagen. Während der Verhandlung fällt ein Schuss auf dem Gang. Der Stabschef des Abgeordneten, Dominic Humphreys, ist mit einer Waffe in den Sicherheitsbereich eingedrungen. Als eine Polizistin ihn aufhalten will, richtet er die Waffe gegen sich selbst und erschießt sich. Die Waffe gehört zu dem Prozess, der gerade verhandelt wird, Griffin wird vorgeworfen, eine junge Frau erschossen zu haben. Humphreys war Zeuge der Staatsanwaltschaft. Er hat ausgesagt, dass Griffin ihn beauftragt hat, die Leiche der Frau verschwinden zu lassen. Allerdings sei damals keine Waffe am Tatort gelegen. Eben diese Waffe hat Humphreys nun benutzt, um sich zu erschießen. Und nicht nur das, die Ermittler finden bei ihm einen Abschiedsbrief, in dem er zugibt, sie erschossen zu haben. Das CSI muss nun das ganze Verfahren wieder aufrollen um festzustellen, was wirklich stimmt. Dabei macht Raymond Langston eine aufschlussreiche Beobachtung…

Zitat

„Für manche Menschen gibt es keine Rettung.“
Riley Adams

Hinter der Geschichte

Der Anwalt des Angeklagten wird dargestellt von Miguel Ferrer. Er hat unter anderem Doktor Garret Macy in der Serie „Crossing Jordan – Pathologin mit Profil“ dargestellt. In dieser Episode hat er die gleiche Synchronstimme wie in „Crossing Jordan“ – und das ist niemand anderes als Lutz Mackensy, der ebenfalls Horatio Caine in „CSI: MIAMI“ spricht.

CSI: NY 9.13 | Der Fluch

Originaltitel: Nine Thirteen

Inhalt

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EIn Mann in altmödischer Kleidung fällt aus dem ominösen Gebäude Nr. 913, auf dem ein Flucht lasten soll, seit sich sein Besitzer – ein gewisser Wentworth – aus seinem Penthouse in den Tod gestürzt hat. Seither sind 36 Menschen im oder am Gebäude auf bizarre Weise ums Leben gekommen. Der neueste Tote ist also Nr. 37, er trägt Kleidung aus den 1920er Jahren und eine Ledermaske, wie sie Wentworth getragen haben soll, um einen Hautdefekt zu verbergen. Aber der Sturz hat ihn nicht umgebracht, jemand hat ihm die Halsschlagader durchgeschnitten. Er hat sich als Wentworth zurecht gemacht, um sich mit Touristen fotografieren zu lassen, aber niemand aus Gebäude 913 kennt ihn – dort ist er nicht angestellt. Adam findet in einer Geheimtasche in seiner Jacke jede Menge Gegenstände, Uhren, Handys, Brieftaschen und ähnliches. Der Tote war ein Taschendieb, der Touristen beklaut hat. Damit ist jeder der Bestohlenen ein Verdächtiger. Sid findet außerdem eine zusammenknüllte Zeitungsseite im Mund des Toten. Offenbar eine Botschaft des Mörders. Danny und Adam kehren zurück zum Gebäude Nr. 913, um den ursprünglichen Tatort zu finden…

Jon Danville ist privat unterwegs, als sie bemerkt, dass sie von einem jungen Mann verfolgt wird. Was zunächst wie ein Kriminalfall wirkt, bringt aber dann eine rührende Geschichte über Jos tote Schwester ans Tageslicht…

Zitat

„Die Suche nach der Blondine würde ich noch nicht aufgeben.“
Mac Taylor, nachdem die Ermittler auf der Wange des Toten einen Lippenstiftabdruck gefunden haben

Medien

DVD-Sets und andere Medien wie Blu-Rays und auch Bücher kann man unter anderem bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Der Originaltitel „Nine Thirteen“, also „Neun Dreizehn“ ist nicht zufällig gewählt: Es handelt sich um die dreizehnte Episode der Staffel 9. Auf diese Zahl wird mehrfach in der Episode angespielt: Der Mord fand am Gebäude Nr. 913 statt, außerdem starb Jos Schwester an einem 13. September (Englisch „9/13“) gestorben.

 

CSI: MIAMI | 9.13 – Der letzte Widerstand

Originaltitel: Last Stand

Inhalt

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Eine Razzia gegen die berüchtigte Gang der Mala Noche, die von Oberstaatsanwalt Nicholas Chandler geleitet wird, endet in einem Blutbad: Ein Wagen rast durch die Polizeiabsperrung, während Chandler eine Pressekonferenz abhält. Der Beifahrer eröffnet das Feuer mit einer Maschinenpistole. Er wird von einem Polizisten angeschossen und fällt aus dem Wagen, der Fahrer rast davon. Chandler stirbt noch vor Ort, der Schütze überlebt zunächst. Am Tatort findet sich Glas, das von einer extrem teuren Brille stammt. Sehr schnell wird der zugehörige Besitzer ermittelt, der allerdings keine Aussage macht, sondern einen Pflichtverteidiger verlangt. Ihm wird eine Anwältin des Gerichts zugeteilt, der er etwas anvertraut. Sie ruft daraufhin Horatio an und bittet um ein Treffen, wird allerdings kurz darauf durch einen Schnitt durch die Kehle getötet. Die Mala Noche melden sich mit Gewalt zurück. Die Chefermittlerin des Staatsanwalts muss zugeben, dass die letzten Erfolge gegen die Gang kein Ergebnis von Ermittlungen waren, sondern samt und sonders auf einen Tippgeber zurückzuführen sind. Dann sieht es es aus, als ob es in der Gang zu einem Machtkampf gekommen sei – und ein alter Bekannter meldet sich zurück…

Zitat

„Die Mala Noche haben eine Nachricht für Sie. … Das war erst der Anfang!“
„Weißt Du was? Genau das meine ich auch!“
Einer der Schützen und Horatio Caine

Hinter der Geschichte

Memmo Fiero wird in der deutschen Fassung gesprochen von Bernd Rumpf. Er ist unter anderem der Stammsynchronsprecher für Liam Neeson.

C.S.I. 9.13: Frittiertes und Minze

Originaltitel: Deep Fried and Minty Fresh

Inhalt

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Abends in einem Schnellimbiss, der schon geschlossen hat: Drei Maskierte nutzen das Maskottchen des Imbiss, ein über zwei Meter großes Plastikhuhn, um eine Scheibe einzuschlagen. Etwas später wird der Bezirksleiter der Imbisskette tot in der Küche gefunden. Spuren deuten darauf hin, dass es ein zweites Opfer gegeben haben muss, dass aber nach draußen geschleift und mit einem Wagen weggebracht wurde. Raymond Langston und Nick Stokes finden den Außenspiegel eines Autos und ein Fettfass, das dort nicht hingehört. Vermutlich wurde es zum Abtransport einer Leiche verwendet – aber wessen Leiche?

Catherine ist an einem anderen Tatort. Eine Frau ist tot mit Handschellen ans Bett gefesselt, ihr Mann liegt sturzbetrunken im Wohnzimmer. Bei der Autopsie findet Doktor Robbins heraus, dass der Magen der Frau mit Zahnpasta angefüllt ist. Da sie ein Magengeschwür hatte, wurde das Fluor aus der Pasta besonders gut aufgenommen – bis hin zur tödlichen Dosis. Was ist in diesem Haus passiert?

Zitat

„Ich bin das Choozy’s Chicken!“
Das Choozy’s-Chicken-Maskottchen

Hinter der Geschichte

Eine junge Frau benutzt in dieser Folge die Begrüßung „Namaste„. Das ist ein indischer Gruß, der in der esoterischen Szene gern verwendet wird.

CSI: NY 9.12 | Das Verhör

Originaltitel: Civilized Lies

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Der Angestellte eines Geschäfts, das Schecks einlöst, ein Polizist des NYPD mit Nebenjob, wird überfallen und angeschossen. Es gibt einen Zeugen, der während der Schießerei selbst eine Schusswunde erleidet, doch seine Darstellung widerspricht den Spuren: Er behauptet, auf der anderen Straßenseite von einem Fehlschuss getroffen worden zu sein, doch Sheldon sagt, laut den Spuren muss er sich über das Opfer gebeugt haben, als es geschossen hat. Adam untersucht das Material der Überwachungskamera und stellt fest, dass zwar die drei Angreifer zu sehen sind, nicht aber der Zeuge. Während einer Notoperation stirbt der Polizist. In einem geschickten Manöver wiegt Mac den Zeugen in Sicherheit, so dass er glaubt, der Polizist würde noch leben. Er und Don Flack schaffen es, den Zeugen dazu zu bringen, seine Geschichte zu revidieren. Daraufhin bekommen sie einen Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung. Was sie dort finden und was die Spuren ergeben, stellen den Fall in einem völlig neuen Licht dar…

Zitat

„Sie sind nicht irgendein Passant, sondern ein Lügner!“
Mac Taylor

Medien

DVD-Sets und andere Medien wie Blu-Rays und auch Bücher kann man unter anderem bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Eine extrem interessant geschriebene Episode, die zeigt, dass für ein Geständnis doch etwas mehr benötigt wird, als ein bisschen „Guter-Bulle-böser-Bulle“ zu spielen.

 

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