Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 71 von 200)

C.S.I. 10.02: Sehnsüchte in Sodom

Originaltitel: Ghost Town

Inhalt

(c) CBS

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Raymond Langston befindet sich bei Doktor Robbins in der Pathologie. Dieser hat an der Leiche von Joseph Bigelow eine seltsame Entdeckung gemacht: Der Dünndarm wurde um die Milz gewickelt und zu einer Schleife verknotet – wie bei Geschenkband. Damit hört es nicht auf: Bigelow ist eigentlich an einem Herzinfarkt gestorben und da weder Darm noch Milz auf die seltsame Behandlung reagiert haben, muss das Verknoten nach dem Tod erfolgt sein. Um den Darm so zu verknoten, müsste Bigelow aber der Bauch aufgeschnitten worden sein und an der Leiche finden sich keinerlei Spuren einer Operation. Scheinbar jedenfalls: Langston und Robbins finden heraus, dass der Operateur mit seinem Werkzeug durch den Bauchnabel gegangen ist und die Wunde raffiniert mit Gewebekleber versteckt hat. Der Zufall bringt Langston auf ein Detail des Menschen, den er fortan „Doktor Jekyll“ nennt…

Nick Stokes und Sarah Sidle werden zu einer Leiche in einem Badezimmer gerufen. Ein Mann liegt unter der Dusche, die noch läuft. Sein Name ist Ryan Leicester und er starb an schweren Wunden. Eine junge Dame, die auch in dem Haus wohnt und arbeitet, erzählt, dass Ryan, ihr Boss, plötzlich bei ihr unter der Dusche gestanden sie. Sie sei gegangen, um sich anzuziehen, als der Strom ausfiel. Sie ging ins Bad zurück und habe ihn tot aufgefunden. Sarah findet tatsächlich Schuhabdrücke einer weiteren Person. Außerdem wurde der Strom im ganzen Haus am Hauptschalter ausgeschaltet. In dem Haus waren mehrere Mädchen unterwegs, Leicester hat eine Erotikwebseite betrieben und sie haben vor der Webcam die Wünsche der Kunden erfüllt. Nick findet allerdings heraus, dass es in der Gegend einen Spanner gab. Bei der weiteren Spurensuche geht es sehr tief in die Vergangenheit des CSI-Teams…

Zitat

„Aber eins steht fest: Dass er das nicht selbst gemacht hat!“
Raymond Langston über den verschnürten Darm von Joseph Bigelow

Hinter der Geschichte

Als Sarah und Nick im Zimmer des Satanisten eine tote Krähe finden, drückt Nick seine Erleichterung darüber aus, dass der Kopf noch an der Krähe dran ist. Da Sarah ihm kurz zuvor über ihre kurze Leidenschaft für Ozzy Osbourne und Black Sabbath erzählt hat, spielt er auf die Begebenheit an, bei der Osbourne während eines Konzerts einer Fledermaus den Kopf abbiss.

Die Geschichte bildet den Auftakt eines weiteren Handlungsbogens, der über mehrere Folgen geht und einen ungewöhnlichen Täter im Mittelpunkt hat. Der Auftakt ist schon mal vielversprechend. Hoffen wir, dass es die Auflösung auch sein wird.

CSI: CYBER | 1.01 – #Baby #Entführung

Originaltitel: Kidnapping 2.0

Inhalt

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In Baltimore, Maryland wird ein Baby aus seinem Bettchen entführt. Avery Ryan, die Chefin der Abteilung für Cyber-Kriminalität beim FBI in Washington, bekommt von einem Mitarbeiter das Protokoll der Polizei übermittelt: Der Vater des Babys gibt an, aus der Babykamera, die im Schlafzimmer des kleinen aufgestellt war, fremdländische Stimmen gehört zu haben. Da somit die Vermutung im Raum steht, die Entführung könnte unter Zuhilfenahme von Elektronik geschehen sein, ist die Cyber-Abteilung zuständig. Simon Sifter, der zuständige Deputy, vergibt die Ermittlung neu. Das Team geht nach Baltimore, um sich vor Ort umzusehen. Ryan vermutet, dass die Kamera gehackt wurde. Special Agent Elijah Mundo befragt einen Nachbarsjungen und erfährt, dass zwei Personen mitten in der Nacht in ein Auto stiegen und mit quietschenden Reifen davonfuhr. Der Ex-Hacker Brody Nelson und Computeranalyst Daniel Krumitz finden im Computer einen Schadcode. Jemand hat die elektronische Post überwacht. Bei einem routinemäßigen DNS-Check findet das Labor heraus, dass der angebliche Vater nicht der leibliche Vater ist. Er weiß das aber nicht. Hat der leibliche Vater sich das Kind geholt?

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Zitat

„Nimm meinen Namen nicht in Deinen Mund, ich bin nicht Deine Zahnspange!“
Brody Nelson zu Daniel Krumitz

Hinter der Geschichte

Ein fulminanter Auftakt für die neue Serie. Es ist spannend zu sehen, wie es den Machern des „CSI“-Fanchise erneut gelingt, Charaktere zu schaffen, die nicht wie Kopien von Figuren wirken, die es in anderen Serien schon gab. Avery Ryan ist eine Analytikerin, die mit Hilfe der Psychologie Täter zu durchschauen versucht – und dazu kommt sie in dieser Folge bei mehreren Gelegenheiten. Ihre Kollegen werden uns quasi kurz vorgestellt, aber da es sich hier um eine Serie handelt, brauchen wir am Anfang noch nicht von allen alles zu wissen.

Für Fernsehserien heutzutage ungewöhnlich, aber für „CSI“ schon normal ist auch der Umstand, dass diese Pilotfolge nur so lang ist wie eine normale Serienfolge. Pilotepisoden sind eigentlich so lang wie zwei normale Folgen.

Außerdem ist das Format noch nicht ganz abgerundet in der Folge. In den weiteren Episoden kommen noch neue „Merkmale“ dazu.

CSI: MIAMI | 10.01 – Die Kraft der Gerechten

Originaltitel: Countermeasures (2)

Inhalt

(c) CBS

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In einem schier unglaublichen Kraftakt gelingt es dem angeschossenen Horatio Caine, die im Kofferraum eines Autos eingesperrte Natalia Boa Vista zu befreien, als selbiges gerade im Hafenbecken versinkt. Verantwortlich dafür ist Randy North, der Natalia dafür verantwortlich macht, dass man ihm seine Kinder weggenommen hat. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. North saß mit dem Seriemörder Jack Toller im Gefängnis, der bei dem Gefängnisausbruch vor einem Jahr entkommen konnte. Die Ermittler wissen, dass Toller im Besitz von Druckplatten aus der Bundesdruckerei ist. Damit kann er fast perfektes Falschgeld herstellen oder die Platten jemanden für viel Geld verkaufen, der das macht. Wie auch immer: Es ist leicht für ihn, an genügend Geld zu kommen, um das Land zu verlassen. Horatio und Natalia verlassen das Krankenhaus auf eigene Verantwortung, um selbst an dem Fall zu arbeiten. Sie stellen North eine Falle und finden heraus, dass Toller tatsächlich schon einen Abnehmer für die Druckplatten hat. Der Deal scheint schon gelaufen zu sein und Toller hat eine „Extraprämie“ bekommen: eine junge Frau. Nun drängt die Zeit: Tollers Opfer waren allesamt junge Frauen…

Zitat

„Okay, Jacques Cousteau, und wie hilft uns das hier an Land weiter?“
Frank Tripp zu Walter Simmons, nachdem letzterer im Wagen eines Verdächtigen Teile eines Fisches gefunden hat

Hinter der Geschichte

Horatio Caine ist angeschossen und Natalia Boa Vista traumatisiert, trotzdem verlassen beide das Krankenhaus, um an den Ermittlungen teilzunehmen – das ist mehr als unglaubwürdig, noch dazu, da man deutlich sieht, dass Caine einen Schock entwickelt, weil seine Wunde immer weiter blutet. Schade, dass das explosive Finale der letzten Staffel in so einen schwachen Auftakt für diese hier mündet.

 

EXPEDITION R #064: EUROPA-PARK 2016 – Themenbereich Irland

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Der Sommer ist da… irgendwie zumindest. Im Europa-Park wurde der Themenbereich Irland, die neue „Welt der Kinder“ eröffnet. Nicht nur das: Auch im neuen Restaurant „Spices“ kann man jetzt Spezialitäten aus aller Welt genießen, der „Luxemburger Platz“ ist fertig und es gibt noch andere Neuerungen. Plus: Eine Zeitreise zurück ins Jahr 1992, in die Geisterbahn von damals.

Und falls sich jemand fragt, warum es so lang gedauert hat, bis diese Episode herauskam, hier ein kurzes Update: https://youtu.be/08DvLgUQzcY

Unser Fanshop: http://expedition-r.spreadshirt.de/
Die EXPEDITION R im Internet:
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C.S.I. 10.01: Meine Leiche, Deine Leiche

Originaltitel: Family Affair

Inhalt

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Im Kriminallabor muss etwas Furchtbares passiert sein: Trümmer, Chaos, Schüsse, Verletzte… 48 Stunden zuvor: Nick Stokes freundet sich mit einer Vogelspinne an, Catherine Willows muss die Fälle von Riley Adams aufarbeiten, die überraschend gekündigt hat und Raymond Langston wird aufgrund seines Engagements zum CSI Stufe 2 befödert. Da kommt ein Ruf an alle verfügbaren Kräfte: Olivia Hamilton, ein Star, liegt tot in ihrem Auto. Ein anderer Wagen ist ihr in die Seite gefahren. Dessen Fahrer wird vom Rettungsdienst erfolgreich reanimiert. Der Presserummel ist natürlich enorm. Schon vor Ort stellen die Ermittler erste Merkwürdigkeiten fest: Das Auto des Starlets stand mitten auf der Straße, als der andere Wagen in sie hineinfuhr. Dessen Fahrer hat das Gaspedal so heftig betätigt, dass selbiges blockiert war und die Räder sich noch im Stand weiterdrehten. Der Unfallverursache hatte einen Alkoholwert von 1,8 Promille und GHB im Blut. Im seinem Fahrzeug findet sich ein Koffer. Dessen Inhalt deutet an, dass der Unfall kein Zufall war – der Fahrer hat Olivia verfolgt. Über die Bilder einer Verkehrskamera stellen Nick und Raymond fest, dass jemand die Ampel der Kreuzung, an der der Unfall geschah, manipuliert hat. Doch dazu braucht man eine Fernsteuerung, und eine solche wurde an der Unfallstelle nicht gefunden…

Greg Sanders muss von dem Fall abgezogen werden, als ein Toter in einem Motel gemeldet wird. Der Mann wurde im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode geprügelt und dann ausgeraubt. Greg wird jedoch positiv überrascht: Sarah Sidle steht plötzlich im Kriminallabor. Eckli hat sie angerufen und ihr gesagt, dass Not am Mann sei. Da Gil Grissom, mit dem sie jetzt verheiratet ist, derzeit in Frankreich Vorlesungen gibt, hat sie sich gedacht, sie kann im Labor aushelfen…

Auf einmal dringen mehrere Männer in die Gerichtsmedizin ein und stehlen eine Leiche. Auf dem Weg nach draußen überfallen sie die Mitarbeiter des Labors…

Zitat

„Hi! Soll ich später wiederkommen?“
Sarah Sidle

Hinter der Geschichte

GHB ist besser bekannt unter dem Namen „Liquid Ecstasy„.

In einer Krankenhausszene ist den Produzenten ein grober Schnitzer passiert (über die schlecht gemachte Reanimation auf der Straße zuvor wollen wir den Mantel des Schweigens hüllen): Langston setzt dem (erwachsenen!) Unfallopfer eine Sauerstoffmaske auf. Man kann dabei allerdings erkennen, dass diese Maske sehr klein ist: Es handelt sich um eine Maske für Kinder!

Sarah Sidle kommt also zurück, was erfreulich ist. Allerdings scheint man sich bei der Produktionsfirma nicht sicher gewesen zu sein, ob das auf Dauer ist: Jorja Fox wird nicht im Vorspann, sondern als Gastdarsteller genannt. Dafür sind sowohl Liz Vassey als Labortechnikerin Wendy Simms und David Berman als Pathologe David Phillips zu Hauptdarstellern aufgestiegen.

CSI: CYBER

Bei den „CSI“-Serien wurden besondere Folgen auch immer besonders gefeiert, also soll das hier auch passieren, zumindest ein wenig: Dies hier ist Beitrag Nr. 700 in diesem Blog. Gefeiert werden soll das Zahlenjubiläum mit der Vorstellung der neuen Serie im Franchise von „CSI“.

Die Prämisse

Doch diesmal ging man einen anderen Weg. Anstatt wie bei den beiden anderen Ablegerserien den Schauplatz in eine andere Stadt zu verlegen, wurde er in eine andere Dimension verlegt: „CSI: CYBER“ handelt von der Welt der Cyber-Kriminalität, also Verbrechen, die mit Hilfe des Internets – oder auch ausschließlich im Internet – begangen werden. Wie es bei den „CSI“-Ablegerserien üblich ist, hat auch diese eine so genannte „Backdoor-Pilotepisode“ erhalten, das heißt, in einer der bereits bestehenden Serien wird das neue Team eingeführt („CSI: Miami“ bei „C.S.I.“ und „CSI: NY“ bei „CSI: MIAMI“). In diesem Fall war diese Backdoor-Episode die Folge 21 der vierzehnten Staffel von „C.S.I.“ mit dem Titel „Wer ist Special Agent Avery Ryan?“ (Original: „Kitty“).

Blut und Organe sieht man in dieser Serie eher selten, aber dafür wird der Cyberspace genau so dargestellt, wie die Biologie bei den bisherigen Serien: Mit Grafiken, die den Datenfluss, Zugriffe und ähnliches für den Zuschauer verdeutlichen.

Die Abteilung „CYBER“ des FBI hat ihren Sitz naturgemäß in Washington, D.C., doch wie es für eine Bundesbehörder so üblich ist, agiert das Team im ganzen Land. Die Ermittler fliegen quer durch die ganze USA, ein Teil des Teams bleibt jedoch immer in der Zentrale zurück und unterstützt die Kollegen von dort.

Das Team

Das Team von "CSI: CYBER" / (c) CBS

Das Team von „CSI: CYBER“ / (c) CBS

Special Agent Avery Ryan (zweite von rechts) ist die Leiterin des Team der Abteilung Cyber-Kriminalität. Sie ist eigentlich Psychologin, doch jemand hackte sich in ihren Praxiscomputer und stellte die Akten ihrer Patienten online. Kurz darauf wurde eine Patientin ermordet. Seither widmet sich Ryan der Bekämpfung des Verbrechens. Sie setzt allerdings ihre psychologischen Kenntnisse ein, wenn sie Verdächtige befragt und kann daher viel aus der Körpersprache lesen. Dargestellt wird sie von Patricia Arquette. Ihre erste große Rolle war die der Kristin Parker in „Nightmare III„, danach war sie in verschiedenen Serien zu sehen. Ihre deutsche Stimme ist Ulrike Stürzbecher, die unter anderem auch Kate Winslet synchronisiert.

FBI Deputy Assistant Director Simon Sifter (ganz rechts) ist in der Führungsriege des FBI für die Abteilung Cyber-Kriminalität verantwortlich. Er ist derjenige, der der Abteilung die Fälle zuteilt und deren Bearbeitung überwacht. Er ist ein sehr pragmatischer Mensch, der durch sein sanftes Auftreten gerne mal unterschätzt wird – wenn es darauf ankommt, steht er voll hinter seinem Team. Dargestellt wird er von Peter MacNicol, der in Deutschland erstmals durch seine Rolle als Konstkurator Janosz Potra in „Ghostbusters II“ aufgefallen sein dürfte. Außerdem spielte er in der Serie „Ally McBeal“ eine der Hauptfiguren. Seine deutsche Stimme ist Tobias Meister, der Peter MacNicol bereits in „Ally McBeal“ gesprochen hat. Er hat viele Rollen synchronisiert (Kiefer Sutherland, Jack Black, Brad Pitt, sowie Meister Yoda in den STAR-WARS-Prequels, um nur einige zu nennen) und ist auch im „CSI“-Universum kein Unbekannter: Bis zur Einstellung von „CSI: NY“ hat er Gary Sinise in seiner Rolle als Mac Taylor synchronisiert.

Senior Special Agent Elijah Mundo (dritter von rechts) ist Ryans Stellvertreter und ein Ex-Soldat. Er ist verheiratet und hat eine Tochter, zu Beginn der Serie lebt er allerdings in Scheidung von seiner Frau. Dargestellt wird er von James van der Beek, der zuvor in verschiedenen Filmen und Fernsehserien mitgespielt hat. Seine deutsche Stimme ist Gerrit Schmidt-Foß, der unter andrem Stamm-Synchronsprecher von Leonardo DiCaprio ist.

FBI-Berater Brody Nelson (dritter von links) ist ein Ex-Hacker, der vom Team der Abteilung Cyberkriminalität entlarvt und hochgenommen wurde. Die Mitarbeit beim CSI ist Teil seines Resozialisierungsprogramms. Dargestellt von er von Shad Moss, der unter dem Pseudonym Bow Wow (entspricht dem deutschen „Wauwau“) als Rapper bekannt geworden ist. Seine deutsche Stimme ist Julien Hagége, der ebenfalls kein Unbekannter im „CSI“-Universum ist: In „CSI: NY“ sprach er Hill Harper in seiner Rolle als Sheldon Hawkes.

Special Agent Daniel Krumitz (zweiter von links) ist ein Computerspezialist, der allerdings nicht so wie Brody auf die schiefe Bahn geriet, sondern von Anfang an Karriere beim FBI machte. Er ist nicht sonderlich begeistert, dass Brody ins Team kommt, da so ein Versuch schon einmal schiefgegangen ist. Dargestellt wird er von Charley Koontz, der zuvor eher kleine Rollen in Serien gehabt hat. Seine deutsche Stimme ist in Deutschland eher bekannt, Tobias Nath spricht unter anderem den neuen „Q“-Darsteller Ben Wishaw in den neuen „James-Bond“-Filmen.

FBI-Berater Raven Ramirez (ganz links) ist ebenfalls eine ehemalige Hackerin, aber schon wesentlich länger im Team als Brody Nelson. Sie gilt als erfolgreich resozialisiert und genießt das Vertrauen des Teams. Sie wird dargestellt von Hayley Kiyoko, die Rollen in verschiedenen Filmen und Serien hatte. Ihre deutsche Stimme ist Yvonne Greitzke, die unter anderem schon Candice Accola als Caroline Forbes in „Vampire Diaries“ oder Kristen Bell als Anna in „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ synchronisiert hat. Außerdem spricht sie die gleiche Rolle auch in „Once Upon A Time“, obwohl Anna dort von Elizabeth Lail dargestellt wird.

Die Titelmusik

Eine „CSI“-Serie ohne eine Titelmusik von „The Who“ – kann das sein? Nein, natürlich nicht! In dem Fall handelt es sich um das Lied „I can see for Miles„, natürlich geschrieben von Pete Townshend im Jahr 1967. Es wurde auch schon an Anfang und Ende der Backdoor-Pilotepisode „Wer ist Special Agent Avery Ryan?“ gespielt.

Die Aussicht

„CSI: CYBER“ begann bei 10 Millionen Zuschauern, fiel jedoch im Verlauf der ersten Staffel auf rund 7 Millionen ab. Staffel 2 lief bis März 2016 und hielt sich bei soliden 6 Millionen Zuschauern. Interessant ist, dass von ursprünglich geplanten 22 Folgen der zweiten Staffel nur 18 produziert und gesendet wurden. Das Studio sollte sich bis Mai entscheiden, wie es weitergeht, obwohl schon klar war, dass der erst zu Beginn der Staffel eingestiegene Ted Danson am Ende schon wieder wegen anderer Verpflichtungen aussteigen würde.

Die deutsche Fassung

Die deutsche Fassung von „CSI: CYBER“ ist sehr gelungen und weist eine Besonderheit auf: Sämtliche Episodentitel sind – im Gegensatz zum Original – in so genannten Hashtags geschrieben. Damit hat die Serie ein deutliches Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen. Ich persönlich finde die Idee clever.

Ab dieser Woche gibt es hier bei „Erlebnis Nordamerika“ Rezensionen zu den Folgen der Serie, die auf Deutsch erschienen sind.

 

CSI: NY | Staffel 9

(c) CBS

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Das erste, was bei der Staffelbox für die 9. Staffel von „CSI: NY“ auffällt, ist die einfachere Machart. Die Boxen bisher hatten die DVDs zu zwei Stück auf einer Halterung zum Umklappen, in dieser Box liegen die Discs einfach alle in einer Stapelhalterung. Daran merkt man, dass die Serie ihrem Ende entgegen geht, wenn schon an sonst nichts anderem: Das Ende von „CSI: NY“ war so nicht geplant. Die letzte Folge der Reihe wurde im Februar 2013 ausgestrahlt, im Mai des gleichen Jahres wurde verkündet, dass die Serie eingestellt wird. Die Autoren hatten also keine Gelegenheit, eine „richtige“ Schlussepisode zu schreiben.

Natürlich  gibt es wieder Bonusmaterial: „On Thin Ice“ behandelt den Hintergrund des Anfangs von Episode 9.01, wo die Polizei und die Feuerwehr von New York ein Eishockey-Turnier bestreiten. „Fireworks“ geht um die gleiche Episode, allerdings um die Spezialeffekte, die für die Feuer, die hier eine große Rolle spielen, eingesetzt werden. „NYPD Clue“ erzählt die Entstehungsgeschichte von Episode 9.07 „Mörderspiel“ und wie man eine Episode aus einem Brettspiel macht. In „A Day Off with…“ geht es um die Idee, in Staffel 9 mehr vom Privatleben der einzelnen Figuren zu erzählen, was von den Autoren auch sehr ausgenutzt wurde.

Außerdem gibt es noch ein nettes Video mit lauter Szenen, die nicht ganz so gelaufen sind, wie sich die Schauspieler das gedacht haben. Insbesondere Gary Sinise beweist, dass er sehr viel Humor besitzt und gerne auch mal Blödsinn am Set macht.

Da es auch in dieser Staffel wieder ein Crossover gibt – diesmal mit der Original „C.S.I.“-Serie – ist auf einer der DVDs die Folge „Wein zu Blut“ („C.S.I.“ Staffel 13, Folge 13) in deutscher und englischer Fassung enthalten. Sie ist der Auftakt für die Episode 15 dieser Staffel „CSI: NY“, „Im Zeichen der Schlange“. Passend zum Crossover gibt es ein sehr kurzes „Behind The Scenes“, in denen verschiedene Darsteller beider Serien darüber reden, wie es ist, mit dem jeweiligen Gast des anderen Teams zu arbeiten.

„Deleted Scenes“
Zu verschiedenen Folgen gibt es ein paar Szenen, die im Endschnitt (oder auch schon vorher) entfernt wurden. Diese sind ebenfalls als Bonusmaterial enthalten. Es gibt den Zuschauern einen kleinen Einblick, wie Geschichten sich auch nach dem Drehen noch entwickeln. Folgende Szenen sind enthalten:
9.02: „Brandopfer“: Es wurde eine Szene entfernt, die Danny im Labor zeigt, wie er einen Stein untersucht und herausfindet, dass es sich um ein Stück Carrara-Marmor handelt, das der Brandstifter Brooks offenbar schon als Kind besessen hatte. Danny diskutiert dann mit Lindsay und Adam über die Motive des Brandstifters. Da der Stein für die Lösung des Falles nicht wesentlich war, wurde die ganze Szene herausgeschnitten.
9.05 „Tommy“: Eine kurze Szene nach dem Verhör von Tommys Vater fehlt, in dem Lindsay den zeitlichen Ablauf des Mordes an Millner darstellt und darlegt, dass jener zwei Stunden vor seinem Tod verprügelt wurde. Die Szene zeigt keine neuen Erkenntnisse und wurde daher gekürzt.
9.12 „Das Verhör“: Es wurde eine Szene gekürzt, in der der Sohn des Opfers aufs Revier kommt und den Verdächtigen sehen will. Lindsay hält ihn davon ab, dabei erzählt er, dass seine Mutter möchte, dass er die Ausbildung zum Polizist aufgibt, da sie den Gedanken nicht ertragen könnte, wenn ihm was zustoßen würde wie seinem Vater. Lindsay ermutigt ihn, das zu tun, was er für richtig hält. Die Szene bringt nichts neues in die Handlung und wurde gekürzt. – Eine zweite entfallene Szene zeigt, wie die Ermittler dem Vedächtigen mit Adams Hilfe Theater vorspielen. Hierbei werden ein paar Details verraten, was die Ermittler alles bereits wissen. Im letzten Schnitt hat man sich entschlossen, die große Enthüllung erst am Schluss kommen zu lassen, wenn der Fall abgeschlossen wird. Die Szene wurde geschnitten, da sich die Dramatik (und die Überraschung) erhöht, wenn der Zuschauer diese Dinge noch nicht weiß.
9.13 „Der Fluch“: Hier fehlt eine Szene, in der Danny Messer und Jamie Lovato einen Tatverdächtigen auf der Straße verhaften. Die Szene ist für den weiteren Verlauf der Episode nicht wesentlich und wurde daher rausgeworfen.

Die Episoden

Durch das vorzeitige Ende der Serie bleiben leider ein paar Handlungsstränge offen: Sid Hammerbacks Krebserkrankung, Macs Antrag an Christine und die neue Schwangerschaft von Lindsay werden nun leider nicht zu Ende erzählt werden. Dass „CSI: NY“ damit zuende ist, hinterlässt bei mir ein… ambivalentes Gefühl. Die Serie hatte in den letzten Staffeln einen ziemlichen Schlingerkurs angefangen, so als ob die Autoren nicht so genau wussten, was genau sie wollten, mehr Politik, mehr Gangster, mehr Privat oder alles zusammen und von jedem ein bisschen. Dabei ist manches Mal der eigentliche Inhalt etwas nach hinten gerückt: Die Verbrechensaufklärung. Den Versuch, in Staffel 9 den Figuren mehr Hintergrund zu geben, fand ich ambitioniert, aber auch übers Ziel hinausgeschossen. Fast wirkte es so, als müsste jede der Figuren ein besonderes Schicksal haben und die Häufung von allen Schicksalen machte es etwas zu viel des Guten. Nichtsdestotrotz fand ich die Serie ansprechend und es ist schade, dass so manche Sache doch ungeklärt bleibt.

Medien

DVD-Sets und andere Medien wie Blu-Rays und auch Bücher kann man unter anderem bestellen bei:

CSI: Miami | Staffel 9

(c) CBS

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Irgendwann fing es bei den CSI-Shows damit an, dass bunt durchgemischt wurde. Ständig gingen irgendwelche Hauptdarsteller, es kamen neue und gingen wieder. So wie zum Beispiel Jesse Cardoza, der exakt eine Staffel lang das Team verstärken durfte. Die 9. Staffel fängt mit einem Paukenschlag an und hält ein paar Überraschungen bereit.

Das Bonusmaterial der DVD-Boxen ist unterschiedlicher Gestalt. Es sind fehlende Szenen und Dokumentationen. Unter anderem wird mit „A Miami Milestone“ die 200. Episode der Serie gefeiert. Diese 200. Episode ist Nummer 9.08, die passenderweise „Happy Birthday“ heißt. Zu dieser Folge gibt es auch Audiokommentare von verschiedenen Darstellern. „The whole Nine Years“ ist eine Dokumentation über die Entwicklung der Geschichte von „CSI: MIAMI“. Dabei erzählen die Produzenten, dass sie mit Absicht mehr Action in die Geschichten reingebracht und daher auch die Hauptfiguren öfter mal in Gefahr gebracht haben – meiner persönlichen Meinung nach ein bisschen zu häufig. „To be Continued… The Season Finale“ ist eine Dokumentation über die letzte Folge der Staffel, „Notfall!“ („Mayday (1)“).

Geschnittene Szenen

  • In Episode 9.01 fehlt eine Szene, in der Doktor Loman Jesse Cardozas Leiche aus dem Labor abtransportiert und seine Kollegen ihm nachsehen. Natalia spricht kurz mit  Walter, der Jesse besonders nahestand. Die Szene ist zudem mit „VFX missing“ gezeichnet, das heißt, es fehlt ein visueller Effekt, der nicht mehr hinzugefügt wurde, da klar war, dass die Szene geschnitten werden würde.
  • In Episode 9.03 fehlt eine Szene, in der sich Walter mit Calleigh über die Entführung  unterhält, die in dieser Folge stattfindet.  Walter konnte den Anruf des Entführers nicht zurückverfolgen, da er zu kurz war und er kommt bei der Identifizierung der Hintergrundgeräusche des aufgenommenen Gesprächs nicht weiter, da er sie nicht zuordnen kann. Calleigh hat daraufhin eine Idee. Diese Szene leitet zu der Szene über, in der der blinde Zeuge die Hintergrundgeräusche zu erkennen versucht. Es wird hier im Grunde nicht viel Neues erzählt, dass der Anruf zu kurz zum Verfolgen war, wissen die Zuschauer schon aus der entsprechenden Szene und die Szene, in der der blinde Zeuge auftritt, benötigt diese Art Einführung nicht. Also schnitt man diese Szene raus, um Zeit zu sparen.
  • Aus Episode 9.07 wurde eine Szene geschnitten, in der ein Gerichtsdiener versucht, im Labor eine Klageschrift an den Angler zu überreichen, auf den geschossen wurde. Auf diese Weise erfährt Horatio von dem früheren Geschäftspartner, der einen Groll gegen den Angler hegt und damit ein Motiv hat. Da diese Fakten allerdings nochmal in der Szene wiederholt werden, als Caine und Wolfe den Geschäftspartner befragen, konnte diese Szene entfernt werden, ohne dass etwas fehlt.
  • Der Auftakt von Episode 9.09 wurde umgeschnitten und damit Material entfernt: In der fertigen Episode sieht man kurze Schlaglichter des Besitzers der Zuckerfabrik, der mit seiner Tochter frühstückt, sowie eines Arbeiters, der mit dazu kommt. Die ursprüngliche Szene zeigte das Gespräch und dass der Arbeiter den Besitzer darum bat, in die Fabrik zu kommen, da er dort gebraucht wird. Das Gespräch findet noch vor den eigentlichen Ereignissen der Episode statt, die Information, die der Zuschauer erhält, wirkt deplatziert und wird zudem in einer späteren Szene von der Tochter nochmal fast wortwörtlich wiederholt. Vermutlich deswegen entschied man sich, die Anfangsszene anders zu gestalten. Die Episode wird dadurch nicht viel kürzer, aber weniger wiederholend.
  • Bei Episode 9.10 wurde ebenfalls eine Szene umgeschnitten. ACHTUNG, SPOILER! Wer es lesen möchte, markiere bitte den Satz ab hier mit der Maus: Aus der Schlussszene wurden Teile einer Rückblende entfernt, die zeigen, wie das Mordopfer vergeblich versucht, Kate Pender einen Antrag zu machen. Weiters wurden Teile aus der Szene genommen, in denen Caine Kate den Verlobungsring, den die Ermittler bei dem Toten gefunden haben, gibt und sie ihn sich an den Finger steckt. Die Szene wirkt so sehr merkwürdig, noch dazu, da der Verlobungsring ein starkes Beweisstück ist. Die Szene, die sich in der Episode befindet, ist nach der Kürzung schlüssiger, es sieht nun so aus, als ob sich Kate bei Horatio dafür bedankt, dass sie Bewährung bekommt, wenn sie gegen den Boss des Prostituiertenrings aussagt. Eigentlich bedankt sie sich für den Ring.
  • In Folge 9.14 wurde eine Szene gekürzt, in der ein Labortechniker versucht, das Bruchstück der CD, das am Tatort gefunden wurde, hörbar zu machen. Während er die CD bearbeitet, unterhalten er und Calleigh sich über das Mobbing an sich und wie es den Mobbern durch die Möglichkeiten des Internets immer leichter fällt, die Existenz von anderen zu zerstören. Die Szene in der fertigen Folge beginnt, als der Techniker das Bruchstück abspielt. Da in dem Gespräch zwischen ihm und Calleigh nichts wesentlich neues zur Episode beigetragen wird, wurde es gekürzt.
  • Bei Folge 9.15 wurde wiederum die Schlussszene gekürzt. Auch hier SPOILERWARNUNG – und wer sich für die Szene interessiert, markiere den folgenden Satz mit der Maus: Die Schlussszene endet in der fertigen Folge mit Caines Frage an die Täterin, wer sie verlassen habe, woraus sie mit „Alle. Alle haben mich verlassen.“ antwortet. Die ursprüngliche Fassung geht hier noch weiter, die Täterin erklärt ganz genau, warum und wie die letzten Opfer ausgewählt wurden. Außerdem bringen Natalia und Horatio sie dazu, die Namen der übrigen Opfer zu sagen, indem sie ihr die „Souvenirs“ von den Morden präsentieren. Vermutlich aus zeitlichen Gründen und weil nicht sehr viel neues gesagt wird, wurde dieser Rest abgeschnitten.

Persönlicher Gesamteindruck

Obwohl die Staffel aus guten bis sehr guten Episoden besteht, stimmt die Richtung, in die die Produzenten gehen wollen, nicht so wirklich. Und es sind auch die Details, die sie geändert haben, die ständig aus dem Ruder laufen: Caines Selbstjustiz etwa oder der Umstand, dass ständig irgendwelche CSIs angegriffen oder entführt werden. Die Zuschauerzahlen der Serie gingen zurück, die Produzenten wollten etwas ändern, um dem entgegen zu wriken. Meiner Meinung nach haben sie den Hebel aber genau an der falschen Stelle angesetzt, sie haben die Elemente verstärkt oder eingeführt, die eigentlich so gar nicht „CSI“ sind. Immerhin wurde die Serie nicht sofort abgesetzt, sondern erst nach Staffel 10, so erfahren wir zumindest noch, wie die Situation des Cliffhangers am Ende von Staffel 9 ausgeht.

Es sagt auch schon einiges aus, dass „CSI: MIAMI“ diejenige der CSI-Serien war, die als erste eingestellt wurde. Es folgte kurz darauf „CSI: NY“ am Ende von deren 9. Staffel. Die Originalserie „C.S.I.“ durfte immerhin 15 Staffeln erleben, bevor es ihr vergönnt war, mit einem 90minütigen Fernsehfilm als Finale abzutreten.

 

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