Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 198 von 200)

Update: Neuerung im Park 2007

Eine Sache, die den wiederholten Besuch im Europa-Park so richtig spannend macht, sind die vielen kleinen Änderungen, die fortwährend an den Attraktionen im Park gemacht werden. Zurzeit fallen dabei folgende Dinge auf:

Neu bei der Circus-Bahn

Im Holländischen Themenbereich gab es ursprünglich mal ein Animatronic-Theater, das dann zum „Kinder-Musicaltheater“ umgebaut wurde. Einige der Figuren, die nun im Theater nicht mehr gebraucht wurden, zierten zunächst einen Wagen der Parade. Doch nun haben sie eine neue Heimat gefunden, und zwar bei der Circus-Bahn.

Neu bei der Marionetten-Bootsfahrt

Einige Änderungen hat es auch bei der Marionetten-Bootsfahrt gegeben und es sieht so aus, als wären diese noch nicht beendet. An dem Wasserlauf, den die Boote entlangfahren, stehen nun mehrere Marionetten im Pinocchio-Stil. Und…

Neu bei der Marionetten-Bootsfahrt

… das erste Haus, das das Boot durchquert, wird gerade umgestaltet. Hier entsteht wohl so etwas wie eine Werkstatt.

Neu im Geisterschloss

Veränderungen hat es auch im Eingangsbereich des Geisterschlosses im Italienischen Themenbereich gegeben. Hier wurden neue Bilder aufgehängt, die gruselige Szenen zeigen.

So viel für den Moment. Mehr, wenn es mehr zu berichten gibt…

Update: Shows 2007 im Europa-Park

In diesem Beitrag soll es einmal mehr um die Shows der diesjährigen Hauptsaison gehen. Und nachdem das generelle Fotografier-Verbot offenbar fallengelassen wurde (es gibt zumindest keine Ansage mehr dazu), gibt es auch ein paar Bilder.

Beginnen wir mit Emozione im italienischen Theater. Die Show beginnt mit zwei Archäologen (Mattia Inverni und Answitha Vermeulen), die in einer alten Kiste eine Schatzkarte finden und sich auf die Suche begeben nach dem „Schatz der Zeit“. „A Treasure in Time“ ist dann auch der Name des ersten Titels, der von den beiden – und dem Ensemble – gesungen wird. Die Karte spielt von da an eine Rolle, um die einzelnen Nummern der Show zu verbinden. Leider wird am Schluss nicht mehr darauf eingegangen, damit findet die Geschichte keinen richtigen Abschluss. Zwar ist klar, dass die beiden Archäologen offenbar durch die Leute Europas reisen müssen (so sind die Nummern gestaltet), aber aufgelöst wird die Suche nicht.
Die Nummern sind sehr gemischt. Es gibt ein Kraftakt-Duo, eine Artistin, die in einem Ring über der Bühne ihre Übungen macht und eine Dame, die blitzschnell ihre Kleidung wechselt. Der Schluss, der Comedy-Jongleur Steve Eleky, darf nicht vergessen werden. Dazwischen gibt es immer wieder Tanz- und Gesangsnummern.

Starke Maenner

Artistin

Mattia Inverni

Aswintha Vermeulen

Kleiderwechsel-Nummer

Steve Eleky

Die Show im Ganzen ist sehr sehenswert, auch wenn der Humor von Steve Eleky für manchen vielleicht gewöhnungsbedürftig ist. Wirklich zu kritisieren gibt es nur zwei Punkte: Der eine wurde oben schon genannt, die Show beginnt mit einer Handlung, die sowas wie einen roten Faden darstellt, der am Schluss aber leider nicht aufgelöst wird. Der zweite Punkt ist die Nummer mit der Artistin am Ring. Während ihrer Nummer wird gleichzeitig live gesungen. Man merkt dabei dem Publikum eine gewisse Unentschlossenheit an – soll man nun Zwischenapplaus geben oder nicht? Stört man damit vielleicht die Sänger? Aber trotzdem: Ansehen!

Gehen wir über zur Eisshow Helenas Traum. Der Titel wurde offenbar gewählt im Zuge der Modernisierung der Eisarena, die seit dieser Saison zum Griechischen Themenbereich gehört.

Eisshow

Leider wurde dabei übersehen, einen Bezug zwischen Titel und Show herzustellen. Die Show ist eine Abfolge verschiedener Einzel-, Paar- und Gruppen-Eislaufnummern, die leider keine Verbindung untereinander und auch keine Verbindung zur Überschrift haben. Dies ist aber der einzige Makel, denn die Darbietung ist gewohnt gut.

Im Globe Theater im Englischen Themenbereich wird dieses Jahr Fantasia gegeben, eine Show, in der ebenfalls live gesungen wird.

Seifenblasen-Kuenstler

Die Show selbst handelt von Seifenblasen, denn sie wird zur Hauptsache von einem Seifenblasen-Künstler bestritten. Dabei ist es unglaublich anzusehen, was man mit Seifenblasen alles machen kann und wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, Seifenblasen selbst zu machen.

Nachdem in den vergangenen Jahren in der Spanischen Arena die Gladiatoren zu Hause waren, kommt dort 2007 Die Suche nach dem Gral. Soweit ich im Internet mitbekommen habe, handelt es sich hierbei um eine Show, die Mario Luraschi bereits für die „Kaltenberger Ritterspiele“ inszeniert hatte und die nun für den Europa-Park bearbeitet wurde.

Die Konfrontation

Vermutlich bin ich etwas vernagelt, was den Gral betrifft und von daher fällt es mir schwer, die Geschichte so zu akzeptieren, wie sie dargeboten wird (der Gral soll von Mönchen nach Rom gebracht werden, aber der Schwarze Ritter stiehlt ihn, worauf einige wehrhafte Recken in den Kampf gegen den Schwarzen Ritter ziehen), trotzdem ist auch diese Show sehenswert. Was die Leute hier leisten, ist im wahrsten Sinne des Worts „Knochenarbeit“. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, natürlich in bewährter Form von Chico (Stephane Bulcourt).

Etwas neu gestaltet wurde auch die Europa-Park Parade 2007. Die auffälligste Änderung ist sicherlich, dass das Lied „What a Feeling – Europa-Park“ nicht mehr verwendet wird, sondern eine Variante des Stücks „A Treasure in Time“ aus dem Varieté-Theater, das man mit „Europa-Park is Your Ticket to Ride“ überschreiben könnte.

Drei Komiker auf einmal

Neu ist ein Wagen hinzugekommen, der den Schweizer Themenbereich repräsentiert. Dafür sind die Animatronic-Figuren, die noch aus der Animatronic-Show stammen (in der jetzt das Kinder-Musical-Theater ist), nicht mehr dabei, diese haben eine neue Heimat in der Circus-Bahn gefunden. Außerdem wurde der Zeitpunkt der Parade von Mittags auf 15.00 Uhr verlegt.

Zuletzt ist da noch Die kleine Meerjungfrau, das neue Kinder-Musical, sehr frei nach der gleichnamigen Geschichte von Hans Christian Andersen.

Wer das Original kennt und vielleicht Bedenken hat ob des traurigen Endes der Geschichte und ob man die seinen Kindern zumuten kann: ja. Wie gesagt, die Bearbeitung ist sehr frei und die Geschichte hat hier ein gutes Ende. Die Sänger stammen teilweise aus dem bekannten Team, erstmals wurde aber auch eine Zweitbesetzung realisiert. Eine sehr schöne, professionelle Darbietung.

Man sieht: Auch diese Saison wurden von Seiten des Parks keine Mühen gescheut, um ein gutes Ergebnis abzuliefern. Dass es nicht immer zu 100 % perfekt sein kann, ist dabei klar. Das gibt dann immer noch eine Möglichkeit, es für nächstes Jahr zu verbessern. Die festgestellten „Mängel“ trüben das Gesamtbild eigentlich nicht, mal ganz davon abgesehen, dass es sich hierbei um meine persönliche Einschätzung handelt. Möglicherweise sehen das andere Leute ja anders.
Die Shows zu besuchen lohnt sich auf jeden Fall – auch das Kinder-Musicaltheater, das bei den erwachsenen Gästen so ein wenig ein Schattendasein zu fristen scheint, jedenfalls konnte man das den Kommentaren des ehemaligen Mitarbeiters Miro Gronau anlässlich des Winter-Fantreffen 2005 entnehmen.
Also, besucht auch die Shows, spart nicht mit Applaus – und rennt nicht sofort wie von der Tarantel gestochen raus, wenn es vorbei ist.

Das Ende der Hauptaison 2006 – Eindrücke

Europa-Park Vollmond-Impression

Gestern, am 5 . November 2006 ist offiziell die Hauptsaison 2006 des Europa-Park beendet worden – und das unter einem schönen Vollmond, wie das Bild zeigt. Ich hatte – mal wieder – die Gelegenheit genutzt, an diesem Tag den Park zu besuchen, um noch einmal die Atmosphäre zu genießen.
Außerdem bieten einem die Shows an diesem Tag etwas ganz besonderes: wenn man die letzte Vorstellung des Tages besucht – die ja auch die letzte Vorstellung der Saison überhaupt ist -, bekommt man ein ganz besonderes Spektakel geliefert: die Künstler parodieren ihre Show in Eigenregie. Ich habe es mir gegönnt, die Gladiatoren-Show und die Magie-Show anzusehen. Da bei der Magie-Show ja bekanntlich Filmen und Fotografieren nicht erlaubt ist, habe ich leider nur Bilder von der Gladiatoren-Show, aber ich werde trotzdem ein paar Worte über „Marcel, Crazy Clown of Winterwunderland“ (was das heißen soll? Abwarten!) verlieren. Um die Bilder etwas größer zu sehen, einfach darauf klicken.

Arena: Saison-Ende 2006

Zunächst aber mal in die spanische Arena zu den Gladiatoren. Wie bekannt wurde dieses Jahr dort die Show „Spartakus – Eine Heldenstory“ aufgeführt. Doch schon beim Betreten der Arena bekam man ein komisches Gefühl. Die Damen am Einlass… hm… irgendwie wirken die heute anders. So… maskulin. Doch mehr dazu später.

Arena: Saison-Ende 2006

Dann der rührende Anfang der Geschichte: Spartakus heiratet. Aber was ist das? Mitten in die Zeremonie platzt eine andere Frau und prügelt sich mit der ersten um Spartakus – sie gewinnt und darf den Helden heiraten. Macht aber gar nichts, denn der will eigentlich keine von beiden. Als alle durch die Ankunft der Römer abgelenkt sind, reißt er sich das Band, über das er mit seiner Braut verbunden ist, herunter. Währendessen überwältigt einer der Thraker einen Römer und zieht ihm die Uniform aus und sich selbst an. So wird einer der Legionäre zum Gefangenen – und ein Thraker zum Legionär.
„Peace!“ Mit diesem Wort begrüßt uns Gaius Maximus, der sich (siehe Bild) offenbar der Hippie-Bewegung angeschlossen hat. Und Gladiatoren, die nicht richtig spuren, bekommen gelbe und rote Karten gezeigt. Gaius hat eingesehen, dass er mehr erreicht, wenn er an die Vernunft der Gladiatoren appelliert anstatt sie – wie früher – einfach zu verprügeln.

Arena: Saison-Ende 2006

Dann zeigt sich, dass den Gladiatoren die Tatsache, dass die spanische Arena unmittelbar neben dem Restaurant liegt, gar nicht gut getan hat: sie haben sich gehen lassen und in den Pausen zu viel Paella gegessen.

Arena: Saison-Ende 2006

Auch ihre psychische Verfassung ist nicht mehr die Beste (wenn wundert das, nach hunderten von Kämpfen?). Auf diesem Bild muss Gaius einen Gladiator trösten, dessen Axt beim Zweikampf verbogen wurde.

Arena: Saison-Ende 2006

Endlich im Zirkus angekommen präsentieren sich die neuesten römischen Truppen, hier die „Legion Coccinellidae“ („Marienkäfer-Legion“)…

Arena: Saison-Ende 2006

…sowie die „Legion Germanicus“.

Arena: Saison-Ende 2006

Arena: Saison-Ende 2006

Arena: Saison-Ende 2006

Sind wir nicht alle ein bißchen Bluna?

Arena: Saison-Ende 2006

Als dann die Gladiatoren antreten, wird es klar, warum das römische Imperium untergegangen ist: Es lag nicht an der Völkerwanderung, nein, es war die Gesundheitsreform! Zwei schwer bandagierte Kämpfer betreten die Arena und gemahnen uns daran, es heute besser zu machen als vor über 2000 Jahren…

Arena: Saison-Ende 2006

…bevor sie ihr Geschick in einem „Schere, Stein, Papier“-Duell messen. Allerdings muss der Kampf geschlichtet werden, als einer der Gladiatoren behauptet, seine Schere sei in Wahrheit ein Diamantbohrer und könne Stein sehr wohl schneiden! Gaius Maximus weist den Gladiator darauf hin, dass der Diamantbohrer erst in 2000 Jahren erfunden wird und zeigt ihm die rote Karte.

Arena: Saison-Ende 2006

Auch ist die Emanzipation im römischen Imperium offenbar angekommen. Diese weiblichen Legionäre haben eine Praktikumsstelle als Teilzeit-Speerträger angetreten, weil sie sich beruflich verändern wollten. Ihre Stelle beim Arena-Einlass wird im Austausch (siehe ganz oben) von Legionären besetzt, die auf diese Weise ihre eigene Weiblichkeit erkunden können. Nach dem Praktikum werden sich alle zu einer Gesprächsrunde zusammensetzen und über ihre Erfahrungen diskutieren.

Arena: Saison-Ende 2006

Voll „Crass“us: Der Zenturio berichtet stolz von seiner Selbsthilfegruppe zur gewaltlosen Konfliktlösung – bevor er Chicus in Grund und Boden prügelt und den besten Mann in die Arena ordert, um die revoltierenden Gladiatoren in den Griff zu kriegen: Spartakus.

Arena: Saison-Ende 2006

Jener hat sich in der Zwischenzeit selbständig gemacht und die „Spartak-US ARMY“ gegründet. Da er die ganzen Typen, die seiner Armee beitreten wollen, aber nicht kennt, nennt er sie spontan um in „Fremden-Legion“.

Arena: Saison-Ende 2006

Hier unterhält sich Spartakus mit dem Indianer-Häuptling „Schlau wie Scheibe Toast“, der ihm empfiehlt, der abgemagerte Typ im Vordergrund solle dringend was essen, er sei ja nur noch Haut und Knochen.

Arena: Saison-Ende 2006

Crassus greift ein und möchte Spartakus demonstrieren, was er bei der Selbsthilfegruppe gelernt hat. Hier zeigt sich, dass der Zenturio sich bei den Kursen in der Tür geirrt hat: er hat nicht die Selbsthilfegruppe für gewaltlose Konfliktlösung besucht, sondern sondern den VHS-Kurs „Lass es raus!“, in dem ihm beigebracht wurde, seinen Gefühlen stets Ausdruck zu verleihen. Auf dem obigen Bild verleiht Crassus gerade dem Gefühl Ausdruck, dass er irritiert ist über Spartakus‘ revoltierendes Verhalten, das er nicht gutheißen kann.

Arena: Saison-Ende 2006

Doch dann – Happy End. Seufz… und so endet die Geschichte um Spartakus. Ich persönlich bin gespannt, was wir nächstes Jahr zu sehen bekommen.

Auch bei Marcel, dem „Prince of Illusion“, gab es einiges Witziges, das damit begann, dass offenbar jemand die Ansage manipuliert hatte: der Sprecher kündigte nämlich „den crazy Clown Marcel“ an, „Prince of Winterwunderland“. Auch wurden zwischendurch immer wieder andere Geräuscheffekte in die Show eingefügt, so dass zumindest auf diesem Weg auch Housch-Ma-Housch, der Komiker aus dem Globe Theater, am letzten Tag nochmal „anwesend“ war, indem mehrfach sein markantes „Wow!“ zu hören war (Housch-Ma-Housch musste aus gesundheitlichen Gründen mit den Shows aufhören).
Die Nummern waren vom Prinzip her die gleichen, doch Marcel, seine Partnerin Peggy (von selbigem mehrfach „Miss Piggy“ genannt) und das Europa-Park-Showballet lockerten sie durch verrückte Kostüme und Perücken auf. Bei der Schlussnummer, in der Marel ein Motorrad herbeizaubert, erschien kein Motorrad, sondern ein Kleinroller und schließlich fuhren er und Peggy auf Fahrrädern über die Bühne. Ganz am Schluss öffneten die beiden Herren des Showballets Sektflaschen und wie bei der Formel 1 wurde dieser versprüht. Dann kam das ganze Team auf die Bühne (sie hatten zuvor schon Abschiedsschilder an die Türen seitlich der Bühne gehängt) und es gab großen Abschied. Passend war dann auch die letzte Einspielung, die offenbar aus dem Film „Der Schuh des Manitu“ stammte: „Da gibt man sich so eine Mühe, und dann gehen hinterher doch einfach alle nach Hause…“

Die Show „Mysteria“, die dieses Jahr als Abschluss in der letzten Woche gezeigt wurde, rundete mit ihren Lasereffekten und dem Feuerwerk den Tag ab. Beim Rausgehen dann erfolgte eine Kontrolle: Wie schon letztes Jahr, so durften auch dieses Mal die Besucher die Kürbisse mitnehmen. Allerdings – auch wie schon letztes Jahr – hatten das einige falsch verstanden und Deko (Blumentöpfe) eingepackt. Diese wurde ihnen am Ausgang wieder abgenommen. „Kürbisse“ hatte es geheißen, nicht „nehmt alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist“.

Auf dem Weg zum Parkplatz fiel mir dann noch ein Plakat ins Auge, auf dem für die Attraktionen 2007 geworben wurde. Bis jetzt sind tatsächlich 4 Dinge angekündigt: die „unbekannte Attraktion“ unter Griechenland (als „Darkride“ bezeichnet), das Schwarzwaldfachwerkhaus, das „House of Science“ und das neue Hotel.

Aber jetzt ist erst einmal einen Monat Pause…

Kurz vor Saison-Schluss: Ein Ausblick

Besonders unter den Fans des Europa-Park wird immer gern spekuliert darüber, was der Park in der nächsten Saison als Neuheit bringt. Ich möchte heute eine kleine Zusammenfassung vom Stand der Dinge mit ein paar Gedanken machen. Also, was wissen wir darüber, was nächstes Jahr neues kommen wird?

1. Neue Attraktion in Griechenland
Ein neues Fahrgeschäft wird in der Halle unter dem griechischen Dorf entstehen. Der Park hat bisher nicht rausgelassen, was das genau sein wird, noch wie es heißen wird. Es heißt nur, es sei etwas neues und für die ganze Familie. Am Fanday 2006 wurde des weiteren der Kopf einer Figur präsentiert, eines älteren Herrn mit Rauschebart. Die Gestaltung der Werbeplakate sowie ein auf der offiziellen Homepage des Parks ausgestellter Film implizieren, dass die Attraktion etwas mit Wasser zu tun hat. Atlantis vielleicht? Oder ist diese Vermutung zu naheliegend?

2. Das Schwarzwaldhaus
Im Deutschen Themenbereich wird ein Haus gebaut, allerdings ein ganz besonderes – denn das ist auch für den Park ein bisher einmaliger Vorgang: Ähnlich wie bei einem Freilichtmuseum wurde ein Originalhaus gekauft, abgebaut und wird nun im Park wieder aufgebaut. Nun gut, ganz so einmalig ist es nicht, das hat der Park schon früher getan, allerdings bisher nur mit Hütten. Nun kommt ein ganzes Haus, es soll an den Eingang zum Schlosspark gesetzt werden, zwischen der Schiene des E.P.-Express und dem Eingangstor. Da es unter anderem in Zukunft den Schwarzwaldladen beherbergen soll, stellt sich natürlich die Frage: Was kommt in die Räumlichkeit, in der der Schwarzwaldladen jetzt ist?

3. House of Science
Direkt neben den Haupteingang soll das „Haus der Wissenschaft“ entstehen, so wie es bisher nur provisorisch für die „Science Days“ aufgestellt wurde. Was mir dabei nicht ganz klar ist, ist die Frage, ob das Haus in den Park integriert ist (d.h. ob man es als „normaler“ Besucher betreten darf) oder ob es separat bleibt.

4. Das neue Hotel
Ein neues Hotel entsteht im Resort, diesmal mit einem portugiesischen Thema. Juli 2007 sollen dort zum ersten Mal Gäste einziehen können.

5. Wildwasserbahn-Renovierung
Nachdem in der Winterpause der letzten Saison der Anfangsbereich der Wildwasserbahn in Österreich renoviert wurde, soll nun der letzte Abschnitt diesen Winter drankommen. Zumindest wurde das vor noch nicht allzu langer Zeit so in den Raum gestellt.

6. Noch was?
Da war doch noch was… ja, die „Arena of Football“. Vom Park aus wurde nichts angekündigt, ich persönlich frage mich jedoch, ob sie so bleibt. Die Fußball-EM findet erst 2008 statt, wie bringt man dieses Thema 2007 passend rüber?

Ich muss sagen, ich habe vollstes Vertrauen in den Europa-Park. Was die Griechenland-Attraktion betrifft, da erhalten sie ja schon die Spannung aufrecht und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass kurzfristig etwas angekündigt wird, was aber „hinter den Kulissen“ schon seit längerem geplant wurde. Natürlich bin ich auch gespannt auf die vielen kleinen Änderungen, Verbesserungen und Renovierungen, die ja quasi ständig stattfinden. Auch wurde ja angekündigt, bereits bestehende Themenbereiche aufzuwerten. An England haben wir dieses Jahr gesehen, wie gut das funktioniert.

Ich kann es kaum erwarten…

Stimmen zum „Fanday 2006“

Ich habe etwas gewartet, denn die Meinungen zum Fantreffen am 23. September 2006 gingen wohl doch etwas auseinander. Ich selbst war nicht dabei und kann von daher nichts zur Diskussion beitragen, außer dass ich mir wünsche, dass zukünftige Fantreffen nicht an Tagen stattfinden, an denen Angehörige meiner Familie Geburtstag haben! 🙂

Einen kurzen Bericht, aber dafür Videos und viele Bilder findet man auf der Seite von lifthill.net.

Einen ausführlicheren Bericht mit Diskussion findet man auf dem EP-Board.

Und gleich zwei Diskussionen findet man im Freizeitpark-Web, und zwar einmal über das Treffen selbst, und zum anderen über eine mögliche Achterbahn 2008.

Sollte ich noch weitere Berichte finden, werde ich die entsprechenden Links veröffentlichen. Was lifthill.net betrifft, so hätte ich gerne den Bericht direkt verlinkt, fand hier aber nichts. Der Link oben führt auf die Startseite, im Zweifelsfall muss man ein wenig suchen.

Inzwischen ist wieder Halloween-Saison im Park. Zeit für einen neuen Besuch…

Neue Attraktion 2007 – und Nachtrag „Dreams of Music 3“

Zur neuen Attraktion 2007 ist der Vorhang um ein weiteres kleines Stück gelüftet worden: es sieht nun doch ganz so aus, als würde diese in Griechenland entstehen, denn der Park hat eine Pressemeldung über die Halloween-Saison herausgegeben, in der es unter anderem heißt:

„Auf die Mutigsten warten weit unter Skandinavien die Grusel-Katakomben. In diesem Gefängnis des Grauens führen dunkle Gänge zu den Verließen der Vergessenen. Hier warten hinter jeder dunklen Ecke unheimliche Gefängnisinsassen auf ihre „Opfer“…“

Die Grusel-Katakomben waren bisher immer in der Halle unter dem Griechischen Themenbereich untergebracht. Dass sie nun umziehen, deutet darauf hin, dass diese Halle die neue Attraktion beherbergen soll, denn würden dort die Grusel-Katakomben eingerichtet, könnte man erst ab dem 6. November die Arbeiten beginnen. Natürlich gibt es noch keine offizielle Bestätigung, dass das so ist, aber die wird früh genug kommen. Auch welcher Art die Attraktion nun sein wird und um welches Thema sie geht, obwohl „Atlantis“ nun natürlich wieder mehr in den Fokus der Spekulation geraten ist.

Und noch ein Nachtrag zur CD „Dreams of Music Vol. 3“. Ich habe in meiner Rezension geschrieben, dass das Titelbild nicht die Attraktionen zeigt, aus denen letztlich die Musiken stammen. Jetzt habe ich entdeckt, woran das liegt: Es handelt sich dabei um ein offizielles Photo, das der Park unter anderem auch Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung stellt. Damit soll also nicht explizit der Inhalt der CD wiedergegeben werden, sondern es soll vielmehr einen Querschnitt durch den Park zeigen.

DREAMS OF MUSIC Vol. 3 – Neuer Soundtrack aus dem Europa-Park

Nun, wie versprochen, eine ausführliche Besprechung der neuesten CD des Europa-Park, Dreams of Music Vol. 3. Das Design hat sich gegenüber den drei bisher erschienenen CDs („Die schönsten Melodien aus dem Europa-Park“ und „Dreams of Music“ Vol. 1 und 2) nochmals geändert, zusammen mit der weißen CD-Hülle wirkt das aber sehr schön. Das Cover und die Rückseite zeigt eine Photomontage aus verschiedenen Attraktionen, die allerdings nicht unbedingt was mit dem Inhalt der CD zu tun haben, da von „Silver Star“, „Eurosat“ oder „Matterhorn-Blitz“ keine Musik enthalten ist. Hier nun die einzelnen Titel:

1. Fairy World (Elfenfahrt)
Nachdem die „Elfenfahrt“ umgebaut worden ist, hat sie nun auch eine neue musikalische Untermalung erhalten. Das Stück ist mit ein paar Geräuscheffekten (Lachen, Froschquaken) versehen, die allerdings nicht stören. Ein schönes, ruhiges Stück.

2. Mystère (Drehtheater)
„Sie wollen wohl auch meine neue Zeitmaschine ausprobieren?“ So wird man von Professor Zweistein, dem Leiter des „Instituts für Zeitreisen“ begrüßt, bevor es im Drehtheater im Chocoland auf eine Reise durch die Geschichte der Menschheit geht. Doch irgendwann muss man zurück, „zurück über die Zukunft“. Das Stück „Mystère“ untermalt den Weg zurück, der mit einigen Lasereffekten und Projektionen versehen ist. Hier ist die komplette Musik auf der CD, einschließlich eines Intros, das in der Show nicht gespielt wird.
In einigen Fanforen wurde schon darüber diskutiert, was das für ein Stück ist und wo man es kriegen kann. Und scheinbar haben ein paar Leute vom Park das mitbekommen. Denn noch vor ein paar Monaten hieß es, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine neue „Dreams of Music“ auf dem Markt kommt. Nun kam sie doch – und sie enthält das gewünschte Stück.

3. Pegasus Theme (Pegasus)
Eine neue Attraktion 2006, die natürlich einer musikalischen Untermalung bedarf. Das Stück ist nicht „zu dick aufgetragen“, man kann sich dabei wirklich vorstellen, wie das geflügelte Pferd zum Himmel abhebt.

4. Batavian Summer Suite (Piraten in Batavia)
Das Stück ist ganze 10 (!!) Minuten und 29 Sekunden lang. Auch den „Piraten in Batavia“ hat man eine neue Musik gegönnt, die drei verschiedenen Themen sind hier zusammengefasst in einem Stück: Anfang (Anstellbereich bis Abfahrt Boot), Piratenüberfall (vom Piratenschiff bis hin zur Grotte) und Dschungel (der Rest bis zum Ausstieg). Sehr geschickt wurde die Verbindung über den Rhythmus gemacht, so dass man in der Bahn selbst den Eindruck bekommt, ein zusammenhängendes Stück zu hören, während aber die verschiedenen Bereiche jeweils ihre „eigene“ Musik in der Endlosschleife laufen haben.

5. Pinocchio erwacht
6. Wir sind Ganoven
7. Im Schlaraffenland
8. La vita e come un miracolo (alle aus „Pinocchio – Kindermusical“)
Der Soundtrack zum Musical „Pinocchio“, der schon mehrfach gewünscht wurde. Die Geister der Fans schieden sich an der Entscheidung, diese Stücke hier aufzunehmen, aus marktpolitischen Gründen ist es jedoch gut zu verstehen. Bei „Die Schöne und das Biest“ hat man eine eigene CD produziert, davon sind noch einige Exemplare in den Shops im Park zu haben. Wenn nun die Lieder aus Musical und die anderen Melodien aus dem Park auf einer CD sind, wird die potentielle Käufergruppe größer. Mir persönlich gefallen die Stücke noch dazu. Falls ich es noch nicht getan habe, empfehle ich hiermit jedem, das Kinder-Musical im HolländischenThemenbereich mal anzusehen (sowohl „Pinocchio“ als auch „Lara im Winterwunderland“, das bei der Winteröffnung wieder laufen wird).

9. Simboe le Mama (African Queen)
Nachdem das „Abenteuerland“ Stück für Stück eine komplette Umgestaltung in Richtung Afrika erfahren hat, wurde zuletzt auch der Schaufelraddampfer, der bislang als „Mississippi-Dampfer“ durch den Park fuhr, umdekoriert, mit Holz und allerlei Zubehör. Nun heißt er „African Queen“ und das Lied ist seine musikalische Untermalung wie schon „Afrika Awia“, das in der Flossfahrt läuft. Nun ja, meiner bescheidenen Meinung nach hätte man sich vielleicht überlegen können, ob anstatt dieses Liedes eventuell der Track „Puzzle of Life“ vom WWF auch auf die CD gepasst hätte, der von einigen Leuten nachgefragt wurde. Mit dem Lied kann ich persönlich jetzt nicht so viel anfangen.

10. What a feeling Europa-Park (Europa-Park Parade)
„Come on and join us – let’s have a party…“ Sechs Minuten kann man sich die Musik der großen Europa-Park Parade ins Wohnzimmer holen. Wie ich schon geschrieben habe, 2005 wurde hier noch „Happy Birthday Europa-Park“ gesungen, das tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Vor allen Dingen ist der Text so besser verständlich (jedenfalls für mich).

11. Snegurochka (Schlittenfahrt Schneeflöckchen)
Da ist mir doch tatsächlich entgangen, dass auch „Schneeflöckchens Schlittenfahrt“ eine neue Musik erhalten hat. Sie ist etwas flotter als die alte und passt ebenso sehr gut zum Thema. Das Lied auf der CD ist mit einigen Geräuscheffekten aus der Bahn selbst unterlegt.

12. Barcarole (Marionetten-Bootsfahrt)
Der Anfang dieses Stückes erinnert im ersten Moment an den Anfang von „Mission Impossible“, bevor es aber sehr ruhig weitergeht. Dieses klassische Stück von Jacques Offenbach untermalt die Marionetten-Bootsfahrt so, wie sie ist: ruhig und gemächlich.

13. Tief aus der Gruft (Geisterschloss)
Spürt Ihr die Luft?
Tief aus der Gruft
Weht ein gar sonderbarer Duft
Ein Geruch, ganz auserlesen
Von Kadavern, die verwesen
(…)

Tief aus der Gruft klingt unser Lied
Fröhlich beschwingt und schön morbid!

Wer schon immer mal wissen wollte, wie das Lied der singenden Steinköpfe aus der Geisterbahn in voller Länge geht, hat nun die Gelegenheit dazu, denn leider ist das in der Bahn selbst sehr schwierig, dort kriegt man immer nur einen Teil mit. Doch das, was ich hier aufgeschrieben habe, ist nur der Teil einer Strophe – insgesamt sind es derer drei, die zu drei verschiedenen Zeiten im Jahr (Hauptsaison, Halloween und Winteröffnung) laufen. Zusammengefasst in einem Track ergeben diese ein Lied, „fröhlich beschwingt und schön morbid“.

Zusammenfassend kann man über die CD sagen, mal wieder ein gelungenes Werk. Einziger Kritikpunkt – aber das ist nur meine Sicht – ist, dass der WWF-Song nicht mit drauf ist, der ja offensichtlich auch mehr als einmal nachgefragt wurde. Trotzdem ist der Kauf der CD empfehlenswert, für jene, die nicht regelmäßig im Park sind, lohnt sich sogar der Kauf per Versand.

„Dreams of Music Vol. 3“ gibt es auch zum Download bei iTunes. Mehr darüber in diesem Artikel.

Was den WWF-Song betrifft, so wurde mir von der deutschen Abteilung des WWF die Auskunft gegeben, dass er „überall“ erhältlich sei. Kann mir jemand weiterhelfen? Hat ihn schonmal jemand irgendwo gesehen? Wo genau ist „überall“? Kann ich da mit EC-Karte zahlen?

Neu im EUROPA-PARK-Shop


Manche Fans haben darauf gewartet, manche vielleicht die Hoffnung auch schon wieder aufgegeben, doch hier ist sie: DREAMS OF MUSIC Vol. 3! Ab sofort im Online-Shop auf der offiziellen Seite des Parks (Link hier an der linken Seite) oder in den Läden des Parks selber käuflich zu erwerben. Die auf der CD enthaltenen Tracks sind:

1. Fairy World (Elfenfahrt)
Die Elfenfahrt ist mit einer neuen musikalischen Untermalung versehen worden. Die alte (aus der „Fledermaus“) ist auf DREAMS OF MUSIC Vol. 2 veröffentlicht, hier ist die neue.

2. Mystère (Drehtheater)
In Fanforen wurde nach dieser Musik gefragt, die im Drehtheater das Stück der Zeitreise „zurück über die Zukunft“ untermalt. Doch bisher gab es sie nicht zu kaufen. Das ändert sich nun.

3. Pegasus Theme (Pegasus)
Eine neue Attraktion – eine neue Musik: Pegasus hebt ab.

4. Batavian Summer Suite (Piraten von Batavia)
Auch die Piraten haben eine neue musikalische Untermalung erhalten.

5. Pinocchio erwacht
6. Wir sind Ganoven
7. Im Schlaraffenland
8. La vita e come un miracolo
(alle aus dem Kindermusical „Pinocchio“)
Danach wurde auch schon häufiger gefragt: Die Musik, die eigens für das Kindermusical-Theater im Holländischen Themenbereich komponiert wurde.

9. Simboe le Mama (African Queen)
Auch der Dampfer auf dem Europa-Park-See hat nicht nur eine optische Wandlung erfahren: Ganz auf das Thema „Afrika“ gestaltet darf auch hier die entsprechende Musik nicht fehlen.

10. What a feeling Europa-Park (Europa-Park Parade)
Man darf mich schlagen, wenn ich falsch liege, aber ich meine, dieses Stück wurde für die Jubiläumssaison 2005 komponiert und hieß damals noch „Happy Birthday Europa-Park“. Der neue Titel entstand für die Saison 2006, das Lied ist aber eigentlich das gleiche. Nichtsdestotrotz wurde es noch nie auf CD veröffentlicht.

11. Snegurochka (Schneeflöckchens Schlittenfahrt)
Okay, hier bin ich ein wenig überfragt. Es heißt, dabei handele es sich um die aktuelle Version 2006 – vielleicht sollte ich die Bahn mal fahren, wenn ich das nächste Mal im Park bin.

12. Barcarole (Marionetten-Bootsfahrt)
Dito, siehe Kommentar zu Lied Nr. 11. Okay, damit stehen zwei Attraktionen, die ich unbedingt fahren werde beim nächsten Besuch schon fest.

13. Tief aus der Gruft (Geisterschloss)
„Tief aus der Gruft klingt unser Lied…“ Passenderweise ist es Lied Nr. 13, das uns die aktuelle Musik aus dem Geisterschloss in die heimischen CD-Spieler bringt, dem Titel nach mit der herrliche morbiden Gesangseinlage der singenden Steinköpfe.

Bald werde ich dem Park wieder einen Besuch abstatten und mir dann diese CD kaufen. Sobald ich sie habe, werde ich genaueres zu den einzelnen Stücken hier niederschreiben.

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