Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 186 von 200)

Ägypten – Reise durch das Land der Pharaonen, Teil 3

[singlepic id=58 w=320 h=240 float=left]Die Geschichte von Ägypten beginnt mit der so genannten „vordynastischen Zeit“ etwa 3200 Jahre vor dem Jahr 0. Bis zum heutigen Tag wartet das Land damit mit mehr als 5000 Jahren Geschichte auf. Die meiste Geschichte spielte sich entlang der Lebensader des Landes ab, dem Nil. Wenn man also möglichst viel von Ägyptens Geschichte erfahren will, ist es ratsam, diesem Fluss zu folgen. Leider hat man in den vergangenen Jahren die Strategie verfolgt, bedeutende bewegliche Altertümer im Ägyptischen Museum in Kairo zu sammeln, dass es von diesen – wie etwa Mumien, Grabschmuck und ähnliches – im Land selbst nur wenig zu sehen gibt. Aber die bedeutenden Bauwerke, die von dieser Kultur erzählen, die stehen noch an Ort und Stelle.

  • Nilkreuzfahrten

[singlepic id=75 w=320 h=240 float=left]Die meisten Nilkreuzfahrten beginnen in Luxor und führen den Nil hinauf bis Assuan. Ausflugsziele nördlich von Luxor, wie etwa die Pyramiden von Gizeh oder Kairo, werden in separaten Paketen angeboten. Ausnahmen bilden ganz spezielle Reisen, wir wollen aber in dieser Reihe auf die „übliche“ Kreuzfahrt eingehen.

Wie die meisten Touristen war unser Startpunkt zu dieser Nilkreuzfahrt Luxor, das früher „Theben“ geheißen hatte. Wir hatten uns für einen Kombinationsurlaub entschlossen, also Badeurlaub und Kreuzfahrt. Hierbei reist man zunächst in einen Badeort am Roten Meer an (auf diese wurde im 2. Teil dieser Artikelreihe bereits eingegangen), verbringt dort ein paar Tage und wird dann mit dem Bus nach Luxor gebracht, wo man sich an Bord seines Schiffes begibt. Was die Auswahl betrifft, so sollte man beim Schiff nicht sparen, vier oder fünf Sterne sollte es schon haben, um eine gewisse Qualität zu bieten. Viele dieser Schiffe haben einen kleinen Pool auf dem Oberdeck, das während der Fahrtzeiten zum Sonnenbaden benutzt werden kann. Die Kabinen sind in der Regel mit Satelittenfernsehen ausgestattet, jedoch ist der Empfang bei einem fahrenden Schiff etwas schwierig. Es kann durchaus vorkommen, das mitten in der Sendung, die man gerade gesehen hat, der Empfang gestört wird. Es ist also empfehlenswert, sich mit anderen Aktivitäten zu beschäftigen. Ägypten bietet vom Nil aus auch Abends oder Nachts ein paar faszinierende Anblicke, manche Schiffe haben eine Bibliothek und die Bar mit Aufenthaltsraum ist sowieso obligat. Meistens gibt es auch spezielle Programme, bei denen den Touristen die ägyptische Kultur nahegebracht werden soll. Wenn Sie – so wie wir – eine sehr engagierte Reiseführerin haben, wird Ihnen diese an den Tagen, an denen nur gefahren wird, einen Einblick in das Ägypten von heute geben und Fragen beantworten.

  • Durch die Wüste: Karl May hätte seine wahre Freude gehabt

Aber zunächst einmal gilt es, Luxor zu erreichen. Wenn man ein Kombinationspaket gebucht hat, beginnt die Reise damit, dass man aus dem eigenen Hotel am Roten Meer auscheckt und in einen der Reisebusse steigt, die einen ans Ziel bringen sollen. Dabei wird die Küstenstraße entlang gefahren bis zu einem der Knotenpunkte wie zum Beispiel in der Nähe von Marsa Alam. Hier müssen sich alle Busse sammeln, denn der Weg an den Nil vom Roten Meer aus führt genau durch die Wüste.

Die Busfahrt ist ein Abenteuer für sich, ist es Nacht, wird ohne Licht gefahren, ist es Tag, legt der Fahrer ein Tempo vor, das einen jede Bodenwelle spüren läßt. An den Sammelpunkten der Touristenbusse wird man bereits vom ägyptischen Militär erwartet. Dann wird ein Konvoi gebildet, verschiedene Panzerfahrzeuge und Panzer reihen sich in den Buskorso mit ein, der nun seine Fahrt durch die Wüste antritt. Ehrgeizige Busfahrer versuchen auch hier, sich gegenseitig zu überholen, was letztlich soviel Wert hat wie keinen. Der ganze Konvoi hat sich dem Tempo der Militärfahrzeuge anzupassen, die ja letztlich für dessen Schutz zu sorgen haben.

Auf ungefähr der Hälfte der Fahrt wird an einer Oase Halt gemacht, die voll und ganz auf Touristen eingestimmt ist. Neben einer Bar mit Erfrischungen kann man sich dort mit Kamelen und ähnlichem Getier fotografieren lassen – gegen entsprechendes Bakschisch, versteht sich. Außerdem verkaufen Händler kleinere und größere Kunstgegenstände. Tatsächlich wird dabei auch getauscht, Ägypter scheinen immer auf der Suche nach Kugelschreibern zu sein. Wenn Sie sich entsprechend mit Schreibgeräten ausstatten, können Sie gut handeln. Ich habe für meinen Kugelschreiber einen kleinen Alabasterskarabäus gekriegt, der mich auch heute noch immer begleitet.

Nach einer gewissen Zeit wird die Reise fortgesetzt, durch die Wüste, bis man schließlich den Nil erreicht. Hier geht es die Straße weiter, bis man Luxor erreicht. Der Hafen, wo die Kreuzfahrtschiffe festmachen, liegt in der Stadt genau gegenüber dem Luxor-Tempel.

  • Alle an Bord! Jetzt wird eingeschifft…

[singlepic id=78 w=320 h=240 float=left]Was dem Touristen als erstes auffällt, ist die große Anzahl Schiffe, die hier liegen. Da es nicht für jedes der Schiffe einen eigenen Liegeplatz am Kai gibt, ankern diese auch „Schiff an Schiff“. Das heißt, es kann sein, dass man erstmal durch ein paar andere Schiffe hindurchlaufen muss, bevor man das eigene erreicht. Aber das ist eigentlich an allen Anlegestellen entlang des Nils so, nicht nur in Luxor.

Das Schiff ist im Grunde genommen ein schwimmendes Hotel mit allen Einrichtungen, die man in einem solchen erwarten würde. Das Personal ist in der Regel sehr bemüht um die Gäste, beantwortet Fragen und reicht auch mal ein feuchtes Handtuch, wenn man von einem schweißtreibenden Tagesausflug zurückkehrt. Ein Erlebnis hat mich besonders beeindruckt: Am ersten Abend saßen wir zum ersten Mal im Speisesaal, der sich bei unseren Schiff im Unterdeck befand, und bekamen gerade das Abendessen, als plötzlich das Licht ausging. Na toll, war mein erster Gedanke, der erste Abend an Bord, und schon fällt der Strom aus. Doch dann strömten die Jungs, die unser Buffet zubereitet hatten, aus der Küche, mit Trommeln und anderen Schlaginstrumenten bewaffnet und sangen. Was sie sangen, klang ungefähr so: „Ja, ja, ja, ja! Ja, ja, jajaja!“ Man möge mir verzeihen, falls das in irgendeiner Weise falsch ist, aber für meine europäischen Ohren war es das. Jedenfalls gingen die Jungs in Richtung eines Tisches, während ein weiterer Bediensteter eine Torte hinterher trug, auf der Wunderkerzen brannten. Nun war auch klar, warum das Licht ausgegangen war – jemand von den Passagieren hatte Geburtstag, und das war eine kleine Überraschung. Mit der Torte wurde dann das Nachtischbuffet erweitert.

Und wo wir gerade dabei sind – die Verpflegung ließ in keinster Weise zu wünschen übrig. Wir hatten auf dem Schiff Vollpension, das heißt, wir bekamen jede Mahlzeit – auch den Nachmittagskaffee – mit. Und das war gut und reichhaltig. Im Hotel am Roten Meer hatten wir Halbpension, also Frühstück und Abendessen, und selbst das war ausreichend! Auf dem Schiff wurden wir regelrecht verwöhnt.

Wenn man die Ausflugspakete gleich mit der Kreuzfahrt bucht – so wie wir -, wird alles organisiert und man braucht sich keine Gedanken zu machen. Denn leider sind bis auf wenige Ausnahmen die Sehenswürdigkeiten in den verschiedenen Orten ein Stück von der Schiffsanlegestelle entfernt und nur schlecht zu Fuß zu erreichen. Lediglich der Tempel von Luxor und der Tempel von Kom Ombo befinden sich direkt neben dem Fluss. Für alles andere braucht man Fahrgelegenheiten. Ob die Ausflugspakete bereits im Reisepreis inbegriffen sind oder extra dazugebucht werden müssen, erfahren Sie bei der Buchung. Ihre Nilkreuzfahrt können Sie beispielsweise auf dieser Seite auf der unteren Hälfte buchen.

Je nach Veranstalter werden die Ausflugsziele und der Reiseverlauf anders gehandhabt. So können sie beispielsweise alle Sehenswürdigkeiten auf einer Strecke von Luxor nach Assuan nacheinander ansehen, oder aber Sie sehen einen Teil auf der Fahrt nach Assuan, und den anderen Teil auf der Rückfahrt nach Luxor. Gerade Luxor wird in letzterem Fall „aufgeteilt“, so dass Sie nicht alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag „abklappern“ müssen, sondern zwei Nachmittage Zeit haben. Wie das gehandhabt wird, hängt aber vom Veranstalter ab.

  • Die Reise beginnt: Luxor – Theben-West und Theben-Ost

[singlepic id=61 w=320 h=240 float=left]Doch egal wie es gehandhabt wird, die Reise beginnt in Luxor, früher „Theben“ genannt. In dieser ehemaligen Metropole befinden sich dann auch mit die meisten Sehenswürdigkeiten. Gleich am Ufer des Nils befindet sich der „Tempel von Luxor„, der den Göttern Amun, Mut und ihrem Sohn Chons geweiht war. Hier bekommt man gleich einen guten Eindruck von der Baukunst des alten Ägypten, mit riesigen Säulengängen, großen Pylonen, Statuen und Obelisken. Vom Eingang des Tempels führte in alter Zeit eine Allee von Sphingen zum zweieinhalb Kilometer entfernten Karnak-Tempel, der auch gleich das nächste Ziel darstellt. Dieser wurde ursprünglich für Amun-Re errichtet und besitzt mehrere Bezirke mit Heiligtümern, sowie einem heiligen See. Des weiteren gibt es eine Säule, auf der sich ein riesiger, aus Stein gemeißelter Skarabäus befindet und es heißt, wer diese Säule eine bestimmte Anzahl mal umrundet, wird Glück im Leben haben. Ich hab’s nicht gemacht. War vielleicht ein Fehler.

[singlepic id=67 w=320 h=240 float=left]Auf der Westseite des Nils befindet sich die Anlage, die Dank eines relativ unbedeutenden Pharaos mittlerweile Weltruhm erlangt hat: das Tal der Könige, in dem sich die Pharaonen der 18. bis 20. Dynastie bestatten ließen. Am bekanntesten ist natürlich das Grab des Tut-Ench-Amun, das von Howard Carter fast völlig unberührt vorgefunden wurde. Allerdings befinden sich an Ort und Stelle keine Grabbeigaben mehr, diese sind allesamt im Ägyptischen Museum in Kairo. Lediglich einer der inneren Sarkophage und die Mumie, sowie das Grab selbst ist noch zu besichtigen. Die anderen Gräber sind, um sie vor Verfall zu schützen, nur wechselweise geöffnet. In den Gräbern herrscht Fotografierverbot. Das Grab von Tut-Anch-Amun ist nicht im Eintrittspreis inbegriffen, ein Besuch dort muss extra bezahlt werden.

[singlepic id=57 w=320 h=240 float=left]Etwas Abseits, aber immer noch in der Gegend, befindet sich das Tal der Königinnen, richtig wäre allerdings, „Tal der Angehörigen“, denn hier wurden nicht nur Königinnen bestattet. Auch in der Nähe, aber vom Tal der Könige aus auf der anderen Seite befindet sich der Tempel der Hatschepsut, die neben Kleopatra die bekannteste Pharaonin Ägyptens sein dürfte. Dieser gehört zu Deir el-Bahari, eine Nekropole mit insgesamt drei Totentempeln, die durch den Fund der so genannten Königscachette mit über 40 Mumien bekannt wurde. Und ganz in der Nähe befinden sich die Memnonskolosse, Kolossalstatuen, die ursprünglich am Eingang eines Tempels von Amenophis III. standen. Der Tempel selbst wird derzeit ausgegraben.

Für einen Tag sind diese Sehenswürdigkeiten ein wenig viel, gerade für die Gräber im Tal der Könige sollte man sich Zeit nehmen, vor allem, wenn man das Grab des Tut-Ench-Amum sehen möchte. Insofern sollte man, wenn es möglich ist, eine aufgeteilte Tour machen. In der Regel besichtigt man dann den Luxor- und Karnak-Tempel am Tag der Abreise von Luxor, und die restlichen Sehenswürdigkeiten, wenn man wieder zurückkehrt.

Morgen geht es weiter mit Teil 4 der Reihe – es geht mit dem Schiff flussaufwärts gen Assuan.

Wenn Sie jetzt schon Lust bekommen haben, Ihre eigene Nilkreuzfahrt zu buchen, können Sie das hier tun:
(Abwicklung der Buchung erfolgt durch Travelan Reisen!)

Hier klicken, um den Inhalt von travelan.net anzuzeigen.

Ägypten – Reise durch das Land der Pharaonen, Teil 2

[singlepic id=65 w=320 h=240 float=left]Das Rote Meer ist genau genommen eine Meerenge zwischen dem nordostafrikanischen Kontinent und der arabischen Halbinsel, in seiner Ausdehnung 2240 Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle 2604 Meter tief. Über die Herkunft seines Namens ist man sich nicht einig. Eine Theorie geht davon aus, dass die Farbe „rot“ in der Frühzeit eine Bezeichnung für die Himmelsrichtung „Süden“ war (das „Rote Meer“ wäre also das „südliche Meer“, so wie das „Schwarze Meer“ das nördliche Meer wäre). Eine andere spekuliert über eine Algenart, deren Pflanzenfarbstoff nicht grün, sonden orange-rot ist und die bei starkem Wachstum das Meer färbt. Noch eine andere geht darum, dass die griechische Bezeichnung „eriträisches Meer“ wörtlich übersetzt wurde (erithros = rot), obwohl „Eritrea“ eigentlich die griechische Bezeichnung für die Länder südlich von Ägypten war. Doch egal woher der Name kommt, das Rote Meer ist ein faszinierendes Reiseziel.

Wer hierher kommt, der sucht Erholung, Strand oder Wassersport. Zwar gibt es auch an der Meeresküste Städte, die eine gewisse Geschichte haben, aber es gibt nicht so viele Altertümer wie am Nil. Die Städte sind sehr modern und auf Tourismus ausgerichtet gebaut. Es gibt verschiedene Anbieter für die unterschiedlichsten Aktivitäten. Viele Hotels haben eigene Angebote, aber man trifft dort auch Mitarbeiter von Firmen von außerhalb oder kann verschiedene Aktivitäten über den eigenen Reiseveranstalter buchen, der in der Regel eine Reiseleitung als Ansprechpartner vor Ort haben.  Wer ganz sicher gehen will, kann die Ausflüge und ähnliches auch über das Internet im Voraus buchen. Eine Möglichkeit gibt es zum Beispiel über diese Webseite. Oder man sucht den entsprechenden Anbieter im Internet. Beispielsweise bieten einige Tauchbasen diesen Service an. Der Vorteil ist, dass man bereits im Voraus bezahlen kann und alles erledigt ist, wenn man dann im Urlaub ankommt.

Am Roten Meer herrscht das ganze Jahr über mildes bis warmes Klima, am wärmsten sind die Hochsommermonate Juli und August, am Kältesten ist es zwischen Dezember und Februar.  Je weiter man nach Süden kommt, desto wärmer bleibt es auch in den kalten Monaten. Das Meer selbst kühlt aber selten unter 20 ° Celsius ab. Sehen wir uns zunächst die Orte am Roten Meer an, bevor wir zu den Aktivitäten kommen.

  • Hurghada

[singlepic id=59 w=320 h=240 float=left]Hurghada ist mit seinen 60.000 Einwohnern die Touristenmetropole am Roten Meer schlechthin. Der Ort ist erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet worden und war ursprünglich ein Fischerdorf. Seit den 1980er Jahren wurde und wird der Ort zum Tourismuszentrum ausgebaut, was ihm nicht immer gut getan hat. Besonders zu Anfang lief der Ausbau ungeplant, was dazu geführt hat, dass Hotel neben Hotel entstand und die Stadt ein chaotischer Mix aus Wohnhäusern, halbfertigen Bauten, Hotels und aufgegebenen Hotels ist. Des weiteren haben durch den Massentourismus die Hurghada vorgelagerten Korallenriffe Schaden genommen.

Seit einigen Jahren ist man dabei, diesem Effekt entgegen zu wirken. So wurde 2008 ein neuer Hafen mit entsprechender Infrastruktur eröffnet und die Auflagen für Hotelneubauten verschärft. Die Zerstörung der Riffe hielt man auf, indem für die Boote Ankermöglichkeiten schuf und Umweltauflagen für Ausflugsboote vorgab. Unter anderem wird für Tagesausflüge eine so genannte „Riffsteuer“ fällig, mit dene der Schutz der Unterwasserwelt finanziert wird. Verschiedene Plätze, wie etwa Giftun Island, dürfen nicht mehr betreten werden.

In Hurghada gibt es zudem ein Aquarium, das besichtigt werden kann, verschiedene Moscheen, die allerdings von Touristen nicht betreten werden dürfen, sowie eine koptische Kirche aus dem Jahr 1922. Erlebenswert sind auch die Märkte, wo man die in Ägypten weit verbreitete Kunst des Feilschens mit eigenen Augen sehen kann. Außerdem kann man Tagesausflüge in die Wüste unternehmen, sei es mit dem Quad, dem Jeep oder mit der Kamelkarawane. Hier trifft man in den Wadis der Umgebung auf Beduinen, die noch so leben, wie es ihre Tradition überliefert.

Wer Befürchtungen haben sollte, während seines Urlaubs von allzu viel Heimweh geplagt zu werden, kann ganz beruhigt sein: Im Zuge des Tourismus kamen auch Ketten und Läden in die Stadt, die auch dem deutschen Urlauber vertraut sein dürften. So gibt es hier Aldi, McDonald’s und auch deutsche Restaurants und Imbissstände.

  • Makadi Bay

Makadi Bay ist eine relativ kleine Touristensiedlung südlich von Hurghada. Sie besteht fast ausschließlich aus Hotelanlagen und anderen touristischen Einrichtungen. Das Meer bietet einige Hausriffe.

  • Soma Bay

Soma Bay ist eigentlich eine Halbinsel südlich von Hurghada. Hier befindet sich eine weitere Touristensiedlung, die zur Hauptsache für Kitesurfer, Windsurfer und Taucher interessant ist.

  • Safaga

Safaga ist eine der Städte mit historischem Hintergrund. Schon zur Pharaonenzeit befand sich hier ein Hafen und von Pharaonin Hatschepsut wird erzählt, sie hätte sich hier jedes Jahr zur Kur eingefunden. Der Sand an den Stränden von Safaga weist einen hohen Anteil an Salzen und Mineralien auf und soll gegen Schuppenflechte, Bronchitis, Rheumatismus und Allergien helfen. Wiederum ist das Meer der Hauptanziehungspunkt, denn trotz des Hintergrundes gibt es hier keine historischen Sehenswürdigkeiten. So ist die Hauptattraktion das Tauchen in Safaga.

  • al-Qusair

al-Qusair ist eine weitere Stadt mit historischem Hintergrund. Da die Stadt selber aber kaum nennenswerte Unterkünfte für Touristen bietet, kommen diese aus umliegenden Hotelanlagen, etwa aus Safaga oder Soma Bay. In al-Qusair kann man auch einige historische Sehenswürdigkeiten besuchen, wie etwa das alte Fort oder das Wasserreservoir.  Die Stadt hat außerdem einen authentischen Stadtkern, durch den Führungen organisiert werden.

  • Marsa Alam

Marsa Alam ist eine touristisch noch nicht sehr weit entwickelte Kleinstadt, die ihre Bedeutung ihrer Lage verdankt. Sie liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt der Küstenstraße des Roten Meeres zur Verbindungsstraße zum Niltal. Entsprechend sind die dem Ort vorgelagerten Korallenriffe relativ unberührt. 2001 wurde ein Flughafen eröffnet.

  • El Gouna

El Gouna entstand auf Initiative des Investors Samih Sawiris quasi aus dem Sand und liegt nördlich von Hurghada. Der Ort wurde von Grund auf geplant, wobei auf die Infrastruktur und Standards geachtet wurde. So findet man ein Krankenhaus, das europäischen Richtlinien entspricht, eine Druckkammer für Taucher und weitere Einrichtungen. Der Ort selbst hat keinen historischen Kern, jedoch wurde beim Bau der Stadt auf eine gewisse authentische Architektur geachtet und entsprechende Baumaterialien verwendet. Sawiris wird zudem nachgesagt, sich sehr um soziale Standards für die Angestellten zu bemühen.

  • Sharm El-Sheikh

Sharm El-Sheikh oder deutsch geschrieben Scharm El-Scheich ist die Touristenhochburg schlechthin an der Südspitze der Sinai-Halbinsel mit kurzem, historischen Hintergrund. Das Fischerdorf entwickelte sich vor allem durch den Tourismus seit 1990. Die Touristen kamen vor allem wegen der Wassersportmöglichkeiten, die entsprechend ausgebaut wurden. Im Norden der Stadt entstand Naama Bay, das als das „Las Vegas von Ägypten“ bezeichnet wird. Nirgendwo in Ägypten wird der so genannte „westliche Lebensstil“ mehr ausgelebt als hier.

Hier klicken, um den Inhalt von Amazon Kindle anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Amazon Kindle.

Für den aktiven Urlaub halten die Orte am Roten Meer einiges bereit:

  • Golf

Hurghada, Makadi Bay, Soma Bay, Sharm El-Sheikh und El Gouna verfügen über großzügig angelegte Golfplätze für alle Spielstufen, vom Anfänger bis zum Profi.

  • Windsurfen, Kitesurfen, Segeln

Wind gibt es auf dem Roten Meer quasi ständig, was ideale Voraussetzungen für diese Sportarten bietet. Das Kitesurfen ist hierbei die neuere Trendsportart, bei der man auf einer Art Surfbrett steht und von einem Lenkdrachen gezogen wird. An den Küsten gibt es für alle drei Sportarten Schulen sowie die Möglickeit, einen „Schnupperkurs“ zu belegen.

  • Hochseeangeln

Hierbei wird mit dem Boot aufs Meer hinausgefahren und nach Großfischen geangelt. Auch diese Touren unterliegen mittlerweile den Umweltschutzbestimmungen.

  • Schnorcheln und Tauchen

[singlepic id=66 w=320 h=240 float=left]Der Artenreichtum und die Unterwasserlandschaft des Roten Meeres ist legendär. Die Korallenriffe reichen dabei oftmals so knapp unter die Oberfläche, dass sie auch für Schnorchler gut zu erreichen und zu beobachten sind. Wem das allerdings nicht reicht, der findet genügend Gelegenheit, einen Tauchausflug mitzumachen. Und wer nicht tauchen kann, findet auch genügend Gelegenheit, es zu lernen. Doch das ist eine andere Geschichte, und die soll ein andermal erzählt werden.

Wer jedoch die typischen Sehenswürdigkeiten Ägyptens sehen will, kommt nicht umhin, sich von der Küste des Roten Meeres wegzubewegen. Nach Kairo, Luxor oder Assuan werden verschiedene Tagesausflüge angeboten, doch am meisten sieht man, wenn man eine Nilkreuzfahrt unternimmt. Mehr zu diesen gibt es morgen im dritten Teil des Berichts.

Fortsetzung folgt…

—Anzeige—
Frühbucher- und LastMinute-Angebot für Ägypten bei TravelScout24 – klicken Sie hier!

——————

Ägypten – Reise durch das Land der Pharaonen, Teil 1

Nil! Nil! Nil! Du reißender und tosender Fluss! Wie unsere Königin bist Du der Quell des Lebens!

(ägyptisches Gedicht aus „Asterix & Obelix: Mission Kleopatra“)

[singlepic id=55 w=320 h=240 float=left]Das Land Ägypten hat schon viele fasziniert. Beim Anblick der großen Pyramiden von Gizeh soll Napoleon zu seinen Soldaten gesagt haben: „Seid Euch bewusst, dass 40 Jahrhunderte auf Euch herab blicken.“ Thomas Cook hat als erster Pauschalreisen in das Land der Pharaonen organisiert und die ersten Nil-Kreuzfahrten veranstaltet. Ägypten bildet in der Geschichte der Menschheit einen Meilenstein als eine der ersten Hochkulturen. Seinen Aufstieg in der Antike verdankte das Land dem Nil, dem großen Lebensspender mitten in der Wüste, wo die Pharaonen bis zum Tode von Königin Kleopatra herrschten. Die frühgeschichtlichen Herrscher hinterließen prachtvolle Bauten, Tempel und Gräber. Viele Besucher kommen wegen der Geschichte hierher. Doch viele werden auch von anderen Reizen angezogen, etwa dem Roten Meer und seinen Sportmöglichkeiten. Wer sich nicht entscheiden kann, kann auch beides kombinieren – eine Reise durch das Land der Pharaonen.

Ägypten liegt im nordöstlichen Eck von Afrika und wird eigentlich diesem Kontinent zugerechnet. Doch die Sinai-Halbinsel auf der anderen Seite des Roten Meeres, die ebenfalls ein Teil des Landes ist, gehört streng genommen zu Asien. Ägypten ist etwa dreimal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und hat etwas genauso viele Einwohner, die sich allerdings einen relativ begrenzten Raum teilen: Die Ufer des Nils, des Roten Meeres und die Oasen in der Wüste, wie etwa Siwa. Hauptstadt des Landes ist Kairo im Norden.

  • Ägypten – Alte Kulturen und modernes Leben

[singlepic id=59 w=320 h=240 float=right]Ägypten ist heute ein Reiseland, das ganz auf den modernen Tourismus abgestimmt ist. Man ist sich dort seiner einzigartigen Kultur, die viele Touristen anzieht, sehr bewusst und beweist dies durch großen Geschäftssinn. Nirgendwo wird man mehr Souvenirhändler finden als in der unmittelbaren Nähe eines altägyptischen Gebäudes wie etwa einem Tempel. Des weiteren verfügt das Land mit dem Roten Meer über eine einzigartige Kulturlandschaft, die ganz modernen Freizeitvergnügungen Platz bieten, wie etwa surfen, Kite-surfen oder tauchen.

Das Land ist islamisch geprägt und man erwartet, dass sich auch Touristen gewissen Verhaltensregeln anpassen. So ist es ratsam, außerhalb von Hotels und Hotelanlagen Kleidung zu tragen, die sowohl Arme als auch Beine bedecken. Obwohl Ägypten sehr liberal geprägt ist, gibt es aber immer noch Verhaltensweisen, welche in anderen Ländern geduldet sind, die hier aber sogar zu strafrechtlicher Verfolgung führen können . Besonders hervorzuheben ist hier die Prostitution, der Ehebruch und die Homosexualität; diese drei Dinge stehen ausdrücklich unter Strafe. Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit auch zwischen Mann und Frau kann unter Umständen als Zügellosigkeit betrachtet werden.

Bei einer Reise durch Ägypten trifft man sehr viele Menschen, die einem kleine Handreichungen erledigen, das Gepäck im Flughafen tragen oder ähnliches. Sie tun das in Erwartung eines kleinen Obulus, dem so genannten „Bakschisch“. Daher ist es ratsam, sich mit einem „Vorrat“ an kleinen ägyptischen Geldscheinen zu versorgen, mittlerweile werden aber auch Dollars und sogar Euros genommen. Allerdings ist es auch in Ägypten üblich, dass das „Bakschisch“ nur im Zusammenhang mit einer Leistung gezahlt wird, dann aber auf jeden Fall. Wird man nur nach Geld gefragt ohne Gegenleistung, so ist es auch erlaubt, dies abzuweisen, etwa mit dem Satz „Ma’fisch Bakschisch!“ („Es gibt nichts!“).

Der Straßenverkehr in diesem Land ist eine Sache für sich. Bei Nacht fahren nur Fahranfänger mit Licht und auch bei Tag ist es für einen Nicht-Ägypter mitunter schwierig, sich in dem Gewühl verschiedenster Verkehrsmittel zurecht zu finden. Von den nicht immer gut ausgebauten Straßen mal ganz abgesehen. Von Fahrten nach Einbruch der Nacht, egal ob mit dem eigenen Privat- oder Miet-PKW wird daher ganz abgeraten, ebenso von Fahrten in entlegene Gegenden.

Nicht nur wegen des Unfallrisikos, auch generell sollte man vor der Reise eine Auslandskranken- und Unfallversicherung abschließen. Zudem ist es ratsam, sich gegen Hepatitis A und B, Tetanus, Polio und Diphterie impfen zu lassen. Vorgeschrieben sind diese Impfungen aber nicht. Um Erkrankungen vor Ort zu vermeiden, ist es ratsam, kein Leitungswasser zu trinken und keine rohen Speisen ungesicherter Herkunft zu essen oder diese zumindest vorher zu waschen. Auch zum Zähneputzen wird Trinkwasser aus der Flasche empfohlen.

Auch in Ägypten besteht die Gefahr von terroristischen Anschlägen. Allerdings wird versucht, diese durch eine entsprechende Präsenz von Militär einzuschränken. Hotelanlagen und Schiffsanlegestellen werden bewacht, Busse, die etwa die Wüste durchqueren müssen, werden von Panzerfahrzeugen begleitet. Trotzdem sollte man sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen als Tourist fernhalten und außerdem Fahrten über Land oder in entlegene Wüstenregionen ganz unterlassen. Das Fotografieren von Angehörigen des Militärs, ihren Fahrzeugen oder militärischen Einrichtungen sollte ganz unterbleiben, wenn man sich keinen Ärger einhandeln will. Auch bestimmte Bauten, wie etwa der Assuan-Staudamm, dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen oder auch gar nicht fotografiert werden.

Wer nach Ägypten reist, benötigt ein Visum für die Zeit seines Aufenthalts, das man am Einreiseflughafen erhält oder zuvor bei der ägyptischen Botschaft oder einem der Konsulate beantragen kann. In der Regel wird der Ablauf vom Reiseveranstalter organisiert, so dass man das Visum nur noch am entsprechenden Schalter am Flughafen abzuholen braucht. Dazu muss man eine Karte mit den wichtigsten Daten ausfüllen. Auch wenn es deutschen Staatsbürgern seit 2002 möglich ist, nur mit einem Personalausweis und einem speziellen Visum einzureisen, ist die Einreise mit dem Reisepass doch weiterhin unkomplizierter. Das Visum ist in jedem Fall kostenpflichtig.

  • Reisender, kommst Du nach Ägypten…

Wie schon angedeutet bietet Ägypten Reiseziele für sehr verschiedene Interessen. Zum einen ist da natürlich die lange Kulturgeschichte des Landes und seine prachtvollen Bauten. Diese werden durch die Lebensader des Landes, dem Nil, miteinander verbunden. Am meisten Sehenswürdigkeiten bekommt man daher zu sehen, indem man eine der Nil-Kreuzfahrten bucht. Die Fahrten starten entweder in Kairo oder auf halber Strecke in Luxor und gehen flussaufwärts bis Assuan. Von Assuan aus kann man noch weiter südlich vordringen und den Tempel von Abu Simbel am Nasser-See besichtigen.

Zum anderen sind da die Sport-, Wellness- und Entspannungsmöglichkeiten, wofür hauptsächlich die Urlaubsort am Roten Meer geeignet sind. Dort liegen Hurghada, Makadi Bay, Soma Bay, Safaga, al-Qusair und im Norden El Gouna, sowie Sharm El Sheikh auf der Sinai-Halbinsel. Historische Bauten sucht man hier vergeblich, die Orte sind allesamt neueren Datums. Lediglich Safaga, al-Qusair und Marsa Aslam besitzen einen historischen Hintergrund, echte antike Sehenswürdigkeiten bietet nur al-Qusair. Wer hierher kommt, interessiert sich entweder für eine Wellness-Behandlung, einen Strand- und Badeurlaub oder betreibt eine Sportart wie surfen, tauchen, schnorcheln, segeln oder hochseeangeln. Auch für Golfer gibt es mittlerweile mehrere Einrichtungen.

Vielleicht darf es auch beides sein? Dann empfiehlt sich ein Kombinationspaket, bei dem man zumeist für ein paar Tage in einem Badeort am Roten Meer verweilt, dann zum Nil gebracht wird für eine Kreuzfahrt und die historischen Sehenswürdigkeiten, um danach noch ein paar Tage am Strand zu verbringen. Wer zwar auch Kultur sehen, aber keine Kreuzfahrt unternehmen möchte, kann von den Orten am Roten Meer aus an verschiedenen Tages- oder Mehrtages-Ausflügen nach Kairo, Luxor oder Assuan teilnehmen. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass zwischen der Küste des Roten Meeres und dem Nil die Wüste liegt und die Anfahrt mit dem Bus entsprechend lang ist. Von Hurghada aus verkehren mehrfach täglich Inlandsflieger sowohl nach Kairo als auch nach Assuan, mit denen sich Tagesausflüge etwas bequemer gestalten lassen. Die entsprechenden Pakete lassen sich vor Ort bei verschiedenen Veranstaltern buchen.

Unsere Reise durch das Land der Pharaonen geht morgen weiter mit Teil 2. Nachdem wir nun ein paar allgemeine Dinge über Ägypten erfahren haben und was man hier im Urlaub so machen kann, geht es mit verschiedenen Reisezielen weiter. Morgen besuchen wir die Küste des Roten Meeres und ihre Badeorte. In Teil 3 gehen wir schließlich an Bord einer Nil-Kreuzfahrt und betrachten das Land vom Fluss aus.

Fortsetzung folgt!

www.neckermann-reisen.de

Hotel „Andante“, Rust

[slideshow id=4]

In der Heimat des Europa-Parks, Rust, gibt es verschiedene Typen von Hotels. Die einen sind klassisch eingerichtet, die anderen haben sich einem Motto verschrieben. Zu letzterer Kategorie gehört das Hotel „Andante“, hier lautet das Motto „Mediterranes Flair“. Es liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotel-Resorts vom Europa-Park und damit ein Stück entfernt vom Haupteingang des Parks, was aber nicht weiter schlimm ist, da das Haus einen Fahrdienst anbietet.

[singlepic id=52 w=320 h=240 float=left]Dem „mediterranen Flair“ begegnet man im Hotel überall, mit den Verzierungen auf den Gängen, in den Zimmern und der Einrichtung. Die Zimmer sind hell und komfortabel. Da das Haus etwas Abseits der Hauptstraße liegt, ist hier auch nicht mit Lärm zu rechnen. Zwei Besonderheiten sind hervorzuheben, zum einen hat das Haus einen beheizten Außenpool, der an warmen Tagen gerade auch nach einem Besuch im Europa-Park für Abkühlung sorgt, zum zweiten verfügt es über zwei speziell für gehbehinderte Menschen ausgestattete Zimmer. Diese sind etwas größer gestaltet und haben ein rollstuhlgerechtes Bad. Da ich durch einen Zufall ein solches Zimmer bei meinem Aufenthalt bekam, hatte ich Gelegenheit, dieses genauer unter die Lupe nehmen zu können: Wie es sich gehört, ist die Dusche ohne Umrandung und verfügt über einen herunterklappbaren Sitz, neben der Toilette gibt es einen stabilen Haltegriff und das Waschbecken ist im Sitzen gut zu erreichen (Bilder des Bades sehen Sie auch unten in der Fotogalerie). Das Zimmer liegt im Untergeschoss und ist über den hinteren Eingang vom Haus, zu dem eine Rampe hinab führt, ohne Stufen zu erreichen. Auf der gleichen Ebene befindet sich das Restaurant. Das Haus verfügt zudem über einen Aufzug.

[singlepic id=49 w=320 h=240 float=left]Das Hotel „Andante“ hat sein eigenes Restaurant. Hier wird nicht nur das reichhaltige Frühstücksbuffet dargeboten, bis zu 70 Leute können hier am Abend lokale und exotische Spezialitäten probieren oder den Tag an der gut sortierten Bar ausklingen lassen. Da das Haus Wert auf Familienfreundlichkeit legt, enthält das Sortiment auch etliche nicht-alkoholische Getränke zu guten Preisen. In dem Restaurant treffen mediterranes Flair und Lokalkolorit zusammen, wenn man etwa in der „Giessenstube“ Platz nimmt (benannt nach den „Gießen“, den Quellen, die dem Naturschutzgebiet „Taubergießen“ ihren Namen gegeben haben).

Das Hotel „Andante“ ist ein komfortabel eingerichtetes Hotel, das einen guten Ausgangspunkt nicht nur für Ausflüge in den Europa-Park, sondern auch in die ganze Umgebung bietet. Sie können hier Ihren Aufenthalt im „Andante“ direkt buchen. Weiter unten finden Sie eine Galerie mit noch mehr Bildern aus dem Hotel.

Hier klicken, um den Inhalt von www.booking.com anzuzeigen.

[nggallery id=4]

Sheraton Miramar Resort, El Gouna: Venedig am Roten Meer

Oftmals hört man im Zusammenhang mit irgendwelchen Örtlichkeiten den Satz: „Hier erfüllte sich der Traum eines Menschen.“ Manchmal ist das eine Übertreibung. Was die Stadt El Gouna am Roten Meer in Ägypten betrifft, so kann man diesen Satz allerdings unterstreichen. Samih Sawiris, Vorstand der ORASCOM, war auf der Suche nach einem schönen Platz am Roten Meer, um dort ein Haus und eine kleine Schiffsanlegestelle zu bauen. Er fand ihn 22 Kilometer nördlich von Hurghada. Nachdem Sawiris‘ Freunde von dem Platz ebenso begeistert waren wie er, nahm er ein großes Bauprojekt in Angriff, in Zuge dessen El Gouna, dessen Name übersetzt „die Lagune“ bedeutet, zur Touristenstadt ausgebaut wurde. Beim Bau aller Häuser und Hotels wurde auf lokale Baumaterialien zurückgegriffen, was der Stadt einen authentischen Flair verleiht. Eines der Hotels in der Stadt ist das „Sheraton Miramar Resort“.

  • So kamen wir zu diesem Hotel: Wie die Jungfrau zum Kind

[singlepic id=29 w=320 h=240 float=left]Meine persönliche Erfahrung mit dem „Sheraton Miramar“ beginnt damit, dass wir – Annette und ich – eigentlich ein ganz anderes Hotel in einem ganz anderen Land gebucht hatten. Doch dann mehrten sich aus unseren vorgesehenen Reiseland die schlechten Nachrichten. Zum einen trat die Politik auf dem Plan, zum anderen wurden gerade Touristen immer harscheren Behandlungen unterzogen, eine Ausreisegebühr verlangt, das Gepäck bei der Ausreise durchstochen, um Schmuggelgut zu finden; außerdem konnte es passieren, dass man vom Militär in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo man mit völlig veralteten Röntgengeräten durchleuchtet wurde, ob man nicht Drogenpäckchen geschluckt hatte. Das wollten wir uns nicht antun und suchten nach Alternativen. Da ich schon einmal in Ägypten gewesen war und mir das Rote Meer für die Art Urlaub, die wir machen wollten, geeignet schien, schlug ich das vor. Annette war einverstanden und tatsächlich fanden wir auch ein schönes Hotel in Hurghada.

Dann wollten unseren Urlaub umbuchen. Wir riefen bei dem Reiseveranstalter an, bei dem wir den ursprünglichen Urlaub gebucht hatten, teilten dem Mann am anderen Ende der Leitung unser Anliegen mit und nannten ihm das Alternativhotel. Doch der Mann winkte ab. Er fände das Hotel nicht. Wir widersprachen. Es müsse doch da sein, wir haben es auf der Webseite im Internet gefunden. Welche Webseite wir denn angschaut hätten, wollte er wissen, Webseite A oder B. Wir fragten, ob das nicht egal sei, immerhin sei es doch die gleiche Gesellschaft. Nein, mussten wir uns belehren lassen, Webseite A ist eine reine Reiseseite, Webseite B gehört zu einem allgemeinen Katalogangebot, und beide Firmen haben – außer dem Namen – nichts miteinander zu tun. Und da waren wir reingefallen, den ursprünglichen Urlaub hatten wir auf A gebucht, das Alternativhotel aber auf B gefunden. Wir verabschiedeten uns erst einmal von dem Mann, waren wir nun doch gezwungen, ein weiteres Hotel zu finden – und zwar auf Webseite A.

[singlepic id=37 w=320 h=240 float=left]Bevor wir uns erneut in die Weiten des Internets stürzen wollten, beschloss ich, erstmal dem Ruf der Natur zu folgen. Danach würde es sich sicher besser denken lassen. Doch während ich mich auf der Toilette befand, hörte ich unentwegt Annettes Stimme. Was zum Henker tat sie da? Erzählte sie ihren Katzen von unserem Misserfolg? Oder führte sie Selbstgespräche? Das ganze klärte sich auf, als ich von der Toilette zurückkam und Annette mich freudig anstrahlte. Der Mann von der Internet-Reisegesellschaft habe zurückgerufen (ein Hoch auf die Anrufererkennung!), er hätte ein Hotel anzubieten, das wir buchen könnten: das „Sheraton Miramar Resort“ in El Gouna. Wir lasen uns die Beschreibung durch und danach die Hotelbewertungen von anderen Gästen. Das Hotel hatte eine hohe Empfehlungsrate, und die Kritikpunkte, die manche Gäste anmerkten, schreckten uns nicht ab. Wir buchten unseren Aufenthalt also um. Ganz reibungslos.

  • Die Lagunenstadt am Roten Meer

[singlepic id=34 w=320 h=240 float=right]Den Namen „El Gouna“ trägt der Ort zurecht, denn er ist um verschiedene Lagunen angelegt, genauso wie das „Sheraton Miramar Resort“ selbst. Die Gebäude, von denen keins höher ist als drei Stockwerke, stehen auf verschiedenen kleinen Inseln, die mit Brücken miteinander verbunden sind. Aufgrund der Architektur und der verwendeten Baumaterialien fügt es sich perfekt in die Umgebung ein. Allein der Name „Sheraton“ steht für Qualität, und das Hotel bietet diese. Die Anlage ist sehr weitläufig und aufwändig bepflanzt. Es gibt drei Strände und außerdem den Zugang zu einem öffentlichen Strand, einen großen Pool, einen Kinderpool, zwei Bars und zwei Restaurants. Zudem werden verschiedene Aktivitäten wie Windsurfen oder Tretbootfahren angeboten. Außerdem gibt es auf den Gelände eine eigene Tauchbasis, die zu TGI gehört.

[singlepic id=28 w=320 h=240 float=left]Es gibt zu dem Hotel exakt eine einzige Zufahrt über eine Brücke. Dennoch ist es mit den Einrichtungen von El Gouna sehr gut verbunden, entweder über eine Buslinie, oder über eine Fähre. Der Bus hält direkt vor dem Haupteingang des Gebäudes mit der Rezeption, hier kann man entweder den Hafen ansteuern oder den Ortskern, wo sich Geschäfte und eine Künstlerstraße befinden. Die Fähre hat am Hotel eine eigene Anlegestelle und verbindet selbiges mit dem Ortskern. Die Preise sind moderat und außerordentlich angemessen. Wenn man plant, häufiger unterwegs zu sein, empfiehlt es sich, eine Mehrfahrtenkarte zu nehmen, dann wird es noch günstiger. El Gouna selbst hat keine Altertümer oder ähnliches zu bieten. Wer deswegen nach Ägypten kommen will, kann einen der Tagesausflüge machen, die angeboten werden, nach Kairo oder Luxor. Man muss allerdings bedenken, dass beide Orte ein gutes Stück weg sind und die Anreise entsprechend lang. Daher muss man sich vor der Reise im Klaren darüber sein, welche Art Urlaub man verbringen will. Für den reinen Kultururlaub ist El Gouna sicherlich weniger geeignet, wer Erholung am Meer sucht oder sportliche Aktivitäten, der ist hier bestens aufgehoben.

  • Wohnen im Sheraton Miramar Resort

[singlepic id=30 w=320 h=240 float=right]In dem Resort gibt es verschiedene Arten der Unterkunft, diese reichen von Zimmern über Bungalows bis zu Suiten. Letztere sind in einem Bereich untergebracht, der „The Palace“ genannt wird, dort gibt es zudem einen eigenen, kleinen Pool. Die Zimmer liegen unterschiedlich, da das Resort aber durch einen Kanal von der eigentlichen Stadt abgetrennt ist, gibt es hier abgesehen von der Aussicht und der Anzahl von Nachbarn keinen Unterschied. Die Bungalows gibt es in unterschiedlicher Ausstattung, mit einem oder zwei Stockwerken. Jedes Zimmer bietet einen eigenen Balkon oder eine Terrasse, Telefon in Zimmer und Bad, Internetanschluss, Minibar, elektronischen Safe, Haartrockner, Steckdosenadapter (für Besucher aus Deutschland eigentlich nicht notwendig), Flachbildfernseher, die üblichen Aufmerksamkeiten im Badezimmer sowie vieles mehr. Buchbar sind verschiedene Klassen und verschiedene Lagen (Pool, Meerblick, Lagunenblick). Zudem wird – gegen den enstprechenden Aufpreis – „All Inclusive“ angeboten.

  • Abwechslung beim Essen

[singlepic id=31 w=320 h=240 float=left]Generell wird das Essen im Restaurant im Haupthaus angeboten. Hier gibt es morgens und abends Buffet, am Abend mit täglich wechselnder Thematik. Aber nicht in die Irre führen lassen, gewisse Dinge gibt es einfach nicht (wie zum Beispiel Schweinefleisch). Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, das Buffet ist abwechslungsreich und sehr gut. Wer noch mehr Abwechslung möchte, kann bei entsprechender Vorankündigung das Essen auch im „La Piscina“ einnehmen. Hierbei handelt es sich um ein Restaurant mit italienischen Spezialitäten. Im „Oriental 1001“ dagegen gibt es klassische arabische Gerichte. Und wer mal etwas ganz anderes versuchen möchte, für den gibt es das „Dine-around“-Angebot. Hierbei wird man vom Abendessen im „Sheraton“ abgemeldet und erhält einen Gutschein für ein Restaurant nach Wahl in El Gouna. Der Termin für das „Dine around“ muss allerdings rechtzeitig an der Rezeption angegeben werden, genauso wie der Name des Restaurants, das man sich ausgesucht hat. Hierbei ist es sogar möglich, in den Restaurants der anderen Hotels zu speisen. Hervorragend geeignet, um zu sehen, was anderswo geboten wird.

  • Aktivitäten

[singlepic id=38 w=320 h=240 float=right]Wenn man etwas unternehmen will, wird einem hier ebenfalls genug geboten. Zunächst seien hier mal die Strände und der Pool genannt. Neben schwimmen und schnorcheln werden hier noch zusätzliche Aktivitäten wie zum Beispiel Aqua-Gymnastik angeboten. Das Hotel verfügt über einen Fitnessraum, der von den Gästen kostenlos benutzt werden darf. Am „Family Beach“ kann man Windsurf-Ausrüstung mieten und auch Stunden nehmen. Für Kinder gibt es hier einen Spielplatz; außerdem wird für diese ein täglich wechselndes Betreuungsprogramm angeboten (allerdings kostenpflichtig). In der näheren Umgebung des Hotels gibt es einen Golfplatz und den Hafen für Ausflüge verschiedener Art (Schnorcheln, Angeln und mehr). Außerdem werden verschiedene Touren angeboten, zum Beispiel nach Hurghada oder in die Wüste. Daneben gibt es noch mehr externe Angebote, die man auch über die vor Ort anwesende Reiseleitung buchen kann, zum Beispiel Kite-Surfen oder Parachuting. Was genau an einem Tag geboten wird, kann der Gast beim Frühstück im hauseigenen Mitteilungsblatt nachlesen, das dort ausliegt. Des weiteren verfügt das Hotel über einen Flügel mit Geschäften, wo der Tourist landestypische Souvenirs, aber auch manche Dinge des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Sonnencreme, kaufen kann. Oh, und natürlich nicht zu vergessen die TGI-Tauchbasis, die sich mit im Hotel befindet. Mit der machten Annette und ich auch Bekanntschaft, ohne dass wir das vor unserem Urlaub geahnt hätten. Aber das ist eine andere Geschichte, und soll ein andermal erzählt werden.

  • Resümee

Wenn Sie die Kritiken zum „Sheraton Miramar Resort“ auf verschiedenen Webseiten im Internet lesen, werden Ihnen warhscheinlich zwei Sachen auffallen. Zum einen, dass das Hotel eine hohe Empfehlungsrate hat, zum anderen, dass es natürlich auch Kritikpunkte gibt. Zu letzterem muss ich sagen, lesen Sie diese ganz genau und machen Sie sich Ihre Gedanken dazu. Dass es dort, wie ein Gast geschrieben hat, sandig ist, hat damit was zu tun, dass es sich – allen Bauarbeiten und Anlagen zum Trotz – bei El Gouna immer noch um eine Stadt in der Wüste handelt. Ja, es hat dort Sand, aber man erstickt nicht darin. Im Gegenteil, die ganze Anlage wird sehr sauber gehalten. Mir selbst fällt nur ein Kritikpunkt auf, und zwar, dass die bei den Läden vorhandene Wechselstube während unseres Aufenthalts durchweg geschlossen hatte. Im Foyer gab es dafür einen Automaten, wo man mit Karte Geld abheben konnte – leider aber nur bis zu einem Höchstbetrag von 500 ägyptischen Pfund (zu dem Zeitpunkt etwa 70 Euro; was theoretisch auch kein Problem darstellt, da man überall im Hotel mit Kreditkarte zahlen kann). Ansonsten waren wir rundum zufrieden, der Bungalow, den wir hatten, war großzügig von der Fläche her, schön eingerichtet und sauber. Das Personal war stets zuvorkommend und freundlich. Ich kann daher das „Sheraton Miramar Resort“ nur weiterempfehlen.

—Anzeige—
Wenn Sie ihren Urlaub im Sheraton Miramar Resort gleich buchen wollen, dann klicken Sie hier! Aktuelle Angebote um das Sheraton Miramar Resort bei TravelScout24.de!

Der EUROPA-PARK 2009

[slideshow id=2]

Die Hauptsaison 2009 von Deutschlands größtem Freizeitpark, dem EUROPA-PARK, läuft nunmehr einen Monat und es wird Zeit, einen Blick auf Neues und geändertes zu werfen. Natürlich war die Eröffnung des Magacoasters, der den Namen „Blue Fire“ erhalten hat, das Ereignis, auf das gerade die Fans gewartet haben. Mit der neuen Achterbahn zog ein weiteres Land in den Europa-Park ein: Island.

Island und blaues Feuer: Die Eröffnung

Am 4. April 2009 um kurz nach 10.00 Uhr war es dann soweit – der Moment, auf den Viele gewartet haben: „Blue Fire“ wird für den offiziellen Betrieb eröffnet. Zu den Gästen der ersten Fahrt nach der Eröffnung zählten neben Mitgliedern der Familie Mack auch der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, und sein Sohn.

[singlepic id=11 w=320 h=240 float=left]Ich persönlich muss sagen, dass das nur ein Grund mehr ist für mich, auf den Versuch, jemals Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu werden, zu verzichten. Ich gebe zu, dass Achterbahnen nichts für mich sind, und sie dann im öffentlichen Auftrag fahren zu müssen… Nun ist meine persönliche Empfindung nichts, was gegen „Blue Fire“ spricht. Ich kann da selbst nicht mitreden, aber die Stimmen, die ich vor Ort hörte, waren allesamt begeistert. Die Bahn unterscheidet sich von „herkömmlichen“ Achterbahnen dadurch, dass die Wagen nicht zuerst auf einen „Hügel“ gezogen werden, von wo aus sie dann durch die Schwerkraft losfährt, sondern diese werden auf einer waagerechen Strecke abgeschossen. Dabei beschleunigen sie von 0 auf 100 km/h innerhalb von 2,5 Sekunden. Ein weiteres Novum für den Europa-Park ist ein großer Looping sowie „Korkenzieher“-Elemente. Bei den bisherigen Bahnen gab es dergleichen nicht, was gerade Achterbahn-Fans immer wieder kritisiert hatten. Ihre Stimmen sind erhört worden, die Firma Mack in Waldkirch, die hinter dem Europa-Park steht, hat mit dem „Blue Fire“ die erste Achterbahn dieser Art in ihre Produktpalette aufgenommen.

[singlepic id=17 w=320 h=240 mode=watermark float=left]“Blue Fire“ wurde dabei in den neuen Themenbereich „Island“ integriert, der durch ein kleines Dorf repräsentiert wird. Hier gibt es ein „Kaffihús“ („Kaffehaus“, aber das liegt eigentlich nahe), den obligatorischen Souvenirladen, sowie eine kleine Island-Ausstellung, über die man zu einem Fenster kommt, das einem einen Einblick in den Abschussbereich der neuen Achterbahn zeigt. Wie man es gewohnt ist, ist der Themenbereich und auch die neue Achterbahn mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden, wenn auch manche Dinge noch etwas „kahl“ wirken, wie etwa der Bereich von Island in Richtung des Hotels „Santa Isabel“, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass der Themenbereich quasi „in letzter Minute“ fertig gestellt wurde. Insofern darf man gespannt sein, wie sich das ganze im Verlauf des Jahres entwickelt.


Neckermann Reisen

&bnsp;

Noch mehr Neues

[singlepic id=24 w=320 h=240 mode=watermark float=left]Neben neuer Achterbahn und neuem Themenbereich gibt es aber auch noch andere Neuerungen. So wurden beispielsweise bei den „Piraten von Batavia“  einige der Figuren erneuert und mit lebensecht wirkenden Köpfen ausgestattet. Eine der Figuren, so fand ich, hat eine frappante Ähnlichkeit mit Anke Engelke… aber ich könnte mich auch täuschen. In der „Dschungelfahrt“ wurde die Szenerie direkt vor dem Tunnel neu gestaltet. Das Nashorn durchbricht nun einen Holzzaun, während die Affen immer noch dem armen Touristen zusetzen, der sich schwört, das nächste Mal doch lieber Urlaub im Thüringer Wald zu machen – „oder vielleicht im Schwarzwald, da gibt’s keine Schlangen!“  In der „Zauberwelt der Diamanten“ wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt, wie an vielen Orten des Parks generell. Und natürlich ist die Dekoration im Moment ganz auf Frühling, respektive auf Ostern ausgerichtet.

Neue Shows

[singlepic id=20 w=320 h=240 float=left]Ebenfalls neu gestaltet wurden die Shows. Im „Teatro dell’Arte“ wird „Magia“ geboten, eine Show, die uns gleich die Rückkehr eines „alten Bekannten“ bietet: Semen Shuster, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Housch-Ma-Housch“, bestreitet das Rahmenprogramm und zeigt seine unglaubliche Beweglichkeit. Die Kontorsionsakrobatin Mandy Mercedes zeigt ihr Können, gefolgt von dem finnischen Magier Jay Niemi. Erwarten sie bei ihm keine großen Worte – nein, falsch, erwarten Sie gar keine Worte, bei ihm läuft alles über Gesten und Blicke. In der spanischen Arena erleben wir „Das Duell der Brüder“, ein Ritterturnier, bei dem gegenüber dem letzten Jahr was die Stunts betrifft nochmal eins draufgepackt wurde. Das Kinder-Musicaltheater zeigt „Auf ins Nimmerland“, eine Adaption von James M. Barries „Peter Pan“ und im Eisstadion läuft „Dreamotion“. Auch der 4D-Film im „Magic Cinema“ wurde geändert, dort wird jetzt „Sammy’s großes Abenteuer“ gezeigt. Es waren zudem noch weitere Shows angekündigt gewesen, die allerdings erst seit dem 1. Mai laufen. Daher wird auf die einzelnen Shows noch detailierter in eigenen Artikeln eingegangen. Allerdings fällt auf, dass bei den Shows neuer Schwung dazugekommen ist und man, wie man so schön sagt, „ein Brikett mehr aufgelegt“ hat.

Alte Bekannte

[singlepic id=25 w=320 h=240 float=left]Neben Housch-Ma-Housch sind weitere „alte Bekannte“ im Europa-Park anzutreffen. Dass Albert de Paris alias Charly noch immer mit dabei ist, versteht sich fast von selbst. Er ist schon so lang im Park, er trägt vermutlich irgendwo einen Aufkleber mit einer Inventurnummer. Wieder zurückgekehrt ist Stephane Bulcourt, der in der Show der spanischen Arena den Hofnarren Chico spielt, und der in der letzten Saison eine kurze Pause einlegte, allerdings schon zur sommerlichen Piratenshow wieder da war. In der gleichen Show ist auch Wolf Fisher wieder als Moderator dabei – von den bekannten Gesichtern unter den Stuntleuten mal ganz abgesehen. Bei Wolf Fisher hat man eine Veränderung bemerkt – er trägt jetzt Haare.

Der Saisonauftakt war sehr vielversprechend. Nun muss sich zeigen, wie sich die Saison selbst entwickeln wird. Darüber wird berichtet werden.

Rust im Ortenaukreis – Heimat des Europa-Parks

[slideshow id=1]

Rust liegt im Ortenaukreis, nördlich von Freiburg im Breisgau im Rheintal. Die ehemalige Bauern- und Fischergemeinde hat heute etwas über 3500 Einwohner, ist staatlich anerkannter Erholungsort und Heimat des Europa-Parks. Sie ist Anziehungspunkt für viele Tagestouristen, aber auch Urlauber, die längere Zeit in der Region verbringen.

Die Geschichte von Rust

Erste Besiedlungen der Gegend sind schon aus vorgeschichtlicher Zeit nachzuweisen. Auch die Kelten siedelten in den letzten vorchristlichen Jahrhunderten schon hier, bevor die Römer das Gebiet beanspruchten und es bis zum Fall des Limes hielten.

Nun stand das Gebiet unter der Herrschaft der Alemannen, die aber letztlich von den Franken besiegt wurden. Aus teilen der eroberten Gebiete rechts des Rheines wurden Schenkungen für die Kirche. Eine solche Schenkung betrieb der Bischof Eddo von Straßburg im Jahr 762. In der Urkunde, dem so genannten „Eddo-Testament“ wird der Ort „Rust“ zum ersten Mal ausdrücklich erwähnt, von dem Teile und bestimmte Rechte an das Kloster Ettenheimmünster gingen.

Erst im 14. Jahrhundert sind die nächsten Spuren von Rust nachzuweisen, als es einen „von Rust“ genannten Landadel gab. Im 15. Jahrhundert ging der Ort an die Boecklin über, deren Herrschaft durch die Französische Revolution und später den französischen Kaiser Napoleon beendet wurde; allerdings nur so lange, bis das Großherzogtum Baden die Besitzrechte nach der Bauernbefreiung neu vergab und den Boecklin Rust übergab.

Wechselhafte Zeiten kamen auf die Ruster zu. Einerseits vereinnahmten die Boecklin viel Grund zum eigenen Betrieb, andererseits nahm die Zahl der Fische durch die Rheinregulierung immer mehr ab. Viele wanderten aus dem Dorf ab, das nicht mehr in der Lage war, alle seine Bewohner zu ernähren.

Mit dem Tod des Ruprecht Ludwig Ernst Moritz Boecklin im Jahre 1955 endete die Ära der Boecklin als größte Grundbesitzer in Rust, da dessen Sohn, der mittlerweile in Amerika lebte, den Besitz samt der Balthasar-Burg an Graf Karl Wolff Metternich zu Gracht verkaufte. 1965 wurde das Schloss und ein Teil des dazugehörigen Parks an einen Herrn Doktor Fuchs weiterverkauft. Letzterer wiederum veräußerte das Schloss 1977 an die Besitzer des zwei Jahre zuvor eröffneten Europa-Park, die Firma Mack in Waldkirch.

(Quelle: Offizielle Webseite von Rust)

Hier klicken, um den Inhalt von maps.google.de anzuzeigen.


Größere Kartenansicht

Aktivitäten in und um Rust

Rust hat eine typisch ländliche Infrastruktur und liegt direkt am Naturschutzgebiet „Taubergießen“. Dieses ist auch ein lohnendes Ausflugsziel, es gibt gut ausgeschriebene Wanderwege, die sich auch zum „Nordic Walking“ eignen. Mehr über die Natur erfährt man, wenn man eine geführte Bootstour über die Elz mit einem Stocherkahn unternimmt. Mehr über diese Touren können Sie in diesem Bericht nachlesen. Sie erfahren dort auch, wer die Touren anbietet.

Unterkünfte in Rust

Das ehemalige Bauern- und Fischerdorf beherbergt heute etwa 3.600 Einwohner. Es hat seine typisch dörfliche Struktur erhalten, wenngleich es sich zu einer Fremdenverkehrsgemeinde gewandelt hat. Allein im Ort – also das Europa-Park Resort außen vor gelassen – gibt es mehr als 1.700 Betten. Die Art der Unterkunft ist sehr unterschiedlich, es gibt Gästehäuser, Pensionen und Hotels, die meisten davon sind Familienbetriebe von eingessenen Rustern.

In diesem Blog werden Ihnen verschiedene Unterkünfte mit Bildern vorgestellt. Dabei handelt es sich um solche Unterkünfte, die jemand aus unserem Team bereits besucht hat. Aktuelles steht im Blog direkt unter den Unterpunkten der Kategorie „Unterkünfte“. Um gezielt Berichte über Unterkünfte in Rust zu finden, klicken Sie hier. Am Ende dieses Berichts finden Sie zudem eine Liste mit Hotels und Pensionen in und um Rust, die sie dort auch gleich buchen können.

Abends in Rust – Restaurants

Um den Abend ausklingen zu lassen, empfiehlt sich der Besuch eines Restaurants. Einige der Hotels haben ihre eigenen, die auch Besuchern von außen offenstehen, aber es gibt daneben noch verschiedene andere Gaststuben. Mehr können Sie hier in den Berichten, die mit dem Stichwort „Rust“ versehen sind, nachlesen. Klicken Sie hier.

Hier klicken, um den Inhalt von www.booking.com anzuzeigen.

Heimreise

„All good things must come to an end.“
(Englisches Sprichwort, deutsche Übertragung: „Alles Gute muss einmal enden.“)

Wenn der Urlaub sich dem Ende nähert, setzt bei vielen Menschen eine merkwürdige Stimmung ein. Ein Gemisch aus Freude, die Heimat wiederzusehen, und aus einer gewissen Traurigkeit, dass die angenehme Zeit nun vorbei ist. Wenn das der Fall sein sollte, war Ihr Urlaub ein voller Erfolg. Gratulation! Nun geht es also an die Heimreise, wo es noch zwei Themen zu beachten gibt:

Für das Ausreisen aus einem fremden Land gibt es natürlich genauso Regeln wie für die Einreise. Und genauso gibt es Regeln für die Einreise ins Heimatland. Wenn man keinen Ärger am Zoll möchte, sollte man sich lieber vorher informieren.

Dann hat man es geschafft – man ist wieder Zuhause. In dieser Kategorie finden Sie Beiträge zum „wieder ankommen“ in den eigenen vier Wänden.

Dies war die Vorstellung der letzten Kategorien unseres Blogs. Wenn Sie nun Lust aufs Reisen bekommen haben, dann gehen Sie doch auf die SPACE-CRUISE-Seite unter den Punkt „Länder“ und suchen Sie sich ein Reiseziel heraus. Unser Planet ist wunderschön und die Menschen faszinierend. Man muss nur die Augen offenhalten.

In diesem Sinne: Gute Reise!

Reisezwischenfälle

Noch so eine Sache, die man sich nicht wünscht, die aber durchaus passieren kann: ein Reisezwischenfall. Nun gilt natürlich auch hier das Gebot der Vorsorge, damit man nach Möglichkeit nicht in folgende Situationen kommt:

Das kommt vor allem zustande, wenn man sich mit den Gepflogenheiten des Urlaubslandes nicht auskennt. Oder wenn man die Gesetzeshüter vor Ort für blöd hält und sich Dinge rausnimmt, die man sich zu Hause nicht rausnehmen würde. Das sollte man nicht machen, man könnte sonst eines Besseren belehrt werden.

Absolute Extremsituationen in jedem Urlaub, die man niemandem wünscht. Aber sie kommen vor, je nach Reiseland mehr oder weniger häufig. Daher ist es so wichtig, auf die Reisewarnungen zu achten.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Quadruvium Club

Theme von Anders NorénHoch ↑