Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 171 von 200)

12.10 Uhr: Die Ölpest im Roten Meer – Chronologie einer Katastrophe

Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der Ölpest im Roten Meer, über die gestern schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von Ägypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:

  • vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010
    Mittwoch, 16. Juni 2010

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Video: HEPCA

An einer Offshore-Plattform im Roten Meer 40 Kilometer nördlich von El Gouna (unbestätigten Berichten zufolge an der Bohrinsel Jebel al-Zayt) kommt es zu dem, das später von der Ölindustrie als „minor lekage“ („kleineres Leck“) bezeichnet wird: Erdöl tritt aus und treibt von dort aus auf die Küste von Ägypten zu. Im Verlauf der Woche wird der Ölteppich im offenen Meer gesichtet. Allerdings wird die Öffentlichkeit nicht informiert, während daran gearbeitet wird, das Leck wieder zu schließen. Später heißt es, am Donnerstag, den 17. Juni sei dies definitiv gelungen.
Ein Taucher, der auf der Webseite der „Süddeutschen Zeitung“ einen Kommentar hinterlässt, berichtet von einem Tauchgang am 15. Juni am Riff Ras Nasrani um ca. 16.20 Uhr, bei dem er Druckwellen von zwei Explosionen im Abstand von etwa 10 Minuten gespürt zu haben glaubt (Update: Nach dieser neuen Stellungnahme von der HEPCA habe sich die Katastrophe selbst am Mittwoch, den 16. Juni ereignet, damit kann was auch immer der Kommentator bei dem Tauchgang bemerkt haben will nicht im Zusammenhang mit dem Unglück stehen).

  • Freitag, 18. Juni 2010

Der Ölteppich trifft auf die Küste bei El Gouna und Hurghada. Die Bewohner der Orte werden davon völlig überrascht. Die Gesamtlänge des Ölteppichs wird von der Organisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) später mit 160 Kilometern angegeben, neben den Touristenzentren ist ein Naturschutzgebiet betroffen, das weiter nördlich liegt und für die Öffentlichkeit gesperrt ist.

  • Samstag, 19. Juni 2010

Die Hotelbesitzer der betroffenen Orte wenden sich an die lokale Regierung für Hilfe. Es werden Ölsperren errichtet, doch die Bewohner helfen sich auch selbst: der verschmutzte Sand wird von den Stränden abgetragen. Am schlimmsten hat es die Inseln El Luhaimat and Tawila im Naturschutzgebiet getroffen. Der erste Artikel über die Katastrophe wird von einer lokalen Nachrichtenwebseite veröffentlicht. Noch immer ist nicht bekannt, wo das Öl herkommt und falls es sich um ein Leck handelt, ob dieses mittlerweile abgedichtet wurde. Hotelbesitzer in Hurghada und El Gouna kündigen an, Klage einreichen zu wollen, da ihre Strände massiv geschädigt seien und sie Stornierungen befürchten.

  • Sonntag, 20. Juni 2010

Die lokale Regierung reagiert mit dem Einsetzen eines Krisenstabs, während die Strände weiter gereinigt werden. In einem neuen Artikel wird zwar auf die Maßnahmen eingegangen, aber noch immer nicht darüber berichtet, woher das Öl kommt und ob es weiterhin ins Rote Meer fließt. Im gleichen Artikel kommt ein Parlamentsmitglied zu Wort, dass das Krisenzentrum zur Bekämpfung der Verschmutzung des Roten Meeres als nicht ausreichend gerüstet für eine solche Katastrophe beschreibt. Über die Nachrichtenagentur AFP wird zum ersten Mal international von der Ölpest berichtet. Hier wird auch zum ersten Mal eine Offshore-Plattform als Verursacher der Verschmutzung genannt, allerdings nicht welche, und welches Unternehmen verantwortlich ist.

Noch am selben Abend verkündet der für die Region Rotes Meer zuständige Gouverneur Magdi Kobeisi, dass die Strände von El Gouna und Hurghada wieder sauber seien und die kurzzeitig geschlossenen Tauchbasen wieder öffnen würden.

  • Montag, 21. Juni 2010

Die deutsche Tauchercommunity mySeastar schickt eine Mail an ihre Mitglieder und fragt aufgrund der AFP-Meldung nach, ob jemand von den Mitgliedern gerade in Hurghada ist und bestätigen kann, dass es dort eine Ölpest gibt. HEPCA hat zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen auf ihrer Webseite. Eine Anfrage von flatflutedivers.de wird nicht beantwortet.

  • Dienstag, 22. Juni 2010

Das Thema ist schließlich in den deutschen Medien angekommen. Webseiten von mehreren Zeitungen berichten darüber, und die Nachricht kommt auch im Radio. Noch immer gibt es allerdings Widersprüche. Die offizielle Information lautet, dass das Leck an der Plattform geschlossen sei und nur ungefähr 30 bis 40 Barrel Öl ins Meer geflossen seien. 35 Barrel Öl sind etwa 5.600 Liter, und Öl verteilt sich im Wasser sehr gut, da es sich nicht mischt. Das erklärt die Größe des Ölteppichs. Außerdem sind nicht nur die Strände der Küstenstädte betroffen, sondern auch die Korallenriffe im offenen Meer. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind die Riffe El Fanadir, Abu Kalawa, El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit Öl verschmutzt. (Update: In der neuesten Mitteilung – siehe unten – ist davon keine Rede mehr.) Es wird noch einige Zeit dauern, bis bei diesen alle Folgen der Ölpest beseitigt sind. Außerdem wurden verschmutzte und verendete Tiere gefunden. Der Schaden ist hier noch nicht absehbar.

Der HEPCA-Biologe Ahmed el-Droubi wird zitiert, dass das Leck an der Ölplattform nicht geschlossen sei, sondern dass er benachrichtigt worden sei, dass weiterhin Öl auslaufe. Ob das stimmt und wie sich die Situation weiterentwickelt, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen müssen. In den offiziellen Verlautbarungen wird immer noch nicht gesagt, welche Firma verantwortlich ist. Das lange Verschweigen der Katastrophe erklären sich die Medien dadurch, dass am Roten Meer in Kürze die Haupttouristensaison beginnt und man Einnahmeausfälle durch Stornos befürchtete.

  • Mittwoch, 23. Juni 2010

Am späten Abend verschickt die HEPCA per eMail ein Update, das ein paar Dinge klarstellen soll, auch wenn andererseits noch Fragen offenbleiben.

(Video in diesem Beitrag gefunden über Twitter)

Rotes Meer: Ölpest an den Stränden von El Gouna und Hurghada

Erst gestern Abend wurde von offizieller Seite bestätigt, dass es im Roten Meer nördlich von El Gouna und Hurghada vor einer Woche ein Leck an einer Ölbohrplattform gegeben habe und dass Öl ins Meer ausgetreten ist. Der Ölteppich erreichte im Verlauf der Woche ein Naturschutzgebiet nördlich von El Gouna und am Wochenende El Gouna selbst sowie den nördlichen Teil Hurghadas. Mehr darüber steht nebenan bei den „FlatFlutDivers“.

Urlauber fragen sich nun natürlich, ob es möglich ist, von einem bereits gebuchten Urlaub in die entsprechende Region zurückzutreten. Die Chancen sehen dafür jedoch schlecht aus. Selbst bei der Ölpest in Florida wurde den Urlaubern kein generelles Rücktrittsrecht gewährt. Da die Ölpest laut offiziellen Angaben am Roten Meer mittlerweile eingedämmt ist und ihre Folgen an vielen Touristenstränden beseitigt wurden, wird es hier sicherlich noch schwieriger, gegenüber dem Reiseveranstalter irgendwelche Ansprüche durchzusetzen. Das EP-Blog wird darüber berichten, wenn es dazu Neuigkeiten gibt.

Update: Es ist mittlerweile sogar sehr unwahrscheinlich, dass von Reiseveranstaltern kostenlose Stornos oder Umbuchungsmöglichkeiten angeboten werden, denn wie man aus dem Update des oben verlinkten Artikel vom FlatFluteDiver-Blog erfährt, seien bereits „über 90 Prozent“ aller betroffenen Strände schon wieder gesäubert und geöffnet. Allerdings sind auch ein paar Korallenriffe verunreinigt, die von Tauchbooten regelmäßig angesteuert werden. Mehr darüber können Sie in dem Artikel nachlesen. Selbst für einen Tauchurlaub ist das allerdings kein Grund für ein Storno oder eine Umbuchung, da im Roten Meer auch andere Örtlichkeiten angefahren werden können.

12.10 Uhr: Ölpest im Roten Meer vor Hurghada und El Gouna

Nun ist es offiziell: Aus einer Ölbohrplattform im Roten Meer, nördlich von Hurghada und El Gouna ist vor rund einer Woche durch eine Leckage Öl ausgetreten und bedroht die Strände Ägyptens. Erst gestern Abend wurde der Vorfall von der ägyptischen Regierung bestätigt. Die Menge des ausgetretenen Öls sei „begrenzt“. Von welcher Plattform das Öl ausgetreten sei und welche Firma diese betreibt, wurde nicht bekannt gegeben. Unklar ist auch, ob weiterhin noch Öl austritt. Die Umweltorganisation HEPCA will neues Öl gesichtet haben, während es von offizieller Seite heißt, das Leck sei abgedichtet.

Besonders betroffen sei offenbar ein aus mehreren Inseln bestehendes Naturschutzgebiet 100 km nördlich von El Gouna. Die Inseln dort sind für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Ölteppich erreichte am letzten Wochenende die Strände von El Gouna und den nördlichen Teil Hurghadas. Die Strände einiger Hotels mussten für den Badebetrieb gesperrt werden und Tauchbasen berichten, dass das Tauchen an ihren „Hausriffen“ (also Riffen, die den Basen direkt vorgelagert sind) nicht mehr möglich war. Unzählige Meeresvögel, Schildkröten und andere Meerestiere seien bereits verendet. Die Strände sind offenbar von den Hotelbetreibern mittlerweile weitestgehend gesäubert worden, allerdings wird es sehr viel länger dauern, die Inseln und Korallenriffe vom Öl zu befreien.

Die ausgetretene Menge an Öl wird mit 30 bis 40 Barrel angegeben. Der Ölteppich soll eine Größe von 160 Kilometern haben.

Update: Wie aus diesem Artikel hervorgeht, traf der Ölteppich die Küstenbewohner tatsächlich völlig unvorbereitet. Am Freitag, den 18. Juni hat demzufolge das Öl zum ersten Mal die Küste bei El Gouna erreicht. Allerdings werden hier widersprüchliche Angaben über das Ausmaß des Ölteppichs gemacht, da davon berichtet wird, dieser habe von El Gouna bis „Sahl Hashish“ gereicht. Das „Sahl Hashish“ ist ein Hotel südlich von Hurghada, damit würde der Ölteppich eine Gesamtlänge von etwa 40 Kilometern haben, im Artikel ist von 20 Kilometern die Rede.

Allerdings sind auch einige Korallenriffe, die regelmäßig von Tauchbooten angefahren werden, von der Katastrophe betroffen. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind El Fanadir, Abu Kalawa, El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit Öl verschmutzt. Das ägyptische Parlamentsmitglied Magdi Allam sagte zudem, es sei „das zehnte Mal„, dass in dieser Region eine solche Katastrophe passiere. Zwar gäbe es deswegen ein Zentrum gegen die Verschmutzung des Roten Meeres, aber dieses sei für solche Krisen nicht ausgerüstet.

Update 2: Interessant in dem Zusammenhang ist, dass bereits am Sonntag Abend (20. Juni) der für die Region Rotes Meer zuständige Gouverneur Magdi Kobeisi verkündete, dass die Spuren der Ölpest beseitigt seien und Strände und Tauchcenter wieder geöffnet werden. Trotzdem dauerte es noch 24 Stunden, bevor erste Meldungen darüber bei uns in Deutschland auftauchten, und nochmal 12 Stunden, bevor sich die großen Medien der Sache annahmen. FlatFluteDivers.de hatte bereits gestern Kenntnis von dem Ölteppich erlangt und auch bei der Umweltorganisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) nachgefragt, aber keine Antwort bekommen. Die HEPCA hat heute auf ihrer News-Seite über die Katastrophe berichtet. Sie gibt die Zahl der gereinigten Strände mit „über 90 Prozent“ an, soweit es Hurghada und die Region nördlich davon betrifft. Bei den Inseln Um El Luhaimat und Tawila, die 30 Meilen nördlich von Hurghada liegen, wird es noch einige Anstrengungen brauchen. Die HEPCA fordert zudem von der ägyptischen Regierung, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden. Auch sei es nicht hinzunehmen, dass die Ölindustrie den Vorfall als „minor lekage“ („kleineres Leck“) bezeichne, denn ein solches könne sowohl die natürlichen Resourcen als auch die Tourismusindustrie nachhaltig schädigen.

In diesem Artikel der FlatFluteDivers findet sich eine Übersichtskarte rund um El Gouna, hier sind die oben genannten betroffen Riffe, sowie die Insel Tawila eingezeichnet.

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 13: 1998 und 1999

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Der Europa-Park verändert sein Gesicht. Nicht nur, dass er an Größe zunimmt, nein, ab und zu werden auch alte Attraktionen umgestaltet oder ganz abgerissen. 1998 trifft das die „Aqua Show“, in der zu Beginn ein Delphinarium war und in der in den letzten Jahren wechselnde Shows um das Thema „Wasser“ zu sehen waren, wie Synchronschwimmer, Turmspringer und ähnliches. Das Zelt und die Becken werden komplett abgerissen. Denn…

In den Jahren 1998 und 1999 gibt es mehrere Neuerungen sowie einen ganz neuen Themenbereich: Russland. Dazu wird die Raumstation Mir von ihrem ursprünglichen Standort zur neuen Hauptattraktion des Themenbereichs verlegt: die EURO-MIR. Im Russischen Dorf wartet noch die Attraktion “Schneeflöckchens Schlittenfahrt” auf die Besucher. Gleichzeitig wird mit großem Aufwand eine riesige Radarschüssel in den Park verfrachtet, die in Zukunft für Fernsehproduktionen den Hintergrund bilden soll. Der Park hat für solche Produktionen nicht nur den großen Platz vor der Radarschüssel vorgesehen, sondern auch eine Medienhalle erstellt. Und in Zusammenarbeit mit dem SWR wurde der Französische Themenbereich erweitert um eine Straße, die als Kulisse in der Produktion “Nadine nackt im Bistro” (produziert 1996) verwendet wurde: die Filmerlebniswelt. Es ändert sich ebenfalls das Programm für das Drehtheater im “Chocoland”. Nach “Das lila Geheimnis” läuft nun “eMotional”, eine Effektshow über die Welt der Gefühle. Änderungen finden ebenfalls im Österreichischen Themenbereich statt: der Teil, der bisher nur mit dem Alpenexpress oder der Wildwasserbahn durchfahren werden konnte, wird geändert und kann nun auch zu Fuß besichtigt werden: “Die Zauberwelt der Diamanten” entführt den Besucher in die Welt der Zwerge, die Edelmetalle abbauen, zusammen mit dem Edelsteinshop.

1999 werden die Übernachtungsmöglichkeiten des Parks erweitert: das zweite Hotel im Spanischen Themenbereich öffnet: Castillo Alcazár. Es ist im Stil einer spanischen Ritterburg gehalten. Ebenso rustikal sind die Räume eingerichtet. Dieses und das Hotel “El Andaluz” erweisen sich als Publikumsmagnet mit einer durchschnittlichen Belegung von 98 %. Und mit dem Fortschreiten der Technik beginnt auch für den Park das Multimediazeitalter: mit www.europa-park.de wird die erste eigene Homepage veröffentlicht. Besucher können diese kostenlos an einem Internetterminal im Spanischen Themenbereich betrachten. Gegen Gebühr können sie dort auch im sonstigen Internet surfen.

Hier klicken, um den Inhalt von p.webshots.com anzuzeigen.

Die Blog-WM 2010: FlatFluteDivers in der ersten Runde!

Das „Blogprojekt“ von Peer Wandinger wendet sich in erster Linie an Blogger, die für ihr eigenes Werk etwas mehr (oder auch viel mehr) Aufmerksamkeit erregen wollen. Es gibt Tipps zur Optimierung der Struktur des Blogs, der Beiträge und wie man neue Leser requiriert. Anlässlich der Fussball-WM in Südafrika veranstaltet das Blogprojekt dieses Jahr eine „Blog-WM“. Und die FlatFluteDivers sind dabei.

Der Ablauf wird dabei sein wie bei der Fussball-WM selbst: Immer zwei Blogs treten gegeneinander an, der Sieger eines „Duells“ kommt eine Runde weiter. Heute ist Runde 1 gestartet und ich war sehr positiv überrascht, auch unser Blog dort zu finden. Fast 150 Blogs hatten sich beworben, 63 kamen in die WM rein. Damit gibt es in Runde 1 32 „Duelle“. Über den Ausgang eines Duells entscheidet dabei der Leser, er soll sich für eines der beiden Blogs einer „Begegnung“ entscheiden und abstimmen.

Blog-WM 2010Deswegen, liebe Fans der FlatFluteDivers, seid Ihr jetzt gefragt. Die Runde 1 der Blog-WM findet hier statt, scrollt auf der Seite runter bis zu Duell Nr. 30. Dort klickt den Punkt neben dem Namen an und anschließend auf „Abstimmen“. Wir hoffen, dass wir mit Eurer Hilfe möglichst weit kommen. Ach ja, die Hilfe soll natürlich nicht umsonst sein, in der Runde 1 kann der Abstimmer auch etwas gewinnen. Dazu muss einfach ein Kommentar unter den Artikel geschrieben werden – und dabei unbedingt die eMail-Adresse (die natürlich nicht veröffentlicht wird) eintragen. Unter den Abstimmenden werden 21 Preise verlost.

Danke im Voraus! Und wir werden weiter berichten. Die Runde 1 endet am 17. Juni 2010 um 1 Minute vor Mitternacht, danach geht es mit der nächsten Runde weiter.

UPDATE: Wir haben leider nicht gewonnen und sind schon in der ersten Runde mit 128 : 93 Stimmen ausgeschieden. Na ja, dabei sein ist alles! Vieleicht bietet sich mal wieder eine Chance.

35 Jahre EUROPA-PARK – Teil 12: 1996 und 1997

1996 wird im Park hauptsächlich geplant und renoviert. Denn die nächste große Attraktion soll 1997 kommen.

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1997 zieht das Land in den Park ein, das den Europapark selbst beherbegt: Deutschland. Dazu wird der bisherige Eingangsbereich (nachdem dieser bereits in den 1908er Jahre schon einmal verlegt wurde) in Richtung der großen Parkplätze verschoben. Das Gebäude, das bisher den Eingang in den Park markierte, wird nahtlos in den neuen Themenbereich integriert. Jetzt wird auch klar, warum der “E.P.Express” bisher außerhalb des Parks verlaufen ist: in seinem Verlauf war der Deutsche Themenbereich schon eingeplant. Direkt über dem Haupteingang entsteht der Bahnhof “Alexanderplatz”, in dem man in den “E.P.-Express” einsteigen kann. Auch der Bereich bei den Kassen wird durch den großen “Brunnen der Begegnung” schön ausgestaltet. Eine weitere Attraktion des Bereichs ist das SWF3-Rockcafé, das später, als der Sender mit dem SDR fusioniert, zum SWR3-Rockcafé wird. Hier kann der Besucher morgens schon ein kleines Frühstück einnehmen. Weitere Neuheiten warten in anderen Themenbereichen, in der Schweiz kommt die Ballonfahrt hinzu, in Italien wird die Geisterbahn erweitert und die Animatronik-Show wird erneuert. Wurde dort bisher das Stück “Vogelhochzeit” gezeigt, so heißt es nun – dem Themenbereich angepasst – “Carneval in Venedig”.

Europa-Park Shows 2010: „Auf ins Nimmerland“

Im Holländischen Themenbereich des Europa-Park steht das Kinder-Musical-Theater, in dem seit einigen Jahren eigene Musical-Produktionen gezeigt werden. 2010 steht dabei erneut die Peter-Pan-Adaption „Auf ins Nimmerland“ auf dem Programm.

Über diese Show habe ich letztes Jahr bereits einen Artikel verfasst, den Sie hier nachlesen können. An der positiven Bewertung hat sich nichts geändert, die Show ist nach wie vor sehenswert. Die Besetzung in diesem Jahr ist (1. Besetzung / 2. Besetzung):

Peter Pan: Carmen Strohecker / Lucia Reichard
Wendy: Nicole Ciroth / Lucia Reichard
Smee: Christoph Hüllstrung / Markus Fischer
Captain Hook: Mario Verkerk / Mirko Kurczynski

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