Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 168 von 200)

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 23: 2009

[singlepic id=10 w=320 h=240 float=left]Im Jahr 2009 gibt es wieder einmal eine besondere Attraktion im Europa-Park – die erste Achterbahn mit Looping. „Blue Fire“ ist ihr Name und sie steht im neuen Themenbereich „Island“. Die Achterbahn wird von einem Katapult aus gestartet und erreicht innerhalb von 2,5 Sekunden eine Geschwindigkeit von 100 km/h. Der Isländische Themenbereich ist noch nicht ganz fertig gestellt, neue Attraktionen sollen noch folgen. Doch mit diesem Themenbereich hat sich der Park wieder um ein Stück vergrößert.

Daneben werden im Park verschiedene Renovierungsarbeiten durchgeführt. Zum Beispiel ersetzt man einige der Figuren aus „Piraten in Batavia“ oder erneuert Szenen der Dschungel-Floßfahrt. Erneut veranstaltet werden dieses Jahr die „Terenzi Horror Nights“ und die Winteröffnung. Die Beliebtheit von beiden Veranstaltungen ist bei den Besuchern ungebrochen. Und schon steht das nächste Jubiläum vor der Tür: 35 Jahre Europa-Park…

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 22: 2008

Sherlock Holmes und ich 2008

Sherlock Holmes und ich 2008

Im Jahr 2008 feiert der Europa-Park ein 3er-Jubiläum: der Park wird 33 Jahre alt, es gibt die längste Hauptsaison in der Geschichte des Parks, und diese dauert… 33 Wochen. Es gibt wieder ein paar kleinere Neuerungen, die das Gesamtbild des Europa-Park abrunden. Im Englischen Themenbereich musste „Baron William’s Mystery Hall“ weichen und zwei neuen Attraktionen Platz machen: „London Bus“ und „Crazy Taxi“. Die Spielhalle gleich nebenan wurde auch neu gestaltet, statt Spielautomaten finden sich jetzt Geschicklichkeitsspiele dort, bei denen es auch etwas zu gewinnen gibt.

Der Deutsche Themenbereich wurde rund um das Schwarzwaldhaus und den Eingang zum Schlosspark neu gestaltet. Dadurch wurde mehr Platz gewonnen, was dafür sorgt, dass sich die in den Park kommenden Besucher besser verteilen.

Zuletzt wurde noch der Endbereich der Attraktion „Piraten in Batavia“ komplett umgebaut. Wo sich früher eine Dschungellandschaft befand, gibt es nun eine Bühne und das Restaurant „Bamboe Baai“, in dem asiatische Spezialitäten angeboten werden.

Das EP-Blog erweitert 2008 sein „Berichtsgebiet“ erneut, nun kommt die gesamte Region Schwarzwald mit dazu. Und das ist nicht das Ende…

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 21: 2007

Abenteuer Atlantis 2007

Abenteuer Atlantis 2007

Im Jahr 2007 ist die neue Hauptattraktion der interaktive „Dark Ride“ im Griechischen Themenbereich, „Abenteuer Atlantis“. Hierbei fährt man in einem Mini-U-Boot, dessen Bewegungen man selbst steuern kann, durch eine Unterwasser-Landschaft und schießt mit einer Laserharpune auf bunte Lichtpunkte. Die dieser Attraktion gegenüber liegende Eisshow wurde nun in den griechischen Themenbereich integriert, was sich durch die neue Fassade zeigt.

Direkt neben dem Eingang wird das „Science House“ neu eröffnet, das Kindern und Jugendlichen das Interesse an unserer Umwelt näherbringen soll. Und der Deutsche Themenbereich hat ein Gebäude mehr, ein echtes Schwarzwaldhaus, das an seinem ursprünglichen Standort ab-, und im Europa-Park wieder aufgebaut wurde.

Die größte „Attraktion“ ist jedoch das mitten in der Hauptsaison eröffnete portugiesische Hotel „Santa Isabel„, das im Stil eines Klosters gebaut wurde und sehr authentisch wirkt.

Im Herbst wagt der Park ein Experiment, das sich am besten mit „Halloween für Erwachsene“ umschreiben lässt. Die Dekorationen und Veranstaltungen zu Halloween wurden bisher immer „Familientauglich“ gehalten, doch auf Initiative des Sängers Mark Terenzi wird eine spezielle Abendveranstaltung organisiert: Zutritt erst ab 16 Jahren! Hier wird nochmal eine „Schippe Kohlen“ aufgelegt, die Kostüme sind authentischer, die Effekte noch grusliger. Und die „Terenzi Horror Nights“ kommen an, so dass sie in den Folgejahren immer wieder veranstaltet werden. Dabei lässt es sich Mark Terenzi nicht nehmen, nicht nur das ganze zu planen, sondern auch selbst als Darsteller mitzuwirken.

Doch leider gibt es auch traurige Nachrichten in diesem Jahr. Der Architekt Ulrich Damrau, dessen Arbeit das „Gesicht“ des Europa-Park über viele Jahre geprägt hat, stirbt am 25. Mai 92jährig.

Das EP-Blog erweitert in diesem Jahr seine Berichterstattung über den Europa-Park hinaus auf Rust und die Umgebung. Eine Sammlung über die verschiedenen Unterkünfte in und um Rust kommt so zusammen.

Impression 2010 – 72

Tabakschopf an der Elz im Europa-Park Rust.

Tabakschopf an der Elz im Europa-Park Rust.

„Das Abliefern der Zuckerrüben an die Zuckerfabrik Waghäusel geht ihrem Ende entgegen. Die Pflanzer sind sehr unzufrieden mit diesem Artikel, da er erstlich keinen hohen Ertrag abwirft und zweitens das Reinigen der Rüben, die nicht geschabt, nicht an der Haut verletzt und nicht gewaschen werden dürfen, unsäglich viele Mühe macht, und es drittens an der Bahn beim Einwiegen durch hohe Prozentabzüge nicht lobend zugeht. So wurden von 4 bis 16 Prozent Abzüge gemacht, weshalb denn von Rust aus klagend vorgegangen wird. Im ganzen Bezirk wird das nächste Jahr kein Accord mehr gemacht werden, denn jeder erkennt, dass das Tabakpflanzen angenehmer und lohnender ist.“

Lahrer Zeitung vom 18. Oktober 1892

Der Tabakanbau wurde im 18. und 19. Jahrhundert zu einer neuen Verdienstmöglichkeit für Bauern, und die Gemeinde Rust gehörte zu den ersten Orten, in denen Tabak angepflanzt wurde. Bald enstanden in der Region neben Tabak- auch Zigarrenfabriken. Teilweise arbeitete die ganze Bevölkerung einzelner Dörfer in diesen Fabriken, in Rust waren es 1925 immerhin die Hälfte aller erwachsenen Einwohner. Die letzte Ruster Zigarrenfabrik stellte 1993 ihren Betrieb ein.

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 20: 2006

Die EUROSAT zur WM 2006.

Die EUROSAT zur WM 2006.

Das Jahr 2006 ist für Deutschland das Jahr der Fußball-WM im eigenen Land. Während das „Sommermärchen“ gefeiert wird, hat sich auch der Europa-Park dem Thema angenommen. Die Eurosat ist als Riesenfußball dekoriert (im Design genau dem WM-Ball enstprechend) und der bisherige Flugsimulator, der zuletzt den „Kamtschatka Airline Klub“ beherbergte, wird zur „Arena of Football“ umgebaut. Es gibt hier eine Sportbar, einen Sportladen, sowie eine Boxauto-Arena. Die Boxautos sind dabei wie große Fußballschuhe gestaltet und es geht darum, einen großen Ball im gegnerischen Tor zu versenken. Rund um die Arena findet sich der „Walk of Fame“, der von vergangenen WMs erzählt.

Direkt neben der neuen „Arena of Football“ wurde der Englische Themenbereich ebenfalls einer Erneuerung unterzogen. Auf den Imbiss wurde ein Gebäudeteil aufgesetzt, so dass das ganze nun das Bild eines englischen Dorfes mit Fachwerkbauten ergibt. Hinter dem Restaurantbereich gibt es ganz neu die „Sherlock Holmes Lounge“, die einem typisch englischen Kaminzimmer nachempfunden ist.

Im Portugiesischen Themenbereich wurde das Schiff im Wartebereich der ATLANTICA fertig gestellt. In diesem befindet sich oben zudem noch eine Bar, die bei besonderen Anlässen genutzt werden kann.

Der Österreichische Themenbereich hat ebenfalls eine neue Attraktion erhalten, nämlich den „Silvretta Nova Wellenflieger“, ein klassisches Kettenkarussel. Daneben wurde verschiedene andere Umbauten und Reparaturarbeiten erledigt, das Restaurant im Italienischen Themenbereich erhielt einen Wintergarten, die Boote vom „Fjord Rafting“ wurden dekoriert und am See des „Abenteuerland“ ein neues Gebäude erstellt.

In der Wintersaison wird zum ersten Mal die „Glacial-Bar“ im Spanischen Themenbereich eröffnet – eine Bar komplett aus Eis. Deswegen muss man vor dem Betreten spezielle Schutzkleidung anziehen. Da selbst die Gläser aus Eis sind, darf man hier nur mit dem Strohhalm trinken.

In dieser Saison präsentiert der Europa-Park auch die allererste Ausgabe des neuen „Europa-Park Podcast“, in dem die neuen Attraktionen ausführlich vorgestellt werden. Das EP-Blog versucht in diesem Jahr, seine Linie zu finden. Außerdem kommen gewisse Schwierigkeiten dazu, etwa was die Veröffentlichung von Bildern betrifft. Noch ist es bei einem kostenlosen Blog-Hoster zu finden, und dessen Software ist damit nicht immer einverstanden.

Thorsten Reimnitz: Fast schon vergessen

Diese Woche erscheint der Artikel mal um einen Tag vom üblichen verschoben. Warum ist das so, mag der regelmäßige Leser fragen. Nun, schuld daran bin ich… irgendwie. Zwar wurde ich an einem Dienstag geboren, aber mein Geburtstag fällt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Da es sich noch dazu um einen „runden“ handelt, habe ich mir die kleine Eitelkeit herausgenommen, heute mal mich so ganz in den Mittelpunkt zu setzen.

Tauchausrüstung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)

Tauchausrüstung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)

Zu Geburtstagen schaut man gern mal zurück auf das, was war und wie es sich im „Jetzt“ darstellt. Zumindest ich mache das gern. Immer wieder mal. Und zu runden Geburtstagen ganz besonders. Da es hier um das Tauchen geht, werde ich nur diesen Aspekt meines Lebens beleuchten, die anderen finden anderswo statt. Natürlich bin ich schon auf meine „Taucher-Geschichte“ eingegangen zu Beginn dieses Blogs, aber wie ich von einer Freundin erinnert wurde, habe ich etwas vergessen. Sowieso scheinen mir bei der Beschreibung lauter kleine Details „rausgegangen“ zu sein. Es ist halt schon sehr lang her. Und seit heute wieder ein Stückchen mehr länger her. Oder so. Bevor ich fortfahre, allerdings noch eine kleine Warnung: das hier soll keine Chronologie sein, nur eine persönliche Reflektion. Der Text wird wohl so sprunghaft sein, wie meine Gedanken manchmal sind.

Gehen wir etwas mehr ins Detail, was meine Jugendzeit betrifft. Schon als Kind war ich eine so genannte Wasserratte. Dass wir am Bodensee wohnten, kam dem sehr entgegen. Durch Fernsehberichte und Serien wie „Flipper“ war ich vom Tauchen fasziniert, aber auf der anderen Seite durch Berichte über tödliche Tauchunfälle auch wieder abgeschreckt. In den 1970er Jahren war beispielsweise das Tauchen am Teufelstisch, einer Felsnadel im Überlinger See in der Nähe von Wallhausen, noch erlaubt. Und der Name „Teufelstisch“ bekam für mich eine zweite Bedeutung dadurch, dass dort so viele Unfälle passierten. Schließlich wurde das Tauchen dort verboten, aber man las immer wieder von Unfällen. Natürlich war das mein rein subjektives Empfinden, da ich keine Ahnung hatte, wie viel Tauchgänge am Bodensee stattfanden, ohne dass es zu Unfällen kam. Aber das mulmige Gefühl blieb. Genauso wie die Faszination. Da ich also nicht Gerätetauchen wollte – was dann? Dann eben so. Maske, Flossen, Schnorchel. Aber wie macht man sowas richtig?

Zu dem Zeitpunkt hatte ich über die Schule eine Jugendzeitschrift abonniert, die einem die Natur und den Menschen etwas näherbringen sollte (tut mir leid, den Namen habe ich schon vergessen). Als der Sommer näher kam, wurde in dieser Zeitschrift eine Serie über das Schnorcheln veröffentlicht und was man dazu wissen musste: den richtigen Flossenschlag, Druckausgleich, Schnorchel ausblasen und so weiter. Gleichzeitig wurden einem gewisse physiologische Kenntnisse vermittelt, warum man zum Beispiel vor dem Abtauchen nicht hyperventilieren sollte oder warum der Schnorchel nicht zu lang sein darf. Die genaue Ausrüstung von damals habe ich nicht mehr vollständig, da ich verschiedene Teile ersetzen musste, aber sie sah ungefähr so aus, wie oben auf dem Bild. Die wasserdichte Lampe in der Mitte ist sogar noch ein Originalteil von damals, die hatte es in einer anderen Jugendzeitschrift (YPS) gegeben. So war ich ausgestattet, zumindest einen Teil der Unterwasserwelt zu erkunden.

Fische im Westbad Überlingen

Fische im Westbad Überlingen

Selbst eine einfache (da wegwerfbare) Unterwasser-Kamera gehörte irgendwann zu meiner Ausstattung. Man sieht, irgendwie versuchte ich, so nah wie möglich ans Tauchen heranzukommen. Auch in meiner rettungsdienstliche Ausbildung interessierte ich mich unter anderem sehr für physiologische Vorgänge beim Tauchen und welche Arten Tauchunfälle es gibt. Dann, 1992, kam der Moment, wo ich es wirklich mal ausprobieren durfte. Im Panorama-Bad in Freudenstadt im Schwarzwald wurde ein Schnuppertauchen veranstaltet.  Und es war genau so faszinierend, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es ging nur nicht sehr lang, einmal eine Länge im Schwimmerbecken hin und wieder zurück.

Und ich dachte, dass ich dann eine lange Zeit von dem Gedanken Abschied genommen hatte. Aber eine Freundin erinnerte mich daran, dass dem nicht so war. Etwas, das ich fast schon vergessen hatte, als ich meine persönliche Einführung zu diesem Blog schrieb. Als ich 1997 den Center Parc Het Heijderbos besuchte, stieß ich im Magazin, das damals jeder Besucher bekam, damit er wusste, welche Veranstaltungen und Sportmöglichkeiten es im Park geben würde, auf folgenden Abschnitt:

Tauchen-Einführung

(ab 8 Jahre, und mind. 1,50 m lang)

Unter der Leitung eines fachkundigen Lehrers werden Ihnen die Anfänge des Tauchens mit einer Sauerstoffflasche beigebracht. Sie beginnen gleich im Wasser, so dass Sie die Zeit optimal ausnützen können. Subtropisches Schwimmparadies. Anmeldungsgebühr hfl 40.00. Zuerst wird die erste Einführung vollgebucht.

He, dachte ich mir, älter als 8 Jahre bist Du schon und länger als 1,50 m auch. Ja, okay, der Abschnitt enthält ein paar sprachliche Merkwürdigkeiten, so zum Beispiel auch, dass ein gewöhnlicher Sporttaucher nicht mit einer „Sauerstoffflasche“ taucht, aber was soll’s? Einem zweiten Prospekt entnahm ich, dass es sich um einen Kurs handelte, der eine kleine Einführung ins Tauchen geben sollte und den man – wenn man dann wollte – innerhalb eines Jahres bei jeder Tauchschule fortsetzen könne. Aha.

Schnorchelbad im Center Parc

Schnorchelbad im Center Parc

Ich habe besagtes Magazin noch. Meine damalige Freundin und Reisebegleiterin hat verschiedene Sportangebote angekreuzt, die wir während unseres Aufenthalts im Center Parc machen wollten. Bei dem Abschnitt „Tauchen-Einführung“ hat sie ein „T“ dazu geschrieben. Das heißt, ich wollte das machen. Sie überlegte sich, ob sie wohl mit ins Schwimmbad kommen und Fotos machen sollte. Weiter kam die Planung allerdings nicht. Wir waren nur eine Woche da und die Zeiten für die Tauch-Einführung waren denkbar ungünstig für uns. So beließen wir es beim Schnorcheln im Schnorchelbad.

Ab da schien sich das Thema für mich erst wirklich erledigt zu haben. Ich verschwendete keinen Gedanken mehr daran, das Tauchen „mal“ auszuprobieren. Bei meinem ersten Urlaub in Ägypten 2004 erlebte ich die Unterwasserwelt des Roten Meeres beim Schnorcheln und auf einer Tour mit dem Glasbodenkatamaran. Erst viel später sollte sich das ändern.

Tauchausrüstung 2010 - Nur ein Teil

Tauchausrüstung 2010 - Nur ein Teil

Das klingt jetzt sentimental, aber auch das sei mir an einem solchen Tag erlaubt – ohne Annette wäre es vermutlich dabei geblieben. Sie hätte mich natürlich nie dazu überreden können, den „Scuba Diver“-Kurs zu machen, wenn ich nicht vorher schon auf eine gewisse Weise „gefangen“ gewesen wäre. Aber sie hat den entscheidenden Impuls dazu gegeben. Und wenn ich heute sehe, was das alles nach sich gezogen hat, war es eine gute Entscheidung von ihr, die Frage in den Raum zu stellen, ob wir den Kurs machen sollen. Wir hatten natürlich keine Ahnung, wo uns das hinführen würde. Geschweige denn, was daraus alles entstehen würde. Wir haben seither viel erlebt und neue Menschen kennengelernt. Wir haben Herausforderungen gemeistert und uns neuen gestellt, Herausforderungen, die auch noch vor uns liegen.

Es war ein großer Schritt, der sich am besten durch das erste und das letzte Bild oben in diesem Artikel verdeutlichen lässt – die Ausrüstung „damals“, und die Ausrüstung heute. Ich bin schon sehr gespannt, was wir noch alles erleben werden. Es bleibt auf jeden Fall spannend, denn neue Ideen haben wir auch schon. Aber davon wird hier noch berichtet werden. Ganz sicher…

Ach ja, auch fast vergessen: Danke, Annette! 😉

Thorsten Reimnitz: „Mein Europa-Park“

Wie kommt es zu einem Text mit einem derart übertriebenen Titel? Der Europa-Park gehört mir nicht (leider), wie also komme ich dazu, ihn als „meinen“ Park zu bezeichnen? Das ist sehr schnell erklärt: Als ich ein Fan des Europa-Park geworden war, sind mir immer wieder unzählige Fragen gestellt worden. Eine kam von meinem guten Freund Alex, der im Hinblick auf die Bücher, die ich geschrieben hatte, wissen wollte, welchen Titel ich wohl einem Buch über den Europa-Park geben würde, sollte ich je eins schreiben. Ich sagte darauf: „Da kann ich nur pathetisch antworten: ‚MEIN Europa-Park‘.“ Nun, ein Buch ist es nicht geworden, aber immerhin ein Artikel, der in die gleiche Richtung geht. Warum ich ihn heute und hier veröffentliche? Weil heute mein Geburtstag ist und ich – wie der Europa-Park – ein Jubiläum zu feiern habe. Insofern ist dieser Artikel also ein Geburtstagswunsch, den ich mir selber erfülle.

Nun ist mein Erklärung über den Titel dieses Textes nur die Hälfte der Erklärung. Wie der Titel zustande kam, ist damit erläutert, aber das Warum fehlt noch. Und das hat auch mit Fragen zu tun, denn wenn jemand erfahren hatte, dass ich Fan vom Europa-Park bin und dort sehr viel Zeit verbringe, kam sehr häufig eine Nachfrage: „Warum der Europa-Park? Du fährst doch keine Achterbahnen!“ Das stimmt. Weiß der Geier, was das ist, auf Achterbahnen wird mir schlecht. Und zwar schon auf den kleinen Versionen, an die großen hab ich mich aus diesem Grund nie rangetraut. Das Problem ist ja, wenn man einmal drin ist, muss man die Fahrt bis zum Ende mitmachen. Dennoch besuche ich den Europa-Park wieder und wieder. Und ich möchte mit diesem Text versuchen, so ein bisschen zu erklären, was die Faszination dieses Parks für mich ausmacht. Deswegen „MEIN Europa-Park“. Ich muss Sie allerdings warnen, das ist hier keine Dokumentation oder dergleichen, nur eine persönliche Reflektion, und ich werde von einem Gedanken zum anderen springen, so wie ich mich kenne.

Zuallererst muss ich sagen, dass ich ein kreativer Mensch bin. Aber Kreativität kommt nicht einfach so. Es entsteht nichts aus einem Vakuum heraus, es muss zuerst immer was „da“ sein. Am Europa-Park arbeiten unzählige kreative Menschen mit, man weiß gar nicht, wo man bei einer Aufzählung anfangen soll: Die Kreativen, die die Gebäude planen und entwerfen (allen voran ist hier natürlich der bereits verstorbene Ulrich Damrau zu nennen, der dem Park seinen Stempel aufgedrückt hat), die Kreativen, die die Fahrgeschäfte thematisieren und sich immer was Neues einfallen lassen, die Choreografen, Schreiber und Komponisten, die die Shows entwickeln und schließlich auch die Künstler selber, die das alles mit Leben füllen. Dabei wird auf jedes noch so kleine Detail geachtet und sich ständig weiter entwickelt.

Mein erster Besuch im Europa-Park war 1984 bei einem Schulausflug. Der Park war natürlich wesentlich kleiner damals und sah auch noch anders aus. So stand etwa die Minigolf-Bahn noch, ebenso wie der Streichelzoo. Die Strecke der Panorama-Bahn war jedoch schon wie heute, nur ging sie durch zwei Tunnels, an deren Stelle sich heute der Spanische und der Russische Themenbereich befinden.

Der nächste Besuch fand erst 1991 statt. Seit dem ersten Besuch wollte ich immer wieder mal hin, aber das war nicht so ganz einfach. 1991 ging ich mit zwei Kollegen vom Rettungsdienst. 1992 hatte ich dann mein eignes Auto und die Besuche entwickelten sich zur Regelmäßigkeit. Das lag daran, dass ich schon bei dem Besuch 1991 „Feuer gefangen“ hatte für den Park. Endgültig in dessen Bann gezogen war ich, als 1994 der Spanische Themenbereich eröffnet wurde. Spanien wurde sehr detailreich wiedergegeben – und die Ritterspiele, die in der Arena stattfanden, wurden einer meiner persönlichen Favoriten.

Ich weiß nicht, wie oft ich schon im Europa-Park war (ich habe irgendwann zu zählen aufgehört), aber es ist immer noch jedes Mal etwas besonderes, zu Beginn des Tages durch den Haupteingang zu gehen und all diese Eindrücke zu bekommen, die auf einen einstürmen: Bilder, Geräusche, Musik und Gerüche. Letzteres ganz besonders, es kann durchaus sein, dass ich irgendwo an einem Süßigkeitenstand oder einem Fastfood-Laden vorbeikomme und allein der Geruch mich sofort an den Europa-Park erinnert. Bevor wir jedoch den Park betreten (jedenfalls geistig), muss ich noch ein wenig auf das „Drumherum“ eingehen. Ich war auch schon sehr oft für zwei oder mehr Tage in Rust und habe in den verschiedensten Unterkünften übernachtet. Zu den Hotels des Parks selber komme ich noch, ich möchte erstmal auf Rust und seine Bewohner eingehen. Denn ich bin begeistert, begeistert über so viel Gastfreundschaft, die ich erfahren habe. Es gibt keine Unterkunft, sei es nun eine Pension, ein kleines Hotel oder anderes, über die ich etwas Negatives zu sagen hätte. Man wird immer freundlich aufgenommen, die Leute sind hilfsbereit und wenn man ein Problem hat, wird nach einer Lösung gesucht, die dem Gast zugute kommt. Leider hänge ich bei den Artikeln ein wenig hinterher mit der Vorstellung der kleinen Hotels und Pensionen in und um Rust. Ich bitte um Nachsicht, das wird nachgeholt, so schnell wie möglich.

Ich habe viele angenehme Begegnungen mit den Menschen gehabt und könnte viel erzählen, was den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Vielleicht werde ich das auch noch später tun… eigentlich eine gute Idee, sowas wie „Ruster Anekdoten“. Mal sehen, was ich daraus mache. Rust ist ein kleiner Ort, wo der Satz „jeder kennt jeden“ noch zutrifft, und wenn man zum Beispiel wissen möchte, wo man am Abend essen gehen kann… dann gibt es das EP-Blog, das einem das sagt! 🙂 Ja, okay, darum soll es hier nicht gehen, natürlich haben die Ruster da den einen oder anderen Tipp. Wer jedoch Rust wirklich kennenlernen will, dem empfehle ich das Gasthaus „Ochsen“ in der Ortsmitte, direkt gegenüber dem Schloss Balthasar. Es könnte dort allerdings etwas voll sein und es kann passieren, dass man zu anderen Leuten mit an den Tisch gesetzt wird, aber eben – so lernt man die Leute kennen.

Nach diesem kleinen Ausflug nach Rust gehen wir nun in den Park selbst. Wenn ich die ersten Eindrücke verarbeitet habe, bin ich wirklich dort „angekommen“. Dann ist meine erste Aktion, dass ich mir den für diesen Tag gültigen Show-Plan anschaue und entscheide, welche Shows ich gerne sehen würde. Nach deren Anfangszeiten richte ich so grob meinen Tagesablauf. Nachdem das erledigt ist, führt mich mein Weg zumeist direkt in den italienischen Themenbereich und dort in die Geisterbahn. Die zählt zu den ältesten Attraktionen des Parks, sie war schon bei meinem ersten Besuch 1983 da. Natürlich kenne ich die Bahn mittlerweile in- und auswendig. Aber da gibt es einen besonderen Reiz: Nach Neuem Ausschau halten. Sicher, komplette Neuheiten (wie etwa „Blue Fire“) werden vom Park schon vorher beworben, so dass man Bescheid weiß. Aber an den Attraktionen werden beständig Änderungen und Verbesserungen vorgenommen. Mal größer, mal kleiner. Mal werden Figuren einfach nur repariert, mal werden sie durch etwas zusätzliches verbessert, mal kommen Figuren und Elemente neu dazu. Oder es wird auch komplett umgebaut. Zum Beispiel die eine Passage mit der langen Fensterwand, wo man heute verschiedene Projektionen sieht. Ursprünglich standen am Eingang der Passage ein paar Figuren, die flüsterten: „Wir fahren jetzt mit!“ Anstatt der Fenster waren halbtransparente Spiegel angebracht, und durch einen Trick sah es so aus, als würde eine der Figuren neben einem sitzen.

Ergänzungen waren zum Beispiel die ganzen Gemälde im Eingangsbereich, wie diese zwei hier – und ich finde, der Typ auf dem Bild rechts hat frappante Ähnlichkeit mit Londo Mollari aus der Serie „Babylon 5“, oder?

Bilder aus dem Eingangsbereich der Geisterbahn

Bilder aus dem Eingangsbereich der Geisterbahn

Mein Tag im Europa-Park verläuft ab dann und bis auf die Shows sehr spontan. Oft bin ich allein unterwegs, da geht das recht gut. Aber in Gesellschaft macht es natürlich noch mehr Spaß. Da ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis irgendwann als „Experte“ für den Park galt, war es an mir, diverse Ausflüge dorthin zu organisieren. Auf diese Weise konnte ich bei anderen auch diese Begeisterung für den Europa-Park wecken. Da die meisten Menschen aus meinem Bekanntenkreis jedoch etwas weiter vom Park weg wohnen, kam ich nicht umhin, einen Mehr-Tages-Aufenthalt mit Übernachtung zu buchen. Hier waren wir in einer der vielen privaten Unterkünfte, und auch in den Hotels des Europa-Park Resort. In diesen setzt sich konsequent fort, was der Park vorgibt. Faszinierend zum Beispiel, wie das Castillo Alcazar einer Ritterburg nachempfunden ist. Die Möbel rustikal, die Fenster mit Rundbögen und ein großer Speisesaal im Erdgeschoss, der den alten Rittersleut zur Ehre gereicht hätte. Auch hier merkt man die Kreativität und den Willen, gute Arbeit abzuliefern. Es geht nicht darum, den Gast „halt irgendwie“ zufrieden zu stellen, man möchte ihm ein einzigartiges Erlebnis verschaffen. Und das gelingt.

Ich könnte die letzten zwei Sätze nun einfach wiederholen und sagen, dass sie genauso auf die Shows zutreffen, aber das wäre mir zu wenig. Ich schrieb ja bereits schon, dass ich meinen Aufenthalt so ein bisschen an den Showzeiten orientiere. Ich sehe die Shows immer wieder gern, mein unbestrittener Favorit war lange Zeit die Ritter-Show in der spanischen Arena. Seit die anderen Shows mit Musik gemacht werden, gibt es da bei mir so ein bisschen Konkurrenzkampf. Ich kann es nicht mehr entscheiden. Die Stuntleute in der spanischen Arena zeigen unglaubliche Fertigkeiten, beim Reiten und beim Kämpfen. Gerade in den Zweikämpfen dreschen die Kontrahenden so aufeinander ein, dass man befürchten muss, kein Stein bleibt auf dem anderen, wenn da mal ein Schlag daneben geht. Sie werfen sich gegenseitig vom Pferd und Treppen herunter, hängen im Kopfstand im Sattel ihres Pferdes und hantieren mit den Waffen, dass man Schwierigkeiten hat, mit den Bewegungen mitzukommen. Und das ganze wirkt dazu noch, als wäre es leicht und würde keinerlei Anstrengung brauchen.

Die Idee mit den Musicals hat sich langsam entwickelt. Zuallererst gab es das „Kinder-Musical“, eine bekannte Kindergeschichte wie „Pinocchio“ oder „Die kleine Meerjungfrau“ wurde genommen und mit neuen Liedern auf die Bühne des „Kinder-Musical-Theater“ im Holländischen Themenbereich gebracht. Hierbei wurde von Anfang an auf gute Darsteller gebaut. Unvergessen sind für mich die Improvisionen von Otto Scholtze, etwa wenn er sich in seiner Rolle auf der Bühne beschwert, wer denn die Bäume da in den Weg gestellt hätte, „bestimmt die Baumschule Grawunder!“ (Anmerkung: Ulrich Grawunder ist für die Shows des Europa-Park verantwortlich, bei den Kinder-Musicals führt er Regie und schreibt diese auch) Oder Carmen Strohecker, die in einer Aufführung von „Pinocchio“ mit einen kaputten Mikrofon zu kämpfen hatte und einfach lauter sang, so dass man sie im Publikum trotzdem gut verstand (und sie und Otto Scholtze haben das kaputte Mikrofon gleich in die Szene mit eingebaut). Diese Shows laufen zwar unter der Prämisse „Kinder-Musical“, aber das kann man nur unter dem Punkt sehen, dass die erzählten Geschichten eben „Kinder-Geschichten“ sind. Aber sie sind sehr schön umgesetzt und mit hervorragenden Sängern besetzt, so dass sie auch Erwachsenen empfohlen werden können.

Das erste Musical außerhalb dem „Kinder-Musical“ wurde während einer Winteröffnung im „Globe Theater“ dargeboten.  Dann gab es zeitenweise eine Musical-Show während einer Hauptsaison. Immer häufiger gab es Live-Gesang, man erinnere sich nur an Ornella de Santis, die die „Bubble Show“ begleitete. Dann wurde die ganze Show im „Globe Theater“ mit Liedern gestaltet, nach „Musical on Board“ gibt es dieses Jahr „An English Love“ zu sehen und zu hören. Und auch hier sind die Sänger wieder hervorragend. Sie scheinen auch ein gutes Verhältnis untereinander zu haben, soweit ich das bei einer Aufführung im letzten Jahr miterleben durfte. Ich saß im „Globe Theater“ und wartete darauf, dass die Show beginnt, als ich von irgendwoher eine Version von „Happy Birthday“ hörte, bei der die Lautstärke auf Kosten einiger richtiger Töne ging. Ich fragte mich, wo das wohl herkam. Von hinter der Bühne? Konnte nicht sein, dafür war es zu schlecht gesungen. Ich drehte mich um. Hinter mir war ein Fenster offen und ich nahm an, dass der Gesang von dem Imbiss nebenan gekommen sei. Warum auch nicht, der Europa-Park ist ein toller Ort, um seinen Geburtstag zu feiern. Dann begann die Show – und durch kleine Anmerkungen einer Sängerin stellte sich heraus, dass einer der Darsteller, O. J. Lynch, an dem Tag Geburtstag hatte. Tatsächlich war das „Happy Birthday“ von hinter der Bühne gekommen. Was lernen wir daraus? Auch Sänger, die es eigentlich richtig können, können richtig falsch singen, wenn sie wollen. Zum Glück gilt das aber nicht für die Show auf der Bühne selbst. Ich sehe mir die Musicals immer wieder gerne an – aber ich mag Musicals sowieso generell.

Es kommt hin und wieder vor, dass mir einiges in meinem Leben zu viel wird. Dass der Akku leer wird. Auch bei solchen Gelegenheiten besuche ich den Europa-Park, um mich selbst wieder aufzuladen. Zum einen bin ich einen ganzen Tag „raus“ aus dem, was ich üblicherweise so mache. Mein Geist kann sich auf andere Dinge konzentieren oder mal „abschalten“. Zum anderen gibt es einen Ort im Europa-Park, an dem ich dann während meines Besuchs für ein paar Minuten gerne bin…

Die norwegische Stab-Kirche

Die norwegische Stab-Kirche

Im skandinavischen Themenbereich steht eine nachgebaute norwegische Stabkirche. Das Gebäude hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist – wie sein originales Vorbild – komplett aus Holz gebaut. Kein Kunststoff oder dergleichen, der so aussieht wie Holz – echtes Holz. Etliche Handwerker haben die Kirche mit Verzierungen versehen, geschnitzt und gemalt. Hier kann ich ein paar Minuten Ruhe finden, so merkwürdig das auch klingt, denn natürlich ist die Kirche eingerahmt von den verschiedensten Attraktionen. Ich kann das Gebäude auf mich wirken lassen, den Holzgeruch und die Atmosphäre, und Gedanken sortieren. Neben der Kirche besitzt der Park noch einige andere „ruhige Flecken“, wo man manchmal auch mit einem der Mitarbeiter ins Gespräch kommen kann.

Schließlich und endlich hat auch der Europa-Park für einen „Nicht-Achterbahn-Fahrer“ wie mich ein paar weitere Attraktionen bereit. Die Geisterbahn habe ich schon genannt, die „Piraten von Batavia“ sind eine weitere, Fjord Rafting, Wildwasserbahn, Atlantica, „Universum der Energie“, „Abenteuer Atlantis“, „Fluch der Kassandra“… kurz, alles, bei dem es nicht zu wild und hoch hergeht. Genügend, damit auch ein Mehr-Tages-Ausflug gefüllt wird.

Den Abschluss des Tages bildet bei mir fast immer die Show im „Teatro dell’Arte“ im italienischen Themenbereich, aber das hat eigentlich ganz praktische Erwägungen: die Show ist eine von den letzten, die am Tag läuft. Außerdem ist man dann schon in der Nähe vom Ausgang des Parks. Wenn ich diesen ansteuere, bin ich zwar meistens müde, weil ich den ganzen Tag gelaufen bin, aber ich habe wieder jede Menge neue Eindrücke gesammelt und habe meinen „Akku“ neu aufgeladen. Um meine Faszination für diesen Park weiterzugeben habe ich vor fünf Jahren mit diesem Blog angefangen, aus dem seither so viel mehr wurde. Und ich hoffe, dass mir das Weitergeben meiner Faszination gelungen ist.

Ja, und das war „mein Europa-Park“, der Europa-Park, wie ich ihn sehe, jedes Mal, wenn ich ihn besuche. Vielleicht hat Ihnen dieser ganz persönliche Eindruck gefallen und ich habe Ihnen nicht zu viel von Ihrer Zeit gestohlen. Natürlich war das längst nicht alles, aber möglicherweise kann dieser Artikel Auftakt sein für eine ganze Reihe von persönlichen Eindrücken und Erlebnissen aus Deutschlands größtem Freizeitpark. Schließlich ist das hier ja die ErlebnisPostille. 😉

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