![]() |
| Ulrich Damrau (1914 – 2007) / (c) by Europa-Park |
Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 165 von 200)
Die Schreiber vom Blog „Karriebibel“ haben eine Blogparade für den November ins Leben gerufen: „Macht das Web zu einem schlaueren Ort!“ Die Idee ist folgende: Wenn man als Betreiber eines Blog die Zugriffsstatistiken aufruft, kann man dort unter anderem einsehen, mit welchen Suchphrasen die Besucher auf die eigene Seite kamen, also was der Leser bei Google, Yahoo oder anderen eingegeben hat, um die Seite zu finden. Viele Menschen geben dabei Fragen ein, auf die sie Antworten suchen. Die Idee von „Karrierebibel“ ist nun, dass man sich diese Fragen aus der Statistik vornimmt und versucht, sie in einem Blogbeitrag zu beantworten.
Das versuche ich heute mal. Es sind leider nicht sehr viele konkrete Fragen bei den „Flat Flute Divers“, aber doch einiges, das einer Antwort bedarf. Und es ist auch interessant zu sehen, mit welchen Suchwünschen die Leute bei uns landen. Solche Dinge wie „mit Neopren gefesselt“ hinterlassen eher bei mir eine Frage. Aber beginnen wir mit dem Frage-und-Antwort-Spiel:
Wieviel Blei beim Tauchen?
So. Schon die erste Frage ist eine, auf die es keine konkrete Antwort gibt. Oder man könnte es mit Radio Eriwan halten: „Im Prinzip ja…“ Welche Bleimenge man beim Tauchen braucht, hängt davon ab, wo man taucht (Süß- oder Salzwasser), welche Ausrüstung man hat (Trockentauchanzug, Halbtrocken oder Nass, und bei den beiden letzteren, wie dick sie sind; beim ersteren, welcher Unterzieher verwendet wird) und wie schwer man selbst ist. Außerdem muss man berücksichtigen, wie groß die Pressluftflasche ist, mit der man taucht, und ob sie aus Stahl oder Aluminium ist. Wenn man Veränderungen an der eigenen Ausrüstung vorgenommen hat oder zum ersten Mal taucht, wird einem der Tipp gegeben, mit etwa 5 bis 10 Prozent des eigenen Körpergewichts in Blei zu beginnen und bei einer Bleikontrolle vor dem Abtauchen zu überprüfen, ob das passt, zu viel oder zu wenig ist. Bei der Bleikontrolle lässt der Taucher an der Oberfläche alle Luft aus dem Jacket (und dem Trockentauchanzug, falls er einen trägt) und hält einen normalen Atemzug an. Der Taucher müsste bei korrekter Bleimenge so im Wasser treiben, dass die Augen auf Höhe der Wasseroberfläche sind. Schaut er über die Wasseroberfläche, ist es zu wenig Blei, wenn er mit den Augen darunter oder den Kopf ganz unter Wasser hat, ist es zu viel.
Wie ist die Hintergrundgeschichte vom Tauchsportcenter Divers in Aufkirchen?
Genau genommen heißt es „Diver’s Indoor Tauchsportzentrum“. Die Hintergrundgeschichte klingt ein bisschen skurril: Es handelt sich dabei um eine ehemalige Sauerkrautfabrik. In den Becken, in denen heute Taucher tauchen, wurde früher Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet. Davon merkt man aber nichts mehr. Mehr über das „Diver’s“ und das dazu gehörige Hotel Mercure kann man hier nachlesen.
Wie taucht man mit Schwimmflossen?
Sehr gut, möchte ich sagen. Aber ich glaube, darum geht die Frage nicht. Wahrscheinlich ging es dem Frager um die richtige Technik. Also, der erste Punkt ist, den Flossenschlag langsam durchzuführen. Da die Flossenblätter natürlich einen erhöhten Widerstand im Wasser haben, ermüdet man sehr schnell, wenn man die Beine zu schnell bewegt. Auf welche Art man die Flossen bewegt, muss man ausprobieren – was einem besser liegt. Man kann entweder die Beine auf und ab bewegen (dabei ist wichtig zu beachten, dass die Bewegung aus den Hüftgelenken kommt, und nicht aus den Knien – hier gelt das Hebelgesetz: je länger der Hebel, desto größer die Kraft) oder wie beim Brustschwimmen mit den Beinen einen „Froschschlag“ (englisch „frog kick“) ausführen (hier ist zu beachten, dass man beim Tauchen die Arme nicht bewegt, mit Flossen reicht die Beinbewegung, um einen vorwärts zu bringen).
Wie ist die Geschichte der Tarierweste beim Tauchen?
Die ersten Tarierwesten für Taucher kamen in den 1960er Jahren auf und waren eigentlich nicht mehr als eine modifizierte Rettungsweste. Das heißt, es handelte sich um einen Luftschlauch, der um den Hals gelegt wurde. Wegen ihrer Form wurden sie auch „Klodeckel“ genannt und man benutzte sie nur an der Oberfläche. Sie hatten einen Schlauch, über den der Taucher die Weste mit dem Mund aufblasen musste. Die erste Weiterentwicklung kam noch in den 1960er Jahren mit der von Maurice Fenzy entwickelten „Fenzy Tarierweste“, die einen größeren Schlauch hatte, über den Luft nicht nur eingelassen, sondern auch einfach wieder abgelassen werden konnte. Damit konnte sie auch unter Wasser verwendet werden. In Deutschland erhielt sie deswegen auch den Namen „RTW“, „Rettungs- und Tarierweste“. Das AT-Pack in den frühen 1970er Jahren kombinierte nun erstmals Auftriebsmittel und Flaschenhalterung in einem (bisher waren diese getrennt). Das „Jacket Design“, das grundlage aller nachfolgenden Modelle wurde, wurde jedoch von Scubapro mit dem „Stabilizing Jacket“ eingeführt. Die Luftblase wurde bei den neuen Designs nicht vorne, sondern in den Rückenteil eingebaut, was die Lage im Wasser stabilisierte. 1984 führte die Firma seaQuest das erste ADV-Jacket vor, kurz darauf kommt Dive Rite mit dem ersten Wing-Jacket auf den Markt. Beide Jacketformen bleiben bis in die Jetztzeit maßgeblich, das Wing-Jacket hauptsächlich bei Tec-Tauchern. 1990 führte wiederum seaQuest eine weitere Neuerung ein: das Blei wurde nicht mehr an einem Gürtel getragen, sondern in separate Taschen im Jacket selbst gegeben, die man im Notfall mit Hilfe eines Schnellverschlusses abwerfen konnte. Die letzte große Neuerung waren die so genannten „Hybrid-Jackets“, eine Mischung aus Wing und ADV.
Wie bekomme ich die Mindestoberflächenpause beim Tauchen raus?
Zwei Möglichkeiten: Entweder man hat eine Tabelle oder einen elektronischen RDP. Ich kann hier leider nur für die Modell von PADI sprechen, mit den anderen bin ich nicht vertraut. Bei der Tabelle geht das folgendermaßen: Man muss Tiefe und Zeit des vergangenen Tauchgangs wissen, und welche Tiefe und Grundzeit man bei dem nächsten Tauchgang machen möchte. Auf der Vorderseite der Tabelle bestimmt man vom vergangenen Tauchgang die Wiederholungsgruppe, indem man in der Spalte mit der Tiefe bis zur entsprechenden Grundzeit herunterfährt (wenn die Tiefe und/oder Zeit nicht exakt dasteht, wird immer die nächsthöhere Tiefe und/oder Zeit genommen). Dann dreht man die Tabelle um. Hier geht man auf die geplante Tiefe des nächsten Tauchgangs und fährt die Spalte entlang, bis man die geplante Grundzeit findet (in der Spalte als „Restnullzeit“ blau unterlegt). Auch hier kann man einen Buchstaben der Wiederholungsgruppe bestimmen. Dann geht man wieder auf die Vorderseite der Tabelle. Im rechten Teil stehen die verschiedenen Oberflächenpausen. In der horizontalen Spalte legt man nun den Buchstaben der Wiederholungsgruppe des gemachten Tauchgangs an, in der vertikalen Spalte (unten an der Tabelle) den Buchstaben der Wiederholungsgruppe des geplanten Tauchgangs. Und in dem Feld, wo sich beide Spalten kreuzen, steht die Mindestoberflächenpause.
Mit den elektronischen RDP ist das ganze etwas einfacher: Einschalten, mit „Mode“ auf „Surface Interval“ gehen, dann die Daten vom vergangenen und vom geplanten Tauchgang eingeben – voilà, die Mindestoberflächenpause wird als „MIN SI“ ausgegeben.
Ist Hurghada von der Ölpest betroffen?
Nein, nicht mehr. Nach Angaben der HEPCA war das Hauptverbreitungsgebiet der Ölpest 2010 im Roten Meer El Gouna und nördliche Teile Hurghadas, aber mittlerweile sind wohl alle Folgen beseitigt.
Einengung durch Tarierweste?
Kommt vor. ADV- und Hybrid-Jackets haben eine Luftblase, die bis in die Seiten des Jackets geht. Wenn man sie aufbläst, können sie den Taucher einengen. Bei einem Wing-Jacket befindet sich die Luftblase komplett auf dem Rücken und kann den Taucher nicht einengen.
Taucher flutet seinen Trockenanzug unter Wasser?
Das kommt vor und kann zwei Gründe haben: Entweder hat der Anzug einen Defekt und es dringt Wasser ein, ohne dass der Taucher das beabsichtigt, oder ein Ventil hat einen Defekt, so dass die Luft aus dem Anzug nicht mehr abgelassen werden kann. In letzterem Fall muss der Taucher, um ein unkontolliertes Aufsteigen zu verhindern, die Luft durch die Manschette an seinem Hals entweichen lassen. Dabei dringt natürlich Wasser ein.
Wie ist die Wassertemperatur vom Aquafun am Schluchsee?
Gute Frage – hab ich auch nirgends gefunden.
Halsmanschette zu eng – was passiert?
Wenn die Halsmanschette eines Trockentauchanzugs (oder auch einer Neopren-Kopfhaube) zu eng ist, wird der Hals des Taucher komprimiert. Entweder wird dabei der Druck auf den Kehlkopf so stark, dass der Taucher keine Luft mehr bekommt (wie bei einer Strangulation) oder der Druck geht auf die Halsschlagadern. In den Halsschlagadern sitzen Rezeptoren, die den Druck von außen als gestiegenen Blutdruck missinterpretieren und als Gegenmaßnahme den Blutdruck senken. Durch den abfallenden Blutdruck kann es zu einer Bewusstlosigkeit kommen.
Gibt es einen Sketch über das Tauchen?
Ja – hier zum Beispiel. 🙂
Das waren die Fragen, soweit ich sie aus der Webseiten-Statistik entnehmen konnte. Vielleicht komme ich mal wieder auf das Thema zurück, wenn sich genügend neue Fragen angesammelt haben. Die Idee finde ich nicht schlecht.
Noch keine Ahnung, wie Sie in das neue Jahr 2011 feiern wollen? Oder einfach Lust, mal was anderes zu erleben? Dann könnte einer der Silvester-Parties im Europa-Park für Sie eine Möglichkeit sein. Es gibt insgesamt vier zur Auswahl, in unterschiedlichem Ambiente. Der Park selbst hat am 31.12.2010 auch geöffnet, man kann also einen erlebnisreichen Tag dort verbringen, und in der Nacht gleich weitermachen.
Vielleicht möchten Sie mal die diesjährige Dinnershow vom „Cirque d’Europe“ ausprobieren? Das Programm dieses Jahr heißt „Azzurro“ und bietet neben gastronomischen Besonderheiten auch ein buntes Rahmenprogramm. Zu Silvester gehört zum Programm unter anderem:
- Sektempfang mit kleinen Köstlichkeiten
Vier-Gänge-Galamenü
Getränke zum Menü: korrespondierende ausgesuchte Weine, alkoholfreie Getränke, Bier, Kaffee
Glas Champagner um Mitternacht
Mitternachtsbuffet
Internationales Showprogramm mit anschließendem Tanz
Großes Silvester-Feuerwerk am Europa-Park-Himmel
Digestifs sowie die Getränke nach Mitternacht sind im Arrangement nicht enthalten. Der Preis pro Person beträgt 210,00 Euro. Weitere Info & Kartenbestellung unter: +49 (0) 78 22 / 77 14 400.
Vielleicht mögen Sie es aber auch eher im rustikalen Westernstil? Dann ist Silvester im Silver Lake Saloon genau das Richtige. Für den Gesamtpreis von 65,00 Euro bekommen Sie:
- Feuerwasser am Lagerfeuer des Tipi-Dorfs
- Drei-Gänge-Menü im Silver Lake Saloon
- Live-Band Wayne und El Paso
- Ab 23 Uhr kostenfreier Eintritt zur Silvester-Party im Europa-Park Dome
Reservieren können Sie unter Telefon +49 (0) 7822 / 860 5678.
Sollte Ihnen die asiatische Küche eher liegen, gibt es auch dafür ein Angebot: das Silvester-Arrangement des artistisch-kulinarischen Erlebnisabends Indonesia Malam im Restaurant „Bamboe Baai“. Der Abend beginnt mit einem Aperitif im Spanischen Themenbereich und geht mit einer Bootsfahrt durch den indonesischen Dschungel weiter, die Sie in Ihr Restaurant bringt. Dort erwartet Sie:
- Eintritt in den Europa-Park ab 17:00 Uhr
- Aperitif mit kleinen Köstlichkeiten
- Fahrt mit der Attraktion „Piraten in Batavia“
- Stilvolle Tischdekoration
- Vier-Gänge-Silvester-Menü
- Auf das Menü abgestimmte Weiß- und Rotweine, Mineralwasser, Bier, Softgetränke, Kaffee
- Sensationelles Showprogramm mit Artistik, Akrobatik, Tanz und Live-Gesang
- Professor Ruby, den Sie auf seiner spannenden Reise den Abend über begleiten
- Glas Sekt zum Anstoßen um Mitternacht
- Großes Silvester-Feuerwerk
Das ganze Arrangement kostet 165,00 €uro pro Person. Digestifs sowie die Getränke nach Mitternacht sind im Arrangement nicht enthalten. Die Telefonnummer für Reservierungen lautet +49 (0) 78 22 / 77 14 400.
Und wer einfach nur feiern möchte, für den gibt es die Silvester-Party im Europa-Park Dome. Um 21.00 Uhr geht es los, es gibt Musik von angesagten DJs aufgelegt und für jene, die ihr eigenes Gesangestalent mal ausprobieren wollen, Karaoke im Traumpalast. Cocktails, Getränke und Snacks werden an verschiedenen Ständen angeboten. Und natürlich ist auch hier das große Silvesterfeuerwerk geboten. Der Eintritt zur Party kostet 25,00 Euro (plus 2,50 Euro VVK-Gebühr), an der Abendkasse 28,00 Euro. Die Info- und Tickethotline hat die Nummer 0 18 05/7 88 99 7 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.).
In diesem Sinne: Auf ins Jahr 2011!
Änderungen und Schreibfehler vorbehalten! Was Preise, Zeiten und Ausgestaltungen der Angebote angeht, gelten die Aussagen, die zum Zeitpunkt der Ticketbuchung gemacht werden.
![]() |
| Franz Mack (1921 – 2010) / (c) by Europa-Park |
Franz Mack kann mit Recht als der “Vater” des Europa-Park bezeichnet werden. Auf seine Initiative hin erarbeiteten sein Sohn Roland und er Anfang der 1970er Jahre das Konzept eines Freizeitparks als Schaufenster für die Produkte der Firma Mack, heute Mack Rides. Er wurde am 07. März 1921 als vierter Sohn von Heinrich und Theresia Mack geboren.
Nach acht Jahren Volksschule, drei Jahren Gewerbeschule schloss Franz Mack seine Ausbildung als Wagen- und Karosseriebaumeister ab. Im August 1947 gelang Franz Mack nach einigen Jahren Kriegsgefangenschaft in Russland, Afrika und Amerika die Flucht aus einem Lager im Elsass. Er durchschwamm zusammen mit seinem Bruder nachts den Rhein und wurde später für ein Jahr von seinem Vater in der amerikanischen Zone in Frankfurt bei einem Schausteller “versteckt”. Nach der Währungsreform kehrte er nach Waldkirch zurück und heiratete.
Im Jahre 1958 übernahm Franz Mack mit seinen Brüdern, Hermann und Willi, die väterliche Wagenbau- und Karussellfabrik in Waldkirch, die bereits im Jahr 1780 gegründet wurde. Die Betriebsstätten wurden in Waldkirch auf ein neues großzügiges Gelände in die Mauermatten/ Heinrich-Mack-Straße verlegt. Die Weltkugel mit dem Wagen und Slogan “Die weite Welt ist mein Feld” wurde zum Symbol Mack’scher Wertarbeit. Zum Lieferprogramm des Unternehmens gehörten nicht nur Pack-, und Kühlwagen, sondern auch Sonderfahrzeuge, die man unter anderem für Karussells, Go-Kart-Bahnen und mehrstöckige Geisterbahnen mit Kettenaufzug benötigt.
Seit 1958 setzte Franz Mack den neuen Werkstoff Polyester für Fassadengestaltung und Figurenbau ein. Zahllose Fahrgeschäfte wie “Musik-Express”, “Münchner Sprungschanze” und “Petersburger Schlittenfahrt” stammen von dem erfolgreichen Familienunternehmen aus dem Schwarzwald. Sie wurden weltweit in vielfacher Ausfertigung vertrieben. Im Jahre 1960 richtete Franz Mack eine eigene Elektro-Abteilung in seiner Firma ein. Ihr folgte 1968 die Plastik- und Kunststoff-Abteilung, in der die Formen für Design und Dekor hergestellt wurden. Neben den verschiedenen Handwerksberufen von Kunstmaler bis Schreiner beschäftigt das Unternehmen auch Konstrukteure, Juristen, Steuerberater und andere Spezialisten. Das Unternehmen Heinrich Mack GmbH & Co KG vereinigt heute eine Vielzahl von technischen Spitzenleistungen, die ihre Entwicklung der Erfindungskraft des Unternehmers Franz Mack verdanken.
Auf einer Geschäftsreise nach Italien entdeckte er Auto-Scooter auf sechs Säulen, die er bis dahin nur mit 18 Säulen bekannt waren. Nach seiner Rückkehr führte Franz Mack mit Hilfe eines Statikers die notwendigen Konstruktionen durch und kam zu der Meisterleistung: der Zwei-Säulen-Scooter, der auf einem Wagen, natürlich von Mack, verladen werden konnte. Im Laufe der Zeit erschloss der Unternehmer den europäischen, angelsächsischen und nordamerikanischen Markt. Heute hat die Heinrich Mack GmbH & Co KG auch in Ostasien fußgefasst.
Franz Mack gehört zu den Gründern des Europa-Parks, der am 12. Juli 1975 seine Pforten in Rust öffnete. Bei seinen vielen Geschäftsreisen ins Ausland hatte er in den USA die Idee, einen Freizeitpark zu bauen. Zahlreiche Anlagen und Fahrgeschäfte, die im Park von Gästen aus aller Welt besichtigt werden, sind bis heute neue Konzeptionen des Waldkircher Stammwerks. Franz Mack hat eine Freizeitlücke im Schwarzwälder Gebiet entdeckt und erschlossen. Zusammen mit seinen beiden Söhnen, Roland und Jürgen, baute er den Park auf. Inzwischen ist der Europa-Park weltweit zum Marktführer seiner Branche geworden.
Dank seiner Leidenschaft für Technik tragen zahlreiche Fahrgeschäfte im Park seine Handschrift. Unter anderem konzipierte Franz Mack die im Jahre 1989 eröffnete Achterbahn “Eurosat” wie auch die im Jahre 1997 in Betrieb genommene Hochgeschwindigkeits-Achterbahn “Euro-Mir”. Er hat das Modell noch im hohen Alter selbst entworfen und entwickelt.
Franz Mack wurde vom Bundespräsidenten mit hohen Auszeichnungen geehrt:
1984 – Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (“Bundesverdienstkreuz”) am Bande
1997 – Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1.Klasse
Für vorbildliche, beispielhafte und herausragende Verdienste um das Gemeinwohl wurde Franz Mack im Jahre 2001 von der Gemeinde Rust zum Ehrenbürger von Rust ernannt.
Er war von 1948 bis zu ihrem Tod 2004 verheiratet mit Liesel Mack. Seine beiden Söhne, Roland und Jürgen, leiten heute den Europa-Park.
Franz Mack verstarb am 3. Oktober 2010 in Rust.
Quelle: Europa-Park
Am gestrigen Sonntag ging die Hauptsaison 2010 im Europa-Park zu Ende. Der Park hat momentan seine Pforten geschlossen und wird zur Weihnachtssaison am 27. November 2010 wieder öffnen. Hier in der ErlebnisPostille wollen wir das zum Anlass nehmen, um ein wenig auf die vergangene Saison zurück zu blicken. Die nächsten Tage blicken wir zurück auf Prominente, die während der Saison den Park besucht haben, außerdem werfen wir einen Blick auf ein paar der Attraktionen, die diese Saison neu eröffnet wurden.
Und was kommt in Zukunft?
Nach der Winteröffnung steht natürlich die Saison 2011 am Horizont. Der Europa-Park kündigt an: „Das kommende Jahr wird märchenhaft!“ Einer der ältesten Teile des Parks wird neu gestaltet: die Märchenallee. Diese gab es bereits in dem Märchenpark, der vor 1975 an Stelle des Europa-Parks stand. Für den Italienischen Themenbereich werden gleich zwei neue Attraktionen angekündigt. Wo die eine von den beiden hinkommt, ist nicht schwer zu erraten: dadurch, dass die Ausstellung über die Geschichte des Europa-Parks und die Firma Mack ins „Historama“ umgezogen ist, wurde im Italienischen Themenbereich deren Halle frei. Die zweite Attraktion wird vermutlich eine Überarbeitung einer bestehenden sein. Der geneigte Besucher kann sich also überraschen lassen, was genau ihn erwartet wenn er sich „auf die Spuren von Leonardo da Vinci“ begibt, wie das Plakat ankündigt.
Auch bei der ErlebnisPostille wird es ein paar Neuheiten geben. Die Besucherzahlen haben sehr zugenommen, so dass wir im Oktober einen neuen Rekord miterleben konnten. Deswegen wird die „Region Europa-Park“ ab der kommenden Saison hier ihre eigene Abteilung erhalten. Das „Grundgerüst“ wurde heute schon errichtet und wir werden die kommenden Wochen und Monate nutzen, um darauf aufzubauen. Rechtzeitig zur Hauptsaison 2011, die am 9. April 2011 beginnen wird, wollen wir fertig sein. Das heißt aber nicht, dass der Europa-Park völlig von der Hauptsektion verschwinden, keine Sorge! Aber genaueres geben wir zu gegebener Zeit bekannt. Die Wintersaison, die am 9. Januar 2011 beendet wird, kann man noch direkt hier mit verfolgen. Und ab April 2011 gibt es sie ganz offiziell, die Abteilung „Erlebnis EP & Region Rust„.
EUROPA-PARK: Was bisher geschah…
Es war einmal vor langer Zeit… genauer gesagt, im Jahr 1780, als Paul Mack im badischen Waldkirch bei Freiburg eine Firma gründete, die Fuhrwagen und Postkutschen baute. Mit dem Bau eines Spezialwagens für Orgeltransporte 1880 begann eine stetige Erweiterung der Produktpalette, zunächst auf Wagen für Schausteller auf Rummelplätzen und für den Circus. 1920 schließlich begann man, Fahrgeschäfte für Jahrmärkte zu entwerfen und zu bauen.
Die Firma Mack wurde weltweit immer bekannter. 1958 übernahm Franz Mack mit zwei Brüdern das Geschäft und baute es weiter aus. Ende der 1960er überlegte er sich gemeinsam mit seinem Sohn Roland, wie man das Geschäft noch erweitern könnte. Sich an den Vorbildern in Amerika orientierend sollte ein Freizeitpark eröffnet werden, wo die Kunden der Mack GmbH die Fahrgeschäfte „in Aktion“ sehen sollten – nicht nur fahrend, sondern auch, wie sie von den Menschen angenommen wurde. Der erste Stein war gelegt für eine Erfolgsgeschichte, die bis zu dem Tag, da dieser Artikel erscheint, 35 Jahre andauerte…
Und damit beginnt die Geschichte der „EXPEDITION R“…
Manche data-epi-spacing mögen data-epi-spacing sich data-epi-spacing gefragt data-epi-spacing haben, data-epi-spacing ob data-epi-spacing heute data-epi-spacing denn data-epi-spacing kein data-epi-spacing Artikel data-epi-spacing herauskommt, data-epi-spacing nachdem data-epi-spacing sich data-epi-spacing um data-epi-spacing 9.00 data-epi-spacing Uhr, data-epi-spacing zur data-epi-spacing gewohnten data-epi-spacing Zeit, data-epi-spacing hier data-epi-spacing nichts data-epi-spacing tat. data-epi-spacing Doch data-epi-spacing doch, data-epi-spacing keine data-epi-spacing Sorge. data-epi-spacing Nur data-epi-spacing zum data-epi-spacing heutigen data-epi-spacing Anlass data-epi-spacing passt data-epi-spacing die data-epi-spacing Zeit data-epi-spacing nicht, data-epi-spacing deswegen data-epi-spacing haben data-epi-spacing wir data-epi-spacing den data-epi-spacing Artikel data-epi-spacing auf data-epi-spacing 18.00 data-epi-spacing Uhr data-epi-spacing verschoben: data-epi-spacing heute data-epi-spacing endet data-epi-spacing die data-epi-spacing Hauptsaison data-epi-spacing des data-epi-spacing Jubiläumsjahres data-epi-spacing des data-epi-spacing Parks. data-epi-spacing In data-epi-spacing dem data-epi-spacing Moment, data-epi-spacing da data-epi-spacing dieser data-epi-spacing Beitrag data-epi-spacing erscheint, data-epi-spacing schließt data-epi-spacing der data-epi-spacing Park data-epi-spacing die data-epi-spacing Pforten, data-epi-spacing um data-epi-spacing sie data-epi-spacing am data-epi-spacing 27. data-epi-spacing November data-epi-spacing für data-epi-spacing die data-epi-spacing Weihnachtssaison data-epi-spacing zu data-epi-spacing öffnen.
Die data-epi-spacing nächsten data-epi-spacing Tage data-epi-spacing werden data-epi-spacing wir data-epi-spacing deswegen data-epi-spacing ein data-epi-spacing bisschen data-epi-spacing zurückblicken. data-epi-spacing Beginnen data-epi-spacing wollen data-epi-spacing wir data-epi-spacing heute data-epi-spacing mit data-epi-spacing dem data-epi-spacing Video data-epi-spacing vom data-epi-spacing „Europa-Park data-epi-spacing TV“, data-epi-spacing das data-epi-spacing 35 data-epi-spacing Jahre data-epi-spacing Europa-Park data-epi-spacing beleuchtet:





