Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 158 von 200)

Horror Nights, die Fünfte: Ein gruseliges Jubiläum 2011, Teil 2

Nach dem Erfolg der ersten „Terenzi Horror Nights“ 2007 ging es 2008 gleich weiter. Hier der offizielle Text dazu:

“Na, wo kommst Du denn her? Hast Du Dich verlaufen? Du mußt keine Angst haben!” Doch höhnisches Gelächter läßt Böses erahnen! Aus freundlichen Clowns, den Spaßmachern, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen, werden plötzlich hässliche Fratzen. Jeder Luftballon wird zur Bedrohung und selbst die süßeste Zuckerwatte hat einen bitteren Nachgeschmack. Im Valley of Death braucht man starke Nerven und darf sich nicht leicht aus der Ruhe bringen lassen. Zombies, Killerclowns, Kettensägenmörder und düstere Gestalten erkennen sofort, wer sich fürchtet und lassen keine Gelegenheit aus, ihre Opfer zu drangsalieren.

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr bieten die Terenzi Horror Nights 2008 im Europa-Park mit fünf neuen Attraktionen noch mehr Grusel, noch mehr Schocker und noch mehr Nervenkitzel! Die Produzenten Marc Terenzi, US-Sänger, und Michael Mack, Geschäftsführung Europa-Park, versprechen unvergessliche Abende in Deutschlands größtem Freizeitpark und jede Menge schlaflose Nächte. “The Attic” entführt in die absolute Dunkelheit, in der “Freak Factory” jagt “The Hunter” seine Opfer und “Rosemarie’s Nightmare” läßt selbst Kinderspielzeug zum Alptraum werden. Wer den grausam-neckischen Spiele der Narren im “Carnival of Fear” entkommen kann, darf sich im Geisterschloss “Black Wood Mansion” auf ein Tänzchen mit den Untoten freuen. Die Terenzi Horror Nights 2 bieten für jeden Horrofan genau das Richtige!

Bild: Europa-Park

 The Attic – Speicher des Grauens Vielleicht wäre es besser gewesen, der Einladung der gutmütigen Oma mit den schrägen und verfaulten Zähnen in ihren Speicher nicht zu folgen. Doch nun gibt es kein Zurück mehr. Tiefschwarze Nacht umgibt die Furchtlosen. Es ist stockdunkel. Man sieht die Hand vor Augen nicht mehr. Aus dem Nichts dringt ein Schrei. Er gräbt sich in die Gehörgänge und setzt sich im Unterbewußtsein fest. Ein kalter Luftzug durchströmt die Gemäuer. Oder ist es der kühle Atem der Untoten, der beklemmend den Raum einnimmt, immer näher kommt, das eigene Atmen fast unmöglich macht. In den engen Gängen des Speichers wird jeder Schritt zum Abenteuer. Was lauert hinter der nächsten Ecke? Wird man die nächste Ecke überhaupt erreichen?

Freak Factory – Verfolgungswahn bekommt in der Freak Factory eine ganz neue Bedeutung. Wen der “Hunter” einmal erblickt hat, wird den Weg durch die heruntergekommen Fabrikhallen im Sprint zurücklegen. Die Klingen scharfer Messer klirren und beschleunigen die Schritte der mutigen Besucher sogar, wenn der Jäger noch in sicherer Entfernung weilt. Fahles Licht bricht durch zerbrochene Fensterscheiben, Spinnweben verschleiern alte Kisten und Kartons, deren Inhalt im Verborgenen bleibt. Durch die zerfallenen Gemäuer weht ein dunkles Geheimnis, das sich wie Staub über die Gemüter der entdeckungsfreudigen Besucher legt, die Bewegungen zu lähmen scheint und die Flucht vor dem rücksichtslosen Jäger zur Odysee macht. Alte Paletten liegen kreuz und quer. Ratten rascheln in ihren Nestern und “The Hunter” kommt näher und näher. Groß und mächtig zeichnen sich die Umrisse seines Schattens im Türrahmen ab. Es fehlen nur noch wenige Meter, wenige Schritte, bis er sie erreicht hat und die mittlerweile von Angst Zerrütteten ihr grausames Schicksal ereilt. Werden sie schnell genug sein? Werden sie den flinken Blicken des Jägers entwischen? Der Showdown in der “Freak Factory” wird wohl jedem Entkommenen unvergessen bleiben.

Rosemarie’s Nightmare – Puppen, Kinderspielzeug und Plüschtiere – hier fühlt man sich geborgen und sicher. Doch das heimelige Idyll trügt, denn bei der nervenzehrenden Fahrt durch ein vermeintliches Kinderparadies werden die Besucher mit Rosemaries düsterer Geschichte konfontiert. Die kleine Rosi spukt durch die gespenstischen Gemäuer und jeder gerade eben noch harmlose Teddybär scheint plötzlich diabolisch zu zwinkern. Wer sich auf die Reise durch Rosemaries Kinderstube begibt, braucht wirklich starke Nerven und sieht fröhlich-buntes Spielzeug danach mit ganz anderen Augen.

Black Wood Mansion – “Da war doch ein Pochen! Oder war es doch nur mein ängstliches Herz, das das Blut in den Ohren vibrieren läßt?” Die grausame Fahrt durch die unterirdischen Begebenheiten der Black Wood Mansion läßt die Gedanken vor Angst wirr kreisen. Szene für Szene graben sich die Gondeln, in denen sich immer zwei Besucher dem Schrecken hingeben können, in ihr Verderben. Hier merkt so mancher erst während der Fahrt, das selbst der schöne Rücken der vermeintlich liebreizenden Begleiterin nicht immer entzücken muss, sondern ein Blick in deren Antlitz eine wahre Horror-Fahrt erahnen läßt. Vorbei an anatomischen Exponaten, bei denen der glibberige Inhalt der Laborgläser zu neuem Leben erwacht und tanzenden Gestalten, deren letztes Tänzchen eigentlich schon vor Jahren stattgefunden haben muss, bleibt den Besuchern kein Schrecken erspart. Untote beleben die Black Wood Mansion auf ihre ganz eigene Art und Weise. Selten fiel es so schwer, Ruhe zu bewahren.

Carnival of Fear – Lustig-bunte Clownerie, farbenfroher Schabernack – wer dem Carnival of Fear verfällt, gerät in den Sog eines wahren Rummels des Grauens. Was soeben noch wie ein prächtiger Blumenstrauß der guten Laune erschien, entpuppt sich nach und nach als unheilvolles Spiel beängstigender Pantomimen und dämonischer Harlekine. Mit wirren Sprüngen und hektischen Tänzen rauben sie jedem den Verstand. Und wenn in dunklen Ecken ein schadenfrohes Säuseln das Ohr berührt, um mit redundanten Worten jedes Hirn mürbe zu reden, hilft nur die Flucht nach draußen, in die Straßen des Valley of Death, wo schon das nächste Ungemach auf die Ängstlichen wartet.

Auch diese Veranstaltung wurde ein voller Erfolg. Es kam, was kommen musste: die dritten Horrornächte.

Fortsetzung folgt…

Horror Nights, die Fünfte: Ein gruseliges Jubiläum 2011

Halloween entstammt Samhain, dem Tag, an dem es um die Toten ging. Vor allem in den USA wurde der Tag mit Kostümierung begangen, was ihn in Deutschland lange Zeit nicht sehr attraktiv machte, denn hier gab es mit Fastnacht / Fasching / Karneval bereits eine Zeit für Kostüme im Jahr. Dann jedoch kam Anfang der 1990er Jahre der Krieg im Irak. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg waren auch deutsche Soldaten wieder in aktive Kampfhandlungen verwickelt, daher wurde der Beschluss gefasst, die “fünfte Jahreszeit” ausfallen zu lassen. Da dies jedoch für einen Gewinneinbruch bei Herstellern von Kostümen und Partybedarf sorgte, wurde damit der Grundstock für ein zweites Kostümfest gelegt: Halloween, das von Europa in die USA ausgewandert war und nun nach Deutschland kam. Langsam kamen auch die Freizeitparks darauf, Halloween als Herbstjahreszeit zu gestalten. Der Europa-Park beschränkte sich bisher allerdings darauf, Halloween mit einem gemäßigten Gruselfaktor auszustatten, so dass Familien mit kleinen Kindern trotzdem noch kommen konnten. Doch das sollte sich 2007 ändern…

Das „Bellevue Inn“ bei Tag…

Quasi ein „Versuchsballon“ sollte die Veranstaltung damals werden, die in diesem Jahr zum fünften Mal im Europa-Park stattfindet und mittlerweile „Horror Nights starring Mark Terenzi“ heißt. Mark Terenzi, ehemaliger Sänger der Gruppe “Natural”, hat ein besonderes Verhältnis zum Europa-Park: Hier hat er unter anderem seine spätere (Ex-)Frau Sarah Connor kennengelernt. Und er kennt die Familie Mack. An Michael Mack, Sohn des Geschäftsführers Roland Mack, trat er dann mit einer Idee heran. Man könnte doch für ältere Parkbesucher eine extra Abendveranstaltung aufziehen, Zutritt erst ab 16 Jahren, in der der Gruselfaktor nochmal erhöht wird. So entstanden die Veranstaltung, die 2007 noch “Terenzi Horror Nights” genannt wurde. Anlässlich der Tatsache, dass am heutigen Tag die fünften „Horror Nights“ im Europa-Park starten und wir damit ein gruseliges Jubiläum haben, möchte ich mit einer kleinen Reihe die vergangenen Jahre Revue passieren lassen.

…wurde zum „Hell’s Inn“ bei Nacht.

Die ersten Horror Nights wurden seinerzeit groß angekündigt. Und was mussten Veranstalter und Organisatoren bereits im Vorfeld nicht alles an Kritik einstecken. Ausgerechnet Mark Terenzi, von überkritischen Kommentatoren völlig auf sein Boy-Band-Image reduziert, solle sowas wie “Horror Nights” organisieren? Die erste Version der Homepage der Horror Nights wurde als “unterstes Niveau” bezeichnet und sähe so aus, als hätten sich ein paar Fans einen Spaß erlaubt. Und immer wieder hieß es, an diese oder jene andere Halloween-Veranstaltung käme Terenzi sowieso nicht ran. Interessant, dass die Leute alles das schon wussten, noch bevor überhaupt die Kulissen standen oder die Möglichkeit bestanden hätte, die Veranstaltung zu besuchen.

Und dann war es soweit…

Die kostümierten Gestalten in den Straßen sorgen für ordentlich Grusel!

 Die “Terenzi Horror Nights” begannen Abends ab 19.30 Uhr und gingen bis ca. 23.30 Uhr, bei großem Andrang auch länger. Für sie war der italienische Themenbereich und die Französische Filmstraße abgesperrt. Die Euro-Sat, umdekoriert zum “Pumpkin Coaster”, dem größten Kürbis der Welt, lief noch, genauso wie die Geisterbahn.
Freunde von mir wollten die Horror Nights unbedingt miterleben. Nun muss ich zugeben, dass Grusel – vor allen Dingen „live“ – nicht unbedingt mein Fall ist. Aber ich war damals selbst sehr neugierig, wie das ganze wohl umgesetzt worden ist, also ging ich mit. So erfuhr ich einen großen Teil der Veranstaltung am eigenen Leib.

Was die Euro-Sat betrifft, so habe ich von mehreren Besuchern gehört, dass diese Abends “anders” sei, es fühle sich so an, als ob sie schneller fahre. In der Filmstraße treiben Gruselgestalten ihr Unwesen, Zombies, Horrorclowns und Figuren mit Kettensägen, die so aussehen, als hätten sie ihr Werkzeug zuallererst an sich selbst ausprobiert. Überhaupt, die Masken der Mitwirkenden sind hervorragend, genauso wie ihre Spielfreude. Sie tauchen ein in ihre Rolle und verlassen sie auch nicht, egal was passiert. Im Gegenteil, wenn der Besucher mitspielt, drehen sie sogar noch etwas mehr auf. Das Kino in der Filmstraße spielt “Haunted House”, den 4D-Film der Halloween-Saison, in dem eine Katze ein altes Spukhaus besucht, allerdings nur, bis die Abendvorstellung des Kinos beginnt.

Die „Blutbad-Bar“

Und das Bistro “La Cigale” ist umfunktioniert zur “Blutbad-Bar”. Hier gibt es neben allerlei auf Halloween getrimmten Getränken auch passende Snacks. Das ganze Bistro ist aufwändig dekoriert, und der arme Kranke, den man sonst leidend im Bett eines der Chalets im Schweizer Themenbereich findet, muss sich von einer Horror-Krankenschwester mit einer Infusion von “blauer Ersatzflüssigkeit” quälen lassen. Im Italienischen Themenbereich ist neben der Geisterbahn auch noch der Raum geöffnet, der sonst die Ausstellung über die Firma und Familie Mack beherbergt, doch er wurde umfunktioniert zum “Speicher des Grauens”. Dort herrscht absolute Dunkelheit, während man sich langsam vortastet und nicht weiß, was einen erwartet. Doch nun zum Höhepunkt: das “Hell’s Inn”. Dabei handelt es sich um ein altes Hotel. Die Geschichte erzählt, dass sich dort, in Raum 1013, einst ein Gast umbrachte. Der Hotelmanager, der um den Ruf seines Hauses fürchtete, ließ die Leiche verschwinden und verbrannte den Abschiedsbrief. Der Gast nahm ihm das übel und kehrte als Untoter zurück, und er brachte ein paar Freunde mit. Zusammen machen sie das Haus seither unsicher. Die Besucher gehen in das Hotel hinein, um ein paar Geisterjäger zu begleiten, dabei gelangen sie von Raum zu Raum – und in jedem geht etwas Unheimliches vor sich. Wem das zu viel wird, für den gibt es unterwegs einen Raum, in dem man das Hotel vorzeitig verlassen kann. Und der Rest? Tja…

Die Horrorkrankenschwester und ihr bedauernswerter Patient.

Kommen wir damit zum Resümee. Die kritischen Stimmen, die schon vor Beginn der “Horror Nights” wussten, was nicht gut war bzw. nicht funktionieren würde, habe ich ja schon erwähnt. Und wieder einmal zeigt sich, dass man sich davon nicht beeindrucken lassen sollte, denn was hier auf die Beine gestellt wurde, ist beachtlich. Allen Beteiligten, allen voran Mark Terenzi, ist der Spaß an der Sache anzumerken, und die Veranstaltung wurde professionell aufgezogen. Es ist nicht “halt einfach was” gemacht worden, es hat Hand und Fuß. Ob es sich mit anderen Halloween-Veranstaltungen, zum Beispiel die anderer Freizeitparks, messen kann, weiß ich nicht, denn die keine ich nicht und kann daher keinen Vergleich ziehen. Die Frage ist, ob man das überhaupt kann, denn auch eine solche Veranstaltung ist letztlich Geschmackssache, der eine mag es lieber so, der andere so. Doch auch in den Fanforen wird begeistert vom Besuch in der “Terenzi Horror Night” berichtet. Natürlich gibt es auch die berühmen Wermutstropfen. Vermutlich hat man mit nicht ganz so viel Ansturm gerechnet, denn es sich zwar Zeitkarten für den Besuch im “Hell’s Inn” vorbereitet worden, doch es wurde notwendig, wegen der vielen Besucher die Zeit auf nach 23.30 Uhr auszudehnen. Entsprechend wirkte der Platz, auf dem das ganze stattfand, auch sehr beengt. Auch dass man die Leute für ihre “Zeitfenster-Karte” nicht unbedingt am Durchgang zwischen Italienischen Themenbereich und Filmstraße anstehen lassen sollte, bedurfte einer Überarbeitung, denn das ist der einzige Durchgang zwischen den beiden Bereichen (die zweite Verbindung zwischen Italien und Frankreich gehört zum abgesperrten Bereich). Da bildet sich für einige Zeit ein ziemlicher Stau, bis auch der letzte seine Zeitkarte hat. Zusammenfassend kann man sagen, dass es trotz der Dinge, die nicht so ganz reibungslos laufen, ein gelungener Auftakt war.

Die Besucher allerdings durften berechtigter Hoffnung sein, dass der Europa-Park die kleinen Anfangsschwierigkeiten ausbügeln würde – vorausgesetzt, es würde eine Fortsetzung geben. Und ja, die gab es – der große Andrang hatte den Machern recht gegeben. 2008 gab es die zweiten „Terenzi Horror Nights“.

Fortsetzung folgt…

„Ozapft is!“ – Die Wiesn 2011 beginnt

Wolfgang Krebs als Dr. Edmund Stoiber präsentiert den Wiesnkrug 2011. Bild: (c) Tourismusamt München / Fotograf: Stefan Böttcher

Wolfgang Krebs als Dr. Edmund Stoiber präsentiert den Wiesnkrug 2011. Bild: (c) Tourismusamt München / Fotograf: Stefan Böttcher

Wenn sich die bisher eingehaltene Uhrzeit für die Veröffentlichung des täglichen Artikels um zwei Stunden verschiebt, dann muss schon was besonderes sein. Und nein, es hat niemand verschlafen, der Grund ist ein anderer: In München beginnt heute um 11.00 Uhr das Oktoberfest 2011 mit dem Einzug der Wiesn-Wirte, bevor um 12.00 Uhr der Oberbürgermeister Christian Ude im Festzelt Schottenhamel das erste Fass Bier anstechen wird.

Außerdem wird zum mittlerweile 10. Mal der offizielle Oktoberfest-Sammlermaßkrug im Rahmen einer kabarettistischen Rede präsentiert. Seit 2002 fordert das Tourismusamt der Landeshauptstadt München als Veranstalter des Oktoberfests namhafte Kabarettisten auf, über das „Ritualgefäß“ Bierkrug und die Wiesn im Allgemeinen zu philosophieren: Maria Peschek, Christian Springer, H.G. Butzko, Monika Gruber, Heißmann & Rassau, Holger Paetz, Christian Überschall, Simone Solga und – zum 200 jährigen Wiesn-Jubiläum – Gerhard Polt.

In diesem Jahr untersucht Wolfgang Krebs als Dr. Edmund Stoiber das begehrte Sammlerobjekt und die Wiesn hinsichtlich deren Wirkung auf Europa. Dank der freundlichen Unterstützung des Sprechers der Wiesn-Wirte, Toni Roiderer, und der Vereinigung der Münchner Wiesn-Wirte lud Festleiterin Dr. Gabriele Weishäupl zur Oktoberfest-Maßkrug-Vorstellung in das Hackerzelt auf der Theresienwiese ein.

Das preisgekrönte Wiesn-Plakatmotiv 2011 gestaltete Wolfgang Haas, Student der städtischen Designschule München, die damit zum dritten Mal hintereinander den Sieger im Oktoberfest-Plakatwettbewerb stellte. Sein Entwurf mutet nostalgisch an: Ein tanzendes Trachtenpaar vor Riesenrad und Kettenflieger als mit traditionellem Kreuzstich gesticktes Bild schmückt den Keferloher als offiziellen Oktoberfest-Sammlerkrug 2011.

Als Sammlerobjekt gehört der Krug zu der seit 1978 bestehenden Reihe von Wiesn-Maßkrügen. Der Sammlerwert der Krug-Serie 1978-2010 liegt bei rund 2.200 Euro. Für einen Wiesn-Maßkrug aus dem Jahr 1978 bezahlen Liebhaber bis zu 600 Euro. Seit 1987 gibt es den Sammlerkrug auch mit Zinndeckel. Der Sammlerwert dieser Serie beträgt bis heute rund 1.100 Euro. Hergestellt werden die Oktoberfest-Maßkrüge von der Firma Rastal in Höhr-Grenzenhausen/Westerwald in einer Stückzahl von 70.000 Krügen. Während der Oktoberfestzeit ist der Steinkrug mit dem zur Wiesn einladenden Plakatmotiv für Euro 14 im Souvenirhandel, über das Internet und in den Wiesn-Zelten erhältlich.

Ebenso kann dort der Oktoberfestkrug mit Zinndeckel (Euro 29) erworben werden. Der handgearbeiteten Zinndeckel trägt ein Portrait von Xaver Krenkl (1780 – 1806), Wirt, Pferdehändler und Lohnkutscher, der seinen Ruhm der erfolgreichen Teilnahme an den Oktoberfestpferderennen sowie seinem Witz und seinen respektlosen Aussprüchen verdankte. Mit Xaver Krenkl beginnt die Serie „Münchner Originale“ auf den Zinndeckeln der Oktoberfest-Sammlerkrüge.

Mehr zum Oktoberfest im Internet: www.oktoberfest.eu.

Quelle: Stadt München

Neues aus dem Europa-Park

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von „Neues aus dem Europa-Park“. Hier ein Überblick über die Höhepunkt der vergangenen vier Wochen:

Las Vegas präsentiert den weltweit ersten Kongress der Meerjungfrauen

Am Wochenende vom 12. bis 14. August 2011 fand im Silverton Casino in Las Vegas der weltweit erste Kongress der Meerjungfrauen statt. Hunderte Zuschauer wohnten dem Ereignis bei, bei dem sich Meerjungfrauen-Darstellerinnen aus den ganzen USA trafen. Unter anderem wurde ein Schönheitswettbewerb und eine Unterwasser-Liveshow veranstaltet.

Mehr in diesem Video vom „Las Vegas Review-Journal“:

Hier klicken, um den Inhalt von www.lvrj.com anzuzeigen.

Quelle: Las Vegas Review-Journal

Schreiber gesucht!

In einigen Artikeln hier klang es schon an, dass wir derzeit dabei sind, die ErlebnisPostille umzustrukturieren und einen ganzen Blog-Verbund daraus zu machen. Wir benötigen allerdings noch Mitstreiter, die diesen Verbund mit eigenen Artikeln versorgen. Wenn Sie also gern reisen und darüber schreiben möchten, sind Sie bei uns richtig. Möglicherweise liegt Ihr Augenmerk auf einer ganz bestimmten Region, sei sie nun in Deutschland oder international – dann herzlich willkommen!

Auch Fotografen oder Videoberichterstatter sind uns herzlich willkommen. Wenn wir Sie ein wenig neugierig machen konnten, dann melden Sie sich doch unter der im Impressum angegebenen eMail-Adresse und wir werden möglichst schnell antworten. Schreiben Sie uns, welche Region Sie bevorzugen und was (Artikel, Bilder, Videos) Sie beisteuern wollen.

Wir sind schon gespannt!

Europa-Park Impressionen (2)

Der „Tabakschopf an der Elz“ im Europa-Park.

“Das Abliefern der Zuckerrüben an die Zuckerfabrik Waghäusel geht ihrem Ende entgegen. Die Pflanzer sind sehr unzufrieden mit diesem Artikel, da er erstlich keinen hohen Ertrag abwirft und zweitens das Reinigen der Rüben, die nicht geschabt, nicht an der Haut verletzt und nicht gewaschen werden dürfen, unsäglich viele Mühe macht, und es drittens an der Bahn beim Einwiegen durch hohe Prozentabzüge nicht lobend zugeht. So wurden von 4 bis 16 Prozent Abzüge gemacht, weshalb denn von Rust aus klagend vorgegangen wird. Im ganzen Bezirk wird das nächste Jahr kein Accord mehr gemacht werden, denn jeder erkennt, dass das Tabakpflanzen angenehmer und lohnender ist.”

aus der Lahrer Zeitung vom 18. Oktober 1892

Der Tabakanbau wurde im 18. und 19. Jahrhundert zu einer neuen Verdienstmöglichkeit für Bauern, und die Gemeinde Rust gehörte zu den ersten Orten, in denen Tabak angepflanzt wurde. Bald enstanden in der Region neben Tabak- auch Zigarrenfabriken. Teilweise arbeitete die ganze Bevölkerung einzelner Dörfer in diesen Fabriken, in Rust waren es 1925 immerhin die Hälfte aller erwachsenen Einwohner. Die letzte Ruster Zigarrenfabrik stellte 1993 ihren Betrieb ein.

Neues aus dem Europa-Park

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von „Neues aus dem Europa-Park“. Hier ein Überblick über die Höhepunkt der vergangenen vier Wochen:

1. August – der Schweizer Nationalfeiertag und ein neuer Start

Der Mythos von Wilhelm Tell als Malerei.

Der Mythos von Wilhelm Tell als Malerei.

Am heutigen 1. August begeht die Schweiz ihren Nationalfeiertag. Zu jener Zeit im Jahr 1291, so will es die Legende, sollen die Vertreter der Urkantone Schwyz, Uri und Unterwalden ihren ewigen Bund gegen die bösen Vögte gegründet und damit den Grundstein für die Schweizer Eidgenossenschaft gelegt haben. Bekannt wurde die Geschichte durch die Verarbeitung des Volksmythos um Wilhelm Tell.

Und mit dem heutigen Tag wollen wir auch die Schweiz im Verbund der ErlebnisPostille-Blogs aufnehmen. Artikel über das Land der Eidgenossen finden sich zukünftig hier!

Oktoberfest 2011 in München: die Vorbereitungen laufen schon

Bis zum Oktoberfest 2011 in München ist es eigentlich noch ein wenig hin: Der offizielle Start ist auf den Samstag, den 17. September angesetzt. Aber bereits jetzt laufen die Vorbereitungen. Bereits seit dem 18. Juli sind Bereiche der Theresienwiese gesperrt und einige Betriebe haben bereits mit dem Aufbau angefangen. Ab Mitte bis Ende August werden Buden, Mittelbetriebe und Fahrgeschäfte erwartet. Ab Anfang September werden die letzten Arbeiten erledigt und die Buden eingeräumt, bevor es dann losgehen kann. Das Oktoberfest geht in diesem Jahr bis zum 3. Oktober.

Bereits im Februar wurde das Motiv, das auf den Werbeplakaten für das Oktoberfest 2011 abgedruckt wird, durch einen Wettbewerb. Es handelt sich um den Beitrag eines Teilnehmers, der auf der Designschule München studiert. Das Bild ist in der Optik einer Kreuzstichdecke gehalten und zeigt eine Tanzszene vom Oktoberfest.

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