Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 130 von 200)

CSI: NY 3.20 – Der Todespakt

Originaltitel: What Schemes may come

Inhalt

Ein Ritter in voller Rüstung bricht von einer Lanze durchbohrt vor einem Brunnen tot zusammen. Stella verfolgt die Blutspuren und findet am eigentlichen Tatort ein Pferd. Das Pferd stammt von den Kutschen, die man am Central Park mieten kann, es wurde für viel Geld gemietet.
Lindsay und Hawkes untersuchen einen Todesfall in einem Hotel: Bob Smith liegt gefesselt auf einem Bett und in seinem Kopf steckt ein Eispickel. Bei der Obduktion findet Sid Fingerabdrücke auf den Augenlidern des Toten – und zur Überraschung befinden sich dieselben Fingerabdrücke auch auf dem Augen des Ritters. Und noch eine Gemeinsamkeit verbindet die Opfer: beide litten an einer unheilbaren Form von Krebs. Und beide kannten sich über eine Selbsthilfegruppe…
Am CSI-Gebäude gibt es Aufregung: Peyton Driscoll ist überfallen worden und jemand hat die Leiche gestohlen, die sie in die Gerichtsmedizin bringen wollte. Kurz darauf zieht die Hafenpolizei den Leichensack aus dem Hudson. Dann folgt der Schock: Der Tote ist nicht tot! Offenbar hat jemand mit künstlichem Winterschlaf experimentiert…

Zitat

„Vielleicht hatte unser Lanzelot ein Rendezvous im Park?“
Don Flack

Medien

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Hinter der Geschichte

Wie der Winterschlaft bei Tieren funktioniert, steht hier. Es gibt tatsächlich auch Forschungen, wie man ähnliche Verfahren beim Mensch anwenden kann, zumeist auf dem Gebiet der Kryonik.

CSI: Miami 3.20 – Killer-Date

Originaltitel: Killer Date

Inhalt

Am Ende einer Kuppelparty ist eine Frau tot. Sie begleitet Männer, um sie anderen Frauen vorzustellen und zu verkuppeln. Jemand hat sie mit einem Kissen erstickt. Als die Beweismittel untersucht werden, kommt eine Panne zutage: Die DNS eines Opfers aus einem Vergewaltigungsfall ist in der Datenbank für Straftäter gelandet – und dieses Opfer wurde nun im aktuellen Fall positiv identifiziert. Da sie jedoch aufgrund eines Versehens in der Täterdatenbank gelandet ist, dürfen die Beweise nicht verwendet werden. Die Ermittler müssen nochmal ganz von vorne beginnen…
Eric hat indessen andere Probleme: Seine Dienstmarke ist verschwunden. Horatio besteht darauf, den offiziellen Weg zu gehen, und damit kommt Rick Stetler von der Innenrevision ins Spiel. Peinlich wird es, als Eric zugeben muss, die Dienstmarke vermutlich bei einem One-Night-Stand verloren zu haben, bei einer Frau, die er anonym über einen Bluetooth-Chat kennengelernt hat. Kurz darauf wird ein Überfall gemeldet: der Täter hat sich mit einer Polizeimarke ausgewiesen…

Zitat

„Ich schreib nach dem Ein-Finger-System und ich will nicht Euren Atem im Nacken spüren!“
Frank Tripp

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Aliasname von Erics One-Night-Stand ist UP4ANYTHING („up for anything“), also übersetzt „zu allem bereit“.
In dieser Episode kommt wieder etwas Bewegung in die Geschichte um Horatio Caines Bruder: Horatio sieht dessen Mörder in Freiheit. Als er nachfragt, stellt er fest, dass er wegen guter Führung entlassen wurde. Langsam wird klar, dass noch mehr hinter der ganzen Geschichte steckt.
Valera aus dem DNS-Labor wird in dieser Episode vom Dienst suspendiert. Ihr wird der Fehler angelastet, der mit der DNS-Probe geschehen ist. Auch ihre ganzen Fälle werden neu untersucht.

C.S.I. 3.20: Wer zuletzt lacht

Originaltitel: Last Laugh

Inhalt

Im „Comedy Hole“, einem Comedy-Club, stirbt einer der Komiker während seines Auftritts auf der Bühne. Seine Art des Humors war sehr brachial, doch er war der Star. Jeder seiner Kollegen hatte das selbe Motiv: Ihn zu töten, um seinen Platz einnehmen zu können. Die Laborergebnisse zeigen, dass er die zwölffache Dosis des Migränemittels Naratriptan im Blut hat – die Todesursache. Kaum dass die Ermittler herausgefunden haben, dass sich das Gift in einer Wasserflasche befunden hat, gibt es einen zweiten Toten: Ein Junge in einem Supermarkt, auf die gleiche Weise vergiftet. Treibt hier ein Unternehmenserpresser sein Unwesen? Und wieviele vergiftete Flaschen sind noch im Umlauf?
Während der Ermittlungen kommt Jim Brass zu Nick Stokes und erzählt von einem häuslichen Unfall, den er vor vier Wochen bearbeitet hat. Ihm kommt die Geschichte merkwürdig vor, da der am Todestag in Trauer versunkene Ehemann plötzlich einen Ferrari fährt und eine junge Freundin hat. Tatsächlich hat er noch am Todestag die Summe der Lebensversicherung seiner Frau angefordert – 750.000 Dollar. Nick und Sarah stellen fest, dass der Unfall sich nicht so abgespielt haben kann, wie zuerst gedacht: die Frau soll in der Badewanne ausgerutscht und mit dem Kopf auf der Wanne aufgeschlagen sein. Dabei hat sie sich scheinbar an einem Handtuchhalter festgehalten und diesen aus der Wand gerissen. Doch genau das geht nicht – der Halter sitzt bombenfest. Die Leiche der Frau muss exhumiert werden…

Zitat

„Kennt Ihr den Witz von dem Komiker, der auf der Bühne gestorben ist? Es ist keiner.“
Jim Brass

Medien

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Hinter der Geschichte

Beim Betreten des Comedy-Clubs machen die Ermittler verschiedene Witze, was sie sich gegenseitig mit einem „Blablabla“ quittieren. Im Original sagen sie an dieser Stelle „Ba Dum Dum“ (gesprochen „ba dam dam“). Das ist eine lautmalerische Anspielung auf den kurzen Trommelwirbel, der in alten Comedyprogrammen verwendet wurde, um anzuzeigen, dass gerade eine Pointe gebracht wurde. Heute sagt man auch „Ba Dum Tss!“ Die deutsche Synchro überträgt das mit „Blablabla“ nicht unbedingt.

A propros „Synchro“: Auch bei der Todesursache schlampt die Synchro. In der deutschen Fassung ist der Komiker an einer „Myocarditis“ gestorben, was unmöglich ist. Myocarditis eine Entzündung des Herzmuskels, die zwar tatsächlich zum Tod führen kann, aber nicht spontan, sondern sie entwickelt sich langsam. Im Original sagt Doktor Robbins auch „cardial necrosis“, also Zerstörung von Herzgewebe, wie etwa bei einem Herzinfarkt. Da die Todesursache falsch übersetzt wurde, passt auch der zweite Teil von Robbins Satz im Deutschen nicht: „[Myocarditis], wie man es bei einem Herzinfarkt erwarten würde.“ Myocarditis entsteht nicht als Folge eines Herzinfarkts, sondern durch eine bakterielle Infektion im Körper (zum Beispiel der Rachenmandeln), die nicht oder nur unzureichend behandelt wird. Die Bakterien fangen dann an, im Körper zu „streuen“, manchmal wandern sie auch Nervenstränge entlang und landen so beim Herz, das sie infizieren.

Als Catherine und Grissom die Sachen durchsuchen, die der tote Komiker zu sich genommen hat, findet Catherine Schokolinsen und fragt: „Schon wieder Tod durch Schokolade?“ Sie spielt damit auf den Fall eines Pokerspielers an, der jahrelang mit Blei versetzte Schokolinsen gegessen hat und daran gestorben ist.

Das Wasser, das der Komiker getrunken hat, trägt den Namen „Innoko“, nach dem „Innoko River“ in Alaska.

Naratriptan ist ein Serotonin-Rezeptor-Agonist aus der Gruppe der Triptane und wird als Arzneistoff in der Akuttherapie der Migräne und in der Vorbeugung gegen Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt. Naratriptan wurde von GlaxoSmithKline entwickelt und ist in der aktuellen Dosierung das schwächste Triptan. Entsprechend sollen Präparate mit Naratriptan im Vergleich zu anderen Triptanen die geringsten Nebenwirkungen haben.
Naratriptan war vor Almotriptan im europäischen Raum der einzige Stoff aus der Gruppe der Triptane, der in kleiner Packungsgröße (bis zu 2 Tabletten zu 2,5 mg) nicht mehr der ärztlichen Verschreibungspflicht unterlag. Mehrere nicht verschreibungspflichtige OTC-Arzneimittel werden von verschiedenen Unternehmen vertrieben. Die verschreibungspflichtigen Packungsgrößen (mehr als 2 Tabletten) werden in Deutschland von Schwarz Pharma vertrieben.
Der Wirkungseintritt erfolgt bereits innerhalb einer Stunde und erreicht sein Maximum nach spätestens 4 Stunden. Im Allgemeinen lassen die Kopfschmerzen dementsprechend schon nach einer Stunde spürbar nach. Maximale Plasmaspiegel werden innerhalb von 2 bis 3 Stunden erreicht, was jedoch nicht in Verbindung mit dem Wirkungseintritt steht.[1]

Der exotische Kaffee, der in dieser Geschichte eine Rolle spielt, heißt „Kopi Luwak“. Dieser Name und „Coffee Alamid“ sind Bezeichnungen für eine spezielle Kaffeesorte, salopp „Katzenkaffee“ genannt, welche ursprünglich aus Exkrementen von in freier Wildbahn lebenden Fleckenmusangs hergestellt wurde. Varianten findet man in Osttimor (kopi laku) sowie in Vietnam (Cà phê cứt chồn [Ca Phe Chon], fox-dung coffee / weasel coffee [Wieselkaffee]).
Der Markenname Kopi Luwak stammt aus Indonesien von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Auf den Philippinen, in den Bergen von Südmindanao geerntet, wird er unter Coffee Alamid / Philippine Civet Coffee vertrieben; eine Mischung aus Arabica-, Liberica– und Excelsa-Bohnen. Es werden damit ausschließlich die Rohkaffeebohnen bezeichnet (genau genommen die reifen Kaffeekirschen), die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden. „Kopi“ ist das indonesische Wort für Kaffee. „Musang luwak“ (örtlich „Musang pandan“) ist die indonesische Bezeichnung für den beteiligten wilden Fleckenmusang (Paradoxurus hermaphroditus, mit der Unterart P. hermaphroditus philippinensis in Südmindanao), aus der Gattung der Musangs stammend. In Vietnam heißt die Schleichkatze cầy hương auch chồn hương. Sie ist für seine Entstehung unerlässlich.
Echter Kopi Luwak ist auch in Indonesien und auf Mindanao nicht einfach zu bekommen. Die echten Bohnen kann nur ein Spezialist unter dem Mikroskop oder mit dem Aromaprofil einer gaschromatografischen Analyse erkennen. Die Qualität dieses Kaffees ist nicht gleichbleibend, sondern hängt von der Art der gefressenen Kaffeebohne ab, sowie von der Zeit, die sie auf dem Waldboden gelegen hat und vom Niederschlag. Ebenso beeinflusst die Trocknung die Qualität erheblich. In den Ländern selber gilt er nicht so sehr als Spezialität.
Schon Alfred Brehm hat 1883 Kopi Luwak beschrieben. Der Exkremente-Kaffee wurde von der einheimischen Bevölkerung gesammelt und getrunken, da der damals sehr wertvolle und mühsam angebaute Plantagenkaffee ausschließlich für Kolonialisten und deren Export bestimmt war.
Der wieselähnliche Baumbewohner ist vorwiegend nachtaktiv. Neben den Früchten der Kaffeepflanze ernährt er sich von anderen Früchten, gelegentlich von Kleinstsäugern und -reptilien, Eiern, frisch geschlüpften Küken und Insekten. Von den Kaffeefrüchten kann er aber nur das Fruchtfleisch verdauen, die Bohnen werden wieder ausgeschieden. Das Exkret wird von den Einheimischen eingesammelt. Dabei hilft dem Kundigen, dass die Schleichkatzen immer wieder an der gleichen Stelle ihr „Katzenklo“ aufsuchen. Die Bohnen werden gewaschen und leicht geröstet. Im Darm dieses Tieres sind die Kaffeekirschen einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt, welche die Geschmackseigenschaften ändert: es entsteht ein dunkles und volles, aber auch etwas „muffiges“ Aroma; der britische Schauspieler John Cleese beschreibt den Geschmack als „erdig, modrig, mild, sirupgleich, gehaltvoll und mit Untertönen von Dschungel und Schokolade“.
Eine Untersuchung des kanadischen Lebensmittelchemikers Massimo Marcone von der University of Guelph in der Provinz Ontario zeigte winzige „Krater“ auf der Oberfläche der Kopi-Luwak-Bohnen, die bei herkömmlichen Kaffeebohnen fehlen. Er vermutet darin Spuren, die von den Verdauungssekreten der Schleichkatzen herrühren. Außerdem waren die in den Kaffeebohnen gespeicherten Proteine durch Verdauungsenzyme zum Teil ganz abgebaut, zum Teil in kleinere Moleküle gespalten, die dann beim Rösten der Bohnen Aroma und Geschmack mitbestimmen. Diese Fermentierung der Rohkaffeebohnen ist von der nassen Aufbereitung („washing“) mit Milchsäurebakterien bereits bekannt. Im Unterschied zu trocken aufbereiteten Kaffees zeigen nass aufbereitete weniger Säure und nach der Röstung mehr Aldehyde (2-/3-Methylbutanal, Acetaldehyd) im Aroma.
Marcone vergleicht Kopi Luwak deshalb mit Sorten wie Jamaican Blue Mountain oder Peaberry aus Tansania. Jedoch auch von der äthiopischen Zibetkatze verdaute Kaffeebohnen weisen ähnliche Charakteristiken wie Kopi Luwak aus, und Marcone fand auch den Geschmack sehr ähnlich.
 Ein Kilogramm der ungerösteten Bohnen kostet direkt bei den Erzeugern, z.B. einer Genossenschaft des Stammes der Blaa’n am Vulkan Matutum (Südmindanao, Philippinen) unter 50 Euro; In der Provinzhauptstadt Medan (Nordsumatra) ist ein Kilogramm ungerösteter Kopi Luwak ab ca. 40 Euro, geröstet für ca. 75 Euro erhältlich. In Europa wird der Rohkaffee für ca. 100,- Euro im Großhandel und die gerösteten Bohnen ab 220,- Euro / Kilogramm im Einzelhandel angeboten (Stand: 2012). [1]

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Ein Teil des obigen Textes stammt aus folgenden Wikipedia-Artikeln, welche gemäß CC-BY-SA lizensiert wurden:
[1] Artikel „Naratriptan“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier
[2] Artikel „Kopi Luwak“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier

CSI: NY 3.19 – Tod auf dem Schafott

Originaltitel: A Daze of Wine and Roaches

Inhalt

Eine Wohltätigkeitsveranstaltung für Kinder in Haiti im Gebäude der UNO. Das Motto: Gemälde aus der Zeit von Marie Antoinette. Sinnigerweise auf einem nachgebauten Schafott stirbt eine Marie-Antoinette-Darstellerin. Da das Opfer für die UNO arbeitet, müssen die Diplomaten erst ihr Okay geben. So lange darf die Leiche nicht untersucht werden. Die Ermittler werden aber in der Umgebung des Opfers fündig: An ihrer Kleidung sind Spuren von einem Mann. Doch der liegt bereits in der Leichenhalle: angeblich Selbstmord…
Danny und Lindsay sind bei einem toten Restaurantchef, der mit einem Korkenzieher erstochen wurde. Während sie den Tatort untersuchen, kriecht dem Opfer eine Küchenschabe aus dem Mund. Die Küchenschabe ist mit echten Edelsteinen besetzt – sie diente als besonderes Schmuckstück. Und die angeblich teuren Weine im Weinkeller sind gar nicht so teuer – sie sind falsch etikettiert…

Zitat

„Geschmacklos warst Du schon immer – aber der war richtig schlecht!“
Don Flack über Danny Messers Witze

Medien

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Hinter der Geschichte

Marie Antoinette erlangte traurige Berühmtheit durch die Antwort, die sie auf eine Bemerkung gegeben haben soll, die Armen würden sich kein Brot kaufen können: „Dann sollen sie eben Kuchen essen!“ Daran sind mehrere Dinge falsch, erstens heißt es im Originalzitat nicht „Kuchen“, sondern „Brioche“ (ein Hefegebäck) und zweitens wurde das Zitat erfunden. Es wurde ihr von Jean-Jacques Rousseau untergeschoben.

CSI: Miami 3.19 – Kinder des Zorns

Originaltitel: Sex & Taxes

Inhalt

Ein Mann, der eine Yacht stehlen wollte, ist tot – der Besitzer der Yacht hat ihn erschossen. Doch so einfach ist es nicht: Der Dieb war in Wirklichkeit von der Steuerfahndung und wollte eine Beschlagnahmung durchführen.
Die Geschichte ist recht schnell geklärt – doch da wird ein weiterer Mord gemeldet: Wieder hat jemand einen Steuerfahnder erschossen. Alexx findet an dessen Leiche jedoch auch Spuren einer Vergiftung – offenbar hat ihm jemand Thallium eingeflößt.
Die Liste an Verdächtigen ist jedoch lang, der Steuerfahnder war in seinem Job sehr erfolgreich. Und nicht nur die Steuersünder kommen in Frage, in dem Büro geht es zwischen den Kollegen hart zur Sache…

Zitat

„Also stehen wir hier vor einem Rätsel.“
Alexx Woods

Medien

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Hinter der Geschichte

Die Spuren, die Alexx bei dem Toten findet, nennt man Mees-Streifen oder Mees-Nagelbänder.
In der Szene, in der man den beschleunigten Tagesablauf des toten Steuerfahnders sieht, steckt ein Filmfehler: die Uhr an der Wand wurde nachträglich einkopiert. Wenn der Steuerfahnder sich nach vorne beugt, verschwindet ein Teil seines Haares unter der Uhr.
Der deutsche Titel der Episode ist eine Anspielung auf den Titel des Horrorfilms „Kinder des Zorns„.

C.S.I. 3.19: Bei Anruf Mord

Originaltitel: A Night at the Movies

Inhalt

In einem Kino, das Schwarz-Weiß-Klassiker zeigt, wird ein Zahnarzt ermordet. Jemand hat ihm von hinten einen Schraubenzieher in den Hals gerammt. Man findet eine Verdächtige, doch es stellt sich heraus, dass sie zum Zeitpunkt des Mordes zu Hause war. Als die Ermittler zu einem zweiten Besuch auftauchen, ist sie tot – erhängt. Und Grissom findet eine Kette, die dem ersten Mordopfer gehört hat. Doch der Fall ist damit nicht gelöst – alles sieht so aus, als hätte sich hier ein Hitchcock-Plot abgespielt…
Sarah Sidle, Warrick Brown und Nick Stokes sind in einer Blechgarage, in der ein toter Junge liegt – und fast 200 Einschusslöcher in der Wand – und zwar von der Decke in vier Metern Höhe bis zum Boden. Außerdem haben das Opfer und sein Bruder blaue Flecken, die wie Misshandlungen aussehen. Am Tatort liegt Glas, das von einer Kamera stammt. Jemand hat also das ganze gefilmt…

Zitat

„Also wenn Sie mich fragen: Jemand, der im Kino sein Handy anhat, verdient zu sterben.“
„Deshalb fragt Sie keiner!“
Ein Zeuge und Jim Brass

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Film, der in dem Kino am Anfang der Episode läuft, ist „Zeuge gesucht“ („Phantom Lady“) von 1944. Doktor Robbins und Gil Grissom liefern sich eine wahre Filmtitel-Zitateschlacht, während sie die Leiche untersuchen. Verwirrenderweise verwenden sie in der deutschen Fassung teilweise die englischen Filmtitel, obwohl es sehr wohl deutsche Titel gibt („The Guns of Navarone“, den Grissom erwähnt, heißt im Deutschen zum Beispiel „Die Kanonen von Navarone“). Auch später, als von Hitchcock-Filmen die Rede ist, werden weiter die englischen Titel verwendet.
Auf dem Kinoprogramm, das Grissom bei einer Verdächtigen sieht, stehen neben „Zeuge gesucht“ noch mehr Klassiker: „Die Vögel“ („The Birds“), „Aus dem Reich der Toten“ („Vertigo“), „Der unsichtbare Dritte“ („North by Northwest“), „Der Fremde im Zug“ („Strangers on a Train“), „Im Schatten des Zweifels“ („Shadow of a Doubt“), „Cocktail für eine Leiche“ („Rope“), „Gewagtes Alibi“ („Criss Cross“), „Apocalypse Now„, „Lawrence von Arabien“ („Lawrence of Arabia“) und „Der Exorzist“ („The Excorcist“). Bei einem Film haben sich die Requisitenmacher einen kleinen Scherz erlaubt: Das Kino spielt „20011: A New Space Odyssey“ statt „2001: A Space Odyssey“ („2001: Odysee im Weltraum“).
Selbst der Originalttitel ist ein Zitat, „A Night at the Movies“ ist ein Kurzfilm aus dem Jahr 1937. Auch der deutsche Titel ist ein Zitat, „Bei Anruf Mord“ ist ein Film von Alfred Hitchcock.
Das Lied, das Greg im Labor vor sich hinsingt, ist „99 Bottles of Beer on the Wall„. Als er das Ergebnis des DNS-Tests präsentiert, zitiert er „He ain’t heavy, he’s my Brother„.

Achtung Spoiler! Der Plot des ersten Falls mit seinen ganzen Filmzitaten folgt dem Plot des Hitchcock-Films „Der Fremde im Zug“.

Aufmerksamen Lesern wird möglicherweise aufgefallen sein, dass diese Episode von ihrem Erscheinungstermin her aus der Reihe fällt, da die C.S.I.-Rezensionen normalerweise immer Montags erscheinen. Tatsächlich gab es noch eine Episode, die nicht am Montag publiziert wurde, nämlich Folge 3.1. Der Grund für beide Verschiebungen ist einfach und sentimental: An dem Tag, an dem die Rezension von Folge 3.1 veröffentlich wurde, hatte ein Mensch Geburtstag, der ein großer Fan von „C.S.I.“ war, leider zu früh von uns gehen musste und mir sehr fehlt. Und heute, da diese Episode erscheint, habe ich Geburtstag. Ich mache mir diese Folge also quasi selbst zum Geschenk.

CSI: NY 3.18 – Die zersägte Jungfrau

Originaltitel: Sleight out of Hand

Inhalt

Der Illusionskünstler Luke Blade macht eine große Nummer, bei der er sich in zwei Hälften sägen lässt. Kurz darauf stirbt eine Frau auf diese Weise. Die Frau arbeitete für Blade und ein Schuhabdruck vom Tatort lässt sich einem Mitarbeiter zuordnen. Doch die Beweislage ist recht dünn. Als der Künstler öffentlich eine Nummer vorführt, bei der er vier Stunden in Brand steht, wird unweit von dieser Vorführung ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Dieses Opfer ist einer von Blades Bühnentechnikern. Stella und Hawkes beobachten das Video von Lukes Trick sehr genau und stellen fest, dass er sich hat währendessen austauschen lassen. Aber hat ihm die Zeit gereicht, die Verbrechen zu begehen? Und Blade hat einen dritten großen Trick angekündigt – gibt es ein drittes Opfer?
Lindsay ist unterdessen in Montana, um bei einem Prozess auszusagen: Vor Jahren war sie Augenzeugin eines Verbrechens: Sie überlebte durch glückliche Umstände einen Mehrfachmord. Doch als sie im Zeugenstand den Täter identifizieren soll, gehen ihr die Nerven durch…

Zitat

„In einem Seminar für Agressionsbewältigung, wo ich mir anhören musste wie ein Typ seiner toten Mutter die Schuld dafür gibt, dass er eine Politesse verdroschen hat!“
Das Alibi eines Verdächtigen

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel bedeutet übersetzt ungefähr so viel wie „Taschenspielertrick“. Penn & Teller erklären in diesem Video, was es mit dem „sleight of hand“ auf sich hat:

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Direkter Link zum Video: http://youtu.be/oXGr76CfoCs

In dieser Episode kommt die Beziehung zwischen Danny und Lindsay ein gutes Stück vorwärts – endlich, möchte man sagen.

CSI: Miami 3.18 – Game Over

Originaltitel: Game Over

Inhalt

Ein Auto rammt einen Anhänger mit einem Boot. Doch Alexx stellt fest, dass die Person auf dem Fahrersitz schon vor dem Unfall tot gewesen sein muss: die Leichenstarre ist schon ausgeprägt, außerdem fehlt dem Toten ein Fuß. Jemand hat das Gaspedal mit einer Glasplatte beschwert. Der Tote arbeitete in einer Videospielfirma, die Skateboard-Simulationsspiele programmiert und verkauft. Als die Ermittler sich dort umsehen, sehen sie eins der Motion-Capture-Videos, mit dem die Bewegungen echter Skateboardfahrer für die Spiele aufgezeichnet werden: Es zeigt, wie jemand das Opfer überfällt…
Horatio erlebt eine Überraschung, als eine junge Frau im Kriminallabor auftaucht und nach Tim Speedle fragt. Es handelt sich um eine ehemalige Pornodarstellerin, die mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat. Doch eine Ausnahme hat sie gemacht: Ihr jetztiger Lebensgefährte wollte einmal das Liebesspiel auf Video aufzeichnen – und genau dieses Band ist verschwunden. Offenbar hat es jemand gestohlen und möchte der Pornodarstellerin zu einem unfreiwilligen Comeback verhelfen…

Zitat

„Eins steht fest: Das ist nicht nur ein Motion Capture, das ist ein Snuff-Video!“
Calleigh

Medien

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Hinter der Geschichte

Im Büro der Videospielfirma hängt ein Plakat, auf dem Tony Hawk zu sehen ist. Die Skateboardlegende spielt in dieser Episode selber auch mit: als Opfer Jake Sullivan.
Der zweite Fall ist eher ungewöhnlich: Es gibt keinen Mord als Ausgangspunkt, aber ein überraschendes Ende.

C.S.I. 3.18: Das Todesfass

Originaltitel: Precious Metal

Inhalt

Auf einer Quad-Rennstrecke wird ein Fass gefunden, das als Giftmüll gekennzeichnet ist. Doch im Innern befindet sich eine männliche Leiche im extremen Verwesungszustand, der man einen Fuß abgehackt hat. Das Opfer ist ehemaliger Soldat und das Fass bringt die Ermittler zu einer Fabrikhalle. Dort finden Roboterschaukämpfe statt – ferngesteuerte Roboter mit allerlei Waffen, die sich gegenseitig zerstören. Auch das Opfer hat an solchen Kämpfen teilgenommen. Und dessen Verletzungen passen zu den Waffen, mit denen die Roboter ausgestattet sind…
Gil und Warrick müssen einen Fall übernehmen, der eigentlich schon zwei Wochen alt ist, aber die Polizei hat den Toten zuerst für einen Obdachlosen gehalten. Die Ermittler finden den Tatort sehr schnell – es war das eigene Wohnzimmer. Dort hat aber jemand sauber gemacht. Die Freundin des Toten gerät in Verdacht, doch verschiedene Kleinigkeiten passen zueinander…

Zitat

„Also, Sie surfen, stehen auf Latex und tauchen, Sie mögen Models und Marilyn Manson und Münzen sammeln Sie auch?“
Gil Grissom über die Hobbys von Greg Sanders

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Verwesungsprozess in dem Fass hat bei der ersten Leiche zur „Verseifung“ geführt, man nennt es auch „Leichenwachs“,  „Adipocire“ (lateinisch adeps, adipis – Fett und französisch cire – Wachs) oder „Leichenlipid“. Damit wird ein Stoffgemisch bezeichnet, das 4 bis 6 Wochen nach Eintritt des Todes bei Leichen auftreten kann, die in nasser oder sehr feuchter Umgebung liegen. Es entsteht durch Veränderung vor allem des Unterhautfettgewebes. Durch Verseifung (Saponifikation) des Körperfetts (Neutralfette) entstehen freie Fettsäuren, die Alkalisalze der Fettsäuren und Glycerin. Zur Entstehung von Leichenlipid ist Luftabschluss notwendig, sodass Adipocire hauptsächlich bei Wasserleichen auftritt, aber auch bei Leichen (Wachsleiche), die in sehr feuchten Gräbern liegen.
Die umgangssprachlichen Bezeichnungen Fett oder Leichenwachs sind allerdings falsch, da nur wenig Fett und überhaupt kein Wachs enthalten ist, sondern es sich um ein Gemisch aus Fettsäuren, Alkalisalzen der Fettsäuren und etwas Glycerin handelt.
Thomas Browne (1605–1682), einem englischen Philosophen, wird die erste Erwähnung von Adipocire im Jahre 1658 zugeschrieben:

„In einem wassergetränkten Leichnam, der zehn Jahre in einem Kirchhof begraben lag, trafen wir auf eine Ablagerung von Fett, wo der Salpeter des Bodens sowie das Salz und die laugige Flüssigkeit des Leichnams großen Stücke Körperfett zur Konsistenz von Seife der härtesten Sorte gerinnen lassen haben: wovon ein Teil bei uns verbleibt.“
aus: Hydriotaphia. Urn Burial

[1]

Das zweite Opfer wollte im Yosemite National Park den „El Capitan“ besteigen. Der Park liegt in Kalifornien, der „El Capitan“ ist ein beliebtes Kletterziel. Der Berg ist auch der Berg, auf den Captain Kirk in dem Film „Star Trek 5 – Am Rande des Universums“ klettert.

Am Ende der Episode äußert Greg Sanders nochmal den Wunsch, in den Außendienst des Labors gehen zu dürfen. Dafür würde er auch eine niedrigere Bezahlung in Kauf nehmen. Der Wunsch wird ihm gewährt werden.

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[1] Dieser Teil des Artikels stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Adipocire“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

CSI: NY 3.17 – Asche zu Asche

Originaltitel: The Ride-In

Inhalt

Ein Mann mit Namen Noah wird zur Überraschung der Polizei tot in einem Haufen Geldscheine gefunden. Die Überraschung steigert sich noch mehr, als sie bemerken, dass die Wände seines Hauses mit Zitaten aus der Bibel und dem Koran vollgeschmiert sind. Als sie in Noahs Garten dann noch ein Schiff entdecken, auf dem dieser paarweise die verschiedensten Tiere untergebracht hat, reicht das Wort „Überraschung“ nicht mehr aus und die Ermittler sind gezwungen, zu dem Wort „Verblüffung“ zu greifen. Sid findet zudem bei der Autopsie einen Wundspreizer, den jemand bei einer Operation vergessen hat. Don findet heraus, dass der Tote unter ungefähr einem Dutzend Falschnamen mindestens genauso viele verschiedene Verbrechen begangen hat. Doch jetzt ist er überzeugt, dass am folgenden Sonntag eine neue Sintflut kommt. Und die Verblüffung wird umso größer, als die Ermittler feststellen, dass das Geld bei dem Toten falsch ist…
Stella und Hawkes lassen die Stufen der Überraschung und der Verblüffung gleich ganz aus und schreiten direkt zum Status der „Verwunderung“: Sie sind an einem Tatort, wo ein Mensch, der als überdimensionale Zigarette verkleidet war, gestorben ist. Jemand hat sein Kostüm angezündet. Zuvor war er angegriffen und angespuckt worden. Und obwohl der Mann gegen das Rauchen demonstriert hat, hatte er eine Zigarette bei sich, die es noch gar nicht auf dem Markt gibt. Als Stella bei der Zigarettenfirma ermittelt, stellt sie fest, dass der Protestler in Wahrheit für diese arbeitet…
Da kommt es zu einem Zwischenfall: Als Stella in die Leichenhalle kommt, liegt Sid bewusstlos am Boden. Er hat eine anaphylaktische Reaktion. Sie muss ihn wiederbeleben…

Zitat

„Wenn der Typ da Noah heißt…“
„…dann ist das die berühmte ‚Arche Noah‘.“
Danny Messer und Mac Taylor

Medien

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Hinter der Geschichte

Der tote Noah hat die Zahlenkombination „7-10“ auf sein linkes Handgelenk tätowiert. Mac erkennt darin eine Bibelstelle aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 7, Vers 10: „Und da die sieben Tage vergangen waren, kam das Gewässer der Sintflut auf Erden.“ Im Kapitel 7 geht es komplett um die Sintflut.
Als Stella Sid wiederbelebt, ist die Szene überdramatisch dargestellt: Sid atmet sofort wieder in dem Moment, da Stella ihm eine Spritze mit Adrenalin in den Oberschenkel rammt. Das funktioniert in der Realität natürlich nicht, da das Adrenalin sich zuerst im Körper verteilen muss.

Und was die „himmlischen Zeichen“ betrifft, dazu eine Ausgabe „Penn & Teller: Bullshit!“:

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Direkter Link zum Video: http://youtu.be/0i-_95ANjwE

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