Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 118 von 200)

CSI: Miami 5.08 – Wer hat Natalias Schwester?

Originaltitel: Darkroom 

Inhalt

An einer Mautstelle einer Brücke bezahlt der Fahrer eines Wagens mit einem Geldschein, auf dem sich zwei blutige Fingerabdrücke neben den gekritzelten Worten „Er wird mich umbringen!“ befinden. Als das CSI vor Ort ist und mit den Untersuchungen beginnt, wird in unmittelbarer Nähe direkt am Meer eine tote Frau gefunden. Doch sie ist bereits zwei Tage tot, kann also nicht die Entführte sein. Die Ermittler tun sich schwer, das Auto zu identifizieren, da dieser einen speziellen Schutz über dem Kennzeichen hatte und es auf dem Kamerabild nur verzerrt zu sehen ist. Über Staub an der Toten und ein Parkticket am Scheibenwischer des Autos wird ein Gebäude ausfindig gemacht. Dort wird neben Spuren von dem Opfer ein Tresor entdeckt, in dem sich Fotos von verschiedenen Frauen zusammen mit Gebrauchsgegenständen befinden – offenbar Trophäen. Als Natalia Boa Vista die Bilder sieht, erkennt sie auf einem der Bilder ihre Schwester wieder. Die DNS auf dem blutigen Geldschein stimmt überein: Anya Boa Vista ist die Entführte!
Als wäre das noch nicht genug: Die Reporterin Erika Sikes findet heraus, wer die Vermisste ist und verkündet das in ihrer Fernsehsendung…

Zitat

„Diese Frauen träumen den falschen Traum.“
„Der Traum ist nicht das Problem, nur die Menschen, die behaupten, ihn wahrzumachen.“
Ryan Wolfe und Calleigh Duquesne

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Darsteller von Tommy Boyer ist Cirroc Lofton. In „STAR TREK – Deep Space Nine“ hat er Jake Sisko, den Sohn von Commander Benjamin Sisko, gespielt. Er hat in dieser Episode sogar die gleiche deutsche Stimme wie in STAR TREK.

Kritik – Achtung, Spoiler!
In einer anderen Kritik habe ich mal geschrieben, dass ich Episoden, wo die Hauptfiguren in Bedrängnis geraten, nicht mag. Das ist auch immer noch so, aber diese Folge ist anders, Natalia Boa Vista ist nur indirekt betroffen und die Geschichte ist außerordentlich gut geschrieben. Sie basiert – wie einige Drehbücher der CSI-Reihen – auf einer wahren Begebenheit.

C.S.I. 5.08 – Tod im OP

Originaltitel: Ch-ch-changes

Mit dieser Folge hat „C.S.I. – Den Tätern auf der Spur“ ein Jubiläum zu feiern: Es handelt sich um Episode 100!

Inhalt

Eine Frau im Cabrio wird von einer Polizeistreife angehalten. Etwas später wird sie mit aufgeschnittener Kehle tot aufgefunden. Doch Wendy Garner ist als Mann geboren worden und wurde umoperiert. Da man ihr auch schwere Verletzungen im Genitalbereich beigebracht hat, liegt die Vermutung nahe, dass die Tat aus einem persönlichen Motiv begangen wurde. Verdächtig ist unter anderem der Verlobte, der nichts von ihrer Vergangenheit weiß. Doch immer wieder ist die Rede von einem Videoband. Am Tatort wurde auch ein Camcorder gefunden, aber darin ist kein Band. Über einen Therapeuten finden die Ermittler heraus, dass Wendy eine schnelle Operation verweigert wurde. Also hat sie jemand illegal operiert und ihr billige Hormone aus Mexiko besorgt. Aber dann scheint irgendwas schiefgelaufen zu sein…

Zitat

„Kling nach üppiger Bikinizone. Manche Frauen hassen Kellerstoppeln.“
„‚Kellerstoppeln‘?“
Sarah Sidle und Warrick Brown

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Mordopfer wird von einer weiblichen Schauspielerin, Sarah Buxton, dargestellt. Die Bilder, auf denen man sie vor ihrer Operation noch als Mann sieht, wurden aus Bildern von Sarah manipuliert.
Der Synchronsprecher von Doktor Mercer ist Norbert Gescher. Nach dem Tod von Herbert Weicker hat er die Rolle als Stammsprecher von Leonard Nimoy als Mister Spock in „Star Trek“ übernommen.
In dieser Episode gibt es mal wieder einen Filmfehler: Der Name des Opfers ist Wendy Garner. Als Warrick und Nick aber die Karte betrachten und den Fundort ihrer Leiche einzeichnen, steht dort als Name „Wendy Jones“.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Diese Folge begeht eine Gratwanderung im Themengebiet „Transgender“, allerdings bleibt Grissom der Fels in der Brandung, der am Schluss sogar eine Erklärung liefert, warum es Menschen gibt, die das Gefühl haben, mit dem falschen Geschlecht auf die Welt gekommen zu sein. Und in der Tat ist es eine wissenschaftliche Theorie, dass der Mensch in einer sehr frühen Form einmal entweder nur ein Geschlecht hatte oder aber wechselgeschlechtlich war. Die männlichen und weiblichen Geschlechtsteile sind vom Prinzip her sogar gleich, in den ersten Wochen als Fötus sind sie das sogar wirklich. Erst wenn sich die Geschlechtschromosomen auf die Entwicklung des Fötus auswirken, entwickeln sie sich spezifisch.

CSI: NY 5.07 – Leiche im Keller

Originaltitel: Dead Inside

Inhalt

In einem Kellerloch wird eine Leiche mit enstelltem Gesicht gefunden. Das Opfer wurde allem Anschein nach in einem Haus ermordet und in den Keller transportiert. Das Besondere: Das Haus befindet sich auf einem Boot! Es wurde im Auftrag des Besitzers von der Kellerplatte abgehoben und soll umgesetzt werden. Der Tote ist der Inhaber der Firma, die den Transport durchführen soll. Er wurde mit einem Zimmermannshammer erschlagen. Am eigentlichen Tatort findet sich eine Karotte, die als Crackpfeife benutzt wurde. Der Junkie wird ermittelt, hat aber ein Alibi. In der Hand des Toten wird der Rest eines Fotos gefunden. Das Foto stellt sich als Werbekarte für eine Webseite heraus, an der man seine dunkelsten Geheimnisse preisgeben kann…
Stella Bonasera bekommt einen anonymen Anruf: Sie soll wegen dem Tod des Rattenfischers (aus der Episode 5.05: „Im Untergrund“) nicht weiter ermitteln…
Flack hat indessen andere Probleme: Seine Schwester hat den Job verloren und trinkt…

Zitat

„Habe ich das richtig verstanden, dass es Leute gibt, die ihre dunkelsten Geheimnisse aufschreiben und an jemanden schicken, den sie gar nicht kennen? Dazu habe ich zwei Fragen: Wieso? Und… wieso?“
Mac Taylor über einen ungewöhnlichen Internet-Dienst

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Lied, das Don Flack und seine Schwester mit ihrer Kindheit verbinden, ist „Red Rain“ von Peter Gabriel.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wieder einmal eine Folge ohne Politik, das sind meine Meinung nach die Besten. Die Politik pflegt bei CSI bisweilen die Dinge etwas zu überlagern. Kann man die Leute nicht in Ruhe ihre Arbeit machen lassen? Dafür kommen andere Dinge ins Spiel, Flacks Schwester, die ein Alkoholproblem hat, und der alte Fall von Stella. Was Flacks Schwester betrifft, so haben wir hier leider ein wenig ein Déjà-Vue, denn auch der Vater von Calleigh Duquesne in „CSI: Miami“ hat ein Alkoholproblem. Dafür kommt aber Dons Beziehung zu Jess etwas voran.
Auch der offene Schluss der Folge ist gut gemacht. Stella hat wieder einmal einen Fall, der sich über mehrere Folgen hinzieht.
Extrem gut gelungen ist diesmal der deutsche Titel, der sich einerseits auf den Fundort der Leiche bezieht, andererseits aber auch darauf, dass das Opfer ein Geheimnis hatte.

CSI: Miami 5.07 – Benzin im Blut

Originaltitel: High Octane

Inhalt

Miami ist Schauplatz verschiedenster Motorsportveranstaltungen, auch illegaler. Bei einem illegalen Rennen versucht einer der Teilnehmer einen Stunt: Er sitzt auf dem Dach seines Fahrzeugs, die Beine durch das offene Dachfenster hängend mit den Füßen auf dem Steuer. Doch das Kabel einer Festbeleuchtung, das quer über die Straße gespannt ist, hängt sehr tief und enthauptet den Fahrer. Alexx findet auf dem Unterarm des Opfers einen Reifenabdruck, der merkwürdig aussieht: Der Reifen hat kaum Profil – es ist ein Slick. Und der Abdruck stammt vom Wagen des Opfers – er wurde nach seinem Tod überfahren, als jemand das Auto gestohlen hat. Aufnahmen von dem Rennen bringen Unglaubliches zutage: Das Kabel konnte das Opfer deswegen köpfen, weil der Wagen durch eine Hydraulik hochgefahren wurde…
Am Tatort taucht ein Kameramann auf, der behauptet, im Auftrag des Bürgermeisters das CSI bei der Arbeit filmen zu dürfen – als „Werbemaßnahme“. Ryan erklärt sich bereit, seine Arbeit von der Kamera beobachten zu lassen…

Zitat

„…so ein Möchtegern-Michael-Moore!“
Eric Delko

„Nehmen Sie Tweedledee und Tweedledum mit aufs Revier!“
Frank Tripp

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Hinter der Geschichte

Das Wort „Slick“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „glatt“.  Durch die größere Kontaktfläche haben sie eine höhere Haftfähigkeit und erreichen für das Fahrzeug eine höhere Antriebskraft. Allerdings ist er nur für trockene oder leicht feuchte Straßen von Vorteil. Mehr dazu beim Eintrag „Slick“ in der Wikipedia.
Eric bezeichnet den Kameramann als „Möchtegern-Michael-Moore“. Michael Moore ist ein amerikanischer Dokumentarfilmer
Frank Tripp nennt zwei Verdächtige, die ihn mit ihren Sprüchen nerven, „Tweedledee“ und „Tweedledum“. Dabei handelt es sich um zwei Figuren aus der Geschichte „Alice hinter den Spiegeln„.
Das Lied, das in der Episode gespielt wird, ist „Ridin‘ Dirty“ von Chamillionaire (das Lied kann man hier hören).

Kritik – Achtung, Spoiler!
In dieser Folge wird ein weiterer Handlungsstrang für zukünftige Episoden ausgelegt: Der Dokumentarfilmer, der die Arbeit vom CSI beobachten soll. Ansonsten ist es wieder eine starke Einzelepisode mit überraschenden Wendungen und cleveren Einfällen.

C.S.I. 5.07 – Hilferufe

Originaltitel: Formalities

Inhalt

Conrad Ecklie soll zum stellvertretenden Leiter des CSI befördert werden. Das ganze wird verkündet auf der Feier zur Pensionierung von Robert Cavallo und Grissom soll eine Rede halten. Doch um die Rede kommt er herum – es gibt einen Mord gegenüber. Bei dem Fall steht ihm Sofia Curtis von der Tagschicht zur Verfügung. Eine Studentin, Nikki Jensen, liegt nach einer exzessiven Party tot auf dem Boden. Ihre Handgelenke waren mit Klebeband gefesselt und jemand hat ihr ein Kissen ins Gesichts gedrückt. Merkwürdig wird die Sache, als Sofia bemerkt, dass alle Studenten der Party Klebebandspuren an den Handgelenken haben. Die Bänder der Überwachungskamera zeigen, dass Janell Macklin, die Tochter eines Hotelbesitzers, von der Party weg entführt wurde. Doch Janells Vater Charlie Macklin sieht die ganze Sache locker, er hält das für eine Aktion seiner Tochter, seine Aufmerksamkeit zu erregen. Nicht einmal eine Lösegeldforderung über 1.000.000 Dollar kann ihn umstimmen. Tatsächlich findet sich ein Freund von Janell, der zugibt, die Entführung aus Gefälligkeit inszeniert zu haben. Er nennt Janells Aufenthaltsort, doch als die Polizei dort auftaucht, ist sie nicht mehr dort…

Zitat

„Ich versteh diese Anleitung einfach nicht!“
„Dir hilft keine Anleitung – Du brauchst eine Frau!“
Gil Grissom und Catherine Willows über das Krawattebinden

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Hinter der Geschichte

Es sieht am Anfang so aus, als wolle Gil Notizen für eine Rede machen. Doch als Catherine die Notiz liest, steht da nur: „Was kann ich schon über Conrad Ecklie sagen?“
Jarrod wird von Julien Haggége synchronisiert. In „CSI: NY“ spricht er Hill Harper in der Rolle des Sheldon Hawkes.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Autoren von CSI schaffen es auch in der 5. Staffel immer noch, mit neuen Ideen und Wendungen bei den Geschichten aufzuwarten. Auch dieser Fall ist am Ende nicht das, was man am Anfang erwartet hat.

CSI: NY 5.06 – Drei Rächer

Originaltitel: Enough

Inhalt

Drei sehr unterschiedliche Männer werden an drei sehr unterschiedlichen Orten unter sehr unterschiedlichen Umständen erschossen. Die einzige Gemeinsamkeit – neben der Art ihres Todes – scheinen Drogen zu sein. Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke kommt heraus, dass sie zu dritt angeklagt waren und am nächsten Tag vor Gericht erscheinen sollten. Der Fall schien eine glasklare Sache zu sein und die Ermordeten sahen einer Verurteilung entgegen. Die Staatsanwältin berichtet Mac Taylor, dass die drei eine Woche zuvor einen Deal aushandeln wollten. Angeblich sollte eine große Nummer ans Messer geliefert werden. Von dem Anwalt eines der Toten bekommt Mac den Namen eines verfeindeten Drogendealers. Der hat offenbar ein Alibi.
Im Labor kommt eine Überraschung heraus: die Tatwaffen gehörten den Opfern selbst. Mit diesen hatten sie den Mord begangen, wegen dem sie angeklagt waren…
Labortechniker Adam erscheint völlig aufgelöst in Macs Büro: Der Rotstift wird angesetzt – und er soll entlassen werden. Mac greift zum Telefon…

Zitat

„Was sind tausend Anwälte auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang!“
Mac Taylor macht einen Witz über Anwälte bei einem Anwalt, der auch gern Witze über Anwälte macht.

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Lied, das am Anfang der Episode läuft, heißt „NYC“ und ist von Kevin Rudolf.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Politik spielt hier mal wieder eine große Rolle. Mac liest seinem Vorgesetzten die Leviten, als dieser eigenmächtig Entlassungen ausspricht. Und er gerät mit der Staatsanwältin aneinander. Über dem ganzen Fall, der wieder einmal ein überraschendes Ende hat, schwebt der Geist der Folgen von Einsparungen: Beweise sind kurzfristig verschwunden und Anschaffungen können nicht gemacht werden. Doch auch hier beweist das CSI-Team mal wieder Zusammenhalt.

Zoover World: Der Europa-Park ist Europas bestes Reiseziel für Freizeitparks

Der Europa-Park Rust hat eine weitere Auszeichnung erhalten: Zoover Urlaubsbewertungen und die niederländische Ferienwebseite Kids Vakantiegids haben die zehn kinderfreundlichsten Freizeitparkreisen mit dem Kids ThemeParkTip! Quality Mark 2014 ausgezeichnet. Dafür wurden neben den durchschnittlichen Bewertungen auch Serviceleistungen für Kinder in den Freizeitparks untersucht, um die Bedürfnisse von Familien abzudecken. Neben drei deutschen Parks schafften es auch drei niederländische Freizeitparks in die Top 10.

Mehr über die Wahl und welche Freizeitparks zu den zehn besten Reisezielen in Europa gewählt wurden, gibt es direkt auf dem Blog von Zoover.

CSI: Miami 5.06 – Ein Fluch geht um

Originaltitel: Curse of the Coffin

Inhalt

Eine junge Frau flieht in Panik aus einem Haus. Als Polizisten sie finden, stammelt sie nur: „Der Mörder ist noch drin!“ In dem Haus liegt die Leiche einer anderen jungen Frau, neben ihr ein kleiner Holzsarg. Eric findet in der Wohnung einen Altar mit einem echten Ziegenkopf – das Opfer hing einem Kult an. Von da an passieren merkwürdige Dinge: Ryan beobachtet in der Pathologie eine Leiche, die sich erhebt. Alexx glaubt ihm nicht. Doch Hautschuppen, die unter den Fingernägeln des Opfers waren, gehören zu einem registrierten Verbrecher, in dem Wolfe die Leiche wiedererkennt. Als die Ermittler den Ereignissen in der Pathologie nachgehen, spürt Ryan plötzlich seine Hände nicht mehr…
Der Fall wird immer undurchsichtiger und es passieren Dinge, die Eric dem Fluch des Kults zuschreibt. Calleigh will den Laptop des Opfers untersuchen, doch da geht dieser spontan in Flammen auf…

Zitat

„So leicht schüchtert uns niemand ein!“
Horatio Caine

„Dummes Zeug! Ich glaube an die Wissenschaft!“
Calleigh Duquesne

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Hinter der Geschichte

Das Mordopfer hängt der Religion der Santería an. Der Kult kam ursprünglich aus Kuba.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der vorgetäuschte Tod mit Hilfe von Tetrodotoxin ist so nicht möglich, auch wenn der gedankliche Ansatz interessant ist. Das Problem ist, dass das Gift eine Atemlähmung verursacht, die natürlich tödlich ist.

C.S.I. 5.06 – Entwischt

Originaltitel: What’s eating Gilbert Grissom?

Inhalt

Bei der Mutprobe einer Studentenverbindung stolpert der Neuling auf dem Campus in einen Madenhaufen. Die Direktorin der Universität ruft Gil Grissom zu Hilfe. Dieser findet in dem Madenhaufen einen Zahn: Jemand hat einen Menschen getötet und mit einem Häcksler zerkleinert. In den Überresten entdeckt Greg einen Fingernagel, an dem blaue Farbe klebt. Das spricht dafür dass der „Campus-Mörder“ wieder aktiv ist. Es handelt sich dabei um einen Serienmörder, der seit 1987 Frauen mit der gleichen Methode in seine Gewalt bringt und tötet – er präpariert ein Geländer mit frischer blauer Farbe und wenn eine Frau die Farbe angefasst hat und sich die Hände an einem Brunnen waschen will, überfällt er sie. Ein Nachahmer wurde bereits vor zwei Jahren hingerichtet, doch der eigentliche Täter wurde bislang nicht geschnappt.
Grissom und Catherine finden das Geländer, das als „Falle“ ausgelegt war, und bei einem Brunnen einen Müllsack. Doch darin ist keine Leiche, sondern eine Gummipuppe, der jemand einen Zettel mit einer Botschaft in den Mund gelegt hat. Bei dem Zettel liegt ein Haar – es gehört einem alten Mordopfer…

Zitat

„Was soll das mit dem Klebeband?“
„Die Beweise wollten nicht kooperieren, da habe ich sie angeschmiert.“
Catherine Willows und Greg Sanders. Greg hat die Maden, die er untersuchen soll, mit Klebeband fixiert.

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel ist eine Anspielung auf den Film „What’s eating Gilbert Grape?“, der in Deutschland unter dem Titel „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ in die Kinos kam.
In der Szene, in der Gil den Sexshop betritt, wird ein Lied der deutschen Gruppe Rammstein gespielt: „Links 2 3 4“.
Die Darstellerin der Mandy Cooper ist Summer Glau. Sie hat Bekanntheit durch ihre Rolle der River Tam in der Science-Fiction-Serie „Firefly“ erlangt. Außerdem war sie in „The Big Bang Theory“ zu sehen.
Der Fall zwei Jahre zuvor wurde in der Episode 3.6 („Tödlicher Irrtum“) behandelt.

Kritik – Achtung Spoiler!
Bemängeln kann ich an der Episode eigentlich nur, dass der durchgeknallte Täter sehr schlecht gepflegte Zähne hat, was ein ziemliches Klischee ist. Aber ansonsten ist der Fall spannend und hat ein überraschendes Ende. Der deutsche Titel ist eine sehr schöne Analogie, die „C.S.I.“ würdig ist, denn der Täter ist in doppelter Bedeutung „entwischt“: Er wurde zuvor nie geschnappt – und auch jetzt entzieht er sich durch seinen Selbstmord der Gerichtsbarkeit.

CSI: NY 5.05 – Im Untergrund

Originaltitel: The Cost of Living

Inhalt

Ein Mann durchforscht einen stillgelegten U-Bahn-Schacht. Er findet etwas und entkommt mit knapper Not ein paar Beamten. In einem Club prahlt er damit, ein Beweisstück aus einem Mordfall gefunden zu haben. Kurz darauf ist er tot, aus nächster Nähe erschossen. Sein Name: James Sutton. Sein Beruf: Archäologe. Es fehlen zwei Gegenstände aus seinem Besitz, die jedoch schnell bei einem Obdachlosen gefunden werden können. Der Diebstahl ist also nicht das Motiv. Auf der Suche nach weiteren Spuren wird Stella überfallen. Sie kann den Täter, der Griechisch spricht, verjagen aber nicht identifizieren. Kurz darauf wird die Leiche des Obdachlosen gefunden – er wurde gefoltert und ermordet.
Die Untersuchungen ergeben merkwürdiges: Für einen aufgesetzten Schuss ist die Wunde nicht tief genug, in ihr finden sich Plastikteile und blau eingefärbtes Öl. Und die Kugel weist keine typischen Spuren einer Waffe auf – offenbar war die Abschussapparatur selbst gebastelt. Als sich dann noch herausstellt, dass der Tote eine intakte Milz hat, die ihm laut Krankenakte aber wegen eines Unfalls entfernt werden musste, ist klar: an diesem Fall ist nichts so, wie es scheint…

Zitat

„Offenbar hat sich James Sutton ein Beispiel an Indiana Jones genommen.“
„Und heute Abend war sein letzter Kreuzzug.“
Stella Bonasera und Mac Taylor

Medien

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Hinter der Geschichte

James Sutton hat Kleidung, die der von Indiana Jones ähnelt, und sogar den passenden Hut, einen Fedora. Macs Bemerkung spielt natürlich auf den dritten Indiana-Jones-Film an, „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.

Kritk – Achtung, Spoiler!
Ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Episode halten soll. Sie ist spannend und mit vielen Wendungen, zweifellos, aber sie endet recht abrupt. Das heißt, „enden“ ist das falsche Wort, sie endet eigentlich gar nicht. Sie hört einfach auf. Zwar wird der Mörder identifiziert, aber der Mann, der Stella überfallen hat, bleibt auf freiem Fuß – und auch der alte Mordfall, dem das Mordopfer angeblich auf der Spur war, wird zwar angekratzt, aber nicht wirklich weiterverfolgt.

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