Originaltitel: SeaWest

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„Broken Ridge“ ist eine Unterwasser-Minenkolonie. Von hier hat die seaQuest einen Notruf empfangen, doch angeblich hat diesen niemand gesendet und es gibt nur ungefähre Anhaltspunkte, dass etwas nicht stimmt. Außerdem wird das Außenteam von Verwalter Frank Cobb hinauskomplimentiert. Dann erhält die seaQuest eine weitere Nachricht auf einem Zettel, der am Halsband eines Hundes hängt. Offenbar geht doch etwas vor und der Captain beschließt eine geheime Mission . Da in der Kolonie sehr viele ledige Männer leben, sind weibliche Sänger sehr gefragt. Über einen Kontakt von Krieg wird Lieutenant Commander Hitchcock als Sängerin undercover eingeschleust. Es stellt sich heraus, dass Cobb ein kleiner Angestellter war, der dem eigentlichen Verantwortlichen für die Mine Sutters die Macht entrissen und zu illegalen Goldverkäufen gezwungen hat. Doch Cobb kommen Zweifel an der Identität von Hitchcock und es wird gefährlich…

Dialog-Perle

Der folgende Dialog ist einfach wunderbar und geht um Hitchcocks Entscheidung, in Broken Ridge als Sängerin zu arbeiten. Dazu muss man wissen, dass Krieg und Hitchcock mal verheiratet waren.

Hitchcock: Ich kann singen. Nicht wie ein Profi, aber es reicht allemal für Broken Ridge.
Krieg: Katey! Du hast unter der Dusche gesungen!
Hitchcock: Ja. Vielleicht sollte ich ihnen lieber etwas vorduschen, willst Du das damit sagen?

Die Handlung

Der Originaltitel „SeaWest“ sagt es schon sehr deutlich, die vielen Anspielungen auf die Ära des Wilden Westens der USA sind nicht zufällig. Hier kommt das angestrebte „STAR TREK unter Wasser“-Konzept zum Tagen, dass die Produzenten im Sinn hatten, wo man auch mal auf Planeten traf, die eine Kultur des Planeten Erde wiederspiegelten. Die Bewohner der Minenkolonie „Broken Ridge“ tragen sogar Cowboyhüte und als Cobb die Crew der seaQuest auffordert zu gehen, merkt Krieg an: „Hat der Sheriff uns aufgetragen, die Stadt bis Sonnenuntergang zu verlassen?“

Realistischer Hintergrund

Unterwasserminen waren Mitte der 1990er eine Zukunftsperspektive, die sich allerdings bisher noch nicht durchsetzen konnte. Hauptsächlich was Öl betrifft hofft man immer noch auf Unterwasserbohrungen. Ein interessanter Punkt an dieser Episode ist allerdings der ozeanographische Berater Bob Ballard, der im Abspann kurz von den Möglichkeiten der Unterwasserminen erzählt, dann aber in eine flammende Rede verfällt, dass man diese nicht den Geschäftsleuten überlassen darf, sondern dass die Menschen hier zusammenarbeiten müssen, um den Ozean als Lebensraum zu erhalten. Er bringt damit die Episode sehr schön auf den Punkt.

Fortsetzung folgt