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Kategorie: Unterkünfte (Seite 82 von 99)

Hotel Post: Architektonische Symbiose aus Geschichte und Moderne

Das Hotel Post - Bildnachweis Hotel Post

Das Hotel Post – Bildnachweis Hotel Post

Das Hotel & Wirtshaus Post zählt mit seiner über 700 Jahre zurückreichenden Geschichte zu den Institutionen von St. Johann in Tirol. Das historische Gebäude mit seinem traditionellen Tiroler Charme wurde durch eine aufwendige Renovierung und Modernisierung an die heutigen Standards angepasst. Die innovative Innenarchitektin Johanna Egger machte mit ihrem Design einen Spagat zwischen Tradition und Moderne. Das Resultat ist ein historisches aber gleichermaßen zeitgemäßes Haus, welches mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet ist.

Das Vier-Sterne Hotel & Wirtshaus Post liegt im Herzen von St. Johann in Tirol und wurde letztes Jahr von der Hoteliersfamilie Blumschein neu übernommen. „Uns hat sofort die moderne Architektur in dem historischen Gebäude überzeugt“, erklärt Postwirtin Sigrid Blumschein. Das gesamte Haus war zuvor einer umfangreichen Renovierung und Modernisierung unterzogen worden. Federführend hierfür war die renommierte Innenarchitektin Johanna Egger, die selbst in St. Johann geboren und aufgewachsen ist. „Der Um- und Neubau auf Basis dieser jahrhundertealten Substanz hat mich von Anfang an begeistert“, verrät Egger. „Es war für mich eine fantastische Möglichkeit, den Bogen zwischen Tradition und modernem Design zu spannen.“

Symbiose aus modern und historisch
Egger legte dabei größten Wert darauf, den einzigartigen Charme des Hauses zu bewahren und durch die Veränderungen nichts von dem traditionellen Ambiente zu verändern. Für die Gestaltung griff die Innenarchitektin die Vorzüge der zeitlosen Grundsubstanz auf und entwickelte daraus einen roten Faden. So wurden beispielsweise einzelne Elemente, wie die alte Gewölbedecke aus Holz in der Bar, erhalten. Der verschachtelte Grundriss mit den einzelnen Stuben war ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil für die Gemütlichkeit im Restaurantbereich. „Dennoch brauchte das Ambiente auch Modernität, frische Farben, neue Materialien und zeitgemäße Möbel für ein angenehmes Raumgefühl. Ich finde es spannend, mit meiner Gestaltung in jedem Raum ein anderes Gefühl zu vermitteln. Der Restaurant- und Barbereich bietet somit für die unterschiedlichsten Anlässe den richtigen Rahmen“, erklärt die versierte Innenarchitektin.

Traditioneller Charme und moderne Annehmlichkeiten
Heute verfügt das Haus über 47 Gästezimmer sowie drei Appartements und eine Junior Suite. Alle Räume sind geschmackvoll und großzügig eingerichtet und mit Annehmlichkeiten, wie beispielsweise Flatscreen-TV, WLAN, Safe und Minibar, ausgestattet. „Besonderen Wert legen wir auf das Thema Kulinarik. In unserem Wirtshaus servieren wir zeitgemäß interpretierte Tiroler Küche und kreative internationale Cuisine, die durch frische und regionale Zutaten charakterisiert wird“, so Blumschein. Der Wellnessbereich mit Erholungs- und Fitnessraum, finnischer Sauna, Saunarium und Dampfbad lädt zum Entspannen ein. Außergewöhnlich ist der direkt neben dem Hotel gelegene Postmarkt, ein kulinarischer Genussladen mit Bistro, der hausgemachte Feinkostprodukte aus der Region und Tiroler Fingerfood im Sortiment hat. „Das Hotel ist durch seine unterschiedlichen Räumlichkeiten sehr vielseitig, aufgrund der Größe aber dennoch überschaubar und familiär. Es verbindet traditionelle Gemütlichkeit mit modernem Lifestyle und bietet durch den ruhigen Innenhof eine unvergleichliche Lage direkt im Ortszentrum von St. Johann“, fasst Egger die Vorzüge des Hauses zusammen.

Weitere Informationen unter www.dashotelpost.at

Quelle: Hotel Post / Yield PR

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Center Parcs Les Trois Forêts – Reifenrutsche Onride

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Onride-Video der Reifenrutsche im Center Parcs Les Trois Forêts in Hattigny, Frankreich.

 

Center Parcs Les Trois Forêts – Breitrutsche Onride

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Onride-Video der Breitrutsche mit Plumpsauslauf im Center Parcs Les Trois Forêts in Hattigny, Frankreich.

 

Schlossherr auf Zeit: Im Naturpark Altmühltal kann man in alten Gemäuern übernachten

Schloss Möhren ist im Besitz einer niederländischen Familie und beherbergt vier Ferienwohnungen. Foto: djd/Kur- und Touristinformation Treuchtlingen/monumentenfotograaf

Schloss Möhren ist im Besitz einer niederländischen Familie und beherbergt vier Ferienwohnungen.
Foto: djd/Kur- und Touristinformation Treuchtlingen/monumentenfotograaf

Bei Kindern sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Zu den schönsten Tagträumen gehört es, Prinzessin in einem Schloss oder Ritter auf einer Burg zu sein. Solche Wünsche lassen sich für Erwachsene nur in den seltensten Fällen verwirklichen. Doch ein Schlossherr auf Zeit zu sein, das ist ganz einfach. Wer ein paar Tage Urlaub auf einer Burg oder in einem denkmalgeschützten Jurahaus verleben möchte, findet rund um Treuchtlingen im Naturpark Altmühltal zahlreiche Gelegenheiten dafür.

Übernachten im Denkmal

Die Städte und Orte in der fränkischen Ferienregion blicken auf eine lange Geschichte zurück. Ritter und Adel, mächtige Fürstbischöfe und reiche Klöster haben hier prachtvolle Bauten hinterlassen. Ebenso wie die traditionellen Jurahäuser wurden sie liebevoll renoviert und stehen als charmantes Urlaubsdomizil zur Verfügung. Die Geschichte von Schloss Möhren in Treuchtlingen beispielsweise reicht urkundlich bis in das 12. Jahrhundert zurück. Heute beherbergt es vier Ferienwohnungen, und die Gäste können sich aussuchen, ob sie im Pförtnerhaus, im Torturm oder im Schweizerhaus logieren wollen. Auch Kinder finden hier zahlreiche spannende Ecken zum Spielen und Toben.

Auf den Spuren einer alten Handwerkszunft kann man sich dagegen im „Schnecken-Hof“ begeben. Der Bauernhof – ebenfalls in Jurabauweise – beherbergte eine Dynastie von Schuhmachern. Bei der Sanierung blieb die Originalsubstanz weitgehend erhalten und auch die Ferienwohnungen sind mit historischen Möbeln ausgestattet. Der Gasthof „Zum Güldenen Ritter“ ist die richtige Adresse für alle, die sich im historischen Ambiente einer ehemaligen Brauerei wohlfühlen. Umgeben von altem Gemäuer genießen die Gäste heute modernes Slow Food. Diese und weitere Übernachtungsmöglichkeiten findet man auf der offiziellen Webseite (siehe unten).

Geschichte erleben in Treuchtlingen

Wer nicht nur im Denkmal wohnen, sondern sich noch eingehender mit der Geschichte der Region beschäftigen möchte, wird im Museum Treuchtlingen fündig. Ein Rundgang zeigt anschaulich, wie man früher in den kleinen Jurahäusern lebte. Eine der größten volkskundlichen Sammlungen Bayerns beherbergt außerdem Zeugnisse aus der Steinzeit ebenso wie Sammlungen aus der Römerzeit sowie eine mittelalterliche Ausstellung. Auch ein Spaziergang durch die schmucke Innenstadt Treuchtlingens offenbart immer wieder reizvolle Anblicke aus der Vergangenheit wie etwa das Stadtschloss, das Zollhaus und die Lambertuskirche. Auf den Spuren Karls des Großen kann man im Ortsteil Graben wandeln: Hier sind der Karlsgraben, eines der größten technischen Kulturdenkmäler des frühen Mittelalters, und die Karlsgraben-Ausstellung sehenswert.

Zeugnisse vergangener Zeiten

Viele historische Häuser im Naturpark Altmühltal sind nicht nur öffentlich zugänglich, sondern bieten auch spannende Informationen. In der Villa rustica, einem ehemaligen römischen Gutshof beispielsweise, wurden die Fundamente des Wohngebäudes freigelegt. Und im Burghof der „Oberen Veste“ in Treuchtlingen sieht man noch die aus den Originalsteinen rekonstruierte Zisterne und die ziegelgepflasterte Herdplatte der Burgküche. Weitere Informationen zu diesen und anderen Museen und Ausstellungen in historischen Gemäuern gibt es unter www.zu-gast-im-denkmal.de oder www.treuchtlingen.de.

Quelle: djd/Kur- und Touristinformation Treuchtlingen/monumentenfotograaf

„Spa & Vitality“ und weitere neue Hotelbroschüren aus der Schweiz

Wellness im Hotel Kulm in Arosa. Bild (c) Schweiz Tourismus / Christof Schuerpf

Wellness im Hotel Kulm in Arosa.
Bild (c) Schweiz Tourismus / Christof Schuerpf

Jede Hotelkategorie hat ihren eigenen Auftritt: Die Typischen Schweizer Hotels, Wellness-Hotels, Seminar-Hotels, Design & Lifestyle Hotels oder die Bike-Hotels werden zum Jahresbeginn neu aufgelegt und aktualisiert. In der neuen Broschüre „Spa & Vitality“ präsentiert Schweiz Tourismus auf rund 80 Seiten neun zertifizierte Wellness-Destinationen und über 70 Hotels für „Spa & Vitality“-Ferien in der Schweiz. Die Wohlfühl-Oasen überzeugen mit sprudelnden Thermalbädern, exquisiten Anwendungen, vielfältiger Küche und aktiver Erholung. Alle neuen Hotelbroschüren können unter www.Myswitzerland.com/broschueren bestellt, heruntergeladen oder gleich online durchgeblättert werden.

Über 70 Wellness-Hotels weisen eine hervorragende Infrastruktur auf und bieten Spezialangebote, die in der Broschüre detailliert aufgeführt sind. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf Well-Aging und Naturheilkunde in Kombination mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen gelegt, wie sie zum Beispiel im Zermatter Hotel Mirabeau bei den Gelée-Royale- und Propolis-Behandlungen, im La Réserve Hotel & Spa in Genf beim Well-Aging-Programm oder bei den Fastenkursen im Hotel Hof Weissbad im Appenzell zur Anwendung kommen. Zur inneren Stärkung können Urlauber bei Yoga im Hotel Schweizerhof in Lenzerheide, Atemtherapie am Aletsch-Gletscher oder Stressprävention im Hotel Oberwaid in St. Gallen und bei vielfältigen anderen Kursen neue Energie tanken. Das Kapitel Wasserwelten gibt einen Überblick über die reich- und nachhaltigen Wassererlebnisse in den neun zertifizierten Schweizer Wellness-Destinationen, die sich alle der ganzheitlichen Gesundheit verschrieben haben.

Neben der detaillierten Präsentation der Wellness-Hotels und -Destinationen und ihrer Angebote ist unter www.MySwitzerland.com/wellness auch ein Wellness-Hotel-Finder aufgeschaltet: Interessierte können aus rund 80 Anwendungen auswählen – der Finder zeigt die Hotels mit entsprechendem Angebot und gewünschter Infrastruktur.

Die neuen Hotelbroschüren von der Schweiz können unter www.Myswitzerland.com/broschueren bestellt, heruntergeladen oder gleich online durchgeblättert werden.

 

Weitere Informationen zum Thema Hotels gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Center Parcs Les Trois Forêts – Black Hole Onride

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Onride-Video der Black Hole Riesenrutsche im Center Parcs Les Trois Forêts in Hattigny, Frankreich.

 

Außergewöhnliche Nächte für Groß und Klein

Familienfreundliche Campingplätze bieten besondere Unterkünfte

Auenhöhle neben der Zeltwiese. Bild © Camping- und Ferienpark Orsingen GmbH

Auenhöhle neben der Zeltwiese. Bild © Camping- und Ferienpark Orsingen GmbH

Ob Schlafhöhle oder Jagdhütte, Safarizelt oder Schäferwagen: Urlauber finden auf Campingplätzen, die das Gütesiegel „familien-ferien in Baden-Württemberg“ tragen, über Zelt und Wohnwagen hinaus viele originelle Quartiere.

Schlafen mit Blick in die Baumkronen: Auf dem Campingplatz Schwarzwälder Hof in Seelbach ist das möglich. Vier moderne Holzhäuschen stehen dort im Grünen – teils nah am Boden, teils auf Stämmen in drei bis vier Metern Höhe. Jedes der Baumhäuser ist mit einem Doppel- oder Etagenbett ausgestattet und für zwei Personen geeignet. Ideal also für ein gemeinsames Abenteuerwochenende von Mutter und Kind oder Opa und Enkel. Spielplätze und ein Hallenbad gehören zum breiten Angebot des Schwarzwälder Hofs für Kinder, und die große Saunalandschaft steht ihnen an zwei Tagen in der Woche ebenfalls offen. Wer mit der Großfamilie anreisen will, kann auch eines der rustikalen Blockhäuser buchen, die sich für bis zu 16 Gäste eignen und eine großzügige Küche haben (Baumhäuser 30 Euro pro Person ab 13 Jahren, Naturstammhäuser ab 34 Euro pro Person, www.spacamping.de.

Familien verbinden gerne die lockere Atmosphäre eines Campingplatzes mit einem komfortablen Quartier und bequemen Betten. Dabei haben sich die Betriebe mit Zelten, Caravans und Mobilheimen, die gemietet werden können, auf Gäste eingestellt, die ohne eigene Ausrüstung anreisen. Kinder lieben solche Abenteuer und auch Eltern freuen sich über besondere Urlaubserlebnisse, wie zum Beispiel eine Nacht in einem kuscheligen Schlaffass. Zwei solche Fässer liegen auf dem Campingplatz Kreuzhof in Lenzkirch im Naturpark Südschwarzwald: Sie sind aus Holz gebaut, über vier Meter lang und haben einen Durchmesser von über zwei Metern. Mehrere Fenster bringen Licht ins Fass, in dem neben einem Doppelbett sogar Tisch und Stühle untergebracht sind (Schlaffass 60 Euro für zwei Personen, www.camping-kreuzhof.de.

Nur wenige Kilometer entfernt in Hinterzarten macht auch der Campingplatz Bankenhof seinen Gästen ein besonderes Angebot: Neben Mietwohnwagen und einer Ferienwohnung können sie auch gemütliche Ferienhütten buchen. Die Holzhäuschen mit spitzem Dach sind mit Betten, Kühlschrank und Essgeschirr ausgestattet und auf einer Holzterrasse stehen Tisch und Stühle bereit. Wem das nicht Entspannung genug ist, der kann vor Ort Massagen und Yogastunden buchen und im Seebach angeln. Kinder vergnügen sich auf dem Spielplatz und mit Gokarts, Rädern und Rollern zum Leihen (Ferienhütte für zwei Personen 40,20 Euro, www.bankenhof.de.

Das Hofgut Hopfenburg bei Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb klingt nach Bauernhof – und den gibt es dort auch noch ebenso wie ein Backhaus und etliche historische Bauten. Außerdem finden sich auf der weitläufigen Ferienanlage neben Zeltwiesen und Stellplätzen inzwischen auch ganz besondere Quartiere aus aller Welt: ob heimischer Schäferwagen, französischer Zirkuswagen, kirgisische Jurte, Safarizelt oder Tipi. Je nach Unterkunft haben darin zwei bis sechs Personen Platz und sie können dank Heizung auch im Winter bezogen werden (je nach Quartier ab 63,20 Euro für zwei Personen, www.hofgut-hopfenburg.de.

Auch am Ufer des Bodensees können Urlauber in Indianer- und Safarizelten nächtigen. Auf dem Camping Park Gohren in Kressbronn stehen zwei kleinere Tipizelte für bis zu sechs Personen bereit und ein großes, das 15 Gäste aufnehmen kann. Die Safarizelte haben eine Küche und erinnern mit Fotos und Stoffen im Zebramuster an ihre afrikanischen Vorbilder. Viel Komfort bieten auch die modernen Minilodges für zwei Personen und die Ferienchalets, die aus Holz und mit überdachter Veranda gebaut sind und sich für zwei bis vier Übernachtungsgäste eignen (je nach Quartier ab 75 Euro für zwei Personen, www.campingplatz-gohren.de.

Jagdhütten gleichen die kleinen Holzhäuschen auf dem Gelände des Camping- und Ferienparks Orsingen am Bodensee, zu dem auch ein Freibad gehört. Die Hütten sind mit Betten, Kochecke und einer Terrasse ausgestattet. Wer nur ein gemütliches Bett ohne viel Drumherum sucht, kann abends auch in eine der Auenhöhlen krabbeln: Die in den Hang integrierten Schlafröhren für zwei Personen haben eine runde Tür mit Fenster, eine etwa 1,40 Meter breite Liegefläche und sogar elektrisches Licht (Auenhöhle ab 15 Euro für zwei Personen, www.camping-orsingen.de.

Auf dem Wirthshof in Markdorf nahe des Bodensees haben Urlauber die Wahl zwischen Mobilheimen, Bungalowzelten und urigen Blockhütten, die über Stockbetten und Platz für vier Personen verfügen. Zum 5-Sterne-Campingplatz gehört ein 4-Sterne-Hotel mit Sauna- und Wellnessbereich, der auch von den Campinggästen genutzt werden kann (Blockhütte ab 43 Euro für zwei Personen, www.wirthshof.de. Speziell für Kinder hat die Familie Wirth eine Spielscheune, Bastelräume, Sport- und Spielplätze eingerichtet und sie gestaltet jedes Jahr ein umfangreiches Ferienprogramm.

Deshalb wurde der Wirthshof – wie auch die anderen genannten Campingplätze – mit dem Qualitätssiegel „familien-ferien in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Nur diejenigen Anbieter, die bei der Prüfung vor Ort einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen, dürfen das Siegel tragen. Verantwortlich dafür ist die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Baden-Württemberg. Urlaubsideen für Familien sowie mehr Informationen zu den Campingplätzen, Unterkünften, Orten und Attraktionen, die zu den Preisträgern gehören, finden Interessierte auf www.familien-ferien.de

Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

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Die Villa Cassel – ein viktorianisches Refugium in den Schweizer Alpen

(c) C.C. SCHMID

(c) C.C. SCHMID

Bergluft macht gesund – sagte Ende des 19. Jahrhunderts der königliche Leibarzt zu Ernest Cassel. Der schwerreiche britische Bankier, der als junger Bankangestellter seiner Heimat Köln den Rücken gekehrt hatte, folgte dem ärztlichen Rat und begab sich in die Walliser Berge – wenn auch widerwillig. Es wurde Liebe auf den zweiten Blick. Cassel ließ sich unweit des Aletschgletschers ein ganz und gar unbescheidenes Feriendomizil bauen, in dem er jahrelang seine Sommer in Gesellschaft illustrer Gäste aus der britischen High Society verbrachte: die Villa Cassel. Heute ist das geschichtsträchtige Haus für Pensionsgäste und Besucher geöffnet, gratis dazu gibt es eine atemberaubende UNESCO-geschützte Gebirgslandschaft und reinste Bergluft, die zum Auf- und Durchatmen einlädt.

Lärm ist etwas, was man auf der Riederfurka nicht kennt. Woher sollte er auch kommen? Es fahren keine Autos hier oben, nur schmale Forstwege führen hinunter ins Tal, das gefühlt Lichtjahre entfernt ist. Aber eben nur gefühlt. Eine Seilbahn transportiert heute ganz komfortabel Besucher in die „Abgeschiedenheit“. Endlos kann der Blick in die Ferne schweifen, so weit das Auge reicht nur grüne sanfthügelige Matten vor dem Hintergrund schneebedeckter Viertausender, ein märchenhafter, fein duftender Arvenwald mit bis zu 1000 Jahre alten Bäumen, eine seltene Bergflora und ein atemberaubender Blick, hinunter auf den größten Gletscher der Alpen. Und mitten in dieser malerischen Kulisse, auf einem sonnigen Plateau, thront eine vierstöckige Villa mit steilen Dächern, Ecktürmchen, Fachwerk und großer Sonnenterrasse. Was macht ein so nobles Haus in dieser abgeschiedenen Bergwelt?

Wie aus dem Kölner Ernst Cassel „Sir Ernest Cassel“ wurde
Die Villa Cassel war das private Ferienhaus von Sir Ernest Cassel. Der deutschstämmige Bankier und Finanzberater König Edwards VII hatte, dank seines Fleißes und seiner Begabung für Geldgeschäfte, bereits in jungen Jahren den Aufstieg in die höchsten Kreise der englischen Gesellschaft geschafft. Als Ernst Cassel, aus dem «The Right Honourable Sir Ernest Cassel» geworden war, 1921 starb, hinterließ er ein Millionenvermögen, eine beachtliche Kunstsammlung, einen Landsitz in Hampshire und ein Stadthaus in London. Und eine Villa auf der Riederalp.

Es begann mit einem Besuch beim englischen Hofarzt Broadbent, der ihn wegen diffuser Beschwerden im Sommer 1895 zur Erholung in die Walliser Berge schickte. Eine Zumutung – so Cassel. Bereits die Anreise: eine einzige Strapaze! Das letzte Stück musste auf Maultieren zurückgelegt werden. Und dann die Unterkunft! Das damalige Hotel Riederfurka entsprach mit seiner niedrigen, verrauchten Gaststube und den einfachen Schlafkammern so ganz und gar nicht Cassels Vorstellungen. Bereits nach der ersten Nacht telegraphierte er sichtlich schlecht gelaunt nach London: „Hotel unmöglich, schlagen Sie etwas anderes vor. Cassel.“ Die Antwort kam prompt: „Lehne ab, Sie zu behandeln, falls Sie nicht bleiben. Ankomme nächste Woche. Broadbent.“

Abgeschiedenheit auf Rezept
Der Hofarzt wusste sehr genau, warum die Aletschregion der beste Erholungsort für seinen Patienten war. Alternativen gab es genügend, denn in den 1890er Jahren war der Sommer-Tourismus in den Alpen schon etabliert. In Chamonix konnten wohlhabende Gäste bereits unter mehreren Grandhotels wählen, in Davos kurten die wohlhabenden Lungenkranken und nach St. Moritz fuhr die englische Oberschicht sogar schon im Winter, nachdem ein Wirt einer Gruppe Engländern bewiesen hatte, dass man auf seiner Terrasse auch im Januar in der Sonne sitzen konnte.
Warum dann also gerade die rund 1900 m hoch gelegene Riederalp im Wallis, wo der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckte? Broadbent schickte den arrivierten Geschäftsmann hinauf in die Abgeschiedenheit, damit dieser auch tatsächlich eine Auszeit nehmen und sich auf seine Gesundheit konzentrieren konnte. Cassel, der die Behandlung des angesehenen Mediziners auf keinen Fall aufs Spiel setzen wollte, blieb. Er unternahm ausgedehnte Bergwanderungen und Spaziergänge durch den Aletschwald mit seinen uralten, knorrigen Arven, deren ätherische Öle wohltuend auf die Atemwege und Blutdruck senkend wirken sollen. Die Rechnung des Arztes ging auf: Cassel erholte sich und kam bereits im darauffolgenden Jahr wieder. Es dauerte noch ein paar Jahre, bis er der Gemeinde sein Traumgrundstück abgerungen hatte, doch dann ging alles sehr schnell: Trotz erschwerter Bedingungen – schließlich mussten die Einheimischen sämtliches Material auf dem Rücken oder mit Maultieren zur Baustelle bringen – konnte der Bauherr nach nur zwei Sommern sein Feriendomizil einweihen. Man schrieb das Jahr 1902.

Herr Churchill und das unliebsame Kuhglockengeläut
Cassel hatte sich eine elegante Stadtvilla bauen lassen, der die meisten Einheimischen in einer Mischung aus ehrfürchtigem Staunen und Kopfschütteln begegneten. Gleichwohl war man dem Bankier aus dem fernen England zu Dank verpflichtet, er unterstützte die Region und verschaffte den Bergbauern Arbeit. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs verbrachte er seine Sommerferien in der Villa, meist in großer Gesellschaft, und er scheute keine Mühe, seine Gäste zu verwöhnen. Die Räumlichkeiten mit den teuren Parkettböden, kostbaren Stofftapeten und wohlgewähltem Mobiliar verströmten eine behagliche Atmosphäre. Zur Unterhaltung ließ der Hausherr sogar ein Klavier in die Villa schaffen – zu Fuß, versteht sich. Was seine Gäste aber wohl am meisten geschätzt haben dürften, war die einzigartige Lage. So auch der junge Winston Churchill, der im Sommer 1904 das erste Mal der Einladung seines väterlichen Freundes folgte. Schreiben wollte er, doch was war das für ein ohrenbetäubendes Geläut? Er lehnte sich aus dem Fenster und sah, wie das Vieh an der Villa vorbei auf die Wiesen getrieben wurde. Churchill war außer sich, doch die Einheimischen verstanden nicht, was er sagte oder besser: brüllte. Churchill ließ nicht locker, bis Ernest Cassel einschritt. Er überredete die Almhirten dazu, Heu in die Kuhglocken zu stopfen. Et voilà: Monsieur Churchill hatte seine Ruhe!

Naturschutzzentrum, Museum, Pension und Einkehr
Wo einst Ernest Cassel frische Bergluft getankt und Englands berühmtester Premierminister sich mit den einheimischen Hirten angelegt hatte, kann man heute Ferien machen. Mehr als 100 Jahre nach ihrer Einweihung ist die gut erhaltene Villa Cassel Sitz des Pro Natura Zentrums Aletsch, das sich für den Schutz der einzigartigen Natur in der Aletschregion einsetzt, Museum und Pension. Naturbegeisterte, Wanderer und Urlauber nächtigen und speisen in den historischen Räumlichkeiten (ein Gedicht ist der hausgemachte Kuchen im Teesalon) und finden das, was auch Ernest Cassel hier suchte: Ruhe und Erholung in einer der schönsten und ursprünglichsten Berglandschaften der Alpen.
Dass der Aufenthalt in den Bergen Körper, Seele und Geist gut tut, ahnte Hofarzt Broadbent vermutlich mehr, als dass er es wusste – heute belegen dies zahlreiche Studien.

REISETIPP VILLA CASSEL
Übernachten in der Villa Cassel: In den geschichtsträchtigen Ferienzimmern der prächtigen Fachwerk-Villa zu übernachten, hat einen ganz eigenen Charme. Den Luxus erzeugen hier das historische Ambiente, die Reduktion auf das Wesentliche, der alte herrschaftliche Geist und die atemberaubende Lage. Die Übernachtung im Doppelzimmer kostet pro Person ca. 115 Euro inklusive Vollpension. Auf den Tisch kommen Spezialitäten aus der Region und hausgemachte Kuchen.

  • Pro Natura Zentrum Aletsch: Seit 40 Jahren beherbergt die Villa Cassel das erste alpine Umweltbildungszentrum der Schweiz. Den Besucher erwarten eine spannende naturkundliche Ausstellung, ein hübscher, artenreicher Alpengarten, sowie eine Vielzahl an Exkursionen und Erlebnisangeboten – für Groß und Klein. www.pronatura-aletsch.ch
  • Casselfest am Sonntag, 13. August 2017: Sir Ernest Cassel lud jedes Jahr die einheimische Bevölkerung zu Speis, Trank und Tanz vor seine Villa. Die Tradition lebt weiter! Bis heute treffen sich Einheimische und Gäste der Region zum legendären Casselfest mit großem Rahmenprogramm.
  • Übernachten in der Riederfurka: In der Riederfurka kann man heute ausgesprochen gut nächtigen und speisen. Das Hotel wird seit nunmehr 25 Jahren von Art Furrer geleitet. Der legendäre Mann mit Cowboyhut hat als Erfinder der Skiakrobatik Geschichte geschrieben. www.artfurrer.ch

ERLEBNIS ALETSCH ARENA – 300 Kilometer Sommerwanderwege in spektakulärer Umgebung
Die einmalige Gebirgslandschaft der Aletsch Arena lässt sich am besten auf den 300 Kilometer langen, gut ausgeschilderten Sommerwanderwegen erkunden; das Niveau reicht dabei von leicht bis anspruchsvoll. So gibt es neben Gletscherexkursionen auch Touren zu den drei Aussichtspunkten Moosfluh, Bettmerhorn und Eggishorn. Diese sind zu Fuß oder bequem mit der Gondel zu erreichen. Dort angelangt, eröffnen sie dem Besucher einen faszinierenden Blick auf den gesamten UNESCO-geschützten Aletschgletscher sowie 40 „Viertausender“ des Wallis.
Ein besonderes Erlebnis verspricht auch das Wandern entlang der historischen Wasserläufe. Die sogenannten Suonen führen durch landschaftlich reizvolle, abgeschiedene Hochtäler und geheimnisvolle Schluchten. Die Pfade sind meist flach, sie machen wenig anstrengendes Wandern in Höhenlagen möglich. Wanderführer erläutern auf geführten Touren die Kanäle, die das kostbare Wasser teils halsbrecherisch – auf Holzgerüsten und in steile Felswände geschlagen – ans Ziel trugen und zum Teil sogar noch tragen. Im Juli und August 2018 wird im Übrigen auf der Riederalp ein Freilichtspiel zu diesem Thema aufgeführt: „Der letzte Sander von Oberried“.

Jodeln macht frei
Ob Hofarzt Broadbent bereits die befreiende Wirkung des Jodelns erkannte, ist nicht notiert. Besuchern der Region sei das Erlebnis – hoch über dem Eisgiganten – aber dringend ans Herz gelegt: Die Dirigentin des Jodelchors Riederalp, Manuela Lehner-Mutter, bietet Jodel-Schnupperkurse für jedermann an.
Termine: 4.7. auf dem Eggishorn, 11.7. auf dem Bettmerhorn und 5.8.2017 auf der Moosfluh

ANREISE
Die Aletsch Arena im Schweizer Kanton Wallis ist Teil des UNESCO Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und gilt als besonders schützenswert. Zur Aletsch Arena gehören die idyllischen autofreien Bergdörfer Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp (2000 m ü. M.) sowie Betten Dorf und Ried-Mörel, auf halber Höhe gelegen, und die charmanten, historischen Talorte Mörel, Lax und Fiesch.

Komfortabel mit Bus und Bahn:
Günstig mit dem Fernbus nach Zürich (ab 14€/3h45 ab München)
Von dort mit dem Zug über Brig nach Mörel, Betten Talstation oder Fiesch
Vom Zielbahnhof geht es via Luftseilbahn in die autofreie Aletsch Arena mit ihren idyllischen Bergdörfern Riederalp, Bettmeralp, Fiescheralp
Ein komfortabler Gepäckservice steht den Gästen der Region zur Verfügung

Mit dem Auto:
Ausreichend Parkplätze vorhanden (in Mörel, Betten Talstation und Fiesch)
Parkgebühr im Sommer ab 5,50€/Tag
Gepäckwagen stehen zur Verfügung

Mehr Informationen unter www.aletscharena.ch.

Quelle: ALETSCH ARENA AG / C.C. SCHMID

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CenterParcs Bispinger Heide Bispingen – Steilrutsche Onride



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Onride-Video der Steilrutsche im Center Parcs Bispinger Heide in Bispingen.

 

CenterParcs Bispinger Heide Bispingen – Röhrenrutsche Onride



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