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Kategorie: Reisen: Unterwegs sein (Seite 11 von 66)

Brückentage 2019: Januar

Grafik: Travelcircus
Grafik: Travelcircus

Das Jahr 2019 lädt bereits zu Beginn zum Erholen ein – reichen Arbeitnehmer ab Silvester 2018 bis zum 4. Januar 2019 vier Tage Urlaub ein, so können dank des Feiertages am 1. Januar ganze neun Tage genutzt werden, um noch vom Weihnachtsstress zu entspannen. Und da wir schon in dieser Zeit sind, hoffen wir, dass die geneigte Leserin und der geneigte Leser sich das schon reserviert hat.

Für Urlaubshungrige aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt beginnt das Jahr allerdings mit einer kleinen Enttäuschung: Der Feiertag der Heiligen Drei Könige fällt 2019 auf einen Sonntag.

Und noch ein Wehrmutstropfen: Die nächste Möglichkeit für Brückentage gibt es erst wieder im April. Deswegen haben wir hier den Januar noch mit aufgenommen, auch wenn es nun eher für Spontanurlauber die Möglichkeit gegeben hätte, noch etwas zu unternehmen. Aber wer weiß?

Quelle: Travelcircus

Brückentage 2019: Das Maximum an Urlaub

29 Urlaubstage einreichen und 67 Tage frei bekommen – wie klingt das? Mit einer Infografik zeigen die Reiseexperten von Travelcircus, wie der Jahresurlaub am besten geplant werden sollte, um das Maximum aus Brücken- und Feiertagen rauszuholen. Und noch ist es nicht zu spät!

Mithilfe der Brückentage-Infografik sind alle Termine übersichtlich und bequem einsehbar. Obendrein hält Travelcircus tolle Reise- und Buchungstipps parat, um die einzelnen Monate erholsam, aktiv und spannend gestalten zu können; bleibt also mehr Zeit für die Urlaubsplanung. Schließlich ist Urlaub doch die schönste Zeit im Jahr – besonders, wenn man ihn mehr als verdoppeln kann, oder?

Das Wichtigste in Kürze

  • Berliner aufgepasst: 2019 soll in der deutschen Hauptstadt ein Feiertag hinzukommen
  • Durchschnittlich hat jeder Deutsche rund 28 Urlaubstage im Jahr
  • 9 deutsche Feiertage sind bundesländerübergreifend
  • Sommerurlauber sollten die Feiertage im Mai und Juni nutzen, um großem Trubel zu entgehen – denn die Sommerferien 2019 beginnen frühestens am 20. Juni
  • Zur Weihnachtszeit 2019 können aus 5 Urlaubstagen sogar 12 freie Tage werden
  • Für Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt beginnt 2019 mit einer schlechten Nachricht
  • Das Maximum an Urlaub können Arbeitnehmer im Saarland aus den Brückentagen schöpfen
Grafik: Travelcircus
Grafik: Travelcircus

Während der nächsten Tage werden wir hier noch genau die einzelnen Monate aufschlüsseln, die die Brückentage haben. Denn noch ist es nicht zu spät, den Urlaub zu verlängern.

Quelle: Travelcircus

Mystischer Druidenstein, mächtige Burgen und schöne Aussichten: Bei Wander- und Radausflügen in der Naturregion Sieg gibt es viel zu entdecken

Auf der 13. Etappe des Natursteig Sieg passieren Wanderer den Druidenstein im Ortsbezirk Herkersdorf. Foto: djd/Naturregion Sieg

Auf der 13. Etappe des Natursteig Sieg passieren Wanderer den Druidenstein im Ortsbezirk Herkersdorf.
Foto: djd/Naturregion Sieg

(djd). Durch wildromantische Bachtäler und mittelalterliche Städte wandern, mit dem Drahtesel gemütlich den Fluss entlang radeln, im Kletterwald sein Können zeigen oder im Besucherbergwerk in die über 2.000 Jahre alte Geschichte des Bergbaus eintauchen: Die Naturregion Sieg direkt vor den Toren von Köln, Bonn und Düsseldorf beeindruckt nicht nur mit traumhaften Landschaften, in denen viele Pflanzen- und Tierarten heimisch sind, sondern auch mit einer riesigen Bandbreite an Freizeitmöglichkeiten. Und da alle Wander- und Radwege gut an Bahn und Bus angebunden sind, bietet sich ein autofreier Kurztrip an. So kann die Entspannung von Anfang an gelingen.

Natursteig Sieg – 200 Kilometer pures Wandervergnügen

Pures Wandervergnügen versprechen zum Beispiel Touren entlang des 200 Kilometer langen Natursteig Sieg. Auf urigen Pfaden und Wegen führt der Fernwanderweg durch das malerische Siegtal und über die umliegenden Höhen. Jede der 14 Etappen, die zwischen elf und 25 Kilometer lang sind, startet an einem Bahnhof und ist auch einzeln ohne große Planung begehbar. Historische Kulturdenkmäler wie die ehemalige Abteil Michaelsberg, die weithin das Stadtbild Siegburgs prägt, die romanisch-gotische St.-Servatiuskirche, die einen der bedeutendsten romanischen Kirchenschätze der Welt birgt, oder die mittelalterliche Burganlage Blankenberg mit herrlicher Aussicht laden zu einem Zwischenstopp ein. Nicht minder beeindruckend sind Naturdenkmäler wie der mystische Druidenstein bei Herkersdorf – ein 20 Meter hoher Basaltkegel. Die Routen führen die Wanderer über felsige Passagen und einsame Höhe, dann wieder an der Sieg oder einem Bach entlang. Weite Blicke hält zum Beispiel der Aussichtspunkt auf dem Steinerother Kopf bereit, während man in der Dickendorfer Mühle im Elbbachtal alte Geräte besichtigen und an Sonn- und Feiertagen das Flair vergangener Zeiten bei Kaffee und Kuchen im Mühlen-Café genießen kann.

Ausflug online buchen – Bus und Bahn gibt’s gratis dazu

Alle Wege sind sorgfältig markiert und als Qualitätswege zertifiziert. Unter www.naturregion-sieg.de werden die Etappen detailliert beschrieben. Hier können Interessierte kostenlos eine Touren-App herunterladen, Wanderkarten bestellen und nach Unterkünften suchen. Übrigens: Wer eine Unterkunft online bucht, erhält für den gesamten Aufenthalt ein kostenloses Ticket für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg. So kann man vom An – bis zum Abreisetag umsonst mit Bus, S-Bahn oder Zug zwischen Düren im Westen, Solingen im Norden, Olpe im Osten und Neuwied im Süden fahren.

Mit Bus und Bahn durch die Naturregion Sieg

Alle Wander- und Radwege in der Naturregion Sieg sind gut an das Bahn- und Busliniennetz angeschlossen. Mit dem Regional-Express RE 9, der Regional-Bahn RB 95 oder den S-Bahn-Linien S12 und S19 sind alle 21 Bahnhöfe und Haltepunkte im Siegtal problemlos erreichbar. Eine Verbindung nach Alsdorf bietet die Daadetal-Bahn RB 97 im Stundentakt von Betzdorf nach Daaden. Alle Etappen des Natursteig Sieg sowie des Radwegs Sieg führen von Bahnhof zu Bahnhof, sodass Ausflügler bei Tagestouren mit der Bahn zum Ausgangspunkt zurück fahren können. Tolles Extra: Wer auf der Website www.naturregion-sieg.de eine Unterkunft bucht, reist von Anfang bis Ende des Urlaubs kostenlos mit Bus und Bahn im Verkehrsverbund Rhein-Sieg.

 

Autark auf Reisen: Großzügig ausgestattete Reisemobile schenken mehr Bewegungsfreiheit

Der Natur so nah: Reisemobile mit großzügigen Wasser- und Energievorräten können länger autark und ohne Stationen in der Zivilisation unterwegs sein. Foto: djd/MORELO Reisemobile

Der Natur so nah: Reisemobile mit großzügigen Wasser- und Energievorräten können länger autark und ohne Stationen in der Zivilisation unterwegs sein.
Foto: djd/MORELO Reisemobile

(djd). Reisemobilisten sind eine besondere Spezies. Unabhängigkeit und Freiheit sind ihnen wichtig, und die Nähe zur Natur bedeutet ihnen mehr als der Luxus eines Fünf-Sterne-Hotels mit Kleiderordnung beim Dinner. Wichtig bei der Auswahl des richtigen Wohnmobils für die eigenen Reiseträume ist daher auch, wie autark man unterwegs sein möchte. „Je größer die Vorräte an Trinkwasser und Energie, die man an Bord nehmen kann, desto länger kann man unterwegs sein, ohne Station an Campingplätzen oder anderen Stellen zur Ver- und Entsorgung zu machen“, erläutert Jochen Reimann, Geschäftsführer und Gründer von Morleo Reisemobile.

Mit großen Vorräten unabhängig und komfortabel unterwegs

Große Tanks für Trinkwasser, Abwasser und Gas sind also entscheidend für den Grad an Autarkie, den das Heim auf vier Rädern bietet. Dass man diese Unabhängigkeit nicht unbedingt mit dem Verzicht auf Komfort bezahlen muss, zeigen Luxus-Wohnmobile, über die zum Beispiel unter www.morelo-reisemobile.de mehr Informationen zu finden sind. Neben üppig dimensionierten Tanks bieten sie auch in den Wohnräumen alles für Reisen, die Unabhängigkeit mit einer Ausstattung verbinden, die in Hotel-Maßstäben ohne Weiteres Sterne-Niveau erreicht.

Mit Sterne-Niveau auf Rädern der Zivilisation entfliehen

In einem großzügig ausgelegten Schlafbereich schlummert man selig und kann nebenbei noch den Blick direkt in den Sternenhimmel genießen. Am Morgen können zwei Personen parallel das Bad nutzen, wenn einer duscht und der andere sich am großen Waschtisch für neue Abenteuer frisch macht. Und in einer gut ausgestatteten Küche ist genügend Stauraum für üppige Lebensmittelvorräte. Mit Gasherd und Backofen lässt sich fern der Zivilisation ganz unkompliziert ein Drei-Sterne-Menü für ein schickes Abendessen zu zweit oder die Einladung neu gewonnener Reisebekanntschaften zubereiten und im Salon nebenan stilvoll servieren. Besonders praktisch ist es, wenn das Mobilheim zusätzlich über eine Heckgarage verfügt. Dann ist auch ein handliches Zweitfahrzeug, zum Beispiel ein Motorroller, ein Smart oder ein Mini, mit an Bord. So kann man vom Standort des Wohnmobils aus schnelle Spritztouren unternehmen – oder schnell zu einem Einkauf in die nächste Siedlung aufbrechen, wenn doch mal eine wichtige Zutat fürs nächste Abendessen fehlt.

Ausfahrbares Wohnzimmer statt Vorzelt

Mit Vorzelten schaffen sich Wohnmobil-Fans mehr Platz, wenn sie einen schönen Ort zum Verweilen gefunden haben. Was aber, wenn das Wetter nicht mitspielt und es zu feucht, zu kühl oder zu windig ist? Luxus-Reisemobile wie das Modell Palace von Morelo bieten für solche Gelegenheiten ein ausfahrbares Wohnzimmer. Ein Teil der Seitenwand fährt einfach wie ein Erker aus und vergrößert die Grundfläche des Wohnbereichs deutlich. Für die Weiterfahrt wird er einfach wieder eingefahren, damit das Fahrzeug straßenverkehrstaugliche Abmessungen hat. Und Platz genug, um ein großes Vorzelt für die sonnigen Tage mitzuführen, ist in den üppigen Stauräumen des Fahrzeugs sowieso. Unter www.morelo-reisemobile.de/modelle/morelo-palace gibt es mehr Infos.

 

Schaumkronen-Saison an der Ostsee: Darum lohnt sich ein Urlaub auf Rügen jetzt besonders

Menschenleer und sturmgepeitscht - für wetterfeste Spaziergänger zeigt sich der Ostseestrand jetzt von seiner schönsten Seite. Foto: djd/www.seepark-sellin.de

Menschenleer und sturmgepeitscht – für wetterfeste Spaziergänger zeigt sich der Ostseestrand jetzt von seiner schönsten Seite.
Foto: djd/www.seepark-sellin.de

(djd). Urlaub in der Nebensaison bringt viele Vorteile. Die Unterkünfte sind meist günstiger, die Strände nicht überfüllt und der Urlaubsort lässt sich in aller Ruhe erkunden. In Sellin auf Rügen beispielsweise stehen die Strandkörbe im Sommer dicht an dicht. Jetzt zeigt sich der Strand verlassen und das Meer von seiner rauen, schönen Seite. Wenn der Wind Schaumkronen vor sich her treibt, ist ein Strandspaziergang ein besonders beeindruckendes Erlebnis. Darauf können sich Gäste in dieser Jahreszeit außerdem noch freuen:

Seepark Sellin

Vom Wind durchgepustet, gibt es nichts Schöneres als es sich im Warmen bei einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Nur ein paar Minuten zu Fuß sind es vom Strand zum etwa 800 Meter entfernten Seepark Sellin – eine charmante Ferienwohnanlage in klassischer Bäderarchitektur. Die individuellen Apartments sind behaglich eingerichtet und mit einer voll ausgerüsteten Küchenzeile ausgestattet, so dass man sich hier fast wie zu Hause fühlt. Unter www.seepark-sellin.de stehen Wohnungen für zwei bis sechs Personen zur Auswahl. Die Ferienwohnanlage eignet sich außerdem gut als zentraler Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Region.

Bernsteinmuseum Sellin

Bernsteine sind beliebte Urlaubsandenken. Doch wo findet man die funkelnden Steine aus fossilem Harz eigentlich und wie erkennt man sie? Diese und andere Fragen beantwortet das Bernsteinmuseum in Sellin. Vitrinen und Bilder informieren über spannende Details, zum Beispiel über fossile Pflanzen und Tiere, die vor Millionen Jahren in Harztropfen eingeschlossen wurden.

Kreidemuseum Gummanz

In der Nähe der Ortschaft Sagard befindet sich Europas einziges Kreidemuseum, das stilecht in den Gemäuern eines alten Kreidewerkes errichtet wurde. Ausstellungen und Mitmachstationen erläutern, wie die so genannte „Rügener Schreibkreide“ aus kalkigen Resten von Lebewesen entstand und mit welchem Aufwand sie abgebaut wurde.

Uhrenmuseum Putbus

Im Uhrenmuseum in Putbus vergeht die Zeit wie im Flug. Denn zusammen mit der ebenfalls stattlichen Sammlung an historischen Musikgeräten gibt es über 1.000 Exponate zu bestaunen. Wer mehr über das filigrane Innenleben der Zeitzeiger erfahren möchte, kann beim Rundgang durch die Werkstatt dem Uhrmacher über die Schulter schauen.

Nationalparkzentrum Königsstuhl

Direkt am Königsstuhl, dem berühmten Kreidefelsen Rügens, befindet sich das gleichnamige Nationalparkzentrum, das auf 2.000 Quadratmetern eine außergewöhnliche Erlebniswelt bietet. Auf vier Etagen erstreckt sich die akustisch inszenierte Zeitreise vom Ursprung des Kreidemeeres bis heute. Die Besucher können dabei per Kopfhörer einer selbst ausgewählten Führung lauschen.

Eintauchen und Abtauchen

Wenn es draußen stürmt und regnet, verführt die „Ahoi Bade- und Erlebniswelt“ in Sellin zum wohligen Abtauchen. Ob Wasserrutsche, Strömungskanal, Unterwasser-Whirl-Liegen oder Bodensprudler – auf 600 Quadratmetern Wasserfläche bleiben keine Wünsche offen. Wärmesuchende können sich außerdem in Saunawelt, Dampfbad oder Aromagrotte entspannen. Gäste des Seeparks Sellin dürfen sich in der Nebensaison über täglich drei Stunden freien Eintritt in die Therme freuen. Außerdem erhalten sie 50 Prozent Ermäßigung auf die Saunalandschaft. Weitere Informationen gibt es unter www.seepark-sellin.de.

 

Hausbootferien mit Freunden – Gruppenurlaub mal anders: Spaß, Abenteuer und Erholung an Bord sind garantiert

Gefühl von Freiheit und Abenteuer: Die führerscheinfreien Hausboote steuert man selber - Vorkenntnisse sind nicht nötig. Foto: djd/LeBoat

Gefühl von Freiheit und Abenteuer: Die führerscheinfreien Hausboote steuert man selber – Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Foto: djd/LeBoat

(djd). Mit den besten Freunden einen Städtetrip unternehmen, mit Opa, Oma, Kind und Kegel an die Küste fahren oder eine Männertour für die Kumpels aus dem Fußballverein planen: Wer in einer Gruppe vereisen möchte, sucht meist nach großen Ferienhäusern. Warum aber nicht mal einen Hausbooturlaub für eine besondere Auszeit buchen? Spaß und Abenteuer sind dabei ebenso garantiert wie jede Menge Erholung. Die Teamarbeit an den Schleusen, das gemeinsame Kochen am Abend oder die gesellige Zeit an Deck sind schöne Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Die Ferienregion lernt man dabei aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Und da die Hausboote auch für Wassersport-Laien geeignet und leicht zu bedienen sind und ohne Führerschein gesteuert werden dürfen, ist die Organisation einer solchen Reise ohne großen Aufwand möglich.

Viel Platz und leicht zu steuern

Hausbootferien können ganz individuell gestaltet werden und eignen sich für einen Kurztrip übers verlängerte Wochenende ebenso wie für einen längeren Urlaub. Anbieter wie Le Boat haben in ganz Europa Hausboote für Gruppen oder größere Familien mit Platz für bis zu zwölf Personen im Angebot. Neu in der Flotte des Anbieters ist etwa die „Horizon 5“ mit zehn Betten in fünf Kabinen sowie zwei umbaubaren Schlafplätzen im Salon. Jede Kabine verfügt über ein eigenes Badezimmer. Das große Sonnendeck mit Liegefläche, Grillplatte, Tisch und Spüle sowie der geräumige Salon mit Panoramafenstern und Glasschiebetüren zum Außenbereich machen das Boot sehr komfortabel. Die hochwertige technische Ausstattung ist vor allem für Hausboot-Einsteiger ideal: So unterstützt etwa ein Bug- und Heckstrahlruder das einfache Manövrieren.

Hausboot – Ferienwohnung und Mietwagen in einem

Ein Hausboot ist wie eine schwimmende Ferienwohnung. Vom Besteck und Geschirr bis zur Bettwäsche ist bereits alles Notwendige an Bord. Die Crew entscheidet selber, wohin sie mit dem Hausboot fahren möchte und wie jeder Tag gestaltet wird. So kann man nach Belieben anhalten, um Stadtbesichtigungen und Landausflüge zu machen oder lokale Spezialitäten im Restaurant oder beim Winzer zu probieren. Und da die Boote genügend Stauraum für Fahrräder bieten, lassen sich spontan auch Radtouren ins Hinterland unternehmen. Wie ein Mietwagen kann das Boot entweder für eine Einwegfahrt zwischen zwei Abfahrtsstationen oder für eine Hin- und Rückfahrt zur gewählten Basis gebucht werden.

Hausboote für jede Gruppengröße

Hausboote gibt es in einer Vielzahl von verschiedenen Grundrissen und Größen. Die Horizon 5 von Le Boat etwa bietet ausreichend Platz für bis zu zwölf Personen. 2018 ist das neue Gruppen-Hausboot in den Niederlanden buchbar, in fast allen Fahrgebieten Frankreichs – beispielsweise dem Canal du Midi oder dem Canal du Nivernais, in Deutschland an der Mecklenburgischen Seenplatte und Brandenburg sowie in Italien in der Lagune von Venedig. Die Horizon-Modelle gibt es auch mit zwei, drei und vier Kabinen. Ausführliche Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.leboat.de.

 

Zu Gast auf namibischen Farmen

Das Sossuvlei Tal bietet mit seinen sternförmigen Dünen ein einmaliges Naturerlebnis. Bild: TerraVista Erlebnisreisen

Das Sossuvlei Tal bietet mit seinen sternförmigen Dünen ein einmaliges Naturerlebnis. Bild: TerraVista Erlebnisreisen

Namibia gilt als der „Diamant von Afrika“. Doch es ist nicht nur die faszinierende Natur des südafrikanischen Landes, sondern auch die Gastfreundschaft der hier lebenden Menschen, die für ganz besondere Augenblicke sorgt. Auf einer Mietwagenreise entlang der riesigen Gästefarmen können Touristen beides erleben.

Plant man eine Reise nach Afrika, dann immer mit einer gewissen Erwartungshaltung: Natürlich möchte man all die Sehenswürdigkeiten bestaunen, die man aus Film und Fernsehen kennt, und sie gerne auch in eigenen spektakulären Bildern für sein ganz persönliches Kopfkino (oder direkt per Kamera) festhalten. Zeitgleich hat der Kontinent eine gastfreundliche Kultur, die ihresgleichen sucht: Die Gutmütigkeit der hier lebenden Menschen kommt insbesondere auf den zahlreichen namibischen Gästefarmen zum Vorschein, die nicht selten 20 000 Hektar Land umfassen und mit auf dem Gelände umherstreifenden Geparden und Antilopen praktisch schon eigenständige Naturreservats bilden, die man entweder zu Fuß oder auf einem gesattelten Pferd erkunden kann. Selbstfahrer sind mit einer organisierten Gästefarm-Reise quer durch Namibia bestens beraten und genießen auf diese Weise nicht nur die beeindruckende Landschaft, sondern tauchen auch in das alltägliche Landleben der hier arbeitenden Menschen ein.

Von Farm zu Farm

Empfehlenswert ist es, die Organisation in die Hände erfahrener Reisespezialisten wie ­TerraVista Erlebnisreisen zu übergeben: Da die Mitarbeiter einen engen Kontakt zu den Menschen vor Ort pflegen, können sie eine ideale persönliche Beratung anbieten und direkt die passenden Unterkünfte entlang einer abenteuerlichen Route vermitteln. Mit Sicherheit erlebt man die gigantischen Wüstenlandstriche und Savannen sowie die Artenvielfalt von Mutter Natur bei einer Safari durch einen der weltberühmten Nationalparks im Umkreis so ganz einmalig. Zudem sammelt man nicht nur unterwegs, sondern auch „zu Gast bei Freunden“ Erfahrungen, die man so schnell nicht vergisst – auch auf kulinarischer Seite, dank traditioneller namibischer Küche bei gemütlichen Zusammentreffen in den Abendstunden.

Ein natürlicher Schatz

Selbstfahrer können in entspannten zwei Wochen alles entdecken, was dem „Diamanten von Afrika“ zu seinem Glanz verhilft. Unberührte Berglandschaften, weitläufige Savannen und die darin zwischen den einzelnen Wasserstellen frei umherstreifenden „Big Five“ – sprich Elefant, Spitznashorn, Büffel, Löwe und Leopard – stillen jedes Fernweh. Die Natur, die wie in kaum einem anderen Land der Erde dank zahlreicher Naturschutzprojekte erhalten bleibt, dürfte mitunter ein Grund für den Boom in der hiesigen Tourismusbranche sein. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Anzahl von Touristen um etwa 50 Prozent an. Überlaufen sind die Höhepunkte der Destination dennoch nicht: Einsam, aber mächtig schlängelt sich die Kalahari Wüste mit ihren Hunderten Kilometern Sand durch die Region, breitet sich der Fischfluss Canyon – der zweitgrößte Canyon der Welt – 170 Kilometer gen Horizont aus. Und auch die namensgebende Namibwüste büßt von ihrer Magie nichts ein: Die mit bis zu 300 Metern Höhe größten Dünen der Welt, die während der Morgen- und Abenddämmerung in orangefarbenen Nuancen erstrahlen, sorgen für ein Erlebnis der ganz besonderen Art – vor allem während außergewöhnlich ertragreicher Regenzeiten, wenn der Tsauchab Fluss die sternförmigen Dünen mit Wasser füllt und so mitten im Sossusvlei Tal für die Bildung eines Sees sorgt. Kein Wunder, dass dieser Teil des sogenannten Namib-Sandmeers 2013 auch auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Auf keinen Fall außer Acht lassen darf man den Etosha Nationalpark, der mit seiner üppigen Wildtierpopulation das größte Naturschutzgebiet Namibias darstellt und förmlich zu einer Rundfahrt mit Tierbeobachtung einlädt. Wer dabei einen der Etosha-Elefanten zu Gesicht bekommt, wird diesen Anblick mit Sicherheit nie wieder vergessen: Die sanften Riesen gelten als die größten ihrer Art. Ein passendes Souvenir der einzigartigen Reise findet man am Ende mit Sicherheit in der namibianischen Hauptstadt Windhoek auf dem berühmten Holzschnitzermarkt.

Reiselust mit TerraVista stillen

Eine solche Mietwagenreise entlang auserlesener Gästefarmen durch Namibia ist ab 2.845,- Euro (inkl. Flug) pro Person unter www.terravista-­erlebnisreisen.de buchbar. Dort stehen ebenso weitere Touren zur Verfügung, beispielsweise die „Namibia Pur“-Mietwagenreise ab 2.481,- Euro pro Person, deren Verlauf Teilnehmer an der größten Sammlung steinzeitlicher Felsengravuren im Damaraland vorbeiführt, oder die „Südafrika pur“-Reise ab 1.482,- Euro über die Panoramaroute, die vom Krüger Nationalpark bis nach Kapstadt führt.

Beispielreise:

Namibia Gästefarm Reise – zu Besuch bei Freunden
18 Tage mit dem Mietwagen durch Namibia (inkl. Flug)

Reiseablauf:
1. Tag: Flug nach Windhoek
2. Tag: Ankunft in Windhoek
3./4. Tag: Khomas Hochland
5. Tag: Waterberg
6./7. Tag: Etosha Nationalpark
8./9. Tag: Omaruru Region
10./11. Tag: Swakopmund
12. – 15. Tag: Namib-Wüste
16. Tag: Windhoek Umgebung
17. Tag: Ende einer Reise
18. Tag: Ankunft in Frankfurt

Termine:
ganzjährig zum Wunschtermin buchbar

Quelle: bfs

 

Radfahren im Winter: Mit zwei Rädern durch Eis und Schnee

Die richtige Ausrüstung und Einstellung macht es möglich

Riskant, aber möglich - mit den richtigen Verhaltensregeln: Radfahren im Winter. Foto: dtd/thx

Riskant, aber möglich – mit den richtigen Verhaltensregeln: Radfahren im Winter.
Foto: dtd/thx

(dmd). Radfahren im Winter? Ja, auch das geht. Und es stärkt ganz nebenbei die Abwehrkraft. Auch schwierige Wintersituationen inklusive Eis und Schnee lassen sich bewältigen, sofern man gut gekleidet, gut gerüstet und vorsichtig unterwegs ist. Hier die wichtigsten Tipps.

Die Ausrüstung ist alles. Wie beim Auto auch spielen die Reifenprofile und die Sichtbarkeit im Winter eine ausschlaggebende Rolle für das richtige Equipment. Wer wirklich so sicher wie möglich über die Eisflächen rollen will, rüstet sein Rad am besten mit Spike-Reifen auf. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die neuen Reifen zur Felge und unter das Schutzblech passen. Vor allem dürfen sie nicht zu breit sein.

Allerdings sollte man auch beim Aufrüsten auf Winterreifen nicht vergessen: Sie erleichtern zwar die Fahrt durch Eismatsch und Schnee. Auf eisglatten Flächen bieten sie jedoch auch keinen Halt mehr. Noch ein Tipp zum Thema Reifen: Wer Druck aus den Reifen nimmt, erhält mehr Griff auf dem Asphalt. Empfohlen wird, auf den Mindestdruck zu vermindern, der normalerweise auf der Reifenflanke nachzulesen ist.

Doch nicht das Bike selbst, auch die Fahrer müssen sich an die Winterverhältnisse anpassen. Dazu zählt vor allem, gut sichtbar zu sein. Je mehr Reflektoren in den Speichen, an den Pedalen, Kleidungsstücken und so weiter neben den gut funktionierenden Radlampen strahlen, desto sichtbarer sind Fahrer und Gefährt. Die Kleidung sollte ebenfalls den Witterungsverhältnissen angepasst werden – ohne dabei zu vergessen, dass man beim Radeln auch schwitzt. Spezielle Mützen helfen mittlerweile, den Kopf unter den Helmen warm zu halten.

Die Fahrweise sollte extrem vorsichtig und vorausschauend sein. Wann immer möglich auf dem Radweg. Ist dieser jedoch nicht geräumt, kann auch auf die eigentlich für Autos reservierte Fahrbahn ausgewichen werden. Gefährliche Situationen, wie zum Beispiel eine nicht wahrnehmbare Eisfläche unter Schnee oder Matsch, lassen sich besser bewältigen, wenn der Sitz des Fahrrads etwas niedriger eingestellt wird. So kommen die Füße schneller auf den Boden, falls dies erforderlich ist.

 

Winter-News aus dem Genferseegebiet

Das Ballonfestival von Chateau-D'Oex, Genferseegebiet. Bild: Schweiz Tourismus

Das Ballonfestival von Chateau-D’Oex, Genferseegebiet. Bild: Schweiz Tourismus

40. Internationales Ballonfestival in Château-d’Oex

Die 40. Ausgabe des Internationalen Ballonfestivals in Château-d’Oex, bei dem Ballonfahrer aus rund 20 Ländern zusammenkommen, findet vom 27. Januar bis 4. Februar 2018 statt. Zu den Highlights des Ballonfestivals gehört die „Night Glow“, eine eindrucksvolle Ton- und Licht-Show: Heißluftballons, Gleitschirmflieger, Mitglieder der Schweizer Skischule und Pyroprofis verzaubern das nächtliche Château-d’Oex. Das im Jahr 1979 ins Leben gerufene Festival zieht zwei Wochenenden lang die Gäste an. Der Mittwochnachmittag ist wie jedes Jahr den Kindern gewidmet: Bei Fesselballonfahrten und beim Ballonfliegenlassen kann man Hunderte von glücklichen Gesichtern strahlen sehen. Die Verbindung zwischen Château-d’Oex und Heißluftballons ist geschichtsträchtig. Denn hier startete der „Breitling Orbiter“, mit dem Bertrand Piccard und Brian Jones 1999 die erste Weltumrundung in einem Heißluftballon unternahmen. Die Geschichte dieses verrückten Abenteuers kann man im Ballonmuseum Espace Ballon erleben. www.chateau-doex.ch

Das Winterangebot des Glacier 3000 wird erweitert

Glacier 3000 bietet Schneevergnügen für alle – das ganze Jahr über. Das Skigebiet wird diesen Winter mit der Einweihung einer neuen roten Skipiste erweitert. Die Eröffnung ist für den 20. Dezember 2017 geplant. Die neue „Red Run“-Piste verbindet die Bergstation Scex Rouge mit Reusch und bietet eine durchgängige Abfahrt von 3000 auf 1300 Meter. Mit acht Kilometern ist sie die längste Piste des Glacier und übertrifft damit die Piste von Combe d’Audon, die sieben Kilometer lang ist. Neben dem Skigebiet bietet die Gletscherwelt zahlreiche andere Winteraktivitäten. Die Besucher können zu Fuß den Peak Walk – eine einzigartige Hängebrücke, die zwei Gipfel verbindet – überqueren, mit dem Snow Bus fahren oder auch eine Wanderung oder Hundeschlittenfahrt machen. www.glacier3000.ch, winter.genferseegebiet.ch

Lichtvolles Jahresende in Lausanne

Vom 23. November bis 31. Dezember 2017 zeigt der Weihnachtsmarkt „Bô Noël“ die Produktionsvielfalt lokaler Designer, Winzer und Händler. Die auf drei Standorte (einer davon überdacht) verteilte Veranstaltung ist ideal, um sich zu treffen oder originelle Geschenke zu kaufen. Ebenfalls im Zentrum der Stadt findet von Mitte November bis Ende Dezember 2017 die sechste Auflage von „Lausanne Lumières“ statt. Das Lichtfest verwandelt die Straßen in ein Lichtermeer. Projektionen, Skulpturen, originelle Inszenierungen: Die ausgewählten Künstler überbieten sich mit ihren Kreationen und werfen ein ganz neues Licht auf die Stadt. www.lausanne-tourisme.ch, https://bo-noel.ch/2017, www.festivallausannelumieres.ch

Schwimmen und Relaxen mit Blick auf Villars

Der Ferienort in den Waadtländer Alpen hat sein Sportzentrum um einen Panorama-Wellness-Bereich und ein neues Schwimmbad erweitert. Das 36 Grad warme Außenbecken mit Massagebänken, Sprudelsitzen und Massagedüsen lädt zum Entspannen mit Blick auf die Dents-du-Midi ein. Im Innenbereich wartet neben dem 27 Grad warmen Wasser im 25-Meter-Becken ein breites Relax-Angebot: die erste Bio-Sauna mit Panoramasicht der Westschweiz, eine heißere (80–100 Grad) finnische Sauna, ein Brunnen mit Eiswasser, ein Dampfbad und ein orientalischer Hammam (45 Grad) sowie ein Ruheraum. Das schlichte und rustikale Ambiente aus Stein und Rohholz steht in reizvollem Kontrast zur modernen verglasten Gebäudefassade. www.villars-diablerets.ch

GoldenPass (MOB) – der Käsezug

Der Käsezug bringt Gäste von Montreux nach Château-d’Oex. Dort erfahren die Reisenden zunächst, wie aus 200 Litern Milch der Biokäse „Le Chalet“ entsteht. Anschließend wird im Restaurant ein schmackhaftes Bio-Fondue aufgetischt. Zum Abschluss lockt ein Besuch im Museum du Pays-d’Enhaut mit seiner einzigartigen Scherenschnittsammlung. Der Käsezug verkehrt von Januar bis April 2018 jeweils Freitag, Samstag und Sonntag. www.goldenpass.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Neue Regeln für Winterreifen: Jetzt wird auch der Halter zur Kasse gebeten

Im Winter ohne zugelassene winterliche Bereifung unterwegs zu sein, kann für den Fahrer und den Fahrzeughalter teuer werden. Foto: djd/Continental

Im Winter ohne zugelassene winterliche Bereifung unterwegs zu sein, kann für den Fahrer und den Fahrzeughalter teuer werden.
Foto: djd/Continental

(djd). Bereits seit einigen Jahren herrscht auch in Deutschland Winterreifenpflicht: Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerbereifung unterwegs ist, der muss mit einem Bußgeld rechnen und kann zusätzlich einen Punkt in Flensburg kassieren. Galt dies bisher nur für den Fahrer, der erwischt wurde, so droht künftig auch dem Fahrzeughalter ein Bußgeld von 75 Euro. Und zwar unabhängig davon, ob er selbst am Steuer saß oder das Auto einem anderen Fahrer überlassen hat.

Mit der „O bis O“-Regel auf der sicheren Seite

Doch wie genau sieht die aktuelle Gesetzeslage eigentlich aus? „Zeitliche Vorgaben, von wann bis wann Winterreifen aufgezogen sein müssen, macht der Gesetzgeber nicht“, erklärt Klaus Engelhart, Pressesprecher des Reifenherstellers Continental. „Im Gesetz ist winterliche Bereifung aber bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte vorgeschrieben“, so Engelhart. Sinnvoll sei es daher, wenn man sich an die „O bis O“-Regel halte – also von Oktober bis Ostern auf Winterreifen unterwegs ist. Denn in dieser Zeit sei fast überall in Deutschland, zumindest vorübergehend, mit den im Gesetz definierten Witterungssituationen zu rechnen. Weiters ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Nach Empfehlungen des ADAC und vieler Hersteller sollten es aber mindestens vier Millimeter sein. „Darunter lässt der Grip zum Beispiel auf Schnee bereits zu wünschen übrig“, erläutert Engelhart. Wer im Winter nach Österreich fahren will, muss sich ohnehin an diese Mindestprofiltiefe halten – unter der Vier-Millimeter-Grenze gelten Winterreifen dort als Sommerreifen und sind auf winterlichen Straßen nicht zugelassen.

Vollwertige Winterreifen tragen das Alpine-Symbol auf der Reifenflanke. Foto: djd/Continental

Vollwertige Winterreifen tragen das Alpine-Symbol auf der Reifenflanke.
Foto: djd/Continental

Symbole auf der Reifenflanke beachten

Erkennbar sind im Winter zugelassene Reifen an Symbolen auf der Reifenflanke. Bisher genügte die „M+S“-Kennzeichnung für die Zulassung bei winterlichen Straßenverhältnissen. Sie steht für „Mud and Snow“, also Matsch und Schnee. Übergangsweise dürfen nur mit M+S gekennzeichnete Reifen bis Ende September 2024 weiter genutzt werden. Ab Ende 2017 gelten nur noch Pneus mit dem Alpine-Symbol – Bergpiktogramm mit Schneeflocke – als echte Winterbereifung. Künftig müssen die Hersteller bei definierten Tests im Kraftfahrtbundesamt nachweisen, dass sie definierte Anforderungen an das Traktions-, Brems- und Beschleunigungsverhalten auf Schnee erfüllen. Erst dann gelten sie als echte Winterreifen und bekommen die Zulassung, das Alpine-Symbol zu tragen.

Winterunfall auf Sommerreifen: Zahlt die Versicherung?

Zahlt die Kfz-Versicherung, wenn es im Winter mit Sommerreifen zu einem Unfall kommt? „Jein“, sagt Klaus Engelhart, Pressesprecher bei Continental Reifen. Den Schaden des Opfers reguliert die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Ist ihm jedoch grobe Fahrlässigkeit nachweisbar, dann kann ihn die Versicherung danach in Regress nehmen. Und bei Schäden am eigenen Fahrzeug kann es passieren, dass die Kasko nur teilweise die Kosten übernimmt. Risiken gibt es auch für das Unfallopfer: Ist sein Bremsweg durch Sommerreifen zu lang, zahlt die Versicherung den Schaden unter Umständen ebenfalls nur teilweise. Wenn es bei Personenschäden um Verdienstausfall oder Rentenzahlungen geht, können die Folgen dramatisch sein.

 

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