Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Kategorie: USA (Seite 22 von 59)

CSI: MIAMI | 10.04 – Auftakt zur Folter

Originaltitel: Look who’s taunting

Inhalt

(c) CBS

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Angela Olson wird vermisst. Ihre Schwester wird angerufen, Angela ist offenbar entführt worden. Doch der Entführer will kein Lösegeld, er will, dass die Schwester sich von Angela verabschiedet. Dann nennt er einen Namen: Anton LeDoux. Das CSI findet heraus, dass ein Mann mit diesem Namen einmal in Miami gewohnt hat, aber schon seit Jahrzehnten tot ist. An seiner Grabstätte findet Horatio Caine die Leiche einer jungen Frau, doch es handelt sich nicht um Angela Olson. Die Tote wurde vor ihrem Tod gefoltert, unter anderem wurden ihr die Augen entfernt und durch künstliche ersetzt. Außerdem fehlen ihr die Fingerabdrücke, was Doktor Tom Loman auf ein Krebsmedikament zurückführt. Die Ermittler fragen in Kliniken nach und finden tatsächlich das Krankenhaus, wo die Tote behandelt wurde. Ein Arzt erzählt, dass sie und Angela Olson sich gekannt haben, sie waren beide Prostituierte. Walter Simmons und Calleigh Duquesne wollen mehr über den Entführer herausfinden und sehen die Ergebnisse der Leichenschau durch. Nicht nur, dass das Opfer gefoltert wurde, ihr wurden auch Medikamente verabreicht, damit sie nicht gleich an den Folgen der Folter stirbt. Eric Delko geht auf Ermittlung in der Prostituiertenszene und bekommt tatsächlich ein paar Namen. Frank Tripp beschattet einen Verdächtigen, während Ryan Wolfe herausfindet, das die Augen, die dem Mordopfer eingesetzt wurden, mit Stoffen in Berührung kamen, die beim Ausstopfen von Tieren verwendet werden…

Zitat

„Wenn man sein Lebenswerk vollenden will, darf man sich nicht ablenken lassen.“
Ein Verdächtiger

Hinter der Geschichte

Doktor Loman vermutet, dass die Tote mit einem Krebsmedikament behandelt wurde, da ihr die Fingerabdrücke fehlen. Das fragliche Medikament ist Capecitabin, das bei verschiedenen Krebsarten zum Einsatz kommt. Eine Nebenwirkung dieses Medikaments sind Blasen- und Geschwürbildungen an den Händen und der Verlust der Fingerabdrücke.

ACHTUNG – SPOILER

Die Geschichte endet nicht wirklich, da der Täter nur mit Indizien konfrontiert werden kann und der Staatsanwalt keine Anklage erheben will. Der Grund: Der Täter stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie. Die Politik ist wieder in „CSI: Miami“ angekommen.

 

C.S.I. 10.04: Coup de Grâce?

Originaltitel: Coup de Grace

Inhalt

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Eine Schießerei hat stattgefunden und ein Mann ist tot, erschossen von einem Polizisten. Die besondere Brisanz in diesem Fall: der Polizist ist weiß, der Tote farbig und umstehende Zeugen behaupten, der tödliche Schuss sei gefallen, als der Mann schon am Boden lag – ein Gnadenschuss sozusagen. Als ob das nicht schon genug wäre, kommen noch zwei Faktoren dazu: Die Ermittler finden eine Kugel unter dem Toten, was die Behauptung, es wäre auf ihn geschossen worden, als er schon am Boden lag, plausibel macht. Und sie finden bei dem Opfer eine Brieftasche mit einer Polizeimarke. Also hat ein Polizist in Uniform einen anderen Polizisten in Zivil erschossen. Doch die Gegend, in der das ganze stattfand ist berüchtigt – was wollte das Opfer dort? Weitere Untersuchungen ergeben für den Schützen allerdings kein gutes Bild: Zwei der drei Patronenhülsen finden Raymond Langston und Nick Stokes neben den Auto des Polizisten, wo er laut seiner Aussage gestanden hat, als er schoss. Doch die dritte liegt ein gutes Stück weg an einem Zaun. Um dort hingeflogen zu sein, muss der Polizist tatsächlich über dem am Boden liegenden Opfer gestanden und geschossen haben. Dann taucht ein Funkprotokoll auf, in dem diese Version mehr als bestätigt wird: Nicht nur ist deutlich zu hören, dass zwischen dem zweiten und dritten Schuss eine längere Pause ist, der Officer macht vor dem letzten Schuss eine rassistische Bemerkung und kündigt an, dass er den Verdächtigen „abknallen“ wird. Jim Brass bringt noch mehr an Tageslicht, das den Fall immer komplexer macht…

Sarah Sidle wird von dem Fall abgezogen, als eine Leiche in einer leerstehenden Schule gefunden wird, ein Teenager, dem man in den Hals geschossen hat. Außerdem wurde ihm ein Finger abgetrennt – ein klares Zeichen, dass er von einer Gang als Verräter hingerichtet wurde. Als Sarah die Leiche in der Gerichtsmedizin fotografiert, hört sie das Summen eines Mobiltelefons. Sie geht ran und ist zu ihrer Überraschung mit Nick Stokes verbunden. Der wiederum hat das Telefon des toten Polizisten verwendet, um den Menschen ausfindig zu machen, den er kurz vor seinem Tod angerufen hat…

Zitat

„Wir werden unter genauester Beobachtung stehen!“
„Das tun wir doch schon.“
Nick Stokes und Raymond Langston kurz nachdem sich herausstellte, dass der Tote auch Polizist war

Hinter der Geschichte

„Coup de Grâce“ kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Gnadenstoß“. Damit wird die Tötung eines Lebewesens bezeichnet, um dessen Leiden zu verkürzen. Im Zusammenhang mit der Tötung eines Menschen wird dieser Begriff allerdings eher euphemistisch verwendet.

 

CSI: CYBER | 1.03 – #Mord #Bestellung

Originaltitel: Killer En Route

Inhalt

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In Boston wird ein wichtiger Regierungsbeamter ermodet aufgefunden. Auf sämtlichen Geräten des Mannes sind alle Daten gelöscht worden. Der Gerichtsmediziner findet in seinem Mund einen Würfel, auf dem auf allen sechs Seiten die Ziffer „2“ steht. Über das Protokoll des Handys stellen die Ermittler fest, dass das Opfer zuvor den Dienst „ZOGO“ benutzt hat. Dabei handelt es sich um einen Dienst zu Vermittlung von Transportmöglichkeiten von Privatpersonen. Das CSI findet heraus, dass der Regierungsbeamte nicht wegen seiner Position ausgesucht wurde, er war das zufällige Ziel eines Serienmörders. Und wenn der Würfel die Nummer „2“ trägt – wer ist dann die Nummer 1? Das System der Firma „ZOGO“ wurde gehackt, um Fahrzeugbestellungen abzufangen. Der Täter ist dann selbst zu dem Besteller gefahren, hat ihn abgeholt, mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt und dann getötet….

Daniel Krumitz hat indessen andere Probleme: Er muss vor Gericht aussagen – und zwar gegen den Mörder seiner Eltern…

Zitat

Phishing –
Das Senden betrügerischer E-Mails, um Computer zu infizieren und Informationen zu stehlen.

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Hinter der Geschichte

Das Unternehmen, bei dem jeder, der möchte, als „Behelfstaxifahrer“ fungieren kann, ist natürlich dem Geschäftskonzept der Firma „Uber“ nachempfunden. Die Folge spart nicht mit kritischen Worten über das Konzept.

 

CSI: MIAMI |10.03 – Ein Tatort im Tornado

Originaltitel: Blown Away

Inhalt

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Walter Simmons und Ryan Wolfe werden zu einem Tatort in einer Wohnwagensiedlung gerufen. Das Problem ist: In Florida haben sich mehrere Unwetterzellen gebildet und es wurde Tornadowarnung ausgesprochen. Der Wohnwagenpark liegt mitten im Evakuierungsgebiet. Während der Sturm aufzieht, ruft Horatio Caine alle Leute zurück ins Hauptquartier. Doch die Störungen sind bereits so stark, dass der Ruf nicht zu Ryan und Walter durchdringt. Die beiden finden an der angegebenen Stelle eine tote Jugendliche in einem Wohnwagen. Noch bevor sie etwas machen können, zieht ein Tornado über sie weg. Walter gelingt es, in einen Wandschrank zu kriechen, doch Ryan und die Tote werden weggerissen. Nach dem Tornado steht in dem Park kaum noch etwas. Horatio Caine und Eric Delko finden Ryan ganz in der Nähe, er ist schwer verletzt. Nachdem er von den Rettungskräften weggebracht wurde, wollen sich Caine und die anderen um den Mord an der jungen Frau kümmern. Doch der Tatort ist in einem Radius von ungefähr zwei Kilometern verstreut. Natalia Boa Vista überrascht einen Mann, der aus den zerstörten Häusern Sachen gestohlen hat. Er trägt eine Golftasche bei sich, die Walter und Ryan neben dem Mordopfer liegen sahen. Ein Leichenspürhund entdeckt kurz darauf die Tote. Dann treffen ihre Eltern vor Ort ein. Sie schwören, dass die Tote nicht ihre Tochter sein kann, diese würde sich in der Universität von Miami aufhalten. Doch ein Bild bringt Klarheit, die Tote ist die Tochter des Paares. Wieso ist sie zu ihren Eltern gefahren? Und noch wichtiger: Warum wurde sie ermordet, und wer hat das getan?

Eric wird von dem Fall abgezogen, um der Polizei bei der Untersuchung des Tornadogebiets zu helfen. Er entdeckt ein weiteres Opfer, das allerdings noch lebt. Der Mann wurde von einem Minifallschirm getroffen, an dem eine Sonde hing…

Zitat

„Es wird nie besser, oder?“
Doktor Tom Loman

Hinter der Geschichte

Gleich zwei Synchronsprecher aus STAR WARS sind in dieser Episode zu hören: Philip Moog – Obi-Wan Kenobi in den Prequels – spricht einen der Tornadojäger und Wanja Gerick – Anakin Skywalker in den Prequels – den Freund der Toten.

Das Mordopfer trug einen so genannten Claddagh-Ring. Er stammt aus der gleichnamigen irischen Ortschaft und zeigt ein Herz, das von zwei Händen gehalten wird. Je nachdem an welcher Hand der Ring getragen wird und ob die Spitze des Herzens zum Träger oder vom Träger weg zeigt, wird damit angezeigt, ob der Träger eine Beziehung sucht, in einer Beziehung ist oder verheiratet ist.

C.S.I. 10.03: Fast wie Du und ich

Originaltitel: Working Stiffs

Inhalt

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Ein Mann liegt erschlagen in der Wildnis. Die Ermittler halten Schnittwunden am Handgelenk zunächst für Abwehrverletzungen, Doktor Robbins findet aber heraus, dass jemand versucht hat, dem Opfer einen RFID-Chip aus der Haut zu schneiden. Das ist ihm aber nicht gelungen. Catherine kann den Namen des Opfers so ermitteln und findet heraus, dass er in einer „Operations-Abteilung“ am „Help-Desk“ gearbeitet hat.

Die „Operations-Abteilung“ klingt nur sehr toll, eigentlich machen sie nichts anderes als Ausweise zu laminieren und Uniformen für Casinos herauszugeben. Der Tote schien nicht bei allen Kollegen sonderlich beliebt zu sein, weil er seinen Charme zu seinem Vorteil ausnutzte. Eine weitere Untersuchung von Spuren am Tatort bringt Rückstände von Sprengstoff ans Licht. Irgendjemand hat etwas Größeres vor – starb der Mann, weil er den Plänen auf die Spur gekommen war?

Zitat

„Jedes Geheimnis kommt mal raus.“
Raymond Langston

Hinter der Geschichte

Diese Episode wird etwas anders erzählt als üblich: Der Zuschauer erfährt ziemlich schnell, wer der Täter ist, sein Motiv enthüllt allerdings Stück für Stück die Arbeit des CSIs. Eine interessante Variante, die bei dieser Geschichte auch sehr gut funktioniert.

Einer der Nebendarsteller ist ein bekanntes Gesicht: Wayne Knight, der den Abteilungsleiter spielt, ist bekannt als Computerspezialist Dennis Nedry in „Jurassic Park“ und als Newman in der Comedyserie „Seinfeld“.

CSI: CYBER | 1.02 – #Achterbahn #Manipulation

Orignaltitel: CMD:\crash

Inhalt

(c) CBS

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Ein Freizeitpark in Richmond, Virginia: Es kommt zu einem schweren Unfall, als die Bremsen einer Wagenkette auf der Achterbahn versagen und diese ungebremst auf einen Wagen auffährt, der bereits im Bahnhof steht. Jemand hat den Kontrollcomputer der Bahn manipuliert. Damit wird es zu einem Fall für die Cyber-Ermittler. Im Protokoll des Computers ist kein Fehler vermerkt, aber im SIcherheitssystem sieht man, dass jemand die Zugangskarten von einigen Mitarbeitern kopiert und versucht hat, in den Kontrollraum der Achterbahn zu gelangen. Letztlich muss das auch funktioniert haben, denn der Computer hat keine Online-Verbindung. Krumitz findet allerdings ein Modul, das es einem Hacker ermöglicht, auf den Computer zuzugreifen, wenn er sich nur in der Nähe aufhält. Auf dem Modul finden sich Blutspuren, die in der Datenbank sogar einen Treffer liefern, doch das zugehörige Profil ist gesperrt – und zwar vom FBI…

Zitat

black hat hacker –
Jeder, der unerlaubt und mit Schadensabsicht in ein Netzwerk eindringt.

Medien – Werbung

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Hinter der Geschichte

„Das kann auch Ihnen passieren!“ – ab dieser Folge gibt es vor der eigentlichen Handlung ein Vorwort, in dem Avery Ryan kurz erzählt, durch welche Umstände sie zum FBI kam. Ich persönlich habe damit mehrere Probleme: Erstens geht es einem nach ein paar Folgen auf den Keks, zweiten wirkt es sehr belehrend und geradezu fortschrittsfeindlich (die Errungenschaften des Internets werden pauschal verteufelt, anstatt das ganze differenziert zu betrachten) und drittens wird die abschließende Zeile „Das kann auch Ihnen passieren!“ in einem verschwörerischen Flüsterton vorgetragen, der sehr unangenehm wirkt.

Interessant hingegen finde ich die Idee, nach dem Vorspann einen Zwischentitel einzublenden mit einer Erklärung eines bestimmten Terminus aus der Computerwelt. In dieser Folge ist es der „Black Hat Hacker“.

Der Täter dieser Folge hat eine extreme Form der Paraphilie, der so genannten Symphorophilie, die sexuelle Erregug durch das Betrachten von Unfällen oder Katastrophen.

Den Thrill Country Freizeitpark, in dem der Unfall passiert ist, gibt es in der Realität natürlich nicht.

CSI: MIAMI | 10.02 – Schöner Gigolo, toter Gigolo

Originaltitel: Stiff

Inhalt

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Derek Vaughn wurde in seiner Cabaña erschlagen. Als Ryan Wolfe vor Ort eintrifft, kann er noch beobachten, wie Dereks Hut neben der Leiche in der Luft schwebt, deswegen glauben die Hotelangestellten, es würde spuken. Der Spuk ist allerdings vorbei, als Natalia Boa Vista am Tatort eintrifft und sie glaubt Ryan kein Wort. Natalia hat sich verspätet, da bei ihrem Dienstfahrzeug aufgrund eines Defekts die Alarmanlage losging und sich nicht mehr abschalten ließ. Aus dem Hotel kommt ein Mann namens Joe und bietet seine Hilfe an. Da es ihm gelingt, die Alarmanlage auszuschalten, hat er sich ein Date mit Natalia verdient…

Horatio Caine bekommt die Unterlagen des Hotels ausgehändigt. Wie sich herausstellt, hat Vaughn mit Schecks bezahlt, die er selbst für gewisse Dienste bekommen hat. Auf den Schecks stehen Dienstleistungen wie Bäume schneiden oder Unkraut jäten, sie stammen aber ausnahmslos von Frauen. Damit ist klar, dass Vaughn ein Gigolo war. Gab es einen eifersüchtigen Ehemann? Da erhält Caine einen Anruf von Ryan. Er und Walter Simmons haben herausgefunden, was den Hut hat schweben lassen: Aus dem Kamin in der Cabaña muss Gas ausströmen. Ein Funke reicht, um eine Explosion auszulösen. Und Eric Delko und Calleigh Duquesne sind noch am Tatort zugange…

Zitat

„Wissen Sie, Mister Romero, im Moment ist die öffentliche Meinung das geringste Ihrer Probleme.“
Horatio Caine zum Hotelmanager

Hinter der Geschichte

In der deutschen Fassung jeden alle von einer „Cabana“ und bezeichnen damit ein separat stehendes Gebäude auf dem Gelände des Hotels (bei uns würde man „Bungalow“ sagen). Das ist allerdings falsch, die richtige Bezeichung ist „Cabaña“ (spanisch für „Hütte“) und müsste „kabanja“, nicht „kabana“ ausgesprochen werden.

In der Episode kommt es zu einer Verfolgungsjagd: Natalia rennt zu Fuß einem Verdächtigen hinterher. Dabei macht sie das einzig vernünftige, sie zieht ihre hochhackigen Schuhe aus. Ein echter Pluspunkt. Leider setzt Horatio in einer anderen Szene mal wieder einen Verdächtigen unter Druck.

C.S.I. 10.02: Sehnsüchte in Sodom

Originaltitel: Ghost Town

Inhalt

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Raymond Langston befindet sich bei Doktor Robbins in der Pathologie. Dieser hat an der Leiche von Joseph Bigelow eine seltsame Entdeckung gemacht: Der Dünndarm wurde um die Milz gewickelt und zu einer Schleife verknotet – wie bei Geschenkband. Damit hört es nicht auf: Bigelow ist eigentlich an einem Herzinfarkt gestorben und da weder Darm noch Milz auf die seltsame Behandlung reagiert haben, muss das Verknoten nach dem Tod erfolgt sein. Um den Darm so zu verknoten, müsste Bigelow aber der Bauch aufgeschnitten worden sein und an der Leiche finden sich keinerlei Spuren einer Operation. Scheinbar jedenfalls: Langston und Robbins finden heraus, dass der Operateur mit seinem Werkzeug durch den Bauchnabel gegangen ist und die Wunde raffiniert mit Gewebekleber versteckt hat. Der Zufall bringt Langston auf ein Detail des Menschen, den er fortan „Doktor Jekyll“ nennt…

Nick Stokes und Sarah Sidle werden zu einer Leiche in einem Badezimmer gerufen. Ein Mann liegt unter der Dusche, die noch läuft. Sein Name ist Ryan Leicester und er starb an schweren Wunden. Eine junge Dame, die auch in dem Haus wohnt und arbeitet, erzählt, dass Ryan, ihr Boss, plötzlich bei ihr unter der Dusche gestanden sie. Sie sei gegangen, um sich anzuziehen, als der Strom ausfiel. Sie ging ins Bad zurück und habe ihn tot aufgefunden. Sarah findet tatsächlich Schuhabdrücke einer weiteren Person. Außerdem wurde der Strom im ganzen Haus am Hauptschalter ausgeschaltet. In dem Haus waren mehrere Mädchen unterwegs, Leicester hat eine Erotikwebseite betrieben und sie haben vor der Webcam die Wünsche der Kunden erfüllt. Nick findet allerdings heraus, dass es in der Gegend einen Spanner gab. Bei der weiteren Spurensuche geht es sehr tief in die Vergangenheit des CSI-Teams…

Zitat

„Aber eins steht fest: Dass er das nicht selbst gemacht hat!“
Raymond Langston über den verschnürten Darm von Joseph Bigelow

Hinter der Geschichte

Als Sarah und Nick im Zimmer des Satanisten eine tote Krähe finden, drückt Nick seine Erleichterung darüber aus, dass der Kopf noch an der Krähe dran ist. Da Sarah ihm kurz zuvor über ihre kurze Leidenschaft für Ozzy Osbourne und Black Sabbath erzählt hat, spielt er auf die Begebenheit an, bei der Osbourne während eines Konzerts einer Fledermaus den Kopf abbiss.

Die Geschichte bildet den Auftakt eines weiteren Handlungsbogens, der über mehrere Folgen geht und einen ungewöhnlichen Täter im Mittelpunkt hat. Der Auftakt ist schon mal vielversprechend. Hoffen wir, dass es die Auflösung auch sein wird.

CSI: CYBER | 1.01 – #Baby #Entführung

Originaltitel: Kidnapping 2.0

Inhalt

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In Baltimore, Maryland wird ein Baby aus seinem Bettchen entführt. Avery Ryan, die Chefin der Abteilung für Cyber-Kriminalität beim FBI in Washington, bekommt von einem Mitarbeiter das Protokoll der Polizei übermittelt: Der Vater des Babys gibt an, aus der Babykamera, die im Schlafzimmer des kleinen aufgestellt war, fremdländische Stimmen gehört zu haben. Da somit die Vermutung im Raum steht, die Entführung könnte unter Zuhilfenahme von Elektronik geschehen sein, ist die Cyber-Abteilung zuständig. Simon Sifter, der zuständige Deputy, vergibt die Ermittlung neu. Das Team geht nach Baltimore, um sich vor Ort umzusehen. Ryan vermutet, dass die Kamera gehackt wurde. Special Agent Elijah Mundo befragt einen Nachbarsjungen und erfährt, dass zwei Personen mitten in der Nacht in ein Auto stiegen und mit quietschenden Reifen davonfuhr. Der Ex-Hacker Brody Nelson und Computeranalyst Daniel Krumitz finden im Computer einen Schadcode. Jemand hat die elektronische Post überwacht. Bei einem routinemäßigen DNS-Check findet das Labor heraus, dass der angebliche Vater nicht der leibliche Vater ist. Er weiß das aber nicht. Hat der leibliche Vater sich das Kind geholt?

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Zitat

„Nimm meinen Namen nicht in Deinen Mund, ich bin nicht Deine Zahnspange!“
Brody Nelson zu Daniel Krumitz

Hinter der Geschichte

Ein fulminanter Auftakt für die neue Serie. Es ist spannend zu sehen, wie es den Machern des „CSI“-Fanchise erneut gelingt, Charaktere zu schaffen, die nicht wie Kopien von Figuren wirken, die es in anderen Serien schon gab. Avery Ryan ist eine Analytikerin, die mit Hilfe der Psychologie Täter zu durchschauen versucht – und dazu kommt sie in dieser Folge bei mehreren Gelegenheiten. Ihre Kollegen werden uns quasi kurz vorgestellt, aber da es sich hier um eine Serie handelt, brauchen wir am Anfang noch nicht von allen alles zu wissen.

Für Fernsehserien heutzutage ungewöhnlich, aber für „CSI“ schon normal ist auch der Umstand, dass diese Pilotfolge nur so lang ist wie eine normale Serienfolge. Pilotepisoden sind eigentlich so lang wie zwei normale Folgen.

Außerdem ist das Format noch nicht ganz abgerundet in der Folge. In den weiteren Episoden kommen noch neue „Merkmale“ dazu.

CSI: MIAMI | 10.01 – Die Kraft der Gerechten

Originaltitel: Countermeasures (2)

Inhalt

(c) CBS

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In einem schier unglaublichen Kraftakt gelingt es dem angeschossenen Horatio Caine, die im Kofferraum eines Autos eingesperrte Natalia Boa Vista zu befreien, als selbiges gerade im Hafenbecken versinkt. Verantwortlich dafür ist Randy North, der Natalia dafür verantwortlich macht, dass man ihm seine Kinder weggenommen hat. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. North saß mit dem Seriemörder Jack Toller im Gefängnis, der bei dem Gefängnisausbruch vor einem Jahr entkommen konnte. Die Ermittler wissen, dass Toller im Besitz von Druckplatten aus der Bundesdruckerei ist. Damit kann er fast perfektes Falschgeld herstellen oder die Platten jemanden für viel Geld verkaufen, der das macht. Wie auch immer: Es ist leicht für ihn, an genügend Geld zu kommen, um das Land zu verlassen. Horatio und Natalia verlassen das Krankenhaus auf eigene Verantwortung, um selbst an dem Fall zu arbeiten. Sie stellen North eine Falle und finden heraus, dass Toller tatsächlich schon einen Abnehmer für die Druckplatten hat. Der Deal scheint schon gelaufen zu sein und Toller hat eine „Extraprämie“ bekommen: eine junge Frau. Nun drängt die Zeit: Tollers Opfer waren allesamt junge Frauen…

Zitat

„Okay, Jacques Cousteau, und wie hilft uns das hier an Land weiter?“
Frank Tripp zu Walter Simmons, nachdem letzterer im Wagen eines Verdächtigen Teile eines Fisches gefunden hat

Hinter der Geschichte

Horatio Caine ist angeschossen und Natalia Boa Vista traumatisiert, trotzdem verlassen beide das Krankenhaus, um an den Ermittlungen teilzunehmen – das ist mehr als unglaubwürdig, noch dazu, da man deutlich sieht, dass Caine einen Schock entwickelt, weil seine Wunde immer weiter blutet. Schade, dass das explosive Finale der letzten Staffel in so einen schwachen Auftakt für diese hier mündet.

 

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