El Gouna, Ägypten: Keine Palme, sondern ein gut getarnter Handy-Funkmast.
Kategorie: Afrika (Seite 9 von 12)

Ein Löwe in Kenia.

Kenia

Ein Restaurant in Kenia - der Name ist Programm: "Carnivore" ("Fleischesser")

Sheraton Miramar Resort, El Gouna
Wer dem Wintersport nicht so ganz zugeneigt ist oder es im Urlaub lieber warm hat, der geht im Winter ganz gern in den Süden. Ägypten bietet sich da beispielsweise an, speziell das Rote Meer. Über das Sheraton Miramar Resort in El Gouna habe ich an dieser Stelle schon meine Eindrücke wiedergegeben. In diesem Beitrag finden Sie die ständig aktualisierte Bildergalerie:
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Noch mehr Bilder vom Hotel finden Sie auch in der EP-Gallery. Klicken Sie dazu hier!
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Strandszene in Kenia.
Giannis D – Ein Wrack für Anfänger und Fortgeschrittene
Im nördlichen Roten Meer, am Riff Shaab Abu Nuhas, liegen insgesamt 4 betauchbare Wracks. Die Giannis D, die Kimmon K, die Carnatic und die Chrisoula K. Die Giannis D (im Internet kursiert auch die Schreibweise „Ghiannis D“, obwohl der Name ohne „h“ offenbar richtig ist) liegt mit am flachesten und kann bei geeignetem Wetter auch von Anfängern betaucht werden. Gelegentlich treten am Wrack allerdings auch Strömungen auf.
Bei der Giannis D handelt es sich um ein Frachtschiff Baujahr 1969. Vom Stapel lief es in Japan unter dem Namen Shoyo Maru. Sie war 99,5 m lang, 16 m breit, Tiefgang knapp 7 m und wurde von einem 3000 PS 6 Zylinder Motor betrieben, der das Schiff auf 12 Knoten beschleunigte.
1980 wurde das Schiff an ein griechisches Unternehmen verkauft und es wurde auf den Namen „Giannis D“ umgetauft. Daher ziert der Kamin des Schiffes ein großes D.
Die Giannis D verunglückte im April 1983 auf der Fahrt von Kroatien in den Jemen. Sie hatte Weichholz geladen. Warum sie genau verunglückte, ist bis heute noch nicht geklärt. Bekannt für Hindernisse ist der Golf von Suez, und das kurz unterhalb davon liegende Riff Shaab Abu Nuhas wurde schon öfters „übersehen“, jedoch schien es, als ob die Giannis D bereits an diesem Riff erfolgreich vorbeigekommen war. Augenzeugen berichten, dass die Ghiannis D aus voller Fahrt vom Kurs abwich und auf das Riff auffuhr. Warum dies passierte ist wie gesagt unklar, die Gerüchte reichen von einem betrunkenen Kapitän bis hin zu versuchtem Versicherungsbetrug.
Die Giannis D sank nicht sofort. Nach Auffahren auf das Riff versuchte man mittels ausgeworfener Ankerketten das Schiff längs am Riff zu halten. Die Besatzung wurde komplett gerettet. Allerdings hielt das Schiff der Belastung durch die Wasserkraft nicht stand und zerbrach innerhalb von 6 Wochen in zwei Teile und versank.
Heute ist das Wrack wunderschön bewachsen und liegt in einer Tiefe von 8 bis 25 m. Bug und Heck sind durch ein Trümmerfeld, das die Holzplatten zeigt, voneinander getrennt. Das Schiff kam nicht „senkrecht“ auf dem Meeresboden auf, sondern liegt um ca 45° geneigt. Vorsicht, beim Betrachten kann hier gerne Vertigo* entstehen!
Das Heck reicht bis einer Tiefe von 25 m. Die Schiffsschraube erkennt man nur von Steuerbord. Am Heck hängt noch eine Leiter, über die die Mannschaft das Schiff verlassen hat. Auf dem Schornstein ist noch das große „D“ zu erkennen. Unterhalb des Schornsteines kann man in den Maschinenraum gelangen, in dem noch der riesige Schiffsdiesel zu erkennen ist. Taucht man einmal um das Heck herum, sieht am das Riff hoch noch die inzwischen mächtig bewachsenen Ankerketten, mit denen versucht wurde, das Schiff zu halten. Über das Trümmerfeld hinweg kommt man zum Bug, der komplett auf der Backbordseite liegt. Auf dem Deck erkennt man Ankerspill und Motorwinschen.
Der Tauchplatz ist sehr hell und bietet gute Gelegenheiten, um Fotos zu machen. Ich war inzwischen das zweite Mal dort und war wieder fasziniert. Die bunte Fischvielfalt wurde dieses Mal durch eine Riesenmuräne ergänzt, die träge aus einem Wrackteil geschwommen kam.
Fazit: Für Anfänger und Fortgeschrittene ein wunderschöner Tauchplatz. Anfänger tauchen selbstverständlich nicht in das Wrack, das versteht sich von selbst, aber auch von außen ist es eine Augenweide.
Tauchgebiete auf einer größeren Karte anzeigen
* = Drehschwindel
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat dringende Sicherheitshinweise herausgegeben, was Reisen nach Tunesien betrifft. Bitte beachten: Es handelt sich hierbei nicht um eine Reisewarnung, man kann sich nicht auf diese Sicherheitshinweise berufen, um eine Reise kostenlos umzubuchen!
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht überall ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Erhöhte Anschlagsrisiken bestehen für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Tunesien – wie in allen Ländern der Region – zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin, das südlich der Wüstenoasen Tozeur und Nefta gelegen ist. Von den tunesischen Behörden ausgewiesene Sperrgebiete sollten in jedem Fall gemieden werden.
Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts dennoch nie auszuschließender Terrorakte – wie in allen Ländern der Region – weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen.
Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen südlich der gängigen Touristengebiete Tozeur und Nefta besteht auch weiterhin die Gefahr von Entführungen. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die dort auf dem Landweg unterwegs sind. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Individualreisen in diese Gebiete eindringlich ab. Reisen sollten dort ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden.
Von Reisen in die Saharagebiete südlich von Es Sabria in Richtung El Borma wird dringend abgeraten.
Im Süden und Südosten Tunesiens haben die tunesischen Behörden Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen. Die Sperrungen sollten in jedem Fall beachtet werden.
Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien hin.
Die Kriminalitätsrate ist in Tunesien relativ gering. Allerdings häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen.
In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel.
Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten:
- Sperren von Euroschecks und -karten: Tel.: 0049-1805/021.021 oder 0049-69/740.987
- Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-69/979.710.00
- Sperren von Visa-Karten: Tel.: 0049-800/814.91.00
- Sperren von Mastercard / Eurocard: Tel.: 0049-69/793.319.10
- Sperren von Citicorp / Diners Club: Tel.: 0049-69/260.358
Aktuellste Informationen über Reisehinweise und die Situation in Tunesien, sowie weiterreichende Tipps erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amtes hier. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität dieser Hinweise hier im Blog kann nicht übernommen werden, informieren Sie sich daher vor Buchung ihrer Reise unbedingt noch beim Auswärtigen Amt über Ihr Reiseziel. Die Entscheidung über eine Reise liegt bei Ihnen.


