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Ägypten – Reise durch das Land der Pharaonen, Teil 1

Nil! Nil! Nil! Du reißender und tosender Fluss! Wie unsere Königin bist Du der Quell des Lebens!

(ägyptisches Gedicht aus „Asterix & Obelix: Mission Kleopatra“)

[singlepic id=55 w=320 h=240 float=left]Das Land Ägypten hat schon viele fasziniert. Beim Anblick der großen Pyramiden von Gizeh soll Napoleon zu seinen Soldaten gesagt haben: „Seid Euch bewusst, dass 40 Jahrhunderte auf Euch herab blicken.“ Thomas Cook hat als erster Pauschalreisen in das Land der Pharaonen organisiert und die ersten Nil-Kreuzfahrten veranstaltet. Ägypten bildet in der Geschichte der Menschheit einen Meilenstein als eine der ersten Hochkulturen. Seinen Aufstieg in der Antike verdankte das Land dem Nil, dem großen Lebensspender mitten in der Wüste, wo die Pharaonen bis zum Tode von Königin Kleopatra herrschten. Die frühgeschichtlichen Herrscher hinterließen prachtvolle Bauten, Tempel und Gräber. Viele Besucher kommen wegen der Geschichte hierher. Doch viele werden auch von anderen Reizen angezogen, etwa dem Roten Meer und seinen Sportmöglichkeiten. Wer sich nicht entscheiden kann, kann auch beides kombinieren – eine Reise durch das Land der Pharaonen.

Ägypten liegt im nordöstlichen Eck von Afrika und wird eigentlich diesem Kontinent zugerechnet. Doch die Sinai-Halbinsel auf der anderen Seite des Roten Meeres, die ebenfalls ein Teil des Landes ist, gehört streng genommen zu Asien. Ägypten ist etwa dreimal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und hat etwas genauso viele Einwohner, die sich allerdings einen relativ begrenzten Raum teilen: Die Ufer des Nils, des Roten Meeres und die Oasen in der Wüste, wie etwa Siwa. Hauptstadt des Landes ist Kairo im Norden.

  • Ägypten – Alte Kulturen und modernes Leben

[singlepic id=59 w=320 h=240 float=right]Ägypten ist heute ein Reiseland, das ganz auf den modernen Tourismus abgestimmt ist. Man ist sich dort seiner einzigartigen Kultur, die viele Touristen anzieht, sehr bewusst und beweist dies durch großen Geschäftssinn. Nirgendwo wird man mehr Souvenirhändler finden als in der unmittelbaren Nähe eines altägyptischen Gebäudes wie etwa einem Tempel. Des weiteren verfügt das Land mit dem Roten Meer über eine einzigartige Kulturlandschaft, die ganz modernen Freizeitvergnügungen Platz bieten, wie etwa surfen, Kite-surfen oder tauchen.

Das Land ist islamisch geprägt und man erwartet, dass sich auch Touristen gewissen Verhaltensregeln anpassen. So ist es ratsam, außerhalb von Hotels und Hotelanlagen Kleidung zu tragen, die sowohl Arme als auch Beine bedecken. Obwohl Ägypten sehr liberal geprägt ist, gibt es aber immer noch Verhaltensweisen, welche in anderen Ländern geduldet sind, die hier aber sogar zu strafrechtlicher Verfolgung führen können . Besonders hervorzuheben ist hier die Prostitution, der Ehebruch und die Homosexualität; diese drei Dinge stehen ausdrücklich unter Strafe. Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit auch zwischen Mann und Frau kann unter Umständen als Zügellosigkeit betrachtet werden.

Bei einer Reise durch Ägypten trifft man sehr viele Menschen, die einem kleine Handreichungen erledigen, das Gepäck im Flughafen tragen oder ähnliches. Sie tun das in Erwartung eines kleinen Obulus, dem so genannten „Bakschisch“. Daher ist es ratsam, sich mit einem „Vorrat“ an kleinen ägyptischen Geldscheinen zu versorgen, mittlerweile werden aber auch Dollars und sogar Euros genommen. Allerdings ist es auch in Ägypten üblich, dass das „Bakschisch“ nur im Zusammenhang mit einer Leistung gezahlt wird, dann aber auf jeden Fall. Wird man nur nach Geld gefragt ohne Gegenleistung, so ist es auch erlaubt, dies abzuweisen, etwa mit dem Satz „Ma’fisch Bakschisch!“ („Es gibt nichts!“).

Der Straßenverkehr in diesem Land ist eine Sache für sich. Bei Nacht fahren nur Fahranfänger mit Licht und auch bei Tag ist es für einen Nicht-Ägypter mitunter schwierig, sich in dem Gewühl verschiedenster Verkehrsmittel zurecht zu finden. Von den nicht immer gut ausgebauten Straßen mal ganz abgesehen. Von Fahrten nach Einbruch der Nacht, egal ob mit dem eigenen Privat- oder Miet-PKW wird daher ganz abgeraten, ebenso von Fahrten in entlegene Gegenden.

Nicht nur wegen des Unfallrisikos, auch generell sollte man vor der Reise eine Auslandskranken- und Unfallversicherung abschließen. Zudem ist es ratsam, sich gegen Hepatitis A und B, Tetanus, Polio und Diphterie impfen zu lassen. Vorgeschrieben sind diese Impfungen aber nicht. Um Erkrankungen vor Ort zu vermeiden, ist es ratsam, kein Leitungswasser zu trinken und keine rohen Speisen ungesicherter Herkunft zu essen oder diese zumindest vorher zu waschen. Auch zum Zähneputzen wird Trinkwasser aus der Flasche empfohlen.

Auch in Ägypten besteht die Gefahr von terroristischen Anschlägen. Allerdings wird versucht, diese durch eine entsprechende Präsenz von Militär einzuschränken. Hotelanlagen und Schiffsanlegestellen werden bewacht, Busse, die etwa die Wüste durchqueren müssen, werden von Panzerfahrzeugen begleitet. Trotzdem sollte man sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen als Tourist fernhalten und außerdem Fahrten über Land oder in entlegene Wüstenregionen ganz unterlassen. Das Fotografieren von Angehörigen des Militärs, ihren Fahrzeugen oder militärischen Einrichtungen sollte ganz unterbleiben, wenn man sich keinen Ärger einhandeln will. Auch bestimmte Bauten, wie etwa der Assuan-Staudamm, dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen oder auch gar nicht fotografiert werden.

Wer nach Ägypten reist, benötigt ein Visum für die Zeit seines Aufenthalts, das man am Einreiseflughafen erhält oder zuvor bei der ägyptischen Botschaft oder einem der Konsulate beantragen kann. In der Regel wird der Ablauf vom Reiseveranstalter organisiert, so dass man das Visum nur noch am entsprechenden Schalter am Flughafen abzuholen braucht. Dazu muss man eine Karte mit den wichtigsten Daten ausfüllen. Auch wenn es deutschen Staatsbürgern seit 2002 möglich ist, nur mit einem Personalausweis und einem speziellen Visum einzureisen, ist die Einreise mit dem Reisepass doch weiterhin unkomplizierter. Das Visum ist in jedem Fall kostenpflichtig.

  • Reisender, kommst Du nach Ägypten…

Wie schon angedeutet bietet Ägypten Reiseziele für sehr verschiedene Interessen. Zum einen ist da natürlich die lange Kulturgeschichte des Landes und seine prachtvollen Bauten. Diese werden durch die Lebensader des Landes, dem Nil, miteinander verbunden. Am meisten Sehenswürdigkeiten bekommt man daher zu sehen, indem man eine der Nil-Kreuzfahrten bucht. Die Fahrten starten entweder in Kairo oder auf halber Strecke in Luxor und gehen flussaufwärts bis Assuan. Von Assuan aus kann man noch weiter südlich vordringen und den Tempel von Abu Simbel am Nasser-See besichtigen.

Zum anderen sind da die Sport-, Wellness- und Entspannungsmöglichkeiten, wofür hauptsächlich die Urlaubsort am Roten Meer geeignet sind. Dort liegen Hurghada, Makadi Bay, Soma Bay, Safaga, al-Qusair und im Norden El Gouna, sowie Sharm El Sheikh auf der Sinai-Halbinsel. Historische Bauten sucht man hier vergeblich, die Orte sind allesamt neueren Datums. Lediglich Safaga, al-Qusair und Marsa Aslam besitzen einen historischen Hintergrund, echte antike Sehenswürdigkeiten bietet nur al-Qusair. Wer hierher kommt, interessiert sich entweder für eine Wellness-Behandlung, einen Strand- und Badeurlaub oder betreibt eine Sportart wie surfen, tauchen, schnorcheln, segeln oder hochseeangeln. Auch für Golfer gibt es mittlerweile mehrere Einrichtungen.

Vielleicht darf es auch beides sein? Dann empfiehlt sich ein Kombinationspaket, bei dem man zumeist für ein paar Tage in einem Badeort am Roten Meer verweilt, dann zum Nil gebracht wird für eine Kreuzfahrt und die historischen Sehenswürdigkeiten, um danach noch ein paar Tage am Strand zu verbringen. Wer zwar auch Kultur sehen, aber keine Kreuzfahrt unternehmen möchte, kann von den Orten am Roten Meer aus an verschiedenen Tages- oder Mehrtages-Ausflügen nach Kairo, Luxor oder Assuan teilnehmen. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass zwischen der Küste des Roten Meeres und dem Nil die Wüste liegt und die Anfahrt mit dem Bus entsprechend lang ist. Von Hurghada aus verkehren mehrfach täglich Inlandsflieger sowohl nach Kairo als auch nach Assuan, mit denen sich Tagesausflüge etwas bequemer gestalten lassen. Die entsprechenden Pakete lassen sich vor Ort bei verschiedenen Veranstaltern buchen.

Unsere Reise durch das Land der Pharaonen geht morgen weiter mit Teil 2. Nachdem wir nun ein paar allgemeine Dinge über Ägypten erfahren haben und was man hier im Urlaub so machen kann, geht es mit verschiedenen Reisezielen weiter. Morgen besuchen wir die Küste des Roten Meeres und ihre Badeorte. In Teil 3 gehen wir schließlich an Bord einer Nil-Kreuzfahrt und betrachten das Land vom Fluss aus.

Fortsetzung folgt!

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Sheraton Miramar Resort, El Gouna: Venedig am Roten Meer

Oftmals hört man im Zusammenhang mit irgendwelchen Örtlichkeiten den Satz: „Hier erfüllte sich der Traum eines Menschen.“ Manchmal ist das eine Übertreibung. Was die Stadt El Gouna am Roten Meer in Ägypten betrifft, so kann man diesen Satz allerdings unterstreichen. Samih Sawiris, Vorstand der ORASCOM, war auf der Suche nach einem schönen Platz am Roten Meer, um dort ein Haus und eine kleine Schiffsanlegestelle zu bauen. Er fand ihn 22 Kilometer nördlich von Hurghada. Nachdem Sawiris‘ Freunde von dem Platz ebenso begeistert waren wie er, nahm er ein großes Bauprojekt in Angriff, in Zuge dessen El Gouna, dessen Name übersetzt „die Lagune“ bedeutet, zur Touristenstadt ausgebaut wurde. Beim Bau aller Häuser und Hotels wurde auf lokale Baumaterialien zurückgegriffen, was der Stadt einen authentischen Flair verleiht. Eines der Hotels in der Stadt ist das „Sheraton Miramar Resort“.

  • So kamen wir zu diesem Hotel: Wie die Jungfrau zum Kind

[singlepic id=29 w=320 h=240 float=left]Meine persönliche Erfahrung mit dem „Sheraton Miramar“ beginnt damit, dass wir – Annette und ich – eigentlich ein ganz anderes Hotel in einem ganz anderen Land gebucht hatten. Doch dann mehrten sich aus unseren vorgesehenen Reiseland die schlechten Nachrichten. Zum einen trat die Politik auf dem Plan, zum anderen wurden gerade Touristen immer harscheren Behandlungen unterzogen, eine Ausreisegebühr verlangt, das Gepäck bei der Ausreise durchstochen, um Schmuggelgut zu finden; außerdem konnte es passieren, dass man vom Militär in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo man mit völlig veralteten Röntgengeräten durchleuchtet wurde, ob man nicht Drogenpäckchen geschluckt hatte. Das wollten wir uns nicht antun und suchten nach Alternativen. Da ich schon einmal in Ägypten gewesen war und mir das Rote Meer für die Art Urlaub, die wir machen wollten, geeignet schien, schlug ich das vor. Annette war einverstanden und tatsächlich fanden wir auch ein schönes Hotel in Hurghada.

Dann wollten unseren Urlaub umbuchen. Wir riefen bei dem Reiseveranstalter an, bei dem wir den ursprünglichen Urlaub gebucht hatten, teilten dem Mann am anderen Ende der Leitung unser Anliegen mit und nannten ihm das Alternativhotel. Doch der Mann winkte ab. Er fände das Hotel nicht. Wir widersprachen. Es müsse doch da sein, wir haben es auf der Webseite im Internet gefunden. Welche Webseite wir denn angschaut hätten, wollte er wissen, Webseite A oder B. Wir fragten, ob das nicht egal sei, immerhin sei es doch die gleiche Gesellschaft. Nein, mussten wir uns belehren lassen, Webseite A ist eine reine Reiseseite, Webseite B gehört zu einem allgemeinen Katalogangebot, und beide Firmen haben – außer dem Namen – nichts miteinander zu tun. Und da waren wir reingefallen, den ursprünglichen Urlaub hatten wir auf A gebucht, das Alternativhotel aber auf B gefunden. Wir verabschiedeten uns erst einmal von dem Mann, waren wir nun doch gezwungen, ein weiteres Hotel zu finden – und zwar auf Webseite A.

[singlepic id=37 w=320 h=240 float=left]Bevor wir uns erneut in die Weiten des Internets stürzen wollten, beschloss ich, erstmal dem Ruf der Natur zu folgen. Danach würde es sich sicher besser denken lassen. Doch während ich mich auf der Toilette befand, hörte ich unentwegt Annettes Stimme. Was zum Henker tat sie da? Erzählte sie ihren Katzen von unserem Misserfolg? Oder führte sie Selbstgespräche? Das ganze klärte sich auf, als ich von der Toilette zurückkam und Annette mich freudig anstrahlte. Der Mann von der Internet-Reisegesellschaft habe zurückgerufen (ein Hoch auf die Anrufererkennung!), er hätte ein Hotel anzubieten, das wir buchen könnten: das „Sheraton Miramar Resort“ in El Gouna. Wir lasen uns die Beschreibung durch und danach die Hotelbewertungen von anderen Gästen. Das Hotel hatte eine hohe Empfehlungsrate, und die Kritikpunkte, die manche Gäste anmerkten, schreckten uns nicht ab. Wir buchten unseren Aufenthalt also um. Ganz reibungslos.

  • Die Lagunenstadt am Roten Meer

[singlepic id=34 w=320 h=240 float=right]Den Namen „El Gouna“ trägt der Ort zurecht, denn er ist um verschiedene Lagunen angelegt, genauso wie das „Sheraton Miramar Resort“ selbst. Die Gebäude, von denen keins höher ist als drei Stockwerke, stehen auf verschiedenen kleinen Inseln, die mit Brücken miteinander verbunden sind. Aufgrund der Architektur und der verwendeten Baumaterialien fügt es sich perfekt in die Umgebung ein. Allein der Name „Sheraton“ steht für Qualität, und das Hotel bietet diese. Die Anlage ist sehr weitläufig und aufwändig bepflanzt. Es gibt drei Strände und außerdem den Zugang zu einem öffentlichen Strand, einen großen Pool, einen Kinderpool, zwei Bars und zwei Restaurants. Zudem werden verschiedene Aktivitäten wie Windsurfen oder Tretbootfahren angeboten. Außerdem gibt es auf den Gelände eine eigene Tauchbasis, die zu TGI gehört.

[singlepic id=28 w=320 h=240 float=left]Es gibt zu dem Hotel exakt eine einzige Zufahrt über eine Brücke. Dennoch ist es mit den Einrichtungen von El Gouna sehr gut verbunden, entweder über eine Buslinie, oder über eine Fähre. Der Bus hält direkt vor dem Haupteingang des Gebäudes mit der Rezeption, hier kann man entweder den Hafen ansteuern oder den Ortskern, wo sich Geschäfte und eine Künstlerstraße befinden. Die Fähre hat am Hotel eine eigene Anlegestelle und verbindet selbiges mit dem Ortskern. Die Preise sind moderat und außerordentlich angemessen. Wenn man plant, häufiger unterwegs zu sein, empfiehlt es sich, eine Mehrfahrtenkarte zu nehmen, dann wird es noch günstiger. El Gouna selbst hat keine Altertümer oder ähnliches zu bieten. Wer deswegen nach Ägypten kommen will, kann einen der Tagesausflüge machen, die angeboten werden, nach Kairo oder Luxor. Man muss allerdings bedenken, dass beide Orte ein gutes Stück weg sind und die Anreise entsprechend lang. Daher muss man sich vor der Reise im Klaren darüber sein, welche Art Urlaub man verbringen will. Für den reinen Kultururlaub ist El Gouna sicherlich weniger geeignet, wer Erholung am Meer sucht oder sportliche Aktivitäten, der ist hier bestens aufgehoben.

  • Wohnen im Sheraton Miramar Resort

[singlepic id=30 w=320 h=240 float=right]In dem Resort gibt es verschiedene Arten der Unterkunft, diese reichen von Zimmern über Bungalows bis zu Suiten. Letztere sind in einem Bereich untergebracht, der „The Palace“ genannt wird, dort gibt es zudem einen eigenen, kleinen Pool. Die Zimmer liegen unterschiedlich, da das Resort aber durch einen Kanal von der eigentlichen Stadt abgetrennt ist, gibt es hier abgesehen von der Aussicht und der Anzahl von Nachbarn keinen Unterschied. Die Bungalows gibt es in unterschiedlicher Ausstattung, mit einem oder zwei Stockwerken. Jedes Zimmer bietet einen eigenen Balkon oder eine Terrasse, Telefon in Zimmer und Bad, Internetanschluss, Minibar, elektronischen Safe, Haartrockner, Steckdosenadapter (für Besucher aus Deutschland eigentlich nicht notwendig), Flachbildfernseher, die üblichen Aufmerksamkeiten im Badezimmer sowie vieles mehr. Buchbar sind verschiedene Klassen und verschiedene Lagen (Pool, Meerblick, Lagunenblick). Zudem wird – gegen den enstprechenden Aufpreis – „All Inclusive“ angeboten.

  • Abwechslung beim Essen

[singlepic id=31 w=320 h=240 float=left]Generell wird das Essen im Restaurant im Haupthaus angeboten. Hier gibt es morgens und abends Buffet, am Abend mit täglich wechselnder Thematik. Aber nicht in die Irre führen lassen, gewisse Dinge gibt es einfach nicht (wie zum Beispiel Schweinefleisch). Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, das Buffet ist abwechslungsreich und sehr gut. Wer noch mehr Abwechslung möchte, kann bei entsprechender Vorankündigung das Essen auch im „La Piscina“ einnehmen. Hierbei handelt es sich um ein Restaurant mit italienischen Spezialitäten. Im „Oriental 1001“ dagegen gibt es klassische arabische Gerichte. Und wer mal etwas ganz anderes versuchen möchte, für den gibt es das „Dine-around“-Angebot. Hierbei wird man vom Abendessen im „Sheraton“ abgemeldet und erhält einen Gutschein für ein Restaurant nach Wahl in El Gouna. Der Termin für das „Dine around“ muss allerdings rechtzeitig an der Rezeption angegeben werden, genauso wie der Name des Restaurants, das man sich ausgesucht hat. Hierbei ist es sogar möglich, in den Restaurants der anderen Hotels zu speisen. Hervorragend geeignet, um zu sehen, was anderswo geboten wird.

  • Aktivitäten

[singlepic id=38 w=320 h=240 float=right]Wenn man etwas unternehmen will, wird einem hier ebenfalls genug geboten. Zunächst seien hier mal die Strände und der Pool genannt. Neben schwimmen und schnorcheln werden hier noch zusätzliche Aktivitäten wie zum Beispiel Aqua-Gymnastik angeboten. Das Hotel verfügt über einen Fitnessraum, der von den Gästen kostenlos benutzt werden darf. Am „Family Beach“ kann man Windsurf-Ausrüstung mieten und auch Stunden nehmen. Für Kinder gibt es hier einen Spielplatz; außerdem wird für diese ein täglich wechselndes Betreuungsprogramm angeboten (allerdings kostenpflichtig). In der näheren Umgebung des Hotels gibt es einen Golfplatz und den Hafen für Ausflüge verschiedener Art (Schnorcheln, Angeln und mehr). Außerdem werden verschiedene Touren angeboten, zum Beispiel nach Hurghada oder in die Wüste. Daneben gibt es noch mehr externe Angebote, die man auch über die vor Ort anwesende Reiseleitung buchen kann, zum Beispiel Kite-Surfen oder Parachuting. Was genau an einem Tag geboten wird, kann der Gast beim Frühstück im hauseigenen Mitteilungsblatt nachlesen, das dort ausliegt. Des weiteren verfügt das Hotel über einen Flügel mit Geschäften, wo der Tourist landestypische Souvenirs, aber auch manche Dinge des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Sonnencreme, kaufen kann. Oh, und natürlich nicht zu vergessen die TGI-Tauchbasis, die sich mit im Hotel befindet. Mit der machten Annette und ich auch Bekanntschaft, ohne dass wir das vor unserem Urlaub geahnt hätten. Aber das ist eine andere Geschichte, und soll ein andermal erzählt werden.

  • Resümee

Wenn Sie die Kritiken zum „Sheraton Miramar Resort“ auf verschiedenen Webseiten im Internet lesen, werden Ihnen warhscheinlich zwei Sachen auffallen. Zum einen, dass das Hotel eine hohe Empfehlungsrate hat, zum anderen, dass es natürlich auch Kritikpunkte gibt. Zu letzterem muss ich sagen, lesen Sie diese ganz genau und machen Sie sich Ihre Gedanken dazu. Dass es dort, wie ein Gast geschrieben hat, sandig ist, hat damit was zu tun, dass es sich – allen Bauarbeiten und Anlagen zum Trotz – bei El Gouna immer noch um eine Stadt in der Wüste handelt. Ja, es hat dort Sand, aber man erstickt nicht darin. Im Gegenteil, die ganze Anlage wird sehr sauber gehalten. Mir selbst fällt nur ein Kritikpunkt auf, und zwar, dass die bei den Läden vorhandene Wechselstube während unseres Aufenthalts durchweg geschlossen hatte. Im Foyer gab es dafür einen Automaten, wo man mit Karte Geld abheben konnte – leider aber nur bis zu einem Höchstbetrag von 500 ägyptischen Pfund (zu dem Zeitpunkt etwa 70 Euro; was theoretisch auch kein Problem darstellt, da man überall im Hotel mit Kreditkarte zahlen kann). Ansonsten waren wir rundum zufrieden, der Bungalow, den wir hatten, war großzügig von der Fläche her, schön eingerichtet und sauber. Das Personal war stets zuvorkommend und freundlich. Ich kann daher das „Sheraton Miramar Resort“ nur weiterempfehlen.

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