Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 70 von 200)

C.S.I. 10.04: Coup de Grâce?

Originaltitel: Coup de Grace

Inhalt

(c) CBS

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Eine Schießerei hat stattgefunden und ein Mann ist tot, erschossen von einem Polizisten. Die besondere Brisanz in diesem Fall: der Polizist ist weiß, der Tote farbig und umstehende Zeugen behaupten, der tödliche Schuss sei gefallen, als der Mann schon am Boden lag – ein Gnadenschuss sozusagen. Als ob das nicht schon genug wäre, kommen noch zwei Faktoren dazu: Die Ermittler finden eine Kugel unter dem Toten, was die Behauptung, es wäre auf ihn geschossen worden, als er schon am Boden lag, plausibel macht. Und sie finden bei dem Opfer eine Brieftasche mit einer Polizeimarke. Also hat ein Polizist in Uniform einen anderen Polizisten in Zivil erschossen. Doch die Gegend, in der das ganze stattfand ist berüchtigt – was wollte das Opfer dort? Weitere Untersuchungen ergeben für den Schützen allerdings kein gutes Bild: Zwei der drei Patronenhülsen finden Raymond Langston und Nick Stokes neben den Auto des Polizisten, wo er laut seiner Aussage gestanden hat, als er schoss. Doch die dritte liegt ein gutes Stück weg an einem Zaun. Um dort hingeflogen zu sein, muss der Polizist tatsächlich über dem am Boden liegenden Opfer gestanden und geschossen haben. Dann taucht ein Funkprotokoll auf, in dem diese Version mehr als bestätigt wird: Nicht nur ist deutlich zu hören, dass zwischen dem zweiten und dritten Schuss eine längere Pause ist, der Officer macht vor dem letzten Schuss eine rassistische Bemerkung und kündigt an, dass er den Verdächtigen „abknallen“ wird. Jim Brass bringt noch mehr an Tageslicht, das den Fall immer komplexer macht…

Sarah Sidle wird von dem Fall abgezogen, als eine Leiche in einer leerstehenden Schule gefunden wird, ein Teenager, dem man in den Hals geschossen hat. Außerdem wurde ihm ein Finger abgetrennt – ein klares Zeichen, dass er von einer Gang als Verräter hingerichtet wurde. Als Sarah die Leiche in der Gerichtsmedizin fotografiert, hört sie das Summen eines Mobiltelefons. Sie geht ran und ist zu ihrer Überraschung mit Nick Stokes verbunden. Der wiederum hat das Telefon des toten Polizisten verwendet, um den Menschen ausfindig zu machen, den er kurz vor seinem Tod angerufen hat…

Zitat

„Wir werden unter genauester Beobachtung stehen!“
„Das tun wir doch schon.“
Nick Stokes und Raymond Langston kurz nachdem sich herausstellte, dass der Tote auch Polizist war

Hinter der Geschichte

„Coup de Grâce“ kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Gnadenstoß“. Damit wird die Tötung eines Lebewesens bezeichnet, um dessen Leiden zu verkürzen. Im Zusammenhang mit der Tötung eines Menschen wird dieser Begriff allerdings eher euphemistisch verwendet.

 

CSI: CYBER | 1.03 – #Mord #Bestellung

Originaltitel: Killer En Route

Inhalt

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In Boston wird ein wichtiger Regierungsbeamter ermodet aufgefunden. Auf sämtlichen Geräten des Mannes sind alle Daten gelöscht worden. Der Gerichtsmediziner findet in seinem Mund einen Würfel, auf dem auf allen sechs Seiten die Ziffer „2“ steht. Über das Protokoll des Handys stellen die Ermittler fest, dass das Opfer zuvor den Dienst „ZOGO“ benutzt hat. Dabei handelt es sich um einen Dienst zu Vermittlung von Transportmöglichkeiten von Privatpersonen. Das CSI findet heraus, dass der Regierungsbeamte nicht wegen seiner Position ausgesucht wurde, er war das zufällige Ziel eines Serienmörders. Und wenn der Würfel die Nummer „2“ trägt – wer ist dann die Nummer 1? Das System der Firma „ZOGO“ wurde gehackt, um Fahrzeugbestellungen abzufangen. Der Täter ist dann selbst zu dem Besteller gefahren, hat ihn abgeholt, mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt und dann getötet….

Daniel Krumitz hat indessen andere Probleme: Er muss vor Gericht aussagen – und zwar gegen den Mörder seiner Eltern…

Zitat

Phishing –
Das Senden betrügerischer E-Mails, um Computer zu infizieren und Informationen zu stehlen.

Medien – Werbung

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Hinter der Geschichte

Das Unternehmen, bei dem jeder, der möchte, als „Behelfstaxifahrer“ fungieren kann, ist natürlich dem Geschäftskonzept der Firma „Uber“ nachempfunden. Die Folge spart nicht mit kritischen Worten über das Konzept.

 

CSI: MIAMI |10.03 – Ein Tatort im Tornado

Originaltitel: Blown Away

Inhalt

(c) CBS

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Walter Simmons und Ryan Wolfe werden zu einem Tatort in einer Wohnwagensiedlung gerufen. Das Problem ist: In Florida haben sich mehrere Unwetterzellen gebildet und es wurde Tornadowarnung ausgesprochen. Der Wohnwagenpark liegt mitten im Evakuierungsgebiet. Während der Sturm aufzieht, ruft Horatio Caine alle Leute zurück ins Hauptquartier. Doch die Störungen sind bereits so stark, dass der Ruf nicht zu Ryan und Walter durchdringt. Die beiden finden an der angegebenen Stelle eine tote Jugendliche in einem Wohnwagen. Noch bevor sie etwas machen können, zieht ein Tornado über sie weg. Walter gelingt es, in einen Wandschrank zu kriechen, doch Ryan und die Tote werden weggerissen. Nach dem Tornado steht in dem Park kaum noch etwas. Horatio Caine und Eric Delko finden Ryan ganz in der Nähe, er ist schwer verletzt. Nachdem er von den Rettungskräften weggebracht wurde, wollen sich Caine und die anderen um den Mord an der jungen Frau kümmern. Doch der Tatort ist in einem Radius von ungefähr zwei Kilometern verstreut. Natalia Boa Vista überrascht einen Mann, der aus den zerstörten Häusern Sachen gestohlen hat. Er trägt eine Golftasche bei sich, die Walter und Ryan neben dem Mordopfer liegen sahen. Ein Leichenspürhund entdeckt kurz darauf die Tote. Dann treffen ihre Eltern vor Ort ein. Sie schwören, dass die Tote nicht ihre Tochter sein kann, diese würde sich in der Universität von Miami aufhalten. Doch ein Bild bringt Klarheit, die Tote ist die Tochter des Paares. Wieso ist sie zu ihren Eltern gefahren? Und noch wichtiger: Warum wurde sie ermordet, und wer hat das getan?

Eric wird von dem Fall abgezogen, um der Polizei bei der Untersuchung des Tornadogebiets zu helfen. Er entdeckt ein weiteres Opfer, das allerdings noch lebt. Der Mann wurde von einem Minifallschirm getroffen, an dem eine Sonde hing…

Zitat

„Es wird nie besser, oder?“
Doktor Tom Loman

Hinter der Geschichte

Gleich zwei Synchronsprecher aus STAR WARS sind in dieser Episode zu hören: Philip Moog – Obi-Wan Kenobi in den Prequels – spricht einen der Tornadojäger und Wanja Gerick – Anakin Skywalker in den Prequels – den Freund der Toten.

Das Mordopfer trug einen so genannten Claddagh-Ring. Er stammt aus der gleichnamigen irischen Ortschaft und zeigt ein Herz, das von zwei Händen gehalten wird. Je nachdem an welcher Hand der Ring getragen wird und ob die Spitze des Herzens zum Träger oder vom Träger weg zeigt, wird damit angezeigt, ob der Träger eine Beziehung sucht, in einer Beziehung ist oder verheiratet ist.

C.S.I. 10.03: Fast wie Du und ich

Originaltitel: Working Stiffs

Inhalt

(c) CBS

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Ein Mann liegt erschlagen in der Wildnis. Die Ermittler halten Schnittwunden am Handgelenk zunächst für Abwehrverletzungen, Doktor Robbins findet aber heraus, dass jemand versucht hat, dem Opfer einen RFID-Chip aus der Haut zu schneiden. Das ist ihm aber nicht gelungen. Catherine kann den Namen des Opfers so ermitteln und findet heraus, dass er in einer „Operations-Abteilung“ am „Help-Desk“ gearbeitet hat.

Die „Operations-Abteilung“ klingt nur sehr toll, eigentlich machen sie nichts anderes als Ausweise zu laminieren und Uniformen für Casinos herauszugeben. Der Tote schien nicht bei allen Kollegen sonderlich beliebt zu sein, weil er seinen Charme zu seinem Vorteil ausnutzte. Eine weitere Untersuchung von Spuren am Tatort bringt Rückstände von Sprengstoff ans Licht. Irgendjemand hat etwas Größeres vor – starb der Mann, weil er den Plänen auf die Spur gekommen war?

Zitat

„Jedes Geheimnis kommt mal raus.“
Raymond Langston

Hinter der Geschichte

Diese Episode wird etwas anders erzählt als üblich: Der Zuschauer erfährt ziemlich schnell, wer der Täter ist, sein Motiv enthüllt allerdings Stück für Stück die Arbeit des CSIs. Eine interessante Variante, die bei dieser Geschichte auch sehr gut funktioniert.

Einer der Nebendarsteller ist ein bekanntes Gesicht: Wayne Knight, der den Abteilungsleiter spielt, ist bekannt als Computerspezialist Dennis Nedry in „Jurassic Park“ und als Newman in der Comedyserie „Seinfeld“.

CSI: CYBER | 1.02 – #Achterbahn #Manipulation

Orignaltitel: CMD:\crash

Inhalt

(c) CBS

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Ein Freizeitpark in Richmond, Virginia: Es kommt zu einem schweren Unfall, als die Bremsen einer Wagenkette auf der Achterbahn versagen und diese ungebremst auf einen Wagen auffährt, der bereits im Bahnhof steht. Jemand hat den Kontrollcomputer der Bahn manipuliert. Damit wird es zu einem Fall für die Cyber-Ermittler. Im Protokoll des Computers ist kein Fehler vermerkt, aber im SIcherheitssystem sieht man, dass jemand die Zugangskarten von einigen Mitarbeitern kopiert und versucht hat, in den Kontrollraum der Achterbahn zu gelangen. Letztlich muss das auch funktioniert haben, denn der Computer hat keine Online-Verbindung. Krumitz findet allerdings ein Modul, das es einem Hacker ermöglicht, auf den Computer zuzugreifen, wenn er sich nur in der Nähe aufhält. Auf dem Modul finden sich Blutspuren, die in der Datenbank sogar einen Treffer liefern, doch das zugehörige Profil ist gesperrt – und zwar vom FBI…

Zitat

black hat hacker –
Jeder, der unerlaubt und mit Schadensabsicht in ein Netzwerk eindringt.

Medien – Werbung

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Hinter der Geschichte

„Das kann auch Ihnen passieren!“ – ab dieser Folge gibt es vor der eigentlichen Handlung ein Vorwort, in dem Avery Ryan kurz erzählt, durch welche Umstände sie zum FBI kam. Ich persönlich habe damit mehrere Probleme: Erstens geht es einem nach ein paar Folgen auf den Keks, zweiten wirkt es sehr belehrend und geradezu fortschrittsfeindlich (die Errungenschaften des Internets werden pauschal verteufelt, anstatt das ganze differenziert zu betrachten) und drittens wird die abschließende Zeile „Das kann auch Ihnen passieren!“ in einem verschwörerischen Flüsterton vorgetragen, der sehr unangenehm wirkt.

Interessant hingegen finde ich die Idee, nach dem Vorspann einen Zwischentitel einzublenden mit einer Erklärung eines bestimmten Terminus aus der Computerwelt. In dieser Folge ist es der „Black Hat Hacker“.

Der Täter dieser Folge hat eine extreme Form der Paraphilie, der so genannten Symphorophilie, die sexuelle Erregug durch das Betrachten von Unfällen oder Katastrophen.

Den Thrill Country Freizeitpark, in dem der Unfall passiert ist, gibt es in der Realität natürlich nicht.

CSI: MIAMI | 10.02 – Schöner Gigolo, toter Gigolo

Originaltitel: Stiff

Inhalt

(c) CBS

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Derek Vaughn wurde in seiner Cabaña erschlagen. Als Ryan Wolfe vor Ort eintrifft, kann er noch beobachten, wie Dereks Hut neben der Leiche in der Luft schwebt, deswegen glauben die Hotelangestellten, es würde spuken. Der Spuk ist allerdings vorbei, als Natalia Boa Vista am Tatort eintrifft und sie glaubt Ryan kein Wort. Natalia hat sich verspätet, da bei ihrem Dienstfahrzeug aufgrund eines Defekts die Alarmanlage losging und sich nicht mehr abschalten ließ. Aus dem Hotel kommt ein Mann namens Joe und bietet seine Hilfe an. Da es ihm gelingt, die Alarmanlage auszuschalten, hat er sich ein Date mit Natalia verdient…

Horatio Caine bekommt die Unterlagen des Hotels ausgehändigt. Wie sich herausstellt, hat Vaughn mit Schecks bezahlt, die er selbst für gewisse Dienste bekommen hat. Auf den Schecks stehen Dienstleistungen wie Bäume schneiden oder Unkraut jäten, sie stammen aber ausnahmslos von Frauen. Damit ist klar, dass Vaughn ein Gigolo war. Gab es einen eifersüchtigen Ehemann? Da erhält Caine einen Anruf von Ryan. Er und Walter Simmons haben herausgefunden, was den Hut hat schweben lassen: Aus dem Kamin in der Cabaña muss Gas ausströmen. Ein Funke reicht, um eine Explosion auszulösen. Und Eric Delko und Calleigh Duquesne sind noch am Tatort zugange…

Zitat

„Wissen Sie, Mister Romero, im Moment ist die öffentliche Meinung das geringste Ihrer Probleme.“
Horatio Caine zum Hotelmanager

Hinter der Geschichte

In der deutschen Fassung jeden alle von einer „Cabana“ und bezeichnen damit ein separat stehendes Gebäude auf dem Gelände des Hotels (bei uns würde man „Bungalow“ sagen). Das ist allerdings falsch, die richtige Bezeichung ist „Cabaña“ (spanisch für „Hütte“) und müsste „kabanja“, nicht „kabana“ ausgesprochen werden.

In der Episode kommt es zu einer Verfolgungsjagd: Natalia rennt zu Fuß einem Verdächtigen hinterher. Dabei macht sie das einzig vernünftige, sie zieht ihre hochhackigen Schuhe aus. Ein echter Pluspunkt. Leider setzt Horatio in einer anderen Szene mal wieder einen Verdächtigen unter Druck.

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