Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 69 von 200)

CSI: CYBER | 1.05 – #Bombendrohung #Zweifel

Originaltitel: Crowd Sourced

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Platzanweiser in einem Kino in Washington entdeckt unter einem Sitz einen Kasten mit einer Bombe, die mit einem Tablettcomputer verbunden ist. Er versucht, die Besucher zu retten und bringt die Bombe nach draußen. Ein Zähler, der auf dem Tablett zu sehen ist, zählt nach oben, bei 200 wird die Explosion ausgelöst. Obwohl die Explosion außerhalb des Kinos stattfand, finden immer noch zehn Leute den Tod. Die Ermittler der Abteilung Cyberkriminalität sind sehr schnell vor Ort und finden heraus, dass das Tablett sich automatisch mit Mobiltelefonen in seiner Umgebung verbunden hat. Jede Verbindung ließ den Zähler um einen Ticker nach oben gehen, bis die 200 erreicht war. Kurz darauf meldet sich ein Unbekannter über eine Webseite, auf der er Videos von der Explosion gestellt hat. Er gibt den Leuten in der Umgebung die Schuld, da diese ihre Mobiltelefone dabei gehabt hätten und stellt ein Ultimatum: Wenn seine Website 1 Million Besucher erreicht, explodiert die nächste Bombe. Avery Ryan erkennt das Logo auf der Admin-Login-Seite, ein Hacker namens Tobin hat es ebenfalls verwendet. Tobin kam vor Brody Nelson und Raven Ramirez zur Cyber-Abteilung, allerdings hat er seine neuen Kollegen hintergangen und sitzt seither im Gefängnis. Ryan besucht ihn, um ihn zur Mitarbeit zu bewegen. Daniel Krumitz gelingt es, den Datenträger des Tabletts zu rekonstruieren und erfährt so, wo es das erste Mal benutzt wurde. Ein SWAT-Team und Elijah Mundo fahren zu der Adresse und stürmen das Versteck. Doch dort wartet eine böse Überraschung…

Zitat

crowdsourcing – Gruppe von Benutzern wird verbunden, um gemeinsam eine bestimmte Aufgabe zu erledigen.

Hinter der Geschichte

Der Handlungsbogen um den Hacker Tobin war von der ersten Folge an angelegt, allerdings hat man nur sehr vage erfahren, was passiert war. In dieser Episode lernen wir Tobin kennen und erfahren, wie gewieft er immer noch ist.

CSI: MIAMI | 10.05 – Wer ist „El Asesino“?

Originaltitel: Killer Regrets

Inhalt

(c) CBS

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La Cancion, Mexiko: Die Mala Noche sind aktiv, der Ehemann einer Polizeibeamtin wird mit seinem Auto in die Luft gesprengt. Sie bringt sich und ihren Bruder in Sicherheit nach Miami und ersucht Horatio Caine um Hilfe. Sie möchte, dass das Labor Beweise, die sie am Tatort gesichert hat, untersucht, und das aus einem guten Grund: Sie vermutet Memo Fiero hinter dem Anschlag, den Mann, der auch Horatios Ehefrau Marisol getötet hat. Caine stattet ihm sofort einen Besuch im Gefängnis ab. Fiero behauptet, an dem Anschlag nicht beteiligt gewesen zu sein. Ein mexikanischer Boss der Mala Noche habe „El Asesino“, den gefährlichsten Killer Mexikos, angeheuert. Niemand kennt ihn und weiß auch nicht, wie er wirklich heißt. Während sich das Team an die Spurensuche macht, kommt plötzlich Druck von oben: Morde in Mexiko fallen eigentlicht nicht in den Zuständigkeitsbereich von Miami. Trotzdem macht das Team weiter. Calleigh Duquesne findet einen Handgranatenbügel in den Trümmerteilen. Damit ist klar, wie die Bombe konstruiert war. Der Bügel gehört zu einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie stammt aus einem Munitionsdepot der US-Armee in Texas und wurde vor kurzem gestohlen. In einem Gespräch gesteht der Bruder plötzlich, dass die Mala Noche versucht hatten, den Toten dazu zu bringen, seine Frau aufzuhalten, nachdem sie ein paar Mitglieder der Bande ins Gefängnis brachte. Sie wird in einer Wohnung untergebracht, doch die Mala Noche lassen nicht lange auf sich warten: Ein Hausmeister wird getötet, ebenso wie ein Polizist, der als Aufpasser fungieren sollte…

Zitat

„Darauf haben Sie sich schon lange gefreut.“
Memo Fiero zu Horatio Caine – Caine hat Fiero auf dessen eigene Anweisung niedergeschlagen, damit es nicht so aussieht, als habe Fiero etwas verraten.

Hinter der Geschichte

Das Lied, das ganz am Anfang der Episode im Radio läuft, ist „Won’t get fooled again“ von The Who… natürlich! 🙂

Der Ort „La Cancion“ in Mexiko, in dem die Episode beginnt, existiert nicht. „Canción“ ist Spanisch und bedeutet „Lied“.

Kritik – Achtung, Spoiler!

Mit dem Verantwortlichen O’Shay meldet sich die Politik zurück in CSI: MIAMI. Leider ist diese Figur sehr unsympathisch geschrieben und stört die Balance der Geschichte. Noch dazu erfährt man keinerlei Motivation, er ist also der typische „Macht-korrumpiert“-Bösewicht-Vorgesetzte. Schade, denn das zieht die ganze Episode runter, die eigentlich sehr gut ist.

C.S.I. 10.05: Sport und Mord

Originaltitel: Bloodsport

Inhalt

(c) CBS

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Am Morgen nach einem sehr erfolgreichen American-Football-Spiel wacht der Trainer der siegreichen Mannschaft, Coach Miller, mit schweren Verletzungen auf. Wie ferngesteuert steht er auf und geht der Morgentoilette nach, bevor er beim Zeitungholen vor der Tür seines Hauses zusammenbricht und stirbt. Raymond Langston stellt fest, dass der ursprüngliche Tatort das Bett gewesen sein muss. Jemand ist in das Haus eingedrungen und auf den Trainer eingeschlagen, als dieser geschlafen hat. Er lebt auf dem Gelände der Universität, für die er trainiert hat und es gibt ein Problem: Da er alle Menschen, mit denen er zu tun hatte, als Familie ansah, hatte er einen Schlüssel im Garten versteckt, damit jeder jederzeit in sein Haus kann. Damit hätte jeder unbemerkt eindringen und den Mord begehen können. Anhand eines Fotos findet Catherine Willows heraus, dass eine Trophäe im Form eines Obelisken aus dem Schrank fehlt. Nick Stokes kann sie den Wunden zuordnen, die man Miller beigebracht hat. Wenn der Trainer mit seiner eigenen Trophäe erschlagen wurde, kommt nur ein persönliches Motiv in Frage…

Sarah Sidle und Greg Sanders werden zu einem See gerufen, wo jemand ein versunkenes Auto entdeckt hat. Es handelt sich um einen Mietwagen, und auf dem Beifahrersitz angeschnallt befindet sich eine Leiche: Paige Hammer, 19 Jahre alt. Im Auto entdeckt Greg einen Revolver, aus dem ein Schuss abgegeben wurde. Die Kugeln passen zu einem ungeklärten Mordfall an einem gewissen Andrew Jimenez – und dessen Name taucht im Zusammenhang mit dem Mord an Coach Miller auf…

Zitat

„Selbst Götter haben Feinde.“
Catherine Willows

Hinter der Geschichte

Der Trainer putzt sich schwer verletzt die Zähne, macht sich Frühstück und schüttet sich Kaffee in eine Tasse, bevor er die Zeitung holen geht. Von solchem Verhalten hat man bei Schädelverletzungen schon gehört. In diesem Fall liegt es daran, dass ein unbewusster Teil des Gehirns die Kontrolle übernommen hat, der für Erlerntes und Rituale zuständig ist. Es kann aber, gerade bei Unfällen, auch ein Schock der Auslöser dafür sein, dass Verletzte ihre eigene Situation falsch einschätzen.

Die Autoren sind ja bei „C.S.I.“ gern einfallsreich, aber zum wiederholten Mal handelt es sich hier um zwei Fälle, die separat beginnen und plötzlich irgendwie zusammenlaufen. Das wird langsam ein wenig zu häufig.

 

CSI: CYBER | 1.04 – #Feuer #Code

Originaltitel: Fire Code

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In einem Haus in Louisville, Kentucky entwickeln einige elektrische Geräte mitten in der Nacht ein Eigenleben. Als die Besitzerin nach dem Rechten schaut, dauert der Spuk noch ein paar Sekunden, ist dann aber anscheinend vorbei. Dann hört sie ein Geräusch. Sie denkt an einen Einbrecher und reißt eine Tür auf – womit sie einen Backdraft auslöst. In dem Zimmer hat es gebrannt. Kurz darauf nehmen Avery Ryan und Elijah Mundo einen Informanten hoch, von dem sie einen Schadcode erhalten. Dieser Code wurde mit dem Update für Drucker einer bestimmten Marke ausgeliefert und ist in der Lage, diese Drucker zum Brennen zu bringen. Nur woher der Schadcode kommt, weiß der Informant nicht. Die Ermittler finden den Code in dem Drucker in Louisville und stellen fest, dass darin eine IP-Adresse steht. Da spricht Brody Nelson Avery Ryan an: Er weiß, wer zumindest einen Teil des Codes geschrieben hat – er selbst! Allerdings stammte das aus einer Zeit, als er selbst noch ein Hacker war. Er hat aber nur den Teil geschrieben, der einen Zugriff auf die Firmware der Drucker ermöglicht. Jemand anderes hat den Code verfeinert…

Zitat

Zero-Day
Eine SIcherheitslücke in der Soft- oder Hardware, die unbekannt ist und einen Hack ermöglicht.

Medien – Werbung

CSI: Cyber – Season 1 [3 DVDs] kann man hier bestellen! 

Hinter der Geschichte

Der Hacker, der den Schadcode mitgeschrieben hat, benutzt den Decknamen „JU5TU5“ (Leetspeak für „Justus“). Der Name bedeutet „der Gerechte„.

 

CSI: MIAMI | 10.04 – Auftakt zur Folter

Originaltitel: Look who’s taunting

Inhalt

(c) CBS

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Angela Olson wird vermisst. Ihre Schwester wird angerufen, Angela ist offenbar entführt worden. Doch der Entführer will kein Lösegeld, er will, dass die Schwester sich von Angela verabschiedet. Dann nennt er einen Namen: Anton LeDoux. Das CSI findet heraus, dass ein Mann mit diesem Namen einmal in Miami gewohnt hat, aber schon seit Jahrzehnten tot ist. An seiner Grabstätte findet Horatio Caine die Leiche einer jungen Frau, doch es handelt sich nicht um Angela Olson. Die Tote wurde vor ihrem Tod gefoltert, unter anderem wurden ihr die Augen entfernt und durch künstliche ersetzt. Außerdem fehlen ihr die Fingerabdrücke, was Doktor Tom Loman auf ein Krebsmedikament zurückführt. Die Ermittler fragen in Kliniken nach und finden tatsächlich das Krankenhaus, wo die Tote behandelt wurde. Ein Arzt erzählt, dass sie und Angela Olson sich gekannt haben, sie waren beide Prostituierte. Walter Simmons und Calleigh Duquesne wollen mehr über den Entführer herausfinden und sehen die Ergebnisse der Leichenschau durch. Nicht nur, dass das Opfer gefoltert wurde, ihr wurden auch Medikamente verabreicht, damit sie nicht gleich an den Folgen der Folter stirbt. Eric Delko geht auf Ermittlung in der Prostituiertenszene und bekommt tatsächlich ein paar Namen. Frank Tripp beschattet einen Verdächtigen, während Ryan Wolfe herausfindet, das die Augen, die dem Mordopfer eingesetzt wurden, mit Stoffen in Berührung kamen, die beim Ausstopfen von Tieren verwendet werden…

Zitat

„Wenn man sein Lebenswerk vollenden will, darf man sich nicht ablenken lassen.“
Ein Verdächtiger

Hinter der Geschichte

Doktor Loman vermutet, dass die Tote mit einem Krebsmedikament behandelt wurde, da ihr die Fingerabdrücke fehlen. Das fragliche Medikament ist Capecitabin, das bei verschiedenen Krebsarten zum Einsatz kommt. Eine Nebenwirkung dieses Medikaments sind Blasen- und Geschwürbildungen an den Händen und der Verlust der Fingerabdrücke.

ACHTUNG – SPOILER

Die Geschichte endet nicht wirklich, da der Täter nur mit Indizien konfrontiert werden kann und der Staatsanwalt keine Anklage erheben will. Der Grund: Der Täter stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie. Die Politik ist wieder in „CSI: Miami“ angekommen.

 

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