Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 68 von 200)

CSI: CYBER | 1.08 – #Selfie #Jenseits

Originaltitel: Selfie 2.0

Inhalt

(c) CBS

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In Syracuse im Bundesstaat New York wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Elizabeth Marks ist zum Zeitpunkt des Auffindens schon mindestens einen Monat tot, nachdem sie zwei Jahre verschwunden war. Doch nicht nur in der Zeit ihres Verschwindens, auch nach ihren Tod wurde ihre Seite im sozialen Netz aktualisiert. Am Tag des Auffindens wurde gepostet, dass sie in der Nähe von Paris lebt und eine Familie gründen will. Ihre Eltern sagen aus, dass das Verhältnis zu ihr nie besonders eng war, deswegen haben sie keine Vermisstenmeldung aufgegeben, als sie verschwunden war. Außerdem gab es ja die Rückmeldungen über das soziale Netzwerk. Avery Ryan und ihr Team sehen die Meldungen durch und stellen fest, dass jemand seit dem Verschwinden sehr daran gelegen war, das Bild einer glücklichen jungen Frau zu zeichnen, nach der niemand suchen soll, noch dazu, da sie angeblich im Ausland lebte. Aus den gerichtsmedizinischen Untersuchungen geht hervor, dass Elizabeth „markiert“ worden ist, und zwar mit Zahlen. Es sieht also so aus, als ob ihr Entführer sein Eigentum markiert hat und dass er sie nach ihrem Tod durch jemand anderen ersetzt hat. Die Ermittler durchsuchen die Datenbank der Vermissten und finden eine junge Frau, die vom Typ her der Ermordeten ähnelt: Missy Bowers. Auch sie hält sich angeblich im Ausland auf, auch wenn ihre Mutter das nicht glaubt. Die Ermittler finden noch eine Gemeinsamkeit zwischen den Frauen: Sie haben ein Online-Dating-Portal genutzt…

Während der Ermittlungen bekommt Avery einen Anruf von einer ehemaligen Patientin, Trish McCarthy. Sie ist die Schwester der Patientin, die wegen des Datendiebstahls aus Averys Praxis ermordet wurde. Und sie hat deswegen immer noch psychische Probleme…

Zitat

Standortdienste – Software auf Ihrem Smartphone, die fortwährend Ihren genauen Standort protokolliert.

Hinter der Geschichte

Trish McCarthy wird dargestellt von Rosanna Arquette, der Schwester von Patricia Arquette, der Darstellerin von Avery Ryan.

Missy Bowers kommt aus Lake Placid. Der Ort war 1932 und 1980 Austragungsort der olympischen Winterspiele. Die markanten Skisprungschanzen sieht man in einer Einstellung in dieser Episode.

Das Lied „Five Foot Two, Eyes Of Blue (Has Anybody Seen My Gal?)„, das Elijha Mundo in den Sinn kommt, als er die Beschreibung der Ermordeten liest, ist von Ray Henderson und stammt aus dem Jahr 1925. Es wird oft auch nur „Has Anybody Seen My Girl?“ genannt.

Und schon wieder eine Folge, die in New York spielt, bei der wir aber niemand von CSI: NY zu sehen bekommen.

ACHTUNG – SPOILER!

Die Episode enthält einen Logikfehler: Der Entführer markiert seine Opfer mit Zahlen, die eine Rangreihenfolge ausdrücken und demnach hält er immer sieben Frauen gleichzeitig gefangen. Als die Ermittler hinter das System kommen, suchen sie nach Frauen, deren Profile im sozialen Netzwerk ebenfalls mit falschen Meldungen versehen werden. Krumitz zählt dann diese Frauen auf – und er zählt sieben einschließlich der ermordeten Elizabeth Marks auf. Da allerdings Missy Bowers entführt wurde, um Elizabeth zu ersetzen, müssten es demzufolge acht Frauen sein.

CSI: MIAMI | 10.08 – Zurück zur Folter

Originaltitel: Dead Ringer

Inhalt

(c) CBS

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Das CSI ist damit beschäftigt, Esteban Navarro zu beschatten, der verdächtigt wird, der „Miami Taunter“ zu sein (ein Mörder, der seine Opfer – meist Prostituierte – zu Tode quälte und erstmals in Folge 10.04 „Auftakt zur Folter“ in Erscheinung trat). Während sie das tun, wird ein neues Opfer entdeckt. Ausgerechnet die Polizei gibt Navarro damit ein Alibi. Die Eltern der Toten geben an, einen Anruf erhalten zu haben von einem Mann mit verzerrter Stimme, der sagte, dass ihre Tochter nie wieder zurückkommen wird. Da die Mutter allerdings sehr spät das Telefon abgenommen hat, sprang der Anrufbeantworter an – die Stimme des Taunters muss aufgenommen worden sein! Frank Tripp und Ryan Wolfe fahren zum Haus der Eltern, müssen jedoch feststellen, dass es einen Einbruch gegeben hat. Jemand hat ganz gezielt das Telefon mit dem Anrufbeantworter mitgenommen. Der Einbrecher hat dabei aber Blut hinterlassen. Allerdings wird die Spur im Labor durch das Ungeschick einer Mitarbeiterin zerstört. Ryan und Calleigh durchforsten derweil das Internet, denn da Navarro ein Alibi hat, ist es auch möglich, dass der Mord von einem Nachahmungstäter begangen wurde. Sie finden einen Eintrag in einem Forum, an dem ein Foto angehängt ist. Das Foto zeigt die Tote noch vor dem Eintreffen der Polizei…

Zitat

„Das wird Horatio nicht gerade fröhlich stimmen.“
Frank Tripp über den verschwundenen Anrufbeantworter

Hinter der Geschichte

Michael Gallagher, ein Verdächtiger, wird wieder mal von einem Gastsprecher aus einer anderen CSI-Serie synchronisiert: Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von Carmine Giovinazzo als Danny Messer von „CSI: NY“.

 

C.S.I. 10.08: Kopfball

Originaltitel: Lover’s Lane

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(c) CBS

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Kevin Chatts ist gerade dabei, ein Bowlingturnier gegen Chevy Cigs zu bestreiten. Cigs hat sich in eine schwierige Position manövriert, doch als er nach der nächsten Kugel greift, hat er Blut an den Händen: Die vermeintliche Kugel ist ein abgetrennter Kopf. Der Kopf gehört Ronald Tobin, der in der Bowlingbahn gearbeitet hat. Greg Sanders sucht hinter der Bahn nach dem Körper, wird aber nicht fündig. Dafür entdeckt er eine leere Bowlingtasche mit Blut dran. Die gehört Kevin Chatts und ein Motiv tut sich auch auf: Er hat kurz vorher gegen den Toten bei einem Bowlingspiel verloren. Doch da er zum Zeitpunkt, als der Kopf in der Bahn landete, vorne gespielt hat, ergibt sich ein zeitliches Problem. Dann finden die Ermittler heraus, dass Ronald gewonnen hat, weil jemand die Pins seines Gegner umgestoßen hat. Und in der Nähe einer Fabrik für Bowlingbedarf finden sie den Tatort und den Rest der Leiche…

Raymond Langston ist indessen unterwegs im Gefängnis: Carla York hat dort Selbstmord begangen, fünf Stunden nachdem in ihrem Prozess das Urteil gefällt worden war. Langston geht ihren Fall nochmal durch, sie soll nach einem Streit ihren Mann erschossen haben. Er stellt die Situation nach und stellt fest, dass es zweifelhaft ist, dass sie geschossen hat…

Zitat

„Kopf ohne Körper. Tasche ohne Ball. Wenigstens wissen wir, wonach wir suchen.“
Sarah Sidle

Hinter der Geschichte

Die Leiche von Ronald Tobin ist bedeckt mit so genannten „Kurzflüglern„, dabei handelt es sich um eine Käfer-Familie mit über 47.000 beschriebenen Arten.

Der deutsche Titel ist natürlich ein Wortspiel, aber das ist der Originaltitel auch: als „Lover’s Lane“ bezeichnet man im Englischen umgangssprachlich einen Platz, wo sich Verliebte heimlich treffen konnten (zum Beispiel mit viel Gebüsch oder Nischen fürs Schäferstündchen), als „Lane“ bezeichnet man aber auch eine Bowlingbahn.

CSI: CYBER | 1.07 – #Mobbing #Countdown

Originaltitel: URL, Interrupted

Inhalt

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Zoey Tan wird vermisst. Ihr Vater bekommt auf sein Mobiltelefon ein Foto geschickt, zusammen mit einer Art Abschiedsnachricht. Daniel Krumitz findet aufgrund der Meta-Daten des Bildes heraus, dass es im Rock Creek Park in Washington aufgenommen worden sein muss. Polizeieinheiten durchsuchen den Park und finden Zoeys Telefon. Als Avery Ryan versucht, dessen Daten auszulesen, erhält Zoeys Vater einen Anruf – und zwar von ihr! Jemand muss das Telefon gehackt haben. Als Elijah Mundo und Raven Ramirez Zoeys Tablet und ihren Laptop zu Hause untersuchen wollen, aktiviert sich der Laptop von selbst. Jemand hat also auch die Kontrolle über andere elektronische Geräte von ihr übernommen. Brody Nelson findet heraus, dass die Abschiedsnachricht mit dem Foto nicht an diesem Morgen abgeschickt worden sein kann, da Zoeys Telefon zu dem Zeitpunkt aus war. Außerdem findet sich das fragliche Bild nicht auf dem Telefon. Raven entdeckt eine Website mit dem Titel „Kill Yourself Zoey Tan“ („Bring Dich um, Zoey Tan“), auf der Cyberbullying der schlimmsten Sorte betrieben wurde. Es ging sogar soweit, dass jemand Zoey über die Laptopkamera beim Umziehen gefilmt und das ganze online gestellt hat. Über ein soziales Netzwerk stellt Brody fest, dass jemand mit einem gefälschten Profil ihr angeboten hat, wegzulaufen und neu anzufangen. Doch dann postet sie selbst ein Video, in dem sie ankündigt, sich rächen zu wollen. Raven versucht daraufhin, die schlimmsten Mobber zu identfizieren. Direktor Simon Sifter erkennt einen der Mobber: Es ist sein eigener Sohn…

Zitat

Spoofing – Ein Gerät oder Programm wird manipuliert und täuscht danach vor, ein anderes zu sein

Hinter der Geschichte

In dieser Geschichte kommt mal wieder das soziale Netzwerk „FriendAgenda“ vor, ein „Facebook“-Ersatz. Im „CSI“-Universum gibt es ein paar solcher Ersatzfirmen, die sogar in den verschiedenen Serien öfters auftauchen, zum Beispiel der Versandservice „WorldSend“.

Der Rock Creek Park ist ein Nationalpark im Gebiet von Washington D.C.

CSI: MIAMI | 10.07 – Einer wird gewinnen

Originaltitel: Sinner takes all

Inhalt

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Benjamin Paxton (Filmproduzent), Jason Huntsman (Filmstar), Isaiah Stiles (Rap-Mogul) und Evelyn Bowers (Hausfrau) nehmen an einem Pokerturnier mit extrem hohen Einsätzen teil. Gerade ist eine Runde gespielt und zwei Millionen Dollar haben den Besitzer gewechselt, als ein Mann mit einer Teufelsmaske durch das Fenster gekracht kommt und wild um sich schießt. Er steckt einen Großteil des Geldes ein und verschwindet wieder durch das Fenster. Benjamin Paxton (Filmproduzent) wurde von einer Kugel getroffen und ist tot. Die Art des Überfalls passt zu einer Reihe von Angriffen auf hochdotierte Pokerturniere, ebenso die Verkleidung mit der Teufelsmaske. Vermutlich handelt es sich um den selben Täter. Die Kugel, die den Filmproduzenten tötete, wird im Arm des Rap-Moguls gefunden. Dabei stellt sich heraus, dass der Mann nicht von dem Räuber getötet wurde, sondern von jemand anderem mit einer 45er. Diese Person hat von einem Luftschacht aus geschossen. Ryan Wolfe findet zudem heraus, dass jemand die Scheibe des Zimmers eingeritzt hat, so dass der Räuber durch das Sicherheitsglas brechen konnte. Und auch bei den Pokerspielern stimmt so einiges nicht…

Zitat

„Der Typ hat bisher noch nie jemand erschossen. Er macht Fehler!“
„Du sagst es, Walter. Und für Fehler muss man bezahlen.“
Walter Simmons und Horatio Caine

Hinter der Geschichte

Der unveröffentlichte Rap-Song, der in dieser Episode gespielt wird, ist in Wirklichkeit „Million Fans“ von der Gruppe RDGLDGRN.

Und wieder einmal schaut ein Gastsynchronsprecher von „C.S.I.“ vorbei: David Nathan, der dort Nick Stokes spricht, synchronisiert in dieser Folge den Turnierorganisator Joey Ranzone.

seaQuest DSV – In neuem Glanz auf Blu-Ray

(c) Koch Media

(c) Koch Media

In diesem Blog habe ich eine Reihe mit Rezensionen zur Science-Fiction-Serie „seaQuest DSV“ angefangen und ja, ich bin etwas nachlässig geworden. Dafür hat sich dieses Jahr tatsächlich etwas getan, es gibt zwar keine neuen Abenteuer mit dem U-Boot, aber dafür die alten Abenteuer neu herausgebracht auf Blu-Ray. Ein Grund mehr, die Reihe der Rezensionen endlich fortzusetzen und hier einen Blick auf das Blu-Ray-Set der Staffel 1 zu werfen.

Die Geschichte der seaQuest

Die Handlung der Serie und die bisher rezensierten Episoden finden sich hier:

seaQuest DSV – Blu-Ray-Set Staffel 1

Hier möchte ich das Wort an J-P übergeben, der gerade die technischen Änderungen bezüglich Bildqualität und Ton besser beurteilen kann als ich.

Sein erster Eindruck vom Set und einem Kontrollblick in die Episoden:

OPTIK VERPACKUNG:
Es sind 5 BDs in einer Plastikbox, jede Disc hat eine eigene Halterung (es gibt auch Serien- und Filmboxen wo alle übereinander gestapelt sind).
Auf den Disc ist jeweils einer der Character vom Cover abgebildet, beginnend mit Captain Bridger. Es gibt ein Wendecover ohne das FSK-Logo, die Box selbst steckt wiederum in einem recht stabilen Pappschuber mit (vorsichtig) abziebarem FSK-Logo. Der Schuber der Season 1 ist dabei schmaler als die alten DVD-Boxen und nur ca. 1,75 cm breit.
Alles in allem kommt die seaQuest – Season 1 – Box doch recht ordentlich daher, kann man nicht meckern.
BONUS:
Es gibt kein Booklet, aber ca. 30 Min an nicht verwendeten Szenen, wie schon bei der DVD-Erstausgabe.
MENUE:
Es gibt keine Trailer, nur die üblichen Hinweistafeln. Das Menue selbst ist recht einfach, ein statisches Bild mit der im Hintergrund laufenden Titelmusik. Es gibt jeweils einen Punkt für die Episoden, einen für die Einstellungen (Sprache, Untertitel) sowie, je nach Disc, einen für das Bonusmaterial.
TON:
Der Ton ist in Deutsch und Englisch jeweils im Format DTS-HD-Master Audio 2.0, also verlustfreies Stereo. Die Tonqualität ist für das Alter doch ziemlich gut. Da der Stereoton hier, im Gegensatz zu den DVDs, nicht komprimiert ist gibt es durchaus etwas mehr an Geräuschen, desweiteren lässt sich der HD-Ton auch sehr schön von einem AV-Receiver in einen 5.1-Ton umwandeln. Ist natürlich nicht vergleichbar mit einer richtigen 5.1-HD-Tonspur, macht aber eine Menge her. Wer eher nostalgisch eingestellt ist kann sich den Ton natürlich auch im Original-Stereo anhören.
BILD:
Ich habe den Pilot gestartet, der Eindruck war zunächst recht ernüchternd. Die Bildqualität der Eröffnungsszene mit der Titelsequenz und der Ansprache von Kennedy war doch recht, sagen wir mal, schrottig!
Nachdem aber das Überstanden war und der eigentliche Film begann erhellte sich meine Mine zusehends. Ja, das war was ich erwartet hatte, die Realaufnahmen mit den Schauspielern sind hervorragend remastered. Schön scharf und detailliert, mit kräftigen Farben und einem minimalem Filmkorn.
In ein paar Szenen neigt das Korn zwar zum Rauschen (ähnlich wie bei STAR TREK – TNG), ist aber nicht wirklich störend. Natürlich gibt es auch immer mal wieder einige weichere Shots, aber das ist definitiv NICHT auf die HD-Restaurierung zurückzuführen, sondern auf die damaligen Dreharbeiten. Da die Realaufnahmen der Serie glücklicherweise auf Film und nicht auf Videomaterial gedreht wurde, konnte man hier ein sehr schönes HD-Bild generieren.
Die Effektshots sind ebenfalls exzellent remastered und von SD auf HD hochkonvertiert worden, die haben sich da wirklich Mühe gegeben. Natürlich gibt es auch hier den einen oder anderen Ausreißer, was aber kaum erwähnenswert ist. Die seaQuest selbst kommt doch recht detailliert rüber. Schon die Effekte auf den DVDs hatten bei der Hochkonvertierung durch meinen Player ordentlich zugelegt, aber die professionelle Bearbeitung macht hier definitiv noch mehr her.
Der Pilot hatte ja schon auf DVD diverse Schwächen, was die Bildqualität anging, leider sind diese Schwächen hier noch deutlicher zu sehen, gerade im Vergleich zu den HD-Szenen. Besonders gegen Schluss des Piloten gibt es eine Szene wo die Bildqualität geradezu in ein schwarzes Loch abrutscht, aber glücklicherweise sind dies nur wenige Sekunden. Nachdem Bridger und Lucas miteinander geredet haben kommt ein Anruf von der Brücke, dass seine Anwesenheit erforderlich wäre. Waren die Vorgängersequenzen noch in schönem HD, ist hier die Bildqualität auf dem Niveau einer VCR-Longplay-TV-Aufnahme, wenn nicht sogar die Videokopie einer Kopie einer Kopie. Wahrscheinlich war hier die Originalfilmrolle nicht mehr aufzufinden und man hat sich mit dem besten begnügt, was man hatte, was in diesem Fall nicht viel war.
Des weiteren habe ich auch in einige Folgen, wenngleich auch nur kurz, hineingeschaut, mir kam es so vor, als wenn das Bild hier erheblich besser war als im Piloten. Natürlich muss ich mir die Serie mal in Ruhe anschauen, aber mein bisheriges Fazit lautet:
Die BD-Box ist ein hervorragendes Upgrade geworden, so können die Seasons 2 und 3 gerne aussehen!

Meine persönlichen Anmerkungen: Die grobkörnigen Szenen sind sogar mir aufgefallen. Beim Vorspann gibt es allerdings eine Erklärung, denn während wir die Rede von John F. Kennedy über das Meer hören, werden Dokumentaraufnahmen gezeigt, die wahrscheinlich nicht in passender Qualität vorlagen. Die Szene am Schluss sticht ebenfalls ins Auge, weil die Bildqualität von einem Moment zum anderen schlagartig nachlässt, aber das ist von der Pilotepisode nur ein kleiner Teil.

J-Ps Meinung über die Qualität änderte sich nicht, nachdem er das Set durchgeschaut hatte:

Habe mir gestern noch die anderen Discs durchgesehen und kann meine gestrige Einschätzung nur bestätigen, was Ton und Bild angeht. Das Bonusmaterial besteht aus ca. 28 – 30 Min an entfallenen/nicht verwendeten Szenen und befindet sich ausschließlich zusammen mit den letzten Folgen auf der Disc 5.

Der Meinung kann ich mich nur anschließen. Ob der Kauf der seaQuest-Blu-Rays notwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, obwohl ich bereits das Komplettset besitze, habe ich den Kauf nicht bereut.

Das Blu-Ray-Set von Staffel 2 soll am 27. Oktober dieses Jahres erscheinen.

seaQuest Season 1 (Blu-Ray) wird vertrieben von Koch Media und kann unter anderem hier bestellt werden.*

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C.S.I. 10.07: Reise ans Ende der Moral – Teil 3

Originaltitel: Lost Girls (3)

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Eine junge Frau ist in einem Hotel auf der Flucht. Gerade als sie in den Garten zu entkommen scheint, wird sie überfallen und getötet. Raymond Langston soll in dem Fall ermitteln, doch der ist nicht zu erreichen. Da Nick Stokes sich Sorgen macht, lässt er Langstons Handy orten und findet ihn auf dem Strip, wo er mit einem Foto nach Madeleine Briggs sucht. Sie ist von einem Mädchenhändlerring verschleppt worden und Langston ist ihrer Spur von Miami nach New York gefolgt. Dort kam er zunächst nicht weiter, doch vor ein paar Tagen wurde Madeleine in einem Casino in Las Vegas vom Wachschutz wegen Prostitution rausgeworfen. Doch sie muss warten, da sich Langston um den aktuellen Mordfall kümmern muss. Die junge Frau hat keinen Ausweis bei sich, aber ein paar Sachen, die den Ermittlern verraten, dass auch sie eine Prostituierte war. Doch als David Philipps dazukommt, erkennt er sie wieder: Dede Chase, eine Wetterfee aus dem Fernsehen. Ihr Produzent ist ebenfalls in der Stadt und wird verdächtig, da er mit Dede eine Affaire hatte. Eine Überraschung bringt aber ihr Ohrring, an diesem ist Blut – und dieses Blut ist von Madeleine Briggs. Außerdem hat Dede eine frische Tätowierung, wie sie Prostituierte tragen. Sind beide beim selben Zuhälter? Stokes und Jim Brass wenden einen Trick an, um herauszufinden, wo die Frauen mit der gleichen Tätowierung untergebracht sind. Dort machen sie eine Razzia und finden allerhand Spuren, unter anderem den Geldbeutel von Dede Chase. Auf einer Matraze ist ein großer Blutfleck, der Madeleine Briggs zugeordnet werden kann. Offenbar hat sie eine Fehlgeburt gehabt. Und eine der Frauen aus dem Haus trägt eine Schmetterlingstätowierung. Eine solche Tätowierung wurde auch an Leichenteilen in Miami gefunden…

Zitat

„Heutzutage hat wirklich jeder einen Zweitjob.“
Nick Stokes über die tote Wetterfee

Hinter der Geschichte

Die Episode ist Teil 3 eines alle „CSI“-Serien umfassenden Crossovers, es begann mit „CSI: MIAMI“ (8.07: „Eine Reise in die Angst – Teil 1„), ging weiter in „CSI: NY“ (6.07: „Eine Reise in den Abgrund – Teil 2„) und endet nun hier. Es ist eine spannende Geschichte, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sie nicht ganz so episodenhaft ist. Obwohl auch an dieser Geschichte – zumindest irgendwie – die Teams aus Miami und New York beteiligt sind, werden diese ziemlich außen vor gehalten, und das ist schade.

CSI: CYBER | 1.06 – #Leiche #Unterstellung?

Originaltitel: The evil Twin

Inhalt

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Die Kirkendahl-Hotelkette bittet die Abteilung Cyber-Kriminalität um Unterstützung. Offenbar hat es einen Hackerangriff auf eines ihrer Hotels in New York gegeben. Dort steigen Abgeordnete der UN ab, wenn mal wieder eine Versammlung stattfindet, es ist also zu vermuten, dass jemand empfindliche Daten höchster Geheimhaltung abgreifen will. Avery Ryan und Elijah Mundo fliegen nach New York, um dem nachzugehen. Gerade als die Agenten eintreffen, berichtet der Sicherheitsdienst des Hotels, dass die Daten der Überwachungskameras der letzten Woche gelöscht wurden. Kurz darauf wird ein Hotelangestellter in das Zimmer von Adel Foster gerufen, weil dort die Musik sehr laut ist. Nachdem niemand auf sein Klopfen reagiert, verschafft er sich mit der Hauptkarte zutritt zum Zimmer und findet Miss Foster tot auf. Der Gerichtsmediziner stellt fest, dass sie schon drei Tage zuvor gestorben sein muss, laut den Einträgen im Hotelcomputer hat sie aber in den vergangenen drei Tagen den Wäschedienst und den Zimmerservice genutzt und war frühstücken. Jemand hat also den Hack dazu genutzt, um das Computerprogramm des Hotels zu manipulieren. Dadurch sah es aus, als würde der Gast im Zimmer noch leben, obwohl die Dame schon längst tot war. Über den Weg, wie das Schadprogramm in das System des Hotels kam, findet Raven Ramirez eine IP-Adresse heraus, die zu einem Laptop eines Barbesitzers gehört. Auf diesem Laptop und dem Telefon finden sich belastende Beweise. Also Fall gelöst? Nein, nicht ganz…

Zitat

hospitality hack – Der Hack eines Hotel-Computernetzwerks, um dessen Angestellte und Gäste zu erpressen.

Hinter der Geschichte

Zwei Dinge gefallen mir hier nicht: Punkt eins, man ist in New York, es passiert ein Mord – und niemand vom CSI: NY schaut vorbei? Punkt zwei, Mundo und Ryan schießen sich allein aufgrund der Computerbeweise fest auf einen Tatverdächtigen. Müsste in einem rechtmäßigen Verfahren nicht auch noch bewiesen werden, dass der Verdächtige wirklich am Tatort war? Und zwar nicht über das Höhenprofil eines Mobiltelefons, sondern über DNS oder Fingerabdrücke, Zeugenaussagen oder ähnliches?

CSI: MIAMI | 10.06 – Wessen Werk war Teufels Beitrag?

Originaltitel: By the Book

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Ein Gewitter zieht über Miami hinweg. Calleigh Duquesne und Eric Delko werden zu einem alten Haus gerufen, wo jemand einen Mord gemeldet hat. Die beiden durchsuchen das Haus und entdecken eine Frau, die tot kopfüber von einem Kronleuchter baumelt. Sie scheint ausgeblutet zu sein und hat zwei Wunden am Hals – Bissspuren, um genau zu sein. Das Haus befindet sich auf einer Insel, der Mörder muss also mit der Fähre gekommen sein. Als Tom Loman die Leiche untersucht, hat er plötzlich Gefühlsstörungen in den Händen. Eine Geruchsprobe lässt vermuten, dass er irgendwo an der Toten mit Schierling in Kontakt gekommen ist.

Die Tote war die Putzfrau des Anwesens. Doch den Besitzer hat man dort noch nie gesehen, es werden nur Leute dafür bezahlt, das Haus in Schuss zu halten für den Fall, dass mal jemand kommt. Eric findet einen Brief, der in einer merkwürdigen Sprache geschrieben wurde, die real nicht existiert, sie stammt aus einer Buchreihe über Vampire. Autorin dieser Reihe ist Marilyn Milner, und ihr gehört auch das Haus, in dem das Verbrechen geschehen ist. Dann findet Calleigh heraus, dass der Brief – der Milners Romanreihe in den höchsten Tönen lobt – in Blut geschrieben wurde. Das ist nicht das einzige, das an diesem Fall sehr merkwürdig ist…

Zitat

„Ich hasse Halloween.“
Calleigh Duquesne

Hinter der Geschichte

Marilyn Milners letztes Vampirbuch hieß laut Eric „Love’s First Bite“ („Der erste Biss der Liebe“ oder auch „Liebe auf den ersten Biss“). In der ganzen Beschreibung wird klar, dass Stephenie Meyer und ihre „Twilight„-Romanreihe (auf Deutsch die „Bis(s)“-Reihe) als Vorbild für die Autorin und ihre Werke gedient haben.

Angesichts der etwas arg trivialen „Twilight“-Reihe ist es fast schon schmerzhaft zu sehen, dass ausgerechnet ein Dramatiker wie John Irving für den deutschen Titel der Episode herhalten musste, dieser spielt nämlich auf den Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ an. Interessant finde ich auch die Tendenz in der deutschen Übersetzung, solche Titel als Frage wiederzugeben (erst eine Folge zuvor hieß ja „Wer ist ‚El Asesino‘?“). Mein Vorschlag für den Episodentitel wäre „Bis(s) zum letzten Tropfen“ gewesen.

Die Folge wurde erstmals am 30. Oktober 2011 ausgestrahl und war eine Halloween-Episode (auch wenn Halloween erst einen Tag später ist).

C.S.I. 10.06: Der Tod und das Mädchen

Originaltitel: Death & The Maiden

Inhalt

(c) CBS

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Ein Jugendlicher, Tommy Baker, wird verfolgt, brutal gestoppt und zusammengeschlagen. Eine Prostituierte findet ihn und ruft den Rettungsdienst. Catherine Willows und Nick Stokes werden dazugerufen, den Fall aufzuklären. Im Krankenhaus ist Tommy nicht sonderlich kooperativ, so dass Nick an den Tatort zurückkehrt. Die Blutspuren sind über die halbe Straße verteilt, die Prügelei muss lange gedauert haben. Als Nick am nächsten Morgen endlich die KIeidung von Tommy untersuchen will, erfährt er, dass dieser gegen den ärztlichen Rat das Krankenhaus verlassen hat. Er besucht ihn zu Hause, trifft dort aber zuerst nur auf die stark alkoholisierte Mutter. Sein Bruder erzählt, dass Tommy nur kurz zu Hause war, dann aber wieder ging, als er geduscht hatte. Jetzt geht er nicht einmal mehr an sein Handy. Am Tatort findet sich neben Blutspuren des Opfers auch Sperma eines fremden Mannes. Was ist in dieser Gasse passiert?

Greg Sanders und Raymond Langston ermitteln in einem Elektronikgeschäft, in dem es gebrannt hat. Die Löscharbeiten sind beendet und mitten im Laden liegt eine Leiche. Wayne Smith wurde angeschossen, bevor das Feuer ausbrach. Im Laden gibt es eine Überwachungskamera, aber das Band fehlt. Greg findet in der Kasse kein Geld, aber dafür einen Revolver, aus dem zwei Schüsse abgegeben wurden. Der Täter kam offenbar durch ein Fenster in der Werkstatt hinter dem Laden. Und in dieser Werkstatt steht eine Tasche voller Schmuck, so wie es aussieht, handelt es sich dabei um Diebesgut. Auf der Tasche sind Blutspritzer, und die offenbaren eine Überraschung…

Zitat

„Ach, Sie meinen die Spurenvernichtungsbrigade?“
Greg Sanders hat keine sehr hohe Meinung von der Feuerwehr

Hinter der Geschichte – Achtung, Spoiler!

Und schon wieder: Zwei Fälle, die separat beginnen und dann doch irgendwie zusammen gehören. Das kommt bei „C.S.I.“ mittlerweile etwas zu oft zum Einsatz und trübt diese ansonsten sehr gut erzählte Geschichte.

 

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