Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 67 von 200)

CSI: MIAMI | 10.11 – Kinderstars

Originaltitel: Crowned

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ehrgeizige Eltern messen ihre minderjährigen Mädchen in Miami bei einem Laufstegwettbewerb, bei dem einige der Kinder sich bereits Marotten wie erwachsene Models angewöhnt haben. Als ein Mitarbeiter etwas später Melrose, eine der jungen Kandidatinnen, abholen will, findet er deren Mutter tot im Badezimmer vor. Jemand hat ihr eine Tiara ins Gesicht gerammt, deren Spitze drang ins Gehirn ein und verursachte eine tödliche Blutung. Damit kommen die Eltern sämtlicher Konkurrentinnen als Täter in Frage, aber auch die Familie der Frau, ihr Mann und die ältere Tochter. Eric findet am Tatort eine Perle, die zum Kleid eines anderen Mädchens gehört.

Melrose wird von einer Spezialistin für Kinder befragt, die offenbar nicht erfasst hat, was ihrer Mutter passiert ist. Bei der Befragung gibt sie an, dass der Vater ihrer Mutter „weh getan“ habe. Während Tripp den Vater sucht, sichten Calleigh und Ryan das Videomaterial, das auf der Veranstaltung aufgenommen wurde. Dabei stellen sie fest, dass das schon mal jemand anderes getan hat. Sie stellen fest, dass es jemand auf die Mädchen abgesehen hat…

Zitat

„Heute gibt es keinen Gewinner, Tom.“
Horatio Caine

Hinter der Geschichte

Wenn in Amerika ein Kind entführt wird, hört man immer wieder vom so genannten „AMBER Alert“. „AMBER“ steht für „America’s Missing: Broadcast Emergency Response“, dabei werden verschiedenen Maßnahmen eingeleitet, um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Unter anderem werden auf Displays an öffentlichen Straßen Meldungen eingeblendet.

ACHTUNG, SPOILER! Der Cartoon, der am Ende der Episode in dem Kino läuft, ist „Mighty Mouse„. Der Cartoon wurde verwendet, da CBS (die Produktionsfirma der „CSI“-Serien) die Rechte an den alten Episoden hält.

 

C.S.I. 10.11: Schön ist die Sünde nur bis zum Tod

Originaltitel: Sin City Blues

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In einem Naturschutzgebiet entdeckt ein Hubschrauber der Parkaufsicht ein Fahrzeug. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, bis das Auto einen Unfall baut und dessen Fahrer zu Fuß zu fliehen versucht. Er wird gefasst. Auf der Ladefläche des Trucks werden Operationsbesteck, Organe, Körperteile und die Leiche eines Kindes gefunden. Raymond Langston vermutet, dass das mit dem Fall des mysteriösen „Doktor Jekyll“ zu tun hat, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt. Zuerst hat er einem Opfer nach dessen Tod den Darm zu einer Schleife verknotet, dann einem noch Lebenden einen entzündeten Blinddarm in die Bauchhöhle genäht. Der Fahrer des Trucks, ein gewisser Juan, macht allerdings nicht den Eindruck, als sei er der Gesuchte Mörderchirurg. Doktor Robbins stellt fest, dass der Junge starb, als an ihm ein regulärer Eingriff vorgenommen wurde, der allerdings schiefging, weil das Opfer an der Bluterkrankheit litt und schon beim ersten Schnitt verblutete. Leere Medikamentenverpackungen und eine Rechnung führen auf die Spur einer Kräuterapotheke. Ist hier Doktor Jekyll zu Hause?

Catherine Willows und Greg Sanders werden in ein Hotel gerufen. Eine junge Frau, Karen Jones, wurde tot in Unterwäsche auf dem Gang gefunden. Sie war nicht als Gast des Hotels angemeldet und hat eine Waffe in ihrer Handtasche. Da sie eine sehr reine Haut hat, hoffen die Ermittler, an ihr Fingerabdrücke zu finden. Der Barkeeper des Hotels erkennt Karen anhand eines Fotos wieder und erzählt, dass sie in Begleitung einer anderen Frau war. Jim Brass kann indessen das Zimmer von Miss Jones in einem anderen Hotel ausfindig machen. Und dort riecht es verdächtig…

Zitat

„Also, Doktor Frankenstein hatte Igor – vielleicht hat Doktor Jekyll einen Juan?“
Nick Stokes

Hinter der Geschichte

Die medizinische Bezeichnung für die Bluterkrankheit ist Hämophilie (griechisch wörtlich „Blutneigung“). Sie tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf und gehäuft innerhalb der Familien des europäischen Adels, die ja gerne untereinander heiraten. Die erste, die vermutlich an Hämophilie litt und sie innerhalb des Adels weitergab, war Königin Victoria von England.

Auch wenn der deutsche Titel wie ein klassisches Zitat klingt, gibt es keinen Nachweis darüber, dass er eines ist. Vermutlich hat sich die Synchro diesen ganz raffiniert selbst ausgedacht, da der Originaltitel nicht ins Deutsche übertragbar war.

 

CSI: CYBER | 1.10 – #Medikamente #Gift

Originaltitel: Click your Poison

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In Cleveland, Ohio wird ein Mann überfahren. Er wurde beobachtet, wie er scheinbar orientierungslos auf die Straße gestolpert ist. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass er ein Herzleiden hat, gegen das er eigentlich Medikamente nehmen sollte und das passende Medikament, gekauft in einer kanadischen Onlineapotheke, wird bei ihm auch gefunden. Nur gibt es da eine Unstimmigkeit: Das Medikament enthält keinen Wirkstoff, nur einen Mix aus Schmerzmitteln und Stimmungsaufhellern. Es sollte also nur eine Wirkung vortäuschen. Verkauft werden die Medikamente über eine dubiose Webseite, deren Anzeigen auf einer Krankheits-Infoseite erscheinen. Doch diese Anzeigen sind dort nicht geschaltet, man hat die Seite gehackt und die Werbung über ein anderes Banner gelegt. Die Frau des Opfers macht sich Vorwürfe, sie hat das billige Medikament gekauft, weil ihr Mann einen Herzinfarkt hatte und die beiden nach einer Tarifänderung der Krankenkasse sein Herzmedikament hätten selber bezahlen müssen, was sie sich nicht leisten konnten. Um den Ermittlern zu helfen, bringt sie alles mit, was sie über die Apotheke an Unterlagen hat, einschließlich der letzten Sendung, die einen Tag zuvor kam. Über den Frankierstempel erkennt Avery Ryan, dass der Brief in Texas abgeschickt wurde. Er hat allerdings keinen Absender. Brody Nelson und Daniel Krumitz können trotzdem herausfinden, wo der Brief frankiert wurde. Dort angekommen finden Ryan und Elijah Mundo allerdings nur eines Mittelsmann, der die Hintermänner nicht kennt. Während das CSI weiter ermittelt, kommt heruas, dass selbst die Ärztin einer großen Praxis für ihre Patienten ebenfalls Medikamente von der betrügerischen Apotheke bestellt hat, da derzeit Mangel an einem Grippemedikament herrscht. Es wird höchste Zeit, dem Betrüger das Handwerk zu legen…

Zitat

malvertisement – Infizierte Internetwerbung, die den nichtsahnenden Nutzer zu einer Seite mit Schadsoftware umleitet.

Hinter der Geschichte

Die in der Episode erwähnten Medikamente heißen Tramizor, Damitrol, Anfedril, Lindrexia, Vyalvin und Nustrivia. Später wird noch „Doxaflu“ erwähnt. Laut Simon Sifter sind sie gegen unterschiedlichste Krankheiten, was uns betrifft, haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie existieren nicht, auch wenn ihre Namen sehr gut ausgedacht sind.

ACHTUNG, SPOILER!

Die Komplizen werden bezahlt, indem sie an einem Spiel auf einer Online-Poker-Webseite teilnehmen. Ihr Boss verliert absichtlich und der Gewinn ist ihre Bezahlung. Ein ähnliches System hat ein anderer Autor auch schon einmal beschrieben: Ian Fleming. In dem James-Bond-Roman „Diamantenfieber“ zahlt eine amerikanische Gang ihre Handlanger aus, indem sie diese auf abgesprochene Pferderennen wetten lässt.

CSI: MIAMI | 10.10 – Das Geheimnis der verschwundenen Familie

Originaltitel: Long gone

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In einem Vorort von Miami fällt einem Nachbarn auf, dass aus einem Haus Wasser geströmt kommt. Drinnen sieht es so aus, als hätten die Besitzer, Andrew und Paula Nolan und ihr Sohn, das Haus fluchtartig verlassen: der Wasserhahn ist aufgedreht, das Bügeleisen an und auf dem Herd steht ein Topf mit Eiern, der kocht. Während das CSI noch herauszufinden versucht, was hier passiert ist, fahren Frank Tripp und Calleigh Duquesne zur Wohnung der Tochter der Nolans, Olivia. Dort treffen sie auf einen Mann, der sich als Olivias Freund ausgibt, kurz darauf aber das Feuer auf die Beamten eröffnet. Olivia und ihr Freund können gefunden werden, verstehen aber auch nicht, was hier passiert ist. Ein vor Ort gefundener Zahn kann dem Freund zugeordnet werden, aber die Auseinandersetzung mit dem Vater war schon zwei Tage vorher. Es sieht nicht gut aus, was Beweise betrifft, bis die Ermittler den Filter der Klimaanlage untersuchen und Spuren von Kokain entdecken. Außerdem wurde der Vater vor zwei Jahren entlassen, hat seiner Familie aber offenbar vorgegaukelt, er würde weiterhin arbeiten gehen. Der Freund der Tochter erinnert sich an ein markantes Auto. Die Ermittler finden es und geraten in eine weitere Schießerei…

Zitat

„Sie gehören nicht zu den Menschen, die Feinde haben.“
„Tja. Bis jetzt.“
Olivia Nolan und Horatio Caine über Olivias Eltern

Hinter der Geschichte

In dieser Geschichte gibt es schon wieder einen Rückblick auf eine länger vergangene Zeit, wo wir einen der Darsteller der Folge in jüngeren Jahren sehen. Zuvor war das bei den CSI-Serien sehr punktuell als Effekt zum Einsatz gekommen. Aber irgendwie verwenden die Autoren es inzwischen sehr gern. In diesem Fall ist es schon die zweite Woche in Folge.

 

C.S.I. 10.10: Romeo will sterben

Originaltitel: Better off Dead

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Im Waffenladen der Familie Rinaldi hat es eine wilde Schießerei gegeben. Der Besitzer ist verwundet, seine Mutter tot und ein weiterer Mann liegt tot im Laden. Außerdem gibt es Spuren, dass noch jemand da war, der aber offenbar unverletzt fliehen konnte. Laut Aussage des Sohnes ist der Unbekannte der Auslöser der Schießerei gewesen – alle anderen haben auf ihn geschossen! Greg Sanders und Nick Stokes ordnen die Schüsse zu und letztlich bestätigt auch die Autopsie, dass der Unbekannte gar nicht geschossen hat. Der Tote, ein Stammkunde namens Smith, hat die Mutter erschossen und ihren Sohn getroffen, und eine Kombination von Kugeln des Sohnes unnd Mutter Rinaldi hat wiederum Smith getötet. Der Unbekannte stand mitten im Schussfeld und wurde nicht getroffen, obwohl rund zwanzig Kugeln um ihn herum geflogen sind. Im Lager finden die Ermittler illegale Waffenteile, mit denen man aus halbautomatischen Waffen vollautomatische machen kann. Offenbar lief doch einiges anders, als Rinaldi Junior behauptet hat…

In einem Park wird eine tote Frau gefunden, die anscheinend jemand aus einem Auto geworfen und anschließend mit einer Decke zugedeckt hat. Doktor Robbins findet außerdem noch eine Schusswunde an ihrem Kopf, die sie aber nicht getötet hat. Zufällig entdeckt ein Streifenpolizist ihr Auto, das im Halteverbot steht. An selbigem sind Blutspuren. Sarah Sidle und Catherine Willows finden ihre Adresse und einen Hausschlüssel. Im Schlafzimmer sind Blutspuren und ein toter Hund, hier hat das Verbrechen offenbar seinen Anfang genommen. Und wie ging es dann weiter?

Zitat

„Das hier ist eher ein Spaghetti-Western: Jede Menge Italiener und jede Menge Blut.“
Jim Brass

Hinter der Geschichte

Nick Stokes bezeichnet die illegalen Waffenbauteile als „Hahnrasten“, was nicht ganz korrekt ist, denn die „Hahnrast“ ist ein reguläres Bauteil eines Abzugs.

Ein wichtiger Schauplatz in dieser Geschichte ist das Skydeck des Ivory Tower. Dabei handelt es sich um einen tatsächlich existierenden Aussichtspunkt. Der Ivory Tower gehört zum Palms Hotel.

 

CSI: CYBER | 1.09 – #Smartphone #Übernahme

Originaltitel: L0m1s

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Das CSI-Team beobachtet am Monitor, wie nach und nach WLAN-Netzwerke an Bord von Flugzeugen der Monument Air ausfallen. Alle Flieger sind vom Miami International Airport gestartet und wie sich herausstellt, hat in jedem Flugzeug ein Passagier das WLAN mit seinem Mobiltelefon deaktiviert. Ein koordinierter Angriff? Simon Sifter informiert die Homeland Security. Avery Ryan, Elijah Mundo und Nelson Brody reisen nach Miami. Sie finden ihre Verdächtige, einen sechzehnjährigen Teenager. Die streitet alles ab. Gleiches erleben die Beamten der Homeland Security bei den anderen Flugzeugen. Die Verursache stammen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten und es gibt keine Verbindung untereinander. Während Avery mit Sifter telefoniert und den Stand der Dinge abklärt, bricht um sie herum das Chaos aus: Fast alle Passagiere des Flugs bekommen gemeldet, dass ihre Kreditkarten gesperrt sind. Daniel Krumitz findet einen Schadcode auf allen Telefonen, der die Signator eines Hackers enthält: L0m1s. Er hat rund 300.000 Dollar über die gestohlenen Kreditkartendaten erbeutet und ist offensichtlich noch nicht fertig. Schließlich kann das Team die Stelle finden, an der sich die Telefone infiziert haben: Eine große Ladestation im Flughafenterminal. Als der Bereich abgesperrt wird, entdeckt Avery, dass eine Frau, die vermeintlich auf ihrem Sitz eingeschlafen ist, in Wirklichkeit tot ist. Sie hat an der Ladestation gearbeitet und wurde von jemandem abgelenkt, damit die Station manipuliert werden konnte. Und mittlerweile ist der Hacker einen Schritt weiter gegangen: Er hat die infizierten Mobiltelefone gesperrt und erpresst deren Besitzer…

Zitat

Juice Jacking – Ein Angriff auf ein elektronisches Gerät, der während des Ladevorgangs erfolgt.

Hinter der Geschichte

Krumitz bezeichnet die Konsole mit den Ladestationen als „Patient Null“. Ärzte bezeichnen damit den ersten Infizierten in einer Epidemie, der selbige auslöste, weil er weitere Menschen angesteckt hat.

Ich sag es nur ungern, aber schon wieder einmal ist die Cyberabteilung im Gebiet einer anderen CSI-Serie unterwegs, es gibt sogar einen Mord – aber niemand von „CSI: Miami“ steckt den Kopf zur Tür herein.

 

ProDRENALIN 2.0: ProDADS neue Version des Bildstabilisierungsprogramms

ProDAD ProDRENALIN

Vor knapp zwei Jahren brachte ProDAD mit ProDRENALIN eine Software auf den Markt, mit der man Filme aus der Action-Cam nachbearbeiten konnte. ProDRENALIN sorgte dafür, dass einige ungewünschte Effekte, die das Filmen mit einer solchen Kamera mit sich bringt, ausgeglichen wurden. Allen voran natürlich die Bildstabilisierung, aber auch der „Fischaugen“-Effekt oder den „Rolling-Shutter“-Ausgleich. Von dieser Software hat ProDAD nun die Version 2.0 herausgebracht, die ich mir im Rahmen eines Testes anschauen durfte.

Der erste Eindruck

ProDrenalin 2.0 - der Bildschirmaufbau wurde geändert und enthält neue Funktionen.

ProDrenalin 2.0 – der Bildschirmaufbau wurde geändert und enthält neue Funktionen.

An der Oberfläche, die sich nach dem Starten von ProDRENALIN zeigt, hat sich einiges geändert, manches ist gleich geblieben. Der Bildschirm, der das Video zeigt, ist immer noch groß in der Mitte, darüber ist die Bearbeitungsleiste angebracht. Noch immer kann man das zu bearbeitende Video auf zwei Arten in das Programm ziehen: Entweder, indem man es auf der Festplatte über den „Durchsuchen“-Button importiert, oder indem man das entsprechende Verzeichnis öffnet und das Video mit der Maus herüberzieht. Der Import verschiedener Videostandards funktioniert reibungslos.

Das Menü in der oberen Leiste wurde umgestellt. An seinem ursprünglichen Platz geblieben ist lediglich die Import-Möglichkeit ganz links, das Menü zur Bildstabilisierung und Kameraauswahl ist komfortabler geworden. Die Liste, in der man aus verschiedenen Action-Cams die eigene aussuchen kann, wurde natürlich entsprechend aktualisiert. Die Einstellungen können auch angepasst werden, zum Beispiel, wenn man zwar das Bild ruhig haben möchte, aber der Fischaugen-Effekt bleiben soll. Oder aber wenn das Modell der eigenen Kamera nicht explizit in der Liste auftaucht, dann kann man ein die Einstellungen für ein anderes Modell nehmen und korrigieren.

Direkt daneben befand sich in der ersten Version das Menü für verschiedene Bildeffekte. Dieses Menü wurde erweitert und ist an den linken Rand gewandert, deswegen dazu später mehr. Stattdessen finden sich Farbverstärker und ein Werkzeug-Menü an der Stelle. Direkt daneben das Feld für die Ansichten gab es schon in der ersten Version.

Neue Funktionen

ProDrenalin 2.0 - Überarbeitete und neue Menüs zum Bearbeiten der Videos.

ProDrenalin 2.0 – Überarbeitete und neue Menüs zum Bearbeiten der Videos.

Wenn man mit der Videobearbeitung beginnt, sieht man gleich die neuen Funktionen, die die Version 2.0 aufzuweisen hat. Beim Einlesen und Verarbeiten des jeweiligen Videos werden jetzt beispielsweise verschiedene Parameter angezeigt, etwa wie stark sich das Bild bewegt und ähnliches. Dann kann man die erste, bearbeitete Version begutachten. ProDRENALIN schafft es auch in dieser Version, aus einem ruckeligen Bild eine flüssige Bewegung zu generieren, die viel angenehmer anzusehen ist. Die Bewegung, die etwa die Kamera auf dem Helm eines Radfahrers macht oder ein Taucher beim Austarieren, wird sehr gut kompensiert. Neuerdings werden ja immer mehr Aufnahmen mit Drohnen gemacht, auch hier eignet sich das Programm zum Ausgleichen von ruckeligen Bewegungen.

Ebenfalls neu hinzugekommen ist eine weitere Ausgleichsfunktion: Wenn man mit einer Kamera eine heftige Bewegung macht, kann es sein, dass das Bild zusätzlich verzerrt wird, weil der Aufnahmesensor der Kamera erschüttert wird. Das zeigt sich als ein elektronisches „Wabbeln“ auf dem Bildschirm. ProDRENALIN 2.0 kann auch dieses „Wabbeln“ ausgleichen.

Betrachten wir die neuen Menüs: Links neben dem Videobild gibt es ein Vorlagenverzeichnis, mit dem man verschiedene Effekte auf den Film anwenden kann. Der bekannte „Alte-Film“-Effekt, mit dem das Bild in Schwarz-Weiß umgerechnet wird, gehört genauso dazu wie verschiedene Filmlooks, das Bild kann wärmer oder kälter gemacht werden, in eine Nacht-Aufnahme umgerechnet werden… und so weiter. Ich habe mit ein paar Möglichkeiten rumgespielt und es ist wirklich beeindruckend. Man kann sehr viel machen, damit das Bild heller, freundlicher oder einfach anders wirkt. Natürlich gibt es auch eine Reset-Möglichkeit, falls einem der Effekt dann doch nicht zusagt.

Rechts neben dem Videobild befindet sich das Menü für die Clipeinstellungen. Ein solches Menü hatte die erste Version auch schon, allerdings ist es gründlich überarbeitet und erweitert worden. Was einem als erstes auffällt, ist das Histogramm über dem eigentlichen Menü, das für das aktuelle Bild angezeigt wird. Im Menü kann man Farbeinstellungen verändern, und zwar im Feinbereich. Die Bedienung erfolgt dabei über Regler, und mit der enstprechenden Einstellung des Videobilds sieht man die Änderungen sofort.

Der geteilte Bildschirm erlaubt einen direkten Vergleich zwischen Original und bearbeitetem Video.

Der geteilte Bildschirm erlaubt einen direkten Vergleich zwischen Original und bearbeitetem Video.

Unter dem Videobild findet sich in der neuen Version ein Storyboard. Hier kann man mehrere Videos zu einem „Rohschnitt“ zusammenfassen und dann im eigentlichen Schnittprogramm weiter bearbeiten. Dazu kommt eine weitere, neue Funktion: Wenn man von einem Video nur eine Szene oder einen Ausschnitt bearbeiten möchte, kann man dieses direkt in ProDRENALIN zuschneiden. Damit vermeidet man, das ganze Video neu berechnen zu lassen, obwohl man eigentlich nur einen Teil davon braucht.

Nicht nur der Export in ein Schnittprogramm ist möglich, auch das direkte Hochladen zu YouTube. Länger geworden ist zudem die Liste an Formaten, die das Programm verarbeiten und ausgeben kann.

Und noch eine neue Funktion: Der Snapshot. Man kann das aktuelle Videobild, das auf dem Monitor angezeigt wird, per Mausklick als Standbild abspeichern.

Der Praxistest

Zuallererst ein Hinweis: Zu diesem Test wird es noch ein Video geben, denn bewegte Bilder sieht man nun mal besser in bewegten Bildern. Bis dahin muss der geneigte Leser mein Wort dafür nehmen. Mein Testvideo entstand bei einem Schnorchelausflug in Griechenland. Es ist oben in den Bildschirmaufnahmen zu sehen. Das Original ist insgesamt unruhig von der Kameraführung her und hat ein paar heftige Bewegungen drin, da ich die Kamera in der Hand gehalten habe, anstatt sie irgendwo zu montieren. Als Schnorchler hat man da ja auch den Nachteil gegenüber den Gerätetauchern, dass man kaum etwas am Körper trägt, wo man eine solche Kamera montieren kann.

Der Einstieg in ProDRENALIN ist noch genauso intuitiv und einfach wie mit Version 1.0: Das Video aus dem Verzeichnis ins Programm ziehen, dann die Kamera auswählen, auf Stabilisierung klicken – und schon ist ein Großteil der Arbeit getan. Mit Hilfe der Funktion „Horizontal / Vertikal vergleichen“ kann der Bildschirm aufgeteilt werden, auf einer Seite sieht man das Video im Original, auf der anderen die korrigierte Version. Wie schon bei der ersten Version rechnet auch die neue das Video in ein Bild mit flüssigen Bewegungen um. Mit Hilfe der Effekte ließ sich das Aussehen noch etwas verändern, etwa dort, wo Farbe fehlte oder um die Tagaufnahme in eine Nachtaufnahme umzuwandeln. Allein damit hat man beim Schnitt schon einiges in der Hand.

Für die Nachbearbeitung von Bildfehlern habe ich mir dann ein anderes Video hergenommen, das in einem Pool aufgenommen wurde. In dieser Aufnahme, die eine am Boden des Pools befestigte Schatztruhe zeigt, waren die oben angesprochenen „Wabbler“ zu sehen. Um solche Bildfehler auszugleichen, muss man die Empfindlichkeit der Korrektur hochsetzen. Das Ausgleichen des Videos dauert entsprechend länger und leider kann ich das hier nicht in einem Bild darstellen, aber die Wabbler wurden entfernt.

Etwas anderes kann ich aber zeigen. Hier ein Originalbild aus dem beschriebenen Videoclip:

Das Bild wirkt kalt und blass, hervorgerufen durch mehrere Faktoren: Die blaue Umgebungsfarbe, der Pool, der an dieser stelle knapp 3 Meter tief ist und der Umstand, dass nur durch eine seitliche Öffnung von rechts Tageslicht hereingekommen ist, der ganze Bereich sich aber unter einem Dach befand. Ich habe die Farbtemperatur des Videos nachjustiert, und das Ergebnis sieht schon viel besser aus:

Man hätte das Bild noch mehr bearbeiten können, ich wollte allerdings nur mal einen Eindruck davon zeigen, was hier einstellbar ist. Mit Hilfe der Regler kann man für jedes Video sehr genaue Feineinstellungen vornehmen bis hin zum Licht und zu einzelnen Farbkanälen.

Fazit

Software muss sich weiter entwickeln, sonst passt sie bald nicht mehr zum Stand der Technik. Im Fall von ProDRENALIN wurde aber mehr getan, nicht nur weiter entwickelt, sondern die Funktionen im Ganzen sinnvoll erweitert. ProDRENALIN 2.0 ist daher für jeden, der mit Action-Cams filmt, sei es im Wasser (Taucher, Segler), an Land (Radfahrer, Motocross) oder in der Luft (Drohnen, Flieger) ein sehr gutes Hilfsmittel, um ein stabiles, von Bildfehlern befreites und farbmäßig angepasstes Video zu erhalten, das er entweder direkt auf YouTube hochladen oder im eigenen Videobearbeitungsprogramm weiterverarbeiten kann.

 

ProDRENALIN 2.0 gibt es derzeit mit einem Einführungsbonus von minus 20 % gegenüber dem regulären Preise bei ProDAD.

Mehr Informationen auf der Produktseite bei ProDAD.

 

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Produkteigenbeschreibung von ProDAD: Erleben Sie Ihre Action-Cam-Aufnahmen jetzt mit dynamischen Farben, knackigen Kontrasten und gleichzeitig perfekt stabilisiert! Außerdem neu in ProDRENALIN V2 Plus: Die bislang unerreichte Geschwindigkeit und Effizienz in der Korrektur von Verwacklungen, Verzerrungen sowie Rolling Shutter-Effekten. Darüber hinaus korrigiert ProDRENALIN V2 Plus erstmals auch das besonders störende Wobble/Wabbeln, verursacht durch Erschütterungen des CMOS-Sensors der Kamera.

CSI: MIAMI | 10.09 – Eine Frage der Rache

Originaltitel: A few dead Man

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

1992 hatte Frank Tripp noch einen Schnurrbart und war Streifenpolizist, als er den jungen Troy Faber tot auffand. Schnell hat man drei Jugendliche gefunden, die zwar ihre Schuld nicht zugegeben haben, aber von einem Zeugen gesehen wurden. Deswegen wurden sie zu lebenslänger Haft verurteilt. 2011 zieht der Belastungszeuge überraschend seine Aussage zurück, das ganze Verfahren bricht daraufhin in sich zusammen und die drei Verurteilten – inzwischen natürlich erwachsene Männer – werden freigelassen. Die Freude der Freiheit währt für einen der drei aber nicht lange, denn noch während einer Feier anlässlich der Freilassung wird er niedergestochen und stirbt. Die Sängerin Kayla Bledsoe, die sich für die Freilassung der drei stark gemacht und auch die Party veranstaltet hat, gibt an, von einem der drei vergewaltigt worden zu sein. Der kann allerdings mit einem Schnellboot fliehen. Da er aber zum Krankenhaus zurückkehrt, um Kayla zum Schweigen zu bringen, kann das CSI ihn stellen. Er nimmt eine Geisel und wird von Horatio erschossen. Gleichzeitig stellt Doktor Loman fest, dass der Erstochene im Genitalbereich verstümmelt wurde, und zwar auf genau die gleiche Weise, wie das bei dem Jungen 1992 geschehen ist. Der Mörder hat also Täterwissen…

Zitat

„Und wen hältst Du für verdächtig?“
„Ungefähr halb Miami.“
Frank Tripp und Horatio Caine

Hinter der Geschichte

Wieder einmal richtig gut ist der Titel dieser Episode übertragen worden: Der Originaltitel ist eine Anspielung auf den Film „A few good Men“, dessen deutscher Titel lautet „Eine Frage der Ehre“. Der Film ist aus dem Jahr 1992, als der Mord an dem Jungen geschah.

In dieser Episode ist ein sehr auffälliger Filmfehler zu sehen: Als Ryan seine Kamera mit dem Computer verbindet, wird das Bild, das er gerade angsehen hat, sofort auf dem Computermonitor angezeigt. Normalerweise müsste er das Bild erst auf den Computer herunterladen, um es ansehen zu können.

ACHTUNG, SPOILER! Ein weiterer Filmfehler ist bei der Leiche zu sehen: Die tödlichen Stichwunden passen von der Form her nicht zur Tatwaffe.

 

C.S.I. 10.09: Mit besten Grüßen, Doktor Jekyll

Originaltitel: Appendicitement

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Henry Andrews vom Labor hat eigentlich Urlaub, doch Greg Sanders, Nick Stokes und David Hodges wollen ihn überraschen. Sie entführen ihn und fahren mit ihm in die Wüste, wo es den besten Barbeque überhaupt geben soll. Doch dann bauen sie einen Unfall, als sie einem anderen Auto ausweichen müssen. Da sie keinen Handyempfang haben, gehen sie zu Fuß weiter, allerdings nur, um das Restaurant vom Gesundheitsamt geschlossen vorzufinden. Auf der Suche nach einem Festnetztelefon entdecken sie eine Leiche.  Da sie vorläufig keine Verstärkung rufen können, müssen sie sich selbst erstmal umsehen. Und damit beginnt eine sehr merkwürdige Geschichte…

Catherine Willows und Raymond Langston werden zu einem Haus gerufen, wo eine Frau den Notruf wählte, das Gespräch aber unterbrochen wurde. Die Frau ist tot, sie wurde in der Badewanne ertränkt. Ihr – wesentlich älterer – Freund war ein paar Zimmer weiter und hat nichts mitbekommen, da er eine CPAP-Maske aufhatte und schlief. Die Tote hatte die Spitze einer abgebrochenen Kanüle im Arm, an der sich Reste von Ketamin befinden. Während Jim Brass den Verdächtigen verhört, kippt dieser um und stirbt. Doktor Robbins stellt einen Herzinfarkt aufgrund einer fortgeschrittenen chronischen Darmentzündung fest. Bei der weiteren Untersuchung findet er noch etwas: Jemand hat dem Mann einen zweiten, entzündeten Blinddarm an seinen Darm angenäht. Und die Art und Weise, wie das geschah, ohne eine Narbe zu hinterlassen, erinnert an Doktor Jekyll…

Zitat

„Bester Geburtstag aller Zeiten!“
Henry Andrews

Hinter der Geschichte

Doktor Jekylls Opfer litt an einem Morbus Crohn und Schlafapnoe. Bei der Schlafapnoe hören Menschen im Schlaf mit dem Atmen auf, was dazu führt, dass der Schlaf nicht mehr erholsam ist. Das plötzliche Einschlafen, dass der Mann in dieser Episode zeigte, kann eine Folge der Schlafapnoe sein.

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