Es ist ruhig geworden um die Flat Flute Divers… doch etwas tut sich. Hier ist eine 2016er Impression.
Reisen, Rätsel, Abenteuer.
Es ist ruhig geworden um die Flat Flute Divers… doch etwas tut sich. Hier ist eine 2016er Impression.
Originaltitel: Last Straw
Ein Pferd rennt ohne Reiter auf eine Straße bei einer Koppel. Ein Autofahrer beobachtet das ganze und bemerkt Blut am Sattel, also ruft er die Polizei. Während Calleigh das Pferd beruhigt, folgt Ryan seinen Spuren zurück und findet eine Reiterin tot im Gras liegen. Sie war mit einem Seil an einem Baum aufgehängt gewesen und offensichtlich hat ihr Mörder das Pferd benutzt, um sie hochzuziehen. Als das Pferd durchging, öffnete sich ein Knoten und die tote Reiterin fiel zu Boden. Ihr Name war Cassidy Welles. Als Doktor Loman das Seil durchschneidet, um es der Spurensicherung zu geben, entdeckt er, dass das Opfer darunter eine Halskette getragen hat. Das ist in zweifacher Hinsicht ungewöhnlich: Zum einen hätte eine solche Kette sich beim Reiten irgendwo verfangen können, zum zweiten bildet der Anhänger der Kette die griechischen Buchstaben „Phi Gamma Alpha“, was auf eine Studentenverbindung hindeutet – doch das Opfer ist bereits Anfang 30. Weitere Spuren zeigen, dass Cassidy an diesem Morgen noch Sex hatte, entweder auf die brutale Weise oder „nicht einvernehmlich“, wie Eric sich ausdrückt. Bei einer ausgedehnten Suche im Umfeld des Tatorts kann der Stein gefunden werden, mit dem Cassidy niedergeschlagen wurde, sowie eine Reitgerte, die ein Initial trägt, das nicht mit Cassidys übereinstimmt. Und das bringt die Ermittler zur Universität – und zur Studentenverbindung Phi Gamma Alpha. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord, und wieder ist das Zeichen der Verbindung am Tatort zu finden…
„Er wollte, dass sie leidet, und das hat er auch geschafft. Sorgen wir dafür, dass er es auch tut.“
Horatio Caine über den Mörder
Die Besitzerin des Stalls, in dem das Opfer ihr Pferd stehen hatte, Joana Toring, wird dargestellt von Bo Derek. Den Durchbruch als Schauspielerin erlebte sie in dem Film „Zehn – Die Traumfrau“ von Blake Edwards.
Achtung, Spoiler! In dieser Folge geht es um Mobbing und seine Folgen, und das Thema ist sehr gut aufbereitet. In der Realität ist es leider eher so, dass ein Mobbingopfer erfolgreich Selbstmord begeht. Die Mobber selbst werden mit den Folgen ihrer Taten selten bis gar nicht konfrontiert, ich selbst kenne einen Fall, in dem die Aufarbeitung eines Mobbingfalls von Klassenkameraden, in dem das Opfer sich selbst tötete, durch die entsprechende Schule aktiv verhindert wurde. Man fürchtete wohl um den guten Ruf. Horatio Caine fasst die Ereignisse der Episode insofern gut zusammen: Der Mörder tötete die Opfer, weil sie Mobber waren und fragt, ob Caine das nicht verstehen könne. Caine antwortet: „Verstehen kann ich das schon, aber es ist immer noch ein Verbrechen.“ Selbstjustiz ist auch keine Lösung.
Originaltitel: Unshockable
Während eines Konzerts der Rascal Flatts kommt es zu einem Zwischenfall: Der Bassist bekommt einen Stromschlag und stirbt fast. Die Strommarken auf seiner Haut verraten Catherine Willows, dass es sich um stärkeren Strom gehandelt haben muss, als in den USA üblich, was nicht zu einem Unfall passt. Nick Stokes untersucht den Bass und stellt fest, dass an diesem Instrument keine Spuren zu finden sind – es handelt sich nicht um den Bass, den der Musiker auf der Bühne gespielt hat! Irgendjemand will die Beweise manipulieren…
Raymond Langston und Sarah Sidle sind am Lake Mead, wo eine Polizistin eine Leiche im Schilf gefunden hat. Der Tote trägt Kleidung zum Angeln und hat ein paar merkwürdige Souvenirs dabei, eine kubanische Zigarre, eine Uhr mit einem Eisernen Kreuz und ähnliche Dinge, die Logos von Militär- oder Sondereinheiten tragen. Als Langston die Fingerabdrücke des Toten überprüft, bekommt Catherine einen Anruf von ganz oben: Der Tote ist ein ehemaliger stellvertretender Direktor der CIA. Und die schaltet sich in den Fall ein. Zunächst tragen die Agenten alle Sachen aus dem Haus des Direktors, um sie im Sinne der nationalen Sicherheit selbst zu untersuchen. Sarah und Langston stehen vor einem leeren Haus und müssen sich alles selbst zusammenreimen. Kompliziert wird die Lage, als Mitarbeiter des deutschen diplomatischen Dienstes aufkreuzen…
„Schätzchen, wo ist meine Hose?“
Der Bassist der Rascal Flatts hat neben seinem Gedächtnis noch ein paar andere Dinge verloren
Im Intro der Episode werden gleich zwei Lieder gespielt: „Unstoppable“ von den Rascal Flatts und „In da Club“ von 50 Cents. Der originale Episodentitel ist entsprechend eine Anspielung auf das Lied „Unstoppable“ und den Umstand, dass der Bassist einen Elektros(c)hock gekriegt hat.
Die Mitglieder der Band „Rascal Flatts“ spielen sich in dieser Episode selbst.
Der Manager der Rascal Flatts wird von Alan Ruck dargestellt, der unter anderem in „Star Trek: Treffen der Generationen“ den Captain der ENTERPRISE-B, John Harriman, dargestellt hat. Außerdem kennt man ihn in Deutschland aus der Serie „Chaos City„.
Originaltitel: Family Secrets
Brody Nelson versucht, Avery Ryans Computer über eine drahtlose Verbindung anzuzapfen und wird dabei niedergeschlagen. Daniel Krumitz ist in einem Café mit seiner Schwester, wo sich dank eines unglücklichen Zufalls auch der Möder ihrer Eltern aufhält. Krumitz stellt ihn zur Rede.
Kurz darauf im Hauptquartier von CSI: CYBER wird dem Team ein neuer Fall übergeben: Jemand hat von verschiedenen Personen auch des öffentlichen Lebens Telefongespräche aufgezeichnet und ins Internet gestellt. In den Gesprächen geben sie verschiedene Geheimnisse preis. Auf den Telefonen wird aber kein Hack entdeckt. Bei der Einsatzbesprechung fällt Avery auf, dass Brody fehlt. Raven Ramirez erfindet eine Ausrede für ihn und versucht, ihn mit einer Textnachricht zu erreichen. Als das Team einige der Aufnahmen anhört, stellen sie fest, dass das keine Telefongespräche sind, sondern Aufzeichnungen von Sitzungen in der Praxis eines Psychotherapeuten, Doktor Richard Chan. Avery und Elijah Mundo schauen in seiner Praxis vorbei, doch sie kommen zu spät, er wurde ermordet. Auf dem Boden liegt eine zerbrochene Sanduhr. Darauf ist ein Fingerabdruck – der von Avery Ryan! Sie kennt auch die Sanduhr, sie hatte eine solche in ihrer Praxis stehen, als sie noch Psychologin war.
Inzwischen hat Raven Brody ausfindig gemacht. Er wurde gefesselt, aber es ist ihm gelungen, ein Schadprogramm auf Averys Computer zu finden, das gleiche, das auch den Computer von Doktor Chan infiziert hatte. Der Hacker von damals ist also zurück… nein, er war nie weg, wie Brody herausfindet. Seit damals hat er Avery verfolgt und ihre Schritte überwacht. Um ihn zur Strecke zu bringen, konfiszieren die Ermittler alle ihre Geräte und untersuchen sie. Avery aber hat andere Vorstellungen: Sie will den Hacker selbst jagen…
remote access trojaner (RAT) – Schadsoftware, mit der Hacker aus der Ferne Telefone, Tablets oder Computer steuern können.
Das dürfte so ziemlich einmalig sein: Der große Plot um Avery Ryan wird in dieser Folge bereits beendet, die Frage, wer ihren Computer gehackt hat und warum, wird beantwortet. Zum Beispiel bei „CSI: MIAMI“ wurde der Plot um Horatios Bruder über mehrere Staffeln ausgearbeitet. Allerdings ist der Hacker nicht tot, und das bedeutet bei „CSI“ immer, dass die Möglichkeit besteht, dass er zurückkommt. Merken wir uns also diesen Namen: Logan Reeves.
Einen kleinen Cliffhanger gibt es auch noch: Taylor Pettis, der Mörder von Daniel Krumitz‘ Eltern wird erschossen. In der letzten Szene sehen wir, wie Daniels Schwester ihm gegenüber die Tat zugibt und die Tatwaffe präsentiert. Und dann… tja, Fortsetzung folgt.
Originaltitel: Terminal Velocity
Zwei Fallschirmspringer springen aus einem Flugzeug. Zunächst läuft alles normal, doch dann reißen bei einem von beiden, Kevin, die Halteleinen und er stürzt ungebremst zu Boden. Noch an der Aufschlagstelle finden die Ermittler heraus, warum das passiert ist: Jemand hat einen Beutel mit Säure zum Fallschirm dazu gepackt, diese hat die Leinen angefressen. Außerdem wurde der Höhenmesser des Springers manipuliert. Der Pilot sagt aus, dass jemand ein paar Tage zuvor Kevins Wagen zerstört hat. Walter und Eric schauen sich den Wagen an, bei dem jemand ein Bleichmittel ins Öl gekippt hat, damit es zu einem Motorbrand kommt. Dieser Jemand hat sich dabei am Motorblock verbrannt und Haut zurückgelassen. Laut der DNS handelt es sich um den Sohn des Verunglückten. Dieser ist ein Spenderkind und hat seinen leiblichen (Spender-)Vater gesucht, weil er in Schwierigkeiten gekommen war. Das CSI durchsucht die Datenbank der Samenbank und stellt fest, dass Kevin insgesamt 103 Spenderkinder hat. Das macht 103 Verdächtige…
„Der Fallschirm wurde für den Fall entwickelt, das ein Flugzeug abstürzt. Aus einem funktionierenden Flugzeug zu springen, ist dämlich!“
Walter über das Fallschirmspringen
Die Springer rufen bei ihrem Sprung aus dem Flugzeug „Geronimo!“. Das ist der Name eines Apachen-Häuptlings, der zum Schlachtruf amerikanischer Fallschirmspringer wurde.
Die in dieser Folge auftauchenden Zwillingsbrüder wurden von einem Schauspieler, Grant Gustin, in einer Doppelrolle dargestellt.
Originaltitel: Internal Combustion
Trevor Beck liegt bei Doktor Robbins auf dem Tisch. Er ist in der Schule tot zusammengebrochen. Hinweise auf die Art des Todes gibt es auf den ersten Blick nicht. Doch als der Pathologe den Schädel des Toten öffnet, offenbart sich eine massive Schwellung des Gehirns. Den Grund dafür soll das CSI herausfinden und hört sich in Trevors Umfeld um. Er war Autobastler und hatte seit kurzem eine Freundin, Cindy Warner. Cindy ist nicht auffindbar. Ihr Handy wird an der Highschool lokalisiert, aber sie ist offenbar nicht zum Unterricht erschienen. Nick Stokes und Sarah Sidle untersuchen Trevors Wagen und finden Cindys Handy dort. Im Handy ist ein Video gespeichert, in dem man sieht, wie Trevor sich mit einem Mitschüler, Miyamoto Takahashi, prügelt. Offenbar ging es um Cindy.
Durch ein Röntgenbild findet Langston heraus, dass Trevor an einer seltenen Krankheit litt. Eine heftige Bewegung des Kopfes in Kombination mit den Antidepressiva, die er nahm, hat zu einer Hirnblutung geführt, an der er letztlich verstorben ist. Stellt sich die Frage: Wann wurde ihm die Verletzung beigebracht? Da wird Cindy gefunden: Sie liegt tot und furchtbar zugerichtet in einem Baum…
„Oder Vorschädigungen, von denen wir nichts wissen.“
„Noch nicht!“
Doktor Robbins und Raymond Langston spekulieren über die Todesursache von Trevor Beck
Trevor Beck hat eine Besonderheit am Gehirn, die Chiari-Malformation genannt wird. Dabei rutschen Teile des Gehirns durch das Hinterhauptsloch (eine Öffnung an der hinteren Schädelbasis, durch die die Nerven des Rückenmarks verlaufen) und liegen so an Stellen, wo sie leicht verletzt werden können.
Originaltitel: Bit by Bit
In Detroit gibt es einen Stromausfall. Doch das Kraftwerk kann nicht mehr hochgefahren werden. Das FBI tritt auf den Plan, denn so wie es aussieht, wurde die Stromversorgung gehackt. Betroffen ist allerdings nur ein kleines Gebiet, deswegen vermutet Avery Ryan, dass der Stromausfall irgendetwas anderes verdecken soll. Als Brody Nelson und Raven Ramirez den Strom wieder aktivieren können, geht die Alarmanlage eines Juweliers: Jemand hat dort einen Tresor geöffnet und den Sohn des Inhabers erschossen, der den Täter überraschte. Zunächst sieht es allerdings so aus, als sei der Dieb leer ausgegangen, denn von den Juwelen fehlt nichts. Den Ermittlern fällt ein Computer auf, der auch im Tresor steht. Von diesem fehlt ein USB-Stick, mit dem man Zugang zu einem Bitcoin-Konto hat. Bitcoins im Gegenwert von ungefähr einer halben Million Dollar wurden gestohlen. Da in dem Moment, wo der Strom wieder anging, auch die Überwachungskameras wieder funktionierten, gibt es ein Bild von dem Dieb. Nelson findet seine Adresse heraus, doch das FBI kommt zu spät: der Dieb ist tot. Jemand hat ihn gefoltert und ihm die Kehle aufgeschlitzt. Daniel Krumitz stellt fest, dass der Dieb ein Botnet(z) betrieben und dieses dazu benutzt hat, die zwei Passwörter, die man braucht, um an die Bitcoins heranzukommen, zu verstecken. Mit anderen Worten sind die Passwörter über ein Schadprogramm auf den Computern von zwei arglosen Nutzern abgespeichert, die davon nichts ahnen. Und diejenigen, die den Dieb umgebracht haben, sind schon auf dem Weg. Das FBI hinkt hinterher, denn die Mörder haben die Festplatte des Diebes mitgenommen. Die Cyber-Abteilung muss sich etwas einfallen lassen…
botnet – Rechner werden unbemerkt durch Hacker vernetzt und für illegale Machenschaften genutzt.
Diese Episode wird mal wieder mit dem Stilmittel der „Zukunftsszene“ erzählt: Die Geschichte beginnt mit einer Szene, die zeigt, wie Daniel Krumitz, ein Junge und Avery Ryan bedroht werden, dann kommt ein Zwischentitel, der uns informiert, dass wir nun „36 Stunden zuvor“ sind. Dann werden die Ereignisse gezeigt, die letztlich zu dieser Szene hinführen. Was „CSI“ betrifft, ist mir persönlich dieses Stilmittel inzwischen zu häufig eingesetzt worden.
Bitcoins sind ein digitales Zahlungsmittel. Der Marktwert von Bitcoins richtet sich nach Angebot und Nachfrage.
Der Besitzer des Juweliergeschäfts wird gespielt von Tony Amendola, besonders bekannt durch seine Rolle als Bra’tac in STARGATE SG-1.
Originaltitel: Friendly Fire
Matthew Stone, Erfinder und Milliardär, wird tot auf dem Balkon seines Penthouse gefunden. Er wurde mit einem Schuss in die Schläfe getötet, so wie es aussieht, von einem Scharfschützen. Das Problem ist nur: In der Richtung, aus der der Schuss gekommen sein muss, befindet sich kein Gebäude, und von der Straße aus war der Milliardär nicht zu sehen. Auf seinem Handy finden sich ein paar SMS, die offenbar eine Art Countdown zu seiner Ermordung bilden. Der Ursprung der Nachrichten kann ermittelt und eine Kapitalismuskritikerin verhaftet werden, doch wie sich herausstellt, wurde ihr Handy gehackt. Die Nachrichten stammen nicht von ihr.
Ryan und Eric suchen indessen in Stones Tresor nach dem Testament, das aber verschwunden ist. Dafür entdeckt Eric ein Haar, das ein paar merkwürdige Eigenheiten aufweist. Doktor Loman findet bei der Obduktion heraus, dass Stone von einer „smart bullet“ getötet wurde, einem Projektil, das mit einem Mikrochip gesteuert wird und in der Luft die Richtung ändern kann. Das Brisante daran ist: Stone selbst hat die Entwicklung eines solchen Projektils in Auftrag gegeben, da sein Bruder bei einem Kampfeinsatz aus Versehen von den eigenen Leuten erschossen worden war…
„Aber die Kugel muss doch von irgendwo hergekommen sein!“
„Weißt Du was? Nicht unbedingt.“
Natalia Boa Vista und Horatio Caine
Am Anfang der Episode ist Matthew Stone zu sehen, wie er ein Medikament nimmt: Er führt dabei einen der vollen Medikamentenbecher zum Mund und nippt daran. Wie will er auf diese Weise die richtige Anzahl an Pillen herausbekommen?
Das merkwürdige Haar, das Eric im Tresor findet, ist ein so genanntes Lanugohaar, auch „Wollhaar“ genannt, da es besonders fein ist. Der menschliche Embryo ist in einem bestimmten Entwicklungsstadium mit diesem Flaum bedeckt, aber auch Magersüchtige und Menschen mit bestimmten bösartigen Tumoren können Lanugohaar bekommen.
Am Ende der Episode sieht man kurz, wie Horatio mal wieder ein Bildtelefonat mit seinem Sohn führt, der als Soldat im Auslandseinsatz ist. Allerdings wurde hier Videomaterial wiederverwendet, das für eine andere Folge gedreht wurde, da die Szene ohne Ton ist und Horatios Sohn nicht zu hören ist.
Originaltitel: Lang Ball
In einem Golfclub in Las Vegas findet ein Turnier statt. Einer der Spieler schlägt seinen Ball in einen Baum. Als er und sein Caddy danach suchen, finden sie den Ball bei Russel Huntley im Golfwagen. Allerdings ist Huntley tot, jemand hat ihn offensichtlich erschossen. David Philipps findet allerdings keine Kugel im Wundkanal, damit scheint es sich doch eher um eine Stichwunde zu handeln. Untersuchungen an Fragmenten, die in der Wunde zurückgeblieben sind, zeigen, dass es sich bei der Waffe um den Schaft eines Golfschlägers gehandelt haben muss. Huntley Ex-Frau sagt aus, dass es am Abend zuvor eine Auseinandersetzung innerhalb der Familie gegeben hat: Huntleys Sohn hat den Platzrekord seines Vaters gebrochen, die beiden haben sich bei einem Umtrunk in der Bar gestritten. Die Ex-Frau ging dazwischen.
Die Untersuchung des Golfwagens bringt Bälle verschiedener Marken zutage, was ungewöhnlich ist. Auf den Bällen sind die Fingerabdrücke des Opfers, eines Caddys und der Ex-Schwägerin des Opfers. David Hodges ist indessen damit beschäftigt, verschiedene Arten von Gräsern vom Golfwagen und Huntleys Schuhen zu identifizieren, damit die Ermittler endlich wissen, wo genau der eigentliche Angriff stattfand…
„Na, ich schätze, mit diesem Handicap müssen wir dann leben.“
Raymond Langston über den Umstand, dass der tatsächliche Tatort unbekannt ist
Die Ex-Frau von Russel Huntley wird dargestellt von Rosalind Chao. Sie hat unter anderem in „M*A*S*H“ (als Soon-Lee Hahn) und in den Serien „STAR TREK – The Next Generation“ und „STAR TREK – Deep Space Nine“ (als Keiko O’Brien) mitgespielt.
In der Geschichte wird berichtet, dass ein Golfer sich mit dem Medikament Propranolol gedopt hat. Das erscheint in zweifacher Hinsicht merkwürdig: Erstens bringt reine Leistungssteigerung im Golf nichts, da ja auch Geschick und Augenmaß gefragte ist, zweitens ist Propranolol ein Herzmedikament (ein so genannter Betablocker), das überhaupt keine Leistungssteigerung bewirkt. Doch bei genauerer Betrachtung ist eben dieses Medikament für solche Sportarten geeignet, da es die Herzfrequenz senkt und dem natürlichen Zittern entgegen wirkt, wodurch der Sportler jederzeit eine ruhigere Hand hat.
In dieser Episode tauchen einige Profigolfspieler auf. Dabei handelt es sich um echte Profigolfer, die sich selbst spielen (unter anderem David Feherty und Rocco Mediate).
Originaltitel: Ghost in the Machine
Ein Junge in Chicago bekommt über den Account einer Spielkonsole den Auftrag, ein Päckchen zu einem bestimmten Ort zu bringen. Das Päckchen wurde vor seiner Tür abgelegt. Als der Junge am Zielort ankommt, wird er neugierig und öffnet die Lieferung. Dann fällt ein Schuss und er ist tot. Wie sich herausstellt, war in dem Paket eine in einem Akkuschrauber versteckte Waffe und als der Junge den Schrauber fallenließ, löste sich ein Schuss. Die Waffe und die Art, sie zu versenden, deuten auf einen ganz bestimmten Waffenhändler hin: Trigger, der seine Geschäfte über das Internet betreibt. Bisher war es allerdings so, dass er sein Geschäft beendete, sobald das FBI ihm zu nahe kam und verschwand. Nun ist er wohl wieder da. Während das Team in Chicago die Computer des Jungen durchsucht, kommt es zu einer Schießerei mit einer Waffe, die wiederum in einem Akkuschrauber versteckt war. Ein Mann ist tot: Ramsey Scott. Vor seiner Haustür kam der Junge ums Leben und er war nicht zufällig vor Ort. Die Ermittler finden allerdings keine Verbindung zwischen dem Jungen und Ramsey Scott. Doch Raven Ramirez erinnert sie daran, dass Spielkonsolen auch Computer sind. Dort finden sie den Auftrag über die Paketlieferung – der Junge sollte also die Waffe zu Scotts Haus bringen und jemand anderes sollte schießen. Nachdem es zu dem Unfall gekommen war, hat jemand aber doch noch die Tat vollbracht. Brody Nelson und Daniel Krumitz finden tatsächlich auch einen Kontakt aus einem Online-Egoshooter, zu dem der Junge einen engeren Kontakt hatte…
game transfer phenomena – Wenn Computerspieler glauben, dass sie auch im realen Leben über die Fähigkeiten ihrer Spielfiguren verfügen.
Ein weiterer Spieler, der befragt wird, verweigert zunächst die Aussage mit dem Spruch: „Regel Nummer 1 über die Viper-Mission: Rede nicht über die Viper-Mission.“ Das ist ein leicht abgewandeltes Zitat aus dem Film „Fight Club„.
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