Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 63 von 200)

Neu zum Download: Dreams of Music Classics – Historische Soundtracks aus dem Europa-Park (1992 – 1998)

(c) Europa-Park

(c) Europa-Park

Im Dezember wurde ein neues Album mit historischen Soundtracks aus dem Europa-Park neu in die Download-Liste aufgenommen. Es handelt sich dabei um einzelne Musikstücke aus verschiedenen Attraktionen aus den Jahren 1992 bis 1998, unter anderem von der Euromir, Baron Williams Mystery Hall (hier als „Das schiefe Haus“ bezeichnet), Ausschnitten aus dem „Carneval in Venedig“ (der alten Show aus dem elektronischen Vogeltheater im Italienischen Themenbereich) sowie der variatenreichen „Ode an die Freude“, gespielt mit verschiedenen Instrumenten als Hauptstimme. Die „Ode an die Freude“ lief im ersten Jahr nach der Eröffnung der Erweiterung des Deutschen Themebereichs im neuen Shop.

Teilweise gibt es wieder Tonspuren aus den Attraktionen zu hören, so zum Beispiel bei der „Floßfahrt im Abenteuerland“, wo der Sprecher den Gast zu einer „Fahrt in das geschäftige Mittelalter“ einlädt. Wenn man sich das ganze Album herunterlädt, gibt es einen Bonustrack mit dem Titel „Dark Elves – Zauberwelt der Diamanten“, der insgesamt 20 Minuten (!) lang ist und neben der Musik auch die Geräuschkulisse aus den verschiedenen Szenen der „Zauberwelt“ wiedergibt. Die Tonqualität der Stücke ist dabei natürlich auf digitalem Niveau klar und sauber, so dass man – zumindest ging mir das so – bei einigen Attraktionen zum ersten Mal richtig verstanden hat, was die Figuren eigentlich wirklich gesagt haben.

Für den Nostalgiker und Fan des Europa-Park bietet dieses Album, so wie frühere Produktionen auch, wieder ein paar echte Schmuckstücke. Neun der zehn Stücke gibt es zum Einzel-Download, der Preis des Gesamtalbums ist allerdings natürlich günstiger als die Einzelstücke zusammen. Mein Lieblingsstück aus dieser speziellen Sammlung ist die „Ode an die Freude“, die durch die verschiedenen europäischen Musikstile tatsächlich wie eine Hymne klingt. Und in Zeiten wie diesen trägt der Text der Ode mit Zeilen wie „alle Menschen werden Brüder“ eine Botschaft, die bitter nötig ist.

 

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C.S.I. 10.23 | Doktor Jekyll unter Freunden – Teil 2

Originaltitel: Meat Jekyll (2)

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Nate Haskell, der Serienmörder, mit dem Raymond Langston an der Universität zu tun hatte, wird in einem Sicherheitstransporter auf das Polizeirevier Las Vegas gebracht. Er hat Raymond Langston angerufen und behauptet, er wisse, wer Doktor Jekyll sei. Als Beweis nennt Haskell den Ermittlern einen Gegenstand, den sie damals bei ihm beschlagnahmt haben. Dieser Gegenstand zeigt die gleiche Schleife wie die, die Jekyll aus einer Darmschlinge gemacht hat. Haskell erzählt, dass er den Serienmörder persönlich kennengelernt hat. Damals war er noch Koch in einem Restaurant. Mehr will Haskell nur gegen gewisse Vorzüge preisgeben. Die Ermittler versuchen, aus den wenigen Hinweisen etwas herauszuziehen und finden tatsächlich das Restaurant. Das Problem ist nur: Es ist geschlossen und alle Besitzer sind tot. Die Liste an ehemaligen Angestellten ist sehr lang und Haskell möchte noch mehr für sich herausschlagen.

Dann wird ein Päckchen an Langston geliefert. Es enthält den Dienstausweis, den Jekyll ihm gestohlen hat, sowie Fleischstücke, auf die verschiedene Bilder gemalt wurden. Eines der Bilder ist ein Hinweis auf eine unbekannte Leiche, die schon seit Monaten im Leichenschauhaus liegt. An dieser hat Jekyll allem Anschein nach erste Experimente vorgenommen.

Trotzdem scheint Jekyll immer einen Schritt voraus zu sein. Dann spitzen sich die Ereignisse zu…

Zitat

„Haskell sagt die Wahrheit.“
„Er weiß, wer Jekyll ist.“
Greg Sanders und Nick Stokes

Hinter der Geschichte

Die Episode beendet die Staffel mit einem Cliffhanger, der sich zwar irgendwie ankündigt, letztlich aber doch überraschend wirkt.

C.S.I. 10.22 | Doktor Langston unter Feinden – Teil 1

Originaltitel: Doctor Who (1)

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Sarah Sidle und Greg Sanders werden zu einer toten Frau gerufen, die man bei einem Müllcontainer gefunden hat. Sie hat eine Wunde auf der Stirn und wurden offensichtlich erwürgt. In ihrer Handtasche entdeckt Sarah Bilder von den Opfern von Doktor Jekyll, den Raymond Langston seit einigen Episoden zu fassen versucht. Und der kannte das Opfer sogar: Heidi Custer war Journalistin, die er vor ein paar Jahren kennengelernt hatte. Offenbar hatte sie eine heiße Spur und wollte über die Jekyll-Morde schreiben. Als ihr Mann sie identifzieren soll, erfährt er, dass Raymond Langston beim CSI arbeitet und erzählt, dass seine Frau gegen Langston ermittelt hat, als dieser noch Pathologe war. Er bezichtigt Langston, damals einem mordenden Arzt an seinem Krankenhaus bei dessen Morden geholfen zu haben. Tatsächlich schafft er es, bei Catherine Willows und vor allem bei Conrad Ecklie Zweifel an der Integrität von Raymond zu säen. Dann entdeckt Archie auf einem Überwachungsvideo, dass Langston und Heidi Custer zur gleichen Zeit im gleichen Casino waren. Ob sie sich getroffen haben, ist nicht klar. Raymond wird von dem Fall abgezogen, schließlich sogar nach Hause geschickt, als er doch nicht von Doktor Jekyll lassen kann. Aber: Er hat die Rechnung ohne das Team. Sie besuchen ihn zu Hause und sprechen die Beweise durch. Dabei kommen sie Schritt für Schritt weiter, aber die Wahrheit ist – wie immer – sehr komplex…

Zitat

„Wieso interessierte sie sich für den Jekyll-Fall?“
„Oder interessierte er sich eher für sie?“
Sarah Sidle und Greg Sanders

Hinter der Geschichte

Der Originaltitel ist eine Anspielung auf die britische Science-Fiction-Serie „Doctor Who“ und gleichzeitig darauf, dass sich das Team nicht mehr sicher ist, wer eigentlich Doktor Raymond Langston wirklich ist.

C.S.I. 10.21 | Schutz- und Racheengel

Originaltitel: Lost & Found

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Junggesellinenabschiedsabend geht gründlich schief: Als drei junge Frauen in einem Cabrio auf der Interstate einen Autotransporter überholen und den Fahrer ärgern wollen, kommt ihnen plötzlich ein Fahrzeug entgegen. Die Fahrerin schafft es gerade noch, auf die andere Spur zu lenken, überreißt jedoch das Steuer und rast neben die Straße. Sie kann nicht mehr bremsen und überfährt dort eine Fußgängerin. Als Nick nachvollziehen will, was die Frau so weit draußen in der Wüste gemacht hat, erlebt er eine Überraschung: Jim Brass kennt sie. Ihr Name ist Janet Marie Marsh, ihr Mann und ihre Kinder sind vor drei Jahren verschwunden, genau in der Gegend, in der sie jetzt unterwegs war. Der Fall wurde nie geklärt, die Polizei hat lediglich den Geländewagen des Mannes gefunden, darin Blut vom Mann und den Kindern. Nicht genug Blut, um von sofortigem Tod auszugehen, aber genug Blut für eine schwere Verletzung. Bei der Befragung findet Nick heraus, dass Janet Marsh dem Hinweis einer Hellseherin gefolgt ist und deswegen dort draußen war.

Greg Sanders und Raymond Langston finden indessen die Taschenlampe des Unfallopfers. Daran klebt Blut. Wendy Simms will es untersuchen und entdeckt dabei altes Blut, Gewebe und Haare. Das alles gehört dem verschwundenen Sohn, dem offenbar jemand die Taschenlampe über den Kopf gezogen hat, um sie anschließend an ihren Platz zurück zu legen. Die Ermittler durchsuchen das Haus und finden die Leiche des Jungen in einer Metallkiste auf einem Dachboden. Der Fall wird merkwürdig, als Greg und Raymond ein paar Fingerabdrücke untersuchen…

Zitat

„Sie hat nach Gespenstern gesucht.“
Nick Stokes

Hinter der Geschichte

Im Verlauf der Geschichte kommt es zu einer Schießerei, weil ein Verdächtiger es schafft, einem Polizist die Dienstwaffe aus dem Holster zu ziehen. Modernere Holster haben eine Schutzvorrichtung, so dass man die Waffe nur aus einer Position rausziehen kann. Und diese Position kann nur derjenige einnehmen, der das Holster trägt.

C.S.I. 10.20 | Schluss mit lustig!

Originaltitel: Take my Life, please!

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Knuckles und Nash – ihre richtigen Namen sind Knuckles Pratt und Bernie Nash – sind ein Komikerpaar, das nach dreißig Jahren das erste mal wieder in Las Vegas auftritt. Korrigieren wir das und sagen wir „auftreten sollte“, denn Bernie Nash wird vom Bühnenmanager kurz vor dem Auftritt tot in seiner Garderobe gefunden. Doktor Robbins diagnostiziert einen jahrelangen Alkoholmissbrauch und vermutet, es könnte sich um einen natürlichen Tod handeln. Die Autopsie bringt allerdings Spuren zutage, nach denen Nash kurz vor seinem Tod Sex hatte. Es war also noch jemand bei ihm in der Garderobe. Weitere Untersuchungen zeigen, dass er ertrunken sein muss, doch dafür gab es in der Garderobe keinen Anhaltspunkt…

Catherine Willows und Raymond Langston sind in einer Seitenstraße, wo Stadtarbeiter eine blutige Plane entdeckt haben. Als die Ermittler sie öffnen, finden sie eine von mehr als hundert Schüssen durchlöcherte Leiche. Der Kugelhagel war so heftig, dass es dem Toten die Hände und Füße zerstört hat, doch einen der Finger findet Sarah Sidle wieder. Aufgrund des Fingerabdrucks kann das Opfer identifiziert werden: Kurtis Torse, einer der meistgesuchten Verbrecher Amerikas. Er hat eine Abtreibungsklinik in die Luft gesprengt und die Hinterbliebenen seiner Opfer sind zahlreich…

Zitat

„Also, wenn Sie bist jetzt keinen Puls gefunden haben, werd ich wohl mit Bernie zusammen drüben im Leichenschauhaus auftreten!“
Der alternde Komiker Knuckles Pratt zu einem Paramedic, der verzweifelt versucht, den Blutdruck zu messen

Hinter der Geschichte

Greg Sanders erzählt in dieser Episode mal wieder etwas über die Vergangenheit von Las Vegas. Knuckles und Nash werden hierbei neben dem „Rat Pack“ und Elvis erwähnt. Natürlich gab es das Komikerduo nie, aber sie sind die Klischeevariante von bekannten Komikern.

Knuckles Pratt erzählt im Zusammenhang mit dem Mord, dass er mal eine Show mit Angela Lansbury hatte. Das ist eine sehr deutliche Anspielung auf die Serie „Mord ist ihr Hobby„. Der Schauspieler, der Knuckles darstellt, Tim Conway, hat dort allerdings nicht mitgespielt, aber dafür in einer anderen Krimiserie: „Diagnose: Mord“ mit Dick van Dyke.

In der zweiten Geschichte wird ein kritischer Blick auf die Waffenverrücktheit der amerikanischen Bürger geworfen. Aber auch diese Episode kam und ging – und geändert hat sich nichts.

Noch ein Erlebnis: Rutscherlebnis!

Hier bei der ErlebnisPostille versuchen wir, möglichst viele Aspekte des Erlebens rund um Urlaub und Freizeit zu zeigen. Und manchmal spült der Zufall uns etwas ins eMail-Postfach, das zu dem Themenbereich passt. Wie in diesem Fall der YouTube-Kanal von „Rutscherlebnis„. Die Leute von „Rutscherlebnis“ machen sich die Mühe, Rutschen in Schwimmbädern, Wasser- und Ferienparks zu besuchen, zu rutschen und dann jeweils ein Onride-Video zu veröffentlichen. Und das schon seit 3 Jahren. Wie viele Videos sie schon produziert und hochgeladen haben, kann ich gar nicht sagen, es sind sehr viele und mir als Besucher wird da keine genaue Zahl angezeigt. Aber mal sehen, ob wir es schaffen, bis Ende Jahr jeden Tag eines der Videos hier zu veröffentlichen, ohne dass die Videos „leer“ gehen. Ich bezweifle das, denn es sind wirklich sehr viele und es kommen ständig neue dazu.

Hier eine kleine Selbstvorstellung des Kanals:

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Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Und los geht’s!

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CSI: MIAMI | 10.19 – Alle für einen (2)

Originaltitel: Habeas Corpse (2)

Inhalt

(c) CBS

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Die Situation ist eskaliert: Nachdem sich herausgestellt hat, dass Samanthas Freund Josh Avery, ein Staatsanwalt, in einer Untersuchung Beweise manipuliert hat, wollte Ryan ihn zur Rede stellen. Nun wacht Ryan aus einer Bewusstlosigkeit in der Wohnung des Staatsanwalts auf und stellt fest, dass dieser tot ist. Im ersten Moment sieht es so aus, als ob Ryan den Staatsanwalt erschlagen hat, doch schnell steht fest, dass das nicht stimmt. Aufgrund von Blutspritzern auf dem Rücken von Ryans Jacke wissen die Ermittler, dass Ryan schon bewusstlos am Boden lag, als Avery ermordet wurde. Nun geht es darum, den wahren Täter zu finden. Walter stellt fest, dass sein Mobiltelefon permanent Daten überträgt und Ryan findet in Festnetztelefon eine Wanze. Diese birgt leider ein brisantes Geheimnis: Sie stammt von Samantha, die damit das Labor in Gefahr gebracht hat. Tripp und Natalia wollen sich das Boot des Toten vornehmen, dabei wird auf sie geschossen. Sie können den Schützen ausschalten und finden Meth. Ryan und Walter durchforschen die Akten und entdecken einen passenden Fall mit einem Drogenkoch, den Avery bearbeitet hat. Dabei wurden 40 Kilogramm Meth beschlagnahmt. Sie gehen in die Asservatenkammer und überprüfen die beschlagnahmte Ware: Es handelt sich um Mehl! Und in den Protokollen taucht Samantha als diejenige auf, die das Meth am entsprechenden Abend überprüft hat…

Zitat

„Du bist nie allein! Wir werden für Dich da sein.“
Eric Delko zu Ryan Wolfe

Hinter der Geschichte

Das war also die letzte Episode von „CSI: MIAMI“… es fällt auf, dass die Produzenten doch etwas geahnt haben müssen, dass es diesmal Ernst wird mit der Absetzung, denn diese Folge hat keinen Cliffhanger, sondern schließt – und die Parallelen zur letzen Episode von „CSI: NY“ sind unübersehbar – mit einem Treffen der „CSI-Familie“ in einer Bar ab. Hier versichern sich alle nochmal, dass sie ja eigentlich eine große Familie sind. Einzig Calleigh fehlt, sie hat die North-Kinder (von Randy North aus der letzten Folge der 9. und der ersten Folge der 10. Staffel) adoptiert und ist nun Single-Mutter.

Einen kleinen Cliffhanger haben sich die Autoren dann aber doch noch erlaubt: Es wird nicht gesagt, ob der schmierige Anwalt Vogel, der bei einem Autounfall schwer verletzt wird, überlebt. Vielleicht wollte man ihn sich für weitere Folgen „aufheben“, falls es doch noch eine Fortsetzung gegeben hätte.

Tja, das war’s. Meine letzte Einschätzung gibt es im zusammenfassenden Beitrag über die 10. Staffel.

C.S.I. 10.19 | Weltbilder

Originaltitel: World’s End

Inhalt

(c) CBS

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Stömender Regen in Las Vegas. In den Abwasserkanälen kämpft ein Teenager gegen die Wassermassen und um sein Überleben. Gleichzeitig proben Schüler einer Highschool die Aufführung des Musicals „Cabaret„, darunter auch Catherine Willows‘ Tochter Lindsay. Die Probe wird abrupt unterbrochen, als jemand den Teenager entdeckt: Shawn Becker ist im Kanal ums Leben gekommen und seine Leiche blieb am Gitter eines Abwasserschachts hängen. Nick Stokes und Greg Sanders untersuchen den Schacht, der Stromaufwärts von der Fundstelle liegt und entdecken ein Graffiti, das ein Symbol zeigt, das der Tote auch als Tätowierung auf der Hand trug. Greg findet zudem Flugblätter einer rechtsradikalen Vereinigung. Bei der Autopsie kommt eine weitere Tätowierung ans Tageslicht, die zeigt, dass Shawn offenbar ein Rassist war. Trotzdem befindet sich in seinem Geldbeutel ein Bild von zwei farbigen Mädchen. Sind sie Ziele oder bereits Opfer? Doktor Robbins stellt zudem fest, dass der Junge nicht ertrunken ist, er wurde mit einem Schraubenzieher verletzt und starb durch den Blutverlust.

Bei der Befragung des Schuldirektors stellt sich heraus, dass Shawns Eltern sich getrennt hatten. Er selbst lebte bei seiner Großmutter. Sarah Sidle und Jim Brass überbringen ihr die Todesnachricht, doch sie reagiert merkwürdig: Alle paar Sekunden hat sie vergessen, was Brass ihr gerade gesagt hat und besteht darauf, dass Shawn bald nach Hause kommt.

Dann kommt es zu einer Wendung: Der Direktor berichtet von einem Angriff auf den Hausmeister der Schule, einem Geflohenen aus Ruanda und bezichtigt Shawn der Tat. Doch der Hausmeister berichtet, dass Shawn großes Interesse an dem Konflikt in Ruanda zeigte und an den Umständen der Flucht aus Afrika. Hatte er erkannt, dass er mit Hass und Rassismus keine Zukunft haben würde? Und wenn ja, dann kommen auch Shawns rassistische Freunde als Täter in Frage…

Zitat

„Ich weiß, das klingt jetzt blöd, Mom, aber – den wird keiner vermissen.“
Catherines Tochter Lindsay über Shawn Becker

Hinter der Geschichte

Der Darsteller des Schuldirektors Phil Carpenter ist Paul McCrane, der in der Serie „Emergency Room – Die Notaufnahme“ den unsympathischen Chirurgen Doktor Robert Romano gespielt hat.

Die Lieder aus „Cabaret“, die in dieser Episode gesungen werden, sind „Life is a Cabaret“ und „Tomorrow belongs to me“. Das Musical spielt in Berlin in den 1930er Jahren, der englische Originaltitel dieser Episode bezieht sich auf das Gefühl, die Welt ende am nächsten Tag, mit dem das Stück schließt.

Mac Simum meldet sich zurück – Eine EXPEDITION-R-Kurzgeschichte

An diesem Morgen betrat Zach Urity den Hauptraum der Zentrale des PHANTASTISCHEN PROJEKTs im Haus Seeweg 24 so, wie er dies jeden Morgen tat. Zugegeben, „jeden Morgen“ muss man natürlich relativ sehen, denn es gab auch Tage, an denen hatte er frei oder Urlaub und war nicht da. Dann hielt er sich natürlich nicht in der Zentrale auf. Sonst aber schon. So wie an diesem Morgen, einem Montag Morgen im Januar. Und wenn er das tat, hatte er eine feste Routine. Er sah nach den Heizungen, die jeden Morgen umgestellt werden mussten. Er kontrollierte den Zentralcomputer, ob dieser in der Nacht irgendetwas ungewöhnliches protokolliert hatte. Und wenn es nötig war – wie im Winter an fast jedem Tag – machte er im Hauptraum das Licht an.

Zach nahm seine Aufgabe sehr ernst. Auch wenn er nur ein Helfer beim PHANTASTISCHEN PROJEKT war, wusste er doch, dass ohne ihn ein kleines Chaos ausbrechen würde. Er sah sich in dem kleinen Raum um. Die Zentrale war in den Boden gebaut und hatte deswegen an den Außenseiten schräge Wände, was dem Zimmer ein etwas beklemmendes Gefühl gab. Ein großer Teil wurde von einem Tisch mit einer dunklen Tischplatte eingenommen, um den vier Stühle drapiert waren. An der Wand hing ein Display, dass sich über den Computer ansteuern ließ. Eine große Wand trennte die Garage ab und an einer kleineren stand ein Regal voller Bücher. Geballtes Wissen auf Papier.

Zach hob den weißen Helm, den er immer trug, an der Stirnseite leicht an und kratzte sich über der Stirn. Sollte er den Reinigungsroboter laufen lassen? Doch bevor er sich noch zu einer Entscheidung durchringen konnte, hörte er draußen das Geräusch eines Autos, das vorfuhr. Er zog seine Stirn in Falten. Die bisherigen Fahrzeuge hatte er am Geräusch erkannt, aber seit einem halben Jahr war der Fuhrpark neu. Und die neuen Autos mit ihren neuen Motoren hatte er noch nicht so drauf. Wer da wohl kam? Und vor allem: Um diese Uhrzeit? Weitere Gedanken konnte er nicht fassen, denn er hörte, wie jemand ausstieg. Dann war kurz Ruhe. Ein Kofferraum wurde geöffnet und irgendetwas entladen. Die Kofferraumklappe geschlossen. Zuletzt hörte er das Klacken einer Zentralverriegelung, die einschnappte. Dann Schritte. Jemand ging auf die Tür in der großen Wand zu. Diese ging kurz danach auf und Mac Simum betrat den Raum.

„Mac!“, rief Zach überrascht. „Was machst Du denn hier?“

„Grüß Dich“, erwiderte der Angesprochene. „Der Europa-Park hat gestern seine Wintersaison beendet und ich dachte mir, es wäre gut, mal für eine zeitlang in die Zentrale zu kommen.“

Mac Simum war Mitte vierzig, er trug eine schwarze Baseballmütze mit dem Schriftzug „EUROMIR“, einen roten Fleecepulli mit aufgestickten Sternen und Jeans. Er hatte einen kleinen Koffer im Schlepptau, den er an einem Gestänge hinter sich herzog.

„Okay“, grinste Zach. „So langsam kommen alle zurück. Aber ich warne Dich jetzt schon, Du solltest nicht mit allzu viel Gesellschaft rechnen.“

Mac nahm auf einem der Stühle Platz. Er hatte das Gefühl, sich setzen zu müssen, obwohl er natürlich die ganze Fahrt über gesessen war. Aber der Winter hatte Einzug gehalten in Süddeutschland, und die Fahrt über die B 31 durch das Höllental war nicht einfach gewesen. Mal einen Moment sitzen, ohne über den Zustand den Fahrbahn nachdenken zu müssen, das erschien ihm nun ganz angenehm. „Wie meinst Du denn das?“, fragte er.

Der fröhliche Gesichtsausdruck seines Gegenübers änderte sich nicht. „Alle sind irgendwie ganz beschäftigt“, erklärte jener fröhlich. „Melville hängt den ganzen Tag in der Computerzentrale und liest sich durch Seiten von Code. Jack hat sein Rätsel vom Meister vom Bodensee gelöst-“

„Oh, hat er?“, unterbrach Mac. „Er hatte mich angerufen und gefragt, ob wir die EXPEDITION R nicht erweitern wollen. Interessante Idee. Aber warum ist er dann nicht hier?“

„Wollte ich gerade sagen“, meinte Zach, „des einen Rätsels Lösung hat ein anderes Rätsel hervorgebracht und er ist gerade dabei, eine neue Reise zu planen. Was Dan betrifft, der gondelt irgendwo rum, wirkt aber recht… angespannt, wenn ich das mal so sagen darf. Und Hoaxley hat sich aus dem Staub gemacht, so wie es aussieht.“

Mac nickte vorsichtig, doch schon setzte Zach nach: „Was ist eigentlich mit Dir?“

„Mit mir?“

„Ja, ich habe gelesen, es wurde eine Stelle als offizieller Reporter für den Europa-Park ausgeschrieben. Hast Du Dich da nicht beworben.“

Mac winkte ab. „Ich habe es auch gelesen, aber ich glaube nicht, dass ich der richtige Mann für diesen Job bin.“

„Wieso nicht?“

„Erstens mal, sieh mich an. Über 40, in einigen Dingen absolut nicht auf der Höhe der Zeit. Ich denke nicht, dass man für ein junges Zielpublikum jemanden wie mich nehmen würde, der irgendwelche komischen Sachen erzählt. Zweitens, Du weißt, dass das Achterbahnfahren nicht so meins ist. Zwar soll dieser Reporter auch über die vielen anderen Aktivitäten des Parks berichten, aber wenn er nichtmal die großen Attraktionen des Parks fährt, ist er sicherlich kaum der richtige. Nehmen wir doch mal die neue Attraktion, die nächstes Jahr eröffnet werden soll, Projekt V. Ich weiß nicht, ob ich da reingehen soll. Da hängt man in Sitzen, die sich bewegen, mehrere Meter über dem Boden. Meine Höhenangst wird das sicherlich nicht so toll finden. Wie soll ich aber für den Park über die Attraktion berichten, wenn ich nicht reingehe? Drittens, ich möchte mir das Thema, über das ich berichte, nicht so einschränken lassen. Natürlich wäre es interessant, bei den ganzen Veranstaltungen dabei zu sein und alles aus nächster Nähe zu sehen – und auch darüber zu berichten -, aber ich möchte mich nicht nur auf den Park beschränken. Ich möchte das mit dem Schatz vom Schwarzwald klären und noch viel mehr.“

Jetzt wirkte er richtig begeistert. Ihm gefiel seine Arbeit, das war offensichtlich. „Und als letztes bleibt natürlich das liebe Geld“, fügte er an. „Die Stelle ist nur auf ein Jahr als Probe ausgeschrieben gewesen, das ist in meinem Alter ein ziemliches Risiko. Was ist, wenn ich die besten Reportagen abliefere, aber das Publikum sie nicht hören will? Wenn dann dieser Posten nach einem Jahr wieder eingestampft wird? Oder ich durch einen anderen ersetzt werde? Um ein solches Risiko einzugehen, müsste die Bezahlung wesentlich – und ich meine WESENTLICH – besser sein, als sie beim meiner derzeitigen Tätigkeit ist. Grob geschätzt müsste man mir rund 30 – 50 % mehr zahlen als ich jetzt kriege. Und das wird nicht passieren. Nicht für so einen Job, für den ich genau genommen nicht mal eine richtige Ausbildung habe.“

Zach zog die Augenbrauen hoch. „Da fällt mir ein, ich weiß gar nicht, was Du eigentlich mal gemacht hast, bevor Du zum Projekt gekommen bist. Hast Du eine Ausbildung?“

„Aber ja!“ Mac holte seinen Geldbeutel heraus, aus dem er eine Visitenkarte zog, die er mit den Worten „Meine Karte!“ an Zach weitergab.

Sie sah so aus:

„Forscher? Ein bisschen vage“, stellte Zach fest.

„Egal wie“, ließ sich Mach nicht beeindrucken, „die Reporterstelle ist eine nette Idee, aber ich bin dafür definitiv der falsche Mann. Also mache ich weiter wie bisher.“

„Hast Du denn schon was für die Saison 2017?“

„Du meinst, außer dem ominösen Schatz vom Schwarzwald? Ja, irgendwas war, aber ob Du es mir glaubst oder nicht, ich komme nicht mehr drauf was. Ich wollte mich unbedingt dran erinnern, aber jetzt ist es weg.“

„Sowas wie ein Jubiläum?“

„Ja, sowas wie ein Jubiläum…“

CSI: MIAMI | 10.18 – Einer gegen alle (1)

Originaltitel: Law and Disorder (1)

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Autofahrer überfährt eine junge Frau. Schnell stellt Doktor Loman fest, dass sie nicht durch den Unfall gestorben ist, sondern schon auf der Straße lag, weil sie mit einem Nervengift vergiftet wurde. Da sie aus einem Club gekommen ist, lassen die Ermittler diesen abriegeln und durchsuchen ihn. Calleigh findet die Handtasche des Opfers mit ihrem Ausweis, ihr Name war Denise Baines. Außerdem stellt Eric fest, dass jemand ihre Augentropfen mit einem chemischen Kampfstoff versehen hat. Bei Zeugenbefragungen kommt heraus, dass es noch eine zweite Frau gab, die Symptome einer Vergiftung zeigte, diese stieg allerdings in ein Taxi und fuhr davon. Walter findet die Adresse heraus, Samantha und Tripp fahren hin. Fast kann ihnen die Frau entkommen, sie ist eine Profikillerin, die für den Mord an Denise Baines viel Geld bekommen hat. Eric und Natalia fahren zur Wohnung des Opfers und finden heraus, dass sie Journalistin war. Durch eine DNS-Spur wird ein sexueller Kontakt mit dem Stadtrat Randall Stafford nachgewiesen. Horatio konfrontiert den Stadtrat bei einer Pressekonferenz mit den Beweisen. Darauf schaltet der seinen Anwalt ein, und der ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Vogel, mit dem Horatio in Los Angeles schon mal zu tun hatte. Vogel tut alles, um alle gefundenen Beweise für nicht verwertbar erklären zu lassen…

Zitat

„Na ja, ich wünsch Ihnen einen schönen Tag… und Sie sind mir egal!“
Rechtsanwalt Vogel. Der erste Teil des Satzes ging an Horatio Caine, der zweite Teil an Eric Delko. Vogel liefert hier eine exzellente Begründung für das berühmte Shakespeare-Zitat, nach dem man als erstes alle Anwälte zu töten habe.

Hinter der Geschichte

Denise Baines wurde mit Sarin vergiftet, dabei handelt es sich um einen so genannten Acetylcholinesterase-Hemmer. Seinen Namen bekam der Stoff von seinen Entdeckern von der IG Farben, die es als Insektenvernichtungsmittel verwenden wollten: Schrader, Ambros, Ritter und von der Linde. Die korrekte Bezeichnung der Substanz lautet Methylfluorphosphonsäureisopropylester. Allerdings wurde es sofort nach seiner Entdeckung als Kampfstoff verwendet.

Rechtsanwalt Vogel hatte seinen ersten Auftritt in der 16. Folge von Staffel 8, „Schatten einer Schuld“. Er wurde und wird dargestellt von Malcolm McDowell.

Der deutsche Titel dieser und der nächsten (letzten) Episode ist eine Anspielung auf den Spruch „Einer für Alle, alle für einen!“, dem Wahlspruch der drei Musketiere.

 

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