Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 60 von 200)

CSI: CYBER 2.03 | #Polizeigewalt #Unruhen

Originaltitel: Brown Eyes, Blue Eyes

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In Ashdale, Pennsylvania kommt es zu Unruhen. Der Grund: Jemand hat das Video aus der Bodycam eines Polizisten ins Internet gestellt. In diesem Video sieht man, wie der Polizist einen Afroamerikaner verfolgt und stellt. Als dieser die Hände hochnimmt, tritt ihm der Polizist in den Rücken, dann hört man Schüsse. Der Mann wird seit einiger Zeit vermisst. Hat hier tatsächlich ein Polizist die Grenze überschritten, einen Mord begangen und die Leiche beseitigt?

Die Polizei behauptet, das Video sei eine Fälschung, doch es steckt noch mehr dahinter: Jemand hat den Computer der Polizei gehackt, das Video gestohlen und die Originale gelöscht. Die Staatsanwaltschaft bittet die Abteilung Cyber-Kriminalität des FBI um Hilfe. Schnell finden Daniel Krumitz und Brody Nelson heraus, dass es stimmt: Jemand hat Schadsoftware im System der Polizei installiert und den Account des Polizeichefs genutzt, um das Video zu stehlen und das Original zu löschen. Doch die Polizei ist nicht sonderlich hilfsbereit dem FBI gegenüber und will nicht preisgeben, vom welchem Polizist die Aufnahmen stammen. Raven Ramirez schafft es aber, über die Aufnahmen ein Profil des Polizisten zu erstellen und seinen Namen zu ermitteln. Als Avery Ryan ihn in die Zange nimmt, gibt er zu, dass das Video von seiner Kamera stammt, allerdings sei es manipuliert worden. Er habe niemanden getötet. DB Russell stellt die Situation nach und bestätigt die Aussage des Polizisten, es gibt einen Fehler im Bild des Videos.

Die Situation eskaliert allerdings weiter, als der Name des Polizisten im Internet hochgeladen wird und ein Mob dessen Haus aufsucht. Er kann gerade noch in Sicherheit gebracht werden. Endlich findet Krumitz heraus, wie die Schadsoftware ins System gelangt ist und kommt so auf die Adresse eines Gemeindezentrums. Doch der Täter ist schon einen Schritt weiter und legt dort ein Feuer, bei dem alle Computer zerstört werden. Die Stimmung in Ashdale kocht weiter und die Ermittler müssen sich beeilen…

Zitat

„Siehst Du, wie sie uns anstarren? Weil Du schwarz bist, haben sie Angst vor Dir.“
„Nein. Sie haben Angst vor uns. Es ist das FBI, vor dem sie Angst haben.“
Daniel Krumitz und Brody Nelson

Werbung

[amazon_link asins=’B01DHAO758,B01HVWSWYU‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’7ef938d9-d072-11e6-b6fd-2d36e69703fb‘]

Hinter der Geschichte

In einer Szene entdeckt Krumitz, dass DB Russell beim „Marsch auf Washington“ dabei war. Bei diesem Marsch ging es um die Rechte von Afroamerikanern und wird als einer der großen Momente der Bürgerrechtsbewegung gesehen. Bei dem Marsch hielt Martin Luther King die berühmte Rede mit den Worten „I have a dream“ („Ich habe einen Traum“).

Der Originaltitel bezieht sich auf ein umstrittenes Experiment, das Lehrer in Schulklassen durchführen, um Kindern Diskrimminierung erfahrbar zu machen: An einem Tag werden alle Kinder mit blauen Augen als überlegen behandelt, alle Kinder mit braunen Augen als unterlegen, einen Tag später werden die Rollen getauscht. Zwar macht das Experiment Diskrimminierung tatsächlich erfahrbar, kann aber unter Umständen auch eine starke psychische Belastung bedeuten, da es auch zu extremen Grenzüberschreitungen durch die „Überlegenen“ kommen kann.

Krumitz trägt in dieser Episode ein T-Shirt mit einer mathematischen Formel:

√-1  2³  ∑  π

Die Zahlen ergeben phonetisch die Worte „I ate some pie“ („Ich habe Kuchen gegessen“), darunter steht in Klartext „…and it was delicious!“ („…und er war köstlich!“).

WERBUNG

Das T-Shirt kann man bei AMAZON anschauen und direkt bestellen!

 

CSI 11.03 | Bis(s) zum Mord

Originaltitel: Blood Moon

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Es ist Mondfinsternis, der so genannte „Blutmond“: Während Catherine Willows ein Schäferstündchen mit ihrem Freund hat, wird ein Mann auf dem Mount Charleston verfolgt und ermordert. Man findet seine Leiche an einem Stacheldrahtzaun. Der Kopf wurde vom Hals getrennt und auf einen Pfosten aufgespießt. Catherin vermutet einen Ritualmord, worin Raymond sie bestätigt: Es ist Mondfinsternis, ein „Blutmond“ steht am Himmel.

Als Sarah den Körper untersucht, findet sie symmetrische Narben in beiden Händen und stellt zudem fest, dass der Tote am ganzen Körper seine Haare mit Wachs entfernt hat – oder hat entfernen lassen. Über die Zusammensetzung von Wachsresten, die Sarah findet, kommen die Ermittler auf das Mediterranean Hotel, in dessen Spa-Abteilung der Tote die Körperenthaarung machen ließ und bekommen so einen Namen: Michael Wilson. In seinem Hotelzimmer hat ein Kampf stattgefunden. Raymond findet einen Anzug im Schrank, darin eine Notiz mit einem Liebesversprechen, wie für eine Hochzeit, außerdem einen Ring mit einem keltischen Liebesknoten als Muster. Nick Stokes entdeckt eine gelbe Kontaktlinse, aber Wilson trug zum Zeitpunkt seines Todes keine. Eine Quittung für Blumen gibt einen Hinweis auf einen Festsaal des Hotels, wo eine ungewöhnliche Hochzeitsgesellschaft die Ermittler erwartet: Alle sind wie Vampire hergerichtet. Sie gehören einem Zirkel an und an diesem Wochenende findet in Las Vegas eine Convention statt, wo nicht nur Vampire, sondern auch Werwölfe zu Gast sind.

Nachdem Greg Sanders diese Details erfährt, bekommt die Tötungsart für ihn auch einen Sinn: Jemand muss den Toten für einen echten Vampir gehalten haben, denn laut der Legende muss man einem Vampir den Kopf abschlagen, damit er nicht mehr wiederkehren kann. Auf der Convention ist auch ein Händler für Stich- und Schlagwaffen, und er verkauft auch Beile. Nick und Raymond stellen den Mord mit einer Puppe nach, stellen allerdings fest, dass es sehr schwer ist, jemandem den Kopf so abzutrennen. Außerdem hatte der Tote auch Schlagwunden am Hinterkopf, was nur einen Schluss zulässt: Der Täter war nicht allein. Und im Mund des Opfers befanden sich Haare – Wolfshaare…

Zitat

„Mondfinsternis! In der Offenbarung des Johannes wird die als Zeichen des drohenden Weltuntergangs gesehen.“
„Für den armen Kerl war’s ja ein Weltuntergang.“
Raymond Langston und Catherine Willows

Werbung

[amazon_link asins=’B008L95WN2′ template=’ProductAd‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’830974f7-d068-11e6-a9c3-236832ea1651′]

Hinter der Geschichte

Die Erstausstrahlung dieser Episode fand im Oktober 2010 statt. Auch wenn „CSI“ sonst jahreszeitlich recht korrekt ist, hier passt es nicht, in diesem Monat fand 2010 keine Mondfinsternis statt. Möglicherweise hat die partielle Mondfinsternis vom Juni 2010 die Episode inspiriert. Als „Blutmond“ – so auch der Originaltitel – wird die komplette Rotfärbung des Mondes während einer (allerdings totalen) Mondfinsternis bezeichnet. Der deutsche Titel spielt auf die so genannte „Bis(s)“-Romanreihe von Stephanie Meyer an, die im Original „Twilight“ heißt.

Während der Autopsie zitiert Dave einen Vers über „Haarman mit dem Hackebeilchen“. Das ist eine Anspielung auf den Serienmörder Fritz Haarmann, der 24 Menschen ermordet hat und 1924 in Deutschland hingerichtet wurde. Er wurde auch „Der Vampir von Hannover“ genannt, da er sich im Tötungsrausch im Hals seiner Opfer festbiss. Der Vers, den Dave zitiert, ist eine Abwandlung des Anfangs des so genannten „Haarman-Liedes“:

Warte, warte nur ein Weilchen,
bald kommt Haarmann auch zu dir,
mit dem kleinen Hackebeilchen,
macht er Schabefleisch aus dir.

Im Original zitiert Dave ein Lied, das eine andere Person beschreibt: „Lizzie Borden took an axe and gave her mother forty whacks.“ Lizzi Borden lebte ausgehenden 19. Jahrhundert in den USA und wurde verdächtigt, ihren Vater und ihre Stiefmutter getötet zu haben. Sie wurde freigesprochen und der Fall nie ganz aufgeklärt. Der Vers stammt aus dem Lied „Ukulele Anthem“ von Amanda Palmer, ist allerdings sehr frei in der Wiedergabe des Verbrechens, da Bordens Stiefmutter mit wesentlich weniger als 40 Axtschlägen getötet wurde. Als Dave das Zitat bringt, wird er im Original auch von Doktor Robbins sofort korrigiert. In der deutschen Fassung weist Robbins Dave darauf hin, dass das „Hackebeilchen“ als Mordwaffe noch nicht feststehe.

Der Mount Charleston, auf dem das Opfer gefunden wird, heißt offiziell „Charleston Peak“. Er liegt rund 40 Meilen außerhalb von Las Vegas.

In der deutschen Fassung dieser Episode können wir gleich zwei Gäste aus anderen „CSI“-Serien hören: Ein Verdächtiger wird von Norman Matt gesprochen, der deutschen Stimme von Jonathan Togo als Ryan Wolfe in „CSI: MIAMI“, ein anderer von Julien Hagege, der in „CSI: NY“ Hill Harper als Sheldon Hawkes synchronisiert hat.

CSI: CYBER 2.02 | #Rache #Cyberstalking

Originaltitel: Heart Me

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Raven Ramirez ist mit einer Freundin in einem Club, als beide über eine Dating-App angepingt werden. Ravens Freundin lässt den Verehrer allerdings hart abblitzen, indem sie behauptet, sie hätte einen Freund. Doch der Abgeblitzte sieht kurz darauf, wie sie mit einem anderen Mann flirtet und hetzt ihr und Raven mitten in der Nacht ein SWAT-Team auf den Hals…

Eine Woche später ist das CYBER-Team damit beschäftigt, Garth Rizzo dingfest zu machen. Er betreibt eine Webseite, auf der illegal Nacktbilder von Frauen veröffentlicht werden. Männer können diese Bilder von ihren Ex-Freundinnen an Rizzo schicken, wenn sie der Meinung sind, sie gehören an den Pranger gestellt, und er veröffentlicht die Bilder dann. In die Ermittlungen platzt eine Nachricht von Ravens Freundin: Jemand ist gerade dabei, ihr Leben systematisch zu zerstören. Er schickt falsche eMails an Kollegen und ihren Vermieter und räumt ihr Konto ab. Damit wird ein Strudel von Ereignissen in Gang gesetzt, der selbst mit einem Mord nicht endet…

Zitat

„Ich dachte, ich hätte alles unter Kontrolle…“
Elijah Mundo – nicht der einzige, der sich irrt

Hinter der Geschichte

Die App „HeartMate“ funktioniert ähnlich wie reale Anwendungen, die Anwender sehen dabei, wie weit ein anderer Mensch von ihnen weg ist. Im Gegensatz zu denen geht das hier allerdings in Echtzeit und auf den Meter genau, was die Sache für den Stalker noch einfacher macht.

 

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Quadruvium Club

Theme von Anders NorénHoch ↑