Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 58 von 200)

CSI: CYBER 2.06 | #Geisterfahrer

Originaltitel: Gone in 6 Seconds

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In Los Angeles kommt es auf einer Brücke zu einem illegalen Straßenrennen. Die Polizei kommt dazu und will die Kontrahenden festnehmen. Einem der beiden gelingt allerdings die Flucht. Er wird erst gestoppt, als er frontal in einen unbeteiligten Verkehrsteilnehmer fährt. Dessen Fahrer, ein junger Student, stirbt. Als die Polizisten das andere Fahrzeug kontrollieren, stellen sie fest, dass es ohne Fahrer gefahren ist – computerferngesteuert. Das ist ein Fall für die Abteilung Cyberkriminalität des FBI. Der Wagen wurde seinem Besitzer gestohlen. Nachdem Brody Nelson und Daniel Krumitz den Bordcomputer und die Blackbox überprüft haben, steht fest, dass das Auto nicht von außen gehackt wurde. Der Hacker hat ein Gerät installiert und mit der Diagnoseinheit des Fahrzeugs verbunden. Außerdem stellen die Ermittler fest, dass der Hacker den Unfall absichtlich provoziert hat, da er vor der Kollision nochmal Gas gegeben und den Wagen auf die andere Straßenseite gelenkt hat. Noch während die Ermittlungen laufen, geht bei der Polizei Los Angeles ein Notruf ein: Ein Autofahrer gibt an, sein Auto würde fahren, ohne dass er etwas tut. Als die Polizei sich dem Anrufer nähert, wird der Wagen in einen anderen gelenkt, zum Glück wird der Fahrer aber nur leicht verletzt. Brody findet auch hier ein Gerät an der Diagnoseeinheit. Krumitz findet den Ort heraus, an dem das Gerät eingebaut wurde, doch der Hacker kann entkommen. Avery Ryan entscheidet sich für eine riskante Strategie: Den Hacker zu einem Rennen herausfordern…

Im Hauptgebäude des FBI werden indessen Personen herumgeführt. Es sind Bewerber auf den Posten von Simon Sifter, nachdem Avery abgelehnt hat…

Zitat

„Da spielt irgendjemand ‚Grand Theft Auto‘ – nur dass das hier kein Videospiel ist.“
Avery Ryan

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Hinter der Geschichte – Achtung, Spoiler!

Der Direktor des FBI ist von Averys Team derart  beeindruckt, dass er ihr erneut Sifters Stelle anbietet. Sie hatte diese abgelehnt, weil sie weiter im Außendienst arbeiten will. Er sagt ihr zu, dass sie das tun kann. Mal sehen, was dabei herauskommt…

 

CSI 11.06 | Opfer der Vergangenheit

Originaltitel: Cold Blooded

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In der Wüste wird ein toter Jugendlicher gefunden. Sein Körper ist übel zugerichtet, die Ermittler vermuten, dass sich wilde Tier nach seinem Tod an ihm gütlich getan haben. Als Dave die Leiche umdreht, gibt es jedoch eine Überraschung: Kreisförmige, sehr regelmäßig angeordnete Wunden im Unterkörperbereich. Das ganze sieht aus wie eine Bisswunde, allerdings von einem Tier mit einem Kiefer von gut und gern einem halben Meter Größe – einem Dinosaurier. David Hodges untersucht Gewebe, das in der Nähe der Leiche gefunden wurde. Es handelt sich um künstliches Muskelgewebe. Er weiß auch, wo es herstammt: In Las Vegas findet gerade eine Show statt, in der Dinosaurier zum Leben erweckt werden. Hodges und Langston untersuchen die künstlichen Dinos und finden Blut an den Zähnen eines T-Rex. Allerdings braucht man drei Leute, um diesen zu bedienen und die Steuerung wird Abends weggeschlossen. Über einen Schlüsselanhänger kann der Tote identifiziert werden, ein Student, der sich für Dinosaurier interessierte. Dann folgt eine Ernüchterung: Die Wunden am Körper des Toten sind zu tief, der künstliche T-Rex hat nicht genug Kraft, um diese zu verursachen. Und doch war Blut des Toten in seinem Maul. Was ist wirklich passiert?

Greg Sanders und Nick Stoke werden zu dem Investmentbanker Phil Kohler geschickt. Der liegt tot auf dem Teppich in seinem Haus mit einer Schusswunde in der Stirn. Nick fällt beim Betrachten der Fotos ein alter Fall ein: Kohlers Tochter wurde vor fünf Jahren ermordet. Sie verschwand, man fand Blut von ihr in einem Lieferwagen und verurteilte den Fahrer zu einer lebenslänglichen Haftstrafe. Die Leiche wurde allerdings nie gefunden. Greg stellt fest, der Schuss nicht aufgesetzt war – die Waffe muss sich beim Abdrücken mindestens einen halben Meter vom Opfer entfernt befunden haben. Außerdem fehlt die Uhr des Bankers. Hier soll eindeutig ein Mord als Selbstmord getarnt werden. Ein Haar an der Leiche stammt von der Affaire des Opfers, Carly Beck. Sie ist die Mutter eines Mädchens, das zusammen mit Kohlers Tochter verschwunden ist. Nick geht mit einer neuen Kollegin der Polizei, Detective Frankie Reed, zu deren Haus. Sie ist allerdings nicht da. Dafür findet der Ermittler ein Foto, das eine halb ausgegrabene Leiche zeigt. Der Kleidung nach könnte es sich um Kohlers Tochter handeln…

Zitat

„Eine Bisswunde? Wovon?“
„Godzilla?“
„Super“-Dave und Raymond Langston

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Hinter der Geschichte

Die Show in dem Fall mit dem toten Jugendlichen trägt den Titel „Walking with Dinosaurs“ – und die gibt es wirklich! Auch die Informationen, dass das künstliche Muskelgewebe von einer Firma in Australien hergestellt wird, ist korrekt, denn dort stammt die Show ursprünglich her.

 

CSI: CYBER 2.05 | #Krankenhausversagen #Patiententod

Originaltitel: Hack E.R.

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In einer Notaufnahme eines Krankenhauses in Dallas spielen plötzlich die Computer verrückt. Eine Stimme verkündet, man solle fünf Millionen Dollar zahlen, sonst sterbe „noch jemand“. Sofort macht sich das Personal daran, alle Patienten zu untersuchen und finden eine junge Frau tot vor, die eigentlich nur einen Beinbruch hatte. Ihr EKG-Monitor wurde allerdings so manipuliert, dass er einen normalen Rhythmus anzeigte. Hacker haben sich in das System des Krankenhauses gehackt und nicht nur den Monitor manipuliert, sondern der Patientin über eine Spritzenpumpe eine tödliche Dosis Morphin verabreicht. Das Krankenhaus versucht, alle Patienten von den netzwerkgestützten Geräten wegzukriegen, doch Raven Ramirez stellt fest, dass die Hacker vorgesorgt haben: In diesem Fall wird ein Signal ausgesendet, das die Stromversorgung des ganzen Krankenhauses lahmlegen würde. Brody findet den Ursprung des Schadcodes, ein Smart-Fernseher im Aufenthaltsraum für die Patienten. Die Spur verläuft sich aber im Sand, da jemand vor ungefähr fünf Monaten dieses Gerät von außerhalb ins Krankenhaus geschmuggelt haben muss. Elijah Mundo überprüft unterdessen einen Mann, ein Computerspezialist, der verdächtig sein könnte. Als er dessen Unschuld feststellt, nimmt er ihn mit zum FBI, denn die Zeit drängt: Es sind nur noch ein paar Minuten und die inzwischen veranlasste Lösegeldzahlung ist fehlgeschlagen. Es ging dem Hacker gar nicht um Geld, es ist etwas Persönliches…

Zitat

„Ich soll in Washington bleiben. Und Baltimore ist schließlich nur ein Vorort.“
Elijah Mundo – Baltimore liegt rund 40 Meilen von Washington entfernt

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel ist ein Wortspiel mit dem Wort „Hacker“ und der Abkürzung „E.R.“ für „Emergency Room“, also „Notaufnahme“. Und wie es der Zufall so will, wurde diese Episode von Eriq La Salle als Regisseur inszeniert. Er stellte in der Serie „E.R. – Die Notaufnahme“ den Arzt Doktor Peter Benton dar.

D.B. Russell liest in dieser Geschichte laut aus dem Buch „Der dünne Mann“ vor, mit dem er ein paar schmerzhafte Erinnerungen verbindet.

Was die medizinischen Dinge dieser Episode betrifft: ACH DU HEILIGES SPAGHETTIMONSTER! Okay, „CSI“ ist eine Krimiserie, aber was hier in dem Krankenhaus geboten wurde, würde selbst einer Medizinserienkatastrophe wie „112 – Sie retten Dein Leben“ die Schamesröte ins Gesicht treiben. Am Anfang der Episode wird eine Partientin mit Herzstillstand gefunden. Dann nimmt die Ärztin einen Defibrillator und setzt die Paddles auf die Kleidung der Patientin [funktioniert nur auf Haut] und defibrilliert, obwohl sie gar nicht weiß, ob die Patientin überhaupt ein Kammerflimmern hat [nur dann hilft ein Defibrillator]. Ein Pfleger sieht die Nulllinie auf dem Defibrillator, der in dem Moment nicht an der Patientin angeschlossen ist und verkündet, sie sei tot. Die Ärztin hat zu dem Zeitpunkt gerade mal ein paar Sekunden reanimiert. Es wird von ihr keine weitere Untersuchung vorgenommen und die Maßnahmen abgebrochen, obwohl der Zeitpunkt des Herzstillstandes völlig unklar ist.

Aber es wird noch besser: In einer Szene will Brody den gehackten EKG-Monitor der getöteten Patientin erklären. Er legt sich eine Messsonde an den Finger, tippt auf ein paar Zahlen und sagt: „Sauerstoff 101, Puls 85“. Worauf er sich bezieht, ist die Sauerstoffsättigung des Blutes und seine Herzfrequenz. Das Problem ist nur: Die Sättigung wird in Prozent angegeben, eine Sättigung von 101 % ist unmöglich. Am Set ist niemandem aufgefallen, dass Brody auf die falsche Leiste tippt und die falschen Werte abliest, obwohl einen sowohl der Schrägstrich zwischen den beiden Werten, als auch die Bezeichnung „mmHg“, die in dem Feld deutlich zu sehen ist, hätte stutzig machen können. Es handelt sich nämlich um den Blutdruck, der 101 / 85 sein soll [„mmHg“ steht für „Milimeter Quecksilbersäule“]. Deutlich ist außerdem die Beschriftung „NIBP“ zu sehen, das heißt „non-invasive blood pressure“ („nicht-invasiver Blutdruck“). Die Herzfrequenz ist im Feld darüber zu sehen, sie ist 75 und mit „ECG“ („EKG“) und „Pace“ beschriftet, die Sauerstoffsättigung ist ein Feld weiter unten, sie beträgt realistitsche 97 % und ist mit „SPO2“ („Sauerstoffsättigung per Pulsoxymetrie„) bezeichnet. Darunter ist noch ein Feld zu sehen, das den Wert „20“ zeigt und mit „RESP“ bezeichnet ist, dabei handelt es sich um die Atemfrequenz.

Über den Umstand, dass das Gerät gar nicht funktionieren dürfte, da Brody Handschuhe trägt, sehen wir mal hinweg, genauso wie den Umstand, dass ein Pulsoxymeter-Sensor weder das EKG ableiten noch den Blutdruck ermitteln kann (die Werte erscheinen auf dem Monitor in dem Moment, da Brody den Sensor auf den Finger steckt). Das lässt sich nämlich durch den Zugriff des Hackers auf das Gerät erklären, der darauf absichtlich falsche Daten dargestellt hat.

Ein Bildausschnitt aus CSI: CYBER 2.5 - (c) CBS

Ein Bildausschnitt aus CSI: CYBER 2.5 – (c) CBS

Etwas unsauber ist auch die Behauptung von D.B. Russell, die Überdosis Morphin habe einen „Herzstillstand“ verursacht. Morphin in Überdosierung verursacht einen Atemstillstand, der dann unbehandelt in letzter Konsequenz zu einem Herzstillstand führt.

Dann der Tod des jungen T.K.: Seine Patientenakte wurde manipuliert, so dass man ihm ein Medikament gab, auf das er allergisch reagierte. Allergische Reaktionen, die zum Tod führen, wirken sich aber auf verschiedene Körpersysteme aus und zeigen eine deutliche systemische Reaktion. T.K. zeigt aber keine Anzeichen einer so genannten Anaphylaxie.

Täuscht mich das, oder ist das für eine „CSI“-Serie ungewohnt schlampig recherchiert?

CSI 11.5 | Vom Suchen und Finden der Leichen

Originaltitel: House of Hoarders

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Eine Polizeistreife geht zu einem verwahrlosten Haus, wo sie Leichengeruch wahrnehmen. Beim Versuch, in das Gebäude zu kommen, stehen die Polizisten vor einer Wand aus Dingen, die sich hinter der Tür auftürmen. Marta Santiago, die Besitzerin des Hauses, ist ein „Messi“. Sarah Sidle und Nick Stokes müssen sich durch die ganzen Sachen einen Weg bahnen, bevor Nick auf eine Leiche tritt. Sie halten diese zunächst für die Leiche der Besitzerin, doch Marta Santiago meldet sich plötzlich von irgendwoher aus dem Gerümpel zu Wort. Die Tote ist ihre Tochter und dem Grad der Verwesung nach muss sie mindestens fünf bis sieben Tage in dem Haus gelegen haben. Todesursache ist ein Schlag auf den Kopf. Natürlich ist die Mutter in Verdacht, aber deren Psychiaterin winkt ab – sie hat das Messie-Syndrom, sei aber keine Mörderin. Über Assoziationen mit Gegenständen aus dem Haus kann Raymond Langston dem Gedächtnis von Miss Santiago auf die Sprünge helfen. Sie sagt aus, es sei ein Unfall gewesen, ihr sei etwas auf den Kopf gefallen, aber sie habe das Haus noch lebend verlassen. Sie sagte, sie hätte irgendetwas gefunden. Als Sarah, Nick und Greg den Ort finden, an dem die Tochter den Schlag auf den Kopf bekommen haben muss, finden sie eine zweite Leiche, völlig skelettiert. Es handelt sich um einen Jungen. Die Todesursache: Arsenvergiftung. Und es bleibt nicht bei dieser Leiche…

Zitat

„Ah, wie schlimm kann’s schon sein?“
Nick Stokes, bevor er in das Messie-Haus geht. Optimist!

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Hinter der Geschichte

Das Messie-Syndrom ist eine Störung, bei der es Menschen nicht möglich ist, das eigene Haus in Ordnung zu halten oder ihr Leben zu organisieren. Der eigentlich nur im Deutschen verwendete Begriff „Messie“ ist dabei etwas undeutlich: Es leitet sich von dem Wort „mess“, also „Unordnung“ ab. Bei „Messies“ kommt aber noch eine Komponente dazu: Das Horden von Sachen. Im Englischen nennt man solche Menschen daher „hoarders“.

Der deutsche Episodentitel ist eine Anspielung auf den Filmtitel „Vom Suchen und Finden der Liebe„.

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