Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 45 von 200)

CSI 13.20 | Der Stolz des Adlers

Originaltitel: Fearless

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Alan Quinn ist das, was man wohl einen „personal coach“ nennen könnte, er motiviert Leute und verlangt viel Geld für Seminare in seinem „Tempel der Entspannung“. Doch mit der Entspannung ist es vorbei, als ausgerechnet Hodges‘ Verlobte in einer heißen Schlammquelle eine Leiche entdeckt. Und dummerweise ist sie nicht allein, als sie den Toten findet, sie hat sich die Quelle – und auch das Zimmer in Quinns Anlage – mit einem anderen Mann geteilt. Zwischen den beiden ensteht Distanz…

Der Tote ist unbekannt, er trägt Kleidung und ist mindestens schon 24 Stunden tot. David entdeckt Prellmarken, außerdem hat der Tote einen Schlag auf den Kopf bekommen. Ein Name ist auch bald ermittelt: Justin Wade, Mitarbeiter einer Pharmafirma, war zu einem Teambuilding-Seminar in der Anlage. Das war jedoch eher unfreiwillig, er hält zurecht nicht viel von diesen esoterisch angehauchten Seminaren. Weil er aber den Feuerlauf, also das Laufen über glühende Kohlen, verweigert hat, riskierte sein Team eine schlechte Bewertung. Es stellt sich heraus, dass er den Lauf wohl doch noch gemacht hat, allerdings dabei gestürzt ist und sich den Kopf angeschlagen hat. Dafür sprechen Reizungen der Atemwege, die von inhaliertem Rauch stammen könnten. Doktor Robbins stellt fest, dass das nicht der Fall ist: Wade stürzte, weil er eine allergische Reaktion erlitt. Aber worauf? Und wer hat ihn anschließend in die Schlammquelle geworfen?

„Demnach doch kein Unfalltod.“
„Mord im Paradies.“
Greg Sanders und D.B. Russell

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Hinter der Geschichte

Es geht unter anderem um Esoterik und Menschen, die die Krankheit von anderen ausnutzen, um Profit zu machen. Sehr schön wird in dieser Episode beispielsweise der so genannte „Feuerlauf“ entlarvt: Dieser hat nichts mit irgendeiner spirituellen Größe zu tun, sondern mit verschiedenen, wissenschaftlich erklärbaren Faktoren, die verhindern, dass ein Mensch sich dabei verbrennt. Genau so muss man den Schwurblern entgegen treten. Sie folgen abstrusen Theorien und halten Kranke von wirksamen Therapien ab, verteufeln diese als „böse Chemie“. Es ist wichtig, diesen Menschen Einhalt zu gebieten. Eine Anlaufstelle für kritische Menschen kann die „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ sein, kurz GWUP.

 

CSI 13.19 | Was Molly sah

Originaltitel: Backfire

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein kleines Mädchen ruft die Polizei, geht aus dem Haus und wartet. Die Polizei findet im Haus drei männliche Leichen. Einer der Toten ist der Onkel des Mädchens, der zusammen mit deren Mutter Grace Goodwin hier lebt. Die Mutter ist verschwunden, doch sie hat ihre Handtasche zurück gelassen. Der Tatort ist ein wahres Blutbad, die drei Männer sind gefesselt und geknebelt. Eine Blutspur kann der Mutter zugeordnet werden, die offenbar überfallen und aus dem Haus gezerrt wurde. Also entführt? Es fehlt der Autoschlüssel und ihr Auto. Nick erinnert sich außerdem daran, dass es eine Reihe von Überfällen in der gleichen Art gab, allerdings ohne tödlichen Ausgang. Die Überprüfung der Fingerabdrücke offenbart eine Überraschung: Zwei der Toten SIND die Serieneinbrecher aus den anderen ungeklärten Fällen. Wollte sich jemand an ihnen rächen? Und wie gehören Grace und ihr Bruder in die Sache? Dann kommt eine Rückmeldung von einer Polizeistreife: Grace Goodwin wurde gefunden…

Während der Ermittlungen findet die Polizei ein ausgebranntes Auto, das auf die Beschreibung von Graces Wagen passt. Greg stellt allerdings anhand der Fahrgestellnummer fest, dass es sich um das Auto eines anderen handelt: Burt Markell. Greg und Morgan öffnen den Kofferraum und finden eine Leiche. Es gibt also einen neuen Fall. Burt wurde bewusstlos geschlagen, in den Kofferraum gelegt, mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet. Außerdem gibt es eine interessante Verbindung zu einem alten Fall, in dem es um Hodges und ein Motorrad ging…

„Sie lebt vielleicht noch.“
„Aber wie lange noch?“
„Bis wir sie gefunden haben – hoffe ich für sie… und für ihre kleine Tochter.“
D.B. Russell und Finn

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Hinter der Geschichte

D.B. verrät dem Mädchen seinen richtigen Vornamen: Diebenkorn, nach dem Maler Richard Diebenkorn.

Der alte Fall, in dem es um Hodges und ein Motorrad ging, war Folge 11.11 „Verschwendeter Mut„.

 

CSI 13.18 | Die Leiden des jungen Carl

Originaltitel: Sheltered

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Mann wird gejagt. Später findet man ihn tot auf, verprügelt, mit einer schweren Fleischwunde am Bein, außerdem wurden ihm beide Hände entfernt. Bei der genaueren Untersuchung der Leiche finden die Ermittler einen Papier-Kranich in der kleinen Seitentasche seiner Jeans, außerdem stellen sie fest, dass er eine Knieschiene für Motocross-Wettbewerbe trägt. Doktor Robbins‘ Autopsie ergibt, dass der Mann noch gelebt hat, als man ihm die eine Hand abgesägt hat. Außerdem zeigt die Wunde am Bein, dass er in eine Bärenfalle getreten war.

Die Schiene war eine Maßanfertigung, der Hersteller kann einen Namen mitteilen: Dillon Trick. Doch Dillon Trick lebt. Er hat aber seine Motocross-Ausrüstung an einen Freund namens Carl Abrams verliehen. Es stellt sich heraus, dass Dillon und Carl eigentlich zusammen zelten wollten, Dillon aber abgesprungen ist. Die Ermittler vermuten, dass an dem geplanten Zeltplatz der Tatort zu suchen ist, in der Nähe einer alten Mine. Nick bringt seinen Hund, der ein ehemaliger Polizeihund ist, mit, um nach Spuren zu suchen. Er kann Carls Spuren aufnehmen und führt Nick und Morgan zu einem unterirdischen Versteck mit getarntem Eingang. Dort finden sie Schutzanzüge und Nachtsichtgeräte. Hinter einer zweiten Tür entdeckt Nick ein unterirdisches Haus, in dem ein Aussteiger die „Endzeit“ überleben will. Der Aussteiger richtet eine Schrotflinte auf Nick…

„Ich mein‘ ja nur – es wird nicht einfach.“
„Das ist es doch nie, Super-Dave, das ist es nie.“
– David Philipps und Nick Stokes

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Hinter der Geschichte

Die kleine Tasche über der großen Seitentasche der Jeans war ursprünglich dafür gedacht, eine Taschenuhr unterzubringen. Das Aufkommen der Armbanduhren machte diese kleine Tasche zwar obsolet, doch sie bliebt als modisches Accessoire erhalten.

Zum wiederholten Mal begeht jemand bei einer der „CSI“-Serien den entscheidenden Fehler: Anstatt auf Verstärkung zu warten, wird munter in einen unbekannten Raum reinspaziert. Es wiederholt sich leider zu oft. Gehört das zu den Ermüdungserscheinungen der Serie?

Der deutsche Titel ist eine Anspielung auf Goethes „Die Leiden des jungen Werthers„.

 

Die Welt im Blick: Wandkarten von Weltkarten.de

Disclaimer: Für diese Rezension habe ich ein Exemplar einer Wandkarte von Weltkarten.de zu einem vergünstigten Preis bekommen. Mir wurde keine Bedingung gestellt, wie die Rezension auszufallen hat. Der Text gibt voll und ganz meine eigene Meinung wieder.

Die Weltkarte auf Holz von Weltkarten.de.

Die Weltkarte auf Holz von Weltkarten.de.

Die Webseite Weltkarten.de wurde 2016 von der niederländischen Fotocadeau-Gruppe ins Leben gerufen. Fotocadeau hatte bis dahin Webseiten im Portfolio, bei denen die Kunden zum einen ihre eigenen Bilder auf hochwertige Materialien drucken lassen konnten (lieblingsfoto.de), zum anderen auch Wandbilder mit vorgegebenen Motiven aus dem Tierreich bestellen konnten (AnimalPrintShop.de). Auf der Weltkarten-Webseite gibt es genau das, was der Name verspricht: Karten unseres Planeten in den unterschiedlichsten Formen, Aufmachungen und auf den unterschiedlichsten Materialien. Daneben werden auch noch andere Dinge passend zum Thema angeboten, aber zu denen kommen wir gleich.

Als ich gebeten wurde, mir den Shop doch einmal anzusehen und eine der Karten kritisch unter die Lupe zu nehmen, musste ich mich erst einmal entscheiden. Zu den Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, dass die Karte zentrale Zierde eines neuen Wohnzimmers werden sollte, das ich im Moment gerade noch einrichte. Aber der Reihe nach: Wenn man die Webseite aufruft, findet man auf der Startseite erst einmal die verschiedenen Varianten. Es gibt Weltkarten auf Holz gedruckt, auf Aluminium, auf Leinwand, auf Acrylglas, als Poster, als Pinnwand oder als Tapete. Mein Favorit war von vornherein eine farbige Karte, also fielen die Pinnwände schon einmal heraus. Diese sind aus Kork und einfarbig bedruckt. Allerdings gehört zu dieser Kollektion auch ein richtiger Globus aus Kork, der es mir auch schon irgendwie angetan hat. Vielleicht werde ich mir diesen auch noch zulegen. Mittlerweile, möchte ich hinzufügen, gibt es auch Stadtkarten von Städten aus den Niederlanden, Deutschland und Österreich. Da Fotocadeau eine niederländische Firma ist, gibt es die meisten Stadtkarten von den Niederlanden, von Deutschland und Österreich sind es jeweils zwei (Berlin und Köln, beziehungsweise Wien und Innsbruck). Möglicherweise kommt da mal noch was nach.

Ein zweites Kriterium, nach dem ich mir die Karte aussuchte, war der Umstand, dass man Fähnchen in die Oberfläche stecken konnte, um verschiedene Ziele zu markieren. Damit fiel das Poster, die Tapete und die Aluminiumkarte auch raus. Also musste es Holz sein. Von den Holzkarten gibt es zwei Versionen, die eine ist eher rustikal, aus drei Holzbohlen bestehend, die andere aus einem glatten Brett. Es gibt Kartenvariationen, zu denen die rustikale Version sehr gut passt, etwa die historischen Karten. Ich jedoch wollte eine aktuelle Karte und wie gesagt die Möglichkeit haben, Punkte mit Fähnchen zu markieren.

Bleibt noch die Variation zu wählen. Die historischen Karten habe ich schon erwähnt, daneben gibt es verschiedene künstlerische Variaten oder Karten, die kindgerecht aufbereitet sind. Wer etwas ganz spezielles sucht, findet auch Karten, bei denen nur ein Farbton vorherrscht. Mein Wahl fiel schließlich auf eine akutelle politische Karte mit Ländergrenzen unter der Kategorie „Weltkarten mit Pins“.

Nachdem man sich die Karte ausgewählt hat, geht es darum, genau festzulegen, was man möchte. Zunächst bestätigt man das Material nochmals -in meinem Fall Holz, aber es wurde im Dropdown-Menü auch keine andere Option angezeigt -, dann kommt die Frage nach der Art: Planken oder Platte. Ich habe die Platte gewählt. Als nächstes wählt man das Format. Es beginnt bei 30 x 40 und endet bei 200 x 150. Ich habe mich für das Mittelmaß entschieden, 60 x 80. Im nächsten Schritt wird man gefragt, ob man das Aufhängesystem haben möchte. Wenn man nicht vorhat, die Karte direkt an die Wand zu schrauben, sollte man es mitbestellen.

Die nächste Auswahlmöglichkeit gibt es nur bei der „Weltkarte mit Pins“: Man wird gefragt, ob man 100 Steckflaggen in unterschiedlichen Farben mitbestellen möchte. Auch das habe ich bejaht, denn das war ja der Grund, warum ich diese Karte gewählt habe. Dann ab in den Warenkorb damit.

Als Zahlungsmöglichkeit bietet Weltkarten.de giropay, SofortÜberweisung, PayPal oder Bezahlung per normaler Überweisung an. Lieferung auf Rechnung ist nicht möglich. Die Bezahlung per Überweisung hat den Nachteil, dass die Bestellung erst nach dem Zahlungseingang auf dem Empfängerkonto bearbeitet wird, die anderen funktionieren schneller. Als Lieferfrist werden circa 6 Werktage nach Zahlungseinang angegeben.

Das Paket.

Das Paket.

Die Lieferfrist wurde in meinem Fall auch eingehalten. Die Karte kam gut verpackt und gesichert in einem Paket an. Obwohl man auch auf dem Bild sieht, dass der Karton während des Transports deutlich gelitten hat, blieb der Inhalt unversehrt.

Die Karte ausgepackt.

Die Karte ausgepackt.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken war sehr gut. Die Karte ist auf eine stabile Holzplatte gedruckt, die Farben kommen sehr gut heraus, die Linien und Schriftzüge sind sauber und klar abgegrenzt. Bei den Steckfähnchen handelt es sich um die üblichen kleinen Fähnchen aus Plastik auf einer Metallnadel in verschiedenen Farben. Die Farben sind dabei vermutlich zufällig bunt durchmischt, da nicht alle Farben in der gleichen Anzahl vorhanden waren.

Das Aufhängesystem.

Das Aufhängesystem.

Was das Aufhängesystem betrifft, da braucht es etwas Geschick: Es handelt sich um eine Metallklammer, die mit zwei Schrauben in der Karte befestigt wird. Es gibt keine Markierungen auf der Rückseite der Karte, das heißt, man muss die Stelle, an die der Aufhänger gehört, ausmessen und selbst markieren. Das geht allerdings sehr gut und wie man auf dem Bild sieht, verzeiht der Aufhänger auch kleine Abweichungen, da er mehrere Kerben hat. Sollte die Karte schief hängen, kann man sie etwas verschieben und den Schwerpunkt so ausgleichen. Und natürlich handelt es sich bei diesem Aufhängesystem um eins, das speziell für diese Art von Karte gemacht ist. Andere Karten werden anders aufgehängt.

Weltkarten.de wendet sich an Menschen mit einem Sinn für die Schönheit unseres Planeten, an Reisende und Entdecker. Das merkt man auch daran, dass neben den Karten, die man die Wand hängen kann, auch verschiedene andere Gadgets angeboten werden, die mit Weltkaren verziert sind. Es gibt Bürobedarf wie Stiftmäppchen und ähnliches, aber auch Powerbanks, Taschen, Koffer oder Spiele. Man findet dabei auch viele Geschenkideen für Reisende, aber wer sich nicht sicher ist, was genau er verschenken möchte, für den gibt es Geschenkgutscheine, die man mit 20, 50 oder 100 Euro aufladen kann.

Wer auf der Suche nach einer Wandverzierung ist, die seine Reiselust wiedergibt oder auf der man besuchte Orte oder Orte, an denen liebe Menschen wohnen, markieren kann, der ist bei Weltkarten.de richtig. Oder auch jemand, der für eine solche Person ein passendes Geschenk sucht. Mir gefällt die Karte sehr und sie wird nun einen neuen, passenden Ort im neuen Hauptquartier der ErlebnisPostille bekommen. Im Moment bin ich allerdings noch nicht so weit, da ich noch zwischen zwei Orten hänge und die neue Wohnung noch nicht richtig eingerichtet ist. Aber das kommt noch. Wenn es so weit ist – was hoffentlich bald sein wird -, reiche ich ein entsprechendes Bild nach.

 

EUROPA-PARK: Kindermusical „Das verdrehte Märchenbuch“ – Saison 2018

Der Saal im Kindermusical-Theater im Niederländischen Themenbereich des Europa-Park.

Der Saal im Kindermusical-Theater im Niederländischen Themenbereich des Europa-Park.

Carmen Strohecker, Schauspielerin und Sängerin, die im Kindermusical-Theater des Europa-Park mittlerweile auch schon eine Institution ist, hat sich über Facebook an ihre Fans gewandt und wir möchten ihren Aufruf hier gerne weitergeben: Das Ensemble des Kindermusical, das auch dieses Jahr wieder „Das verdrehte Märchenbuch“ vorführt, stellte fest, dass seit Beginn der Saison die Besucherzahlen eher mäßig sind. Durch einen Zufall sind sie darauf gekommen, woran das liegt: Im Showflyer des Parks ist das Musical auf der Fotoseite gar nicht dabei. Irgendwie muss das bei der Planung übersehen worden sein, wenngleich es in der Showzeiten-Liste auftaucht. Aber tatsächlich kann es sein, dass das Musical ohne detailierte Beschreibung gerne mal übersehen wird.

Der Europa-Park will hier wohl Abhilfe schaffen, aber natürlich kann man nicht wegen eines Druckfehlers tausende von bereits gedruckten Flyern in die Tonne treten. Carmen Strohecker schreibt daher in ihrem Aufruf, man möge doch bitte auf anderen Wegen Werbung für das Kindermusical machen. Das tun wir hiermit und bitten darum, diese Nachricht weiterzuverbreiten. Das Kindermusical ist immer einen Besuch wert, denn das Ensemble ist großartig. Ich erinnere mich beispielsweise an eine Gelegenheit vor ein paar Jahren, als „Pinocchio“ aufgeführt wurde und Carmen die Hauptrolle sprach und sang. Bei einer Vorstellung stieg ihr Mikrofon aus. Nicht nur dass das von den Darstellern ironisch mit in das Spiel eingebaut wurde (in der Szene, als Pinocchio auf der Puppenbühne von Mangiafuoco gegen einen Marionettendrachen kämpfen muss, rief Carmen: „Gleich bist Du so tot wie mein Mikrofon!“ und als Pinocchio kurz darauf die Bezahlung für seinen Auftritt von Mangiafuoco haben wollte, klagte jener: „Ich muss doch schon so viel Geld ausgeben, mit der Bühne… und den Mikrofenen, die immer kaputtgehen…“), Carmen sprach und sang auch laut genug, so dass man sie ohne Verstärkung im ganzen Saal hören und verstehen konnte.

Also nochmal die Aufforderung: Schaut es Euch an. Die Anfangszeiten der Shows sind wie gesagt im Flyer in der Auflistung zu finden (unter dem Punkt „Highlights für Kinder“), in der Europa-Park App und auf der Webseite des Europa-Park (oben verlinkt).

 

CSI 13.17 | Kleine Morde unter Freunden

Originaltitel: Dead of the Class

Inhalt

(c) CBS

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David Philipps, auch bekannt als „Super-Dave“ und die rechte Hand von Doktor Robbins, ist gezwungen, ein Jahrgangstreffen seiner Highschool zu besuchen. Es ist ihm extrem unangenehm, da die Highschool kein Zuckerschlecken für ihn war, aber seine hochschwangere Frau besteht darauf. Der Abend verläuft so uninteressant, wie man es erwarten kann, als Dave auffällt, dass die Seifenblasen, die von einer Maschine gemacht werden, rötlich schimmern und rote Flecken hinterlassen. Er folgt dem Schlauch der Seifenblasenmaschine und findet die Leiche einer ehemaligen Mitschülerin, deren Blut in das Becken der Seifenflüssigkeit getropft ist. Becka Saben, so der Name der Toten, war die Chef-Cheerleaderin, Jahrgangskönigin und außerdem hat sie das Treffen organisiert. Ihr wurde die Kehle durchgeschnitten. Die Waffe ist auf den ersten Blick nicht zu sehen. In einer Wunde in der Hand der Toten steckt Glas. Nick findet heraus, dass es von der Scanoberfläche eines Kopierers stammt. Als er die letzten fünf Kopien aufruft, erkennt er Becka, die von einer unbekannten Person auf den Kopierer gedrückt wird. Becka wollte ein Bingo-Spiel auf dem Treffen, bei dem es um dunkle Geheimnisse ihrer ehemaligen Mitschüler ging. Das birgt eine gewisse Brisanz, denn Beckas Ehemann ist Therapeut und einige ihrer ehemaligen Mitschüler sind seine Patienten, allerdings ohne zu wissen, mit wem er verheiratet ist. Dunkle Geheimnisse, die vor allen anderen ans Licht gezerrt werden – eindeutig ein Motiv…

Dave macht indessen die Autopsie von Becka große Probleme. Er fängt an zu fantasieren, dass Beckas Leiche mit ihm redet und ihn verspottet. Leidet er an PTSD?

„Der Fleck ist von den idiotischen Seifenblasen. Ist doch nur rote Farbe. Oder?“
– Eine Verdächtige, kurz vor der Erkenntnis, dass der Fleck auf ihrem Kleid keine rote Farbe ist

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Hinter der Geschichte

In einer Szene, in der Morgan jeden Fleck, der von einer Seifenblase hinterlassen wurde, untersucht, kommt Greg Sanders dazu und fragt: „Ist das der letzte der 99 roten Ballons?“ Das bezieht sich auf das Lied „99 Luftballons“ von Nena, das in der englischen Fassung „99 Red Balloons“ (also „99 rote Ballons“) heißt.

 

CSI 13.16 | Am Ende der Ereignisse

Originaltitel: Last Woman Standing

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Mann wird von seinem Date an der Haustür abserviert. Allein steigt er in den Fahrstuhl, doch als er an seinem Ziel ankommt, hat man ihm die Kehle durchgeschnitten. Der Mann ist Peter Coe, ein Berufspokerspieler. An diesem Tag hat er bei einem Pokerturnier viel Geld verloren. Die Ermittler stellen fest, dass der Mörder maximal zehn Sekunden Zeit gehabt hat, in den Fahrstuhl einzudringen, Coe die Kehle aufzuschneiden und wieder zu verschwinden. Die Frau, die sich bei ihm befunden hat, wird auch schnell ermittelt, es handelt sich um seine Konkurrentin, die unter dem Namen „Hot Poker Babe“ im Internet bekannt ist. Hodges stellt fest, dass in der Halswunde des Opfers keine Metallrückstände gefunden werden können, aber dafür so etwas wie Plastik. War am Ende eine Plastikklinge die Tatwaffe?

Ebenfalls sein Leben lassen musste Trent Aldrich, den die Ermittler mit Seilen ans Bett gefesselt vorfinden. Er ist an einem Stück Fleisch erstickt. Dieses Stück Fleisch entpuppt sich als Hühnerherz. Und die Spuren sagen, dass man dem Opfer insgesamt sieben dieser Herzen mittels eines Trichters eingeflößt wurde. Finn wird bei der Erwähnung von „sieben Herzen“ stutzig, erinnert es doch auch an eine Spielkarte, wie beim Mord an dem Pokerspieler.

Die Ermittler gehen alte Akten durch und finden einen weiteren Fall, der zu einem „Spielkartentod“ passen würde. Also ist ein Serienmörder unterwegs. Und der hat sich schon das nächste Opfer ausgewählt…

„Hat heute ’ne Menge beim ‚Classic‘ verloren, und noch mehr im Fahrstuhl.“
– Morgan Brody

„Wie man rote Beete kocht, wissen Sie das?“
„Vielleicht gar nicht?“
– D.B. Russell und Conrad Ecklie

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Hinter der Geschichte

Als Hodges einen Dummy köpft, um eine potentielle Mordwaffe zu testen, hebt D.B. den abgeschlagenen Kopf auf und zitiert dabei Shakespeare, wenn auch ein wenig falsch: „Ach, armer Gelatinemann, ich kannte ihn gut…“ Das stammt aus „Hamlet“, natürlich heißt es: „Ach, armer Yorick…“

 

CSI 13.15 | Vergissmeinnicht

Originaltitel: Forgett me not

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Sarah Sidle hat Geburtstag. Sie schenkt sich selbst einen Tag Wellness im „Mediterranian“. Als sie allein beim Essen sitzt, wird sie von eine Mann angesprochen. Er gibt ihr einen Geburtstagskuchen aus, eins kommt zum anderen und Sarah verbringt etwas Zeit in seinem Hotelzimmer. Als sie am nächsten Tag auschecken will, trifft sie auf Greg Sanders, der wegen eines Mordfalls im Hotel ist. Das Opfer ist Taylor Wynard, der Mann, bei dem sie am Abend zuvor im Zimmer war.

Aus der ganzen Sache entspinnt sich ein irrer Plot, in dem Sarah Sidle die Hauptverdächtige in einem Mordfall wird und nebenbei erzählt, dass sie und Gil Grissom sich getrennt haben.

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Hinter der Geschichte – Kritik

In dieser Folge sehen wir zum ersten Mal eine genaue Position des fiktiven Hotels und Kasino Mediterranian. Den Bildern vom Anfang der Episode liegt es am Strip, direkt gegenüber dem „New York, New York“.

An der kurzen Zusammenfassung merkt man, dass ich meine Meinung zu solchen Episoden nicht geändert habe. Ich finde es immer noch „lazy writing“, wenn man einfach eine der Hauptfiguren in eine prekäre Situation bringt. Nun ist Sarah halt dran. Das ist für mich definitiv die bisher schwächste Episode dieser Staffel, was eigentlich schade ist.

 

CSI 13.14 | Lied und Leid

Originaltitel: Exile

Inhalt

(c) CBS

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Marta Cuerto, 32, Schwester von Silvana Cuerto, einer kubanischen Popsängerin, ist tot. Ihre Schwester hat sie nach einer Generalprobe für einen Auftritt in einem Club in der Garderobe gefunden. Doch der Fundort der Leiche ist gestellt, der Täter hat das Opfer woanders getötet, in die Garderobe gebracht und ihr eins von Silvanas Kleidern angezogen. D.B. bemerkt weitere Spuren, nimmt ein Bild von der Wand und entdeckt eine in Blut geschriebene Nachricht: „SILVANA ERES LA PROXIMA“, das heißt „Silvana, Du bist die Nächste“. Der Manager und der Clubbesitzer lenken die Aufmerksamkeit der Ermittler auf eine Gruppe von Exilkubanern, die gegen Silvanas Auftritte protestieren. Dazu passen Spuren, die sich in der Garderobe und an einem Sack finden, in dem die Leiche transportiert wurde. Diese Spuren deuten auf eine Autowerkstatt hin und der Anführer der Exilkubaner, Eddie Santos, besitzt eine solche Werkstatt. Jim Brass und Nick Stokes statten der Werkstatt einen Besuch ab und Bingo! Sie finden den Tatort und verhaften Eddie Santos, als er ahnungslos zurückkehrt. Der Fall ist gelöst.

Nein, natürlich ist der Fall nicht gelöst. Es ergeben sich zwei Ungereimtheiten. Zum einen eine Spermaprobe, die nicht zu Santos passt, aber einem Verwandten zweiten Grades gehören muss. Zum zweiten findet Doktor Robbins überraschend heraus, dass Marta zwar schwer misshandelt wurde, letztlich aber an einer Zyanidvergiftung gestorben ist. Nur ist nicht klar, wie das Gift in ihren Körper gekommen ist. Greg versucht sich in Ahnenforschung und findet eine Verbindung zwischen den Cuerto-Schwestern und der Familie Santos. Es sieht so aus, als steckt hinter der ganzen Geschichte kein politisches Motiv, sondern ein sehr persönliches…

„In diesem Land ist Politik wie Unterhaltung!“
– Antonio Ficha – Die Episode wurde 2013 ausgestrahlt, als wir noch nicht wussten, wie wahr dieser Spruch 2016 werden sollte.

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Hinter der Geschichte

Kuba und die in Amerika lebenden Kubaner sind eigentlicht eher das Metier von „CSI: MIAMI“ gewesen, doch zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dieser Episode war diese Serie bereits eingestellt.

 

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