Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 187 von 200)

Unfälle im Urlaub

Bei einem Unfall im Urlaub spielt mehr als alles andere die Vorsorge eine wichtige Rolle. Wer nicht vor seinem Urlaub die entsprechende Versicherung abgeschlossen hat, kann im wahrsten Sinne des Wortes sein blaues Wunder erleben, wenn es um die Kosten geht.

Ist ein Unfall passiert, muss man zuallererst die Hilfe vor Ort in Form eines Arztes oder Krankenhauses annehmen. Viele Reiseversicherungen halten eine Notfallnummer bereit, die man im Unglücksfall 24 Stunden am Tag erreicht, und die einem helfen. Man bekommt gesagt, was als nächstes passiert und was getan werden muss, um Ansprüche zu stellen.

Dummerweise ist es in manchen Ländern erforderlich, den Rechnungsbetrag für die Behandlung erstmal aus der Reisekasse vorzustrecken. Und obwohl innerhalb der Europäischen Union die Krankenversicherungskarte gilt, hört man auch hier immer wieder von Ländern wie Österreich, in denen von Ausländern eine Zahlung verlangt wird. Wichtig ist: Unterschreiben Sie keine Erklärung, mit der Sie quasi zum Privatpatient gemacht werden. Das führt zu teureren Behandlungskosten, die nicht immer voll erstattet werden.

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse. Diese kann Ihnen wichtige spezifische Informationen zu Ihrem Reiseland geben. Und erkundigen Sie sich rechtzeitig, falls Sie vor dem Urlaub noch einige Dinge erledigen müssen und Sie noch Zeit haben.



Die Europäische Reiseversicherung

Reisekrankheiten: Vorbeugung und Bekämpfung

Krankheiten können einen überall erwischen – eben auch im Urlaub. Man hofft, dass es nicht passiert, und wenn doch, dann sollte man vorgesorgt haben, mit der entsprechenden Reiseversicherung, falls es etwas Schwerwiegendes ist, oder mit einer gut sortierten Reiseapotheke, wenn man sich selbst helfen kann. Folgende Dinge sollten Sie in Ihrer Reiseapotheke mit sich führen:

Gesunder Menschenverstand

Die beste Möglichkeit, eine Krankheit zu bekämpfen ist, sie erst gar nicht zu bekommen. Wenn Sie sich über Ihr Reiseziel informieren, werden Sie einige wertvolle Hinweise bekommen, was Sie beachten müssen, um gewisse Erkrankungen zu vermeiden. In einigen Regionen ist es zum Beispiel nicht ratsam, rohe Speisen (einschließlich Salate) zu essen, anderswo sollte man kein Wasser aus der Leitung trinken oder bestimmte Arten Fleisch meiden. Halten Sie sich an diese Verhaltensregeln, dann ist schon viel gewonnen.




Mittel gegen Durchfall

Durchfall – Diarrhoe – hat viele Ursachen und Namen, „Montezumas Rache“ oder „die Rache des Pharao“, je nachdem wo Sie hinfahren. Die gängigen Präparate sind einfach anzuwenden, allerdings sollte man beachten, dass man die erlaubte Höchstdosis nicht überschreitet, sonst riskiert man eine Verstopfung.

Mittel gegen Schmerzen und Fieber

Kopfschmerzen zeigen sich auch im Urlaub und können sogar als Folge des Ortswechsel oder besonderer Gegebenheiten vor Ort (Föhn) auftreten. Fieber und Erkältung können einen auch in eigentlich sehr warmen Ländern erwischen, hier meist wegen des Temperaturwechsels zwischen klimatisierten Räumen und der Außenwelt.

Sonnenschutzmittel und Lotion zur Behandlung von Sonnenbränden

Wieder einmal ist Vorbeugung die halbe Miete: Ihr Sonnenschutzmittel sollte einen dem Urlaubsziel angemessen hohen Lichtschutzfaktor haben, und vergessen Sie nicht, dass auch in den Bergen die Sonne scheint. Sollte es allerdings passiert sein, bringt eine spezielle Lotion etwas Linderung.

Gel für Insektenstiche

Falls Sie zu einer Jahreszeit und in eine Gegend reisen, in der mit Insekten wie etwa Stechmücken zu rechnen ist, ist sowas sehr hilfreich. Das Gel kühlt hilft gegen den Juckreiz, mit dem die Haut reagiert.

Mittel zur Wundversorgung

Dazu gehören Pflaster und kleine Kompressen, aber auch Wund- und Heilsalben.

Mittel gegen Reiseübelkeit

Die Bezeichnung „Seekrankheit“ wird der Reiseübelkeit nicht gerecht, denn diese kann eigentlich in jedem Reisemittel auftreten, dem Auto, dem Zug, dem Flugzeug und natürlich dem Schiff. Es gibt die Mittel gegen die Übelkeit entweder als Pillen, die bei Antritt der Reise genommen werden müssen, oder als Kaugummis, die man nimmt, wenn man erste Anzeichen der Übelkeit verspürt.

Eigene Medikamente

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, dürfen Sie diese natürlich nicht vergessen. Achten Sie darauf, dass Sie genügend für Ihren Urlaub dabei haben, denn es ist nicht gewährleistet, dass Sie die Präparate auch vor Ort bekommen.

Reisekrankheiten

Ein Urlaub mag ein Urlaub sein, aber nüchtern betrachtet ist es doch nichts weiter als ein Teil des Lebens an sich. Von daher können einem auch im Urlaub gewisse Widrigkeiten wiederfahren, die nicht so angenehm sind.

Zuerst gilt es natürlich, sich über das Reiseziel zu informieren und ob bei Reisen zu bestimmten Impfungen geraten wird, oder ob es sogar Impfungen gibt, die vorgeschrieben sind. Ratsam ist es außerdem, einen bestehenden Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) zu haben.

Aber auch wenn man vorsorgt, kann einem das eine oder andere wiederfahren. Und damit beschäftigen wir uns in diesem Kapitel:

Sie unterscheiden nicht nach Tourist und Nicht-Tourist, im Gegenteil: In manchen Regionen der Erde sind gerade die Touristen gefährdet, sich mit gewissen Dingen anzustecken. Also besser vorsorgen!




Das gleiche gilt natürlich für Unfälle, die im Urlaub genauso wie zu Hause passieren können. Hier ein paar Worte zur Vorbeugung und was man tun kann, wenn’s passiert ist.



Die Europäische Reiseversicherung

Diese Kategorie wird immer wieder durch aktuelle Berichte ergänzt, auch zum Thema „Versicherungsschutz“. Bitte beachten Sie, dass alles, was hier wiedergegeben wird, natürlich nur eine Hilfestellung sein kann. Sollten Sie konkrete medizinische oder versicheruntstechnische Hilfe brauchen, wenden Sie sich dazu an das enstprechende Personal, das Ihre ganz persönliche Situation mit Ihnen besprechen kann.

Reiseaktivitäten

Manchmal kommt es anders als man denkt… Als Annette und ich unsere Reise nach Ägypten planten, hatten wir relativ genau im Kopf, was wir an unserem Reiseziel tun wollten: Ausspannen, schwimmen, schnorcheln, etwas von der Umgebung sehen, Tagesausflüge. So sah das aus. Eines Abends saßen wir dann in der Hotellobby und warteten auf unsere Reiseleiterin, um bei ihr einen Ausflug auf einem Segelschiff zu buchen. In der Hotellobby befanden sich mehrere Tische, an denen man auf dem Weg zum Restaurant – sprich: zum Abendessen – vorbei musste. An einem der Tische saßen zwei junge Ägypter, die von der Tauchbasis des Hotels waren und dort Kurse und Ausflüge anboten. Den beiden war der Frust anzusehen, denn zu der Zeit war nicht viel Zielpublikum im Haus. Entweder waren das bereits Taucher, die also keinen Kurs mehr brauchten, oder Paare fortgeschrittenen Alters, von denen man offenbar annahm, dass sie sich für dergleichen nicht interessierten. Plötzlich sagte Annette zu mir: „Sag mal, wolltest Du nicht auch schon immer mal das Tauchen lernen?“ Da hatte sie bei mir einen wunden Punkt erwischt. Tatsächlich hat mich das Tauchen schon als Kind fasziniert, aber es kam für mich nie ernsthaft in Frage. Ich bin am Bodensee aufgewachsen, und der ist berüchtigt für seine Tauchunfälle. Aber hier? Wir waren am Roten Meer. Das war etwas völlig anderes. Sie stand auf und ging herüber zu den Jungs von der Tauchbasis und ließ sich alles genau erklären, während ich immer noch Ausschau nach unserer Reiseleiterin hielt, die sich aber Zeit ließ. Kurz darauf kehrteAnnette zurück mit einem Prospekt der Schule und einer Übersicht der verschiedenen Kurse. Wir sprachen darüber. Scuba Diver, wie wär das? Bis 12 Meter Tiefe, das ist ja nicht zu viel. Für so ein bisschen herumpaddeln reicht das schon… …kurz und gut, wir sind dann herüber zu den Jungs und haben ihnen eine Freude gemacht. Das war es wirklich, denn die Minen der beiden hellten sich auf, als wir verkündeten, dass wir das Tauchen lernen wollten. Zu dem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass wir an diesem Tag ein neues Hobby begonnen hatten, das uns unglaublich faszinieren würde. Und mittlerweile sind uns die 12 Meter auch nicht mehr genug, wir machen weiter. Das ist eine von den Sachen, die man eben nur im Urlaub erlebt, wenn man mal dazu kommt, etwas auszuprobieren. Es hätte auch anders kommen können, nämlich dass uns das gar nicht gefällt. Aber dann hätten wir das wenigstens gewusst. In dieser Kategorie wollen wir uns näher mit den Aktivitäten beschäftigen, die man im Urlaub so tun kann:

„Dolce Far Niente“ – das „süße Nichtstun“… Es gibt immer wieder Leute, die glauben, sie müssten sich dafür rechtfertigen, wenn sie im Urlaub auch mal nichts machen wollen. Warum? Dafür ist es schließlich Urlaub!

So lernt man die Umgebung des Reiseziels am Besten kennen, ob nun in Kultur, auf Wanderung oder im Freizeitpark. Verschiedens Ausflugsziele finden Sie auf dieser Seite nach Ländern geordnet in der Navigation am rechten Rand.

Urlaub ist ideal, um Neues auszuprobieren, wie wir gesehen haben. Denn wenn es einem nicht gefällt, kann man es nach dem Urlaub ganz einfach wieder bleibenlassen.

Irgendwas vergessen? Na ja, hier, unter dieser Kategorie, wird sich’s schon finden.

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Sicherheitshinweis: Schweinegrippe in Mexiko

Aufgrund der Vorkommnisse in Mexiko und im Süden der USA hat das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland einen Sicherheitshinweis herausgegeben. Achtung, dieser Sicherheitshinweis ist keine Reisewarnung! Ob und wie Reisen in betroffene Regionen umgebucht oder storniert werden können, hängt von dem einzelnen Veranstalter ab. Bitte informieren Sie sich dort.

Der Hinweis betrifft die Schweinegrippe, die in einigen Bundesstaaten Mexikos unter den Menschen grassiert und bereits zu einigen Todesfällen geführt hat. Betroffene Regionen sind unter anderem Mexico City, der Bundesstaat Mexico, San Luis Potosi und Mexicali in Baja California. Die Übertragung des Virus ist von Mensch zu Mensch möglich, es wird daher empfohlen, Menschenansammlungen und Kontakt zu Kranken zu vermeiden und besonders auf die persönliche Hygiene zu achten (zum Beispiel häufiges Händewaschen mit Seife). Außerdem wird Reisenden dringend empfohlen, die Berichterstattung über die Schweinegrippe in den Medien zu verfolgen, um neueste Entwicklungen über deren Verlauf zu erfahren. Eine Impfung gegen den Erreger ist derzeit noch nicht möglich.

Mehr Informationen über die Schweinegrippe gibt es auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts, www.rki.de.

Bitte beachten Sie das Datum dieses Eintrags und informieren Sie sich gegebenenfalls noch aus anderen Quellen, um neueste Entwicklungen der Schweinegrippe in Mexiko in Erfahrung zu bringen. Informieren können Sie sich zum Beispiel auf der Webseite des Auswärtigen Amtes hier.

Update: Mittlerweile wird durch das Auswärtige Amt von „nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Mexiko dringend abgeraten.“ Das ist immer noch keine Reisewarnung. Bitte wenden Sie sich bezüglich Umbuchung oder Stornierung ihrer Reise an Ihren Reiseveranstalter.

Sich nicht wie ein „Tourist“ benehmen

„Herr Maier find in Thailand
Nur Essen nicht sehr leiwand.
Mag Curry nicht, und Sojakeim,
Mag Wiener Schnitzel, wie daheim!“
EAV: „Samurai“

Es gibt vermutlich kein Land der Erde, über dessen Einwohner es nicht bestimmte Klischees gibt, wie sie sich – angeblich oder tatsächlich – verhalten. Bis zu einem gewissen Punkt mag das ja alles noch ganz lustig sein, aber es gibt einen Punkt, ab dem das Verhalten nur noch nervt. Halten Sie also einen Moment inne bei folgenden Punkten in Ihrem Urlaub:

Lautstark das Urlaubsland mit der Heimat vergleichen

Sie fahren also in ein fremdes Land – und dort ist es nicht so wie zu Hause? Na hoppla, wie konnte den das passieren? Oder andersherum gefragt: Warum sind Sie überhaupt dorthin gefahren? Natürlich sind die Zustände in anderen Ländern anders als zu Hause, und es gibt Länder, in denen man sie sogar getrost als „katastrophal“ bezeichnen kann. Aber wenn Ihnen das nicht liegt, dann besuchen Sie diese Länder nicht. Der Kellner, der Sie möglicherweise etwas langsamer bedient, kann nichts damit anfangen, wenn Sie ihm erklären, wie das in einem deutschen Fünf-Sterne-Restaurant so läuft. Da sind Sie nämlich gerade nicht, schon vergessen?

Kleidungssünden begehen

Laut einer Untersuchung kleiden sich 26 % aller Menschen im Urlaub so, wie sie es zu Hause nie tun würden. Nun, das erklärt einiges. Kleidung soll eine Botschaft nach außen tragen. Die Kleidung mancher Menschen im Urlaub jedoch trägt die Botschaft „Ich ziehe mich im Dunkeln an“. Abgesehen davon, dass es in extremen Fällen wirklich unmöglich aussieht, kann man in unangenehme Situationen kommen. So gibt es für manche Restaurants einen gewissen Dresscode und es kann sein, dass man abgewiesen wird. Besonders gilt das auch für Kirchen und andere Gotteshäuser, in denen „angemessene“ Kleidung verlangt wird.
Niemand hat etwas gegen „legere“ Kleidung. Schließlich ist Urlaub, richtig. Aber in bestimmten Situationen sollte man doch darauf achten, wo man sich befindet.

ALL-INCLUSIVE- / Buffett-Orgien feiern

„All Inclusive“ bedeutet, dass man einmal zahlt und dafür eine unbegrenzte Auswahl an Speisen und Getränken hat – zumindest im Rahmen des jeweiligen Hotels. Bietet Ihre Unterkunft bei den Hauptmahlzeiten ein Buffet an, so haben Sie auch hier eine unbegrenzte Auswahl. Leider gibt es Zeitgenossen, die dabei jegliches Maß und Ziel verlieren. Obwohl ich bisher noch kein Hotel erlebt habe, das beim Buffet Teller mit hochstehendem Rand ausgegeben hätte, gibt es Gäste, die sich die Teller so volladen, als wäre das so. Da wäre ja noch nicht mal was zu sagen, allein: Wenn diese Zeitgenossen das alles, was sie sich aufgeladen haben, dann auch essen würden! Oftmals geht aber die Hälfte oder noch mehr zurück. Bitter empfinde ich das besonders in Ländern, in denen es für die Bevölkerung nicht einfach ist, für den eigenen Unterhalt zu sorgen. Was mag so ein Angestellter über die Fremden denken, die so respektlos mit Nahrungsmitteln umgehen? Ist das das Bild, das Sie von Ihrem Land abgeben wollen, dass dort selbstgefällig Fresssäcke leben, die kein Maß haben? Ich bitte zu bedenken: Essen Sie, soviel sie wollen, Sie müssen deswegen nicht Hunger darben. Aber ich sagte „essen“, nicht „auf den Teller aufladen“. In einigen Ländern sind Gäste gewisser Nationalitäten mittlerweile berüchtigt dafür, auf diese Weise Unmengen an Lebensmitteln zu verschwenden.

Das Essen bemängeln

Zur Kultur eines Landes oder einer Region gehören auch ganz bestimmte kulinarische Spezialitäten oder Art und Weisen der Zubereitung von Speisen. In einem islamisch geprägten Land werden Sie beispielsweise kein Schweinefleisch bekommen – Punkt. In orientalischen Ländern bekommt man Süßspeisen, die für Europäer beinahe „übersüß“ schmecken. Das ist so. Und wenn Sie beim Essen etwas entdecken, das so aussieht wie eine Spezialität aus Ihrer Heimat, heißt das noch lange nicht, dass es das auch ist – oder falls doch, ist das immer noch keine Garantie dafür, dass es genauso zubereitet wurde, wie Sie es kennen. Und schon gar nicht können Sie davon ausgehen, dass Sie im Restaurant oder Hotel überhaupt etwas bekommen, das Sie aus Ihrer Heimat kennen.
Es wäre so einfach, man muss es nur als spannende Angelegenheit sehen, mehr von dieser anderen Kultur kennen zu lernen. Doch es gibt Menschen, die wollen es lieber so haben wie zu Hause.

Warnungen in den Wind schlagen

In Ägypten scheint die Sonne. An den Stränden der Isla Margarita gibt es Unterströmungen. In Rio de Janeiro gibt es Gegenden, in die sich Touristen besser nicht wagen sollten. Binsenweisheiten, sollte man meinen. Sind sie aber leider nicht. In Ägypten sind mir Touristen begegnet, die nach einem Tag in der Sonne so rot waren, als wollten sie bei einem Hummer-Ähnlichkeits-Wettbewerb mitmachen. Aber um das gleich klar zu sagen: Einen solchen Wettbewerb gibt es nicht – in keinem Hotel! Warnungen dieser Art werden aus einem bestimmten Grund herausgeben, und nicht, um den Touristen den Urlaub zu verderben. Und in vielen Fällen ist es so einfach, der Warnung zu folgen. Und warum tut man’s nicht?

Das 21. Jahrhundert mit dem Kolonialzeitalter verwechseln

Der belgische Comiczeichner Hergé hat in späteren Jahren unter anderem das Album „Tim im Kongo“ als eins der nicht so gelungenen Werke bezeichnet. Das hat unter anderem damit zu tun, dass er die ganze Geschichte aus einem stark europäischen Blickwinkel gezeichnet hat, die der Situation und dem Land, in dem die Geschichte spielt, nicht gerecht wurde. Kongo hieß damals noch „Belgisch-Kongo“ und war Kolonie von Belgien. Die Afrikaner sah man im „belgischen Mutterland“ als unterentwickelt an, mehr wie große Kinder, nicht wie Menschen, die man Ernst nehmen durfte.
Entsprechend ist das Bild, das von ihnen gezeichnet wird. Sie haben Schwierigkeiten mit der Sprache, sagen häufiger mal „Dingsbums“ und sind völlig überfordert von den technischen Apparaten, die Tim aus seiner Heimat mitbringt (unter anderem ein Grammophon und eine Filmkamera).
Hergé aber hat in seinem Leben ein paar wichtige Entwicklungen mitgemacht, so dass er sein Bild von der Welt „da draußen“ korrigieren konnte.

Leider trifft das nicht auf alle Menschen zu. Es gibt genügend, die immer noch der Ansicht sind, bestimmten Regionen des Planeten seien „rückständig“ und führen sich auf, als seien sie die Herren der Welt. Damit machen sie es leider anderen Reisenden schwer, die danach kommen. Denn wie schon erwähnt, unser Verhalten prägt das Bild, das man in anderen Ländern von uns hat. Und hier nochmal in fetten Buchstaben: Das Kolonialzeitalter ist vorbei! Sie sind Gast in einem fremden Land, also benehmen Sie sich entsprechend!

Unter der Kategorie „Sich nicht wie ein ‚Tourist‘ benehmen“ werden in Zukunft weitere Artikel erscheinen, die einem helfen sollen, im Reiseland unangenehm aufzufallen. Ich hoffe, Sie finden unsere Hinweise nützlich.

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Kulturen der Erde

Die Wikipedia definiert „Kultur“ als „im weitesten Sinne alles, was der Mensch gestaltend hervorbringt“. Kultur kann dabei durch Zeiten definiert werden, oder aber auch durch Orte. Eine Gruppe Menschen, die in einem Tal sesshaft wird, kann eine ganz andere Kultur entwickeln, als die Gruppe vom Nachbartal, obwohl beide Gruppen möglicherweise nur wenige Kilometer voneinander getrennt existieren. Kultur drückt sich dabei in Gewohnheitsformen aus, in der Art, Behausungen zu bauen, sich zu kleiden und zu sprechen. Letzteres darf man dabei nicht nur auf die Sprache an sich beziehen (also im Sinne von „Fremdsprachen“), sondern auch, wie Redewendungen und Wörter verwendet werden.

Sprich: Um eine andere Kultur zu sehen, muss man gar nicht so weit reisen. Natürlich ist der Unterschied zwischen der eigenen Kultur und der anderen nicht so stark, wenn man nicht so weit reist, aber er ist dennoch offenbar und vorhanden. Deswegen tut man gut daran, sich vor einer Reise über die Kultur, die Menschen und die Mentalität des Reisegebiets zu erkundigen. Denn schon wenige Kilometer können einen großen Unterschied machen.

Die Buchreihe „Gebrauchsanweisung für…“ (Schwaben, Schweden, Berlin…) beispielsweise geht auf diese großen und kleinen Unterschiede ein, die regionalen Kulturen so mit sich bringen. Auch Reiseführer sind hierbei eine Hilfe, wobei die „Kurzreiseführer“ (zum Beispiel die „Marco-Polo“-Reihe oder die Reiseführer vom ADAC, günstiger und dünner) nur einen kurzen Einblick bieten. Die detailierteren Reiseführer (zum Beispiel Baedeker, dicker und leider auch teurer) bieten da natürlich auch mehr. Bevor Sie sich ein solches Nachschlagewerk kaufen, sollten Sie sich klar werden, was Sie davon erwarten.

Unter der Kategorie „Kultur“, die Sie in der Navigation anwählen können, finden Sie aktuelle Blog-Artikel, die sich mit den vielfältigen Kulturen beschäftigen.

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Reisen in andere Regionen

Der blaue Planet beherbergt eine Unzahl an Menschen, Tieren und Pflanzen in seinen sehr unterschiedlichen Regionen. Aber „Regionen“ definieren sich nicht nur dadurch, dass sie einen gewissen Abstand von einander haben, es können auch Regionen in relativer Nähe zu einander sehr unterschiedlich sein. Neben gewissen Verhaltensregeln ist es wichtig, sich über diese Regionen zu informieren.

In dieser Kategorie lesen Sie:

Berichte, die Sie in die Kulturen der Erde einführen sollen.

Bitte nicht – lesen Sie hier nach, wie sich „Fallen“ vermeiden lassen, um nicht als „typischer Tourist“ aufzufallen.

In der Kategorie sind Berichte mit aktuellen Informationen zu verschiedenen Ländern aufgeführt. Gezielt finden Sie ein Land über die Seitennavigation in der rechten Spalte, mit Sehenswürdigkeiten, Reisezielen und einigen Informationen, die Sie hoffentlich nützlich finden werden. Die Artikel, die sich mit einem bestimmten Land befassen, sind zudem mit einem „Tag“ (Stichwort) versehen, über das Sie alle Artikel zu diesem Land aufrufen können. Oder Sie nutzen die Suchfunktion in der linken Spalte.



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