Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 170 von 200)

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 16: 2002

2002: Bisher sah man Neuheiten des Europa-Park frühestens beim Eingang, sei es, dass der Parkplatz anders gestaltet war oder der Eingangsbereich verändert wurde. Doch dieses Jahr ist das anders. Die erste Neuheit bemerkt man schon auf der Anfahrt. Wo es bisher hieß “Europa-Park Rust – Autobahn A 5, Ausfahrt Ettenheim oder Herbolzheim”, da heißt es nun: “Autobahn A5, Ausfahrt Europa-Park”. Zwischen den Ausfahrten Ettenheim und Herbolzheim wurde die Ausfahrt Nr. 57b gebaut, die die offizielle Bezeichung “Rust / Europa-Park” trägt. Damit werden die Staus durch die Nachbarorte vermieden, wofür die Anwohner schon lange plädierten.

Der Silverstar - (c) by Europa-Park

Der Silverstar - (c) by Europa-Park

Auch beim Näherkommen an den Park fällt einem sofort die neue Attraktion ins Auge: Europas höchste Achterbahn, der SILVERSTAR. Dessen Streckenverlauf geht vom Französischen Themenbereich aus hinaus aus dem Park über den Parkplatz und wieder zurück. Der erste Hügel ist 73 Meter hoch, von hier geht es fast senkrecht nach unten. Der Eingangsbereich des SILVER STAR ist die “Mercedes Benz Halle”. Hier erfährt man einiges über den Rennsport und ganz besonders der Rennsportgeschichte der Firma Mercedes.

Neben diesen großen Neuerungen gibt es noch kleinere, wie dass das “Nivea Kinderland” erweitert wird oder Norbert Schramm von nun an verantwortliche für die Choreografie der Eisshow im Schweizer Themenbereich zeichnet. Am 28. April wird das zweite Fantreffen im Europa-Park veranstaltet.

Auch 2002 findet wieder die Winteröffnung statt, mit neuen Shows und weihnachtlicher Dekoration. Der Erfolg spricht für sich: Noch mehr Besucher als im Jahr zuvor kommen nun auch im Winter.

El Gouna, die umweltfreundliche Perle Ägyptens

Ägypten brachte eine der ersten Hochkulturen hervor, deren Bauwerke jedes Jahr noch immer viele Touristen anlocken. Doch das Land hat nicht nur für Kulturinteressierte etwas zu bieten. Am Roten Meer enstand aus einer Idee heraus eine Stadt, deren Entwicklung so sorgfältig geplant wurde, dass sie inzwischen als die umweltfreundlichste Stadt Ägyptens gilt: El Gouna.

El Gouna

El Gouna

Es begann mit dem Traum eines einzelnen Mannes! Der Ägypter, dessen Haus zu Beginn noch einsam an der Küste des Roten Meeres stand, liebte es, gemeinsam mit Freunden, die ihn gerne und zahlreich besuchten, die einzigartige Lage zu genießen. Auch seine Gäste waren von der traumhaften Landschaft, dem azurblauen Meer und dem majestätischen Bergmassiv im Hintergrund überwältigt. So baute Samih Sawiris das erste Hotel in El Gouna – vor allem für seine Freunde und wiederum deren Freunde. Mit der Siedlung wuchs schließlich auch die Vision des Ägypters, möglichst vielen Menschen auf der Welt ein Stück dieses Paradises zu Teil werden zu lassen. Es entstanden nach und nach sorgfältig aufeinander abgestimmte Hotels für jeden Geschmack und in jeder Kategorie. Durchzogen von türkisfarbenen Lagunen und romantischen Kanälen. Heute ist El Gouna eine vollkommen eigenständige Stadt für über 15.000 Menschen, in der es zum Beispiel einen Radiosender, einen Golfplatz, einen eigenen Hafen und sogar einen privaten Flughafen gibt. Ein Krankenhaus auf dem neuesten Stand der Technik gehört ebenso zum Ort wie eine internationale Schule. Trotz der perfekten Planung der Stadt wirkt El Gouna auf seine Besucher nicht künstlich. Die belebten Gassen haben eine quirlige, lebhafte Atmosphäre mit bunten Basaren, einer Vielzahl von Straßencafés und internationalen Restaurants. Die malerische Ferienoase erscheint wie ein verkleinertes Abbild der großen weiten Welt. Orientalisches Flair verbunden mit mediterranen Einflüssen. Modernes neben Traditionellem. So hat die Lagunenstadt trotz ihrer Größe auch heute nichts von ihrem einzigartigen Charakter und ihrer Schönheit verloren. Inzwischen haben sogar mehrere hundert Familien aus aller Welt, die wie Samih Sawiris davon träumten im Paradies zu leben, El Gouna zu ihrem festen Wohnsitz gemacht.

El Gouna - Übersicht

El Gouna - Übersicht

Lage

Nur etwa 22 Kilometer vom internationalen Flughafen Hurghada entfernt, liegt diese Urlaubsregion auf einem Landstreifen am Fuße schroffer Bergspitzen und begrenzt durch das Rote Meer. Die inzwischen über 9 Millionen Quadratmeter große Feriendestination erstreckt sich entlang eines zehn Kilometer langen Strandes, dem zahlreiche unbewohnte Inseln vorgelagert sind.
Zentrum der architektonisch vielfach ausgezeichneten Ferienanlage im modernen arabischen Stil ist Kafr Downtown El Gouna sowie der Yachthafen Abu Tig Marina. Hier befinden sich die meisten Hotels und Freizeiteinrichtungen wie Restaurants, Bars, Einkaufsmöglichkeiten, Spas und Serviceeinrichtungen. Zehn Kilometer von der Stadt El Gouna entfernt liegt die El Gouna Oase, die sich als Ausflugsziel anbietet.

Klima

El Gouna bietet 365 Tage im Jahr Sonnenschein. Am Roten Meer herrscht tropisches Klima, die Temperaturen an seinen Küsten variieren zwischen 35° und 41°C. Die Wassertemperatur beträgt im Winter zwischen 20° und 22°C, im Sommer zwischen 23° und 28,5°C.

Unterkünfte

Vierzehn Hotels, vom einfachen Gästehaus bis zum Fünf-Sterne-Luxusresort, wie zum Beispiel dem Sheraton Miramar Resort, El Gouna Mövenpick Resort, oder dem Steigenberger Golf, bieten vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten. Alle Hotels zeichnen sich durch erstklassigen internationalen Standard und zum Teil preisgekrönte Architektur aus.
Architekten aus Ägypten, aus den USA und aus Italien haben jede Hotelanlage in ganz individuellem Stil erbaut – und damit neue Akzente gesetzt. Das Sheraton Miramar Resort und das Steigenberger Golf Resort sind in arabischem und mediterranem Stil erbaut, das El Gouna Mövenpick Resort in europäischem, während das Dawar El Omda, das El Khan Hotel und das Sultan Bay ägyptisches Flair verströmen. Das neue El Gouna’s Mer Rouge Village Club Med erstreckt sich über 14 Hektar entlang eines eigenen drei Kilometer langen Sandstrandes.

Restaurants

Von einheimischen Köstlichkeiten im ägyptischen Spezialitätenrestaurant El Zaiem oder El Tayabeen Café bis hin zu französischer Küche im Bistro Le Deauville bieten mehr als 60 Restaurants ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Asiatische und arabische Spezialitäten bieten das China House und El Diwan. Pizza und Pasta gibt es in zahlreichen italienischen Restaurants wie beispielsweise Kiki’s Italian Cuisine, Bella Italia und dem Gourmetrestaurant La Scala. Wer ein traditionelles Beduinenessen miterleben möchte, kann dies in der nahe gelegenen El Gouna Oase tun.
Einzigartig ist das „Dine Around El Gouna“ Konzept, welches eine Vielfalt an Küchen und Restaurants zum Ausprobieren bietet. Egal welches Hotel die Gäste gebucht haben, sie können die Restaurants und Hotelanlagen der anderen Häuser nutzen. Möchte der Gast in einem Restaurant einer höheren Kategorie des von ihm gebuchten Hotels speisen, fällt ein geringer Zuschlag an. Wählt er eine niedrigere Kategorie, erhält er beispielsweise eine Flasche Wein.

Nightlife

Auch nach Sonnenuntergang geht das quirlige Leben in El Gouna weiter. Das Nachtleben gestaltet sich unter dem Motto „authentisch, vielfältig, anspruchsvoll und aufregend“. Internationale Gast-DJs, Konzerte, trendige Bars, gemütliche Pubs und orientalische Shows sorgen für allabendliche Unterhaltung.

Bars, Pubs und Diskos im Stadtzentrum Kafr El Gouna

Aladin Casino: Im Herzen von El Kafr liegt das Aladin Casino mit vielen Spielautomaten, Multi Jackpot Poker Maschinen, Black Jack, Punto Banco oder Roulette. Außerdem gibt es eine American Cocktail Bar sowie eine Italian Lounge.
Palladium: Die trendige Open-Air-Diskothek ist mit modernster Sound-, Licht- und Laser-Technik ausgestattet.

Bars, Pubs und Diskos in der Abu Tig Marina

Barten: Ägyptens kleinste Bar
Smugglers: Englisches Pub mit lebhafter Atmosphäre und exzellenter Musik
Studio 52: Der Platz für Live Musik in der Abu Tig Marina.
Peanuts Bar: Legere Open-Air Bar und Adresse für Musik aus den 70ern bis 90ern

Freizeitaktivitäten

Das Angebot an Sportmöglichkeiten ist erstaunlich vielfältig – Kite Surfing, Segeln, Windsurfen, Tauchen, Golf, Tennis, Parasailing, Radfahren, Tiefseefischen, Beach Volleyball, Spazierengehen, Wandern, Reiten, Aerobic, Pilates, Yoga am Strand, Gewichtstraining, Go-Kart-Fahren und Squash. Darüber hinaus gibt es Spas und Fitness-Center sowie weitere Gesundheitsdienstleitungen, zum Beispiel auch ein modernes Zentrum für Schönheitschirurgie. In El Gouna gibt es eine Vielzahl internationaler, regionaler und lokaler Sportevents, Konzerte, Tanzveranstaltungen und Festivals.

Wassersport

  • Kitesurfen: der Geheimtipp in Kitesurfkreisen Vom Anfänger bis zum Champion genießen alle die perfekten Wind- und Wasserbedingungen an den eigens dafür eingerichteten Stränden vor El Gouna.
  • Surfen: Durch die günstigen Winde am Roten Meer ist El Gouna für Surfer ein Paradies. Die Surfbasen stellen beste Ausrüstungen zur Verfügung.
  • Tauchen: Die Bedingungen am Roten Meer sind ideal für jeden Taucher – egal ob Fortgeschrittener oder Anfänger. In El Gouna gibt es neun Tauchcenter mit gut geschultem Personal und modernsten Ausrüstungen.
  • Boote: Einige Hotelanlagen bieten die Möglichkeit, Katamaran, Motorboot oder Tretboot zu fahren. Im Abydos Marina gibt es zusätzlich die Möglichkeit zu segeln oder eine Yacht zu mieten.
  • Wassersport: Zu den Angeboten des exklusiven Wassersportcenters mit hochqualifiziertem Personal gehören Wasserski, Wakeboarding, Parasailing sowie alle Sorten von Funtubes- und Bananarides in der Abydos Marina und in der Abu Tig Marina.

Segeln & Yachting

Der neu eröffnete Yachthafen, Abu Tig Marina, ist der erste private Yachthafen am Roten Meer. Aufgrund seines hohen Standards an Dienstleistungen sowie der schönen Hafenstadt mit zahlreichen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten ist er einzigartig in der Region. Vom italienischen Architekten Alfredo Freda designed, bietet sich ein atemberaubender Blick über die Boote aufs offene Meer. Jeden Freitagabend gibt es im Yachthafen ein Straßenfest mit Live Musik, Cocktails & Drinks, kulinarischen Erlebnissen sowie verschiedensten Unterhaltungsprogrammen. Der Abydos, El Gounas zweiter Yachthafen mit einer Kapazität von 40 Booten, bietet Wartungsdienstleistungen an.

Fitness & Wellness

Im El Gouna Health and Fitness Club und in einigen Hotels stehen mehrere Fitness-Center und moderne Spas zur Verfügung, die verschiedenste Fitnesskurse, Trainingsräume sowie Entspannungsmöglichkeiten bieten. Das Golf Club House beherbergt außerdem ein modernes Spa, in dem verschiedene Massagen – von Thai über Schwedisch bis hin zu Shiatsu und Aromatherapie – angeboten werden. Hier kann der Gast ebenfalls verschiedene Schönheitsbehandlungen, wie beispielsweise ein traditionelles Ägyptisches Körperpeeling, buchen. Des Weiteren gibt es einen Fitnessbereich sowie eine Saunalandschaft mit schwedischer Sauna, Dampfbad und einem türkischen Bad.

Golf

Der 18-Loch USPGA Golfkurs wurde von den amerikanischen Architekten Fred Couples and Bene Gates entworfen und bietet grandiose Ausblicke auf El Gounas fantastische Landschaft und Gewässer. Als einziger Kurs in Ägypten mit einem gültigen Rating des Deutschen Golf Verbandes und der USPGA begeistert er sowohl Anfänger als auch Profis. Die Gesamtlänge variiert von 4.334 bis 6.269 Metern mit drei verschiedenen Tees pro Loch für Damen und Herren. Weiterhin bietet der Golfclub Trainingsmöglichkeiten wie eine Aqua Driving Range mit 30 Tees sowie Pitching, Chipping und Putting Areas. Golf Karts, Trolleys und Schläger können vor Ort ausgeliehen werden. Ein Mininum Handicap von 45 wird vorausgesetzt. Die El Gouna Golf Academy und ihre Internationalen PGA Trainer unterrichten alle Könnerstufen auf und außerhalb des Platzes.

Exkursionen

Neben den vielen Möglichkeiten in El Gouna selbst, ist dieser Urlaubsort auch ein guter Startpunkt für Exkursionen wie Wüstentouren, Schiffsausflüge oder Exkursionen auf den Spuren der ägyptischen Kulturgeschichte, zum Beispiel zu den mystischen Stätten Luxor. Ein besonderes Erlebnis ist es, mit den Beduinen den Sonnenauf- oder Sonnenuntergang in der Wüste zu erleben – an erstaunlichen Schauplätzen unter anderem in einer Oase. Erfahrene Reiseleiter führen Gäste zu den Wundern der Ägyptischen Wüste – ganz nach Wunsch mit einem Kamel, Pferd oder Jeep. Auf Wunsch stellen die Hotels und Reiseagenturen in El Gouna für Urlauber auch individuelle Ausflüge inklusive Transport und erfahrenen Reiseführern zusammen.
Ein beliebtes Ausflugsziel ist die El Gouna Oase, Wohnsitz von Hag Ahmad, einem Beduinen-Scheich. In der Oase gibt es einen Hain aus Dattelpalmen, einen Brunnen, Stroh gedeckte Hütten, Beduinenzelte, einen Taubenschlag sowie einen exotischen Obst- und Gemüsegarten. Nach einem Kamelritt werden Tee, Kaffee oder Wasserpfeife im kühlen Zelt angeboten. Jeden Mittwoch und Freitag gibt es die „Oasis Night“ mit ägyptischem Dinner, traditioneller Beduinenmusik und Tanz.

Einkaufsmöglichkeiten

Schattige Einkaufsarkaden in Kafr El Gouna oder dem Abu Tig Yachthafen bieten lokale Souvenirs, feinen Schmuck, orientalische Gewürze sowie internationale Marken in noblen Modeboutiquen. Darüber hinaus gibt es Kunstgegenstände lokaler und internationaler Künstler.

Service

Banken, Supermärkte, Internet-Cafes, ein Reisebüro, Airportshuttles, Bus- und Bootservices, Autovermietstationen sowie ein Touristen-Informationszentrum bieten alle Dienstleitungen für einen ungetrübten Urlaub.

Medizinische Versorgung

El Gouna verfügt über ein komplett ausgerüstetes Krankenhaus, das dem europäischen Standard entspricht. Hier befinden sich ein Zahnarzt, Kinderarzt, Augenarzt, ein Allgemein- und OP Arzt, eine Intensivstation sowie eine Kompressionskammer für sieben Personen. Des Weiteren bietet El Gouna ein modernes Zentrum für plastische Chirurgie. Gegründet und geleitet von international renommierten Schönheitschirurgen, bietet das Zentrum ein vielfältiges Angebot an Behandlungsmöglichkeiten, von umfangreichen OPs bis hin zu Spritzenkuren. Viele lokale und internationale Kunden haben bereits die finanziellen sowie therapeutischen Vorteile einer Behandlung in El Gouna entdeckt.

Kids in El Gouna

Kinder sind in El Gouna gern gesehene Gäste. Die meisten Hotels haben Kinderpools, Strandspielplätze und Kinderbetreuung für den ganzen Tag. Babysitting und Familienunterkünfte werden gerne arrangiert. Für die Kleinen gibt es ein vielfältiges Unterhaltungs- und Bildungsprogramm, wie beispielsweise spezielle Wasserski-, Tennis-, Golf-, Reit-, Tauch, Sprach- und Kunstkurse oder das Fish & Fowl Farm Aquarium. Die Kleinsten der Kleinen werden in einer Babygruppe betreut.

Tagungen und Kongresse

El Gouna bietet in den verschiedenen Hotels voll ausgestattete Konferenzräume, unterschiedlich in Größe und Standard. Das umfangreiche Angebot an Geschäfts- und Freizeiteinrichtungen bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für eine gelungene Veranstaltung und ist somit der ideale Ort für erfolgreiche Incentives und Events.
Alle Konferenzeinrichtungen stellen umfassende Businessservices zur Verfügung – Telefon, Fax, Internet, Copy Shop, Mobiltelefone, zweisprachige Sekretariate, schnelle und professionelle Übersetzungen auf Arabisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Russisch. Die technische Ausstattung, wie Overhead- und Videoprojektoren, Leinwände, TV und Satellitenkonferenzmöglichkeiten, entspricht modernsten Standards.

Veranstaltungseinrichtungen in den einzelnen Hotels

  • El Gouna Mövenpick Resort *****
    Drei Konferenzräume von 55 m2 bis 350 m2 für max. 400 Personen
  • Sheraton Miramar Resort *****
    Drei Konferenzräume und Terrassen von 90 m2 bis 220 m2 für 40 bis 250 Personen
  • Steigenberger Golf Resort *****
    Ein Besprechungsraum von 29,5 m2 für max. 12 Personen
    Ein Konferenzraum von 94 m2 für max. 100 Personen
  • El Gouna Club Med Hotel ****
    Zwei Mehrzweckbesprechungsräume für 30 bis 90 Personen.
  • The Three Corners Rihana Resort ****
    Ein Konferenzraum von 100 m2 für max. 60 Personen

Immobilien

Aufgrund der einzigartigen Kombination von landschaftlicher Schönheit, architektonischer Leistung, klimatisch optimalen Bedingungen, der hervorragenden Infrastruktur und nicht zuletzt der hohen Sicherheitsstandards haben sich bereits viele Familien in El Gouna niedergelassen. Neben den vielfältigen Serviceeinrichtungen verfügt El Gouna auch über eine internationale Schule, so dass für alle Notwendigkeiten des täglichen Bedarfs für ein Leben unter der Sonne gesorgt ist.

Anreise/Flüge

Flugverbindungen aus Deutschland nach Hurghada bieten verschiedene Fluggesellschaften, wie Condor, Air Berlin, Hapag Fly etc.

El Gouna auf einen Blick – Zahlen und Fakten

  • El Gouna ist so groß wie das Zentrum von London
  • El Gouna steht ein Gebiet von 37 Millionen Quadratmetern zur Verfügung, wovon bereits 9 Millionen Quadratmeter genutzt wurden, um die Lagunenstadt zu errichten
  • Auf einem Gebiet von mehr als 15 Millionen Quadratmetern finden ständig neue Entwicklungen statt
  • 20 größere und mehrere kleinere, miteinander verkettete Lagunen umgeben El Gouna
  • El Gouna liegt vor der imposanten Kulisse der Wüstenberge
  • In der Lagunenstadt wohnen nahezu 15.000 „Gounies“ dauerhaft
  • Rund 400 junge Menschen lernen auf El Gounas internationaler Schule
  • 168 Schüler sind in der Hotelfachschule eingeschrieben
  • In der Gemeinde von El Gouna sind über 30 verschiedene Nationalitäten vertreten
  • El Gouna lockt mit einem herrlichen 10 Kilometer langen Strand
  • Die Sonne scheint in El Gouna 365 Tage im Jahr
  • El Gouna verfügt über einen 18-Loch-USPGA-Golfplatz
  • Der neu eröffnete Yachthafen, Abu Tig Marina, ist der erste private Yachthafen am Roten Meer
  • In der Lagunenstadt gibt es über 85 Restaurants und Bars, außerdem rund 200 Geschäfte und Boutiquen
  • El Gouna bietet unzählige Freizeitaktivitäten im gesamten Raum des Roten Meeres
  • Aufgrund seiner einmaligen Schönheit wählen internationale und nationale Filmproduktionsfirmen regelmäßig den Ort El Gouna als Kulisse für Filme und Werbespots
  • Vierzehn Hotels, vom einfachen Gästehaus bis zum Fünf-Sterne-Luxusresort bieten vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten
  • El Gouna liegt nur etwa 22 Kilometer vom internationalen Flughafen Hurghada entfernt
  • Am Roten Meer herrscht tropisches Klima, die Temperaturen an seinen Küsten variieren zwischen 35° und 41°C. Die Wassertemperatur beträgt im Winter zwischen 20° und 22°C, im Sommer zwischen 23° und 28,5°C.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Pressemitteilung. (c) für den Inhalt, das Bild und die Karte liegen bei www.elgouna.com, der offiziellen Tourismusseite von El Gouna.

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 15: 2001

Coke in Ice - eine Eisplastik, die in der ersten Winteröffnung des Europa-Park ausgestellt war.

Coke in Ice - eine Eisplastik, die in der ersten Winteröffnung des Europa-Park ausgestellt war.

2001 wird im Europa-Park der Griechische Themenbereich fertiggestellt mit dem Dorf “Mykonos”. Griechenland ist damit vorerst komplett. In “Mykonos” gibt es natürlich ein eigenes Restaurant mit diversen Spezialitäten, wie etwa Gyros. Von der großen Aussichtsterrasse kann man beim Essen direkt auf die “Poseidon” und ihren griechischen Tempel blicken. Auch der Eingangsbereich wird erweitert, und zwar um den von Mario Botta entworfenen “Botta-Dome”, der hier den passenden Namen “Europa-Park Dome” erhält, ein großer Kuppelbau. Der Dome wird für spezielle Veranstaltungen genutzt, wie etwa die SWR 3 Elchparty oder die Fernsehaufzeichnung der “Bravo Hits”.

Noch eine Erweiterung gibt es im Eingangsbereich, der Weg vom Parkplatz zur Straßenunterführung wird von einer großen Solaranlage überdacht. Sie erfüllt damit gleich mehrere Zwecke: sie spendet bei Hitze Schatten, bei Regen bleibt man trocken und sie produziert Strom.

Der Deutsche Themenbereich erfährt eine kleine Erweiterung: der Schlossgarten-Imbiss wird von Grund auf erneuert, respektive, er wird durch den Bayerischen Biergarten ersetzt, eine rustikale Imbissmöglichkeit mit authentischer Berghütte. Hier gibt es “Hend’l” und “Hax’n” und natürlich Bier.

Und in diesem Jahr wird etwas neues begonnen, das ganz ohne neuen Themenbereich auskommt: die Winteröffnung. Der Park öffnet zum ersten Mal auch zur Winterzeit seine Pforten, und zwar vom 1. Dezember bis zum 6. Januar. Einige Fahrgeschäfte, wie etwa die Schweizer Bobbahn oder sämtliche Attraktionen mit Wasser (Wildwasserbahn, Fjord Rafting), müssen zwar Witterungsbedingt geschlossen bleiben, aber dafür wird mittels Tannenbäumen und aufwändiger Dekoration im Park für ein ansprechendes Ambiente gesorgt. Die Winteröffnung ist ein voller Erfolg und wird daher beibehalten.

2001 ist auch das Jahr, in dem der Park zum ersten Mal seine Fans zu einem Treffen einlädt, dieses findet am 14. Oktober statt. Die Zahl der Fans hatte immer mehr zugenommen, die teilweise mehrmals im Jahr wiederkommen, auch um die verschiedenen Jahreszeiten zu erleben. Mit den Fantreffen bedankt sich der Park für die Treue. Dabei werden neben verschiedenen Workshops auch Möglichkeiten geboten, Attraktionen einmal anders zu besichtigen und es gibt Gesprächsrunden über die Zukunft und was noch so kommen mag.

Und schon kündigt der Park für 2002 etwas riesiges an…

RESCUE DIVER: Die Poollektionen

Wenn man sich mit der Geschichte der Tauchorganisation PADI ein wenig auseinander setzt, stolpert man früher oder später über die Anekdote, wie der Grundstein für das PADI-Ausbildungssystem gelegt wurde. Es gab da einen Mann, der das OWD-Brevet gemacht hatte und bei Ralph Erickson (einem der beiden Gründer von PADI) vorstellig wurde. Er hatte zwar den Kurs absolviert, aber nie Freiwassertauchgänge gemacht und wollte das nun nachholen. Nachdem er es gemacht hatte, fragte er: „Und was kommt als nächstes?“ Erickson musste einige Tauchgänge für den AOWD improvisieren. Doch wieder fragte der Mann: „Und was kommt als nächstes?“ Zweifellos gehörte er zu der Sorte Mensch, die immer wieder Neues erkunden und ausprobieren wollen. Die mehr wissen wollten.

Als Annette und ich mit dem Tauchen angefangen haben, hatten wir keine Vorstellung, was da alles möglich ist. Warum auch? Wir hatten ja den Vorsatz gehabt, auf ewig „Scuba Diver“ zu bleiben und ein bisschen Urlaubstauchen zu betreiben. Doch als uns das „Tauchfieber“ gepackt hatte, gab es für uns kein Halten mehr. Auch wir fragten nun „Und was kommt als nächstes?“

Anfang Dezember 2009 kamen wir aus Ägypten zurück und hatten den AOWD-Kurs erfolgreich absolviert. Und nun standen wir vor der Ausbildungsstufe, die die letzte „normale“ Sporttaucherausbildung bei PADI sein würde, dem RESCUE DIVER. Danach würde es schon in den professionellen Bereich gehen. Wie immer hatte es mal ganz andere Pläne gegeben, die wir aber – wieder mal – über den Haufen warfen. Eigentlich wollten wir den Rescue Diver zu dritt machen, mit einer Kollegin von Annette zusammen. Dazu wollten wir die Pooltauchgänge den Winter über erledigen und im Frühjahr tagesweise die Freiwassertauchgänge machen, sobald das Wetter dies zuließ. Doch bei Annettes Kollegin kamen leider ein paar Unwägbarkeiten dazwischen, so dass sie den Kurs nicht machen konnte. Außerdem empfahl uns Majki dringend, die Freiwassertauchgänge „am Stück“ zu erledigen. Zum Beispiel bei einem Aufenthalt in Horka. Also machten wir, was wir so gut können, nämlich Pläne über den Haufen zu werfen und neue zu machen. Wir würden nun die Pooltauchgänge trotzdem über den Winter hinweg erledigen, um den Kurs dann im April 2010 in Horka abzuschließen. Wir hofften, dass bis dahin das Wetter gut genug sein würde, um Freiwassertauchgänge zu machen.

Vom RESCUE-DIVER-Kurs hatte man uns erzählt, dass es der körperlich anstrengendste sein würde, aber auch der, der am meisten Spaß macht und von dem man viel mitnehmen kann. Bei uns kam noch dazu, dass es eine Verbindung von zwei Dingen war, die wir gern machten: Menschen retten und tauchen. Die Poollektionen fanden im Hallenbad in Zürich-Leimbach statt, das wir schon vom „Tarieren in Perfektion“-Kurs kannten. Grob gesagt unterteilt man die Übungen in zwei Arten: Unter Wasser und über Wasser. Sinnig, was?

Annette: Wie? Was lese ich da? ZWEI Dinge, die wir gerne machen? Tauchen ja, aber retten wir auch gerne Leben? Wirklich?

Sie nun wieder… ich wollte uns nur in einem positiven Licht darstellen. Die Wahrheit muss doch nun wirklich nicht jeder wissen, oder?

Die Übung, die wir komplett erst im Freiwasser machen sollten, war die, wie man einem Taucher von außerhalb des Wassers hilft. Es hatte wenig Sinn, Schwimmkörper mit Seilen dran durch die Schwimmhalle zu schleudern und möglicherweise einen harmlosen Schwimmer zu versenken, der mit den ganzen Übungen nichts zu tun hatte. Also ging wir gleich ins Wasser und begannen mit den ersten Übungen:

Taucher in PANIK an der Oberfläche

„Der Umschlag gefällt mir“, sagte er. „Keine Panik. Das ist das erste hilfreiche oder vernünftige Wort, das ich heute gesagt bekomme.“

„Ja. Deswegen verkauft es sich so gut“, sagte Ford.

Arthur Dent und Ford Prefect in „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams

Das Wort „Panik“ kommt von dem griechischen Gott Pan, von dem die Sage zu berichten weiß, dass er gerne arme, grasende Schafe erschreckte, so dass eine ganze Herde in kopfloser Flucht davonstürmen konnte.

Wieso kommen mir ausgerechnet jetzt unsere gemeinsamen Abendessen im Hotel in den Sinn? 🙂 Du hattest doch gar keine Panflöte dabei.

Und wer schon mal von Panflöten-Spielern terrorisiert wurde, kann es den armen Schafen durchaus nachempfinden. Und schon haben wir einen der Punkte, der bei einem Taucher Panik auslösen kann: etwas oder eine Situation, die für gefährlich gehalten wird, obwohl sie es nicht ist (zum Beispiel ein kleiner, fliegender griechischer Gott mit Panflöte)(die Vorstellung, von einer Tauchbootplattform springen zu müssen, ein Wrack, eine Niesattacke unter Wasser… es gibt X Beispiele…) , oder eine tatsächliche Gefahr. In beiden Fällen ist die Reaktion irrational, der Taucher fängt an, wild um sich zu schlagen und sich irgendwie in Sicherheit zu bringen. Das Problem für einen Retter ist, dass der Taucher in Panik so schnell wie möglich aus dem Wasser raus will und dabei auf alles klettert, was sich ihm bietet, egal wie unratsam das ist, eine Eisscholle, der Rücken eines weißen Hais, eine Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg – oder auch der Rücken des netten Tauchers von nebenan, der nur helfen wollte. Und Schwupps! Schon gerät der Helfer selbst in Gefahr. Das hat man nun davon. Blöde Wohltäter!

Doch nicht verzagen! Es gibt eine Lösung, indem man sich dem Taucher nähert und dabei die Beine vorstreckt, so dass man sich im Ernstfall mit ein paar Flossenschlägen wieder von dem Opfer entfernen kann, falls es den Retter als Kletterboje missbrauchen möchte. Und wenn man sich schließlich nähert, greift man den Arm des Opfers, dreht es um und klemmt die Pressluftflasche zwischen den Knien ein. Damit hat man das Opfer sozusagen festgenagelt, während man sich um alles weitere kümmern kann. Und irgendwann ist das Opfer müde und gibt sein sinnloses Gestrampel auf. Dann kann man es gemütlich abschleppen und an Land bringen.

„Oh, FlatFluteDiver, Du hast mich gerettet! Danke!“, sagte die junge und überaus attraktive Blondine, als sie matt ins Gras der Uferbegrünung sank, noch völlig außer Atem von dem Abenteuer, das sie eben erlebt hatte.

„Aber nicht doch!“, erwiderte Thorsten mit einer Stimme, deren Klang zu sagen schien: „Ich bin so cool, wenn ich aufs Klo gehe, kommen unten Eiswürfel raus.“ Er schob die rechte Augenbraue um anderthalb Zentimeter nach oben, während er hinzufügte: „Das ist nichts besonderes für einen FlatFluteDiver. Gefahr ist mein Geschäft. Und jetzt gehe ich los und halte den Klimawandel auf.“

Offenbar hast du dir bei dem Kurs „Tarieren in Perfektion“ im Züricher Hallenbad nicht nur die Nase, sondern auch die Birne am Grund angeschlagen. Mit nachhaltiger Wirkung! Zudem spielt Pamela Anderson bei Baywatch, und nicht in einer Tauchdoku!

Äh, naja, soweit die Theorie. Die Praxis sah mal wieder ganz anders aus. Zum einen ist es verdammt anstrengend, Opfer zu sein. Das Problem ist, sobald man anfängt, wie blöd um sein Leben zu strampeln, verausgabt man sich derart, dass schon vor Eintreffen des Retters zu müde ist, um noch nennenswerte Gegenwehr zu leisten. Richtige Opfer halten das nur deswegen so lange durch, weil sie aufgrund ihrer Panik unter Adrenalin stehen. Und es steht schon in der Bibel: „Adrenalin versetzt Berge.“ Bei der Übung sah das letztlich so aus, dass man sagte: „Ich bin jetzt in Panik.“, und nur ein bisschen strampelte. Erst wenn der Retter näher gekommen war, fing man an, ganz aufzudrehen.

Entsprechend ist die Rolle des Retters auch nicht ohne. In einer der ersten Übungen näherte ich mich Annette, die sich vorstellte, ein Wrack zu sehen und dann die Panik kaum noch spielen musste.

Ich verbitte mir derartige Unterstellungen! Ich hab DICH auf mich zukommen sehen, das hat völlig als Grund ausgereicht in Panik zu geraten!

Pah! Und das, wo ich so heldenhaft war! Ich umging sämtliche Obstakel mit der Schläue eines Fuches, der Gewandtheit eines Nutrias und hatte die Situation stets im Blick, wie ein Adler seine Beute. Ja, die Situation rief förmlich nach einem komplizierten Satz mit ein paar Fremdwörtern. Dann packte ich beherzt zu! Ich griff Annettes Arm und drehte sie, so dass sie mir den Rücken zuwandte und ich ihre Flasche zwischen meine Knie klemmen konnte. Um sie drehen zu können, versuchte ich, mit meinen Flossen eine Gegenbewegung zu machen, und mitten in der Drehung…

…bekam ich einen Krampf in der Wade…

Nicht schon wieder! Doch es half nichts, auf Hälfte der Drehung ließ ich Annettes Arm los und kreuzte meine Unterarme, um anzuzeigen, dass ich die Übung abbrach. Reden konnte ich nicht viel, bei der Annäherung nimmt man zur Sicherheit den Regulator in den Mund, auf dessen Mundstück ich nun vor Schmerz biss. Und der Schmerzensschrei, der mir in dem Moment entfuhr, verlor sich zwischen Mundstück und Blasenabweiser irgendwo im Innern der Zweiten Stufe. So wurde ich vom Retter zum Geretteten, der sich seinen Wadenkrampf behandeln lassen musste.

„Danke“, stöhnte der Flat Flute Diver und sank völlig erschöpft am Beckenrand zusammen, nachdem endlich der Schmerz in der Wade nachließ.

„Gerne geschehen“, sagte ein engelsgleiches schwarzhaariges Wesen mit sanfter Stimme, “ Ich bin zwar überaus attraktiv und jung, aber nicht blond! Ich bin es, die zu danken hat, dass ich Dir großen Flat Flute Diver überhaupt helfen durfte! Deine stählernde Wade zu massieren bereitete mir überaus großes Vergnügen!“

Manchmal, Nachts, wenn ich ganz allein bin, möchte ich nur noch weinen. Und in diesen schweren Stunden denke ich dann an Annette und… möchte noch mehr weinen. Aber der Doktor sagt, wenn ich weiterhin die kleinen, gelben Pillen nehme, wird das bald wieder gut sein. Jedenfalls, im zweiten Anlauf klappte es dann. Hurra.

Aber warum denn… wer wird denn gleich weinen? Wenn Du Dich ein klein wenig anstrengst, kannst Du doch genauso engelsgleich und großherzig wie ich werden!

Das sagst Du doch jetzt nur, um mich zum Lachen zu bringen, oder? Egal, weiter geht’s…

Bewusstlosen Taucher an die Oberfläche holen

Diese Lektion hatten wir schon beim Nitrox-Kurs in Horka gemacht. Majki hatte sie uns damals gegönnt, weil es besser ist, schon hier Bescheid zu wissen, was man mit einem bewusstlosen Buddy macht. Nun wurde es also Ernst, sie für den Rescue Diver zu wiederholen. Nun denn, ist ja kein Problem. Annette legte sich bäuchlings auf den Grund und ich näherte mich ihr von der linken Seite.

Man darf gespannt sein. Die Rolle des Opfers ist interessant. Wie stellt sich der Retter denn an? Geschickt? Zügig? Tölpelhaft? Unsittlich? Bekommt er vielleicht gar einen Wadenkrampf?

In dem Moment kamen ein paar Taucher des Wegs, die zu einer anderen Gruppe gehörten und uns passierten. Höflich, wie ich nun mal bin, ließ ich sie zuerst vorüberziehen. Außerdem wusste ich nicht, wieviel Platz ich brauchen würde, wenn ich Annette vom Grund aufhob. Also, erstmal abwarten… ja, Hallo, Tag auch. Alles okay? Alles okay.

WIEVIEL PLATZ DU BRAUCHEN WÜRDEST, UM MICH AUFZUHEBEN???  WAS soll DAS denn heißen? Ich hab doch keinen Wendekreis eines Panzers! Hast du ein Maßband in der Tasche? Mir fehlen die Worte. Und zudem warte ich immer noch auf meinen Retter. Und zwar auf denjenigen, dem mein Wendekreis egal ist. So!

He, das ist Rettung unter Berücksichtigung der Umgebung! Wie würde es Dir gefallen, wenn ich Dich im Rahmen der Rettung gegen die Wand klopfen würde oder so?

Also, das wäre ja in der Tat mal was ganz Neues. Üblicherweise verletzt Du Dich gerne selber beim Tauchen, das wäre Premiere gewesen, wenn Du mich verletzt hättest. Insofern seh ich das nach. Soweit käm es ja noch….

Okay, neuer Versuch… ärgs, was ist DAS denn? Da schwimmt ja ein Kaugummi! Ist ja e-kel-haft! Was spucken die Leute nur alle ins Becken? Da will ich mich aber nicht hinknien! Ich erzeugte eine Strömung mit den Händen, wodurch das Teil davongetragen wurde.

Ich fasse es nicht. WIE BITTE? Kann das sein, dass Du vielleicht ein KLEIN WENIG leicht ablenkbar bist? Ich könnte bereits TOT sein, und Du machst Dir Gedanken um einen Kaugummi?? ICH bin schließlich todesmutig an dich herangetaucht durch ein Meer von Haarknäuln, Rotz, undefinierbarer andere Sachen, von denen ich lieber nicht wissen will was das war, und DU??!

Nein, äh, das verstehst Du ganz miss. Ich wollte… ich dachte… ich hatte… als ich diesen Kaugummi sah… die Idee… damit eine Luftblase zu erzeugen, um Dich zu retten, so war’s, genau! Weil ich bin nämlich genauso gewieft wie dieser Herr hier:

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Ich konnte meinen Plan nur leider nicht ausführen, weil… weil… weil ich kein Gummiband und keine Kugelschreibermine zur Hand hatte, um eine Rettungsboje zu basteln.

Okay, nächster Versuch… nähern, schütteln, Regulator kontrollieren. Alles gut. Jetzt den Taucher vom Grund aufnehmen. Dazu musste ich bei Annette etwas Auftrieb herstellen. Wo war nochmal der Tarierschlauch? Ah, linke Schulter, ich hab ihn. Jetzt ziehe ich ihn vorsichtig hoch… das fühlt sich aber komisch an… ach je. Annette, willst Du mal lachen? Jetzt hätt ich den Schlauch fast ausgefädelt.

Wundert mich gar nicht. Wirklich nicht. Wenn ich das oben lese, bin ich erstaunt, dass Du das überhaupt hingekriegt hast und nicht in Panik wegen eines vorbeischwimmenden Haares ausgebrochen bist.

Was, da schwimmen Haare rum??? Wo sind wir denn da gelandet, um Himmels Willen? Also, nichts wie hoch an die Oberfläche! Ist es ein Delfin? Ein Tümmler? Oder ein besonders eleganter Zackenbarsch? Nein, es ist der FlatFluteDiver! Ta-dah! Sicher wieder nach oben gebracht! Bin ich gut? Ich bin gut!

„Ich muss Ihnen meine Bewunderung ausdrücken“, sagte der Bundespräsident, während er sich von einem Mitarbeiter einen kleinen, schwarzen Kasten reichen ließ. „Ihr Heldentum ist Vorbild und Inspiration für uns alle. Ich wünsche mir, dass es mehr Menschen gibt wie Sie. Lassen Sie mich Ihnen diesen Orden anheften!“

Doch Thorsten winkte dankend ab: „Nicht nötig, Herr Präsident. Das ist doch die tägliche Arbeit der FlatFluteDivers. Das Lächeln dieser Holden, die ich erretten durfte, ist mir Belohnung genug…“

Da hätte ich noch eine Kleinigkeit anzubringen. Hier habe ich eine kleine Szene in meinem Repertoire, die zeigt, wie sowas aussehen könnte! Also, wie Du, lieber stolzer Flatflutediver, an mir vorbeistolzierst, mich links liegen läßt, um mir Deine Verachtung zu zeigen, denn schließlich hast DU den Orden bekommen… nicht ich. Schauen wir doch mal zu, was passiert!

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He, wo hast Du denn das her?? Das kann doch alles nicht wahr sein. Herr Bundespräsident, jetzt sagen Sie doch auch mal was!

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Auch das noch! Hier bleibt einem aber auch nichts erspart. Wie war das mit dem, der den Schaden hat und für den Spott nicht zu sorgen braucht? Doch beachten wir diese vollkommen uninteressanten Einwände der Dame nicht weiter, denn  mit dem an die Oberfläche bringen war es nicht getan. Mehr Heldentaten standen an! Fast nahtlos fuhren wir fort:

Beatmen eines Tauchers an der Oberfläche und ans Ufer bringen

Gut, in Ermangelung eines Ufers mussten wir den Beckenrand nehmen, aber das ging auch. Bei dieser Übung öffnet man sowohl die Tarierweste des Opfers als auch die eigene, noch während man das Opfer zum Ufer schleppt und gleichzeitig beatmet. Das Ablegen der Weste während des Schleppens soll Zeit sparen, denn spätestens am Ufer muss man diese ausziehen. Und abschleppen, alle 5 Sekunden über eine Maske beatmen und gleichzeitig die Weste ablegen, das kann schon anstrengend sein. Hab ich gelesen. Für mich natürlich nicht. Es klappte alles reibungslos, schleppen, beatmen, die Schnallen vom Jacket öffnen, beatmen, noch mehr Schnallen öffnen – und so weiter. Schließlich konnte ich mein Jacket ablegen und treiben lassen.

Doch während ich mich dem Beckenrand näherte, beschlich mich ein komisches Gefühl. So als ob ich verfolgt würde… ja, in der Tat wurde ich verfolgt! Von meinem eigenen Jacket! Es schwamm quasi hinter mir her. Wie sich herausstellte, hatte sich mein Lungenautomat bei Annette verfangen, und so zog ich die Tarierweste hinter uns her.

Da ich, als kameraerfahrene Schauspielerin, meine Rolle als Opfer sehr ernst nahm, entging mir natürlich die Dramatik der aufkeimenden Situation. Ich kann von Glück sagen, dass es nur Dein Jacket war, was dich verfolgt hat. Ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn es ein lästiges fremdes Haar gewesen wäre. Ich als Opfer wäre sicher als Kletterboje missbraucht worden!

Dann der letzte Akt! Am Beckenrand angekommen legte ich Annette mit dem Oberkörper dort ab, kletterte gewandt aus dem Wasser (war das da, als du dir das Knie am Beckenrand angeschlagen hast? 🙂 ) und zog sie ganz heraus. Ja-ha, wieder mal geschafft! Komm ich jetzt im Fernseh’n?

Nein! Zurück zu den FlatFluteDivern!

Du immer! Dann erzähl doch mal, wie Du Dich angestellt hast, na?

Ich weiß gar nicht, was Du meinst. Bei mir hat alles reibungslos geklappt.

Ach ja? Wie war das denn, als Du mich bei der einen Übung vom Grund an die Oberläche bringen solltest, und Probleme mit meinem Tarierhebel hattest?

Also, über Deinen… Tarierhebel reden wir ein andermal. Es gab ja noch andere Probleme zu überwinden, bevor wir uns auf den Weg nach Horka machen konnten. Zum Beispiel, dass wir im April gehen würden, es kalt sein könnte und wir einen Trockentauchanzug brauchen würden. Aber davon berichte ICH das nächste Mal.

35 Jahre EUROPA-PARK, Teil 14: 2000

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2000: 25 Jahre Europa-Park Zum Vierteljahrhundert-Jubiläum zieht ein neuer Themenbereich in den Park ein: Griechenland. In der ersten Stufe wird die neue Wasser-Achterbahn Poseidon und die Illusionsfahrt “Der Fluch der Kassandra” eröffnet. Ein großer Platz zwischen der Schweizer Eisshow wird vorläufig noch von provisorischen Tribühnen eingenommen. Hier findet in den letzten Wochen vor der Schließung des Parks auch eine Multimedia-Show statt. Bei der “Poseidon” fährt man in einem Boot zunächst eine Achterbahnstrecke, die im Wasser endet. Dann wird es nochmal auf eine Bahn gezogen, die über einen Drop durch eine Felshöhle führt und wieder im Wasser endet. Hier befindet sich auch die “Poseidon-Dusche”, eine Plattform, die genau in der Bugwelle der im Wasser landenden Boote. “Fluch der Kassandra” ist ein Illusionsraum, in dem man nicht weiß, wo unten und oben ist. Das Äußere des Raums sieht aus wie eine griechische Kuppelkirche. England wird erweitert um das so genannte “Globe Theater“, ein Nachbau des Theaters, in dem William Shakespeare seine Stücke aufführen ließ. Während des Parkbetriebs wird darin eine weitere Show dargeboten (im ersten Jahr “Skakespeares Traum”), eine Mischung aus Tanz und Artistik. Das Theater wird auch vermietet, zum Beispiel für die Vortragsreihe “Europa aus meiner Sicht”. Neben dem Spanischen Themenbereich entsteht die von Tomi Ungerer gestaltete “Hall of Fame” mit den 100 populärsten Europäern in Form eines Labyrinths gestaltet.

Das bisher an der Stelle des neuen Griechischen Themenbereich befindliche “Nivea Kinderland” zieht um, direkt neben das “Wikingerland”. Alles zusammen ist nun die “Welt der Kinder”. Neue Pläne sind schon für das kommende Jahr gemacht. Griechenland soll vervollständigt werden – und eine ganz besondere Attraktion soll 2001 eingeführt werden, auf die viele Leute schon gewartet haben.

EUROPA-PARK Shows 2010: „An English Love“

"An English Love"

In Shakespeares Globe Theater im Englischen Themenbereich des Europa-Park wird in der Sommer-Saison 2010 das Musical „An English Love“ gezeigt. An dieser Stelle sei angemerkt, dass auch in dieser Aufführung Fotografieren und Filmen untersagt ist.

Die Handlung von „An English Love“ spielt in der Petticoat Lane in London. Eleanor Rigby, deren Beziehung gescheitert ist, zieht aus, weil sie einen Neuanfang wagen will, während ein junges Paar auf der Suche nach der ersten gemeinsamen Wohnung dort einziehen will. Dann kommen die Möbelpacker und tragen die Stücke von Eleanors Leben davon, was sie wehmütig an bessere Zeiten erinnert. Der Boss der Möbelpacker erkennt ihre Traurigkeit und organisiert mit seinen Kollegen, dem jungen Paar und einem Postboten eine Art Abschiedsparty, die Eleanor daran erinnern soll, was im Leben wirklich zählt. Alles das wird erzählt in den unvergessenen Klassikern der „Fab Four“ George, Paul, John und Ringo – „den“ Beatles.

Was dem Zuschauer als erstes auffällt – die ganze Geschichte wird ausschließlich in Liedern erzählt. Die Figuren haben neben dem Gesang keinen weiteren Text, sie drücken sich sonst nur im Mimik und Gestik aus, was die ganze Geschichte sehr fantasievoll werden lässt und die Lieder mehr in den Vordergrund stellt. Das Konzept geht sehr schön auf, auch wenn man dadurch gezwungen ist (manche vielleicht zum ersten Mal), auf den Text der Lieder zu achten. Manche Lieder wurden den Musical angepasst, so fehlt zum Beispiel in dem Lied „Eleanor Rigby“ die letzte Strophe, in der von Eleanors einsamen Tod berichtet wird (da die Dame im Musical aber nicht stirbt, passt das auch nicht). Lustig wird es dann, wenn der ohnehin kahlhäuptige O. J. Lynch die ersten Zeilen von „When I’m 64“ singt, wo es heißt: „When I get older, loosing my hair, many years from now…

Ergänzt werden die Sänger durch das Europa-Park Showballet, das „Duo Aphrodite“, die einen Kraftakt auf einem Podest zeigen, während Eleanor durch das Lied „Yesterday“ ihr Leben Revue passieren lässt, sowie einen Strapatenkünstler (Nagy Ferenc Peter bzw. Diego Goncalves), der als Postbote ein paar Briefe überbringt. Wer Musicals und / oder die Beatles mag, dem wird „An English Love“ sicher gefallen. Die Show zeigt einmal mehr den hohen Standard, den man vom Europa-Park gewohnt ist. Anschauen und zuhören!

Die Sängerinnen und Sänger sind:

Eleanor Rigby – Gabriella Mezőfi
Möbelpacker – O. J. Lynch
Frau – Marisa Jüni
Mann – Stephan Witzlinger

Die im Musical verwendeten Lieder sind:

  1. Opening from the Movie „Yellow Submarine“
  2. Eleanor Rigby
  3. Do you want to know a Secret?
  4. Lady Madonna
  5. Yesterday
  6. When I’m 64
  7. From Me to You
  8. Help
  9. Please Mr. Postman
  10. While my Guitar gently weeps
  11. Penny Lane
  12. I wanna hold your Hand
  13. Can’t buy me Love
  14. She loves you
  15. All you need is love
  16. Hey Jude (wenn das Publikum das Globe Theater verlässt)

Die Lieder als Download bei AMAZON:

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Was das erste Lied oben auf der Liste betrifft, da gibt es bei den Downloads leider ein Problem – das Stück gibt es nicht einzeln, nur zusammen mit einem Album:

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12.10 Uhr: Die Ölpest im Roten Meer – Update von der HEPCA

Am gestrigen Abend hat die HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorläufig abschließende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet nördlich von El Gouna tatsächlich am Stärksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb wurde wieder aufgenommen. Über 90 % der Strände der beiden Städte sind mittlerweile sauber.

Es steht nun fest, dass das Öl aus einer Bohrplattform im Roten Meer, etwa 50 Seemeilen nördlich von Hurghada ausgelaufen ist. Das Leck entstand am Mittwoch, den 16. Juni und ist mittlerweile wieder abgedichtet. Allerdings gibt es immer noch keine offiziellen Angaben zu den Verantwortlichen für die Katastrophe. Auch wird es noch etwas dauern, bis die entstandenen Schäden in dem Naturschutzgebiet erfasst worden sind. Die HEPCA fordert die ägyptische Regierung auf, ihre Politik in Bezug auf Ölbohrkonzessionen zu überdenken, besonders in der Nähe von Naturschutzgebieten, Habitaten oder Touristenzentren.

Artikel zur Ölpest im Roten Meer bei flatflutedivers.de:

12.10 Uhr: Ölpest vor Hurghada und El Gouna im Roten Meer

12.10 Uhr: Die Ölpest im Roten Meer – Chronologie einer Katastrophe

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