Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 152 von 200)

C.S.I. 1.9: Über den Wolken

Originaltitel: Unfriendly Skies

Inhalt

Ein Flugzeug setzt einen Notruf ab, bestellt einen Notarzt und die Polizei zur Landebahn und landet auf dem McCarran Flughafen Las Vegas. Ein Mann ist tot, laut den Aussagen der anderen Passagiere ist er durchgedreht. Bei der Leichenschau stellt sich heraus, dass der Mann zum Zeitpunkt seines Todes erhöhte Temperatur hatte. Außerdem hat er Angriffs- und Abwehrwunden.
Die Aussagen der Passagiere und des Personals decken sich: Der Tote sei grundlos durchgedreht und habe die anderen Passagiere angegriffen. Doch dann finden sich Schuhabdrücke auf der Jacke des Toten, die zu einigen der Passagiere passen. Und es kommt heraus, dass der Mann eine Enzephalitis hatte…

Zitat
„Las Vegas Air. Sollen ja todsichere Maschinen sein.“
Jim Brass

Der deutsche Titel
Der deutsche Episodentitel ist natürlich eine Anspielung auf das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey.

Medien
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Hinter der Story
Die „weißen Tiger“, von denen die Rede ist, sind natürlich die weißen Tiger von Siegfried und Roy. Die Fernsehserie, die Jim Brass bei dem einen Verhör erwähnt, ist „COPS“, eine Dokumetarserie über die Arbeit der Polizei.

Der Flughafen heißt genau „McCarran International Airport Las Vegas“ (Kurzzeichen LAS / KLAS). Er hat das achtgrößte Passagieraufkommen der USA. 2010 wurden hier 39,4 Millionen Passagiere abgefertigt. Da die maximale Auslastung von 55 Millionen Passagiere für das Jahr 2017 vorausberechnet sind, ist eine Erweiterung geplant, die bis zur Fertigstellung 1,6 Milliarden Dollar kosten wird.
Landet man am McCarran, weiß man sofort, wo man ist: Der erste Spielautomat, auf den man in Las Vegas trifft, steht direkt am Gepäckband.

CSI: NY 1.8 – Fremde Stimmen

Originaltitel: Three Generations are enough

Inhalt

Wall Street: In der Börse wird ein verdächtiger Koffer gefunden. Alles deutet auf eine Bombe hin, doch als ein Roboter den Koffer „entschärft“, befindet sich darin keine Bombe, nur Tabellen und ein Zettel mit blutigen Abdrücken und den Worten „Falls mir etwas passiert“. Es handelt sich um einen Makler. Seine Wohnung wurde verwüstet und die Festplatte seines Computers gestohlen. Ein Kollege wurde von dem Makler und dessen Freund Charles wegen angeblicher illegaler Geschäfter regelrecht terrorisiert. Da wird das Auto des Händlers gefunden, ausgebrannt und mit einer Leiche auf dem Fahrersitz. Es ist der Makler – doch was ist mit diesem ominösen Charles…?
Stella ist an einer Kirche. Eine junge Frau, Sozialarbeiterin des Pfarrers, ist offenbar vom Kirchendach gesprungen. Hawkes findet sehr schnell heraus, dass mit dem Sturz vom Dach ein Mord vertuscht werden soll, der Frau wurde mit einem Schlag an den Kopf das Genick gebrochen. Es gibt auch einen Tatverdächtigen, doch dessen DNS taucht plötzlich in Macs Fall auf…

Zitat

„Der Alptraum eines Paranoiden.“
„Ja. Er denkt, dass wir hinter ihm her sind – was ja auch stimmt.“
Mac und Stella

Medien

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Hinter der Story

Ist es realistisch, dass ein Mensch, der gerade in einem Auto verbrennt, seine Hände am Lenkrad lässt, so wie wir es in dieser Episode sehen? Ja, ist es – ich habe es selbst schon gesehen.

Das Gedicht, das in dem Brief des zweiten Mordopfers zitiert wird, ist von William Butler Yeats, es heißt „A Prayer for my Daughter“. Die zititerte Stelle lautet:

In courtesy I’d have her chiefly learned;
Hearts are not had as a gift, but hearts are earned
By those that are not entirely beautiful.

Der Bulle – das Symbolbild für Optimismus an der New Yorker Wall Street.

Die Wallstreet in New York liegt in Manhattan. Sie ist das Zentrum des Finanzdistrikts und vor allem wegen der Wertpapierbörse bekannt. Ihren Namen hat sie, da der damalige Gouverneur der Kolonie Neu Niederlande, Pieter Stuyvesant, hier 1652 einen Wall errichten ließ, um – damals noch – Neu Amsterdam gegen Indianderangriffe zu schützen.

CSI: Miami 1.8 – Haus des Todes

Originaltitel: Slaughter House

Inhalt

In einem Vorort von Miami kommt plötzlich ein Blutverschmiertes Kleinkind die Straße entlang gelaufen. Die Polizei sucht die Nachbarschaft ab. Anhand der Spuren auf dem Strampelanzug des Kindes wird das Haus ausfindig gemacht: die Familie liegt brutal ermordet im eigenen Blut, nur der Vater überlebt schwer verletzt.
Die Nachbarn beschreiben sie als angenehm und unauffällig, doch das Haus wirkt seltsam unordentlich. Teller mit Speiseresten liegen herum, der Kühlschrank ist leer und Fastfood steht in der Küche. Der Körper des ältesten Sohnes weist Zeichen von akutem Stress auf. Im Schlafzimmer stehen unbenutzte Antidepressiva. Und der Vater sagt aus, dass seine Frau ihn wütend von der Arbeit nach Hause bestellt hat, weil das Baby nicht aufgehört hat zu schreien…

Zitat
„Entweder ist ein sehr naher Familienangehöriger dieses Kindes schon tot – oder er stirbt gerade.“
Horatio Caine

Medien
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Hinter der Story
Eric erklärt in der Geschichte, dass sein Nachname nicht „Delko“, sondern „Delektorsky“ ist. Sein Vater war Russe, seine Mutter Kubanerin.

Die Mutter ruft ihren Mann nach Hause, weil das Baby nicht zu schreien aufhört. Gemeinhin nennt man solche Babies „Schreikinder„. Die Ursachen für ihre Schreianfälle können körperlicher Natur oder psychischer. Auch familiäre Belastung kann eine Ursache sein.

C.S.I. 1.8: Der Schattenmann

Originaltitel: Anonymous

Inhalt

Ein Hotel in Las Vegas: Ein Mann nimmt einen Drink. Dann geht er ins Bad. Tage später wird er tot in der Badewanne gefunden. Seine letzten Worte hat er auf ein Diktiergerät aufgezeichnet. Drei Monate zuvor (in der ersten Episode) gab es schon mal so einen Fall. Damals war der Selbstmord vorgetäuscht  – und diesmal ist es auch so. Die Ermittlungen stocken, doch dann hebt jemand mit der Kreditkarte des Opfers Geld von einem Automaten ab…
Nick und Warrick werden zu einem Verkehrsunfall bei der Hoover-Talsperre gerufen: Der Wagen ist einen Abhang herunter gestürzt. Der Fahrer ist nicht da, doch auf dem Rücksitz des Wagens sitzt ein Mann, der schwer verletzt überlebt. Die Spuren jedoch lassen zwei mögliche Variationen des Tathergangs zu: einen Unfall oder einen Überfall. Warrick und Nick schließen eine Wette ab und machen sich an die Arbeit…

Zitat
 „Quincy möchte allein sein.“
Jim Brass über Gil Grissom, der einen Moment am Tatort allein sein möchte.

Medien
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Hinter der Story
Der Fall von Nick und Warrick zeigt wunderbar, dass Indizien auf vielfältige Weise gedeutet werden können und nicht immer so eindeutig sind, wie auch die Serie selbst es uns manchmal glauben machem möchte. „C.S.I.“ hat aber das Bild, das die amerikanische Öffentlichkeit von der forensischen Ermittlungsarbeit hat, so sehr beeinflusst, dass viele Menschen glauben, mit Hilfe der Forensik könne man alles jederzeit und vor allem eindeutig herausfinden. Wenn Geschworene in einem Verfahren auf diese Weise beeinflusst sind, dass sie forensischen Beweisen mehr glauben als Zeugenaussagen, spricht man von „CSI-Effekt“.

Die Hoover-Talsperre am Lake Mead.

Die Hoover-Talsperre ist ein Staudamm an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona. Sie staut den Colorado-River im Black Canyon zum Lake Mead auf. Der Bau der Talsperre verschaffte Las Vegas einen Auftrieb, mit dem man zuvor nicht gerechnet hatte. Benannt hat man sie nach Herbert C. Hoover, dem 31. Präsidenten der USA. Eigentlich hieß sie „Boulder Dam“, da sie ursprünglich im „Boulder Canyon“ gebaut werden sollte. Eine Interstate-Autobahn führt über die Krone der Staumauer, die selber ein begehrtes Ausflugsziel ist. Da die Grenze zwischen zwei Bundesstaaten mitten durch die Talsperre geht, liegt diese somit ebenfalls in zwei verschiedenen Zeitzonen: Nevada und Arizona unterscheiden sich um eine Stunde.

Der Fall um Paul Millander wird in dieser Folge nochmal interessanter. Die Idee der sich über mehrere Folgen hinziehende Handlung wurde in späteren Staffeln immer weiter ausgebaut.

CSI: NY 1.7 – Im Jahr des Affen

Originaltitel: Rain

Inhalt

Chinatown New York:  Im dichten Regen stolpert ein Mann aus einer Bank auf die Straße – brennend! Er ist einer von drei Männern, die versucht haben, die Bank auszurauben. Bei einem Schusswechsel entzündete sich Gas aus einer Propanflasche. Zwei Täter und ein Wachmann sterben, der dritte Täter entkommt, da der Regen seine Spuren auf der Straße weggewaschen hat. Ein Toter hatt einen Jadeaffen in der Hand festgehalten. Dieser gehört der Tochter einer Bankangstellten. Die Räuber haben sie entführt, um die Bankanstellte zur Mitarbeit zu erpressen. Doch jetzt, da der Raub schiefgegangen ist, weiß keiner, wo das Mädchen ist. Da trifft ein weiterer Erpresserbrief ein…

Zitat

„‚Klebezeugs‘. Das klingt ja mal sehr professionell.“
Mac Taylor

Medien

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Hinter der Story

Zwei Hauptunterschiede gibt es zwsischen den europäischen und den asiatischen Tierkreiszeichen: Im Asisatischen gilt ein Tierkreiszeichen für ein ganzes Jahr (und nicht für einen Monat) und es sind andere Tiere. Laut der Legende hat entweder Buddha oder der mythologische Jadekaiser dreizehn Tiere zu einem Fest eingeladen. Der Reihe nach wie die Tiere kamen, wurde ihnen ein Jahr geschenkt, das fortan ihren Namen tragen sollte. Die Katze jedoch schlief und kam nicht, also waren es am Ende zwölf Tiere für zwölf Jahre: die Ratte, ihr folgten der Büffel (das Rind), der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege (das Schaf), der Affe, der Hahn (das Huhn), der Hund und schließlich das Schwein.

Chinatown, New York

 Chinatown ist ein Viertel von Manhatten, in der rund 100.000 chinesische Einwohner leben. Das Straßenbild zeigt chinesische Schriftzeichen und Läden, da nur etwas mehr als die Hälfte der Bewohner überhaupt Englisch spricht.

Mac lässt eine Verdächtige den „Fahneneid“ aufschreiben. Der amerikanische Fahneneid lautet: „Ich gelobe Treue der Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika und der Republik, für die sie steht, eine Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle.

„Erlebnis Norwegen“ jetzt online

Heute ist der 17. Mai und damit Nationalfeiertag in Norwegen. Diesen Tag wollten wir zum Anlass nehmen, die neue Abteilung „Erlebnis Norwegen“ ganz offiziell online zu schalten. Leider lief das nicht so ganz, wie wir uns das vorgestellt haben. Im Moment stapeln sich die Dinge beim Phantastischen Projekt etwas, so dass wir kaum nachkommen mit dem, was wir geplant haben.

Nichtsdestotrotz haben wir die Abteilung so, wie sie jetzt ist, online gestellt. Sie wird sich nun eben vom Startpunkt aus weiter entwickeln, in kleinen Schritten, Stück für Stück. Diese neue Abteilung findet sich hier: „Erlebnis Norwegen„.

CSI: Miami 1.7 – Atemlos

Originaltitel: Breathless

Inhalt

Am Morgen nach einer wilden Party wird ein Stripper tot aufgefunden. Die Party war eine so genannte „cupcake party“. Doch es findet sich zunächst kein Hinweis auf die Todesursache. Calleigh fällt auf, dass auf der Leiche tote Moskitos liegen. Aber sie wurden nicht erschlagen. Was auch immer den Stripper getötet hat, muss auch sie getötet haben. Caine findet im Müll eine Spritze mit Epinephrin…

Am Hafen kommt ein Boot an. Das Ehepaar behauptet, der Mann sei aus dem Meer an Bord geklettert und gestorben. Als Delko nach einer Mordwaffe sucht, findet er eine Taschenlampe mit Blut. Da muss er niesen und verunreinigt das Beweisstück. Alexx findet heraus, dass der Tote durch einen Stich in die Leber starb, eine verkleinerte Milz und vergrößerte Lungen und ein vergrößertes Herz hat. Er war Apnoetaucher, der an einem Wettbewerb teilgenommen hat…

Zitat
„Wonach soll sie suchen?“
„Nach etwas, das tödlich war.“
Calleigh und Horatio

Medien
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Hinter der Story
Einen kleinen Filmfehler liefert Horatio Caine: Er sagt, dass Moskitos von der Körperwärme und dem ausgeatmeten Kohlenmonoxid eines Menschen angelockt werden. Menschen atmen aber normalerweise kein Kohlenmonoxid aus. Er meint „Kohlendioxid“.
Das Urban Dictionary sagt, eine „cupcake party“ sei eine Party von Frauen, zu denen nur wenige Männer – meistens Stripper – eingeladen werden, die von den Frauen zu verschiedenen sexuell stimulierenden Handlungen aufgefordert werden, oft sadistischer Richtung. Die Frauen bestimmen, was passiert.

Die „Manöver“, die Delko nennt, als er erklärt, warum der Apnoetaucher, der gerade verhört wird, schwerhörig ist, heißen „Valsalva“ und „Frenzel“. Beim Tauchen nimmt der Druck im Ohr zu, da das Wasser auf das Trommelfell drückt. Man muss einen Druckausgleich durchführen. Beim Valsalva-Manöver schließt man die Nase mit den Fingern und baut einen Druck auf wie beim Schnäuzen. Dadurch werden die zum Mittelohr führenden Eustachischen Röhren aufgedrückt. Das Frenzel-Manöver ist ähnlich, nur wird dabei die Stimmritze geschlossen.

Nikotin wurde tatsächlich als Insektizid verwendet, da es Schädlinge tötet, aber die Pflanzen es sehr gut vertragen. Aufgrund seiner toxizität ist der Gebrauch in Deutschland als Insektenvernichtungsmittel aber mittlerweile untersagt. Raucher vergiften sich deswegen nicht mit Nikotin, da sie keine große Dosis auf einmal einnehmen, sondern kleine Dosen, die zudem schnell abgebaut werden.

Epinephrin ist Adrenalin, ein Hormon der Nebenniere, das unter anderem bei allergischen Reaktionen eingesetzt wird. Die Worte „Epinephrin“ und „Adrenalin“ bedeuten beide annähernd das gleiche: „bei bzw. auf der Niere“. „Epinephrin“ ist griechischen Ursprungs („epi“ = „auf“, „nephros“ = „Niere“), „Adrenalin“ Lateinisch („ad“ = „bei“, „rena“ = „Niere“).

Fortführung des Divemaster-Kurses

Die Fahrt nach Horka hatte uns ein gutes Stück weiter gebracht, was den Divemaster betraf. Und zurück am Schluchsee ging es direkt weiter, da sich glücklicherweise genügend Schüler für Kurse angemeldet hatten. So bekamen wir nicht nur unsere Praktikas* hin, sondern auch die Poolübungen, die es noch zu absolvieren galt, sowie die verbleibenden schriftlichen Prüfungen.

*lateinischer Anfänger was? Praktikum=Singular, Praktika=Plural, Praktikas=lateinischer Nonsens….genauso wie: Antibiotikum=Singular, Antibiotika=Plural, Antibiotikas= ?????? 🙂

In der Zwischenzeit hatte ich mich nach dem Tauchgebiet erkundigt, wo unser Instructor-Kurs geplant war, ein ehemaliger Baggersee im südlichen Polen. Im Hinblick auf Annette bekam ich Zweifel, denn dieser See hatte etwas, das sie nicht leiden konnte: Ein Wrack! (Shhhhht!!!!!….das muss doch jetzt wirklich nicht jeder wissen! ) Ja, dort in dem See lagen die Überreste eines riesigen Baggers.

Na und? Pah! Meine Lehrprobe im Freiwasser wird wohl kaum im Führerstand des versunkenen Baggers stattfinden oder? Prüfungsaufgabe: Heben Sie mittels Bagger die versunkene Schreibtafel eines bestimmten Tauchlehrerkandidaten aus einer Tiefe von 10 m !

Außerdem stellte ich fest, dass meine polnische Brieffreundin ganz in der Nähe wohnte, die ich mal hatte besuchen wollen. Allerdings hatte ich die Befürchtung, dass während eines Kurses für solche Dinge keine Zeit war.

Und dann, gleich den Wendungen einer Seifenoper, änderte sich wieder einmal alles: Über seine „alte“ Tauchschule hatte Majki Kontakt zu einem anderen Course Director bekommen. Wir könnten damit den Kurs auf Deutsch bekommen und Majki würde ebenfalls den nächsten Schritt in seiner Ausbildung gehen: den Staff Instructor. Allerdings hatte sich damit der Kurs von Frühsommer auf April vorverschoben. Und nach Polen müssten wir auch nicht, die Tauchschule dieses Course Directors saß in Berlin. Berlin kannte ich jetzt noch gar nicht. Als ich noch in die Schule ging, gab es zwar Ausflüge zwecks politischer Bildung, aber die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland war damals noch ein kleines Kaff mit Namen Bonn am Rhein. Das kannte ich. Half mir nur nix.

ICH kenne Berlin. Da bin ich öfters. Schließlich wohnt da eine meiner besten Freundinnen. Aber zurück zum Thema: Ich war natürlich erleichtert, denn wie Sie aus dem vorherigen Artikel entnehmen konnten ist unsere polnische Konversation reiner Blödsinn gewesen. Nicht nur, dass das Geschwätz nicht ernst zu nehmen war, nein, es ist auch noch blöd übersetzt. Insofern können wir nur Gott auf den Knien danken, dass wir den Kurs nicht auf Polnisch abhalten mussten…stellen Sie sich  mal vor was wir dann geworden wären! Bestimmt keine Tauchlehrer! Vermutlich wären wir schon nach dem Händeschütteln und Begrüßen im Knast gelandet!!

Nun galt es also, den Divemaster abzuschließen und sich auf den so genannten „Instructor Development Course“ vorzubereiten. Das Tempo beschleunigte sich nochmals, als man uns vorschlug, bereits im Oktober eine Exkursion nach Berlin zu machen, um die Tauchschule kennenzulernen und einen Erkundungstauchgang in dem See zu machen, in dem letztlich auch die praktische Prüfung stattfinden würde. Für Erkundungen wäre während der Kurse keine Zeit.

Man glaubt es kaum, aber das war dann wirklich die letzte große Änderung. Der Termin im Oktober wurde fixiert, genauso wie der im April. Außerdem erfuhren wir auch noch den Termin der nächsten Prüfung, etwa vier Wochen nach unserem Kurs. Kurz nachdem das alles festgelegt war, kam ein großes Paket: Die Unterlagen, die man als Tauchlehrer so brauchen würde. Einzig die „Enzyklopädie des Tauchens“ hatten Annette und ich uns schon länger vorher selbst gekauft.

Ja. Jetzt wurde es ernst. Wir wussten auch ehrlich gesagt nicht, wie uns geschah. Denn trotz Ermutigungen waren wir uns immer noch nicht wirklich sicher, ob wir schon so weit waren. Einerseits freuten wir uns riesig drüber, dass wir so eine Chance erhielten, andererseits ist das Tauchlehrerdasein natürlich auch eine ziemliche Verantwortung und wenn man glaubt, dass es so einfach sei, unter Wasser zu agieren/reagieren, dann hat man sich getäuscht. Ich möchte nur an den unglücklichen Vorfall in Horka erinnern als Thorsten seine Flasche verlor und ich mir ziemlich sicher war, dass ich sie kaum mit Handschuhen wieder fixieren konnte. Gedanklich kein Problem…aber in der Realität….

Damit wurde es also endgültig Ernst. Und Annette und ich überlegten uns, was wir tun könnten, um noch fitter für den Kurs zu sein. Dabei kam uns ein Tipp für einen Tauchurlaub zugute. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Denn die Geschichte von den Flat Flute Divers ist noch lange nicht zuende…

C.S.I. 1.7: Im Blut vereint

Originaltitel: Blood Drops

Inhalt
Ein Vorort von Las Vegas: Aus einem Haus kommt ein Mädchen um Hilfe schreiend herausgerannt. Als die Polizei vor Ort eintrifft, finden sie ein Massaker: Fast eine ganze Familie wurde ausgelöscht, und das auf unglaublich brutale Weise. An einer Wand und einem Spiegel findet sich sogar eine aus Blut gemalte Spirale. Getötet wurden der Vater der Familie, die Mutter und die beiden Söhne. Die zwei Töchter können entkommen, die Ältere hatte sich versteckt. Die Jüngere sagt bei der Befragung nur zwei Worte: „Der Büffel.“
Bei der Untersuchung der Blutspuren tauchen erste Ungereimtheiten auf und mit jeder neuen Spur wird der Fall merkwürdiger. Dann findet Catherine den entscheidenden Blutstropfen…

Zitat
„Der Sheriff will schnelle Resultate sehen.“
„Dann soll er zur Rennbahn gehen.“
Eckly und Grissom haben eine Meinungsverschiedenheit

Medien
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Hinter der Story
In dieser Episode wird ein Grund geliefert, warum die CSIs immer mit Taschenlampen auf einem Tatort erscheinen: selbst das Anschalten des Lichts würde etwas am Tatort verändern.
Der Name „Eckly“ fällt in der Episode zum ersten Mal, wir erfahren, dass er der Leiter der Tagschicht ist und Grissom offenbar ein paar Probleme mit ihm hat. Dann tritt er leibhaftig auf und will Grissom unter Druck setzen. Eckly wird uns noch häufiger begegnen.
Catherine bekommt ebenfalls Ärger: Ihr Ex-Mann hat dem Jugendamt gemeldet, dass sie vergessen hat, die gemeinsame Tochter vom Ballett abzuholen. Auch diese Geschichte wird uns noch beschäftigen.

In der Episode wird ein Lügendetektortest gemacht. Ein Lügendetektor ist eigentlich ein Gerät, das verschiedene Werte des Körpers misst, Herzschlag, Blutdruck, Atmung, Leitfähigkeit der Haut… Ein Experte wertet die Kurven aus, während er gleichzeitig Fragen stellt. Da die Auswertung kompliziertere Dinge nicht zulässt, müssen die Fragen mit einem einfachen „ja“ oder „nein“ zu beantworten sein.
Genau genommen ist das Gerät von daher kein „Lügendetektor“, da der Begriff ein Gerät umschreibt, das selbständig eine Lüge erkennen kann. Von Fachleuten wird der Detektor daher „Polygraph“ („Vielfachschreiber“, da er mehrere Kurven schreibt) genannt. Der Einsatz des Polygraphen ist in Deutschland seit 1954 verboten, da das Gerät nicht manipulationssicher ist. In Amerika wird er aber ab und zu – und oft auch auf Betreiben eines Verdächtigen, der sich sich von einem Verdacht reinwaschen will, selbst – bei polizeilichen Ermitlungen und im Gericht verwendet.

CSI: NY 1.6 – Trennungsschmerzen

Originaltitel: Outside Man

Inhalt

Ein Überfall auf ein Café: drei Menschen sind tot, zwei überleben schwer verletzt. Der Täter hat sie mit Klebeband gefesselt, ihnen Müllsäcke über die Köpfe gestülpt und dann in den Kopf geschossen.  Mac übergibt Danny und Aiden den Fall, da Danny sich seine Beförderung verdienen muss. Der Täter muss sich im Café sehr genau ausgekannt und auch von den Gepflogenheiten gewusst haben. Der überlebende Angestellte gibt zu Protokoll, vom Täter gezwungen worden zu sein, die anderen zu fesseln. Die zweite Überlebende stirbt…
Mac ist währendessen mit Stella in einer Seitengasse, in der jemand ein abgetrenntes Bein gefunden hat. Es wurde offenbar chirurgisch amputiert, aber Hawkes kann keinen medizinischen Grund dafür finden. Über ein Implantat im Unterschenkel kann ein Mann ermitelt werden, doch der ist tot: Er starb an einem Gangrän an der Amputationswunde seines Beins. Außerdem liegt ein abgetrennter Finger in seinem Kühlschrank. Er leidet an einem Syndrom, bei dem man den Wunsch nach einer Amputation hat…

Zitat

„In der Regel entfallen auf ein Bein 15 % des Körpergewichts.“
„Dann suchen wir jetzt die übrigen 85 %.“
Mac und Stella

Medien

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Hinter der Story

Die Krankheit im zweiten Mordfall nennt sich „Body Integrity Identity Disorder“-Syndrom: Menschen, die die Sehnsucht nach einer Amputation haben. Die Betroffenen suchen eine Herausforderung, sie wollen das Leben als körperlich Behinderter meistern. Die Methode mit dem Trockeneis wird unter den Betroffenen als Möglichkeit gehandelt, das Gewebe eines Körperglieds zu zerstören. Die Krankheit nannte man früher Apotemnophilie, die „Lust am Abschneiden“.
Der Teil des hippokratischen Eides, auf den Mac sich bezieht, lautet: „Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.“

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