Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 147 von 200)

CSI: NY 1.21 – Im Kreuzfeuer

Originaltitel: On the Job

Inhalt

Mac Taylor und Danny Messer sind an einem Tatort, an dem ein Mann erschossen wurde. Danny scheucht einen Mann auf, der sich in einem Wandschrank versteckt. Danny kann ihn in die U-Bahn verfolgen, wo es zu einem Schusswechsel kommt, an dessen Ende ein Mann tot ist. Doch der Tote ist ein Undercoverpolizist, der wahre Verfolgte ist durch einen U-Bahn-Tunnel geflohen. Am Ort der Schießerei wird ein digitales Aufzeichnungsgerät gefunden – und man hört deutlich, dass der Undercoverpolizist sich zu erkennen gegeben hat…
Unterdessen ist Stella Bonasera in der Toilette in einem Park, wo ein Kindermädchen durch einen Schlag auf den Kopf ermordet wurde. Doch das Kindermädchen hatte ein paar Geheimnisse und scheint zusammen mit anderen Kindermädchen in eine Reihe seltsamer Diebstähle verwickelt gewesen zu sein…

Zitat

„Damit kannst Du die Untersuchungsergebnisse gleich in die Tonne treten!“
Mac Taylor zu Danny Messer

Medien

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Hinter der Story

Aus Gründen, die mir nicht ganz klar sind, haben Serienautoren das merkwürdige Bedürfnis, von Zeit zu Zeit Hauptfiguren einer Serie in Bedrängnis zu bringen. Diesmal ist Danny Messer dran. Merkt man, dass ich solche Geschichten nicht mag?
Allerdings erfahren wir so ein wenig über den Hintergrund von Messer, zum Beispiel, dass Mac Taylor davor gewarnt wurde, ihn ins Team zu nehmen.

EUROPA-PARK Shows 2012: "Waterloo" im Globe-Theater

Nach den Erfolgen der zusammengestellten Musicals der letzten Jahre präsentiert der Europa-Park 2012 im Globe Theater gleich zwei Stars: die unvergesslichen Lieder der Gruppe ABBA und Ornella de Santis. Letztere ist regelmäßigen Parkbesuchern schon seit Jahren bekannt, dem Rest der Republik spätestens seit ihrer Teilnahme für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2012, wo sie den zweiten Platz belegte.

Die Show „Waterloo“ spielt in dem Londoner Bahnhof gleichen Namens. Über die Lieder von ABBA werden kleine und große Geschichten erzählt. Neben Gesang gibt es den Auftritt des Strapaten-Duos „Referenz“ (und wenn ich richtig gesehen habe, singt die Frau, während sie die Tücher hochklettert, selbst!) und – Steve Eleky, der letztes Jahr im Teatro dell’Arte war, kommt mit einer völlig neuen Nummer – und bringt uns etwas über das Golfspielen bei.

Die ABBA-Hits, die wir hören, sind:

  • Waterloo
  • I do, I do, I do
  • Summer Night City
  • When I kissed the Teacher
  • When all is said and done
  • I have a Dream
  • Chiquitita
  • Tiger
  • Voulez-Vous
  • S.O.S.
  • Dancing Queen
  • Fernando
  • One of us
  • Thank you for the Music

Die Sänger sind:

  • Juan Ricondo
  • Réka Kovács
  • Ornella De Santis
  • Gabriella Mezőfi
  • Nadine Kühn
  • Milana Rogacheva

 Da durch die ungebrochene „ABBA-Mania“ die Hits der vier Schweden immer noch sehr beliebt sind, gibt es diese überall zu kaufen, auch bei AMAZON:

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EUROPA-PARK Shows 2012: "Surpr’Ice in the Museum" in der Eisshow

Bild: Europa-Park

Bei der Show „Surpr’Ice in the Museum“ wird eine Geschichte erzählt: Roland Mack wird zum Vorsitzenden des internationalen Freizeitparkverbands IAAPA gewählt und erhält als solcher den zeremoniellen Hammer des Vorsitzenden. Dieser Hammer wird im Museum ausgestellt – doch jemand bricht ein und das wertvolle Ausstellungsstück wird gestohlen! Die Polizei und selbst die CSI sind vor Ort, ermitteln und verhören Verdächtige…

Die Geschichte wird in spektakulären Eislaufnummern erzählt, zusätzlich hat mitten in der Show der Artist Pavel Voladas am Parallel-Reck einen Auftritt, der beinahe schon „olympisch“ zu nennen ist. Kleines Manko: die Geschichte wird nicht wirklich zu Ende erzählt, die ganze Sache endet irgendwie in einer Schlussnummer, ohne dass der Hammer groß wieder auftauchen würde.

Aber wie gesagt, das ist nur ein kleines Manko, die Nummern sind hervorragend choreografiert und dargeboten und auch die Musikauswahl ist exzellent – und sehr passend, wie diese Titel zeigen:

  • „Stahlnetz“ Titelmusik („Dragnet Main Theme“)
  • Who are you? – The Who („CSI Main Theme“)
  • The Pink Panther – Henri Mancini
  • Let’s Face the Music and Dance – Robby Williams
  • Come what may – Ewan McGregor (from „Moulin Rouge“)
  • „On Her Majesty’s Secret Service“ Main Theme – John Barry
  • Hey (Nah Neh Nah) – Milk & Sugar vs. Vaya Con Dios
  • I will survive – Gloria Gaynor
  • Fever – Peggy Lee
  • Trouble – Elvis Presley

Die Lieder gibt es unter anderem bei AMAZON zum Download:

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CSI: Miami 1.21 – Der Beißer

Originaltitel: Spring Break

Inhalt

Am Morgen nach einer heißen Nacht des Spring Break wird eine junge Frau tot am Strand gefunden.  Man hat ihr das Genick gebrochen, sie hat Bisswunden und wurde vergewaltigt – als sie bereits tot war. Das Sperma kann einem jungen Mann zugeordnet werden, doch die Beweise reichen nicht aus. Da wird ein weiterer Überfall gemeldet…
Auch ein junger Mann hat die Nacht nicht überlebt, er liegt tot am Grund eines Pools. Aber er ist nicht ertrunken, er starb an einer Hirnblutung, da ihm ein Blutgefäß im Kopf geplatzt ist. Eric und Calleigh ermittlen, dass es in der Nacht zuvor offenbar einen sehr seltsamen Wettbewerb gegeben hat…

Zitat
„Es sollte die aufregendste Woche ihres Lebens sein. Es wurde ihre letzte.“
Horatio Caine

Medien
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Hinter der Story
Anhand des Ereignisses in dieser Geschichte lässt sich die zeitliche Verteilung einer typischen Serienstaffel nachvollziehen: Wir sind in den letzten vier Folgen der Staffel und es ist Frühling. Eine Staffel beginnt in der Regel im Herbst und endet im Frühjahr, bei vielen Serien (wie auch bei den CSI-Serien) wird darauf geachtet, dass die Serienhandlung zur entsprechenden Jahreszeit der Ausstrahlung passt. Meist wird das durch das Wetter zum Ausdruck gepasst. In Miami, wo das Klima das Jahr über recht gleichmäßig ist, muss man sich anders behelfen.
Da eine Staffel einer Serie in der Regel aus 22 bis 24 Episoden besteht, klafft jedes Jahr eine Lücke von 28 bis 30 Wochen. Das ist über die Sommerzeit, in der Wiederholungen laufen.

Der „Spring Break“ (wörtlich übersetzt „Frühlingsferien“) ist eine Semesterpause zwischen dem Ende des Winter- und dem Anfang des Frühlingsquartal in den USA. Das ist in der Regel irgendwann zwischen Ende Februar und Mitte April. Die Studenten fahren meist in wärmere Gegenden und feiern recht exzessive Parties, die nicht selten mit Sachbeschädigung enden. So sollen zum Beispiel amerikanische Studenten während des Spring Break die Fresken im Tempel auf der Spitze der Pyramide des Kukulkan (Chichén Itzá, Mexiko) beschmiert haben. Der Tempel ist seither für Touristen gesperrt.
Neben Miami und Mexiko sind Texas, Jamaica und die Bahamas beliebte Reiseziele für Spring-Break-Touristen. Wer in der genannten Zeit an diesen Orten gerne einen ungestörten Urlaub verbringen möchte, dem wird geraten, sich über die aktuellen Spring-Break-Termine zu informieren, und diese Zeiten zu meiden.

Eine der Studenten, die am Morgen am Strand erwachen und das erste Mordopfer finden, sagt beim Aufwachen: „Alter, wo ist die Karre?“ (Original: „Dude, where’s my car?“). Das ist eine Anspielung auf den Film, der im Deutschen den Titel „Ey Mann, wo ist mein Auto?“ trägt. Auch hier wachen zwei junge Männer am Morgen nach einer harten Nacht auf und wissen nicht, was passiert ist.

Jubiläumsausstellung „400 Jahre Vogtsbauernhof“

Sonderausstellung im Vogtsbauernhof noch bis 4. November 2012

Kaum ein anderes Haus ist mit seinem Charakter und Erscheinungsbild so untrennbar mit seiner Landschaft verwoben wie der Vogtsbauernhof. Schon an wenigen Strichen, die seine Silhouette nachzeichnen, erkennt man weit über den Schwarzwald hinaus den Gutacher Vogtsbauernhof. Im Jahr 2012 wird der berühmte Hof, die Keimzelle und der Namensgeber des Schwarzwälder Freilichtmuseums, 400 Jahre alt. Eine dendrochronologische Untersuchung, mit der das Alter des Bauholzes anhand der Jahresringe ermittelt wird, bestätigt, dass der Vogtsbauernhof 1612 an seinem Standort im Gutachtal erbaut wurde.

Anlässlich dieses besonderen Jubiläums zeigt das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof eine Sonderausstellung mit dem Titel „400 Jahre Vogtsbauernhof“. Die Ausstellung wird während der Saison 2012 im Dachboden des Vogtsbauernhofs präsentiert und setzt in ihrer Inszenierung ganz neue Akzente. In bewusstem Gegensatz zur historischen Bausubstanz mit modernster Ausstellungstechnik gestaltet, lädt die Ausstellung dazu ein, den Vogtsbauernhof und seine Geschichte aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten. Der entstandene Kontrast zwischen dem alten Gebälk und der modernen Konstruktion der Ausstellung verdeutlicht insbesondere, welche Zeitspanne und welche Entwicklungen der Vogtsbauernhof seit seiner Erbauung durchlebt hat.

Den Besucher erwartet ein informativer Einblick in die Geschichte des Hofes sowie dessen Bedeutung für die Gründung des Freilichtmuseums. Dabei dokumentiert die Jubiläumsausstellung sowohl die architektonischen Besonderheiten der Bauweise des Vogtsbauernhofs als auch die Geschichte seiner Bewohner. Neben einem Überblick über die Bau- und Bewohnergeschichte beleuchtet die Ausstellung auch einzelne individuelle Geschichten und Schicksale der früheren Bewohner.

Des Weiteren präsentiert die Ausstellung auf eindrückliche Weise die schönsten und ältesten Aufnahmen des Jubilars. Eine Sammlung verschiedenartiger Objekte – vom Puzzlespiel bis zur Pralinenschachtel – zeigt außerdem eine breite Palette an Produkten, die mit der markanten Silhouette des Vogtsbauernhofs Werbung für sich machen. Verschiedene Inszenierungen – wie eine Installation, bei der für jeden namentlich bekannten ehemaligen Bewohner des Vogtsbauernhofs ein Licht aufleuchtet – machen die Ausstellung auch sinnlich erfahrbar. Ebenso wird Kindern durch interaktive Stationen mit dem Museumsmaskottchen Menne ein Einblick in die Geschichten rund um den Vogtsbauernhof ermöglicht. Insgesamt hält die Sonderausstellung informativ und zugleich anschaulich in Wort und Bild fest, was dieses alte Gebäude in seinem Wert so unschätzbar macht.

Mehr Informationen: www.vogtsbauernhof.org

Quelle: Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

EUROPA-PARK Shows 2012: "Luminocity" im Teatro dell’Arte

Bild: Europa-Park

Die 2012er-Show im Teatro dell’Arte des Europa-Park ist eine Fortsetzung der Show von 2011, allerdings mit kleinen Änderungen. Die ukrainische Artistengruppe „Crazy Flight“ ist wieder mit dabei, ebenso Emilia Arata mit ihrer Nummer in der Plexiglaskugel, aber statt Steve Eleky tritt das Zauberer-Duo Timothy Trust und Diamond auf. Höhepunkt von deren Programm ist eine Gedankenleser-Nummer, die wirklich verblüffend ist.
Ergänzt wird das ganze durch das Europa-Park Showballett, das eine wie gewohnt exzellente Vorstellung abliefert. Nach wie vor zählt ein Besuch im Teatro zu meinen persönlichen Highlights. Meist lasse ich damit den „Tag im Park“ ausklingen, denn die letzte Vorstellung findet immer kurz vor dem offiziellen Parkschluss statt.

Von der Show gibt es noch einen Videoclip vom Europa-Park, ansonsten ist Filmen und Fotografieren während der Show nicht gestattet:

Freilichtmuseum Vogtsbauernhof: 400 Jahre Schwarzwald-Geschichte

Der Vogtsbauernhof, der dem „Freilichtmuseum Vogtsbauernhof“ seinen Namen gab.

“Nein, von der ‘guten, alten Zeit’ kann wirklich keine Rede sein!”

Das hören wir an diesem Tag mehrfach, und der Mann, der es sagt, spricht es nicht verbittert aus. Mehr empört. Er ist zu jung, um die so genannte “gute, alte Zeit” selbst miterlebt zu haben, so wie die Meisten aus unserer Gruppe. Er will sich gegen die Klischees verwahren, die viele Menschen gerne im Kopf haben, wenn man an das Leben im vorletzten Jahrhundert denkt. Bauernhofromantik, damit hatte das Leben wahrlich nichts zu tun. Es war ein echter Kampf ums Überleben. Nicht pathetisch, sondern wirklich. Die Menschen, die sich diesem Leben stellten, waren von vielerlei Dingen abhänging, dem Wetter, der Vorbereitung und nicht zuletzt – dem Schicksal.

Wir sind eine Gruppe von Besuchern an diesem Sommertag im Freilichtmuseum “Vogtsbauernhof” in Gutach / Schwarzwaldbahn. Wir haben uns der Führung angeschlossen, die hier für die Museumsgäste stattfindet. Man muss daran nicht teilnehmen, jedem steht es frei, sich über das Museumsgelände zu bewegen. Doch auf so einer Tour erfährt man am meisten, auch wenn die Gebäude für sich schon sehr beeindruckend sind. Und vor allem: Bis auf eines sind sie authentisch. Menschen haben darin gelebt, gearbeitet, gründeten Familien und starben. Das, was wir hier sehen, war ihre Welt. Ich versuche mir gerade zu vergegenwärtigen, was die früheren Bewohner des Vogtsbauernhofs wohl sagen würden, wenn sie mich sähen, wie ich durch ihr Haus spaziere. Vermutlich würden sie mich fragen, wo ich herkomme. Ob sie mir wohl glauben würden? Von meinem Wohnort sind es weniger als zwei Stunden Fahrt hierher – mit dem Auto. Für die Menschen der damaligen Zeit aber war das eine unglaubliche Distanz. Und das an einem Tag zurückgelegt? Und wofür? Um sich anzusehen, wie fremde Leute leben? Dafür hatten die Menschen früher keine Zeit. Die Vergangenheit war in Traditionen lebendig, für Geschichte aber, da hatte man keine Zeit. Bildung gab es nur in dem Umfang, wie sie für das Leben da draußen notwendig war. Viele Orte außerhalb des Gutach-Tals kannten die Bewohner hier nur vom Hörensagen. Besuchen konnten sie sie nicht, es sei denn, um dort Waren zu verkaufen. Und dann war es ein langer, beschwerlicher Weg. Nein, von der “guten, alten Zeit” kann wahrlich keine Rede sein.

Das Haupthaus des Vogtsbauernhofs.

Das Freilichtmuseum “Vogtsbauernhof” ist das älteste Freilichtmuseum Baden-Württembergs. Seinen Anfang fand es mit dem Hof, der dem Museum auch den Namen gab. Der Vogtsbauernhof wurde 1612 errichtet, damit wird er dieses Jahr 400 Jahre alt. Sein ursprünglicher Besitzer war um 1650 Talvogt in Gutach, daher bekam das Gehöft seine Bezeichnung, die auch erhalten blieb, als das Amt des Vogts bereits weitergegeben war. Für die damalige Zeit war der Hof sehr groß, was für einen gewissen Wohlstand spricht. Wobei man hier keine heutigen Maßstäbe ansetzen darf – auch der Besitzer des Vogtsbauernhof hatte keine hohen Geldsummen gebunkert, sein Wohlstand war das Gehöft und sein Besitz drumherum, der die Ernährung seiner Familie sicherte.

Der Vogtsbauernhof wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die letzte Bauernfamilie gab den Hof 1965 ganz an das Museum ab, das 1963 von Hermann Schilli initiiert wurde. Bereits 1964 wurden erste Besucher in dem Gebäude empfangen. Direkt hinter dem Hof hatte Schilli sein Wohnhaus mit Archiv, in dem heute die Verwaltung des Museums ihren Sitz hatte.

Von Anfang an war klar, dass man das Freilichtmuseum erweitern musste, um es für Besucher attraktiv zu gestalten und zudem einen Eindruck über verschiedene Gebäude und ihre Funktionen zu verschaffen. Weiters wollte man das vielgestaltige Leben im Schwarzwald früherer Zeiten darstellen und zeigen, womit die Leute früher ihren Unterhalt verdienten. Manchmal war es nötig, aufgrund der Anschaulichkeit die Realität etwas außen vor zu lassen.

Der Speicher des Vogtsbauernhofs.

“Dieser Speicher”, erklärt uns der Tourführer, “gehörte ursprünglich nicht zum Vogtsbauernhof, und er stand auch nicht so nah am Hauptgebäude.” Der Speicher ist ein kleines Haus, dessen Untergeschoss aus Stein, das Obergeschoss aber aus Holz ist. Er wurde Anfang des 17. Jahrhunderts in Oberharmersbach erbaut. In dem Speicher wurden die Lebensmittel gelagert, die die Bewohner des Hofes für den Eigenbedarf brauchten. Hier wurden Speisen konserviert, etwa in Salz oder Lake eingelegt wie Gurken oder Sauerkraut. Außerdem diente der Speicher als Bank: Bargeld und wichtige Dokumente wurden verschlossen dort aufbewahrt, damit sie im Falle eines Brandes im Haupthaus nicht Raub der Flammen würden. Deswegen stand so ein Speicher auch mindestens 30 Meter vom Haupthaus entfernt. Brannte das Haupthaus, so konnte das Feuer nicht auf den Speicher übergreifen. Um die Gebäude für die Besucher anschaulicher zu machen, hat man aber den Speicher hier in unmittelbare Nähe des Haupthauses verlegt.

Die mit Holzschindeln gedeckte Lücke im Dach über dem Eingang zum Stall diente der Vorsorge im Fall eines Brandes.

Und noch eine Brandschutzmaßnahme trafen die Bewohner: das Dach besitzt eine große Aussparung, wo es mit Holzschindeln gedeckt ist, statt mit Ried. Das riedgedeckte Dach ist nicht authentisch, da man das Ried (oder Reet) aus Norddeutschland importieren muss, was früher ein Ding der Unmöglichkeit war. In diesen Zeiten verwendete man Stroh, aber die Aussparung, die stattdessen mit Holzschindeln gedeckt war, gab es trotzdem. Sie befand sich genau über dem Eingang zum Stall. Wenn das Strohdach Feuer gefangen hatte, war es sehr gefährlich, sich unter der Dachkante zu bewegen, da jederzeit brennendes Stroh von oben herunterfallen konnte. An der Stelle mit den Holzschindeln war das nicht der Fall, und so konnte man hier zurück ins Haus, etwa um Tiere zu befreien.

Andere Nebengebäude des Hofes sind allerdings authentisch, wie etwa das Back- und Brennhaus, das 1870 errichtet und bis 1950 in Betrieb war. Auf einmal konnten hier 30 bis 40 Brote gebacken werden. Auch die so genannte Klopf- und Plotzsäge, 1673, ist ein Original und wurde bis zur Eröffnung des Museums genutzt. Hier kann man sehr schön sehen, wie die Menschen früher schon sich die Kraft des Wasser zunutze machten. Auch der Bienenständer, den es auf jedem Hof gab, ist Original und war für die Bewohner Quelle von Honig – und damit von Zucker – und Wachs. Die Mühle hingegen stammt wiederum aus Vorderlehengericht. Eigentlich war das Mahlen von Korn den Müllern vorbehalten, da die Täler des Schwarzwaldes aber so schlechte Transportwege hatten, wurde den Bauern gegen Gebühr gestattet, ihr Mehl für den Eigenbedarf selbst zu mahlen, anstatt das Korn vom eigenen Feld mühselig zur nächsten Mühle und wieder zurück zu transportieren.

Der „Kinzigtäler Speicher“.

Dass es aber schon früher starke Unterschiede gab, zeigt der in unmittelbarer Nachbarschaft des Vogtsbauernhof stehende “Kinzigtäler Speicher”. Das Kinzigtal war sehr fruchtbar und seine Bauern entsprechend wohlhabend. Der Speicher verfügt über mehrere Etagen und ist wesentlich größer als jener, der direkt neben dem Vogtsbauernhof steht. Eine Stele vor dem Zugang zum Kellergeschoss des Speichers erinnert daran, dass auch in früherer Zeit das Leben von Eifersucht, Mord und Totschlag durchzogen war: “Hier an dieser Traurstaette fand Michael Matt, Knecht des Philipp Harter, am 25ten Oktober 1835 abens zwischen 6 und 7 Uhr beim Nachhausgehen von einer Kugel unschuldig getrofen in einem Alter von 26 Jahren seinen Tod. Die trauernde Eltern Joseph Matt – Fran Keller” Der Text ist nicht ganz einfach zu lesen, da der ganze zur Verfügung stehende Platz der Stele ausgenutzt und Wörter einfach dort getrennt wurden, wo kein Platz mehr war, und in der nächsten Zeile weitergehen. Über dem Text ist eine Anordnung von Symbolen in den Stein graviert, ein “O”, ein Gewehr und ein “J”, und darunter die Buchstaben “S.M.G”. “Strafverfolgung”, lässt uns der Tourführer wissen, “das war schwierig in diesen Zeiten. Man hatte keine Möglichkeiten, so wie heute, Spuren zu finden, und es gab nicht in jedem Ort – sofern man bei einer Ansammlung von Hofgebäuden überhaupt von einem Ort sprechen kann – eine Polizei. Er wiederholt seinen Satz: “Von der guten, alten Zeit kann man wirklich nicht sprechen.”

Der Lorenzenhof, zu dem der Speicher gehört, steht gleich nebenan. Er wurde 1608 im Kinzigtal erbaut und kam 1972 ins Museum. Auf einem gemauerten Sockelgeschoss ist ein Holzgeschoss aufgesetzt. Im Innern befindet sich neben den authentischen Ausstattungen auch eine Ausstellung zum Thema Waldnutzung im Laufe der Geschichte. Holz aus dem Schwarzwald war schon immer sehr beliebt, und die exzessive Nutzung desselben hat ihm sein heutiges Gesicht gegeben. Ursprünglich war der Schwarzwald ein wirklicher Mischwald, aber die Beliebtheit des Holzes führte im 18. Jahrhundert zu großen Kahlschlägen, die mit Fichtenmonokulturen wieder aufgeforstet wurden. Eine Umkehr findet langsam statt, da man erst im 20. Jahrhundert die Zusammenhänge zwischen Monokulturen, Wald- und Bodenschäden herstellte.

Beim Lorenzenhof stehen verschiedene weitere Gebäude, die zu einem Schwarwaldbauernhof gehörten, ein Backhaus, in dem heute noch gebacken wird, ein Bähofen, in dem die Flößer früher die “Floßwieden” herstellten, mit denen sie die Stämme ihrer Floße verbanden, eine modernere Hochgangsäge 1826 aus Urach und eine Hanfreibe.

Die Hanfreibe stammt aus Steinach im Kinzigtal und wurde noch bis 1929 betrieben. Sie diente der Herstellung von Pflanzenfasern aus Hanf oder Flachs. Flachs wiederum wurde zu Leinen verarbeitet. Eine Ölmühle und eine Hammerschmiede runden das Bild ab.

Das „Leibgedingehäusle“.

Direkt neben der Hanfreibe steht das so genannte “Leibgedingehäusle”, das der Altersruhesitz für das Altbauernpaar war. Hier sieht man wieder den Unterschied zwischen dem Vogtsbauernhof und dem Lorenzenhof: Im Vogtsbauernhof wurde dem Altbauernpaar ein Abschnitt des Haupthauses selbst als Altersruhesitz zugewiesen, im Kinzigtal konnte hierfür ein eigenes Gebäude errichtet werden. In den Zeiten, da es noch keine Rentenversicherung gab, war dies der Schutz für das Altbauernpaar, wenn diese den Hof nicht mehr betreiben konnte. Der Hoferbe war für ihre Versorgung verantwortlich, nur unter diesen Bedingungen wurde ihm der Hof übergeben. In diesen Zeiten waren also Kinder die einzig wahre “Altersvorsorge”.

Und sehr alt wurden die Menschen damals im Vergleich zu heute nicht. Unzähliges konnte ihnen zustoßen, zugleich waren sie auch den Umweltgefahren ausgesetzt, weil man es eben nicht besser wusste. Eindrucksvoll ist in jedem Haus die Küche zu sehen, die komplett mit Ruß bedeckt ist. Einen Kamin, so wie wir ihn heute kennen, oder gar einen Abzug gab es nicht. Der Rauch sammelte sich unter der Decke und ging durch einen Schacht nach draußen. Dass der Rauch auf Dauer die Atemwege schädigte und so für vielerlei Krankheiten verantwortlich war, wusste man nicht.

Zugleich konnte eine Krankheit, die wir heute als “nicht so schwerwiegend” ansehen würden, in den alten Zeiten das Todesurteil bedeuten, zum Beispiel eine Blinddarmentzündung. Wer heute an einer solchen leidet, wird ins Krankenhaus eingewiesen und operiert. Früher war der nächste Arzt viel zu weit weg, zudem konnten sich die Leute eine teure Behandlung kaum leisten. Vieles wurde mit Kräutern aus dem eigenen Garten behandelt, und das Wissen um diese Heilkräuter war lebenswichtig. Aber manchmal half eben all das Wissen nichts. Dann starben die Menschen, sehr viel häufiger und früher, als sie es heute tun. Der Tod war allgegenwärtig.

“Von der ‘guten, alten Zeit’ kann man wirklich nicht sprechen”, wiederholt sich unser Tourführer.

Die kleine Runde um den Ostteil des Museumsgeländes ist damit beendet. Direkt gegenüber dem 2006 neu errichteten Eingangsgebäude befindet sich der “Hippenseppenhof”, der älteste Bauernhof des Museums. 1599 wurde er erbaut und ist gänzlich mit Holzschindeln gedeckt. Doch egal, welches Alter ein Hof hat, die Hauptgebäude verbindet eine Gemeinsamkeit: Die Rampe, die hinter dem jeweiligen Gebäude bis auf Höhe des Dachbodens führt. Auf diese Weise konnte man mit Wagen und Arbeitsgerät in den Dachboden einfahren, dort Heu abladen und die Geräte lagern. Das Heu lagerte auf diese Weise unmittelbar über dem Stall und musste zur Fütterung der Tiere nur noch durch eine Klappe nach unten geworfen werden.

Der Hippenseppenhof.

Die beiden Nebengebäude gehörten ursprünglich nicht zum Hippenseppenhof. Der Hochschwarzwälder Speicher stammt aber aus dem gleichen Zeitabschnitt und wurde 1590 in Schollach erbaut. Er ist gänzlich aus Holz gebaut und steht zum Schutz vor Feuchtigkeit und Schädlingen auf Pfosten. Wie in den anderen Höfen so wurden auch hier Lebensmittel für den Eigenbedarf, Bargeld und wichtige Dokumente gelagert. Wie wichtig, das sieht man dem aufwändig konstruierten Schloss. “Wer sich sowas nicht leisten konnte”, bekommen wir erklärt, “musste sich anders behelfen. Seit jeher ist zum Beispiel der Hofhund fester Bestandteil eines jeden Bauernhofs.” Der Hofhund wurde Nachts einfach auf dem Hofgelände frei herumlaufen gelassen. Er schlug an, wenn sich Fremde näherten; versuchten diese, weiter auf das Gelände vorzudringen, griff er sie auch an. Eine Laufkette, wie sie heute üblich ist, brauchte es damals nicht, denn die Regel war einfach: Komme einem Bauernhof nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Nahe, dann wird Dir nichts passieren.

Überhaupt musste man sich mit vielen solcher “Kniffe” selbst behelfen. Verderbliche Ware wie Milch und Milchprodukte wurden in einem Kühlhäuschen aufbewahrt, das auf dem Zufluss zum Brunnen saß. Dadurch, dass das kalte Quellwasser hindurch floss, bildete sich im Innern des Häuschens eine kühle Feuchte, die diese Lebensmittel etwas länger haltbar machte. Allerdings ist das nicht vergleichbar mit modernen Kühlgeräten.

Im Brunnen gab es ein kleines Extrabecken, in dem Fische gehalten wurden. Diese waren nicht zum Essen gedacht, sondern waren vielmehr Warnindikatoren. Verendete beispielsweise im Wald ein Tier und verweste, konnten Giftstoffe aus dem Kadaver ins Grundwasser eindringen – und damit in die Quelle vom Hof. Jeden Morgen war es die erste Arbeit der Bäuerin, nach dem Fischen im Brunnen zu schauen. Lebten sie noch, war alles in Ordnung, waren sie tot, musste man davon ausgehen, dass das Wasser ungenießbar geworden war – und einen neuen Brunnen bohren.

Die Kapelle neben dem Hippenseppenhof stammt aus dem Jostal und wurde 1737 erbaut. Sie besteht ganz aus Holz und hat einen Dachreiter mit Glocke, die zu den Gebetszeiten geläutet wurde. Die nächste Kirche war weit weg, und die Bewohner eines Hofes mussten sich anders behelfen.

Im Westteil des Museumsareals stehen die moderneren Bauernhäuser. Der “Falkenhof” wurde 1737 in Buchenbach-Wagensteig errichtet und noch bis 1976 als Wirtschaftsgebäude genutzt. Daher ist der Trakt mit dem Stall relativ modern. Das Museum nutzt diesen zur Zucht von verschiedenem Großvieh, Kühen und Schweinen, aber auch Hühnern. Außerdem befindet sich eine Vesperstube darin, wo lokale Spezialitäten frisch zubereitet angeboten werden.

Die „Außentoilette“ am Schauinsland-Haus.

In direkter Nachbarschaft steht das “Schauinslandhaus” von 1730. Die Gegend um den “Schauinsland”, einem Berg südlich von Freiburg im Breisgau ist durch kleinere Höfe gekennzeichnet. Hier ist eine “Schneflerwerkstatt” untergebracht, in der früher Gebrauchsgegenstände aus Holz hergestellt wurden. Das Kellergeschoß des Hauses ist gemauert, das Obergeschoss aus Holz gemacht. Beeindruckend an diesem Gebäude ist die deutlich sichtbar angebrachte Toilette, direkt an der Front hängt die Kabine im Obergeschoss, einem Erker gleich. Von ihr führt ein rechteckiges Holzrohr abwärts und endet über einem Fass. Kein bequemer Toilettensitz und keine Wasserspülung – und das Fass musste von Zeit zu Zeit geleert werden.

Das Tagelöhnerhaus “s’Wirtstonis” ist in zweierlei Hinsicht das jüngste Gebäude des Museums. Zum einen wurde es erst 1819 in Oberprechtal gebaut, zum anderen kam es 2002 ins Museum und ist damit das neueste und modernste Gebäude. Es wurde komplett mit Einrichtung übernommen, die dem Besucher einen Eindruck von der beengten Lebenssituation der ärmeren Landbevölkerung vermittelt. “Tagelöhner” waren Menschen, die einfache Arbeiten verrichteten und nur so lange angestellt waren, wie es diese Arbeit gab, beispielsweise bei der Ernte. War die Ernte vorbei, hatte der Tagelöhner keine Arbeit mehr und musste sich die Nächste suchen.

Das “Hotzenwaldhaus” wurde im Jahr 1756 erbaut, allerdings steht es noch an Ort und Stelle. Es handelt sich um den “Klausenhof” in Herrischried-Grossherrischwand, der seinerseits als Freilichtmuseum genutzt wird. Das Haus hier ist ein authentischer Nachbau, das einzige Gebäude, das nicht echt ist. Im Innern befindet sich eine Weberei, da viele der Kleinbauern im Hotzenwald so ihren Lebensunterhalt aufbesserten. Außerdem gibt es hier einen Shop, in dem man verschiedene Souvenirs aus dem Schwarzwald kaufen kann, die meisten davon handgefertigt.

Am Restaurant direkt im Eingangsgebäude endet die Besichtigungstour wieder. Unser Tourführer bedankt sich und entlässt uns, das Museumsgelände ausführlich selbst zu erkunden, da es so viel zu sehen gibt, wenn man genau hinsieht. Vorher jedoch steht er noch bereit, um Fragen zu beantworten. Begeistert wird nachgehakt – wie war denn dies, wie war jenes, wie kamen die Häuser hierher? Schließlich kommt jedoch die Frage um das Freilichtmuseum selbst: Wie viele Besucher wohl kämen? Da muss er lächeln. “Es könnten natürlich immer mehr sein, aber das diesjährige Jubiläum hat uns glücklicherweise einen Schub verschafft”, sagt er. Die Besucherzahlen hatten zuvor leider einen Einbruch erlebt. Zwar wurde durch verschiedene Dokumentationen, bei denen moderne Menschen sich dem Leben vergangener Zeiten stellten, das Interesse an der Vergangenheit wieder etwas wachgerufen, doch alles in allem hat das offenbar nicht viele Leute dazu bewegt, sich auf den Weg zu machen, um sich selbst ein Bild von der Vergangenheit zu machen. Erst das Jubiläum 2012 lenkte den Blick der Menschen wieder auf das Freilichtmuseum.

Und das ist auch gut so. Ja, Fernsehdokumentationen und Berichte – wie auch dieser – können einem einen guten Eindruck vermitteln, aber erst hier, vor Ort, wird die Vergangenheit wirklich belebt. Nur hier kann man die Enge eines Taglöhnerhauses spüren, den Ruß in der Küche eines Bauernhauses riechen, die Dunkelheit einer Schlafstube sehen oder den Lärm hören, den frühzeitliche Gerätschaften machten. Und wenn man das tut, bekommt man Respekt für das, was Menschen erreicht haben, die allen Unbillen von Natur und Schicksal getrotzt haben und ihre Leben meisterten. Ich kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen, denn man bekommt sehr viel mit, wenn man mit offenen Augen durch das Museum geht, und man bekommt das wild-romantische Bild gerade gerückt, das manche Menschen, die es noch nie gesehen haben, von diesem Leben haben.

Ja, von der “guten, alten Zeit” kann keine Rede sein.

Außerdem gibt es tausende kleiner Details, die man vor Ort entdecken kann, und die man unmöglich in einen Bericht oder einem Video unterbringen kann – es würde einfach den Rahmen sprengen. Außerdem gibt es vor Ort im Laden für Interessierte weiterführende Literatur, über den Schwarzwald, das Leben dort und die Geschichten, die es darüber zu erzählen gibt. Einige dieser Bücher bekommt man nicht im „normalen“ Handel. Und natürlich darf der obligate Kuckucksuhrenladen nicht fehlen, wir sind ja schließlich im Schwarzwald. Und da gehört das einfach dazu.

Mehr über das “Freilichtmuseum Vogtsbauernhof”, aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.vogtsbauernhof.org. Die Saison 2012 geht noch bis zum 4. November, wir werden hier an den folgenden Tagen nochmal auf das Jubiläum „400 Jahre Vogtsbauernhof“ eingehen.

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C.S.I. 1.21: Niedere Instinkte

Originaltitel: Justice is served

Inhalt

Ein Jogger ist unterwegs in einem Park in den Bergen. Plötzlich wird er angegriffen. Als er gefunden wird, fehlen ihm Organe. Doktor Robbins stellt fest, dass er von einem Hund angefallen und getötet wurde, doch die Organe wurden mit chirurgischer Präzision entfernt. Am Tatort findet Warrick zudem einen Rest von Trockeneis. Das wird dazu verwendet, um Organe bei einer Transplantation zu kühlen…
Auf einem Volksfest ist ein Kind ums Leben gekommen. Catherine und Sarah ermitteln. Die Mutter sagt aus, die Bahn mit dem „Liebestunnel“ gefahren zu sein. Ihre Tochter sei plötzlich aus der Gondel in einen künstlichen See gefallen und ertrunken. Der Betreiber der Bahn ist wegen Sex mit Minderjährigen vorbestraft. Das Mädchen hat einen gebrochenen Arm, und das deutet darauf hin, dass sie nicht gestürzt ist, sondern aus der Bahn gezogen wurde…


Zitate
„Berglöwen sind brutal!“
„Und begabt. Dieser konnte offensichtlich auch mit einem Skalpell umgehen.“
Warrick und Gil

„Sind sie mit einem bestimmten Bla-bla-bla gekommen?“
Gil zu Greg Sanders


Medien
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Hinter der Story
Der Bestatter, der Grissom in Sachen „Organhandel“ berät, ist der Bestatter, der in einer früheren Episode überführt wurde, Särge mehrfach zu verkaufen.
Die Krankheit „Porphyrie„, von der in der Episode die Rede ist, ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung. Patienten, die diese erleiden, haben eine Störung bei der Bildung des roten Blutfarbstoffs Hem. Tatsächlich gibt es eine Symptombeschreibung, die der Beschreibung eines Vampirs nahe kommt: Blässe, Lichtempfindlichkeit, Tagschläfrigkeit und „Blutzähne“. 

Catherine beschreibt, dass sie im Verhör festgestellt hat, dass eine Verdächtige in die falsche Richtung geblickt hat, als sie den Unfall beschrieb und sie gelogen haben muss. Hätte sie versucht, sich ehrlich zu erinnern, hätte sie in die andere Richtung geblickt. Diese Methode verwenden zum Beispiel „Gedankenleser“. Sie holen einen Zuschauer auf die Bühne und stellen erst ein paar scheinbar unverfängliche Fragen, dabei studieren sie in Wirklichkeit die unterbewussten Reaktionen. Die Richtung, in der ein Mensch blickt, ist dabei nur ein Merkmal. Nachdem sie den Zuschauer so untersucht haben, können sie im weiteren Gespräch anhand der unbewussten Reaktionen sehr viel mehr aus einer Person „herauslesen“, als diese preiszugeben glaubt.
Ein Meister dieser Kunst des „Gedankenlesens“ ist Torsten Havener, der zu dem Thema auch einige Bücher geschrieben hat.

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CSI: NY 1.20 – Weißer Tod

Originaltitel: Supply & Demand

Inhalt

Aus Ruhestörtung wird Mord: Eine junge Frau, die sich von Lärm in der Nachbarwohnung gestört fühlt, hört plötzlich einen Schuss. Als sie nachsieht, findet sie einen Toten. Mac und Stella finden Spuren von Drogen. Es sieht danach aus, als habe er sich mit Drogengeschäften ein aufwändiges Leben finanziert. Die Mitbewohnerin des Opfers ist verschwunden. Auf der Suche nach ihr kommen sie einem Drogenhändler in die Quere und der Fall wird kompliziert: Das Opfer hat sich Geld durch den Verkauf von Theaterkarten auf dem Schwarzmarkt verdient und eigentlich keine Zeit zum Dealen. Da wird ein weiterer Student gefunden – gestorben an einer Überdosis. Auf einmal deuten die Spuren in eine andere Richtung…

Zitat

„Ich hoffe nur auf einen Funken Menschlichkeit!“
„Kannst Du vergessen.“
Stella und Flack

Medien

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Hinter der Story

Der Vater des Opfers wird im Deutschen gesprochen von Helmut Gauß. In „CSI: Miami“ ist er der Synchronsprecher von Frank Tripp.
Das Theaterstück, aus dessen Vorstellung ein Freund des Opfers geholt wird, ist „King Lear“ von William Shakespeare.
Gefälschte Handtaschen (und Markenkleidung, Uhren und ähnliches) werden im Englischen als „Knock-offs“ bezeichnet. Der Handel und der Besitz ist in New York (und auch anderswo) strafbar. Im Falle einer Razzia sind nicht nur die Händler, sondern auch ihre Kunden dran. Die Straßenhändler sind in der ganzen Stadt unterwegs und man sollte den gesunden Menschenverstand walten lassen, wenn einem angebliche „Markenware“ zu einem unglaublich niedrigen Preis angeboten wird.

CSI: Miami 1.20 – Schießwütig

Originaltitel: Grave Young Men

Inhalt

Am Ende eines netten Abends lauert ein Mann Horatio auf: Er ist ein Verbrecher, der von Caine zur Strecke gebracht wurde. Sein Sohn wird vermisst und die Polizei interessiert sich nicht besonders für den Fall. Horatio verspricht seine Hilfe. Zusammen mit Eric untersucht er das Zimmer des Jungen. Er findet Gras und Spuren, dass er mit verschiedenen Waffen von seinem Fenster aus auf einen Baum im Garten geschossen hat. Er muss geübt haben. Die Frage lautet nur, was er für Pläne hat…
Tim Speedle ist an einem Tatort, an dem ein Marathonläufer tot im Bett liegt. Die Frau, die in der Nacht bei ihm war, gräbt jedes männliche Wesen an, das ihr begegnet. Sie ist Modell und will zu einem Fotoshooting fliegen. Es stellt sich allerdings heraus, dass das Opfer heiraten wollte – aber nicht seine Bettgespielin von dieser Nacht…

Zitat
„Es gibt noch überhaupt keinen Tatort!“
„Aber das muss nicht heißen, dass es kein Verbrechen gibt.“
Frank Tripp und Horatio Caine

Medien
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Hinter der Story
Es ist tatsächlich ein großer Unterschied zwischen Federn und Daunen in Kissen, wie Speedle in der Episode feststellt. Daunen sind exrem elastisch und sehr leicht. Durch ihre Struktur können Daunen mehr Luft einschließen als Federn. Die Fähigkeit der Wärmeisolierung nennt man Füllkraft. Sie hat sogar eine eigene Maßeinheit: cuin, das steht für „cubic inches per ounze“.
Die Orte, die Caine aufzählt, sind Orte, an denen Massenmorde oder Amokläufe stattgefunden haben. Die bekanntesten dürften Waco und Columbine sein.
Der Synchronsprecher des jungen Jeff ist Wanja Gerick. Er spricht in allen CSI-Serien hin und wieder jüngere Charaktere. Seine bekannteste Synchronisation dürfte allerdings die von Hayden Christensen als Anakin Skywalker in Star Wars (Episode 2 und 3) sein.

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