Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 129 von 200)

CSI: Miami 3.24 – Bombenalarm

Originaltitel: 10-7

Inhalt

Eine „Break-In-Party“ findet ein explosives Ende: eine Bombe geht hoch. Die Ermittler finden schnell heraus, dass die Bombe aus Versehen hochgegangen ist. Als Calleigh den Tatort genauer untersucht, hält ihr jemand eine Waffe an den Kopf und entwendet etwas.
Als Eric ein Messer untersucht, findet er einen Fingerabdruck. Der Fingerabdruck ist in der Kartei, hat allerdings einen Sperrvermerk. Der Grund: Er gehört Horatios Bruder. Sofort tritt das FBI auf den Plan, offenbar war Raymond in keinen gewöhnlichen Drogenring eingedrungen, sondern in eine Organisation, die Terroranschläge mit schmutzigen Bobmen plant. Während das CSI noch ermittelt passieren zwei Dinge: Eine Massenpanik bricht aus, da jemand die Information über das geplante Attentat an die Medien weitergegeben hat – und John Hagen kommt in die Ballistik und erschießt sich selbst…

Zitat

„Noch ein Explosionsopfer.“
„Oder der Verursacher.“
Alexx Woods und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Polizeicode „10-7“ (der Originaltitel der Episode) bedeutet „außer Dienst“.
Eine „Break-In-Party“ ist eine Party, bei der die Beteiligten in die entsprechende Örtlichkeit einbrechen, um dort zu feiern.
Der Synchronsprecher von Raymond Caine ist Oliver Rohrbeck. In dieser Episode wird endgültig klar, dass Ray nicht tot, sondern nur untergetaucht war.

Achtung, Spoiler!
Hier kommen sehr viele Geschichten zu einem Ende, manche nur vorläufig. John Hagens Tod ist ein solcher Endpunkt. Ein anderer ist das Auftauchen von Raymond Caine. Als er mit Yelina und seinem Sohn nach Brasilien fliegt, scheint es das letzte Mal gewesen zu sein, da wir die drei gesehen haben. Das ist es aber nicht.

CSI: NY 3.23 – Nachspiel

Originaltitel: Comes Around

Inhalt

Das Disziplinarverfahren gegen Mac Taylor läuft und die Behörde hat sich darauf eingeschossen, ihn als Mörder zu diskreditieren. Sie nehmen Macs Kollegen in die Mangel. Stella rät ihm dringend, das Spiel der Politik mitzuspielen und seine Vorgesetzten unter Druck zu setzen. Von ungeahnter Stelle bekommt Mac die Chance, genau das zu tun…
Danny Messer und Stella Bonasera werden in eine Bar gerufen, wo der berühmte Tennisspieler John McEnroe angeblich einen Mann an einen Kondomautomaten genagelt hat. Es stellt sich heraus, dass das Opfer der zukünftige Mann einer Dame ist, die in der Bar ihren Junggesellinnenabschied gefeiert hat. McEnroe hat wie erwartet ein Alibi, doch dann kommt die Überraschung aus dem DNS-Labor: Blutstropfen, die am Tatort gefunden werden, stammen eindeutig von dem Tennisspieler…

Zitat

„Wir tun’s, weil wir gut sind. Vielleicht auch nur, weil wir nichts anderes können.“
Don Flack über den Grund, warum man Polizist wird.

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Darsteller von John McEnroe ist… John McEnroe. Er wohnt in Long Island.
Die Geschichte um Mac Taylor nimmt in dieser Episode eine ungeahnte Wende. Mac ist gezwungen, das dreckige Spiel der Politik mitzuspielen – und er spielt es ungeahnt gut.

CSI: Miami 3.23 – Henkersmahlzeit

Originaltitel: Whacked

Inhalt

Ken Kramer hat einen Vollstreckungsaufschub für sein Todesurteil bekommen. Der Grund: Valera hat seinerzeit die DNS-Analysen gemacht und ihre komplette Arbeit wird wegen ihrer Suspendierung in Zweifel gezogen. Das Labor muss alle Beweisstücke erneut durchgehen. Dabei finden sie Spuren, die darauf hindeuten, dass Kramer nicht allein gearbeitet hat. Als Horatio ihn verhört, streitet er vehement ab, einen Partner gehabt zu haben und sagt, er habe keine Angst vor dem Konsequezen, auch vor der Todesstrafe nicht. Bei den privaten Sachen Kramers finden die Ermittler Zeitungsausschnitte, die ihm jemand zugeschickt hat, mit Berichten über verschiedene Gewaltverbrechen. Offenbar erstattet Kramers Partner Bericht über seine „Arbeit“. Da wird ein weiterer Mord gemeldet – ein Ehepaar wurde mit einer Axt angegriffen, die gleiche Methode wie Ken Kramer, sogar das gleiche Haus. Doch es gibt einen Unterschied: es gibt eine Überlebende…

Zitat

„Vielleicht krieg ich ihn damit aus der Todeszelle!“
„Ja. Es könnte aber auch heißen, dass er Gesellschaft kriegt.“
Kramers Anwalt und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Am Anfag der Episode kann man einen Filmfehler sehen: Als die Kamera den Gefängnisflur entlang wandert, spiegelt sich das rote Kameralicht in den Fenstern der Zellen.
Der Darsteller von Ken Kramer ist der Schauspieler Eric Roberts. In jüngerer Zeit war er in dem Film „The Dark Knight“ als Salvatore „Sal“ Maroni zu sehen.
Die unglückliche Beziehung zwischen Yelina und Rick Stetler kommt in dieser Episode vorerst zu einem Ende: Zur Abwechslung verpasst Yelina ihm ein Veilchen und wirft ihn raus.

C.S.I. 3.23: Blutsbande

Originaltitel: Inside the Box

Inhalt

Detective Lockwood befindet sich als Kunde in der „First Monument Bank“, als diese überfallen wird. Er will eingreifen, als eine Frau und ihr Kind nervös werden und wird erschossen. Die Täter hatten es nicht auf Geld abgesehen, sondern nur auf den Inhalt eines bestimmten Schließfachs. Außerdem hatten sie Unterstützung von außerhalb der Bank: Sowohl der Schuss, der Lockwood traf, als auch die Schüsse, die auf die erst eintreffenden Polizisten abgegeben wurden, stammen von einem Heckenschützen. Aufgrund der Präzision, mit der geschossen wurde, ist klar, dass der Schütze eine Militärausbildung haben muss.
Als der Fluchtwagen der Gangster gefunden wird, ist der Fahrer tot. Er hat im „Rampart“ gearbeitet, einem Casino, das Sam Brown gehört. Und der Mann, der das gestohlene Schließfach gemietet hatte, war einer der besten Mitarbeiter von Brown – doch er ist vor einiger Zeit an einem Hirnaneurysma gestorben.
Dann tauchen Spuren auf, die Verbindungen zu einem alten Verbrechen schaffen. Und die führen alle in Richtung von Sam Brown. Catherine muss die Angelegenheit mit ihm ein für allemmal klären…

Zitat

„Also Clouseau, dann sagen Sie mir, wie das Blut in die Kassette kommt.“
Gil Grissom – Catherine bezeichnet den Test auf Blut als „rosaroten Panther“, weil die Lösung das Wattestäbchen rosa färbt. Inspektor Clouseau ist die Hauptfigur der „Rosaroten-Panther„-Filmreihe.

Medien

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Hinter der Geschichte

Wir erfahren in dieser Geschichte – zusammen mit Catherine – eine schwere Wahrheit: der halbseidene Casinoboss Sam Brown ist nicht einfach ein Freund ihrer Mutter. Er ist ihr Vater. Ansonsten bleibt ziemlich viel der beiden Fälle, um die es in dieser Episode geht, im Dunklen.

Es gibt in Las Vegas tatsächlich ein „Rampart Casino“. Das kann allerdings auch Zufall sein, da das Rampart Casino eigentlich „Regent Casino“ hieß und erst 2002 renoviert wurde und den neuen Namen bekam. „Rampart“ bedeutet übersetzt „Schutzwall“. Es liegt in Summerlin im JW Marriott Las Vegas Resort. Die Straße ist Rampart Boulevard, daher stammt der Name.

Grissoms Schwerhörigkeit nimmt immer mehr zu und behindert seine Arbeit zunehmend. Er lässt sich aber endlich operieren. Damit endet diese Staffel.

CSI: NY 3.22 – Gefallener Engel

Originaltitel: Cold Reveal

Inhalt

Zwei Ministranten finden in einer Kirche einen Mann mit großen Engelsflügeln, der durch eines der Fenster gekracht ist. Er offenbar angseilt gewesen, aber jemand hat das Seil angeschnitten gehabt. Der Tote hat seinen Flug selbst gefilmt und so findet das CSI heraus, dass er sich mit Hilfe von zwei Bungeeseilen von einem Dach wegkatapultiert hat. Er wollte im Internet mit der Aktion groß rauskommen. Doch das kann er nicht allein gemacht haben – es war noch jemand auf dem Dach…
Scotty Valens vom FBI kreuzt im Labor auf: Stellas Bluttest wegen ihrer möglichen HIV-Infektion hat einen Treffer im Zusammenhang mit einem zehn Jahre alten Fall ergeben. Ihr Blut fand sich auf einer Jacke mit anderen Blutflecken, die man in Philadelphia in der Erde vergraben gefunden hat. Es wird eine Journalistin ermittelt, die offenbar bei der gleichen Pflegefamilie wie Stella war. Und der Vater der Familie ist verschwunden – seit etwa zehn Jahren…

Zitat

„Sie werden diese Konfrontation nicht vergessen!“
Mac Taylor zu Sinclair

Medien

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Hinter der Geschichte

Während der Kampfszene in dem Projektorraum hört man im Hintergrund einen Film. Es ist „Mission to Mars„, in dem Gary Sinise ebenfalls mitgespielt hat. Damit ergibt sich ein zeitliches Problem: Die Episode spielt im Jahr 2007, das Verbrechen ist 1997 geschehen, „Mission to Mars“ kam aber 2000 in die Kinos. Der Film, den Stella und ihre Freundin als Kinder sehen, ist „Die roten Schuhe„. 
Die Geschichte ist ein Crossover mit der Serie „Cold Case„. Scotty Valens ist eine der Hauptfiguren dort.
Die Politik nimmt in dieser Geschichte etwas überhand. Der Vorgesetzte Sinclair wird eingeführt, der Mac gern an den Karren fahren möchte, weil er der letzte ist, der noch zu Zeiten des alten Bürgermeisters eingestellt wurde.

CSI: Miami 3.22 – Verstrahlt

Originaltitel: Vengeance

Inhalt

Der Abschlussjahrgang 1990 der Wavekrest Highschool feiert Wiedersehen nach fünfzehn Jahren. Da wird der Quarterback der Klasse tot in der Toilette gefunden – mit einer vollen Sektflasche erschlagen. Verdächtige gibt es eine Menge – sämtliche ehemaligen Mitschüler. Denn der Quaterback war natürlich nicht bei allen beliebt…
Horatio wird von dem ersten Tatort weggerufen – der vermeintliche Mörder seines Bruders ist tot aufgefunden worden. Der Tatort wurde allerdings schon vor dem Eintreffen der Ermittler gründlich untersucht – Spuren gibt es kaum noch. Dennoch findet Caine einen Fingerabdruck und ermittelt über diesen einen hohen Beamten der Regierung. Der Mord bringt natürlich Yelina  und John Hagen in Aufregung. Trotz schlechter Spurenlage kann das CSI einen Drogendealer ermitteln. Doch als sie ihn hochnehmen wollen, wird er erschossen…

Zitat

„Also, wir haben hier einen Mann, dessen Wochenende ganz vielversprechend angefangen hat, und das dann einen ganz miesen Verlauf nahm.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Ryan nennt das Mal, das man am Hals des ersten Opfers findet, ein „Saughämatom“. Umgangsprachlich sagt man „Knutschfleck“ dazu. Will man es mehr wissenschaftlich bezeichnen, heißt es „Sugillation“.
In der Zeitkapsel der Highschool findet sich ein Atari 2600. Das ist die erfolgreichste Videospielkonsole ihrer Zeit, den 1980er Jahren.

C.S.I. 3.22: Beweisnot

Originaltitel: Play with Fire

Inhalt

In der Sprecherkabine eines Footballstadiums liegt eine tote Frau. Bei der Untersuchung stellt sich heraus, dass sie gerade mal eine Stunde tot ist. Damit läuft die Zeit, in aller Eile wird eine Kabine aufgebaut, um mittels Bedampfung Fingerabdrücke auf der Haut des Opfers sichtbar zu machen. Eine DNS-Analyse bringt die Ermittler auf die Spur eines Mörders, der seine Strafe abgesessen hat. Er hat seine damalige Freundin auf die gleiche Weise getötet, wie nun die Frau ermordet wurde.
Als Greg versucht, Beweise mit dem Festgenommenen in Verbindung zu bringen, explodiert ein Probenbehälter, er wird schwer und Sarah mittelschwer verletzt. Die Ermittlungen werden nun umso schwieriger, da Beweismaterial vernichtet wurde. Grissom setzt Catherine und Warrick auf die Untersuchung der Explosion an. Es sieht so aus, als ob ein Mitarbeiter einen Fehler gemacht hat…

Zitat

„Es fing mit Sex an und endete mit Mord.“
Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Über einen Bildschirm in der Forensik erfahren wir das genaue Todesdatum des Opfers: Es ist der 7. Mai 2003. Und die Episode wurde am 8. Mai 2003 in den USA erstmalig ausgestrahlt.

In dieser Episode bekommt Grissom Ärger mit einem Vorgesetzten, der es nicht gutheißt, dass Gil sich immer vor seine Mitarbeiter stellt. Man merkt hier eine besondere Raffinesse der Schreiber: der Vorgesetzte wirft Gil vor, Catherine dazu überredet zu haben, Aufzeichnungen zu verfälschen. Dabei handelt es sich um eine ganz kurze Szene aus der vorigen Folge „Tod in der Wüste“. Catherine hat hier versucht auszurechnen, wieviele Diamantenbeutel sich als Schmuggelware im Uterus des Pferdes befunden haben können. Sie verrechnet sich und als sie das richtige Ergebnis hat, sagt Grissom ihr, sie solle das korrigieren. Diese Szene ist sehr kurz und man nimmt sie kaum wahr – trotzdem spielt sie eine wichtige Rolle.

Außerdem wird erneut Grissoms zunehmende Schwerhörigkeit thematisiert. Und noch etwas passiert: Sarah will Gil zum Essen ausführen und „sehen was passiert“. Gil lehnt ab mit der Begründung, er könne mit sowas nicht umgehen.

CSI: NY 3.21 – Blutige Handschrift

Originaltitel: Past Impact

Inhalt

Das Team ist am Fundort einer weiblichen Leiche auf Coney Island, als ein Mann durch die Absperrung gestolpert kommt, der einen Mord melden möchte. Mit den Worten, dass er selbst das Opfer sei, bricht er zusammen – aus einem Fall sind zwei geworden.
Die Frau war offenbar vorher auf einer Singleparty. Jemand hat sie erwürgt und ihr das Gesicht mit Klebeband zugeklebt. Als Sid das Klebeband entfernt, stellt er fest, dass der Täter dem Opfer die Augenlider abgetrennt. Das ist das Markenzeichen eines Gewalttäters, der aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil der Polizist, der ihn überführt hat, der Korruption überführt wurde. Das Brisante: Mac hat den Polizist der Korruption überführt…
Das männliche Opfer ist vergiftet worden. Doch eine Spur zu einem russischen Feinschmeckerrestaurant erweist sich als Fehlschlag – das Gift – Rizin – ist ihm über eine präparierte Kugel mit einer Druckluftpistole injiziert worden. Einen ähnlichen Anschlag gab es schon mal in London, auf einen russischen Dissidenten…

Zitat

„Er hat gesagt, ich soll mich rasieren und mich nach einem anständigen Job umsehen.“
Die „bärtige Lady“

Medien

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Hinter der Geschichte

In dem russischen Feinkostrestaurant hängt ein Bild von Vladimir Putin an der Wand. Das männliche Opfer hat dort Borschtsch gegessen.
Rizin als Tatwaffe wurde bereits in „CSI“ verwendet, und zwar in der Episode „Ein zweifelhafter Zeuge„. Der Anschlag, von dem die Ermittler berichten, ist das so genannte „Regenschirmattentat„, das auch die Vorlage für den französischen Film „Der Regenschirmmöder“ lieferte.

Achtung, Spoiler!
Die Episode hat ein sehr zweifelhaftes Ende: Der Verdächtige stürzt von einem Dach und ist tot. Er trägt Handschellen und es sieht ganz so aus, als habe Mac ihn gestoßen. Nachdem Mac von seinen Vorgesetzten in den letzten Episoden schon Druck gekriegt hat, wird er hier noch dazu in eine prekäre Lage gebracht. Für meinen Geschmack ist das alles ein bisschen zu gewollt.

CSI: Miami 3.21 – Abgründe

Originaltitel: Recoil

Inhalt

Vor einem Gerichtsgebäude findet eine Schießerei statt. Calleigh liegt am Boden und reagiert nicht mehr – und ob Horatio rechtzeitig eingreifen und das Ziel der Schüsse retten konnte, ist nicht klar…
Acht Stunden vorher: Ein Mann und eine Frau beschuldigen sich in einem Sorgerechtsfall gegenseitig. Horatio nimmt sich des Falls an, der am selben Tag vor Gericht verhandelt werden soll. Als Ryan die DNS der Beteiligten untersucht, stellt er fest, dass der Mann nicht der leibliche Vater des Mädchens ist. Und auch die Mutter hat einiges zu verbergen, sie ist wegen Betrugs vorbestraft…
Eric ist mit Tripp bei einem Mann, der vom Balkon gefallen ist. Was zunächst so aussieht, als sei es unabhängig von dem anderen Fall, erhält eine Wendung, als die DNS des Toten untersucht wird: Sie stimmt mit einer Probe überein, die man an der Unterwäsche des Mädchens gefunden hat. Außerdem war der Mann wegen Kindesmißbrauchs vorbestraft.
Horatio stellt ein paar Zusammenhänge her und schließt daraus, dass es zu einem Showdown kommen wird. Er macht sich auf den Weg zum Gericht…

Zitat

„Ich kenn doch den Blick. Hast Du einen Verdächtigen?“
Alexx Woods

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel „Recoil“ bedeutet übersetzt schlicht „Rückstoß“.
Der in der Geschichte erwähnte Fernsehsender WFOR existiert wirklich. Der Sender gehört zu CBS. CBS ist der Sender, der „CSI: Miami“ produziert.

C.S.I. 3.21: Tod in der Wüste

Originaltitel: Forever

Inhalt

In einem Flugzeug wird ein Pferd transportiert. Als man es am Zielflughafen ausladen will, liegt die Betreuerin des Tiers tot in der Box. Neben ihr findet sich ein Betäubungsgewehr, doch das wurde nicht beim Pferd benutzt: die Pflegerin selbst hat das Betäubungsmittel Etorphin im Blut. Das heißt, sie war bewusstlos, als das Pferd auf sie trat. Doch kurz darauf ist das Tier selbst tot. Es starb an einer Infektion des Uterus. Bei der Untersuchung kommt ein Beutel mit Rohdiamanten zutage – das Pferd wurde zum Schmuggeln verwendet…
Warrick und Sarah werden ins Death Valley gerufen, wo ein Jugendlicher auf einer Decke aufgebahrt liegt. Selbstmord? Aber wie kam das Opfer mitten in die Wüste? Die Todesursache ist eine Überdosis Fentanyl, in den Körper eingebracht als Pillen und Pflaster. Kurz darauf findet die Parkaufsicht eine zweite Leiche, diesmal eine Jugendliche. Die Sache wird merkwürdig, als anhand von Spuren festgestellt wird, dass sich bei den beiden noch ein Baby befunden haben muss. Und zwar nicht irgendeins – ihr eigenes Baby…

Zitat

„Ein Pferd ist hinten und vorne gefährlich, und dazwischen unbequem.“
Gil Grissom zitiert den James-Bond-Erfinder Ian Fleming

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Death-Valley-Nationalpark (ˈdɛθ ˌvæli) (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Er liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Region ist ein Hitzepol.
Es gibt zwei Haupttäler innerhalb des Parks, das Death Valley und das Panamint Valley. Beide Täler sind wenige Millionen Jahre alt. Das Death Valley ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette bildet die Panamint Range mit dem 3366 m hohen Telescope Peak. 1933 wurde das Death Valley zum National Monument ernannt. 1994 wurde es, stark erweitert, zum Nationalpark aufgewertet. Eine kleine Enklave, das Devil’s Hole weiter östlich in Nevada in der Nähe des Ash Meadows National Wildlife Preserve gelegen, gehört ebenfalls zum Park. [1]

Die Ermittler finden Tabakreste bei dem Pferd, die von einer echten kubanischen Zigarre stammen. Kubanische Zigarren sind illegal in den USA wegen des bestehenden Handelsembargos.
Seit März 1958, als der bewaffnete Konflikt zwischen den revolutionären Rebellen und der Batista-Regierung offen ausbrach, war ein Waffenembargo gegen Kuba in Kraft. Im Juli 1960, als Antwort auf die Enteignungen durch die kubanische Regierung, reduzierten die Vereinigten Staaten die Importquote für kubanischen Zucker um sieben Millionen Tonnen. Die Sowjetunion antwortete ihrerseits, indem sie stattdessen den Zucker abnahm. Kuba unternahm außerdem weitere Aktionen, um US-amerikanische Unternehmen zu übernehmen.
Als Antwort auf Kubas Ausrichtung an die Sowjetunion während des Kalten Krieges erweiterte Präsident John F. Kennedy die Maßnahmen per Präsidentenerlass, indem er zuerst am 7. Februar (verkündet am 3. Februar) und weiter am 23. März 1962 die Handelsbeschränkungen ausweitete. Gemäß dem ehemaligen Referenten Salinger soll Kennedy ihn noch kurz vor Inkrafttreten des Embargos gebeten haben, tausend kubanische Zigarren für seinen persönlichen Gebrauch zu besorgen. Salinger war erfolgreich und kehrte am nächsten Tag mit 1200 Petit-H.-Upmann-Zigarren, Kennedys Lieblingsgröße und -marke, zurück. Im Rahmen der kubanischen Raketenkrise, als die Sowjetunion Nuklearwaffen auf Kuba stationieren wollte, installierte Kennedy am 8. Februar 1963 Reisebeschränkungen. Die Cuban Assets Control Regulations (Kontrolle kubanischer Anlagen) im Rahmen des Trading with the Enemy Act traten am 8. Juli 1963 in Kraft. Unter diesen Restriktionen war kubanisches Kapital in den Vereinigten Staaten eingefroren und bestehende Einschränkungen waren zementiert.
Ab dem 26. Juli 1964 traten multilaterale Sanktionen durch die Organisation Amerikanischer Staaten in Kraft, jedoch wurden diese am 29. Juli 1975 wieder aufgehoben.
Die Reisebeschränkungen für US-Bürger nach Kuba liefen am 19. März 1977 aus. Die Regelung hätte alle sechs Monate erneuert werden müssen. Doch Präsident Jimmy Carter erneuerte sie nicht. Auch die Beschränkungen von Geldsendungen wurden kurz danach aufgehoben. Präsident Ronald Reagan setzte am 19. April 1982 das Handelsembargo wieder ein. Dies wurde danach weiter verändert bis zu der heutigen Variante, die seit dem 30. Juni 2004 in Kraft ist. Die gegenwärtigen Bestimmungen beschränken nicht die R
eisen nach Kuba per se, sondern es ist für US-Bürger illegal, in Kuba Geld auszugeben oder Geschenke anzunehmen, ohne dass dies vom Office of Foreign Assets Control der US-Regierung genehmigt wurde.[2]
Etorphin ist ein halbsynthetischer Verwandter des Morphins mit einer außergewöhnlich hohen Potenz, die etwa das 1000 bis 3000-fache des Morphins beträgt. Es wird eingesetzt zur Immobilisierung großer Wildtiere, zum Beispiel von Elefanten und anderer Großsäuger. Etorphin ist ausschließlich für den Veterinärgebrauch zugelassen. Ein naher Verwandter, das durch Hydrierung der Doppelbindung darstellbare, noch wirksamere Dihydroetorphin wird vorerst nur in China als Schmerzmittel in der Humanmedizin verwendet.
Etorphin wurde im Jahr 1963 von Bentley und Hardy erstmals synthetisiert und kann aus der Ausgangssubstanz Thebain gewonnen werden. Der chemische Name ist 6,14-endoetheno–7a(1-(R)-hydroxy-1-methylbutyl)-tetrahydro-nororipavin-hydrochlorid.
Diprenorphin (M5050) ist ein potenter Opioid-Antagonist und kann benutzt werden, um die Wirkung von Etorphin zu neutralisieren (Faktor 1:1,3). Eine Zubereitungsvariante speziell für Großtiere (Large Animal Immobilon) enthält zusätzlich Azepromazinmaleat, der dazugehörige Antagonist Large Animal Revivon besteht hauptsächlich aus Diprenorphin.
Es ist vorgeschrieben, dass während des Umgangs mit Immobilon® ein zweiter Arzt bereitstehen muss, um rasch das Gegenmittel Naloxon verabreichen zu können, falls der Tierarzt sich beim Hantieren mit der Injektionsspritze versehentlich selbst Etorphin zuführt; bereits eine geringe Menge würde sonst bedingt durch schnell einsetzende Atemdepression tödlich wirken.
Etorphin ist bei der praktischen Anwendung kein sicheres Narkotikum. Manche Wildtiere überleben nur in 90 % der Anwendungsfälle, was zu einer sehr sensiblen Dosierung zwingt; andererseits ist eine Unterdosierung für die Behandelnden lebensgefährlich.[3]

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Teile des Textes stammen aus folgenden Wikipedia-Artikeln, welche gemäß CC-BY-SA lizensiert wurden: [1] Artikel „Death-Valley-Nationalpark“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.
[2] Artikel „Embargo der Vereinigten Staaten gegen Kuba“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.
[3] Artikel „Etorphin“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

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