Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 127 von 200)

CSI: Miami 4.05 – Drei Frauen

Originaltitel: Three-Way

Inhalt

Ein Poolboy liegt tot vor dem Hotel, in dem er gearbeitet hat. Doch dort, wo er liegt, wurde er nicht ermordet. Da er die Schlüsselkarte vom Penthouse bei sich hat, suchen die Ermittler dort. Sie finden dort auch Spuren der Tat und dem Versuch, diese Spuren zu beseitigen. Das Penthouse wird von drei Frauen bewohnt, die ein Wochenende in Miami ohne ihre Ehemänner verbringen. Calleigh findet die Tatwaffe und blutige Handtücher – die Waffe kann sie einer der Frauen zuordnen und kriegt ein Geständnis. Doch da kommt ihr Eric dazwischen: Auch er hat Spuren gefunden und kann eine der Frauen als Täterin ermitteln – aber eine andere als Calleigh! In dem Moment kommt Ryan dazu. Er hat andere Spuren und noch einen anderen Täter. Da kommt die wahre Todesursache ans Licht – und der Fall bekommt eine neue Dynamik…
Horatio wird vom Chief von dem Fall abgezogen – die Politik will das CSI unter die Lupe nehmen. Jemand hat es auf die Abteilung abgesehen. Dazu soll es zu einer Prüfung kommen…

Zitat

„Ganz ruhig, Eric, ich glaub Dir ja. Ich hasse es auch, wenn Leute voreilige Schlüsse ziehen.“
Ryan Wolfe fasst den Effekt der heutigen Episode zusammen

Medien

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Hinter der Geschichte

Kritik – Achtung, Spoiler!
CSI ist immer ganz groß, wenn man mal etwas anderes ausprobiert. In dieser Episode wird ein und dieselbe Geschichte aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt, aus Calleighs Sicht, aus Erics Sicht und aus Ryans Sicht. Das Interessante daran ist, dass sich mit jeder neuen Geschichte die Dinge anders darstellen. Ein Beispiel: Calleigh und Eric beobachten, wie Ryan seiner Exfreundin, der Reporterin Erica Sykes, Geld gibt. Eric vermutet, dass er sich damit „ins Fernsehen einkauft“. In Wirklichkeit muss er ihr das Diktiergerät zahlen, das er in einer der vorigen Episoden aus Wut über ihre Reportagen auf den Boden geworfen und zerstört hat.
Die Geschichte ist innovativ und allerbestes CSI.

C.S.I. 4.05: Der pelzige Rivale

Originaltitel: Fur and Loathing

Inhalt

Catherine und Gil sind bei einem Verkehrsunfall außerhalb von Las Vegas. Eine Autofahrerin ist auf die Gegenfahrbahn geraten, als sie einem Tier ausgewichen ist. Doch die Ermittler kommen nicht aus dem Staunen, als sie das Tier finden: ein Mensch in einem Waschbärenkostüm. Doch dieser starb nicht durch den Unfall sondern wurde angeschossen. Die Ermittler landen bei der PAF-Con, der „Plüsch- und Felltier-Convention“. Dann ergibt sich ein Hinweis auf eine Verbindung zwischen dem Unfallopfer und dem Waschbären-Mann…
Sarah und Nick ermitteln in einem Kühlhaus, wo ein Mensch erschossen wurde, während der Wachdienst beim Essenholen war. Aber der Wachmann George von der Tagschicht war zu Besuch. Dieser hat der Polizei eine unglaubliche Geschichte zu erzählen: Er habe den Toten getroffen und sei mit ihm in den Frühstücksraum gegangen. Dort sei ein Unbekannter mit einem Schrotgewehr gewesen, habe sie bedroht, ins Kühlhaus gedrängt und den anderen Erschossen. Dann habe er George im Kofferraum eines Autos entführt, wo sich dieser mit Hilfe eines Brecheisens selbst befreit hat. Die Ermittler haben so ihre Zweifel an der Geschichte – doch die ersten Spuren deuten darauf hin, dass sie stimmt…

Zitat

„Das war kein fairer Kampf.“
Gil Grissom über den Unfall eines PKWs gegen einen LKW
 

Medien

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Hinter der Geschichte

Die „PAF Con“ ist eine fiktive Convention. Sie hat nie stattgefunden. Aber es gibt solche Conventions und auch die Szene, die sich „fursuiter“ oder „furries“ nennen. Mehr dazu gibt es hier.
Der Mageninhalt des ersten Opfers enthält unter anderem Zibetöl und Brechwurz. Zibetöl stammt von den Zibetkatzen, die Brechwurz kennt man auch unter dem Namen Ipecacuanha.
Der Originaltitel ist eine Anspielung auf den Titel des Romans „Fear and Loathing in Las Vegas„.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Zugegeben, das bessere Zitat dieser Episode ist eigentlich das Zitat, das nicht gemacht wird: Als Catherine und Gil den Toten in dem Waschbäsenkostüm finden, ist Grissom sprachlos. Aber sein Blick spricht Bände.
„C.S.I.“ wird gerne vorgeworfen, Minderheiten in klischeehaften Stereotypen darzustellen. In dieser Episode wird allerdings ganz gut die Waage gefunden, da Catherine sich über die „Fursuiter“ wundert, aber Grissom – Logiker, der er ist – mit Freud antwortet und die Frage stellt, was eigentlich „normal“ ist. Und Catherine muss am Ende der Episode sogar zugeben, dass sie sich von ihrer Verwunderung hat irreführen lassen und deswegen selbstverständlich von einem Verbrechen ausgegangen ist.

CSI: NY 4.04 – Stirb an einem anderen Tag

Originaltitel: Time’s up

Inhalt

Ein Mann stolpert ins Polizeirevier und gesteht einen Mord, bevor er selbst zusammenbricht und stirbt. Der Clou: Das angebliche Mordopfer lebt noch, der „Täter“ kann Mac noch ins Ohr flüstern, dass er aus der Zukunft stammt und seine Tat in vierundzwanzig Stunden begehen wird. Bei der Obduktion findet Sid einen Chip im Handrücken und eine Nähnadel im Gehirn. Über den Chip kommt Mac in ein Labor – der Tote war ein genialer Professor und in seiner Wohnung steht ein komplizierter Apparat. Es handelt sich um eine Zeitmaschine. Und am nächsten Tag ist das Opfer zur vorhergesagten Stunde tatsächlich tot…
Stella und Danny sind an einem anderen Tatort: Eine junge Frau, die in einem Café offenbar nach einem Orgasmus gestorben ist – eine Szene ähnlich wie in dem Film „Harry und Sally„. Sie hat einen Asthma-Inhalator dabei, der manipuliert worden ist. Darin befindet sich ein Sexualmedikament, das noch in der Testphase ist…

Zitat

„Ein Fall für Doktor Who!“
Don Flack

Medien

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Hinter der Geschichte

Während der Episode sehen wir die Parade zum „Columbus Day„.
Nachdem die James-Bond-Episode in der letzten Woche ausgestrahlt wurde, hat nun diese Folge in der deutschen Version einen Titel, der nicht nur eine Anspielung auf James Bond ist, sondern exakt einem Filmtitel entspricht.
Am Ende der Episode sehen wir Mac in einer Band spielen. Gary Sinise spielt in Wirklichkeit auch in einer Band, die nach einer früheren Rolle von ihm „Lieutenant Dan Band“ heißt.
Das oben genannte Zitat von Don Flack ist recht interessant. Diese Folge von „CSI: NY“ wurde in Deutschland im September 2008 erstmals ausgestrahlt. Die neue Staffel der britischen Science-Fiction-Serie „Doctor Who“ wurde erst im Januar und Februar des gleichen Jahres ausgestrahlt. Im Gegensatz zu England und den USA, wo „der Doktor“ Kultstatus genießt, war er in Deutschland nicht so bekannt. Dennoch hat man den Satz so belassen, wie er war.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wieder einmal eine tolle Folge mit einem Wermutstropfen: Die Fälle an sich sind spitze und auch die Zeitreisegeschichte sehr gut und wissenschaftlich aufgeklärt. Aber Mac bekommt am Ende der Episode einen Brief, in dem Peyton Driscoll die Beziehung zu ihm beendet. Ich habe leider nicht herausfinden können, ob die Peyton-Darstellerin Claire Forlani die Serie verlassen hat oder es eine Entscheidung der Produzenten war, auf alle Fälle ist es schade, dass diese Beziehung so sang- und klanglos endet.

CSI: Miami 4.04 – Leidensgeschichte

Originaltitel: 48 Hours to Life

Inhalt

Auf einem Boot wird eine tote Frau gefunden, erschossen mit der Waffe ihres Mannes. Frank Tripp verfolgt einen Verdächtigen und setzt ihn fest. Während Eric und Caine noch vor Ort die Spuren sichern, kommt eine Rückmeldung von Tripp: Der Verdächtige, ein junger Mann, hat ein Geständnis abgelegt. Doch die Spuren, die dieser am Tatort hinterlassen hat, sind über den Spuren der eigentlichen Tat. 
Die Spuren deuten darauf hin, dass die Frau erschossen wurde, als das Boot fuhr. Nicht ungewöhnlich, denn sie wollte das Boot verkaufen und hatte wohl einen Interessenten auf eine Probefahrt mitgenommen. Tatsächlich kann ein Pärchen ermittelt werden, das bei einer Probefahrt war – und auf einmal beschuldigen sich die beiden gegenseitig, geschossen zu haben…
Der verhaftete Verdächtige indessen erlebt im Gefängnis die Hölle, wird von Mitgefangenen drangsaliert und gerät schließlich auch noch in eine Gefangenenrevolte. Am Ende der Revolte ist ein Gefangener tot – und der Verhaftete steht ein zweites Mal als Mordverdächtiger da…

Zitat

„In diesem System hat der Junge keine 48 Stunden.“
Horatio Caine

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Hinter der Geschichte

Der deutsche Synchronsprecher von Michael Boland (dem Ehemann der Ermordeten) ist Bernd Rumpf, in Deutschland bekannt als deutsche Stimme von Liam Neeson.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Es erstaunt mich immer wieder – in vielen Episoden von vielen Krimiserien wird das Gefängnissystem in den USA als fehlerhaft dargestellt und dass es auf diese Weise immer nur noch neue und schlimmere Kriminelle produziert, aber offenbar kann oder will niemand etwas daran ändern.
Die Geschichte selbst ist wieder einmal spannend und mit ein paar Überraschungen versehen. CSI, wie man es gewohnt ist.

C.S.I. 4.04: Hitzewelle

Originaltitel: Feeling the Heat

Inhalt

Eine Hitzewelle hat Las Vegas erfasst. Passanten entdecken in einem Auto ein totes Baby. Offenbar wurde es vom Vater im Wagen zurückgelassen und starb an der Hitze – im Innern des Wagens sind es über 60 ° Celsius. Der Staatsanwalt macht Druck: Er will den Fall vor Gericht bringen, um ein Exempel zu statuieren, also müssen die Ermittler besonders sorgfältig vorgehen. Tatsächlich ergeben sich bei der Untersuchung ungewöhnliche Blutwerte…
Sarah und Nick werden zum Lake Mead gerufen. wo eine tote Frau am Ufer entdeckt wurde. Sie trägt Shorts und Surfschuhe, ist aber nicht ertrunken. Ihr Genick ist gebrochen. Als David sie waschen will, findet er eine Stelle auf ihrer Haut, wo das Wasser abperlt. Sie hat zusammen mit einem Mann einen Jetski gemietet. Der Jetski wurde nie zurückgebracht – und auch der Mann ist verschwunden. Greg gibt seinen Kollegen aufgrund persönlicher Erfahrung den entscheidenden Hinweis, wo sie suchen müssen…
Warrick und Gil werden zu einem Toten in einem Apartment gerufen. Eine Todesursache ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Doch Doktor Robbins findet heraus, dass der Mann an einem Stromschlag gestorben ist. Nun müssen Gil und Warrick die Stromquelle finden…

Zitat

„Bei den vielen Schaulustigen sollten wir so tun, als wäre das Baby noch am Leben.“
Gil Grissom

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Hinter der Geschichte

Das Opfer aus der Wohnung hat die Substanz Ephedra in seiner Küche. Die Substanz soll gewichtsreduzierend wirken. In Deutschland heißt die Pflanze, aus der das Mittel gewonnen wird, Meerträubel.
Die heißesten Monate in Las Vegas sind Mai bis Oktober. Eine Hitzewelle im Oktober, dem Monat, in dem diese Episode spielt, ist zwar selten, aber nicht ungewöhnlich.
Das Ehepaar, dessen Kind gestorben ist, hatten vorher schon ein Kind. Dieses Kind ist am Tay-Sachs-Syndrom gestorben.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Geschichten, in denen drei Fälle parallel bearbeitet werden, haben immer eine besonders Dynamik. In diesem Fall ist sie nochmal besonders, da es nur in einem der drei Fälle wirklich einen Täter gibt. Die anderen beiden waren Unfälle. Wieder ein gutes Beispiel für den Sinn für Realismus, den die Autoren an den Tag legen.

CSI: NY 4.03 – Tod im Smoking

Originaltitel: You Only Die Once

Inhalt

Als Don Flack bei seiner Freundin ist, kommen aus dem Nebenzimmer Geräusche. Ein Fassadenkletterer ist eingestiegen. Flack will ihn stellen, doch er flüchtet in einem schwarzen Sportwagen ohne Nummernschild. Das Auto ist außergewöhnlich, es verfügt über Gadgets wie das Auto von James Bond. Kurz darauf wird der Fassadenkletterer in der Bond Street tot aufgefunden. Er ist eigentlich der Erbe einer wohlhabenden Familie. Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung hat er mit einem anderen Mann Streit gehabt. Dieser ist der Besitzer eines Autohauses für den gehobenen Geschmack – und von ihm stammt auch der Sportwagen, er ist ihm gestohlen worden. Die Ermittler versuchen, den Spuren zu folgen, als plötzlich ein Alarm ausgelöst wird: Jemand hat sich in den Computer des Labors gehackt und lädt Daten herunter. Die Überraschung folgt: Es ist der Anzug des Mordopfers, der die Daten stiehlt…
Mac bekommt wieder einen Anruf, doch diesmal erhält er auch eine Nachricht, den Mitschnitt eines Gesprächs. Damit ist bewiesen: der geheimnisvolle Anrufer saß im gleichen Flugzeug von London nach New York wie Mac…

Zitat

„Irgendjemand in der Stadt hat die Lizenz zum Töten.“
Don Flack

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel der Episode ist eine Anspielung auf den Titel des James-Bond-Films „Man lebt nur zweimal“: „You Only Live Twice“.
Das Fluchtfahrzeug besteht aus so genannten „Memory-Metall„. Dieses kann verformt werden, legt man dann Strom an dem Metall an, nimmt es seine ursprüngliche Form wieder an.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wieder eine ausgezeichnete Folge. Diesmal wird mit den James-Bond-Klischees gespielt und erklärt, wie die Gadgets in Wirklichkeit funktionieren könnten. Die Autoren laufen dabei zur Höchstform auf. Auch die Handlung um die merkwürdige Zahl „333“ wird vorangetrieben und man sieht, dass es wohl um eine sehr ernste Sache geht: Sein Gepäck, das beim Flug von London nach New York verloren gegangen war, taucht wieder auf – und darin findet Mac ein blutiges T-Shirt.

CSI: Miami 4.03 – Jagd durch die Nacht

Originaltitel: Prey

Inhalt

Zwei Highschool-Schülerinnen machen sich in Miami eine wilde Nacht. Am nächsten Morgen wird eine der beiden vermisst, ihr Auto wird verlassen und mit einer Blutspur aufgefunden. Als Ryan den Wagen untersucht, entdecken er und Caine eine versteckte Kamera am Rückspiegel. Im Kofferraum ist das Aufzeichnungsgerät, darauf sind Aufnahmen, wie die Verschwundene sich mit einem fremden Mann vergnügt und danach aus dem Auto gezerrt wird. Der Mann kann ausfindig gemacht werden, doch er behauptet, sie nicht aus dem Auto gezerrt zu haben. Tatsächlich sind auf dem Fenster des Wagens Handabdrücke von einem Fremden – einem Spanner…
Während der Ermittlungen wird Caine von Natalia Boa Vista angesprochen – eine alte Akte von ihm ist auf ihrem Schreibtisch gelandet. Es handelt sich um einen alten Fall von Horatio aus früheren Zeiten…

Zitat

„Wir haben eine Chance, dass das Mädchen noch lebt und wir [setzt Sonnenbrille auf] werden sie finden.“
Horatio Caine

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Hinter der Geschichte

Der neue Mode-Drink, der in in den Clubs von Miami in dieser Folge verteilt wird, existiert nicht.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Ich muss zugeben, ich komme nicht ganz mit bei Horatios altem Fall aus New York. Offenbar hat Horatio dort einmal gearbeitet, doch in der Backdoor-Pilotepisode für „CSI: New York“ wundert er sich über die Unterschiede in der Arbeitsweise zwischen New York und Miami – dabei müsste er diese Arbeitsweisen doch kennen.
Davon abgesehen ist es wieder eine spannende Folgen mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. Allerdings geht mir Rick Stetler und sein „Privatkrieg“ gegen Horatio ein wenig auf die Nerven. Nichts gegen ein wenig Spanung, aber das ist doch arg übertrieben. In dieser Folge sabotiert Stetler Caines Versuch, Opfer und Zeugin eines früheren Falls, in dem der Täter noch frei herumläuft, zu schützen. Er wird aber noch zu drastischeren Mitteln greifen.

C.S.I. 4.03: Die Angst im Nacken

Originaltitel: Homebodies

Inhalt

Zwei Junkies werden von der Polizei gestellt, als sie in das Haus einer alten Dame einbrechen. Die Polizisten entdecken eine Schranktür, die mit einem Stuhl blockiert ist. In dem Schrank liegt die Leiche der alten Dame – mumifiziert. Offenbar lag sie schon einen Monat dort. Und der Täter hat einen Abdruck hinterlassen: von seinem Gebiss…
Catherine Willows ist unterwegs in einem Vorort von Las Vegas: Ein Junge hat dort eine Pistole gefunden, die geladen und entsichert war. Die Waffe kann einem Mord zugeordnet werden, ein professioneller Kopfgeldjäger wurde in einem Park erschossen. Das Geschäft für ihn lief offenbar nicht mehr so gut, seit er einen Rückschlag hat hinnehmen müssen. Da kommt Catherine eine Idee…
Nick Stokes und Sarah Sidle werden zu einem Einbruch gerufen. Dort angekommen werden sie von einem Mann abgewimmelt – es sei ein Irrtum und nur eine wilde Party gewesen. Doch dessen Tochter schleicht sich in Sarahs Auto und lässt sich zum Krankenhaus bringen – die Anzeichen deuten darauf hin, dass sie vergewaltigt wurde. Gegen den Willen der Eltern und auch der Tochter selbst nehmen die Ermittler die Arbeit auf. Nick stellt fest, dass es in dem Haus einen begehbaren Schrank gibt – und auch hier war jemand eingesperrt, während die Tür von außen blockiert wurde. Gehören dieser Fall und der Tod der alten Dame zusammen?

Zitat

„Die Wüste hat schon lange vor den Ägyptern Mumien erschaffen.“
Gil Grissom

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Hinter der Geschichte

Wenn ein Körper auf natürlichem Weg zur Mumie wird, spricht der Fachmann von „Mumifikation„. Wenn man den Prozess auf künstliche Weise herbeiführt, heißt es „Mumifizierung„.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Geschichte ist eine der „harten“ Episoden, die einen mit einem trüben Gefühl zurücklassen: Nicht nur dass der eine Fall quasi nicht beendet wird – es kommt noch härter: das eine Opfer wird nochmal zum Opfer. Aber auch das gehört nun mal dazu und spricht für den Realismus der Serie – man kann nicht immer helfen, aus verschiedensten Gründen. Sogar wenn man denkt, alles richtig gemacht zu haben. Auf diese Weise handelt es sich hier um eine der guten Episoden.

CSI: NY 4.02 – Abgetaucht

Originaltitel: The Deep

Inhalt

Bei der Staten Island Regatta wird ein Taucher im Wasser gefunden. Offenbar lag dieser schon eine gewisse Zeit lang tot im Wasser, trotzdem lässt sich ermitteln, dass er erstickt ist; seine Flasche ist aber noch fast voll. Der Tote war Tauchlehrer und sein Tauchpartner und Kollege wird ebenfalls vermisst. Spuren deuten auf ein künstliches Riff aus versenkten U-Bahn-Waggons im East River hin. Als Sheldon und Danny diese Waggons überprüfen, finden Sie den Partner des Toten. Beide Taucher starben durch Zyanid, das ihnen jemand in den Schlauch ihrer Regulatoren gespritzt hat. Bei den Tauchern finden sich gefälschte spanische Dublonen. Es gibt auch ein Wrack, das aber ist echt. Wer versteckt einen falschen Schatz in einem echten Wrack?
Als Stella sich bei einem Münzhändler wegen der Dublonen erkundigt, wird sie von einem Mann angesprochen – es sieht so aus, als hätte sie einen neuen Verehrer. Doch aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen ist sie natürlich alles andere als begeistert…

Zitat

„Und das an Ihrer Stirn? War das auch einer Ihrer… geschuppten Freunde?“
Don Flack zu einem Verdächtigen

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Hinter der Geschichte

Der eine tote Taucher hat eine künstliche Ohrmuschel, da er an einem Blumenkohlohr litt. Und das künstliche Riff aus U-Bahn-Waggons gibt es wirklich (siehe hier).
Bei ihrem Tauchgang in das U-Bahn-Waggon-Riff benutzen Danny und Sheldon so genannte Vollgesichtsmasken, damit sie unter Wasser miteinander sprechen können. Da im Wasser herkömmliche Funkwellen nicht funktionieren, arbeitet das Kommunikationssystem mit Ultraschall.
Bei dem Tauchgang an dem alten Schiffswrack steckt ein technischer Fehler in der Szene: Es wird gesagt, dass das Wrack auf 45 Meter Tiefe liegt. Da Taucher in dieser Tiefe Dekompressionsstopps beim Auftauchen berücksichtigen müssen, brauchen sie einen größeren Luftvorrat, entweder durch große Flaschen oder Doppelgeräte. Sheldon und Danny haben aber nur normale Zehn-Liter-Flaschen. Außerdem müssten Sheldon und Danny nach dem Notaufstieg ohne Dekostopp in eine Dekompressionskammer gebracht werden.
Der Originaltitel dieser Episode ist eine Anspielung auf den Film „Die Tiefe„.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wieder einmal eine spannende Folge, die allerdings einen kleinen Wehrmutstropfen hat: Angesichts der Bombendrohung setzt Mac Taylor einem Verdächtigen sehr hart zu. Er drückt ihm sogar den Hals zu, um Informationen zu bekommen. Bei ARTE gab es zu solchen Szenen in US-Fernsehserien eine interessante Dokumentation (die leider nicht mehr verfügbar ist). Es ging darum, wie Fernsehserien die Meinung der Öffentlichkeit manipulieren. Tatsächlich hat man festgestellt, dass Zuseher der Serie „24“ tatsächlich die Folter von Verdächtigen befürworten, wenn es darum geht, beispielsweise ein Attentat (wie auch in dieser Episode von „CSI: NY“) zu verhindern. Jack Bauer, der „Held“ von „24“, und seine Kollegen wenden des Häufigeren solche Methoden an, um möglichst schnell an Informationen zu kommen. Es wurde festgestellt, dass die Befürwortung von Folter nach „24“ zugenommen hatte (Wikipedia schreibt darüber hier). Die Serie hat also mit ihrer Darstellung die Meinungsbildung beeinflusst, und das nicht unbedingt im positiven Sinn.
Es ist schade, dass „CSI: NY“ mit dieser Episode in die gleiche Richtung geht wie „24“. Als Autor weiß ich, dass – egal wie sehr man das abstreiten mag – Geschichten egal welcher Art Menschen beeinflussen, wenn man über diese nicht reflektiert. Menschen haben eine Art inneren Drang, etwas zu lernen, und wenn man sich das nicht bewusst macht, macht man es unbewusst. Das funktioniert bei solchen Serien besonders gut, da hier mit Emotionen gespielt wird (im konkreten Fall mit der Angst vor einem Anschlag). „CSI“ hat sowas eigentlich nicht nötig.
Fast vergessen habe ich hierbei den weiteren über mehrere Folgen reichenden Handlungsstrang, der in dieser Episode begangen wird: Stellas Verehrer, den sie beim Münzhändler kennenlernt. Nach der schlechten Erfahrung mit ihrer letzten Beziehung ist sie natürlich misstrauisch, aber der Verehrer bleibt uns erhalten.

CSI: Miami 4.02 – Alles anders

Originaltitel: Blood in the Water

Inhalt

Das Boot einer wohlhabenden Familie geht in Flammen auf. Die Tochter springt in Panik über Bord und wird von einem Hai angegriffen, der Sohn springt hinterher, um sie zu retten. Beide werden vermisst. Als das CSI vor Ort eintrifft, stellen sie fest, dass das Boot auf einer Sandbank festsitzt, die es eigentlich nicht geben dürfte: die Boje zeigt „freies Fahrwasser“ an.
Ryan und Calleigh können den Tatort nur oberflächlich untersuchen, bevor das Schiff durch die Flut sinkt. Doch sie finden heraus, dass jemand ein Glasgefäß mit einer brennbaren Flüssigkeit hat fallen lassen. Eric stellt beim Tauchgang fest, dass die Boje versetzt wurde. Ins Visier gerät ein Bergungsschlepper, der seine Beteiligung abstreitet.
Eric sucht weiter nach dem vermisstem Jungen, als er eine Leiche entdeckt. Aber dabei handelt es sich nicht um den Jungen, sondern um jemanden, der auch an Bord des brennenden Boots gewesen sein muss. Doch er starb nicht durch den Brand – er wurde vorher erschossen…

Zitat

„Die Flut kommt und unser Tatort geht bald unter.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Über den Bullenhai, die Haiart, die das Mädchen angegriffen hat, wurde an anderer Stelle schon berichtet. Man vermutet, dass einige der Angriffe auf Menschen, die dem großen weißen Hai zugerechnet, in Wahrheit von einem Bullenhai begangen wurden.
Der Synchronsprecher von Luke Gannon ist Wanja Gerick. In Deutschland ist er hauptsächlich bekannt als deutsche Stimme von Hayden Christensen als Anakin Skywalker in den STAR-WARS-Filmen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Nach der ziemlich geradlinigen Geschichte der vorigen Episode ist das hier wieder eine Geschichte mit Tücken und Wendungen, wie wir sie von den CSI-Serien kennen. Die Geschichte wirkt zwar ein wenig konstruiert, auf der anderen Seite sind Menschen für weit weniger als zehn Millionen Dollar bereit, alles zu tun. Gut unterhalten hat die Episode auf jeden Fall.

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